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Dokumentenidentifikation DE102006041101A1 31.10.2007
Titel Haltevorrichtung für einen im Frontbereich des Fahrzeugs angeordneten Kühler
Anmelder AUDI AG, 85057 Ingolstadt, DE
Erfinder Grosser, Ralf, 74172 Neckarsulm, DE;
Graf, Andreas, 74232 Abstatt, DE;
Stegmaier, Jürgen, 71737 Kirchberg, DE;
Roth, Jürgen, 74172 Neckarsulm, DE
DE-Anmeldedatum 01.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006041101
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse B60K 11/04(2006.01)A, F, I, 20060901, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62D 25/08(2006.01)A, L, I, 20060901, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für einen im Frontbereich eines Fahrzeugs angeordneten Kühler (3, 3'), welcher zur Kühlung eines Motors des Fahrzeugs ausgebildet ist, wobei der Kühler (3, 3') zumindest an einer ersten Trägeranordnung (21) befestigt ist, welche zumindest an einer Längsträger-Ebene (11, 11'; 12, 12') des Fahrzeugs befestigt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für einen Kühler in einem Fahrzeug, welcher zur Kühlung eines Motors des Fahrzeugs ausgebildet ist.

Aus der DE 84 27 839 U1 ist ein Fahrzeug beschrieben, welches im Frontbereich des Fahrzeugs zumindest einen Wasserkühler zum Kühlen des Motors des Fahrzeugs aufweist. Aufgrund baulicher und konstruktiver Ausgestaltungen ist die steife und somit positionsstabile Kühleranbindung problematisch.

Insbesondere bei sehr sportlichen Fahrzeugen werden oftmals zusätzlich seitlich angeordnete Kühler benötigt, um eine ausreichende Kühlung des Motors gewährleisten zu können. Bei diesen Anordnungen tritt die Problematik der positionsstabilen Kühleranbindung verstärkt auf. Aufgrund der unzureichenden steifen Kühleranbindung treten oftmals relativ hohe lokale Schwingungen auf, welche eine Eigendynamik auf die Karosserie des Fahrzeugs übertragen.

Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Haltevorrichtung für einen Kühler zu schaffen, mit der eine steifere Kühleranbindung ermöglicht werden kann.

Diese Aufgabe wird durch eine Haltevorrichtung, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.

Eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung für einen in einem Fahrzeug angeordneten Kühler, welcher zur Kühlung eines Motors des Fahrzeugs ausgebildet ist, umfasst zumindest eine erste Trägeranordnung, an der der Kühler befestigt ist. Diese Trägeranordnung ist zumindest an einer Längsträgerebene des Fahrzeugs befestigt. Das Fahrzeug kann eine oder bevorzugt mehrere Längsträgerebenen aufweisen. Die Haltevorrichtung ermöglicht eine deutlich steifere Anbindung des Kühlers im Fahrzeug, wodurch auch lokale Schwingungen verhindert werden können. Bevorzugt ist der Kühler im Vorderwagen des Fahrzeugs angeordnet.

Bevorzugt ist der Kühler seitlich versetzt zur Längsachse des Fahrzeugs vor einem an dieser Seite angeordneten Vorderrad des Fahrzeugs angeordnet. Eine derartige Anordnung ist insbesondere bei relativ sportlichen Fahrzeugen bevorzugt. In bevorzugter Weise sind an beiden gegenüberliegenden Seiten der Längsachse jeweils derartige Kühler mit entsprechend ausgebildeten Haltevorrichtungen befestigt. Symmetrisch zur Längsachse ist somit jeweils eine Haltevorrichtung mit einem Kühler angebracht, wobei ein Kühler in Verlängerung des linken Vorderrades vor diesem linken Vorderrad angeordnet ist und der zweite Kühler in Verlängerung zum rechten Vorderrad vor diesem Vorderrad angeordnet ist.

Die erste Trägeranordnung ist bevorzugt an einer ersten und einer zweiten Längsträgerebene befestigt. Insbesondere dann, wenn das Fahrzeug zumindest zwei Längsträgerebenen aufweist, ist die Trägeranordnung an beiden Längsträgerebenen befestigt, wodurch die positionsstabile und steife Anbringung des Kühlers verbessert werden kann. Weist ein Fahrzeug mehr als zwei Längsträgerebenen auf, so ist die Trägeranordnung bevorzugt an einer mittleren und einer unteren Längsträgerebene des Fahrzeugs befestigt. In diesem Zusammenhang kann eine bauraumoptimierte Anordnung geschaffen werden, welche darüber hinaus eine optimale Luftanströmung der relativ tief positionierten Kühler ermöglicht.

Bevorzugt ist eine zweite, separat zur ersten Trägeranordnung ausgebildete Trägeranordnung an zumindest einer Längsträgerebene angeordnet und der Kühler ist bevorzugt an der ersten und der zweiten Trägeranordnung befestigt. Die stabile Anordnung wird dadurch deutlich erhöht.

Bevorzugt ist die Haltevorrichtung so konzipiert, dass der Kühler mit gegenüberliegenden Randbereichen zum einen mit der ersten Trägeranordnung und zum anderen mit der zweiten Trägeranordnung verbunden ist. Der Kühler ist somit beidseitig stabil an den beiden Trägeranordnungen befestigt, wobei diese beiden Trägeranordnungen selbst wieder stabil an zumindest einer Längsträgerebene angeordnet sind. Eine in sich sehr steife Konstruktion wird dadurch gewährleistet.

Bevorzugt ist die zweite Trägeranordnung als Verbindungsstrebe zwischen der ersten und der zweiten Längsträgerebene angeordnet. Neben der festen Anbindung kann dadurch auch die positionsstabile Anordnung der beiden Längsträgerebenen zueinander unterstützt werden.

Bevorzugt ist die zweite Trägeranordnung in Längsrichtung des Fahrzeugs betrachtet vor der ersten Trägeranordnung angeordnet. Bevorzugt sind die Ausgestaltungen der Trägeranordnungen und deren Anordnungen so ausgebildet, dass der Kühler schräg gestellt angeordnet ist. Die Schrägstellung ist bevorzugt so orientiert, dass der der Längsachse zugewandte Randbereich des Kühlers in Längsrichtung des Fahrzeugs vor dem der Längsträgerebene abgewandten Randbereich positioniert ist.

Bevorzugt ist die erste Trägeranordnung im Wesentlichen quer zur Längsachse des Fahrzeugs orientiert. Die erste Trägeranordnung ist bevorzugt als Strebenstruktur ausgebildet und umfasst bevorzugt zumindest eine obere und eine untere Querstrebe, welche mit einer bevorzugt am dem der Längsträgerebene abgewandten Ende mit einer Verbindungsstrebe verbunden sind. Darüber hinaus kann auch eine die Konstruktion versteifende Zusatzstrebe, welche insbesondere schräg verlaufend angeordnet ist, ausgebildet sein. Durch eine Ausgestaltung als Strebenstruktur kann die erste Trägeranordnung sehr leicht und dennoch sehr steif ausgebildet werden. Die Streben können aus einem Leichtmetall, insbesondere Aluminium, ausgebildet sein. Auch dadurch kann nochmals eine Gewichtsreduzierung erreicht werden.

Die Strebenstruktur umfasst bevorzugt eine Anordnung aus Querstreben und zumindest einer Längstrebe bzw. Verbindungsstrebe, welche Anordnung bevorzugt durch zumindest eine Zusatzstrebe abgestützt ist. Die Zusatzstrebe ist insbesondere schräg nach hinten orientiert angeordnet. Die mechanische Stabilität kann dadurch wesentlich verbessert werden.

Bevorzugt erstreckt sich die Zusatzstrebe zwischen einer Querstrebe und einer Längsträgerebene und ist beidseitig mit diesen Komponenten verbunden. Insbesondere ist die Zusatzstrebe zwischen einer oberen Querstrebe und der ersten Längsträgerebene angeordnet und erstreckt sich von der Querstrebe ausgehend schräg nach hinten und zum Fahrzeuginneren zeigend zur ersten Längsträgerebene. Die Ausgestaltung kann dadurch bauraumoptimiert und besonders steif ausgebildet werden und dennoch mit geringem Gewicht bereitgestellt werden.

Bevorzugt ist der Kühler an einem freien, zur Außenseite des Fahrzeugs orientierten Endbereich der ersten Trägeranordnung befestigt. Der Kühler ist dann bevorzugt zwischen den beiden Trägeranordnungen eingespannt.

Bevorzugt ist die erste Trägeranordnung mit einem Halteelement verbunden, welches sich zwischen der ersten Trägeranordnung und einem Karosserieteil erstreckt, an welchem die A-Säule des Fahrzeugs befestigt ist. Durch diese zusätzliche Anbringung eines Halteelements kann eine weitere Versteifung der Haltevorrichtung ermöglicht werden. Insbesondere kann dadurch das freie, zur Außenseite des Fahrzeugs orientierte Ende der ersten Trägeranordnung fixiert werden. Eine versteifende Abstützung der gesamten Haltevorrichtung und insbesondere der ersten Trägeranordnung wird dadurch insbesondere im Hinblick auf eine Vermeidung einer Bewegung in Längsachsenrichtung des Fahrzeugs erreicht.

In bevorzugter Weise ist das Halteelement bogenförmig ausgebildet. Besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn das Halteelement als Radlaufstrebe für eine Radlaufschale ausgebildet ist. Das Halteelement kann somit multifunktional eingesetzt werden.

Bevorzugt ist das Halteelement mit einem ersten Ende mit dem freien, zur Außenseite des Fahrzeugs orientierten Endbereich der ersten Trägeranordnung verbunden. Mit einem zweiten Ende ist das Halteelement bevorzugt mit dem Karosserieteil verbunden, in welches die A-Säule des Fahrzeugs mündet. Die volle Spannweite des Halteelements kann dadurch genützt werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Draufsicht auf einen Teilausschnitt einer Fahrzeugkarosserie im Frontbereich des Fahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung;

2 eine perspektivische Darstellung einer Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gemäß 1; und

3 eine perspektivische Darstellung eines Vorderwagens des Fahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In 1 ist eine Draufsicht auf einen Frontbereich einer Karosserie 1 bzw. auf eine Vorderwagen eines Fahrzeugs gezeigt. Im Ausführungsbeispiel umfasst die Karosserie 1 eine erste Längsträgerebene, welche als obere Längsträgerebene ausgebildet ist, und einen oberen Längsträger 12 auf der Seite I der Längsachse A des Fahrzeugs und einen oberen Längsträger 12' auf der Seite II der Längsachse A umfasst. Darüber hinaus umfasst die Karosserie I eine zweite Längsträgerebene, welche als untere Längsträgerebene ausgebildet ist und auf der Seite I einen unteren Längsträger 11 und auf der Seite II einen unteren Längsträger 11' umfasst. Im Ausführungsbeispiel weist das Fahrzeug somit zwei Längsträgerebenen auf.

Symmetrisch zur Längsachse A sind des Weiteren Karosserieteile 13 und 13' ausgebildet, in welche die A-Säulen 14 und 14' des Fahrzeugs münden. Darüber hinaus sind die Pedalböden 15 und 15' dargestellt. Die weiteren in 1 gezeigten Elemente der Karosserie 1 sind nicht näher gekennzeichnet, da sie für das Verständnis der Erfindung von nachrangiger Bedeutung sind.

An der Karosserie 1 ist jeweils eine Haltevorrichtung 2 und 2' ausgebildet, mit welchen beidseitig jeweils ein Kühler 3 und 3', welche zur Kühlung eines Motors des Fahrzeugs ausgebildet sind, befestigt sind. Die Kühler 3 und 3' sind als Wasserkühler ausgebildet. Die Haltevorrichtungen 2 und 2' sowie die Kühler 3 und 3' sind symmetrisch zur Längsachse A' angeordnet. Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird lediglich auf den auf der Seite I angeordneten Kühler 3 und die Haltevorrichtung 2 eingegangen. Wie zu erkennen ist, ist der Kühler 3 im Vorderwagen des Fahrzeugs seitlich zur Längsachse A angeordnet. Die Anordnung des Kühlers 3 ist derart, dass er in Längsrichtung des Fahrzeugs vor einem nicht dargestellten linken Vorderrad, welcher sich im Bereich 5 befindet, angeordnet ist. In entsprechender Weise ist auf der gegenüberliegenden Seite II der Kühler 3' vor einem rechten Vorderrad, welches im Raum 5' positioniert ist, angeordnet. Die beiden Kühler 3 und 3' sind somit in Verlängerung vor den beiden Vorderrädern des Fahrzeugs positioniert.

Die Haltevorrichtung 2 umfasst eine erste Trägeranordnung 21, welche im Ausführungsbeispiel als Strebenstruktur ausgebildet ist. Darüber hinaus umfasst die Haltevorrichtung 2 eine zweite Trägeranordnung 22, welche in Längsrichtung des Fahrzeugs betrachtet vor der ersten Trägeranordnung 21 angeordnet ist.

Die erste Trägeranordnung 21 ist mit beiden Längsträgerebenen und somit mit dem unteren Längsträger 11 und dem oberen Längsträger 12 mechanisch fest verbunden. Wie zu erkennen ist, erstreckt sich die erste Trägeranordnung 21 im Wesentlichen quer zur Längsachse A des Fahrzeugs.

Auch die zweite Trägeranordnung 22 ist sowohl mit dem unteren Längsträger 11 als auch mit dem oberen Längsträger 12 verbunden und im Wesentlichen vertikal zwischen diesen beiden Längsträgern 11 und 12 als Verbindungssteg bzw. als Verbindungsstrebe ausgebildet. Der Kühler 3 ist mit einem ersten seitlichen Randbereich 31 mit einem freien, zur seitlichen Außenseite des Fahrzeugs orientierten Endbereich 21a der ersten Trägeranordnung 21 fest verbunden. Mit einem zweiten Randbereich 32, welcher den Längsträgern 11 und 12 zugewandt ist, ist der Kühler 3 mit der zweiten Trägeranordnung 22 fest verbunden. Durch die Ausgestaltung und Anordnung der Trägeranordnungen 21 und 22 ist der Kühler 3 so positioniert, dass der zweite Randbereich 32 in Längsrichtung des Fahrzeugs betrachtet vor dem ersten Randbereich 31 angeordnet ist. Die daraus resultierende Schrägstellung, welche in Richtung der seitlichen Außenseite des Fahrzeugs 1 geneigt ist, ist zu erkennen.

Darüber hinaus umfasst die Haltevorrichtung 2 ein zusätzliches Halteelement 4, welches im Ausführungsbeispiel als separates Element zu den beiden Trägeranordnungen 21 und 22 ausgebildet ist. Im Ausführungsbeispiel ist dieses Halteelement 4 als Radlaufstrebe für eine nicht dargestellte Radlaufschale ausgebildet und im Wesentlichen über dem linken Vorderrad des Fahrzeugs angeordnet. Das bogenförmig ausgebildete Halteelement 4 erstreckt sich zwischen dem Karosserieteil 13 und der ersten Trägeranordnung 21. Die Anordnung ist dabei so gewählt, dass das Halteelement 4 mit einem ersten Ende 41 mit dem äußeren freien Ende 21a der ersten Trägeranordnung 21 verbunden ist. Ein zweites Ende 42 des Halteelements 4 ist mit dem Karosserieteil 13 verbunden.

In 2 ist eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils P in 1 gezeigt. In dieser perspektivischen Ansicht ist im Hinblick auf die nähere Erläuterung der Haltevorrichtung 2 der Kühler 3 nicht gezeigt. Wie in 2 zu erkennen ist, erstreckt sich die zweite Trägeranordnung 22 als im Wesentlichen vertikale Strebe zwischen den Längsträgern 11 und 12. Die Befestigung des Kühlers 3 ist im Bereich 7a vorgesehen. Rückwärtig dazu angeordnet ist die erste Trägeranordnung 21, welche in der gezeigten Ausführung eine schräggestellte Verbindungsstrebe 211 aufweist, welche zur Verbindung von einer unteren Querstrebe 212 und einer oberen Querstrebe 213 ausgebildet ist. Die untere Querstrebe 212 ist mit dem unteren Längsträger 11 und die obere Querstrebe 213 ist mit dem oberen Längsträger 12 verbunden. Zur weiteren mechanischen Stabilisierung der Trägeranordnung 21 ist eine zusätzliche Schrägstrebe 214 vorgesehen, welche sich im Wesentlichen zwischen einem der Verbindungsstrebe 211 zugewandten Ende der oberen Querstrebe 213 und einem dem unteren Längsträger 11 zugewandten Ende der unteren Querstrebe 212 erstreckt. Diese Strebenstruktur der ersten Trägeranordnung 21 ermöglicht eine sehr leichte und dennoch steife Konstruktion zur Befestigung des Kühlers 3. Darüber hinaus ist eine Zusatzstrebe 215 (3) an der oberen Querstrebe 213 an dessen Rückseite befestigt. Darüber hinaus ist diese Zusatzstrebe 215 an dem oberen Längsträger 11 mit einer Haltung 6 befestigt. Durch diese Zusatzstrebe 215 kann eine zusätzliche Abstützung der ersten Trägeranordnung 21 erreicht werden. An dieser ersten Trägeranordnung 21 ist der Kühler 3 an den Bereichen 7b und 7c befestigt.

Darüber hinaus ist in der Darstellung gemäß 2 die Anbringung des bogenförmigen Halteelements 4 zu erkennen. Das erste Ende 41 ist dabei an der äußeren Seite der Verbindungsstrebe 211 befestigt.

In 3 ist eine perspektivische Ansicht des Vorderwagens des Fahrzeugs gezeigt. Die Anordnung der Längsträger 11 und 12 und der Haltervorrichtung 2 ist dargestellt.

Durch die gezeigte Haltevorrichtung 2 kann eine relativ einfache und dennoch steife Kühleranbindung ermöglicht werden. Durch das zusätzliche Halteelement 4 kann im Hinblick auf dessen Ausgestaltung als Radlaufstrebe ein multifunktionales Element bereitgestellt werden, welches zusätzlich zur Versteifung der Kühleranbindung beiträgt. Insbesondere in Fahrzeuglängsrichtung kann damit das Auftreten von Schwingungen der Haltevorrichtung 2und des Kühlers 3 unterbunden werden und damit eine Übertragung einer Eigendynamik auf die Karosserie 1 verhindert werden.

Neben der Befestigung eines Kühlers 3 kann auch zusätzlich zumindest eine Lichtquelle des Fahrzeugs an der Haltevorrichtung 2 befestigt sein. Insbesondere kann beispielsweise ein Nebelscheinwerfer und/oder ein Scheinwerfer zur Erzeugung des Abblendlichts und/oder des Fernlichts und/oder des Tagfahrlichts daran befestigt sein. Es kann auch ein Richtungsblinker an der Haltevorrichtung befestigt sein. Die Haltevorrichtung 2 ist dann eine Multiträgerstruktur.


Anspruch[de]
Haltevorrichtung für einen in einem Fahrzeug, insbesondere im Vorderwagen, angeordneten Kühler (3, 3'), welcher zur Kühlung eines Motors des Fahrzeugs ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass, der Kühler (3, 3') zumindest an einer ersten Trägeranordnung (21) befestigt ist, welche zumindest an einer Längsträgerebene (11, 11'; 12, 12') des Fahrzeugs befestigt ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (3, 3') seitlich versetzt zur Längsachse (A) des Fahrzeugs vor einem an dieser Seite (I, II) angeordneten Vorderrad des Fahrzeugs angeordnet ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trägeranordnung (21) an einer ersten (12, 12') und einer zweiten Längsträgerebene (11, 11'), insbesondere einer mittleren und einer unteren Längsträgerebene, des Fahrzeugs befestigt ist. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine separate zweite Trägeranordnung (22) an zumindest einer Längsträgerebene (11, 11'; 12, 12') angeordnet ist und der Kühler (3, 3') an der ersten (21) und der zweiten Trägeranordnung (22) befestigt ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (3, 3') mit einem ersten Randbereich (31) mit der ersten Trägeranordnung (21) und mit einem gegenüberliegenden zweiten Randbereich (32) mit der zweiten Trägeranordnung (22) verbunden ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Trägeranordnung (22) als Verbindungsstrebe zwischen der ersten (12, 12') und der zweiten Längsträgerebene (11, 11') angeordnet ist. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Trägeranordnung (22) in Längsrichtung des Fahrzeugs betrachtet vor der ersten Trägeranordnung (21) angeordnet ist. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trägeranordnung (21) im Wesentlichen quer zur Längsachse (A) des Fahrzeugs orientiert ist. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste Trägeranordnung (21) als Strebenstruktur ausgebildet ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebenstruktur (21) eine Anordnung aus Querstreben (212, 213) und zumindest einer Längstrebe (211) aufweist, welche Anordnung durch eine Zusatzstrebe (215), insbesondere eine schräg nach hinten angeordnete Zusatzstrebe, abgestützt ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zusatzstrebe (215) zwischen einer Querstrebe (212, 213) und einer Längsträgerebene (11, 11'; 12, 12'), insbesondere der ersten Längsträgerebene (12, 12') erstreckt. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (3, 3') an einem freien, zur seitlichen Außenseite des Fahrzeugs orientierten Endbereich (21a) der ersten Trägeranordnung (21) befestigt ist. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trägeranordnung (21) mit einem Halteelement (4) verbunden ist, welches sich zwischen der ersten Trägeranordnung (21) und einem Karosserieteil (13, 13') erstreckt, an welchem die A-Säule (14, 14') des Fahrzeugs befestigt ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (4) bogenförmig ausgebildet ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) als Radlaufstrebe für eine Radlaufschale ausgebildet ist. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (4) mit einem ersten Ende (41) mit dem freien, zur Außenseite des Fahrzeugs orientierten Endbereich (21a) der ersten Trägeranordnung (21) verbunden ist.






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