PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006019486A1 31.10.2007
Titel Vorrichtung zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen
Anmelder Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, 81671 München, DE
Erfinder Huber, Johann, 85570 Markt Schwaben, DE;
Reinhold, Michael, Dr., 81929 München, DE
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 26.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006019486
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse H03M 9/00(2006.01)A, F, I, 20060426, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01R 27/28(2006.01)A, L, I, 20060426, B, H, DE   G01R 23/16(2006.01)A, L, I, 20060426, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Vorrichtung (2) zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor (131, 132, 133, 134, 135) aus erfassten Signalgrößen ermittelten Auswertegrößen besteht aus einem ersten Zwischenspeicher (18) zur synchronisierten Zwischenspeicherung jeder ermittelten Auswertegröße, einer Synchronisiereinheit (25) zur Erzeugung eines Synchronisiersignals zur synchronisierten Zwischenspeicherung und einer Einheit (22) zum seriellen Auslesen der im ersten Zwischenspeicher (18) synchronisiert abgespeicherten Auswertegrößen. Ein von der Synchronisiereinheit (25) erzeugtes Synchronisiersignal geht aus demjenigen Freigabesignal (MasterDetRes) hervor, das von allen zu den ermittelten Auswertegrößen jeweils gehörigen Freigabesignalen (DetRes1, DetRes2, DetRes3, DetRes4, DetRes5) die höchste Datenrate aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen.

In Messgeräten bzw. -Systemen, insbesondere in Spektrumanalysatoren und Netzwerkanalysatoren, werden im allgemeinen mehrere Signalgrößen eines elektrischen bzw. nachrichtentechnischen Signals mittels Detektoren erfasst und in einer nachfolgenden Verarbeitungsstufe ausgewertet. Bei den Signalgrößen eines Signals kann es sich beispielsweise um die Amplitude oder die Phase des Signals handeln. Aus den Abtastwerten dieser Signalgrößen werden in einer nachfolgenden Verarbeitungsstufe Auswertegrößen – beispielsweise der Maximalwert, der Minimalwert, der Durchschnittswert, der quadratische Mittelwerte usw. – ermittelt.

Da die einzelnen Signalgrößen und Auswertegrößen in unterschiedlichen Messkanälen erfasst und verarbeitet werden, in denen Funktionseinheiten, beispielsweise Filterstufen, mit unterschiedlichen Gruppenlaufzeiten realisiert sind, weisen diese Signalgrößen und Auswertegrößen unterschiedliche Datenlaufzeiten auf und sind nicht zueinander synchronisiert.

Aus der DE 199 61 131 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Ausgleich unterschiedlicher Datenlaufzeiten mehrerer quasi-parallel anfallender Daten bekannt. Die einzelnen zueinander nicht synchronisierten Eingangssignale werden über eine Synchronisiereinheit synchronisiert in einem Zwischenspeicher – RAM – abgespeichert und zueinander synchronisiert als serielle Ausgangssignale ausgegeben. Die Synchronisiereinheit besteht dabei aus einem variablen Schieberegister, in das das jeweilige Eingangssignal seriell eingelesen wird, und einer Zustandsmaschine, die die Durchgangszeit des Eingangssignals durch das jeweilige Schieberegister in Abhängigkeit der bisherigen Datenlaufzeit des Eingangssignals steuert. Um die Synchronisierung der einzelnen Eingangssignale zueinander zu gewährleisten, werden die zu den einzelnen Schieberegistern gehörigen Zustandsmaschinen mittels eines gemeinsamen Synchronisiersignals zueinander zeitlich referenziert.

Diese zeitliche Referenzierung der einzelnen Zustandsmaschinen und der dazugehörigen variablen Schieberegister mittels eines gemeinsamen Synchronisiersignals mit einer bestimmten Taktrate beschränkt die Synchronisierung der einzelnen Eingangssignale auf Signale mit identischer Datenrate. Da in Messgeräten bzw. -Systemen die Detektion und die Signalverarbeitung der einzelnen Signalgrößen des zu messenden Signals in unterschiedlichen Datenraten vom Anwender parametriert werden kann, scheidet eine derartige Vorrichtung und ein derartiges Verfahren nach dem Stand der Technik für den Einsatzbereich in der Messtechnik aus.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, die Vorrichtung nach dem Stand der Technik dahingehend weiterzuentwickeln, dass auch Signalgrößen eines zu messenden Signals, welche jeweils mit einer unterschiedlichen Datenrate erfasst und verarbeitet werden, zueinander synchronisiert werden und somit eine zeitkorrekte Darstellung der einzelnen Signalgrößen eines Signals auf einem Sichtgerät möglich ist.

Die Aufgabe wird durch die Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Da für eine zeitkorrekte Darstellung mehrerer Signalgrößen eines Signals mit unterschiedlicher Datenrate die Ausrichtung der Synchronisierung der einzelnen zu messenden und darzustellenden Signalgrößen eines Signals an der zeitkritischsten Signalgröße – Signalgröße mit der höchsten Datenrate – zu erfolgen hat, wird erfindungsgemäß ein Synchronisiersignal zur synchronisierten Zwischenspeicherung der einzelnen Signalgrößen in einem ersten Zwischenspeicher und zur anschließenden zeitkorrekten Visualisierung der einzelnen Signalgrößen zueinander in einem Sichtgerät aus dem zur jeweiligen Signalgröße gehörigen Freigabesignal mit der höchsten Datenrate gewonnen.

Dieses Freigabesignal, das von dem das Signal bzw. die Signalgröße erfassenden Detektor bei korrekter Detektion des Signals bzw. der Signalgröße aktiviert wird, dient zusätzlich auch zur Vorabspeicherung der Signalgröße und der aus der Signalgröße durch Auswertung jeweils ermittelter Auswertegrößen in einem dem jeweiligen Detektor zugeordneten und dem ersten Zwischenspeicher vorgelagerten zweiten Zwischenspeicher. Mit korrekt erfolgter Abspeicherung der Signalgröße bzw. der daraus ermittelten Auswertegrößen im jeweiligen zweiten Zwischenspeicher wird der dem zweiten Zwischenspeicher zugeordnete Detektor zurückgesetzt und ist somit für eine erneute Erfassung eines neuen Abtastwertes der Signalgröße bereitet.

Um die im zweiten Zwischenspeicher zwischengepufferte Signalgröße der höchsten Datenrate mit ihren ebenfalls im zweiten Zwischenspeicher zwischengepufferten Auswertegrößen nach Aktivierung des zugehörigen Freigabesignals vom zweiten Zwischenspeicher mit den anderen ebenfalls in einem zweiten Zwischenspeicher zwischengepufferten Signalgrößen niedrigerer Datenrate und deren Auswertegrößen im ersten Zwischenspeicher synchronisiert abzuspeichern, wird das Freigabesignal mit der höchsten Datenrate um einen Systemtaktzyklus verzögert und mit einem Signal, das das Ende des seriellen Auslese-Zykluses des ersten Zwischenspeichers signalisiert, zur Erzeugung des Synchronisiersignals verknüpft.

Mit dem Synchronisiersignal werden alle in den einzelnen den jeweiligen Detektoren jeweils zugeordneten zweiten Zwischenspeichern zwischengepufferten Signalgrößen und deren zwischengepufferte Auswertegrößen, die seit der letzten Aktivierung des Synchronisiersignals in einem der zweiten Zwischenspeicher abgelegt wurden, nicht nur synchronisiert in den ersten Zwischenspeicher übertragen, sondern es wird auch das serielle Auslesen der synchronisiert im ersten Zwischenspeicher abgelegten Signalgrößen und deren Auswertegrößen aus dem ersten Zwischenspeicher gestartet.

Das serielle Auslesen des ersten Zwischenspeichers kann über eine vom Anwender parametrierte Liste auf einige bestimmte Signalgrößen und deren zugehörigen Auswertegrößen beschränkt werden. Zusätzlich kann das Datenformat der aus dem ersten Zwischenspeicher ausgelesenen Signalgrößen und Auswertegrößen in ein für einen nachfolgenden RAM-Speicher geeignetes Datenformat gewandelt werden.

Kommt es aufgrund einer fehlerhaften Programmierung der Vorrichtung zu einer erneuten Aktivierung des Synchronisiersignals, bevor der erste Zwischenspeicher vollständig innerhalb eines Auslesezykluses seriell ausgelesen wurde, so wird ein Fehlersignal aktiviert, mit dem die seit Aktivierung der Vorrichtung gezählten Freigabesignal-Impulse der höchsten Datenrate zu einer weiteren Fehleranalyse abgespeichert werden.

Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen wird im Folgenden anhand der Zeichnung im Detail erklärt. Die Figuren der Zeichnung zeigen:

1 ein Blockschaltbild eines Spektrumanalysators, bei dem die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen zum Einsatz kommen kann,

2 ein Blockschaltbild der Funktionseinheiten zur parallelen Abspeicherung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

3 ein Blockschaltbild der Funktionseinheiten zur Parallel-Seriell-Wandlung der parallel abgespeicherten Signalgrößen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und

4 ein Zeitdiagramm der einzelnen zu einem Detektor jeweils gehörigen Freigabesignale und des daraus erzeugten Synchronisiersignals.

1 zeigt einen Spektrumanalysator 1, der beispielhaft ein Messgerät bzw. -System darstellt, in dem die erfindungsgemäße Vorrichtung 2 zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen zum Einsatz kommen kann. In 1 ist nur der dafür interessierende Signalbereich unterhalb der Zwischenfrequenz-Stufe dargestellt.

Das mit ZF bezeichnete Zwischenfrequenzsignal wird in einem Tiefpass 3 gefiltert. An den Tiefpass 3 schließt sich ein Analog/Digital-Wandler 4 an. Anschließend erfolgt die I/Q-Mischung ins Basisband in einem I/Q-Demodulator 5, der in üblicher Weise aus einem numerisch gesteuerten Oszillator (NCO) 6 mit zwei um 90° phasenverschobenen Ausgängen besteht, die zusammen mit den gefilterten und analog/digital-gewandelten Zwischenfrequenzsignal jeweils einem Mischer 7 des I-Zweiges und einem Mischer 8 des Q-Zweiges zugeführt werden.

Daran schließt sich die digitale Filterung 9 an. Schließlich erfolgt die Betragsbildung in einem Betragsbildner 10. Die Logarithmierug erfolgt in einem Logarithmierer 11. Auf den Logarithmierer 11 folgt ein Videofilter 122 und daran anschließend ein Detektor 132 zur Erfassung beispielsweise der Amplitude des Basisbandsignals.

Zur Detektion anderer Signalgrößen des Basisbandsignals – beispielsweise Signal-Rausch-Abstand oder DC-Anteil des Basisbandsignals usw. – wird das Basisbandsignal am Ausgang des Betragsbildners 10 abgegriffen und über mehrere parallele Signalpfade weiteren Detektoren 131, 133, 134 oder 135 zugeführt.

Der Detektor 131 wird über das Tiefpassfilter 121 mit dem Basisbandsignal am Ausgang des Betragsbildners 10 versorgt. Der Detektor 133 wird direkt mit dem Basisbandsignal am Ausgang des Betragsbildners 10 versorgt. Die Detektoren 134 oder 135 werden jeweils über die Tiefpassfilter 124 oder 125 vom Ausgang des Betragsbildners 10 gespeist.

In den einzelnen Detektoren 131, 132, 133, 134 oder 135 erfolgt neben der Erfassung der einzelnen Signalgrößen auch eine erste statistische Auswertung. In jeweils einer Auswertungseinheit AV wird der Mittelwert der im jeweiligen Detektor 131, 132, 133, 134 oder 135 erfassten Signalgröße ermittelt. In jeweils einer Auswertungseinheit MS wird der quadratische Mittelwert der im jeweiligen Detektor 131 und 132 erfassten Signalgröße ermittelt. In jeweils einer Auswertungseinheit MAX wird der maximale Wert der im jeweiligen Detektor 131 und 132 erfassten Signalgröße ermittelt. In jeweils einer Auswertungseinheit MIN wird der minimale Wert der im jeweiligen Detektor 131 und 132 erfassten Signalgröße ermittelt. In einer Auswertungseinheit Cntr des Detektors 133, 134 oder 135 wird die Anzahl der Abtastwerte gezählt. Darüber hinaus können auch noch andere Auswertungseinheiten zum Einsatz kommen. Schließlich werden in einem Register SMP der jeweils letzte Abtastwert der im jeweiligen Detektor 131 und 132 erfassten Signalgrößen eines Auswertungszykluses zwischengespeichert.

Die Ausgänge der einzelnen Auswertungseinheiten AV, MS, MAX, MIN und SMP in den einzelnen Detektoren 131, 132, 133, 134 und 135 werden der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen, die im folgenden anhand der Blockschaltbilder in 2 und 3 beschrieben wird, zugeführt. Die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen seriell ausgegebenen Auswertegrößen werden in einen RAM-Speicher 15 eingeschrieben. Aus diesem RAM-Speicher 15 werden die darin abgelegten Auswertegrößen von einer Prozessor-Einheit – CPU – 16 ausgelesen und einem Sichtgerät zugeführt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 2 zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor erfassten Signalgrößen besteht gemäß 2 aus zweiten Zwischenspeichern 171, 172, 173, 174 und 175, die jeweils einem Detektor 131, 132, 133, 134 und 135 zugeordnet sind, und einem den zweiten Zwischenspeichern 171, 172, 173, 174 und 175 nachgeschalteten ersten Zwischenspeicher 18. Die zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 weisen analog zu den Detektoren 131, 132, 133, 134 und 135 Zwischenpuffer für die Auswertegrößen – AV für den Mittelwert, MS für den quadratischen Mittelwert, MAX für den Maximalwert, MIN für den Minimalwert, Cntr für die Anzahl der Abtastwerte, SMP für den letzten Abtastwert eines Auswertungszykluses und weitere Zwischenpuffer für weitere Auswertegrößen auf.

Mit den von den jeweiligen Detektoren 131, 132, 133, 134 und 135 erzeugten Freigabesignalen DetRes1, DetRes2, DetRes3, DetRes4 und DetRes5, die bei Anliegen einer gültigen Auswertegröße aktiviert werden, werden die einzelnen Auswertegrößen in die einzelnen Zwischenpuffer der zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 eingelesen. Die Aktualisierung der Zwischenpuffer der zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 während des aktuellen Detektion-Zykluses wird durch Setzen des Statusbits SDET1, SDET2, SDET3, SDET4 und SDET5 im jeweiligen zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 gekennzeichnet. Mit der Aktualisierung der jeweiligen Zwischenpuffer der zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 werden die jeweiligen Detektoren 131, 132, 133, 134 und 135 für eine erneute Datenerfassung zurückgesetzt.

Die einzelnen Zwischenpuffer der zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 sind mit korrespondierenden Zwischenpuffern des ersten Zwischenspeicher 18 verbunden. Zur synchronisierten Übertragung der in den einzelnen Zwischenpuffer der zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 zwischengespeicherten Auswertegrößen in die korrespondierenden Zwischenpuffer des ersten Zwischenspeicher 18 wird über den Multiplexer 19 aus allen Freigabesignal DetRes1, DetRes2, DetRes3, DetRes4 und DetRes5 das Freigabesignal MasterDetRes mit der höchsten Datenrate ausgewählt und einem als Verzögerungsstufe dienenden Pipelinebaustein 20 weitergeschaltet. In Pipelinebaustein 20 wird das Freigabesignal MasterDetRes mit der höchsten Datenrate um einen Systemtaktzyklus SYSCLK verzögert.

Das um einen Systemtaktzyklus SYSCLK verzögerte Freigabesignal MasterDetRes mit der höchsten Datenrate wird mit einem Signal DetStoreFinished, das den Auslesezyklus des ersten Zwischenspeichers 18 signalisiert, in einem UND-Gatter 21 verknüpft und ergibt das Synchronisiersignal, mit dem die synchronisierte Übertragung der in den einzelnen zweiten Zwischenspeichern 171, 172, 173, 174 und 175 innerhalb des letzten Zykluses der Detektion zwischengespeicherten Auswertegrößen mit der höchsten Datenrate in den ersten Zwischenspeicher 18 erfolgt. Die Statusregister SDET1, SDET2, SDET3, SDET4 und SDET5 der zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 kennzeichnen, ob die einzelnen Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 im zurückliegenden Detektionszyklus aktualisiert wurden. Die Inhalte der Statusregister SDET1, SDET2, SDET3, SDET4 und SDET5 werden mit der synchronisierten Übertragung der einzelnen Auswertegrößen von den zweiten Zwischenspeichern 171, 172, 173, 174 und 175 in das Statusregister DetStatus des ersten Zwischenspeichers 18 übertragen.

Mit synchronisierter Übertragung der jeweiligen Auswertungsgrößen von den einzelnen zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 in den ersten Zwischenspeicher 18 werden die aktivierten Statusbits SDET1, SDET2, SDET3, SDET4 und SDET5 im jeweiligen zweiten Zwischenspeicher 171, 172, 173, 174 und 175 vom ersten Zwischenspeicher 18 zurückgesetzt.

Das verzögerte Freigabesignal MasterDetRes wird nicht nur als Synchronisiersignal, sondern auch als Signal StartStoreResult zur Aktivierung des seriellen Ausleseprozesses der einzelnen im ersten Zwischenspeicher 18 innerhalb eines Zykluses synchronisiert übertragenen Auswertegrößen benutzt. Das Aktivierungssignal des Ausleseprozesses StartStoreResult wird hierzu einer Zustandsmaschine 22 zugeführt.

Anhand einer Registerliste 23, in der vom Anwender diejenigen Detektoren gekennzeichnet werden, deren Auswertegrößen von der Zustandsmaschine 22 seriell aus dem ersten Zwischenspeicher 18 auszulesen sind, werden von der Zustandsmaschinen 22 die zu den gekennzeichneten Detektor-Auswertegrößen gehörigen Speicheradressen Reg_Adr der einzelnen Zwischenpuffer im ersten Zwischenspeicher 18 seriell und zyklisch an den ersten Zwischenspeicher 18 angelegt. Nach Adressierung der jeweiligen Zwischenpuffer im ersten Zwischenspeicher 18 mit der Speicheradresse Reg_Adr werden die darin zwischengespeicherten Auswertegrößen über den Datenbus Reg_Dat vom ersten Zwischenspeicher 18 zur Zustandsmaschinen 22 übertragen.

In einer Konvertierungseinheit 24 in der Zustandsmaschine 22 werden die auf dem Datenbus Reg_Dat übertragenen Auswertegrößen anhand einer in der Registerliste 23 abgelegten Information FormatCntr1 über einen auswertegrößenspezifischen Konvertierungsbedarf in ein für den nachfolgenden RAM-Speicher 15 geeignetes Datenformat gewandelt.

Nach Abschluss eines seriellen Auslesezykluses des ersten Zwischenspeicher 18 durch die Zustandsmaschine 22 wird von der Zustandsmaschine, wie oben beschrieben ist, das Signal DetStoreFinished, das den Abschluss eines Auslesezykluses des ersten Zwischenspeicher 18 signalisiert, aktiviert. Mit Aktivierung dieses Signals DetStoreFinished kann über das UND-Gatter 21 mit Eintreffen eines neuen Freigabe-Signalimpulses MasterDetRes der höchsten Datenrate eine erneute synchronisierte Übertragung und Abspeicherung der von mehreren Detektoren 131, 132, 133, 134 und 135 jeweils quasi-parallel ermittelten Auswertegrößen im ersten Zwischenspeicher 18 erfolgen.

Kommt es aufgrund einer Fehlprogrammierung der Detektoren 131, 132, 133, 134 und 135 – beispielsweise Auslesen von zu vielen Auswertegrößen aus dem ersten Zwischenspeicher 18 je Auslesezyklus – zu einer Aktivierung des Freigabesignals MasterDetRes mit der höchsten Datenrate, bevor der Auslesezyklus des ersten Zwischenspeicher 18 mit Aktivierung des Signals DetStoreFinished abgeschlossen ist, so wird gemäß 2 über den Gatterbaustein 25 ein Fehlersignal DetStoreError aktiviert. Dieses Fehlersignal DetStoreError dient zur Übertragung der im Zähler 26 gezählten Freigabe-Signalimpulse MasterDetRes der höchsten Datenrate in ein Fehlerregister 27. Dieses Fehlerregisters 27 kann vom Anwender für eine weitere Fehleranalyse verwendet werden.

Anhand des Zeitdiagramms in 4 ist noch einmal die Generierung des Synchronisiersignals zur synchronisierten Abspeicherung von in mehreren parallel arbeitenden Detektoren erfassten Signalgrößen und daraus ermittelten Auswertegrößen im ersten Zwischenspeicher 18 dargestellt. Das Freigabesignal DetRes2 des Detektors 132 dient als ausgewähltes Freigabesignal MasterDetRes für die Generierung des Synchronisiersignals und wird im Pipelinebaustein 20 um einen Taktzyklus des Systemtakts SYSCLK verzögert. Zu den Zeitpunkten A, B, C und D wird jeweils das Synchronisiersignal erzeugt. In diesen Zeitpunkten werden alle Auswertegrößen von Detektoren in den ersten Zwischenspeicher 18 synchronisiert abgelegt. Wie aus 4 ersichtlich ist, weist das Freigabesignal DetRes4 die halbe Datenrate gegenüber den Freigabesignalen DetRes1, DetRes2, DetRes3 und DetRes5 auf, so dass die Auswertegrößen des Detektors 134, die vom ersten Zwischenspeicher 18 in den RAM-Speicher 15 übertragen wurden, nur zu den Zeitpunkten B und D von der Zustandsmaschine 22 ausgelesen werden.

Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zur Parallel-Seriell-Wandlung von nicht aus einem Detektor stammenden asynchronen Signalen, beispielsweise bei einer Speicherverwaltung. Alle beschriebenen und gezeichneten Merkmale sind im Rahmen der Erfindung beliebig miteinander kombinierbar.


Anspruch[de]
Vorrichtung (2) zur Parallel-Seriell-Wandlung von mehreren durch jeweils einen Detektor (131, 132, 133, 134, 135) aus erfassten Signalgrößen ermittelten Auswertegrößen mit einem ersten Zwischenspeicher (18) zur synchronisierten Zwischenspeicherung jeder ermittelten Auswertegröße, einer Synchronisiereinheit (25) zur Erzeugung eines Synchronisiersignals zur synchronisierten Zwischenspeicherung und einer Einheit (22) zum seriellen Auslesen der im ersten Zwischenspeicher (18) synchronisiert abgespeicherten Auswertegrößen,

wobei jeder Detektor (131135) jeweils ein Freigabesignal erzeugt, das die Gültigkeit der ermittelten Auswertegröße kennzeichnet und,

wobei ein von der Synchronisiereinheit (25) erzeugtes Synchronisiersignal aus demjenigen Freigabesignal (MasterDetRes) hervorgeht, das von allen zu den ermittelten Auswertegrößen jeweils gehörigen Freigabesignalen (DetRes1, DetRes2, DetRes3, DetRes4, DetRes5) die höchste Datenrate aufweist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung des zur ermittelten Auswertegröße gehörigen Freigabesignals (DetRes1, DetRes2, DetRes3, DetRes4, DetRes5) durch einen die Ermittlung der Auswertegröße durchführenden Detektor (131, 132, 133, 134, 135) erfolgt. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenspeicherung der vom Detektor (131, 132, 133, 134, 135) ermittelten Auswertegröße in einem dem Detektor (131, 132, 133, 134, 135) zugeordneten zweiten Zwischenspeicher (171, 172, 173, 174, 175) und ein Rücksetzen des Detektors (131, 132, 133, 134, 135) nach Aktivierung des zugehörigen Freigabesignals durch den jeweiligen Detektor (131, 132, 133, 134, 135) erfolgt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung des Synchronisiersignals verzögert nach Aktivierung des Freigabesignal (MasterDetRes) mit der höchsten Datenrate erfolgt. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beendigung des seriellen Auslesens der im ersten Zwischenspeicher (18) zuletzt synchronisiert abgespeicherten Auswertegrößen und mit verzögerter Aktivierung des Freigabesignals (MasterDetRes) mit der höchsten Datenrate eine synchronisierte Zwischenspeicherung der Auswertegrößen vom jeweiligen zweiten Zwischenspeicher (171, 172, 173, 174, 175) in den ersten Zwischenspeicher (18) erfolgt, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit verzögerter Aktivierung des Synchronisiersignals das serielle Auslesen der im ersten Zwischenspeicher (18) synchronisiert zwischengespeicherten Auswertegrößen erfolgt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für das serielle Auslesen der im ersten Zwischenspeicher (18) synchronisiert zwischengespeicherten Auswertegrößen einzelne Auswertegrößen auswählbar sind. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abspeicherung von zu den einzelnen Signalgrößen ermittelten Auswertegrößen im jeweiligen zweiten Zwischenspeicher (18) und im ersten Zwischenspeicher (171, 172, 173, 174, 175) erfolgt. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem seriellen Auslesen der im ersten Zwischenspeicher (18) synchronisiert zwischengespeicherten Auswertegrößen eine Konvertierung der Auswertegrößen in ein anderes Datenformat erfolgt. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall einer erneuten Aktivierung des Synchronisiersignals während des seriellen Auslesens der im ersten Zwischenspeicher (18) synchronisiert zwischengespeicherten Auswertegrößen eine Aktivierung eines Fehlersignals (DetStoreError) erfolgt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com