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Dokumentenidentifikation DE102006022850A1 08.11.2007
Titel Türschließer in zusammengesetzter Bauweise
Anmelder Dong-A Automotive Co., Ltd., Gyeongju, Gyeongsangbuk, KR
Erfinder Woo, Sang Hyuk, Gyeongju, Gyeongsangbuk, KR
Vertreter v. Füner Ebbinghaus Finck Hano, 81541 München
DE-Anmeldedatum 16.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006022850
Offenlegungstag 08.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse E05C 17/22(2006.01)A, F, I, 20061018, B, H, DE
Zusammenfassung Der Türschließer in zusammengesetzter Bauweise hat einen Arm (24), auf dessen einer Fläche ein gekrümmter Abschnitt (24a) ausgebildet ist und dessen eines Ende mit einem Fahrzeug über ein Scharnier (30, 31) verbunden ist, einen Reibungstürschließer, der mit einer Fläche des Arms (24) in Reibungskontakt steht, einen Rolltürschließer, der mit der anderen Fläche des Arms (24) in Rollkontakt steht, und ein Gehäuse (13), in dessem Inneren der Reibungstürschließer und der Rolltürschließer angeordnet sind und das an einer Seite einer Tür angebracht ist. Der Reibungstürschließer hat ein Gleitstück (19). Der Rolltürschließer hat eine Rolle (17), einen Träger (15) und eine Rollenfeder (14). Der so gebaute Türschließer in zusammengesetzter Bauweise verringert beim Öffnen/Schließen einer Tür das Schwingen und reduziert die Reibung, so dass die Tür weich geöffnet/geschlossen werden kann.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Türschließer in zusammengesetzter Bauweise.

Wenn eine Fahrzeugtür nur eine Öffnungsfunktion hat, wenn die Schließvorrichtung die Tür freigibt, schwingt die Tür auch unter Einfluss einer geringen Kraft weiter hin und her, auch nachdem die Tür geöffnet ist. Wenn eine Tür auf einer geneigt verlaufenden Straße geöffnet wird, wird sie vollständig geöffnet oder geschlossen, wenn nicht eine äußere Kraft auf die Tür aufgebracht wird und die Tür hält.

Deshalb muss an der Tür eine Haltefunktion für ein vorübergehendes Halten einer Tür an einer erforderlichen Stelle beim Öffnen der Tür vorgesehen werden. Eine diese Funktion ausführende Vorrichtung ist ein Türschließer.

Der Türschließer bildet einen gekrümmten Abschnitt auf einem Öffnung-/Schließweg einer Tür, so dass die Tür vorübergehend angehalten wird, und bewegt sich wieder, wenn eine äußere Kraft auf die Tür in diesem Ruhezustand ausgeübt wird.

Die bekannten Türschließer können in zwei Bauweisen unterteilt werden, nämlich in Türschließer mit Gleitbauweise und in Türschließer mit Rollbauweise. Solche Türschließer sind in den 1 bis 4 gezeigt, wobei

1 in einer auseinandergezogenen perspektivischen Ansicht den Aufbau eines bekannten Türschließers in Gleitbauweise,

2 in einem Diagramm den Vergleich der Änderung der Öffnungs-/Schließkraft zwischen einem bekannten Türschließer in Gleitbauweise und einem Türschließer in zusammengesetzter Bauweise nach der Erfindung,

3 in einer auseinandergezogenen perspektivischen Ansicht den Aufbau eines bekannten Türschließers in Rollbauweise und

4 in einem Diagramm den Vergleich der Änderung der Öffnungs-/Schließkraft zwischen einem bekannten Türschließer in Rollbauweise und einem Türschließer in zusammengesetzter Bauweise nach der Erfindung zeigen.

Der in 1 gezeigte Türschließer in Schiebe- bzw. Gleitbauweise hat einen Arm 50, der mit seinem einen Ende mit einem Halter eines Fahrzeugs verbunden ist und an dem ein gekrümmter Abschnitt zur Einstellung einer Öffnungs-/Schließkraft ausgebildet ist, sowie eine Schließeinrichtung 65, die mit dem Arm 50 kombiniert ist.

Die Schließeinrichtung 65 hat ein Gehäuse 60, ein Paar von Gleitstücken 62, die in dem Gehäuse 60 vorgesehen sind und mit der oberen bzw. der unteren Fläche des Arms 50 in Berührung stehen, sowie ein Paar von Kissen 61, die das Paar von Gleitstücken 62 halten und elastisch gegen den Arm 50 drücken.

Bei dem so gebauten Türschließer in Gleitbauweise ist, wie durch die Kurve A in 2 gezeigt ist, der Reibungskoeffizient hoch. Deshalb wird die Funktion einer Tür, wenn sie geöffnet/geschlossen wird, steif aufgrund der Reibung, auch nachdem der Reibungskoeffizient jeden Spitzenwert erreicht.

Der in 3 gezeigte Türschließer in Rollbauweise hat einen Arm 70, der mit einem Ende mit dem Halter eines Fahrzeugs verbunden und der mit einem gekrümmten Abschnitt zum Einstellen einer Öffnungs-/Schließkraft versehen ist, sowie eine Schließeinrichtung 90, die mit dem Arm 70 kombiniert ist.

Die Schließeinrichtung 90 hat ein Gehäuse 80, eine Führung 85, die in der Mitte des Gehäuses 80 vorgesehen ist, ein Paar von Federn 84, die an beiden Enden des Gehäuses 80 vorgesehen sind, ein Paar von Trägern 83, die durch die elastische Kraft des Paars von Federn 84 erhalten werden, sowie ein Paar von Rollen 82, die mit einem Paar von Stiftrollen 81 eingesetzt sind.

Bei dem so gebauten Türschließer in Rollbauweise hat, wie die Kurve A in 4 zeigt, die Tür eine sehr weiche Funktion, jedoch ist der Reibungskoeffizient extrem niedrig. Deshalb schwingt die Tür in der Mitte des Arms 70 mehrere Male hin und her. Außerdem sind die Herstellungskosten etwa doppelt so hoch wie die des bekannten Türschließers in Gleitbauweise, was dessen Produktivität verringert.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb darin, einen Türschließer in zusammengesetzter Bauweise bereitzustellen, der eine geeignete Reibung aufbringt und dadurch der Tür eine verbesserte Öffnungs-/Schließfunktion gibt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Türschließer in zusammengesetzter Bauweise gelöst, der einen Arm, an dessen einer Fläche ein gekrümmter Abschnitt ausgebildet ist und der mit seinem einen Ende mit einem Fahrzeug über ein Scharnier verbunden ist, einen Reibungstürschließer, der mit einer Fläche des Arms in Reibungskontakt steht, einen Rolltürschließer, der mit einer anderen Fläche des Arms in Rollkontakt steht, und ein Gehäuse aufweist, das in seinem Inneren den Reibungstürschließer und den Rolltürschließer enthält und an einer Seite einer Tür angebracht ist. In diesem Fall weist der Reibungstürschließer nur ein Gleitstück auf, das mit einer Oberfläche des Arms in Kontakt steht. Ferner hat der Rollschließer eine Rolle, die mit einer Fläche des Arms drehbar in Kontakt steht, einen Rollenstift, der die Rolle an einem Träger festlegt, den Träger, der durch den Rollenstift festgelegt ist, und eine Rollenfeder, die die Rolle nahe an der Oberfläche des Arms festlegt.

Anhand der 5 und 6 wird eine Ausführungsform der Erfindung näher erläutert, wobei

5 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht ist, die den Aufbau eines Türschließers nach der Erfindung zeigt und

6 den Türschließer nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht zeigt.

Der in 5 und 6 gezeigte Türschließer in zusammengesetzter Bauweise hat einen Arm 24, ein Gleitstück 19, eine Rolle 17, einen Träger 15, eine Feder 14, eine Führung 18 und ein Gehäuse 13. Der Arm 24 hat einen gekrümmten Abschnitt 24a auf seiner einen Fläche und ist mit seinem einen Ende über einen Stift 31 mit einem Halter 30 verbunden, der an einem nicht gezeigten Fahrzeug angebracht ist. Das Gleitstück 19 steht mit der unteren Fläche des Arms 24 in Berührung, während die Rolle 17 mit der oberen Fläche des Arms 24 in Berührung steht. Der Träger 15 ist mit der Rolle 17 über einen Rollenstift 16 verbunden und die Feder 14 drückt den Träger 15 gegen den Arm 24. Zwischen der Rolle 17 und dem Gleitstück 19 ist die Führung 18 eingesetzt. Das Gehäuse 13 enthält das Gleitstück 19, die Rolle 17, den Träger 15, die Feder 14, die Führung 18 in ihrem Inneren und ist an einer Seite einer Tür angebracht.

An einer Seite des Gehäuses 13 ist zu dem Halter 30 des Fahrzeugs hin eine Grundplatte 21 vorgesehen, die mit dem einen Bolzen 22 für die Verbindung mit der nicht gezeigten Tür versehen ist. Auf der einen Seite der Grundplatte 21 ist ein Kissen 23 angebracht.

Auf der anderen Seite des Gehäuses 13, das heißt innerhalb einer Tür, sind ein Anschlag 12, der die Bewegung des Arms 24 anhält, und ein Plattenanschlagteil 11 vorgesehen, das den Anschlag 12 hält.

Der erfindungsgemäße Türschließer in zusammengesetzter Bauweise hat somit an der oberen Fläche des Arms 24 einen Türschließer in Rollbauweise und an der unteren Seite des Arms 24 einen Türschließer in Gleitbauweise. Dadurch ergibt sich ein weiches Öffnen/Schließen durch die Rolle 17 und eine geeignete Reibung durch das Gleitstück 19, die mit der entsprechenden Fläche des Arms 24 in Berührung stehen.

Der Türschließer in zusammengesetzter Bauweise gewährleistet ein Öffnen/Schließen in dem gekrümmten Teil des Arms 24 gemäß einer Kraftlinie für das Öffnen/Schließen, die durch die Kurven B in 2 und 4 gezeigt ist, außerdem ermöglicht der Türschließer in zusammengesetzter Bauweise ein Öffnen und Schließen der Tür in anderen Abschnitten, also nicht an dem gekrümmten Abschnitt des Arms 24, durch eine nahezu konstante Öffnungs-/Schließkraft.

Auch wenn eine Tür sehr hart geöffnet wird, reduziert der erfindungsgemäß gebaute Türschließer in zusammengesetzter Bauweise eine Rückschlagkraft durch eine konstante Öffnungs-/Schließkraft. Dadurch kann das Phänomen des plötzlichen Schließens einer Tür durch eine Feder, wie es beim Türschließer in der bekannten Rollbauweise vorkommt, verhindert werden.

Verglichen mit dem bekannten Türschließer in Rollbauweise ist es möglich, die Fertigungskosten zu verringern, das durch Trägheit verursachte Phänomen des Hin- und Herschwingens zu unterbinden und ein weiches Öffnen/Schließen zu unterstützen.

Verglichen mit dem bekannten Türschließer in Gleitbauweise ist es möglich, die Reibung zu verringern und für ein weiches Öffnen/Schließen zu sorgen. Ferner ist es erfindungsgemäß möglich, die Modulation und Lebensdauer des Türschließers in Rollbauweise zu verwirklichen und gleichzeitig durch Verwendung der Reibung des Türschließers in Gleitbauweise das Hin- und Herschwingen der Tür zu steuern.


Anspruch[de]
Türschließer in zusammengesetzter Bauweise

– mit einem Arm (24), an dessen einer Fläche ein gekrümmter Abschnitt (24a) ausgebildet ist und dessen eines Ende mit einem Fahrzeug über ein Scharnier (30, 31) verbunden ist,

– mit einem Reibungstürschließer, der mit einer Fläche des Arms (24) in Reibungskontakt steht,

– mit einem Rolltürschließer, der mit der anderen Fläche des Arms (24) in Rollkontakt steht, und

– mit einem Gehäuse (13), in dessen Innenraum der Reibungstürschließer und den Rolltürschließer enthalten sind und das an einer Seite einer Tür angebracht ist.
Türschließer in zusammengesetzter Bauweise nach Anspruch 1, bei welchem der Reibungstürschließer ein Gleitstück (19) aufweist, das mit einer Fläche des Arms (24) in Berührung steht. Türschließer in zusammengesetzter Bauweise nach Anspruch 1, bei welchem der Rolltürschließer eine Rolle (17), die drehbar in Kontakt mit einer Fläche des Arms (24) steht, einen Rollenstift (16), der die Rolle (17) an einem Träger (15) befestigt, den Träger (15), der durch den Rollenstift (16) befestigt ist, und eine Rollenfeder (14) aufweist, die die Rolle (17) an einer Oberfläche des Arms (24) eng festlegt.






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