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Dokumentenidentifikation DE60311411T2 31.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001441567
Titel Elektrischer Ofen
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder Kim, Wan-Soo, Gwangmyeong, Gyeonggi-Do, KR;
Kim, Yang-Kyeong, Bucheon, Gyeonggi-Do, KR;
Lee, Young-Min, Incheon, KR
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40211 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60311411
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.05.2003
EP-Aktenzeichen 030103527
EP-Offenlegungsdatum 28.07.2004
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H05B 6/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Ofen und insbesondere auf einen elektrischen Ofen, der seine Temperatur schnell erhöht und Wärmeverluste vermindert, wobei eine Oberfläche des Hohlraumes durch Induktionsheizen ihre eigene Wärme erzeugt.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Allgemein ist ein elektrischer Ofen eine Kochvorrichtung, die in der Küche verwendet wird und ihre eigene Heizungsvorrichtung aufweist. Der elektrische Ofen kocht normalerweise Lebensmittel in einem Kochraum unter Benutzung von Wärme einer elektrischen Heizung als einer Wärmequelle, manchmal aber wird Mikrowellenenergie als ergänzende Wärmequelle verwendet, indem ein Magnetron eingebaut ist.

1 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung des Aufbaus eines elektrischen Ofens gemäß dem Stand der Technik, in dem eine Heizung als Hauptwärmequelle eingebaut ist und Mikrowellenenergie als weitere Wärmequelle verwendet wird.

Wie dargestellt, weist der konventionelle elektrische Ofen ein Gehäuse 100 auf, welches aus einer Vielzahl von Platten aufgebaut ist, die seine Gestalt bildet. Beispielsweise kann der elektrische Ofen aus einer Platte zur Bildung der unteren Oberfläche und Gehäusen zur Bildung beider Seiten und der oberen Oberfläche aufgebaut sein.

Ein Hohlraum 200, in den Lebensmittel gestellt werden und in dem der Kochvorgang abläuft, ist in dem Gehäuse 100 ausgebildet.

Der Hohlraum 200 kann mittels einer Tür 130 wahlweise geöffnet und geschlossen werden. Ein unteres Ende der Tür 130 ist mittels Scharnieren an der Vorderfläche des Hohlraums 200 angebracht, und ein Türgriff 132 ist an einem oberen Ende der Tür 130 ausgebildet. Dementsprechend wird das obere Ende um das untere Ende heruntergeschwenkt, wenn der Türgriff 132 gezogen wird, wodurch sich der Hohlraum 200 öffnet und schließt. Eine Steuereinheit 160 ist an einem oberen Ende des elektrischen Ofens vorgesehen, das nicht von der Tür 130 abgedeckt ist. Allgemein können jede Art von Bedienungselementen, die erforderlich sind, um den elektrischen Ofen zu steuern, sowie ein Anzeigefenster für die Anzeige des Betriebszustandes des elektrischen Ofens an der Steuereinheit 160 ausgebildet sein.

Ein unterer Heizer 112 ist an der Unterseite des Hohlraums 200 angebracht. Der untere Heizer 112 umfasst allgemein einen Rohrheizkörper. Der untere Heizer 112 überträgt die Wärme an den Hohlraum 200 durch den inneren Boden des Hohlraums 200.

Ein oberer Heizer 110 ist an der Oberseite des Hohlraums 200 angebracht, welcher ebenfalls im Allgemeinen als Rohrheizkörper ausgebildet ist.

Der Rohrheizkörper besteht aus einem Metallrohr als Außenteil, einer Heizleitung, die innerhalb des Metallrohres angebracht ist, und einem Isolationsmaterial, welches zwischen dem Metallrohr und der Heizleitung angebracht ist. Rohrheizkörper sind wohl bekannt, deswegen wird eine detaillierte Erläuterung weggelassen.

Weiterhin ist ein Konvektions-Heizer 114 an der Rückseite des Hohlraums 200 angebracht. Ebenso ist ein Umwälzventilator 140 an der Rückseite des Hohlraums 200 angebracht, wo der Konvektions-Heizer 114 angebracht ist. Der Umwälzventilator 140 leitet Luft, die durch den Konvektions-Heizer 114 erwärmt worden ist, in den Hohlraum 200. Zu diesem Zweck ist eine Vielzahl von Durchbruchslöchern 142 an der Rückseite des Hohlraums 200 im Bezug auf den Konvektions-Heizer 114 ausgebildet.

Ein Magnetron 150 ist in einem Zwischenraum zwischen dem Oberteil des Hohlraums 200 und dem Gehäuse 100 als zusätzliche Wärmequelle angeordnet, um Wärme in den Hohlraum 200 zu leiten. Das Magnetron 150 erzeugt Mikrowellenenergie und versorgt den Hohlraum 200 so mit Wärme. Das Magnetron 150 leitet die Mikrowellenenergie in einen Wellenleiter 152, der an der oberen Oberfläche des Hohlraums 200 angebracht ist. Bezugszeichen 144 bezeichnet einen Kühlventilator zur Kühlung der Bauteile einschließlich des Magnetrons 150. Andere Bauelemente zur Erzeugung der Mikrowellenenergie werden nicht beschrieben.

Bezugszeichen 180 bezeichnet eine Beleuchtungseinrichtung für den Ofen zur Beleuchtung des Innenraums einer Kochkammer.

Der Betrieb des elektrischen Ofens gemäß dem Stand der Technik wird im Folgenden erläutert.

Lebensmittel werden in den Hohlraum 200 gestellt, die Tür 130 wird geschlossen und eine Energiequelle wird in dem Zustand angeschlossen, in dem der Kochraum von der Umgebung abgeschirmt ist, wodurch der Kochvorgang erfolgt. Dabei wird, wenn die Energiequelle angeschlossen ist, Wärme von dem unteren Heizer 112 in den Boden des Hohlraums 200 geleitet. Die zugeleitete Wärme erwärmt die Luft in dem Hohlraum 200 und die erwärmte Luft strömt zu dem Lebensmittel. Ebenso überträgt der obere Heizer 110 wärme auf das Lebensmittel durch Strahlung und Konvektion und die von dem Konvektions-Heizer 114 gelieferte Wärme wird durch die Vielzahl von Öffnungen 142 von dem Umwälzungsventilator 140 als heißer Luftstrom in den Kochraum eingeleitet und auf das Lebensmittel übertragen.

Darüber hinaus kann die von dem Magnetron 150 erzeugte Mikrowellenenergie dazu verwendet werden, nach Wunsch des Benutzers das Lebensmittel zu kochen.

Im Folgenden werden die Probleme mit dem elektrischen Ofen nach dem Stand der Technik erläutert.

Der elektrische Ofen muss auf eine vorbestimmte Temperatur vorgeheizt werden, bevor der Kochvorgang beginnen kann. Um eine automatische Reinigungsfunktion unter Verwendung von Pyrolyse in dem Hohlraum 200 zu verwenden, muss die Innentemperatur des elektrischen Ofens auf mehr als 500 °C angehoben werden, und dann muss eine beachtliche Zeitdauer vergehen, um Öl an der Innenwand zu verbrennen.

Der untere Heizer 112 und der obere Heizer 110 sind Rohrheizkörper. Solche Rohrheizkörper benötigen jedoch viel Zeit, um die Temperatur bis zu einer Sättigungstemperatur zu erhöhen, da ihre spezifische Wärmekapazität groß ist. Nachdem der untere Heizer 112 auch nicht vollständig Kontakt mit der unteren Oberfläche des Hohlraums 200 hat, ist der Kontaktwärmewiderstand groß. Darüber hinaus ist die Heizeffizienz geschmälert, weil sie von der natürlichen Konvektion abhängt, die einen geringen Übertragungs-Wirkungsgrad aufweist und von der Strahlung abhängt, die eine große Temperaturdifferenz zu der unteren Oberfläche des unteren Heizers 112 erfordert.

Darüber hinaus existieren keine weiteren Wärmequellen an den beiden Seiten des Hohlraums 200. Dementsprechend werden diese beiden Seiten des Hohlraums 200 ausschließlich durch die Wärme erwärmt, die durch die Platten, die den Hohlraum 200 bilden, geleitet wird, oder durch Wärme, die durch den Luftstrom in dem Kochraum übertragen wird. Schließlich wird eine sehr lange Vorheizzeit benötigt, weil die Temperatur der genannten beiden Seiten des Hohlraums 200 erst dann auf einen vorherbestimmten Wert erhöht werden kann, nachdem die Temperatur anderer Teile bereits erhöht worden ist.

Demgemäß muss die Temperatur beider Seiten des Hohlraums 200 erheblich stärker erhöht werden, wenn ein Kochvorgang durchgeführt werden soll oder die äußere Oberfläche des Hohlraums gereinigt werden soll, und zwar wesentlich höher als die Temperatur, die für die Pyrolyse anderer Teile erforderlich ist. Als Ergebnis ist der Energieverbrauch erhöht und eine entsprechend wärmebeständige Konstruktion wird schwierig.

Das gleiche Problem entsteht bei dem elektrischen Ofen gemäß US 6,147,336, der eine einzelne Heizeinheit an der Oberseite des Hohlraums umfasst, sowie bei dem elektrischen Ofen gemäß EP 0 464 390 A2, welcher eine einzelne Heizeinheit an der Unterseite des Hohlraums umfasst, sowie bei dem elektrischen Ofen gemäß US 4,508,947, der eine einzelne Heizeinheit an der Rückseite des Hohlraums umfasst. Die US 4,074,101 offenbart zusätzlich die Verwendung eines Induktionsheizers in Verbindung mit einer Mikrowellenheizung.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Ofen zur Verfügung zu stellen, mit dem die Reinigung der Innenseite des Hohlraums durch Pyrolyse schneller durchgeführt werden kann.

Um diese Aufgabe zu lösen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein elektrischer Ofen vorgesehen, der ein Gehäuse mit einer Türe an einer Vorderseite und einen Hohlraum zur Aufnahme von Speisen darin hat, sowie ein an einer Seite eines oberen Abschnittes des Hohlraums eingebautes Magnetron, um Mikrowellen mit hoher Frequenz zu erzeugen und dem Hohlraum Wärme zuzuführen, einen Inverter zum Erzeugen von Hochfrequenz in einem Raum zwischen dem Gehäuse und dem Hohlraum, eine erste Heizeinheit, die auf der rechten und der linken Seite des Hohlraums eingebaut ist, um dem Hohlraum von der linken und der rechten Seite Wärme zuzuführen, eine zweite Heizeinheit, die an einer Oberseite des Hohlraums eingebaut ist, um dem Hohlraum von der Oberseite Wärme zuzuführen, eine dritte Heizeinheit, die an einer Unterseite des Hohlraums eingebaut ist, um dem Hohlraum von der Unterseite Wärme zuzuführen, und eine vierte Heizeinheit, die an einer Rückseite des Hohlraums eingebaut ist, um dem Hohlraum von der Rückseite Wärme zuzuführen, wobei jede Heizeinheit zusätzlich wärme der jeweiligen Seitenfläche des Hohlraums zuführt, an der sie eingebaut ist.

Die vorgenannten und weitere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung deutlicher werden, wenn diese in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen betrachtet wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beiliegenden Zeichnungen, die zum weiteren Verständnis der Erfindung vorgesehen sind und in dieser Beschreibung eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, erläutern Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern.

In den Zeichnungen ist:

1 eine schematische perspektivische Ansicht der Konstruktion eines elektrischen Ofens gemäß dem Stand der Technik;

2 eine schematische perspektivische Ansicht der Konstruktion eines elektrischen Ofens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

3 ein Längsschnitt, der eine Position einer Heizeinheit aus 2 zeigt; und

4 ist ein Längsschnitt, der die Position der Heizeinheit aus 2 gemäß einer weiteren Ausführungsform zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden wird im Detail auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung Bezug genommen. Beispiele davon sind in den beiliegenden Zeichnungen erläutert.

2 ist eine schematische perspektivische Darstellung einer Konstruktion eines elektrischen Ofens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, 3 ist ein Längsschnitt, der eine Position einer Heizeinheit aus 2 zeigt, und 4 ist ein Längsschnitt, der die Position der Heizeinheit aus 2 gemäß einer weiteren Ausführungsform zeigt.

Wie dargestellt weist ein elektrischer Ofen gemäß der vorliegenden Erfindung ein Gehäuse 10 auf, welches aus einer Vielzahl von Platten besteht, die sein Erscheinungsbild bilden. Beispielsweise kann der elektrische Ofen aus einer Platte zur Bildung seiner unteren Oberfläche und Gehäusen zur Bildung beider Seiten und der oberen Oberfläche zusammengesetzt sein.

Ein Hohlraum 20, in den Speisen gestellt werden und in dem der Kochvorgang erfolgt, ist in dem Gehäuse 10 ausgebildet. Der Hohlraum 20 ist aus einem Metall mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit gebildet, um Wärme durch induktive Erwärmung an seinen beiden Seiten zu erzeugen.

Der Hohlraum 20 kann nach Bedarf durch eine Tür 30 geöffnet oder geschlossen werden. Ein unteres Ende der Tür 30 ist mittels Scharnieren an einer vorderen Oberfläche des Hohlraums 20 befestigt und ein Türgriff 32 ist an dem oberen Ende der Tür 30 ausgebildet. Demgemäß wird das obere Ende um das untere Ende nach unten geschwenkt, wenn der Türgriff 32 gezogen wird, wodurch sich der Hohlraum 20 öffnet und schließt. Eine Steuereinheit 60 ist an dem oberen Ende des elektrischen Ofens vorgesehen, das nicht durch die Tür 30 abgedeckt ist. Im Allgemeinen können jede Art von Bedienungselement, welches zur Steuerung des elektrischen Ofens erforderlich ist, sowie ein Anzeigefenster zur Anzeige des Betriebszustandes des elektrischen Ofens an der Steuereinheit 60 ausgebildet sein.

Der elektrische Ofen gemäß der vorliegenden Erfindung ist mit Heizeinheiten an jeder Außenseite des Hohlraums 20 mit Ausnahme der Oberfläche, an der die Tür ausgebildet ist, versehen.

Erste Heizeinheiten 13a und 13b sind an der rechten und der linken Seite des Hohlraums 20 angebracht. Die ersten Heizeinheiten 13a und 13b sind mit Induktionsspulen zum Induktionsheizen versehen.

Das Induktionsheizen wird durchgeführt, indem ein Metall mit hoher Wärmeleitfähigkeit teilweise erwärmt wird, oder durch Verwendung von Hochfrequenz, wenn nur die Oberflächen des Metalls erwärmt werden sollen.

Zu diesem Zweck werden beide Seiten des Hohlraums 20 aus einem Metall mit hoher Wärmeleitfähigkeit ausgebildet.

Eine zweite Heizeinheit 11 ist an der Oberseite des Hohlraums 20 angebracht, in der wie gemäß dem Stand der Technik hauptsächlich ein Rohrheizkörper verwendet wird.

Eine dritte Heizeinheit 12 ist an der Unterseite des Hohlraums 20 angebracht. Die dritte Heizeinheit kann einen Rohrheizkörper gemäß dem Stand der Technik verwenden oder kann eine Induktionsspule zum Induktionsheizen verwenden. Die dritte Heizeinheit 12 versorgt den Hohlraum 20 mit Wärme durch einen inneren Boden des Hohlraums 20.

Eine vierte Heizeinheit 14 ist an der Rückseite des Hohlraums 20 angebracht. Als vierte Heizeinheit ist eine Konvektionsheizung in Verwendung. Ebenso ist ein Umwälzventilator 40 an der Rückseite des Gehäuses 20 angebracht, wo der Konvektions-Heizer angeordnet ist. Der Umwälzventilator 40 liefert Luft, die durch den Konvektions-Heizer erwärmt worden ist, in den Hohlraum 20. Zu diesem Zweck ist eine Vielzahl von Durchbruchslöchern 42 an der Rückseite des Hohlraums 20 ausgebildet, die dem Konvektions-Heizer zugeordnet sind.

Ein Magnetron 50 zur Versorgung des Hohlraums 20 mit Wärme als zusätzliche Heizquelle ist in einem Raum zwischen dem Oberteil des Hohlraums 20 und dem Gehäuse 10 ausgebildet. Das Magnetron 50 erzeugt Mikrowellen mit hoher. Frequenz und liefert so Wärme in den Hohlraum 20. Das Magnetron 50 leitet die Mikrowellenenergie in einen Wellenleiter 52, der an der oberen Oberfläche des Hohlraums 20 angebracht ist.

Ebenso ist ein Inverter 56 zur Erzeugung einer Hochfrequenz von 20 bis 40 kHz in dem Raum zwischen der oberen Oberfläche des Hohlraums 20 und einer entsprechenden Oberfläche angeordnet.

Eine Schaltung für den Inverter 56 kann mit der Schaltung für das Magnetron gemeinsam verwendet werden.

4 zeigt, dass die erste Heizeinheit 13a und 13b, die zweite Heizeinheit 11 und die dritte Heizeinheit 12 ausschließlich als Rohrheizkörper ausgeführt sind. Dabei ist auch die vierte Heizeinheit 14 mit dem Konvektions-Heizer hergestellt.

In der vorliegenden Erfindung ist außerdem ein Isolationsmaterial 65 zwischen der Außenseite des Hohlraums 20 und dem Gehäuse 10 eingeschlossen, um zu verhindern, dass die Wärme aus dem Hohlraum 20 auf das Gehäuse übertragen wird.

Bezugszeichen 44 bezeichnet einen Kühlventilator zur Kühlung der Bauelemente einschließlich des Magnetrons 50.

Ebenso bezeichnet ein unerklärtes Bezugszeichen 18 eine Beleuchtungseinrichtung für den Ofen zur Beleuchtung des Innenraums der Kochkammer.

Der Betrieb des elektrischen Ofens gemäß der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden erläutert.

Lebensmittel werden in den Hohlraum 20 gestellt, die Tür 30 wird geschlossen und eine Energiequelle wird angeschlossen, wenn die Kochkammer von der Umgebung abgeschirmt ist, wodurch der Kochvorgang erfolgt. Das bedeutet, wenn die Energiequelle eingeschaltet ist, wird Wärme von der zweiten Heizeinheit 11 durch Strahlung oder Konvektion auf die Lebensmittel übertragen. Ebenso wird Wärme von dem Konvektions-Heizer als heißer Luftstrom durch die Vielzahl von Öffnungen 42 von dem Umwälzventilator 40 geleitet und auf die Lebensmittel übertragen.

Außerdem kann die Mikrowellenenergie, die von dem Magnetron 50 erzeugt worden ist, verwendet werden, um nach Wunsch des Benutzers die Lebensmittel zu kochen.

Ebenso wird ein Induktionsheizen durch die Induktionsspule durchgeführt, die an der Unterseite und der rechten und der linken Seite des Hohlraums 20 ausgebildet ist, indem die Hochfrequenz von 20 bis 40 kHz verwendet wird, die von dem Inverter 56 erzeugt worden ist. Dadurch ist die Temperatur der genannten beiden Seiten des Hohlraums 20 höher als die von allen anderen Oberflächen.

Da die Wärmequelle an allen Außenseiten außer der Oberfläche, an der die Tür ausgebildet ist, angebracht ist, steigt die Temperatur jeder Oberfläche des Hohlraums 20 gleichmäßig.

Der elektrische Ofen muss vor dem Kochvorgang auf eine vorherbestimmte Temperatur vorgeheizt werden. Ebenso ist es zur Nutzung einer automatischen Reinigungsfunktion mittels Pyrolyse in dem Hohlraum 20 erforderlich, die Innentemperatur des elektrischen Ofens auf mehr als 500° C zu erhöhen und dann muss eine beachtliche Zeit vergehen, um Öl und Fett von der Innenwand abzubrennen.

Dementsprechend wird in dem Fall, dass der Ofen vorgeheizt wird, Wärme von der gesamten Oberfläche des Hohlraums 20 geliefert, so dass die Temperatur der gesamten Kochkammer schneller und gleichmäßiger steigen kann. Nebenbei wird die Wärme den Lebensmitteln gleichmäßiger zugeführt, wenn das Heizen in einem Zustand ausgeführt wird, indem Lebensmittel nach dem Vorheizen in die Kochkammer gestellt sind und die Kochkammer durch die Tür verschlossen ist.

Ebenso steigt die Temperatur der inneren Oberfläche des Hohlraums 20 gleichmäßig, wenn die automatische Reinigungsfunktion mittels Pyrolyse zur Reinigung durch Verbrennung von Öl an den äußeren Oberflächen des Hohlraums 20 verwendet wird, wodurch die Pyrolysereinigungsfunktion zuverlässiger und schneller ausgeführt wird.

Der Betrieb des elektrischen Ofens gemäß der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden erläutert.

Da die Wärmequelle in jedem Raum zwischen dem Hohlraum und den entsprechenden Oberflächen in dem elektrischen Ofen angebracht ist, kann die Temperatur der Kochkammer gleichmäßiger und schneller auf den gewünschten Wert eingestellt werden.

Demgemäß können die Vorheizzeit und die tatsächliche Kochzeit verringert werden, der Wärmeverlust kann verringert werden und auf diese Weise kann der Energieverbrauch minimiert werden.

Nachdem die untere Oberfläche des Hohlraums und die genannten beiden Seiten durch Anwendung des Induktionsheizens als Wärmequelle betrieben werden können, kann ein Großteil der erzeugten Wärme für das Kochen verwendet werden.

Da die Temperatur der äußeren Oberfläche des Hohlraums schneller und gleichzeitig ansteigt, wenn die Reinigung der inneren Oberfläche des Hohlraums durch Verwendung von Pyrolyse durchgeführt wird, kann insbesondere die Reinigung einheitlicher durchgeführt werden und die Temperatur eines bestimmten Teils muss nicht höher steigen als erforderlich.

Außerdem können in der vorliegenden Erfindung die Schaltung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie und die Schaltung für ein Induktionsheizen gemeinsam genutzt werden, wodurch die Anzahl der Bauelemente reduziert wird und die Bauelemente effizienter genutzt werden.


Anspruch[de]
Elektrischer Ofen enthaltend:

ein Gehäuse (10), das eine Türe (30) an einer Vorderseite hat und einen Hohlraum (20) zur Aufnahme von Speisen darin hat;

ein an einer Seite eines oberen Abschnitts des Hohlraums (20) eingebautes Magnetron (50), um Mikrowellen mit hoher Frequenz zu erzeugen und dem Hohlraum (20) Wärme zuzuführen;

einen Inverter (56) zum Erzeugen von Hochfrequenz in einem Raum zwischen dem Gehäuse (10) und dem Hohlraum (20);

eine erste Heizeinheit (13a, 13b), die auf der rechten und der linken Seite des Hohlraums (20) eingebaut ist, um dem Hohlraum (20) von der linken und der rechten Seite Wärme zuzuführen;

eine zweite Heizeinheit (11), die an einer Oberseite des Hohlraums (20) eingebaut ist, um dem Hohlraum (20) von der Oberseite Wärme zuzuführen;

eine dritte Heizeinheit (12), die an einer Unterseite des Hohlraums (20) eingebaut ist, um dem Hohlraum (20) von der Unterseite Wärme zuzuführen; und

eine vierte Heizeinheit (14), die an einer Rückseite des Hohlraums (20) eingebaut ist, um dem Hohlraum (20) von der Rückseite Wärme zuzuführen,

wobei jede Heizeinheit (11, 12, 13a, 13b, 14) des weiteren Wärme der jeweiligen Seitenfläche des Hohlraums (20) zuführt, an der sie eingebaut ist.
Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, wobei die erste Heizeinheit (13a, 13b) eine Induktionsspule ist, die als eine Induktionsheizung durch von dem Inverter (56) erzeugte Hochfrequenz betrieben wird. Elektrischer Ofen nach Anspruch 2, wobei die dritte Heizeinheit (12) eine Induktionsspule ist, die als eine Induktionsheizung durch von dem Inverter (56) erzeugte Hochfrequenz betrieben wird. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, wobei die zweite Heizeinheit (11) ein Rohrheizkörper ist und die erste und die dritte Heizeinheit (13a, 13b, 12) Induktionsspulen sind, die durch von den Invertern (56) erzeugte Hochfrequenz als eine Induktionsheizung betrieben werden. Elektrischer Ofen nach Anspruch 4, wobei die rechte und die linke Seite und die Unterseite des Hohlraums (20) mit einem Metall gebildet sind, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat, um Wärme durch die Induktionsheizung zu erzeugen. Elektrischer Ofen nach Anspruch 2 oder 5, wobei die vierte Heizeinheit (14) eine Konvektionsheizung ist, um durch Erwärmen eines von einem Konvektionsgebläse erzeugten Luftstroms Wärme in eine Kochkammer zu übertragen. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, ferner enthaltend ein Isoliermaterial zwischen einer Außenseite des Hohlraums (20) und dem Gehäuse, um zu verhindern, dass Wärme in dem Hohlraum (20) auf das Gehäuse übertragen wird. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, wobei eine Schaltung des Magnetrons (50) und eine Schaltung des Inverters (56) gemeinsam genutzt werden. Elektrischer Ofen nach Anspruch 8, wobei der Inverter (56) Hochfrequenz mit einer Bandbreite von 20–30 kHz erzeugt. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, wobei die erste, die zweite und die dritte Heizeinheit (13a, 13b, 11, 12) Rohrheizkörper sind.






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