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Dokumentenidentifikation DE102006042411A1 31.10.2007
Titel Energieerzeuger
Anmelder Tatlisarap, Mehmet, 10965 Berlin, DE
Erfinder Tatlisarap, Mehmet, 10965 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 06.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006042411
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse F16H 21/10(2006.01)A, F, I, 20060906, B, H, DE
Zusammenfassung Eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit und in der Zukunft ist die Versorgung mit Energie. Die Preise für Treibstoffe, Gas und Heizöl steigen stetig. Alternative Energien sind noch nicht so weit entwickelt, dass sie Erdöl und Kernkraft ersetzen können.
Des Weiteren besteht eine starke Abhängigkeit zu erdölexportierenden Ländern, deren politische Lage, wie die jüngste Geschichte immer wieder aufzeigt, sehr labil ist.
Wir bieten für diese Probleme eine kostengünstige und effiziente Lösung mit unserem Energieerzeuger. Unsere Erfindung ist im Stande, vorhandene Energie durch ihre Konstruktionsweise zu vervielfältigen, ohne auf die fossilen und atomaren Substanzen zurückzugreifen.
Unser Energieerzeuger beruht auf einem alten Prinzip, das Archimedes erkannt hat, das Prinzip der Hebel. Schaltet man mehrere Hebel hintereinander, so wird die gewonnene Kraft auf den nächsten Hebel übertragen, der dann wiederum die erzeugte Kraft auf den nächsten Hebel weiterleitet und so weiter.
Am Ende dieser Kette von Hebeln bekommen wird eine mechanische Energie, die über eine andere Kardanwelle zu einem Dynamo weitergeleitet werden kann. Diese erzeugt aus der mechanischen Energie elektrische Energie. Diese wird zum Teil an die Maschine zurückgeleitet, um die Energieversorgung der Maschine zu gewährleisten. Die zusätzlich erzeugte Energie kann dann für jegliche Zwecke genutzt werden.

Beschreibung[de]

Seit geraumer Zeit ist das physikalische Hebelgesetz bekannt. Eingesetzt wird dieses Prinzip schon in einer Vielzahl von Maschinen.

Ein Hebelsystem ist ein mechanisches Kraftübertragungssystem, bei dem Ursache und Wirkung in einer Ebene liegen. Es ist in der Regel ein um eine Achse drehbarer, meist starrer Körper.

Hebel dienen der Kraftübertragung und ermöglichen große Kraftwirkungen mit geringem Aufwand. Bei einem zweiseitigen Hebel greifen beide Kräfte, von der Drehachse aus gesehen, auf unterschiedliche Seiten an. Der Energieerzeuger beruht auf diesem Prinzip. Es gilt: Kraft·Kraftarm = Last·Lastarm

Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass die Gewinnung von Energie sehr teuer, aufwendig, umweltverschmutzend und ressourcenzährend ist. Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.

Die Erzeugung von Energie funktioniert folgendermaßen:

Der Startvorgang erfolgt über einen Elektromotor, der seine Leistung ständig an die Kardanwelle A abgibt. Dieser dreht sich im Uhrzeigersinn. Wie viel sich die Kardanwelle dreht hängt davon ab, wie viele dieser Systeme (s. Abb.) an die Welle W angeschlossen sind. Sind z.B. vier Systeme angeschlossen muss sich jede Kardanwelle um 90° drehen, damit eine volle Umdrehung von 360° erzeugt wird.

Der Nebel K1 wird durch die Kardanwelle A in Bewegung gesetzt. Über die Formel (Hebelgesetz) F1·L1 = F2·L2 kann auf der gegenüberliegenden kurzen Seite des Hebels mehr Kraft erzeugt werden. Diese Kraft wird über den Hilfsarm H2 an den Nebel K2 weitergeleitet und dient dann als Anfangskraft für den Hebel K2.

Auch hier kommen die Nebelgesetze zum Einsatz. Der Hebel K2 leitet seine verstärkte Kraft über H3 an den Hebel K3 weiter. Auch hier wird die Kraft entsprechend der Hebelgesetze verstärkt. Diese wird weiterhin über die Hilfsarme an die nächsten Nebel weitergeleitet bis dann endgültig die mehrfach verstärkte Kraft über den Hilfsarm H6 an die Kardanwelle B weitergeleitet wird.

Die Kardanwelle B wird an einen Dynamo angeschlossen. Die Kraft, die die Kardanwelle B abgibt wandelt der Dynamo in elektrische Energie um. Diese wird dann über zwei Leitungen aufgeteilt. Ein Teil geht zurück zum Energieerzeuger, um die weitergehende Funktion zu gewährleisten. Der überschüssige Teil kann dann für jegliche Zwecke genutzt werden.


Anspruch[de]
Maschine (Energieerzeuger), die sich die Prinzipien der Hebelgesetze zu nutze macht, zur Erzeugung von mechanischer Energie, die in andere Energieformen, z.B. elektrischer Energie, umgewandelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine aus mehreren Kraft- und Hilfsarmen besteht, die als Konstruktion mehrere Hebel darstellen, die hintereinander geschaltet sind, um die Kraftgewinnung an den nächsten Hebel weiterzugeben und mit der verstärkten Kraft einen weiteren Hebel in Gang zu setzen, der die Kraft wiederum an den nächsten Hebel weiterleitet. Am Ende dieser Konstruktion befindet sich eine Kardanwelle, die die erzeugte Energie an einen Dynamo weiterleitet, der dann diese in elektrische Energie umwandelt. Die Energieerzeugung erfolgt ohne Umweltbelastung, kostengünstig und leise.






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