PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006020926A1 08.11.2007
Titel Anordnung einer Mehrzahl von feuchten Pads in einem Verpackungsbehältnis zur Abgabe an den Endverbraucher
Anmelder CMC Consumer Medical Care GmbH, 52353 Düren, DE
Erfinder Römpp, Angela, 73105 Dürnau, DE;
Lohrengel, Armin, Dr., 89522 Heidenheim, DE;
Mangold, Rainer, Dr., 89542 Herbrechtingen, DE
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 05.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006020926
Offenlegungstag 08.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse B65D 83/08(2006.01)A, F, I, 20060505, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A45D 44/00(2006.01)A, L, I, 20060505, B, H, DE   A45D 34/00(2006.01)A, L, I, 20060505, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Anordnung (2, 4, 6) einer Mehrzahl von feuchten Pads (8) in einem Verpackungsbehältnis (10) zur bgabe an den Endverbraucher, wobei das Verpackungsbehältnis (10) einen Boden (20) und eine seitlich begrenzende Wandung (22) umfasst und wobei die Pads (8) in mindestens zwei Stapeln (12, 14) vorliegen, derart, dass sich die Pads (8) verschiedener Stapel (12, 14) in einem Teilbereich (16) überlappen und so einen Verbundstapel (18) bilden, und wobei die Pads (8) kreisrund oder oval sind; um das Entnehmen der Pads komfortabler zu machen, wird die Anordnung so ausgebildet, dass im Innenraum des Verpackungsbehältnisses die Form der Grundfläche (21) des Bodens (20) des Verpackungsbehältnisses (10) von der Form der Grundfläche (24) des Verbundstapels (18) abweicht, so dass zwischen dem Verbundstapel (18) und der seitlichen zum Innenraum gerichteten Wandung (22) des Verpackungsbehältnisses ein Freiraum (30) zum Ergreifen der Pads verbleibt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung einer Mehrzahl von feuchten Pads in einem Verpackungsbehältnis zur Abgabe an den Endverbraucher, wobei das Verpackungsbehältnis einen Boden und eine seitlich begrenzende Wandung umfasst und wobei die Pads in mindestens zwei Stapeln vorliegen, derart, dass sich die Pads verschiedener Stapel in einem Teilbereich überlappen und so einen Verbundstapel bilden, und wobei die Pads kreisrund oder oval sind.

Es ist bereits bekannt, feuchte Pads, häufig auch als Wattepads für kosmetische oder gegebenenfalls medizinische Anwendungen bezeichnet, in der Anordnung eines einzigen säulenförmigen Stapels in einem der Säulenform entsprechenden Schraubverschlussgefäß mit halbstarren Wänden vorzusehen und dem Endverbraucher darzubieten. Aufgrund des sehr engen Zwischenraums zwischen dem Stapel und der Wandung des Verpackungsbehältnisses, ist es nicht möglich, mit den Fingern dazwischen einzudringen, um eines oder mehrere Pads zu entnehmen, ohne die Pads beträchtlich zu verformen. Um ein solches Ergreifen insbesondere auch tieferliegender Pads zu ermöglichen, müsste das Verpackungsbehältnis einen wesentlich größeren Durchmesser aufweisen als der Stapel. Dies wäre aber einerseits kostenintensiv und würde das Lagervolumen erheblich steigern, und es würde andererseits das Problem mit sich bringen, dass der Stapel innerhalb des Verpackungsbehältnisses oder auch die Pads innerhalb des Stapels verrutschen. Damit einhergehen würde eine Verunstaltung der Pads, und auch das Ergreifen der Pads würde hierdurch eher erschwert als erleichtert.

Mit EP 1 440 019 B1 wurde ein Verpackungsbehältnis zur Aufnahme wenigstens zweier in teilweiser Überlappung angeordneter Stapel feuchter Pads vorgeschlagen, dessen Grundfläche und seitlich begrenzende Wandung der Außenform der in teilweiser Überlappung vorgesehenen Stapel angepasst war. Zur Entnahme der Pads war in einer Abdeckung des Verpackungsbehältnisses eine zentral oberhalb des Überlappungsbereichs vorgesehene verhältnismäßig kleine Entnahmeöffnung vorgesehen, durch die der Benutzer auf das jeweils oben liegende Pad zugreifen konnte. Die Problematik der Entnahme mehrerer Pads wurde in der genannten Druckschrift nicht thematisiert und kann mit der vorbekannten Anordnung aus Verpackungsbehältnis und Verbundstapel feuchter Pads auch nicht gelöst werden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs beschriebene Anordnung aus einem Verpackungsbehältnis mit einem Verbundstapel feuchter Pads dahingehend zu verbessern, dass die Pads, und zwar auch tieferliegende Pads, auf komfortablere Weise aus dem Verpackungsbehältnis entnommen werden können, wobei eine möglichst volumensparende Realisierung der Anordnung erreicht werden soll.

Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass im Innenraum des Verpackungsbehältnisses die Form der Grundfläche des Bodens des Verpackungsbehältnisses von der Form der Grundfläche des Verbundstapels abweicht, so dass zwischen dem Verbundstapel und der seitlichen zum Innenraum gerichteten Wandung des Verpackungsbehältnisses ein Freiraum zum Ergreifen der Pads verbleibt.

Dadurch, dass bei der Form der Grundfläche des Bodens und der davon ausgehenden seitlich begrenzenden Wandung bewusst von der Form der Grundfläche des Verbundstapels abgewichen wird, kann der sich durch die teilweise Überlappung der Pads ergebende Freiraum zum Ergreifen der Pads, also zum Eingreifen in das Verpackungsbehältnis mit einem oder mehreren Fingern des Benutzers genutzt werden. Wenn das Verpackungsbehältnis eine regelmäßige Grundgeometrie, also beispielsweise eine runde oder ovale Form aufweist, so ergibt sich um den Verbundstapel herum aufgrund der teilweisen Überlappung der Pads verschiedener Stapel eine lichte Eingriffsfläche zwischen Verbundstapel und Wandung, die in Umfangsrichtung variiert, dahingehend, dass die Distanz zwischen Verbundstapel und Wandung in Umfangsrichtung zunimmt und wieder abnimmt. Hierdurch ergibt sich im Bereich des geometrischen Schnittpunkts von zwei benachbarten Stapeln ein Bereich mit großer lichter Eingriffsfläche, der sich zum Ergreifen der Pads in besonderem Maße eignet. Bei der Ausbildung der Anordnung mit zwei in teilweiser Überlappung befindlichen Stapeln ergeben sich zwei solcher Bereiche diametral auf gegenüberliegenden Seiten.

Zur Verwirklichung des Verbundstapels erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Pads derart in teilweiser Überlappung gestapelt sind, dass zwischen jeweils zwei Pads eines Stapels ein Pad des anderen Stapels einragt.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung liegen die Pads innerhalb des Verpackungsbehältnisses in zwei einander teilweise überlappenden Stapeln vor.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Verpackungsbehältnis eine polygonale, kreisrunde oder ovale Grundgeometrie aufweisen.

Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Verbundstapel so ausgebildet ist, dass die von der Überlappung erfasste Fläche (also der Schnittbereich der einander teilweise überlappenden Einzelstapel) eine Fläche von 15% bis 85%, insbesondere von 20% bis 65%, weiter insbesondere von 25% bis 60% und bevorzugt von 30% bis 55% der gesamten Grundfläche des Verbundstapels beträgt. Die Grundfläche des Verbundstapels bezeichnet dabei die nach Herstellen der Überlappung der Pads aus den verschiedenen Stapeln erkennbar umfangene Fläche.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung beträgt die von der Grundfläche des Verbundstapels nicht überdeckte Grundfläche des Bodens des Verpackungsbehältnisses 5% bis 40%, insbesondere 7% bis 30%, weitere insbesondere 9% bis 25% und weiter insbesondere 10% bis 20% der Grundfläche des Bodens des Verpackungsbehältnisses. Diese Fläche ist zumindest in einem bestimmungsgemäßen Eingriffsbereich als lichte Eingriffsfläche, also für den Eingriff frei zugänglich, ausgebildet.

Es erweist sich auch als zweckmäßig, wenn die Pads in dem Verbundstapel dieselbe Form aufweisen. Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn die Pads in dem Verbundstapel dieselbe Orientierung aufweisen. Besonders zweckmäßig ist, wenn die Pads dieselbe Form und dieselbe Orientierung aufweisen.

Die Orientierung kann dabei als horizontale Orientierung oder vertikale Orientierung oder in Kombination beider Orientierungen verstanden werden.

Die horizontale Orientierung betrifft dabei die Ausrichtung der Pads nach ihren Längs- und Querachsen. Die horizontale Orientierung ist insbesondere bei Anordnung von ovalen Pads von Bedeutung.

Die horizontale Orientierung kann dabei weiterhin auch auf die durch den Herstellungsprozess bedingte Maschinenrichtung (MD) oder Querrichtung (CD) der Pads verstanden werden.

Die vertikale Orientierung der Pads bezieht sich auf die Orientierung der Oberseiten der Pads im Verbundstapel. Pads weisen stets zwei Oberseiten auf. Diese Oberseiten können identisch sein oder können sich unterscheiden. Bei unterschiedlichen Oberseiten kann die eine oder die andere Oberseite im Stapel nach oben weisen (vertikale Orientierung der Pads). Verschiedene Oberseiten lassen sich beispielsweise durch verschiedene Bearbeitungsschritte erzeugen, wie beispielsweise Wasservernadelung oder Thermoverfestigung. Verschiedene Oberseiten können durch eine unterschiedliche Struktur gegeben sein. Weiterhin können verschiedene Oberseiten durch weitere Ausstattung einer Oberseite durch weitere Materialien, beispielsweise durch eine Folienschicht oder durch eine Beaufschlagung mit Partikeln erzeugt werden. Die Oberseiten können sich in Struktur und Material unterscheiden.

Der Verbundstapel ist vorzugsweise zentral innerhalb des Verpackungsbehältnisses platziert, so dass das Volumen des Verpackungsbehältnisses optimal ausgenutzt wird.

Vorzugweise ist die Anordnung derart, dass bei zentraler Platzierung des Verbundstapels innerhalb des Verpackungsbehältnisses zwischen der Außenkontur des Verbundstapels und der zum Innenraum gerichteten Wandung ein minimaler Abstand Amin von höchstens 6 mm, insbesondere höchstens 4 mm, weiter insbesondere höchstens 2 mm, weiter insbesondere höchstens 1 mm gegeben ist.

Vorzugweise ist die Anordnung derart, dass bei zentraler Platzierung des Verbundstapels innerhalb des Verpackungsbehältnisses zwischen der Außenkontur des Verbundstapels und der zum Innenraum gerichteten Wandung ein maximaler Abstand Amax von mindestens 4 mm, insbesondere mindestens 5 mm, weiter insbesondere mindestens 6 mm, weiter insbesondere mindestens 7 mm und vorzugsweise höchstens 22 mm, insbesondere höchstens 20 mm, weiter insbesondere höchstens 15 mm, weiter insbesondere höchstens 10 mm gegeben ist.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung ist der Verbundstapel aus kreisrunden Pads gebildet und in einem Verpackungsbehältnis mit einer kreisrunden Grundfläche des Bodens aufgenommen. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Verbundstapel aus ovalen Wattepads gebildet und in einem Verpackungsbehältnis mit einer kreisrunden Grundfläche des Bodens aufgenommen. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Verbundstapel aus ovalen Pads gebildet und in einem Verpackungsbehältnis mit einer ovalen Grundfläche des Bodens aufgenommen.

Bei Verwendung kreisrunder Pads erweist es sich als zweckmäßig, wenn diese einen Durchmesser von 45 mm bis 85 mm, insbesondere von 55 mm bis 80 mm und weiter insbesondere von 57 mm bis 70 mm aufweisen. Bei Verwendung ovaler Pads erweist es sich als vorteilhaft, wenn diese eine Längsabmessung von 60 mm bis 100 mm, insbesondere von 70 mm bis 90 mm, weiter insbesondere von 75 mm bis 85 mm und eine Querabmessung von 40 mm bis 80 mm, insbesondere 50 mm bis 70 mm, weiter insbesondere von 55 mm bis 65 mm aufweisen.

Das Verpackungsbehältnis kann vorteilhafterweise als Schraubverschlussgefäß mit insbesondere starren oder halbstarren Wänden ausgebildet sein und Materialien aus der Gruppe der Polymere umfassen, insbesondere PE, PP, Styrol-Acryl-Copolymer, oder Glas oder Kombinationen hiervon. Die Wandung des Verpackungsbehältnisses kann einwandig oder mehrwandig, insbesondere doppelwandig ausgebildet sein.

Das Verpackungsbehältnis ist vorzugsweise mit weitgehend verdunstungshemmenden Komponenten ausgestattet. Eine verdunstungshemmende Komponente kann dabei eine Dichtscheibe im Deckel des Verpackungsbehältnisses, insbesondere aus Materialien aus der Gruppe von Polymeren, mit oder ohne weitere Beschichtung sein. Als verdunstungshemmende Komponente ist vorzugsweise ein Siegelaufleger aus Materialien aus der Gruppe von Aluminium, Polymeren wie PP, PE, PET oder Kombinationen davon oder Aluminium-Polymer-Kombinationen in das Verpackungsbehältnis eingebracht.

Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung umfasst wenigstens 10 Pads und höchstens 60 Pads, insbesondere höchstens 54 Pads und weiter insbesondere höchstens 40 Pads.

Die Pads weisen vorteilhafterweise einen Feuchtegehalt im Mittel von wenigstens 250%, insbesondere von wenigstens 300%, insbesondere von wenigstens 320% und von höchstens 600%, insbesondere von höchstens 550% und weiter insbesondere von höchstens 500% ihres Trockengewichts auf.

Die Pads sind vorteilhafterweise mit wässrigen Lösungen, Öl-in-Wasser-Emulsionen, Wasser-in-Öl-Emulsionen, mit alkoholischen Lösungen oder mit Lösungen auf tensidischer Basis als Tränkflüssigkeit beaufschlagt.

Vorteilhafterweise umfassen die Tränkflüssigkeiten Zusatzstoffe aus einer oder mehreren der Gruppen der Pflanzenextrakte, Öle, insbesondere Pflanzenöle, Vitamine, Vitaminderivate, antimikrobielle Stoffe, Antioxidantien, waschaktive Substanzen, Tenside, Duftstoffe, Emollientien, Rückfetter, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe.

Die Pads können an sich in beliebiger Weise ausgebildet sein, also beliebige Faservliesstrukturen umfassen. Es erweist sich indessen als vorteilhaft, wenn keine Meltblown-Faser-Vliese verwendet werden, sondern wenn das betreffende Pad oder zumindest eine Schicht des Pads eine luftgelegte Faserstruktur aus Stapelfasern, also Fasern einer bestimmten endlichen Länge oder eines Längenbereichs aufweisen. Unter Stapelfasern sind Chemiefasern mit einem definierten Längenbereich sowie auch natürliche Fasern mit einer naturgegebenen bestimmten Länge subsumierbar.

Die Befeuchtung der Pads, also die Beaufschlagung mit einer Tränkflüssigkeit, kann als Einzelbefeuchtung oder auch als Stapelbefeuchtung durchführt werden.

Es hat sich gezeigt, dass Faserstrukturen aus Stapelfasern in Verbindung mit einer Einzelbefeuchtung der jeweiligen Pads, im Zuge derer jedem einzelnen Pad eine bestimmte zugemessene Flüssigkeitsmenge zugegeben wird, zur Herstellung einer Anordnung von Pads verwendet werden können, die einerseits eine beträchtliche Flüssigkeitsmenge, jedoch keine übermäßige Flüssigkeitsmenge dauerhaft und gleichmäßig aufzunehmen und bereitzustellen vermögen.

Die Anordnung einer Mehrzahl befeuchteter kosmetischer Pads auf Vliesbasis zeigt vorteilhafterweise bei Einzelbefeuchtung eine Differenz des mittleren Feuchtegehalts der im oberen und der im unteren Viertel des Stapels angeordneten Pads von höchstens 25%, insbesondere höchstens 20%, weiter insbesondere höchstens 15% bezogen auf den mittleren Feuchtegehalt aller Pads des Stapels.

Es erweist sich bei der Bestimmung des Feuchtegehalts der Pads als vorteilhaft, wenn statistische Methoden angewandt werden, insbesondere von einer vorgegebenen Anzahl von Pads, insbesondere von allen Pads der Feuchtigkeitsgehalt bestimmt und davon der Mittelwert gebildet wird.

Durch die Einzelbefeuchtung der Pads wird erreicht, dass bereits zu Beginn eine genau zugemessene Flüssigkeitsmenge in ein jeweiliges Pad eingebracht ist, und zwar bereits vor der Stapelbildung und Anordnung der Pads in einem Verpackungsbehältnis. Dies bringt den ganz wesentlichen Vorteil mit sich, dass unabhängig von der Anordnung, Handhabung und Lagerung der befüllten Verpackungsbehältnisse schon von Anfang an ein gleichmäßiger vorbestimmter Feuchtegehalt in den einzelnen Pads erreicht wird. Es hat sich auch gezeigt, dass die Neigung dahingehend, dass sich die Flüssigkeit in der stapelförmigen Anordnung der Schwerkraft folgend am Boden des Verpackungsbehältnisses absetzt, insbesondere bei Wattepads mit beträchtlichem aber nicht übermäßigem Feuchtegehalt, nahezu vollständig überwunden werden kann. Auch die Verwendung von Stapelfasern leistet hier einen vorteilhaften Beitrag.

Eine andere Vorgehensweise bei der Beaufschlagung der Pads mit Tränkflüssigkeit ist die Stapelbefeuchtung. Dabei wird dem Verbundstapel eine zugemessene Menge an Tränkflüssigkeit zugefügt.

Vorteilhafterweise haben die Pads im noch nicht befeuchteten Zustand ein Flächengewicht von 40–350 g/m2, insbesondere von 60–250 g/m2, insbesondere von 100–200 g/m2 und weiter insbesondere von 100–160 g/m2.

Die Pads haben weiter in vorteilhafter Weise im noch nicht befeuchteten Zustand eine Dicke von 0,6–4,0 mm, insbesondere von 0,8–3,5 mm, insbesondere von 1,0–3,0 mm, und weiter insbesondere von 1,5–2,8 mm, gemessen bei einem Prüfdruck von 0,5 kPa.

Die erfindungsgemäßen Pads zeigen ein gutes Feuchtigkeitsrückhaltevermögen, d.h. dass unter Belastung (beispielsweise beim Abreiben der Haut unter Verwendung des Pads) das Pad ausreichend, aber gemäßigt Flüssigkeit abgibt. Das Feuchtigkeitsrückhaltevermögen wird bestimmt nach der folgenden „Schleuder-Methode": Befeuchtete Pads werden an die Trommelwand der Zentrifuge (Typ 5942 SO mit einer Beschleunigung a = 276 g, wobei g = 9,81 m/s2) vereinzelt, also ohne Überlappung ausgelegt. Es folgt ein Zentrifugationsschritt 4 min lang bei 250 U/min. Aus der Differenz der im Zentrifugationsschritt abgegebenen Flüssigkeit (als Gewicht ermittelt aus der Differenz des vor dem Zentrifugationsschritt ermittelten Ausgangsgewichts des befeuchteten Pad und dem Gewicht des Pads nach dem Zentrifugieren) und dem Gewicht der eingesetzten Flüssigkeit, ist auf die im Pad verbliebene Flüssigkeit rückzuschließen. Das Feuchtigkeitsrückhaltevermögen wird ausgedrückt in Prozent des Gewichts der im Pad verbliebenen Flüssigkeit bezogen auf das Gewicht der eingesetzten Flüssigkeit.

Vorteilhafterweise haben die Wattepads ein Feuchtigkeitsrückhaltevermögen von wenigstens 80%, bevorzugt von wenigstens 83%, insbesondere bevorzugt von wenigstens 85% und von höchstens 98%, bevorzugt von höchstens 95%, insbesondere bevorzugt von höchstens 93%. Das vorteilhafte Feuchtigkeitsrückhaltevermögen wird vorzugsweise bei einzeln befeuchteten Pads erreicht.

Für die Herstellung der Pads und die Ausbildung der beanspruchten erfindungsgemäßen Anordnung haben sich Stapelfasern einer Länge von 3 bis 60 mm bewährt. Als Stapelfasern werden in ihrer Länge begrenzte Fasern verstanden, welche Chemiefasern, also aus natürlichen oder synthetischen Polymeren industriell hergestellte Fasern, und natürliche Fasern sein können. Wenn Chemiefasern als Stapelfasern zusätzlich verwendet werden, so können diese in vorteilhafter Weiterbildung auch Längen von 15 bis 40 mm, insbesondere von 15 bis 25 mm aufweisen. Die mittlere Länge von natürlichen Stapelfasern, wie beispielsweise Baumwollfasern betragen vorteilhafterweise 9–15 mm, insbesondere etwa 12 mm. Die mittlere Länge ergibt sich als Durchschnittswert aus den Längen der natürlichen Stapelfasern mit den naturgegeben bedingten Schwankungen.

Die vorstehend erwähnten Chemiefasern als Stapelfasern können in vorteilhafter Weise Mikrostapelfasern umfassen oder Mikrostapelfasern sein. Der Begriff "Mikrostapelfasern" bedeutet hierbei, dass diese Fasern eine Stärke von < 1 dtex haben.

Mikrostapelfasern können in vorteilhafter Weise Polyester(PES)-Fasern oder Viskosefasern sein (Viskosefasern bestehen zwar aus natürlichen Zellulosemolekülen, die aber synthetisch zur Bildung von Fasern verarbeitet werden).

Wenn Mikrostapelfasern verwendet werden, so sind sie an ihrer Oberfläche vorteilhafter Weise hydrophiliert, um ein gutes Flüssigkeitsaufnahmevermögen bereit zu stellen.

Der Anteil der Mikrostapelfasern beträgt in vorteilhafter Weise 15 bis 85 Gew.-%, insbesondere 15 bis 65 Gew.-% und weiter insbesondere 20 bis 30 Gew.-% innerhalb der Faserstruktur.

Die Angabe der Gewichtsanteile der Fasern ist stets bezogen auf die noch nicht befeuchtete Faserstruktur zu verstehen.

Wie bereits erwähnt, kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn in der Faserstruktur bis zu 72 Gew.-%, insbesondere 15 bis 65 Gew.-% und weiter insbesondere 50 bis 65 Gew.-% Baumwollfasern enthalten sind. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um Baumwollkämmlinge.

In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Faserstruktur der Pads zusätzlich wärmeschmelzbare Bindefasern, ebenfalls als Stapelfasern umfasst, insbesondere in einem gewichtsprozentualen Anteil von 10 bis 20 Gew.-%, insbesondere von 10 bis 18 Gew.-% und weiter insbesondere von 10 bis 15 Gew.-%.

Bei diesen Bindefasern kann es sich in vorteilhafter Weise um Mehrkomponentenfasern, insbesondere Bikomponentenfasern handeln, mit insbesondere einer Mantel/Kern-Anordnung der beiden Komponenten.

Diese Mehrkomponentenfasern haben in vorteilhafter Weise eine Faserstärke von 1,3–10 dtex, insbesondere von 1,3–3,0 dtex, und eine Faserlänge von 3–60 mm, insbesondere von 40–60 mm. Bei bevorzugtermaßen zu verwendenden Bikomponentenfasern kann es sich um Polyester (PES)/Copolyester (CO-PES)- Bikomponentenfasern handeln.

Es erweist sich in jedem Fall als vorteilhaft, wenn der Schmelzpunkt der wärmeschmelzbaren Bindefasern oder der niedrig schmelzenden Komponente der Mehrkomponentenfasern als Bindefasern geringer ist als der Schmelzpunkt von zusätzlich verwendeten Stapelfasern oder Mikrostapelfasern.

Eine bevorzugte Zusammensetzung der Faserstruktur eines Pads zur Bildung der erfindungsgemäßen Anordnung umfasst zu 20–30 Gew.-% Mikrostapelfasern, zu 9–17 Gew.-% Bindefasern und zu 58–66 Gew.-% Baumwollfasern.

Die Pads, bei denen es sich ja um Faservliesstrukturen handelt, können zur Verfestigung wasserstrahlvernadelt sein, was insbesondere nur oberflächennahe Bereiche der Faserstruktur erfassen oder auch eine durchgehende Vernadelung der Pads bedeuten kann. Die Pads können aber auch thermoverfestigt sein. Die Verfestigungsschritte der Wasserstrahlvernadelung oder Thermoverfestigung können einzeln oder vorzugsweise kombiniert vorliegen.

Daneben können in weiterer Ausführung die Pads geprägt sein, wobei unter „geprägt" hierbei Vertiefungen mit einer Tiefe von größer 0,2 mm, insbesondere von wenigstens 0,25 mm, insbesondere von wenigstens 0,35 mm verstanden werden, also Vertiefungen, die eine größere Tiefe aufweisen als die dem Fachmann bekannte, durch Wasserstrahlvernadelung erzeugte Feinrillenstruktur mit einer Tiefe von lediglich 0,05–0,2 mm. Dabei kann ein bereits vorverfestigtes Vliesmaterial insbesondere mit Hilfe eines Prägekalanders, gegebenenfalls auch unter Einwirkung von Wärme, mit einer Prägestruktur versehen werden. Geprägte Oberflächen lassen sich auch mittels Wasserstrahlvernadelung, insbesondere unter Anwendung der Siebtrommeltechnologie erzeugen.

In weiterer Ausführung kann eine Prägung eines Pads in Form einer Prägestruktur derart gestaltet sein, dass diese Prägestruktur vollumfänglich von einem zweiten Bereich (radial außen) umgeben ist. Dieser zweite Bereich kann dabei ungeprägt sein oder auch eine von dieser ersten Prägestruktur davon verschiedene weitere Prägestruktur aufweisen.

In weiterer bevorzugter Ausführung kann zumindest eine Seite des Pads oberflächenrauh ausgebildet sein, indem dort ein partikulares Schleifmittel vorgesehen, insbesondere aufgesintert ist.

Hierbei wird das Schleifmittel nicht aufgeschmolzen, sondern die Partikel werden unter weitgehender Beibehaltung der die oberflächenraue Struktur bildenden Partikelform jedoch unter Abrundung der Oberfläche der Partikel mit dem Pad und gegebenenfalls miteinander durch den Sinterprozess verbunden, indem nur die Oberfläche der Partikel auf- oder angeschmolzen wird. Das vorteilhafterweise zu verwendende Schmelzklebepulver umfasst Polyethylen, vorzugsweise LDPE mit einem Schmelzbereich von 100–114°C und/oder Polyamid, vorzugsweise Copolyamid mit einem Schmelzbereich von 110–127°C, und/oder Polyester, vorzugsweise Copolyester mit einem Schmelzbereich von 105–115°C. Es weist eine Körnung von 1–500 &mgr;m, insbesondere von 50–200 &mgr;m auf.

Vorteilhafterweise ist das Schleifmittel mit einem Flächengewicht von 5–50 g/m2, insbesondere von 10–40 m2, weiter insbesondere 7–25 m2 aufgebracht.

In weiterer bevorzugter Ausführung kann zumindest eine Oberseite des Pads mit einer Folie versehen sein. Die Folie kann eine flüssigkeitsundurchlässige Folie sein.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung. Für die vorstehenden oder in den Patentansprüchen zum Ausdruck gebrachten Merkmale wird unabhängig einer etwaigen Rückbeziehung und in beliebiger Kombination miteinander Schutz in Anspruch genommen. In der Zeichnung zeigt:

1 bis 3 verschiedene Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Mehrzahl von feuchten Pads in einem Verpackungsbehältnis;

4 eine Schnittansicht durch ein Verpackungsbehältnis nach 1 mit Schnittebene IV-IV (nicht maßstabsgerecht); und

5 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung entsprechend 2 (nicht exakt skaliert).

Die 1 bis 3 zeigen in schematischer Aufsicht Grundgeometrien erfindungsgemäßer Anordnungen 2, 4, 6 aus einer Mehrzahl feuchter Pads 8, beispielsweise Wattepads für kosmetische und/oder medizinische Anwendungen, in einem Verpackungsbehältnis 10. Die jeweiligen Pads 8 der Anordnungen 2, 4, 6 liegen innerhalb des Verpackungsbehältnisses 10 in beispielhaft und vorzugsweise zwei Stapeln 12, 14 und in teilweiser Überlappung miteinander vor. Dies bedeutet, dass sich Pads 8 verschiedener Stapel 12, 14 in einem Teilbereich 16 überlappen. Sie bilden so einen Verbundstapel 18, der eine von der Grundgeometrie der einzelnen Pads abweichende Geometrie in Folge der Überlappung aufweist. Die teilweise Überlappung der Pads 8 des einen und des anderen Stapels 12, 14 miteinander ist auch aus 4, die eine Schnittansicht der schematischen Anordnung nach 1 zeigt, ersichtlich.

Das Behältnis 10 ist in der Draufsicht nach 1 kreisrund ausgebildet, d.h. es weist einen Boden 20 mit einer kreisrunden oder kreisscheibenförmigen Grundfläche 21 und mit einer an den Boden anschließenden zylindrischen Wandung 22 auf (aus 4 ersichtlich). Die Pads 8 des Verbundstapels 18 nach 1 sind ebenfalls kreisrund bzw. kreisscheibenförmig ausgebildet. Somit weicht die Form der Grundfläche 21 des Bodens 20 des Verpackungsbehältnisses 10 von der Form der Grundfläche 24 des Verbundstapels 18 ab. Es ergibt sich also ein in Umfangsrichtung 26 variierender Abstand zwischen der Außenkontur des Verbundstapels 18 und der Wandung 22 des Verpackungsbehältnisses. Dieser Abstand nimmt in Umfangsrichtung 26 in Richtung auf einen geometrischen Schnittpunkt 28 der beiden Stapel 12, 14 bis zu einem maximalen Abstand Amax zu und in weiterer Umfangsrichtung wieder bis zu einem minimalen Abstand von Amin ab. Im Bereich des geometrischen Schnittpunkts 28 bzw. daran angrenzend ist somit ein verhältnismäßig großer Freiraum 30, und zwar auf diametral gegenüberliegenden Seiten des Verbundstapels 18 gebildet, der als lichte Eingriffsfläche 32 zum Entnehmen eines oder mehrerer Pads 8 aus dem Behältnis 10 dienen kann. Der Bereich des geringsten Abstandes Amin zwischen Verbundstapel und Wandung dient der Stabilisierung des Verbundstapels innerhalb des Verpackungsbehältnisses.

Bei der Anordnung 4 nach 2 ist das Behältnis 10 wiederum kreisrund, während die einzelnen Pads 8 eine ovale Grundfläche aufweisen. Bei der Anordnung nach 3 weisen sowohl das Behältnis 10 als auch die Pads 8 eine ovale Geometrie auf, wobei die Orientierung der Pads 8 und des Behältnisses 10einander entsprechen, also die längeren Hauptachsen der Ovalformen miteinander fluchten.

Schließlich zeigen die 5a bis c verschiedene perspektivische Ansichten einer erfindungsgemäßen Anordnung, die am ehesten der grundsätzlichen Geometrie der Anordnung 4 in 2 entspricht, also mit ovalen Wattepads 8 in einem runden Behältnis 10 ausgebildet ist. Man erkennt einen Freiraum 30 mit einer lichten Eingriffsfläche 32 zwischen dem Verbundstapel 18 und der Innenseite der Wandung 22 des Behältnisses 10. Das Behältnis 10 ist aus einem halbstarren Material ausgebildet und weist einen Schraubdeckel 34 auf. Der Schraubdeckel 34 gibt die im beispielhaft dargestellten Fall kreisrunde Öffnung des Behältnisses 10 insgesamt, also vollständig, frei oder er verschließt diese.

Als Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung, die nicht maßstabsgetreu in 2 schematisch dargestellt ist, sind in einem Verpackungsbehältnis aus PP mit einer kreisrunden Grundgeometrie und mit einer einwandigen Wandung ovale Pads angeordnet. Die in zwei einzelnen Stapeln angeordneten ovalen Pads mit der Abmessung 80 mm × 60 mm bilden einen Verbundstapel mit 30 Pads. Die Stapelung ist derart, dass jeweils zwischen zwei Pads des ersten Stapels ein Pad des zweiten Stapels hineinragt, und zwar derart, dass der von der Überlappung erfasste Teilbereich 36,5% der Grundfläche des Verbundstapels von 5488 mm2 beträgt. Die Grundfläche des Bodens des Verpackungsbehältnisses beträgt 6221 mm2. Bei der zentralen Platzierung des Verbundstapels innerhalb des Verpackungsbehältnisses beträgt der minimale Abstand Amin zwischen der Außenkontur der Verbundstapels und der zum Innenraum gerichteten Wandung 1 mm. Der maximale Abstand Amax beträgt 7,2 mm. Die von der Grundfläche des Verbundstapels nicht überdeckte Grundfläche des Bodens des Verpackungsbehältnisses beträgt dabei 11,8%.

Das Verpackungsbehältnis ist als Schraubverschlussgefäß mit einer im Schraubdeckel integrierten Dichtscheibe und mit einem Siegelaufleger aus Aluminium versehen.


Anspruch[de]
Anordnung (2, 4, 6) einer Mehrzahl von feuchten Pads (8) in einem Verpackungsbehältnis (10) zur Abgabe an den Endverbraucher, wobei das Verpackungsbehältnis (10) einen Boden (20) und eine seitlich begrenzende Wandung (22) umfasst und wobei die Pads (8) in mindestens zwei Stapeln (12, 14) vorliegen, derart, dass sich die Pads (8) verschiedener Stapel (12, 14) in einem Teilbereich (16) überlappen und so einen Verbundstapel (18) bilden, und wobei die Pads (8) kreisrund oder oval sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum des Verpackungsbehältnisses die Form der Grundfläche (21) des Bodens (20) des Verpackungsbehältnisses (10) von der Form der Grundfläche (24) des Verbundstapels (18) abweicht, so dass zwischen dem Verbundstapel (18) und der seitlichen zum Innenraum gerichteten Wandung (22) des Verpackungsbehältnisses ein Freiraum (30) zum Ergreifen der Pads verbleibt. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pads (8) derart gestapelt sind, dass zwischen jeweils zwei Pads (8) eines Stapels (12, 14) ein Pad des anderen Stapels (14, 12) hineinragt. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pads (8) in zwei Stapeln (12, 14) vorliegen. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (10) eine polygonale, runde oder ovale Grundgeometrie aufweist. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Überlappung erfasste Fläche des Teilbereichs (16) 15–85%, insbesondere 20–65%, weiter insbesondere 25–60%, bevorzugt insbesondere 30–55% der Grundfläche des Verbundstapels (18) beträgt. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Grundfläche (24) des Verbundstapels (18) nicht überdeckte Grundfläche (21) des Bodens (20) des Verpackungsbehältnisses (10) 5–40%, insbesondere 7–30%, weiter insbesondere 9–25%, weiter insbesondere 10–20% bezogen auf die Grundfläche (21) des Bodens (20) des Verpackungsbehältnisses (10) beträgt. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pads (8) in dem Verbundstapel (18) dieselbe Form und/oder dieselbe Orientierung aufweisen. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstapel (18) zentral platziert wird, so dass das Volumen des Verpackungsbehältnisses (10) optimal ausgenutzt wird. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zentraler Platzierung des Verbundstapels zwischen der Außenkontur des Verbundstapels und der Wandung ein minimaler Abstand Amin von höchstens 6 mm, insbesondere höchstens 4 mm, weiter insbesondere höchstens 2 mm, weiter insbesondere höchstens 1 mm gegeben ist. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zentraler Platzierung des Verbundstapels zwischen der Außenkontur des Verbundstapels und der Wandung ein maximaler Abstand Amax von mindestens 4 mm, insbesondere mindestens 5 mm, weiter insbesondere mindestens 6 mm, weiter insbesondere mindestens 7 mm und vorzugsweise von höchstens 22 mm, insbesondere höchstens 20 mm, weiter insbesondere höchstens 15 mm, weiter insbesondere höchstens 10 mm gegeben ist. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstapel (18) aus kreisrunden Pads (8) gebildet ist und in einem Verpackungsbehältnis (10) mit einer kreisrunden Grundfläche des Bodens (20) aufgenommen ist. Anordnung nach einem Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstapel (18) aus ovalen Pads (8) gebildet ist und in einem Verpackungsbehältnis (10) mit einer kreisrunden Grundfläche des Bodens (20) aufgenommen ist. Anordnung nach einem Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundstapel (18) aus ovalen Pads (8) gebildet ist und in einem Verpackungsbehältnis (10) mit einer ovalen Grundfläche des Bodens aufgenommen ist. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisrunden Pads (8) einen Durchmesser von 45–85 mm, insbesondere 55–80 mm, weiter insbesondere 57–70 mm aufweisen. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ovalen Pads (8) eine Längsabmessung von 60–100 mm, insbesondere von 70–90 mm, weiter insbesondere von 75–85 mm und eine Querabmessung von 40–80 mm, insbesondere 50–70 mm, weiter insbesondere von 55–65 mm aufweisen. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Verpackungsbehältnis (10) ein Schraubverschlussgefäß umfassend Materialien entnommen aus der Gruppe von Polymeren, insbesondere PE, PP, Styrol-Acryl-Copolymer, oder Glas oder Kombinationen hiervon eingesetzt wird. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (10) mit weitgehend verdunstungshemmenden Komponenten ausgestattet ist. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens 10 Pads (8) und höchstens 60 Pads, insbesondere höchstens 54 Pads und weiter insbesondere höchstens 40 Pads umfasst. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pads (8) im Mittel einen Feuchtegehalt von wenigstens 250%, insbesondere von wenigstens 300%, insbesondere von wenigstens 320% und von höchstens 600%, insbesondere von höchstens 550%, insbesondere von höchstens 500% ihres Trockengewichts aufweisen. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pads (8) mit wässrigen Lösungen, Öl-in-Wasser-Emulsionen, Wasser-in-Öl-Emulsionen, mit alkoholischen Lösungen oder mit Lösungen auf tensidischer Basis als Tränkflüssigkeit beaufschlagt sind. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Tränkflüssigkeiten Zusatzstoffe aus einer oder mehreren der Gruppen der Pflanzenextrakte, Öle, insbesondere Pflanzenöle, Vitamine, Vitaminderivate, antimikrobielle Stoffe, Antioxidantien, waschaktive Substanzen, Tenside, Duftstoffe, Emollientien, Rückfetter, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe umfassen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com