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Dokumentenidentifikation DE102006026755A1 31.10.2007
Titel Automatisches Tor
Anmelder Hörmann KG Antriebstechnik, 33803 Steinhagen, DE
Erfinder Sanke, Michael, 33378 Rheda-Wiedenbrück, DE;
Schütz, Viktor, 59755 Arnsberg, DE
Vertreter Flügel Preissner Kastel Schober, 80335 München
DE-Anmeldedatum 08.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006026755
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse E06B 9/70(2006.01)A, F, I, 20060608, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 9/58(2006.01)A, L, I, 20060608, B, H, DE   E05F 15/16(2006.01)A, L, I, 20060608, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Tor (10) mit: einem zwischen einer Schließendstellung und einer Öffnungsendstellung bewegbaren Torflügel (16), einem an einer zu verschließenden Toröffnung (30) anzubringenden stationären Torelement (12), an welchem der Torflügel (16) gehalten und geführt ist, wobei als Teil des stationären Torelements (12) eine Laufschienenanordnung (16) zum Führen und Halten des Torflügels (16) während dessen Bewegung vorgesehen ist, wobei die Laufschienenanordnung (14) auf einer Seite des Tores (10) eine erste Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) und auf der gegenüberliegenden Seite eine sich parallel zu der ersten Laufschiene erstreckende zweite Laufschiene (33) aufweist, wobei die erste (32, 110, 150, 202, 250) und die zweite Laufschiene (33) einen Bereich (20) des Torflügels (16) während seiner Öffnungs- und Schließbewegung hält und führt,
wenigstens einem stationären Motorantriebsaggregat (40) zum Antreiben der Öffnungs- und Schließbewegung des Torflügels (16) und wenigstens einem Zugmittel (44), das das Motorantriebsaggregat (40) mit dem Torflügel (16) zum Übertragen von Antriebskräften verbindet. Um das Tor derart auszugestalten, dass es bei optimal an die Torbewegung angepasstem Antrieb kostengünstiger herstellbar und montierbar ist und weniger Bauraum benötigt, wird vorgeschlagen, dass das Zugmittel (44) und/oder ein daran angeschlossener Mitnehmerschlitten (52, 130) in der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) geführt ist und an einen in ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Tor gemäß dem Oberbegriff des beigefügten Patentanspruches 1, wie es aus der DE 10 2004 011 492 A1 bekannt ist.

Demnach betrifft die Erfindung ein Tor mit einem zwischen einer Schließendstellung und einer Öffnungsendstellung im Verlaufe einer Öffnungs- und Schließbewegung bewegbaren Torflügel und einem stationären Torelement, welches den beweglichen Torflügel an einer zu verschließenden Toröffnung hält und führt. In der Regel ist ein solches stationäres Torelement eine an der zu verschließenden Toröffnung anzubringende Torzarge. Als Teil des stationären Torelements ist eine Laufschienenanordnung vorgesehen, die den Torflügel während dessen Bewegung hält und führt. Zumindest ein Bereich des Torflügels, beispielsweise ein oberer oder ein unterer Kantenbereich im Falle eines Schwing- oder Kipptores oder die verschiedenen Paneele eines Sektionaltorblattes sind in der Regel über Rollen in dieser Laufschienenanordnung montiert. Die Laufschienenanordnung hält somit den bewegbaren Torflügel im Bereich der zu verschließenden Öffnung und führt den Torflügel während seiner Öffnungs- und Schließbewegung. Die Laufschienenanordnung hat auf einer Seite des Tores eine erste Laufschiene und auf der gegenüberliegenden Seite eine sich parallel zu dieser ersten Laufschiene erstreckende zweite Laufschiene. Die Laufschienenanordnung kann aber auch noch zusätzliche weitere Laufschienen oder Laufschienenabschnitte aufweisen.

Diese erste und zweite Laufschiene halten einen Bereich des Torflügels während seiner Öffnungs- und Schließbewegung und führen diesen Bereich des Torflügels während der Öffnungs- und Schließbewegung. Die Tore der hier in Rede stehenden Art sind als automatische Tore ausgebildet oder ausbildbar, indem sie wenigstens ein stationäres Motorantriebsaggregat zum Antreiben der Öffnungs- und Schließbewegung des Torflügels aufweisen und wenigstens ein Zugmittel aufweisen, das die Antriebskräfte von dem Motorantriebsaggregat auf den Torflügel überträgt und hierzu das Motorantriebsaggregat mit dem Torflügel verbindet.

Beispiele für derartige Tore finden sich vielfältig auf dem Markt. Beispielsweise sind alle üblichen Sektionaltore mit einer Torzarge mit Laufschienenanordnung ausgestattet, worin das aus mehreren aneinander angelenkten Paneelen gebildete Torblatt, welches den Torflügel bildet, geführt und gehalten ist.

Beispiele für solche Sektionaltore sind aus der DE 30 15 072 C2 oder der oben erwähnten DE 10 2004 011 492 A1 bekannt.

Es gibt aber auch noch andere Torarten, bei denen der Torflügel in einer stationär gehaltenen Laufschienenanordnung geführt und gehalten ist. Dies sind beispielsweise Schwingtore, Kipptore oder Schwenktore, bei denen der Torflügel aus einem starren Torblatt gebildet ist, wobei meist der obere Bereich in Rollen in einer üblicherweise horizontalen Laufschienenanordnung geführt ist. Der untere Bereich ist beispielsweise über ein Kipp- oder Schwenkhebelwerk an der Torzarge gehalten. In anderen Ausführungen ist auch der untere Bereich in dann vertikalen Laufschienenabschnitten der Laufschienenanordnung geführt und gehalten.

Beispiele für solche Schwing-, Kipp- oder Schwenktore finden sich in der DE 26 18 110, der DE 100 03 160 C2 (siehe dort 2), in der Firmendruckschrift „Berry-Schwingtore" der Fa. Hörmann KG mit dem Druckvermerk „S.02.06/D.02.06/HF85187/G.XX" vom Februar 2006, der DE 101 50 000 B4 sowie den auf dem Deckblatt dieser Patentschrift DE 101 50 000 B4 genannten Druckschriften und in der EP 1 116 844 B1.

Sämtliche der vorerwähnten bekannten und üblichen Tore umfassen einen zwischen einer Schließeinstellung und einer Öffnungseinstellung bewegbaren Torflügel und ein an einer zu verschließenden Toröffnung anzubringendes stationären Torelement in Form einer Torzarge, an welchem der Torflügel gehalten und geführt ist, wobei als Teil des stationären Torelements eine Laufschienenanordnung zum Führen und Halten des Torflügels während dessen Bewegung vorgesehen ist, wobei die Laufschienenanordnung auf einer Seite des Tores eine erste Laufschiene und auf der gegenüberliegenden Seite eine sich parallel zu der ersten Laufschiene erstreckende zweite Laufschiene aufweist, wobei die erste und die zweite Laufschiene einen Bereich des Torflügels während seiner Öffnungs- und Schließbewegung hält und führt.

Viele der vorbekannten Tore sind für einen reinen Handbetrieb ohne Antrieb ausgestattet und mit einem separaten Torantrieb nachrüstbar.

Die weitaus üblichste Art von Torantrieben sind die sogenannten Schleppantriebe. Bei solchen Schleppantrieben wird ein an einer Führungsschiene geführter Laufschlitten an den zu bewegenden Torflügel angekoppelt. Die Führungsschiene ist separates Teil des Torantriebes und wird in der Regel an der Decke des mit dem Tor zu verschließenden Raumes befestigt. An einem Ende der Führungsschiene befindet sich ein Motorantriebsaggregat, das den Mitnehmerschlitten hin- und herbeweglich antreibt. Beispiele für solche Schleppantriebe sind aus der Firmendruckschrift „Garagentor-Antriebe" der Fa. Hörmann KG mit dem Druckvermerk S.02.06/D.02.06/HF85348/G.XX vom Februar 2006, aus der DE 109 56 536 A, der DE 197 424 07 C2, der DE 197 42 406 A1 sowie der DE 197 41 157 C2 bekannt.

Bei den vorerwähnten Druckschriften wird der Antriebsschlitten mittels eines zu einer Endlosschleife geschlossenen Zugmittels in Form eines Zahngurtes angetrieben. Es ist jedoch auch bereits bekannt, zum Antreiben des in der separaten Führungsschiene geführten Mitnehmerschlittens eine zwangsgeführte Kette vorzusehen. Derartige separate Schleppantriebe mit zwangsgeführter Kette sind aus der DE 29 38 953 C3, der US 4 328 540 A, der DE 30 12 465 C2, der DE 29 24 015 A1, der DE 26 18 110 A1 sowie der EP 0 563 517 A1, der DE 42 12 328 C2, der DE 44 25 371 A1, der US 5 927 690 A1, der EP 1 398 449 B1, der EP 0 994 231 B1 und der EP 0 054 245 B1 bekannt.

Aus der DE 33 28 888 C1 ist weiter noch ein Schleppantrieb bekannt, bei dem der Mitnehmerschlitten über ein sowohl Zug- als auch Schubkräfte übertragendes Zugmittel in der separaten Führungsschiene antreibbar ist. Dabei ist das Zugmittel jedoch nicht als Rollenkette, sondern als Gurt ausgeführt.

Die vorerwähnten Druckschriften betreffen jeweils separat zu dem Tor vorgesehene Schleppantriebe. Die Schleppantriebe werden demnach an das im Handbetrieb bereits voll funktionsfähige Tor angebracht. D. h. das Tor hat für sich bereits die Torzarge mit Laufschienenanordnung und dem darin gehaltenen und geführten Torflügel. Zusätzlich hierzu wird der Schleppantrieb parallel zu der Laufschienenanordnung des Tores befestigt; und der in der separaten Führungsschiene des Torantriebs geführte Mitnehmerschlitten wird dann an den Torflügel angelenkt.

Die Torantriebe brauchen demnach gesonderten Bauraum, der vielfach gerade in engen Garagen nicht vorhanden ist. Die Torantriebe selbst brauchen eine separate Führungsschiene, die entsprechend der Bewegungsstrecke des anzutreibenden Torflügels sehr lang ausgebildet sein muss und daher unhandlich ist.

Um den separaten Torantrieb dennoch kompakt transportieren zu können, sind die meisten auf dem Markt erhältlichen Torantriebe mit mehrteiligen Führungsschienen versehen, die am Aufbauort entsprechend zusammengesetzt werden müssen. Insgesamt ist die Montage der Führungsschiene aufwändig. Außerdem sind die Torantriebe naturgemäß für ganz verschiedene Tortypen konstruiert und stellen daher Kompromisslösungen dar. Dies äußert sich insbesondere bei dem Bedürfnis, Kipptore oder sogenannte Canopy-Tore anzutreiben, was nur über aufwändige Torbeschläge möglich ist, da solche Tore aus der Öffnungsendlage zunächst gekippt werden müssen, was mit dem rein eine horizontale Schließkraft liefernden Schleppantrieben ohne Zusatzeinrichtungen nicht möglich ist.

Die EP 0 563 517 A1 lehrt hierzu bei einem separat zu dem Tor vorzusehenden Schubkettenantrieb eine untere Kante eines Schwingtores an dem in der separaten Führungsschiene geführten Mitnehmerschlitten des Torantriebes anzulenken. Diese separate Führungsschiene ist entsprechend der Kurvenbewegung der unteren Kante des Garagentores gekrümmt ausgebildet. Wenngleich sich somit komplizierte, eine anfänglich Querkraft bedingende Ankoppeleinrichtungen zwischen dem Torflügel und dem Mitnehmerschlitten vermeiden lassen, so ist klar, dass die Herstellung und Montage einer solchen gekrümmten Führungsschiene, die aus der Toröffnung nach außen hinausragt, kompliziert und aufwändig ist. Demgemäss wurde diese Lösung in der Praxis auch nicht angenommen, und nie verwirklicht.

Aufgrund der Nachteile mit den Schleppantrieben sind auch automatische Tore vorgeschlagen worden, die bereits vom Torhersteller mit passend ausgebildeten, als Teil des Tores vorgesehenen Antriebsaggregaten geliefert werden. Beispiele für solche automatischen Tore finden sich in der DE 100 03 160 C1, der EP 1 496 185 B1 und der EP 1 496 185 A1. Bei den vorerwähnten automatischen Toren ist ein am Torflügel mitbewegt angeordnetes Motorantriebsaggregat vorgesehen, das mit einer angetriebenen Laufrolle in der Laufschienenanordnung des Tores geführt ist und sich dort formschlüssig abstützt. Hierzu ist beispielsweise in der Laufschiene ein stationäres Zugmittel in Form eines Zahnriemens gespannt, welches um das als Antriebsritzel ausgeführte Laufrad herum gelegt ist. Solche mitgeführten Motorantriebsaggregate haben den Nachteil, dass die elektrische Anbindung zur Stromversorgung und/oder Steuerung von dem zu verschließenden stationären Raum auf das mit dem Torflügel mitbewegliche Motorantriebsaggregat erfolgen muss. Dies erfolgt derzeit mittels Spiralkabeln. Solche Spiralkabel sind aufwändig und im rauen Alltagsbetrieb anfällig.

Da man den Vorteil eines solchen automatischen Tores mit angepasstem Antrieb erkannt hat, hat man vielfach versucht, für den elektrischen Anschluss des mitgeführten Motorantriebsaggregates verbesserte Lösungen zu finden. So hat man beispielsweise als stationäres Zugmittel eine Kette gespannt, über die dann die Stromübertragung erfolgen sollte. Bei einer anderen Lösung hat man eine separate Schleifleiste zum Stromabgriff vorgesehen.

Beide Lösungen haben aber nicht überzeugt, so dass auch die Idee eines automatischen Tores bisher noch keine weite Verbreitung gefunden hat, die weitaus überwiegende Anzahl von Garagentoren ist für den Handbetrieb konzipiert und nachträglich mittels Schleppantrieben automatisiert worden.

Es gibt noch insbesondere bei Industrietoren eine weitere verbreitete Art zum Antreiben des Torflügels. Viele Industrietore oder größere Garagentore haben als Gewichtsausgleichseinrichtung eine Torsionsfederwelle. Dies ist eine meist oberhalb der Toröffnung angeordnete drehbar gelagerte Welle, an der eine oder mehrere Torsionsfedern angreifen. Die Welle ist mittels Zugmitteln getrieblich an den Torflügel derart angebunden, dass die Welle beim Herabfahren des Torflügels zum Schließen derart gedreht wird, dass die Torsionsfeder(n) gespannt wird bzw. werden. Es sind nun sogenannte Wellentorantriebe oder Direktantriebe auf dem Markt, deren Abtriebswelle mit einer solchen Torwelle getrieblich verbunden werden.

Ein Beispiel für eine solche Wellentorantriebsvorrichtung findet sich in der DE 102 59 771 B4. Ein weiteres Beispiel findet sich in der eingangs erwähnten DE 10 2004 011 492 A1. Bei letzterer ist die Torsionsfederwelle über eine einfach rückensteife Kette oder eine zwangsgeführte Schubkette mit einer unteren Kante – Schließkante – des unteren Paneels eines Sektionaltores verbunden. Zur Zwangsführung der Kette ist ein Kettenführungsprofil parallel zu vertikalen Laufschienenabschnitten der Laufschienenanordnung des Tores geführt.

Einen weiteren an einem Sektionaltor angreifenden Schubkettenantrieb findet man in der US 2 560 236, wobei ein Laufwagen in einer seitlichen Führungsschiene, die separat zu der Laufschienenanordnung des Toresvorgesehen ist, geführt ist und über eine Rollenkette, die in einem weiteren separaten Profil zwangsgeführt ist, angetrieben ist.

Nachteilig bei diesen vorgenannten bekannten Toren, die den Oberbegriff des hier beigefügten Patentanspruches 1 bilden, ist der Aufwand der Herstellung und der Montage der Führungen für die Zwangsführung der Kette bzw. den Laufwagen. Außerdem wird für den Antrieb, die Torwelle und die weiteren Teile des Torantriebes zusätzlicher Bauraum benötigt, was in vielen Einbausituationen sehr nachteilig ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Tor der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art zur Verfügung zu stellen, bei dem der Antrieb des Torflügels besser an die Torflügelbewegung angepasst ist, wobei das mit Antrieb versehene Tor insgesamt leichter montierbar ist und mit weniger Aufwand herstellbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Tor mit den Merkmalen des beigefügten Patentanspruches 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass zumindest die erste zum Halten und Führen des Torflügels vorgesehene Laufschiene, die Teil der den Torflügel an der Toröffnung montierenden Laufschienenanordnung ist, auch für die Führung des den Torflügel mit dem Motorantriebsaggregat verbindenden Zugmittels oder Mitnehmerschlittens ausgebildet und eingesetzt ist.

Die gleiche Laufschiene, die auch den Torflügel hält und führt, dient somit auch zum Führen des Abtriebsteils des das Motorantriebsaggregat mit dem Torflügel verbindenden Getriebes. Dadurch lassen sich zunächst einmal Bauteile einsparen, da keine separate Führung für das Zugmittel bzw. den Mitnehmerschlitten erforderlich sind. Dies vereinfacht die Herstellung und Montage.

Gleichzeitig ist der Antrieb optimal an den Bewegungslauf des Torflügels angepasst, da er genau in dem diese Bewegung führenden Laufschienenabschnitt geführt ist. Fehlanpassungen bei der Montage des Torantriebes sind nicht mehr möglich.

Da eine separate Führung für den Antrieb entfällt, lässt sich auch Bauraum einsparen.

Wenngleich grundsätzlich auch denkbar wäre, auch vollständig gebogene Laufschienenabschnitte, die bereits bei üblichen Toren vorhanden sind, entsprechend zur Führung des Mitnehmerschlittens oder des Zugmittels auszubilden, so ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bevorzugt, dass die erste Laufschiene, die sowohl zum Halten und Führen eines Teils des Torflügels als auch zum Führen des Zugmittels oder Mitnehmerschlittens dient, eine sich im wesentlichen geradlinig erstreckende Laufschiene ist. Solche geradlinigen Laufschienen lassen sich bedeutend einfacher als gekrümmte Laufschienenbereiche mit auch komplizierteren Profilierungen herstellen. Beispielsweise könnte die erste Laufschiene durch ein mehrfach umgebogenes Blechteil in Form eines Stahlprofiles im Kaltumformverfahren mittels Rollensätzen hergestellt werden. Da bereits die überwiegend größte Anzahl von derzeit auf den Markt eingesetzten Toren mit solchen sich im wesentlichen geradlinig erstreckenden Laufschienen in der Laufschienenanordnung versehen sind, muss gegenüber bisherigen Herstellverfahren nur wenig im Produktionsablauf geändert werden. Es reicht, die bisherigen ersten Laufschienen durch auch zur Führung des Zugmittels oder des Mitnehmerschlittens geeignete erste Laufschienen zu ersetzen.

Besonders einfach lassen sich in solche Laufschienen, die an derzeit auf dem Markt befindliche Laufschienen angepasst sind, Zugmittelgetriebe mit Zugmitteln einbinden, die sowohl Schub- als auch Zugkräfte übertragen können. Dadurch braucht man in der ersten Laufschiene nur einen Endbereich des Zugmittels zu führen, der auch an dem Torflügel angeschlossen ist. Ein rückführendes Trum ist entbehrlich. Auch kann man den Mitnehmerschlitten weglassen, man kann einfach das Ende des Zugmittels an einen in der Laufschiene geführten Teil des Torflügels anschließen.

Diese sowohl Schub- als auch Zugkräfte übertragenden Zugmittel können so, wie im zuvor erläuterten Stand der Technik gut bekannt, ausgeführt sein. Es kann eine einfach oder beidseitig rückensteife Kette vorgesehen sein, wie dies in der nicht vorveröffentlichten Anmeldung DE 20 2005 010 384.5 der Anmelderin gezeigt und beschrieben ist.

Jedoch ist die Herstellung solcher einfach oder mehrseitig rückensteifer Ketten aufwändig. Daher ist bevorzugt, als Zugmittel ein mehrseitig flexibles Zugmittel einzusetzen, das zum Übertragen von Schubkräften in einer Zwangsführung zwangsgeführt ist, so wie dies in dem einleitend erläuterten Stand der Technik ausführlich beschrieben ist. Bevorzugt ist eine Rollenkette nach Art einer Fahrradkette oder Motorradkette vorgesehen; es kann aber auch ein Seil oder ein Band vorgesehen sein, das nach Art der DE 33 28 888 C1 zwangsgeführt ist.

Die Zwangsführung kann in der ersten Laufschiene gleich mit integriert sein, beispielsweise kann sie mit einprofiliert sein. Hierzu kann die erste Laufschiene aus extrudierbarem oder strangpressbarem Material wie beispielsweise Kunststoff oder Leichtmetall-Legierungen bestehen, so dass sich in einfacher Weise auch kompliziertere Profile herstellen lassen. Jedoch kann die Steifheit oder Langlebigkeit bei Kunststoffschienen die auch zum Halten des Torflügels dienen sollen, insbesondere bei größeren oder schweren Toren problematisch sein. Aufwändigere Kunststoffe, wie zum Beispiel faserverstärkte Kunststoffe, oder Leichtmetallprofile wie Aluminium wären besser geeignet, sind jedoch entsprechend aufwändiger in der Herstellung und daher teurer.

Es ist daher bevorzugt, dass die ersten Laufschienen aus einfachem Metallblech, wie insbesondere Stahlblech, gebildet sind. Die für eine Zwangsführung einer Rollenkette notwendige etwas kompliziertere Profilform kann dann durch ein in einer Aufnahmenut an der Laufschiene eingesetztes separates Zwangsführungselement zur Verfügung gestellt werden. Demnach ist bevorzugt, dass die Zwangsführung lösbar austauschbar und/oder nachrüstbar in oder an der ersten Laufschiene gehalten ist.

Eine solche nachrüstbare Zwangsführung ist insbesondere bei der geradlinigen Ausführung der ersten Laufschiene interessant, da sie bei fertig profilierter Laufschiene von einem Ende her in die erste Laufschiene hinein eingeschoben werden kann. Vorzugsweise ist hierzu die Zwangsführung im wesentlichen durch eine geradlinige Profilleiste mit C-Profile gebildet. Diese Zwangsführung kann insbesondere aus Kunststoff oder Aluminium gebildet sein. Da die Zwangsführung in der ersten Laufschiene aufgenommen ist, ist die Auswahl von Kunststoff für das Zwangsführungsprofil unproblematisch, da die zum Halten und Führen des Tores notwendige Stabilität durch die Laufschiene bereitgestellt wird. Kunststoff hat auch noch den Vorteil, dass eine aus Metall gebildete Kette leicht daran gleiten kann, so dass die Reibungskräfte und der Wartungsaufwand minimiert sind.

Die Zwangsführung selbst kann einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein. Beispielsweise könnte die Zwangsführung aus einem einstückigen Profil oder aus einem aus mehreren Profilleisten zusammengesetzten Profil bestehen. Hierzu ist eine Längsteilung oder eine Querteilung denkbar. Eine Aufteilung in mehrere hintereinander in der Laufschiene einschiebbare Profilleisten ist insbesondere für den Transport der Zwangsführung vorteilhaft. Es könnte beispielsweise daran gedacht werden, das Tor mit dem in der ersten Laufschiene gehaltenen und geführten Torflügel auch für einen reinen Handbetrieb ohne Antriebsteile zu vertreiben, wobei dann zumindest das Zugmittel und das Motorantriebsaggregat später nachrüstbar sind. Hierzu können Sie beispielsweise die in mehreren Teilen leicht verpackbare Zwangsführung beigefügt werden, die dann ohne weiteres hintereinander in die Laufschienen eingeschoben werden können. Insbesondere dann, wenn das Tor nur für einen reinen Automatikbetrieb ausgestattet ist, kann in der ersten Laufschiene auch ein Mitnehmerschlitten geführt werden, der sich nicht nur an einer Seite der Laufschiene, sondern an beiden Seiten abstützen kann und so verkantungsfrei in oder an der Laufschiene geführt wird. Ein solcher Mitnehmerschlitten kann dann die sonst bei den Torflügeln übliche Rolle an dieser Stelle ersetzen.

Das Profil der Laufschiene kann unterschiedlich ausgebildet sein. Es sind L- oder U-Profile oder C-Profile oder auch nur ein halbes C-Profil möglich.

Vorzugsweise hat die erste Laufschiene neben einem Führungs- und Haltebereich zum Führen und Halten des Torflügels auch eine Kammer zur Aufnahme des Zugmittels und gegebenenfalls der Zwangsführung für das Zugmittel.

Dies ist besonders einfach realisierbar, wenn an dem Steg eines entsprechend profilierten Laufschienenprofils noch eine Aufnahmenut anprofiliert ist, in der das Zugmittel und gegebenenfalls deren Zwangsführung aufnehmbar ist.

In einer alternativen Ausgestaltung sind die Kammer für die Zugmittelführung und der Führungs- und Haltebereich senkrecht zu der Bewegungsebene versetzt parallel nebeneinander, insbesondere übereinander angeordnet.

Für eine sichere Lage der Zwangsführung ist bevorzugt, dass eine an der ersten Laufschiene ausgebildete Aufnahmenut für das Zugmittel hinterschnitten ist, so dass das Zugmittel oder deren Zwangsführung von einem Ende einschiebbar ist und aus dem offenen Schlitz der Aufnahmenut nicht heraustreten kann, sondern sicher in der Zugmittelkammer aufgenommen ist.

Bei stranggepressten oder extrudierten Profilen kann in dem Übergangsbereich zwischen der Aufnahmenut und dem Bereich, in dem der Torflügel geführt wird, ein die Nut verengender Flansch vorgesehen sein. In der bevorzugten Ausführung mit einem aus Stahlblech gefalteten Laufschienenprofil ist die Aufnahmenut selbst etwa U-profilförmig ausgebildet, wobei wenigstens einer der U-Schenkel zu dem anderen U-Schenkel hin schräg geneigt ist, so dass die Nutöffnung enger ist, als der Nutgrund. Vorzugsweise sind beide U-Schenkel schräg zueinander hin gebogen. Ein entsprechend in die Aufnahmenut einführbares Zwangsführungsprofil ist dann mit entsprechenden schrägen Seitenflächen versehen, die an den schrägen U-Schenkeln anliegen. Die erste Laufschiene und die zweite Laufschiene können gleich ausgebildet sein und zu Ihrer Längsmittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet sein, so dass ein entsprechendes Laufschienenprofil sowohl links als auch rechts zum Führen und Halten des Tores eingesetzt werden kann. Vorzugsweise werden bei jedem Tor sowohl die erste als auch die zweite Laufschiene mit einer entsprechenden Kammer für die Aufnahme des Zugmittels versehen, so dass man wahlweise entscheiden kann, ob man das Motorantriebsaggregat und das Zugmittel links oder rechts vorsieht.

Bei besonders schweren Toren kann man auch zwei Motorantriebsaggregate und zwei entsprechende Zugmittel vorsehen, eines in der ersten Laufschiene und eines in der zweiten Laufschiene. Die beiden Motorantriebsaggregate werden dann vorzugsweise lediglich über die gemeinsame Steuerung synchronisiert, so dass sie gleich laufen. Durch diese Synchronisierung über die Steuerung spart man aufwändige mechanische Verbindungen zwischen der linken und der rechten Torseite ein; zur entsprechenden Synchronisierung muss man nur die beiden Motorantriebsaggregate miteinander – z. B. über die Steuerung – elektrisch verbinden. Zum Platz Sparen ist bevorzugt, dass das Motorantriebsaggregat unmittelbar an der Laufschiene befestigt ist. Hierzu ist weiter bevorzugt, dass die erste Laufschiene eine sich horizontal oder sich zumindest in einer horizontalen Richtungskomponente) weg von der Toröffnung erstreckende Laufschiene der Laufschienenanordnung ist. An dem von der Toröffnung entfernten Ende der ersten Laufschiene kann dann das Motorantriebsaggregat befestigt werden. An diesem Ort ist ein Antreiben des in der ersten Laufschiene geführten Zugmittels oder Mitnehmerschlittens einfach möglich; dennoch bleibt der Bauraum rund um die Toröffnung frei von zusätzlichen Aggregaten.

Seitlicher Bauraum wird eingespart, wenn das Motorantriebsaggregat innerhalb eines Raumes angeordnet wird, der durch die erste und zweite Laufschiene aufgespannt wird, so dass das Motorantriebsaggregat seitlich möglichst nicht über die Erstreckung der ersten oder zweiten Laufschiene hinausragt. Beispielsweise ist das Motorantriebsaggregat an der ersten Laufschiene so angebracht, dass Motor- und Getriebeteile oder sonstige Gehäuseteile auf der zu der zweiten Laufschiene hinweisenden Seite angeordnet sind.

Zur universellen Einsetzbarkeit ist das Motorantriebsaggregat vorzugsweise so eingerichtet, dass es wahlweise an einer linken Laufschiene oder an einer rechten Laufschiene angeordnet und mit einem darin geführten Zugmittel verbunden werden kann. Vorzugsweise ist zumindest ein Anschlussbereich des Motorantriebsaggregates zur Links-/Rechts-Verwendung spiegelbildlich ausgeführt.

Dem Motorantriebsaggregat ist vorzugsweise eine Steuereinrichtung zugeordnet. Die Steuereinrichtung hat weiter vorzugsweise ein eigenes Gehäuse, das mit dem Motorgehäuse des Motorantriebsaggregates lösbar verbunden ist. Die Steuereinrichtung kann so vorzugsweise wahlweise zusammen mit dem Motorantriebsaggregat an der Laufschiene befestigt werden oder davon entkoppelt werden und an einem anderen Ort in dem zu verschließenden Raum befestigt werden. Es sind dann entsprechende Anschlüsse zum Verbinden des Motorantriebsaggregates mit der Steuereinrichtung vorgesehen.

Der Steuereinrichtung ist weiter bevorzugt eine Beleuchtungseinrichtung zugeordnet, mit der der zu verschließende Raum bei Betätigung des Antriebes beleuchtet werden kann. Weiter bevorzugt ist die Steuereinrichtung mit Anschlussterminals zur Verbindung von Torantriebsperipheriegeräten oder von Zusatzgeräten versehen. Solche Geräte sind zum Beispiel Lichtschranken, Schließkantensicherungen, Benutzerschnittstellen wie Schlüsseltaster, Codetaster, Fingersensoren u.s.w. oder zusätzliche Beleuchtungseinheiten oder Warneinrichtungen.

Das Motorantriebsaggregat kann mit einem das Zugmittel formschlüssig erfassenden Antriebsrad und/oder mit einem Zugmittelspeicher, insbesondere einem Kettenspeicher, für das lose Zugmittelende versehen sein. Andererseits kann auch die erste Laufschiene mit einem Antriebsritzel versehen sein, an welches dann das Motorantriebsaggregat getrieblich verbunden wird. Anstelle eines an dem Motorantriebsaggregat oder sonst wie separat vorgesehenen Kettenspeichers kann auch die erste Laufschiene einen Zugmittelspeicher für das lose Ende aufweisen. Hierzu kann beispielsweise neben der Zwangsführung für das mit dem Torflügel verbundene Zugmittelende auch noch parallel eine weitere Führung für das lose Zugmittelende vorgesehen sein, wobei das Zugmittel am Ende der ersten Laufschiene um ein Antriebsritzel geführt ist und mit seinen Enden in die beiden Führungen in der Laufschiene eingeführt ist.

Anstelle eines Zugmittels, das sowohl Zugkräfte als auch Schubkräfte übertragen kann, ist es aber auch möglich, in der ersten Laufschiene einen Mitnehmerschlitten zu führen, der mittels einer zu einer Schleife zusammengeschlossenen Zugmittel jeweils hin- und hergezogen werden kann. Da eine solche Ausbildung jedoch mehr Platz beansprucht und von der Konstruktion her aufwändiger ist, ist sie derzeit weniger bevorzugt.

Das Tor kann in unterschiedlicher Bauart ausgebildet sein; es sind auch alle denkbaren Einblatt-Überkopf-Tore mit Laufschienenanordnungen, wie einleitend erwähnt, denkbar. Somit könnte das Tor als Schwingtor, als Kipptor oder als Schwenktor oder Canopy-Tor ausgebildet sein. Für nähere Einzelheiten zu den Torkonstruktionen wird ausdrücklich auf die einleitend genannten Druckschriften Bezug genommen.

Besonders bevorzugt ist jedoch eine Ausbildung als Sektionaltor, da hier der Kraftverlauf parallel zu den Laufschienen am besten handhabbar ist, weil weniger Kräfte quer zu den Laufschienen auftreten. Insbesondere sind in den letzten Jahren sehr häufig Sektionaltore mit sogenannten Niedrigsturz-Beschlägen auf dem Markt. Die entsprechende Laufschienenanordnung hat gesonderte Laufschienenabschnitte für alle Paneele bis auf das obere Paneel.

Die Reihe von unteren Paneelen sind links und rechts in vertikalen Laufschienen geführt, die über einen bogenförmigen Übergangsbereich in horizontale Laufschienenabschnitten übergehen. Parallel zu diesen horizontalen Laufschienenabschnitten sind im wesentlichen sich geradlinig horizontal erstreckende getrennte Laufschienen nur für das oberste Paneel vorgesehen, so dass diese oberen Laufschienen auch über den bogenförmigen Übergangsbereich für die unteren Paneele reicht. Lediglich am sturzseitigen Ende kann die obere Laufschiene schräg nach unten verlaufend enden oder in ein schräg nach unten laufendes Laufschienenendstück münden.

Der bogenförmige Übergangsbereich, der die unteren Paneele aus der im wesentlichen horizontalen Öffnungslage in die im wesentlichen vertikale Schließlage bringt, ist so tiefer angeordnet, so dass nur eine sehr geringe Sturzhöhe oberhalb der Toröffnung benötigt wird. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird nun eine der beiden oberen Laufschienen zum Halten und Führen des obersten Paneels auch zum Führen des Zugmittels bzw. des Mitnehmerschlittens genutzt. Diese entsprechende Laufschiene ist dann als erste Laufschiene mit entsprechenden Einrichtungen versehen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:

1 eine Seitenansicht auf ein automatisches Tor in Form eines Sektionaltores mit Niedrigsturzbeschlag in einer Schließstellung des Tores;

2 das Tor von 1 in einer halb geöffneten Position;

3 das Detail III aus 2 mit der Anlenkung des Torflügels an eine Antriebseinrichtung;

4 das Detail IV aus 2 mit dem Antriebskopf einer Antriebseinrichtung des Tores;

5 eine Seitenansicht des Antriebskopfes, wobei innere Teile mit unterbrochenen Linien wiedergegeben sind;

6 eine Vorderansicht des Antriebskopfes;

7 eine Schnittansicht durch eine erste Laufschiene einer Laufschienenanordnung des Tores von 1 oder 2, wobei eine spiegelbildlich zu der ersten Laufschiene angeordnete zweite Laufschiene der Laufschienenanordnung angedeutet ist;

8 eine teils weggeschnittene Seitenansicht eines oberen Bereichs einer Laufschienenanordnung eines automatischen Tores gemäß einer zweiten Ausführungsform;

9 eine Schnittansicht gemäß der Linie IX-IX von 8 durch die erste Laufschiene des Tores gemäß der zweiten Ausführungsform;

10 eine detaillierte Seitenansicht eines oberen vorderen Bereichs eines automatischen Sektionaltors gemäß einer dritten Ausführungsform;

11 einen Schnitt entlang der Linie A-A von 10 (bei in die erste Laufschiene eingefahrenem Mitnehmerschlitten), welche eine Ausführungsform zum Ankoppeln des Torflügels an eine Antriebskette zeigt;

12 einen Schnitt entlang der Linie B-B von 10 (bei in die erste Laufschiene eingefahrenem Mitnehmerschlitten), welche die Verbindung des Mitnehmerschlittens mit dem Torflügel zeigt;

13 eine Schnittansicht vergleichbar zu 11, die eine Kupplungseinrichtung zum Ankuppeln des Torflügels an die Antriebskette gemäß einer weiteren Ausführungsform im eingekuppelten Zustand zeigt;

14 die Kupplungseinrichtung von 13 in ausgekuppeltem Zustand;

15 die erste Laufschiene des Tores von 1 in einer perspektivischen teilweise weggeschnittenen Ansicht zusammen mit dem in eine Zwangsführung eingeführten Ende einer Rollenkette;

16 bis 18 verschiedene Ansichten der ersten Laufschiene einer weiteren Abwandlung des Sektionaltores von 1 mit Motorantriebsaggregat und Laufrollenhalter; und

19 und 20 Schnittansichten vergleichbar zu 11, die noch zwei weitere Ausführungsformen einer mit einer Zwangsführung für eine Kette versehenen ersten Laufschiene zusammen mit einem darin geführten Rollenhalter eines Torflügel zeigt.

In den 1 und 2 ist ein insgesamt mit 10 bezeichnetes automatisches Tor in geschlossener und halboffener Position dargestellt. Das automatische Tor 10 hat ein stationäres Torelement in Form einer Torzarge 12, die mit einer Laufschienenanordnung 14 versehen ist, einen an der Torzarge 12 und der Laufschienenanordnung 14 montierten Torflügel in Form eines Torblattes 16 sowie eine am Tor integrierte Antriebseinrichtung 18.

Das hier dargestellte Tor 10 ist nach Bauart eines Sektionaltores aufgebaut, wobei das Torblatt 16 mehrteilig ausgeführt ist, indem eine Reihe von Paneelen 2023 mittels Scharnieren aneinander angelenkt sind.

Die Laufschienenanordnung 14 ist in Niedrigsturzausführung ausgebildet. Hierzu sind alle Paneele 21 bis 23 bis auf das oberste Paneel 20 auf einer Laufschienenbahn 24 geführt, die sich aus einem im wesentlichen vertikalen Laufschienenabschnitt, einem im wesentlichen horizontalen Laufschienenabschnitt 28 sowie einem bogenförmigen Übergangsabschnitt 27 zwischen dem vertikalen und dem horizontalen Laufschienenabschnitt 26, 28 zusammensetzt. Von diesen Laufschienenabschnitten 26 bis 28 sind auf jeder Seite der zu verschließenden Toröffnung jeweils spiegelbildlich ausgebildete und angeordnete Exemplare angeordnet.

Neben diesen Abschnitten 26 bis 28 weist die Laufschienenanordnung noch eine erste Laufschiene 32 auf der einen Seite und auf der gegenüberliegenden Seite eine zweite Laufschiene (hier nicht dargestellt – angedeutet bei 33 in 7) auf. Diese beiden Laufschienen 32, 33 sind spiegelbildlich zueinander ausgebildet, so dass für den Aufbau der zweiten Laufschiene auf die genauer gezeigten Darstellungen der ersten Laufschiene 32 Bezug genommen werden kann.

Diese beiden Laufschienen 32, 33 erstrecken sich geradlinig im wesentlichen horizontal oberhalb und parallel zu dem horizontalen Laufschienenabschnitt 28 und auch oberhalb des bogenförmigen Übergangsabschnittes bis hin zu der an der Toröffnung 30 befestigten Torzarge 12.

In dem hier dargestellten Beispiel beginnt die Decke 34 des durch das Tor 10 zu verschließenden Raumes 35 sehr nahe oberhalb der zu verschließenden Toröffnung 30, so dass nur ein sehr niedriger Sturz 36 vorhanden ist. Solche beengte Verhältnisse findet man beispielsweise – aber nicht nur – bei Fertiggaragen, welche zur leichten Transportierbarkeit und zum Sparen von Bauraum auf Bauplätzen geringe Außenabmaße aufweisen.

In dem dargestellten Beispiel sieht man, dass zwischen der Decke 34 und der Laufschienenanordnung 14 sehr wenig Platz verbleibt, so dass die Anordnung eines üblichen Schlepptorantriebes schwierig wäre. Auch die Anordnung einer Torwelle zum Anbringen eines Wellentorantriebes ist aufgrund des beengten Bauraumes nicht möglich.

Das hier dargestellte automatische Tor 10 mit integrierter Antriebseinrichtung 18 ist jedoch leicht auch in diesen engen Platzverhältnissen einbaubar.

Die Antriebseinrichtung 18 hat ein in einem Antriebskopf 38 untergebrachtes Motorantriebsaggregat in Form eines Elektro-Getriebemotors 40 sowie ein Zugmittelgetriebe 42 zum Anschluss des Getriebemotors 40 an das Torblatt 16.

Das Zugmittelgetriebe 42 weist ein Zugmittel in Form einer Rollenkette 44 nach Art einer Fahrradkette oder Motorradkette sowie eine Zwangsführung 46 für die Rollenkette 44 derart auf, dass die Rollenkette 44 sowohl Zugkräfte als auch Schubkräfte übertragen kann. Die Zwangsführung 46 ist in der ersten Laufschiene 32 untergebracht, so dass die Rollenkette 44 in der ersten Laufschiene 32 geführt ist. Der Antriebskopf 38 ist an dem der Toröffnung 30 abgewandten Ende 48 der ersten Laufschiene 32 an der Laufschienenanordnung 14 befestigt, wie man dies näher in 4 erkennen kann. Bei dem dargestellten Beispiel weist die zweite Laufschiene 33 gemäß 7 weder die Zwangsführung 46 noch die Rollenkette auf, die Antriebseinrichtung ist hier nur der ersten Laufschiene 32 zugeordnet. Diese Ausführung ist für kleinere und mittlere Tore 10 vollkommen ausreichend.

Das eine Ende 50 der Rollenkette 44 ist mit dem Torblatt 16 verbunden. Bei der in den 1 bis 8 dargestellten ersten und zweiten Ausführungsform des Tores 10 ist hierzu in der ersten Laufschiene ein Mitnehmerschlitten 52 an dem ersten Ende 50 der Rollenkette 44 befestigt. Der Mitnehmerschlitten 52 gleitet in einer Rollenbahn 54 der ersten Laufschiene 32, die im Schnitt in 7 dargestellt ist. Wie am besten aus 3 ersichtlich, ist der Mitnehmerschlitten 52 gelenkig mit einer Koppelstange 56 verbunden, die wiederum gelenkig mit dem obersten Paneel 20 verbunden ist. Hierzu ist an einem Rollenhalter 58, der an dem obersten Paneel 20 angeschraubt ist und eine Laufrolle 60 derart lagert, dass sie in der Rollenbahn 54 der ersten Laufschiene 32 abgestützt ist, eine Abwinklung 62 vorgesehen, an welcher das eine Ende der Koppelstange 56 gelenkig angelenkt ist.

Der Antriebskopf 38 weist in einem Antriebsgehäuse 64 den Getriebemotor 40 mit einem Elektromotor 66 und einem an dem Elektromotor 66 integrierten Untersetzungsgetriebe 68 (nur das Gehäuse dargestellt) auf. Das Untersetzergetriebe 68 treibt ein Antriebsrad in Form eines Kettenritzels 70 an, welches mit der Rollenkette 44 kämmt. Das Antriebsgehäuse 64 beherbergt gemäß der ersten Ausführungsform noch einen Kettenspeicher 72 für das lose Rollenkettenende. Weiter ist an dem Antriebsgehäuse 64 ein Steuergehäuseteil 74, welches die Steuerung für den Elektromotor 66, Bedienerschnittstellen, hier in Form von Tasten 76, sowie elektrische Anschlüsse 68 für Peripheriegeräte und eine Beleuchtungseinheit 80 aufweist. Dieses Steuergehäuseteil 74 ist mittels Rastverbindungen 82 mit dem übrigen Teil des Antriebsgehäuses 64 lösbar verbunden. So kann bei Bedarf das Steuergehäuseteil 74 abgenommen werden und beispielsweise an der Wand des zu verschließenden Raumes 35 befestigt werden und elektrisch mit dem verbleibenden Antriebsgehäuse 74 verbunden werden.

Die erste Laufschiene 32 ist im Profil in 7 dargestellt, wobei die zweite Laufschiene 33 ebenfalls angedeutet ist. Die erste Laufschiene 32 hat insgesamt im wesentlichen ein C-Profil mit einem Steg 86 und zwei Schenkeln 88, die in nach innen abgebogenen Kantenbereichen 90 enden. Durch den Steg 86, die Schenkel 88 sowie die Kantenbereiche 90 ist die Rollenbahn 54 definiert.

Die erste Laufschiene 32 hat weiter eine Kammer 92 zur Aufnahme der Zwangsführung 46 und des hier als Rollenkette 44 vorliegenden Zugmittels der Antriebseinrichtung 18. Diese Kammer 92 ist in dem hier vorliegenden Beispiel als Aufnahmenut 93 ausgebildet, die in dem Bereich des Steges 86 in das Profil der ersten Laufschiene 32 miteinprofiliert worden ist. Diese Aufnahmenut hat, wie aus 7 ersichtlich, in etwa ein U-Profilform, wobei die beiden U-Schenkel zueinander geneigt sind, so dass die Nutöffnung 96 der Aufnahmenut 93 enger ist als der durch den U-Steg 97 gebildete Nutgrund. Mit anderen Worten ist die Aufnahmenut 93 hinterschnitten ausgebildet.

In dieser Aufnahmenut 93 ist von dem der Toröffnung 30 abgewandten Ende 48 der ersten Laufschiene 32 her die Zwangsführung 46 eingeschoben worden. Diese Zwangsführung 46 weist eine aus Kunststoff ausgebildete Profilleiste 98 auf. Je nach Länge der erste Laufschiene 32 können auch mehrere Profilleisten 98 in der Aufnahmenut 93 hintereinander angeordnet sein. Diese Profilleiste 98 hat in etwa ein C-Profil mit einem C-Steg 100 und zwei C-Schenkeln 102, an deren Enden zwei zueinander weisende Führungsleisten 104 und 105 ausgebildet sind, die mit einem derartigen Abstand zueinander angeordnet sind, dass die Rollenkörper 106 der Rollenkette 44 spielfrei dazwischen aufnehmbar sind. Die C-Schenkel sind an ihren Außenflächen entsprechend der Neigung der U-Schenkel 94, 95 schräg geneigt.

Insgesamt ist die Außenkontur der Profilleiste 98 an die Aufnahmenut 93 angepasst, so dass die Profilleiste 98 im wesentlichen spielfrei in der Aufnahmenut 93 aufnehmbar ist.

In 8 ist der obere Bereich der Laufschienenanordnung des automatischen Tores 10 in einer zweiten Ausführungsform näher dargestellt. Dabei sind entsprechende Teile mit gleichen Bezugseichen wie bei der ersten Ausführungsform bezeichnet; und die Beschreibung davon wird nicht wiederholt. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform im wesentlichen dadurch, dass in dem Antriebskopf 38 kein Kettenspeicher 72 vorgesehen ist. Vielmehr ist ein Kettenspeicher 108 für das lose Kettenende in der ersten Laufschiene 110 vorgesehen.

Der Querschnitt der ersten Laufschiene 110 der zweiten Ausführungsform ist in 9 wiedergegeben. Dabei ist die Aufnahmenut 112 breiter ausgebildet, als die Aufnahmenut 93 der ersten Ausführungsform. Die Zwangsführung 46 weist bei der zweiten Ausführungsform eine Profilleiste 114 mit doppeltem C-Profil auf, wobei jedes einzelne C-Profil vom Innenraum her vergleichbar zu der Profilleiste 98 der ersten Ausführungsform dargestellt ist. Auch die Außenkonturen sind vergleichbar mit schrägen Wänden zur Aufnahme in den schrägen U-Schenkel 94, 95 ausgebildet. Dadurch hat die Profilleiste 114 der zweiten Ausführungsform 2 Zwangsführungskammern 116, 117, wobei eine erste Kammer 116 zum Führen des an den Mitnehmerschlitten 52 angekoppelten Endes 50 der Rollenkette 40 dient und die zweite Zwangsführungskammer 117 zur Aufnahme und Führung des losen Kettenendes 118 bzw. des losen Kettentrums dient. Dadurch kann der Antriebskopf 38 insgesamt kompakter ausgebildet werden.

Bei beiden Ausführungsformen ist das Profil der zweiten Laufschiene 33 spiegelbildlich zu dem in den 7 und 9 dargestellten, aus Blech gebogenen Profil der ersten Laufschiene 32 mit der Rollenbahn 54 und der Kammer 92 ausgebildet. Bei kleineren Toren 10 hat jedoch nur die erste Laufschiene 32 die Zwangsführung 46; und nur an der ersten Laufschiene 32 ist ein Antriebskopf 38 befestigt. Die zweite Laufschiene 33 bleibt frei.

Wie aus den 7 und 9 ersichtlich, sind die Laufschienen 32 zu Ihrer Längsmittelebene 120 spiegelbildlich ausgebildet, so dass das gleiche Profil sowohl links als auch rechts verwendbar ist. Ebenfalls kann wahlweise auf jeder der beiden Seiten die gleiche Profilleiste 98, 114 für eine Zwangsführung 46 vorgesehen sein.

Der in 6 dargestellte Antriebskopf 38 weist auf seiner Vorderseite eine entsprechend der Außenkontur der ersten Laufschiene 32 angepasste Aufnahmeöffnung 122 auf, in die das Ende 48 der ersten Laufschiene 32 zum Anschließen des Antriebskopfes 38 eingesteckt werden kann. Ersichtlich ist die Aufnahmeöffnung 122 so angeordnet, dass sich der Antriebskopf 38 mit dem Antriebsgehäuse 64 im wesentlichen auf derjenigen Seite einer gerade noch die erste Laufschiene 32 kreuzenden Begrenzungsebene 124 befindet, welche der zweiten Laufschiene 33 zugewandt ist. Weiter erstreckt sich der Antriebskopf 38 von einer die erste Laufschiene 32 gerade noch kreuzenden zweiten horizontalen Begrenzungsebene 126 nach unten.

Der hier dargestellte Antriebskopf 38 ist für eine solche Anordnung speziell für die Anbringung an einer der beiden oberen Laufschienen 32, 33, nämlich an der hier von außen auf die Toröffnung 30 gesehen links angeordneten ersten Laufschiene 32 ausgebildet. Ein zum Aufstecken auf die zweite Laufschiene 33 ausgebildeter Antriebskopf (nicht dargestellt) wäre hierzu spiegelbildlich ausgebildet und angeordnet. Eine nicht dargestellte Abwandlung des Antriebskopfes ist von der Aufnahmeöffnung 122 her und seinen maximalen Außenabmaßen her derart spiegelbildlich ausgebildet, dass er auch an der zweiten Laufschiene 33 in entsprechender Anordnung zu entsprechenden Begrenzungsebenen anordenbar ist.

In 10 ist eine dritte Ausführungsform des automatischen Tores 10 dargestellt. Für entsprechende Elemente sind hierbei die gleichen Bezugszeichen verwendet. Diese dritte Ausführungsform unterscheidet sich von den zuvor dargestellten Ausführungsformen im wesentlichen durch die Ausbildung des Mitnehmerschlittens 130. Der hier eingesetzte Mitnehmerschlitten 130 ist von seinen Außenabmaßen und Längenmaßen so ausgestattet, dass er wenigstens an seinen Enden der Kontur der Laufrolle 60 des obersten Paneels 20 entspricht. Der Mitnehmerschlitten 130 hat einen ersten Endbereich 132, der halbkreisförmig wie die Laufrolle 60 konturiert ist und in seinem Zentrum auf die Lagerachse 134 des Rollenhalters 58 aufgesetzt ist. Einen Schnitt durch diesen ersten Endbereich findet man in 12. Dort ist die Lagerachse 134 des Rollenhalters 58 in Eingriff mit einer inneren zentralen Lageröffnung 136 des ersten Endbereichs 132 dargestellt.

Der Mitnehmerschlitten 130 hat weiter einen zweiten Endbereich, der spiegelbildlich zu dem ersten Endbereich 132 konfiguriert ist. An dessen zentralen Lageröffnung 140, die genauer im Schnittbild von 11 zu sehen ist, findet sich eine Kupplungseinrichtung 142 zum Ankuppeln des Mitnehmerschlittens 130 an die Rollenkette 44. Die Kupplungseinrichtung 142hat einen federbelastet in Einrückstellung vorgespannten Kupplungsstift 144, der in einer Aufnahmeöffnung 146 eines gesondert gestalteten Endgliedes 148 der Rollenkette 44, das genauer in den 5 und 15 dargestellt ist, eingreift. Durch Rückzug des Kupplungsstiftes 144 entgegen der Federvorspannung lässt sich der Kupplungsstift 144 aus der Aufnahmeöffnung 146 ziehen, so dass der über die Lagerachse 134 mit dem obersten Paneel 20 verbundene Mitnehmerschlitten 130 von der Rollenkette 44 entkoppelbar ist. Dadurch lässt sich das Torblatt 16 in Störfällen, wie beispielsweise Stromausfällen, auch manuell bewegen.

Wie aus den 11 und 12 ersichtlich, ist die erste Laufschiene 150 bei dieser dritten Ausführungsform abweichend zu den ersten Laufschienen 132, 110 der ersten und zweiten Ausführungsform im wesentlichen J-Profilförmig ausgebildet. In dem durch dieses Profil aufgespannten Raum, der bei rein handgeführten Toren als Rollenbahn 54 dient, ist sowohl die Führung für den Mitnehmerschlitten 130 als auch die Zwangsführung 46 untergebracht. Hierzu ist insgesamt eine Profilleiste 152 vorgesehen, deren Außenprofil im wesentlichen dem Innenumriss der ersten Laufschiene 150 angepasst ist. Demnach weist auch diese Profilleiste 152 zwei äußere Schenkel 154 und 155 auf, an deren Innenseiten der Mitnehmerschlitten 130 im wesentlichen spielfrei, vorzugsweise aber nicht klemmend eingreifend geführt ist. Der Mitnehmerschlitten 130 ist hierzu an seinen Außenkonturen mit entsprechend der Dicke der Schenkel 154, 155 geringeren Außenabmaßen als die Laufrolle 60 versehen. Die Profilleiste 152 weist weiter an dem die beiden Schenkel 154, 155 verbindenden Stegbereich 156, hier jedoch innenseitig, ein anprofiliertes Zwangsführungsprofil 158 für die Zwangsführung der Rollenkette auf. Dieses Zwangsführungsprofil hat gegenüber liegende hakenförmige Schenkel 160, 161, deren Führungsleisten 162, 163 die Rollenkörper 106 der Rollenkette 44 im wesentlichen spielfrei zwischen sich aufnehmen. Auf diese Weise ist hier innenseitig der Profilleiste 152 die Kammer 92 für das hier als Rollenkette 44 ausgebildete Zugmittel gebildet.

Bei der ersten und zweiten Ausführungform des Tores 10 ist das oberste Paneel über die Koppelstange 56 und den Mitnehmerschlitten 52 an das Endglied 148 der Rollenkette 44 angeschlossen.

In den 13 und 14 ist noch eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der das Endglied 148 direkt mit der Rollenachse der Laufrolle 60 verbunden ist. Hierzu ist die Rollenachse 166 mit einer weiteren Ausführungsform einer Kupplungseinrichtung 168 mit federbelastet zurückziehbarem Kupplungsstift 170 versehen. Bei dieser Ausführungsform kann somit auf den Mitnehmerschlitten und die Koppelstange 56 verzichtet werden. Die übrigen Bauteile sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform. 15 zeigt einen hinteren Endbereich der ersten Laufschiene 32 gemäß der ersten Ausführungsform mit der Zwangsführung 46 und der darin geführten Rollenkette 44 mit Endglied 148. Das Endglied 148 hat auf beiden Seiten der Aufnahmeöffnung 146 schräg geneigte Anlaufschultern 149, über die der federbelastete Kupplungsstift 170, 144 in die Aufnahmeöffnung 146 zur Einrastung darin führbar ist.

In einer nicht weiter dargestellten weiteren Ausführungsform des Tores 10 mit einem besonders breiten oder schweren Torblatt 16 sind sowohl die erste Laufschiene als auch die zweite Laufschiene mit dem Zugmittelgetriebe 42 und einem separaten Antriebskopf mit eigenem Getriebemotor 40 versehen. Die beiden Getriebemotore 40 sind dann über eine gemeinsame Steuerung synchronisiert.

In den 16 bis 18 ist schließlich noch eine vierte Ausführungsform des Tores 10 genannt, die sich hinsichtlich des Motorantriebsaggregates, der ersten Laufschiene sowie des Laufrollenhalters von der Ausführungsform gemäß 1 unterscheidet. Bei dieser in den 16 bis 18 dargestellten vierten Ausführungsform ist die erste Laufschiene 202 mit einem Antriebsritzel 204 versehen, das mit der in der ersten Laufschiene 202 zwangsgeführten Rollenkette 206 kämmt. Das Antriebsritzel 204 sitzt auf einer Hohlwelle 208, mit der die Abtriebswelle 210 eines als Motorantriebsaggregat dienenden Getriebemotors 212 verkeilt ist. Ansonsten ist die erste Laufschiene 202 so wie die in 7 dargestellte erste Laufschiene 32 ausgebildet. In der Rollenbahn 54 der ersten Laufschiene 202 ist der Mitnehmerschlitten 214 sowie die Laufrollen 216 des obersten Paneels 20 geführt. Die Laufrolle 216 ist mittels eines Rollenhalters 218 an dem obersten Paneel 20 befestigt. Das oberste Paneel ist in den 16 bis 18 nicht dargestellt, jedoch gleich zu dem obersten Paneel 20 von 1 oder 2 ausgeführt. Die Koppelstange 220 ist einerseits an dem Mitnehmerschlitten 214 gelenkig angelenkt und andererseits an den Rollenhalter 218 gelenkig angelenkt. Am, der Toröffnung 30 abgewandten, Ende 48 der ersten Laufschiene 202 kann auch ein üblich ausgeführter, hier nicht dargestellter Kettenspeicher aufgesteckt sein.

In den 19 und 20 sind in einer zu 11 vergleichbaren Schnittdarstellung noch eine fünfte und eine sechste Ausführungsform des Tores 10 angedeutet. Dabei sind für entsprechende Teile entsprechende Bezugszeichen wie bei den zuvor erläuterten Ausführungsformen verwendet worden. Für den Aufbau und die Funktionen dieser Teile wird auf die obigen Darstellungen verwiesen.

In den zuvor erläuterten Ausführungsformen ist eine Kammer 92 mit der Zwangsführung für die Rollenkette 44 neben einer Rollenbahn 54 oder einem sonstigen Führungs- und Haltebereich der ersten Laufschiene derart angeordnet gewesen, dass die Kammer weiter in Richtung einer Bewegungsebene 266, welche durch die gedachte Rollenachse und die Längsführungsrichtung der Laufschiene aufgespannt wird, – insbesondere weiter in Richtung parallel zur Rollenachse – beabstandet ist. In den 19 und 20 ist jedoch ein Zwangsführungsbereich 252 in Richtung senkrecht zu der Bewegungsebene 266 versetzt neben dem Führungs- und Haltebereich 264 angeordnet.

Die erste Laufschiene 250 der fünften und sechsten Ausführungsform weist demnach einen Zwangsführungsbereich 252 auf, der in Richtung senkrecht zu einer durch die Rollenachse und die Längsrichtung der ersten Laufschiene 250 aufgespannten Bewegungsebene 266 versetzt zu einem Führungs- und Haltebereich 264 angeordnet ist. Der Führungs- und Haltebereich 264 ist im wesentlichen durch ein Metallprofil 262 gebildet, welches wie die erste Laufschiene 150 der zuvor erläuterten Ausführungsform gemäß 11 ausgebildet ist.

Bei der in 19 dargestellten fünften Ausführungsform ist ein Zwangsführungsprofil 258 an einer Seite dieses Metallprofils 262 anextrudiert. In der durch das Metallprofil 262 gebildeten Rollenbahn 54 ist eine Rolle 256 geführt, welche an einem Rollenhalter 254 gelagert ist. Parallel beabstandet zu der Rollenachse ist dann die Kupplungseinrichtung 142 mit dem Kupplungsstift 144 vorgesehen, welche den Rollenhalter 254 mit dem Endglied 148 der in dem anextrudierten Zwangsführungsprofil 258 zwangsgeführten Rollenkette 44 koppelt.

Die in 20 dargestellte sechste Ausführungsform unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform gemäß 19 dadurch, dass das Zwangsführungsprofil nicht wie bei 258 gezeigt, anextrudiert ist, sondern Teil eines umgebenden Zwangsführungsprofiles 260 ist, welches das Metallprofil 262 vollständig umgibt.

10
Tor
12
Torzarge
14
Laufschienenanordnung
16
Torblatt (Torflügel)
18
Antriebseinrichtung
20
oberstes Paneel
21
oberes mittleres Paneel
22
unteres mittleres Paneel
23
unterstes Paneel
24
Laufschienenbahn
26
vertikaler Laufschienenabschnitt
27
bogenförmiger Übergangsabschnitt
28
horizontaler Laufschienenabschnitt
30
Toröffnung
32
erste Laufschiene
33
zweite Laufschiene
34
Decke
35
Raum
36
Sturz
38
Antriebskopf
40
Getriebemotor
42
Zugmittelgetriebe
44
Rollenkette
46
Zwangsführung
48
abgewandtes Ende der ersten Laufschiene
50
erstes Ende der Rollenkette (am Torflügel befestigt)
52
Mitnehmerschlitten
54
Rollenbahn
56
Koppelstange
58
Rollenhalter
60
Laufrolle
62
Abwinkelung
64
Antriebsgehäuse
66
Elektromotor
68
Untersetzergetriebe
70
Kettenritzel
72
Kettenspeicher
74
Steuergehäuseteil
76
Tasten (Benutzerschnittstelle)
78
Elektrische Anschlüsse für Torantriebsperipheriegeräte
80
Beleuchtungseinheit
82
Rastverbindung
84
C-Profil
86
Steg
88
Schenkel
89
Schenkel
90
Kantenbereich
92
Kammer
93
Aufnahmenut
94
U-Schenkel
95
U-Schenkel
96
Nutöffnung
97
U-Steg (Nutgrund)
98
Profilleiste der Zwangsführung
100
C-Steg
102
C-Schenkel
103
C-Schenkel
104
Führungsleiste
105
Führungsleiste
106
Rollenkörper
108
Kettenspeicher
110
erste Laufschiene
112
Aufnahmenut
114
Profilleiste
116
erste Zwangsführungskammer
117
zweite Zwangsführungskammer
118
loses Kettenende
120
Längsmittelebene
122
Aufnahmeöffnung
124
Begrenzungsebene
126
Begrenzungsebene
130
Mitnehmerschlitten
132
erster Endbereich
134
Lagerachse
136
zentrale Lageröffnung
138
zweiter Endbereich
140
zentrale Lageröffnung
142
Kupplungseinrichtung
144
Kupplungsstift
146
Aufnahmeöffnung
148
Endglied der Kette
149
Anlaufschulter
150
erste Laufschiene
152
Profilleiste
154
äußerer Schenkel
155
äußerer Schenkel
156
Stegbereich
158
Zwangsführungsprofil
160
Schenkel
161
Schenkel
162
Führungsleiste
163
Führungsleiste
166
Rollenachse
168
Kupplungseinrichtung
170
Kupplungsstift
202
erste Laufschiene
204
Antriebsritzel
206
Rollenkette
208
Hohlwelle
210
Abtriebswelle
212
Getriebemotor
214
Mitnehmerschlitten
216
Laufrolle
218
Rollenhalter
220
Koppelstange
250
erste Laufschiene
252
Zwangsführungsbereich
254
Rollenhalter
256
Rolle
258
anextrudiertes Zwangsführungsprofil
260
umgebendes Zwangsführungsprofil
262
Metallprofil
264
Führungs- und Haltebereich
266
Bewegungsebene


Anspruch[de]
Tor (10) mit:

einem zwischen einer Schließendstellung und einer Öffnungsendstellung bewegbaren Torflügel (16),

einem an einer zu verschließenden Toröffnung (30) anzubringenden stationären Torelement (12), an welchem der Torflügel (16) gehalten und geführt ist, wobei als Teil des stationären Torelements (12) eine Laufschienenanordnung (14) zum Führen und Halten des Torflügels (16) während dessen Bewegung vorgesehen ist, wobei die Laufschienenanordnung (14) auf einer Seite des Tores (10) eine erste Laufschiene (32, 110, 150, 202) und auf der gegenüberliegenden Seite eine sich parallel zu der ersten Laufschiene erstreckende zweite Laufschiene (33) aufweist, wobei die erste (32, 110, 150, 202, 250) und die zweite (33) Laufschiene einen Bereich (20, 254, 218) des Torflügels (16) während seiner Öffnungs- und Schließbewegung hält und führt,

wenigstens einem stationären Motorantriebsaggregat (40, 212) zum Antreiben der Öffnungs- und Schließbewegung des Torflügels (16) und

wenigstens einem Zugmittel (44), das das Motorantriebsaggregat (40, 212) mit dem Torflügel (16) zum Übertragen von Antriebskräften verbindet,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Zugmittel (44) und/oder ein daran angeschlossener Mitnehmerschlitten (52, 130, 214) in der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 204, 250) geführt sind und an einen in der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) geführten Teil (20, 58, 218) des Torflügels (16) angeschlossen sind.
Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Laufschiene sich geradlinig erstreckende Laufschienen (32, 110, 150, 202, 250, 33) der zum Halten des Torflügels (16) dienenden Laufschienenanordnung (14) sind, wobei das Zugmittel (44) bzw. der Mitnehmerschlitten (52, 130, 214) an einen in der ersten und zweiten Laufschiene gehaltenen und geradlinig geführten Teil (20, 58, 218, 254) des Torflügels (16) angeschlossen sind. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (44) derart ausgebildet und derart in der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) geführt ist, dass es sowohl Zugkräfte als auch Schubkräfte von dem Motorantriebsaggregat (40, 212) auf den Torflügel (16) übertragen kann. Tor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel als einfach rückenstabile oder beidseitig rückenstabile Schubkette ausgeführt ist. Tor nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Zugmittel als mehrseitig flexibles Zugmittel, wie Seil, Band, Gurt oder insbesondere Kette (44), ausgeführt ist und

dass die erste Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) eine Zwangsführung (46, 252) für das Zugmittel (44) derart aufweist, dass das flexibel ausgeführte Zugmittel auch Schubkräfte übertragen kann.
Tor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (46, 252) lösbar, austauschbar und/oder nachrüstbar in oder an der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) gehalten ist. Tor nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (44) eine in einer Kettenbewegungsebene flexible Rollenkette (44) – wie insbesondere Fahrradkette oder Motorradkette – aufweist, wobei die Zwangsführung (46) zwei sich parallel verlaufend gegenüberliegende Führungsleisten (104, 105; 162, 163) hat, die sich in der Kettenbewegungsebene geradlinig erstrecken und die Rollenkette im wesentlichen spielfrei zwischen sich zur Zwangsführung aufnehmen. Tor nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (46) im wesentlichen durch eine geradlinige Profilleiste (98, 152) mit C-Profil gebildet ist. Tor nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (46) eine separate, mit der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202) verbindbare Profilleiste (98, 152), insbesondere aus Kunststoff oder Aluminium oder dergleichen, aufweist. Tor nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (46) einteilig ist. Tor nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (46) mehrteilig ist. Tor nach einem der Ansprüche 5, 7, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführung (252) an der ersten Laufschiene (250) anprofiliert ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tor (10) herstellerseitig für einen wahlweisen Handbetrieb oder Automatikbetrieb derart vorbereitet ist, dass es für einen reinen Handbetrieb lediglich mit dem stationären Torelement (12), das die Laufschienenanordnung (14) mit der ersten (32, 110) und zweiten Laufschiene (33) aufweist, wobei die erste Laufschiene (32, 110) bereits zum Führen des Zugmittels (44) und/oder des Mitnehmerschlittens (52) vorbereitet ist, und mit dem in der ersten und zweiten Laufschiene getragenen und geführten Torflügel (16) versehen ist, wobei das Zugmittel (44) und das Motorantriebsaggregat (40) für einen Automatikbetrieb nachrüstbar sind. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Tor (10) bereits herstellerseitig zum Automatikbetrieb ausgebildet ist, wobei in der ersten Laufschiene (150) ein mit dem Zugmittel (44) verbundener Mitnehmerschlitten (130) geradlinig geführt ist, der Teil des Torflügels (16) ist oder unmittelbar mit dem Torflügel (16) diesen führend und tragend verbunden ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Laufschiene (32, 110, 150) insgesamt im wesentlichen als L-förmiges oder J-förmiges Profil mit einem zur Rollen- oder Schlittenführung dienenden Schenkel und einem diesen haltenden Steg oder als U-förmiges, C-förmiges oder J-förmiges Profil mit zwei zur Rollen- oder Schlittenführung dienenden Schenkeln (88, 89) und einem diese verbindenden Steg (86) ausgebildet ist, wobei an dem Steg (86) eine Aufnahmenut (93, 112) ausgebildet ist, in der das Zugmittel (44) geführt ist. Tor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die anprofilierte Aufnahmenut (93, 112) hinterschnitten ist. Tor nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (93, 112) U-profilförmig ist, wobei wenigstens einer der beiden U-Schenkel (94, 95) zu dem anderen U-Schenkel hin geneigt ist, so dass der Nutgrund (97) breiter ist als die Nutöffnung (96). Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste (32, 110, 150, 202, 250) und die zweite Laufschiene (33) von der durch das Tor zu verschließenden Toröffnung (30) weg gerichtet erstrecken. Tor nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste (32, 110, 150, 202, 250) und zweite Laufschiene (33) im wesentlichen in eine horizontale Richtung erstrecken. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorantriebsaggregat (40) an dem der Schließstellung abgewandten Ende (48) der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 250) angeordnet ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorantriebsaggregat (40, 212) an der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) oder an stationären Torteilen nahe der ersten Laufschiene befestigt ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorantriebsaggregat (40, 212) in einem Raum angeordnet ist, der durch zwei vertikale Ebenen (124) begrenzt ist, die parallel zu der ersten und zweiten Laufschiene derart verlaufen, dass die erste Ebene die erste Laufschiene mit maximalem Abstand von der zweiten Laufschiene gerade noch kreuzt und dass die zweite Ebene die zweite Laufschiene mit maximalem Abstand von der zweiten Laufschiene gerade noch kreuzt. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auch die zweite Laufschiene (33) zum Führen des Zugmittels (44) und zur Anordnung des Motorantriebsaggregats (40) ausgebildet ist. Tor nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (32, 110, 150, 202, 250) und zweite Laufschiene (33) spiegelbildlich zueinander ausgebildet sind. Tor nach einem der Ansprüche 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Zugmittel (44) und/oder ein erster Mitnehmerschlitten in der ersten Laufschiene geführt und mit einem ersten Seitenbereich des Torflügels (16) verbunden sind und dass ein zweites, entsprechend ausgebildetes Zugmittel bzw. ein zweiter, entsprechend ausgeführter Mitnehmerschlitten in der zweiten Laufschiene geführt ist und mit einem dem ersten Seitenbereich gegenüberliegenden zweiten Seitenbereich des Torflügels (16) verbunden ist. Tor nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Motorantriebsaggregat (40, 212) zum Antreiben des ersten Zugmittels/Mitnehmerschlittens der ersten Laufschiene (32, 110, 150, 202, 250) zugeordnet ist und dass ein zweites Motorantriebsaggregat zum Antreiben des zweiten Zugmittels/Mitnehmerschlitten der zweiten Laufschiene (33) zugeordnet ist. Tor nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Motorantriebsaggregate (40, 212) durch eine gemeinsame Steuerung synchronisiert sind. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Motorantriebsaggregat (40) wahlweise an jeder der beiden Torseiten montierbar ist. Tor nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorantriebsaggregat zur wahlweisen Verwendung an einer der beiden Torseiten spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem wenigstens einen Motorantriebsaggregat (40) eine Steuerungseinheit (74) mit Benutzerschnittstelle (76) und/oder Anschlüssen (78) für Torantriebsperipheriegeräte zugeordnet ist, wobei die Steuerungseinheit (74) wahlweise an dem oder einem von mehreren Motorantriebsaggregat(en) (40) befestigbar oder von dem/den Motorantriebsaggregat(en) entkoppelbar und separat von dem/den Motorantriebsaggregat(en) stationär befestigbar ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Motorantriebsaggregat (40) ein das Zugmittel formschlüssig erfassendes Antriebsrad (70) aufweist. Tor nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorantriebsaggregat (40) weiter einen Zugmittelspeicher (72) für ein loses Zugmittelende aufweist. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Laufschiene (202) ein das Zugmittel formschlüssig erfassendes Antriebsrad (204) aufweist, das mit dem Motorantriebsaggregat (212) getrieblich verbunden ist. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 31 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Laufschiene (110) einen Zugmittelspeicher (117) für ein loses Zugmittelende aufweist. Tor nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahmenut (112) der ersten Laufschiene (110) sowohl das an den Torflügel (16) angeschlossene Zugmittelende (50) zwangsgeführt aufnimmt als auch parallel hierzu das lose Zugmittelende aufnimmt. Tor nach einem der Ansprüche 1, 13 bis 31 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel zu einer Schleife geschlossen ist, wobei wenigstens eines der so gebildeten beiden Zugmitteltrume in oder an der ersten Laufschiene geführt ist und an den in der ersten Laufschiene geführten Teil des Torflügels angeschlossen ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das antreibende Zugmittelende bzw. Zugmitteltrum an einen in der ersten Laufschiene geradlinig geführten Mitnehmerschlitten (130) angeschlossen ist, der Teil des Torflügels (16) ist oder unmittelbar mit dem Torflügel (16) diesen führend und tragend verbunden ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Sektionaltor (10) ausgebildet ist, wobei der Torflügel ein aus mehreren aneinander gelenkig angelenkten Paneelen (2023) gebildetes Sektionaltorblatt (16) ist. Tor nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschienenanordnung (14) eine Laufschienenbahn (24) für die unteren Paneele (2123) mit einem bogenförmigen Übergangsbereich (27) zwischen einer etwa vertikalen Führung (26) und einer von der vertikalen Richtung abweichenden Führung (28) hat, wobei die erste (32, 110, 150, 202) und die zweite Laufschiene (33) zusätzlich zu dieser Laufschienenbahn (24) vorgesehen sind, um einen oberen Bereich des obersten Paneels (20) entlang seiner im wesentlichen geradlinigen Bewegungsstrecke zwischen der Öffnungsendstellung und der Schließendstellung zu führen. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (44) an einen in der ersten Laufschiene (32, 110, 202) geführten Mitnehmerschlitten (52, 214) angeschlossen ist, der über ein Verbindungsstangenelement (56, 220) mit dem ebenfalls in der ersten Laufschiene (32, 110, 202) geführten und getragenen Torflügel (16) verbunden ist. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass das in der ersten Laufschiene (32) geführte Zugmittel (44) unmittelbar an dem in der ersten Laufschiene (32) geführten und gehaltenen Torflügel (16) angeschlossen ist. Tor nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (44) an einer Achse (166) einer Laufrolle (60), mittels der der Torflügel (16) in der ersten Laufschiene (32) abrollend abgestützt ist, befestigt ist. Tor nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (44) an einem Rollenhalter (58) befestigt ist, mit dem eine in der ersten Laufschiene geführte Laufrolle (60), die zum Halten des Torflügels (16) in der ersten Laufschiene (32) dient, an einem Torblatt bzw. einem Paneel (20) des Torflügels (16) gelagert ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Notentriegelungseinrichtung (142) zum Entkoppeln des Torflügels (16) von dem Zugmittel (44) vorgesehen ist. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel, Zug- und Schubkräfte über eine Aufschiebesicherungseinrichtung auf den Torflügel überträgt, die sich bei Schub auf das sich in oder nahe der Schließendstellung befindlichem Torflügel in Öffnungsrichtung an einem Gegenlager an der ersten Laufschiene verhaken kann. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Laufschiene (250) einen Führungs- und Haltebereich (264) zum Halten eines Bereichs (254) des Torflügels (16) und Führen desselben entlang einer Bewegungsebene (266) und einen senkrecht zur Bewegungsebene (266) versetzt zu dem Führungs- und Haltebereiche (264) parallel dazu verlaufenden Zwangsführungsbereich (252) zum Zwangsführen des Zugmittels (44) hat. Tor nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwangsführungsbereich (252) an den Führungs- und Haltebereich (264) anextrudiert ist.






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