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Dokumentenidentifikation DE202007010066U1 31.10.2007
Titel Fahrradkette
Anmelder TIEN HSIN INDUSTRIES CO., LTD., Ta-Li City, Taichung, TW;
TIEN YUEN MACHINERY MFG. CO., LTD., Ta-Li City, Taichung, TW
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202007010066
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.10.2007
Registration date 27.09.2007
Application date from patent application 18.07.2007
IPC-Hauptklasse B62M 9/00(2006.01)A, F, I, 20070718, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16G 13/00(2006.01)A, L, I, 20070718, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Fahrradkette, die eine höhere Flexiblität aufweist, wodurch ein Verschleiß der Fahrradkette vermieden und ein reibungloser Gangschalten erreicht wird.

Stand der Technik

Ein Fahrrad mit einem Schaltgetriebe gestattet ein Gangschalten. Das Gangschalten ist von der Flexibilität der Fahrradkette abhängig.

Aus TW M289139 ist eine Fahrradkette bekannt, die eine höhere Flexiblität aufweist. Bei dieser Fahrradkette wird zwar die Flexiblität erhöht, kann jedoch durch die Reibung zwischen den Buchsen und den Bolzen ein Verschleiß auftreten, so dass die Fahrsicherheit nicht gewährleistet werden kann.

Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher Lösungen, basierend auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich, nach langem Studium, zahlreichen Versuchen und unentwegten Verbesserungen die vorliegende Erfindung entwickelt.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fahrradkette zu schaffen, die eine höhere Flexiblität aufweist.

Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Fahrradkette gelöst, die aus Grundkörpern besteht, die miteinander verbunden sind und jeweils Bolzen, Buchsen, innere Laschen und äußere Laschen umfassen.

Die Buchsen formen an den beiden Enden jeweils einen Kragen aus. Die Innenwände der Buchsen bilden jeweils eine ringförmige Vertiefung und zwei Schrägflächen an den beiden Seiten der Vertiefung. Die Bolzen liegen wegen der Verteifungen und der Schrägflächen nicht vollflächig an den Innenwänden der Buchsen an. Zudem sind durch die Schrägflächen geeignete Spalte zwischen den Buchsen und den Bolzen gebildet.

Wenn der Grundkörper beim Gangschalten versetzt wird, können die Schrägflächen durch die Neigung der Buchsen vollflächig an den Bolzen anliegen, wodurch die Flexibilität der Buchsen und der Bolzen erhöht wird, so dass der Grundkörper beim Gangschalten eine größere Biegung erzeugen kann.

Durch die Kragen können die Schrägflächen der Buchsen mit den Bolzen in einen Flächenkontakt treten, wenn die Buchsen durch die Biegung des Grundkörpers geneigt werden, wodurch ein Verschleiß des Grundkörpers vermieden und ein reibungloser Gangschalten erreicht wird, so dass die Fahrsicherheit gewährleistet werden kann.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

2A eine Schnittdarstellung der Buchse,

2B eine perspektivische Darstellung der Buchse teilweise im Schnitt,

3 eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

4A eine Schnittdarstellung entlang der Linie AB in 3,

4B eine vergrößerte Darstellung gemäß 4A,

5A eine Darstellung der Erfindung im ungebogenen Zustand,

5B eine Darstellung der Erfindung im gebogenen zustand,

6 eine perspektivische Darstellung der Buchse des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

7A eine Schnittdarstellung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

7B eine vergrößerte Darstellung gemäß 7A.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die 1 bis 2B zeigen das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung, das aus Grundkörpern (1) besteht, die miteinander verbunden sind und jeweils Bolzen (11), Buchsen (12), innere Laschen (13) und äußere Laschen (14) umfassen.

Die inneren Laschen (13) sind 8-förmig ausgebildet und weisen jeweils zwei innere Durchgangslöcher (131) auf, durch die die Buchsen (12) geführt sind.

Die äußeren Laschen (14) sind 8-förmig ausgebildet und weisen jeweils zwei äußere Durchgangslöcher (141) auf, durch die die Bolzen (12) geführt sind.

Die Bolzen (11) sind zylinderförmig ausgebildet und werden in die Buchsen (12) geschoben, wobei die beiden Enden der Bolzen (11) aus den Buchsen (12) herausragen und durch die äußeren Durchgangslöcher (141) geführt sind.

Die Buchsen (12) sind rohrförmig ausgebildet und weisen jeweils einen Aufnahmeraum (121) für die Bolzen (11) auf. Die beiden Enden der Buchsen (12) sind durch die inneren Durchgangslöcher (131) der inneren Laschen (13) geführt. Die Buchsen (12) formen an den beiden Enden jeweils einen Kragen (122) aus. Die Innenwände der Aufnahmeräume (121) der Buchsen (12) bilden jeweils eine ringförmige Vertiefung (123) und zwei Schrägflächen (124) an den beiden Seiten der Vertiefung (123). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel haben die Schrägflächen (124) einen Neigungswinkel von 3,55°. Daher liegen die Bolzen (11) an den Schrägflächen (124) jedoch nicht an der Vertiefung (123) an.

Wie aus den 3 und 4 ersichtlich ist, werden bei der Montage zunächst die Bolzen (11) in die Buchsen (12) geschoben. Anschließend werden die beiden Enden der Bolzen (11) und der Buchsen (12) durch die inneren und äußeren Laschen (13), (14) gefürht. Dadurch wird ein Grundkörper (1) erhalten (3).

Wie aus 4A ersichtlich ist, liegen die Bolzen (11) wegen der Verteifungen (123) und der Schrägflächen (124) der Buchsen (12) nicht vollflächig an den Innenwänden der Buchsen (12) an. Zudem sind durch die Schrägflächen (124) geeignete Spalte zwischen den Buchsen (12) und den Bolzen (11) gebildet.

Wenn der Grundkörper (1) beim Gangschalten versetzt wird, können die Schrägflächen (124) durch die Neigung der Buchsen (12) vollflächig an den Bolzen (11) anliegen (4), wodurch die Flexibilität der Buchsen (12) und der Bolzen (11) im Vergleich mit der herkömmlichen Lösung erhöht wird. Daher kann der Grundkörper (1) beim Gangschalten eine größere Biegung erzeugen, wie in 5B dargestellt ist, so dass das Gangschalten oder das Treten des Fahrrades reibungsloser ist.

Durch die Kragen (122) können die Schrägflächen (124) der Buchsen (12) mit den Bolzen (11) in einen Flächenkontakt treten, wenn die Buchsen (12) durch die Biegung des Grundkörpers (1) geneigt werden. Dadurch wird ein Flächenkontakt erreicht, während bei der herkömmlichen Lösung nur ein Punktkontakt vorhanden ist. Durch diesen Flächenkontakt wird ein Verschleiß des Grundkörpers (1) vermieden und ein reibungloser Gangschalten erreicht, so dass die Fahrsicherheit gewährleistet werden kann.

Die 6 bis 7B zeigen das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, dass die Bolzen (11) an der Außenseite jeweils eine ringförmige Erhöhung (111) ausformen, die in die Vertiefungen (123) der Buchsen (12) eingreifen können, wodurch die Buchsen (12) und die Bolzen (11) bei der Biegung des Grundkörpers (1) dicht aneinander anliegen können, so dass eine höhere Flexibilität wie beim ersten Ausführungsbeispiel erreicht wird.


Anspruch[de]
Fahrradkette, die aus Grundkörpern (1) besteht, die miteinander verbunden sind und jeweils Bolzen (11), Buchsen (12), innere Laschen (13) und äußere Laschen (14) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwände der Buchsen (12) jeweils mindestens an einem Ende eine Schrägfläche (124) bilden, durch die die Bolzen (11) nicht vollflächig an den Innenwänden der Buchsen (12) anliegen, wodurch die Flexibilität der Buchsen (12) und der Bolzen (11) erhöht wird, so dass der Grundkörper (1) beim Gangschalten eine größere Biegung erzeugen kann. Fahrradkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwände der Buchsen (12) jeweils eine ringförmige Vertiefung (123) bilden, durch die zwischen den Bolzen (11) und den Buchsen (12) jeweils ein Spalt vorhanden ist, wodurch der Grundkörper (1) beim Gangschalten eine größere Biegung erzeugen kann. Fahrradkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (11) an der Außenseite jeweils eine ringförmige Erhöhung (111) ausformen, die in die Vertiefungen (123) der Buchsen (12) eingreifen können, wodurch die Buchsen (12) und die Bolzen (11) bei der Biegung des Grundkörpers (1) dicht aneinander anliegen können, so dass eine höhere Flexibilität erreicht wird. Fahrradkette nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (12) jeweils mindestens an einem Ende einen Kragen (122) ausformen, wodurch die Bolzen (11) und die Buchsen (12) in einen Flächenkontakt treten können.






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