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Dokumentenidentifikation DE202007010584U1 31.10.2007
Titel Diebstahlschutz für Stecknuß
Anmelder Lin, Jing-Jie, Taichung City, TW
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202007010584
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.10.2007
Registration date 27.09.2007
Application date from patent application 26.07.2007
IPC-Hauptklasse E05B 73/00(2006.01)A, F, I, 20070726, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Diebstahlschutz für Stecknuß, insbesondere für Verkaufsstelle, der die Stecknuß verriegeln kann, um einen Diebstahl zu verhindern.

Stand der Technik

Aus TW M266812 ist ein Diebstahlschutz für Stecknuß bekannt. Dieser Diebstahlschutz kann zwar die Stecknuß verriegeln, weist jedoch ein großes Volumen auf.

Aus TW M266811 ist ein Diebstahlschutz bekannt, der wiederholt verwendet werden kann. Dieser Diebstahlschutz kann zwar die Stecknuß verriegeln, weist jedoch einen einfachen Aufbau auf, so dass die Diebstahlschutzwirkung nicht gewährleistet werden kann.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Diebstahlschutz für Stecknuß zu schaffen, der die Stecknuß zuverläßig verriegeln kann, um die Herstellungskosten zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Diebstahlschutz für Stecknuß gelöst, dessen Hauptkörper einen Kopf aufweist, der an ein Präsentationsgestell gehängt werden kann und mit einem Hals verbunden ist, wobei der Hals in der diagonalen Richtung zwei gegenüberliegende Rastnasen und Vorsprünge aufweist, wobei jeder Vorsprung mit einer Rastnase einen Winkel von 45° und mit der anderen Rastnase einen Winkel von 135° einschließt, wobei die beiden Vorsprünge umgekehrt ausgebildet sind, einen Höhenunterschied haben und über einen Steg miteinander verbunden sind, wobei an den beiden Seiten der Vorsprünge jeweils eine Nut vorgesehen ist, wodurch die Rastnasen und die beiden Vorsprünge geringfügig verformt werden können.

Daher wird der Hals durch die Rastnasen und die Vorsprünge in der Stecknuß gesperrt, wodurch die Stecknuß verriegelt wird, so dass ein Diebstahlschutz erreicht wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

2A eine Frontansicht der Erfindung,

2B eine Schnittdarstellung entlang der Linie AB in 2A,

3 eine Darstellung der Erfindung vor der Verbindung mit der Stecknuß,

4 eine Darstellung der Erfindung nach der Verbindung mit der Stecknuß,

5A eine Schnittdarstellung bei der Verbindung mit der Stecknuß,

5B eine Schnittdarstellung entlang der Linie AB in 5A,

6A eine Darstellung der Berfindung beim Durchschneiden der Schnittstelle,

6B eine Darstellung der Berfindung nach dem Durchschneiden der Schnittstelle,

6C eine Schnittdarstellung entlang der Linie AB in 6B.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Wie aus den 1 bis 2B ersichtlich ist, weist der Hauptkörper (1) einen Kopf (10) auf, der durch eine rechteckige Platte gebildet ist und ein Befestigungselement (11) besitzt, durch das der Hauptkörper an ein Präsentationsgestell gehängt werden kann.

Der Kopf (10) verjüngt sich nach unten und verbindet sich mit einem Hals (20), der durch einen Zylinder gebildet ist. Der Hals (20) weist in der diagonalen Richtung zwei gegenüberliegende Rastnasen (21) und Vorsprünge (22), (23) auf. Die beiden Vorsprünge (22), (23) sind umgekehrt ausgebildet und haben einen Höhenunterschied. Die beiden Vorsprünge (22), (23) sind über einen Steg (24) miteinander verbunden. Der untere Vorsprung (23) schließt mit einer Rastnase (21) einen Winkel von 45° und mit der anderen Rastnase (21) einen Winkel von 135° ein. Der Hals (20) formt ferner an den beiden Seiten der Vorsprünge (22), (23) jeweils eine Nut (25) aus, die sich zwischen den Vorsprüngen (22), (23) und den Rastnasen (21) befinden. Durch die Nuten (25) können die Rastnasen (21) und die beiden Vorsprünge (22), (23) geringfügig verformt werden. Der Hals (20) bildet einen Riegel. Der ober Vorsprung (22) besitzt ferner eine Schnittstelle (26), an der der obere Vorsprung mit dem Hals (20) verbunden ist.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Erfindung auf eine Stecknuß (3) angewendet. Die Stecknuß (3) gehört jedoch nicht zum Gegenstand der Erfindung.

Die Stecknuß (3) weist eine Ausnehmung (31) auf, die an den Innenwänden jeweils ein Rastloch (32) und an den vier Ecken jeweils eine Nut (33) besitzen.

Wie aus den 3 bis 5B ersichtlich ist, wird der Hals (20) in die Ausnehmung (31) der Stecknuß (3) gesteckt. Beim Stecken, wie es in 5A dargestellt ist, werden zunächst die Rastnasen (21) auf die Rastlöcher (32) und die Vorsprünge (22), (23) auf die Nuten (33) der Ausenhmung (31) ausgerichtet. Da die Rastnasen (21) geringfügig verformt werden können, kann der Hals (20) in die Ausnehmung (31) gesteckt werden, bis die Rastnasen (21) in die Rastlöcher (32) einrasten. Gleichzeitig werden die Vorsprünge (22), (23) in die Nuten (33) geschoben, wie es in 5B dargestellt ist. Durch den Steg (24) zwischen den Vorsprüngen (22), (23) kann der Hals (20) nicht gedreht werden, da die Vorsprünge (22), (23) nicht verformt werden und somit nicht aus den Nuten (33) austreten können. Daher wird der Hals (20) durch die Rastnasen (21), die mit den Rastlöchern (32) verrastet sind, und die Vorsprünge (22), (23) die in den Nuten (33) eingreifen, in der Ausnehmung (31) der Stecknuß (3) gesperrt, wodurch die Stecknuß (3) verriegelt wird, so dass ein Diebstahlschutz erreicht wird.

Wie aus den 6A bis 6C ersichtlich ist, muß der Benutzer zur Entfernung der Erfindung nur mit einer Schere die Schnittstelle (26) des Vorsprungs (22) durchschneiden, wodurch die beiden Vorsprüngen (22), (23) nach innen gedrückt werden können, so dass der Hals (20) gedreht werden kann. Dadurch verlassen die Vorsprüngen (22), (23) die Nuten (33) und die Rastnasen (21) die Rastlöcher (32).

Dabei muß der Hals (20) nur nach links oder rechts um 45° gedreht werden, damit die Rastnasen (21) auf die Nuten (33) und die Vorsprünge (22), (23) auf die Rastlöcher (32) ausgerichtet sind. Da die Tiefe der Nuten (31) größer ist als die Höhe der Rastnasen (21) und die Vorsprünge (22), (23) nach innen gedrückt werden können, kann der Hals (20) leicht aus der Ausnehmung (31) gezogen werden, so dass die Stecknuß (3) entriegelt wird.

Obwohl die Diebstahlschutzwirkung verloren ist, kann der Hauptkörper (1) auch in die Stecknuß (3) gesteckt werden. Durch die Verrastung der Rastnasen (21) und der Rastlöcher (32) kann der Hauptkörper (1) in der Stecknuß (3) poistioniert werden, so dass die Stecknuß (3) durch das Befestigungselement (11) des Hauptkörper (1) an das Präsentationsgestell gehängt werden kann. Zudem kann auf dem Kopf (10) des Hauptkörpers (1) ein Identifizierungselement für die Stecknuß (3) vorgesehen sein.

Das Befestigungselement (11) des Kopfs (10) ist nicht auf die Darstellung in den Figuren beschränkt. Der Kopf (10) kann auch einen Haken oder eine Klammer bilden. Die umgekehrte Anordnung der Vorsprünge (22), (23) hat auch keine beschränkende Bedeutung. Die Anzahl der Nuten (25) ist auch nicht auf die Darstellung in den Figuren beschränkt.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.

Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster.


Anspruch[de]
Diebstahlschutz für Stecknuß, dessen Hauptkörper (1) einen Kopf (10) aufweist, der an ein Präsentationsgestell gehängt werden kann und mit einem Hals (20) verbunden ist, wobei der Hals (20) mindestens eine Rastnase (21) und einen Vorsprung (22, 23) aufweist und in die Stecknuß (3) gesteckt werden kann, wodurch der Hals (20) durch die Rastnase (21) und den Vorsprung (22, 23) in der Stecknuß (3) gesperrt wird, so dass die Stecknuß (3) verriegelt ist. Diebstahlschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (20) in der diagonalen Richtung zwei gegenüberliegende Rastnasen (21) und Vorsprünge (22), (23) aufweist, wobei jeder Vorsprung mit einer Rastnase (21) einen Winkel von 45° und mit der anderen Rastnase (21) einen Winkel von 135° einschließt. Diebstahlschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Vorsprünge (22), (23) umgekehrt ausgebildet sind, einen Höhenunterschied haben und über einen Steg (24) miteinander verbunden sind. Diebstahlschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (22) eine Schnittstelle (26) bildet und an den beiden Seiten der Vorsprünge (22, 23) jeweils eine Nut (25) vorgesehen ist. Diebstahlschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (22) eine Schnittstelle (26) bildet und an den beiden Seiten der Vorsprünge (22, 23) jeweils eine Nut (25) vorgesehen ist. Diebstahlschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (10) ein Befestigungselement (11) aufweist.






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