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Dokumentenidentifikation DE60127005T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001116900
Titel Vorrichtung und Verfahren zum Spielausgleich
Anmelder Riso Kagaku Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Iimura, Naoyuki, Inashiki-gun, Ibaraki-ken, JP;
Yoneoka, Hideharu, Inashiki-gun, Ibaraki-ken, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60127005
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.01.2001
EP-Aktenzeichen 011000650
EP-Offenlegungsdatum 18.07.2001
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse F16H 55/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41J 11/42(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spielkorrektur-Vorrichtung und ein Spielkorrektur-Verfahren zum Verhindern des Spiels von Verzahnungen durch Ausüben einer Drängkraft auf einen beweglichen Körper, der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen bewegt, in eine Richtung.

Beschreibung des Stands der Technik

Verschiedene Arten von Vorrichtungen zum Übertragen einer Bewegungs- bzw. Triebkraft von einer Antriebsquelle auf einen mobilen Körper durch eine Triebkraft-Übertragungseinrichtung mit Zahnrädern bzw. Verzahnungen lassen zu, dass Dräng-Einrichtungen, wie beispielsweise eine Feder, auf den beweglichen Körper in eine Bewegungsrichtung wirken, um die fehlerhafte Bewegung des mobilen Körpers aufgrund des Spiels der Verzahnungen zu verhindern. US 4,930,916 A offenbart eine Spielkorrektur-Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Das spezifische Beispiel von dieser herkömmlichen Spielkorrektur-Vorrichtung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschrieben.

1 ist eine Draufsicht von einer Papierzufuhrvorrichtung von einem Drucker oder dergleichen, bei der eine Spielkorrektur-Vorrichtung angewandt wird. Ein Hebetisch (elevator) 1 ist vertikal beweglich an einer Hauptkörperbasis (nicht gezeigt) vorgesehen und wird durch die Antriebskraft von einem Hebetischmotor M1 vertikal bewegt. Eine Papierzufuhrbasis 2, welche ein mobiler Körper ist, ist seitlich gleitbar an dem Hebetisch 1 vorgesehen, wobei sie durch eine Führungsschiene 3 geführt wird. Der Hebetisch 1 ist mit einem Motor zur seitlichen Bewegung bzw. einem seitlichen Bewegungsmotor M2 versehen, der als eine Antriebsquelle dient, und einer Antriebskraft-Übertragungseinrichtung 4 zum Übertragen der Antriebskraft von diesem seitlichen Bewegungsmotor M2 auf die Papierzufuhrbasis 2. Die Antriebskraft-Übertragungseinrichtung 4 besteht aus der ersten Verzahnung G1, die an der Welle von dem seitlichen Bewegungsmotor M2 befestigt ist, der zweiten Verzahnung G2, die mit der ersten Verzahnung G1 im Eingriff ist, der dritten Verzahnung G3, die mit der zweiten Verzahnung G2 im Eingriff ist, der vierten Verzahnung G4, die mit der dritten Verzahnung G3 im Eingriff ist und einer Zahnstange G5, die mit der vierten Verzahnung G4 im Eingriff ist und an der Papierzufuhrbasis 2 befestigt ist.

Eine Zugfeder 5, die als Dräng-Einrichtung dient, ist zwischen der Papierzufuhrbasis 2 und dem Hebetisch 1 vorgesehen. Die Papierzufuhrbasis 2 wird durch die Federkraft von der Zugfeder 5 in eine Richtung (welche eine linke Richtung in 1 ist) der Vorwärts- und Rückwärtsbewegungsrichtungen der Basis 2 gedrängt. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen seitlichen HP-(Bezugsposition, „home position") Sensor, der den Bezugspunkt der Papierzufuhrbasis 2 erfasst. Die seitliche Korrekturposition der Papierzufuhrbasis 2 wird basierend auf der Bezugsposition angepasst, die durch den seitlichen HP-(Bezugsposition) Sensor S1 erfasst wird. Das Bezugszeichen S2 bezeichnet einen Papiersensor, der erfasst, ob Papier auf der Papierzufuhrbasis vorhanden ist oder nicht.

Als nächstes wird die Funktion der wie oben angegeben aufgebauten Spielkorrektur-Vorrichtung beschrieben. Da die Positionsbeziehung unter den Verzahnungen G1 bis G5 relativ bestimmt ist, wird eine Beschreibung unter der Annahme gegeben, dass jede Motorseiten-Verzahnung Ga ist und jede Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb ist. Wie zum Beispiel in 2 gezeigt, wird auf die Verzahnungen Ga und Gb die Federkraft f1 von der Zugfeder 5 aufgebracht und sie sind immer miteinander an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a im Eingriff. In diesem Zustand, falls die Papierzufuhrbasis 2 in eine entgegengesetzte Richtung zu der Drängrichtung der Zugfeder 5 bewegt wird, wird der seitliche Bewegungsmotor M2 aus dem Zustand von 3(A) in die Bewegungsrichtung der Papierzufuhrbasis 2 um einen vorbestimmten Bewegungsbetrag angetrieben. Da die Antriebskraft in eine Richtung übertragen wird, welche der Federkraft f1 von der Zugfeder 5 Widerstand entgegensetzt, wie in 3(B) gezeigt, sind die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb miteinander an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a im Eingriff, und eine Rotationskraft wird dadurch an die Papierzufuhrbasis 2 übertragen. Wenn die Papierzufuhrbasis 2 angehalten wird, sind deshalb die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb, wie in 3(C) gezeigt, miteinander an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a im Eingriff und natürlich tritt kein Spiel auf.

Auf der anderen Seite, falls die Papierzufuhrbasis 2 in die gleiche Richtung wie die Drängrichtung der Zugfeder 5 bewegt wird, wird der seitliche Bewegungsmotor M2 aus dem Zustand von 4(A) um einen vorbestimmten Bewegungsbetrag in die Bewegungsrichtung der Papierzufuhrbasis 2 angetrieben. Da diese Antriebskraft in eine Richtung übertragen wird, welche der Federkraft von der Zugfeder 5 keinen Widerstand entgegensetzt, wie in 4(B) gezeigt, sind die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb miteinander an ihren anderen Eingriffsflächen 6b und 7b im Eingriff, und eine Rotationskraft wird dadurch an die Papierzufuhrbasis 2 übertragen. Wenn die Papierzufuhrbasis 2 angehalten wird, werden die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb in einen Zustand geändert, in dem sie miteinander an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a im Eingriff sind, wodurch das Auftreten von Spiel verhindert wird.

Gemäß dem herkömmlichen Fall, falls die Papierzufuhrbasis 2 in die gleiche Richtung wie die Drängrichtung der Zugfeder 5 bewegt wird, wird nämlich die Papierzufuhrbasis 2 gezwungen durch die Federkraft der Zugfeder 5 bewegt zu werden, nachdem die Bewegung der Papierzufuhrbasis 2 angehalten wurde und der Eingriffszustand der Verzahnungen Ga und Gb wird in einen Ausgangszustand zurückgeführt, wodurch das Auftreten von Spiel verhindert wird.

Die Bewegungslast der Papierzufuhrbasis 2 variiert jedoch gemäß der Menge des geladenen Papiers. Falls die Bewegungslast zunimmt, kann deshalb die Federkraft f1 von der Zugfeder 5 die Papierzufuhrbasis 2 nicht zwingen bewegt zu werden, wie in 4(C) gezeigt, mit der Folge, dass Spiel auftritt.

Hier wird in Betracht gezogen, dass eine Zugfeder 5 mit einer stärkeren Federkraft verwendet wird, während eine maximale Last angenommen wird, um zu verhindern, dass ein derartiges Spiel auftritt. Falls jedoch eine Zugfeder 5 mit einer zu starken Federkraft verwendet wird, ist es erforderlich den seitlichen Bewegungsmotor M2 zu einem zu ändern, der folglich eine starke Antriebskraft aufweist. Falls dies so ist, wird immer eine schwere Last auf die jeweiligen Verzahnungen G1 bis G5 ausgeübt und die Festigkeit, Haltbarkeit und dergleichen der Verzahnungen G1 bis G5 sollten nachteilig in Betracht gezogen werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Spielkorrektur-Vorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist das Auftreten von einem Bewegungsbetrag-Fehler, der durch das Spiel von Verzahnungen verursacht wird, zu verhindern, ohne die Drängkraft der Dräng-Einrichtung zu erhöhen.

Eine Spielkorrektur-Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 offenbart und ein entsprechendes Verfahren in Anspruch 3.

Bei dieser Spielkorrektur-Vorrichtung wird, falls der bewegliche Körper in eine entgegengesetzte Richtung zu einer Drängrichtung der Dräng-Einrichtung bewegt wird, die Antriebsquelle in eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers um einen vorbestimmten Bewegungsbetrag angetrieben. Bei der Übertragung der Antriebskraft werden die Verzahnungen gegen die Drängkraft der Dräng-Einrichtung miteinander in Eingriff gebracht, und deshalb tritt kein Spiel auf. Falls der bewegbare Körper in eine gleiche Richtung wird die Drängrichtung der Dräng-Einrichtung bewegt wird, wird die Antriebsquelle in eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers um einen Bewegungsbetrag angetrieben, der die Summe von dem vorbestimmten Bewegungsbetrag und einem Korrekturbetrag ist, welcher gleich oder größer als ein maximaler Spielbetrag ist. Bei der Übertragung der Antriebskraft sind die Verzahnungen miteinander in einer Richtung im Eingriff, die der Drängkraft der Dräng-Einrichtung keinen Widerstand entgegensetzt, und es gibt eine Möglichkeit, dass die Verzahnungen voneinander getrennt werden, d.h. Spiel auftritt. Danach wird jedoch die Antriebsquelle in eine entgegengesetzte Richtung um den Korrekturbetrag angetrieben. Durch die Bewegung der Antriebsquelle in die entgegengesetzte Richtung kehren die Verzahnungen in einen Zustand zurück, in dem sie einander an vorbestimmten Eingriffsflächen nah sind, und deshalb tritt kein Spiel auf. Somit wird das Auftreten von Spiel verhindert, ohne die Drängkraft der Dräng-Einrichtung zu erhöhen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematisch Draufsicht von einem herkömmlichen Zufuhrsystem für eine Druckvorrichtung oder dergleichen;

2 ist eine schematische Darstellung, die einen Zustand zeigt, in dem eine seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung und eine Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung miteinander im Eingriff sind;

3(A) bis 3(C) zeigen den Stand der Technik und eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und sind schematische Darstellungen, die jeweils einen Verzahnungseingriffszustand zeigen, wenn eine Papierzufuhrbasis in die entgegengesetzte Richtung zu der Drängrichtung von einer Zugfeder bewegt wird;

4(A) bis 4(C) zeigen den Stand der Technik, und sind schematische Darstellungen, die jeweils einen Verzahnungseingriffszustand zeigen, wenn die Papierzufuhrbasis in die gleiche Richtung wie die Drängrichtung von der Zugfeder bewegt wird;

5 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und ist ein schematisches Schaltungsblockdiagramm von einer Papierzufuhrvorrichtung;

6 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und ist ein Flussdiagramm für einen seitlichen Bewegungsmodus der Papierzufuhrbasis; und

7(A) bis 7(D) zeigen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und sind schematische Darstellungen, die jeweils einen Verzahnungseingriffszustand zeigen, wenn die Papierzufuhrbasis in die gleiche Richtung wie die Drängrichtung von der Zugfeder bewegt wird.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Die 5 bis 7 zeigen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausführungsform wird eine Spielkorrektur-Vorrichtung bei einer Papierzufuhrvorrichtung angewandt, wie in dem Fall des oben angegebenen Stands der Technik. 5 ist ein schematisches Schaltungsblockdiagramm von einer Papierzufuhrvorrichtung. 6 ist ein Flussdiagramm für einen seitlichen Bewegungsmodus der Papierzufuhrbasis. Die 7(A) bis 7(D) sind schematische Darstellungen, die jeweils einen Verzahnungseingriffszustand zeigen, wenn die Papierzufuhrbasis in die gleiche Richtung wie die Drängrichtung von einer Zugfeder bewegt wird.

Um diese Ausführungsform mit dem Stand der Technik zu vergleichen, werden mechanische Bauelemente bei dieser Ausführungsform mit denjenigen im Stand der Technik gleich gemacht. Die gleichen Bauelemente werden hierin nicht beschrieben, um eine wiederholende Beschreibung zu vermeiden, und lediglich unterschiedliche Bauelemente werden beschrieben. Wie in 5 gezeigt, weist nämlich ein Betriebsbedienfeld 10 eine Eingabeeinrichtung und Anzeigeeinrichtung auf. Die Eingabeeinrichtung führt einen Eingabebetrieb durch, wie beispielsweise die Auswahl von verschiedenen Modi. Eingabeinformationen werden an eine Steuereinrichtung 11 ausgegeben. Die Erfassungsausgaben von einem seitlichen HP-Sensor S1 und einem Papiersensor S2 werden in die Steuereinrichtung 11 eingeführt. Unter Verwendung der Erfassungsausgaben kann die Steuereinrichtung 11 die Referenzposition von einer Papierzufuhrbasis 2 und das Vorhandensein/die Abwesenheit von Papier auf der Papierzufuhrbasis 2 erkennen. Die Steuereinrichtung 11 steuert auch den Antrieb und dergleichen von einem Hebetischmotor M1, einem seitlichen Bewegungsmotor M2. Ferner ist die Steuereinrichtung 11 so gebildet, dass sie in der Lage ist, das Schreiben und Lesen von Daten von/auf einem ROM 12 und einem RAM 13 zu steuern. Ein Programm zum Ausführen eines in 6 gezeigten Flusses und dergleichen sind auf dem ROM 12 gespeichert.

Als nächstes wird die Funktion der Papierzufuhrvorrichtung, wenn die Papierzufuhrbasis seitlich bewegt wird, unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von 6 beschrieben. Die Positionsbeziehung unter den Verzahnungen G1 bis G5 ist relativ bestimmt. Zur Bequemlichkeit der Beschreibung wird deshalb angenommen, dass jede Motorseiten-Verzahnung Ga ist, jede Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb ist. Wie zum Beispiel in 2 gezeigt, wird auf die Verzahnungen Ga und Gb die Federkraft f1 von einer Zugfeder 5 aufgebracht, wodurch die Verzahnungen Ga und Gb immer miteinander an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a im Eingriff sind. In diesem Zustand ist, falls die Papierzufuhrbasis 2 in eine entgegengesetzte Richtung zu der Drängrichtung der Zugfeder 5 bewegt wird, die Funktion die gleiche wie diejenige des Stands der Technik. Obwohl sie bereits oben beschrieben wurde, wird die Funktion für Klarstellungszwecke kurz beschrieben. Der seitliche Bewegungsmotor M2 wird nämlich aus dem in 3(A) gezeigten Zustand in die Bewegungsrichtung der Papierzufuhrbasis 2 um einen vorbestimmten Bewegungsbetrag (festgelegter Betrag) angetrieben (in den Schritten S1 und S2). Da die Antriebskraft in eine Richtung übertragen wird, welche der Federkraft f1 von der Zugfeder 5 Widerstand entgegensetzt, wie in 3(B) gezeigt, sind die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a miteinander im Eingriff, und eine Rotationskraft wird an die Papierzufuhrbasis 2 übertragen. Wie in 3(C) gezeigt, wenn die Papierzufuhrbasis angehalten wird, sind folglich die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a miteinander im Eingriff, und natürlich tritt kein Spiel auf.

Auf der anderen Seite wird, falls die Papierzufuhrbasis 2 in die gleiche Richtung wie die Drängrichtung von der Zugfeder 5 bewegt wird, der seitliche Bewegungsmotor M2 aus einem in 7(A) gezeigten Zustand um einen Bewegungsbetrag, der die Summe des vorbestimmten Bewegungsbetrags (festgelegter Betrag) und eines Korrekturbetrags (1mm bei dieser Ausführungsform) ist, der gleich oder größer als ein maximaler Spielbetrag ist, angetrieben (in den Schritten S1 und S3). Da diese Antriebskraft in eine Richtung übertragen wird, welche der Federkraft von der Zugfeder 5 keinen Widerstand entgegensetzt, wie in 7(B) gezeigt, sind die seitliche Bewegungsmotorseiten-Verzahnung Ga und die Papierzufuhrbasisseiten-Verzahnung Gb an ihren anderen Eingriffsflächen 6b und 7b miteinander im Eingriff. Wie in 7(C) gezeigt, wird danach der seitliche Bewegungsmotor M2 in eine entgegengesetzte Richtung um den Korrekturbetrag angetrieben (in einem Schritt S4). Durch die Bewegung des Motors M2 in die entgegengesetzte Richtung, wie in 7(D) gezeigt, werden die Verzahnungen Ga und Gb in einen Zustand geändert, in dem sie an ihren einen Eingriffsflächen 6a und 7a miteinander im Eingriff sind, und kein Spiel auftritt. Es wird angemerkt, dass der Rotationsbewegungsbetrag der Motorseiten-Verzahnung Ga ein vorbestimmter Bewegungsbetrag (festgelegter Betrag) ist. Das heißt, die Verzahnungen werden in einen Zustand zurückgeführt, in dem kein Spiel auftritt, ungeachtet dessen ob die Bewegungslast der Papierzufuhrbasis 2 größer als die Federkraft der Zugfeder 5 ist. Es ist deshalb möglich, das Auftreten von einem Bewegungsbetrag-Fehler zu verhindern, der durch das Spiel der Verzahnungen G1 bis G5 verursacht wird, ohne die Federkraft der Zugfeder 5 zu erhöhen.

Bei der oben angegebenen Ausführungsform ist der bewegliche Körper die Papierzufuhrbasis 2, d.h. die Spielkorrektur-Vorrichtung und das Spielkorrektur-Verfahren der vorliegenden Erfindung werden auf die Papierzufuhrvorrichtung angewandt. Es ist auch möglich, die Spielkorrektur-Vorrichtung und das Spielkorrektur-Verfahren der vorliegenden Erfindung auf andere Vorrichtungen als die Papierzufuhrvorrichtung anzuwenden. Falls die Spielkorrektur-Vorrichtung und das Spielkorrektur-Verfahren der vorliegenden Erfindung auf eine Papierzufuhrvorrichtung oder dergleichen angewandt werden, bei der die Bewegungslast der Papierzufuhrbasis 2 in Übereinstimmung mit der Menge von geladenem Papier variiert, ist es möglich und effektiv das Auftreten von Spiel ungeachtet der Menge von Papier zu verhindern, lediglich durch ein Festlegen der Federkraft der Zugfeder 5 bei einem Minimum.

Bei der oben angegebenen Ausführungsform wird die Dräng-Einrichtung durch die Zugfeder 5 gebildet. Die Dräng-Einrichtung kann eine willkürliche sein, so lange wie die Dräng-Einrichtung die Papierzufuhrbasis 2, welche der bewegliche Körper ist, in eine Richtung drängen kann. Dennoch weist die Feder, wie beispielsweise die Zugfeder 5, dahingehend Vorteile auf, dass die Feder leicht so festgelegt werden kann, dass sie eine vorbestimmte Drängkraft aufweist, und leicht angebracht werden kann.

Die oben angegebene Ausführungsform zeigt einen Fall, wo die Antriebskraft-Übertragungseinrichtung 4 aus sämtlichen der Verzahnungen G1 bis G5 gebildet wird. Es ist unnötig zu sagen, dass es auch möglich ist die vorliegende Erfindung auf einen Fall anzuwenden, wo lediglich ein Teil der Übertragungssysteme aus Verzahnungen gebildet wird.

Zusätzliche Vorteile und Modifikationen werden Fachleuten ohne weiteres einfallen. Deshalb ist die Erfindung in ihren weiteren Aspekten nicht auf die spezifischen Details und hierin gezeigten und beschriebenen repräsentativen Ausführungsformen beschränkt. Folglich können verschiedene Modifikation durchgeführt werden, ohne von dem Bereich des allgemeinen erfinderischen Konzepts, wie es durch die beigefügten Ansprüche und ihren Äquivalenten definiert wird, abzuweichen.


Anspruch[de]
Spielkorrektur-Vorrichtung, mit:

einer Antriebsquelle (M2);

einer Triebkraft-Übertragungseinrichtung mit zumindest einer Verzahnung (6a) zum Übertragen einer Triebkraft von der Antriebsquelle auf einen beweglichen Körper (6b);

einer Dräng-Einrichtung (5) zum Drängen des beweglichen Körpers in eine Vorwärts- oder eine Rückwärts-Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers; und

einer Steuereinrichtung (11);

dadurch gekennzeichnet, dass, falls der bewegliche Körper in eine entgegengesetzte Richtung zu einer Richtung des Drängens der Dräng-Einrichtung (5) bewegt wird, die Steuereinrichtung (11) die Antriebsquelle (M2) in eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers (6b) um einen vorbestimmten Bewegungsbetrag antreibt, und falls der bewegliche Körper (6b) in eine gleiche Richtung wie die Richtung des Drängens der Dräng-Einrichtung (5) bewegt wird, die Steuereinrichtung (11) die Antriebsquelle in eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers um einen Bewegungsbetrag antreibt, der eine Summe des vorbestimmten Bewegungsbetrags und eines Korrekturbetrags ist, der gleich einem maximalen Spielbetrag oder größer als dieser ist, und dann die Antriebsquelle (M2) in eine entgegengesetzte Richtung um den Korrekturbetrag antreibt, wodurch das Auftreten eines Fehlers des Bewegungsbetrags verhindert wird, der durch ein Spiel der Verzahnung (6a) verursacht wird.
Spielkorrektur-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der bewegliche Körper eine Papiertransportbasis zum Beladen von Papier in einen gestapelten Zustand ist. Spielkorrektur-Verfahren zum Verhindern des Auftretens eines Fehlers eines Bewegungsbetrags, der durch ein Spiel einer Verzahnung verursacht wird, durch das Ausüben einer drängenden Kraft einer Dräng-Einrichtung auf den beweglichen Körper, an den eine Triebkraft von einer Antriebsquelle durch eine Triebkraft-Übertragungseinrichtung mit zumindest der Verzahnung, in eine der Bewegungsrichtungen des beweglichen Körpers, übertragen wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Antreiben der Antriebsquelle in eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers um einen vorbestimmten Betrag, falls der bewegliche Körper in eine entgegengesetzte Richtung zu einer Richtung des Drängens der Dräng-Einrichtung bewegt wird;

Antreiben der Antriebsquelle in eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers um einen Bewegungsbetrag, der eine Summe des vorbestimmten Bewegungsbetrags und eines Korrekturbetrags ist, der gleich einem maximalen Spielbetrag oder größer als dieser ist, und dann Antreiben der Antriebsquelle in eine entgegengesetzte Richtung um den Korrekturbetrag, falls der bewegliche Körper in eine gleiche Richtung wie die Richtung des Drängens der Dräng-Einrichtung bewegt wird.
Spielkorrektur-Verfahren nach Anspruch 3, wobei der bewegliche Körper eine Papiertransportbasis zum Beladen von Papier in einen gestapelten Zustand ist.






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