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Dokumentenidentifikation DE102006020156A1 08.11.2007
Titel Kochfeld mit Restwärmeanzeige
Anmelder BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, 81739 München, DE
Erfinder Beifuß, Wolfgang, 83339 Chieming, DE;
Bergmeier, Heinz, 81543 München, DE;
Berr, Andreas, 82152 Krailling, DE;
Gallitz, Christian, 81371 München, DE;
Has, Uwe, Dr., 84579 Unterneukirchen, DE;
Huber, Johann, 83334 Inzell, DE;
Knoeller, Thomas, 76135 Karlsruhe, DE;
Kojer, Mario, 83342 Tacherting, DE;
Stitzl, Bernd, 83362 Surberg, DE
DE-Anmeldedatum 02.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006020156
Offenlegungstag 08.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse F24C 7/08(2006.01)A, F, I, 20060502, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24C 15/00(2006.01)A, L, I, 20060502, B, H, DE   H05B 3/74(2006.01)A, L, I, 20060502, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einem zum Abstellen eines Zubereitungsbehälters (25) ausgebildeten Träger (2b), in welchem zumindest eine erste Teileinheit (31) einer Energieversorgungsvorrichtung (3) angeordnet ist, die zur Energieversorgung von einer von dem Träger (2b) abnehmbaren Bedieneinheit (1) zum Bedienen des Kochfelds (2) ausgebildet ist, wobei die Energieversorgungsvorrichtung (3) eine Anzeigevorrichtung (317; 317a bis 317j) zur Restwärmeanzeige des Kochfelds (2) aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einer Restwärmeanzeige und mit einem zum Abstellen eines Zubereitungsbehälters ausgebildeten Träger, in welchen zumindest eine erste Teileinheit einer Energieversorgungsvorrichtung angeordnet ist, die zur Energieversorgung von einer von dem Träger abnehmbaren Bedieneinheit zum Bedienen des Kochfelds ausgebildet ist.

Eine Restwärmeanzeige für ein Kochfeld ist aus der DE 196 32 270 A1 bekannt. Das Kochfeld weist einen Träger aus Glaskeramik oder Glas auf, wobei die unterhalb des Trägers angeordneten Strahlungsheizquellen mit Lichtsignalgebern für Restwärmeanzeigen ausgerüstet sind. Im Zentrum der Strahlungsheizquellen ist ein eine Lichtquelle beinhaltender, mit der Trägerfläche fluchtender, transparenter Lichtleitkörper angeordnet.

Darüber hinaus sind Bedieneinheiten für ein Kochfeld sowie für ein gesamtes Kochgerät, insbesondere einen Backofen, bekannt, welche als separate Einheiten ausgebildet sind und auf dem Kochfeld abnehmbar positioniert werden können.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kochfeld zu schaffen, bei dem eine Restwärmeanzeige bedarfsoptimiert angeordnet ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Kochfeld, welches die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.

Ein erfindungsgemäßes Kochfeld umfasst einen Träger, auf welchen zumindest ein Zubereitungsbehälter abstellbar ist. In diesem Träger ist darüber hinaus zumindest eine erste Teileinheit einer Energieversorgungsvorrichtung angeordnet. Die Energieversorgungsvorrichtung ist zur Energieversorgung von einer von dem Träger abnehmbaren Bedieneinheit ausgebildet, wobei die Bedieneinheit zum Betätigen und/oder Einstellen zumindest des Kochfelds ausgebildet ist. Die Energieversorgungsvorrichtung umfasst eine Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige des Kochfelds. Die Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige ist somit der Energieversorgungsvorrichtung der Bedieneinheit zugeordnet und in oder an dieser ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung kann eine bedarfsoptimierte Anordnung einer Restwärmeanzeige erreicht werden. Auch dann, wenn die Bedieneinheit von dem Kochfeld abgenommen ist, wird eine Restwärmeanzeige am Kochfeld ermöglicht und dadurch einen ortsnahe Anzeige im Hinblick auf die noch heißen Stellen des Kochfeldes gewährleistet. Dadurch kann auch eine hohe Sicherheit auch bei Systemen gewährleistet, welche eine drahtlos kommunizierende und entfernbare Bedieneinheit aufweisen, welche im auf dem Kochfeld positionierten Zustand für diese Restwärmeanzeige vorgesehen ist.

Vorzugsweise ist die Anzeigevorrichtung oder zumindest ein Teilelement der Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige in dem ersten Teilelement der Energieversorgungsvorrichtung angeordnet. Die Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige ist somit separiert von der abnehmbaren Bedieneinheit ausgebildet und somit auch dann am Kochfeld vorhanden, wenn die Bedieneinheit abgenommen ist. Durch diese Ausgestaltung kann einerseits der hohen Mobilität und Flexibilität der Bedieneinheit Rechnung getragen werden und andererseits hohen Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf die zuverlässige und ortsnahe Anzeige der Restwärme genüge getan werden. Diese Anordnung der Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige ist darüber hinaus platzsparend realisierbar. Die Restwärmeanzeige kann bei auf dem Kochfeld positionierter Bedieneinheit auf einem Display dieser erfolgen. Dazu kann die Bedieneinheit eine eigene integrierte Anzeigevorrichtung aufweisen.

Die Anzeigevorrichtung ist bevorzugt unter der Bedieneinheit angeordnet, wenn diese auf dem Kochfeld aufgestellt bzw. positioniert ist. Es kann vorgesehen sein, dass dann die in der Bedieneinheit angeordnete Anzeigevorrichtung eine Restwärme anzeigt und die in der ersten Teileinheit und bevorzugt unter der Bedieneinheit angeordnete und der Energieversorgungsvorrichtung zugeordnete Anzeigevorrichtung nicht aktiviert ist. Diese kann beispielsweise erst dann aktiviert werden, wenn die Bedieneinheit vom Kochfeld abgenommen wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass lediglich die in der Energieversorgungsvorrichtung und insbesondere in dem Kochfeld angeordnete Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige die einzige ist, welche auch zur Restwärmeanzeige vorgesehen ist, wenn die Bedieneinheit auf dem Kochfeld platziert ist und insbesondere über der Anzeigevorrichtung angeordnet ist. Es kann dann vorgesehen sein, dass die Bedieneinheit einen Lichtleiter oder eine Aussparung aufweist, mit welchem oder durch welche, das Licht der Anzeigevorrichtung durch die Bedieneinheit auf deren Oberseite erkennbar ist.

In dem Träger kann in vorteilhafter Weise eine Öffnung beziehungsweise ein Loch ausgebildet sein, in welcher die erste Teileinheit positioniert ist. Dadurch wird die erste Teileinheit als separates Modul bereitgestellt und ist lösbar in dem Träger angeordnet. Dadurch kann ein schneller Aus- und Einbau der ersten Teileinheit aus dem Träger ermöglicht werden.

Es kann auch vorgesehen sein, dass die erste Teileinheit in den Träger integriert ist. Aber auch eine dauerhafte Klebeverbindung oder dergleichen kann als Ausgestaltung im Hinblick auf eine integrierte Anordnung der ersten Teileinheit in dem Träger vorgesehen sein.

Die Anzeigevorrichtung umfasst bevorzugter Weise zumindest eine Lichtquelle. Die Lichtquelle kann als Leuchtdiode (LED) ausgebildet sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Anzeigevorrichtung zumindest einen Lichtleiter aufweist, welcher in die erste Teileinheit integriert ist. Beispielsweise kann dabei vorgesehen sein, dass der Lichtleiter in die erste Teileinheit eingespritzt ist. Dies ermöglicht eine mechanisch stabile Anordnung des Lichtleiters und eine kostengünstige Fertigung im Hinblick auf die Anordnung der Anzeigevorrichtung in der ersten Teileinheit. Durch eine Kombination aus Lichtquelle und Lichtleiter kann eine Ausgestaltung ermöglicht werden, bei der die Lichtquelle an verschiedenster Position angeordnet sein kann und das Licht durch den Lichtleiter an die gewünschte Stelle im Hinblick auf eine optimale Erkennung der Restwärmeanzeige geleitet werden kann.

Vorzugsweise ist die Energieversorgungsvorrichtung zur induktiven Energieversorgung der Bedieneinheit ausgebildet und weist neben der ersten Teileinheit eine zweite Teileinheit auf, welche in der Bedieneinheit angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst die erste Teileinheit dazu einen ringförmig ausgebildeten Wicklungskern mit einer Spule, wobei zumindest ein Element der Anzeigevorrichtung zentriert innerhalb einer Öffnung des ringförmigen Wicklungskerns angeordnet ist. Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass der Wicklungskern sowie die Spule und das zumindest eine Element der Anzeigevorrichtung in einem gemeinsamen Trägermaterial angeordnet sind. Vorzugsweise sind diese Komponenten in Kunststoff eingebettet oder eingespritzt. Das zumindest eine Element, insbesondere Lichtemittierende Element, ist derart angeordnet, dass Licht aus dem Einbettungsmaterial austreten kann. Dazu kann vorgesehen sein, dass dieses Einbettungsmaterial zumindest bereichsweise lichtdurchlässig ausgebildet ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass ein zusätzliches Lichtleitelement angeordnet ist, mit welchem das von der Lichtquelle, welche in der ersten Teileinheit positioniert ist, aus der ersten Teileinheit herausleitbar ist.

Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest eine Lichtquelle der Anzeigevorrichtung außerhalb des ringförmigen Wicklungskerns in der ersten Teileinheit angeordnet ist. Die Lichtquellen der Anzeigevorrichtung können dabei bevorzugt segmentartig angeordnet sein. Die Positionierung der Elemente der Anzeigevorrichtung, insbesondere die Lichtquellen, können somit an verschiedenen Positionen der ersten Teileinheit angeordnet, insbesondere integriert sein. Dadurch kann situationsabhängig und abhängig von der Ausgestaltung des Kochfeldes und der Bedieneinheit sowie der Energieversorgungsvorrichtung eine bedarfsoptimierte Anordnung ermöglicht werden. Abhängig von dieser Ausgestaltung kann dann situationsabhängig eine bestmögliche und stets sichere Restwärmeanzeige erreicht werden, welche zuverlässig erkannt werden kann.

Zumindest ein Element, insbesondere eine Lichtquelle, der Anzeigevorrichtung ist bevorzugt benachbart zu einem oberen Randbereich der ersten Teileinheit angeordnet. Dies ermöglicht eine relativ einfache Kontaktierung und Energiezuführung zu einer Lichtquelle der Anzeigevorrichtung und eine gute Erkennung der leuchtenden Lichtquelle.

Die Elemente der Anzeigevorrichtung, insbesondere die Lichtquellen, können lösbar mit der ersten Teileinheit verbunden sein. Beispielsweise kann dabei eine Steckverbindung oder eine Schraubverbindung vorgesehen sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass zumindest eine Lichtquelle der Anzeigevorrichtung unlösbar mit der ersten Teileinheit verbunden ist und beispielsweise in die erste Teileinheit integriert ist. Die gesamte erste Teileinheit kann dann bevorzugt als einstückiges Modul bereitgestellt werden.

Das Element, insbesondere eine Lichtquelle, der Anzeigevorrichtung kann jedoch auch benachbart oder bündig mit einer dem Kochfeld zugewandten Oberseite der ersten Teileinheit angeordnet sein. Energieversorgungsleitungen für diese Lichtquelle können dann ebenfalls in dem Trägermaterial beziehungsweise Einbettungsmaterial der ersten Teileinheit integriert sein. Bei dieser oberflächennahen Anordnung der Lichtquelle kann eine Lichtauskopplung aus der ersten Teileinheit auch ohne zusätzliche Lichtleitkörper ermöglicht werden.

Die erste Teileinheit kann bündig mit der Oberseite des Trägers angeordnet sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die erste Teileinheit derart angeordnet ist, dass es sich zumindest bereichsweise über das Niveau der Oberseite des Trägers erstreckt und somit über das Niveau der Oberseite hinausragt. Ebenso kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die erste Teileinheit zumindest bereichsweise vertieft zu dieser Oberseite des Trägers angeordnet ist. Bei den Ausgestaltungen, welche entweder eine vertiefte oder eine erhabene Anordnung der ersten Teileinheit im Vergleich zu dem Niveau der Oberseite des Trägers darstellen, kann dadurch eine Zentrierung und stabile Positionierung der Bedieneinheit erreicht werden, wenn diese auf dem Kochfeld positioniert ist.

Bei der Ausgestaltung, bei der sich die erste Teileinheit über das Niveau der Oberseite des Trägers erstreckt, kann ein Randbereich der Oberseite bevorzugt vollständig umlaufend abgeschrägt sein. Durch diese abgeschrägte Ausbildung kann auch bei seitlicher Betrachtung der Restwärmeanzeige eine zuverlässige Erkennung einer leuchtenden oder nicht leuchtenden Lichtquelle erkannt werden.

Der Träger ist bevorzugt aus Glaskeramik oder Glas ausgebildet und weist zumindest eine Kochzone auf, auf der der Zubereitungsbehälter zum Zubereiten von in dem Zubereitungsbehälter befindlichen Zubereitungsgut aufstellbar ist. Die Anzeigevorrichtung ist insbesondere zur Restwärmeanzeige dieser Kochzone ausgebildet.

Es kann auch vorgesehen sein, dass die Anzeigevorrichtung zumindest zwei Lichtquellen aufweist, welche abhängig von der Restwärme des Kochfeldes aktivierbar sind. So kann vorgesehen sein, dass bei noch relativ warmem Kochfeld beide Lichtquellen leuchten und nach einem vorgebbaren Zeitintervall oder nach einer vorgebbaren Temperaturabnahme des Kochfeldes eine der beiden Lichtquellen abschaltet und nach einer weiteren vorgebbaren Zeitdauer auch die zweite Lichtquelle abschaltet, um dadurch das sukzessive Abkühlen des Kochfeldes zu verdeutlichen.

Bevorzugt ist die Anzeigevorrichtung segmentartig ausgebildet und weist zumindest eine derartige Anzahl von Anzeigemodulen mit jeweils zumindest einer Lichtquelle auf, welche der Anzahl der Kochzonen des Kochfelds entspricht. Jedes Anzeigemodul ist dann für die Restwärmeanzeige der zugeordneten Kochzone vorgesehen. Jedes Segment ist vorteilhafter Weise einer Kochzone zugeordnet. Bevorzugt sind die Segmente örtlich derart angeordnet, dass sie der örtlichen Anordnung der Kochzonen auf dem Kochfeld entsprechen. Die Zuordnung, welche der Kochzonen des Kochfeldes nach dem Abschalten noch eine Restwärme aufweist, ist dann zuverlässig und einfach zu erkennen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kochfeldes;

2 eine Schnittdarstellung durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kochfeldes;

3a bis 3c verschiedene Ausgestaltungen eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kochfeldes; und

4 verschiedene Ausgestaltungen eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kochfeldes.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In 1 ist in schematischer Darstellung eine Bedieneinheit 1 gezeigt, welche zum Betätigen, Einstellen und Überwachen von Funktionen eines Kochfeldes 2 und eines das Kochfeld 2 umfassenden Kochgerätes, insbesondere einen Backofen, ausgebildet ist. Die Bedieneinheit 1 umfasst dazu nicht dargestellte Bedienelemente sowie ein Display. Das Kochfeld 2 kann durch die Bedieneinheit 1 auch ausgeschaltet werden. Um bei einer nicht ordnungsgemäßen Funktionsweise der Elektronik, insbesondere der Bedieneinheit, auch eine sichere Abschaltung des Kochfeldes 2 oder einzelner Kochzonen 21 bis 24 gewährleisten zu können, weist das Kochfeld 2 zusätzlich einen daran fest angeordneten Hauptschalter (nicht dargestellt) auf, mit welchem eine derartige Abschaltung erfolgen kann. Die Funktion der Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige des Kochfeldes 2 ist von der Betätigung des Hauptschalters nicht beeinflusst.

Das Kochfeld 2 umfasst im Ausführungsbeispiel vier Kochzonen 21, 22, 23 und 24. Auf der Kochzone 24 ist ein Zubereitungsbehälter in Form eines Kochtopfes 25 abgestellt.

Die Bedieneinheit 1 ist als separates Modul ausgebildet und auf einer Oberseite 2a des Kochfeldes 2 positionierbar, von dort wieder abnehmbar und zur drahtlosen Kommunikation ausgebildet. Zur Energieversorgung der Bedieneinheit 1 ist eine Energieversorgungsvorrichtung 3 vorgesehen, welche eine erste Teileinheit 31, welche in dem Kochfeld 2 angeordnet ist, und eine zweite Teileinheit 32, welche in der Bedieneinheit 1 angeordnet ist, umfasst. Im Ausführungsbeispiel ist die Energieversorgungsvorrichtung 3 zur induktiven Energieversorgung der Bedieneinheit 1 ausgebildet.

Die erste Teileinheit 31 ist in einer Öffnung 26 im Kochfeld 2 befestigt. Die Bedieneinheit 1 ist im Bereich der ersten Teileinheit 31 auf die Oberseite 2a des Kochfelds 2 aufsetzbar.

Die Energieversorgungsvorrichtung 3 umfasst eine Anzeigevorrichtung (in 1 nicht dargestellt) zur Restwärmeanzeige des Kochfeldes 2, insbesondere der Kochzonen 21 bis 24. Die Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige ist im Ausführungsbeispiel in der ersten Teileinheit 31 angeordnet.

In 2 ist eine Schnittdarstellung durch eine auf das Kochfeld 2 aufgesetzte Bedieneinheit 1 gezeigt. Der Ausschnitt zeigt dabei die erste Teileinheit 31, welche im Ausführungsbeispiel als einstückiges Modul ausgebildet ist und als Trägermaterial einen Kunststoff 311 aufweist. In diesen Kunststoff 311 ist eine erhabene Zentriererhebung 312 ausgebildet, in welche die Bedieneinheit 1 aufgestellt ist. Dadurch kann eine positionsgenaue und zentrierte Anordnung der Bedieneinheit 1 ermöglicht werden.

In diese erste Teileinheit 31 ist ein ringförmiger Wicklungskern 313 angeordnet. Der ringförmige Wicklungskern 313 ist in seinem Querschnittprofil in Radialrichtung U-förmig ausgestaltet. Seine beiden ringförmigen Seitenschenkel halten eine Leiterplatte 315, welche eine Primärspule 316 umfasst. Die Primärspule 316 läuft spiralförmig zwischen den beiden Schenkeln des ringförmigen Wicklungskernes 313 und ist mit Hilfe von zwei nicht dargestellten Kontaktstellen mit zwei Leitungen 314 verbunden, durch die die Primärspule 316 an eine nicht gezeigte Spannungsquelle angeschlossen ist.

Darüber hinaus ist in der ersten Teileinheit 31 eine Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige der Kochzone 24 angeordnet, welche eine Lichtquelle 317 aufweist, welche als Leuchtdiode ausgebildet ist. Diese Lichtquelle 317 wird über nicht dargestellte Stromzuführungen mit Energie versorgt. Im Ausführungsbeispiel ist diese Lichtquelle 317 zentriert in der ersten Teileinheit 31 angeordnet. Insbesondere ist die Lichtquelle 317 dabei innerhalb des ringförmigen Wicklungskernes 313 positioniert. Die symmetrische Anordnung im Hinblick auf die zentrierte Positionierung ist dadurch zu erkennen, dass die Symmetrieachse A durch die Lichtquelle 317 verläuft. Darüber hinaus ist die Lichtquelle 317 auch im Bereich der Zentriererhebung 312 angeordnet, wodurch der Lichtaustritt der von der Lichtquelle 317 emittierten Lichtstrahlen optimiert wird. Das Licht der Lichtquelle 317 wird dabei in Richtung der Zentriererhebung 312 emittiert und kann aufgrund dieser Erhebung auch bei schräger Betrachtung des Kochfeldes 2 gut erkannt werden.

Die in der Bedieneinheit 1 enthaltene zweite Teileinheit 32 weist eine Zentriermulde 321 auf, welche auf der Zentriererhebung 312 aufsitzt.

Des Weiteren ist in der zweiten Teileinheit 32 eine Mehrzahl an Kernelementen 322 angeordnet, welche in der Querschnittdarstellung ebenfalls ein U-förmiges Profil aufweisen. Zwischen den Schenkeln dieser U-Form dieser Kernelemente 322 ist eine Sekundärspule 323 auf einer Leiterplatte 324 angeordnet, wobei die Sekundärspule 323 ebenfalls spiralförmig gewickelt ist. Die Funktionsweise dieser induktiven Energieversorgungsvorrichtung 3 ist bekannt und funktioniert in üblicher Weise. Auch in dieser Ausgestaltung ist somit die Lichtquelle 317 in dem Kochfeld 2 fest integriert und auch dann dort positioniert, wenn die Bedieneinheit 1 von der Oberseite 2a des Kochfeldes 2 abgenommen wird. Die Lichtquelle 317 ist daher in vertikaler Richtung unterhalb der Bedieneinheit 1 angeordnet.

In allen Ausführungsbeispielen ist das Kochfeld 2 mit einem plattenartigen Träger 2b ausgebildet, in welchem die Kochzonen 21 bis 24 integriert sind und auf welchem der Zubereitungsbehälter beziehungsweise der Kochtopf 25 abstellbar ist. Die Oberseite 2a des Kochfeldes 2 stellt somit auch eine Oberseite des Trägers 2b dar. Im Ausführungsbeispiel ist der Träger 2b als Glaskeramik ausgebildet.

Im gemäß 2 gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige des Kochfeldes 2 lediglich die Lichtquelle 317 sowie die in üblicher Weise dafür benötigten elektrischen Zuführungen und Energieversorgungen.

Ausführungsformen eines zweiten Ausführungsbeispiels sind in den 3a bis 3c gezeigt. Die 3a bis 3c zeigen dabei Schnittdarstellungen der verschiedenen Ausführungsalternativen, wo hingegen die darüber angeordnete Darstellung eine Draufsicht auf die ersten Teileinheiten 31 der Schnittdarstellungen 3a bis 3c zeigt. In der Draufsichtdarstellung ist lediglich eine Lichtquelle 317 gezeigt, der Wicklungskern 313 und weitere Elemente aufgrund der Übersichtlichkeit jedoch nicht. Wie aus der Draufsicht zu erkennen ist, ist in dieser Ausführungsform die erste Teileinheit 31 zumindest im Bereich an der Oberseite 31a rund ausgebildet.

Wie in der Schnittdarstellung gemäß 3a zu erkennen ist, ist die erste Teileinheit 31 derart in dem Träger des Kochfeldes 2 angeordnet, dass die Oberseite 2a der Glaskeramik und die Oberseite 31a der ersten Teileinheit 31 bündig sind. Darüber hinaus ist bei dieser Ausgestaltung zu erkennen, dass die Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige die Lichtquelle 317 aufweist, welche zentriert innerhalb einer lochartigen Aussparung 318 des Wicklungskerns 313 angeordnet ist. Im in 3a gezeigten Schnitt ist diese Lichtquelle 317 im oberen Randbereich 31a der ersten Teileinheit 31 angeordnet.

In der Schnittdarstellung gemäß 3b ist eine weitere Ausgestaltung des zweiten Ausführungsbeispiels gezeigt, bei der sich die erste Teileinheit 31 über das Niveau der Oberseite 2a hinaus erstreckt und somit erhaben über dieser Oberseite 2a positioniert ist. Darüber hinaus ist die Oberseite 31a der ersten Teileinheit 31 an einem Randbereich 31c vollständig umlaufend abgeschrägt ausgebildet. Auch bei relativ flachem Betrachtungswinkel kann dadurch zuverlässig erkannt werden, ob die Lichtquelle 317 eingeschaltet oder ausgeschaltet ist.

In 3c ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der die erste Teileinheit 31 vertieft zur Oberseite 2a angeordnet ist. Des Weiteren ist die Lichtquelle benachbart zu einem Bodenbereich 31b angeordnet. Durch die nicht bündige Anordnung der ersten Teileinheit 31 gemäß der Ausführungsformen in den 3b und 3c kann wiederum eine sichere positionsgenaue Aufstellung der Bedieneinheit 1 ermöglicht werden, indem die Bedieneinheit 1 komplementär zu den gezeigten Ausgestaltungen ausgebildet ist und entsprechend aufgesetzt wird. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel gemäß 3a und 3c ist die Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige unterhalb der auflegbaren Elektronik und somit unterhalb der Bedieneinheit 1 angeordnet und nicht entfernbar.

In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kochfeldes gezeigt, bei dem die erste Teileinheit 31 in einer Öffnung 26 (1) des Trägers 2b bündig mit der Oberseite 2a angeordnet ist. Auch hier können jedoch auch Ausgestaltungen vorgesehen sein, bei der eine nicht bündige Anordnung der ersten Teileinheit 31 mit der Oberseite 2a konzipiert ist.

Im Unterschied zur Darstellung und Ausgestaltung der Anzeigevorrichtung in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen weist die Anzeigevorrichtung gemäß 4 eine Mehrzahl an Lichtquellen auf. Im Ausführungsbeispiel sind in der Schnittdarstellung drei Segmente 317a, 317b und 317c gezeigt, welche jeweils zumindest eine Lichtquelle umfassen. Das erste Segment 317a ist mittig zentriert in einer Aussparung 318 des ringförmigen Wicklungskernes 313 angeordnet. Die beiden weiteren im Schnitt zu erkennenden Segmente 317b und 317c sind außerhalb des ringförmigen Wicklungskernes 313 in der ersten Teileinheit 31 integriert. Wie dabei zu erkennen ist, sind diese beiden Segmente 317b und 317c benachbart zur Oberseite 31a der ersten Teileinheit 31 ausgebildet. Durch diese Ausführung kann eine Segmentierung der Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige um den Wicklungskern 313 herum dahingehend ermöglicht werden, dass jeder Kochzone 21 bis 24 eine eigene Anzeige zugeordnet ist.

Über der in 4 gezeigten Schnittdarstellung sind drei Draufsichtdarstellungen gezeigt, welche verschiedene Ausführungsformen der ersten Teileinheit 31 zeigen und wiederum der Übersichtlichkeit dienend lediglich Komponenten der Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige zeigen.

In der mittig dargestellten Draufsicht ist die explizite Ausgestaltung der darunter gezeigten Schnittdarstellung verdeutlicht. In der Aussparung 318 ist mittig das Segment 317a angeordnet. Die Anordnung der Segmente 317b bis 317e der Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige ist ebenfalls zu erkennen. Dabei sind diese Segmente 317b bis 317e bogenförmig ausgebildet und können sowohl lediglich eine Lichtquelle aufweisen als auch jeweils mehrere umfassen. Die Segmente 317a bis 317e können auch als Module ausgebildet sein. Ebenso können Lichtleiterelemente vorgesehen sein, welche die gezeigte Ausgestaltung ermöglichen.

In der links davon gezeigten Draufsichtdarstellung ist eine Ausführungsform der ersten Teileinheit 31 gezeigt, bei der ebenfalls zumindest ein Segment 317f auch außerhalb des ringförmigen Wicklungskernes 313 angeordnet ist. Das Segment 317f ist bei dieser Ausgestaltung ein vollständig umlaufender Ring, welcher ebenfalls eine Mehrzahl an Lichtquellen aufweisen kann.

Darüber hinaus ist in der rechten Draufsichtdarstellung eine eckige Ausgestaltung der ersten Teileinheit 31 gezeigt. Auch hier ist eine segmentartige Anordnung von Segmenten 317g bis 317j der Anzeigevorrichtung gezeigt, wobei hier beispielhaft eine Ausführung dargestellt wird, wenn die Glaskeramik beziehungsweise der Träger überspritzt wird und ein nicht rundes Loch zum Anordnen der ersten Teileinheit 31 aufweist.

Bei den Ausführungen der Draufsichten in der Mitte und rechts davon können die Segmente 317b bis 317d bzw. die Segmente 317g bis 317j jeweils einzelnen Kochzonen 21 bis 24 zugeordnet werden und zur Restwärmeanzeige der zugeordneten Kochzonen 21 bis 24 verwendet werden. So kann beispielsweise das Segment 317e bzw. das Segment 317h zur Restwärmeanzeige der Kochzone 22 (1) ausgebildet sein. Entsprechend können die Segmente 317b bzw. 317g zur Restwärmeanzeige der Kochzone 21 ausgebildet sein. Dadurch kann auch eine örtliche Zuordnung und leichte Erkennbarkeit, welche der Kochzonen 21 bis 24 noch eine Restwärme aufweisen, ermöglicht werden.

Durch die Erfindung kann eine kompakte Ausgestaltung einer Energieversorgungsvorrichtung zusammen mit einer Anzeigevorrichtung zur Restwärmeanzeige eines Kochfeldes ermöglicht werden, bei der die Energieversorgungsvorrichtung zur Energieversorgung einer separaten Bedieneinheit vorgesehen ist. Durch dieses grundlegende Konzept kann auch eine sehr hohe Designfreiheit der einzelnen Komponenten ermöglicht werden.


Anspruch[de]
Kochfeld mit einem zum Abstellen eines Zubereitungsbehälters (25) ausgebildeten Träger (2b), in welchem zumindest eine erste Teileinheit (31) einer Energieversorgungsvorrichtung (3) angeordnet ist, die zur Energieversorgung von einer von dem Träger (2b) abnehmbaren Bedieneinheit (1) zum Bedienen des Kochfeldes (2) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungsvorrichtung (3) eine Anzeigevorrichtung (317; 317a bis 317j) zur Restwärmeanzeige des Kochfelds (2) aufweist. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (317, 317a bis 317j) in der ersten Teileinheit (31) angeordnet ist. Kochfeld nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (317; 317a bis 317j) zur Restwärmeanzeige unterhalb der Bedieneinheit (1) angeordnet ist, wenn die Bedieneinheit (1) auf dem Kochfeld (2) positioniert ist. Kochfeld nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Träger (2b) eine Öffnung (26) ausgebildet ist, in welcher die erste Teileinheit (31) positioniert ist. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung zumindest eine Lichtquelle (317; 317a bis 317j) aufweist. Kochfeld nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (317; 317a bis 317j) als LED ausgebildet ist. Kochfeld nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (317; 317a bis 317j) einen Lichtleiter aufweist, welcher in die erste Teileinheit (31) integriert ist. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung eine Mehrzahl von Segmenten (317a bis 317j) aufweist, von denen jedes mindestens eine Lichtquelle aufweist. Kochfeld nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment (317a bis 317j) einer Kochzone (21 bis 24) zur Restwärmeanzeige dieser Kochzone (21 bis 24) zugeordnet ist. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungsvorrichtung (3) zur induktiven Energieversorgung der Bedieneinheit (1) ausgebildet ist und die erste Teileinheit (31) und eine zweite, in der Bedieneinheit (1) angeordnete Teileinheit (32) aufweist. Kochfeld nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Teileinheit (31) einen ringförmig ausgebildeten Wicklungskern (313) mit einer Spule (316) aufweist und zumindest eine Lichtquelle (317; 317a bis 317j) der Anzeigevorrichtung zentriert innerhalb des Wicklungskerns (313) angeordnet ist. Kochfeld nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lichtquelle (317; 317a bis 317j) der Anzeigevorrichtung außerhalb des ringförmigen Wicklungskerns (313) in der ersten Teileinheit (31) angeordnet ist. Kochfeld nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lichtquelle (317; 317a bis 317j) der Anzeigevorrichtung an einem oberen Bereich (31a) der ersten Teileinheit (31) angeordnet ist. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Teileinheit (31) bündig mit einer Oberseite (2a) des Trägers (2b) angeordnet ist. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste Teileinheit (31) zumindest bereichsweise über das Niveau der Oberseite (2a) des Trägers (2b) erstreckt. Kochfeld nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Randbereich (31c) der Oberseite (31a) abgeschrägt ist. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Teileinheit (31) zumindest bereichsweise vertieft zu dieser Oberseite (2a) des Trägers (2b) angeordnet ist. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2b) aus Glaskeramik oder Glas ausgebildet ist.






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