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Dokumentenidentifikation DE102006035805B3 08.11.2007
Titel Bohlenverbindungselement
Anmelder Rensburg, Markus, 58093 Hagen, DE
Erfinder Rensburg, Markus, 58093 Hagen, DE
Vertreter Sawodny, M., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 89073 Ulm
DE-Anmeldedatum 01.08.2006
DE-Aktenzeichen 102006035805
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse E04F 15/04(2006.01)A, F, I, 20060801, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Bohlenverbindungselement (1), das dazu geeignet ist, zwei Bohlen (100, 102), die in einem Übergangsbereich (13) parallel zueinander liegen, gegen Schüsseln zu sichern,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bohlenverbindungselement (1) ein einstückiges, flaches Element in der Form eines Quaders mit drei Bereichen (3, 5, 7) ist,
dessen erster Bereich (3) zum Untergreifen (9) der ersten Bohle (100) gestaltet ist,
dessen zweiter Bereich (5) zum Untergreifen (11) der zweiten Bohle (102) gestaltet ist,
und dessen dritter Bereich (7) zum Überspannen des Übergangsbereichs (13) geformt ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungselement, das dazu verwendet werden kann, zu verlegende Bohlen miteinander gegen Schüsseln zu verbinden.

Bohlen sind in der Regel längliche, stabförmige Bauteile, die häufig parallel zueinander verlegt werden, um eine Abdeckung oder eine Lauffläche wie eine Terrasse zu schaffen. Die Bohlen sind in der Regel aus Holz. Holz ist ein in seiner Ausdehnung arbeitendes Material. Aufgrund von Umwelteinflüssen können die Bohlen sich gegenseitig aufwerten, das wird in der Fachwelt als Schüsseln bezeichnet. Selbst wenn zwei Bohlen nicht über ihre gesamte Länge parallel zueinander verlaufen, sondern nur abschnittsweise parallel angeordnet worden sind, kann das Schüsseln auftreten. Um das Schüsseln zu vermeiden, sind aus dem Stand der Technik Verbindungselemente bekannt, die an der Bohlenunterseite, der Verleg- oder Laufflächenseiten abgewandten Seite, so befestigt werden, dass im verlegten Zustand die Bohlenverbindungselemente von der Nutzfläche her nicht mehr sonderlich auffallen. Die Verbindungselemente greifen in der Regel in dem Bereich der Parallelität der beiden Bohlen an. Die Bohlenoberseite ergibt somit eine einheitliche Oberfläche.

Aus der DE 203 07 074 ist ein Verbindungselement für Platten aus Holzwerkstoffen bekannt geworden, das einen ersten Bereich zum Untergreifen der ersten Platte, einen zweiten Bereich zum Untergreifen der zweiten Platte und einen dritten Bereich zum Überspannen des Übergangsbereiches aufweist.

Weitere Verbindungselemente sind aus der DE 297 02 018 und der US 6,339,908 bekannt geworden.

Ein interessantes System, das aus zwei Elementen bestehen muss, ist aus der EP 1 635 008 A2 bekannt. Die Verbindungsteile werden dort als Y-förmig beschrieben, deren Fortsätze so unter die vorher montierte Bohle gleiten müssen, dass sie in der Y-Ausnehmung des zuvor montierten Verbindungsteils zu liegen kommen. Die Druckschrift führt detailliert auf, mit welchen aufwändigen sieben Schritten die beiden Verbindungsteile so befestigt werden können, dass sie richtig zur Anlage kommen.

Bauhandwerker greifen gerne zu Hilfsmitteln und Werkzeugen, die nicht sonderlich kompliziert in der Anwendung sind. Daher verlangen diese nach Verbindungselementen, mit denen einfach umzugehen ist und nicht genau aufgelistete Schritte zu befolgen sind, damit die exakte Positionierung zweier Elemente, die ineinander eingreifen müssen, hergestellt werden kann.

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch ein Bohlenverbindungselement nach Hauptanspruch gelöst. Eine geeignete Verwendung ist aus Anspruch 10 zu entnehmen. Die Unteransprüche stellen geeignete Ausgestaltungen dar.

Die Bohlen oder ähnliche Holzbauelemente werden in der Regel von einem Holzgroß- oder -zwischenhändler bezogen. Das Bohlenverbindungselement kann von einer weiteren Stelle beigestellt werden, zum Beispiel einem Eisenwarenhändler. Im verbauten Zustand soll das Bohlenverbindungselement das Schüsseln von zwei Bohlen verhindern.

Das erfindungsgemäße Bohlenverbindungselement ist ein flaches Element, das nur einstückig, ohne eine Interaktion mit einem ähnlichen Element zu bilden, zu verbauen ist. Das Bohlenverbindungselement hat insgesamt die Form eines Quaders, wobei einzelne Bereiche gewisse Ausnehmungen und Einbuchtungen aufweisen. Der Gesamteindruck ist quaderförmig. Das einstückige, flache Element ist dazu geeignet, auf der Unterseite zweier Bohlen angeordnet zu werden. Daher bietet das Bohlenverbindungselement drei Bereiche. Der erste Bereich dient zum Untergreifen unter die erste Bohle. Ein zweiter Bereich dient zum Untergreifen unter eine zweite Bohle. Die Bohlen werden häufig mit Fugen verlegt, in denen Fugenanschlagshölzer angeordnet sein können. Das flache Element bietet somit einen dritten Bereich, der den Übergangsbereich zwischen der ersten Bohle und der zweiten Bohle überspannt. Das Bohlenverbindungselement wirkt von sich heraus, es entfaltet seine Wirkung zusammen mit zwei Bohlen, nicht jedoch durch Rückgriff auf ein weiteres Bohlenverbindungselement gleichartiger Struktur.

Der erste und der zweite Bereich können als Untergreifsabschnitte bezeichnet werden. Sie untergreifen unter die Bohlen. Jeder Bereich ist selbst als ein zusammenhängendes Stück gestaltet. Der erste und der zweite Bereich wirken sehr ähnlich, in ihrer Länge können sie voneinander abweichen. Zwischen den beiden Bereichen setzt sich der dritte, der Überspannbereich, förmlich ab. Das intuitiv gestaltete Bohlenverbindungselement ist ohne langwierige Einweisungen verarbeitbar.

Weil in der Regel die einzelnen Bohlen gleiche Dicken aufweisen, sind die Höhen des ersten und zweiten Bereichs nahezu gleich hoch, als Ausnahme können die Randbereiche gelten, die zum Beispiel abgefast sein können. Somit bieten die Bohlenverbindungselemente, die einseitig befestigt sein können, eine waagerechte Auflagefläche durch ihren zweiten Bereich.

Mehrere Bohlenverbindungselemente, die nebeneinander beabstandet angeordnet sein können, schaffen eine Ebene, auf der die Unterseite der nächsten Bohle aufliegen kann. Die Bohlenverbindungselemente sind zusammenhängend, also ungeteilt, und biegesteif. Die zusätzliche Verbindungsebene zwischen den Bohlen verhindert das Schüsseln.

Aufgrund von Temperatur- und Feuchtigkeitsausdehnungen können die Bohlen unterschiedliche Abmessungen annehmen. Daher ist zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich des Bohlenverbindungselements ein dritter Bereich geschaffen worden, der als Dehnungsglied die beiden Bereiche überspannen kann. Das Dehnungsglied setzt sich aus Federelementen zusammen. Die Federelemente können als hochgestellte, mäandernde Dehnungskörper betrachtet werden, die häufig aus Blech hergestellt sind. Die Höhe der Dehnungsfedern entspricht nahezu der Dicke der ersten und zweiten Bereiche. Die Federn sind somit ein wenig schmäler als die Höhe der ersten und zweiten Bereiche. Die Federn haben unterschiedliche Orientierungsrichtungen. Sie bilden ein zieharmonikaähnliches Gebilde. Der zwischen den Blechen liegende Freiraum dient zur Längenanpassung der Federn. Durch die Längenanpassung der Federn kann die Beabstandung des ersten und zweiten Bereichs in Längsrichtung angepasst werden.

In dem ersten und zweiten Bereich sind Durchgangslöcher vorgesehen. Die Durchgangslöcher durchstoßen die Höhe der Bohlenverbindungselemente. Die Durchgangslöcher können eine ovale Form haben. Zwischen den Durchgangslöchern sind Aussparungen vorgesehen. Die Aussparungen haben abschnittsweise die Kontur der benachbarten Durchgangslöcher. Auch die Aussparungen erstrecken sich in Höhenrichtung. Einige der Durchgangslöcher können zur Aufnahme von Befestigungselementen wie Schrauben oder Nägel ausgestaltet sein, mit denen das Bohlenverbindungselement, vorzugsweise einseitig, an einer Seite der Bohle befestigt werden kann. Der andere Untergreifsabschnitt, der nicht an der Bohle befestigt ist, bildet eine schwimmende Verbindung mit der zweiten Bohle. Die Bereiche, auf denen die Bohlen aufliegen, können nach einer vorteilhaften Weiterbildung eine Oberflächenrippung aufweisen. Das Bohlenverbindungselement ist mechanisch sehr stabil, es biegt sich selbst nur unter besonderer Krafteinwirkung.

Auch ist das Bohlenverbindungselement leicht zu verwenden. Das einstückige Bohlenverbindungselement untergreift zwei Bohlen. Die erste Bohle wird fixiert untergriffen, die zweite Bohle schwimmend.

Wenn eine größere Fläche aus Bohlen verlegt werden soll, so werden immer zwei Bohlen mit einem Bohlenverbindungselement gegen Schüsseln gesichert. Versetzt zum ersten Bohlenverbindungselement kann ein weiteres Bohlenverbindungselement angeordnet werden. Hierbei muss der Handwerker nicht auf die genaue Positionierung des früheren Bohlenverbindungselements aufpassen. Eine Montage auf Sicht ohne besondere Justiermaßnahmen ist möglich.

Die Erfindung kann noch leichter verstanden werden, wenn Bezug auf die 1 bis 4 genommen wird, wobei

1 bis 3 das Bohlenverbindungselement aus verschiedenen Perspektiven darstellen, während 4 das Bohlenverbindungselement in seitlicher Ansicht mit stilisiert abgebildeten Bohlen darstellt.

Im Folgenden werden alle vier 1 bis 4 mit ein und dem gleichen Bezugszeichen gleichzeitig beschrieben. Das Bohlenverbindungselement 1 umfasst drei Bereiche, einen ersten Bereich 3, einen zweiten Bereich 5 und einen dritten Bereich 7. Der erste Bereich 3 und der zweite Bereich 5 gestalten sich als ein erster Untergreifbereich 9 und ein zweiter Untergreifbereich 11. Der dazwischen angeordnete dritte Bereich 7 gilt als Übergangsbereich 13. Die Bereiche 3, 5, 7 sind zusammenhängend. Der erste Bereich 3 endet an einem Ende, dem ersten Ende 17, und der zweite Bereich 5 endet an einem zweiten Ende 19. Die den Enden 15, 17 abgewandten Seiten gehen in den nächsten, benachbarten Bereich 3, 5, 7 über. Der erste Bereich 3 und der zweite Bereich 5 haben eine gewisse Höhe H. Die beiden Bereiche 3, 5 können aber in ihrem Umfangsbereich 15 etwas von der Höhe abweichen. Ebenso können die beiden Randbereiche 21, 23 der beiden Bereiche 3, 5 mit einer geringeren Höhe ausgestaltet sein. Insgesamt betrachtet wirkt aber die Länge L des Bohlenverbindungselements 1 so, als ob es eine gleichbleibende Höhe H hätte. Hierzu etwas verringert durch die Höhe H1 setzt sich der Übergangsbereich 13 ab. An den ersten Randbereich 21 des ersten Bereichs 3 und an den zweiten Randbereich 23 des zweiten Bereichs 5 folgen die erste und zweite Anlagefläche 25, 27, auf denen die erste Bohle 100 und die zweite Bohle 102 angeordnet sein können. Zwischen den beiden Bereichen 3, 5 ist ein Dehnungsglied 29 angebunden, das aus zwei Federn 31, 33 besteht. Der Übergangsbereich ist durch die Federn 31, 33 elastisch, nachgiebig. Die Federn sind jeweils an dem ersten und an dem zweiten Bereich 3, 5 durch eine erste Federanbindung 35 und eine zweite Federanbindung 37 angebunden. Zwischen den beiden Federn 31, 33 bildet sich ein Freiraum 39 aus. Die Länge der Feder 31 bzw. 33 sorgt für die Beabstandung 41 des ersten und des zweiten Bereichs 3, 5. Durch die zieharmonikaartige Anbindung des ersten und zweiten Bereichs 3, 5 lässt sich der zwischen den Federn 31, 33 aufgespannte Freiraum 39 verändern. Hierdurch wird die Entfernung der Bereiche reduziert oder erhöht. Der erste und der zweite Bereich 3, 5 weisen Durchgangslöcher 43, 45 und Aussparungen 51, 53 auf. Daneben gibt es noch speziell ausgebildete Schraubenöffnungen 55, 57. Die Durchgangslöcher 43, 45, die Aussparungen 51, 53 und die Schraubenöffnungen 55, 57 sind zueinander jeweils versetzt. Sie wirken also alternierend. Dort, wo die Schraubenöffnungen 55, 57 in den Anlageflächen 25, 27 vorgesehen sind, können Oberflächenrippungen 59 vorgesehen sein, die die Anlage der Bohlen 100, 102 erleichtern. Neben den Aussparungen 51, 53 sind von der Unterseite des Bohlenverbindungselements 1 zugängliche Leerräume 61, 63 angeordnet, die länglich voneinander unterteilt durch stabförmige Stege 65, 67 einen Abstand zwischen den Durchgangslöchern 43, 45 und den Schraubenöffnungen 55, 57 erzeugen. Die Aussparungen 51, 53 haben abschnittsweise die Kontur ihrer benachbarten Durchgangslöcher 43, 45. Die Abschnittskonturen 47, 49 sind somit den Durchgangslöchern 43, 45 nachgebildet. Wird das Bohlenverbindungselement seitlich betrachtet, so wirkt das Bohlenverbindungselement 1 mit seiner Länge L und seiner nahezu konstanten Höhe H, bis auf den Übergangsbereich 13 mit seiner Höhe H1, und der nahezu konstanten Breite B, bis auf die Umfangsbereiche 15 und die Randbereiche 21 und 23, als quaderförmiger Block. Auch wirken der erste Bereich 3 und der zweite Bereich 5 mit ihren jeweiligen Längen L1 und L2 ebenfalls als quaderförmige, flache, länglich ausgestreckte Blöcke. Jeder der Bereiche 3, 5, 7 ist aufgrund der geometrischen Formen voneinander abgesetzt. Alle Bereiche 3, 5, 7 sind zusammenhängend. Es bildet sich ein einziges Bohlenverbindungselement 1. Auf dem Bohlenverbindungselement 1 liegen eine erste Bohle 100 und eine zweite Bohle 102 auf. In der Fuge zwischen den beiden Bohlen 100, 102 kann eine Fugenleiste 104 angeordnet sein. Das längliche Bohlenverbindungselement 1, das durch seine schmälere Breite gegenüber der deutlich längeren Länge L eine stabförmige Erscheinung hat, verhindert das Verkanten der Bohlen 100, 102, die parallel zur Ebene E angeordnet sind, die durch die gesamte Länge L des Bohlenverbindungselements 1 gebildet werden kann. Die Längen L1 des ersten Bereichs 3 und L2 des zweiten Bereichs 5 fallen mit der Ebene des Bohlenverbindungselements 1 zusammen. Somit bildet sich insgesamt ein ebenes, nur in wenigen Abschnitten minimal zurückgesetztes, einstückiges, flaches Bohlenverbindungselement 1, das mit zwei Bohlen und ggf. einer Leiste zusammenwirkt, ohne eines weiteren Bohlenverbindungselements zu benötigen, um ein Schüsseln zu unterbinden.

Auch wenn nur ein einziges Bohlenverbindungselement graphisch dargestellt worden ist, versteht jeder Fachmann, dass die funktionell beschriebenen Bereiche 3, 5, 7 in ihrer Ausgestaltung anders geformt sein können, solange sie die Anlageflächen für die Bohlen bieten bzw. einen anpassbaren Dehnungsbereich aufweisen. So sind auch andere Arten von Dehnungs- und Dämpfungselementen vorstellbar. Durch die strukturelle Formung des Bohlenverbindungselements 1 muss kein weiteres Bohlenverbindungselement in das Element eingreifen oder einhaken, das Verbindungselement verhindert das Schüsseln, ohne die Aktion eines weiteren Bohlenverbindungselements durch seine Einstückigkeit und seine Einteiligkeit.

1
Bohlenverbindungselement
3
Erster Bereich
5
Zweiter Bereich
7
Dritter Bereich
9
Erster Untergreifbereich
11
Zweiter Untergreifbereich
13
Übergangsbereich
15
Umfangsbereich
17
Erstes Ende
19
Zweites Ende
21
Erster Randbereich
23
Zweiter Randbereich
25
Erste Anlagefläche
27
Zweite Anlagefläche
29
Dehnungsglied
31
Erste Feder
33
Zweite Feder
35
Federanbindung an ersten Bereich
37
Federanbindung an zweiten Bereich
39
Freiraum
41
Beabstandung des ersten und zweiten Bereichs
43
Durchgangsloch
45
Durchgangsloch
47
Abschnittskontur
49
Abschnittskontur
51
Aussparung
53
Aussparung
55
Schrauböffnung
57
Schrauböffnung
59
Oberflächenrippung
61
Leerraum
63
Leerraum
65
Steg
67
Steg
100
Erste Bohle
102
Zweite Bohle
104
Leiste
L
Länge des Bohlenverbindungselements
L1
Länge des ersten Bereichs
L2
Länge des zweiten Bereichs
H
Höhe des Bohlenverbindungselements
H1
Höhe des Übergangsbereich
B
Breite des Bohlenverbindungselements
E
Ebene


Anspruch[de]
Bohlenverbindungselement (1), das dazu geeignet ist, zwei Bohlen (100, 102), die in einem Übergangsbereich (13) parallel zueinander liegen, gegen Schüsseln zu sichern,

wobei

das Bohlenverbindungselement (1) ein einstückiges, flaches Element in der Form eines Quaders mit drei Bereichen (3, 5, 7) ist,

dessen erster Bereich (3) zum Untergreifen (9) der ersten Bohle (100) gestaltet ist,

dessen zweiter Bereich (5) zum Untergreifen (11) der zweiten Bohle (102) gestaltet ist, und

dessen dritter Bereich (7) zum Überspannen des Übergangsbereichs (13) geformt ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Übergangsbereich (13) zum Überspannen als Dehnungsglied (29) zwischen dem ersten und zweiten Bereich (3, 5) ausgestaltet ist.
Bohlenverbindungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Bereich (3, 5), die Untergreifsabschnitte (9, 11), der Form nach jeweils als ein zusammenhängendes Stück ähnlich gestaltet sind, wobei vorzugsweise die Längen (L1, L2) der Bereiche (3, 5) voneinander abweichen, während sich der Überspannbereich (13) förmlich von den ersten beiden Bereichen (3, 5) absetzt. Bohlenverbindungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohlenverbindungselement (1) einteilig ausgestaltet ist, das in seiner Höhe (H) entlang seiner Länge (L, L1, L2) im Umfangsbereich (15) in dem ersten und zweiten Bereich (3, 5), mit Ausnahme von Randbereichen (21, 23), konstant ist. Bohlenverbindungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anlageflächen (25, 27) zum Auflegen der Unterseiten der Bohlen (100, 102) an den gegenüberliegenden Enden (17, 19) des einstückig zusammenhängenden Bohlenverbindungselements (1) angeordnet sind, das ungeteilt und biegesteif eine durch das Bohlenverbindungselement (1) begrenzte Ebene (E) parallel zu nebeneinander anzuordnen Bohlen (100, 102) so bildet, dass das Schüsseln einer Bohle (100) gegenüber einer benachbarten Bohle (102) durch die Ebene (E) des Bohlenverbindungselements (1) unterbindet. Bohlenverbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dehnungsglied (29) aus zwei mäandernden, parallel zu einander verlaufenden Federn (31, 33) gebildet ist, deren Höhen (H1) vorzugsweise nahezu die Höhe (H) des Bohlenverbindungselements (1) erreichen. Bohlenverbindungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dehnungsglied (29) aus zwei gegenläufig ausgestalteten, konkav nach Außen, einen zwischen ihnen liegenden Freiraum (39) aufspannenden Ziehharmonikablechen gebildet ist, das durch seine Dehnungsbewegung die Beabstandung (41) des ersten und zweiten Bereichs (3, 5) in Längsrichtung (L) anpasst. Bohlenverbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Bereich (3, 5), vorzugsweise ovale, Durchgangslöcher (43, 45) in Richtung der Höhe (H) des Bohlenverbindungselements (1) aufweist, zwischen denen die Durchgangslöcher (43, 45) in ihren Abschnittskonturen (47, 49) nachbildende Aussparungen (51, 53) in Höhenrichtung (H) vorhanden sind, die das Bohlenverbindungselement (1) verstärken. Bohlenverbindungselement (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Anlageflächen (25, 27) Schrauböffnungen (55, 57) mit

Ausnehmungen zur Aufnahme von Senkkopfschrauben vorhanden sind, die zueinander versetzt angeordnet sind,

und wenigstens eine Seite der Bohlenverbindungselemente (1) im Bereich der Anlageflächen (25, 27) Oberflächenrippungen (59) aufweisen,

wobei die Unterseite des Bohlenverbindungselements (1) Leerräume (61, 63) bietet, die voneinander durch Stege (65, 67), die die gleiche Höhe (H) wie das Bohlenverbindungselement (1) insgesamt haben, begrenzt sind.
Verwendung eines Bohlenverbindungselements (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohlenverbindungselement (1) an zwei Bohlen (100, 102) anliegt und so einstückig durch seine Biegesteifigkeit das Schüsseln unterbindet. Verwendung mehrer Bohlenverbindungselements (1) nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, das jeweils ein Bohlenverbindungselement (1) zwei Bohlen (100, 102) gegen Schüsseln sichert, wobei das

Bohlenverbindungselement für die nächste Bohle versetzt in gleicher Richtung zu dem vorhergehenden Bohlenverbindungselement (1) angeordnet ist und jedes Bohlenverbindungselement nur mit einer Bohle über Fixierelemente wie Schrauben oder Nägel verbunden ist, während eine schwimmende Anlage zur zweiten Bohle gegeben ist.






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