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Dokumentenidentifikation DE202007007868U1 31.10.2007
Titel Verankerungstopf für Metallkonstruktionen in verkleideten und gedämmten Fassaden
Anmelder Leitesc GmbH, 51766 Engelskirchen, DE
DE-Aktenzeichen 202007007868
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.10.2007
Registration date 27.09.2007
Application date from patent application 02.06.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/21(2006.01)A, F, I, 20070602, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06C 9/02(2006.01)A, L, I, 20070602, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Bauwerke sind heute so zu errichten, daß der Verlust der durch die Wände nach außen dringenden Wärmeenergie minimiert wird. Gleiches gilt für ältere Bauten, die entsprechend energiesparend nachgerüstet werden.

Zu diesem Zweck erhalten die Außenwände dieser Bauwerke üblicherweise eine von aussen aufgebrachte Wärmedämmung aus Verbundmaterial. Dieses Material ist weich und hat eine Stärke je nach Ausführung von bis zu 15 cm. Es kann bautechnisch keinerlei tragende Funktion ausüben.

Werden an solchen Fassaden von aussen weitere Teile montiert die statisch bestimmt sein müssen, dann muß die Befestigung durch die Wärmedämmung hindurchgeführt werden und im massiven Mauerwerk erfolgen. Die Dicke des genannten Dämmmaterials bestimmt aufgrund ihrer weichen Struktur ein Strecke, in der ein Maueranker keine seitliche Führung keinen Halt empfängt, Scherkräften ausgesetzt ist und entsprechend dimensioniert werden muß. Ausserdem werden Maueranker üblicherweise in Form von Edelstahlschrauben ausgebildet, die als Befestigungselementen an Fassaden in Bohrlöcher gesetzt und dort mit zugelassenen Spezialklebstoffen (z.B. Vinylester) fest verankert werden.

Die gleichen konstruktiven Probleme sind bei Wandverkleidungen aller Art aus nicht-tragendem Material zu lösen (Holzlattenverkleidung, Kunststoffverkleidungen etc.).

Bisherige Verankerungssysteme bedienen sich in der genannten Situation statisch geeigneter H-Profile in der Dicke der Wärmedämmung, deren untere flache Seite auf das massive Mauerwerk geschraubt wird und die so mit diesem sicher verbunden wird. Auf die obere Flache Seite wird das an die Wand zu montierende Bauteil geschraubt. Aufgrund des seitlichen Dämmaterials sind die im Mauerwerk befindlichen Verankerungen nachträglich nicht mehr zugänglich.

Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, daß bei diesen o.a. Konstruktionen nach Fertigstellung die im Mauerwerk befindlichen Anker/Schrauben nicht mehr zugänglich sind und damit die vorgeschriebene regelmäßige Haltbarkeitskontrolle nach DIN 1494-1 und BGVD36 (z.B. für Fluchtleiteranlagen, Rettungstreppen und Rettungspodesten) nicht erfolgen kann

Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, daß auch nach erfolgter Montage die im Mauerwerk befindlichen und bisher innenliegenden Halteschrauben dennoch jederzeit frei zugänglich bleiben und damit die die vorgeschriebene regelmäßige Haltbarkeitskontrolle nach DIN 1494-1 und BGVD36 erfolgen kann Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 und 2 erläutert. Es zeigen

1 einen Verankerungstopf in der Aufsicht

2 einen Verankerungstopf in der Ansicht

In den Figuren ist der Verankerungstopf mit Bodenplatte (1), Bohrungen/Schrauben für Bodenplattenverankerung (2), Seitenwand (3), Frontbügel (4), Bohrungen/Schrauben für Objektverankerung (5) dargestellt. Alle Teile bestehen aus Stahl, die Dimensionierung erfolgt nach statischen Berechnungen.

Die Bodenplatte (1) die trägt die mit ihr verschweißte Seitenwand (2) und bildet einen rechteckigen Topf. Anstelle einer Deckelplatte wird quer über die Mitte des Topfes von langer Seite zu langer Seite der Frontbügel (4) auf die Oberkante der Seitenteile derart geschweißt, daß oberhalb und unterhalb des Frontbügels (4) auf Dauer Öffnungen in etwa gleicher Größe wie der Frontbügel bestehen bleiben.

Eine im Mauerwerk zu verankernde Stahlkonstruktion (z.B. Feuerleiter, Fluchttreppe) ist dann über Verschraubung mit dem Frontbügel (4) sicher mit dem Untergrund so verbunden, daß dennoch die Zugänglichkeit der Verschraubungen in der Bodenplatte (1) gewährleistet ist.


Anspruch[de]
Verankerungstopf für Metallkonstruktionen in verkleideten und gedämmten Fassaden dadurch gekennzeichnet, dass der Frontbügel (4) die Seitenwand (3) und Bodenplatte (1) nur teilweise überdeckt und so die Bodenplatte (1) zugänglich bleibt Verankerungstopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass Verankerungen der Bodenplatte (1) jederzeit nachträglich bearbeitet werden können und insofern die vorgeschriebene regelmäßige Haltbarkeitskontrolle nach DIN 1494-1 und BGVD36 (z.B. für Fluchtleiteranlagen, Rettungstreppen und Rettungspodeste) erfolgen kann






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