PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006019531A1 31.10.2007
Titel Essgerät
Anmelder Jebens, Claus, 22143 Hamburg, DE
Erfinder Weber, Bernhard, 21684 Stade, DE
DE-Anmeldedatum 27.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006019531
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse A47G 21/02(2006.01)A, F, I, 20060427, B, H, DE
Zusammenfassung Gegenstand der Erfindung ist ein verbessertes und dauerhaftes Essgerät, um sich beim Verzehr insbesondere von Kartoffelstäbchen, Kartoffelecken, Kroketten, Currywurst-Scheiben, Würstchen-Scheiben, Salat usw. nicht zu verschmutzen bzw. zu bekleckern, mittels eines aufgesteckten Handgriffs die Nahrung gezielter und bequemer zu sich nehmen zu können und eine bessere Hygiene zu gewährleisten.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Essgerät, da täglich zum Beispiel viele Millionen Portionen Kartoffelstäbchen mit allen möglichen Zutaten verzehrt werden, die auch mit Tomatenketchup oder dergleichen angeboten werden und dabei leicht insbesondere durch herabfallendes Ketchup die Kleidung des Essenden verunreinigt werden kann. Das Essen selbst lässt durch die oft bereit gestellten Hilfsgeräte aus Holz oder Kunststoff wegen seiner ungeeigneten Form sehr leicht Nahrungsteile herunter auf die saubere Kleidung fallen. Außerdem greifen stets zu viele Hände in diese Holz- oder Plastikhilfsmittel.

Hier setzt nun die Erfindung ein, deren Aufgabe darin besteht, durch die Vorzüge dieses neuen Essgerätes viel bequemer und sauberer speisen zu können.

Dieses Essgerät (1) hat zwei nebeneinander geführte Stachel (2), die leicht in die aufzunehmende Nahrung eindringen können und nicht wie bei den dreieckigen Holzhilfsmitteln die Nahrungsteile leicht herunterfallen lassen. Außerdem haben sie hinter ihren Spitzen kleine Noppen (3), die ein Heruntergleiten der Nahrung von den Stacheln obendrein verhindern. Außerdem sind die zwei Längsseiten und eine Querseite nur nach innen zur Vermeidung von Verletzungen schart (4) ausgestaltet, um einmal leichter in die Kost eindringen zu können und weiterhin keine Speisereste dazwischen festzuhalten.

Bei Nichtgebrauch befindet sich das Essgerät in einer Hülle (5) wahlweise aus Metall, Kunststoff oder Leder, wobei das Essgerät am oberen Rand der Hülle (6) fest einrastet. Nur das etwas dickere Teil (7) ragt in Ruhestellung oben heraus, so dass man es vor dem Gebrauch anfassen und herausziehen kann und anschließend das Essgerät nach Sauberwischen umgekehrt wieder in das obere Ende der flachen, runden oder halbrunden Hülle hineinschieben kann und es einrasten (8) lässt, um es so als besser anzufassendes Essgerät benutzen zu können.

Nach dem Gebrauch kann das Essgerät zum Beispiel mit einer Serviette sauber gewischt und umgekehrt wieder in die Hülle geschoben werden, wobei es durch die innere Schrägung (4) absolut sauber wird. Sie ist dann kleiner als eine Scheckkarte. Die Raste in der Hülle (8) hält es fest. Es ist leicht in der Geldbörse oder Brieftasche bei sich zu führen.

Das Essgerät und die Hülle können aus Metall oder Kunststoff sein, wobei es auch farblich gestaltet oder vergoldet oder versilbert, vorzugsweise aber mit Chrom-Nickel-Legierung beschichtet werden kann. Außerdem lässt sich außen auf der Hülle, wie auch auf dem Essgerät eine Werbung oder ein Name oder dergleichen anbringen oder auch einarbeiten.

Die Erfindung ist als Ausführungsbeispiel auf den nachfolgenden Zeichnung dargestellt:

1 Essgerät

2 Leere Hülle

3 Essgerät auf die Hülle aufgesteckt


Anspruch[de]
Verfahren zum Herstellen eines Essgerätes aus Metall, Holz oder Kunststoff dadurch gekennzeichnet, dass es durch zwei parallel geführte Stäbe, die (1) nach innen schart abgeschrägt hergestellt sind und (3) zwei Noppen an den Spitzen aufweisen und ohne oder mit durch die Hülle aufgestecktem Handgriff zu besseren und sauberen Nahrungsaufnahme dient. Verfahren zum Herstellen eines Essgerätes nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Essgerät sowie auch die Hülle verchromt, versilbert, vergoldet oder durch andere Farben beschichtet wird und auch mit einem oder mehreren Emblemen oder Namen hergestellt werden kann. Verfahren zum Herstellen eines Essgerätes nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle zwei Stachel auch drei oder mehr Stachel hergestellt werden können.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com