PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10162734B4 08.11.2007
Titel Bügeltischplatte und Bügeltisch
Anmelder Leifheit AG, 56377 Nassau, DE
Erfinder Gross, Christian, 57250 Netphen, DE;
Pakusa, Norbert, 56377 Schweighausen, DE
DE-Anmeldedatum 20.12.2001
DE-Aktenzeichen 10162734
Offenlegungstag 17.07.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse D06F 81/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06F 81/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bügeltischplatte aus Kunststoff und ferner einen Bügeltisch mit einer derartigen Bügeltischplatte sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers.

Lange Zeit hatte man angenommen, dass es zum Erzielen eines guten Bügelergebnisses notwendig sei, die beim Bügeln entstehende bzw. in Form von Wasserdampf freiwerdende Feuchtigkeit – verursacht durch das Dampfbügeleisen und/oder bedingt durch die Restfeuchtigkeit der zu bügelnden Wäsche – möglichst weitgehend entweichen zu lassen. Vor dem Hintergrund dieser Hypothese sind Bügeltische beworben und verkauft worden, bei denen die Bügeltischplatte als Streckmetall- oder Lochplatte ausgeführt ist, welche vom eigentlichen Bügeltischbezug und einer darunter liegenden Polsterung überspannt wird. Eine derartige Lösung ist beispielsweise in der GB 10 17 572 gezeigt.

Im Hinblick auf die vorerwähnte Hypothese lehrt die EP 10 02 895 A1, dass die angenommene Problematik des Durchfeuchtens in Wirklichkeit gar nicht besteht und dass die Notwendigkeit eines Abzuges also tatsächlich nicht gegeben ist.

Es steht außer Zweifel, dass es weder die Hitze des Bügeleisens noch der durch das Bügeleisen auf die Wäsche ausgeübte Druck ist, durch den die Wäsche glatt wird, sondern gezielt eingesetzte Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Auch von professionellen Wäschereien ist bekannt, dass dort nichts Anderes als sogenannter trockener Wasserdampf auf die Wäsche gegeben wird. So werden beispielsweise auch Hemden und Blusen völlig ohne Druck – unter gleichzeitigem „Aufblasen" – glatt gebügelt.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Bügeltechnik, wie sie in Haushalten angewendet wird, in der letzten Zeit erheblich geändert. Dies auch als Folge der Tatsache, dass der weitaus überwiegende Teil aller verkauften Bügeleisen inzwischen Dampfbügeleisen sind.

Kennzeichnend für die neue Bügeltechnik ist ein Aufbau der Bügeltischplatte, der einen Dampfdurchgang nach unten bewusst und gewollt verhindert, zumindest aber in beträchtlichem Ausmaß behindert. Hieraus ergibt sich nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Bügelleistung und Qualität des Bügelergebnisses, sondern darüber hinaus wird auch die Führung und Bewegung des Bügeleisens beträchtlich erleichtert wegen des Aufbaus eines Dampf-/Warmluftpolsters unter dem Bügeleisen, mit der Folge einer erheblichen Verbesserung des Gleitverhaltens des Bügeleisens (sogenannte Luftkissen-Technik).

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es zweckmäßig und vorteilhaft ist, Bügeltischplatten dampfundurchlässig auszuführen und zur weiteren Verbesserung der erläuterten Funktionsweise zusätzlich wärmereflektierende Mittel vorzusehen, wie es die EP 10 02 895 A1 ebenfalls vorschlägt.

Ein Bügeltisch mit einer Bügeltischplatte, deren Aufbau die beschriebene neue Bügeltechnik ermöglicht, ist in der EP 10 02 895 A1 in Form zweier alternativer Lösungen beschrieben. Bei der einen dieser beiden Lösungen ist die Bügeltischplatte als aus Kunststoff bestehende Sandwichplatte ausgeführt, die aus einer Deckplatte, einer Unterplatte und einem dazwischen liegenden Wabensystem besteht. Außerdem sind bei dieser Sandwichplatte noch eine Dampfbremse und eine Polsterung vorgesehen. Es soll auch möglich sein, das erwähnte Wabensystem durch eine Schaumplatte zu ersetzen.

Wenn auch die vorbeschriebene Bügeltischplatte die Vorteile der neuen Bügeltechnik zu nutzen erlaubt, so ist der Aufbau dieser Bügeltischplatte doch recht aufwendig und ihre Herstellung dementsprechend kostenträchtig.

Zum raumsparenden Abstellen oder Lagern eines Bügeltisches ist es ferner seit langem bekannt, das Stützgestell des Bügeltisches zusammenklappbar auszuführen. Beispiele hierfür sind in der DE 80 06 001 U1 und der US 29 12 775 gezeigt. Im Fall des Bügeltisches nach der US 29 12 775 ist zudem auf der Unterseite der Bügeltischplatte eine kombinierte Führungs- und Lagerplatte für die Schwenk-Lagerung der beiden Standbeine und darüber hinaus für die Verschiebe-Führung des einen der beiden Standbeine vorgesehen.

Aus DE 100 42 978 A1, die nicht das Gebiet der Bügeltische, sondern das Gebiet der Bauelemente betrifft, ist eine Platte mit einem Kern aus Hartschaum und mit einer Deckschicht, die mit Hilfe einer Leimschicht auf den Hartschaum aufgebracht ist, bekannt.

Aus EP 06 59 926 A1 ist Bügeltisch bekannt, dessen aus mehreren Teilen besteht. In einem Ausführungsbeispiel beinhaltet die Bügeltischplatte eine Basisplatte, die mit einem aus Metal bestehenden stabilisierenden Kern, nämlich verstärkt ist. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist der Metallkern durch ein hohles Spritzgussteil ersetzt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine die Nutzung der Vorteile der neuen Bügeltechnik ermöglichende Bügeltischplatte zu schaffen, die in ihrem Aufbau relativ einfach ist und die sich durch geringe Herstellungskosten auszeichnet.

Diese Aufgabe wird mit einer Bügeltischplatte gelöst, die die Merkmale des kennzeichnendes Teils des Anspruches 1 aufweist.

Vorteilhafte oder zweckmäßige weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Bügeltischplatte sind in den Ansprüchen 2 bis 12 angegeben.

Die Ansprüche 14 bis 21 nennen vorteilhafte oder zweckmäßige Ausgestaltungen eines mit einer derartigen Bügeltischplatte ausgestatteten Bügeltisches nach Anspruch 13.

In den Ansprüchen 22 und 23 sind zwei alternative Verfahren für die Herstellung des erfindungsgemäßen Formkörpers angegeben.

Die erfindungsgemäße Bügeltischplatte kann auf einfache Weise mit geringstmöglichem Zeitaufwand unter Zuhilfenahme eines Formwerkzeuges kostengünstig hergestellt werden. Die Bügeltischplatte bringt dabei sozusagen schon „von Haus aus" die Eigenschaften mit, die für die neue Bügeltechnik wichtig und wesentlich sind, nämlich ein dampfundurchlässiges Gefüge und gute Wärmeisolation. Bei entsprechender Wahl des für ihre Herstellung verwendeten Materials und zweckentsprechender Bemessung kann eine Festigkeit bzw. Belastbarkeit des Formkörpers und damit der Bügeltischplatte erzielt werden, die derjenigen von bisher bekannten Bügeltischplatten nicht nachsteht.

Zum Erzielen einer möglichst guten Wärmeisolation bei gleichzeitig dampfundurchlässigem Gefüge, aber auch zum Erzielen einer hohen Festigkeit ist es zweckmäßig, dass der Hartschaumstoff des Formkörpers der Bügeltischplatte eine geschlossen-zellige Struktur aufweist. Als Ausgangsmaterial für den Schaumstoff können verschiedene Kunststoffe dienen; als ein für die Herstellung des Formkörpers für die erfindungsgemäße Bügeltischplatte bevorzugtes Ausgangsmaterial wird wegen der im vorliegenden Zusammenhang besonders interessierenden Eigenschaften jedoch Polypropylen oder ein vergleichbarer Kunststoff vorgeschlagen. Ein solcher Kunststoff kann entweder so verarbeitet werden, dass er erst in dem erwähnten Formwerkzeug zu dem erfindungsgemäßen Formkörper homogen aufgeschäumt wird, oder es kann ein Kunststoff- bzw. Schaumstoffgranulat verwendet werden, dessen geschäumte Partikel nach an sich bekannter Behandlungsmethode im Formwerkzeug mehr oder weniger stark aneinander haften, wobei eine an die Formgebung des Formkörpers im Formwerkzeug anschließende Temperung/Sinterung zur weiteren Verfestigung des Formkörpers führt.

Die Isolierfähigkeit des Formkörpers der erfindungsgemäßen Bügeltischplatte gegen Wärme(ab)leitung ist wegen der durchgehenden Schaumstruktur des Formkörpers bereits so gut, dass die vom Bügeleisen ausgehende Wärme nur in sehr geringem, vernachlässigbarem Ausmaß ungenutzt durch Wärmeleitung nach unten verloren geht. Zur weiteren Verbesserung des Bügelergebnisses und Einsparung von Energie ist es jedoch vorteilhaft, dass die Oberseite des Formkörpers mit einem Wärmestrahlung reflektierenden Material beschichtet oder mit einer entsprechenden Folie überspannt ist, welches bzw. welche außerdem auch als zusätzliche, die dampfsperrende, zumindest aber stark dampfbremsende Eigenschaft des Materials des Formkörpers ergänzende, im Hinblick auf die neue Bügeltechnik vorteilhaft dicht unter dem Bügeltischbezug liegende Dampfsperre dienen kann. Dieses Wärmestrahlung reflektierende Material bzw. diese Beschichtung des Formkörpers kann direkt unter dem beispielsweise aus einem Baumwollstoff bestehenden Bügeltischbezug liegen oder unter einem an den Bügeltischbezug in Richtung auf den Formkörper zu anschließenden Zwischenpolster. Allerdings weist der Formkörper bereits derart gute Isolations-, Ausgleichs- und Polsterungseigenschaften auf, dass auf ein gesondertes Zwischenpolster verzichtet werden kann, eventuell auch auf eine Reflexionsschicht für Strahlungswärme und/oder auf eine gesonderte Dampfsperre.

Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Bügeltischplatte sind die Führungs- und/oder Lagermittel für das Stützgestell des Bügeltisches bereits in den Formkörper der Bügeltischplatte eingeschäumt. Das kann herstellungs- und kostenmäßige Vorteile haben und/oder Vorteile bezüglich Festigkeit und Belastbarkeit der Bügeltischplatte. – Bei einer alternativen Lösung für den Zusammenhalt des Formkörpers mit den Führungs- und/oder Lagermitteln des Stützgestells sind am Formkörper einerseits und an den Führungs- und/oder Lagermitteln andererseits Verbindungsmittel vorgesehen, mittels denen der Formkörper mit dem Stützgestell verbindbar ist.

In ästhetischer Hinsicht, aber auch im Hinblick auf leichte Handhabung und Lagerung des Bügeltisches mit zusammengeklapptem Stützgestell ist es vorteilhaft, wenn die Führungs- und/oder Lagermittel für das Stützgestell zumindest zu einem erheblichen Anteil unterhalb der Außenkontur der Unterseite des Formkörpers liegen. Zusätzlich zu einer solchen Lösung – oder unabhängig davon – ist es ferner aus ähnlichen Gründen wie den zuvor genannten zweckmäßig, wenn der Formkörper auf seiner Unterseite Vertiefungen und/oder Erhebungen oder dgl. aufweist, die der Aufnahme von Elementen des Stützgestells des Bügeltisches dienen, beispielsweise zum Aufnehmen eines Teiles oder von Bereichen der Standbeine. Diese Vertiefungen und/oder Erhebungen können überdies auch einer Verrastung von Elementen des Stützgestells im zusammengeklappten Zustand dienen.

Zum Befestigen eines Stützgestells am Formkörper können in diesem Befestigungsöffnungen für Schrauben oder ähnliche Befestigungsmittel vorgesehen sein, wobei diese Befestigungsöffnungen zweckmäßig verstärkt ausgeführt sind. Dies kann beispielsweise mittels hülsenartiger Einsatzstücke geschehen, die durch Einschäumen in den Formkörper integriert sind.

Anhand der 1 bis 12 der Zeichnung wird die Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.

Es zeigen

1 einen Bügeltisch mit einer erfindungsgemäßen Bügeltischplatte im ausgeklappten Zustand des Stützgestells und in perspektivischer Darstellung,

2 den Bügeltisch nach 1 in einer Seitenansicht,

3 den Bügeltisch nach den 1 und 2 in einer Aufsicht auf die Oberseite der Bügeltischplatte,

4 den Bügeltisch nach den 1 bis 3, jedoch im zusammengeklappten Zustand des Stützgestells, in perspektivischer Darstellung,

5 den Bügeltisch nach 4 in einer Aufsicht auf die Unterseite der Bügeltischplatte,

6 den Bügeltisch nach den 4 und 5 in einer Seitenansicht,

7 den Bügeltisch nach den 4 bis 6 in einer Aufsicht auf die Oberseite der Bügeltischplatte,

8 den für die erfindungsgemäße Bügeltischplatte des Bügeltisches nach den 1 bis 7 vorgesehenen Formkörper in einer Aufsicht auf die Unterseite dieses Formkörpers,

9 den Formkörper nach 8 in der Vorderansicht im Schnitt entsprechend Schnittlinie IX-IX in 8,

10 den Formkörper nach den 8 und 9 in der Rückansicht im Schnitt entsprechend Schnittlinie X-X in 8,

11 den Formkörper nach den 8 bis 10 in einer Seitenansicht, und

12 den Formkörper nach den 8 bis 11 in der Aufsicht.

Die 1 bis 7 der Zeichnung zeigen einen allgemein mit 1 bezeichneten Bügeltisch, der im wesentlichen aus einer Bügeltischplatte 2 und einem klappbaren Stützgestell 3 besteht. Die Bügeltischplatte 2 – die in der Zeichnung ohne textilen Bügeltischbezug und gegebenenfalls vorhandene Auflagen wie Zwischenpolster und/oder Wärmestrahlung reflektierende Folie oder dgl. dargestellt ist – ist von einem Formkörper 4 gebildet, der einteilig ausgeführt ist und aus einem Hartschaumstoff besteht. Als Ausgangsmaterial für den Hartschaumstoff wird vorteilhaft Polypropylen verwendet, wobei für das Verfahren zur Herstellung des Formkörpers 4 – wie schon oben erläutert – zwei Alternativen bestehen. Zum Erzielen ausreichender Festigkeit und Belastbarkeit wird das Raumgewicht des Hartschaumstoffes – bei einer Dicke des Formkörpers 4 in der Größenordnung von ca. 50 mm – zweckmäßig auf einen Wert in der Größenordnung von ca. 60 g/l eingestellt und hat eine geschlossen-zellige Struktur.

Auf seiner Unterseite weist der Formkörper 4 Vertiefungen bzw. Erhebungen 5, 6, 7, 8 und 9 bzw. 10, 11 (siehe 8 bis 10) zum Aufnehmen von Elementen des Stützgestells 3 des Bügeltisches 1 auf. Diese Elemente sind zunächst Führungs- und Lagerschienen 12, 13 zur Führung bzw. Lagerung der beiden mit 14 bzw. 15 bezeichneten schwenkbaren Standbeine des Stützgestells 3. Sodann gehören zu diesen Elementen auch die Standbeine 14, 15, die bis auf relativ kurze Bereiche ihrer mit einem Standfuß 16 bzw. 17 abgeschlossenen freien Enden zumindest großenteils oder überwiegend unterhalb der durch die mit 18 bzw. 19 bezeichneten, die Außenkontur der Unterseite des Formkörpers 4 maßgeblich bestimmenden Flächenbereiche liegen. Auch die mit 20, 21 bzw. 22 bezeichneten Schwenkachsen der Standbeine 14, 15 – von denen die Schwenkachse 22 an ihren Enden nicht näher dargestellte Führungsrollen trägt, die sich in der einen bzw. anderen der beiden Führungs- und Lagerschienen 12 bzw. 13 führen – liegen dementsprechend unterhalb dieser Außenkontur.

Der Formkörper weist der bequemen Handhabung des Bügeltisches 1 dienende integrierte Griffbereiche 23, 24 auf, die etwa mittig in der Nähe der einen bzw. der anderen, mit 25 bzw. 26 bezeichneten Längsseite des Formkörpers 4 vorgesehen sind.

Ferner sind am Formkörper 4 Rastmittel für den dem Standfuß 16 naheliegen den Bereich des Standbeines 14 integriert vorgesehen, die durch die beiden erwähnten Erhebungen 10, 11 gebildet sind. Diese Erhebungen 10, 11 sind derart geformt und bemessen, dass sie den betreffenden, mit 27 bezeichneten Bereich des Standbeines 14 im zusammengeklappten Zustand des Stützgestells 3 bzw. des Bügeltisches 1 fest und leicht federnd über den Durchmesser des rohrartigen Standbeines 14 hinweg in gewissem Maße umschließend umfassen, so dass hierdurch eine Rastwirkung erzielt wird. – Auch für die betreffenden Enden des anderen, von zwei Rohren gebildeten Standbeines 15 kann eine ähnliche Verrastung vorgesehen sein.

Zum Befestigen des Stützgestells 3 am Formkörper 4 sind im Formkörper 4 verstärkte Befestigungsöffnungen 28 vorgesehen, denen entsprechende, nicht näher bezeichnete Befestigungsöffnungen oder Gewindebohrungen in den beiden Führungs- und Lagerschienen 12, 13 des Stützgestells 3 gegenüberliegen. Die Führungs- und Lagerschienen 12, 13 sind mittels eines Verbindungssteiles 29 zu einem insgesamt U-förmigen und vorzugsweise aus Metall bestehenden Rahmenteil miteinander verbunden. – Die erwähnten Befestigungsöffnungen 28 sind von der mit 30 bezeichneten Oberseite des Formkörpers 4 her zugänglich; es ist jedoch auch möglich, entsprechende Befestigungsmittel wie beispielsweise topfartige Gewindehülsen im Formkörper 4 vorzusehen, die nur von der mit 31 bezeichneten Unterseite des Formkörpers 4 her zugänglich sind und die vorzugsweise durch Einschäumen in den Formkörper 4 integriert sind.

Schließlich weist das Stützgestell 3 weiteren Verbesserung der Handhabungs- und Benutzungseigenschaften des Bügeltisches 1 eine oder mehrere, nicht näher bezeichnete Federn auf, die einerseits an den Führungs- und Lagerschienen 12, 13 und andererseits an dem einem und/oder dem anderen der beiden Standbeine 14 bzw. 15 des Stützgestells 3 angreifen. Vorzugsweise ist bzw. sind diese Federn als Torsionsfedern ausgebildet.

1
Bügeltisch
2
Bügeltischplatte
3
Stützgestell
4
Formkörper
5
Vertiefung
6
Vertiefung
7
Vertiefung
8
Vertiefung
9
Vertiefung
10
Erhebung
11
Erhebung
12
Führungs- und Lagerschienen
13
Führungs- und Lagerschienen
14
Standbein
15
Standbein
16
Standfuß
17
Standfuß
18
Flächenbereich
19
Flächenbereich
20
Schwenkachse
21
Schwenkachse
22
Schwenkachse
23
Griffbereich
24
Griffbereich
25
Längsseite
26
Längsseite
27
Bereich
28
Befestigungsöffnungen
29
Verbindungsteil
30
Oberseite
31
Unterseite


Anspruch[de]
Bügeltischplatte (2) aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügeltischplatte (2) ein aus einem Hartschaumstoff bestehender einteiliger Formkörper (4) ist. Bügeltischplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Hartschaumstoff ein geschlossen-zelliger Schaumstoff vorgesehen ist. Bügeltischplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Hartschaumstoff expandiertes Polypropylen vorgesehen ist. Bügeltischplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) homogen geschäumt ist. Bügeltischplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) aus getempertem/gesintertem Schaumstoffgranulat besteht. Bügeltischplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (30) des Formkörpers (4) Wärmestrahlung reflektierend beschichtet ist. Bügeltischplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Formkörper (4) Führungs- und/oder Lagermittel (Führungs- und Lagerschienen (12, 13)) für das Stützgestell (3) eines Bügeltisches (1) eingeschäumt sind. Bügeltischplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Formkörper (4) Führungs- und/oder Lagermittel (Führungs- und Lagerschienen (12, 13)) für das Stützgestell (3) eines Bügeltisches (1) zugeordnet sind, die mit dem Formkörper (4) verbindbar sind. Bügeltischplatte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs- und/oder Lagermittel (Führungs- und Lagerschienen 12, 13) für das Stützgestell (3) eines Bügeltisches (1) zumindest zu einem erheblichen Anteil unterhalb der Außenkontur der Unterseite (31) des Formkörpers (4) liegen. Bügeltischplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) auf seiner Unterseite (31) Vertiefungen und/oder Erhebungen oder dgl. (5 bis 9 bzw. 10, 11) zum Aufnehmen von Elementen (Standbeine 14, 15) des Stützgestells (3) eines Bügeltisches (1) aufweist. Bügeltischplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) von seiner Oberseite (30) her zugängliche Befestigungsöffnungen (28) für ein auf seiner Unterseite (31) befestigbares Stützgestell (3) eines Bügeltisches (1) aufweist. Bügeltischplatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) um die Befestigungsöffnungen (28) herum verstärkt ist. Bügeltisch (1), dadurch gekennzeichnet, dass er eine Bügeltischplatte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 aufweist. Bügeltisch (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs- und/oder Lagermittel (Führungs- und Lagerschienen (12, 13)) für das Stützgestell (3) des Bügeltisches (1) als U-förmiges Rahmenteil (Führungs- und Lagerschienen (12, 13)) sowie Verbindungsteil (29) ausgebildet sind, dessen beide in Längsrichtung der Bügeltischplatte (2) sich erstreckenden freien Schenkel Führungs- und Lagerschienen (12, 13) für die oberen Enden des einen, von zwei Rohren gebildeten Standbeines (15) des Stützgestells (3) bilden und dessen die erwähnten beiden Schenkel miteinander verbindendes Verbindungsteil (29) die Schwenkachse für das andere Standbein (14) aufnimmt oder bildet. Bügeltisch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das U-förmige Rahmenteil (Führungs- und Lagerschienen (12, 13)) sowie Verbindungsteil (29) aus Metall besteht. Bügeltisch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützgestell (3) eine oder mehrere Federn aufweist, die einerseits an den Führungs- und/oder Lagermitteln (Führungs- und Lagerschienen (12, 13)) und andererseits an dem einem und/oder dem anderen der beiden Standbeine (14, 15) des Stützgestells (3) angreifen. Bügeltisch nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn Torsionsfedern sind. Bügeltisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) integrierte Rastmittel (Erhebungen (10, 11)) für Bereiche der Standbeine (14, 15) des Stützgestells aufweist. Bügeltisch nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (Erhebungen (10, 11)) in der Nähe des einen bzw. des anderen Endes der Bügeltischplatte (2) bzw. des Formkörpers (4) des Bügeltisches (1) vorgesehen sind. Bügeltisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) integrierte Griffbereiche (23, 24) aufweist. Bügeltisch nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffbereiche (23, 24) etwa mittig in der Nähe der einen bzw. der anderen Längsseite (25, 26) der Bügeltischplatte (2) bzw. des Formkörpers (4) vorgesehen sind. Verfahren zur Herstellung des Formkörpers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) in der Form des Formwerkzeuges aus dem Kunststoff, z.B. Polypropylen, homogen aufgeschäumt wird. Verfahren zur Herstellung des Formkörpers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (4) aus Schaumstoff-Granulat hergestellt wird, das in der Form des Formwerkzeuges verpresst und in einem folgenden Arbeitsgang getempert/gesintert wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com