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Dokumentenidentifikation DE602004007421T2 31.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001458171
Titel Integriertes mobiles Endgerät und Verfahren zur Steuerung einer externen Anzeige
Anmelder Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon, Kyonggi, KR
Erfinder Lee, Kyu-Chul Samsung Elec, Suwon-si, Gyeonggi-do, KR;
Lee, Won-Sik Samsung Elec, Suwon-si, Gyeonggi-do, KR
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004007421
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.02.2004
EP-Aktenzeichen 040024796
EP-Offenlegungsdatum 15.09.2004
EP date of grant 11.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/73(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung mit einer externen Anzeigeeinheit, und im Besonderen auf eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit.

Im Allgemeinen besteht eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung (auch bekannt als „smart phone" – „intelligentes Telefon") aus einem Mobiltelefonteil zur Durchführung einer Kommunikationsfunktion und einem PDA-Teil (personal digital assistant) zur Durchführung einer Rechnerfunktion.

1 zeigt in schematischer Darstellung ein Blockdiagramm einer allgemein gültigen integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung. Mit Bezug auf 1 umfasst die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung eine Anzeigeeinheit 1 zum Anzeigen des Betriebszustands der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, eine PDA-Einheit 2 zum Durchführen einer gewöhnlichen PDA-Funktion, eine Mobiltelefoneinheit 3 zum Ausführen einer Funkkommunikationsfunktion und ein Netzteil 4 zum Versorgen jeder Einheit mit einem Betriebsstrom. Eine Tasteneingabeeinheit, ein Lautsprecher, ein Mikrofon und ähnliche Teile, die im Allgemeinen in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung enthalten sind, werden aus Gründen der Vereinfachung in 1 nicht gezeigt. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung, die den oben dargestellten Aufbau besitzt, bietet den Anwendern verschiedene Dienste durch die Ausführung sowohl der PDA-Funktion als auch der Mobiltelefonfunktion in einem Gerät. Zusätzlich besitzt die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung eine Funktion zum wahlweisen Ausschalten der PDA-Einheit und des Mobiltelefons, um Energie zu sparen.

Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung wird je nach ihrem Aussehen im Allgemeinen in einen blockförmigen Typ und einen klappbaren Typ unterschieden. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung des mappenförmigen Typs mit einer externen Anzeigeeinheit wurde entwickelt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen des Anwenders zu entsprechen. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung des mappenförmigen Typs umfasst einen Korpus, einen Klappdeckel und ein Scharniermodul, um den Korpus mechanisch mit dem Klappdeckel zu verbinden. Auf der externen Anzeigeeinheit werden Anzeigeinformationen, die häufig überprüft werden müssen, ausgegeben, wie etwa ein Symbol, das den Antennenzustand in Balkenform kennzeichnet, ein Symbol, das den Wert der verbleibenden Ladung der Batterie bezeichnet, und Uhrzeitdaten im Zustand, wenn der Klappdeckel der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung geschlossen ist.

Bei der Steuerung der externen Anzeigeeinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung wird die externe Anzeigeeinheit jedoch ausgeschaltet, wenn entweder die PDA-Einheit oder die Mobiltelefoneinheit, die die vollständige Kontrolle über die externe Anzeigeinheit besitzt, ausgeschaltet wird. Wenn sich die PDA-Einheit oder die Mobiltelefoneinheit kontinuierlich in einem aktivierten Zustand der Verwendung der externen Anzeigeeinheit befindet, wird ferner unnötige Batterieleistung verbraucht.

EP 1 263 191 A1 beschreibt eine tragbare hybride Vorrichtung, die getrennte Anzeigebedienfelder verwendet, die für die entsprechenden Betriebsweisen zur Anzeige der zugeordneten Daten vorprogrammiert sind und in der ausgewählte übergeordnete Betriebsdaten bereitgestellt werden. Die hybride Vorrichtung wird so beschrieben, dass sie typischerweise Kommunikations- und PDA-Funktionen bereitstellt. Die hybride Vorrichtung wird ferner so beschrieben, dass sie typischerweise zwei Anzeigebedienfelder und einen beweglichen Deckel umfasst. Der bewegliche Deckel deckt die Anzeigebedienfelder durch einen Ausschnitt im Deckel oder durch gleichwertige Sichthilfsmittel wahlweise zu oder legt sie frei. Die zwei Anzeigebedienfelder können für einen Anwender gleichzeitig sichtbar sein, wenn der Deckel aufgeklappt wird, um ein zweites Anzeigebedienfeld freizulegen.

Deshalb ist es das Ziel der vorliegenden Entwicklung, eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit ungeachtet eines aktivierten Zustands einer PDA-Einheit oder einer Mobiltelefoneinheit in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, die eine externe Anzeigeeinheit besitzt, bereitzustellen.

Dieses Ziel wird erreicht durch die Inhalte der unabhängigen Ansprüche.

Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.

Nach einem Aspekt der Erfindung wird eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung bereitgestellt, die eine externe Anzeigeeinheit, eine PDA-Einheit und eine Mobiltelefoneinheit, die miteinander kombiniert sind, umfasst. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung umfasst einen Zeitgeber, der entweder von der PDA-Einheit oder der Mobiltelefoneinheit gesteuert wird, um die PDA-Einheit in vorgegebenen Zeitintervallen zu aktivieren. Die Mobiltelefoneinheit steuert die externe Anzeigeeinheit in einem aktivierten Zustand, bestimmt, ob sich die PDA-Einheit in einem aktivierten Zustand befindet, wenn die Mobiltelefoneinheit ausgeschaltet wird, weist die PDA-Einheit an, die externe Anzeigeeinheit zu steuern, wenn die PDA-Einheit sich im aktivierten Zustand befindet, und schaltet in einen Aus-Zustand um, nachdem sie den Zeitgeber aktiviert, falls die PDA-Einheit sich in einem deaktivierten Zustand befindet. Die PDA-Einheit steuert die externe Anzeigeeinheit als Antwort auf einen Steuerbefehl aus der Mobiltelefoneinheit, bestimmt, ob die Mobiltelefoneinheit sich im Aus-Zustand befindet, wenn die PDA-Einheit aus dem deaktivierten Zustand in den aktivierten Zustand umschaltet, steuert die externe Anzeigeeinheit, wenn sich die Mobiltelefoneinheit im Aus-Zustand befindet, und schaltet in den deaktivierten Zustand um, nachdem sie den Zeitgeber aktiviert, wenn sich die PDA-Einheit in einem deaktivierten Zustand befindet.

Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung bereitgestellt, die die externe Anzeigeeinheit, eine PDA-Einheit und eine Mobiltelefoneinheit umfasst, welche miteinander kombiniert sind. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:

Steuern der externen Anzeigeeinheit, wenn die Mobiltelefoneinheit sich in einem aktivierten Zustand befindet,

Bestimmen, ob sich die PDA-Einheit in einem aktivierten Zustand befindet, wenn die Mobiltelefoneinheit ausgeschaltet wird,

Aktivieren eines Zeitgebers zur Aktivierung der PDA-Einheit in vorgegebenen Zeitintervallen durch die Mobiltelefoneinheit, wenn sich die PDA-Einheit in einem deaktivierten Zustand befindet, und Umschalten in einen Aus-Zustand, und

Anweisen der PDA-Einheit durch die Mobiltelefoneinheit, die externe Anzeigeeinheit zu steuern, wenn sich die PDA-Einheit im aktivierten Zustand befindet.

Die oben genannten Ziele, Funktionen und Vorzüge der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen klarer ersichtlich, wobei für die Zeichnungen gilt:

1 ist ein funktionales Blockdiagramm, das schematisch eine allgemein gültige integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung darstellt.

2 ist ein funktionales Blockdiagramm einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und

3 ist ein Flussdiagramm, das den Prozess zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit veranschaulicht, die in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten ist.

Verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend im Detail mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. In der folgenden Beschreibung wird auf eine detaillierte Erläuterung bekannter Funktionen und Bauarten, die hier enthalten sind, aus Gründen der Prägnanz verzichtet.

Mit Bezug auf die 2 umfasst eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine PDA-Einheit 10 zur Steuerung einer PDA-Funktion und eine Mobiltelefoneinheit 30 zur Steuerung einer Mobiltelefonfunktion. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung erfüllt die Mobiltelefonfunktion grundsätzlich auf der Basis der PDA-Funktion. Deshalb besitzt die Mobiltelefoneinheit 30 für die Mobiltelefonfunktion einen Aktiv- und Aus-Zustand, während die PDA-Einheit 10 einen Aktiv-, Inaktiv- und einen Aus-Zustand besitzt. Das bedeutet, dass die PDA-Einheit 10 den Aktiv-/Inaktiv-Zustand solange aufweist, bis die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung ausgeschaltet wird. Die Mobiltelefoneinheit 30 kann sich jedoch im Aus-Zustand befinden, selbst wenn die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nicht ausgeschaltet ist.

Die PDA-Einheit 10 und die Mobiltelefoneinheit 30 sind miteinander über einen I2C-Bus verbunden. Wie in der Technik allgemein bekannt, ist der I2C-Bus ein synchroner, bidirektionaler zweiadriger Bus, der zwei Leitungen einer Taktleitung (SCL) 50 und einer Datenleitung (SDA) 52 verwendet. Die PDA-Einheit 10 und Mobiltelefoneinheit 30, die über den I2C-Bus miteinander verbunden sind, besitzen eindeutige Adressen und arbeiten als Empfänger und Sender, falls es notwendig ist. Dieser I2C-Bus ist mit einer externen Anzeigeeinheit 20 verbunden, um die Ausgabe von Anzeigeinformationen durch die PDA-Einheit 10 und die Mobiltelefoneinheit 30 zu ermöglichen.

Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung umfasst nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die externe Anzeigeeinheit 20. Auf der externen Anzeigeeinheit 20 werden zum Beispiel ein Antennenstatusbalken der Mobiltelefoneinheit 30, der verbleibende Wert der Ladung in einer Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung und Zeitinformationen angezeigt. Darüber hinaus können zum Beispiel auch eine SMS-Nachricht (Short Message Service) aus der Mobiltelefoneinheit 30 und eine Rufnummer auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt werden. Nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die externe Anzeigeeinheit 20 entweder durch die PDA-Einheit 10 oder die Mobiltelefoneinheit 30 gesteuert. Wenn sowohl die PDA-Einheit 10 als auch die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet sind oder sich im deaktivierten Zustand befinden, wird die externe Anzeigeeinheit 20 zwischenzeitlich von der PDA-Einheit 10 gesteuert.

Die Mobiltelefoneinheit 30 steuert einen Prozess zur Durchführung der Funktionen zur Anruferöffnung und Anrufbeendigung eines üblichen Mobiltelefons. Die Mobiltelefoneinheit 30 steuert im aktivierten Zustand auch die externe Anzeigeeinheit 20. In anderen Worten ausgedrückt, wird die Mobiltelefoneinheit 30 jedes Mal, wenn sie aktiviert wird, initialisiert, um die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Die Mobiltelefoneinheit 30 steuert die externe Anzeigeeinheit 20 beim Anzeigen zum Beispiel des Antennenstatusbalkens, des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen, der SMS-Nachricht und der Rufnummer. Die Mobiltelefoneinheit 30 kann von einem Anwender oder durch eine vorgeschriebene Bedingung ausgeschaltet werden. In diesem Fall ermittelt die Mobiltelefoneinheit 30, ob sich die PDA-Einheit 10 in einem aktivierten Zustand befindet. Wenn sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand befindet, wird die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet, nachdem die PDA-Einheit 10 angewiesen wurde, die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Wenn sich die PDA-Einheit 10 in einem deaktivierten Zustand befindet, wird die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet, nachdem ein Zeitgeber 60 aktiviert wurde. Wenn der Zeitgeber 60 nach vorgeschriebenen Zeitintervallen die PDA-Einheit 10 aktiviert, steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen der Anzeigeinformationen und kehrt in den deaktivierten Zustand zurück.

Die PDA-Einheit 10 steuert einen Prozess zum Ausführen der PDA-Funktion. Daneben steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 als Antwort auf einen Steuerbefehl aus der Mobiltelefoneinheit 30. In diesem Fall werden die Zeitinformationen von der Mobiltelefoneinheit 30 ausgegeben, und die PDA-Einheit 10 synchronisiert die Zeitinformationen mit den Zeitinformationen, die auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt werden sollen. Dies erfolgt deshalb, da die Zeitinformationen der PDA-Einheit 10 von den Zeitinformationen, die durch die Mobiltelefoneinheit 30 auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt wurden, abweichen können. Die PDA-Einheit wird zum Beispiel deaktiviert, wenn sie sich in einem Ruhezustand befindet oder wenn ein Klappdeckel der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung geschlossen wird. Wenn die PDA-Einheit 10 aus dem inaktiven Zustand in den aktiven Zustand umschaltet, ermittelt sie, ob sich die Mobiltelefoneinheit 30 in einem Aus-Zustand befindet. Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet ist, steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Beispiel zum Anzeigen des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen und der Alarminformationen.

Die PDA-Einheit 10 kann von einem Anwender oder durch eine vorgeschriebene Bedingung deaktiviert werden. Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet ist, wird in diesem Fall die PDA-Einheit 10 deaktiviert, nachdem der Zeitgeber 60 aktiviert wurde. Der Zeitgeber 60 aktiviert dann die PDA-Einheit 10 zu gegebenen Zeitintervallen. Deshalb steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Beispiel zum Anzeigen des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen und der Alarminformationen in festgelegten Intervallen.

Der Zeitgeber 60 wird unter der Steuerung der PDA-Einheit 10 oder der Mobiltelefoneinheit 30 betrieben, um die PDA-Einheit 10 in Intervallen von zum Beispiel einer Minute zu aktivieren. Wie oben beschrieben, wird der Zeitgeber 60 dann betrieben, wenn die PDA-Einheit 10 deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet ist.

3 ist ein Flussdiagramm, das den Prozess zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.

Mit Bezug auf die 2 und 3 bestimmt die Mobiltelefoneinheit 30 im Schritt 100, ob sie aktiviert ist. Wenn die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung angeschaltet ist, kann die Mobiltelefoneinheit 30 aktiviert werden. Alternativ kann die Mobiltelefoneinheit 30 von einem Aus-Zustand durch den Anwender in einen aktivierten Zustand umgeschaltet werden. Zum Beispiel kann der Anwender der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung die Mobiltelefon-Funktion aktivieren, indem er die Mobiltelefoneinheit 30 wieder aktiviert, nachdem er die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet hatte, um lediglich die PDA-Funktion zu verwenden.

Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 aktiviert ist, steuert sie in Schritt 102 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen zum Beispiel des Antennenstatusbalkens, des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen, der SMS-Nachricht und der Rufnummer. Die Mobiltelefoneinheit 30 ermittelt in Schritt 104, ob sie ausgeschaltet ist. Wie oben angemerkt, kann der Anwender die Verwendung der Mobiltelefonfunktion nur durch das Ausschalten der Mobiltelefoneinheit 30 deaktivieren. Solange die Mobiltelefoneinheit nicht ausgeschaltet ist, steuert sie die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen der Anzeigeinformationen. Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 angewiesen wird, sich abzuschalten, ermittelt sie in Schritt 106, ob sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand befindet. Wenn sich die PDA-Einheit 10 in einem deaktivierten Zustand befindet, aktiviert die Mobiltelefoneinheit 30 den Zeitgeber 60 in Schritt 108 und schaltet in Schritt 110 in den Aus-Zustand um. Wenn sich die PDA-Einheit 10 in einem aktivierten Zustand befindet, weist die Mobiltelefoneinheit 30 die PDA-Einheit 10 an, die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Eine Zeitspanne, die mit „A" gekennzeichnet ist, stellt den Fall dar, in dem die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand ist, wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet wird.

In ähnlicher Weise ermittelt die PDA-Einheit 10 in Schritt 200, ob sie aktiviert ist. Wenn die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung angeschaltet ist, ist die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand. Die PDA-Einheit 10 kann aktiviert werden, wenn die Mappe der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung durch den Anwender geöffnet wird oder ihre PDA-Funktion aktiviert ist. Wenn sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand befindet, ermittelt sie in Schritt 202, ob die Mobiltelefoneinheit 30 sich im Aus-Zustand befindet. Wenn sich die Mobiltelefoneinheit 30 im Aus-Zustand befindet, steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 in Schritt 206, um Anzeigeinformationen anzuzeigen. Die PDA-Einheit 10 kann durch die Mobiltelefoneinheit 30 angewiesen werden, die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet wird, während die PDA-Einheit 10 sich im aktivierten Zustand befindet, bedeutet das wie oben angemerkt, dass die Mobiltelefoneinheit 30 die PDA-Einheit 10 anweist, die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Die PDA-Einheit 10 synchronisiert dann die Zeitinformationen, die aus der Mobiltelefoneinheit 30 ausgegeben werden, mit den Zeitinformationen, die auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt werden sollen. Dies erfolgt deshalb, da die Zeitinformationen der PDA-Einheit 10 von den Zeitinformationen, die durch die Mobiltelefoneinheit 30 auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt wurden, abweichen können.

Die PDA-Einheit 10 ermittelt in Schritt 208, ob sie deaktiviert ist. Die PDA-Einheit 10 ist im deaktivierten Zustand, wenn sie sich im Ruhezustand befindet oder wenn der Klappdeckel der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung geschlossen ist. Wenn sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand befindet, steuert sie fortlaufend die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen zum Beispiel des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung und der Zeitinformationen. Wenn die PDA-Einheit 10 angewiesen wird, sich zu deaktivieren, aktiviert sie in Schritt 210 den Zeitgeber 60 und schaltet in Schritt 212 in den inaktiven Zustand um.

Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet ist und sich die PDA-Einheit 10 im deaktivierten Zustand befindet, wird der Zeitgeber 60 betrieben. Dann aktiviert der Zeitgeber 60 in Schritt 300 in Intervallen von zum Beispiel einer Minute die PDA-Einheit 10. Somit steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 beim Anzeigen der Anzeigeinformationen.

Die entsprechenden Prozesse der PDA-Einheit 10 und der Mobiltelefoneinheit 30 werden jedes Mal ausgeführt, wenn die PDA-Einheit 10 und die Mobiltelefoneinheit 30 aktiviert werden. Wenn beispielsweise die PDA-Einheit 10 oder die Mobiltelefoneinheit 30 wieder aktiviert werden, nachdem die PDA-Einheit 10 deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet wurde, führen die PDA-Einheit 10 oder die Mobiltelefoneinheit 30 den jeweils entsprechenden Prozess aus.

Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 durch die Aktivierung des Zeitgebers 60 im Fall, in dem die PDA-Einheit 10 deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet wurde, aktiviert wird, wird eine Komponente zur Funkkommunikation, zum Beispiel ein Funkfrequenzbauteil (RF) betrieben, das einen übermäßigen Verbrauch der Batterieleistung verursacht. Deshalb wird in der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die PDA-Einheit 10 periodisch aktiviert.

Während die PDA-Einheit 10 durch den Zeitgeber 60 periodisch aktiviert wird, wenn sie deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit 30 nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeschaltet ist, ist es für Kenner der Technik ersichtlich, dass es möglich ist, die Mobiltelefoneinheit 30 so zu konstruieren, dass sie periodisch durch den Zeitgeber 60 aktiviert werden soll.

Wie oben beschrieben, kann eine Energieverschwendung verhindert werden, da die externe Anzeigeeinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung systematisch durch die PDA-Einheit und die Mobiltelefoneinheit gesteuert wird. Darüber hinaus kann die externe Anzeigeeinheit ungeachtet des aktivierten Zustands der PDA-Einheit oder der Mobiltelefoneinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung leicht gesteuert werden.


Anspruch[de]
Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung, die eine äußere Anzeigeeinheit (20) und eine PDA (personal digital assistant)-Einheit (10) sowie eine Mobiltelefon-Einheit (30) enthält, die miteinander kombiniert sind, wobei sie umfasst:

einen Zeitgeber (60), der entweder von der PDA-Einheit oder der Mobiltelefon-Einheit gesteuert wird und so eingerichtet ist, dass er die PDA-Einheit in gegebenen Zeitintervallen aktiviert;

wobei die Mobiltelefon-Einheit so eingerichtet ist, dass sie die äußere Anzeigeeinheit in einem aktivierten Zustand steuert, feststellt, ob die PDA-Einheit sich in einem aktivierten Zustand befindet, wenn die Mobiltelefon-Einheit abgeschaltet ist, die PDA-Einheit anweist, die äußere Anzeigeeinheit zu steuern, wenn sich der PDA in dem aktivierten Zustand befindet, und nach Auslösen des Zeitgebers in einen Aus-Zustand übergeht, wenn sich die PDA-Einheit in einem deaktivierten Zustand befindet; und

wobei die PDA-Einheit so eingerichtet ist, dass sie die äußere Anzeigeeinheit in Reaktion auf einen Steuerbefehl von der Mobiltelefon-Einheit steuert, feststellt, ob sich die Mobiltelefon-Einheit in dem Aus-Zustand befindet, wenn die PDA-Einheit aus dem deaktivierten Zustand in den aktivierten Zustand übergeht, die äußere Anzeigeeinheit steuert, wenn sich das Mobiltelefon in dem Aus-Zustand befindet, und nach Auslösen des Zeitgebers in den deaktivierten Zustand übergeht, wenn die PDA-Einheit deaktiviert ist.
Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die PDA-Einheit so eingerichtet ist, dass sie Zeitinformationen von der Mobiltelefon-Einheit empfängt, wenn die PDA-Einheit durch die Mobiltelefon-Einheit angewiesen wird, die äußere Anzeigeeinheit zu steuern, und die Zeitinformationen mit auf der äußeren Anzeigeeinheit anzuzeigenden Zeitinformationen synchronisiert. Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mobiltelefon-Einheit so eingerichtet ist, dass sie die äußere Anzeigeeinheit so steuert, dass sie wenigstens einen Antennen-Statusbalken, die verbleibende Menge an Ladung in einer Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, Zeitinformationen, eine SMS-Nachricht oder eine rufende Nummer anzeigt. Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die PDA-Einheit so eingerichtet ist, dass sie die äußere Anzeigeeinheit so steuert, dass sie wenigstens die verbleibende Menge an Ladung in einer Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, Zeitinformationen und Alarminformationen anzeigt. Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Mobiltelefon-Einheit und die PDA-Einheit durch einen I2C-Bus unter Verwendung von zwei Leitungen, d.h. einer Taktleitung und einer Datenleitung, verbunden sind. Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der I2C-Bus mit der äußeren Anzeigeeinheit so verbunden ist, dass die PDA-Einheit und die Mobiltelefon-Einheit Anzeigeinformationen bereitstellen können. Integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Mobiltelefon-Einheit immer dann zum Steuern der äußeren Anzeigeeinheit initialisiert wird, wenn sie aktiviert wird. Verfahren zum Steuern einer äußeren Anzeigeeinheit in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, die die äußere Anzeigeeinheit und eine PDA-Einheit sowie eine Mobiltelefon-Einheit enthält, die miteinander kombiniert sind, wobei es die folgenden Schritte umfasst:

Steuern (102) der äußeren Anzeigeeinheit, wenn die Mobiltelefon-Einheit aktiviert wird, und Feststellen (106), ob sich die PDA-Einheit in einem aktivierten Zustand befindet, wenn die Mobiltelefon-Einheit ausgeschaltet ist;

wenn sich die PDA-Einheit in einem deaktivierten Zustand befindet, Auslösen (108) eines Zeitgebers zum Aktivieren (300) der PDA-Einheit in gegebenen Zeitintervallen durch die Mobiltelefon-Einheit und Übergehen (110) in einen Aus-Zustand; und

wenn sich die PDA-Einheit in dem aktivierten Zustand befindet, Anweisen (112) der PDA-Einheit, die äußere Anzeigeeinheit zu steuern, durch die Mobiltelefon-Einheit.
Verfahren nach Anspruch 8, das des Weiteren den Schritt des Steuerns (206) der äußeren Anzeigeeinheit durch die PDA-Einheit umfasst, wenn die PDA-Einheit durch die Mobiltelefon-Einheit angewiesen wird, die äußere Anzeigeeinheit zu steuern. Verfahren nach Anspruch 9, das des Weiteren den Schritt des Deaktivierens (212) der PDA-Einheit nach Auslösen (210) des Zeitgebers umfasst, wenn die PDA-Einheit deaktiviert ist. Verfahren zum Steuern einer äußeren Anzeigeeinheit in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, die die äußere Anzeigeeinheit und eine PDA-Einheit sowie eine Mobiltelefon-Einheit enthält, die miteinander kombiniert sind, wobei es die folgenden Schritte umfasst:

Feststellen (202), ob sich die Mobiltelefon-Einheit in einem Aus-Zustand befindet, wenn sich die PDA-Einheit in einem aktivierten Zustand befindet;

Steuern (206) der äußeren Anzeigeeinheit durch die PDA-Einheit, wenn sich die Mobiltelefon-Einheit in einem Aus-Zustand befindet;

Übergehen (212) in einen deaktivierten Zustand der PDA-Einheit nach Auslösen (210) eines Zeitgebers zum Aktivieren (300) der PDA-Einheit in gegebenen Zeitintervallen, wenn die PDA-Einheit deaktiviert ist.
Verfahren nach Anspruch 11, das des Weiteren den Schritt umfasst, mit dem das Mobiltelefon zum Steuern der äußeren Anzeigeeinheit immer dann initialisiert wird, wenn die Mobiltelefon-Einheit aktiviert wird.






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