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Dokumentenidentifikation DE69934351T2 31.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000952054
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Steuern einer gegenläufigen Wischeranordnung
Anmelder Mitsuba Corp., Kiryu, Gunma, JP
Erfinder Amagasa, Toshiyuki, Kiryu-shi, Gunma, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69934351
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.04.1999
EP-Aktenzeichen 994008563
EP-Offenlegungsdatum 27.10.1999
EP date of grant 13.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse B60S 1/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Steuern einer Wischervorrichtung des gegenläufigen Typs und auf eine Steuervorrichtung dafür.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Sachgebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Technologie zum Steuern einer Wischervorrichtung zur Verwendung in einem Fahrzeug, und insbesondere auf eine Technologie, die in vorteilhafter Weise bei einer Wischervorrichtung angewandt wird, in der sich ein Paar Wischerblätter in einer gegenläufigen Weise bewegt.

2. Angaben zum Stand der Technik

Ein wesentliches Erfordernis für eine Wischervorrichtung ist dasjenige, den Wischbereich zu erweitern, um den Sichtwinkel und den Sichtbereich, den ein Fahrer eines Fahrzeugs in der horizontalen Richtung erhalten kann, zu verbessern.

Es sind zwei Typen von Steuermöglichkeiten bei Wischerblättern vorhanden. Einer davon ist ein paralleler Typ, bei dem ein Paar Wischerblätter angetrieben wird, während eine im Wesentlichen äquidistante Position zwischen den Blättern beibehalten wird. Die andere davon ist ein gegenläufiger Typ, bei dem das Paar Wischerblätter so gesteuert wird, um sich in einer gegenläufigen Art zu bewegen. Das bedeutet, dass dann, wenn sich eines der Blätter zu der Mitte der vorderen Scheibe bewegt, sich das andere der Wischerblätter auch zu der Mitte der vorderen Scheibe bewegt, während dann, wenn sich eines von der Mitte weg bewegt, sich das andere auch von der Mitte weg bewegt. In einer Wischervorrichtung des gegenläufigen Typs werden die Drehmitten der Wischerarme jeweils an dem linken und dem rechten Ende der vorderen Scheibe positioniert und die Wischerblätter bewegen sich von beiden Seiten des vorderen Glases zu der Mitte davon.

Die Wischervorrichtung des gegenläufigen Typs kann eine Anordnung haben, bei der ein Wischerantriebsmotor an der Mitte des Fahrzeugs vorgesehen ist und das linke und das rechte Wischerblatt in der gegenläufigen Weise, wie dies vorstehend angegeben ist, mittels eines Verbindungsmechanismus angetrieben werden.

11 zeigt eine schematische Darstellung eines Wischerantriebsmechanismus, bei dem ein einzelner Motor für das Antreiben eines Paars Wischerblätter in der gegenläufigen Weise eingesetzt ist. Ein Kurbelarm 103 ist, wie in 11 dargestellt ist, an der Drehwelle eines Motors 101 befestigt, und ein Zwischenverbindungselement 104 ist so angeordnet, um sich an einem Mittenbereich davon zu schwenken. Eine Endseite des Verbindungselements 104 ist über einen Verbindungsstab 105 mit dem Kurbelarm 103 verbunden. Auf diese Art und Weise wird die Drehung des Motors 101 in eine sich umkehrende Schwenkbewegung des Zwischenverbindungselements 104 umgewandelt. Weiterhin sind jeweils der obere und der untere Endabschnitt des Zwischenverbindungselements 104 über Antriebsstäbe 106 mit Antriebshebeln 108 der linken und der rechten Wischerwelle 107 verbunden. Die linke und die rechte Wischerwelle 107 erstrecken sich von beiden Seiten der unteren Endabschnitte der Frontscheibe aus, wodurch der linke und der rechte Wischerarm 109a, 109b in der entgegengesetzten Richtung angetrieben werden.

Allerdings soll, wenn nur ein Motor zum Antreiben des Paars Wischerblätter eingesetzt wird, der Antriebsmechanismus eine Breite gleich zu der gesamten Breite eines Fahrzeugs zum Übertragen einer mechanischen Bewegung von dem Motor auf beide Wischerblätter haben. Folglich ist es unvermeidbar, dass der Mechanismus eine große Dimension und ein hohes Gewicht haben muss. Wenn gefordert ist, den Mechanismus klein und kompakt zu gestalten, können zwei Motoren zum Antreiben des linken und des rechten Wischerblatts eingesetzt werden.

Allerdings kann, wenn der Mechanismus zwei Motoren zum Antreiben des linken und des rechten Wischerblatts jeweils einsetzt, der Mechanismus asynchronen Bewegungen in beiden Wischerblättern unterliegen. Die asynchrone Bewegung wird aufgrund der Differenz in den Motorsteuer-Charakteristika zwischen dem linken und dem rechten Motor oder den Motordrehraten-Variationen aufgrund einer Last, die auf die Motoren aufgebracht wird, verursacht.

Weiterhin ist es für die Wischervorrichtung des gegenläufigen Typs ein allgemeines Merkmal, eine Anordnung zu haben, bei der die Wischbereiche des linken und des rechten Wischerblatts normal an dem mittleren Bereich, oder einer Rückführposition der Frontscheibe, so überlappt sind, um den gesamten Wischbereich zu vergrößern. Wenn die Wischervorrichtung so aufgebaut ist, dass sie eine solche Anordnung besitzt, wird von der Vorrichtung strenger gefordert, die gegenseitige Beeinflussung in der Bewegung zwischen dem Paar der Blätter aufgrund der asynchronen Bewegung der Blätter zu vermeiden. Dementsprechend wird von den Motoren, die in der Vorrichtung eingesetzt werden und so angeordnet sind, stärker gefordert, dass sie gleiche Charakteristika haben, und die Last-Variation sollte einer strengeren Kontrolle zum Beseitigen der gegenseitigen Beeinflussung unterworfen werden.

Um die gegenseitige Störung in der Bewegung der Blätter in der Wischervorrichtung, wie sie vorstehend angegeben ist, zu vermeiden, ist ein Vorschlag gemacht worden, bei dem der linke und der rechte Motor sequenziell so gesteuert werden, dass, nachdem das Wischerblatt auf der DR-Seite des Fahrers (die nachfolgend als DR-Seite bezeichnet wird) einen bestimmten Winkel erreicht, dann das Wischerblatt auf der Seite des Sitzes des Beifahrers (die nachfolgend als AS-Seite bezeichnet wird) damit beginnt, angetrieben zu werden. In dieser Anordnung wird allerdings die Bewegung der Wischerblätter mit diesem Steuerverfahren schwierig, und demzufolge besteht eine Gefahr, dass die Wischerblätter die Sicht des Fahrers behindern werden.

Während die vorstehend beschriebene Vorrichtung dazu vorgesehen ist, eine gegenseitige Beeinflussung zwischen dem Paar der Blätter unter einem Zustand zu vermeiden, dass das Paar der Wischerblätter auch durch das Paar der Motoren jeweils angetrieben wird, und die Wischbereiche beider Blätter so angeordnet sind, dass sie sich an dem mittleren Bereich der Frontscheibe überlappen, um so den gesamten Wischbereich zu vergrößern, kann ein speziell angeordneter Mechanismus zur Verwendung in Verbindung mit einem einzelnen Motor eingeführt werden, um jedes der Blätter insbesondere unter dem Zustand, dass die Wischbereiche beider Blätter so angeordnet sind, dass sie sich an dem mittleren Bereich der Frontscheibe überlappen, um so den gesamten Wischbereich zu vergrößern, anzutreiben.

12 zeigt eine schematische Darstellung eines Beispiels eines solchen Mechanismus für die Verwendung in Verbindung mit einem einzelnen Motor, bei dem das Verbindungsverhältnis des Verbindungsmechanismus absichtlich so ausgelegt ist, um zwischen dem linken und dem rechten Wischerblatt sehr unterschiedlich zu sein, und zusätzlich wird die Drehung des Motors so gesteuert, um konstant zu sein, so dass keine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Wischerblättern auftreten kann. Zum Beispiel wird das Wischerblatt der DR-Seite gestartet, um sich früher von der DR-Seite des Fahrers als das Wischerblatt der AS-Seite zu bewegen. Wenn beide Wischerblätter die untere Kante des mittleren Bereichs der Frontscheibe erreichen, dann gehen die Blätter in die Rückkehrbewegung zu den jeweiligen Seitenkanten der Frontscheibe über. Zu diesem Zeitpunkt wird das Blatt der DR-Seite später als das Blatt der AS-Seite gestartet. Demzufolge kann eine gegenseitige Störung zwischen den beiden Blättern vermieden werden. In dieser Anordnung unterscheiden sich allerdings, da die mechanische Struktur asymmetrisch in Bezug auf den Verbindungsmechanismus aufgebaut ist, d. h. der linke und der rechte Antriebshebel 106' haben unterschiedliche Längen und das Zwischenverbindungselement 104' ist so angeordnet, dass es asymmetrisch in Bezug auf dessen Schwenkpunkt ist, die Festigkeiten der Verbindungsmechanismen an deren eigenen Rückkehrpositionen, was eine Differenz in den Überdeckungsbeträgen zwischen beiden Wischerblättern hervorruft.

Während der vorstehend beschriebene Vorschlag dazu vorgesehen ist, das Problem einer gegenseitigen Störung bzw. Interferenz zwischen der Blattbewegung mit einem Mechanismus zur Verwendung in Verbindung mit einem einzelnen Motor zu beseitigen, ist ein anderer Vorschlag vorhanden, bei dem ein Paar Motoren wiederum zum Antreiben des Paars der Wischerblätter, jeweils, eingeführt wird. Bei diesem Vorschlag wird ein Wischerblatt, das in seinem Laufwinkel relativ zu dem anderen voranführt, so gestaltet, um als ein Master zu dienen, und das andere Wischerblatt, das in dem Laufwinkel folgt, wird so gestaltet, um als ein Slave zu arbeiten. In dieser Anordnung wird zum Beispiel das Wischerblatt der DR-Seite so gestaltet, dass es als Master in der Wischbewegung von der Seite zu der Mitte der Frontscheibe dient, während das Blatt der AS-Seite so gestaltet wird, um als der Master in der Wischbewegung von der Mitte zu der Seite der Fronscheibe zu dienen. In dieser Anordnung wird das Wischerblatt, das so ausgelegt ist, um als Slave zu dienen, oder das nachfolgende Blatt in jeder der Wischbewegungen, einer Verzögerung in Abhängigkeit davon unterworfen, um einen wie großen Winkel das Master-Blatt relativ zu dem Slave-Blatt gelaufen ist.

Bei diesem Verfahren ist allerdings ein Problem vorhanden, dass dann, wenn eine weitere Beschleunigung nur an dem Master-Blatt bewirkt wird oder eine Verzögerung nur an dem Slave-Blatt bewirkt wird, der Unterschied in dem Winkel zwischen den Blättern der DR- und der AS-Seite erhöht wird. Zum Beispiel wird sich, wenn das Wischerblatt auf der DR-Seite durch Wind, der von hinten auf die Vorderseite des Fahrzeugs in dem Schritt des Aufwärts-Wischens bläst, verzögert wird, oder, alternativ, wenn das Wischerblatt auf der AS-Seite durch Wind, der von vorne nach hinten des Fahrzeugs in dem Schritt beim Abwärts-Wischen bläst, verzögert wird, die Winkeldifferenz monoton bei diesem Verfahren erhöhen, bei dem nur das Slave-Blatt so gesteuert wird, um verzögert zu werden.

Die EP-A-0 405 745 offenbart ein Verfahren zum Steuern einer Wischervorrichtung vom Typ mit gegenläufigen Wischern, die ein erstes Wischerblatt und ein zweites Wischerblatt, angetrieben durch jeweilige Antriebseinrichtungen, besitzt, derart, dass, im Betrieb, jedes der Wischerblätter nach hinten und nach vorne zwischen seiner äußeren Wischposition, und, alternativ, seinen hohen und niedrigen inneren Wischpositionen, oszilliert wird, um so die hohe und niedrige innere Wischposition in Bezug auf das andere Wischerblatt zu ändern.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Antriebsverfahren zum Antreiben eines linken und eines rechten Wischerblatts störungsfrei ohne eine gegenseitige Störung zwischen dem Paar der Blätter und ohne eine unwesentliche Erhöhung in der Winkeldifferenz zwischen dem Paar der Blätter vorzuschlagen.

Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Antriebsmechanismus einer Wischervorrichtung, ohne Einführen eines Verbindungsmechanismus, bei dem das Verbindungsverhältnis des Verbindungsmechanismus absichtlich so angeordnet ist, um sich unterschiedlich zwischen dem linken und dem rechten Wischerblatt zu variieren, zu schaffen.

Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Steuern einer Wischervorrichtung vom gegenläufigen Typ zu schaffen, bei der störungsfreie Wischbewegungen erreicht werden können, während eine Variation in dem Wischzyklus, ohne der Steuereinheit eine übermäßige Belastung aufzuerlegen, begrenzt wird.

Es ist eine noch andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Steuern einer Wischervorrichtung vom gegenläufigen Typ zu schaffen, bei der gerade dann, wenn die Differenz der Winkelposition zwischen dem linken und dem rechten Wischerblatt übermäßig groß wird, die Wischerblätter so gesteuert werden können, um den Soll-Winkelabstand zu haben.

Diese Aufgaben werden durch ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den beigefügten Ansprüchen gelöst.

Die vorstehend beschriebenen Aufgaben und andere Aufgaben und ein neuartiges Merkmal der vorliegenden Erfindung werden vollständiger anhand der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlicher werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus einer Wischervorrichtung vom gegenläufigen Typ gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 zeigt ein Blockdiagramm, das den Schaltungsaufbau einer Wischerantriebssteuereinheit darstellt, die zum Steuern der Wischervorrichtung, die in 1 dargestellt ist, nützlich ist;

3 zeigt ein Diagramm, das, in einer Block-Form, die Funktion einer CPU gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

4 zeigt eine Soll-Winkelabstand-Referenztabelle, in der ein Satz von Soll-Winkelabständen gespeichert ist, der zum Steuern des Wischerblatts der DR-Seite nützlich ist;

5 zeigt eine Soll-Winkelabstand-Referenztabelle, in der ein Satz von Soll-Winkelabständen gespeichert ist, der zum Steuern des Wischerblatts der AS-Seite nützlich ist;

6 zeigt ein Diagramm, das in einer Block-Form, die Funktion einer CPU gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

7 zeigt eine Steuerdaten-Referenztabelle, in der Daten des Soll-Winkelabstands der DR-Seite, des Soll-Winkelabstands der AS-Seite, von Soll-Geschwindigkeiten der DR-Seite und von Soll-Geschwindigkeiten der AS-Seite gespeichert sind;

8 zeigt ein Diagramm, das, in einer Block-Form, die Funktion einer CPU gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

9 zeigt ein Flussdiagramm, das den Vorgang zum Korrigieren einer Winkelposition eines Wischerblatts relativ zu derjenigen des anderen darstellt;

10 zeigt einen Satz von Diagrammen, wobei jedes davon ein Beispiel einer Drehstufe von Motoren und einer entsprechenden Lage der Wischerblätter darstellt, wobei

10(a) einen Zustand darstellt, bei dem das Blatt der DR-Seite um 90° dem Blatt der AS-Seite voranführt;

10(b) einen Zustand darstellt, bei dem das Blatt der DR-Seite um 225° dem Blatt der AS-Seite voranführt;

10(c) einen Zustand darstellt, bei dem das Blatt der AS-Seite um 90° dem Blatt der DR-Seite voranführt;

10(d) einen Zustand darstellt, bei dem das Blatt der AS-Seite um 225° dem Blatt der DR-Seite voranführt;

10(e) einen Zustand darstellt, bei dem das Blatt der DR-Seite um 270° dem Blatt der AS-Seite voranführt;

11 zeigt eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Wischervorrichtung, bei der ein Paar Wischerblätter in einer entgegengesetzten Weise durch einen einzelnen Motor angetrieben wird; und

12 zeigt eine schematische Darstellung einer anderen herkömmlichen Wischervorrichtung, bei der ein Paar Wischerblätter durch einen einzelnen Motor mittels eines nicht ausbalancierten Verbindungsmechanismus angetrieben wird.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. 1 zeigt eine schematische Darstellung, die zum Erläutern der Struktur der Wischervorrichtung vom gegenläufigen Typ und des Steuersystems dafür nützlich ist.

In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Wischervorrichtung, die bei dem Wischersteuerverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung anwendbar ist. Die Wischervorrichtung 1 ist so angeordnet, um eine vordere Scheibe eines Fahrzeugs in einer so genannten gegenläufigen Art und Weise abzuwischen, bei der das Wischerblatt der DR-Seite und das Wischerblatt der AS-Seite konstant in Richtungen entgegengesetzt zueinander bewegt werden. Weiterhin werden das Wischerblatt der DR-Seite (als ein erstes Wischerblatt) 2a und das Wischerblatt der AS-Seite (als ein zweites Wischerblatt) 2b (die nachfolgend als Wischerblätter 2a und 2b bezeichnet werden) so angetrieben, dass die jeweiligen Wischbereiche gegenseitig an deren mittleren Rückkehr-Positionen überlappen. In dieser Wischervorrichtung 1 sind ein Motor der DR-Seite (als ein erster Motor) 3a und ein Motor der AS-Seite (als ein zweiter Motor) 3b (die nur als Motoren 3a und 3b bezeichnet werden) so vorgesehen, um jeweils das erste Wischerblatt und das zweite Wischerblatt anzutreiben. Weiterhin werden sie unabhängig basierend auf den Positionsdaten (die winkelmäßige Position &thgr;a und &thgr;b darstellen) der Wischerblätter 2a und 2b gesteuert. Die Motor-Drehwinkel, oder die Winkel &thgr;a und &thgr;b, werden in Bezug auf die untere Rückkehr-Position gemessen. Es sollte angemerkt werden, dass "a" und "b", die an Bezugszeichen entsprechender Elemente angehängt sind, angeben, dass sich die Elemente mit "a" und "b" jeweils auf die DR-Seite und die AS-Seite beziehen.

Die Wischerblätter 2a und 2b sind mit Blattgummi-Elementen (nicht dargestellt) so befestigt, dass die Blattgummi-Elemente einen engen Kontakt der Wischerblätter mit der vorderen Scheibe eines Fahrzeugs sicherstellen, wodurch Wassertropfen, oder dergleichen, von den Wischbereichen 4a und 4b, mit einpunktierten Kettenlinien in 1 angegeben, abgewischt werden. Die Wischerblätter 2a und 2b werden an Wischerarmen 6a und 6b gehalten, und die Wischerarme 6a und 6b werden so angetrieben, um sich um Wischerwellen 5a und 5b jeweils so zu schwenken, dass lüfterförmige Wischbereiche gebildet werden. Der Wischerarm 6a, 6b und ein Antriebshebel 7a, 7b sind miteinander mittels der Wischerwelle 5a, 5b in einer gegenläufigen Art verbunden. Ein Verbindungsstab 8a, 8b ist an einem Ende des Antriebshebels 7a, 7b befestigt. Das andere Ende des Verbindungsstabs 8a, 8b ist an einem Ende eines Kurbelarms 9a, 9b verbunden, der durch den Motor 3a, 3b gedreht wird. Weiterhin dreht sich, wenn sich der Motor 3a, 3b dreht, der Kurbelarm 9a, 9b, was dazu führt, dass sich der Antriebshebel 7a, 7b schwenkend bewegt. Folglich wird die Drehung des Motors 3a, 3b in eine Schwenkbewegung des Wischerarms 6a, 6b umgewandelt.

Die Motoren 3a und 3b werden durch separate Ansteuerschaltungen, z.B. eine Motorsteuereinheit 10a der DR-Seite und eine Motorsteuereinheit 10b der AS-Seite, jeweils, angesteuert. Zusätzlich ist der Motor 3a, 3b mit einem Impuls-Detektor 11a der DR-Seite, einem Impuls-Detektor 11b der AS-Seite, verbunden, die als eine Impuls-Erfassungseinrichtung, unter Verwendung eines Drehcodierers, dienen, so dass die Drehwinkel des Wischerarms erfasst werden können. In diesem Fall wird die Motorsteuereinheit 10a, 10b durch eine Wischer-Antriebssteuereinheit 12 gesteuert und Erfassungswerte von jedem der Impuls-Detektoren 11a und 11b werden zu der Wischer-Antriebssteuereinheit 12 zugeführt.

2 zeigt ein Blockdiagramm, das den Schaltungsaufbau der Wischer-Antriebssteuereinheit 12 als eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Die Wischer-Antriebssteuereinheit 12 ist, wie in 2 dargestellt ist, aus einem Mikrocomputer und Hilfsschaltungen dafür aufgebaut. In dem Mikrocomputer sind eine I/O-Schnittstelle 22, ein Zeitgeber 23, ein ROM 24 und ein RAM 25 miteinander über eine Busleitung 26, die sich radial von einer CPU 21 aus erstreckt, verbunden. Signale von den Impuls-Detektoren 11a und 11b werden verarbeitet und Steuersignale werden zu den Motorsteuereinheiten 10a und 10b jeweils zugeführt.

Die I/O-Schnittstelle 22 ist mit dem Impuls-Detektor 11a der DR-Seite, dem Impuls-Detektor 11b der AS-Seite, der Motorsteuereinheit 10a der DR-Seite und der Motorsteuereinheit 10b der AS-Seite verbunden. Steuerprogramme und festgelegte Daten für verschiedene Steuerungen sind in dem ROM 24 gespeichert. Der RAM 25 speichert Daten von Ausgangssignalen, die einer Daten-Verarbeitung unterworfen werden, die zum Zuführen zu den Motorsteuereinheiten 10a und 10b nützlich sind, und Daten, die durch die CPU 21 berechnet sind. Weiterhin führt die CPU 21 eine Antriebssteuerung der Wischervorrichtung 1 entsprechend den Steuerprogrammen, die in dem ROM 24 gespeichert sind, aus.

3 zeigt ein Blockdiagramm, das eine Anordnung der Hauptfunktion der CPU 21 als die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Das Verfahren zum Steuern der Wischervorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 3 erläutert, die die Funktion der CPU 21, einschließlich der Verarbeitungsschritte des Verfahrens, darstellt.

Wie in 3 dargestellt ist, umfasst die CPU 21 eine Winkelposition-Berechnungseinrichtung der DR-Seite (als eine erste Wischerblatt-Winkelposition-Berechnungseinrichtung) 31a und eine Winkelposition-Berechnungseinrichtung der AS-Seite (als eine zweite Wischerblatt-Winkelposition-Berechnungseinrichtung) 31b, um die momentanen Winkelposition &thgr;a und &thgr;b der Wischerblätter 2a und 2b, basierend auf Impulsen, die von dem Impuls-Detektor 11a der DR-Seite und dem Impuls-Detektor 11b der AS-Seite zugeführt sind, zu berechnen. Die CPU 21 umfasst auch eine Motorsteuereinrichtung 32a der DR-Seite und eine Motorsteuereinrichtung 32b der AS-Seite. Die Motorsteuereinrichtung 32a der DR-Seite und die Motorsteuereinrichtung 32b der AS-Seite berechnen Steuerausgänge, die zum Steuern der Motoren 3a und 3b nützlich sind, basierend auf den Winkelpositionen der Wischerblätter, und führen die Ausgänge zu den Motorsteuereinheiten 10a und 10b zu.

In diesem Fall berechnen die Winkelposition-Berechnungseinrichtungen 31a und 31b die momentanen Winkelpositionen der Wischerblätter 2a und 2b, indem die Impulse, die von den Impuls-Detektoren 11a und 11b zugeführt sind, akkumuliert werden. Es ist anzumerken, dass sich die CPU 21 direkt mit den Impuls-Akkumulationszählungen als die Winkelpositionen befasst, und die nachfolgende Bearbeitung wird basierend auf den Impuls-Zählungen ausgeführt. Allerdings kann die nachfolgende Verarbeitung unter der Bedingung ausgeführt werden, dass die Beziehung zwischen den Impuls-Zählungen und den Winkelpositionen &thgr;a und &thgr;b (Grad) zuvor in einer Form einer Referenztabelle, oder dergleichen, in dem ROM 24 gespeichert ist. Zusätzlich können, da eine Umdrehung (360°) des Motors einer zyklischen Bewegung des Wischerarms entspricht, die Drehwinkel der Motoren 3a und 3b aus den Impuls-Akkumulationszählungen erhalten werden und können dann als Winkelpositionen x° behandelt werden, und die nachfolgende Verarbeitung kann dann durchgeführt werden. Die nachfolgende Verarbeitung kann basierend auf diesen Winkelpositionen ausgeführt werden.

Auch umfassen in der CPU 21 die Motorsteuereinrichtungen 32a und 32b jeweils eine Berechnungseinrichtung 33a für die erfasste Winkelposition der DR-Seite (als eine Berechnungseinrichtung für den erfassten Winkelabstand des ersten Wischerblatts) und eine Berechnungseinrichtung 33b für den erfassten Winkelabstand der AS-Seite (als eine Berechnungseinrichtung für den erfassten Winkelabstand des zweiten Wischerblatts). Die Berechnungseinrichtung 33a für die erfasste Winkelposition der DR-Seite (als eine Berechnungseinrichtung für die erfasste Winkelposition des ersten Wischerblatts) wird zum Berechnen eines tatsächlichen Winkelabstands zwischen den Wischerblättern 2a und 2b, betrachtet von der Situation sowohl der DR-Seite als auch der AS-Seite aus, basierend auf den momentan Winkelpositionen der Wischerbläter 2a und 2b, zum Korrigieren der Werte, falls dies notwendig ist, und zum Berechnen der erfassten Winkel-Differenz der DR-Seite verwendet. Die Berechnungseinrichtung 33b für den erfassten Winkelabstand der AS-Seite (als Berechnungseinrichtung des erfassten Winkelabstands des zweiten Wischerblatts) wird auch zum Berechnen des erfassten Winkelabstands der AS-Seite, in einer ähnlichen Art und Weise, verwendet.

In diesem Fall ist der erfasste Winkelabstand der DR-Seite als ein Winkelabstand, gemessen von der DR-Seite, relativ zu der AS-Seite definiert, während der erfasste Winkelabstand der AS-Seite als ein erfasster Winkelabstand, gemessen von der AS-Seite aus relativ zu der DR-Seite, definiert ist. Zum Beispiel beträgt, wenn das Wischerblatt der DR-Seite an der Winkelposition von "10" Impulsen positioniert ist (äguivalent zu 20° in dem Drehwinkel-Grad des Motors 3a), während das Wischerblatt 2b der AS-Seite unter der Winkelposition von "3" Impulsen positioniert ist, der erfasste Winkelabstand der DR-Seite (oder der erfasste Winkelabstand des ersten Wischerblatts) "+7", indem die Winkelposition der AS-Seite von der Winkelposition an der DR-Seite subtrahiert wird (10 – 3). Andererseits beträgt, gesehen von der AS-Seite aus, der auf der AS-Seite erfasste Winkelabstand (oder der erfasste Winkelabstand des zweiten Wischerblatts) in dieser Situation "–7", indem der erfasste Winkelabstand der AS-Seite (oder der erfasste Winkelabstand des zweiten Wischerblatts) von der Winkelposition des Wischerblatts 2b der AS-Seite, als eine Referenz, subtrahiert wird.

Als nächstes sind, ausgangsseitig der Berechnungseinrichtungen 33a und 33a für den erfassten Winkelabstand, jeweils eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34a für die DR-Seite (als eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung des ersten Wischerblatts) und eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung der AS-Seite (als eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung des zweiten Wischerblatts) vorgesehen. Jede davon berechnet eine Winkeldifferenz, die die Differenz zwischen der erfassten Winkeldifferenz und dem Soll-Winkelabstand zu dem vorliegenden Zeitpunkt ist, durch Vergleichen des Soll-Winkelabstands als ein Sollwert des Winkelpositionsabstands zwischen beiden Wischerblättern 2a und 2b mit dem erfassten Winkelabstand, der zuvor erhalten ist.

Der Soll-Winkelabstand, der für einen Vergleich mit dem erfassten Winkelabstand verwendet wird, wird von sowohl der Soll-Abstand-Referenztabelle 36a der DR-Seite als auch der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36b der AS-Seite, die in dem ROM 24 präpariert sind, ausgelesen. Die 4 und 5 stellen den Aufbau dieser Referenztabellen dar. 4 stellt die Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36a der DR-Seite, die Soll-Winkelabstände (oder Soll-Winkelabstände des ersten Wischerblatts) enthält, in Relation zu der Winkelposition auf der DR-Seite als eine Referenz dar. 5 stellt die Soll-Winkel-Abstand-Referenztabelle 36b der AS-Seite, die Soll-Winkelabstände (oder Soll-Winkelabstände des zweiten Wischerblatts) enthält, in Bezug auf die Winkelposition auf der AS-Seite als eine Referenz dar.

In diesem Fall wird zum Beispiel anhand der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36a für die DR-Seite in 4 herausgefunden werden, dass dann, wenn die Winkelposition der DR-Seite "10" Impulse beträgt und der entsprechende Soll-Winkelabstand der AS-Seite "5" Impulse beträgt, gefordert wird, dass der Soll-Winkelabstand zwischen beiden Seiten "+5" ist. Wenn Daten von "DR = 10, AS = 7" erhalten werden und festgestellt wird, dass der tatsächliche, erfasste Winkelabstand "+3" ist, wie in dem vorstehenden Beispiel, führt die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34a der DR-Seite eine arithmetische Operation von ((+5) – (+3)) aus, um zu bestimmen, dass die Winkeldifferenz der DR-Seite (oder die Winkeldifferenz des ersten Wischerblatts) "+2" ist. Diese Daten stellen einen Zustand dar, dass das Wischerblatt der AS-Seite um einen Betrag von "2" Impulsen relativ zu dem Soll-Winkelabstand voraus eilt, wenn von dem Wischerblatt der DR-Seite aus (d. h. das Blatt auf der AS-Seite gelangt übermäßig nahe zu der DR-Seite) gesehen wird.

Im Gegensatz dazu beträgt, wie anhand der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36b der AS-Seite, die in 5 dargestellt ist, verständlich werden wird, wenn die Winkelposition auf der AS-Seite "7" Impulse in dem Fall des vorstehenden Beispiels beträgt (wobei DR = 10, AS = 7), die Soll-Winkelposition auf der DR-Seite "14" Impulse beträgt und der Soll-Winkelabstand zwischen beiden Seiten "–7" beträgt. In dieser Hinsicht berechnet, da der erfasste Winkelabstand "–3" (7 – 10) in dem vorstehenden Beispiel beträgt, die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34b der AS-Seite die Winkeldifferenz der AS-Seite (die Winkeldifferenz des zweiten Wischerblatts) mit "–4" ((–7) – (–3)) in Bezug auf den Soll-Winkelabstand. Diese Daten zeigen, dass das Wischerblatt auf der DR-Seite um "4" Impulse relativ zu dem Soll-Winkelabstand, gesehen von dem nachfolgenden Wischerblatt auf der AS-Seite aus (d.h. das Blatt auf der DR-Seite kommt nahe zu dem anderen), verzögert ist.

Dabei ist, in jeder der Soll-Winkelabstand-Referenztabellen 36a und 36b, die Daten-Verteilung der Impulse, die die nachfolgende Seite betrifft, gröber als diejenigen der voranführenden Seite. Dies kommt daher, dass eine Steuerung für das Blatt der nachfolgenden Seite feinfühliger sein muss als für das voranführende Wischerblatt, um die Wischerblätter so zu steuern, dass das nachfolgende Wischerblatt nicht mit dem voranführenden Wischerblatt kollidieren kann. Zu diesem Zeitpunkt kann eine Impulsaufteilung für die voranführende Seite grob sein. Um auf die Impulsaufteilungen in den Referenztabellen, zum Beispiel, zu sehen, beträgt der Soll-Winkelabstand auf der AS-Seite 1 Impuls, während der Soll-Winkelabstand auf der DR-Seite von 1 bis 3 Impulsen in 4 reicht. Der Soll-Winkelabstand auf der AS-Seite ist so eingestellt, um sich um entsprechende Schritte zu verschieben. Mit anderen Worten bewegt sich das Wischerblatt auf der DR-Seite um 3 Impulse, während sich dasjenige der nachfolgenden AS-Seite um 1 Impuls bewegt, und die Daten für die DR-Seite sind so ausgelegt, um grob zu entsprechen. In 5 ist der Sollwert so eingestellt, dass sich das Blatt auf der DR-Seite um zwei Impulse nach vorne bewegt, während sich das Blatt auf der AS-Seite um 2 Impulse bei der Anfangsbewegung bewegt. Dies bedeutet, dass sich das Wischerblatt auf der DR-Seite um zwei Impulse in Abhängigkeit der Bewegung des Wischerblatts der nachfolgenden AS-Seite um 1 Impuls bewegt, und demzufolge sind die Daten für die voranführende DR-Seite grob, wie dies vorstehend beschrieben ist.

Deshalb ist dabei in einigen Fällen ein Unterschied in den Steueranordnungen zwischen beiden Seiten gerade dann vorhanden, wenn die Winkelpositionen auf der DR-Seite und der AS-Seite identisch zueinander sind. Zum Beispiel ist, wenn Winkelpositionsdaten von "DR = 3, AS = 1" erhalten werden, der erfasste Winkelabstand auf der DR-Seite "2" (3-1) gleich zu dem Soll-Winkelabstand "2" entsprechend 4, und deshalb werden die Daten als OK angenommen. Allerdings ist, wie 5 zeigt, der Soll-Winkelabstand "–1" in Bezug auf "AS = 1", und der erfasste Winkelabstand von "–2" (1-3) ist deshalb NG in diesem Fall. Folglich wird eine normale Steuerung auf der DR-Seite ausgeführt, während die nachfolgende Steuerung auf der DR-Seite so ausgeführt wird, um eine Verzögerung wieder zu erhalten.

In der Wischervorrichtung 1 werden die voranführende Seite und die nachfolgende Seite an einer oberen Rückkehr-Position als die Grenze ausgetauscht. Das bedeutet, dass, auf dem rückführenden Weg, die AS-Seite der DR-Seite voraus geht. Dementsprechend führt, in den Soll-Winkelabstand-Referenztabellen 36a und 36b, das Wischerblatt auf der AS-Seite nach 124 Impulsen mit über 90 Impulsen hinaus, obwohl dies nicht in den Figuren dargestellt ist. Es ist anzumerken, dass die Referenztabellen, die in den 4 und 5 dargestellt sind, nur Beispiele sind, und die Formate und die Werte der Referenztabellen sind natürlich nicht hierauf eingeschränkt.

Demzufolge werden, in der Wischersteuervorrichtung, bei der die vorliegende Erfindung angewandt werden kann, die DR-Seite und die AS-Seite jeweils mit Referenztabellen ausgestattet, die einen Satz von Daten entsprechend zueinander umfassen, und jedes der Wischerblätter 2a und 2b, die unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeiten haben, wird so gesteuert, um die Winkelpositionen von sich selbst und diejenigen des anderen zu berücksichtigen. Deshalb wird, unter Eingabe eines Impulses zu einer der Seiten von dem Motor 3a oder 3b, die Steuerung für beide Motoren 3a und 3b gestartet.

Dabei sind, in den hinteren Stufen hinter den Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtungen 34a und 34b, eine Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite (als eine erste Motorsteuereinrichtung) und eine Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite (als eine zweite Motorsteuereinrichtung) zum Berechnen und Bestimmen der Ausgänge der Motoren 3a und 3b basierend auf der erhaltenen Winkeldifferenz jeweils vorgesehen. Hierbei werden die Ausgänge der Motoren 3a und 3b, die die Differenz zwischen dem Soll-Winkelabstand und dem erfassten Winkelabstand reduzieren, berechnet und zu den Motorsteuereinheiten 10a und 10b zugeführt.

Genauer gesagt erhält, gemäß dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist, die Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite einen Wert "+2" als eine Winkeldifferenz der DR-Seite und berechnet einen darauf folgenden Ausgang des Motors 3a der DR-Seite basierend auf dem Wert. In diesem Fall wird anhand der erhaltenen Winkeldifferenz erkannt, dass das Wischerblatt der AS-Seite nahe mit "2" Impulsen als der Sollwert gebracht ist. Entsprechend dieser Erkenntnis wird ein höherer Ausgang (oder eine Drehgeschwindigkeit) als momentan für die DR-Seite berechnet, damit der Winkelposition-Abstand verbreitert wird, um den Sollwert anzunähern. Weiterhin wird, um diesen Ausgang zu realisieren, ein Steuersignal zu der Motorsteuereinheit 10a der DR-Seite zugeführt.

In der Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite erhält, entsprechend dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist, die Einrichtung 35b einen Wert "–4" als eine Winkeldifferenz der AS-Seite und berechnet einen darauf folgenden Ausgang des Motors 3b der AS-Seite basierend auf dem Wert. In diesem Fall wird anhand der Winkeldifferenz erkannt, dass das Wischerblatt der DR-Seite nahe um "4" Impulsen als der Soll-Wert gebracht ist. Entsprechend dieser Erkenntnis wird ein niedrigerer Ausgang (oder eine Drehgeschwindigkeit) als momentan für die AS-Seite berechnet, damit der Winkelpositionsabstand vergrößert wird, um den Sollwert anzunähern. Weiterhin wird, um diesen Ausgang zu realisieren, ein Steuersignal zu der Motorsteuereinheit 10b der AS-Seite zugeführt.

Demzufolge wird, in der Wischersteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, jeder der Motoren 3a und 3b unabhängig so gesteuert, dass sich der erfasste Winkelabstand zwischen den Wischerblättern 2a und 2b dem Soll-Winkelabstand annähert. Das bedeutet, dass, wenn der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern 2a und 2b kleiner als der Sollwert wird (oder sie sind nahe zueinander gekommen), der Ausgang in der voranführenden Seite erhöht wird, während der Ausgang in der nachfolgenden Seite verringert wird, um die Differenz von dem Soll-Winkelabstand zu verringern. Zusätzlich wird, wenn die Winkelpositionsdifferenz größer als der Soll-Wert wird (oder die Blätter sind nahe zueinander gekommen), der Ausgang in der voranführenden Seite verringert, während der Ausgang in der nachfolgenden Seite erhöht wird, um die Differenz von dem Soll-Winkelabstand zu verringern. Deshalb können, wenn eine Änderung in dem Winkelpositionsabstand zwischen den Wischerblättern 2a und 2b auftritt, die Ausgänge beider Motoren 3a und 3b aufeinander folgend entsprechend zu der Änderung geändert werden, und deshalb können die Ausgänge beider Motoren 3a und 3b schnell zu dem Soll-Winkelabstand hin konvergiert werden, der in den Soll-Winkelabstand-Referenztabellen angezeigt ist. Dementsprechend ist es möglich, die Änderung des Winkelpositionsabstands zwischen den Wischerblättern 2a und 2b zu verringern.

Obwohl die Soll-Winkelabstand-Referenztabellen, die vorstehend erläutert sind, jeweils für die DR-Seite und die AS-Seite getrennt sind, ist es möglich, eine solche Referenztabelle zu verwenden, die die Referenztabellen, die in den 4 und 5 dargestellt sind, kombiniert. Wenn der Winkelpositionsabstand zwischen den Wischerblättern 2a und 2b so erhöht wird, um gleich zu einem oder höher als ein bestimmter Referenzwert zu sein, kann nur eines der Blätter angehalten werden, um den Winkelpositionsabstand zu konvergieren.

Entsprechend der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden, wenn der erfasste Winkelabstand von dem Soll-Winkelabstand abweicht, die Motoren auf der DR-Seite und der AS-Seite unabhängig so gesteuert, um die Differenz von dem Soll-Winkelabstand zu verringern. Als eine Folge wird der Winkelpositionsabstand zwischen den Wischerblättern zu einem Wert konvergiert, der in der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle angezeigt ist. Dementsprechend können das linke und das rechte Wischerblatt störungsfrei angetrieben werden, wobei die Varianz des Winkelpositionsabstands der Wischerblätter aufgrund von Änderungen äußerer Lasten begrenzt wird, ohne absichtlich das Verbindungsverhältnis des Verbindungsmechanismus zu ändern.

Als nächstes wird eine Erläuterung eines Systems einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgenommen, bei dem die Wischerblätter 2a und 2b unter Berücksichtigung deren Geschwindigkeiten zusätzlich zu deren Winkelpositionen gesteuert werden. Es ist anzumerken, dass dieselben Teile wie solche in 1 mit denselben Bezugszeichen bezeichnet werden, und sie werden demzufolge nicht beschrieben.

Zusätzlich zu Daten, die sich auf die Winkelpositionen beziehen, berücksichtigt die CPU 21 die Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b, um die Wischersteuerung auszuführen. 6 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau der CPU 21 als die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Die CPU 21 ist mit einer Berechnungseinrichtung 37 für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts und einer Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38 zusätzlich zu den Motorsteuereinrichtungen 32a und 32b, wie dies in 6 dargestellt ist, versehen.

Die Berechnungseinrichtung 37 für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts arbeitet so, um die tatsächliche Geschwindigkeit der Wischerblätter 2a und 2b momentan zu berechnen und die Geschwindigkeit der Wischerblätter 2a und 2b in Bezug auf die Geschwindigkeit für den Zeitpunkt, der für die Blätter erforderlich ist, um sich als 1 Impuls zu bewegen, d. h. die notwendige Zeit pro Impuls, zu berechnen. Zuerst erhält die Berechnungseinrichtung 37 für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts die Winkelpositionen der Wischerblätter 2a und 2b von den Winkelposition-Berechnungseinrichtungen 31a und 31b. Als nächstes wird, basierend auf den erhaltenen Winkelpositionen und der Taktzählung durch den Zeitgeber 23, die notwendige Zeit pro Impuls der Wischerblätter 2a und 2b berechnet. Zu diesem Zeitpunkt nimmt die CPU 21 den Durchschnittswert der Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b als die erfasste Geschwindigkeit. Allerdings kann irgendeine der Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b als ein repräsentativer Wert ausgewählt werden. Weiterhin wird dieser als die erfasste Geschwindigkeit der Wischerblätter zu der Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38 in der nächsten Stufe zugeführt.

Darauf folgend vergleicht die Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38 die erfasste Geschwindigkeit der Wischerblätter mit der Soll-Geschwindigkeit der Wischerblätter, die im voraus in dem ROM 24 gespeichert ist, um Geschwindigkeits-Differenzdaten zu präparieren. In diesem Fall wird die Sollgeschwindigkeit des Wischerblatts durch Teilen des Durchschnittswerts T der Wischzyklen der Wischerblätter 2a und 2b durch die Gesamt-Impulszahl P der Impulse, die für eine Wischbewegung erforderlich sind, erhalten, und sie entspricht der Durchschnittszeit T/P pro Impuls. Weiterhin erhält die Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38 die Differenz zwischen der Sollgeschwindigkeit und der erfassten Geschwindigkeit der Wischerblätter, um Geschwindigkeitsdifferenzdaten zu präparieren, die die Differenz dazwischen anzeigen. Es ist anzumerken, dass verschiedene Werte als die Soll-Geschwindigkeit eingestellt werden, und zwar in Abhängigkeit von den Betriebsmoden des Wischers, wie beispielsweise NIEDRIG, HOCH, und dergleichen. In dem Modus von HOCH wird die Sollgeschwindigkeit auf einen Wert eingestellt, der durch Multiplizieren des Werts in dem NIEDRIG Modus mit einem konstanten Wert erhalten ist.

Dabei sind, in der hinteren Stufe der Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtungen 34a und 34b und der Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38, eine Motorsteuereinrichtung der DR-Seite (als eine erste Motorsteuereinrichtung) und eine Motorsteuereinrichtung der AS-Seite (als eine zweite Motorsteuereinrichtung) zum Berechnen und Bestimmen der Ausgänge der Motoren 3a und 3b basierend auf den erhaltenen Winkeldifferenz- und Geschwindigkeitsdifferenzdaten, in einer ähnlichen Art und Weise, die unter Bezugnahme auf 3 beschrieben ist, vorgesehen. Hierbei werden die Ausgänge der Motoren 3a und 3b, die die Differenz zwischen dem Soll-Winkelabstand und dem erfassten Winkelabstand und auch die Differenz zwischen der Sollgeschwindigkeit und der erfassten Geschwindigkeit verringern, berechnet und zu den Motoransteuereinheiten 10a und 10b zugeführt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein gleicher Wert als Geschwindigkeitsdifferenzdaten für beide Motoren 3a und 3b verwendet, obwohl solche Werte, die jeweils auf der DR-Seite und der AS-Seite basierend auf der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36a für die DR-Seite und die Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36b für die AS-Seite, gespeichert in dem ROM 24, jeweils berechnet sind, als Winkelabstandsdaten verwendet werden.

Genauer gesagt erhält, entsprechend dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist, die Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite zuerst einen Wert "+2" als eine Winkeldifferenz der DR-Seite und berechnet einen darauf folgenden Ausgang des Motors 3a der DR-Seite, indem die Geschwindigkeitsdifferenzdaten zu dem erhaltenen Wert addiert werden. Deshalb wird der neue Ausgang des Motors 3a in der Form einer Beziehung "Neuer Ausgang = a X (Soll-Winkelabstand – erfasster Abstandswert) + b X (Soll-Geschwindigkeit – erfasste Geschwindigkeit), wobei a und b Koeffizienten sind", ausgedrückt. In diesem Fall wird, wie für den Winkelabstand, anhand der Winkeldifferenz erkannt, dass das Wischerblatt der AS-Seite näher um "2" Impulse als der Sollwert ist. Entsprechend dieser Erkenntnis wird ein höherer Ausgang (oder eine Drehgeschwindigkeit) als momentan für die DR-Seite berechnet, damit der Winkel-Positionsabstand vergrößert wird, um den Sollwert anzunähern. Weiterhin wird, um diesen Ausgang zu realisieren, ein Steuersignal zu der Motoransteuereinheit 10a der DR-Seite zugeführt.

In der Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite erhält, entsprechend dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist, die Einrichtung 35b einen Wert "–4" als Winkeldifferenz der AS-Seite und berechnet einen darauf folgenden Ausgang des Motors 3b der AS-Seite basierend auf diesem erhaltenen Wert und den Geschwindigkeits-Differenzdaten. In diesem Fall wird, wie für den Winkelabstand, anhand der erhaltenen Winkeldifferenz erkannt, dass das Wischerblatt der DR-Seite näher um "4" Impulse als der Sollwert ist. Entsprechend dieser Erkenntnis wird ein niedrigerer Ausgang (oder eine Drehgeschwindigkeit) als momentan für die AS-Seite berechnet, damit der Winkelpositionsabstand vergrößert wird, um den Sollwert anzunähern. Weiterhin wird, um diesen Ausgang zu realisieren, ein Steuersignal zu der Motoransteuereinheit 10b der AS-Seite zugeführt.

Demzufolge wird, in der Wischersteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, jeder der Motoren 3a und 3b unabhängig so gesteuert, dass sich der erfasste Winkelabstand zwischen den Wischerblättern 2a und 2b dem Soll-Winkelabstand annähert, indem eine Wischersteuerung mit einer Überwachung von Änderungen der Geschwindigkeit zusätzlich zu Änderungen der Winkeldifferenz durchgeführt wird. Daneben werden beide Motoren 3a und 3b so gesteuert, dass sich die erfasste Geschwindigkeit der Wischerblätter 2a und 2b der Sollgeschwindigkeit annähert.

Genauer gesagt wird, wenn der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern 2a und 2b kleiner als der Sollwert wird (oder sie sind nahe zueinander gekommen), der Ausgang der voranführenden Seite erhöht, während der Ausgang auf der nachfolgenden Seite verringert wird, um die Differenz von dem Soll-Winkelabstand zu verringern, ähnlich wie in dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist. Zusätzlich wird, wenn der Winkelpositionsabstand größer als der Sollwert geworden ist (oder die Blätter sind weiter voneinander weg gekommen), der Ausgang auf der voranführenden Seite verringert, während der Ausgang auf der nachfolgenden Seite erhöht wird, um die Differenz von dem Soll-Winkelabstand zu verringern. Weiterhin werden, wenn die Geschwindigkeit der Wischerblätter 2a und 2b höher als die Sollgeschwindigkeit ist, die Ausgänge der Motoren 3a und 3b erhöht, und wenn die Geschwindigkeit der Blätter niedriger als die Sollgeschwindigkeit ist, werden die Ausgänge der Motoren 3a und 3b verringert.

Deshalb können gerade dann, wenn eine Änderung in dem Winkelpositionsabstand zwischen den Wischerblättern 2a und 2b auftritt, die Ausgänge beider Motoren 3a und 3b aufeinander folgend entsprechend der Änderung geändert werden, und deshalb kann der Winkelpositionsabstand schnell zu dem Soll-Winkelabstand hin konvergiert werden, der in der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle angezeigt ist. Dementsprechend ist es möglich, die Varianz des Winkelpositionsabstands zwischen den Wischerblättern 2a und 2b zu verringern.

Zusätzlich können, da die Ausgänge der Motoren 3a und 3b basierend auf den Geschwindigkeits-Referenzdaten geändert werden können, Änderungen der Geschwindigkeiten aufgrund von Änderungen äußerer Lasten begrenzt werden.

Wie für die Geschwindigkeitsdifferenzdaten kann ein vorgegebener Schwellwert für die Differenz zwischen der Sollgeschwindigkeit und der erfassten Geschwindigkeit vorgesehen werden und die Geschwindigkeitsdifferenzdaten können zu der Motorausgangssteuerung nur dann in Bezug gesetzt werden, wenn die Differenz den Schwellwert übersteigt. Zusätzlich müssen die Geschwindigkeits-Differenzdaten nicht immer der gemittelte Wert zwischen der DR-Seite und der AS-Seite sein, sondern können individuell für sowohl die DR-Seite als auch die AS-Seite so berechnet werden, dass die Motoren 3a und 3b individuell gesteuert werden können. Weiterhin kann der Durchschnittswert T der Wischzyklen direkt als die Sollgeschwindigkeit verwendet werden und kann mit der erfassten Zyklusperiode der Wischerblätter verglichen werden.

Demzufolge werden, entsprechend der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, Bewegungen der Wischerblätter unter Berücksichtigung nicht nur von Änderungen des Winkelabstands zwischen den Wischerblättern, sondern auch von Änderungen der Geschwindigkeit der Wischerblätter, gesteuert. Es ist deshalb möglich, nicht nur die Varianz des Winkelabstands aufgrund von Änderungen äußerer Lasten zu begrenzen, sondern auch aufgrund von Änderungen der Geschwindigkeit. Dementsprechend kann gerade dann, wenn eine gleiche Last auf sowohl das linke als auch das rechte Wischerblatt oder die Wischerarme aufgebracht wird, eine erwünschte Wischgeschwindigkeit so beibehalten werden, dass der Wischzyklus des Wischerblatts davor geschützt wird, dass er geändert wird.

Weiterhin wird eine Erläuterung von einem System als eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgenommen, bei der eine Sollgeschwindigkeit für die Wischerblätter 2a und 2b für jede Winkelposition eingestellt wird und die Wischerblätter 2a und 2b gesteuert werden, während die erfasste Geschwindigkeit und die Sollgeschwindigkeit zusätzlich zu den Winkelpositionen verglichen werden. Auch sind in dieser Ausführungsform solche Bereiche, die dieselben wie solche in der ersten und der zweiten Ausführungsform sind, mit denselben Symbolen bezeichnet, und eine Erläuterung davon wird weggelassen.

In der dritten Ausführungsform wird jeder Soll-Winkelabstand als ein Vergleichsobjekt von einer Steuerdaten-Referenztabelle 36c, die zuvor in dem ROM 24 gespeichert ist, gelesen. 7 stellt einen Teil der Steuerdaten-Referenztabelle 36c dar. In 7 speichert die Referenztabelle Soll-Winkelabstände (als Soll-Winkelabstände des ersten Wischerblatts) in Bezug auf die Winkelpositionen auf der DR-Seite als Referenzen, Soll-Winkelabstände (als zweite Wischerblatt-Soll-Winkelabstände) in Bezug auf die Winkelpositionen auf der AS-Seite als Referenzen, und Soll-Geschwindigkeiten von beiden Wischerblättern 2a und 2b, so, wie dies später beschrieben wird.

Wie anhand der Steuerdaten-Referenztabelle 36c in 7 gesehen werden kann, entspricht, wenn die Winkelposition in Bezug auf die DR-Seite gezählt wird, die Winkelposition einer Größe von 10 Impulsen einer Größe von 5 Impulsen des Wischerblatts der AS-Seite, was bedeutet, dass ein Betrag von +5 Impulsen ein Soll-Positionswinkelabstand ist. Deshalb führt zum Beispiel, wenn ein Satz einer erfassten Winkelposition, "DR = 10, AS = 7", erhalten ist, und demzufolge der erfasste Winkelabstand "+3" beträgt, die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34a der DR-Seite eine arithmetische Operation von "+2" ((+5) – (+3)) aus, die für die Winkeldifferenzdaten der DR-Seite verwendet wird. Diese Daten stellen einen Zustand dar, dass das Wischerblatt auf der AS-Seite um "2" Impulse relativ zu dem Soll-Winkelabstand vorausführt, wie dies von dem voranführenden Wischerblatt der DR-Seite aus gesehen wird (d. h. das Blatt der AS-Seite ist nahe zu dem anderen gebracht).

Andererseits entspricht, wenn die Winkelposition in Bezug auf die AS-Seite gezählt wird, wenn ähnliche, erfasste Daten, d. h. "DR = 10, AS = 7", erhalten sind, die Winkelposition von "7" der AS-Seite dem Soll-Winkelabstand der DR-Seite mit "14", was bedeutet, dass eine Differenz von "–7" zwischen der erfassten Differenz und dem Sollabstand vorhanden ist. In dem Fall der erfassten Daten von "DR = 10, AS = 7", das bedeutet der tatsächliche Winkelabstand zwischen der AS-Seite und der DR-Seite beträgt "–3" (7-10), führt die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34b der AS-Seite eine arithmetische Operation von ((–7) – (–3)) aus, was einen Wert von "–4" ergibt. Dieser Wert bedeutet, dass das Wischerblatt der DR-Seite um einen Betrag von "4" Impulsen gegenüber dem Soll-Winkelabstand, gesehen von dem nachfolgenden Wischerblatt auf der AS-Seite aus (d. h. das Blatt auf der DR-Seite kommt näher zu dem anderen) verzögert ist. Es ist anzumerken, dass die Datenverteilung der Impulse auf der voranführenden Seite gröber als diejenige der nachfolgenden Seite auch in der Steuerdaten-Referenztabelle 36, ähnlich den Referenztabellen in den 4 und 5, ist.

Auf diese Art und Weise wird, entsprechend der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, eine Steuerdaten-Referenztabelle 36c präpariert, in der Daten, die für die Beziehung zwischen sowohl der Winkelposition als auch dem Winkelabstand relativ zu dem gegenüberliegenden Wischerblatt kennzeichnend sind, und die Wischerblätter 2a, 2b, die die unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten haben können, werden basierend nicht nur auf deren eigener Winkelposition, sondern auch aufgrund der Winkelposition des gegenüberliegenden Wischerblatts, gesteuert. Deshalb können gerade dann, wenn die Wischerblätter 2a, 2b einer Fluktuation in deren Winkelabstand aufgrund einer äußeren Lastvariation oder dergleichen unterworfen werden, beide Motoren 3a, 3b deren Ausgang in Abhängigkeit von der Last-Fluktuation variieren, und demzufolge kann der Winkelabstand des Wischerblatts nahe zu den Soll-Winkelabständen gebracht werden, die in der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle präpariert sind, und die Wischerblätter 2a und 2b können in Bezug auf deren Variation in dem positionsmäßigen, winkelmäßigen Abstand unterdrückt werden.

Die CPU 21 führt die Wischersteuerung basierend auf Daten, die sich auf die Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b beziehen, ebenso wie auf Daten, die sich auf die Winkelpositionen davon beziehen, aus. 8 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau der Hauptfunktion der CPU 21 als die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Die CPU 21 der dritten Ausführungsform umfasst, wie in 8 dargestellt ist, darin die Motorsteuereinrichtungen 32a und 32b, eine Berechnungseinrichtung 37a für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts der DR-Seite (oder eine Berechnungseinrichtung für die erfasste Geschwindigkeit des ersten Wischerblatts) und eine Berechnungseinrichtung 37b für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts der AS-Seite (oder eine Berechnungseinrichtung für die erfasste Geschwindigkeit des zweiten Wischerblatts), und eine Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38a der DR-Seite (oder eine Differenz-Berechnungseinrichtung für die erfasste Geschwindigkeit des ersten Wischerblatts) und eine Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38b der AS-Seite (oder eine Differenz-Berechnungseinrichtung für die erfasste Geschwindigkeit des ersten Wischerblatts).

Die Berechnungseinrichtungen 37a und 37b für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts der DR-Seite und der AS-Seite arbeiten so, um die tatsächlichen Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b, die momentan vorliegen, zu berechnen und die Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b zu erhalten, in denen die Geschwindigkeiten als die Zeiten herangezogen werden, die jeweils für die Blätter erforderlich sind, um sich um 1 Impuls zu bewegen, d.h. die notwendige Zeit pro Impuls.

Die Berechnungseinrichtungen 37a und 27b für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts der DR-Seite und der AS-Seite werden mit Winkelpositionen der Wischerblätter 2a und 2b von den Winkelposition-Berechnungseinrichtungen 31a und 31b versorgt. Dann berechnen die Berechnungseinrichtungen 37a und 27b für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts der DR-Seite und der AS-Seite die notwendigen Zeiten pro Impuls, die für die Wischerblätter 2a und 2b erforderlich sind, basierend auf den erhaltenen Winkelpositionen und der Taktzählung des Zeitgebers 23. Danach führen die Berechnungseinrichtungen 37a und 27b für die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts der DR-Seite und der AS-Seite diese Zeiten als die erfassten Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b zu den Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtungen 38a und 38b der DR-Seite und der AS-Seite in der nächsten Stufe zu.

Darauf folgend vergleichen die Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtungen 38a und 38b der DR-Seite und der AS-Seite die erfassten Geschwindigkeiten der Wischerblätter mit den Soll-Geschwindigkeiten der Wischerblätter, die im voraus in der Steuerdaten-Referenztabelle 36c, die vorstehend beschrieben ist, gespeichert sind. Unter Bezugnahme auf die Steuerdaten-Referenztabelle 36c in 4 wird, zum Beispiel, wenn das Wischerblatt auf der DR-Seite bei "10" Impulsen ist, festgestellt, dass die entsprechende Soll-Geschwindigkeit der DR-Seite (oder der Soll-Zyklus) "3268" beträgt, und zwar anhand der Tabelle. Die Einstellung der Soll-Geschwindigkeiten wird für sowohl die DR-Seite als auch die AS-Seite präpariert, und jede der Soll-Geschwindigkeiten wird so gestaltet, dass sie jeder möglichen Winkelposition entspricht, die bei jeder Impulszählung bestimmt ist, und demzufolge durch die Wischerblätter sowohl der DR-Seite als auch der AS-Seite angewandt werden. Zum Beispiel beträgt, wenn das Wischerblatt der DR-Seite eine Winkelposition entsprechend zu einem Betrag von "1" Impuls einnimmt, die entsprechende Soll-Geschwindigkeit für das Wischerblatt der DR-Seite "3617" einer Impulszählung pro Einheits-Zyklus. Wenn das Wischerblatt der DR-Seite um den Betrag eines Impulses läuft, oder wenn das Wischerblatt die Winkelposition eines Impuls-Betrags von "2" erreicht, wird die entsprechende Soll-Geschwindigkeit für das Wischerblatt der DR-Seite "2893", was sich aus der Addition von "3617" und "–723" in der Spalte des addierten Zyklus ergibt. Dies bedeutet, dass das Wischerblatt der DR-Seite verzögert wird, wenn es die Winkelposition des Betrags von "2" Impulsen erreicht, verglichen mit der Winkelposition des Betrags von 1 Impuls. Auf diese Art und Weise wird das Wischerblatt in Abhängigkeit von den Angaben der Spalte des addierten Zyklus an jeder winkelmäßigen Position beschleunigt oder verzögert.

Mit der Verwendung dieser Art einer Steuerdaten-Referenztabelle 36c können jeweils die Soll-Geschwindigkeiten der Wischerblätter 2a und 2b fein entsprechend deren eigenen, winkelmäßigen Positionen bestimmt werden, so dass die Soll-Geschwindigkeit nahtlos für jeden Winkel geändert werden kann. Dementsprechend ist es möglich, die Ausgangswerte der Motoren zu glätten, die ansonsten nur durch Ändern der Soll-Winkelabstände dann, wenn es notwendig ist, in einer diskreten Art und Weise erzeugt werden. Zusätzlich ist es möglich, eine feine Geschwindigkeitssteuerung zu realisieren, bei der Geschwindigkeiten geändert werden, während der Winkelabstand zwischen dem Wischerblatt der DR-Seite und dem Wischerblatt der AS-Seite konstant beibehalten wird. Weiterhin wird, wenn die äußere Kraft, die auf beide Wischerblätter aufgebracht wird, gleich ist, und demzufolge eine Änderung nur in Bezug auf die Geschwindigkeit verursacht wird, allerdings keine Änderung in Bezug auf den Abstand zwischen den Wischerblättern hervorgerufen wird, diese Änderung der Geschwindigkeit erfasst, und eine Rückführsteuerung kann in Bezug auf die Geschwindigkeitsänderung vorgenommen werden. Deshalb kann die Periode für eine zyklische Bewegung für die Wischerblätter konstant beibehalten werden.

Die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 38a für die DR-Seite vergleicht die erfasste Geschwindigkeit mit der entsprechenden Soll-Geschwindigkeit der DR-Seite, die in der Steuerdaten-Referenztabelle 36c, wie sie vorstehend beschrieben ist, gespeichert ist, um dadurch die Geschwindigkeitsdifferenz der DR-Seite zu erhalten, die für die Differenz zwischen der erfassten Geschwindigkeit und der Soll-Geschwindigkeit kennzeichnend ist. Das bedeutet, dass, zum Beispiel, wenn ein Wert von "4000" als eine erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts 2a erhalten ist, die Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38a der DR-Seite die Geschwindigkeitsdifferenz der DR-Seite von "+732" (4000-3268) präpariert. Andererseits vergleicht die Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtung 38b der AS-Seite die erfasste Geschwindigkeit des Wischerblatts 2b mit der Soll-Geschwindigkeit der AS-Seite, die zuvor in der Steuerdaten-Referenztabelle 36c gespeichert ist, und erzeugt eine Geschwindigkeitsdifferenz der AS-Seite, und zwar in einer ähnlichen Art und Weise.

In der hinteren Stufe der Berechnungseinrichtungen 34a und 34b für die verglichene Winkeldifferenz und der Geschwindigkeitsdifferenz-Berechnungseinrichtungen 38a und 38b sind eine Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite (als eine erste Motorsteuereinrichtung) und eine Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite (als eine zweite Motorsteuereinrichtung) zum Berechnen und Bestimmen der Ausgänge für die Motoren 3a und 3b basierend auf der erhaltenen Winkeldifferenz und den Geschwindigkeitsdifferenzdaten vorgesehen. Wie vorstehend beschrieben ist, erzeugen die Steuereinrichtung 35a der DR-Seite und die Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite Ausgänge für die Motoren 3a und 3b, so dass die Differenz zwischen dem erfassten Winkelabstand und dem Soll-Winkelabstand und auch die Differenz zwischen den erfassten Geschwindigkeiten und den Soll-Geschwindigkeiten erhalten werden, und führen die Ausgänge zu den Motorsteuereinheiten 10a und 10b jeweils zu. Das bedeutet auch, dass, in der Wischersteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, Beobachtungen nicht nur in Bezug auf die Differenz zwischen dem erfassten Winkelabstand und dem Soll-Winkelabstand vorgenommen werden, sondern auch in Bezug auf die Differenz zwischen den erfassten Geschwindigkeiten und den entsprechenden Soll-Geschwindigkeiten, und eine Steuerung wird in Bezug auf die Wischerblätter 2a und 2b so vorgenommen, dass diese Differenzen klein gemacht werden.

Ähnlich zu der zweiten Ausführungsform berechnet die Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite die folgende Formel, um einen synthetisierten Ausgang zu erzeugen:

"neuer Ausgang = a × (Soll-Winkelabstand – erfasster Winkelabstand) + b × (Soll-Geschwindigkeit – erfasste Geschwindigkeit)

wobei a und b Koeffizienten sind".

Entsprechend der Geschwindigkeitsdifferenz wird, da "+732" erhalten wird, erkannt, dass die Geschwindigkeit des Wischerblatts der DR-Seite höher als die Soll-Geschwindigkeit ist, und deshalb wird der Ausgang (oder die Drehgeschwindigkeit) unter Berücksichtigung der Winkeldifferenz, die vorstehend beschrieben ist, berechnet. Weiterhin wird ein Steuersignal zu der Motorsteuereinheit 10a der DR-Seite zugeführt, um so den Ausgang zu realisieren.

Auch wird in der Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite, ähnlich zu der Art und Weise der zweiten Ausführungsform, der Ausgang für den Motor der AS-Seite auf der Basis der Winkeldifferenz und der Geschwindigkeitsdifferenz der AS-Seite berechnet, und ein Steuersignal wird zu der Motorsteuereinheit 10b der AS-Seite zugeführt, um so den Ausgang zu realisieren.

Demzufolge ist die Wischerantriebs-Steuereinheit 12 mit einem Satz von Soll-Geschwindigkeiten versehen, wobei jede jeder möglichen Winkelposition entspricht, die durch jedes der Blätter eingenommen wird, und steuert die Wischerblätter 2a und 2b so, dass die Wischerblätter 2a und 2b mit einer Geschwindigkeit nahe zu der Soll-Geschwindigkeit entsprechend der Laufwinkelposition laufen. Folglich werden die Wischerbewegungen ungestört und der Wischzyklus wird stabil.

Obwohl die vorliegende Ausführungsform als ein Beispiel zitiert worden ist, bei dem die Soll-Winkelabstände und die Soll-Geschwindigkeiten in einer gemeinsamen Steuerdaten-Referenztabelle 36 gespeichert sind, muss nicht gesagt werden, dass die Soll-Winkelabstände und die Soll-Geschwindigkeiten in separaten Referenztabellen jeweils gespeichert werden können, und diese Referenztabellen können in dem ROM 24 vorgesehen werden.

Demzufolge werden, entsprechend der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, zusätzlich zu einer Steuerung, um den Winkelpositionsabstand nahe zu dem Soll-Winkelabstand zu bringen, die Sollgeschwindigkeiten für die Wischerblätter für jede mögliche Winkelposition eingestellt, und die Bewegungen der Wischerblätter werden durch Vergleichen der erfassten Geschwindigkeiten mit den Soll-Geschwindigkeiten gesteuert. Deshalb werden die Wischerblätter in einer viel feinfühligeren Art und Weise gesteuert. Dementsprechend wird, wenn der Satz der Sollgeschwindigkeiten für jede mögliche Winkelposition so ausgelegt ist, um störungsfreiere Wischerbewegungen zu realisieren, die Wischerbewegung glatter verglichen mit einer Steuerung basierend auf nur den Winkelpositionsabständen werden.

Gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird der erfasst Winkelabstand zwischen dem Wischerblatt der DR-Seite und dem Wischerblatt der AS-Seite direkt zu den Berechnungseinrichtungen 34a, 34b für die verglichene Winkeldifferenz zugeführt.

Allerdings wird, wenn der erfasste Winkelabstand oberhalb von 180° oder unterhalb von –180° liegt, die Wischersteuerung die folgenden Schwierigkeiten vorfinden.

Wenn die Wischerbewegungssteuerung basierend auf den Winkelpositionen der Wischerblätter ausgeführt wird, die in Verbindung mit dem Drehwinkel der Motoren erfasst sind, kann eine Konfusion dahingehend auftreten, dass die Winkeldifferenz durch Messung in Uhrzeigerrichtung und durch Messung in Gegenuhrzeigerrichtung bestimmt werden kann. Das bedeutet, dass dann, wenn die Wischerbewegung basierend auf dem Berechnungsergebnis "Positionswinkelabstand = Winkelposition der DR-Seite – Winkelposition der AS-Seite" gesteuert wird, wenn der Positionswinkelabstand zwischen beiden Blättern einen halben Zyklus übersteigt, was 180° in dem Motordrehwinkel entspricht, der größere der Winkelabstände, der von der nachfolgenden Seite zu der voranführenden Seite in Gegenuhrzeigerrichtung gemessen wird, ausgewählt und für die Wischersteuerung verwendet wird. Zum Beispiel wird, wenn "Winkelposition der DR-Seite = 315° und die Winkelposition der AS-Seite = 45°", wie dies in 10(e) dargestellt ist, gilt, der Winkelpositionsabstand 270° (315° – 45°). Dieses Berechnungsergebnis bedeutet, dass der größere Winkel &Dgr;&thgr;1 = 270° unter den Winkelpositionsabständen dazwischen berechnet wird, wie dies anhand der 10(e) ersichtlich ist. Allerdings kann man, von der Sichtweise der Bewegungen der Wischerblätter aus gesehen, davon ausgehen, dass die AS-Seite um einen Winkel von 90° relativ zu der DR-Seite vorausgeht.

Das bedeutet, dass, wenn die Wischersteuerung direkt basierend auf dem Berechnungsergebnis durchgeführt wird, wenn der Motordrehwinkelabstand als der Winkelpositionsabstand 180° übersteigt, ein Problem vorhanden ist, dass der größere Winkelabstand s als der Winkelabstand zwischen dem Paar der Blätter ausgewählt wird, und es benötigt eine längere Zeit, den Positionswinkelabstand so zu gestalten, dass er nahe zu dem Soll-Winkelabstand gebracht wird.

Nun wird eine Erläuterung nachfolgend über die Art und Weise vorgenommen, in der der Winkelpositionsabstand zwischen den Wischerblättern 2a und 2b durch einen neu erzeugten Winkelpositionsabstand ersetzt wird und der neu erzeugte Winkelpositionsabstand zum Vergleich mit dem Soll-Winkelabstand verwendet wird. Es ist anzumerken, dass, in der vorliegenden Ausführungsform, die Teile, die solchen in der ersten bis dritten Ausführungsformen entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet werden, und sie werden nicht beschrieben.

Die CPU 21 verwendet in diesem Fall denselben Aufbau wie derjenige der ersten Ausführungsform, die in 3 dargestellt ist. Zusätzlich werden, in der CPU 21, die Drehwinkel der Motoren 3a und 3b von der Impuls-Akkumulationszählung erhalten und werden als Winkelposition x° verwendet. Basierend auf den Winkeln wird die nachfolgende Verarbeitung ausgeführt. Allerdings kann die folgende Verarbeitung unter Verwendung der tatsächlichen Winkelpositionen (Grad) durch vorheriges Speichern der Beziehungen zwischen den Motordrehwinkeln und den Winkelpositionen &thgr;a und &thgr;b (Grad) in der Form einer Referenztabelle, oder dergleichen, in dem ROM 24 durchgeführt werden.

Wenn die erfassten Winkelpositions-Differenzen des Wischerblatts der DR-Seite an der Winkelposition "Betrag von 10 Impulsen (nachfolgend abgekürzt als p) = 20" positioniert ist und das Wischerblatt der AS-Seite an der Winkelposition von "3 Impulsen = 6" positioniert ist, beträgt der erfasste Winkelabstand der DR-Seite (oder der erfasste Winkelabstand des ersten Wischerblatts) "+14°", der durch Subtrahieren der Winkelposition der AS-Seite von der Winkelposition der DR-Seite (20° – 6°) erhalten ist. Dabei wird der erfasste Winkelabstand der AS-Seite, gesehen von der AS-Seite aus (oder der Messungs-Winkelabstand des zweiten Wischerblatts), "–14°", der durch Subtrahieren der Winkelposition der DR-Seite von der Winkelposition der AS-Seite (6° – 20°) erhalten ist.

Wenn der Abstand zwischen der erfassten Winkelposition des Wischerblatts der DR-Seite und der erfassten Winkelposition des Wischerblatts der AS-Seite einen halben Zyklus, oder 180° in Angaben des Motordrehwinkels, übersteigt, wird der Vorgang für die Wiederherstellung, um die Differenz zu verringern, verzögert werden, und zwar aus dem Grund, der vorstehend beschrieben ist. Aus diesem Grund wird der erfasste Winkelabstand korrigiert oder durch einen neu erzeugten Winkelabstandswert in einer Art und Weise, die wie folgt beschrieben wird, ersetzt. Es ist anzumerken, dass dieselbe Verarbeitung bei sowohl der DR-Seite als auch der AS-Seite angewandt wird, und demzufolge wird nur ein Fall, in dem die Korrektur auf der DR-Seite ausgeführt wird, erläutert.

9 zeigt ein Flussdiagramm, das einen Vorgang zum Erzeugen des neu erfassten Abstands der DR-Seite zum Ersetzen des erfassten Winkelabstands der DR-Seite darstellt.

10 ist ein Satz von Diagrammen, die zum Erläutern der positionsmäßigen Beziehungen zwischen den Wischerblättern 2a und 2b nützlich sind. 10(a) stellt einen Zustand dar, wo das Blatt der DR-Seite weiter um 90° nach vorne als das Blatt der AS-Seite positioniert ist (DR = 135°, AS = 45°). 10(b) stellt einen Zustand dar, bei dem das Blatt der DR-Seite weiter vor um 225° als das Blatt der AS-Seite liegt (DR = 270°, AS = 45°). 10(c) stellt einen Zustand dar, bei dem das Blatt der AS-Seite weiter vor um 90° liegt als das Blatt der DR-Seite (DR = 45°, AS = 135°). 10(d) stellt einen Zustand dar, bei dem das Blatt der AS-Seite weiter vor um 225° als das Blatt der DR-Seite liegt (DR = 45°, AS = 270°).

In 9 wird zuerst ein tatsächlicher Winkelabstand in einem Schritt S1 erhalten. Als nächstes wird bestimmt, ob der erhaltene Winkelabstand einen halben Zyklus übersteigt oder nicht, und zwar in einem Schritt S2. Das bedeutet, dass eine Umdrehung der Motoren 3a und 3b einem Wischzyklus entspricht, und deshalb wird bestimmt, ob der erhaltene Winkelabstand 180° übersteigt oder nicht. Wenn der erhaltene Winkelabstand 180° übersteigt, und zwar in einem Schritt S3, wird ein Winkel äquivalent zu einem Zyklus, der 360° beträgt, von dem Winkelabstand, der in dem Schritt S1 erhalten ist, subtrahiert, um den erfassten Winkelabstand zu korrigieren, und der korrigierte Abstand wird als die erfasste Winkeldifferenz der DR-Seite konfiguriert. Dieses Programm wird dann beendet.

Um das Vorstehende anhand der 10(b) zu sehen, stellt diese Figur DR – AS – 225° dar, und die Verarbeitung davon geht deshalb zu Schritt S3 von dem Schritt S2 über, so dass der erfasste Winkelabstand der DR-Seite 225° – 360° = –135° wird. Genauer gesagt wird, in dem Fall der 10(b), der kleinere (der 0° umfasst) unter den Winkelabständen zwischen beiden Seiten ausgewählt, und die erfasste Winkeldifferenz der DR-Seite, die zeigt, dass sich das Wischerblatt der DR-Seite weiter vor um –135° als dasjenige auf der AS-Seite bewegt (oder um 135° verzögert ist), wird ausgerechnet.

Dabei wird, wenn bestimmt ist, dass der Winkelabstand nicht 180° im Schritt S2 übersteigt, eine weitere Bestimmung in einem Schritt S4 vorgenommen, ob der Winkelabstand kleiner als –180° ist oder nicht. Wenn der Winkelabstand kleiner als 180° ist, geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S5, und 360° wird zu dem Winkelabstand hinzuaddiert. Dies wird als der erfasste Winkelabstand der DR-Seite genommen, und das Programm wird dann beendet.

Dementsprechend geht in dem Fall der 10(d), da DR – AS = –225° existiert, die Verarbeitung zu Schritt S5, von dem Schritt S4 aus, und der erfasste Winkelabstand der DR-Seite beträgt –225° + 360° = +135°. Das bedeutet, dass auch in dem Fall der 10(d), der kleinere Winkelabstand, der 0° umfasst, unter beiden Winkelabständen ausgewählt wird, und die erfasste Winkeldifferenz der DR-Seite, die angibt, dass sich das Wischerblatt der DR-Seite weiter vor um 135° als dasjenige der AS-Seite bewegt, wird ausgerechnet.

Ansonsten wird, wenn bestimmt ist, dass der Winkelabstand gleich zu oder größer als –180° ist, der erfasste Winkelabstand, der in dem Schritt S1 berechnet ist, direkt als die Messungs-Winkeldifferenz der DR-Seite genommen, und das Programm wird beendet. Deshalb geht, da DR – AS = 90° in 10(a) existiert, die Verarbeitung von Schritt S2 zu dem Schritt S4 zu dem Schritt S5 und dann zu ENDE, und die erfasste Winkeldifferenz der DR-Seite, die angibt, dass sich das Wischerblatt der DR-Seite weiter vor um 90° bewegt als dasjenige der AS-Seite, wird ausgerechnet, wie dies gerade durch den erfassten Winkelabstand angezeigt wird. Auch geht, in dem Fall der 10(c), die Verarbeitung von dem Schritt S2 zu dem Schritt S3 zu dem Schritt S4 und dann zu ENDE, da DR – AS = –90° existiert, und die erfasste Winkeldifferenz der DR-Seite, die angibt, dass sich das Wischerblatt der DR-Seite mehr nach vorne um –90° als dasjenige der AS-Seite bewegt (oder um 90° davon verzögert ist), wird ausgerechnet, wie dies gerade durch den erfassten Winkelabstand angezeigt ist.

Demzufolge wird, entsprechend der Wischersteuervorrichtung, wenn der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern 2a und 2b 180° übersteigt, der kleinere Winkelpositionsabstand als erfasste Winkeldifferenz ausgewählt. Deshalb kann der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern 2a und 2b übergangsloser zu einem Winkelabstand als ein Sollwert zulaufen, verglichen mit einem Fall der Verwendung eines anderen, größeren Winkelabstands.

Als nächstes sind, in den hinteren Stufen der Berechnungseinrichtungen 33a und 33a für den erfassten Winkelabstand, jeweils eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34a der DR-Seite (als eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung des ersten Wischerblatts) und eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung der AS-Seite (als eine Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung des zweiten Wischerblatts) vorgesehen, wie dies vorstehend unter Bezugnahme auf 3 beschrieben ist. Zusätzlich wird der Soll-Winkelabstand als ein Vergleichsobjekt von sowohl der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36a der DR-Seite als auch der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36b der AS-Seite, die zuvor in dem ROM 24 gespeichert sind, ausgelesen. (Siehe 4 und 5).

In diesem Fall wird, anhand der Steuerdaten-Referenztabelle 36a in 4, zum Beispiel, festgestellt, dass die Winkelposition der AS-Seite "5p = 10°" ist, wenn die Winkelposition der DR-Seite "10p = 20°" ist, und der Soll-Winkelabstand zwischen beiden Blättern beträgt "+10°". Deshalb berechnet zum Beispiel, wenn Positionsdaten, die einen erfassten Winkelabstand von "+6°" anzeigen, erhalten worden sind, wobei "DR = 20°, AS = 7°" vorhanden ist, wie in dem vorstehenden Beispiel, die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34a der DR-Seite die Winkeldifferenz der DR-Seite (oder die Winkeldifferenz des ersten Wischerblatts) mit "+4°" ((+10°) – (+6°)) in Bezug auf den Soll-Winkelabstand. Diese Daten zeigen einen Zustand an, dass das Wischerblatt der AS-Seite mehr um "2" Impulse als der Soll-Winkelabstand vorausläuft, gesehen von dem voranführenden Wischerblatt der DR-Seite aus (d. h. das Blatt der AS-Seite kommt näher zu dem anderen).

Im Gegensatz dazu ist, in der Soll-Winkelabstand-Referenztabelle 36c der AS-Seite in 5, die Soll-Winkelposition auf der DR-Seite "14p = 28°", wenn die Winkelposition der AS-Seite "7p = 14°" ist, und der Soll-Winkelabstand zwischen beiden Seiten ist "–14°" in dem vorstehenden Beispiel (wobei "DR = 20°, AS = 7°" existiert). In dieser Hinsicht berechnet, da der Wert der erfassten Winkeldifferenz "–6°" (14° – 20°) in dem vorstehenden Beispiel ist, die Winkeldifferenz-Berechnungseinrichtung 34b der AS-Seite die Winkeldifferenz der AS-Seite (oder die Winkeldifferenz des zweiten Wischerblatts) von "–8°" ((–14°) – (–6°)) in Bezug auf den Soll-Winkelabstand. Diese Daten zeigen einen Zustand an, dass das Wischerblatt auf der DR-Seite um "8°" von dem Soll-Winkelabstand, betrachtet von dem nachfolgenden Wischerblatt der AS-Seite aus, verzögert ist (d. h. das Blatt auf der DR-Seite kommt näher zu dem anderen).

Dabei berechnen die Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite und die Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite jeweils solche Ausgänge der Motoren 3a und 3b, die die Differenz zwischen dem Soll-Winkelabstand und dem erfassten Winkelabstand, basierend auf der Winkeldifferenz, die vorstehend beschrieben ist, reduzieren, und weisen die Ausgänge zu den Motoransteuereinheiten 10a und 10b an.

Genauer gesagt erhält, gemäß dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist, die Motorsteuereinrichtung 35a der DR-Seite einen Wert "+4°" als Winkeldifferenz der DR-Seite und erkennt daran, dass das Wischerblatt auf der AS-Seite um "4°" näher als der Sollwert ist. Weiterhin wird ein höherer Ausgang (oder eine Drehgeschwindigkeit) als momentan für die DR-Seite berechnet, damit der Winkelpositionsabstand vergrößert wird, um den Sollwert anzunähern, und ein Steuersignal wird zu der Motoransteuereinheit 10a der DR-Seite zugeführt, um diesen Ausgang zu realisieren.

In der Motorsteuereinrichtung 35b der AS-Seite erhält, gemäß dem Beispiel, das vorstehend beschrieben ist, die Einrichtung 35b einen Wert von "–8°" als Winkeldifferenz der AS-Seite und erkennt daran, dass das Wischerblatt der DR-Seite um "8°" näher als der Sollwert ist. Weiterhin wird ein niedrigerer Ausgang (oder eine Drehgeschwindigkeit) als momentan für die AS-Seite berechnet, damit der Winkelpositionsabstand vergrößert wird, um den Sollwert anzunähern, und ein Steuersignal wird zu der Motorsteuereinheit 10b der AS-Seite zugeführt, um diesen Ausgang zu realisieren.

Obwohl die vorliegende Ausführungsform ein Beispiel angegeben hat, bei dem die Drehwinkel der Motoren 3a und 3b als Winkelpositionen der Wischerblätter 2a und 2b angenommen werden und der berechnete, erfasste Winkelpositionsabstand durch Hinzuaddieren dazu oder durch Subtrahieren davon von 360° korrigiert wird, kann der Wert durch Addieren oder Subtrahieren des Antriebswinkels entsprechend zu einem Zyklus, in Bezug auf die Winkel &thgr;a und &thgr;b von den unteren Rückkehrpositionen der Wischerblätter 2a und 2b, korrigiert werden.

Demzufolge wird, entsprechend der vierten Ausführungsform, wenn der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern 2a und 2b einen halben Zyklus übersteigt, der 180°, in Form eines Motordrehwinkels, entspricht, der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern durch Korrigieren des Winkelpositionsabstands um einen Zyklus gesteuert, der 360° ist, ausgedrückt in der Form eines Motordrehwinkels. In diesem Fall kann die Wischersteuerung unter Verwendung des kleineren, winkelmäßigen Positionsabstands durchgeführt werden. Deshalb kann der Winkelpositionsabstand zwischen beiden Wischerblättern noch stärker in einer übergangslosen Form zu einem Winkelabstand als ein Sollwert konvergiert werden.


Anspruch[de]
Verfahren zum Steuern einer gegenläufigen Wischervorrichtung (1) mit einem ersten Wischerblatt (2a) und einem zweiten Wischerblatt (2b), angetrieben durch jeweilige Antriebsvorrichtungen (3a, 3b) und eine vorangehende Seite des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) und eine folgende Seite davon an einer oberen Rückkehrposition als eine Grenze austauschend, das die folgenden Schritte umfasst:

Erstellen einer ersten Reihe von Soll-Werten (DR – AS) des Abstands zwischen den jeweiligen Winkelpositionen des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b), wobei jeder Soll-Winkelabstand jeder möglichen Winkelposition (&thgr;a), die durch das erste Wischerblatt (2a) eingenommen wird, entspricht,

Erstellen einer zweiten Reihe von Soll-Werten (AS – DR) des Abstands zwischen den jeweiligen Winkelpositionen des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b), wobei jeder Soll-Winkelabstand jeder möglichen Winkelposition (&thgr;b), die durch das zweite Wischerblatt (2b) eingenommen wird, entspricht,

Erfassen einer Winkelposition (&thgr;a) des ersten Wischerblattes (2a) und einer Winkelposition (&thgr;b) des zweiten Wischerblattes,

Berechnen des Winkelabstands (&thgr;b – &thgr;a) des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wicherblatt (2b) und des Winkelabstands (&thgr;a – &thgr;b) des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a), Steuern des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b), so dass der Winkelabstand (&thgr;a – &thgr;b) des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand (DR – AS) des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, während der Winkelabstand (&thgr;b – &thgr;a) des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) an den entsprechenden Winkelabstand (AS – DR) des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird.
Verfahren nach Anspruch 1, das des Weiteren die folgenden Schritte umfasst:

Berechnen der mittleren Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) und der mittleren Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b), wobei

der Schritt des Steuerns des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) derartig ist, dass

wenn der Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) nahe an die mittlere Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, und wenn der Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) nahe an die mittlere Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird.
Verfahren nach Anspruch 1, das des Weiteren die folgenden Schritte umfasst:

Erstellen einer ersten Reihe von Soll-Bewegungsgeschwindigkeiten des ersten Wischerblattes (2a), wobei jede Soll-Geschwindigkeit jeder möglichen Winkelposition (&thgr;a), die durch das erste Wischerblatt (2a) eingenommen wird, entspricht,

Erstellen einer zweiten Reihe von Soll-Bewegungsgeschwindigkeiten des zweiten Wischerblattes (2b), wobei jede Soll-Geschwindigkeit jeder möglichen Winkelposition (&thgr;b), die durch das zweite Wischerblatt (2b) eingenommen wird, entspricht, Erfassen einer Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) und einer Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b),

wobei der Schritt des Steuerns des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) derartig ist, dass

wenn der erfasste Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, die erfasste Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) nahe an die Soll-Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, und wenn der erfasste Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird, die erfasste Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) nahe an die Soll-Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Wischbewegung des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) eingerichtet ist, eine zyklische Bewegung mit einer Periode zu sein, und wenn der erfasste Winkelabstand die Hälfte der Periode überschreitet, der erfasste Winkelabstand durch einen neu erzeugten Winkelabstand, der um eine ganze Periode korrigiert ist, ersetzt wird. Gegenläufige Wischervorrichtung (1) mit einem ersten Wischerblatt (2a) und einem zweiten Wischerblatt (2b), angetrieben durch jeweilige Antriebsvorrichtungen (3a, 3b) und eine vorangehende Seite des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) und eine folgende Seite davon an einer oberen Rückkehrposition als eine Grenze austauschend, die umfasst:

Erfassungseinrichtungen (11a, 11b) zum Erfassen einer Winkelposition (&thgr;a) des ersten Wischerblattes (2a) und einer Winkelposition (&thgr;b) des zweiten Wischerblattes (2b),

Berechungseinrichtungen (31a, 31b, 33a, 33b) zum Berechnen des Winkelabstands des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) und des Winkelabstands des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a),

erste Speichereinrichtungen (36, 36a) zum Festlegen einer ersten Reihe von Soll-Werten des Abstands (DR – AS) zwischen den jeweiligen Winkelpositionen des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) dann, wobei jeder Soll-Winkelabstand jeder möglichen Winkelposition (&thgr;a), die durch das erste Wischerblatt (2a) eingenommen wird, entspricht,

zweite Speichereinrichtungen (36, 36b) zum Festlegen einer zweiten Reihe von Soll-Werten (AS – DR) des Abstands zwischen den jeweiligen Winkelpositionen des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) dann, wobei jeder Soll-Winkelabstand jeder möglichen Winkelposition (&thgr;b), die durch das zweite Wischerblatt (2b) eingenommen wird, entspricht,

Steuereinrichtungen (34a, 35a, 10a, 34b, 35b, 10b) zum Steuern des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b), so dass der Winkelabstand (&thgr;a – &thgr;b) des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand (DR – AS) des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, während der Winkelabstand (&thgr;b – &thgr;a) des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand (AS – DR) des zweiten Wischerblattes gebracht wird.
Vorrichtung nach Anspruch 5, die des Weiteren umfasst:

zweite Erfassungseinrichtungen zum Erfassen einer Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) und einer Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b),

zweite Berechnungseinrichtungen zum Berechnen der mittleren Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) und einer mittleren Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b), wobei

die Steuerungseinrichtung derartig ist, dass wenn der Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) nahe an die mittlere Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, und wenn der Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) nahe an die mittlere Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird.
Vorrichtung nach Anspruch 5, die des Weiteren umfasst:

zweite Erfassungseinrichtungen zum Erfassen einer Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) und einer Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b),

dritte Speichereinrichtungen zum Festlegen einer ersten Reihe von Soll-Geschwindigkeiten für das erste Wischerblatt (2a) darin, wobei jede Geschwindigkeit jeder möglichen Winkelposition (&thgr;a), die durch das erste Wischerblatt (2a) eingenommen wird, entspricht,

vierte Speichereinrichtungen zum Festlegen einer zweiten Reihe von Soll-Geschwindigkeiten für das zweite Wischerblatt (2b) darin, wobei jede Geschwindigkeit jeder möglichen Winkelposition (&thgr;b), die durch das zweite Wischerblatt eingenommen wird, entspricht, wobei

die Steuerungseinrichtung derartig ist, dass wenn der Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) relativ zu dem ersten Wischerblatt (2a) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) nahe an die mittlere Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Wischerblattes (2a) gebracht wird, und wenn der Winkelabstand des ersten Wischerblattes (2a) relativ zu dem zweiten Wischerblatt (2b) nahe an den entsprechenden Soll-Winkelabstand des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird, die Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) nahe an die mittlere Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Wischerblattes (2b) gebracht wird.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die Wischbewegung des ersten und des zweiten Wischerblattes (2a, 2b) eingerichtet ist, eine zyklische Bewegung mit einer Periode zu sein, und wenn der berechnete Winkelabstand die Hälfte der Periode überschreitet, der erfasste Winkelabstand durch einen neu erzeugten Winkelabstand, der um eine ganze Periode korrigiert ist, ersetzt wird.






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