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Dokumentenidentifikation DE602004004448T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001502515
Titel Fahrradschuh mit Schuhhalter eines Pedals mit automatischer Befestigung
Anmelder Look Cycle International, Nevers, FR
Erfinder Chretien, Jean-Louis, 18320 Cours les Barres, FR
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 602004004448
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 16.07.2004
EP-Aktenzeichen 042918219
EP-Offenlegungsdatum 02.02.2005
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse A43B 5/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft einen Fahrradschuh mit Halteplatte zum Festhalten des Schuhs auf einem automatischen Fahrradpedal.

Der Begriff „automatisch" bezieht sich darauf, dass der Schuh ein Einhängorgan bzw. eine Halteplatte in Form einer Platte trägt, die unter der Schuhsohle befestigt ist und dazu bestimmt ist, freihändig eine Befestigung auszulösen, indem einfach diese Platte gegen die an dem Pedal vorgesehenen Befestigungsmittel gedrückt wird. Letztere sind mit dem Körper des Pedals verbunden und umfassen ein feststehendes vorderes Organ für den Eingriff der Platte sowie ein bewegbares hinteres Halteorgan, das federnd zwischen einer Stellung, in der die Platte freigegeben wird, und einer Stellung, in der diese an einer Halteebene auf dem Pedalkörper festgehalten wird, hin- und hergeschwenkt werden kann.

Die Pedale dieses Typs unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Ausführung der automatischen Befestigungsmittel, die die Platte mit dem Pedalkörper verbinden, voneinander. Diese Pedale sind heute allgemein bekannt und werden hier nicht im Einzelnen beschrieben, vor allem, das sie nicht in unmittelbarem Bezug zu der Erfindung stehen, sondern eher das Anwendungsfeld der Erfindung bilden.

Die Erfindung betrifft also insbesondere die Ausführung eines Fahrradschuhs, der bei einem automatischen Fahrradpedal verwendet wird und Befestigungsmittel für eine solche Halteplatte aufweist. Bei einem bekannten Schuh sind diese Befestigungsmittel in der Dicke der Sohle angeordnet und umfassen drei Plättchen, die jeweils mit einem Gewindeloch versehen sind, das geeignet ist, mit einer Befestigungsschraube zusammenzuwirken, die durch ein in der Sohle vorgesehenes Loch gesteckt wird, um die Halteplatte zu befestigen. Diese drei Plättchen sind in den Winkeln eines imaginären Dreiecks angeordnet.

Die Halteplatte, die eine allgemein dreieckige Form hat, weist drei Längsrillen auf, und zwar eine mittlere, vordere Rille und zwei seitliche hintere Rillen, die die Befestigungsschrauben aufnehmen. Um jede Rille herum ist eine Aufnahme ausgebildet, um eine Strebe aufzunehmen, die ebenfalls mit einer Längsrille versehen ist. Der Kopf der entsprechenden Befestigungsschraube kommt so in Anlage an dieser Strebe. Diese Anordnung ermöglicht die Positionierung der Platte in Längsrichtung, und die Aufnahme ist, im Verhältnis zu der Strebe, ausreichend breit, um eine gewisse Querpositionierung zu ermöglichen, um die Platte gegenüber der Sohle in einer bestimmten Gebrauchsstellung zu positionieren.

Die Anfangspositionierung der Halteplatte bei ihrer Befestigung unter der Sohle des Schuhs ist nämlich höchst wichtig für den Radfahrer, da die korrekte Positionierung einerseits die Wirksamkeit des Pedaltretens durch eine gute Übertragung der Kräfte bedingt und es andererseits ermöglicht, pathologische Schädigungen der Muskeln oder der Gelenke zu vermeiden, die bei einer schlechten Position der Platte auftreten können.

Wenn ferner der Benützer der Schuhe auf dem Boden geht, so wird je nach dessen Beschaffenheit die unter der Schuhsohle befestigte Platte starken Belastungen und aggressiven Einwirkungen wie Stößen und Verschrammungen ausgesetzt, durch die sie relativ schnell beschädigt wird, vor allem, da diese Platten im Allgemeinen aus Kunststoff bestehen. Die Halteplatte stellt also ein Verschleißteil dar, das in regelmäßigen Abständen oder nach einer unfallbedingten Beschädigung ersetzt werden muss.

Jedoch weisen die bekannten Schuhe keinerlei Mittel auf, um die Position der Platte gegenüber der Sohle exakt zu markieren, und der Benützer ist darauf verwiesen, sich mit Anzeichnungen oder Klebemitteln zu behelfen, die er unter der Sohle anbringt, bevor er eine Platte abmontiert, um sie durch eine neue Platte zu ersetzen, um diese exakt in der gleichen Position anbringen zu können wie die alte.

Ein Fahrradschuh mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist aus der Schrift EP-A-1 236 410 bekannt.

Die Erfindung hat zur Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen, indem sie einen Fahrradschuh vorschlägt, der mit Mitteln versehen ist, die es ermöglichen, die bestehende Position der Platte zu „speichern" und für die korrekte Positionierung einer neuen Platte zu bewahren.

Gegenstand dieser Erfindung ist ein Fahrradschuh mit einer Sohle, die mit Befestigungsmitteln zur Befestigung einer Halteplatte des Schuhs auf einem automatischen Fahrradpedal versehen ist, wobei diese Befestigungsmittel erste Befestigungsorgane umfassen, die in der Dicke der Sohle angeordnet sind, und zwar gegenüber durchgehenden Löchern in der Sohle, und die es ermöglichen, dass diese ersten Befestigungsorgane mit zweiten Befestigungsorganen zusammenwirken, die auf diese Halteplatte einwirken, um sie gegen die Sohle zu pressen, sowie Positioniermittel zur Positionierung der Halteplatte in Bezug zu der Sohle umfassen, die es ermöglichen, die Halteplatte in eine Gebrauchsstellung zu bringen, die vor deren Befestigung mit Hilfe der genannten Befestigungsmittel bestimmt wird, wobei der Fahrradschuh dadurch gekennzeichnet ist, dass er ferner eine Markierungseinrichtung aufweist, die Markierungsmittel zur Markierung der genannten bestimmten Gebrauchsstellung der Halteplatte umfasst, welche es ermöglichen, eine weitere, gleichartige Halteplatte in dieser bestimmten Gebrauchsstellung anzubringen, wobei diese Markierungsmittel aus einem ersten Markierungsorgan bestehen, das in der Längsrichtung zur Sohle verschiebbar ist, sowie aus einem Verbindungsmittel, das sich durch einen Längsschlitz in der Sohle hindurch erstreckt, um dieses erste Markierungsorgan mit einem zweiten Markierungsorgan dergestalt zu verbinden, dass sie in der genannten bestimmten Gebrauchsstellung der Halteplatte gegeneinander arretiert sind.

Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung:

  • – ist das zweite Markierungsorgan in Querrichtung zur Sohle verschiebbar,
  • – ist das erste Markierungsorgan in einer Aussparung der Sohle angeordnet, und das zweite Markierungsorgan sitzt in einer in der Oberseite der Halteplatte vorgesehenen Aufnahme,
  • – ist das erste Markierungsorgan in der Längsrichtung der Sohle gleitend angebracht, und das zweite Markierungsorgan weist eine Querrille auf, die das Verbindungsmittel dergestalt aufnimmt, dass das Verschieben des zweiten Markierungsorgans in der Querrichtung der Sohle ermöglicht wird,
  • – enthalten die Markierungsmittel ein T-förmiges Element, das sich in der Längsrichtung der Sohle erstreckt und an jedem Ende ein Befestigungsloch aufweist, das eines der Befestigungsorgane der Halteplatte aufnimmt,
  • – enthält das erste Markierungsorgan dieses T-förmige Element, das in der Längsrichtung der Sohle gleitend angebracht ist und mit einem Befestigungsloch versehen ist, das geeignet ist, das Verbindungsmittel des ersten und des zweiten Markierungsorgans aufzunehmen, und die durchgehenden Löcher in der Sohle bestehen aus Längsschlitzen, die gegenüber diesen Befestigungslöchern in diesem T-förmigen Element angeordnet sind,
  • – weist das T-förmige Element an seiner Unterseite um wenigstens zwei der Befestigungslöcher herum jeweils einen Vorsprung auf, der in einen der entsprechenden Schlitze der Sohle dergestalt hineinragt, dass sie Führungsmittel dieses T-förmigen Elements bilden, wenn dieses in Längsrichtung verschoben wird,
  • – weist das erste Markierungsorgan ein Element auf, das gleitend auf dem Stegteil des T-förmigen Elements angebracht ist und mit einem Befestigungsloch versehen ist, das geeignet ist, das Verbindungsmittel des ersten und des zweiten Markierungsorgans aufzunehmen, und das T-förmige Element weist einen Längsschlitz zur Aufnahme dieses Verbindungsmittels des ersten und des zweiten Markierungsorgans auf,
  • – weist das erste Markierungsorgan an seiner Unterseite um dieses Befestigungsloch herum einen Vorsprung auf, der in diesen Längsschlitz des T-förmigen Elements dergestalt hineinragt, dass er ein Führungsmittel für dieses erste Markierungsorgan bildet, wenn dieses in Längsrichtung verschoben wird,
  • – weist das erste Markierungsorgan ein Paar Seitenlaschen auf, die sich beiderseits des Stegs des T-förmigen Elements dergestalt erstrecken, dass sie seitliche Führungsorgane bilden,
  • – ist das zweite Markierungsorgan in Form eines Plättchens ausgeführt, das geeignet ist, in der Aufnahme an der Oberseite der Halteplatte durch eine wenigstens teilweise vorhandene Formkomplementarität zwischen der Form der Kontur dieses Plättchens und der Innenform dieser Aufnahme blockiert zu werden,
  • – weist dieses Plättchen an seinem hinteren Ende einen Ausschnitt auf, der einen Vorsprung in dieser Aufnahme an der Oberseite der Halteplatte aufnimmt,
  • – weist dieses Plättchen an seinem vorderen Ende eine Nase auf, die eine geeignete Form hat, um mit einer entsprechend geformten Aussparung dieser Aufnahme zusammenzuwirken.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung zweier nicht einschränkender Ausführungsformen der Erfindung hervor, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erfolgt, wobei

1 in einer perspektivischen Darstellung mit auseinandergezogenen Einzelteilen eine Fahrradschuhsohle und eine unter dem Schuh zu befestigende Halteplatte zeigt, wobei diese Elemente eine Markierungseinrichtung für die relative Position der Sohle und der Platte zueinander gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung aufweisen,

2 in einer perspektivischen Teilansicht ein T-förmiges Element zeigt, das in einer Aussparung der Sohle Aufnahme findet und drei Gewindelöcher zur Befestigung einer Halteplatte sowie eine Rille enthält, die eine Schraube der Markierungseinrichtung aufnimmt,

3 eine perspektivische Ansicht zeigt, die der von 2 entspricht, und die durch ein erstes Markierungsorgan vervollständigt wird, das als Läufer auf dem Stegteil des T-förmigen Elements sitzt, wobei der Läufer mit einem Gewindeloch zur Befestigung der Schraube der Markierungseinrichtung versehen ist,

4 in einer perspektivischen Ansicht eine Halteplatte zeigt, die mit einer Aufnahme für ein zweites Markierungsorgan versehen ist, welches die Form eines Plättchens aufweist, wobei dieses Plättchen mit einer Querrille versehen ist,

5A in einer perspektivischen Ansicht das zweite Markierungsorgan von 4 zeigt,

5B in einer Unteransicht das zweite Markierungsorgan von 4 zeigt,

6 in einer Teilansicht im Längsschnitt die unter der Sohle des Schuhs befestigte Halteplatte sowie die Markierungseinrichtung zeigt, die die Gebrauchsstellung der Halteplatte definiert,

7 in einer perspektivischen Ansicht mit auseinandergezogenen Einzelteilen eine Fahrradschuhsohle und eine unter dem Schuh zu befestigende Halteplatte zeigt, wobei diese Elemente eine Markierungseinrichtung für die relative Position der Sohle und der Platte zueinander gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung aufweisen,

8 in einer perspektivischen Unteransicht ein T-förmiges Element von 7 zeigt,

9 in einer Unteransicht die Schuhsohle mit der unter der Sohle befestigten Halteplatte zeigt,

10 der 9 entspricht, wobei die Halteplatte mit ihren Befestigungsschrauben entfernt wurde, während das zweite Markierungsorgan an seinem Platz bleibt, um die bestimmte Gebrauchsstellung der entfernten Halteplatte für eine neue Halteplatte zu definieren.

In den Figuren werden identische oder gleichwertige Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Die Darstellung mit auseinandergezogenen Einzelteilen von 1 zeigt eine Sohle 1 eines Fahrradschuhs (nicht dargestellt) und eine Halteplatte 2 zum Festhalten des Schuhs auf einem Fahrradpedal (nicht dargestellt). Die Halteplatte 2 weist in dem dargestellten Beispiel eine allgemein dreieckige Form auf.

Die Sohle 1 ist mit Befestigungsmitteln für die Halteplatte versehen, die in der Dicke der Sohle angeordnet sind. Bei dem dargestellten Beispiel umfassen diese Befestigungsmittel ein T-förmiges Element 3, das in einer Aussparung 4 der Sohle 1 Aufnahme findet und an jedem Ende mit einem ersten Befestigungsorgan in Form eines Gewinde-Befestigungslochs 5 versehen ist, das geeignet ist, jeweils ein zweites Befestigungsorgan in Form einer Befestigungsschraube 6 zur Befestigung der Halteplatte 2 unter der Sohle 1 aufzunehmen. Die Befestigungslöcher 5 sind durchgehenden Löchern 7 in der Sohle gegenüber angeordnet.

Die Befestigungsschrauben 6 erstrecken sich ebenfalls durch durchgehende Löcher 8, die in der Halteplatte 2 vorgesehen sind, um in die Befestigungslöcher 5 in der Sohle 1 eingeschraubt zu werden, um die Halteplatte an dieser festzuziehen. Die Löcher umfassen ein vorderes mittleres Loch und zwei hintere seitliche Löcher.

Zur Längspositionierung der Halteplatte 2 an der Sohle 1 sind die durchgehenden Löcher 8 in Form von Längsschlitzen ausgeführt. An der Außenseite der Halteplatte 2 ist um jeden Längsschlitz herum ein Absatz 9 (siehe 6 und 7) gebildet, so dass eine Aufnahme 10 für eine längliche Strebe 11 umgrenzt wird, die mit einer Längsrille 12 versehen ist, die auf den entsprechenden Längsschlitz 8 der Halteplatte 2 ausgerichtet ist und eine kleinere Breite als der Schlitz 8 aufweist, wobei die erste Breite im Wesentlichen dem Durchmesser des Schafts der Schraube 6 entspricht.

Auf diese Weise erstreckt sich jede Befestigungsschraube 6 durch die Schlitze 8 und 12 hindurch, so dass ihr Kopf beim Festziehen der Halteplatte an der Sohle 1 an dieser Strebe in Anlage kommt.

Um auch eine gewisse Querpositionierung der Halteplatte 2 an der Sohle 1 zu ermöglichen, weist die Aufnahme 10 in an sich bekannter Weise eine größere Breite auf als die Strebe 11, so dass ein gewisses Querverschieben der Strebe innerhalb der Aufnahme möglich ist (siehe 7).

Vor dem endgültigen Befestigen der Halteplatte 2 unter der Sohle 1 kann auf diese Weise eine Längs- und Querpositionierung der Halteplatte erfolgen, um sie Sohle in einer bestimmten Gebrauchsstellung zu positionieren, die einer optimalen Position entspricht.

Die Halteplatte 2 weist ferner ein mittleres durchgehendes Loch 13 auf, das in an sich bekannter Weise eine Aufnahme für einen Gleitschutzklotz 14, der über die Außenseite der Halteplatte hinausragt.

Erfindungsgemäß sind die Befestigungsmittel der Halteplatte 2 unter der Sohle 1 mit einer Markierungseinrichtung 15 für die bestimmte Gebrauchsstellung der Halteplatte 2 verbunden, die es ermöglichen, eine neue, gleiche Halteplatte in dieser bestimmten Gebrauchsstellung anzubringen. Eine erste Ausführungsform dieser Markierungseinrichtung 15 ist in den 1 bis 6 und 10 dargestellt.

Die Markierungseinrichtung 15 besteht aus Markierungsmitteln, die ein erstes Markierungsorgan 16, das in Längsrichtung gleitend im Inneren der Aussparung 4 der Sohle 1 angebracht ist, und ein zweites Markierungsorgan 17, das in einer an der Oberseite der Halteplatte 2 vorgesehenen Aufnahme 18 angeordnet ist, umfasst. Dieses erste und zweite Markierungsorgan 16, 17 können längs und quer zur Sohle 1 verschoben werden, um in der bestimmten Gebrauchsstellung der Halteplatte 2 arretiert zu werden.

Das erste Markierungsorgan 16 umfasst ein Plättchen, die mit einem Gewindeloch 19 versehen ist, das geeignet ist, mit dem Gewindeschaft einer Schraube 20 zusammenzuwirken, die ein Verbindungsorgan zwischen dem ersten und dem zweiten Markierungsorgan 16, 17 bildet.

Dieses Verbindungsorgan ist geeignet, das erste und das zweite Markierungsorgan 16, 17 zueinander zu arretieren, indem es sich durch einen Querschlitz 21, der in dem zweiten, ebenfalls in Form eines Plättchens bestehenden Markierungsorgan 17 vorgesehen ist, sowie durch einen Längsschlitz 22, der in der Sohle 1 vorgesehen ist, erstreckt und in das Gewindeloch 19 des ersten Markierungsorgans 16 eingeschraubt wird.

Bei dem in den Figuren dargestellten Beispiel, bei dem die Befestigungsmittel der Halteplatte 2 eine T-förmige Platte 3 umfassen, die an jedem Ende ein Gewinde-Befestigungsloch 5 aufweist, ist das Plättchen 16 wie ein Läufer auf dem Stegteil der T-förmigen Platte gleitend angebracht, und in Folge dessen ist diese T-förmige Platte mit einem Längsschlitz 23 versehen, der dem Längsschlitz 22 in der Sohle 1 gegenüber angeordnet ist, so dass die Befestigungsschraube 20 hindurchgelangen und sich in Längsrichtung verschieben kann, wobei sie in den Schlitzen 22, 23 geführt wird.

Vorteilhafterweise weist das erste Markierungsorgan 16 in Plättchenform an seiner Unterseite einen Vorsprung 24 (siehe 6) auf, der in den Längsschlitz 23 des T-förmigen Elements dergestalt hineinragt, dass er ein Führungsmittel für das Plättchen 16 bildet, wenn dieses in Längsrichtung verschoben wird.

Um das erste Markierungsorgan 16 an dem T-förmigen Element 3 ohne die Befestigungsschraube 20 an seinem Platz festzuhalten, weist das erste Markierungsorgan 16 ferner vorzugsweise ein Paar Seitenlaschen 25 auf. Diese Laschen gewährleisten so während des Festziehens der Befestigungsschraube 20 die Blockierung des Markierungsorgans 16 gegen die Drehbewegung.

Das Plättchen des zweiten Markierungsorgans 17 kann frei in die Aufnahme 18 gelangen, die an der Oberseite der Halteplatte 2 vorgesehen ist, wenn diese unter der Sohle 1 befestigt ist. Wenn dieses Plättchen sich in der Aufnahme 18 befindet, ist sie durch eine zumindest teilweise vorhandene Formkomplementarität zwischen der Form der Kontur des Plättchens und der Innenform dieser Aufnahme vollkommen blockiert (siehe 4).

Um das Plättchen des zweiten Markierungsorgans 17 bei seinem Einsetzen in die Aufnahme 18 der Halteplatte 2 besser zu führen, weist das Plättchen an seinem hinteren Ende einen zentralen Ausschnitt 26 auf, der geeignet ist, einen Vorsprung in Form einer zentralen Rippe 27 von komplementärer Form zu der Hinterseite der Aufnahme 18 aufzunehmen. So kommt die zentrale Rippe 27 in Längsanschlag an dem Boden des Ausschnitts 26 des zweiten Markierungsorgans 17.

In dem dargestellten Beispiel weist das Plättchen 17, auch um das Führen des Plättchens bei seinem Einsetzen in die Aufnahme 18 zu erleichtern, an seinem vorderen Ende eine abgerundete Nase 28 auf, die eine geeignete Form hat, um mit einer entsprechend geformten Aussparung 29 der Aufnahme 18 zusammenzuwirken.

Ferner weist das Plättchen des zweiten Markierungsorgans 17 um den Querschlitz 21 herum einen Absatz 30 auf, der an der Außenseite des Plättchen angeordnet ist, um als Anlagefläche für den Kopf der Befestigungsschraube 20 der Markierungseinrichtung 15 zu dienen.

Eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Markierungseinrichtung ist in den 7 und 8 dargestellt, während die 4, 5 und 9 für beide Ausführungsformen gelten.

7 ist eine Darstellung dieser zweiten Ausführungsform mit auseinandergezogenen Einzelteilen, die sich von der ersten Ausführungsform im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass das T-förmige Element als erstes Markierungsorgan dient, und dass daher das Plättchen 16 der ersten Ausführungsform weggelassen wurde.

So ist das T-förmige Element in der Längsrichtung der Sohle 1 verschiebbar angebracht und weist an Stelle des Längsschlitzes 23 ein Gewindeloch 19 auf, das dazu bestimmt ist, die Befestigungsschraube 20 des zweiten Markierungsorgans 17 an der Unterseite der Sohle 1 aufzunehmen.

Ferner werden hier die durchgehenden Löcher 7 zur Befestigung der Halteplatte unter der Sohle 1 nicht von kreisförmigen Löchern gebildet, sondern von Längsschlitzen, um die Längsverschiebung des T-förmigen Elements 3 zu ermöglichen. Der Längsschlitz 22 der ersten Ausführungsform bleibt unverändert.

Für die Führung des T-förmigen Elements 3 weist dieses vorteilhafterweise an seiner Unterseite um mindestens zwei der Befestigungslöcher 5 und 19 herum einen Vorsprung 24 auf, der in einen entsprechenden Schlitz hineinragt. Falls nur zwei der Löcher 5, 19 mit einem solchen Vorsprung 24 versehen sind, werden vorzugsweise die beiden Löcher 5, 19 gewählt, die mit dem Stegteil des T-förmigen Elements in einer Linie liegen. Diese Vorsprünge 24 können jedoch leicht ohne Spezialbearbeitung erzielt werden, wenn die Gewindelöcher hergestellt werden, und es ist natürlich von Vorteil, um alle vier Befestigungslöcher 5, 19 herum einen solchen Führungsvorsprung vorzusehen.

Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Markierungseinrichtung 15 ist es also möglich, beim ersten Einbau einer Halteplatte 2 unter der Sohle 1 des Fahrradschuhs eine einzige Anfangspositionierung der Halteplatte zur Sohle 1 in Längs- und Querrichtung auszuführen, um die Halteplatte in eine bestimmte Gebrauchsstellung zu bringen, die an den Benützer optimal angepasst ist, und diese gleiche bestimmte Gebrauchsstellung beim Auswechseln der Halteplatte gegen eine neue, gleichartige Halteplatte wiederzufinden. Dazu bleibt nach dem Abnehmen der ersten Halteplatte lediglich die Markierungseinrichtung 15 unter der Sohle befestigt (siehe 10), so dass sie die exakte Stellung der Platte anzeigt.

Es ist zu bemerken, dass man beim ersten Einbau der Halteplatte 2, nachdem das Plättchen des zweiten Markierungsorgans 17 in seine Aufnahme 10 an der Halteplatte 2 gebracht wurde, die Halteplatte zunächst mit den drei Schrauben 6 positionieren und befestigen muss, bevor man die Markierungseinrichtung mittels ihrer Befestigungsschraube 20 arretiert. Es ist ebenfalls zu bemerken, dass sich die Markierungseinrichtung 15 mit der Halteplatte 2 bei deren Positionierung automatisch verschiebt.

Ferner bleibt die Befestigungsschraube 20 der Markierungseinrichtung 15 durch das mittlere durchgehende Loch 13, das den Gleitschutzklotz 14 aufnimmt, zugänglich, so dass es möglich ist, in jedem beliebigen Zeitpunkt die Gebrauchsstellung der Halteplatte zu verstellen, indem zunächst die Befestigungsschraube 20 der Markierungseinrichtung 15 und dann die drei Befestigungsschrauben 6 der Halteplatte gelöst werden. Sodann kann die Halteplatte mit der Markierungseinrichtung 15 in Längs- und Querrichtung verschoben werden, und wenn das Einstellen beendet ist, werden alle Schrauben 6 und 20 wieder festgezogen.

Dadurch, dass der Gleitschutzklotz 14 direkt unterhalb der Befestigungsschraube 20 der Markierungseinrichtung 15 angebracht wird, dient der Gleitschutzklotz auch als Schutzkappe für diese Schraube.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt, da der Fachmann auf diesem Gebiet Varianten und Modifikationen vornehmen kann, ohne dabei aber den Rahmen der Erfindung, wie in den folgenden Ansprüchen definiert, zu verlassen.


Anspruch[de]
Fahrradschuh mit einer Sohle (1), die mit Befestigungsmitteln (5, 6) zur Befestigung einer Halteplatte (2) des Schuhs auf einem automatischen Fahrradpedal versehen ist, wobei diese Befestigungsmittel erste Befestigungsorgane (5) umfassen, die in der Dicke der Sohle (1) angeordnet sind, und zwar gegenüber durchgehenden Löchern (7) in der Sohle, und die es ermöglichen, dass diese ersten Befestigungsorgane (5) mit zweiten Befestigungsorganen (6) zusammenwirken, die auf diese Halteplatte (2) einwirken, um sie gegen die Sohle (1) zu pressen, sowie Positioniermittel (8 bis 11) zur Positionierung der Halteplatte (2) in Bezug zu der Sohle (1) umfassen, die es ermöglichen, die Halteplatte in eine Gebrauchsstellung zu bringen, die vor deren Befestigung mit Hilfe der genannten Befestigungsmittel (5, 6) bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradschuh ferner eine Markierungseinrichtung (15) aufweist, die Markierungsmittel (3, 17; 16, 17) zur Markierung der genannten bestimmten Gebrauchsstellung der Halteplatte (2) umfasst, welche es ermöglichen, eine weitere, ähnliche Halteplatte in dieser bestimmten Gebrauchsstellung anzubringen, wobei diese Markierungsmittel aus einem ersten Markierungsorgan (3; 16) bestehen, das in der Längsrichtung zur Sohle (1) verschiebbar ist, sowie aus einem Verbindungsmittel (20), das sich durch einen Längsschlitz (22) in der Sohle (1) hindurch erstreckt, um dieses erste Markierungsorgan (3; 16) mit einem zweiten Markierungsorgan (17) dergestalt zu verbinden, dass sie in der genannten bestimmten Gebrauchsstellung der Halteplatte (2) gegeneinander arretiert sind. Fahrradschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Markierungsorgan (17) in Querrichtung zur Sohle (1) verschiebbar ist. Fahrradschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Markierungsorgan (3; 16) in einer Aussparung (4) der Sohle (1) angeordnet ist und das zweite Markierungsorgan (17) in einer in der Oberseite der Halteplatte (2) vorgesehenen Aufnahme (18) sitzt. Fahrradschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Markierungsorgan (3; 16) in der Längsrichtung der Sohle (1) gleitend angebracht ist, und dass das zweite Markierungsorgan (17) eine Querrille (21) aufweist, die das Verbindungsmittel (20) dergestalt aufnimmt, dass das Verschieben des zweiten Markierungsorgans (17) in der Querrichtung der Sohle (1) ermöglicht wird. Fahrradschuh nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsmittel (3, 17; 16, 17) ein T-förmiges Element (3) enthalten, das sich in der Längsrichtung der Sohle (1) erstreckt und an jedem Ende ein Befestigungsloch (5) aufweist, das eines der Befestigungsorgane (6) der Halteplatte (2) aufnimmt. Fahrradschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Markierungsorgan dieses T-förmige Element (3) enthält, das in der Längsrichtung der Sohle (1) gleitend angebracht ist und mit einem Befestigungsloch (5) versehen ist, das geeignet ist, das Verbindungsmittel (20) des ersten und des zweiten Markierungsorgans (3, 17) aufzunehmen, und dass die durchgehenden Löcher (7) in der Sohle (1) aus Längsschlitzen bestehen, die gegenüber diesen Befestigungslöchern (5) in diesem T-förmigen Element (3) angeordnet sind. Fahrradschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das T-förmige Element (3) an seiner Unterseite um wenigstens zwei der Befestigungslöcher (5, 19) herum jeweils einen Vorsprung (24) aufweist, der in einen der entsprechenden Schlitze (7, 22) der Sohle (1) dergestalt hineinragt, dass sie Führungsmittel dieses T-förmigen Elements (3) bilden, wenn dieses in Längsrichtung verschoben wird. Fahrradschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Markierungsorgan ein Element (16) aufweist, das gleitend auf dem Stegteil des T-förmigen Elements (3) angebracht ist und mit einem Befestigungsloch (19) versehen ist, das geeignet ist, das Verbindungsmittel (20) des ersten und des zweiten Markierungsorgans (16, 17) aufzunehmen, und dass das T-förmige Element (3) einen Längsschlitz (23) zur Aufnahme dieses Verbindungsmittels (20) des ersten und des zweiten Markierungsorgans (16, 17) aufweist. Fahrradschuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Markierungsorgan (16) an seiner Unterseite um dieses Befestigungsloch (19) herum einen Vorsprung (24) aufweist, der in diesen Längsschlitz (23) des T-förmigen Elements (3) dergestalt hineinragt, dass er ein Führungsmittel für dieses erste Markierungsorgan (16) bildet, wenn dieses in Längsrichtung verschoben wird. Fahrradschuh nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Markierungsorgan (16) ein Paar Seitenlaschen (25) aufweist, die sich beiderseits des Stegs des T-förmigen Elements (3) dergestalt erstrecken, dass sie seitliche Führungsorgane bilden. Fahrradschuh nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Markierungsorgan (17) in Form eines Plättchens ausgeführt ist, das geeignet ist, in der Aufnahme (18) an der Oberseite der Halteplatte (2) durch eine wenigstens teilweise vorhandene Formkomplementarität zwischen der Form der Kontur dieses Plättchens (17) und der Innenform dieser Aufnahme (18) blockiert zu werden. Fahrradschuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Plättchen (17) an seinem hinteren Ende einen Ausschnitt (26) aufweist, der einen Vorsprung (27) in dieser Aufnahme (18) an der Oberseite der Halteplatte (2) aufnimmt. Fahrradschuh nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Plättchen (17) an seinem vorderen Ende eine Nase (28) aufweist, die eine geeignete Form hat, um mit einer entsprechend geformten Aussparung (29) dieser Aufnahme (18) zusammenzuwirken.






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