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Dokumentenidentifikation DE102006018979A1 31.10.2007
Titel Faltbrillen-Vorrichtung zum Zwiebelschneiden
Anmelder Bessenbach, Ina, 78048 Villingen-Schwenningen, DE
DE-Anmeldedatum 25.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006018979
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse G02C 5/08(2006.01)A, F, I, 20060425, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G02C 5/00(2006.01)A, L, I, 20060425, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Vorrichtung als Küchenhilfe zum Schälen und Schneiden von Kräutern, Gemüse und insbesondere Zwiebeln zum Schutz der Augen vor Reizgasen selbiger, versehen mit Kunststoffgläsern, die in einen flexiblen samtartigen Rahmen eingenäht sind und über einen Textilsteg miteinander zu einer Faltbrillen-Vorrichtung verbunden sind, so dass die Vorrichtung in sich zusammengefaltet werden kann, versehen mit einem Gummizug, um die Vorrichtung am Kopf fixieren zu können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Küchenfaltbrille als Hilfe beim Schälen und Schneiden von Kräutern, Gemüse und insbesondere Zwiebeln, versehen mit Gläsern, die in einem Textilrahmen eingebunden sind sowie einem elastischen Gummitextilband, um die Faltbrille am Kopf zu fixieren.

Gemüse, Zwiebeln und Kräuter werden bei Bedarf frisch zubereitet, um den guten Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe beibehalten zu können. Beim Schälen und Zerschneiden von frischen Küchenkräutern, Gemüse und insbesondere Zwiebeln entstehen allerdings schwefelstoffhaltige Nebeltröpfchen, ähnlich einem Reizgas. Wenn diese Reizgase auf die menschlichen Augen trifft, entstehen starke Reizungen an der Bindehaut, verbunden mit Tränenfluss und Rötung der Augen. Dies hat auch unangenehme Schmerzen und Abwehrreaktionen zur Folge.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Augen beim Schneiden von Zwiebeln, Kräutern Gemüse vor den entstehenden Reizgasen schützt und dabei handlich, kompakt und Platz sparend ist und somit einen hohen Wirkungsgrad erreicht.

Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass transparente Kunststoffgläser in einen vorzugsweisen samtartigen Textilrahmen eingenäht werden und die Faltbrillen-Vorrichtung zum Fixieren am Kopf mit einem vorzugsweisen Textilgummiband versehen ist. Die erfindungsgemäße Faltbrillen-Vorrichtung mit ihren in vorzugsweise samtartigem Textilband eingenähten Kunststoffgläsern, ist in ihrer Gestaltungsform der menschlichen Gesichtsform angepasst und dichtet die Augen ringsum weitgehend nach außen ab. Die erfindungsgemäße Faltbrillen – Vorrichtung besteht aus vier durchsichtigen Kunststoffgläsern, die so gestaltet sind, dass die Faltbrillen-Vorrichtung gefaltet werden kann. Die Gläser sind in einem Rahmen aus samtartigem Textilstoff eingebettet und eingenäht, die Verbindungsstege zwischen den einzelnen Gläsern sind aus elastischem Textilband gefertigt und zusammengenäht. Über ein seitwärts angenähtes Gummizugband wird die erfindungsgemäße Faltbrillen-Vorrichtung am Kopf fixiert.

Die erfindungsgemäße Faltbrillen-Vorrichtung besteht aus vier speziell geformten und durchsichtigen, vorzugsweisen transparenten Kunststoffgläsern, wobei zwei erste sich nebeneinander stehende Hauptgläser mit einem Textilband als Verbindungssteg mittig zusammengenäht verbunden sind, so dass die Hauptgläser durch die Elastizität des Textilverbindungssteg übereinander gefaltet werden können und die Hauptgläser sich dann nach dem Falten der Faltbrillen-Vorrichtung somit gegenüber stehen. Die zwei ersten Gläser bilden die Hauptgläser und sind nach vorne ausgerichtet. Die zwei zweiten Glaser sind seitwärts angeordnet und schließen die erfindungsgemäße Faltbrillen-Vorrichtung seitwärts zum Kopf hin ab und sind mit den zwei ersten Hauptgläsern ebenfalls über ein elastisches Textilband miteinander durch Vernähen verbunden. Der elastische Verbindungssteg zwischen den Hauptgläsern und die Verbindungsstege zwischen den Seitengläsern zu den Hauptgläsern ermöglichen das Zusammenfalten der erfindungsgemäßen Faltbrillen-Vorrichtung. Nach dem Falten der Faltbrillen-Vorrichtung liegen die Gläser übereinander angeordnet. Über ein seitliches Auseinander ziehen wird die erfindungsgemäße Faltbrillen-Vorrichtung geöffnet und mit Hilfe des Gummizuges am Gesicht fixiert. Der Rahmen der erfindungsgemäßen Faltbrillen-Vorrichtung besteht aus einem vorzugsweisen samtstoffartigen Material, welches den Rand der Gläser umspannt und an den Aussenkanten der Gläser mit den Gläsern vernäht wird. Das samtartige Material ermöglicht ein schützendes, angenehmes Anliegen der erfindungsgemäßen Faltbrillen-Vorrichtung direkt an der Gesichtshaut und dichtet zusätzlich den Kontakt zwischen Brillengläsern und Haut ab. An den Seiten der erfindungsgemäßen Faltbrillen-Vorrichtung ist ein Textilgummizug befestigt, der beide Seiten der erfindungsgemäßen Faltbrillen-Vorrichtung verbindet. Der Textilgummizug ist in seiner Länge durch eine Einrichtung verstellbar. Durch über den Kopf ziehen des an der Faltbrillen-Vorrichtung seitlich befestigten Textilgummizuges wird die erfindungsgemäße Faltbrillen-Vorrichtung an das Gesicht über die Augen gedrückt und somit fixiert. Durch das Zusammenfalten der erfindungsgemäßen Faltbrillen-Vorrichtung wird eine verkleinerte, kompaktere und flache Form der Faltbrillen-Vorrichtung erreicht und ist dadurch leichter aufzubewahren, da die gefaltete Form wesentlich kompakter ist und weniger Platz beansprucht als eine beispielsweise normale Brille.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden, anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen:

1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner Ansicht geöffnet von vorne.

2 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner Ansicht zusammengefaltet von der Seite.

3 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner Ansicht geöffnet von oben.

4 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seiner Ansicht zusammengefaltet von oben.

Die in 1, 2, 3 und 4, dargestellten bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 zum Schutz der Augen vor Reizgasen beim Schneiden von Zwiebeln. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 besteht aus vier speziell geformten, transparenten Kunststoffgläsern 110, wobei zwei erste sich nebeneinander stehende Hauptgläser 111 mit einem Textilband 112 als Verbindungssteg 112 mittig zusammengenäht verbunden sind, so dass die Hauptgläser 111 durch die Elastizität des Textilverbindungssteg 112 übereinander gefaltet werden können und die Hauptgläser 111 sich dann nach dem Falten somit gegenüber stehen. Die zwei ersten Gläser 111 bilden die Hauptgläser 111 und sind nach vorne ausgerichtet. Die zwei zweiten Gläser 113 sind seitwärts angeordnet und schließen die Faltbrille 100 seitwärts zum Kopf hin ab und sind mit den zwei ersten Hauptgläsern 111 ebenfalls über ein elastisches Textilband 114 durch Vernähen verbunden. Der elastische Verbindungssteg 112 zwischen den Hauptgläsern und die Verbindungsstege 114 zwischen den Seitengläsern 113 zu den Hauptgläsern 111 ermöglichen das Zusammenfalten 400 der Faltbrillen-Vorrichtung 100. Nach dem Falten der Brillen-Vorrichtung 100 liegen die Gläser 110 übereinander angeordnet. Über ein seitliches Auseinander ziehen wird die Faltbrillen-Vorrichtung 100 geöffnet 300 und mit Hilfe des Gummizuges 115 am Gesicht fixiert. Der Rahmen 116 der Faltbrillen-Vorrichtung 100 besteht aus einem samtartigen Material, welches den Rand der Gläser umspannt und an den Aussenkanten der Gläser 116 mit den Gläsern 110 vernäht wird. Das samtartige Material ermöglicht ein schützendes, angenehmes Anliegen der Faltbrillen-Vorrichtung 100 direkt an der Gesichtshaut und dichtet zusätzlich den Kontakt zwischen Brillengläsern 110 und Haut ab. An den Seiten der Faltbrillen-Vorrichtung 100 ist ein Textilgummizug 115 gefestigt, der beide Seiten 118 miteinander verbindet. Der Textilgummizug 115 ist in seiner Länge durch eine Einrichtung 117 verstellbar. Durch über den Kopf ziehen des an der Faltbrillen-Vorrichtung 100 seitlich befestigten Textilgummizuges 115 wird die Faltbrillen-Vorrichtung 100 an das Gesicht über die Augen gedrückt und somit fixiert. Durch das Zusammenfalten 400 der Faltbrillen-Vorrichtung 100 wird eine verkleinerte, kompaktere und flache Form erreicht und ist dadurch leichter aufzubewahren, da die gefaltete Form wesentlich weniger Platz beansprucht als eine beispielsweise normale Brille.

Die oben erläuterten Ausführungsbeispiele der Erfindung dienen lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Patentansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.


Anspruch[de]
Vorrichtung als Küchenhilfe zum Schälen und Schneiden von Kräutern, Gemüse und insbesondere Zwiebeln dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit Gläsern versehen ist, die in einen Textilrahmen eingebunden sind und mit elastischen Textilstegen zwischen den Gläsern versehen ist, durch die die Faltbrillen-Vorrichtung zusammengefaltet werden kann sowie einem elastischem Gummizug um die Faltbrillen-Vorrichtung am Kopf befestigen zu können. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus vier Gläsern besteht. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Gläser in einen Textilrahmen eingebunden sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Gläser über Textilstege miteinander verbunden sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Gummizug besitzt, um die Vorrichtung am Kopf fixieren zu können. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gläser aus Glas bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gläser aus Kunststoff bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Textilrahmen aus einem samtartigen Material besteht. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gläser in den Textilrahmen eingenäht sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gläser miteinander durch einen Textilsteg verbunden sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gläser zur Verbindung in einen Textilsteg eingenäht sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 4, 9, 10, und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungstextilstege miteinander vernäht sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung faltbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Gummizug versehen ist, um die Vorrichtung am Kopf fixieren zu können. Vorrichtung nach Anspruch 1, und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummizug über eine Einrichtung verfügt, um die Länge des Gummizuges verstellen zu können.






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