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Dokumentenidentifikation DE202006008639U1 08.11.2007
Titel Vorrichtung zur Erfassung des Gewichts von Gegenständen, insbesondere von Obst oder Gemüse
Anmelder Daas, Kamal, Tira Triengle, IL
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202006008639
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.11.2007
Registration date 04.10.2007
Application date from patent application 31.05.2006
IPC-Hauptklasse G01G 9/00(2006.01)A, F, I, 20060531, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung des Gewichtes von Gegenständen, insbesondere von Obst oder Gemüse.

Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise als in der Hand zu haltende Geräte bekannt, mittels derer Obst oder Gemüse von der Pflanze abgetrennt und anschließend einer Wägung unterzogen werden kann. Ein Nachteil bei diesen vorbekannten Vorrichtungen besteht darin, dass die Gewichtserfassung insofern ungenau ist, als dass sie von der Position abhängt, in der der Bediener die Vorrichtung hält.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass eine besonders genaue Gewichtserfassung möglich ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Danach ist vorgesehen, dass die beispielsweise als Kraftaufnehmer ausgeführten Mittel zur Erfassung des Gewichts derart angeordnet sind, dass sie in unterschiedliche Richtungen wirkende Kräfte erfassen. Vorgesehen sein kann beispielsweise, dass zwei Kraftaufnehmer vorgesehen sind, von denen einer eine erste Kraft und ein weiterer eine zweite Kraft erfaßt, die zu der ersten Kraft senkrecht oder auch in einem anderen Winkel wirkt. Das resultierende Gewicht lässt sich dann aus den jeweiligen Gewichten bzw. Kräften erfassen, die durch die Mittel zur Erfassung des Gewichts aufgenommen werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann einen Krafteinleitungspunkt aufweisen, an dem die Gewichtskraft beispielsweise des Obstes oder Gemüses wirkt. Der Krafteinleitungspunkt kann beispielsweise durch eine Greifvorrichtung oder durch eine Auflage gebildet werden, an der der zu wiegende Gegenstand bzw. ein mit diesem in Verbindung stehendes Element, beispielsweise der Stiel des Gemüses anliegt. Der Krafteinleitungspunkt kann unmittelbar oder mittelbar mit den Mitteln zur Erfassung des Gewichtes in Verbindung stehen. Der Begriff „Gegegenstand" kennzeichnet gemäß der Erfindung auch mit diesem als solchen in Verbindung stehenden Elemente, wie z.B. den Stiel einer Frucht, deren Gewicht zu messen ist.

In weiterer Ausgestaltung kann ein Kraftübertragungselement vorgesehen sein, das mit den Mitteln zur Erfassung des Gewichtes in Verbindung steht und das den Krafteinleitungspunkt aufweist oder mit diesem in Verbindung steht. An dem genannten Krafteinleitungselement kann die Greifvorrichtung zum Greifen des Gegenstandes und/oder die Auflage angeordnet sein, an der der Gegenstand anliegt.

Das Kraftübertragungselement kann relativ zu den Mitteln zur Erfassung des Gewichtes und/oder zu dem Gehäuse der Vorrichtung bewegbar angeordnet sein. Denkbar ist beispielsweise, dass das Kraftübertragungselement in dessen Längsrichtung geringfügig relaltiv zu dem oder den Kraftaufnehmern und/oder zu dem Gehäuse der Vorrichtung verschiebbar ist. Denkbar ist auch, dass das Krafteinleitungslement relaltiv zu dem oder den Kraftaufnehmern und/oder zu dem Gehäuse der Vorrichtung drehbar angeordnet ist.

Die Auflage kann beispielsweise als Stange oder Rolle ausgeführt sein. Grundsätzlich sind auch beliebige andere Auflagen denkbar. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Stiel der Frucht bzw. des Obstes oder Gemüses an der Auflage anliegt und sodann das Gewicht ermittelt wird. Eine derartige Auflage ermöglicht die Gewichtsermittlung, bevor die Frucht von der Pflanze abgetrennt wird.

Die Vorrichtung kann eine Führungseinrichtung aufweisen, die derart angeordnet ist, dass sie ein Anliegen des Gegenstandes an dem Krafteinleitungspunkt bewirkt. Die Führungseinrichtung kann aus einer Klemmeinrichtung zum Fixieren des Gegenstandes bestehen. Auch andere Führungseinrichtungen sind denkbar.

Die Führungseinrichtung ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung oberhalb des Krafteinleitungspunktes, insbesondere oberhalb der Stange oder Rolle angeordnet.

Eine Ausführung der Klemmeinrichtung sieht vor, dass diese aus einer ersten Rolle oder Stange und aus einer zweiten Rolle oder Stange besteht, die aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind. Der zu wiegende Gegenstand bzw. ein damit in Verbindung stehendes Teil, beispielsweise der Stiel einer Gurke oder einer sonstigen Frucht, kann in der Klemmeinrichtung aufgenommen werden, die derart angeordnet ist oder werden kann, dass der Gegenstand bzw. der Stiel an der Auflage anliegt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Vorrichtung Mittel zur Anzeige des Gewichtes oder der Gewichtsklasse des Gegenstandes aufweist. Die Mittel können beispielsweise als akustische oder optische Einrichtung ausgeführt sein, die dem Bediener der Vorrichtung anzeigen, welches Gewicht der Gegestand aufweist oder in welche Gewichtsklasse der Gegenstand fällt.

Weiterhin können Mittel zum Erzeugen eines Barcodes und/oder Aufbringen eines Barcodes auf den Gegenstand vorgesehen sein, wobei der Barcode das Gewicht oder die Gewichtsklasse des Gegenstandes kennzeichnet. Der Barcode kann entsprechend des Gewichtes oder der Gewichtsklasse erzeugt bzw. ausgewählt werden. Die Erzeugung und/oder das Aufbringen des Barcodes kann manuell oder automatisch erfolgen.

Vorzugsweise handelt es sich bei der Vorrichtung um eine handgehaltene Vorrichtung.

Die Vorrichtung weist vorzugsweise Mittel zum Ernten von Obst oder Gemüse und dergleichen auf. Diese Mittel können beispielsweise als Messer oder Schere ausgeführt sein. Denkbar ist, dass die Mittel automatisch aktiviert werden, wenn das vor dem Abtrennen festgestellte Gewicht einem Sollwert entspricht oder einer Soll-Gewichtsklasse liegt. Grundsätzlich ist selbstverständlich ebenfalls eine manuelle Betätigung der Mittel denkbar.

Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrrichtung mit Mitteln zur Erfassung des Gewichts von Gegenständen, insbesondere von Obst oder Gemüse, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie einen Krafteinleitungspunkt und eine Führungseinrichtung aufweist, die relativ zu dem Krafteinleitungspunkt derart angeordnet ist, dass sie ein Anliegen des Gegenstandes an dem Krafteinleitungspunkt bewirkt. Die Vorrichtung ist vorzugsweise gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1 bis 17 ausgeführt.

Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Bewegung von einem oder mehreren Behältnissen oder Trägern vorzugsweise für Behältnisse, insbesondere zur Aufnahme von Obst oder Gemüse, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vorrichtung eine Führungsstange aufweist, an der sich ein von der Führungsstange abstehender Steg befindet oder in der sich eine Nut befindet, dass die Behältnisse oder die Träger eine Führung aufweisen, in der der Steg aufgenommen ist, oder einen Vorsprung aufweisen, der in der Nut der Führungsstange aufgenommen ist und dass die Behältnisse oder Träger relativ zu der Führungsstange verschwenkbar sind. Die Träger können auch für andere Zwecke als zur Aufnahme von Behältnissen dienen. Sie können beispieslsweise als Aufnahme für beliebige, an unterschiedliche Stellen zu transportierende Gegenstände dienen.

Die Behältnisse können beispielsweise zur Aufnahme von Obst oder Gemüse dienen, die mittels der Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18 abgeerntet wurden.

Die Behältnisse oder Träger können um eine Achse verschwenkbar sein, die zu der Längsachse der Führungstange parallel verläuft oder mit dieser zusammenfällt.

Das oder die Behältnisse oder Träger können mittels Gleit- oder Wälzlagern auf der Führungsstange gelagert sein.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Behältnisse oder Träger von der Führungsstange lösbar ausgeführt sind und/oder dass in den Trägern Behältnisse zur Aufnahme der Gegenstände angeordnet sind, die aus den Trägern entnehmbar sind.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

1: eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erfassung des Gewichts von Obst oder Gemüse gemäß der Erfindung,

2-6: unterschiedliche Ansichten der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Bewegung mehrerer Träger zur Aufnahme von Behältnissen,

7-10: unterschiedliche Ansichten des Verlaufes der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Bewegung mehrerer Träger in unterschiedlichen Ausführungsformen und

11: eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Bewegung von Gegenständen.

1 zeigt eine Vorrichtung zum Wiegen und Ernten von Obst oder Gemüse in einer Seitenansicht (linke Darstellung) und in einer Ansicht von der Schmalseite (rechte Darstellung).

Die Vorrichtung weist ein Gestell oder Gehäuse 12 auf, an dem ein erster Griff 12' angeordnet ist. An dem Gehäuse 12 befindet sich ein erster Kraftaufnehmer 30, der derart angeordnet ist, dass er gemäß 1 vertikal nach unten wirkende Kräfte erfaßt. Des weiteren ist an dem Gehäuse 12 ein zweiter Kraftaufnehmer 20 angeordnet, der Kräfte mißt, die gemäß 1 horizontal wirken.

Das Bezugszeichen 40 kennzeichnet ein Kraftübertragungselement, das in seinem links dargestellten Endbereich um die Achse 41 geringfügig verschwenkbar ist. In dem rechts dargestellten Endbereich befindet sich eine Rolle 60, deren Funktion unten näher erläutert wird.

Das Kraftübertragungselement 40 ist relativ zu dem Gehäuse 12 geringfügig in horizontaler Richtung bewegbar ausgeführt, wobei die Lagerung mittels der Lagerelemente 42 durchgeführt wird, bei denen es sich um spitz zulaufende Elemente, z.B. Platten oder Nadeln handelt, die an Nuten des Kraftübertragungselementes 40 angeordnet sind und relativ zu dem Gehäuse 12 und auch relativ zu dem Kraftübertragungselement 40 geringfügig verschwenkbar sind, so dass eine geringfügige Bewegung des Kraftübertragungselementes 40 gemäß 1 in horizontaler Richtung möglich ist.

An dem rechten Endbereich des Kraftübertragungselementes 40 gemäß 1, linke Darstellung befindet sich ferner ein Greifelement, das hier nicht näher dargestellt ist und das dazu dient, den Stiel zu erfassen, an dem das zu erntende Obst oder Gemüse hängt.

Die Vorrichtung gemäß 1 umfasst des Weiteren einen Hebel 12'', der relativ zu dem Hebel 12' schwenkbar gelagert ist und der federbelastet ist, so dass er in nicht betätigten Zustand der Vorrichtung in der in 1 dargestellten Position verbleibt.

Im oberen Endbereich der Hebel 12', 12'' befindet sich jeweils eine Walze 70, 80, die drehbar oder fest angeordnet sein kann und die in einem Langloch im Endbereich der Hebel 12', 12'' angeordnet ist.

Soll das Gewicht beispielsweise einer Gurke bestimmt werden, wird deren Stiel zwischen die Walzen 70, 80 positioniert und sodann der Hebel 12'' betätigt, so dass der Stiel zwischen den Walzen 70, 80 eingeklemmt ist und auf der Rolle 60 aufliegt. Der Stiel wird somit mittels der Klemmvorrichtung gegen die Rolle 60 gedrückt. Auf diese Weise kann das ungefähre Gewicht der Gurke ermittelt werden, bevor diese abgetrennt wird.

Denkbar ist, dass die Vorrichtung eine Steuereinrichtung umfasst, die den Stiel automatisch durchtrennt, sofern festgestellt wird, dass die Gurke dem vorgesehenen Gewicht entspricht oder in die vorgesehene Gewichtsklasse fällt. Selbstverständlich ist ebenfalls denkbar, diesen Vorgang manuell durchzuführen.

Die Abtrennvorrichtung zur Durchtrennung des Stiels, die z.B. aus einem Messer bestehen kann, ist hier nicht näher dargestellt. Sie kann sich in dem in 1 linke Darstellung rechten Endbereich des Elementes 40 befinden.

Wenn das mittels der Kraftaufnehmer 20, 30 festgestellte, resultierende Gewicht in die gewünschte Gewichtsklasse fällt, wird die Frucht abgetrennt, wobei zuvor ein ebenfalls nicht dargestelltes Greifelement aktiviert wird, das sich unterhalb der Schnittstelle befindet. Das Greifelement hält die Frucht nach dem Durchtrennen des Stiels und befindet sich in dem rechts dargestellten Endbereich des Kraftübertragungselementes 40.

Anschließend kann eine genaue Wägung der Frucht, beispielsweise der Gurke, erfolgen, da diese sich dann nicht mehr an der Pflanze befindet. Die Wägung erfolgt ebenfalls mittels der Kraftaufnehmer 20, 30.

Wesentlicher Vorteil der Erfindung ist es, dass zwei Kraftaufnehmer 20, 30 vorgesehen sind, die Kräfte erfassen, die in unterschiedlichen Richtungen wirken. Wird die Vorrichtung gemäß 1 nicht in der dargestellten Position, sondern dazu verschwenkt bzw. schräg gehalten, wird ebenfalls eine genaue Gewichtsermittlung dadurch erreicht, dass nicht nur der Kraftaufnehmer 30, sondern auch der dazu vertikal angeordnete Kraftaufnehmer 20 die Kraft erfaßt. Die resultierende Kraft, die der Gewichtskraft entspricht, ist somit unabhängig von der Lage der Vorrichtung.

Denkbar ist, dass die Vorrichtung beispielsweise in dem Griff 12' oder an anderer Stelle Anzeigen aufweist, die beispielsweise als LEDs ausgeführt sein können und die anzeigen, zu welcher Gewichtsklasse die Frucht gehört. Denkbar ist es, eine grüne, rote und eine gelbe Leuchte anzuordnen, die bestimmte Gewichtsklassen repräsentieren. Die die Frucht erntende Person braucht sodann nur noch die abgetrennte Frucht in ein zughöriges Vorratsbehältnis, das entsprechend farblich markiert sein kann, einzulegen.

Denkbar ist ferner, dass automatisiert oder manuell ein Barcode auf die Frucht aufgeklebt wird, der der entsprechenden Gewichtsklasse entspricht.

2 zeigt eine Vorrichtung zum Bewegen von Behältnissen, in denen die geernteten Früchte, beispielsweise die Gurken abgelegt werden. Die Vorrichtungen 100 weisen Träger 110 zur Aufnahme der Behältnisse auf, die mittels einer Führungsstange 120 geführt werden. An der Führungsstange 120 erstreckt sich radial nach außen der Steg 130, mittels dessen bestimmt wird, ob die Träger 110 relativ zu der Führungsstange 120 vertikal, horizontal oder in einer beliebigen anderen Position angeordnet sind.

Die Träger 110 sind mittels der Wälz- oder Gleitlager 140 relativ zu der Führungsstange 120 verschwenkbar.

3 zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der Linie AA-AA in 2, aus der hervorgeht, dass die Träger 110 Führungselemente 112 aufweisen, die beidseitig des Steges 130 angeordnet sind. Befindet sich der Steg 130 in einer horizontalen Position, wie dies in 3 dargestellt ist, bewirken die Führungselemente 112, dass der Träger 110 senkrecht steht.

4 verdeutlicht, dass ohne weiteres, je nach Position des Steges 130 ein Verschwenken des Trägers 110 möglich ist. 4 verdeutlicht, dass für den Fall, dass der Steg 130 nach unten weist, der Träger 110 entsprechend der Führungselemente 112, die stets an dem Steg 130 anliegen, in die horizontale Position verschwenkt werden kann.

5 zeigt in einer schematischen Darstellung mehrere der nebeneinander angeordneten Träger 110, die mittels der Führungsstange 120 geführt werden. Die Träger 110 können über geeignete Kupplungen miteinander in Verbindung stehen.

Der Antrieb der Träger ist beliebig. Denkbar ist beispielsweise ein Kettenantrieb, ein Riemenantrieb oder sonstige Antriebsmöglichkeiten.

6 zeigt den Träger 110 in der in die horizontale Position verschwenkten Stellung. Aus dieser Darstellung ist erkennbar, dass der Steg 130 der Führungsstange 120 vertikal nach unten ragt, was dazuführt, dass mittels der Führungen 112 der Träger 110 ebenfalls verschwenkt wurde. Über angetriebene Rollen 200 kann nun ein Behältnis bzw. der Inhalt des Trägers 110 zur Seite hin ausgeleert werden.

7 zeigt in einer Draufsicht den Verlauf der Führungsstange 120, die beispielsweise mäanderförmig durch ein Gewächshaus verläuft. An der Führungsstange 120 können eine Vielzahl von Träger 110 längsbeweglich angeordnet sein, die verschiedene Stationen durchlaufen. 7 zeigt im unteren Bereich eine Be- und Entladestation, in der leere Kartons in die Träger 110 eingesetzt und volle Kartons aus den Trägern 110 entnommen werden. 8 zeigt, dass durch entsprechende Anordnung der Führungen beliebige Wege der Träger durchlaufen werden können.

9 zeigt eine Schnittansicht gemäß der Linie BB in 8 und verdeutlicht, dass auch eine vertikale Bewegung der Behälter bzw. der Träger 110 möglich ist.

10 zeigt eine Be- und Entladestation, in der volle Behälter aus den Trägern 110 entnommen und sodann beispielsweise verpackt werden und leere Behälter in die Träger 110 eingesetzt werden. Zu diesem Zweck dienen Schiebevorrichtungen 111, die leere Behälter in die Träger 110 einschieben.

11 verdeutlicht, dass das erfindungsgemäße Transportsystem nicht auf den Transport von Behältnissen beschränkt ist. Vielmehr kann es auch verwendet werden, um beliebige Gegenstände, wie z. B. Rollen an unterschiedliche Positionen zu transportieren.


Anspruch[de]
Vorrichtung (10) mit Mitteln zur Erfassung des Gewichts von Gegenständen, insbesondere von Obst oder Gemüse, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erfassung des Gewichtes derart angeordnet sind, dass sie in unterschiedliche Richtungen wirkende Kräfte erfassen. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erfassung des Gewichtes einen oder mehrere Kraftaufnehmer (20, 30) umfassen. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erfassung des Gewichtes, insbesondere der oder die Kraftaufnehmer (20, 30) derart angeordnet sind, dass sie zueinander senkrecht wirkende Kräfte erfassen. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) einen Krafteinleitungspunkt aufweist, an dem die durch das Gewicht des Gegenstandes hervorgerufene Kraft wirkt und dass der Krafteinleitungspunkt unmittelbar oder mittelbar mit den Mitteln zur Erfassung des Gewichtes in Verbindung steht. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Krafteinleitungspunkt durch eine Greifvorrichtung zum Greifen des Gegenstandes oder durch eine Auflage gebildet wird, an der der Gegenstand anliegt. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kraftübertragungselement (40) vorgesehen ist, das mit den Mitteln zur Erfassung des Gewichtes in Verbindung steht und das den Krafteinleitungspunkt aufweist oder mit diesem in Verbindung steht. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kraftübertragungselement (40) die Greifvorrichtung zum Greifen des Gegenstandes und/oder die Auflage angeordnet ist, an der der Gegenstand anliegt. Vorrichtung (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungselement (40) relativ zu den Mitteln zur Erfassung des Gewichtes und/oder zu dem Gehäuse (12) der Vorrichtung (10) bewegbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage als Stange oder Rolle (60) ausgeführt ist. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) eine Führungseinrichtung aufweist, die derart angeordnet ist, dass sie ein Anliegen des Gegenstandes an dem Krafteinleitungspunkt bewirkt. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung aus einer Klemmeinrichtung zum Fixieren des Gegenstandes besteht. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung oberhalb des Krafteinleitungspunktes, insbesondere oberhalb der Stange oder Rolle (60) angeordnet ist. Vorrichtung (10) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung aus einer ersten Rolle oder Stange (70) und aus einer zweiten Rolle oder Stange (80) besteht, die aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) Mittel zur Anzeige des Gewichtes oder der Gewichtsklasse des Gegenstandes aufweist. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Erzeugen eines Barcodes und/oder Aufbringen eines Barcodes auf den Gegenstand vorgesehen sind, wobei der Barcode das Gewicht oder die Gewichtsklasse des Gegenstandes kennzeichnet. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine in der Hand zu haltende Vorrichtung (10) handelt. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung vorzugsweise als Messer oder Schere ausgeführte Mittel zum Ernten von Obst oder Gemüse und dergleichen aufweist. Vorrichtung (10) mit Mitteln zur Erfassung des Gewichts von Gegenständen, insbesondere von Obst oder Gemüse, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) einen Krafteinleitungspunkt und eine Führungseinrichtung aufweist, die relativ zu dem Krafteinleitungspunkt derart angeordnet ist, dass sie ein Anliegen des Gegenstandes an dem Krafteinleitungspunkt bewirkt. Vorrichtung (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) gemäß dem kennzeichnenden Teil eines der Ansprüche 1 bis 17 ausgeführt ist. Vorrichtung (100) zur Bewegung von einem oder mehreren Behältnissen oder Trägern (110) vorzugsweise für Behältnisse, insbesondere zur Aufnahme von Obst oder Gemüse, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (100) eine Führungsstange (120) aufweist, an der sich ein von der Führungsstange (120) abstehender Steg (130) befindet oder in der sich eine Nut befindet, dass die Behältnisse oder die Träger (110) eine Führung (112) aufweisen, in der der Steg (130) aufgenommen ist, oder einen Vorsprung aufweisen, der in der Nut der Führungsstange (120) aufgenommen ist und dass die Behältnisse oder Träger (110) relativ zu der Führungsstange (120) verschwenkbar sind. Vorrichtung (100) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnisse oder Träger (110) um eine Achse verschwenkbar sind, die zu der Längsachse der Führungstange (120) parallel verläuft oder mit dieser zusammenfällt. Vorrichtung (100) nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Behältnisse oder Träger (110) mittels Gleit- oder Wälzlagern (140) auf der Führungsstange (120) gelagert sind. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnisse oder Träger (110) von der Führungsstange (120) lösbar ausgeführt sind und/oder dass in den Trägern (110) Behältnisse zur Aufnahme der Gegenstände angeordnet sind, die aus den Trägern (110) entnehmbar sind.






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