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Dokumentenidentifikation DE202007006677U1 31.10.2007
Titel Sicherung für eine Hubkette
Anmelder Fehring, Horst-Jürgen, 33014 Bad Driburg, DE
Vertreter Backhaus, M., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 33102 Paderborn
DE-Aktenzeichen 202007006677
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.10.2007
Registration date 27.09.2007
Application date from patent application 07.05.2007
IPC-Hauptklasse B66D 5/34(2006.01)A, F, I, 20070507, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B66D 5/00(2006.01)A, L, I, 20070507, B, H, DE   B66D 1/28(2006.01)A, L, I, 20070507, B, H, DE   B66F 7/28(2006.01)A, L, I, 20070507, B, H, DE   B66F 17/00(2006.01)A, L, I, 20070507, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung für eine Hubkette in einem Transportfahrzeug, insbesondere einem Kraftfahrzeugtransporter, die eine Ladefläche an einer Runge anhebt

Kraftfahrzeugtransporter sind mit mehreren Ladeflächen ausgestattet, mit denen das Laden von vielen PKW ermöglicht wird. Um viele PKW laden zu können, müssen die oberen Ladeflächen in ihrer Höhe und Neigung einstellbar sein.

Üblicherweise sind die oberen Ladeflächen an Spindeln geführt, die in den Rungen des Transporters verlaufen. Diese Spindeln sind sehr wartungsaufwendig, da die Spindelmuttern schnell verschleißen und oft ersetzt werden müssen.

Es werden auch Hubketten zur Positionierung der oberen Ladeflächen eingesetzt, dabei ist aber die Sicherung der Hubkette nicht zufrieden stellend gelöst. Bisher sind Sicherungsbolzen vorgesehen, die bei jeder Bewegung der Ladefläche manuell gelöst werden müssen.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Sicherungseinrichtung für eine Hubkette anzugeben, die einfach betätigt werden kann.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, das Ende der Hubkette an einem Rollwagen in der Runge geführt ist, und der Rollwagen einen beweglichen Sicherungsbolzen enthält, der wiederum in eine Zahnstange an der Runge eingreift und der für eine Abwärtsbewegung der Ladefläche aus der Zahnstange fernbedienbar heraus gezogen wird.

Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Hubkette wird von einem Hydraulikzylinder in der jeweiligen Runge in der Art eines Flaschenzuges bewegt. Dadurch wird das Ende der Hubkette mittels eines Rollwagens in der Runge auf und ab geführt. Es werden immer beide Seiten der Ladefläche, links oder rechts, gemeinsam geführt. Der Rollwagen ist mit der Ladefläche beweglich verbunden.

Wenn die Ladefläche schräg gestellt ist, wird der Längenausgleich über einen Traglenker vorgenommen, der beweglich an dem Rollwagen und der Ladefläche befestigt ist.

Der Rollwagen wird in der jeweiligen Runge an einer Zahnstange entlang geführt. Die Zähne der Zahnstange geben die sicheren Rastpositionen für den Rollwagen und damit für die Stellung der Ladefläche an. In diese Zahnstange greift der Sicherungsbolzen ein. Er ist federbelastet und damit auch ohne Betätigung sicher in der Zahnstange eingerastet. Die vordere Abschlussfläche des Sicherungsbolzens ist schräg angestellt. Damit kann der federbelastete Sicherungsbolzen bei der Aufwärtsbewegung über die Zähne der Zahnstange rutschen, so dass für eine Aufwärtsbewegung keine Betätigung des Sicherungsbolzens erforderlich ist.

Für die Abwärtsbewegung muss der Sicherungsbolzen aus der Zahnstange heraus gezogen werden. Dazu wird gegen die Feder in einem Stellzylinder ein pneumatischer oder hydraulischer Druck aufgebracht, der mittels eines Kolbens den Sicherungsbolzen bewegt. Damit wird der Rollwagen von der Zahnstange frei und kann kontrolliert abwärts bewegt werden.

Die Erfindung wird beispielhaft in den Figuren erläutert.

1 zeigt einen Transporter mit zwei Ladeflächen.

2 zeigt die Hubeinrichtung in deiner Runge.

3 zeigt einen Rollwagen in Draufsicht.

4 zeigt einen Rollwagen in Seitenansicht.

In 1 ist Transporter 1 mit einer unteren Ladefläche 3 und einer oberen Ladefläche 4 dargestellt. Die obere Ladefläche 4 ist an den Rungen 2 aufgehängt und kann in ihrer Position über den jeweiligen Hydraulikzylinder 5 verändert werden. Dieser wirkt auf die Hubkette 6, deren Ende mit dem Rollwagen 7 in der Runge 2 geführt ist. Mit dieser Positionsverstellung kann die obere Ladefläche 4 auch schräg gestellt werden. Der dabei erforderliche Längenausgleich für die Ladefläche 4 wird über die Traglenker 8 erreicht.

In 2 ist eine Runge 2 mehr im Detail dargestellt, die an der unteren Ladefläche 3 steht und die obere Ladefläche 4 anheben kann. Mit dem Hydraulikzylinder 5 wird die Länge der Kette 6 verändert, die nach Art eines Flaschenzuges über die Umlenkrolle 9geführt ist. An dem Ende der Hubkette 6 befindet sich der Rollwagen 7, der in der Führung 11 an der Zahnstange 10 entlang läuft. Die obere Ladefläche 4 hängt über den Traglenker 8 an dem Rollwagen 7. Darüber wird der Längenausgleich bei Schrägstellung erreicht.

In 3 ist ein Rollwagen 7 im Detail dargestellt. Er hängt an dem Kettenende 12 und ist mit seinen Führungsrädern 13 an den Führungen 11 geführt. Er läuft mit den Laufrädern 14 an der Zahnstange 10 auf und ab. An dem Gelenk 20 ist der Traglenker 8 befestigt, der die obere Ladefläche 4 trägt. In dem Stellzylinder 17 ist der Sicherungsbolzen untergebracht, der in die Zahnstange 10 eingreift.

In 4 ist der Rollwagen 7 im Detail in einer Seitenansicht dargestellt. Er hängt an dem Kettenende 12 und ist mit seinen Führungsrädern seitlich geführt. Er läuft mit den Laufrädern 14 an der Zahnstange 10 auf und ab. In die Zahnstange 10 greift der Sicherungsbolzen 15 ein, der über die Feder 16 in seiner Position einrastet. In dem Stellzylinder 17 kann der Kolben 18 und damit der Sicherungsbolzen 15 bewegt und aus seiner Raststellung gebracht werden, Der Sicherungsbolzen 15 besitzt eine schräge vordere Abschlussfläche 21 und kann damit bei einer Aufwärtsbewegung über die Zähne gedrückt werden.

An dem Gelenk 20 ist der Traglenker 8 befestigt.

1
Transporter
2
Runge
3
Untere Ladefläche
4
Obere Ladefläche
5
Hydraulikzylinder
6
Hubkette
7
Rollwagen
8
Traglenker
9
Umlenkrolle
10
Zahnstange
11
Führung
12
Kettenende
13
Führungsrad
14
Laufrad
15
Sicherungsbolzen
16
Feder
17
Stellzylinder
18
Kolben
19
Druckanschluss
20
Gelenk für Traglenker
21
Schräge Abschlussfläche


Anspruch[de]
Sicherungseinrichtung für eine Hubkette in einem Transportfahrzeug, insbesondere einem Kraftfahrzeugtransporter, die eine Ladefläche (4) an einer Runge (2) anhebt, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Hubkette (6) an einem Rollwagen (7) in der Runge (2) geführt ist, und der Rollwagen (7) einen beweglichen Sicherungsbolzen (15) enthält, der wiederum in eine Zahnstange (10) an der Runge (2) eingreift und der für eine Abwärtsbewegung der Ladefläche (4) aus der Zahnstange (10) fernbedienbar heraus gezogen wird. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anheben der Ladefläche (4) mittels eines Hydraulikzylinders (5) erfolgt, über den die Hubkette (6) geführt ist. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollwagen (7) an der Zahnstange (10) geführt ist. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbolzen (15) federbelastet ist. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbolzen (15) eine schräge vordere Abschlussfläche (21) aufweist. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbolzen (15) pneumatisch oder hydraulisch betätigt wird.






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