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Dokumentenidentifikation DE102007019944A1 31.10.2007
Titel Nähvorrichtung und Einfassvorrichtung
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Oosawa, Tetsuya, Chofu, Tokyo, JP;
Ueda, Masahiko, Chofu, Tokyo, JP;
Inui, Masaru, Chofu, Tokyo, JP;
Yamatani, Keiko, Chofu, Tokyo, JP;
Kitada, Kenji, Chofu, Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 27.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007019944
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse D05B 35/12(2006.01)A, F, I, 20070717, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 3/10(2006.01)A, L, I, 20070717, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Nähvorrichtung schließt ein Nähguthalteglied und eine Markierungsaufstrahlvorrichtung ein. Am Nähgut wird durch vertikales Bewegen einer Nähnadel eine Naht gebildet, während das Nähgut in einer Nähgutvorschubrichtung zugeführt wird. Die Nähvorrichtung schließt weiterhin ein: Vertikalantriebsmittel zum vertikalen Bewegen eines Licht emittierenden Teils, Drehantriebsmittel zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils um eine vorbestimmte Antriebswelle, Aufstrahlpositionseinstellmittel zum Einstellen der Aufstrahlposition einer Markierung, Vertikalpositionseinstellmittel zum Einstellen einer Vertikalposition des Licht emittierenden Teils und Steuermittel zum Steuern der Vertikalantriebsmittel und der Drehantriebsmittel, um den Licht emittierenden Teil in die Vertikalposition zu bewegen, die von den Vertikalpositionseinstellmitteln eingestellt ist, und um die Markierung an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln eingestellt ist, selbst dann aufzustrahlen, wenn der Licht emittierende Teil in die eingestellte Vertikalposition bewegt ist.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähvorrichtung und eine Einfassvorrichtung, die mit einer Markierungsleuchte ausgerüstet sind, die eine Markierung zur ordnungsgemäßen Positionierung eines Nähgutes auf einen zu nähenden Abschnitt aufstrahlt.

EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK

Herkömmlicherweise schließt zum Beispiel die Einfassvorrichtung eine Markierungsleuchte ein, die eine Positioniermarkierung auf ein Nähgut aufstrahlt, das auf einem Maschinentisch positioniert ist. Von der Markierungsleuchte wird verlangt, dass sie eine Mehrzahl unterschiedlicher Positionen aufstrahlt, und zwar zur Positionierung des Nähgutes an einer vorderen Referenzposition, wenn der Nähvorgang gestartet wird, an einer hinteren Referenzposition, wenn der Nähvorgang endet, und einer mittleren Referenzposition oder Nähmittelposition. Daher ist die Markierungsleuchte selbst in der Lage, sich durch einen Bewegungsmechanismus mit einem Riemen, einer Rolle und so weiter entlang einer Nähgutvorschubrichtung zu bewegen. Es ist auch vorgeschlagen (siehe, zum Beispiel JP-A-2002-336568), dass ein Markierungslicht aus der Markierungsleuchte durch ein Prisma oder eine reflektierende Platte gestrahlt wird, und dass die Aufstrahlposition durch verdrehen des Prismas oder der reflektierenden Platte verschoben wird.

In der Einfassvorrichtung ist jedoch eine Einfasseinrichtung, die die Gestalt eines umkehrten T hat und einen Einfassfleck an sich entlang hält, oberhalb der Aufstrahlposition der Punktmarkierung derart angeordnet, dass die Einfasseinrichtung vertikal beweglich ist. Somit wird die Punktmarkierung durch Fixierung des Licht emittierenden Teils an einer vorbestimmten Position an einer Seite und oberhalb der Einfasseinrichtung aufgestrahlt, so dass das Bestrahlungslicht von der Einfasseinrichtung nicht abgeschirmt werden kann. Indessen wird in der Einfassvorrichtung ein Abstand zwischen zwei Nähnadeln in Übereinstimmung mit den Nähspezifizierungen geändert. In einem solchen Fall muss, wie in 12 und 13 gezeigt, eine Einfasseinrichtung 201 durch eine andere ersetzt werden, die eine unterschiedliche Breitengröße B besitzt, und ferner muss auch ein Freiraum T zwischen einem Paar großer Presser in Übereinstimmung mit dem Abstand zwischen den beiden Nähnadeln verändert werden.

Jedoch sind in der herkömmlichen Einfassvorrichtung eine Höhe H einer Vertikalposition des Licht emittierenden Teils und ein Abstand W der Einfasseinrichtung 201 von dem Licht emittierenden Teil festgelegt. Wenn deshalb die Breite B der Einfasseinrichtung und der Abstand T des Paares der großen Presser 202 verändert wird, kann das Aufstrahllicht aus einer Markierungsleuchte 203 von der Einfasseinrichtung 201 an einer nach aufwärts bewegten Position des Paares der großen Presser 202 abgeschirmt werden. Somit. bestand ein Problem darin, dass die Punktmarkierung nicht ordnungsgemäß auf einen vorbestimmten Positionsbereich P aufgestrahlt werden kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Nähvorrichtung, beispielsweise eine Einfassvorrichtung vorzusehen, mit einer Markierungsleuchte, die in ordnungsgemäßer Weise einen Teil eines zu markierenden Nähgutes beleuchten kann, ohne durch eine Änderung in der Größe oder in der Gestalt eines Nähguthaltegliedes, beispielsweise eines großen Pressers oder einer Einfassvorrichtung, beeinflusst zu werden.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst eine Nähvorrichtung:

ein Nähguthalteglied (20, 30), das ein Nähgut gegen einen Montagetisch (11) hält und das Nähgut einer Nähposition zuführt;

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite des Nähguthaltegliedes (20, 30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der Nähposition angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) auf das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Nähgut entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt wird, während am Nähgut eine Naht ausgebildet wird.

Die Nähvorrichtung umfasst weiterhin:

Vertikalantriebsmittel (53) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in vertikaler Richtung (Z);

Drehantriebsmittel (63, 65, 66) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), so dass die Aufstrahlposition (P) der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2);

Vertikalpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70); und

Steuermittel (90) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in die Vertikalposition, die von den Vertikalpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, und zum Steuern der Vertikalantriebsmittel (53) und der Drehantriebsmittel (63, 65, 66) derart, dass die Markierung (M2) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn der Licht emittierende Teil (60, 70) in die Vertikalposition bewegt wird, die eingestellt ist.

Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung wird die Naht am Nähgut durch Platzieren des Nähgutes auf dem Montagetisch und Auf- und Abbewegen der Nähnadeln ausgebildet, während das Nähgut am Nähguthalteglied gehalten und dieses der Nähposition zugeführt wird.

Zu diesem Zeitpunkt verdreht die Markierungsabstrahlvorrichtung den Licht emittierenden Teil, um die Markierung in der Richtung entlang der Nähgutvorschubrichtung zu verschieben, und die Markierung wird an einer vorderen und hinteren Positionierreferenz entlang der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung aufgestrahlt, das heißt entlang der Nähgutvorschubrichtung entlang der Naht, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch platziert wird.

Wenn zu diesem Zeitpunkt eine Größe oder eine Gestalt des Nähguthaltegliedes verändert wird, kann der von dem Licht emittierenden Teil zu bestrahlende Abschnitt vom Nähguthalteglied abgeschirmt werden. In einem solchen Falle bewegen jedoch die Steuermittel den Licht emittierenden Teil in die Vertikalposition, welche durch die Vertikalpositionseinstellmittel eingestellt ist, so dass die Markierung an dem zu bestrahlenden Teil aufgestrahlt wird. Die Steuermittel steuern gleichzeitig die Vertikalantriebsmittel und die Drehantriebsmittel, um die Markierung an der Aufstrahlposition aufzustrahlen, welche durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt ist.

Deshalb kann die Markierungsleuchte die Markierung in ordnungsgemäßer Weise auf den zu markierenden Teil des Nähgutes aufstrahlen, ohne durch Änderung der Größe des Nähguthaltegliedes beeinflusst zu werden.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst eine Nähvorrichtung:

ein Nähguthalteglied (20, 30), das ein Nähgut gegen einen Montagetisch (11) hält und das Nähgut einer Nähposition zuführt;

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite des Nähguthaltegliedes (20, 30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der Nähposition angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) auf das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Nähgut entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt wird, während am Nähgut eine Naht ausgebildet wird.

Die Nähmaschine umfasst weiterhin:

Einen Vertikaleinstellmechanismus (101a, 101b, 151), der betriebsfähig ist, um eine Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70) durch eine manuelle Betätigung einzustellen;

Drehantriebsmittel (63, 65, 66) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), so dass die Aufstrahlposition der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2); und

Steuermittel (90), welche die Drehantriebsmittel (63, 65, 66) derart steuern, dass die Markierung (M2) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn die Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70) durch den Vertikaleinstellmechanismus (101a, 101b, 151) eingestellt ist.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Naht am Nähgut durch Platzieren des Nähgutes auf dem Montagetisch und Halten des Nähgutes am Nähguthalteglied ausgebildet, während dasselbe der Stichpunktposition der Nähnadeln zugeführt wird. Die Markierungsabstrahlvorrichtung verdreht den Licht emittierenden Teil, um die Markierung in der Richtung entlang der Nähgutvorschubrichtung zu verschieben, und die Markierung wird an der vorderen und hinteren Referenzposition entlang der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung aufgestrahlt, das heißt entlang der Nähgutvorschubrichtung entlang der Naht, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch platziert ist.

Wenn zu diesem Zeitpunkt die Größe oder die Gestalt des Nähguthaltegliedes verändert wird, kann der mit dem Licht emittierenden Teil zu bestrahlende Abschnitt durch das Nähguthalteglied abgeschirmt werden. In einem solchen Fall wird jedoch die Vertikalposition des Licht emittierenden Teils durch die manuelle Betätigung des Vertikaleinstellmechanismus eingestellt, so dass die Markierung an dem zu bestrahlenden Abschnitt aufgestrahlt wird. Die Steuermittel steuern gleichzeitig die Drehantriebsmittel, um die Markierung an der Aufstrahlposition aufzustrahlen, die durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt ist, und zwar selbst dann, wenn der Licht emittierenden Teil aufwärts und abwärts bewegt wird.

Infolgedessen kann die Markierungsleuchte die Markierung in ordnungsgemäßer Weise auf den zu markierenden Abschnitt aufstrahlen, ohne von der Änderung der Größe der Nähguthaltegliedes beeinflusst zu werden.

Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung umfasst eine Nähvorrichtung:

ein Nähguthalteglied (20, 30), das ein Nähgut gegen einen Montagetisch (11) hält und das Nähgut einer Nähposition zuführt; und

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite des Nähguthaltegliedes (20, 30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der Nähposition angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung durch eine Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) auf das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Nähgut entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt wird, während am Nähgut eine Naht ausgebildet wird.

Die Nähvorrichtung umfasst weiterhin:

Vertikalantriebsmittel (53) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in vertikaler Richtung (Z);

Drehantriebsmittel (57, 58, 59, 61) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (60) um eine vorbestimmte Antriebswelle (61), so dass die Aufstrahlposition (P) der Markierung (M1) entlang einer Richtung (Y) senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2);

Vertikalpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70); und

Steuermittel zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in die Vertikalposition, die von den Vertikalpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist, und zum Steuern der Vertikalantriebsmittel (53) und der Drehantriebsmittel (57, 58, 59, 61) derart, dass die Markierung (M1) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn der Licht emittierenden Teil (60, 70) in die Vertikalposition bewegt wird, die eingestellt ist.

Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung wird die Naht am Nähgut durch Platzieren des Nähgutes auf dem Montagetisch und Auf- und Abbewegen der Nähnadeln ausgeführt, während das Nähgut am Nähguthalteglied gehalten wird und dieses der Stichpunktposition der Nähnadeln zugeführt wird. Die Markierungsabstrahlvorrichtung verdreht den Licht emittierenden Teil, um die Markierung in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung zu verschieben und um die Markierung an der Rechts- und Linksreferenzposition entlang der Rechts- und Linksrichtung aufzustrahlen, das heißt in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung entlang der Naht, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch platziert ist.

Wenn zu diesem Zeitpunkt die Größe oder Gestalt des Nähguthaltegliedes verändert wird, kann der mit dem Licht emittierenden Teil zu bestrahlende Abschnitt vom Nähguthalteglied abgeschirmt werden. In einem solchen Falle bewegen jedoch die Steuermittel den Licht emittierenden Teil zu der Vertikalposition, die von den Vertikalpositionseinstellmitteln eingestellt ist, so dass die Markierung an dem zu bestrahlenden Abschnitt aufgestrahlt wird. Die Steuermittel steuern zusammenwirkend die Vertikalantriebsmittel und die Drehantriebsmittel, um die Markierung an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln eingestellt ist, aufzustrahlen.

Infolgedessen, kann die Markierungsleuchte in ordnungsgemäßer Weise die Markierung an dem zu bestrahlenden Abschnitt des Nähgutes aufstrahlen, ohne von einer Änderung der Größe des Nähguthaltegliedes beeinflusst zu werden.

Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung umfasst eine Einfassvorrichtung:

einen Maschinenkörper (12) mit zwei Nähnadeln (13, 13), die sich in einer vertikalen Richtung (Z) bewegen;

eine Einfasseinrichtung (30) umfassend einen Bodenplattenteil (31) und einen abstehenden Plattenteil (32), der senkrecht auf den Bodenplattenteil (31) aufgesetzt ist, wobei die Einfasseinrichtung (30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der beiden Nähnadeln (13, 13) angeordnet ist und in der vertikalen Richtung (Z) zwischen einer Halteposition, in der ein Einfassfleck an einem Hauptnähgut, das auf einem Montagetisch (11) platziert ist, gehalten wird, und einer Bereitschaftsposition oberhalb der Halteposition beweglich ist, wobei der Bodenplattenteil (31) und der abstehende Plattenteil (32) den Einfassfleck an sich entlang und zu Stichpunktpositionen der beiden Nähnadeln (13, 13) hinleiten, wenn die Einfasseinrichtung (30) in der Halteposition ist;

ein Paar großer Presser (20, 20), das in der vertikalen Richtung (Z) an jeweiligen Seiten eines vertikalen Weges der Einfasseinrichtung (30) zwischen einer oberen Position und einer unteren Position, in der das Paar der großen Presser (20, 20) das Hauptnähgut presst und hält, beweglich ist, wobei das Paar der großen Presser (20, 20) das Hauptnähgut und den Einfassfleck, die entlang der Einfasseinrichtung (30) an den jeweiligen Seiten der beiden Nähnadeln (13, 13) geführt werden, presst und hält, wenn das Paar der großen Presser (20, 20) in der unteren Position positioniert ist, wodurch es das Hauptnähgut und den Einfassfleck in der Nähgutvorschubrichtung (F) zuführt;

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite der Einfasseinrichtung (30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an der Zulaufseite der Stichpunktpositionen angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) gegen das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als eine Positionsreferenz dient, wenn dass Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Hauptnähgut und der Einfassfleck von dem Paar der großen Presser (20, 20) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt werden, während der Einfassfleck durch Bewegen der beiden Nähnadeln (13, 13) in der vertikalen Richtung (Z) auf das Hauptnähgut aufgenäht wird.

Die Einfassvorrichtung umfasst weiterhin:

Vertikalantriebsmittel (53) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in einer vertikalen Richtung (Z);

Drehantriebsmittel (63, 65, 66) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), so dass die Aufstrahlposition (P) der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2);

Längeneingabemittel (80) zum Eingeben einer Länge des Bodenplattenteils (31) der Einfasseinrichtung (30) entlang einer Richtung (Y) senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung (F);

automatische Vertikalpositionseinstellmittel (90) zum Einstellen einer Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70) auf das Basis der Länge, die von den Längeeingabemitteln (80) eingegeben ist; und

Steuermittel (90) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in die Vertikalposition, die von den automatischen Vertikalpositionseinstellmitteln (90) eingestellt ist, und zum Steuern der Vertikalantriebsmittel (53) und der Drehantriebsmittel (63, 65, 66) derart, dass die Markierung (M2) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn der Licht emittierende Teil (60, 70) in die Vertikalposition bewegt wird, die eingestellt ist.

Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung wird der Einfassvorgang dadurch ausgeführt, dass das Hauptnähgut auf dem Montagetisch platziert wird, dass das Hauptnähgut und der Einfassfleck, der entlang der Einfasseinrichtung geführt werden soll, von dem Paar der großen Presser zugeführt werden, während diese Nähgüter an den jeweiligen Seiten der beiden Nähnadeln gepresst und gehalten werden, und das die beiden Nadeln auf und ab bewegt werden. Der Licht emittierende Teil der Markierungsabstrahlvorrichtung wird verdreht, um die Markierung in der Richtung entlang der Nähgutvorschubrichtung zu verschieben, und zwar zwischen der vorderen Referenzposition und der hinteren Referenzposition, das heißt den Positionierreferenzen in der vorderen und rückwärtigen Richtung, wenn dass Hauptnähgut auf dem Montagetisch platziert wird.

Wenn zu diesem Zeitpunkt die Größe oder Gestalt des Nähguthaltegliedes verändert wird, kann der von dem Licht emittierenden Teil zu bestrahlende Abschnitt von den großen Pressern oder der Einfasseinrichtung abgeschirmt werden. In einem solchen Falle bewegen jedoch die Steuermittel den Licht emittierenden Teil in die Vertikalposition, die von den automatischen Vertikalpositionseinstellmitteln eingestellt ist, so dass die Markierung an dem zu bestrahlenden Abschnitt aufgestrahlt wird. Die Steuermittel steuern zusammenwirkend die Vertikalantriebsmittel und die Drehantriebsmittel, um die Markierung an der Aufstrahlposition aufzustrahlen, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln eingestellt ist.

Daher kann die Markierungsleuchte die Markierung ordnungsgemäß an dem Abschnitt des zu markierenden Nähgutes aufstrahlen, ohne von der Veränderung in der Größe der großen Presser oder der Einfassvorrichtung beeinflusst zu werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Nähvorrichtung.

2 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung einer Markierungsaufstrahlvorrichtung.

3 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer Abstrahlposition einer Markierungsleuchte.

4 ist Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Steuervorrichtung.

5 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer Methode zur Berechnung eines Verdrehungswinkels, wenn eine Höhe der Markierungsleuchte geändert wird.

6 ist ein weiteres Diagramm zur Erläuterung der Methode zur Berechnung des Verdrehungswinkels, wenn die Höhe der Markierungsleuchte geändert wird.

7 ist ein schematisches Schaubild, welches stereoskopisch einen Zustand darstellt, wenn dieser in Richtung eines Pfeiles U in 5 betrachtet wird.

8 ist ein weiteres Schaubild zur Erläuterung der Methode der Berechnung des Verdrehungswinkels, wenn die Höhe der Markierungsleuchte verändert wird.

9 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zur Berechnung des Verdrehungswinkels, wenn eine Höhe einer anderen Markierungsleuchte geändert wird.

10 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Betriebsvorganges der Markierungsleuchte.

11 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung einer schematischen Konfiguration einer Nähvorrichtung mit einem Mechanismus, in welchem eine Vertikalposition einer Markierungsleuchte manuell eingestellt wird.

12 ist ein Schaubild zur Erläuterung einer aufgestrahlten Position einer Markierungsleuchte, wenn ein Freiraum zwischen zwei Nadeln im einschlägigen Stande der Technik eng ist.

13 ist ein Schaubild zur Erläuterung einer aufgestrahlten Position einer Markierungsleuchte, wenn ein Freiraum zwischen zwei Nadeln im einschlägigen Stand der Technik weit ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG [Erstes Ausführungsbeispiel]

Mit Bezug auf die Zeichnungen erfolgt eine detaillierte Erläuterung eines ersten Ausführungsbeispiels, in welchem die vorliegende Erfindung auf eine Einfassvorrichtung angewandt wird. Im Ausführungsbeispiel sind jeweilige Richtungen definiert mit Bezug auf X-, Y- und Z-Achsen, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Die Z-Achsrichtung (oder eine vertikale Richtung) stimmt mit einer vertikalen Bewegungsrichtung eines Zentralmessers überein, und eine Ebene, auf welcher ein Nähvorgang ausgeführt wird, liegt senkrecht zu Z-Achsrichtung. Die Richtung, in welcher ein Nähgutvorschub ausgeführt wird und welche parallel zur Arbeitsebene verläuft, ist die X-Achsrichtung (oder die Längsrichtung). Die Richtung parallel zur Arbeitsebene und senkrecht zur X-Achsrichtung ist die Y-Achsrichtung (oder Rechts- und Linksrichtung).

<Ausgestaltung der Einfassvorrichtung>

Wie in 1 gezeigt, näht eine Einfassvorrichtung 1 (nachstehend als Nähvorrichtung 1 bezeichnet) einen Einfassfleck auf ein Hauptnähgut dadurch auf, dass mit zwei Nähnadeln 13, 13 zwei parallel Nähte ausgebildet werden, und die Vorrichtung 1 bildet auch einen geradlinigen Einschnitt entlang einer Vorschubrichtung F der Nähgüter sowie V-förmige Einschnitte an jeweiligen Endteilen des geradlinigen Einschnittes aus. Da 1 der Erläuterung eines Grundaufbaus der Nähvorrichtung dient, ist eine Markierungsaufstrahlvorrichtung in ihr weggelassen. Die Markierungsaufstrahlvorrichtung ist in Wirklichkeit an einer Vorderseite der Nähmaschine angeordnet. Einzelheiten der Markierungsaufstrahlvorrichtung sind in 2 illustriert.

Wie in 1 dargestellt, schließt die Nähmaschine 1 ein: einen Maschinentisch 11, der als Arbeitstisch zum Nähen und als Montagetisch zum Platzieren eines Nähgut auf ihm dient; ein Maschinengestell 12, das als Maschinenkörper dient und auf dem Maschinentisch 11 angeordnet ist; große Presser 20, 20, welche das Nähgut (oder das Werkstück) einschließlich dem Hauptnähgut und dem Einfassfleck zuführen; eine Einfasseinrichtung 30, die den Einfassfleck an einer oberen Seite des Hauptnähgutes von oben her hält; die beiden Nähnadeln 13, 13, die am Maschinengestell 12 befestigt sind, wobei die beiden Nähnadeln 13, 13 an jeweiligen Seiten der Einfasseinrichtung 30 in der Nähe einer in der Nähgutvorschubrichtung F gelegenen Ablaufseite der Einfasseinrichtung 30 Nähte ausbilden, wodurch der Einfassfleck auf das Hauptnähgut aufgenäht wird; ein am Maschinengestell 12 befestigtes Zentralmesser 14, das sich in der Nähgutvorschubrichtung F auf der Ablaufseite der Nähnadeln 13, 13 in vertikaler Richtung bewegt und dadurch einen geradlinigen Einschnitt an den jeweiligen Nähgütern ausbildet; ein Eckmesser 40, das einen V-förmigen Ausschnitt an Positionen an den jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnittes ausbildet; eine Markierungsabstrahlvorrichtung 50 (siehe 2), die eine Markierung gegen ein Nähgut strahlt, um eine Positionierreferenz hervorzurufen, wenn das Hauptnähgut auf dem Nähmaschinentisch 11 platziert wird; eine Betriebstafel 80 (siehe 4), von der aus ein Benutzer Betätigungen eingibt, die für einen Nähvorgang notwendig sind und die Informationen anzeigt, um den Benutzer zu informieren; und eine Steuervorrichtung 90 (siehe 4), die als Steuermittel zum Steuern der Betriebsvorgänge der zuvor erwähnten jeweiligen Einzelteile dient.

(Maschinentisch und Maschinengestell)

Bei dem Maschinentisch 11 ist dessen Oberseite parallel zur X-Y-Ebene und wird in einem horizontalen Zustand benutzt. Die Oberseite des Maschinentisches 11 ist in einer rechtseckigen Gestalt ausgebildet, die in Nähgutvorschubrichtung F, das heißt der X-Achsrichtung lang gestreckt geformt ist. Die großen Presser 20, 20 und die Einfasseinrichtung 30 sind auf dem Maschinentisch 11 angeordnet und das Eckmesser 40 ist an der Unterseite des Maschinentisch 11 angeordnet.

Eine Stichplatte 15 ist an einer Position unter den beiden Nadeln 13, 13 (oder den Zwillingsnadeln 13, 13) am Maschinentisch 11 angeordnet. Die Stichplatte 15 ist mit zwei Nadelöffnungen ausgebildet, von denen jeweils einer der beiden Nadeln 13, 13 entspricht. Ein (nicht dargestelltes) horizontales Schiffchen ist an der Unterseite jeder der Nadelöffnungen vorgesehen. Die Nähfäden nämlich, welche durch jede der Nähnadeln 13, 13 hindurch eingesetzt sind, werden einzeln von den entsprechenden horizontalen Schiffchen an der Unterseite der Stichplatte 15 eingefangen, so dass sie mit Spulenfäden verwickelt werden, die aus den horizontalen Schiffchen heraus abgespult werden, wodurch eine Vernähung vollzogen und ein Nähabschnitt ausgebildet wird.

In der Mitte zwischen den beiden Nadelöffnungen an der in Nähgutvorschubrichtung F Ablaufseite der Stichplatt 15 ist ein Schlitz ausgebildet, in den das Zentralmesser 4 eingesetzt ist, und ein (nicht dargestelltes) ortsfestes Messer ist angeordnet, so dass das Zentralmesser und das ortsfeste Messer das Nähgut in Verbindung miteinander einschneiden.

Das Maschinengestell 12 schließt ein: einen Bettabschnitt 12a, der an einer Seite des Maschinentisches 11 an einem mittleren Teil des Längsrichtung des Maschinentisches 11 angeordnet ist; einen vertikalen Säulenteil 12b, der ausgehend vom Bettabschnitt 12a aufgesetzt ist; und einen Armteil 12c, der sich entlang der Y-Achsrichtung, ausgehend von einem oberen Endteil des vertikalen Säulenteils 12b erstreckt. Hauptteile eines (nicht dargestellten) Nadelstangenantriebsmechanismus, der die Nähnadeln 13, 13 in der vertikalen Richtung bewegt, und ein (nicht dargestellter) Zentralmesserantriebsmechanismus, der das Zentralmesser 14 in der vertikalen Richtung bewegt, sind im inneren des Armteils 12c angeordnet. Die beiden Nadeln 13, 13 und das Zentralmesser 14 sind so gehalten, dass sie sich ausgehend von einem unteren Ende einer vorderen Endseite des Armteils 12c (eines so genannten Backenteils) nach unten erstrecken.

(Einfasseinrichtung)

Die Einfasseinrichtung 30 dient zusammen mit den großen Pressern 20, 20 als ein Nähguthalteglied. Die Einfasseinrichtung 30 schließt ein: einen Bodenplattenteil 31, der so ausgebildet ist, dass er sich entlang der Nähgutvorschubrichtung erstreckt. Einen abstehenden Plattenteil 32, der entlang der Längsrichtung des Bodenplattenteils 31 so aufgesetzt ist, dass er senkrecht zu einer Oberseite des Bodenplattenteils 31 verläuft; ein Führungsglied 33, das in der Nähgutvorschubrichtung an einem ablaufseitigem Ende des abstehenden Plattenteils 32 vorgesehen ist und den Einfassfleck so führt, dass er das Zentralmesser umgeht; und einen (nicht dargestellten) vertikalen Führer, der jeweilige breitenseitig Endteile des Einfassflecks entlang jeweiliger Seiten des abstehenden Plattenteils 32 führt. Mehr im Einzelnen: die Einfasseinrichtung 30 ist in der Nähgutvorschubrichtung F an der Zulaufseite der beiden Nähnadeln 13, 13 angeordnet und in der vertikalen Richtung beweglich, und zwar zwischen einer Halteposition, in welcher der Einfassfleck auf dem auf dem Maschinentisch 12 platzierten Hauptnähgut gehalten wird, und einer Bereitschaftsposition, die sich oberhalb der Halteposition befindet. In der Halteposition führt die Einfasseinrichtung 30 den Einfassfleck entlang dem Bodenplattenteil 31 und dem abstehenden Plattenteil 32 und zu Stichpunktpositionen der beiden Nähnadeln 13, 13 hin.

Die Einfasseinrichtung 30 wird von einem (nicht dargestellten) Haltemechanismus mit einem Luftzylinder 84 (siehe 4) gehalten und verdreht sich nach oben und unten um eine Haltewelle 30a herum (siehe 2 und 11). Wenn sie nicht benutzt wird, wird die Einfasseinrichtung 30 nach aufwärts bewegt, um so von der Position unter den beiden Nadeln 13, 13 entfernt zu bleiben, wie in 1 gezeigt, und wenn sie benutzt wird, wird die Einfassvorrichtung 30 nach abwärts bewegt, so dass sie durch Antrieb des Luftzylinders 84 an der Stichplattenposition angesetzt wird.

Der Bodenplattenteil 31 ist in rechteckiger Form ausgebildet und derart gehalten, dass eine Längsrichtung desselben parallel zur X-Achsrichtung wird, und derart, dass seine Bodenfläche so platziert wird, dass sie der Oberseite des Maschinentisches 11 gegenüberliegt. Am vorderen Endteil des Bodenplattenteils 31 sind in der Nähgutvorschubrichtung F (nicht dargestellte) U-förmige Kerben für die beiden Nähnadeln 13, 13 ausgebildet, um die Stichbildung zu vollziehen.

Der abstehende Plattenteil 32 ist in Gestalt einer flachen Platte ausgebildet, ausgenommen den Teil um das Führungsglied 33 herum. Der abstehende Plattenteil 32 ist senkrecht auf die Oberseite des Bodenplattenteils 31 entlang der Längsrichtung des Bodenplattenteils 31 und am Mittelteil in der Breitenrichtung (Y-Richtung) des Bodenplattenteils 31 aufgesetzt. Die Einfasseinrichtung 30 ist nämlich so ausgebildet, dass der Bodenplattenteil 31 und der abstehenden Plattenteil 32 so einstückig ausgebildet sind, dass sie die Gestalt eines umgekehrten T mit Blickrichtung in ihrer Längsrichtung haben.

Wenn der Einfassfleck auf die Oberseite des Hauptnähgutes über der Stichplatte 15 aufgesetzt ist, wird die Einfasseinrichtung 30 darauf platziert, und die jeweiligen breitenseitigen Endteile des Einfassfleckes werden zurückgefaltet, so dass sie von den jeweiligen Seitenteilen des Bodenplattenteils 31 nach aufwärts gestellt werden. Die jeweiligen Endteile des Einfassfleckes werden dann durch die großen Presser 20, 20 derart gehalten, dass sie entlang der jeweiligen Seitenflächen des abstehenden Plattenteils 32 eingestellt sind. Der Einfassfleck wird nämlich so gehalten, dass er sich ausgehend von einer Seitenfläche des abstehenden Plattenteils 32 über den Bodenplattenteil 31 hinweg zur anderen Seitenfläche erstreckt. In einem Zustand, in dem der Einfassfleck derart um die Einfasseinrichtung 30 herum eingestellt ist, werden der Einfassfleck und das Hauptnähgut, während sie an jeweiligen Seiten des abstehenden Plattenteils 32 vorgeschoben werden, mit den beiden Nähnadeln 13, 13 vernäht, und der geradlinige Einschnitt wird durch die Vertikalbewegung des Zentralmessers 14 ausgebildet.

Das Führungsglied 33 ist in der Nähgutvorschubrichtung F an der Ablaufseite der Einfasseinrichtung 30 angeordnet, wodurch der Einfassfleck daran gehindert wird, von dem Zentralmesser 14 zerrissen zu werden. Das Führungsglied 33 ist in der Nähgutvorschubrichtung F gegabelt und ist in Draufsicht V-förmig ausgebildet. Aufgrund einer solchen Gestalt wird der Einfassfleck geführt, während er vorgeschoben wird, und zwar in den Richtungen, in denen die jeweiligen Endteile des Einfassflecks von den abstehenden Plattenteil 32 weg geführt werden, wodurch das Zentralmesser 14 umgangen wird.

(Großer Presser)

Die großen Presser 20, 20 dienen zusammen mit der Einfasseinrichtung 30 als die Nähguthalteglieder und halten die jeweiligen breitenseitigen Endteile des auf die Einfasseinrichtung 30 aufgesetzten Einfassfleckes. Die großen Presser 20, 20 sind in die Vertikalrichtung zwischen einer oberen Position und einer unteren Position an den jeweiligen Seiten einer vertikalen Bewegungsbahn der Einfasseinrichtung 30 beweglich. Wenn die großen Presser 20, 20 in der unteren Position positioniert sind, werden das Hauptnähgut und der Einfassfleck, die entlang der Einfasseinrichtung 30 geführt werden, in der Nähgutvorschubrichtung zugeführt, während sie an den jeweiligen Seiten der beiden Nähnadeln 13, 13 gepresst und gehalten werden, und die großen Presser 20, 20 sind Paaren angeordnet, so dass sie einander quer über die Einfasseinrichtung 30 hinweg gegenüberliegen.

Die großen Presser 20, 20 sind mit einem Halteglied 21 versehen, welches die großen Presser 20, 20 hält, mit einem Luftzylinder 82 (siehe 4), der die großen Presser 20, 20 über das Halteglied 21 in der Vertikalrichtung bewegt und mit einem Pressmotor 83 (siehe 4), der den Einfassfleck und das Hauptnähgut, welche durch die großen Presser 20, 20 gehalten sind, über das Halteglied 21 in der Nähgutvorschubrichtung F bewegt.

Jeder der großen Presser 20, 20 ist eine rechtswinklige flache Platte und vom Halteglied 21 derart gehalten, dass eine Längsrichtung derselben in Linie mit der X-Achsrichtung liegt. Weiterhin ist jeder der großen Presser 20, 20 derart gehalten, dass eine flache Ebene an ihnen parallel zur X/Y-Ebene verläuft. Die großen Presser 20, 20 können so umgeschaltet werden, dass sie sich zwischen der oberen Position und der unteren Position bewegen, und zwar durch Antrieb des Luftzylinders 82. Die großen Presser 20,20 sind von der Oberseite des Maschinentisches 11 räumlich abgetrennt, wenn sie in der oberen Position positioniert sind, und sie sind so positioniert, dass sie sich auf dem Höhenniveau der Oberseite des Maschinentisches 11 befinden, wenn sie in der unteren Position positioniert sind. Weiterhin sind die großen Presser 20, 20 so gehalten, dass sie in Y-Achsrichtung voneinander derart abgetrennt sind, dass wenigstens der abstehende Plattenteil 32 der Einfasseinrichtung 30 zwischen sie eingesetzt werden kann.

Das Halteglied 21 ist am Maschinentisch 12 so gehalten, dass es entlang der X-Achsrichtung beweglich ist, und die großen Presser 20, 20, die vom Halteglied 21 gehalten sind, sind so angeordnet, dass sie an den Außenseiten der vertikalen Bewegungsbahn der beiden Nähnadeln 13, 13 vorbei passieren. Das Halteglied 21 wird von den Pressmotor 83 über einen (nicht dargestellten) Kugel-Schrauben-Mechanismus angetrieben.

(Eckmesser)

Das Eckmesser 40 ist unter dem Maschinentisch 11 angeordnet, wo die jeweiligen großen Presser 20, 20 darüber hinweg laufen. Wenn ein Eckmessermotor 86 angetrieben wird, durchstoßen die Eckmesser 40 den Einfassfleck und das Hauptnähgut, welche durch die großen Presser 20, 20 zugeführt werden, von unten her, so dass V-förmige Einschnitte an Positionen der jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnittes ausgebildet werden.

(Markierungsabstrahlvorrichtung)

Wie in 2 gezeigt, ist die Markierungsabstrahlvorrichtung 50 an der Oberseite des Maschinengestells 12 angeordnet und wird von einer Haltestange 51 gehalten, die sich zur Vorderseite hin erstreckt. Die Markierungsabstrahlvorrichtung 50 schließt eine Befestigungsbasis 52 ein, die an einem vorderen Ende der Haltestange 51 angeordnet ist. Die Befestigungsbasis 52 ist mit einem Vertikalantriebsmotor 53 ausgestattet, der als Antriebsquelle dient, um die Licht emittierenden Teile 60a, 70a von Markierungsleuchten 60, 70 in der Vertikalrichtung zu bewegen. Der Vertikalantriebsmotor 53 ist so angeordnet, dass eine Drehachse seiner Ausgangswelle 53a sich entlang einer axialen Richtung der Haltestange 51 erstreckt, das heißt entlang einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Maschinengestells 12. Ein Ritzel 54 ist an der Ausgangswelle 53a befestigt, so dass es sich zusammen mit der Drehung der Ausgangswelle 53a dreht.

Die Befestigungsbasis 52 schließt ein Führungsglied 52a ein, welches in Gestalt eines Stabes ausgebildet ist, der sich in der Vertikalrichtung erstreckt. Ein Halteglied 55 ist vom Führungsglied 52a gehalten, so dass es in der Vertikalrichtung gleitbar ist. Das Halteglied 55 hält die Markierungsleuchten 60, 70, von denen jedes die Licht emittierende Teile 60a, 70a aufweist (siehe 5 bis 9). Jeder der Licht emittierenden Teile 60a, 70a strahlt eine Markierung auf das Hauptnähgut ab, wenn ein Strom an ihn angelegt wird, wodurch eine Positionierungsreferenz vermittelt wird, um das Hauptnähgut auf dem Maschinentisch 11 zu platzieren. Das Halteglied 55 ist mit einer Zahnstange 56 versehen, die mit dem Ritzel 54 in Eingriff ist.

Wenn nämlich der Vertikalantriebsmotor angetrieben wird, drehen sich die Ausgangswelle 53a und das Ritzel 54 um eine Achse der Ausgangswelle 53a, und die Rotation des Ritzels wird auf die Zahnstange 56 übertragen, so dass sich die Zahnstange 56 in der Vertikalrichtung bewegt. Wenn die Zahnstange 56 auf diese Weise in der Vertikalrichtung bewegt wird, bewegt sich auch das Halteglied 55, an dem die Zahnstange 56 befestigt ist, in der Vertikalrichtung und zwar entlang dem Führungsglied 52a, wodurch die Markierungsleuchten 60, 70 wie auch deren Licht emittierende Teile 60a, 70a in der Vertikalrichtung bewegt werden.

Dementsprechend schließen Vertikalantriebsmittel zur Bewegung des Licht emittierenden Teils 60a, 70a der Markierungsleuchten 60, 70 den Vertikalantriebsmotor 53, das Ritzel 54 und die Zahnstang 56 ein.

Das Halteglied 55 ist auch mit einem Drehantriebsmotor 57 versehen, der den Licht emittierenden Teil 60a der Markierungsleuchte 60 (nachstehend einfach als die Markierungsleuchte 60 einschließlich des Licht emittierenden Teils 60a bezeichnet) verdreht, so dass eine Aufstrahlposition der Markierung, welche durch die Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt werden soll, in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F verschoben wird. Der Drehantriebsmotor 57 ist so angeordnet, dass eine Drehachse seiner Ausgangswelle 57a parallel zur Achse der Ausgangswelle 53a des Vertikalantriebsmotors 53 verläuft. Ein Zahnrad 58 ist an einem vorderen Ende der Ausgangswelle 57a vorgesehen. Ein Zahnrad 59 ist so angeordnet, dass es mit dem Zahnrad 58 kämmt, und verdreht sich um eine Drehachse, die horizontal entlang der Nähgutvorschubrichtung verläuft. Das Zahnrad 59 ist an einer Leuchtenantriebswelle 61 befestigt, die horizontal entlang der Axialrichtung der Ausgangswelle 57a verläuft. Die Leuchtenantriebswelle 61 ist an ihrem Mittelteil im Wesentlichen in einem rechten Winkel mit Bezug auf die Axialrichtung der Ausgangswelle 57a abgebogen. Eine Leuchtenhaltebasis 62 ist an einem vorderen Ende der Leuchtenantriebswelle 61 befestigt, und die Leuchtenhaltebasis 62 hält die Markierungsleuchte 60. Die Markierungsleuchte 60 ist somit an der Leuchtenhaltebasis 62 befestigt.

Die Ausgangswelle 57a und das Zahnrad 58 werden nämlich durch Antreiben des Drehantriebsmotor 67 verdreht, und die Verdrehung des Zahnrades 58 wird auf das Zahnrad 59 übertragen, so dass die Leuchtenantriebswelle 61 sich um die Drehachse des Zahnrades 59 verdreht. Im Ergebnis wird die Markierungsleuchte 60 um die Drehachse des Zahnrades 59 herum verdreht, so dass die Markierung, die von der Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt werden soll, sich in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F verschiebt.

Somit schließen die Drehantriebsmittel zum Verdrehen der Markie rungsleuchte 60 den Drehantriebsmotor 57, das Zahnrad 58, das Zahnrad 59 und die Leuchtenantriebswelle 61 ein.

Wie in 2 dargestellt, ist die Markierungsleuchte 60 oberhalb und an einer Seite der vertikalen Bewegungsbahn der Einfasseinrichtung 30 an einer in Nähgutvorschubrichtung Zulaufseite der beiden Nähnadeln 13, 13 angeordnet. Die Markierungsleuchte 60 hat eine Linse, welche ein Licht, das von der Lichtquelle emittiert wird, in der Nähgutvorschubrichtung F zerstreut, so dass die geradlinige Markierung, die sich in der Nähgutvorschubrichtung F erstreckt, mit der Leuchte aufgestrahlt wird.

Wie oben beschrieben, wird die Markierungsleuchte 70 um die horizontale Drehachse entlang der Nähgutvorschubrichtung über die Leuchtenantriebswelle 61 verdreht. Wenn die Markierung in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung verschoben wird, wird die gerade Linie, die mit der Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt werden soll, parallel mit der Nähgutvorschubrichtung in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung verschoben.

Das Halteglied 55 ist auch mit einem Drehantriebsmotor 63 versehen, der die Markierungsleuchte 70 verdreht, so dass eine Aufstrahlposition der Markierung, die durch den Licht emittierenden Teil der Markierungsleuchte 70 (nachstehend einfach als Markierungsleuchte 70 einschließlich des Licht emittierenden Teils 70a bezeichnet) in der Nähgutvorschubrichtung F verschoben wird. Der Drehantriebsmotor 63 ist derart angeordnet, dass eine Drehachse seiner Ausgangswelle 63a parallel zur Achse der Ausgangswelle 53a des Vertikalantriebsmotors 53 verläuft. An der Ausgangswelle 63a ist eine Schraubengewindenut ausgebildet, und die Schraubengewindenut ist in Eingriff mit einem Zahnrad 65 mit einer horizontalen Drehachse entlang einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung. Das Zahnrad 65 ist an einer Leuchtenantriebswelle 66 befestigt, die auf der gleichen Achse wie die Drehachse des Zahnrades 65 angeordnet ist. Die Leuchtenantriebswelle 66 wird von dem Halteglied 55 gehalten, und eine Leuchtenhaltebasis 67 ist an ihrem einen Ende vorgesehen. Die Leuchtenhaltebasis 67 hält die Markierungsleuchte 70. Die Markierungsleuchte 70 ist somit an der Leuchtenhaltebasis 67 befestigt.

Mehr im Einzelnen: die Ausgangswelle 63a und das Zahnrad 65 werden durch Antrieb des Drehantriebsmotor 63 verdreht, wodurch die Verdrehung der Ausgangswelle 63a auf das Zahnrad 65 übertragen wird. Dementsprechend dreht sich die Leuchtenantriebswelle 66 um die Drehachse des Zahnrades 65, und die Markierungsleuchte 70 wird um die Drehachse der Leuchtenantriebswelle 66 verdreht, so dass die von der Markierungsleuchte 70 aufzustrahlende Markierung sich in Nähgutvorschubrichtung F verschiebt.

Somit schließen die Drehantriebsmittel zum Verdrehen der Markie rungsleuchte 70 den Drehantriebsmotor 63, die Ausgangswelle 63a, das Zahnrad 65 und die Leuchtenantriebswelle 66 ein.

Wie in 2 gezeigt, ist die Markierungsleuchte 70 oberhalb und an einer Seite der vertikalen Bewegungsbahn der Einfasseinrichtung 30 an der in Nähgutvorschubrichtung gelegenen Zulaufseite der beiden Nähnadeln 13, 13 angeordnet. Die Markierungsleuchte 70 hat eine Linse, welche ein Licht, das von der Lichtquelle emittiert wird, in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung zerstreut, so dass die geradlinige Markierung, die sich in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F erstreckt, mit der Leuchte aufgestrahlt wird.

Wie oben beschrieben, wird die Markierungsleuchte 70 um die horizontale Drehachse in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung über die Leuchtenantriebswelle 66 verdreht, die auf der gleichen Achse wie die des Zahnrades 65 angeordnet ist. Wenn die Markierung entlang der Nähgutvorschubrichtung verschoben wird, wird die gerade Linie, welche mit der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt werden soll, parallel mit der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung verschoben.

Entsprechend der oben beschriebenen Konfiguration wird die geradlinige Markierung entlang der Nähgutvorschubrichtung F von der Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt, und die geradlinige Markierung entlang der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F wird von der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt. Im Ergebnis wird das Nähgut an der Position, wo sich die beiden Markierungen schneiden, mit der Kreuzmarkierung bestrahlt, so dass der Benutzer sich an dem Schnittpunkt der beiden Linien ausrichten kann, wodurch er die Nähgutplatzierposition leicht bestimmen kann.

Wie in 3 dargestellt, bestrahlen die Markierungsleuchten 60, 70 eine vordere Referenzposition als eine Nähstartposition, eine hintere Referenzposition als eine Nähendposition und eine hintere Referenzposition als eine Mittelposition der Nählänge. Die Markierungsleuchte 60 strahlt, wenn ein Strom an sie angelegt wird, eine geradlinige Markierung M1 entlang der Nähgutvorschubrichtung F ab, während die Markierungsleuchte 70, wenn ein Strom an sie angelegt wird, eine geradlinige Markierung M2 entlang einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F abstrahlt.

Im Ergebnis wird das Hauptnähgut mit einer Punktmarkierung in Form eines Kreuzes an einer Position P beleuchtet, wo sich die beiden Markierungen schneiden.

(Betriebstafel)

Wie in 4 dargestellt, funktioniert die Betriebstafel 80 als Aufstrahlpositionseinstellmittel zum Einstellen der Aufstrahlposition der Punktmarkierung. Die Betriebstafel 80 funktioniert weiterhin als Vertikalpositionseinstellmittel zum Einstellen der Vertikalposition (das heißt die Höhe vom Maschinentisch 11) der Markierungsleuchten 60, 70.

Insbesondere können horizontale Abstände zwischen den Markierungsleuchten 60, 70 und der Aufstrahlposition durch Betätigung einer Zehnertastatur an der Betriebstafel 80 eingegeben werden, die als das Aufstrahlpositionseinstellmittel dient. Andererseits können als Vertikalpositionseinstellmittel die Änderungen in den Höhen der Markierungsleuchten 60, 70 ausgehend von der Oberseite des Maschinentisches 11 durch Betätigung der Zehnertastatur an der Betriebstafel 80 eingegeben werden.

Die Betriebstafel 80 funktioniert auch als Längeneingabemittel zum Eingeben einer Länge des Bodenplattenteils 31 der Einfasseinrichtung 30 in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F (oder in der Y-Richtung in 1), das heißt, der Breite des Bodenplattenteils 31 der Einfasseinrichtung 30. Wenn die Länge des Bodenplattenteils 31 in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F durch die Zehnertastatur auf der Betriebstafel 80 eingegeben wird, stellt die Steuereinrichtung 90 die Vertikalpositionen (oder die Höhen) der Markierungsleuchten 60, 70 automatisch ein, und zwar durch Bezugnahme auf eine Tabelle die im ROM 92 gespeichert ist. In dieser Tabelle sind optimale Höhen der Markierungsleuchten 60, 70 gespeichert, von denen jede der jeweiligen Größen des Bodenplattenteils 31 der Einfasseinrichtung 30 entspricht.

(Steuervorrichtung)

Wie in 4 gezeigt, schließt die Steuervorrichtung 90 ein: eine CPU 91, die verschiedene Operationen in Übereinstimmung mit den Arbeitsprogrammen ausführt, die auf die Betriebssteuerungen der jeweiligen Teile bezogen sind, das ROM 92, in welchem das Arbeitsprogramm zur Ausführung der jeweiligen Operationen gespeichert ist, und ein RAM 93, das als Arbeitsbereich benutzt wird, in welchem die CPU 91 die Arbeitsprogramme erweitert und durchführt.

Im ROM 92 ist ein Steuerprogramm zum Steuern des Vertikalantriebsmotors 53 und der Drehantriebsmotoren 57, 63 gespeichert. Der Vertikalantriebsmotor 53 und die Drehantriebsmotoren 57, 63 werden so gesteuert, dass die Markierungsleuchten 60, 70 in die Vertikalpositionen, welche durch die Betriebstafel 80 eingestellt sind, bewegt werden, und so, dass die Punktmarkierung an der Aufstrahlposition aufgestrahlt wird, welche durch die Betriebstafel 80 eingestellt ist und zwar selbst dann, wenn die Markierungsleuchten 60, 70 in die eingestellten Vertikalpositionen bewegt sind.

Die CPU 91 führt nämlich dieses Steuerprogramm so aus, dass die Steuervorrichtung 90 als Steuermittel funktioniert.

Die Steuervorrichtung 90 steht in elektrischer Verbindung mit: der Betriebstafel 80, dem Vertikalantriebsmotor 53, den Drehantriebsmotoren 57, 63, den Markierungsleuchten 60, 70, einem Hauptmotor 81, der eine Antriebskraft an den Antriebsmechanismus der beiden Nähnadeln 13, 13 abgibt, dem Luftzylinder 82 und dem Pressmotor 83, der die großen Presser 20, 20 antreibt, dem Luftzylinder 84, der die Einfasseinrichtung 30 antreibt, einem Zentralmessermotor 85, der das Zentralmesser 14 in der vertikalen Richtung bewegt, dem Eckmessermotor 86, der das Eckmesser 40 in der Vertikalrichtung bewegt. Die Steuervorrichtung 90 veranlasst die Markierungsleuchten 60, 70 Licht zu emittieren, und treibt die einzelnen Motoren und Luftzylinder an, und zwar auf der Basis der Arbeitsprogramme, die im ROM 92 gespeichert sind, und der Eingabeinformation, die durch den Benutzer eingegeben wird.

Als nächstes wird die Berechnung eines Drehwinkels der Markierungsleuchte 70, ausgeführt von der CPU 91 der Steuervorrichtung 90, in einem Fall beschrieben, in dem die Höhe der Markierungsleuchte 70 geändert wird. Wenn die Markierungsleuchte 70 eine Höhe H in einem Falle hat, in welchem die Einfasseinrichtung 30 mit einer relativ kleinen Breite verwendet wird, wie in 12 gezeigt, kann die Markierungsleuchte 70 kein Licht auf den erforderlichen Aufstrahlpositionsbereich P aufstrahlen, der sich genau unter der sich nach oben bewegenden Einfasseinrichtung 30 befindet. Infolgedessen wird die Betriebstafel 80 betätigt, um die Markierungsleuchte 70 nach aufwärts in eine Höhe h1 zu bewegen, wodurch die Markierungsleuchte 70 Licht über den Aufstrahlpositionsbereich P, wie in 5 gezeigt, aufstrahlen kann. Im ersten Ausführungsbeispiel verdreht sich die Einfassvorrichtung 30 um die Haltewelle 30a und bewegt sich nach oben in eine obere Position. Wie in 2 gezeigt, nimmt in der oberen Position die Einfassvorrichtung 30 eine Orientierung an, die in Nähgutvorschubrichtung auf der Zulaufseite geringfügig nach aufwärts geneigt ist als auf der Ablaufseite. 5, 6, 9, 12 und 13 zeigen die unterste Position der Einfasseinrichtung 30 an der Ablaufseite in Nähgutvorschubrichtung, wenn die Einfassvorrichtung 30 in der oberen Position positioniert ist.

7 ist ein schematisches Schaubild mit einer stereoskopischen Darstellung des Zustandes, der in der Richtung des in 5 gezeigten Pfeils U eingenommen wird, wenn die Höhe der Markierungsleuchte 70, ausgehend von der Oberseite des Maschinentisches 11 von H auf h1 gesteigert wird. Um die Erläuterung zu erleichtern, zeigt 7 den Aufstrahlpositionsbereich P größer als in 5. Wie in 7 dargestellt ist die Markierungsleuchte 70 über der Position angeordnet, in welcher sie durch eine vorbestimmte Entfernung in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung von der Rechts-Links-Bezugslinie entfernt ist, die entlang der Nähgutvorschubrichtung durch die Mitte der Stichpunktpositionen der beiden Nähnadeln 13, 13 verläuft. Mit anderen Worten: die Markierungsleuchte 70 ist oberhalb und auf einer Seite der vertikalen Bewegungsbahn der Einfasseinrichtung 30 angeordnet. An einem Punkt G schneidet sich eine senkrechte Linie V ausgehend von der Markierungsleuchte 70 mit dem Maschinentisch 11.

Wenn die Höhe der Markierungsleuchte 70 von H nach h1 geändert wird, muss, wie in 7 gezeigt, der Winkel der Markierungsleuchte 70 geändert werden, um die Markierung an derselben vorderen Referenzpositionen oder derselben hinteren Referenzposition aufzustrahlen. Hier, ein Fall, in welchem die Markierungsleuchte 70 Licht zu der vorderen Referenzposition aufstrahlt, die sich bei einer horizontalen Entfernung W befindet, ausgehend vom Punkt G entlang der Nähgutvorschubrichtung.

Wie in 8 gezeigt, die eine Ansicht mit Blickrichtung in Richtung F in 7 ist, berechnet die CPU 91 die jeweiligen Abstrahlwinkel &thgr; und &thgr;1 an den Höhen H und h1 der Markierungsleuchte 70 durch die folgenden Formeln: &thgr; = arctg (W/H)(01) &thgr; = arctg (W/h1)(02)

Daher kann der Drehwinkel, der für eine Änderung der Höhe der Markierungsleuchte 70 erforderlicht ist von H auf h1 aus der folgenden Formel berechnet werden: &Dgr;&thgr; = &thgr; – &thgr;1 = arctg (W/h1) – arctg (W/H)(03)

Auch in dem Fall, in welchem die Einfasseinrichtung mit dem relativ breiten Bodenplattenteil 31 verwendet wird, wie in 13 dargestellt, kann wenn die Höhe der Markierungsleuchte 70 von H auf H2 reduziert wird, die CPU 91 den Winkel der Markierungsleuchte 70 berechnen, und zwar durch Ersetzung des Wertes h1 der zuvor erwähnte Formeln (2) und (3) durch h2.

Selbst wenn darüber hinaus die Höhe der Markierungsleuchte 60 verändert wird, wie in 9 gezeigt, kann die CPU 91 den Winkel &thgr;2 der Markierungsleuchte 60 zur Aufstrahlung der Markierung an derselben Position durch die Formel (4) berechnen, und zwar ausgehend von einer Entfernung D von rechts unter der Markierungsleuchte 60 zu einer Zielaufstrahlposition oder der Rechts-Links-Referenzlinie, das heißt zu einer Position unter der Mitte des Bodenplattenteils 31 der Einfasseinrichtung 30. &thgr;2 = arctg (D/h2)(04)

Selbst wenn deshalb die Höhen der Licht emittierenden Teile 60a, 70a der Markierungsleuchten 60, 70 auf die eingestellten Höhe (oder die Vertikalpositionen) h1 oder h2 eingestellt werden, kann die Steuervorrichtung 90 den Abstrahlwinkel &thgr;1 oder &thgr;2 der Markierungsleuchten 60, 70 berechnen, und zwar mit Bezug auf die Vertikalrichtung, um Licht zu der eingestellten Aufstrahlposition W abzustrahlen. Die Drehantriebsmotoren 57, 63, die als Drehantriebsmittel dienen, werden so angetrieben, dass sie die Markierungsleuchten 60, 70 in die jeweils berechneten Abstrahlwinkel verdrehen.

<Betrieb der Markierungsleuchten>

Als nächstes werden Betriebsvorgänge der Markierungsleuchten, welche durch die CPU 91 der Steuervorrichtung 90 gesteuert werden sollen, mit Bezug auf 5 bis 8 und das in 10 dargestellte Flussdiagramm beschrieben. Hier werden Betriebsvorgänge der Markierungsleuchte 70 als ein Beispiel erläutert. Als erstes liest im Schritt S1 die CPU 91 die vordere Referenzposition, welche durch die Betriebstafel 80 voreingestellt und im ROM 92 als die Abstrahlposition der Markierungsleuchte 70 gespeichert ist. Die vordere Referenzposition ist beispielsweise als der Abstand W entlang der Nähgutvorschubrichtung von dem Schnittpunkt zwischen der senkrechten Linie von dem Licht emittierenden Teil 70a der Markierungsleuchte 70 und dem Maschinentisch 11 zur vorderen Referenz, wie in 7 dargestellt.

Als nächstes bestimmt die CPU 91 in der Weiterbewegung zum Schritt S2 ob die Betriebstafel 90 vom Benutzer betätigt ist, um die Vertikalposition des Licht emittierenden Teils 70a der Markierungsleuchte 70 einzustellen, so dass das Abstrahllicht der Markierung der Markierungsleuchte 70 den erforderlichen Aufstrahlpositionsbereich P bestrahlt (siehe 5).

Wenn bestimmt ist, dass die Betriebstafel 80 betätig ist, um die Vertikalposition des Licht emittierenden Teils 70a im Schritt S2 einzustellen, erfolgt ein Übergang zum Schritt S3, in welchem die CPU 91 die Vertikalposition des Licht emittierenden Teils 70a, die durch den Vorgang eingestellt ist, abliest. Hier kann die Vertikalposition derart eingestellt werden, dass die numerischen Werte von der Betriebstafel 80 eingegeben werden, oder derart, dass die Zunahme/Abnahme von der augenblicklichen Vertikalposition durch ein vorbestimmtes Einheitsausmaß eingegeben wird, und zwar mit einer einzigen Betätigung eines vorbestimmten Betätigungsknopfes.

Als nächstes treibt im Weiterschreiten zum Schritt S4 die CPU 91 den Vertikalantriebsmotor 53 an, um den Licht emittierenden Teil 70a in der Vertikalrichtung zu bewegen, wodurch der Licht emittierende Teil 70a an der im Schritt S3 eingestellten Vertikalposition positioniert wird.

Als nächstes führt die CPU 91 im Schritt S5 die Berechnung der oben erwähnten Formel (3) auf der Basis der im Schritt S3 eingestellten Höhe aus (durch Zuordnen einer Höhe hx, die im Schritt S3 eingestellt wurde, zu h1), wodurch der Drehwinkel zur Verdrehung der Markierungsleuchte 70 auf den eingestellten Abstrahlwinkel, welcher der Vertikalposition des Licht emittierenden Teils 70a im Schritt S3 entspricht, berechnet wird

Als nächstes treibt die CPU 91 im Fortschreiten zum Schritt S6 den Drehantriebsmotor 63 an, um die Markierungsleuchte 70 um den Drehwinkel zu verdrehen, der im Schritt S5 berechnet wurde, und kehrt zum Schritt S2 zurück.

Die Vorgänge dieser Schritte S2 bis S6 werden wiederholt, bis die Markierungsleuchte 70 die Höhe h1 erreicht, wie in 5 dargestellt, und der Benutzer bestätigt, dass die Markierungsleuchte 70 an dem in 7 dargestellten Drehwinkel &thgr;1 positioniert ist, so dass das Licht über die erforderliche Aufstrahlposition P aufgestrahlt wird.

In den Vorgängen von Schritt S2 bis S6 steuert die CPU 91 ständig den Abstrahlwinkel so, dass er den Vertikalbewegungen der Markierungsleuchte 70 während des Vorganges und in Verbindung damit entspricht, in welchem die Höhe der Markierungsleuchte 70 die Höhe h1 erreicht, die über die erforderliche Aufstrahlposition P aufstrahlen kann. Im Ergebnis kann der Benutzer die Vertikalposition der Markierungsleuchte 70 leicht bestimmen, während er gleichzeitig bestätigt, wo das Licht aufgestrahlt wird. In einem Fall indessen, in welchem die gewünschte Höhe h1 im Voraus bekannt ist, können Betätigungsmittel vorgesehen werden, um die CPU 91 zu veranlassen, zu erkennen, dass die Markierungsleuchte 70 die gewünschte Höhe h1 erreicht hat, und der Abstrahlwinkel der Markierungsleuchte 70 kann nach der Betätigung der Betätigungsmittel gesteuert (kontrolliert) werden.

Im Schritt S5 kann, obwohl der Abstrahlwinkel unter Benutzung der Formel im Ausführungsbeispiel berechnet ist, die Tabelle, welche die Abstrahlwinkel entsprechend den jeweiligen Höhen der Licht emittierenden Teile 70aangibt, im ROM 92 gespeichert werden, so dass der Abstrahlwinkel unter Benutzung der Tabelle benutzt werden kann.

Obwohl weiterhin die voranstehende Beschreibung für den Fall erfolgte, in welchem die Markierungsleuchte 70 die Markierung an der vorderen Referenzposition aufstrahlt, kann dasselbe Anwendung finden auf einen Fall, in dem die Markierungsleuchte 70 die Markierung an der hinteren Referenzposition aufstrahlt, oder auf einen Fall, in dem der Drehantriebsmotor 57 so gesteuert wird, dass die Markierung der Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt wird.

Wie oben beschrieben, ist die CPU 91 der Steuervorrichtung 90 betriebsfähig, um den Drehantriebsmotor 63 oder den Drehantriebsmotor 57 derart zu steuern, dass die Markierung ständig an der eingestellten Aufstrahlposition W aufgestrahlt wird, und zwar selbst dann, wenn die Einstellung der Vertikalposition des Licht emittierenden Teils 60a oder des Licht emittierenden Teils 70a geändert wird, um die eingestellte Vertikalposition zu verschieben.

<Effekte und Vorteil>

Gemäß der Einfassvorrichtung 1 wird der Einfassvorgang ausgeführt durch Platzieren des Hauptnähgutes auf dem Maschinentisch 11, Festhalten des Einfassfleckes auf dem Hauptnähgut mit der Einfasseinrichtung 30 und Bewegen der beiden Nähnadeln 13, 13 in der Vertikalrichtung, während das Hauptnähgut und der Einfassfleck gepresst und gehalten werden, so dass sie entlang der Einfasseinrichtung 30 durch das Paar der großen Presser 20, 20 an den jeweiligen Seiten der beiden Nähnadeln 13, 13 geführt werden, und während diese Nähgüter in der Nähgutvorschubrichtung F zugeführt werden. Wenn eine solche Einfassoperation ausgeführt wird, werden die Markierungsleuchten 60, 70 der Markierungsaufstrahlvorrichtung 50 veranlasst Licht zu emittieren, um die Markierungen M1 und M2 als die Positionierreferenzen aufzustrahlen, um das Hauptnähgut auf dem Maschinentisch 11 zu platzieren.

Wenn die Größen der großen Presser 20, 20 und der Einfasseinrichtung 30 geändert werden, können die Bereiche, die mit den Markierungsleuchten 60, 70 bestrahlt werden sollen, durch die großen Presser 20, 20 und die Einfasseinrichtung 30 abgeschirmt werden, und die Markierungen M1 und M2 können auf die großen Presser 20, 20 oder die Einfasseinrichtung 30 aufgestrahlt werden. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel steuert jedoch die Steuervorrichtung 90 den Vertikalantriebsmotor 53 und die Drehantriebsmotoren 57, 63 derart, dass die Markierungsleuchten 60, 70 in die von der Betriebstafel 80 eingestellten Vertikalpositionen bewegt werden, und derart, dass die Markierungen M1 und M2 an den Aufstrahlpositionen aufgestrahlt werden, welche durch die Betriebstafel 80 eingestellt sind, und zwar selbst dann, wenn die Markierungsleuchten 60, 70 in die eingestellten Vertikalpositionen bewegt werden.

Infolgedessen können die zu markierenden Bereiche der Nähgüter ordnungsgemäß mit den Markierungsleuchten 60, 70 bestrahlt werden, ohne durch die Änderung in der Größe der Einfasseinrichtung 30 beeinflusst zu werden.

Weiterhin kann der Drehantriebsmotor 63 die Markierungsleuchte 70 derart antreiben und verdrehen, dass die Aufstrahlposition der Markierung M2 entlang der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F verschoben wird. Selbst wenn daher das Licht aus der Markierungsleuchte 70 schräg von dem zu bestrahlenden Teil abgeleitet wird, kann der Teil des Nähgutes, der markiert werden soll, ordnungsgemäß durch die Steuerung des Drehantriebsmotors 63 mit der Steuervorrichtung 90 bestrahlt werden.

[Zweites Ausführungsbeispiel]

Wie in 11 dargestellt, können vertikale Positionen von Markierungsleuchten 160 und 170 auch manuell eingestellt werden. Ein besonderes Beispiel wird mit Bezug auf 11 beschrieben.

Wie in 11 gezeigt, ist eine Markierungsabstrahlvorrichtung 100 an einer Haltestange 151 angeordnet, die an der Oberseite eines Maschinengestells 112 befestigt und so angeordnet ist, dass sie sich zur Vorderseite hin erstreckt. Die Markierungsabstrahlvorrichtung 100 schließt eine Befestigungsbasis 101 ein, die am vorderen Ende der Haltestange 151 befestigt ist. Zwei Befestigungsöffnungen 101a und 102b sind an der Befestigungsbasis 101 ausgebildet, und die Befestigungsöffnungen 101a und 102b liegen in der Vertikalrichtung (oder in der Höhenrichtung) nebeneinander. Die Haltestange 151 ist in eine der beiden Befestigungsöffnungen 101a und 102b eingesetzt, so dass sie an der Befestigungsbasis 101 befestigt ist.

Die Höhe der Befestigungsbasis 101 kann nämlich erniedrigt werden durch Einsetzen der Haltestange 151 in die obere Befestigungsöffnung 101a, und sie kann angehoben werden durch Einsetzen der Haltestange 151 in die untere Befestigungsöffnung 101b. Somit können die Vertikalpositionen der Markierungsleuchten 160 und 170 einjustiert werden.

Daher schließt gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ein Vertikaleinstellmechanismus zum manuellen Einstellen der Vertikalpositionen der Markierungsleuchten 160 und 170 die Befestigungsöffnungen 101a und 101b, die an der Befestigungsbasis 101 ausgebildet sind, und die Haltestange 151 ein.

Eine Leuchtenantriebswelle 102 ist drehbar an der Befestigungsbasis 101 vorgesehen, und die Leuchtenantriebswelle 102 verdreht die Markierungsleuchte 160. Die Leuchtenantriebswelle 102 ist mit Bezug auf die Befestigungsbasis 101 drehbar. Die Leuchtenantriebswelle 102 erstreckt sich ausgehend von der Befestigungsbasis 101 nach vorne entlang einer Achse der Haltestange 151, und ein Mittelteil der Welle 102 ist in einem rechten Winkel abgebogen, um an Ihrem vorderen Ende die Markierungsleuchte 160 über eine Leuchtenhaltebasis 162 zu halten.

Wenn die Leuchtenantriebswelle 102 manuell um eine Achse parallel zur Achse der Haltestange 151 verdreht wird, wird die Markierungsleuchte 160 um den Teil verdreht, an welchem die Leuchtenantriebswelle 102 an der Befestigungsbasis 101 befestigt ist, so dass die von der Markierungsleuchte 160 aufzustrahlende Markierung in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F bewegt werden kann.

Die Befestigungsbasis 101 ist ferner mit einem Halteglied 155 versehen, das einen Mechanismus zum Verdrehen der Markierungsleuchte 170 aufweist. Das Halteglied 155 bewegt sich zusammen mit der Befestigungsbasis 101. Das Halteglied 155 ist mit einem Drehantriebsmotor 163 versehen, der die Markierungsleuchte 170 so verdreht, dass die Aufstrahlposition der Markierung, die von der Markierungsleuchte 170 aufgestrahlt werden soll, sich in Nähgutvorschubrichtung F bewegt. Der Drehantriebsmotor 163 ist derart angeordnet, dass die Achse seine Drehausgangswelle 163a parallel zur Achse der Haltestange 151 ist, und die Ausgangswelle 163a hat eine in ihr ausgebildete Schraubennut. Die Ausgangswelle 163a ist mit einem Zahnrad 165 in Eingriff, an welchem eine Leuchtenantriebswelle 166 befestigt ist. Die Leuchtenantriebswelle 166 verläuft koaxial mit der Drehachse des Zahnrades 165 und steht senkrecht zur Axialrichtung der Ausgangswelle 163a. Die Leuchtenantriebswelle 166 ist von dem Halteglied 155 gehalten. Eine Leuchtenhaltebasis 167 ist an einem Ende der Leuchtenantriebswelle 166 angeordnet, und die Leuchtenhaltebasis 167 hält die Markierungsleuchte 170. Die Markierungsleuchte 170 ist somit an der Leuchtenhaltebasis 167 befestigt.

Mehr im Einzelnen: die Ausgangswelle 163a und das Zahnrad 165 werden durch Antreiben des Drehantriebsmotor 163 verdreht, während die Drehbewegung der Ausgangswelle 163a auf das Zahnrad 165 übertragen wird, wodurch sich die Leuchtenantriebswelle 166 um die Drehachse des Zahnrades 165 verdreht. Im Ergebnis verdreht sich die Markierungsleuchte 170 um die Drehachse der Leuchtenantriebswelle 166, so dass sich die von der Markierungsleuchte 170 aufzustrahlende Markierung in der Nähgutvorschubrichtung verschiebt.

Somit schließen die Drehantriebsmittel zum Verdrehen der Markierungsleuchte 170 den Drehantriebsmotor 163, die Ausgangswelle 163a, das Zahnrad 165 und die Lichtantriebswelle 166 ein.

Die Markierungsleuchte 170 ist an einer Seite und schräg entfernt von der vertikalen Bewegungsbahn der Einfasseinrichtung 30 und hat eine Linse, welche das Licht aus der Lichtquelle in Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F zerstreut. Die Markierungsleuchte 170 strahlt die geradlinige Markierung auf, die sich in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F erstreckt.

Im Ergebnis strahlt die Markierungsleuchte 160 eine geradlinige Markierung entlang der Nähgutvorschubrichtung F auf, und die Markierungsleuchte 170 strahlt eine geradlinige Markierung entlang der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F auf. Somit wird eine kreuzförmige Markierung auf das Nähgut aufgestrahlt, so dass der Benutzer sich des Schnittpunkts der beiden Linien bedienen kann, um die Nähgutplatzierposition zu bestimmen.

Im zweiten Ausführungsbeispiel werden jeweilige Höhen des Licht emittierenden Teils der Markierungsleuchte 170 im ROM 92 gespeichert, so dass sie den Befestigungsöffnung 101a und 101b entsprechen, in denen die Haltestange 151 befestigt ist. Wenn die Befestigungsöffnung in welcher die Haltestange 151 befestigt ist, von der Betriebstafel 80, die als Vertikalpositionseinstellmittel dient, eingegeben wird, liest die Steuervorrichtung 90 die Höhe des Licht emittierenden Teils entsprechend der eingegebenen Befestigungsöffnung ab, und berechnet hierdurch den Drehwinkel der entsprechenden Markierungsleuchte 170 und treibt den Drehantriebsmotor 163 an. Diese Steuerung ist identisch mit derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels mit der Ausnahme, dass der Licht emittierende Teil 170a der Schritte 2 bis 4 im Flussdiagramm von 10 in der manuellen Weise vertikal verschoben wird.

Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Markierungsleuchte 160, welche Licht an derselben Position abstrahlt, sobald ihre Position einmal eingestellt ist, so ausgebildet, dass sie manuell einstellbar ist, und die Markierungsleuchte 170, die häufig zwischen der vorderen Referenz und der hinteren Referenz umgeschaltet wird, ist so ausgestaltet, dass sie vom Drehantriebsmotor 163 angetrieben wird. Deshalb kann der Mechanismus der Markierungsleuchte 160 davor bewahrt werden, komplex zu werden, wodurch Kosten gesenkt werden.

Im zuvor erwähnten ersten Ausführungsbeispiel können darüber hinaus, obwohl die Höhe der Markierungsleuchte 70 von der Betriebstafel 80 eingestellt wird, so dass der Drehwinkel der Markierungsleuchte 70 auf der Basis der eingestellten Höhe berechnet wird, angemessene Höhen der Markierungsleuchte 70 zur ordnungsgemäßen Aufstrahlung der Markierung in den Speichermitteln für jede der Längen B des Bodenplattenteils der Einfasseinrichtung 30 gespeichert werden, so dass die Steuervorrichtung auch dadurch betrieben werden kann, dass lediglich die Länge des Bodenplattenteils der Einfasseinrichtung von der Betriebstafel 80 eingegeben wird, um den Vertikalantriebsmotor 53 und den Drehantriebsmotor 63 anzutreiben, um die Markierung an der Zielposition aufzustrahlen. In einem solchen Fall variiert auch die Höhe, die in der Lage ist, die Markierung der Markierungsleuchte 70 aufzustrahlen, entsprechend dem Abstand T zwischen dem Paar der großen Presser 20, 20. Jedoch ist der Zwischenraum T immer größer als die Länge B, so dass der Durchtrittsbereich des Aufstrahllichtes in dem Fall am engsten ist, in dem der Abstand T und die Länge B gleich sind. Somit kann die Abstrahlhöhe der Markierung gespeichert werden, während angenommen wird, dass der Abstand T zwischen den großen Pressern 20, 20 und der Länge B des Bodenplattenteils gleich sind.

In den obigen Ausführungsbeispielen erfolgte die Beschreibung weiterhin im Zusammenhang mit dem Fall, in welchem die vorliegende Erfindung auf die Einfassvorrichtung angewandt wird, einschließlich der Nähguthalteglieder, wie zum Beispiel der Einfasseinrichtung mit ihrer Größe und ihrem Abstand, die entsprechend dem Nähgut, beispielsweise als Größen oder Formen von Taschen, geändert sind. Jedoch soll die Erfindung nicht auf die Einfassvorrichtung beschränkt sein, sondern kann auch Anwendung finden auf Nähvorrichtungen einschließlich eines Nähguthaltegliedes, beispielsweise des Halterahmens, dessen Größe oder Gestalt entsprechend dem Werkstück geändert sind und in den das Markierungslicht von oben her oder von der Seite her auf das Nähguthalteglied aufgestrahlt wird. Es ist offensichtlich, dass die Erfindung auf verschiedene Nähvorrichtungen angewandt werden kann, beispielsweise eine Nähvorrichtung zum Nähen von Falten an Arbeitsbekleidungsstücken oder zum Nähe einer Tasche oder auch auf eine Nähvorrichtung zum Befestigen von Knöpfen an Arbeitskleidern oder Bekleidungshemden.


Anspruch[de]
Eine Nähvorrichtung umfassend:

ein Nähguthalteglied (20, 30), das ein Nähgut gegen einen Montagetisch (11) hält und das Nähgut einer Nähposition zuführt; und

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite des Nähguthaltegliedes (20, 30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der Nähposition angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) auf das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Nähgut entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt wird, während am Nähgut eine Naht ausgebildet wird,

dadurch gekennzeichnet, dass die Nähvorrichtung weiterhin umfasst:

Vertikalantriebsmittel (53) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in vertikaler Richtung (Z);

Drehantriebsmittel (63, 65, 66) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), so dass die Aufstralposition (P) der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2);

Vertikalpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70); und

Steuermittel (90) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in die Vertikalposition, die von den Vertikalpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, und zum Steuern der Vertikalantriebsmittel (53) und der Drehantriebsmittel (63, 65, 66) derart, dass die Markierung (M2) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn der Licht emittierende Teil (60, 70) in die Vertikalposition bewegt wird, die eingestellt ist.
Eine Nähvorrichtung umfassend:

ein Nähguthalteglied (20, 30), das ein Nähgut gegen einen Montagetisch (11) hält und das Nähgut einer Nähposition zuführt; und

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite des Nähguthaltegliedes (20, 30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der Nähposition angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) auf das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Nähgut entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt wird, während am Nähgut eine Naht ausgebildet wird,

dadurch gekennzeichnet, dass die Nähvorrichtung weiterhin umfasst:

einen Vertikaleinstellmechanismus (101a, 101b, 151), der betriebsfähig ist, um eine Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70) durch eine manuelle Betätigung einzustellen;

Drehantriebsmittel (63, 65, 66) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), so dass die Aufstrahlposition (P) der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2); und

Steuermittel (90), welche die Drehantriebsmittel (63, 65, 66) derart steuern, dass die Markierung (M2) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn die Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70) durch den Vertikaleinstellmechanismus (101a, 101b, 151) eingestellt ist.
Eine Nähvorrichtung umfassend:

ein Nähguthalteglied (20, 30), das ein Nähgut gegen einen Montagetisch (11) hält, und das Nähgut einer Nähposition zuführt; und

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite des Nähguthaltegliedes (20, 30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der Nähposition angeordnet ist, wobei die Markierungsabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) auf das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Nähgut entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt wird, während am Nähgut eine Naht ausgebildet wird,

dadurch gekennzeichnet, dass die Nähvorrichtung weiterhin umfasst:

Vertikalantriebsmittel (53) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in vertikaler Richtung (Z);

Drehantriebsmittel (57, 58, 59, 61) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (60) um eine vorbestimmte Antriebswelle (61), so dass die Aufstrahlposition (P) der Markierung (M1) entlang einer Richtung (Y) senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2);

Vertikalpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70); und

Steuermittel (90) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in die Vertikalposition, die von den Vertikalpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, und zum Steuern der Vertikalantriebsmittel (53) und der Drehantriebsmittel (57, 58, 59, 61) derart, dass die Markierung (M1) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn der Licht emittierende Teil (60, 70) in die Vertikalposition bewegt wird, die eingestellt ist.
Eine Einfassvorrichtung umfassend:

einen Maschinenkörper (12) mit zwei Nähnadeln (13, 13), die sich in einer vertikalen Richtung (Z) bewegen;

eine Einfasseinrichtung (30) umfassend einen Bodenplattenteil (31) und einen abstehenden Plattenteil (32), der senkrecht auf den Bodenplattenteil (31) aufgesetzt ist, wobei die Einfasseinrichtung (30) in Nähgutvorschubrichtung (F) an einer Zulaufseite der beiden Nähnadeln (13, 13) angeordnet ist, und in der vertikalen Richtung (Z) zwischen einer Halteposition, in der ein Einfassfleck an einem Hauptnähgut, das auf einem Montagetisch (11) platziert ist, gehalten wird, und einer Bereitschaftsposition oberhalb der Halteposition beweglich ist, wobei der Bodenplattenteil (31) und der abstehende Plattenteil (32) den Einfassfleck an sich entlang und zu Stichpunktpositionen der beiden Nähnadeln (13, 13) hinleiten, wenn die Einfassvorrichtung (30) in der Halteposition ist;

ein Paar großer Presser (20, 20), das in der vertikalen Richtung (Z) an jeweiligen Seiten eines vertikalen Weges der Einfasseinrichtung (30) zwischen einer oberen Position und einer unteren Position, in der das Paar der großen Presser (20, 20) das Hauptnähgut presst und hält, beweglich ist, wobei das Paar der großen Presser das Hauptnähgut und den Einfassfleck, die entlang der Einfasseinrichtung (30) an den jeweiligen Seiten der beiden Nähnadeln (13, 13) geführt werden, presst und hält, wenn das Paar der großen Presser (20, 20) und der unteren Position positioniert ist, wodurch es das Hauptnähgut in den Einfassfleck in der Nähgutvorschubrichtung (F) zuführt; und

eine Markierungsabstrahlvorrichtung (50) umfassend einen Licht emittierenden Teil (60, 70), der oberhalb und an einer Seite der Einfasseinrichtung (30) in Nähgutvorschubrichtung an der Zulaufseite der Stichpunktpositionen angeordnet ist, wobei die Markierungabstrahlvorrichtung (50) durch Emission von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (60, 70) eine Markierung (M1, M2) gegen das Nähgut aufstrahlt und die Markierung (M1, M2) als eine Positionierreferenz dient, wenn das Nähgut auf dem Montagetisch (11) platziert wird,

wobei das Hauptnähgut und der Einfassfleck von dem Paar der großen Presser (20, 20) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zugeführt werden, während der Einfassfleck durch Bewegen der beiden Nähnadeln (13, 13) in der vertikalen Richtung (Z) auf das Hauptnähgut aufgenäht wird,

dadurch gekennzeichnet, dass die Einfassvorrichtung weiterhin umfasst:

Vertikalantriebsmittel (53) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in einer vertikalen Richtung (Z);

Drehantriebsmittel (63, 65, 66) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), so dass die Aufstrahlposition (P) der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) verschoben wird;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M1, M2);

Längeneingabemittel (80) zum Eingeben einer Länge des Bodenplattenteils (31) der Einfasseinrichtung (30) entlang einer Richtung (Y) senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung (F);

automatische Vertikalpositionseinstellmittel (90) zum Einstellen einer Vertikalposition des Licht emittierenden Teils (60, 70) auf der Basis der Länge, die von den Längeneingabemittel (80) eingegeben ist; und

Steuermittel (90) zum Bewegen des Licht emittierenden Teils (60, 70) in die Vertikalposition, die von den automatischen Vertikalpositionseinstellmitteln (90) eingestellt ist, und zum Steuern der Vertikalantriebsmittel (53) und der Drehantriebsmittel (63, 65, 66) derart, dass die Markierung (M2) an der Aufstrahlposition, die von den Aufstrahlpositionsmitteln (80) eingestellt ist, selbst dann aufgestrahlt wird, wenn der Licht emittierende Teil (60, 70) in die Vertikalposition bewegt wird, die eingestellt ist.






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