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Dokumentenidentifikation DE202007010550U1 08.11.2007
Titel Antennenanordnung
Anmelder Chang, Min-Hwei, Ba-Der City, Taoyuan, TW
Vertreter Haft, von Puttkamer, Berngruber, Karakatsanis, 81669 München
DE-Aktenzeichen 202007010550
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.11.2007
Registration date 04.10.2007
Application date from patent application 28.07.2007
IPC-Hauptklasse H01Q 1/12(2006.01)A, F, I, 20070728, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01Q 1/42(2006.01)A, L, I, 20070728, B, H, DE   H01Q 11/12(2006.01)A, L, I, 20070728, B, H, DE   H02G 11/02(2006.01)A, L, I, 20070728, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung, insbesondere eine Antennenanordnung, die aus einem Wickelmechanismus, einer Antenne und einem Positionierelement zusammensetzbar ist, um eine praktische Verwendung, eine einfache Aufbewahrung sowie eine leichte Auswechslung zu ermöglichen. Außerdem ist sie mit allen Antennen o.ä. kompatibel.

Zur Zeit werden immer häufiger GPS-basierte (Global Positioning System) Navigationssysteme in Autos eingesetzt. Neben der genauen Positionierung zur Erhöhung der Navigation, arbeitet das GPS-basierte Navigationssystem auch im Zusammenwirken mit PDAs, Handys, usw. In manchen Gegenden wie in Europa wurde TMC (Trafic Message Channel) im Zusammenwirken mit dem GPS-basierten Navigationssystem eingesetzt. Durch die FM-Echtzeit-Verkehrsnachricht im Zusammenwirken mit einem Empfangsgerät, in dem relevante Softwares eingebaut sind, kann das GPS-basierte Navigationssystem mit der Rundfunk-Verkehrsnachricht verknüpft werden, um eine optimale Navigation zu ermöglichen. Das GPS-Navigationsgerät erfordert aber eine Antenne. Die herkömmliche Antennenanordnung ist unmittelbar im GPS-Navigationsgerät vorgesehen, damit das GPS-Navigationsgerät angepasste Signale empfangen kann, durch welche erwünschte Nachrichten erhältlich sind. Die Antennenanordnung kann zwar die Informationen erhalten. Dabei wird jedoch das Äußere der Antennenanordnung beeinträchtigt. Außerdem kann sie nur mit Schwierigkeiten aufbewahrt und positioniert werden. Daher erfordert sie weitere Verbesserungen.

Durch die Erfindung wird eine Antennenanordnung geschaffen, die aus einem Wickelmechanismus, einer Antenne und einem Positionierelement zusammensetzbar ist, wobei die Antenne beweglich auf den Wickelmechanismus aufgewickelt ist, was zum praktischen Ein- und Ausfahren der Antenne je nach Bedarf führt. Außerdem ist das Positionierelement beweglich am unteren Gehäuse des Wickelmechanismus angebracht, wodurch sich die erfindungsgemäße Antennenanordnung mit dem als Saugplatte oder Klammer ausgeführten Positionierelement irgendwo im Auto schnell anbringen lässt. Mit dem am anderen Ende der Antenne angebrachten Anschlusskopf kann die im Wickelmechanismus gewickelte Antenne bis hin zu einem im Auto vorgesehenen GPS-Navigationsgerät gezogen und mit diesem verbunden werden, um einen optimalen Datenempfang zu ermöglichen. Insgesamt können eine praktische Verwendung und eine einfache Aufbewahrung erzielt werden. Ferner werden durch die Erfindung eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.

Außerdem wird durch die Erfindung eine Antennenanordnung geschaffen, bei der das untere Gehäuse und das Positionierelement lösbar verbunden sind, was für eine praktische Auswechslung des Positionierelements gesorgt ist. Hierdurch ergibt sich eine einfache Auswechslung des Positionierelements. So werden eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.

Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Gemäß der Erfindung wird eine Antennenanordnung geschaffen, die aufweist:

eine Wickelmechanismus, der ein oberes Gehäuse, ein unteres Gehäuse und eine Mittelspule umfasst, wobei die Mittelspule beweglich zwischen dem oberen Gehäuse und dem unteren Gehäuse vorgesehen ist;

eine Antenne, deren eines Ende an der Mittelspule des Wickelmechanismus befestigt und deren anderes Ende mit einem Anschlusskopf versehen ist, wobei die Antenne auf den Wickelmechanismus derart aufwickelbar ist, dass die Antenne ein- und ausfahrbar ist; und

ein Positionierelement, das beweglich am unteren Gehäuse des Wickelmechanismus angebracht ist, um eine zuverlässige Positionierung zu ermöglichen. Auf diese Weise wird eine einfache Verwendung, Aufbewahrung sowie Auswechslung gewährleistet. So werden eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.

Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung;

2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung;

3 die Vorgehensweise zum Bedienen der erfindungsgemäßen Antennenanordnung in Schnittansicht;

4 eine weitere Vorgehensweise zum Bedienen der erfindungsgemäßen Antennenanordnung in Schnittansicht; und

5 eine schematische Darstellung eines Anwendungsbeispiels der erfindungsgemäßen Antennenanordnung.

Bezugnehmend auf die 1 bis 4 weist eine erfindungsgemäße Antennenanordnung einen Wickelmechanismus 10, eine Antenne 20 und ein Positionierelement 30 auf.

Der Wickelmechanismus 10 umfasst ein oberes Gehäuse 11, ein unteres Gehäuse 12 und eine Mittelspule 13, wobei die Mittelspule 13 beweglich zwischen dem oberen Gehäuse 11 und dem unteren Gehäuse 12 vorgesehen ist. Eine Bandfeder 131 ist in der Mitte der Mittelspule 13 des Wickelmechanismus 10 angeordnet, wobei die Bandfeder 131 derart umgebogen ist, dass zwei Einsteckabschnitte 132 ausgebildet sind. Wenigstens ein Zahnabschnitt 133 ist oben an der Mittelspule 13 angeordnet, wobei das obere Gehäuse 11 zwei vorstehende Steckzapfen 111 besitzt, die in die jeweiligen beiden Einsteckabschnitte 132 der Bandfeder 131 einsteckbar und mit dem unteren Gehäuse 12 verbindbar sind. Das obere Gehäuse 11 ist außen mit einem Einstellhebel 112 versehen, der durch das obere Gehäuse 11 derart hindurchführt, dass er mit einem im Inneren des oberen Gehäuses 11 befindlichen Gleitstück 113 verbunden ist, wobei ein Federelement 114 an einem anderen Ende des Gleitstücks 113 angebracht ist, während das Gleitstück 113 an seiner einen Seite über einen Ansatz 115 verfügt, gegen den der oben an der Mittelspule 13 angeordnete Zahnabschnitt 133 derart anliegt, dass eine sichere Positionierung erzielt ist. Außerdem ist eine Schraubenmutter 121 am Boden des unteren Gehäuses 12 angebracht. Darüber hinaus weist das obere Gehäuse 11 einen Führungsabschnitt 116 auf, während das untere Gehäuse 12 einen entsprechenden Führungsabschnitt 122 besitzt, der zusammen mit dem Führungsabschnitt 116 des oberen Gehäuses 11 einen Ein- und Ausgang für die Antenne bildet.

Ein Ende der Antenne 20 ist an der Mittelspule 13 des Wickelmechanismus 10 befestigt, während deren anderes Ende mit einem Anschlusskopf 21 versehen ist, wobei die Antenne 20 auf den Wickelmechanismus 10 derart aufwickelbar ist, dass die Antenne 20 ein- und ausfahrbar ist.

Das Positionierelement 30 ist beweglich am unteren Gehäuse 12 des Wickelmechanismus 10 angebracht, um eine zuverlässige Positionierung zu ermöglichen. Das Positionierelement 30 ist als Saugplatte ausgeführt. Alternativ kann das Positionierelement 30 als Klammer o.ä. ausgeführt sein. Das Positionierelement 30 weist einen entsprechenden Schraubenbolzen 31 auf, der mit der Schraubenmutter 121 des unteren Gehäuses 12 eine bewegliche Verbindung herstellt.

Wie aus den 1 bis 5 ersichtlich, zeichnet sich die aus dem Wickelmechanismus 10, der Antenne 20 und dem Positionierelement 30 zusammengesetzte Antennenanordnung dadurch aus, dass die Antenne 20 um den Wickelmechanismus 10 gewickelt ist, sodass die Antenne 20 je nach Bedarf längenverstellbar ist. Außerdem ist das Positionierelement 30 beweglich am unteren Gehäuse 12 des Wickelmechanismus 10 angebracht, wodurch sich die erfindungsgemäße Antennenanordnung mit dem als Saugplatte oder Klammer ausgeführten Positionierelement 30 irgendwo im Auto schnell anbringen lässt. Mit dem am anderen Ende der Antenne 20 angebrachten Anschlusskopf 21 kann die im Wickelmechanismus 10 gewickelte Antenne 20 bis hin zu einem im Auto vorgesehenen GPS-Navigationsgerät 40 gezogen und mit diesem verbunden werden, um einen optimalen Datenempfang zu ermöglichen. Bei Nichtgebrauch oder bei der Verringerung der Länge der Antenne 20 braucht man lediglich den außen am oberen Gehäuse 11 angeordneten Einstellhebel 112 zu schieben, wodurch das Federelement 114 durch das im Inneren des oberen Gehäuses 11 befindliche Gleitstück 113 derart gedrückt wird, dass der an einer Seite des Gleitstücks 113 ausgebildete Ansatz 115 aus dem oben an der Mittelspule 13 angeordneten Zahnabschnitt 133 ausrastet. Auf diese Weise wird die in der Mitte der Mittelspule 13 des Wickelmechanismus 10 befindliche Bandfeder 131 um die beiden vorstehenden Steckzapfen 111 zurückgewickelt. So kann die Antenne 20 problemlos in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden Beim Gebrauch kann das automatische Aufwickeln der Antenne 20 elektrisch erfolgen. Nach längerem Einsatz wird das Positionierelement 30 gealtert oder beschädigt. Durch die praktische Schraubenverbindung zwischen der Schraubenmutter 121 des unteren Gehäuses 12 und dem Schraubenbolzen 31 des Positionierelements 30 kann das Positionierelement 30 leicht ausgewechselt werden. Damit wird eine schnelle Positionierung und Auswechslung des Positionierelements 30 gewährleistet. Insgesamt können eine praktische Verwendung, eine einfache Aufbewahrung sowie eine leichte Auswechslung erzielt werden. Ferner werden durch die Erfindung eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.

Obwohl die Erfindung in Bezug auf ein Beispiel beschrieben wurde, welches derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsform betrachtet wird, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Im Gegenteil sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche Anordnungen abgedeckt werden, die sich im Umfang der beigefügten Ansprüche befinden, der mit der breitesten Interpretation übereinstimmt, um alle derartigen Modifikationen und ähnliche Anordnung zu umfassen.

10
Wickelmechanismus
11
oberes Gehäuse
111
vorstehender Steckzapfen
112
Einstellhebel
113
Gleitstück
114
Federelement
115
Ansatz
116
Führungsabschnitt
12
unteres Gehäuse
121
Schraubenmutter
122
Führungsabschnitt
13
Mittelspule
131
Bandfeder
132
Einsteckabschnitt
133
Zahnabschnitt
20
Antenne
21
Anschlusskopf
30
Positionierelement
31
Schraubenbolzen
40
GPS-Navigationsgerät


Anspruch[de]
Antennenanordnung, aufweisend:

einen Wickelmechanismus (10), der ein oberes Gehäuse (11), ein unteres Gehäuse (12) und eine Mittelspule (13) umfasst, wobei die Mittelspule (13) beweglich zwischen dem oberen Gehäuse (11) und dem unteren Gehäuse (12) vorgesehen ist;

eine Antenne (20), deren eines Ende an der Mittelspule (13) des Wickelmechanismus (10) befestigt und deren anderes Ende mit einem Anschlusskopf (21) versehen ist, wobei die Antenne (20) auf den Wickelmechanismus (10) derart aufwickelbar ist, dass die Antenne (20) ein- und ausfahrbar ist; und

ein Positionierelement (30), das beweglich am unteren Gehäuse (12) des Wickelmechanismus (10) angebracht ist, um eine zuverlässige Positionierung zu ermöglichen.
Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bandfeder (131) in der Mitte der Mittelspule (13) des Wickelmechanismus (10) angeordnet ist, wobei die Bandfeder (131) derart umgebogen ist, dass zwei Einsteckabschnitte (132) ausgebildet sind, und wobei wenigstens ein Zahnabschnitt (133) oben an der Mittelspule (13) angeordnet ist, und wobei das obere Gehäuse (11) zwei vorstehende Steckzapfen (111) besitzt, die in die jeweiligen beiden Einsteckabschnitte (132) der Bandfeder (131) einsteckbar und mit dem unteren Gehäuse (12) verbindbar sind, und wobei das obere Gehäuse (11) außen mit einem Einstellhebel (112) versehen ist, der durch das obere Gehäuse (11) derart hindurchführt, dass er mit einem im Inneren des oberen Gehäuses (11) befindlichen Gleitstück (113) verbunden ist, und wobei ein Federelement (114) an einem anderen Ende des Gleitstücks (113) angebracht ist, während das Gleitstück (113) an seiner einen Seite über einen Ansatz (115) verfügt, gegen den der oben an der Mittelspule (13) angeordnete Zahnabschnitt (133) derart anliegt, dass eine sichere Positionierung erzielt ist. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubenmutter (121) am Boden des unteren Gehäuses (12) angebracht ist, während das Positionierelement (30) einen entsprechenden Schraubenbolzen (31) aufweist, der mit der Schraubenmutter (121) des unteren Gehäuses (12) eine bewegliche Verbindung herstellt. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (30) als Saugplatte ausgeführt ist. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (30) als Klammer ausgeführt ist. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gehäuse (11) einen Führungsabschnitt (116) aufweist, während das untere Gehäuse (12) einen entsprechenden Führungsabschnitt (122) besitzt, der zusammen mit dem Führungsabschnitt (116) des oberen Gehäuses (11) einen Ein- und Ausgang für die Antenne bildet.






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