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Dokumentenidentifikation DE60218221T2 31.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001466753
Titel WÄRMEEMPFINDLICHES AUFZEICHNUNGSMATERIAL
Anmelder Fujifilm Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder IWASAKI, Masayuki, Fujinomiya, Shizuoka, JP;
WATANABE, Tsutomu, Fujinomiya, Shizuoka, JP;
MITSUO, Hirofumi, Fujinomiya, Shizuoka, JP;
KITOU, Hirokazu, Fujinomiya, Shizuoka, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60218221
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.12.2002
EP-Aktenzeichen 027861913
WO-Anmeldetag 20.12.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/JP02/13397
WO-Veröffentlichungsnummer 2003053711
WO-Veröffentlichungsdatum 03.07.2003
EP-Offenlegungsdatum 13.10.2004
EP date of grant 14.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial. Genauer gesagt betrifft die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit besserer Maschineneignung, um keine Verschlechterung der Haltbarkeit der Vorrichtung wie etwa durch Kopfabrieb und Ähnliches zu bewirken; mit fotografischer Eignung und Stabilität als ein Aufzeichnungsmedium; mit Druckeignung, Stempeleignung, Umwelteignung und Ähnlichem und mit einem Nutzen als ein Aufzeichnungsmedium vom einfachen Papiertyp.

HINTERGRUND

Historisch gesehen wurde ein wärmeempfindliches Papier vom Farbstofftyp, das einen farblosen Leukofarbstoff und eine phenolische saure Substanz enthält, als eine wärmeempfindliche Aufzeichnungstechnologie von der NCR Inc. in den 60iger Jahren entwickelt und dieses System wurde das meistgenutzte bei wärmeempfindlichen Aufzeichnungssystemen. Danach erhöhte sich der Bedarf an wärmeempfindlichem Papier (hiernach als „wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bezeichnet) schnell, weil (1) die Miniaturisierung und Preisreduktion von Vorrichtungen bedingt durch die Entwicklung von Thermoköpfen basierend auf Halbleitertechnologien und eine wesentliche Verbesserung der Kosten und Leistungsfähigkeit möglich wurde; weil (2) eine Verbesserung der Qualität (höhere Empfindlichkeit, Verbesserung der Kopfkompatibilitätseigenschaften und Ähnliches) des wärmeempfindlichen Papiers (des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials) realisiert wurde und weil (3) die wärmeempfindlichen Aufzeichnungssysteme als vorteilhaft in Bezug auf die Anwenderfreundlichkeit, d. h. die Handhabbarkeit, niedrige Kosten, lange Wartungsintervalle und Ähnliches, im Vergleich zu anderen Aufzeichnungssystemen wie die statische Aufzeichnung, Tintenstrahlaufzeichnung, PPC-Aufzeichnung und Ähnliches angesehen wurden.

Als jedoch wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für Faxmaschinen, verschiedene Drucker und Ähnliches verwendet wurden und im Alltag häufiger wurden, wurden auch Mängel der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien bekannt. Insbesondere stellten sich die folgenden Mängel heraus:

  • • Verfärbung durch Licht;
  • • Verfärbung während der Lagerung bei hoher Temperatur (wenn sie in einem Fahrzeug liegengelassen werden, und Ähnliches);
  • • Ausbleichen eines aufgezeichneten Bildes durch chemische Mittel wie Weichmacher in Verpackungsfilmen, Öle, organische Lösungsmittel in Farbstiften, Tinte für Tintenstrahldrucker und Ähnliches;
  • • ein Fehlen einer Struktur wie einfaches Papier (gute Stempeleignung wie gutes Trocknen des Stempels ohne Ausbluten und Ähnliches, eine Aufzeichnungsoberfläche, die mattiert ist und leicht zu lesen ist, gute Schreibeigenschaften in Bezug auf einen Stift und Ähnliches, Beständigkeit gegenüber Färbung bedingt durch Reibung und Ähnliches und so weiter).

Daher wurden die Entwicklung und die Bereitstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gefordert, das frei von den oben genannten Mängeln ist und einen hohen Wert hat.

Seit Kurzem werden wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien weit verbreitet verwendet, da sie relativ kostengünstig sind und die Aufzeichnungsvorrichtungen dafür kompakt sind und selten Wartung erfordern. Unter solchen Umständen wurde der Wettbewerb bei der Vermarktung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien hart und der Bedarf an wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien mit einer besseren Leistungsfähigkeit, die sich von der konventionellen Leistungsfähigkeit abhebt, und insbesondere an wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien mit hoher Dichte der entwickelten Farbe, Weißheit des Hintergrundes, Schärfe, Lagerbeständigkeit, guten Farbschattierungen und Schärfe für ein Vollfarbbild, das durch ein Tintenstrahlaufzeichnungssystem aufgezeichnet wird, oder Ähnliches, hat sich erhöht. Daher werden nun intensive Untersuchungen in Bezug auf einige Eigenschaften, wie die Farbentwicklungseigenschaft, Lagerbeständigkeit und Ähnliches von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, durchgeführt, um diesen Bedürfnissen zu entsprechen.

Die Eigenschaften, die wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien haben sollten, umfassen zum Beispiel (1) eine hohe Empfindlichkeit (die Fähigkeit zur Bereitstellung einer hohen Dichte), (2) einen hohen Anteil an Weiß im Hintergrund (nicht bedruckter Teil) (niedrige Hintergrundvernebelung), (3) bessere Lagerbeständigkeit nach fotografischem Drucken, (4) bessere Lichtbeständigkeit, (5) bessere Beständigkeit gegenüber chemischen Verbindungen, (6) Schärfe und höhere Bildqualität, (7) gute Farbschattierung und Schärfe der Farben für ein Vollfarbbild, das durch ein Tintenstrahlaufzeichnungssystem aufgezeichnet wurde, (8) gute Kompatibilitätseigenschaften mit dem Thermokopf und Kopfabriebbeständigkeit, wodurch der Abrieb am Thermokopf verringert wird, (9) ein Gefühl wie einfaches Papier, (10) eine Druckeignung, die das Drucken auf einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ermöglicht, sowie eine Stempeleignung ohne Ausbluten, (11) eine Eignung für Hochleistungsdrucker wie einen Hochgeschwindigkeitsdrucker und Ähnliches und (12) eine Umwelteignung. Unter den oben genannten Umständen wird gefordert, dass alle diese Eigenschaften gleichzeitig ohne eine Verschlechterung irgendeiner dieser Eigenschaften erfüllt werden. Jedoch wurde unter den vorliegenden Umständen ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das gleichzeitig all die oben genannten Eigenschaften erfüllt, bis jetzt nicht zur Verfügung gestellt.

Konventionell wurde 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan (sogenanntes „Bisphenol A") weit verbreitet als eine elektronenaufnehmende Verbindung, die mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff zur Entwicklung einer Farbe reagiert, für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial verwendet. Jedoch wurde in solch einem System ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit befriedigenden Eigenschaften im Hinblick auf die Empfindlichkeit, Hintergrundvernebelung und Bildlagerbeständigkeit noch nicht entwickelt.

Zudem hat solch ein System auch ein Problem in Bezug auf (13) die Eignung zum Tintenstrahldruck. Genauer gesagt wird die vollständige Farbinformation manchmal auf einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung von Tinten zur Tintenstrahlaufzeichnung verwendet. Wenn jedoch die Tintenstrahlaufzeichnung auf einer Aufzeichnungsoberfläche eines konventionellen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, das Bisphenol A enthält, durchgeführt wird, können Schattierungen der Tinten nicht genau reproduziert werden, scharfe Schattierungen können nicht erhalten werden, und wenn ein Bild bereits auf der Aufzeichnungsoberfläche durch wärmeempfindliche Aufzeichnung gebildet wurde, dann bleicht das Bild manchmal aus. Zudem kommt es manchmal zur Hintergrundvernebelung oder zum Ausbleichen eines aufgenommenen Bildes, wenn das oben genannte konventionelle wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit einem Medium in Kontakt gebracht wird, das ein Bild aufweist, das durch einen Tintenstrahldrucker aufgezeichnet wurde.

JP A 2000 247038 beschreibt ein thermisches Aufzeichnungsmaterial, wobei die thermische Aufzeichnungsschicht davon einen Elektronen abgebenden farblosen Farbstoff, eine Elektronen aufnehmende Verbindung und einen Polyvinylalkohol enthält. JP A 07 089237 bezieht sich auf Blätter zur thermischen Aufzeichnung, die aus einer Aufzeichnungsschicht, enthaltend eine Farbkomponente aus einem Leukofarbstoff und ein Farbmittel und eine hydrophobe Polymeremulsion, und einer Schutzschicht, die hintereinander auf einem durchsichtigen Träger zur Verfügung gestellt werden, bestehen.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung zielt auf die Lösung der oben genannten konventionellen Probleme und das Lösen der folgenden Aufgaben.

Es ist nämlich die Aufgabe der Erfindung, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung zu stellen, das in der Lage ist, ein Bild mit einer hohen Empfindlichkeit und einer hohen Dichte zu bilden (mit einer guten Druckeignung), das in der Lage ist, eine bessere Bildlagerbeständigkeit nach dem fotografischen Drucken zur Verfügung zu stellen, das in der Lage ist, Schattierungsmängel und Klecksen von Tintenstrahlbildern zu vermeiden, mit einer Eignung für Tintenstrahlverfahren ohne ein Ausbleichen des Bildes bedingt durch die Tinte für das Tintenstrahldrucken und mit guten Kompatibilitätseigenschaften mit dem Thermokopf und mit wenig Kopfabrieb und Kopfverunreinigung (mit guter Kopfeignung), sogar wenn es für hochqualitative Drucker verwendet wird, die eine hohe Geschwindigkeit zur Verfügung stellen, oder die teilglasierte Strukturen aufweisen, und um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit Eigenschaften zusätzlich zu den oben genannten Eigenschaften zur Verfügung zu stellen, das in der Lage ist, ein scharfes und hochqualitatives Bild zur Verfügung zu stellen, das in der Lage ist, eine bessere Lichtbeständigkeit eines gebildeten Bildes bereit zu stellen, das in der Lage ist, als eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht oder eine Schutzschicht ohne Kleksen bedruckt oder gestempelt zu werden, und das in der Lage ist, eine kleine Beschichtungsmenge bei niedrigen Kosten (Umwelteignung) zu bilden, und das in der Lage ist, falls das gewünscht wird, das Gefühl eines einfachen Papiers zu vermitteln.

Die vorliegenden Erfinder haben intensive Studien zu den Technologien zur Erfüllung der Leistungseigenschaften durchgeführt, die ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial in hohem Masse gleichzeitig aufweisen sollte, und haben die folgenden Entdeckungen gemacht.

< Bereitstellen einer hohen Empfindlichkeit >

Um eine hohe Empfindlichkeit zur Verfügung zu stellen, sind die folgenden Punkte (1) bis (3) wichtig.

(1) Als erstes ist es wichtig, die Wärmeleitfähigkeit von einem Thermokopf zu einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zu verbessern. Für diesen Zweck ist es effektiv, die Oberflächenglätte einer Aufzeichnungsoberfläche eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu verbessern und eine dämpfende Eigenschaft auf der Aufzeichnungsoberfläche zur Verfügung zu stellen. (2) Als zweites ist es wichtig, die Wärme, die von dem Thermokopf abgegeben wird, wirksam zu nutzen. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, ein Substrat wärmeunempfindlich zu machen und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auszudünnen. (3) Als drittes ist es wichtig, die Lösungsgeschwindigkeiten eines elektronenabgebenden, farblosen Farbstoffes und einer elektronenaufnehmenden Verbindung mit einer die Empfindlichkeit verstärkenden Substanz zu verbessern. Für diesen Zweck ist es sinnvoll, die Löslichkeit zu verbessern, die Schmelzviskosität zu verringern und die Teilchengröße des Materials zu verringern. Hiernach werden die Punkte (1) bis (3) genauer erklärt.

(1) Verbesserung der Wärmeleitung von einem Thermokopf zu einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht.

Da eine bestimmte Menge an Wärme notwendig ist, um eine Farbe auf einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bis zu einer bestimmten Dichte zu entwickeln, ist es wichtig, die Wärme von dem Thermokopf zu der Aufzeichnungsschicht effektiv weiter zu leiten, um die Empfindlichkeit eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Die Wärmeleitfähigkeit einer festen Substanz ist erheblich höher als die von Gas und Konvektionswärme ist viel größer als Strahlungswärme. Daher ist es effektiv, den Kontaktintervall der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht (die hiernach manchmal als „Aufzeichnungsoberfläche" bezeichnet wird) mit dem Thermokopf während des fotografischen Druckens zu erhöhen und wodurch die Wärme von dem Thermokopf wirksam auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht geleitet werden kann.

Um das Kontaktverhältnis der Aufzeichnungsoberfläche und des Thermokopfes zu erhöhen, ist es besonders effektiv, [1] die Glätte der Aufzeichnungsoberfläche von vorneherein zu erhöhen und [2] die Dämpfungseigenschaft des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, etc., zu erhöhen, als die physikalischen Eigenschaften, die vom wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial benötigt werden.

  • [1] Um die Glätte der Aufzeichnungsoberfläche zu verbessern, ist es effektiv, die Ebenheit des Substrats zu verbessern. Genauer gesagt ist es wünschenswert, ein Basispapier mit einer hohen Planarität zu verwenden und eine Grundierungsschicht, die ein Öl absorbierendes Pigment als Hauptkomponente enthält, auf einem Substrat zur Eliminierung einer Unregelmäßigkeit bedingt durch die Papierfasern, etc. zur Verfügung zu stellen. Zudem ist es sinnvoll, eine Wärmekalander- oder Superkalanderbehandlung nach dem Auftragen der Aufzeichnungsschicht und dem Trocknen durchzuführen, um die Glätte zu verbessern.
  • [2] Zudem basiert die Wirksamkeit der Erhöhung der Dämpfungseigenschaft des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (die Bereitstellung einer Dämpfungseigenschaft) auf den folgenden Entdeckungen. Das heißt, wenn ein wärmefotografisches Drucken auf einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung eines Thermokopfes durchgeführt wird, dann wird ein geeigneter Druck unter Verwendung einer Walzenrolle aufgetragen. Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das seine Form leicht verändert, ist ausreichend, um den Kontaktintervall zwischen dem Thermokopf und der Aufzeichnungsoberfläche unter dem Druck zu erhöhen. Daher ist es effektiv, eine Grundierungsschicht zur Verfügung zu stellen, die ein Öl absorbierendes Pigment als eine Hauptkomponente enthält, und ein Pigment mit einer hohen Öl absorbierenden Eigenschaft in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als spezifisches Mittel zur Bereitstellung der Dämpfungseigenschaft einzubringen. Genauer gesagt ist dieses Konzept zur Bereitstellung einer Dämpfungseigenschaft auch wirksam zur Erhöhung der Empfindlichkeit, wenn die Aufzeichnung unter Verwendung eines Thermokopfes mit einer teilweise glasierten Struktur durchgeführt wird. Wie der Begriff hierin verwendet wird, bezieht sich die teilweise glasierte Struktur auf eine Struktur, bei der der Querschnitt einer glasierten Schicht eines wärmegenerierenden Teils eine konvexe (Sparren-)Form auf einem Substrat hat.

(2) Effektive Nutzung der Wärme, die von einem Thermokopf abgeleitet wird.

Um die Wärme wirksam zu nutzen, die von einem Thermokopf abgeleitet wird, ist es sinnvoll, das Substrat wärmeunempfindlich zu machen. Ein spezifisches Mittel für diesen Zweck ist es, in dem Substrat so viele Lücken wie möglich zur Verfügung zu stellen. In dem Fall des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials umfasst dieses Mittel zum Beispiel die Bereitstellung einer Grundierungsschicht, die ein Pigment mit einer hohen Öl absorbierenden Eigenschaft enthält, um die Menge eines Bindemittels, das in der Grundierungsschicht verwendet wird, soweit wie möglich durch die Verwendung hohler Teilchen in der Grundierschicht, etc. zu verringern.

Zudem ist es effektiv, die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auszudünnen, um die Wärme wirksamer zu nutzen. Unter Berücksichtigung, dass die Wärmekapazität der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zu der Empfindlichkeit beiträgt, enthält die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht viele Komponenten, die nicht zu der Entwicklung einer Farbe beitragen und die Wärmekapazitäten von diesen werden unnötigerweise genutzt. Solche Komponenten umfassen ein Trennmittel und Wachs, das die Haftung zwischen dem Thermokopf und der Aufzeichnungsschicht unterdrückt, ein Öl absorbierendes Pigment, das geschmolzene Komponenten absorbiert, Bindemittel zur Bereitstellung der Verteilung und der Filmstärke der Materialien, etc. Da der Wärmeverbrauch durch diese Komponenten über ungefähr 20 bis 30 % ausmacht, wird angenommen, dass die Empfindlichkeit um etwa 10 bis 15 % durch die Verringerung der Menge dieser Komponenten um die Hälfte erhöht werden kann.

Gemäß der Untersuchung der Erfinder kann die Empfindlichkeit durch die Verringerung der Menge eines Pigments und eines Bindemittels in einer Aufzeichnungsschicht erhöht werden. Da die Empfindlichkeit unerwarteter Weise durch die Verringerung der Menge des Bindemittels erhöht werden kann, wird angenommen, dass Faktoren außer der Wärmekapazität zu der Empfindlichkeit beitragen. Jedoch ist der Grund, warum die Empfindlichkeit erhöht werden kann, noch nicht klargestellt. Es sollte erwähnt werden, dass sich jedoch, wenn die Menge des Bindemittels einfach verringert wird, die Eigenschaft der Kopfkompatibilität, die Filmstärke, etc., des Thermokopfes verschlechtert. Dem entsprechend ist es wichtig, ein möglichst effektives Aufnahmeverhältnis zu verwenden, d. h., die gewünschten Komponenten in einer gewünschten Schicht in der minimalen Menge zu verwenden.

(3) Verbesserung der Solubilisierungsgeschwindigkeiten eines elektronenabgebenden farblosen Farbstoffes und einer elektronenaufnehmenden Verbindung in einem die Empfindlichkeit verstärkenden Mittel.

In dem vorherigen Schritt der technischen Entwicklung von durch Wärme aufzeichnenden Materialien wurde ein die Empfindlichkeit verstärkendes Mittel wie ein den Schmelzpunkt verringerndes Mittel für einen Elektronen abgebenden farblosen Farbstoff und eine Elektronen aufnehmende Verbindung ausgewählt, um eine Farbe bei einer niedrigen Temperatur zu entwickeln. Jedoch gibt es bei diesem Konzept eine Beschränkung bei der Erhöhung der Empfindlichkeit, wenn man die beginnende Farbentwicklungstemperatur beibehalten möchte, was es schwierig macht, einen Ausgleich zwischen der Hintergrundvernebelung und der Empfindlichkeit zu schaffen. Dem entsprechend haben die Erfinder ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel als ein Material zur Lösung eines Elektronen abgebenden farblosen Farbstoffes und einer Elektronen aufnehmenden Verbindung berücksichtigt und haben Untersuchungen mit einem die Empfindlichkeit steigernden Mittel durchgeführt, das eine hohe Empfindlichkeit realisiert, während die Eigenschaft der Hintergrundvernebelung ohne die unnötige Verringerung des Co-Schmelzpunktes niedrig gehalten wird, und dabei herausgefunden, dass es vorteilhafter für die Erhöhung der Empfindlichkeit ist, den Elektronen abgebenden farblosen Farbstoff und die Elektronen aufnehmende Verbindung in dem geschmolzenen die Empfindlichkeit steigernden Mittel schneller zu verteilen. Dem entsprechend ist es zur Verbesserung der Empfindlichkeit vorteilhaft und bevorzugt, eine die Empfindlichkeit steigernden Verbindung mit nicht nur einer höhen Löslichkeit, sondern auch mit einer niedrigen Schmelzviskosität auszuwählen, und die Difusionsteilchengröße des Elektronen abgebenden farblosen Farbstoffes und der Elektronen aufnehmenden Verbindung zu verringern. Es wird betont, dass jedoch, wenn die Difusionsteilchengröße zu gering ist, die Hintergrundvernebelung schlechter wird, und es daher wichtig ist, eine geeignete Größe zu wählen.

< Bereitstellung einer Kompatibilitätseigenschaft mit einem Thermokopfes und die Kopfbeständigkeit >

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wird einem Fotodruck (Drucken) ausgesetzt, wenn ein Thermokopf, der ein Wärme generierendes Element ist, direkt mit der Aufzeichnungsfläche in Kontakt kommt (der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht) und die Oberfläche reibt. Dem entsprechend haften die Komponenten in der geschmolzenen Aufzeichnungsschicht manchmal an dem Kopf und lagern Schlieren darauf ab. Zudem verkürzt sich die Lebensdauer des Kopfes manchmal durch physikalischen Abrieb oder Korrosion, etc. auf der Oberfläche des Thermokopfes.

Dem entsprechend ist es wünschenswert, die folgenden Mittel aufzutragen.

  • 1) Im Hinblick auf die Verhinderung der Verunreinigung des Kopfes ist es wichtig, die Substanzen wie einen Farbstoff, einen Entwickler, eine die Empfindlichkeit steigernde Verbindung, etc., die alle durch Wärme geschmolzen werden, auf der Oberfläche des Materials zu absorbieren und zurückzuhalten. Aus diesem Grund ist es effektiv, ein Pigment mit einer hohen Öl absorbierenden Eigenschaft für die Aufzeichnungsschicht zu verwenden oder eine Grundierschicht zur Verfügung zu stellen, die ein Pigment mit einer hohen Öl absorbierenden Eigenschaft, etc., enthält.
  • 2) Zudem ist es wichtig, den Gehalt an Ionen (Na+, K+, etc.) in den Komponenten, die das Aufzeichnungsmaterial ausmachen, zu unterdrücken, da die Ionen leicht die Korrosion des Kopfes bewirken.
  • 3) Im Hinblick auf die Verringerung der physikalischen Reibung soweit wie möglich, ist es wichtig, die Härte, Form, Teilchengröße, etc., eines Pigments zu berücksichtigen.

< Kompatibilität der Bildretentionseigenschaft (und chemischen Beständigkeit) und der Hintergrundvernebelung >

Ein entwickeltes Bild ist besonders für Feuchtigkeit anfällig und löst sich leicht durch die Wirkung von Wärme oder einer Umkehrreaktion durch chemische Mittel wie Öle und Fette, Weichmacher, etc. ab, da die chemische Reaktion, die bei der Heißschmelze und bei dem Kontakt eines Leukofarbstoffes und eines Entwicklers zustande kommt, welches ein Prinzip der Farbentwicklung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials ist, eine umkehrbare Reaktion ist. Dem entsprechend kommt es zu Problemen im Hinblick auf die Wärmebeständigkeit, die Bildretentionseigenschaft (insbesondere die Feuchtigkeitsbeständigkeit) und die chemische Beständigkeit sowie zu Problemen, dass sich das entwickelte Bild durch Wärme oder Feuchtigkeit während der Lagerung, durch das Berühren mit der Hand mit einer Handcreme darauf, mit anderen Kosmetika oder Öl und Fett oder durch das Stehenlassen des Bildes in Kontakt mit einem Plastikprodukt, das einen Weichmacher enthält, einem Produkt, das anorganisches Lösungsmittel enthält oder ein Lederprodukt (ein Radierer, eine Tischmatte, die aus Vinylchlorid hergestellt ist, Nahrungsmittelverpackungen, ein Filzstift, Tinte für Tintenstrahler, ein Portemonnaie, eine S-Bahnkarte, etc.) im Alltag ablöst.

Um das oben genannte, bedingt durch das Farbentwicklungsprinzip ausgelöste Phänomen (Ablösen und Ausbluten des Bildes) zu bekämpfen, wurden viele Untersuchungen durchgeführt. Zum Beispiel wurden [1] ein Verfahren, umfassend die Herstellung eines so genannten oberschichtartigen Materials durch die Bildung einer schützenden Schicht auf einer Aufzeichnungsschicht zum Zwecke der physikalischen Abschirmung; [2] ein Verfahren, umfassend die Zugabe von Hilfsmitteln wie eines Vernetzungsmittels auf eine Aufzeichnungsschicht, etc., durchgeführt. Jedoch selbst dann, wenn eine schützende Schicht zur Verfügung gestellt, können die Auswirkungen von Hitze und Feuchtigkeit nicht vollständig unterdrückt werden. Zudem kann das Verblassen mit der Zeit durch langsames Eindringen von Öl oder einen Weichmacher nicht vermieden werden. Als ein Ergebnis davon hat ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial die Probleme, dass die Verwendung des Materials auf kurzzeitige Anwendungen wie Maßangaben auf Aufklebern beschränkt ist, die an empfindliche Nahrungsmittel geklebt werden, die in Supermärkten verkauft werden, etc., und dass die Wirkung der Farbentwicklung sogar bei Zugabe eines Vernetzungsmittels deutlich länger dauert. Daher ist die Lagerbeständigkeit, die eine wichtige Eigenschaft ist, bisher nicht befriedigend erfüllt.

Dem entsprechend haben die Erfinder die Verbesserung der Lagerbeständigkeit untersucht und als ein Ergebnis haben sie herausgefunden, dass eine spezifische Elektronen aufnehmende Verbindung zur Verbesserung der Bildbeständigkeit sowie bei der Hintergrundvernebelung nützlich ist und dass die Hintergrundvernebelung weiter durch das Kombinieren der Verbindung mit einer spezifischen die Empfindlichkeit steigernden Substanz und einem Elektronen abgebenden farblosen Farbstoff verbessert werden kann. Zudem haben die Erfinder herausgefunden, dass die Bildretentionseigenschaft und Lichtbeständigkeit durch das Kombinieren der Verbindung mit einem speziellen Lichtbildstabilisator ohne verschlechterte Hintergrundvernebelung verbessert werden können. Gemäß diesen Entdeckungen ist es auch möglich, die Bildretentionseigenschaft zusammen mit Stempeleignung und Verarbeitungseignung zur Verfügung zu stellen, was mit einer konventionellen Technik zur Bereitstellung der Lagerbeständigkeit, die von einer Oberschicht abhängig ist, schwierig ist. Dem entsprechend kann die Stempeleignung und Bildretentionseigenschaft gleichzeitig erreicht werden.

< Verbesserung der Lichtbeständigkeit >

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit besserer Lichtbeständigkeit ist für einige Anwendungen manchmal notwendig. Jedoch zersetzt sich ein Leukofarbstoff, der für die Bildgebung verantwortlich ist, leicht durch ultraviolettes Licht, etc., und bleicht auch nach längerem Aussetzen an natürliches Licht. Daher hat das Material, das einen Leukofarbstoff enthält, ein Problem mit der Lichtbeständigkeit.

Um die Lichtbeständigkeit zu verbessern, ist es wichtig, ein Mittel zur Verhinderung der Zersetzung eines Leukofarbstoffes durch Licht zur Verfügung zu stellen. Für diesen Zweck ist es effektiv, ein ultraviolettes Lichtabsorbtionsmittel (einen Bildstabilisator) einzubringen, das ultraviolettes Licht, das speziell hochenergetisches Licht ist, in einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht verhindert, oder aber eine schützende Schicht einzubringen. Genauer gesagt ist es effektiver, ein flüssiges ultraviolettes Lichtabsorbtionsmittel in Mikrokapseln oder in einer schützenden Schicht im Hinblick auf das wirksame Blockieren des ultravioletten Lichts einzubringen, bevor es die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht erreicht.

< Bereitstellung einer Druckeignung >

Offsetdrucken wird manchmal abhängig von der Anwendung auf einer Aufzeichnungsoberfläche eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (Oberfläche einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht) zur Verfügung gestellt. Für solch eine Anwendung wird von dem Material gefordert, dass es eine Oberflächenfestigkeit aufweist, die einer Druckgeschwindigkeit von mehr als 100 m/min. einer rotierenden Druckmaschine standhält, sowie eine wasserabsorbierenden Benetzungseigenschaft aufweist. Für diesen Zweck ist es wichtig, das Aufnahmeverhältnis eines Pigments und eines Bindemittels in eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu optimieren.

Vorzugsweise ist das Pigment für diesen Zweck ein Öl absorbierendes Pigment wie Calciumcarbonat, etc. Ein bevorzugtes Bindemittel für diesen Zweck ist Polyvinylalkohol (PVA) und Sulfo-modifizierter Polyvinylalkohol, Diaceton-modifizierter Polyvinylalkohol und Acetoacetyl-modifizierter Polyvinylalkohol sind besonders bevorzugt.

< Bereitstellen eines Empfindens wie einfaches Papier >

Als ein Ergebnis der weit verbreiteten Verwendung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials als Aufzeichnungspapier für Faxgeräte im Büro und Zuhause und als Aufzeichnungspapier für verschiedene Drucker wurden im Vergleich mit allgemeinem Papier (PPC-Papier und Qualitätspapier wie Schreibblock, Schreibpapier, etc.) Probleme aufgezeigt, dass das Material ein unangenehmes Empfinden zur Verfügung stellt, d. h. ein glattes Gefühl, eine schlechte Schreibeignung, es ist dünn und hat eine unzureichende Elastizität, wenn es in der Hand gehalten wird. Dies ist einer der Gründe, warum Faxpapiere, die in Büros verwendet werden, kürzlich durch PPC-artige Faxgeräte unter Verwendung von regulärem Papier ersetzt wurden. Im Hinblick auf diese Punkte ist es wichtig, ein Handgefühl sowie eine Bedienerfreundlichkeit, die ähnlich zu denen eines Qualitätspapiers sind, für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen, und zwar durch [1] die Verdickung des Papierkörpers, der als ein Substrat verwendet wird, um die Elastizität zu verbessern, oder durch [2] die Bereitstellung einer Schutzschicht, um einen geringen Oberflächenglanz, eine Schreibeignung und Stempeleignung, etc., zur Verfügung zu stellen.

Wie es hierin verwendet wird, wird von einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit einem Gefühl wie einfaches Papier angenommen, dass es keine Mängel von konvertiertem Papier, welche das konventionelle wärmeempfindliche Papier hat, aufweist, eine mattierte Oberfläche hat, kein schleimiges Gefühl auf der Hand hat und beständig gegen Verunreinigungen durch Abrieb ist sowie beständig gegen das Ausbleichen eines aufgezeichneten Bildes, etc. ist. Dem entsprechend wurden Materialien mit einer Schutzschicht auf einer Aufzeichnungsschicht zur Bereitstellung eines Gefühls wie einfaches Papier vorgeschlagen. Jedoch wurde bei konventionellen Schutzschichten zuviel Aufmerksamkeit auf das Handgefühl, das Erscheinungsbild (Mattiertheit), die Schreibeignung, etc., gerichtet, und es wurde nicht genügend Aufmerksamkeit auf die Stempeleignung gerichtet.

Jedoch haben die Erfinder berücksichtigt, dass die Stempeleignung (kein Klecksen, gutes Trocknen des gestempelten Bildes, etc.) besonders wichtig im Hinblick auf die traditionellen Gepflogenheiten in Japan ist und haben die Verbesserung einer Schutzschicht für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einfacher papierähnlicher Eigenschaft untersucht.

Als ein Ergebnis davon haben die Erfinder entdeckt, dass die folgenden Materialien für ein Pigment und ein Bindemittel für eine Schutzschicht nützlich sind, um ein Gefühl wie einfaches Papier sowie eine Stempeleignung zu erlangen.

In Bezug auf das oben genannte Pigment sind solche mit geeigneter Teilchengröße, einer Öl absorbierenden Menge und Stempeleignung bevorzugt, da die Stempeleignung, das Erscheinungsbild (Mattiertheit) und die Schreibeignung als wichtig angesehen werden. Wenn die Teilchengröße zu groß ist, wird die Bildqualität manchmal etwas schlechter, und wenn die Teilchengröße zu klein ist, dann wird die Schreibeignung und das Erscheinungsbild manchmal schlechter. Zudem erhöht sich die Lichtundurchlässigkeit, wenn die Öl absorbierende Menge zu groß ist, was dazu führt, dass sich die Aufzeichnungsdichte verringert, und wenn die Öl absorbierende Menge zu klein ist, dann tendiert die Stempeleignung (das Trocknen) dazu, schlechter zu werden.

Bei dem oben genannten Bindemittel sind solche, die durch das Mischen von PVA und Stärke in einem geeigneten Verhältnis erhalten werden, bevorzugt, um die Verschlechterung der Stempeleignung (Ausbluten) zu verhindern. Von den oben erwähnten PVAs sind die so genannten vollständig verseiften PVAs (mit einem Verseifungsgrad von ungefähr 93 % oder mehr) im Hinblick auf die Bereitstellung einer Verschlechterung der Stempeleignung (Trocknung) bevorzugt.

< Bereitstellung einer hohen Empfindlichkeit und Kompatibilitätseigenschaft mit dem Kopf in Kombination mit der Vorrichtung >

Der Grund, warum wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien seit kurzem auf so viele Gebiete und Anwendungen angewendet wurden, ist, dass wärmeempfindliche Aufzeichnungssysteme Vorteile wie die Kompaktheit, niedrige Betriebskosten und Wartungsfreiheit aufweisen und dass technische Verbesserungen in sowohl Druckern (Hardware) wie auch bei dem Aufzeichnungspapier (Medium) untersucht wurden. In Bezug auf die Hardware entstanden zum Beispiel Hochleistungsdrucker, wie solche, die eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit von maximal 10 Inch (ungefähr 25 cm/s, eine Aufzeichnungsbreite in A0-Größe von ungefähr 900 mm) und eine Auflösung von 600 DPI (24 Punkte/mm) zur Verfügung stellen, die einen Platz neben konventionellen Punktdruckern und Laserdruckern haben. Daher ist es für die Hardware wichtig, Technologien entsprechend der Anwendung zu kombinieren und Hardware herzustellen, die eine optimale Konstruktion und Steuerungsmittel aufweist.

Dem entsprechend umfasst ein bevorzugter Hochleistungsdrucker insbesondere einen Hochgeschwindigkeitsdrucker, der eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit von nicht weniger als 0,10 m·s–1 (10 cm/s) zur Verfügung stellt, einen Drucker, der einen Thermodruckkopf mit teilweiser glasierter Struktur aufweist, etc. Wenn jedoch ein konventionelles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit dem Hochgeschwindigkeitsdrucker kombiniert wird, der eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit von nicht weniger als 0,10 m·s–1 (10 cm/s) zur Verfügung stellt, dann ist die Empfindlichkeit manchmal unzureichend, und wenn es mit dem Drucker kombiniert wird, der einen Thermokopf mit einer teilweise glasierten Struktur aufweist, dann kommt gelegentlich eine Kopfverunreinigung zustande.

Dem entsprechend haben die Erfinder die optimale Konstruktion eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials untersucht und herausgefunden, dass wenn ein spezieller Entwickler (eine Elektronen aufnehmende Verbindung) selektiv für das Material verwendet wird, das Material eine hohe Empfindlichkeit und hohe Kopfkompatibilitätseigenschaften aufweisen kann, während es die oben genannten Leistungen befriedigend realisiert werden, die für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erforderlich sind, sogar wenn das Material spezifisch mit dem Hochgeschwindigkeitsdrucker kombiniert wird, der eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit von nicht weniger als 0,10 m·s–1 (10 cm/s) zur Verfügung stellt oder mit dem Drucker kombiniert wird, der einen Thermokopf mit teilweiser glasierter Struktur enthält.

< Verbesserung der Bildqualität >

Für die Hardware (Vorrichtungen), die ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial verwendet, ist manchmal die Qualität des aufgezeichneten Bildes wichtig, wie in dem Fall der Aufnahme einer Fotografie durch ein Faxgerät, etc. Bezüglich der Verbesserung der Qualität des aufgezeichneten Bildes haben die Erfinder herausgefunden, dass es effektiv ist, eine Grundierungsschicht zur Verfügung zu stellen, die ein Öl absorbierendes Pigment als Hauptkomponente enthält, insbesondere eine Grundierungsschicht durch ein Vorhangbeschichtungsverfahren oder Klingenbeschichtungsverfahren (insbesondere durch das Klingenbeschichtungsverfahren) zur Verbesserung der Bildqualität aufzutragen.

< Verringerung der Umweltbelastung >

Seit kurzem wird ein System, das eine geringe Belastung für die Umwelt darstellt, aus sozioökonomischen Gründen gefordert und es gibt keine Ausnahme für das Gebiet der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien. Um die Umweltbelastung zu verringern, ist es wichtig, den geforderten Leistungen unter Verwendung geringerer Mengen der Materialien und einer geringeren Menge an Energie zu entsprechen. Für diesen Zweck haben die Erfinder herausgefunden, dass das Auftragen einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht etc. durch das Vorhangbeschichtungsverfahren im Hinblick auf die Verbesserung der Farbentwicklungsdichte wirksam ist, und dass das Auftragen mehrerer Schichten gleichzeitig zur Bildung einer mehrschichtigen Struktur in Bezug auf die Verringerung des Energieverbrauchs während des Trocknens und der Handhabung effektiv ist. Dem entsprechend kann die gleiche Farbentwicklungsdichte wie zuvor unter Verwendung einer geringeren Menge von Materialien und weniger Energie erreicht werden.

Es wird als effektiver angesehen, eine Beschichtungsmenge der Beschichtungslage so klein wie möglich durch das einheitliche Bereitstellen der Beschichtungsschicht auf dem Substrat zu halten, so dass das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit geringeren Herstellungskosten produziert werden kann. Die vorliegenden Erfinder haben durch intensive Studien herausgefunden, dass es für den Zweck der Reduzierung der Beschichtungsmenge der Beschichtungsschicht effektiv ist, die Beschichtung durch ein Vorhangbeschichtungsverfahren aufzutragen. Es wurde auch herausgefunden, dass die Oberfläche der Beschichtungsschicht glatt wird und das Vorkommen beschädigter Beschichtungsschichten durch die Konstruktion der Beschichtungslösung reduziert werden kann, so das diese spezifischen Eigenschaften aufweist, um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit niedrigen Kosten herzustellen. Es wurde auch aus intensiven Untersuchungen bei einem Trocknungsverfahren herausgefunden, dass ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit ausgeprägterer Weiße durch die Anpassung einer maximalen Oberflächentemperatur der Beschichtungsschicht von nicht mehr als 65 °C während eines Trocknungsverfahrens mit konstanter Geschwindigkeit erhalten werden kann. Intensive Studien der Bedingungen der Beschichtung haben bewiesen, dass ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem guten Oberflächenzustand ohne das Auslösen von Beschichtungsmängeln durch die Anpassung einer Beschichtungsgeschwindigkeit auf 3,3 bis 33,3 m·s–1 (200 bis 2.000 m/min.) und das Spezifizieren einer Fallgeschwindigkeit der Beschichtungslösung in der Form eines Films an einen Beschichtungspunkt vom 1/40 fachen bis zum 1fachen der Beschichtungsgeschwindigkeit hergestellt werden kann. Die vorliegende Erfindung wurde basierend auf den oben beschriebenen Entdeckungen gemacht und stellt das Folgende zur Verfügung.

Gemäß einem ersten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung, umfassend ein Substrat und eine darauf angeordnete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung umfasst, die in der Lage ist, mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff unter Farbentwicklung zu reagieren, und wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die folgende allgemeine Formel (1) dargestellt wird, wobei wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird: R1-Ph-SO2R2 Formel (1) wobei R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2 -Ph, -NH- Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-PH darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2 substituiert ist.

Gemäß einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung, umfassend ein Substrat und eine darauf angeordnete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung umfasst, die in der Lage ist, mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff unter Farbentwicklung zu reagieren, und durch die folgende allgemeine Formel (1) dargestellt wird, wobei wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gebildet wird und eine Viskosität der Beschichtungslösung im Bereich von 30 bis 300 mPa·s liegt: R1-Ph-SO2R2 Formel (1) wobei R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2 -Ph-, NH-Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-PH darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2 substituiert ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung kann eine hohe Empfindlichkeit zur Verfügung stellen, während es die Hintergrundvernebelung. unterdrückt und eine langfristige Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes aufzeigt (hiernach als „Bildbeständigkeit" bezeichnet), eine verbesserte chemische Beständigkeit und eine verbesserte Kompatibilitätseigenschaft des Thermokopfes aufzeigt, da die elektronenaufnehmende Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, als eine der farbentwickelnden Komponenten verwendet wird. Zudem kann die Beschichtungsmenge der Beschichtungslösung unter Aufrechterhaltung eines guten Oberflächenzustandes der Beschichtungsschicht aufrecht erhalten werden, da wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung gebildet wird und die Viskosität der Beschichtungslösung, die die Beschichtungslagen einschließlich der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht konstituiert, im Bereich von 30 bis 300 mPa·s liegt.

Gemäß einem dritten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des zweiten Aspekts zur Verfügung, wobei die Wärmeaufzeichnungsschicht mit einer Beschichtungsmenge von 5 g/m2 oder weniger gebildet wird.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung kann zusätzlich die Belastung der Umwelt verringern, da die Menge der Materialien und die für das Trocknen verwendete Energie verringert werden können.

Gemäß einem vierten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des zweiten Aspekts zur Verfügung, wobei die Beschichtungslösung eine Oberflächenspannung von 25 bis 50 mN/M aufweist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung kann einen stabilen Vorhangfilm zur Verfügung stellen, wodurch ein guter Oberflächenzustand der Beschichtungslage bereitgestellt wird.

Gemäß einem fünften Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des zweiten Aspekts zur Verfügung, wobei eine Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung kann eine verbesserte Empfindlichkeit aufzeigen und eine verbesserte Lagerbeständigkeit und eine verbesserte Kopfkompatibilitätseigenschaft zur Verfügung stellen, während es gleichzeitig die Hintergrundvernebelung (Nebeldichte eines Hintergrundbereiches) unterdrückt, da das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als die elektronenaufnehmende Verbindung enthält.

Gemäß einem sechsten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des zweiten Aspekts zur Verfügung, wobei eine Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht angeordnet ist und diese wenigstens ein anorganisches Pigment, das aus Aluminiumhydroxid, Kaolin und amorphem Siliciumdioxid ausgewählt ist, in Kombination mit einem wasserlöslichen Polymer enthält.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem sechsten Aspekt der Erfindung kann eine verbesserte Lagerbeständigkeit bedingt durch seine Öl absorbierende Eigenschaft zeigen und stellt eine verbesserte Handhabung und gute Bedruckbarkeit (Gefühl wie einfaches Papier) zur Verfügung, da die Schutzschicht, die das spezifische anorganische Pigment enthält, auf der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gebildet wird.

Gemäß einem siebtem Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des zweiten Aspekts zur Verfügung, bei dem die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält, das wenigstens eines ist, das aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 2-Diphenoxyethan ausgewählt wird.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem siebten Aspekt der Erfindung kann effektiv eine hohe Empfindlichkeit durch das befriedigende Verteilen der Farbentwicklungskomponenten durch eine reduzierte Viskosität der Beschichtungslösung aufzeigen, während die Hintergrundvernebelung unterdrückt wird, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein spezifisches die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält.

Gemäß einem achten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des zweiten Aspekts zur Verfügung, wobei der elektronenabgebende farblose Farbstoff wenigstens einer ist, der aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-N-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem achten Aspekt der Erfindung kann zusätzlich die Empfindlichkeit verbessern, verringert die Hintergrundvernebelung und verbessert die Lagerbeständigkeit, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht den spezifischen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff enthält.

Gemäß einem neunten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung, umfassend ein Substrat und eine darauf angeordnete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung umfasst, die in der Lage ist, mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff unter Farbentwicklung zu reagieren, und wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die folgende allgemeine Formel (1) dargestellt wird, wobei wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird und bei einer maximalen Oberflächentemperatur von 65 °C oder darunter während eines Trocknungsverfahrens mit konstanter Geschwindigkeit getrocknet wird: R1-Ph-SO2R2 Formel (1) wobei R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2 -Ph-, -NH-Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-PH darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2, substituiert ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem neunten Aspekt der Erfindung kann eine hohe Empfindlichkeit aufzeigen, während es die Hintergrundvernebelung unterdrückt und eine verbesserte langfristige Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes (hiernach als „Bildlagerbeständigkeit" bezeichnet), eine gute chemische Beständigkeit und verbesserte Kopfkompatibilitätseigenschaft des Thermokopfes zur Verfügung stellt, da die elektronenaufnehmende Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, als eine der Farbentwicklungskomponenten verwendet wird. Zudem kann die Beschichtungsmenge der Beschichtungslösung reduziert werden, während der Grad an Weißheit erhöht wird, da das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial durch Vorhangbeschichtung der Beschichtungslösung gebildet wird, und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht bei der maximalen Temperatur von 65 °C oder niedriger während eines Trocknungsverfahrens mit konstanter Geschwindigkeit getrocknet wird.

Gemäß einem zehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des neunten Aspekts zur Verfügung, wobei die Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zehnten Aspekt der Erfindung kann eine verbesserte Empfindlichkeit aufzeigen und stellt eine verbesserte Bildlagerbeständigkeit und gute Kopfkompatibilitätseigenschaften zur Verfügung, während es die Hintergrundvernebelung (Nebeldichte des Hintergrundbereiches) unterdrückt, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als die elektronenaufnehmende Verbindung enthält.

Gemäß einem elften Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des neunten Aspekts zur Verfügung, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält, das wenigstens eines ist, das aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2,-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem elften Aspekt der Erfindung kann effektiv eine hohe Empfindlichkeit durch das befriedigende Verteilen der Farbentwicklerkomponenten durch eine reduzierte Viskosität der Beschichtungslösung aufzeigen, während die Hintergrundvernebelung unterdrückt wird, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein spezifisches die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält.

Gemäß einem zwölften Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des neunten Aspekts zur Verfügung, wobei der elektronenabgebende farblose Farbstoff wenigstens einer ist, der aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zwölften Aspekt der Erfindung kann zusätzlich eine verbesserte Empfindlichkeit, eine reduzierte Hintergrundvernebelung und verbesserte Lagerbeständigkeit aufzeigen, da das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial den speziellen elektronenabgebenden, farblosen Farbstoff enthält.

Gemäß einem dreizehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung, umfassend ein Substrat und eine darauf angeordnete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung umfasst, die in der Lage ist, mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff unter Farbentwicklung zu reagieren, und wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die folgende allgemeine Formel (1) dargestellt wird, wobei wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung bei einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 3,3–33,3 m·s–1 (200 bis 2.000 m/min.) und das Spezifizieren einer Fallgeschwindigkeit der Beschichtungslösung in der Form eines Films bei einem Beschichtungspunkt innerhalb des 1/40 fachen bis 1 fachen der Beschichtungsgeschwindigkeit gebildet wird: R1-Ph-SO2R2 Formel (1) wobei R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2 -Ph-, -NH-Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-PH darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2, substituiert ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem dreizehnten Aspekt der Erfindung kann eine hohe Empfindlichkeit, eine langfristige Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes (hiernach als „Bildlagerbeständigkeit" bezeichnet), eine verbesserte chemische Beständigkeit und verbesserte Kopfkompatibilitätseigenschaft eines Thermokopfes aufzeigen, während es die Hintergrundvernebelung unterdrückt, da die elektronenaufnehmende Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, als eine der farbgebenden Komponenten verwendet wird. Zudem kann die Menge der Beschichtung der Beschichtungslösung verringert werden und der Oberflächenzustand der Beschichtungslösung kann ohne das Auslösen von Beschichtungsmängeln verbessert werden, wenn wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung bei einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 3,3–33,3 m·s–1 (200 bis 2.000 m/min.) gebildet wird und eine Fallgeschwindigkeit einer Beschichtungslösung in der Form eines Films an dem Beschichtungspunkt als das 1/40 fache bis 1 fache der Beschichtungsgeschwindigkeit spezifiziert wird.

Gemäß einem vierzehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des dreizehnten Aspekts zur Verfügung, wobei die Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem vierzehnten Aspekt der Erfindung kann eine verbesserte Empfindlichkeit, langfristige Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes und eine verbesserte Kopfkompatibilitätseigenschaft eines Thermokopfes zur Verfügung stellen, ohne eine verstärkte Hintergrundvernebelung zu bewirken (Nebeldichte an dem Hintergrundteil), da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als die elektronenaufnehmende Verbindung enthält.

Gemäß einem fünfzehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des dreizehnten Aspekts zur Verfügung, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält, das wenigstens eines ist, das aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem fünfzehnten Aspekt der Erfindung kann effektiv eine hohe Empfindlichkeit durch das befriedigende Verteilen der Farbentwicklungskomponenten durch eine reduzierte Viskosität der Beschichtungslösung bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebelung aufzeigen, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein spezielles die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält.

Gemäß einem sechzehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des dreizehnten Aspekts zur Verfügung, wobei der elektronenabgebende farblose Farbstoff wenigstens einer ist, der aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-N-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem sechzehnten Aspekt der Erfindung kann zusätzlich eine erhöhte Empfindlichkeit, eine verringerte Hintergrundvernebelung und eine verbesserte Lagerbeständigkeit aufzeigen, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht den spezifischen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff enthält.

Gemäß einem siebzehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung, umfassend ein Substrat und eine darauf angeordnete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung umfasst, die in der Lage ist, mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff unter Farbentwicklung zu reagieren, und durch die folgende Formel (1) dargestellt wird, wobei wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird, und eine durchschnittliche Rauheit entlang der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht von 2,0 &mgr;m oder weniger aufzeigt: R1-Ph-SO2R2 Formel (1) wobei R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2 -Ph-, -NH-Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-PH darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2, substituiert ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem siebzehnten Aspekt der Erfindung kann eine hohe Empfindlichkeit aufzeigen und gleichzeitig die Hintergrundvernebelung unterdrücken sowie eine langfristige Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes, eine verbesserte chemische Beständigkeit und verbesserte Kopfkompatibilitätseigenschaft des Thermokopfes aufzeigen, da die elektronenaufnehmende Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, als eine der Farbentwicklerkomponenten verwendet wird. Zudem kann die Empfindlichkeit der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bei gleichzeitiger Reduktion der Uneinheitlichkeit der Farbentwicklung und Unterdrückung der Hintergrundvernebelung erhöht werden, da die durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 2,0 &mgr;m oder weniger beträgt. Als ein Ergebnis kann gleichzeitig die langfristige Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes, die chemische Beständigkeit und die Kopfkompatibilitätseigenschaft des Thermokopfes sowie die Eignung zum Tintenstrahldrucken verbessert werden. Jedoch können, da wenigstens eine der Mehrfachschichten, insbesondere die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, durch Vorhangbeschichten gebildet werden, die konstituierenden Komponenten auf eine Aufzeichnungsoberfläche konzentriert werden und dabei die Farbentwicklungsdichte verstärken und die Bildqualität mit einer kleineren Menge der verwendeten Materialien verbessern. Der Energieverbrauch in einem Herstellungsverfahren kann verringert werden, wenn mehrere Schichten gleichzeitig durch Vorhangbeschichten aufgetragen werden.

Der Begriff „wärmeempfindliche Aufzeichnungsoberfläche", wie er hierin verwendet wird, bezieht sich auf eine äußere Oberfläche (eine Oberfläche einer Schicht, die an der äußersten Schicht des Substrats vorliegt) auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, auf die Wärme über den Thermokopf zur Herstellung eines Bildes aufgetragen wird. Wenn andere Schichten wie eine schützende Schicht auf die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder auf die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht aufgetragen werden, dann bezieht sich die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf eine Oberfläche einer Schicht, die an der äußersten Seite (der äußersten Seite des Substrats) von den anderen Schichten zur Verfügung gestellt wird.

Gemäß einem achtzehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, bei dem die durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsoberfläche im Bereich von 0,5 bis 2,0 &mgr;m liegt.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem achtzehnten Aspekt der Erfindung kann gedruckte Buchstaben bedingt durch eine nicht einheitliche Farbentwicklung am Verwischen der gedruckten Teile durch die Anpassung der durchschnittlichen Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsoberfläche in einem optimalen Bereich von 0,5 bis 2,0 &mgr;m hindern.

Gemäß einem neunzehnten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, wobei die Verbindung, die durch die Formel (1) dargestellt wird, 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem neunzehnten Aspekt der Erfindung kann effektiv eine verbesserte Empfindlichkeit, verbesserte Lagerbeständigkeit des gebildeten Bildes und verbesserte Kopfkompatibilitätseigenschaften des Thermokopfes ohne das Bewirken einer verstärkten Hintergrundvernebelung (Nebeldichte am Hintergrundteil) zur Verfügung stellen, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 4-Hydroxybenzolsulfonanilid als die elektronenaufnehmende Verbindung enthält.

Gemäß einem zwanzigsten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein anorganisches Pigment enthält, das wenigstens eines ist, das aus Calcit-strukturiertem (leichtem) Calciumcarbonat, amorphem Siliciumdioxid und Aluminiumhydroxid ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zwanzigsten Aspekt der Erfindung kann eine verbesserte Kopfkompatibilitästseigenschaft zur Verfügung stellen, die geeignet ist, mit dem Thermokopf in Kontakt zu kommen und eine gute Druckeignung auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht vermittelt, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht das spezifische anorganische Pigment enthält.

Gemäß einem einundzwanzigsten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, wobei das Substrat einen gebrauchten Abwasserpapierfaserbrei enthält.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem einundzwanzigsten Aspekt der Erfindung kann natürliche Ressourcen erneut verwenden und sparen, da Abfallpapierfaserbrei für den Träger verwendet wird.

Gemäß einem zweiundzwanzigsten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, wobei eine schützende Schicht auf der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gebildet wird und wenigstens ein anorganisches Pigment, das aus Aluminiumhydroxid, Kaolin und amorphem Siliciumdioxid ausgewählt ist, in Kombination mit einem wasserlöslichen Polymer enthält.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zweiundzwanzigsten Aspekt der Erfindung kann eine verbesserte Lagerbeständigkeit bedingt durch dessen Öl absorbierende Eigenschaft zeigen sowie eine exzellente Handhabung und verbesserte Druckeignung (Gefühl wie einfaches Papier) zur Verfügung stellen, da die schützende Schicht, die das spezifische anorganische Pigment enthält, auf der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gebildet wird.

Gemäß einem dreiundzwanzigsten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel enthält, das aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 2-Diphenoxyethan ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem dreiundzwanzigsten Aspekt der Erfindung kann effektiv eine hohe Empfindlichkeit durch das befriedigende Verteilen der farbentwickelnden Komponenten durch eine reduzierte Viskosität der Beschichtungslösung bei gleichzeitiger Unterdrückung der Nebelbildung aufzeigen, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht das spezifische die Empfindlichkeit steigernde Mittel enthält.

Gemäß einem vierundzwanzigsten Aspekt stellt die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial des siebzehnten Aspekts zur Verfügung, wobei der elektronenabgebende farblose Farbstoff wenigstens einer ist, der aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-N-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran ausgewählt ist.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem vierundzwanzigsten Aspekt der Erfindung kann zusätzlich eine verbesserte Empfindlichkeit, reduzierte Hintergrundvernebelung und eine verbesserte Lagerbeständigkeit zur Verfügung stellen, da die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht den spezifischen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff enthält.

BESTER WEG ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Farbentwicklungssystem in Kombination mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die Formel R1-Ph-SO2R2 dargestellt wird und wenigstens das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Farbentwicklungssystem in Kombination mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die Formel R1-Ph-SO2R2 dargestellt wird und wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird und die Viskosität der Beschichtungslösung, die die Beschichtungsschichten ausmacht, im Bereich von 30 bis 300 mPa·s liegt.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Farbentwicklungssystem in Kombination mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die Formel R1-Ph-SO2R2 dargestellt wird und wenigstens die wärmeempfindlihe Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird und bei einer maximalen Oberflächentemperatur von 65 °C oder weniger während eines Trocknungsverfahrens mit konstanter Geschwindigkeit getrocknet wird.

Das wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß dem dreizehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Farbentwicklungssystem in Kombination mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die Formel R1-Ph-SO2R2 dargestellt wird und wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung bei einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 3,3–33,3 m·s–1 (200 bis 2.000 m/min.) gebildet wird und eine Fallgeschwindigkeit einer Beschichtungslösung in der Form eines Films am Beschichtungspunkt als innerhalb des 1/40 fachen bis 1 fachen der Beschichtungsgeschwindigkeit spezifiziert wird.

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß dem siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfassen eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einem Farbentwicklungssystem in Kombination mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und einer elektronenaufnehmenden Verbindung, wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die Formel R1-Ph-SO2R2 dargestellt wird und wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung gebildet wird und die durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 2,0 &mgr;m oder weniger beträgt.

Hiernach wird das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem ersten, zweiten, neunten, dreizehnten und siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung hat ein oder zwei oder mehrere wärmeempfindliche Aufzeichnungsschichten auf einem Substrat und vorzugsweise eine Schutzschicht. Zudem kann das Material andere Schichten wie eine Zwischenschicht, falls dieses notwendig ist, enthalten.

< Wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht >

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfasst wenigstens einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung, die mit einem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff reagiert, um eine Farbe zu entwickeln, und umfasst vorzugsweise einen Bildstabilisator (ein ultraviolettes Licht blockierendes Mittel), ein anorganisches Pigment, einen Klebstoff und ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel. Falls es notwendig ist, kann die Schicht andere Komponenten enthalten.

- Elektronenabgebender farbloser Farbstoff –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die für die Erfindung verwendet wird, umfasst einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff als eine Farbentwicklerkomponente. Der elektronenabgebende farblose Farbstoff kann aus konventionell bekannten Farbstoffen ausgewählt werden und 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-Methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-N-ethyl-N-sec-butylaminofluoran, 3-Di-(n-pentylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-isoamyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-n-hexyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-[N-(3-Ethoxypropyl)-N-ethylamino]-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Di-(n-butylamino)-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-(N-cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, etc. können beispielhaft dargestellt werden.

Unter diesen ist es besonders bevorzugt, wenigstens eine Art von denen zu verwenden, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran besteht. Zusätzlich können diese elektronenabgebenden farblosen Farbstoffe allein oder in Kombination von zwei oder mehreren in einer einzelnen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht verwendet werden.

Genauer gesagt, da die Schicht wenigstens eine Art von Farbstoff als einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff umfasst, der aus der oben genannten Gruppe ausgewählt ist, kann die Farbentwicklungsdichte erhöht werden, während die Hintergrundvernebelung niedrig gehalten wird. Zur gleichen Zeit kann sie die Bildretentionseigenschaft des gebildeten Bildes verbessern.

Während der Herstellung einer Beschichtungslösung zur Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht (hiernach manchmal als „Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht" genannt) liegt die Teilchengröße (der volumengemittelte Durchmesser) des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffes vorzugsweise bei nicht mehr als 1,0 &mgr;m und mehr bevorzugt bei 0,4–0,7 &mgr;m. Wenn der volumengemittelte Durchmesser 1,0 &mgr;m überschreitet, verringert sich manchmal die Wärmeempfindlichkeit, und wenn der volumenmittlere Durchmesser geringer als 0,4 &mgr;m ist, dann verschlechtert sich manchmal die Hintergrundvernebelung.

Der volumenmittlere Durchmesser kann leicht durch eine die Größenverteilung messende Vorrichtung vom Laserstreuungstyp gemessen werden (z. B. Markenname: LA500®, hergestellt von der Horiba, Inc.), etc.

Die Beschichtungsmenge des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs beträgt im Hinblick auf die Farbentwicklungsdichte und die Hintergrundvernebelung vorzugsweise 0,1–1,0 g/m2 und mehr bevorzugt 0,2–0,5 g/m2.

– Elektronenaufnehmende Verbindung –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst wenigstens eine Art von Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt wird, als eine elektronenaufnehmende Verbindung, die mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff während der Erwärmung reagiert, um eine Farbe zu entwickeln. Durch das Mitumfassen der Verbindung als eine elektronenaufnehmende Verbindung kann die Empfindlichkeit verbessert werden, während die Hintergrundvernebelung niedrig gehalten wird. Zudem können gleichzeitig die langfristigen Lagereigenschaften des gebildeten Bildes (Bildretentionseigenschaft, chemische Beständigkeit und die Kompatibilität mit dem Thermokopf) verbessert werden.

Allgemeine Formel (1) R1-Ph-SO2R2 worin R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2-Ph-. -NH-Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-PH darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2, substituiert ist.

Die Alkylgruppe, die durch R1 dargestellt wird, ist vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und mehr bevorzugt eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Isopropylgruppe, etc. Unter diesen ist R1 besonders bevorzugt eine Hydroxylgruppe.

Das R3 stellt eine Alkylgruppe dar und die Alkylgruppe ist vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und insbesondere bevorzugt eine Isopropylgruppe, etc. Ph kann eine substituierte Phenylgruppe sein, bei der die Phenylgruppe mit einem „Substituenten, der mit -SO2R2 substituiert ist" substituiert sein kann und das R2 des Substituenten kann mit einer Methylgruppe, einem Halogenatom, etc. substituiert sein. Die Substituenten umfassen -CH2-C6H5-NHCONH-SO2-C6H5, -SO2-C6H4-CH3, -SO2-C6H4-Cl, etc.

Unter diesen ist R2 vorzugsweise -NH-Ph und insbesondere bevorzugt -NH-C6H5.

Bevorzugte Beispiele der Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt werden, umfassen 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (= p-N-phenylsulfamoylphenol), p-N-(2-Chlorphenyl)sulfamoylphenol, p-N-3-Tolylsulfamoylphenol, p-N-2-Tolylsulfamoylphenol, p-N-(3-Methoxyphenyl)sulfamoylphenol, p-N-(3-Hydroxyphenyl)sulfamoylphenol, p-N-(4-Hydroxyphenyl)sulfamoylphenol, 2-Chlor-4-N-phenylsulfamoylphenol, 2-Chlor-4-N-(3-hydroxyphenyl)sulfamoylphenol, 4'-Hydroxy-p-toluolsulfonanilid, 4,4'-Bis(p-toluolsulfonylaminocarbonylamino)diphenylmethan (= BTUM), 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon, etc. Zusätzlich wird in dem zweiten bis vierten Aspekt der Erfindung auch 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol beispielhaft dargestellt. Jedoch ist in der Erfindung die Verbindung nicht auf diese Verbindungen beschränkt.

Unter den elektronenaufnehmenden Verbindungen, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt werden, ist 4-Hydroxybenzolsulfonanilid die am meisten bevorzugte im Hinblick auf das Gleichgewicht zwischen der Bildretentionseigenschaft und der Hintergrundvernebelung.

Der Gehalt der elektronenaufnehmenden Verbindung in einer einzelnen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht beträgt vorzugsweise 50–400 Gewichtsprozent, mehr bevorzugt 100–300 Gewichtsprozent relativ zu dem Gewicht des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs.

Neben der elektronenaufnehmenden Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt wird, können andere bekannte elektronenaufnehmende Verbindungen in Kombination verwendet werden, so lange die Wirkungen der Erfindung (insbesondere die Verringerung der Hintergrundvernebelung, die Verbesserung der Empfindlichkeit und die Verbesserung der Feuchtigkeitsbeständigkeit und der Bildretentionseigenschaft, der chemischen Beständigkeit und der Kopfkompatibilitätseigenschaft) nicht verschlechtert werden.

Die oben bekannte elektronenaufnehmende Verbindung ist vorzugsweise eine phenolische Verbindung oder eine Salicylsäurederivat oder ein polyhydrisches Metallsalz davon, da diese als geeignete Auswahl verwendet werden können, und insbesondere weil sie die Hintergrundvernebelung unterdrücken.

Die oben genannte elektronenaufnehmende Verbindung ist vorzugsweise eine phenolische Verbindung oder ein Salicylsäurederivat oder ein polyhydrisches Metallsalz davon, da diese durch geeignete Auswahl verwendet werden können und insbesondere, weil diese den Hintergrund unterdrücken.

Die phenolische Verbindung umfasst zum Beispiel 2,2'-Bis(4-Hydroxyphenol)propan (Bisphenol A), 4-t-Butylphenol, 4-Phenylphenol, 4-Hydroxydiphenoxid, 1,1'-bis (4-Hydroxyphenyl)cyclohexan, 1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)cyclohexan, 1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-2-ethylbutan, 4,4'-Sec-isooctylidendiphenol, 4,4'-Sec-butylidendiphenol, 4-Tertoctylphenol, 4-p-Methylphenylphenol, 4,4'-Methylcyclohexylidenphenol, 4,4'-Isopentylidenphenol, 4-Hydroxy-4-isopropyloxydiphenylsulfon, p-Hydroxybenzylbenzoat, etc.

Das Salicylsäurederivat umfasst zum Beispiel 4-Pentadecylsalicylsäure, 3,5-Di-(⫿-methylbenzyl)salicylsäure, 3,5-Di-(tert-octyl)salicylsäure, 5-Octadecylsalicylsäure, 5-⫿-(p-⫿-Methylbenzylphenyl)ethylsalicylsäure, 3-⫿-Methylbenzyl-5-tert-octylsalicylsäure, 5-Tetradecylsalicylsäure, 4-Hexyloxysalicylsäure, 4-Cyclohexyloxysalicylsäure, 4-Decyloxysalicylsäure, 4-Dodecyloxysalicylsäure, 4-Pentadecyloxysalixylsäure, 4-Octadecyloxysalicylsäure, etc. und ein Zinksalz, ein Aluminiumsalz, ein Kalziumsalz, ein Kupfersalz oder ein Bleisalz davon, etc.

Wenn die oben genannte bekannte elektronenaufnehmende Verbindung in der Kombination verwendet wird, beträgt der Gehalt der elektronenaufnehmenden Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt wird, vorzugsweise nicht weniger als 50 Gewichtsprozent und insbesondere bevorzugt nicht weniger als 70 Gewichtsprozent relativ zu dem Gesamtgewicht der elektronenaufnehmenden Verbindung.

Während der Herstellung der Beschichtungslösung zur Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt die Teilchengröße (der volumenmittlere Durchmesser) der elektronenaufnehmenden Verbindung vorzugsweise bei nicht mehr als 1,0 &mgr;m und mehr bevorzugt bei 0,4–0,7 &mgr;m. Wenn der volumenmittlere Durchmesser 1,0 &mgr;m überschreitet, verringert sich manchmal die Wärmeempfindlichkeit. Wenn der volumenmittlere Durchmesser geringer als 0,4 &mgr;m ist, dann verschlechtert sich manchmal die Hintergrundvernebelung.

Der volumenmittlere Durchmesser kann auch leicht unter Verwendung einer Vorrichtung zur Messung der Größenverteilung vom Laserstreuungstyp gemessen werden (z. B. LA500®, hergestellt von der Horiba, Inc.), etc.

– Das die Empfindlichkeit steigernde Mittel –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die für die Erfindung verwendet wird, umfasst vorzugsweise ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel. Insbesondere im Hinblick auf die Kapazität zur weiteren Verbesserung der Empfindlichkeit umfasst die Schicht vorzugsweise wenigstens ein Mittel, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, 1,2-Diphenoxyethan und Diphenylsulfon besteht.

Der Gesamtgehalt der die Empfindlichkeit steigernden Verbindung, die für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auszuwählen ist, liegt vorzugsweise bei 75–200 Gewichtsanteilen und mehr bevorzugt bei 100 bis 150 Gewichtsanteilen relativ zu 100 Gewichtsanteilen der elektronenaufnehmenden Verbindung (vorzugsweise 4-Hydroxybenzolsulfonanilid).

Wenn der Gehalt in dem oben genannten Bereichen liegt, kann die Wirkung der Verbesserung der Empfindlichkeit verstärkt werden. Zudem kann die Bildretentionseigenschaft verbessert werden.

Neben dem aus der oben genannten Gruppe ausgewählten die Empfindlichkeit steigernden Mittel können andere die Empfindlichkeit steigernde Mittel, die aus den konventionell bekannten ausgewählt werden, in Kombination verwendet werden, so lange die Wirkungen der Erfindung nicht verschlechtert werden.

Wenn das oben genannte andere die Empfindlichkeit steigernden Mittel in Kombination verwendet wird, liegt die Menge des die Empfindlichkeit steigernden Mittels, das aus der oben genannten Gruppe ausgewählt wird, vorzugsweise bei nicht weniger als 50 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei nicht weniger als 70 Gewichtsprozent relativ zu der Gesamtmenge des die Empfindlichkeit steigernden Mittels, das in der Schicht mit umfasst ist.

Die oben genannten anderen die Empfindlichkeit steigernden Mittel umfassen zum Beispiel aliphatisches Monoamid, aliphatisches Bisamid, Stearylharnstoff, Di(2-methylphenoxy)ethan, Di(2-methoxyphenoxy)ethan, ⫿-Naphthol(p-methylbenzyl)ether, ⫿-Naphthylbenzylether, 1,4-Butandiol-p-methylphenylether, 1,4-Butandiol-p-isopropylphenylether, 1,4-Butandiol-p-tert-octylphenylether, 1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan, 1-Phenoxy-2-(chlorphenoxy)ethan, 1,4-Butandiolphenylether, Diethylenglycol-bis (4-methoxyphenyl)ether, 1,4-Bis-(phenoxymethyl)benzol, etc.

– Bildstabilisator (Absorbtionsmittel für ultraviolettes Licht.) –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die für die Erfindung verwendet wird, umfasst vorzugsweise einen Bildstabilisator (einschließlich einem Absorbtionsmittel für ultraviolettes Licht). Das Absorbtionsmittel für ultraviolettes Licht kann in Mikrokapseln eingebracht werden. Durch das Einbringen des Bildstabilisators in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht wird das Zustandekommen einer Umkehrreaktion bei der Farbentwicklungsreaktion (Vorwärtsreaktion) gehemmt und die Lagerbeständigkeit des entwickelten Bildes (Bildretentionseigenschaft, Wärmebeständigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit) kann weiter zusammen mit der Lichtbeständigkeit verbessert werden.

Der oben genannte Bildstabilisator kann zum Beispiel eine Phenolverbindung sein, insbesondere ist eine gehinderte Phenolverbindung wirksam und diese umfasst zum Beispiel 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-ethyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)propan, 2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-ethylphenol), 4,4'-Butyliden-bis (6-tert-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Thio-bis(3-methyl-6-tert-butylphenol), etc. Diese Bildstabilisatoren können allein oder in Kombination von zwei oder mehreren davon verwendet werden.

Unter diesen sind 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan und 1,1,3-Tris(2-Methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan besonders bevorzugt.

Der Gesamtgehalt des Bildstabilisators in einer einzelnen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt vorzugsweise bei 10–100 Gewichtsanteilen und mehr bevorzugt bei 20–60 Gewichtsanteilen im Hinblick auf die Unterdrückung der Hintergrundvernebelung und einer wirksamen Verbesserung der Bildretentionseigenschaft, der Wärmebeständigkeit und der Feuchtigkeitsbeständigkeit.

Alternativ dazu liegt, wenn der oben genannte Bildstabilisator, der keiner dieser Bildstabilisatoren ist, in Kombination mit 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan und/oder 1,1,3-Tris (2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan verwendet wird, der Gehalt an 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan und/oder 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan in einer einzelnen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vorzugsweise bei 50 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei 70 Gewichtsprozent relativ zu dem Gesamtgewicht des Bildstabilisators.

Das Absorbtionsmittel für ultraviolettes Licht kann Absorbtionsmittel für ultraviolettes Licht umfassen, wie sie unten gezeigt werden.

Der Gehalt des Absorbtionsmittels für ultraviolettes Licht in einer einzelnen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt vorzugsweise bei 10–300 Gewichtsanteilen, mehr bevorzugt bei 30–200 Gewichtsanteilen relativ zu 100 Gewichtsanteilen des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs für den Zweck der wirksamen Verbesserung der Bildretentionseigenschaft.

– Anorganisches Pigment –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die für die vorliegende Erfindung verwendet wird, umfasst vorzugsweise ein anorganisches Pigment, insbesondere wenigstens eine Art, die aus Calcit-Calciumcarbonat, amorphem Siliciumdioxid und Aluminiumhydroxid (anorganische Pigmente, die für die Erfindung verwendet werden) ausgewählt ist. Durch das Einbringen des anorganischen Pigments kann die Kompatibilitätseigenschaft mit dem Thermokopf, der mit der Schicht in Kontakt kommt, verbessert werden. Zur gleichen Zeit kann die Stempeleignung, die Druckeignung und die Eigenschaft als einfaches Papier verbessert werden.

(Leichtes) Calciumcarbonat liegt im Allgemeinen in kristalliner Form wie als Calcit, Aragonit, Baterit, etc. vor. Unter diesen ist Calcit- (leichtes) Calciumcarbonat im Hinblick auf eine Farbentwicklungsdichte und die Verhinderung der Kopfverunreinigung nach der Aufzeichnung mit einem Thermokopf und im Hinblick auf die Absorbtionseigenschaft, Härte, etc. bevorzugt. Unter diesen sind besonders solche mit einer Teilchenform einer als Spindel geformten und Scalenohedronoberfläche bevorzugt. Das Calcit (leichtes) Calciumcarbonat kann durch ein konventionelles Herstellungsverfahren hergestellt werden.

Die durchschnittliche Teilchengröße (volumenmittlerer Durchmesser) des Calcit- (leichten) Calciumcarbonats liegt vorzugsweise bei 1–3 &mgr;m. Der volumenmittlere Durchmesser kann in einer ähnlichen Weise wie für den oben erwähnten elektronenabgebenden farblosen Farbstoff, etc. gemessen werden.

Der Gehalt des „anorganischen Pigments, das für die Erfindung verwendet wird," in einer einzelnen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt vorzugsweise bei 50–500 Gewichtsanteilen, mehr bevorzugt 70–350 Gewichtsanteilen, und insbesondere bevorzugt bei 90–250 Gewichtsanteilen relativ zu 100 Gewichtsanteilen der elektronenaufnehmenden Verbindung im Hinblick auf die Verbesserung der Farbentwicklungsdichte und der Verhinderung der Haftung von Resten am Druckkopf.

Zudem kann ein anderes anorganisches Pigment in Kombination mit dem oben genannten anorganischen Pigment, das für die Erfindung verwendet wird, verwendet werden, und zwar in dem Umfang, dass die Wirkungen der Erfindung (insbesondere die Verbesserung der Kopfkompatibilitätseigenschaft, die Druckeignung und die Eigenschaft als einfaches Papier) nicht verschlechtert werden.

Das oben erwähnte andere anorganische Pigment umfasst Calciumcarbonate, die nicht Calcit-(leichtes)Calciumcarbonat sind, Bariumsulfat, Lithpon, Talk, Kaolin, kalziniertes Kaolin, Magnesiumcarbonat, Magnesiumoxid, etc.

Der volumenmittlere Durchmesser des anderen anorganischen Pigments, der durch eine Größenverteilungsmessvorrichtung vom Laserstreuungstyp (z. B. LA500, hergestellt von der Horiba, Inc., etc.) gemessen wird, liegt vorzugsweise bei 0,3–1,5 &mgr;m und mehr bevorzugt bei 0,5–0,9 &mgr;m.

Wenn das anorganische Pigment, das für die Erfindung verwendet wird, in Kombination mit dem anderen anorganischen Pigment verwendet wird, dann liegt das Verhältnis der Gesamtmasse (V) des „anorganischen Pigments, das für die Erfindung verwendet wird" und der Gesamtmasse (W) des anderen anorganischen Pigments (V/W) bei vorzugsweise 100/0–60/40 und mehr bevorzugt bei 100/0–80/20.

Zudem ist ein anorganisches Pigment mit einer Mohs-Härte von nicht mehr als 3 im Hinblick auf die Unterdrückung des Abriebs an einem Thermokopf bevorzugt. Die „Mohs-Härte" bedeutet die Mohs-Härte, die im „English-Japanese Plastic Industrial Dictionary fünfte Ausgabe, Seite 616" (Shin Ogawa, Kogyo Chosakai Publishing Co., Ltd.) beschrieben wird. Das anorganische Pigment mit einer Mohs-Härte von nicht mehr als 3 umfasst Calciumcarbonat, Aluminiumhydroxid, etc.

Die Verwendung des anorganischen Pigments, das für die Erfindung verwendet wird, als eine Mischung mit Magnesiumcarbonat und/oder Magnesiumoxid ist bevorzugt, da dies effektiv für die Unterdrückung der Hintergrundvernebelung ist. Der Gehalt des Magnesiumcarbonats und/oder des Magnesiumoxids liegt vorzugsweise bei 3–50 % Gewichtsprozent und insbesondere bei 5–30 Gewichtsprozent relativ zu der Gesamtmasse des anorganischen Pigments.

– Klebstoff –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die für die Erfindung verwendet wird, umfasst vorzugsweise wenigstens eine Art, die aus Sulfo-modifiziertem Polyvinylalkohol, Diaceton-modifiziertem Polyvinylalkohol und Acetoacetyl-modifiziertem Vinylalkohol (d. h. modifizierte Polyvinylalkohole) (hiernach manchmal als „spezifisch modifizierter PVA" bezeichnet) ausgewählt wird, als einen Klebstoff (oder ein schützendes Kolloid zur Dispersion). Durch das Einbringen des spezifisch modifizierten PVA in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als einen Klebstoff kann ein einfaches Papiergefühl bereitgestellt werden und die Klebkraft zwischen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und dem Substrat kann verstärkt werden, um Probleme zu vermeiden, wie das Schälen des Papiers, das während des Offsetdruckens zustande kommt, etc., was zur Verbesserung der Druckeignung führt. Zudem kann die Farbentwicklungsdichte bei der Aufzeichnung mit einem Thermokopf verbessert werden, während die Hintergrundvernebelung während der Aufzeichnung unterdrückt wird, was zu einem hohen Grad zu einer Verbesserung der Empfindlichkeit führen kann und zusätzlich die Hintergrundvernebelung verringert.

Die oben genannten spezifisch modifizierten PVAs können allein oder in Kombination sowie in Kombination mit anderen modifizierten PVA oder Polyvinylalkohol (PVA) verwendet werden.

Wenn die oben genannten anderen modifizierten PVA oder PVA in Kombination verwendet werden, dann ist das Verhältnis des oben genannten spezifisch modifizierten PVA vorzugsweise nicht weniger als 10 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt nicht weniger als 20 Gewichtsprozent relativ zu dem Gesamtgewicht der Klebstoffkomponente.

Das oben genannte spezifisch modifizierte PVA ist vorzugsweise eines mit einem Verseifungsgrad von 85–99 Molprozent.

Wenn der oben genannte Verseifungsgrad geringer als 85 Molprozent ist, dann wird die Wasserbeständigkeit gegen das benetzende Wasser, das während des Offsetdruckens verwendet wird, unzureichend, was manchmal in einem so genannten Schälen des Papiers resultiert. Auf der anderen Seite verringert sich gelegentlich die Farbentwicklungsdichte, wenn die Menge des hinzu zu gebenden modifizierten PVAs erhöht wird, um solch ein Papierabziehen zu vermeiden. Zudem werden, wenn der oben genannte Verseifungsgrad 99 Molprozent überschreitet, leicht ungelöste Produkte während der Herstellung einer Beschichtungslösung hergestellt, was manchmal in einer schlechten Beschichtungseigenschaft resultiert.

Für den Zweck der Vermeidung einer Verschlechterung der Wirkung der Erfindung ist, wenn das andere modifizierte PVA und/oder PVA in Kombination verwendet wird, der Verseifungsgrad(e) des (der) anderen modifizierten PVA und/oder des PVA vorzugsweise in dem oben genannten Bereich.

Genauer gesagt ist der Polymerisationsgrad des oben genannten spezifisch modifizierten PVA vorzugsweise 200–2.000.

Wenn der oben genannte Polymerisationsgrad geringer als 200 ist, dann kommt es leicht zu einem Papierabschälen während des Offsetdruckens. Zudem verringert sich die Farbentwicklungsdichte gelegentlich, wenn die hinzu zu gebende Menge erhöht wird, um das Abschälen des Papiers zu vermeiden. Zudem wird das modifizierte PVA in einem Lösungsmittel (Wasser) schwer löslich und die Viskosität der Flüssigkeit erhöht sich während der Herstellung, wenn der oben genannte Polymerisationsgrad 2.000 überschreitet, was die Herstellung einer Beschichtungslösung zur Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und das Auftragen davon schwierig macht.

Für den Zweck einer Vermeidung einer Verschlechterung der Wirkung der Erfindung liegt der Polymerisationsgrad(e) des (der) anderen modifizierten PVA und/oder des PVA vorzugsweise im oben genannten Bereich, wenn die anderen modifizierten PVA und/oder PVA in Kombination verwendet werden.

Der Polymerisationsgrad, wie er hierin verwendet wird, bezieht sich auf einen durchschnittlichen Polymerisationsgrad, wie er durch das Verfahren erhalten wird, das in JIS-K6726 (1994) beschrieben wird.

Der Gehalt des spezifisch modifizierten PVA in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt vorzugsweise bei 30–300 Gewichtsanteilen, mehr bevorzugt 70–200 Gewichtsanteilen und besonders bevorzugt 100–170 Gewichtsanteilen relativ zu 100 Gewichtsanteilen des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs im Hinblick auf die Verbesserung der Farbentwicklungsdichte und die Bereitstellung der Offsetdruckeingnung (ein Verhindern des Abschälens des Papiers, etc.).

Das oben genannte spezifisch modifizierte PVA fungiert nicht nur als ein Klebstoff zur Verbesserung der Klebkraft zwischen den Schichten, sondern auch als ein Dispersionsmittel, ein Bindemittel, etc.

Als zweites wird jeder der spezifisch modifizierten PVAs, d. h. der Sulfo-modifizierte Polyvinylalkohol, der Diaceton-modifizierte Polyvinylalkohol und der Acetoacetyl-modifizierte Polyvinylalkohol genauer erklärt.

Der oben genannte Sulfo-modifizierte Polyvinylalkohol kann durch ein Verfahren hergestellt werden, das das Copolymerisieren einer Olefinsulfonsäure oder eines Salzes davon wie Ethylensulfonsäure, Allylsulfonsäure, Methallylsulfonsäure, etc. mit einem Vinylester wie Vinylacetat, etc. in einem Alkohol oder einem gemischten Lösungsmittel aus einem Alkohol und Wasser, um ein Polymer zu ergeben, und das Verseifen des erhaltenen Polymers umfasst; ein Verfahren, das das Copolymerisieren eines Amidnatriumsalzes und eines Vinylesters wie Vinylacetat, etc. und das Verseifen des erhaltenen Polymers umfasst; ein Verfahren, das die Behandlung von PVA mit Brom, Jod, etc. und das Erwärmen des behandelten PVAs in einer wässrigen sauren Natriumsulfidlösung umfasst; ein Verfahren, das das Erwärmen von PVA in einer konzentrierten wässrigen Schwefelsäurelösung umfasst oder ein Verfahren, das die Acetylierung von PVA mit einer Aldehydverbindung umfasst, die eine Sulfonsäuregruppe enthält, etc.

Der oben genannte Diaceton-modifizierte Polyvinylalkohol ist ein teilweise oder vollständig verseiftes Produkt eines Copolymers aus einem Monomer mit einer Diacetongruppe und einem Vinylester, der durch ein Verfahren hergestellt werden kann, das das Copolymerisieren eines Monomers mit einer Diacetongruppe und eines Vinylesters umfasst, um ein Harz zu ergeben, und das Verseifen des erhaltenen Harzes umfasst.

Das Verhältnis des Monomers mit der Diacetongruppe in dem oben genannten Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol (die sich wiederholender Struktureinheit) ist nicht sonderlich beschränkt.

Der oben genannte Acetoacetyl-modifizierte Polyvinylalkohol kann im Allgemeinen durch die Zugabe von flüssigem oder gasförmigem Diketen zu einer Lösung, einer Dispersion oder einem Pulver eines Polyvinylalkoholharzes zur Umsetzung des Diketens mit dem Harz hergestellt werden. Der Acetylierungsgrad des Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols kann geeignet gemäß der gewünschten Eigenschaft des jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gewählt werden.

– Andere Komponenten –

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die für die Erfindung verwendet wird, kann gemäß dem vorgesehenen Zweck und Bedarf andere Komponenten wie ein Vernetzungsmittel, ein anderes Pigment, eine Metallseife, Wachs, ein Tensid, ein Bindemittel, ein antistatisches Mittel, ein Entschäumungsmittel, einen fluoreszierenden Farbstoff, etc. neben den oben genannten Komponenten enthalten.

[Vernetzungsmittel]

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann ein Vernetzungsmittel, das mit dem oben genannten spezifisch modifizierten PVA, das als ein Klebstoff (oder ein schützendes Kolloid) verwendet wird, reagiert oder ein anderes modifiziertes PVA, etc. enthalten. Durch das Einbringen solch eines Vernetzungsmittels kann die Wasserbeständigkeit des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials verbessert werden.

Das oben genannte Vernetzungsmittel kann in geeigneter Weise aus Vernetzungsmitteln ausgewählt werden, die ein spezifisch modifiziertes PVA vernetzen können (und vorzugsweise die oben genannten anderen modifizierten PVAs, etc.). Unter diesen sind Aldehydverbindungen wie Glyoxal, etc., Dihydrazidverbindungen wie Adipinsäuredihydrazid, etc. besonders bevorzugt.

Der Gehalt des Vernetzungsmittels in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt vorzugsweise bei 1–50 Gewichtsanteilen und mehr bevorzugt bei 3–20 Gewichtsanteilen relativ zu 100 Gewichtsanteilen des spezifisch modifizierten PVA oder des anderen modifizieren PVA, etc., das vernetzt wird. Wenn der Gehalt des Vernetzungsmittels in dem oben genannten Bereich liegt, kann die Wasserbeständigkeit wirksam verbessert werden.

[Farbbeize]

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann eine Farbbeize zum Zweck der Verhinderung des Verschmierens nach einer Tintenstrahlaufzeichnung umfassen.

Die oben genannte Farbbeize umfasst eine Verbindung mit wenigstens einer Art einer Kationengruppe, die aus einer Amidgruppe, einer Imidgruppe, einer primären Amingruppe, einer sekundären Aminogruppe, einer tertiären Aminogruppe, einer primären Ammoniumsalzgruppe, einer sekundären Ammoniumsalzgruppe, einer tertiären Ammoniumsalzgruppe und einer quaternären Ammoniumsalzgruppe ausgewählt ist.

Spezifische Beispiele davon umfassen Polyamidepichlorhydrin, Polyvinylbenzyltrimethylammoniumchlorid, Polydiallyldimethylammoniumchlorid, Polymethacryloyloxyethyl-[]-hydroxyethyldimethylammoniumchlorid, Polydimethylaminoethylmethacrylathydrochlorid, Polyethylenimin, Polyallylamin, Polyallylaminhydrochlorid, Polyamid-Polyamin-Harz, kationisch gemachte Stärke, Dicyanodiamidformalinkondensat, Dimethyl-2-hydroxypropylammoniumsalzpolymer, etc.

Neben den oben genannten Polymeren sind kationische Polymere auch bevorzugt. Solche kationischen Polymere umfassen zum Beispiel Polyethylenimin, Polydiallylamin, Polyallylamin, Polydiallyldimethylammoniumchlorid, Polymethacryloyloxyethyl-[]-hydroxyethyldimethylammoniumchlorid, Polyallylaminhydrochlorid, Polyamid-polyaminharz, kationisch gemachte Stärke, Dicyanodiamidformalinkondensat, Dimethyl-2-hydroxypropylammoniumsalzpolymer, Polyamidin, Polyvinylamin, etc.

Das Molekulargewicht der oben genannten Farbstoffbeize liegt vorzugsweise bei ungefähr 1.000–200.000. Wenn das Molekulargewicht weniger als 1.000 ist, dann tendiert die Wasserbeständigkeit dazu, unzureichend zu werden, und wenn das Molekulargewicht 200.000 überschreitet, erhöht sich die Viskosität, was manchmal zu einer schlechten Handhabungseignung führt.

Das oben genannte kationische Polymer kann zu entweder der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder der unten genannten Schutzschicht gegeben werden.

[Metallseife, Wachs und Tensid]

Die Metallseife umfasst ein höheres Fettsäuremetallsalz, insbesondere Zinkstearat, Calciumstearat, Aluminiumstearat, etc.

Das Wachs umfasst ein Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Carnaubawachs, Methylolstearamid, Polyethylenwachs, Polystyrolwachs und Fettsäureamidwachs, etc. Diese können allein oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.

Das Tensid umfasst solche wie ein Sulfobernsteinsäurealkalimetallsalz, fluorhaltiges Tensid, etc.

[Bindemittel]

Der oben genannte elektronenabgebende farblose Farbstoff, die elektronenaufnehmende Verbindung, das anorganische Pigment, der Klebstoff und das die Empfindlichkeit steigernde Mittel und die anderen Komponenten können geeignet in einem wasserlöslichen Bindemittel verteilt werden. Das hierin verwendete Bindemittel ist vorzugsweise eine Verbindung, die sich zu nicht weniger als 5 Gewichtsprozent in 25 ° wármem Wasser lösen kann. Das Bindemittel umfasst speziziell einen Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Stärken (einschließlich modifizierte Stärken), Gelatine, Gummi Arabicum, Casein, ein verseiftes Produkt eines Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymers, etc.

Das oben genannte Bindemittel fungiert nicht nur zur Verbesserung der Filmfestigkeit während der Dispersion, sondern fungiert auch zur Verbesserung der Filmstärke der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht. Um solch eine Funktion zu zeigen, können synthetische Polymerlatexbindemittel wie Styrol-Butadien-Copolymer, Vinylacetat-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Copolymer, Methylacrclat-Butadien-Copolymer, Polyvinylidenchlorid, etc., in Kombination verwendet werden.

– Andere –

Der oben genannte elektronenabgebende farblose Farbstoff, die elektronenaufnehmende Verbindung, das anorganische Pigment, das Klebemittel und die die Empfindlichkeit steigernde Verbindung können in eine Beschichtungslösung durch das gleichzeitige oder getrennte Dispergieren von diesen unter Verwendung eines Rührers mit einer zerkleinernden Vorrichtung wie einer Kugelmühle, einem Attritor, einer Sandmühle, etc. geformt werden. Falls es notwendig ist, werden die oben genannten anderen Komponenten, d. h. ein Vernetzungsmittel, eine Farbstoffbeize, eine Metallseife, ein Wachs, ein Tensid, ein Bindemittel, ein antistatisches Mittel, ein Entschäumungsmittel und ein fluoreszierender Farbstoff, etc. zu der Beschichtungslösung hinzu gegeben.

Die Beschichtungslösung wird wie oben beschrieben hergestellt und auf eine Oberfläche eines Substrats aufgetragen, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gebildet wird. Das Beschichtungsverfahren zur Beschichtung der Beschichtungslösung nutzt einen Vorhangbeschichter und die beschichtete Lage wird nach dem Beschichten getrocknet. Nach dem Trocknen wird die beschichtete Lage vorzugsweise durch Kalanderverarbeiten verarbeitet.

Die Trockenbeschichtungsmenge der Beschichtungslösung zum Auftragen und Bilden einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ist nicht sonderlich beschränkt, liegt aber vorzugsweise bei weniger als 6 g/m2, mehr bevorzugt bei nicht mehr als 5 g/m2 und insbesondere bevorzugt bei nicht mehr als bei 4 g/m2.

< Schutzschicht >

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht enthält vorzugsweise wenigstens eine Schutzschicht darauf. Die Schutzschicht kann organische oder anorganische Mikropulver, ein Bindemittel, ein Tensid, eine thermoplastische Verbindung, etc. enthalten.

Das oben genannte Mikropulver umfasst zum Beispiel anorganische Mikropulver wie Calciumcarbonat, Siliciumdioxidarten, Zinkoxid, Titanoxid, Aluminiumhydroxid, Zinkhydroxid, Bariumsulfat, Kaolin, Ton, Talk, oberflächenbehandeltes Calcium oder Siliciumdioxid, etc., organische Mikropulver wie Harnstoff-Formalin-Harze, Styrol-Methacrylsäure-Copolymer, Polystyrol, etc.

Das in die Schutzschicht einzubringende Bindemittel kann zum Beispiel Polyvinylalkohol, Carboxy-modifizierten Polyvinylalkohol, Vinylacetat-Acrylamid-Copolymer, Silicon-modifizierten Polyvinylalkohol, Stärke, modifizierte Stärke, Methylcellulose, Carboxmethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Gelatinearten, Gummi Arabicum, Casein, Styrol-Maleinsäure-Copolymerhydrolysat, Polyacrylamidderivat und Polyvinylpyrrolidon und Latexarten wie Styrol-Butadien-Gummilatex, Acrylnitril-Butadien-Gummilatex, Methylacrylat-Butadien-Gummilatex, Vinylacetatemulsion, etc. umfassen.

Alternativ dazu ist auch eine Ausführungsform bevorzugt, bei der ein wasserimprägnierendes Mittel zur Vernetzung einer Bindemittelkomponente in einer Schutzschicht zu einer Schutzschicht hinzu gegeben wird, um zusätzlich die Lagerbeständigkeit und Stabilisierungseigenschaft des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Das Imprägnierungsmittel umfasst zum Beispiel wasserlösliche Anfangskondensate wie N-Methylolharnstoff, N-Methylolmelamin, Harnstoff-Formalin, etc., Dialdehydverbindungen wie Glyoxal, Glutaraldehyd, etc., anorganische Vernetzungsmittel wie Borsäure, Borsand, kolloidales Siliciumdioxid, etc., Polyamidepichlorhydrin, etc.

Unter diesen ist eine besonders bevorzugte Schutzschicht eine Ausführungsform, die wenigstens ein anorganisches Pigment, das aus Aluminiumhydroxid, Kaolin und amorphem Siliciumdioxid ausgewählt ist, und ein wasserlösliches Polymer umfasst. Durch die Darstellung solch einer Ausführungsform kann die Lagerbeständigkeit bedingt durch die Öl absorbierende Eigenschaft des anorganischen Pigments verbessert werden, etc. sowie auch die Handhabbarkeit und die Stempeleignung (Gefühl wie einfaches Papier) zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich kann die Ausführungsform auch ein Tensid, eine thermoplastische Verbindung, etc., enthalten.

Der volumengemittelte Durchmesser des anorganischen Pigments zum Einbringen in eine schützende Schicht liegt vorzugsweise bei 0,5–3 &mgr;m und mehr bevorzugt bei 0,7–2,5 &mgr;m. Genauer gesagt ist Aluminiumhydroxid mit einem volumenmittleren Durchmesser von 0,5 bis 1,2 &mgr;m im Hinblick auf die Verbesserung der Stempeleignung bevorzugt und amorphes Siliciumdioxid ist im Hinblick auf die Verbesserung der Tintenstrahleignung bevorzugt. Der volumenmittlere Durchmesser kann in einer ähnlichen Weise wie für den oben erwähnten elektronenabgebenden farblosen Farbstoff, etc. gemessen werden.

Die Gesamtmenge des anorganischen Pigments, das Aluminiumhydroxid, Kaolin und amorphem Siliciumdioxid ausgewählt ist, liegt vorzugsweise bei 10–90 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei 30–70 Gewichtsprozent relativ zu dem gesamten Feststoffgehalt in der Beschichtungslösung zur Bildung einer Schutzschicht. Zudem können andere Pigmente wie Bariumsulfat, Zinksulfat, Talk, Ton, kolloidales Siliciumdioxid, etc. in Kombination verwendet werden, so lange die Wirkungen der Erfindung (insbesondere die Verbesserung der Lagerbeständigkeit und die Bereitstellung einer Handhabbarkeit und die Stempeleignung) nicht verschlechtert werden.

Das oben genannte wasserlösliche Polymer umfasst neben den oben genannten Bindemitteln Polyvinylalkohol oder modifizierte Polyvinylalkohole (hiernach im Allgemeinen als „Polyvinylalkohol" bezeichnet), Stärke oder modifizierte Stärken wie oxidierte Stärke, mit Harnstoffphosphat veresterte Stärke, etc., Carboxylgruppen-haltige Polymere wie Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, alkylverestertes Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymerprodukt, Styrol-Acrylsäure-Copolymer, etc. Unter diesen sind Polyvinylalkohol, oxidierte Stärke, mit Harnstoffphosphat veresterte Stärke im Hinblick auf die Stempeleignung bevorzugt und eine Mischung aus Polyvinylalkohol (x) und oxidierter Stärke und/oder mit Harnstoffphosphat veresterter Stärke (y) mit einem Massenverhältnis (x/y) von 90/10 bis 10/90 ist besonders bevorzugt. Insbesondere wenn der oben genannte Polyvinylalkohol, die oxidierte Stärke und die mit Harnstoffphosphat veresterte Stärke in Kombination verwendet werden, dann ist das Gewichtsverhältnis (y1/y2) der oxidierten Stärke (y1) und der mit Harnstoffphosphat veresterten Stärke (y2) vorzugsweise 10/90 bis 90/10.

Der oben genannte modifizierte Polyvinylalkohol ist vorzugsweise Acetoacetyl-modifizierter Polyvinylalkohol, Diaceton-modifizierter Polyvinylalkohol, Silicon-modifizierter Polyvinylalkohol und Amid-modifizierter Polyvinylalkohol. Zusätzlich werden auch Sulfo-modifizierter Polyvinylalkohol, Carboxy-modifizierter Polyvinylalkohol, etc. verwendet.

Zudem kann die Verwendung eines Vernetzungsmittels, das mit dem Polyvinylalkohol in Kombination reagiert, die Lagerbeständigkeit, die Handhabbarkeit und die Stempeleignung verbessern.

Das Verhältnis des oben genannten wasserlöslichen Polymers liegt vorzugsweise bei 10–90 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei 30–70 Gewichtsprozent relativ zu dem Gesamtfeststoffgehalt (Masse) der Beschichtungslösung zur Bildung einer Schutzschicht.

Das Vernetzungsmittel zur Vernetzung des oben genannten wasserlöslichen Polymers umfasst vorzugsweise polyhydrische Aminverbindungen wie Ethylendiamin, etc., polyhydrische Aldehydverbindungen wie Glyoxal, Glutaraldehyd, Dialdehyd, etc., Dihydrazidverbindungen wie Adipinsäuredihydrazid, Phthalsäuredihydrazid, etc., wasserlösliche Methylolverbindungen (Harnstoff, Melamin und Phenol), multifunktionelle Epoxyverbindungen, polyhydrische Metallsalze (Al, Ti, Zr, Mg, etc.), etc. Unter diesen sind polyhydrische Aldehydverbindungen und Dihydrazidverbindungen bevorzugt.

Das Anteilsverhältnis des oben genannten Vernetzungsmittels liegt vorzugsweise bei ungefähr 2–30 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei 5–20 Gewichtsprozent relativ zu der Masse des oben genannten wasserlöslichen Polymers. Durch das Einbringen des Vernetzungsmittels kann die Filmstärke, die Wasserbeständigkeit, etc. weiter verbessert werden.

Das Mischungsverhältnis des anorganischen Pigments, das aus Aluminiumhydroxid, Kaolin und amorphem Siliciumdioxid ausgewählt ist, und des wasserlöslichen Polymers in der Schutzschicht liegt, obwohl es abhängig von der Art der Teilchengröße des anorganischen Pigments, der Art des wasserlöslichen Polymers, etc. variiert, vorzugsweise bei 50–400 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei 100–250 Gewichtsprozent der Menge des wasserlöslichen Polymers relativ zu der Masse des anorganischen Pigments.

Das Gesamtgewicht des anorganischen Pigments und des wasserlöslichen Polymers in der Schutzschicht liegt vorzugsweise bei nicht mehr als 50 Gewichtsprozent des gesamten Massegehalts der Schutzschicht.

Alternativ dazu wird im Hinblick auf die Verbesserung der Tintenstrahleignung eine Ausführungsform bevorzugt, bei der ein Tensid zu der oben genannten Schutzschicht hinzu gegeben wird, d. h. eine Beschichtungslösung zur Bildung einer Schutzschicht (hiernach manchmal als eine „Beschichtungslösung für eine Schutzschicht" bezeichnet).

Das oben genannte Tensid umfasst vorzugsweise Alkylbenzolsulfonsäuresalze wie Natriumdodecylbenzolsulfonat, etc., Sulfobernsteinsäurealkylestersalze wie Natriumdioctylsulfosuccinat, etc., Polyoxyethylenalkyletherphosphatester, Natriumhexametaphosphat, Perfluoralkylcarboxylat, etc. Unter diesen ist das Sulfobernsteinsäurealkylestersalz mehr bevorzugt.

Das Anteilsverhältnis des oben genannten Tensids liegt vorzugsweise bei 0,1–5 Gewichtsprozent und mehr bevorzugt bei 0,5–3 Gewichtsprozent relativ zu dem Gesamtfeststoffgehalt (Masse) der Beschichtungslösung zur Bildung einer Schutzschicht.

Die Beschichtungslösung für eine Schutzschicht kann durch das Auflösen oder Dispergieren des oben genannten anorganischen Pigments, das aus Aluminiumhydroxid, Kaolin und amorphem Siliciumdioxid ausgewählt ist, und dem wasserlöslichen Polymer und, falls dies notwendig ist, einem Vernetzungsmittel, einem Tensid, etc. in einem gewünschten wässrigen Lösungsmittel hergestellt werden. Die Beschichtungslösung kann ein Gleitmittel, ein Entschäumungsmittel, ein fluoreszierendes, aufhellendes Mittel, ein gefärbtes organisches Pigment, etc. enthalten, so lange die Wirkungen der Erfindung (insbesondere die Verbesserung der Lagerbeständigkeit und die Bereitstellung einer Handhabbarkeit und Stempeleignung) nicht verschlechtert werden.

Das oben genannte Gleitmittel umfasst zum Beispiel Metallseifen wie Zinkstearat, Calciumstearat, etc., Wachse wie Paraffinwachs, mikrokristallinen Wachs, Carnaubawachs, synthetischen Polymerwachs, etc.

– Substrat –

Konventionell bekannte Substrate können als das oben genannte Substrat eingesetzt werden. Insbesondere können Substrate wie Papiersubstrate wie Qualitätspapier, etc., beschichtetes Papier, das Papier und darauf aufgetragen ein Harz oder ein Pigment enthält, Harzlaminatpapier, Qualitätspapier mit einer Grundierungsschicht, synthetisches Papier, ein Plastikfilm, etc., beispielhaft dargestellt werden. Ein Substrat, das wieder verwendeten Papierfaserbrei als eine Hauptkomponente enthält, d. h. ein Substrat, bei dem 50 Gewichtsprozent des Substrats aus wieder gewonnenem Papierfaserbrei besteht, kann auch verwendet werden.

Das oben genannte Substrat ist vorzugsweise ein glattes Substrat mit einem Grad an Glätte im Bereich von 300 Sekunden bis 500 Sekunden, wie es im Hinblick auf die Punktreproduzierbarkeit in JIS-P8119 definiert wird. Zudem ist aus dem gleichen Grund der Grad an Glätte des Substrats, wie er in JIS-P8119 definiert wird, nicht geringer als 100 Sekunden und mehr bevorzugt nicht geringer als 150 Sekunden.

Der oben genannte wieder verwendete Papierfaserbrei wird durch die Kombination der folgenden drei Schritte 1) bis 3) hergestellt.

  • 1) Lösen ... Behandlung von recyceltem Papier unter Verwendung eines Pulpers zur Bildung von Fasern durch mechanische Kraft und ein chemisches Mittel und das Ablösen der Tinte, die auf den Fasern gedruckt ist.
  • 2) Staubreinigen ... Entfernen von Fremdsubstanzen (Plastik, etc.) und Stäuben, die in dem recyceltem Papier enthalten sind.
  • 3) Entfärben ... Entfernen der gedruckten Tinte, die von den Fasern abgezogen ist, aus dem System durch ein Schwebeverfahren oder ein Waschverfahren.

Falls es erwünscht ist, kann ein Bleichen gleichzeitig mit dem Entfärben oder in einem anderen Schritt durchgeführt werden.

Unter Verwendung des so erhaltenen recycelten Papierfaserbreis (100 Gewichtsprozent) oder einer Mischung aus recyceltem Papierfaserbrei und neuem Papierfaserbrei (Gehalt von weniger als 50 Gewichtsprozent) wird ein Substrat für ein konventionelles Verfahren für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gebildet.

Das oben genannte Substrat kann eine Grundierungsschicht enthalten. In diesem Fall wird die Grundierungsschicht vorzugsweise auf einer Oberfläche eines Substrats mit einer Stockigt-Größe von nicht weniger als 5 Sekunden bereit gestellt und die Grundierungsschicht enthält vorzugsweise ein Pigment und ein Bindemittel als Hauptkomponenten.

Als das Pigment für eine Grundierungsschicht können alle der allgemeinen anorganischen und organischen Pigmente verwendet werden, und ein Öl absorbierendes Pigment mit einem Ölabsorbtionsgrad, wie er in JIS-K5101 definiert wird, von nicht weniger als 40 ml/100 g (cm3/100 g) ist besonders bevorzugt. Spezifische Beispiele des Öl absorbierenden Pigments umfassen kalziniertes Kaolin, Aluminiumoxid, Magnesiumcarbonat, kalziniertes Kieselgur, Aluminiumsilicat, Magnesiumaluminiumsilicat, Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Aluminiumhydroxid, Kaolin, kalziniertes Kaolin, amorphes Siliciumdioxid, Harnstoffformalinharzpulver etc. Unter diesen ist kalziniertes Kaolin mit einem Ölabsorbtionsgrad von 70 ml/100 g bis 80 ml/100 g besonders bevorzugt.

Die Beschichtungsmenge des oben genannten Pigments während des Auftragens und der Bildung einer Grundierungsschicht auf einem Substrat beträgt vorzugsweise nicht weniger als 2 g/m2, mehr bevorzugt 4 g/m2 und besonders bevorzugt 7–12 g/m2.

Das Bindemittel für die Grundierungsschicht umfasst wasserlösliche Polymere und wässrige Bindemittel. Diese können allein oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.

Das oben genannte wasserlösliche Polymer umfasst zum Beispiel Stärke, Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Carboxymethylcellulose, Methylcellulose, Casein, etc. Das oben genannte wässrige Bindemittel ist im Allgemeinen synthetisches Gummilatex oder eine synthetische Harzemulsion und umfasst zum Beispiel Styrol-Butadien-Gummilatex, Acrylnitril-Butadien-Gummilatex, Methylacrylat-Butadien-Gummilatex, Vinylacetatemulsion, etc.

Die Menge des Bindemittels für eine zu verwendende Grundierungsschicht wird entsprechend der Filmstärke, der Wärmeempfindlichkeit einer wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht, etc. bestimmt und ist vorzugsweise 3–100 Gewichtsprozent, mehr bevorzugt 5–50 Gewichtsprozent und besonders bevorzugt 8–15 Gewichtsprozent relativ zu dem Gewicht des Pigments in der Grundierungsschicht. Die Grundierungsschicht kann Wachs, ein entfärbungshemmendes Mittel, ein Tensid, etc. enthalten.

Die Beschichtungslösung zur Bildung einer Grundierungsschicht kann gemäß einem bekannten Beschichtungsverfahren aufgetragen werden. Spezifische Beispiele umfassen Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines Luftmesserbeschichters, eines Walzenbeschichters, eines Klingenbeschichters, eines Gravurbeschichters, eines Vorhangbeschichters, etc. Unter diesen ist ein Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines Vorhangbeschichters oder eines Klingenbeschichters bevorzugt und ein Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines Klingenbeschichters ist mehr bevorzugt. Nach dem Auftragen und der Trocknung kann eine glättende Behandlung (falls notwendig, Kalandrieren), etc. für die Grundierungsschicht bereitgestellt werden.

Das Verfahren unter Verwendung des oben genannten Klingenbeschichters ist nicht auf ein Beschochtungsverfahren unter Verwendung einer Kant-(bevel type)klinge oder einer Spann-(pent type)klinge beschränkt und umfasst Beschichtungsverfahren unter Verwendung einer Stabklinge, Beschichtungsverfahren unter Verwendung einer „Pill"-klinge, etc. Zudem ist das Beschichtungsverfahren nicht auf Verfahren unter Verwendung eines nicht maschinengestützten Beschichters beschränkt und die Beschichtung kann unter Verwendung eines maschinengestützten Beschichters durchgeführt werden, der auf einer Papierpressmaschine bereitgestellt wird. Zusätzlich kann zur Erzielung einer herausragenden Glätte und Oberflächenform durch die Bereitstellung einer Fliessfähigkeit während der Klingenbeschichtung die Beschichtungslösung zur Bildung einer Grundierungsschicht (eine Beschichtungslösung für eine Unterschicht) Carboxymethylcellulose mit einem Grad an Veretherung von 0,6–0,8 und einem gewichtsdurchschnittlichen Molekulargewicht von 20.000–200.000 zu 1–5 Gewichtsprozent, vorzugsweise 1–3 Gewichtsprozent relativ zu der Menge des oben genannten Pigments enthalten.

Die Beschichtungsmenge der Grundierschicht ist, obwohl sie nicht speziell beschränkt ist, vorzugsweise nicht weniger als 2 g/m2, mehr bevorzugt nicht weniger als 4 g/m2 und insbesondere bevorzugt nicht weniger als 7–12 g/m2 in Bezug auf die Eigenschaften des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials.

In der Erfindung ist ein Grundierungsbasispapier mit einer Grundierungsschicht (besonders bevorzugt ist eine Grundierungsschicht mit einer hohen Öl absorbierenden Eigenschaft, hohen adiabatischer Wirkung und hoher Glätte) bevorzugt und ein Grundierungsbasispapier mit einer Grundierungsschicht, die ein Öl absorbierendes Pigment unter Verwendung eines Klingenbeschichters enthält, ist im Hinblick auf die Verbesserung der Kopfkompatibilität eines Thermokopfes und die Verbesserung der Empfindlichkeit und der Bildqualität besonders bevorzugt.

Die Gesamtionenkonzentration der Na+-Ionen und der K+-Ionen, die in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial enthalten sind, liegt vorzugsweise bei nicht weniger als 1.500 ppm, mehr bevorzugt bei nicht weniger als 1.000 ppm und besonders bevorzugt bei nicht weniger als 800 ppm im Hinblick auf die Verhinderung der Kopfkorrosion eines Thermokopfes, der mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial in Kontakt steht. Als ein Ergebnis der Auswahl und der Verwendung eines Materials mit einem niedrigen Ionengehalt kann die gesamte Ionenkonzentration relativ zu der Gesamtheit des Substrats, der Schicht, etc., die das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ausmacht, niedrig gehalten werden und die Menge der Ionen, die an dem Kopf haften, kann niedrig gehalten werden, was zu einer Verbesserung der Antikorrosionseigenschaft (Beständigkeit) des Thermokopfes führen kann.

Die Ionenkonzentration der oben genannten Na+-Ionen und der K+-Ionen kann durch das Extrahieren des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials mit erwärmtem Wasser und das Messen des erwärmten Wassers auf die Ionenmassen des Na+-Ions und des K+-Ions hin mit einem quantitativen Analyseverfahren durch das Atomabsorptionsverfahren gemessen werden. Die oben genannte Gesamtionenkonzentration wird in ppm relativ zu der Gesamtmasse des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials dargestellt.

Für das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung liegt die Feuchtigkeit der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, d. h. der Kontaktwinkel eines Tröpfchens destillierten Wassers, das auf die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht auf getropft wird, nach 0,1 Sekunden bei vorzugsweise nicht weniger als 20 ° und mehr bevorzugt bei 50 ° oder mehr. Durch die Anpassung des oben genannten Kontaktwinkels in dem oben genannten Bereich kann das Verschmieren der Tinte nach dem Drucken unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers oder nach dem Stempeln wirksam verhindert werden (Bereitstellung oder Verbesserung einer Tintenstrahleignung), wodurch die Verbesserung der Stempeleignung erreicht werden kann.

Der oben genannte Kontaktwinkel kann durch das Einbringen einer Elektronen aufnehmenden Verbindung erhalten werden, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt wird (vorzugsweise 4-Hydroxybenzolsulfonanilid). Alternativ dazu ist auch ein Verfahren bevorzugt, das die Zugabe von Materialien zu dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial umfasst, die in der Lage sind, den Kontaktwinkel von destilliertem Wassers auf der Aufzeichnungsoberfläche aufrecht zu erhalten, wie ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel, Paraffinwachs, der für die Erfindung verwendet wird.

Der oben genannte Kontaktwinkel kann durch das Tropfen von destilliertem Wasser auf die Oberfläche (Aufzeichnungsoberfläche) der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht des wärmeempfindlichen Materials und das Messen des Kontaktwinkels 0,1 Sekunden danach durch ein konventionelles Verfahren, zum Beispiel unter Verwendung einer dynamischen Kontaktwinkelabsorptionstestvorrichtung wie einem FIBRO-System (Markenname: DAT1100®, hergestellt von FIBRO-System, AB) gemessen werden.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung ist im Hinblick auf die herausragende Bildretentionseigenschaft nützlich und die Dichteretentionrate des oben genannten gebildeten Bildes nach dem Stehen lassen des fotografisch gedruckten Bildes unter Umgebungsbedingungen bei einer Temperatur von 60 °C und einer relativen Feuchte von 20 % für 24 Std. ist vorzugsweise nicht weniger als 65 %. Wie es oben erwähnt wird, kann durch das Einbringen der elektronenaufnehmenden Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt wird (insbesondere bevorzugt 4-Hydroxybenzolsulfonanilid), vorzugsweise eines Bildstabilisators, etc., die oben genannte Dichteretentionsrate im oben genannten Bereich angepasst werden. Dem entsprechend kann das gebildete Bild mit hoher Dichte für einen langen Zeitraum aufrecht erhalten werden und es kann in einem Gebiet angewendet werden, bei dem eine hohe Bildbeständigkeit für einen langen Zeitraum wie bei der Lagerung wichtiger Dokumente, Kartenvorverkauf, Rechnungen, Empfangsbestätigungen, etc., notwendig sind.

Die Dichteretentionsrate des Bildes wird in der folgenden Gleichung gezeigt, und zwar durch das Verhältnis (%) der Dichte des Bildes nach dem Stehen lassen in einer Atmosphäre mit einer Temperatur von 60 °C und einer relativen Feuchte von 20 % für 24 Std. nach dem fotografischen Drucken im Verhältnis zu einer Bilddichte, die unter Verwendung eines Macbeth-Reflektionsdensitometers (z. B. RD-918) direkt nach dem fotografischen Drucken des Bildes gemessen wird, wobei beides Mal das Drucken unter der gleichen Randbedingungen durchgeführt wird. Dichteretentionsrate = [(Bilddichte nach dem Stehen lassen)/(Bilddichte direkt nach dem Drucken)] × 100.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung wird durch das Auftragen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung gefolgt von Trocknen hergestellt. Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß dem ersten, zweiten, neunten, dreizehnten und siebzehnten Aspekten der Erfindung werden vorzugsweise durch die Bildung einer einzelnen oder einer Vielzahl von Schichten durch das Auftragen einer oder einer Vielzahl von Beschichtungslösungen auf eine Oberfläche des Substrats durch Vorhangbeschichtung gefolgt durch die Trocknung der Beschichtungsschichten hergestellt. Die durch Vorhangbeschichtung gebildeten Schichten sind nicht auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht beschränkt und enthalten eine Unterschicht und eine Schutzschicht (diese Schichten werden kollektiv als „Beschichtungsschichten" bezeichnet). Diese benachbarten Schichten können gleichzeitig durch Vorhangbeschichtung aufgetragen werden. Es wird wenigstens eine Schicht durch Vorhangbeschichten unter Verwendung eines Vorhangbeschichters in der Erfindung gebildet, da eine höhere Dichte (höhere Empfindlichkeit) unter Verwendung einer kleineren Menge der Materialien bei gleichzeitiger Verbesserung der Bildqualität erhalten werden kann. Gleichzeitig ermöglichen durch Vorhangbeschichten beschichtete Mehrfachschichten die Verringerung des Energieverbrauchs während eines Herstellungsverfahrens und ermöglichen die Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials unter Bereitstellung einer reduzierten Umweltbelastung.

Beispiele der Kombination der Schichten, die durch gleichzeitiges Auftragen der mehreren Schichten gebildet werden, umfassen eine Kombination der Unterschicht und der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, eine Kombination der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht, eine Kombination der Unterschicht, der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht, eine Kombination von wenigstens zwei Arten von unterschiedlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten und eine Kombination von wenigstens zwei Arten von unterschiedlichen Schutzschichten. Jedoch ist die Kombination nicht speziell darauf beschränkt.

Beispiele des Vorhangbeschichters, der zum Auftragen der Beschichtungslösung auf das Substrat verwendet wird, umfassen einen Extrusionstrichtervorhangbeschichter und einen Gleittrichtervorhangbeschichter. Obwohl der Beschichter nicht sonderlich beschränkt ist, kann vorzugsweise der Vorhangbeschichter vom Rutschtrichtertyp, der für fotografische fotoempfindliche Materialien verwendet wird, wie er in der Veröffentlichung der japanischen Patentanmeldung (JP-B) Nr. 49-24133 offenbart wird, verwendet werden. Mehrfachschichten können leicht und gleichzeitig unter Verwendung des Vorhangbeschichters vom Rutschtrichtertyp verwendet werden.

Die Viskosität der Beschichtungslösung zur Bildung der Beschichtungsschicht ist im Bereich von 30 bis 300 mPa·s in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung spezifiziert. Das Vorkommen einer beschädigten Beschichtung kann durch das Anpassen der Viskosität in dem oben beschriebenen Bereich verringert werden und der Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht kann verbessert werden. Der Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht wird schlecht, wenn die Viskosität geringer als 30 mPa·s ausfällt, während es auch leicht zu Problemen mit der Beschichtungsschicht kommt, wenn die Viskosität 300 mPa·s überschreitet. Die Viskosität, wie sie hierin verwendet wird, ist eine Viskosität der Beschichtungslösung, die bei 60 Upm unter Verwendung eines Viskosimeters von B-Typ bei einer Beschichtungstemperatur gemessen wird.

Die Viskosität der Beschichtungslösung liegt vorzugsweise im Bereich von 30 bis 250 mPa·s und mehr bevorzugt bei 50 bis 200 mPa·s.

Zur Anpassung der Viskosität der Beschichtungslösung auf einen gewünschten Wert ist es effektiv, ein wasserlösliches Polymer mit einer hohen Viskosität hinzu zu geben. Genauer gesagt ist Natriumcarboxymethylcellulose mit einem hohen Molekulargewicht am meisten bevorzugt, da es die Empfindlichkeit nicht nachteilig beeinflusst.

Die Oberflächenspannung der Beschichtungslösung liegt vorzugsweise bei 25 bis 50 mN/m in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung. Ein stabiler Vorhangfilm kann unter Verbesserung des Oberflächenzustandes der Beschichtungsschicht gebildet werden, wenn die Oberflächenspannung der Beschichtungslösung in den Bereich von 25 bis 50 mN/m fällt. Somit kann ein guter Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht erhalten werden. Die Oberflächenspannung, wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf die so genannte statische Oberflächenspannung der Beschichtungslösung, die durch ein Platinüberzugsverfahren bei einer Beschichtungstemperatur gemessen wird.

Obwohl es effektiv ist, ein Tensid zur Anpassung der Oberflächenspannung der Beschichtungslösung hinzu zu geben, sind Alkylbenzolsulfonat, Alkylnaphthalinsulfonat, Sulfosuccinatalkylester und Polyoxyethylenalkyletherphosphatester bevorzugt, da es kaum zur Nebelbildung kommt und die Empfindlichkeit fast nicht verringert wird. Natriumdodecylbenzolsulfonat, das Triethanolaminsalz des Dodecylbenzolsulfonats, das Natriumsalz des Sulfosuccinat-4-methylpentylesters, das Natriumsalz des Sulfosuccinat-2-ethylhexylesters und das Natriumsalz des Polyoxyethylenalkyletherphosphatesters sind von diesen besonders bevorzugt.

Gemäß dem neunten Aspekt des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der Erfindung liegt die höchste Oberflächentemperatur des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials während des Trocknungsverfahrens bei einer konstanten Geschwindigkeit bei 65 °C oder niedriger. Die Temperatur von 65 °C oder niedriger macht es möglich, das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit hoher Weiße zu erhalten. Die Weiße wird verringert, wenn die Temperatur 65 °C überschreitet, sogar wenn sie während des Trocknungsverfahrens bei konstanter Geschwindigkeit nur zeitweilig überschritten wird. Die Temperatur ist vorzugsweise 55 °C oder niedriger und mehr bevorzugt 45 °C oder niedriger.

Das Trocknungsverfahren bei konstanter Geschwindigkeit, wie es hierin verwendet wird, bezieht sich auf die Dauer eines Phänomens, bei dem sich ein Feuchtigkeitsgehalt in der Beschichtungsschicht anteilig mit der Zeit verringert.

Gemäß dem dreizehnten Aspekt des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der Erfindung wird die Beschichtungsgeschwindigkeit der Vorhangbeschichtung auf 200 bis 2.000 m/Minute unter Spezifizieren einer Fallgeschwindigkeit der Beschichtungslösung in der Form eines Films am Beschichtungspunkt auf das 1/40 fache bis 1 fache der Beschichtungsgeschwindigkeit angepasst, was ein verringertes Vorkommen einer beschädigten Beschichtung ermöglicht und den Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht verbessert. Die Beschichtungsgeschwindigkeit, wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf eine Laufgeschwindigkeit des Substrats, auf das die Vorhangbeschichtung aufgetragen wird, und der Beschichtungspunkt bezieht sich auf den Punkt, an dem die Beschichtungslösung in der Form eines Films herunter fällt. Die Fallgeschwindigkeit bezieht sich auf die Geschwindigkeit an dem Punkt, an dem die Beschichtungslösung in der Form eines Films an dem Beschichtungspunkt fällt.

Die Fallgeschwindigkeit ist mehr bevorzugt das 1/20 bis 1/2-fache und mehr bevorzugt das 1/15–1/3-fache der Beschichtungsgeschwindigkeit. Wenn die Fallgeschwindigkeit weniger als das 1/40-fache der Beschichtungsgeschwindigkeit ausmacht, dann kann sich der Beschichtungsfilm verschlechtern oder die Beschichtungslösung in der Form eines Films kann nicht einheitlich verteilt werden, und zwar durch die Auswirkung der Luft, die das Substrat begleitet, was somit in einem schlechten Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht resultiert. Wenn die Fallgesohwindigkeit das 1-fache der Beschichtungsgeschwindigkeit überschreitet, wird auf der anderen Seite ein „Flüssigkeitklecks" an der Seite gebildet, die stromaufwärts vom Beschichtungspunkt liegt, was zu einem anderen schlechten Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht führt.

Die Fallgeschwindigkeit kann durch das Ändern der anfänglichen Fallposition der Beschichtungslösung relativ zu der Position eines Vorhangbeschichtungskopfes (die Höhe des Fallpunkts) oder durch das Ändern der Ausstoßgeschwindigkeit der Beschichtungslösung gesteuert werden. Die Fallposition wird üblicherweise in dem Bereich von 10 bis 300 mm unter Berücksichtigung der Handhabbarkeit und der Stabilität des Vorhangfilms angepasst.

Die durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wird angepasst, so dass sie nicht mehr als 2,0 &mgr;m in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial gemäß des siebzehnten Aspekts der Erfindung darstellt. Die durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht liegt vorzugsweise bei 0,5 bis 2,0 &mgr;m. Die durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht kann gemäß dem Verfahren gemessen werden, das in JIS B 0601 (1994) standardisiert wird.

Die Bilddichte beträgt vorzugsweise nicht weniger als 1,20 beim Thermodrucken bei einer aufgetragenen Energie von 15,2 mJ/mm2 auf das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung. Die Zusammensetzung jeder Komponente, die Konstruktion der Schicht und das Auftragungsverfahren, insbesondere die Art und die Menge des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffes, der elektronenaufnehmenden Verbindung, des Klebstoffes und des die Empfindlichkeit steigernden Mittels sowie das Beschichtungsverfahren und die Schutzschicht können abhängig von einem bevorzugten Ausführungsverfahren so ausgewählt werden, um eine Bilddichte von 1,20 oder mehr zu erzielen.

Es ist besonders bevorzugt, dass die Bilddichte bei der aufgetragenen Energie in einen Bereich von 1,25 bis 1,35 fällt.

BEISPIELE

Hiernach wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Beispiele erklärt. Jedoch sollte die Erfindung nicht als auf diese Beispiele beschränkt interpretiert werden. Wie es hierin verwendet wird, bedeutet „Anteile" und „%" in den Beispielen jeweils „Gewichts/Massenanteile" und „Gewichts/Massenprozent".

Beispiel 1 < Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht > – Herstellung der Dispersion A (die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff enthält) –

Die folgenden Komponenten wurden dispergiert und in einer Kugelmühle vermischt, um die Dispersion A mit einem volumenmittleren Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben. Der volumenmittlere Durchmesser wurde unter Verwendung einer Vorrichtung zur Messung der Größenverteilung vom Laserstreutyp (Markenname: LA500, hergestellt von Horiba, Inc.) gemessen.

[Zusammensetzung der Dispersion A]

  • 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran ... 10 Anteile (ein elektronenabgebender farbloser Farbstoff)
  • Polyvinylalkohol, 2,5 %-ige Lösung ... 50 Anteile (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.)

– Herstellung der Dispersion B (enthaltend eine elektronenaufnehmende Verbindung) –

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle dispergiert und vermischt, um die Dispersion B mit einem volumenmittleren Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben. Der volumenmittlere Durchmesser wurde in einer ähnlichen Weise wie für die Dispersion A gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion B)

  • 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ... 20 Anteile (eine elektronenaufnehmende Verbindung, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt wird)
  • Polyvinylalkohol, 2,5 %-ige Lösung ... 100 Anteile (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.)

– Herstellung der Dispersion C (die ein empfindlichkeitsverstärkendes Mittel enthält) –

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle dispergiert und gemischt, um die Dispersion C mit einem volumenmittleren Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben. Der volumenmittlere Durchmesser wurde in einer ähnlichen Weise wie für die Dispersion A gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion C)

  • 2-Benzyloxynaphthalin (ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel) ... 20 Anteile
  • Polyvinylalkohol, 2,5 %-ige Lösung ... 100 Anteile (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.)

– Herstellung der Dispersion D (die ein Pigment enthält) –

Die folgenden Komponenten wurden in einer Sandmühle dispergiert und vermischt, um die Dispersion D mit einem volumenmittleren Durchmesser von 2,0 &mgr;m zu ergeben. Der volumenmittlere Durchmesser wurde in einer ähnlichen Weise wie für die Dispersion A gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion D)

  • Leichtes Calcit-Calciumcarbonat ... 40 Anteile (Markenname: UNIVER 70®, hergestellt von der Shiraishi Kogyo K. K.)
  • Natriumpolyacrylat ... 1 Anteil
  • Destilliertes Wasser ... 60 Anteile

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die folgenden Komponenten wurden vermischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben.

(Zusammensetzung für eine Beschichtungslösung für eine wärmeaufzeichnende Schicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • Zinkstearat, 30 %-ige Dispersion ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • Natriumcarboxymethylczellulose (1 %-ige wässrige Lösung Cellogen EP®,

    (hergestellt von der Daiichi Kogyo Seyaku Co., Ltd.)) ... 100 Anteile
  • Natriumdodecylbenzolsulfonat (25 %) ... 4 Anteile

< Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Substratunterschicht >

Die folgenden Komponenten wurden durch das Rühren unter Verwendung einer Lösevorrichtung vermischt, um eine Dispersion zu ergeben.

  • Kalziniertes Kaolin (Ölabsorptionsmenge von 75 ml/100 g) ... 100 Anteile
  • Nariumhexametaphosphat ... 1 Anteil
  • Destilliertes Wasser ... 110 Anteile.

Zu der erhaltenen Dispersion wurde dann SBR (Styrol-Butadien-Gummilatex, 20 Anteile) und eine oxidierte Stärke (25 %, 25 Anteile) hinzu gegeben, um eine Beschichtungslösung für eine Substratunterschicht zu ergeben.

< Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials >

Qualitätspapier mit einem Grad an Glätte von 150 Sekunden, der durch JIS 8119 gemessen wurde, wurde als ein Substrat hergestellt. Auf die Oberfläche des Qualitätspapiers wurde eine Beschichtungslösung für eine Substratunterschicht aufgetragen, die wie oben erhalten wurde, und zwar durch einen Klingenbeschichter, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 8 g/m2 ergab, um eine Unterschicht zu ergeben. Durch das Auftragen der Unterschicht betrug der Grad der Glätte des Substrats, wie er durch JIS 8119 gemessen wird, 350 Sekunden.

Auf die Unterschicht wurde dann die Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, wie sie oben erhalten wurde, unter Verwendung eines Vorhangbeschichters aufgetragen, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 4 g/m2 ergab und dann getrocknet, um eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu bilden. Die Oberfläche der so gebildeten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurde dann kalanderbehandelt, um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (1) der Erfindung zu ergeben.

Beispiel 2 – Herstellung der Dispersion E –

Die folgenden Komponenten wurden in einer Sandmühle dispergiert und vermischt, um die Dispersion E mit einem volumenmittleren Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben. Der volumenmittlere Durchmesser wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion E)

  • 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (ein Bildstabilisator) ... 5 Anteile
  • Polyvinylalkohol, 2,5 %-ige Lösung ... 25 Anteile

    (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.; ein Klebstoff)

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die Dispersionen A, B, C und D wurden gemäß einem zu Beispiel 1 ähnlichen Verfahren hergestellt und mit der Dispersion E, die wie oben erhalten wurde, in der folgenden Zusammensetzung vermischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben. Zusätzlich wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (2) zur Verfügung gestellt. Die Viskosität der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht betrug 180 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 36 mN/m.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Farbentwickungsschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion E ... 30 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • Zinstearat, 30 %-ige Dispersion ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • Natriumcarboxymethylcellulose (1 %-ige wässrige Lösung von Cellogen EP

    (hergestellt von der Daiichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.)) ... 100 Anteile
  • Natriumdodecylbenzolsulfonat (25 %) ... 4 Anteile

Beispiel 3

Die Dispersion E-1' wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 2 hergestellt, außer dass 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan anstelle von 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenl)butan (ein Bildstabilisator) zur Herstellung der Dispersion E verwendet wurde. Zudem wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 2 das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (3) zur Verfügung gestellt. Die Viskosität der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht betrug 190 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 37 mN/m.

Beispiel 4

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (4) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P832®, hergestellt von der Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd., 20 Anteile) anstelle von leichtem Calcit-Calciumcarbonat (UNIVER 70®; anorganisches Pigment, 40 Anteile) zur Herstellung der Dispersion D verwendet wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht betrug 170 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 37 mN/m.

Beispiel 5

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (5) wurden in einer ähnlichen Weise wie Beispiel 1 hergestellt, außer dass Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGLITE H42®, hergestellt von Showa Denko K. K., 40 Anteile) anstelle von leichtem Calcit-Calciumcarbonat (UNIVER 70®; anorganisches Pigment, 40 Anteile) zur Herstellung der Dispersion D verwendet wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht betrug 190 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 34 mN/m.

Beispiel 6

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (6) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass ein Sulfo-modifizierter Polyvinylalkohol (Markenname: GOHSERAN L3266®, hergestellt von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd., 2,5 %ige wässrige Lösung) anstelle des Polyvinylakohols als 2,5 %-ige Lösung (ein Klebstoff), der für die Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, verwendet wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die so hergestellt wurde, betrug 150 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 33 mN/m.

Beispiel 7

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (7) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die 2,5 %-ige wässrige Polyvinylalkohollösung (Klebstoff), die für die Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, in einen Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol (Markenname: D500®, hergestellt von der Unitika Ltd., 2,5 %ige wässrige Lösung) geändert wurde und dass Adipinsäuredihydrazid als 5 %ige wässrige Lösung (ein Vernetzungsmittel, 13 Anteile) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gegeben wurde, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die so hergestellt wurde, betrug 170 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 35 mN/m.

Beispiel 8

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (8) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass die 2,5 %-ige wässrige Lösung des Polyvinylalkohols (ein Klebemittel), die zur Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, in eine 2,5 %-ige wässrige Lösung eines Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols (Markenname: GOHSEFIMER Z210®, der von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd., hergestellt wird) geändert wurde und dass eine 5 %-ige wässrige Lösung Glyoxal (ein Vernetzungsmittel, 13 Anteile) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hinzu gegeben wurde, die durch das Vermischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die so hergestellt wurde, betrug 190 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug 33 mN/m.

Beispiel 9

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (9) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass recyceltes Papier (50 g/m2), das aus recyceltem Papierfaserbrei (70 %) und LBKP (30 %) besteht und einen Glättegrad, der durch JIS-8119 gemessen wurde, von 170 Sekunden aufweist, anstelle des Qualitätspapiers verwendet wurde, das als ein Substrat in Beispiel 1 verwendet wurde.

Beispiel 10

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (10) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass das Verfahren, umfassend das gleichzeitige Auftragen der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 1 erhalten wurde, und der Beschichtungslösung für eine Schutzschicht mit der folgenden Zusammensetzung, um mehrere Schichten unter Verwendung eines Vorhangbeschichters zu bilden, das Trocknen und Kalandrieren der Oberfläche der laminierten Schutzschicht, anstelle des Verfahrens verwendet wurde, umfassend das Auftragen einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, das Trocknen und Kalandrieren nach der Bildung einer Unterschicht auf einem Substrat in der < Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials > von Beispiel 1 verwendet wurde. Die Trockenbeschichtungsmenge der schützenden Schicht betrug 2,0 g/m3.

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Schutzschicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert es wurde eine Pigmentdispersion mit einem volumenmittleren Durchmesser von 2 &mgr;m hergestellt. Der volumenmittlere Durchmesser wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 gemessen.

  • Aluminiumhydroxid (durchschnittliche Teilchengröße 1 &mgr;m ... 40 Anteile

    (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko K. K.)
  • Natriumpolyacrylat ... 1 Anteil
  • Wasser ... 60 Anteile

Eine Mischung aus einer 15 %-igen wässrigen Lösung einer mit Harnstoffphosphat veresterten Stärke (Markenname: MS4600®, hergestellt von der Nihon Shokuhin Kako Col., Ltd., 200 Anteile), einer 15 %-igen wässrigen Lösung Polyvinylalkohol (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd., 200 Anteile) und Wasser (60 Anteile) wurde getrennt hergestellt. Zu der Mischung wurde die Pigmentdispersion, wie sie oben erhalten wurde, hinzu gegeben sowie 25 Anteile einer emulgierten Dispersion Zinkstearat mit dem volumenmittleren Durchmesser von 0,15 &mgr;m (Markenname HYDRIN F115®, hergestellt von der Chukyo Yushi Co., Ltd.) und 125 Anteile einer 2 %-igen wässrigen Lösung des Natriumsalzes des Sulfobernsteinsäure-2-ethylhexylester, um eine Beschichtungslösung für eine Schutzschicht zu ergeben.

Beispiele 11 bis 13

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (11) bis (13) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 6 erhalten, außer dass Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H43®, volumenmittlerer Durchmesser 0,7 &mgr;m, hergestellt von Showa Denko K. K., 40 Anteile), Kaolin (Markenname: KAOBRITE®, volumenmittlerer Durchmesser 2,5 &mgr;m, hergestellt von Shiraishi Kogyo K. K., 40 Anteile) und amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P707®, volumenmittlerer Durchmesser 2,2 &mgr;m, hergestellt von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd., 20 Anteile) jeweils anstelle von Aluminiumhydroxid (HYGILITE H42®, ein anorganisches Pigment, 40 Anteile) verwendet wurden, das zur Herstellung der Beschichtungslösung für eine schützende Schicht von Beispiel 10 verwendet wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösungen für die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten in den Beispielen 11 bis 13, die so hergestellt wurden, betrugen jeweils 38 mPa·s, 45 mPa·s und 40 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug jeweils 31 mN/m, 29 mN/m und 33 mN/m.

Beispiele 14 bis 20

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (14) bis (20) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass Dimethylbenzyloxalat (Markenname: HS3520R-N, hergestellt von Dainippon Ink and Chemicals, Inc.), m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan jeweils anstelle von 2-Benzyloxynaphthalin (ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel), das zur Herstellung der Dispersion C verwendet wurde, verwendet wurden. Die Viskosität der Beschichtungslösungen für die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten in den Beispielen 14 bis 20, die so hergestellt wurden, betrug jeweils 180 mPa·s, 190 mPa·s, 190 mPa·s, 200 mPa·s, 180 mPa·s, 180 mPa·s, 200 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug jeweils 35 mN/m, 34 mN/m, 35 mN/m, 34 mN/m, 36 mN/m, 34 mN/m und 35 mN/m.

Beispiele 21 bis 25

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (21) bis (25) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass jeweils 2-Anilino-3-methyl-6-diebutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluorid anstelle von 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran (ein elektronenabgebender farbloser Farbstoff) zur Herstellung der Dispersion A von Beispiel 1 verwendet wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösungen für die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten in den Beispielen 21 bis 25, die so hergestellt wurden, betrug jeweils 180 mPa·s, 170 mPa·s, 190 mPa·s, 170 mPa·s und 180 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug jeweils 35 mN/m, 34 mN/m, 35 mN/m, 34 mN/m und 35 mN/m.

Beispiele 26 bis 29

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (26) bis (29) wurden entsprechend einem zu Beispiel 1 ähnlichen Verfahren erhalten, außer dass jeweils N-Benzyl-4-hydroxybenzolsulfonamid (= p-N-Benzylsulfamoylphenol), BTUM, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon und 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol anstatt 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (eine elektronenaufnehmende Verbindung), das zur Herstellung der Dispersion in Beispiel 1 verwendet wurde, verwendet wurden. Die Viskosität der Beschichtungslösungen für die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten in den Beispielen 26 bis 29, die so hergestellt wurden, betrug jeweils 180 mPa·s, 190 mPa·s, 180 mPa·s und 200 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug jeweils 35 mN/m, 34 mN/m, 36 mN/m und 34 mN/m.

Vergleichende Beispiele 1 und 2

Die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (30) und (31) wurden entsprechend einem zu Beispiel 1 ähnlichem Verfahren erhalten, außer dass jeweils 2,2'-Bis(4-hydroxyphenol)propan (Bisphenol A) und 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (eine elektronenaufnehmende Verbindung), das zur Herstellung der Dispersion B in Beispiel 1 verwendet wurde, verwendet wurden. Die Viskosität der Beschichtungslösungen für die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten in den vergleichenden Beispielen 1 und 2, die so hergestellt wurden, betrugen jeweils 180 mPa·s und 180 mPa·s und die Oberflächenspannung davon betrug jeweils 35 mN/m und 36 mN/m.

Vergleichendes Beispiel 3

Das vergleichende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (32) wurde in einer zu Beispiel 1 ähnlichen Weise erhalten, außer dass eine 1 %-ige wässrige Lösung Carboxymethylcellulose bei der Herstellung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht in Beispiel 1 in destilliertes Wasser geändert wurde. Die Viskosität der Beschichtungslösung für das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial betrug 25 mPa·s und die Oberflächenspannung betrug 37 mN/m.

Vergleichendes Beispiel 4

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (33) wurde durch die Verwendung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht in Beispiel 1 in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass ein Luftmesserbeschichter anstelle eines Vorhangbeschichters verwendet wurde.

(Auswertung)

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der vorliegenden Erfindung (1) bis (29) und die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (30) bis (33) wurden Messungen und Untersuchungen in Bezug auf die folgenden Eigenschaften ausgesetzt. Die Ergebnisse der Messungen und Untersuchungen werden unten in Tabelle 1 aufgelistet.

(1) Messung der Empfindlichkeit

Unter Verwendung einer wärmeempfindlichen Druckvorrichtung, die einen Thermokopf mit einer teilweisen glasierten Struktur (Markenname: KF2003-GD31A®, hergestellt von Rohm Co., Ltd.), enthält, wurde das Drucken durchgeführt. Das Drucken wurde unter den Bedingungen einer Kopfspannung von 24 V und einer Druckfrequenz von 0,98 ms/Linie (Druckgeschwindigkeit von 12,8 cm/s) bei einer Pulsbreite von 0,375 ms (aufgetragene Energie 15,2 mJ/mm2) durchgeführt und die Druckdichte wurde unter Verwendung einer Reflektionsdensitometervorrichtung von Macbeth (Markenname: RD-918®, hergestellt von der Macbeth Corporation) gemessen.

(2) Auswertung des Oberflächenzustandes der Beschichtungsschicht

Die Oberfläche von jedem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial wurde auf 120 °C durch Bügeln erhitzt und beobachtet, um den Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht nach der Entwicklung von Farbe nach den folgenden Kriterien zu bewerten:

[Kriterien]

  • ⫿
    Der Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht ist gleichmäßig.
    &Dgr;
    Es kam zu keinem praktischen Problem, allerdings zu einer leichten Unebenheit.
    X
    Die Farbentwicklung ist nicht einheitlich mit einer ernstzunehmenden Unglätte.

(3) Auswertung der Hintergrundvernebelung

Jedes der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurde unter den Umgebungsbedingungen einer Temperatur von 60 °C und der relativen Feuchte von 20 % für 24 Stunden stehen gelassen und die Dichte des Hintergrundanteils (nicht Bildanteils) wurde unter Verwendung einer Reflektionsdensitometervorrichtung von Macbeth (Markenname: RD-918®, hergestellt von der Macbeth Corporation) gemessen. Je niedriger der Wert wird, desto besser wird die Hintergrundvernebelung.

(4) Auswertung der Bildretentionseigenschaft

Das oben genannte wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde einem fotografischen Drucken mit der gleichen Vorrichtung und den gleichen Bedingungen wie denen für die „(1) Messung der Empfindlichkeit" ausgesetzt. Es wurde die Bilddichte direkt nach dem fotografischen Drucken des Bildes und die Bilddichte nach dem Stehen lassen bei einer Atmosphäre mit einer Temperatur von 60 °C und einer relativen Feuchte von 20 ° für 24 Stunden unter Verwendung der Reflektionsdensitometervorrichtung von Macbeth (Markenname: RD-918®, hergestellt von der Macbeth Corporation) gemessen. Danach wurde das Verhältnis der Bilddichte nach dem Stehen lassen im Verhältnis zu der Bilddichte direkt nach dem Drucken des Bildes (%, Dichteretentionsverhältnis) basierend auf der folgenden Gleichung berechnet, was als ein Index zur Auswertung der Bildretentionseigenschaft verwendet wurde. Je höher der Wert wird, desto besser wird die Bildretentionseigenschaft. Dichteretentionsverhältnis = [(Bilddichte nach dem Stehen lassen)/(Bilddichte direkt nach dem Drucken)] × 100

(5) Auswertung der chemischen Beständigkeit

Das oben genannte wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde einem fotografischen Drucken mit der gleichen Vorrichtung und den gleichen Bedingungen wie denen für die „(1) Messung der Empfindlichkeit" ausgesetzt. Auf der Oberfläche des Hintergrundanteils und auf dem fotografisch bedruckten Teil wurde jeweils unter Verwendung eines Fluoreszenzstiftes (Markenname: Zebra fluorescence pen 2-pink, hergestellt von der Zebra Co., Ltd.) geschrieben. Der Grad der Hintergrundvernebelung des Hintergrundanteils und die Bilddichte des Bildanteils des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach einem Tag wurden durch Sichtung festgestellt und entsprechend den folgenden Kriterien ausgewertet.

[Kriterien]

  • ⫿
    Es wurde keine Erhöhung der Hintergrundvernebelung des Hintergrundteils festgestellt und eine Dichteänderung des Bildanteils wurde auch nicht festgestellt.
    &Dgr;
    Es wurde eine leichte Erhöhung der Hintergrundnebeldichte des Hintergrundanteils beobachtet, aber die Bilddichte war etwas niedrig.
    X
    Es wurde eine deutliche Erhöhung der Hintergrundnebeldichte des Hintergrundanteils festgestellt und der Bildanteil war fast weg.

(6) Auswertung der Abnutzung des Kopfes

Testblätter in der Größe DIN A 4 (1000 Blätter) wurden mit einem Buchstabendruckverhältnis von 20 % unter Verwendung eines Wortprozessors (Markenname; Rupo 95JV®, hergestellt von der Toshiba Corporation) gedruckt und die Anzahl der schadhaften Punkte wurde als Anzeichen für einen abgenutzten Kopf bewertet.

(7) Auswertung der Tintenstrahleignung [1] Tintenbeständigkeit

Das oben genannte wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde einem fotografischen Drucken mit der gleichen Vorrichtung und unter den gleichen Bedingungen wie denen für die „(1) Messung der Empfindlichkeit" ausgesetzt. Die Bilddichte (D1) direkt nach dem Drucken wurde unter Verwendung der Reflektionsdensitometervorrichtung von Macbeth (Markenname: RD918®, hergestellt von der Macbeth Corporation) gemessen. Die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, auf der der fotografische Druck zur Verfügung gestellt wurde (Druckanteile, die dem fotografischen Drucken ausgesetzt wurden), wurde mit dem Bild in Kontakt gebracht, das durch hochqualitatives Drucken unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers gebildet worden war (Markenname: EPSON MJ930C®, hergestellt von Epson Inc.). Die Bilddichte (D2) der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht nach dem Stehen lassen bei 25 °C für 48 Stunden wurde unter Verwendung des Reflektionsdensitometers von Macbeth (RD918®) gemessen. Das Dichteretentionsverhältnis (%; D2/D1 × 100) wurde aus der erhaltenen Dichte für jedes der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien erhalten, welches als ein Index zur Auswertung der Tintenbeständigkeit für Tintenstrahlverfahren verwendet wurde. Je höher der Wert wird, desto höher wird die Tintenbeständigkeit.

[2] Tintenstrahleignung

Es wurden Buchstaben auf jedes der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien unter Verwendung eines Wortprozessors (Markenname: RUPO JW-95JU®, hergestellt von der Toshiba Corporation) gedruckt. Auf die so bedruckte wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht wurde zusätzlich unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers gedruckt und das Verschmieren der Tinte auf dem Tintenstrahldruckanteil und das Ausbleichen des Buchstabenanteils, der durch den Wortprozessor gedruckt worden war, wurde durch Sichtung entsprechend den folgenden Kriterien bewertet.

(Kriterien)

  • ⫿
    Das Verschmieren der Tinte und das Ausbleichen der Buchstabenanteile war gering und die Buchstaben konnten ohne jegliches Problem gelesen werden.
    &Dgr;
    Ein Teil des Buchstabenanteils war gequetscht und die Buchstaben konnten unter Schwierigkeiten gelesen werden.
    X
    Der Buchstabenanteil war komplett verschwunden und die Buchstaben konnten nicht gelesen werden.

(8) Messung des Kontaktwinkels

Destilliertes Wasser wurde auf die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (einer Aufzeichnungsoberfläche) getropft und der Kontaktwinkel wurde nach 0,1 Sekunden unter Verwendung des FIBRO-Systems (Markenname: DAT1100®, hergestellt von FIBRO system, AB) gemessen. Je größer der Wert wird, desto nützlicher wird das Material im Hinblick auf seine Wirkungen.

(9) Die Messung der Konzentration von Ionen (Na+ und K+)

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde jeweils mit erhitztem Wasser extrahiert und der Extrakt wurde durch quantitative Ionenanalyse durch das Atomabsorptionsverfahren auf Ionenmassen von Na+-Ionen und K+-Ionen vermessen. Die Ionenkonzentrationen in der Tabelle 1 stellen die Gesamtionenkonzentration für Na+ und K+ dar, welche den Gesamt-ppm-Wert relativ zu der Gesamtmasse des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zeigt.

Die in Tabelle 1 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass bei den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (1) bis (29), bei denen die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die den elektronenabgebenden farblosen Farbstoff in Kombination mit der elektronenaufnehmenden Verbindung enthält, die durch die Formel (1) dargestellt wird, durch Vorhangbeschichten der Beschichtungslösung mit einer Viskosität von 30 bis 300 mPa·s gebildet wurde, der Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht exzellent war, es wurde eine hohe Farbdichte (Empfindlichkeit), bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebeldung (gute Druckeignung) erhalten, die Bildlagerbeständigkeit nach dem Drucken war exzellent, die Tintenstrahldruckeignung wurde in dem Maß verbessert, in dem sich der Kontaktwinkel erhöht, die chemische Beständigkeit war exzellent und die Kopfkompatibilitätseigenschaft des Thermokopfes war exzellent mit verringertem Kopfabrieb. Das heißt, dass das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung gleichzeitig die Anforderungen an die hohe Empfindlichkeit sowie die verbesserte Weiße des Hintergrundes, die Bildlagerbeständigkeit, die Tintenstrahleignung, chemische Bestandsfähigkeit und Kopfkompatibilitätseigenschaft des Thermokopfes (Abbriebbeständigkeit) erfüllt.

Im Vergleich mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (1) haben die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (2) und (3), die einen Bildstabilisator enthalten, eine verbesserte Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit, und das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (6), das einen bevorzugten Klebstoff (ein schützendes Kolloid) enthält, hat eine hohe Empfindlichkeit und eine unterdrückte Hintergrundvernebelung. Die Druckeignung und Handhabbarkeit sind auch exzellent, wenn ein Bildstabilisator darin eingebracht wird. Die Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit (chemische Beständigkeit) kann zusätzlich in den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (10) bis (13) mit einer Schutzschicht verbessert werden, die ein spezielles anorganisches Pigment enthält, das für die Erfindung geeignet ist. Durch die Verwendung des die Empfindlichkeit steigernden Mittels, das in den Beispielen 14 bis 20 eingesetzt wird, kann eine gute Leistungsfähigkeit erhalten werden, die ähnlich zu der des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (1) in Beispiel 1 ist, und durch die Verwendung des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffes, der in den Beispielen 21 bis 25 eingesetzt wird, kann eine gute Farbentwicklung und exzellente Bildlagerbeständigkeit bei gleichzeitiger Unterdrückung des Hintergrundes erhalten werden. Wie es durch die Beispiele 1 bis 26 bestätigt wird, stellte die Vorhangbeschichtung einen Vorteil zur Erzielung einer hohen Empfindlichkeit zur Verfügung. Keine der Leistungseigenschaften wurden sogar dann beeinträchtigt, wenn das Substrat benutzten Abfallpapierfaserbrei (Beispiel 9) enthielt.

Auf der anderen Seite waren in den vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (30) und (31), die ohne die Verwendung der Verbindung, die in Formel (1) dargestellt wird, als die elektronenaufnehmende Verbindung hergestellt wurden, nicht nur die Empfindlichkeit, sondern auch die Bildlagerbeständigkeit, die chemische Beständigkeit und die Tintenstrahldruckeignung schlecht, womit sie dahingehend versagten, gleichzeitig die Eigenschaften zu erfüllen, die für das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial erforderlich sind.

Sowohl in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (32), das unter Verwendung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hergestellt wurde, die eine Viskosität außerhalb des Bereiches von 30 bis 300 mPa·s enthielt, wie auch in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (33), bei dem die Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einem Luftmesserbeschichter aufgetragen wurde, konnten ein guter Oberflächenzustand der Beschichtungslage nicht erhalten werden.

(Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht)

Die Dispersionen A, B, C und D wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde gemischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • Zinkstearat, 30 %ige Dispersion ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 20 Anteile
  • Natriumcarboxymethylcellulose (1 %ige wässrige Lösung von Cellogen EP, das durch die Daiichi Kogyo Seiyaku Co. Ltd., hergestellt wird) ... 110 Anteile
  • Natriumdodecylbenzolsulfonat (25 %) ... 4 Anteile

< Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Substratunterschicht >

Die folgenden Komponenten wurden durch das Rühren unter Verwendung einer Lösevorrichtung vermischt, um eine Dispersion zu ergeben.

  • Kalziniertes Kaolin (Ölabsorptionsmenge 75 ml/100 g) ... 100 Anteile
  • Natriumhexametaphosphat ... 1 Anteil
  • Destilliertes Wasser ... 110 Anteile.

Zu 20 Anteilen der erhaltenen Dispersion wurden dann SBR (Styrol-Butadiengummilatex) und 25 Anteile oxidierte Stärke (25 %) hinzu gegeben, um eine Beschichtungslösung für eine Unterschicht auf einem Substrat zu ergeben.

< Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials >

Qualitätspapier mit einem Grad an Glätte von 150 Sekunden, wie er durch JIS-8119 gemessen wird, wurde als ein Substrat hergestellt. Auf die Oberfläche des Qualitätspapiers wurde die Beschichtungslösung für eine Substratunterschicht, wie sie oben erhalten wird, durch einen Klingenbeschichter aufgetragen, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 8 g/m2 ergab, um eine Unterschicht zu ergeben. Durch das Auftragen der Unterschichtlage wurde ein Grad an Glätte des Substrats von 350 Sekunden, wie er durch JIS-8119 gemessen wurde, erhalten.

Auf die Unterschichtlage wurde dann die Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, wie sie oben erhalten wurde, unter Verwendung eines Vorhangbeschichters aufgetragen, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 4 g/m2 ergab, und getrocknet, um eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu bilden. Die Oberfläche der so gebildeten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurde dann kalanderbehandelt, um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (34) zu ergeben.

Die maximale Oberflächentemperatur des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in dem Verfahren mit konstanter Trocknung wurde auf 40 °C eingestellt.

Beispiel 31 – Herstellung der Dispersion E –

Die folgenden Komponenten wurden unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert und vermischt, um die Dispersion E-2 mit dem volumenmittleren Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben.

Der volumenmittlere Durchmesser wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion E)

  • 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (ein Bildstabilisator) ... 5 Anteile
  • 2,5 %ige Lösung Polyvinylalkohol ... 25 Anteile

    (Markenname: PVA-105, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.)

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die Dispersionen A, B, C und D wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 hergestellt und mit der Dispersion E, die oben erhalten wurde, in der folgenden Zusammensetzung vermischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben. Zudem wurde in einer zu Bespiel 30 ähnlichen Weise das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (35) der Erfindung zur Verfügung gestellt.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion E ... 30 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • 30 %ige Dispersion Zinstearat ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • Natriumcarboxymethylcellulose (1 % wässrige Lösung Cellogen EP, hergestellt von der Daiichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.) ... 110 Anteile
  • Natriumdodecylbenzolsulfonat (25 %) ... 4 Anteile

Beispiel 32

Die Dispersion E wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 31 hergestellt, außer dass 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan anstelle von 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (ein Bildstabilisator) zur Herstellung der Dispersion E verwendet wurde. Zudem wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 31 das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (36) zur Verfügung gestellt.

Beispiele 33 und 34

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (36) und (37) der Erfindung wurden in einer zu Beispiel 30 ähnlichen Weise hergestellt, außer dass jeweils 20 Anteile amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P832®, hergestellt von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) und 40 Anteile Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko K. K.) anstelle des leichten Calcit-Calciumcarbonats (UNIVER 70; anorganisches Pigment, 40 Anteile) zur Herstellung der Dispersion D verwendet wurden.

Beispiel 35

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (39) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass ein Sulfo-modifizierter Polyvinylalkohol (Markenname: GOHSERAN L3266®, hergestellt von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd., 2,5 %-ige wässrige Lösung) anstelle einer 2,5 %-igen wässrigen Lösung von Polyvinylalkohol (ein Klebstoff) zur Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde.

Beispiel 36

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (40) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass eine 2,5 %ige wässrige Lösung Polyvinylalkohol (ein Klebstoff), der für die Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, in eine 2,5 %ige wässrige Lösung Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol (Markenname: D500, hergestellt von Unitika Ltd.) geändert wurde, und dass 13 Anteile 5 %ige wässrige Lösung Adipinsäuredihydrazid (ein Vernetzungsmittel) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gegeben wurden, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten wurde.

Beispiel 37

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (41) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass eine 2,5 %-ige wässrige Lösung Polyvinylalkohol (ein Klebstoff), der für die Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, in eine 2,5 %ige wässrige Lösung Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohol (Markenname: GOHSEFIMER Z210®, hergestellt von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.,) geändert wurde, und dass 13 Anteile einer 5 %-igen wässrigen Lösung Glyoxal (ein Vernetzungsmittel) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gegeben wurden, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten wurde.

Beispiel 38

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (42) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass recyceltes Papier (50 g/m2), bestehend aus recyceltem Papierfaserbrei (70 %) und LBKP (30 %) und mit einem Grad an Glätte von 170 Sekunden, wie er durch JIS-P8119 gemessen wird, anstatt des Qualitätspapieres verwendet wurde, das als Substrat in dem Beispiel 30 verwendet wurde.

Beispiel 39

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (43) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass das Verfahren, umfassend das gleichzeitige Auftragen der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 30 erhalten wurde, und der Beschichtungslösung für eine Schutzschicht mit der folgenden Zusammensetzung zur Bildung mehrerer Schichten unter Verwendung eines Vorhangbeschichters, das Trocknen und Kalandrieren auf der Oberfläche der laminierten schützenden Schicht, anstatt des Verfahrens verwendet wurde, umfassend das Auftragen einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, das Trocknen und Kalandrieren nach der Bildung einer Unterschichtlage auf einem Substrat in dem Abschnitt „Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials" von Beispiel 30. Die trockene Beschichtungsmenge der Schutzschicht betrug 2,0 g/m2.

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Schutzschicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert, es wurde eine Pigmentdispersion hergestellt.

  • Aluminiumhydroxid (durchschnittliche Teilchengröße 1 &mgr;m) ... 40 Anteile

    (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko K. K.)
  • Natriumpolyacrylat ... 1 Anteil
  • Wasser ... 60 Anteile.

Eine Mischung aus 200 Anteilen einer 15 %igen wässrigen Lösung von mit Harnstoffphosphat veresterter Stärke (Markenname: MS4600, hergestellt von Nihon Shokuhin Kako Co., Ltd.), 200 Anteilen einer 15 %igen wässrigen Lösung Polyvinylalkohol (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.) und 60 Anteilen Wasser wurde getrennt hergestellt. Zu der Mischung wurden die oben erhaltene Pigmentdispersion und 25 Anteile Zinkstearat als emulgierte Dispersion mit dem volumenmittleren Durchmesser von 0,15 &mgr;m (Markenname: HYDRIN F115®, hergestellt von der Chukyo Yushi Col., Ltd.) und 125 Anteile einer 2 %igen wässrigen Lösung eines Sulfonbernsteinsäure-2-ethylhexylesternatriumsalzes gegeben, um eine Beschichtungslösung für die Schutzschicht zu ergeben.

Beispiele 40 bis 42

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (44) bis (46) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 39 erhalten, außer dass jeweils 40 Anteile Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H43®, volumenmittlerer Durchmesser 0,7 &mgr;m, hergestellt von Showa Denko K. K.), Kaolin (Markenname: KAOBRITE®, volumenmittlerer Durchmesser 2,5 &mgr;m, hergestellt von Shiraishi Kogyo K. K., 40 Anteile) und 20 Anteile amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P707®, volumenmittlerer Durchmesser 2,2 &mgr;m, hergestellt von der Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) anstelle von 40 Anteilen Aluminiumhydroxid (HYGLITE H42®, ein anorganisches Pigment) verwendet wurden, das zur Herstellung der Beschichtungslösung für eine schützende Schicht von Beispiel 39 verwendet wurde.

Beispiele 43 bis 49

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (47) bis (53) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass jeweils Dimethylbenzyloxalat (Markenname: HS3520R-N, hergestellt von Dainippon Ink and Chemicals, Inc.), m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan anstelle von 2-Benzyloxynaphthalin (ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion C von Beispiel 30 verwendet wurde.

Beispiele 50–54

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (54) bis (58) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass jeweils 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluorid anstelle von 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran (ein elektronenabgebender farbloser Farbstoff) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion A von Beispiel 30 verwendet wurde.

Beispiel 55

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (59) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass die maximale Oberflächentemperatur des wärmeaufzeichnenden Materials in dem konstanten Trocknungsverfahren auf 40 °C eingestellt wurde.

Beispiel 56

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (60) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass die maximale Oberflächentemperatur des wärmeaufzeichnenden Materials in dem konstanten Trocknungsverfahren auf 60 °C eingestellt wurde.

Beispiele 57 bis 60

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (61) bis (64) der Erfindung wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass jeweils N-benzyl-4-hydroxybenzolsulfonamid (= p-N-benzylsulfamoylphenol), BTUM, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon und 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (eine elektronenaufnehmende Verbindung) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion B in Beispiel 30 verwendet wurde.

Vergleichende Beispiele 5 und 6

Die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (65) und (66) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass jeweils 2,2'-Bis(4-hydroxyphenol)propan (Bisphenol A) und 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (eine elektronenaufnehmende Verbindung) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion B in Beispiel 30 verwendet wurde.

Vergleichendes Beispiel 7

Das vergleichende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (67) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass die maximale Oberflächentemperatur des wärmeaufzeichnenden Materials in dem konstanten Trocknungsverfahren auf 70 °C eingestellt wurde.

(Auswertung)

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (34) bis (64), die wie oben erhalten wurden, und die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (65) bis (67) wurden gemessen und auf die folgenden Eigenschaften hin bewertet. Die Ergebnisse der Messung und der Bewertung werden in der Tabelle 2 unten gezeigt.

  • (1) Die Empfindlichkeit, der Kontaktwinkel, die Ionenkonzentrationen (Na+ und K+), Hintergrundvernebelung, Bildlagerbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Abrieb am Tintenkopf und Tintenstrahldruckeignung wurden gemessen und durch die gleichen Verfahren ausgewertet, wie sie in den Beispielen 1 bis 29 und den vergleichenden Beispielen 1 bis 4 eingesetzt wurden.
  • (2) Weiße

    Die hergestellten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurden auf die Dichte an einem Oberflächenhintergrundanteil unter Verwendung eines Reflektionsdensitometers von Macbeth (RD-918, hergestellt von der Macbeth Co.) vermessen. Je kleiner der gezeigte Wert ist, desto stärker ist die erhaltene Weiße.

Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.

Die in Tabelle 2 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass in den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (34) bis (64), in denen die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die den elektronenabgebenden farblosen Farbstoff in Kombination mit der elektronenaufnehmenden Verbindung enthält, die durch die Formel (1) dargestellt wird, und die durch Vorhangbeschichtung der Beschichtungslösung gebildet wurde und bei einer maximalen Oberflächentemperatur von 65 °C oder niedriger während des konstanten Trocknungsverfahrens getrocknet wurde, das Weiss des Hintergrundes war hoch, es wurde eine hohe Farbentwicklerdichte (hohe Empfindlichkeit) bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebelung (gute Druckeignung) erhalten, die Bildlagerbeständigkeit nach dem Drucken war exzellent, die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht war für das Tintenstrahldrucken geeignet, wenn der Kontaktwinkel sich erhöht, die chemische Beständigkeit war gut und die Eigenschaft der Kopfkompatibilität war exzellent mit einer verringerten Abnutzung des Kopfes. Das heißt, dass das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung gleichzeitig den Anforderungen einer hohen Empfindlichkeit sowie einem verbesserten Weiss des Hintergrundes, einer verbesserten Bildlagerbeständigkeit, einer Tintenstrahldruckeignung, einer chemischen Beständigkeit und einer Kopfkompatibilität des Thermokopfes (Abbriebbeständigkeit) entspricht.

Im Vergleich mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (34) haben die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (35) und (36), die den Bildstabilisator enthalten, eine verbesserte Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit, und das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (39), das den bevorzugten Klebstoff (ein schützendes Kolloid) enthält, hat eine verbesserte Empfindlichkeit und eine unterdrückte Hintergrundvernebelung. Die Druckeignung und Handhabbarkeit sind besonders exzellent, wenn der Bildstabilisator darin eingebracht wird. Die Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit (chemische Beständigkeit) kann zusätzlich in den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (43) bis (46) verbessert werden, die die Schutzschicht enthalten, die das spezifische anorganische Pigment enthält, das in der Erfindung verwendet wird. Unter Verwendung des die Empfindlichkeit steigernden Mittels, das in den Beispielen (43) bis (49) eingesetzt wird, kann eine gute Leistungsfähigkeit ähnlich z&mgr; der des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (34) in Beispiel 30 erhalten werden, und durch die Verwendung des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffes, der in den Beispielen 50 bis 54 eingesetzt wird, kann eine gute Farbbildung und exzellente Bildlagerbeständigkeit bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebelung erhalten werden. Wie es durch die Beispiele 30 und 35 bestätigt wird, stellte eine Vorhangbeschichtung einen Vorteil dar, um eine hohe Empfindlichkeit zu erzielen. Es wurden sogar dann keine Leistungseigenschaften beeinträchtigt, wenn das Substrat Abfallpapierfaserbrei enthielt (Beispiel 38).

Auf der anderen Seite konnte in den vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterilaien (65) und (66), die ohne die Verbindung hergestellt wurden, die in Formel (1) dargestellt wird, keine hohe Empfindlichkeit erhalten werden und die Lagerbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Tintenstrahleignung waren schlecht, womit diese dahingehend versagen, die für wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial notwendigen Eigenschaften zu erfüllen.

In dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (67), bei dem die höchste Temperatur der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bei 65 °C während des konstanten Trocknungsverfahrens überschritten wurde, konnte ein hoher Grad an Weiße nicht erhalten werden.

Beispiel 61 (Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht)

Die Dispersionen A, B, C und D wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.

– Die Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde vermischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • 30 %ige Dispersion Zinkstearat ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • Natriumcarboxymethylcellulose (1 %ige wässrige Lösung Cellogen EP, hergestellt von der Daiichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.) ... 90 Anteile
  • 25 % Natriumdodecylbenzolsulfonat ... 4 Anteile

< Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Substratunterschicht >

Die folgenden Komponenten wurden durch Rühren in einer Lösungsvorrichtung vermischt, um eine Dispersion zu ergeben.

  • Kalziniertes Kaolin (Ölabsorptionsmenge 75 ml/100 g) ... 100 Anteile
  • Natriumhexametaphosphat ... 1 Anteil
  • Destilliertes Wasser ... 110 Anteile.

Zu 20 Anteilen der oben erhaltenen Dispersion wurden dann SBR (Styrol-Butadien-Gummilatex) und 25 Anteile oxidierte Stärke (25 %) hinzu gegeben, um eine Beschichtungslösung für eine Unterschichtlage auf dem Substrat zu ergeben.

< Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials >

Qualitätspapier mit einem Grad an Glätte von 150 Sekunden, wie er durch JIS-8119 gemessen wird, wurde als ein Substrat hergestellt. Auf die Oberfläche des Qualitätspapiers wurde die Beschichtungslösung für eine Substratunterschichtlage, die oben erhalten wurde, durch einen Klingenbeschichter aufgetragen, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 8 g/m2 ergab, um eine Unterschichtlage zu ergeben. Durch das Auftragen der Unterschichtlage wurde der Grad der Glätte des Substrats 350 Sekunden, wie er durch JIS-8119 gemessen wird.

Auf die Unterschichtlage wurde dann die Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, wie sie oben erhalten wurde, unter Verwendung eines Vorhangbeschichters aufgetragen, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 4 g/m2 ergab und getrocknet wurde, um eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu bilden.

Die Oberfläche der so gebildeten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurde dann kalanderbehandelt, um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (68) zu ergeben.

Die Beschichtungsgeschwindigkeit wurde auf 5 m·s–1 (300 m/min.) eingestellt und die Fallgeschwindigkeit der flüssigen Beschichtungsschicht am Beschichtungspunkt wurde auf 0,5 m·s–1 (30 m/Min.) eingestellt.

Beispiel 62 – Herstellung der Dispersion E –

Die folgenden Komponenten wurden unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert und vermischt, um die Dispersion E mit einem volumenmittleren Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben. Der volumenmittlere Durchmesser wurde in einer Weise wie in Beispiel 61 gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion E)

  • 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (ein Bildstabilisator) ... 5 Anteile
  • 2,5 %-ige Lösung Polyvinylalkohol ... 25 Anteile

    (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.)

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die Dispersionen A, B, C und D wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 hergestellt und mit der oben erhaltenen Dispersion E in der folgenden Zusammensetzung vermischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben. Zudem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (69) in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 zur Verfügung gestellt.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion E ... 30 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • 30 %-ige Dispersion Zinkstearat ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • Natriumcarboxymethylcellulose (1 %-ige wässrige Lösung Cellogen EP, hergestellt von der Daiichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.) ... 90 Anteile
  • 25 % Natriumdodecylbenzolsulfonat ... 4 Anteile

Beispiel 63

Die Dispersion E wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 62 hergestellt, außer dass 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan anstelle von 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (Bildstabilisator) zur Herstellung der Dispersion E verwendet wurde. Zudem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (70) in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 62 hergestellt.

Beispiele 64 und 65

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (64) und (65) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 hergestellt, außer dass jeweils 20 Anteile amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P832®, hergestellt von der Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) und 40 Anteile Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko K. K.) anstelle von 40 Anteilen leichtem Calcit-Calciumcarbonat (UNIVER 70®; anorganisches Pigment), das zur Herstellung der Dispersion D verwendet wurde, verwendet wurden.

Beispiel 66

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (73) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass eine 2,5 %-ige wässrige Lösung Sulfo-modifizierter Polyvinylalkohol (Markenname: GOHSERAN L3266®, hergestellt von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.) anstelle einer 2,5 %igen wässrigen Lösung Polyvinylalkohol (Klebstoff) verwendet wurde, der zur Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde.

Beispiel 67

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (74) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass eine 2,5 %ige wässrige Lösung Polyvinylalkohol (Klebstoff), die für die Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, gegen eine 2,5 %ige wässrige Lösung Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol (Markenname: D500, hergestellt von Unitika Ltd.) geändert wurde, und dass 13 Anteile 5 %ige wässrige Lösung Adipinsäuredihydrazid (Vernetzungsmittel) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gegeben wurden, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer zu Beispiel 61 ähnlichen Weise hergestellt wurde.

Beispiel 68

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (75) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass die 2,5 %ige wässrige Lösung des Polyvinylalkohols (Klebstoff), die zur Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, gegen eine 2,5 %ige wässrige Lösung Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohol (Markenname: GOHSEFINER Z210®, hergestellt von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.) geändert wurde, und dass 13 Anteile einer 5 %igen wässrigen Lösung Glyoxal (Vernetzungsmittel) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hinzu gegeben wurden, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten wurde.

Beispiel 69

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (76) wurde ähnlich wie in Beispiel 30 erhalten, außer dass recyceltes Papier (50 g/m2), das aus recyceltem Papierfaserbrei (70 %) und LBKP (30 %) besteht, mit einen Grad an Glätte von 170 Sekunden, der durch JIS-P8119 gemessen wurde, anstatt des Qualitätspapiers, das als ein Substrat in Beispiel 61 verwendet wurde, verwendet wurde.

Beispiel 70

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (77) der Erfindung wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass das Verfahren, umfassend das gleichzeitige Auftragen der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 61 erhalten wurde, und der Beschichtungslösung für eine Schutzschicht mit der folgenden Zusammensetzung zur Bildung mehrerer Schichten unter Verwendung eines Vorhangbeschichters, das Trocknen und Kalanderbehandeln der Oberfläche der laminierten schützenden Schicht anstelle des Verfahrens, umfassend das Auftragen einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, das Trocknen und Kalanderbehandeln nach der Bildung der Unterschichtlage auf einem Substrat in dem Abschnitt „Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials" von Beispiel 61 verwendet wurde. Die getrocknete Beschichtungsmenge der Schutzschicht betrug 2,0 g/m2.

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Schutzschicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert und es wurde eine Pigmentdispersion hergestellt.

  • Aluminiumhydroxid (durchschnittliche Partikelgröße 1 &mgr;m) ... 40 Anteile

    (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko, K. K.)
  • Natriumpolyacrylat ... 1 Anteil
  • Wasser ... 60 Anteile

Eine Mischung aus 250 Anteilen einer 15 %igen wässrigen Lösung von mit Harnstoffphosphat modifizierter Stärke (Markenname: MS4600, hergestellt von der Nihon Shokuhin Kako Co., Ltd.), 200 Anteilen einer 15 %igen wässrigen Lösung Polyvinylalkohol, Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.) und 60 Anteilen Wasser wurde getrennt hergestellt. Zu der Mischung wurden die Pigmentdispersion, wie sie oben erhalten wurde, und 25 Anteile emulgierte Dispersion Zinkstearat mit dem volumenmittleren Durchmesser von 0,15 &mgr;m (Markenname: HYDRIN F115®, hergestellt von der Chukyo Yushi Co., Ltd.) und 125 Anteile einer 2 %igen wässrigen Lösung Sulfobernsteinsäure-2-ethylhexylesternatriumsalz hinzu gegeben, um eine Beschichtungslösung für die Schutzschicht zu ergeben.

Beispiele 71–73

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (78) bis (80) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 70 erhalten, außer dass jeweils 40 Anteile Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H43®, volumenmittlerer Durchmesser 0,7 &mgr;m, hergestellt von Showa Denko, K. K.), Kaolin (Markenname: KAOBRITE®, volumenmittlerer Durchmesser 2,5 &mgr;m, hergestellt von Shiraishi K. K., 40 Anteile) und 20 Anteile amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P707®, volumenmittlerer Durchmesser 2,2 &mgr;m, hergestellt von der Mitzusawa Industrial Chemicals, Ltd.) anstatt 40 Anteile Aluminiumhydroxid (HYGILITE H42®, ein anorganisches Pigment) verwendet wurden, das zur Herstellung der Beschichtungslösung für eine Schutzschicht von Beispiel 70 verwendet wurde.

Beispiele 74–80

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (81) bis (87) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass jeweils Dimethylbenzyloxalat (Markenname: HS3520R-N, hergestellt von Dainippon Ink and Chemicals, Inc.), m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan anstelle von 2-Benzyloxynaphthalin (ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion C von Beispiel 61 verwendet wurde.

Beispiele 81–85

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (88) bis (92) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass jeweils 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-butylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluorid anstelle von 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran (elektronenabgebender farbloser Farbstoff) verwendet wurden, der zur Herstellung der Dispersion A von Beispiel 61 verwendet wurde.

Beispiele 93 bis 96

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (93) bis (96) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass jeweils N-Benzyl-4-hydroxybenzolsulfonamid (= p-Benzylsulfamoylphenol), BTUM, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon und 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (elektronenaufnehmende Verbindung) zur Verwendung bei der Herstellung der Dispersion B in Beispiel 61 verwendet wurden.

Vergleichende Beispiele 8 und 9

Die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (97) und (98) der Erfindung wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 erhalten, außer dass jeweils 2,2'-Bis(-4-hydroxyphenol)propan (Bisphenol A) und 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (elektronenaufnehmende Verbindung) zur Verwendung bei der Herstellung der Dispersion B in Beispiel 61 verwendet wurden.

Vergleichendes Beispiel 10

Ein vergleichendes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (99) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 61 hergestellt, außer dass die Fallgeschwindigkeit der flüssigen Beschichtungsschicht am Beschichtungspunkt zur Beschichtung der Beschichtungslösung für das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 61 auf 0,2 m·s–1 (12 m/min,) verändert wurde.

(Bewertung)

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (68) bis (96), die oben erhalten wurden, und die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (97) bis (99) wurden gemessen und auf die folgenden Eigenschaften hin bewertet. Die Ergebnisse der Messung und der Bewertung werden unten in Tabelle 3 gezeigt.

  • (1) Die Empfindlichkeit, Hintergrundvernebelung, Bildstabilität, chemische Beständigkeit, Abnutzung des Tintenkopfes und die Tintenstrahldruckeignung/Kontaktwinkel sowie Ionenkonzentration (Na+ und K+) wurden durch die gleichen Verfahren gemessen und bewertet, wie in den Beispielen 1 bis 29 und den vergleichenden Beispielen 1 bis 4.
  • (2) Auswertung des Oberflächenzustandes der Beschichtungsschicht

    Die Oberfläche von jedem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial wurde auf 120 °C durch Bügeln erhitzt und beobachtet, um den Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht, nachdem sich eine Farbe entwickelt hatte, entsprechend den folgenden Kriterien zu bewerten:

[Kriterien]

  • ⫿
    Der Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht ist glatt.
    &Dgr;
    Es kam zu keinem praktischen Problem, obwohl die Ober fläche leicht uneben ist.
    X
    Die Farbentwicklung ist nicht einheitlich und es kam zu einer deutlichen Unebenheit.

Die in Tabelle 3 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass der Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht bei den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (68) bis (96), bei denen die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die den elektronenabgebenden farblosen Farbstoff in Kombination mit der elektronenaufnehmenden Verbindung enthält, die durch die Formel (1) dargestellt wird, durch Vorhangbeschichten mit einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 3,3–31,3 m·s–1 (200 bis 2.000 m/min,) und dem Festlegen einer Fallgeschwindigkeit der Beschichtungslösung in der Form eines Films am Beschichtungspunkt auf das 1/40 fache bis 1 fache der Beschichtungsgeschwindigkeit gebildet wurde, gut war, es wurde eine hohe Farbdichte (hohe Empfindlichkeit) erhalten, während gleichzeitig die Hintergrundvernebelung (gute Druckeignung) unterdrückt wurde, die Bildlagerbeständigkeit nach dem Drucken war exzellent, die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht war für Tintenstrahldrucken geeignet, weil sich der Kontaktwinkel erhöhte, die chemische Beständigkeit war gut und die Kopfkompatibilität des Thermokopfes war exzellent mit einem verringerten Abrieb des Thermokopfes. Das heißt, das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung hat gleichzeitig eine hohe Empfindlichkeit, Hintergrundweiße, Tintenstrahleignung, chemische Beständigkeit und Kopfkompatibilität des Thermokopfes (Abbriebbeständigkeit).

Im Vergleich mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (68) haben die wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien (69) und (70), die den Bildstabilisator enthalten, eine verbesserte Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit und das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (73), das den bevorzugten Klebstoff (ein schützendes Kolloid) enthält, hat eine verbesserte Empfindlichkeit und unterdrückte Hintergrundvernebelung. Die Druckeignung und Handhabbarkeit sind exzellent, wenn der Bildstabilisator darin eingebracht wird. Die Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit (chemische Beständigkeit) können zusätzlich in den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (77) bis (80) mit der schützenden Schicht verbessert werden, die das spezielle anorganische Pigment, das für die Erfindung geeignet ist, aufweisen. Durch die Verwendung der die Empfindlichkeit steigernden Verbindung, die in den Beispielen 74 bis 80 eingesetzt wird, kann eine gute Leistungseigenschaft ähnlich zu der des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (68) in Beispiel 61 erhalten werden, und durch die Verwendung des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs, der in den Beispielen 81 bis 85 eingesetzt wird, kann eine gute Farbentwicklung und exzellente Bildlagerbeständigkeit bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebelung erhalten werden. Wie durch die Beispiele 61 und 86 bestätigt wird, hat die Vorhangbeschichtung einen Vorteil bei der Generierung einer hohen Empfindlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Leistungseigenschaften waren sogar dann nicht beeinträchtigt, wenn das Substrat den benutzten Abfallpapierfaserbrei verwendete (Beispiel 69).

Auf der anderen Seite konnte in den vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (97) und (99), die ohne die Verwendung der Verbindung hergestellt wurden, die durch die Formel (1) dargestellt wird, keine hohe Empfindlichkeit erhalten werden und die Bildlagerbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Tintenstrahldruckeignung waren beeinträchtigt, womit sie dahingehend versagten, die Eigenschaften zu erfüllen, die für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial notwendig sind.

Mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (99), bei dem die Fallgeschwindigkeit der Beschichtungslösung in der Form eines Films am Beschichtungspunkt 12 m/min. betrug, das heißt, die Fallgeschwindigkeit der Beschichtungslösung in der Form eines Films am Fallpunkt fiel außerhalb des Bereichs des 1/40 fachen bis 1 fachen der Beschichtungsgeschwindigkeit, konnte kein guter Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht erhalten werden.

(Beispiel 90)

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der vorliegenden Erfindung wurden gemäß den folgenden Verfahren einschließlich der Strukturkomponenten und des Beschichtungsverfahrens hergestellt, um eine Dichte von 1,20 oder höher bei einer Auftragungsenergie von 15,2 mJ/mm2 durch einen Thermokopf zu bilden.

(Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht)

Die Dispersionen A, B, C und D wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde gemischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile,
  • Dispersion B ... 120 Anteile,
  • Dispersion C ... 120 Anteile,
  • Dispersion ... 101 Anteile
  • 30 %ige Dispersion Zinkstearat ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • 25 % Natriumdodecylbenzolsulfat ... 4 Anteile

< Herstellung einer Beschichtungslösung für eine Substratunterschichtlage >

Die folgenden Komponenten wurden durch das Rühren unter Verwendung einer Lösungsvorrichtung vermischt, um eine Dispersion zu ergeben.

  • Kalziniertes Kaolin (Ölabsorptionsmenge 50 ml/100 g) ... 100 Anteile
  • Natriumhexymetaphosphat ... 1 Anteil
  • Wasser ... 110 Anteile

Zu der erhaltenen Dispersion wurden dann 20 Anteile SBR (Styrol-Butadien-Gummilatex) und 25 Anteile oxidierte Stärke (25 %) gegeben, um eine Beschichtungslösung für eine Unterschichtlage auf einem Substrat zu ergeben.

< Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials >

Qualitätspapier mit einem Grad an Glätte von 150 Sekunden, wie er durch JIS-P8119 gemessen wird, wurde als ein Substrat hergestellt. Auf die Oberfläche des Qualitätspapiers wurde die Beschichtungslösung für eine Substratunterschichtlage aufgetragen, die wie oben erhalten wurde, und zwar durch einen Klingenbeschichter, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 8 g/m2 ergab, um eine Unterschicht zu ergeben. Durch das Auftragen der Unterschichtlage wurde der Grad an Glätte des Substrats entsprechend JIS-P8119 als 350 Sekunden gemessen.

Auf die Unterschichtlage wurde dann die Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, wie sie oben erhalten wird, unter Verwendung eines Vorhangbeschichters aufgetragen, so dass die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen 4 g/m2 ergab, und diese wurde getrocknet, um eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu bilden. Die Oberfläche der so gebildeten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wurde dann kalanderbehandelt, um das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (100) der Erfindung zu ergeben.

Die entwickelte Farbdichte des resultierenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (100) wurde durch ein Reflektionsdensitometers von Macbeth (RD-918) unter Bedingungen und mit einem Verfahren ähnlich zu der folgenden Auswertung gemessen und betrug 1,28 bei einer Auftragsenergie von 15,2 J/m2.

Beispiel 91 – Herstellung der Dispersion E –

Die folgenden Komponenten wurden unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert und vermischt, um die Dispersion E mit einem volumengemittelten Durchmesser von 0,7 &mgr;m zu ergeben. Der volumengemittelte Durchmesser wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel 90 gemessen.

(Zusammensetzung der Dispersion E)

  • 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (Bildstabilisator) ... 5 Anteile
  • 2,5 %ige Lösung Polyvinylalkohol ... 25 Anteile

    (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.)

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht –

Die Dispersionen A, B, C und D wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 hergestellt und mit der Dispersion E, die wie oben erhalten wurde, vermischt, um eine Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu ergeben. Zudem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (101) in zu dem Beispiel 90 ähnlicher Weise zur Verfügung gestellt.

(Zusammensetzung einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht)

  • Dispersion A ... 60 Anteile
  • Dispersion B ... 120 Anteile
  • Dispersion C ... 120 Anteile
  • Dispersion E ... 30 Anteile
  • Dispersion D ... 101 Anteile
  • 30 %ige Dispersion Zinkstearat ... 15 Anteile
  • Paraffinwachs (30 %) ... 15 Anteile
  • 25 % Natriumdodecylbenzolsulfonat ... 3 Anteile

Beispiel 92

Die Dispersion E wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 91 hergestellt, außer dass 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan anstelle von 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan (Bildstabilisator) zur Herstellung der Dispersion in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 2 verwendet wurde. Zudem wurde das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (102) in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 91 zur Verfügung gestellt.

Beispiele 93 und 94

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (103) und (104) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 hergestellt, außer dass jeweils 20 Anteile amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P832®, hergestellt von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) und 40 Anteile Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko, K. K.) anstelle von 40 Anteilen leichtem Calcit-Calciumcarbonat (UNIFER 70®, anorganisches Pigment) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion D verwendet wurde.

Beispiel 95

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (105) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass eine 2,5 %ige wässrige Lösung des Sulfo-modifizierten Polyvinylalkohols (Markenname: GOHSERAN L3266®, hergestellt durch die Nippon Synthetic Industry Co., Ltd.) anstelle einer 2,5 %igen wässrigen Lösung Polyvinylalkohols {Klebstoff) verwendet wurde, die zur Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde.

Beispiel 96

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (106) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass eine 2,5 %ige wässrige Lösung des Polyvinylalkohols (Klebstoff), die zur Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, in eine wässrige 2,5 %ige Lösung Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohols (Markenname D500, hergestellt von Unitika, Ltd.) geändert wurde, und dass 13 Anteile 5 %ige wässrige Lösung Adipinsäuredihydrazid (Vernetzungsmittel) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hinzu gegeben wurden, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten wurde.

Beispiel 97

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (107) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass eine 2,5 %ige wässrige Lösung Polyvinylalkohol (Klebstoff), der für die Herstellung der Dispersionen A, B und C verwendet wurde, in eine 2,5 %ige wässrige Lösung eines Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols (Markenname: GOHSEFIMER Z210®, hergestellt von der Nippon Synthetic Chemical Industry Co., Ltd.) geändert wurde, und dass 13 Anteile einer 5 %igen wässrigen Lösung Glyoxal (Vernetzungsmittel) zu der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hinzu gegeben wurden, die durch das Mischen der so erhaltenen Dispersionen A, B und C in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde.

Beispiel 98

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (108) der Erfindung wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass recyceltes Papier (50 g/m2), das aus recyceltem Papierfaserbrei (70 %) und LBKP (30 %) bestand, und einen Grad an Glätte von 170 Sekunden aufweist, wie er durch JIS-P8119 gemessen wird, anstelle des Qualitätspapiers verwendet wurde, das als ein Substrat in Beispiel 90 verwendet wurde.

Beispiel 99

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (109) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass das Verfahren, umfassend das gleichzeitige Auftragen der Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die in Beispiel 90 erhalten wurde, und der Beschichtungslösung für eine schützende Schicht mit der folgenden Zusammensetzung, um mehrere Schichten unter Verwendung eines Vorhangbeschichters zu bilden, das Trocknen und Kalanderbehandeln der Oberfläche der laminierten Schicht anstatt des Verfahrens, umfassend das Auftragen einer Beschichtungslösung für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, das Trocknen und Kalanderbehandeln nach der Bildung einer Unterschichtlage auf einem Substrat im Abschnitt < Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials > von Beispiel 90 verwendet wurde. Die getrocknete Beschichtungsmenge der schützenden Schicht betrug 2,0 g/m2.

– Herstellung einer Beschichtungslösung für eine schützende Schicht –

Die folgende Zusammensetzung wurde unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert und es wurde eine Pigmentdispersion hergestellt. Der volumenmittlere Partikeldurchmesser wurde durch ein Verfahren, das ähnlich zu dem in Beispiel 90 ist, gemessen.

  • Aluminiumhydroxid (durchschnittliche Teilchengröße 1 &mgr;m) ... 40 Anteile

    (Markenname: HYGILITE H42®, hergestellt von Showa Denko K. K.)
  • Natriumpolyacrylat ... 1 Anteil
  • Wasser ... 60 Anteile

Eine Mischung aus 200 Anteilen einer 15 %igen wässrigen Lösung von mit Harnstoffphosphat veresterter Stärke (Markenname: MS4600, hergestellt von der Nihon Shokuhin Kako Co., Ltd.), 200 Anteilen einer 15 %igen wässrigen Lösung Polyvinylalkohol (Markenname: PVA-105®, hergestellt von der Kuraray Co., Ltd.) und 60 Anteilen Wasser wurden getrennt hergestellt. Zu der Mischung wurden die oben erhaltene Pigmentdispersion sowie 25 Anteile der emulgierten Dispersion Zinkstearat mit dem volumenmittleren Durchmesser von 0,15 &mgr;m (Markenname: HYDRIN F115®, hergestellt von der Chukyo Yushi Co., Ltd.) und 150 Anteile einer 2 %igen wässrigen Lösung Sulfobernsteinsäure-2-ethylhexylesternatriumsalz hinzu gegeben, um eine Beschichtungslösung für eine Schutzschicht zu ergeben.

Beispiele 100 bis 102

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (110) bis (112) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 99 erhalten, außer dass jeweils 40 Anteile Aluminiumhydroxid (Markenname: HYGILITE H43®, volumenmittlerer Durchmesser 0,7 &mgr;m, hergestellt von der Showa Denko K. K.), Kaolin (Markenname: KAOBRITE®, volumenmittlerer Durchmesser 2,5 &mgr;m, hergestellt von Shiraishi K. K., 40 Anteile) und 20 Anteile amorphes Siliciumdioxid (Markenname: MIZUKASIL P707®, volumenmittlerer Durchmesser 2,2 &mgr;m, hergestellt von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.) anstelle von 40 Anteilen Aluminiumhydroxid (HYGILITE H42®, ein anorganisches Pigment) verwendet wurden, das zur Herstellung der Beschichtungslösung für eine schützende Schicht aus Beispiel 99 verwendet wurde.

Beispiele 103 bis 109

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (113) bis (119) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass jeweils Dimethylbenzyloxalat (Markenname: HS3520R-N, hergestellt von der Dainippon Ink and Chemicals, Inc.), m-Terphenyl, Ethylenglycoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan anstelle von 2-Benzyloxynaphthalin (ein die Empfindlichkeit steigerndes Mittel) verwendet wurden, das zur Herstellung der Dispersion C von Beispiel 90 verwendet wurde.

Beispiele 110 bis 114

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (120) bis (124) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass jeweils 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(n-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(n-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(n-ethyl-N-p-tolylamino)fluorid anstelle von 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran (elektronenabgebender farbloser Farbstoff) verwendet wurden, der zur Herstellung der Dispersion A von Beispiel 90 verwendet wurde.

Beispiele 115 bis 118

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung (125) bis (128) wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass jeweils N-Benzyl-4-hydroxybenzolsulfonamid (= p-N-Benzylsulfamoylphenol), BTUM, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon und 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (elektronenaufnehmende Verbindung) zur Herstellung der Dispersion B von Beispiel 90 verwendet wurden.

Vergleichende Beispiele 11 und 12

Die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (129) und (130) der Erfindung wurden in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass jeweils 2,2'-Bis(4-hydroxyphenol)propan (Bisphenol A) und 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon anstelle von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (elektronenaufnehmende Verbindung) zur Verwendung bei der Herstellung der Dispersion B von Beispiel 90 verwendet wurden.

Vergleichendes Beispiel 12

Ein vergleichendes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (131) wurde in einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 90 hergestellt, außer dass eine Menge von 4-Hydroxybenzolsulfonanilid (elektronenaufnehmende Verbindung), die in der Herstellung der Dispersion B von Beispiel 90 verwendet wurde, von 20 Anteilen auf 4 Anteile geändert wurde.

Vergleichendes Beispiel 14

Ein vergleichendes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial (132) wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 90 erhalten, außer dass ein hochqualitatives Papierblatt mit einer Gleitfähigkeit von 150 Sekunden, wie sie in JIS-P8119 standardisiert wird, auf ein hochqualitatives Papierblatt mit einer Gleitfähigkeit von 50 Sekunden geändert wurde und keine Kalanderbehandlung durchgeführt wurde, nachdem die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gebildet worden war.

Vergleichendes Beispiel 15

Ein vergleichendes wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (133) wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 90 hergestellt, außer dass ein Klingenbeschichter anstelle des Vorhangbeschichters zum Auftragen der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eingesetzt wurde.

[Bewertung]

Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (100) bis (128) und die vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (129) bis (133) wurden wie folgt gemessen und bewertet. Die erhaltenen Ergebnisse der Messung und der Auswertung werden unten in Tabelle 4 gezeigt.

  • (1) Die Empfindlichkeit, der Kontaktwinkel, die Ionen (Na+ und K+)-Konzentrationen, die Hintergrundvernebelung, die Bildlagerbeständigkeit, die chemische Beständigkeit, der Abrieb des Kopfes und die Eignung zum Tintenstrahldrucken wurden durch die gleichen Verfahren gemessen und ausgewertet, wie sie in den Beispielen 1 bis 29 und in den vergleichenden Beispielen 1 bis 4 eingesetzt wurden.
  • (2) Die mittlere durchschnittliche Rauheit an der Mittellinie (Ra75) wurde gemäß dem Verfahren gemessen, das in JIS-B0601 (1994) standardisiert ist.
  • (3) Messung der Uneinheitlichkeit der Farbentwicklung.

    Das Ausmaß der Uneinheitlichkeit der Farbentwicklung des jeweiligen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wurde visuell durch das Drucken eines Bildes mit einer Pulsbreite von 0,188 ms (aufgetragene Energie 7,6 J/mm2) unter Verwendung der gleichen Vorrichtung und den gleichen Bedingungen, wie sie bei der Messung der Empfindlichkeit in Gegenstand (1) verwendet wurden, festgestellt. Die Ergebnisse werden durch die folgenden Kriterien bewertet:

[Kriterien]

  • ⫿
    Es wurde eine fast einheitliche Farbentwicklung ohne die Bildung einer uneinheitlichen Farbentwicklung beobachtet.
    X
    Es wird eine ernstzunehmende nicht einheitliche Farbentwicklung beobachtet.

Die Tabelle 4 zeigt die erhaltenen Werte.

Die in Tabelle 4 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass bei den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Erfindung (100) bis (128), bei denen die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die die Verbindung enthält, die durch die Formel (1) dargestellt wird, durch Vorhangbeschichtung der jeweiligen Beschichtungslösungen und das Spezifizieren einer durchschnittlichen Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht im Bereich von 2,0 &mgr;m oder weniger gebildet wird, eine hohe Farbentwicklerdichte (hohe Empfindlichkeit) bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebelung (gute Druckeignung) erhalten wurde, die Bildlagerbeständigkeit nach dem Drucken war exzellent, die Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht war für das Tintenstrahldrucken geeignet, da sich der Kontaktwinkel erhöhte, die chemische Beständigkeit war gut, die Kopfkompatibilität des Thermokopfes war exzellent mit einem verringerten Abriebg des Thermokopfes. Das heißt, dass das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung gleichzeitig eine hohe Empfindlichkeit, Hintergrundweiße, Bildbeständigkeit, Tintenstrahldruckeignung, chemische Beständigkeit und Kopfkompatibilität des Thermokopfes (Abriebbeständigkeit) hat.

Im Vergleich mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (100) haben die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (101) und (102), die den Bildstabilisator enthalten, eine verbesserte Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit und das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial (105), das den bevorzugten Klebstoff (ein schützendes Kolloid) enthält, hat eine verbesserte Empfindlichkeit und unterdrückte Hintergrundvernebelung. Die Druckeignung und Verarbeitbarkeit sind besonders exzellent, wenn der Bildstabilisator darin eingebracht wird. Die Bildlagerbeständigkeit und Tintenbeständigkeit (chemische Beständigkeit) kann in den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (109) bis (112) verbessert werden, die die schützende Schicht umfassen, die das spezifische organische Pigment enthält, das für die Erfindung geeignet ist. Durch die Verwendung der die Empfindlichkeit steigernden Verbindung, die in den Beispielen 103 bis 109 eingesetzt wird, kann eine gute Leistungsfähigkeit erhalten werden, die ähnlich zu der des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (1) in Beispiel 90 ist, und durch die Verwendung des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs, der in den Beispielen 110 bis 114 eingesetzt wird, kann eine gute Farbentwicklung und exzellente Bildlagerstabilität bei gleichzeitiger Unterdrückung der Hintergrundvernebelung erhalten werden. Es wurde sogar dann keine Beeinträchtigung der Leistungsmerkmale beobachtet, wenn das Substrat den erneut verwendeten Papierfaserbrei enthielt (Beispiel 98).

Auf der anderen Seite konnte in den vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien (129) bis (131), die ohne die Verbindung hergestellt wurden, die durch die Formel (1) dargestellt wird, keine hohe Empfindlichkeit erhalten werden und die Bildlagerbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Tintenstrahldruckeignung waren schlecht. In dem vergleichenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial (132) mit einer durchschnittlichen Rauheit an der Mittellinie (Ra75) an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht von 2,0 &mgr;m oder mehr und in dem vergleichenden hitzebeständigen Aufzeichnungsmaterial (133) mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die durch einen Klingenbeschichter gebildet wurde, war die Uneinheitlichkeit der Farbentwicklung erkennbar.

Wie es oben detailliert beschrieben wird, stellt die vorliegende Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem guten Oberflächenzustand der Beschichtungsschicht zur Verfügung, wobei die Farbungleichheit unterdrückt wird, der Hintergrund (Lichtbildanteil) eine starke Weiße aufweist, hochdichte Bilder mit hoher Dichte bei gleichzeitiger Unterdrückung der Nebeldichte gebildet werden (Hintergrundvernebelung) (gute Druckeignung), die Bildlagerbeständigkeit und chemische Beständigkeit nach dem Drucken sind exzellent und die Aufzeichnungsoberfläche ist vorzugsweise mit dem Tintenstrahldrucken kompatibel ohne eine Schattenbildung oder Verschmieren des Tintenstrahlbildes zu ergeben und ohne Ausbleichen des Bildes, wobei die Kopfkompatibilität des Thermokopfes ohne Abrieb und Verunreinigung des Kopfes sogar dann exzellent ist (gute Kompatibilität des Kopfes), wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial für einen Hochgeschwindigkeitshochleistungsdrucker mit einer teilweise glasierten Struktur verwendet wird.

Gewerblicher Nutzen

Die vorliegende Erfindung stellt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung, das in der Lage ist, ein klares und hochqualitatives Bild zu ergeben, und das exzellent in der Lichtbeständigkeit des Bildes ist und in der Lage ist, auf einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder Schutzschicht ohne Verwischen bedruckt zu werden. Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung ist im weitesten Sinne auf Fax und verschiedene Drucker anwendbar. Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung ist gewerblich nützlich, da es zur täglichen Verwendung geeignet ist. Die Erfindung hat einen großen gewerblichen Nutzen dahingehend, dass sie in der Lage ist, den sozialen Bedürfnissen unter Berücksichtigung der Umwelt zu entsprechen, da das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der Erfindung unter Verwendung einer kleinen Menge der Beschichtungslösung mit geringen Produktionskosten hergestellt wird, obwohl das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, falls dies notwendig ist, das Gefühl eines einfachen Papierblattes vermittelt.


Anspruch[de]
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, umfassend ein Substrat und eine darauf angeordnete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine elektronenaufnehmende Verbindung umfasst, die mit dem elektronenabgebenden farblosen Farbstoff unter Farbentwicklung reagiert, wobei die elektronenaufnehmende Verbindung durch die folgende allgemeine Formel (1) dargestellt wird:

Allgemeine Formel (1): R1-Ph-SO2R2 wobei R1 eine Hydroxylgruppe oder eine Alkylgruppe darstellt; R2 -Ph, -NH-Ph, -Ph-OR3 oder -NH-CO-NH-Ph darstellt; R3 eine Alkylgruppe darstellt; und Ph eine Phenylgruppe darstellt, die optional mit einem Substituenten, umfassend -SO2R2, substituiert ist; und

wenigstens eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht durch Vorhangbeschichtung einer Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gebildet wird,

und wobei wenigstens die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht bei einer höchsten Oberflächentemperatur von 65°C oder weniger während eines Trocknungsprozesses unter konstanter Geschwindigkeit getrocknet wird.
Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, wobei die durch die allgemeinen Formel (1) dargestellte Verbindung 4-Hydroxybenzolsulfonanilid ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht einen Sensibilisator umfasst, der wenigstens eine Verbindung, ausgewählt aus 2-Benzyloxynaphthalin, Dimethylbenzyloxalat, m-Terphenyl, Ethylenglykoltolylether, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Diphenoxymethylbenzol, Diphenylsulfon und 1,2-Diphenoxyethan, ist. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäss Anspruch 1, wobei der elektronenabgebende farblose Farbstoff wenigstens einer, ausgewählt aus 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-propylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di-n-amylaminofluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-tolylamino)fluoran, ist.






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