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VORRICHTUNG ZUR BEARBEITUNG OPTISCHER LINSEN MIT EINER LINSENBEVORRATUNG - Dokument DE60311188T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60311188T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001375065
Titel VORRICHTUNG ZUR BEARBEITUNG OPTISCHER LINSEN MIT EINER LINSENBEVORRATUNG
Anmelder Nidek Co., Ltd., Gamagori, Aichi, JP
Erfinder Mizuno, Toshiaki, Gamagori, Aichi, JP;
Matsuyama, Yoshinori, Anjo, Aichi, JP;
Obayashi, Hirokatsu, Hoi, Aichi, JP
Vertreter HOEFER & PARTNER, Partnerschaftsgesellschaft, 80803 München
DE-Aktenzeichen 60311188
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.06.2003
EP-Aktenzeichen 030147177
EP-Offenlegungsdatum 02.01.2004
EP date of grant 17.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse B24B 9/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B24B 27/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B24B 47/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B24B 57/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B24B 13/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B24B 13/005(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Linsen-Bearbeitungssystem zur Bearbeitung einer Linse und einer Linsen-Bevorratungsvorrichtung zur Bevorratung von Linsen.

Bei Brillengläsern hat sich z. B. die Bearbeitung der Linsen, die üblicherweise individuell in den Optikergeschäften durchgeführt wurde, in den letzten Jahren dahin entwickelt, dass sie verstärkt in einem Bearbeitungszentrum durchgeführt wird. Im Bearbeitungszentrum wird eine Vielzahl von Linsen als Antwort auf Aufträge von Optikergeschäften intensiv bearbeitet. Bei dieser intensiven Bearbeitung ist es wünschenswert, dass bei einer Serie von Arbeitsschritten, die mit der Linsenbearbeitung verbunden sind, eine Arbeitsersparnis (eine Automation) so gut wie möglich erzielt wird. Aus diesem Grund wurde ein Linsen-Bearbeitungssystem vorgeschlagen, bei dem eine unbearbeitete Linse aus einer Linsen beherbergenden Aufnahmeeinrichtung, oder dergleichen, entnommen, gefördert und in eine Linsen-Bearbeitungsvorrichtung eingesetzt wird, und eine bearbeitete Linse aus der Bearbeitungsvorrichtung entnommen, gefördert und auf der Aufnahmeeinrichtung, oder dergleichen, platziert (zurückgelegt) wird.

Ein herkömmliches Linsen-Bearbeitungssystem ist so aufgebaut, das Aufnahmeeinrichtungen mit darin untergebrachten Linsen z. B. von einem Förderband gefördert werden und eine Linse durch eine Roboter-Greifvorrichtung aus der Aufnahmeeinrichtung entnommen, gefördert und in die Bearbeitungsvorrichtung eingesetzt wird. Aus diesem Grund bekommt das System ein großes Ausmaß und für das gesamte System ist ein großer Aufstellungsplatz erforderlich. Insbesondere bei einem Fall, bei dem eine Mehrzahl von Bearbeitungsvorrichtungen installiert (systematisiert) sind, werden die Bearbeitungsvorrichtungen mit einem schwenkbaren Armtyp um die Roboter-Greifvorrichtung herum errichtet, sodass ein großer Platz benötigt wird. Außerdem war es nicht einfach, das gesamte Linsen-Bearbeitungssystem zu installieren und zu bewegen. Darüber hinaus entstand ein Bedarf, um Linsen und Linsen beherbergende Aufnahmeeinrichtungen zum Zwecke der Bearbeitung und im Hinblick auf den Platz effizient zu bevorraten.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

US6152678 offenbart ein Gerät zum mechanischen Transport von Paletten, das eine erste Paletten-Hubvorrichtung und eine zweite Paletten-Hubvorrichtung umfasst, die sich beide vertikal bewegen. Das Gerät bezieht sich auf ein System, das Werkstücke einem Bearbeitungssystem zur Bearbeitung der Werkstücke zuführt. Das Gerät dient zur Massenproduktion und unterscheidet sich völlig von einem Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem, bei dem die Individualitäten jedes bearbeiteten Brillenglases wichtig sind.

US5454194 offenbart ein System zum Schleifen der Kanten von Brillengläsern. Das System ist mit einem Lagerbehälter, einem Sensor, einem Fokusmessgerät, einer Blockeinheit und drei Linsen-Kanteinheiten versehen, die auf einem Umfang angeordnet sind, dessen Mittelpunkt ein Roboter mit einem Arm und einem Sensor ist. Jedoch offenbart das System keinen konkreten Aufbau des Lagerbehälters.

EP0128779A2 offenbart eine Schleifemaschine für eine sphärische Oberfläche zur Herstellung einer solchen optischen Oberfläche wie eine optische Linse, ein Spiegel, usw. Dieses Gerät bearbeitet die sphärische Oberfläche der Linse, um eine Brechungskraft aufzubringen, um eine Auflösung zu erzielen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brillenglas Kantenbearbeitungssystem bereitzustellen, das die Erreichung einer Bearbeitungseffizienz sowie eine Platzeinsparung für das System ermöglicht.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruches gelöst. Die Unteransprüche enthalten weitere bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

1 ist eine schematische vordere Aufrissansicht eines Brillenglas-Bearbeitungssystems gemäß der Erfindung;

2 ist eine schematische Draufsicht des Brillenglas-Bearbeitungssystems, von oben gesehen;

3 ist eine schematische Darstellung einer Linsen-Bearbeitungsvorrichtung;

4 ist eine Darstellung, die einen schematische Aufbau einer Schale und die Befestigung der Schale an einer Linse zeigt;

5 ist eine schematische Darstellung einer Schalenhalterung, um darin die Schale einzusetzen;

6 ist eine schematische Darstellung einer Roboter-Greifvorrichtung;

7 ist eine schematische Darstellung eines Ansaugbereichs der Roboter-Greifvorrichtung;

8 ist eine schematische vordere Aufrissansicht einer Blockvorrichtung;

9 ist eine schematische seitliche Aufrissansicht der Blockvorrichtung;

10 ist eine schematische Ansicht eines optischen Messsystems der Blockvorrichtung

11 ist eine Darstellung, die ein Band mit darauf geklebten Schalen zeigt;

12 ist eine schematische Darstellung einer Entwässerungsvorrichtung; und

13 ist eine schematische Darstellung, die ein weiteres Beispiel der Entwässerungsvorrichtung zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Mit Bezug auf die anliegende Zeichnung erfolgt nun eine Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung. 1 ist eine schematische vordere Aufrissansicht eines erfindungsgemäßen Brillenglas-Bearbeitungssystems. 2 ist eine schematische Draufsicht des Brillenglas-Bearbeitungssystems, von oben gesehen.

Ein Brillenglas-Bearbeitungssystem 1 umfasst zwei Linsen-Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b, zur Bearbeitung eines Brillenglases LE; eine Roboter-Greifvorrichtung (RH-Vorrichtung) 200 zur Förderung der Linse LE; eine Blockvorrichtung 300, um eine Schale zu befestigen, die als Bearbeitungs-Spannvorrichtung für die Linse LE dient; zwei Aufnahmeeinrichtungs-(Linsen-)Bevorratungsvorrichtungen 400aund 400b zur Bevorratung der die Linsen beherbergenden Aufnahmeeinrichtungen 401, von denen jede ein Paar von linken und rechten Linsen LE unterbringen kann; eine Entwässerungsvorrichtung 500 zur Beseitigung des an der bearbeiteten Linse anhaftenden Bearbeitungswassers; und eine System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 zur Steuerung/Regelung der verschiedenen Vorrichtungen. Die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 ist an einen Host-Computer (Host-PC) angeschlossen, um die Auftragsdaten zu verwalten.

Die entsprechenden Vorrichtungen und Einrichtungen sind mittels eines Tischs 20 auf einer Basis 10 montiert. Gleitrollen 11 sind an der Basis 10 befestigt, um dem gesamten Bearbeitungssystem 1 (den Vorrichtungen und Einrichtungen) zu ermöglichen, als Einheit beweglich zu sein. Zusätzlich sind zwei Umwälztanks, in denen das von den Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b während der Bearbeitung verwendete Bearbeitungswasser gespeichert ist, unterhalb (im Inneren) des Tischs 20 untergebracht. Das in jedem Tank gespeicherte Bearbeitungswasser wird durch eine Pumpe abgepumpt und jeder der Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b zugeführt.

Die Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b und die Blockvorrichtung 300 sind derart eingebaut, dass sie Seite an Seite auf dem Tisch 20 angeordnet sind. Die RH-Vorrichtung 200 bewegt sich entlang eines geraden Bewegungsweges 30, der sich parallel zu den der Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b erstreckt. Die Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b sind derart eingebaut, dass sie Seite an Seite auf der Seite der Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b mit dem dazwischen liegenden Bewegungsweg 30 angeordnet sind. Die Entwässerungsvorrichtung 500 ist in der Nähe eines rechten Endbereichs des Bewegungsweges 30 eingebaut. Durch die Einbauanordnung dieser Vorrichtungen ist es für einen Bediener einfach, den Stand des Fortschritts der Linsenbearbeitung zu beobachten.

Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung jeder im System 1 vorgesehenen Vorrichtung.

<Linsen-Bearbeitungssystem>

3 ist eine schematische Darstellung der Bearbeitungsvorrichtung 100a. Die Bearbeitungsvorrichtung 100a hält und spannt die Linse LE durch eine Spannfutter-Spindel 111 und eine Spannfutter-Spindel 112 ein, die sich vertikal erstrecken. Die obere Spannfutter-Spindel 111 wird durch ein vertikales Bewegungsmechanismusteil 110, das an der Mitte einer Subbasis 102 vorgesehen ist, in vertikaler (Auf- und Abwärts-)Richtung bewegt und von einem Motor 115 gedreht. Die untere Spannfutter-Spindel 112 wird durch eine Halterung 120, die auf einer Hauptbasis 101 befestigt ist, drehbar gehalten und wird durch einen Motor 123 synchron mit der Spannfutter-Spindel 111 gedreht.

Um die Linse LE durch die Spannfutter-Spindeln 111 und 112 zu halten, wird zuvor eine Schale 390, d. h. eine Bearbeitungsspannvorrichtung, durch eine selbstklebende Unterlage 398, wie in 4 gezeigt, an der Linse LE befestigt. Die Schale 390 wird durch die Blockvorrichtung 300 automatisch angebracht, die später beschrieben wird. Die Schale 390 weist einen zylindrischen Basisbereich 391 und einen konisch erweiterten Ansatzbereich 392 auf. Eine quer verlaufende Keilnut 391a und eine vertikale Keilnut 391b zur Bestimmung einer vertikalen Richtung zum Zeitpunkt der Befestigung der Linse LE (welche Richtung sich auf eine vertikale Richtung bezieht, wenn das Brillenglas getragen wird) werden im Basisbereich 391 ausgebildet. Unterdessen wird eine Schalenhalterung 113, in die der Basisbereich 391 der Schale 390 eingesetzt wird, an der Spannfutter-Spindel 112befestigt. Wie in 5 gezeigt, ist ein Aufnahmebereich 113a zur Aufnahme des Ansatzbereichs 392 auf der Schalenhalterung 113 ausgebildet und ein quer verlaufender Keil 113b, der in der quer verlaufenden Keilnut 391a des Basisbereichs 391 befestigt ist, ist am Boden des Aufnahmebereichs 113a ausgebildet. Da die quer verlaufende Keilnut 391a am quer verlaufenden Keil 113b befestigt ist, ist die an der Linse LE befestigte Schale 390 während der Bearbeitung an der Schalenhalterung 113 befestigt. Die Spannfutter-Spindel 111 wird anschließend abgesenkt, um die Linse LE durch die Spannfutter-Spindeln 111 und 112 zu halten.

Die durch die Spannfutter-Spindeln 111 und 112 gehaltene Linse LE wird von Schleifteilen 150R und 150L aus zwei Richtungen bearbeitet, von denen jedes Schleifscheiben 151 auf der entsprechenden Drehwelle aufweist. Jede Schleifscheibe 151 ist aus einer rauen Schleifscheibe für Kunststoffe, einer Endbearbeitungs-Schleifscheibe mit einer V-Nut (Anfasungs-Nut) und einer Entgratungs-Schleifscheibe aufgebaut. Die Schleifteile 150R und 150L sind bilateral symmetrisch und werden durch die auf der Subbasis 102 vorgesehenen Bewegungsmechanismusteile entsprechend in der vertikalen und der linken und rechten Richtung bewegt.

Ein Linsenform-Messabschnitt 160 ist auf einer gegenüberliegenden Seite der Mitte der Subbasis 102 untergebracht. Zudem wird während der Linsenbearbeitung das in den Tanks gespeicherte Bearbeitungswasser von nicht dargestellten Düsen auf die Bearbeitungsbereiche der Linse LE gesprüht. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 180 ein Fenster einer Bearbeitungskammer. Es sollte beachtet werden, dass die Konfiguration dieser Schleifvorrichtung 100 im Wesentlichen ähnlich der von JP-A-9-253999 (US-Patent Nr. 5,716,256) ist. Die Bearbeitungsvorrichtung 100b weist den gleichen Aufbau wie den der Bearbeitungsvorrichtung 100a auf.

<RH-Vorrichtung>

6 ist eine schematische Darstellung der RH-Vorrichtung 200. Wenn eine Kugelumlaufspindel 203 gedreht wird, wird eine seitwärts verschiebbare Basis 210 längs zweier Schienen 202 bewegt, die sich in der Richtung des Bewegungsweges 30 erstrecken. Die Kugelumlaufspindel 203 wird durch einen nicht dargestellten Motor gedreht. Ein Basisbereich 212 ist an der seitwärts verschiebbaren Basis 210 befestigt. Ein vertikal verschiebbarer Bereich 214 ist am Basisbereich 212 derart befestigt, um vertikal beweglich zu sein. Der vertikal verschiebbare Bereich 214 wird von einem vertikalen Bewegungsmechanismus bewegt, der einen Motor, eine Gleitschiene und dergleichen umfasst, die im Basisbereich 212 vorgesehen sind. Ein erster Arm 216, der sich um eine vertikale Achse A1 dreht, ist an einem oberen Bereich des vertikal verschiebbaren Bereichs 214 befestigt. Der erste Arm 216 wird durch einen Drehmechanismus gedreht, der einen Motor und dergleichen umfasst, der im vertikal verschiebbaren Bereich 214 vorgesehen ist. Ein zweiter Arm 218, der sich um eine vertikale Achse A2 dreht, ist an einem unteren Bereich eines distalen Endes des ersten Arms 216 befestigt. Der zweite Arm 218 wird durch einen Drehmechanismus gedreht, der einen Motor und dergleichen umfasst, der im ersten Arm 216 vorgesehen ist. Ein dritter Arm 220, der sich um eine horizontale Achse A3 dreht, ist an einem distalen Ende des zweiten Arms 218 befestigt. Der dritte Arm 220 wird durch einen Drehmechanismus gedreht, der einen Motor und dergleichen umfasst, der im zweiten Arm 218 vorgesehen ist. Ein Ansaugbereich 222 zum Ansaugen und Halten die Linse LE, ist auf der Unterseite eines distalen Endes des dritten Arms 220 vorgesehen.

Wie in 7 gezeigt, umfasst der Ansaugbereich 222 ein röhrenförmiges Element 223, das sich in einer zur horizontalen Achse A3 senkrechten Richtung erstreckt, und einen Ansaugbalg 224, der an diesem röhrenförmigen Element 223 befestigt ist. Der Ansaugbalg 224 ist aus einem elastischen Material, wie z. B. Gummi, mit einer Faltenbalgstruktur ausgebildet. Durchgänge, durch die Luft hindurchströmt, sind im Ansaugbalg 224, dem röhrenförmigen Element 223 und dem dritten Arm 220 entsprechend ausgebildet und diese Durchgänge stehen mit einem Rohr 232 in Verbindung, das an eine Luftpumpe 230 angeschlossen ist. Das Rohr 232 ist durch die seitwärts verschiebbare Basis 210, den Basisbereich 212, den vertikal verschiebbaren Bereich 214, den ersten Arm 216 und den zweiten Arm 218 hindurchgeführt. Wenn die Luftpumpe 230 angetrieben wird, wird die Linse LE durch den Ansaugbalg 224 angesaugt und gehalten. Wenn der Antrieb der Luftpumpe 230 gestoppt wird, um die Ansaugkraft auf das Niveau des atmosphärischen Drucks zurückzuführen, wird das Ansaugen der Linse LE abgebrochen. Darüber hinaus weist die Luftpumpe 230 eine Funktion zur Luftzuführung auf und da sie Luft durch den Ansaugbalg 224 zuführt, wird das an der Linse LE anhaftende Bearbeitungswasser nach der Bearbeitung bis zu einem bestimmten Grad weggeblasen.

<Blockvorrichtung>

Mit Bezug auf 8 bis 10 erfolgt eine Beschreibung des schematischen Aufbaus der Blockvorrichtung 300. 8 ist eine schematische vordere Aufrissansicht der Blockvorrichtung 300, 9 ist eine schematische seitliche Aufrissansicht davon und 10 ist eine schematische Darstellung eines optischen Messsystems.

Die Blockvorrichtung 300 ist mit einem optischen Messsystems 310 zur Erfassung der optischen Achse der Linse LE, einem Arm 320 zur Befestigung der Schale 390 auf einer Vorderseite der Berechnungsoberfläche der Linse LE und einem Mechanismus zur Bewegung dieses Arms 320 versehen. Darüber hinaus weist die Blockvorrichtung 301 einen Schalen-Zuführungsabschnitt 350 zur Zuführung der Schalen 390 auf.

In 10 bezeichnet das Bezugszeichen 311 eine Beleuchtungslichtquelle und 312 bezeichnet einen konkaven Spiegel. Das Beleuchtungslicht von der Lichtquelle 311 wird vom konkaven Spiegel 312 für eine Messung entlang einer optischen Achse L1 reflektiert und in parallele Lichtstrahlen umgewandelt. Eine Indexscheibe 314 ist auf einem Linsentisch 313 angeordnet und drei Haltestifte 315 sind darauf zur Aufnahme der Linse LE vorgesehen. Die Indexscheibe 314 weist eine Mehrzahl von Punkt-Indizes auf, die in einer Rasterform um die optische Achse L1 angeordnet sind. Eine halbdurchlässige Bildscheibe 316 ist unter der Indexscheibe 314 angeordnet und eine Punktindex-Abbildung wird darauf projiziert. Ein Spiegel 317 ist unter der Bildscheibe 316 angeordnet und eine CCD-Kamera 318 ist in einer Richtung deren Reflexion angeordnet. Die Kamera 318 nimmt die auf die Bildscheibe 316 projizierte Punktindex-Abbildung auf. Eine Steuerungs-/Regelungseinheit 319 erfasst die optische Mittelpunktposition und die zylindrische Achsenrichtung der Linse LE auf der Basis eines Ausgabesignals der Kamera 318. Es sollte beachtet werden, dass die Erfassung der optischen Mittelpunktposition und der zylindrischen Achsenrichtung auf der Basis von Punktindizes in JP-A-11-287972 (US Pat. Nr. 6,427,094) bereits beschrieben wurde, das inzwischen vom vorliegenden Anmelder eingereicht wurde.

Der Arm 320 umfasst einen Befestigungsbereich 321, um den Basisbereich 391 der Schale 390 zu befestigen. Ein quer verlaufender Keil, der an der quer verlaufenden Keilnut 391a des Basisbereichs 391 befestigt ist, ist im Innern des Befestigungsbereichs 321 ausgebildet und ist mit einem Klickmechanismus versehen, um die Schale 390 mit einer adäquaten Kraft zu halten, um die Schale 390 und ihrem darin eingelassenen Basisbereich 391 anzuheben. Der Befestigungsbereich 321 ist durch einen Drehmechanismus 323, der einen Motor und dergleichen umfasst, drehbar. Der Arm 320 ist in der horizontalen Richtung (X- und Y-Richtungen) und der vertikalen Richtung (Z-Richtung) in den 8 und 9 durch einen Bewegungsmechanismus 325 beweglich, der in einem Gehäuse 301 vorgesehen ist. Der Bewegungsmechanismus 325 umfasst einen Motor, einen Gleitmechanismus und dergleichen, um den Arm 320 in die entsprechenden X-, Y- und Z-Richtungen zu bewegen. Die Steuerungs-/Regelungseinheit 319 bewegt den Arm 320 durch Steuerung/Regelung des Antriebs des Bewegungsmechanismus 325 in die X- und Y-Richtungen, um den Mittelpunkt der Schale 390 an der erfassten optischen Mittelpunktsposition der Linse LE zu positionieren. Bei einem Fall, bei dem die Linse LE eine zylindrische Achse aufweist, dreht die Steuerungs-/Regelungseinheit 319 die Schale 390 zur Ausrichtung mit der zylindrischen Achse der Linse LE, indem der Antrieb des Drehmechanismus 323 gesteuert/geregelt wird. Danach wird der Arm 320 nach unten abgesenkt, um die Schale 390 auf der vorderseitigen Brechungsoberfläche der Linse LE zu befestigen.

Es erfolgt eine Beschreibung des Aufbaus des Schalen-Zuführungsabschnitts 350. Die Schalen 390 werden durch die selbstklebenden Unterlagen 398 im Voraus an festgelegten Positionen eines Bandes 352 befestigt. Das Band 352 mit den darauf befestigten Schalen 390 ist um eine erste Bandrolle 354 gewunden. Das Band 352 wird über eine Mehrzahl von Walzen 355 auf einer zweiten Bandrolle 356 aufgewickelt. Das Band wird nämlich über ein Zahnrad 359 transportiert, das formschlüssig mit einem an der Mitte angeordneten Motor 358 verbunden ist. Hierbei wird die Drehung des Motors 358 durch einen nicht dargestellten Riemen auf die zweite Bandrolle 356 übertragen. Das Zahnrad 359 weist darin ausgebildete Mitnehmer zum Eingriff mit Perforationen 353 (siehe 11) auf, die der Breite nach an beiden Enden des Bandes 352 ausgebildet sind.

Der vorgesehene Aufbau ist so, dass das Band 352 durch die Drehung des Zahnrads 359 vorgeschoben wird.

Was die vom Schalen-Zuführungsabschnitt 350 mit dem oben beschriebenen Aufbau auf eine vorgegebene Position vorgeschobene Schale 390 betrifft, wird deren Basisbereich 391 durch die Abwärtsbewegung des Arms 320 am Befestigungsbereich 321 befestigt. Da der Arm 320 danach aufwärts bewegt wird, wird die Schale 390 vom Band 325 entfernt und zu der Position transportiert, bei der sie an der Linse LE befestigt wird.

< Aufnahmeeinrichtungs-(Linsen-)Bevorratungsvorrichtungen>

In den 1 und 2 weisen die Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b den gleichen Aufbau auf und jede der Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b weisen Objekttische 410 und 420 auf, um die Aufnahmeeinrichtungen 401 darauf zu platzieren. Die Objekttische 410 und 420 werden durch Hebemechanismen 412 und 422 entsprechend vertikal bewegt. Die Aufnahmeeinrichtungen 401 können auf die Objekttische 410 und 420 durch vertikale Stapelung geladen werden und 10 Aufnahmeeinrichtungen 401 können auf die entsprechenden Objekttische geladen werden. Die Aufnahmeeinrichtung 401, in der die bearbeiteten Linsen LE untergebracht sind, wird durch einen Greiferbereich 430 von der Seite des Objekttischs 410 zur Seite des Objekttischs 420 transferiert. Der Greiferbereich 430 weist zwei Greifer 431 und 432 auf, um die Seitenflächen der Aufnahmeeinrichtung 401 einzuspannen. Die Greifer 431 und 432 werden angetrieben, um sich durch einen Bewegungsmechanismusbereich 433 aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen. Darüber hinaus können die Greifer 431 und 432 durch den Bewegungsmechanismusbereich in die linken und rechten Richtungen (seitlichen Richtungen in 1 und 2) bewegt werden.

Es sollte beachtet werden, dass zwei Einführungsöffnungen (ein Paar von linken und rechten Öffnungen), in die die Basisbereiche 391 der an der Linse LE befestigten Schalen 390 eingesetzt werden, in der Aufnahmeeinrichtung 401 vorgesehen sind. Ein ID-Etikett 402, auf dem eine Bearbeitungsnummer eingetragen ist, ist an jeder Aufnahmeeinrichtung 401 vorgesehen. Die Bearbeitungsnummer dieses ID-Etiketts wird von einem ID-Etikett-Lesegerät 440 gelesen.

<Entwässerungsvorrichtung>

12 ist eine schematische Zeichnung der Entwässerungsvorrichtung 500. Die Linse LE wird durch zwei koaxiale Haltewellen 510 und 520 eingespannt. Die untere Haltewelle 510 wird auf einer Basis 501 drehbar gehalten und wird von einem Drehmechanismus 505 gedreht, der einen Motor 502, ein Zahnrad 503 und dergleichen umfasst. Eine Schalenhalterung 513 ist an dieser Haltewelle 510 befestigt. Diese Schalenhalterung 513 weist den gleichen Aufbau wie den der in 5 gezeigten Schalenhalterung 113 auf, und die an der Linse LE angebrachte Schale 390 ist daran befestigt. Die obere Haltewelle 520 weist eine mit der der Haltewelle 510 koaxiale Achse auf und ein Linsen-Anpressbereich 521 ist auf der Unterseite davon vorgesehen. Drei Stifte 523 zum Anpressen der Rückseite der Brechungsoberfläche der Linse LE sind auf dem Linsen-Anpressbereich 521 befestigt. Die Haltewelle 520 wird durch einen Arm 530 drehbar gehalten, der sich vertikal bewegt. Eine Feder 525 ist zwischen dem Arm 530 und dem Linsen-Anpressbereich 521 eingefügt. Der Linsen-Anpressbereich 521 wird durch diese Feder 525 konstant nach unten vorgespannt. Wenn der Arm 530 nach unten abgesenkt wird, wird die Linse LE durch die zwei Haltewellen 510 und 520 gehalten. Der Arm 530 wird durch einen vertikalen Bewegungsmechanismus 535 vertikal bewegt, der einen Motor 531, eine Führungsschiene 532, eine Vorschubspindel 533, und dergleichen umfasst.

Durch Drehen der Linse LE mit hoher Drehzahl bewirkt der Drehungsmechanismus 505 hierbei, dass das an der Linse LE anhaftende Wasser durch eine Zentrifugalkraft weggeblasen wird. Die Drehzahl beträgt zu diesem Zeitpunkt vorzugsweise 2500 Upm oder mehr.

Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung der Funktion des oben beschriebenen Systems 1. Die Auftragsdaten von den Optikergeschäften werden durch eine Kommunikationseinrichtung, wie z. B. das Internet, in den Host-PC eingegeben. Eine Bearbeitungsnummer ist jedem Auftragdatensatz zugewiesen und diese Bearbeitungsnummer ist auf dem ID-Etikett 402 registriert, das an der Aufnahmeeinrichtung 401 angebracht ist, in der die Linsen LE untergebracht sind. Ein Paar von linken und rechten Linsen LE sind entsprechend den Auftragsdaten in jeder Aufnahmeeinrichtung 401 mit ihren nach oben gerichteten Vorderseiten der Brechungsoberflächen (konvexe Oberflächen) untergebracht. Danach wird eine Mehrzahl von Aufnahmeeinrichtungen 401 mit den darin untergebrachten Linsen LE präpariert und in gestapelter Art und Weise auf dem Objekttisch 410 von jeder der Bevorratungsvorrichtung 400a und 400b geladen. Da die Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b auf dieser Seite des Systems 1 angeordnet sind, wird das Beladen und Entladen der Aufnahmevorrichtungen 401 erleichtert.

Nach Abschluss der Präparation der Aufnahmevorrichtungen 401 wird ein an der System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 vorgesehener Start-Schalter gedrückt, um den Bearbeitungsvorgang des Systems 1 zu starten. Die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 hebt zuerst den Objekttisch 410 auf der Seite der Bevorratungsvorrichtung 400a an und bewirkt, dass die zu Oberst platzierte Aufnahmevorrichtung 401 an der vorgegebenen Anlieferungsposition positioniert wird. Die Bearbeitungsnummer der Aufnahmevorrichtung 401 wird durch das Lesegerät 440 gelesen und in die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 eingegeben. Die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 sendet die der Bearbeitungsnummer entsprechenden Bearbeitungsdaten an die Bearbeitungsvorrichtung 100a. Es sollte beachtet werden, dass eine Zuordnung so vorgesehen ist, dass die Linsen LE auf der Seite der Bevorratungsvorrichtung 400a durch die Bearbeitungsvorrichtung 100a bearbeitet werden und die Linsen LE auf der Seite der Bevorratungsvorrichtung 400b durch die Bearbeitungsvorrichtung 100b bearbeitet werden.

Die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 betätigt die RH-Vorrichtung 200, um die Bearbeitung, beginnend mit der Linse LE für ein rechtes Auge, die auf der Aufnahmeeinrichtung 401 auf der Seite der Bevorratungsvorrichtung 400a platziert ist (die Bearbeitung kann beginnend mit der Linse für ein linkes Auge ausgeführt werden), auszuführen. Die RH-Vorrichtung 200 bewegt sich längs eines Bewegungsweges 30 zur Seite der Bevorratungsvorrichtung 400a, dreht den ersten Arm 216 und den zweiten Arm 218, senkt den vertikalen verschiebbaren Bereich 214 ab und bewirkt, dass der am distalen Ende des dritten Arms 220 vorgesehene Ansaugbereich 222 auf der Linse LE für das rechte Auge positioniert wird. Danach wird die Luftpumpe 230 angetrieben. Demzufolge wird die Linse LE für das rechte Auge auf den Ansaugbereich 222 angesaugt.

Die RH-Vorrichtung 200, die die Linse LE hält, bewegt sich zu einer Position oberhalb des Linsentisches 313 der Blockvorrichtung 300, um die Linse LE zu transportieren. Danach wird der Antrieb der Luftpumpe 230 angehalten, damit die Linse LE auf den Haltestiften 315 des Linsentisches 313 platziert werden kann. Nach dem Zurückziehen der RH-Vorrichtung 200 betätigt die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 die Blockvorrichtung 300.

Die Steuerungs-/Regelungseinheit 319 der Blockvorrichtung 300 erfasst die optische Mittelpunktposition und die zylindrische Achsenrichtung der Linse LE. Ferner positioniert die Steuerungs-/Regelungseinheit 319 durch Bewegung des Arms 320 in den X- und Y-Richtungen den Befestigungsbereich 321 auf der Schale 390, die vom Schalen-Zuführungsabschnitt 350 einer vorgegebenen Position zugeführt wurde. Danach senkt die Steuerungs-/Regelungseinheit 319 den Arm 320 ab. Folglich wird der Basisbereich 391 der Schale 390 an der Befestigungsposition 321 befestigt. Wenn der Arm 320 angehoben wird, wird die Schale 390 anschließend vom Band 352 abgelöst. Hierbei wurde die Oberfläche des Bandes 352 so behandelt, dass die Unterlage 398 einfach vom Band 352 abgelöst wird, während sie an der Seite der Schale 390 befestigt ist. Nachdem die Schale 390 vom Band 352 abgelöst wurde, wird das Band 352 durch den Schalen-Zuführungsabschnitt 350 vorgeschoben und eine nachfolgende Schale 390 an einer vorgegebenen Zuführungsposition eingesetzt.

Wenn die Schale 300 am Befestigungsbereich 321 befestigt wurde, bewegt die Steuerungs-/Regelungseinheit 319 den Arm 320 in den X- und Y-Richtungen, sodass der Mittelpunkt der Schale 390 mit der optischen Mittelpunktposition der Linse LE ausgerichtet wird. Bei einem Fall, bei dem die Linse LE eine zylindrische Achse aufweist, wird der Befestigungsbereich 321 gedreht, sodass die erfasste zylindrische Achsenrichtung und eine Referenzrichtung für die Befestigung der Schale 390 eine vorgegebene Relation annehmen. Nach der Beendigung dieser Bewegung und Drehung wird der Arm 320 abgesenkt. Demzufolge wird die Schale 390 an der Vorderseite der Brechungsoberfläche der Linse LE befestigt. Wenn der Arm 320 auf eine vorgegebene Höhe angehoben wird, wird die Linse LE auch hierauf angehoben, da der Basisbereich 391 der Schale 390 am Befestigungsbereich 321 befestigt bleibt. Anschließend wird der Arm 320 so bewegt, dass die Mittelposition der Befestigung des Befestigungsbereichs 321 zu einer Referenzposition gebracht wird, um die Linse abzuliefern.

Nach Abschluss der Befestigung der Schale 390 betätigt die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 die RH-Vorrichtung 200 erneut. Die RH-Vorrichtung 200 bewegt sich zu einer Linsen-Förderungsposition der Blockvorrichtung 300 und saugt die Linse LE an, die durch den Befestigungsbereich 321 angehoben wurde. Hierbei dreht die RH-Vorrichtung 200 den dritten Arm 220 um eine Achse A3, um den Ansaugbereich 222 nach oben zu orientieren. Nachdem der Ansaugbalg 224 in Kontakt mit der Rückseite der Rechnungsoberfläche der vom Befestigungsbereich 321 angehobenen Linse LE gebracht wurde, wird die Linse LE durch den Antrieb der Luftpumpe 230 angesaugt. Wenn der vertikal verschiebbare Bereich 214 abgesenkt wird, wird die Schale 390 zusammen mit der Linse LE aus dem Befestigungsbereich 321 herausgezogen.

Als Nächstes fördert die RH-Vorrichtung 200 die auf den Ansaugbereich 222 angesaugte Linse LE zur Bearbeitungsvorrichtung 100a. Wenn der dritte Arm 220 um die Achse A3 gedreht wird, orientiert die RH-Vorrichtung 200 den Ansaugbereich 222 nach unten, um zu bewirken, dass die an der Linse LE befestigte Schale 390 auf der unteren Seite positioniert wird. Durch die Drehbewegung des ersten Arms 216 und des zweiten Arms 218 werden der Mittelpunkt des Ansaugbereichs 222 und die Mittelachse der Spannfutter-Spindel 112 der Vorrichtung 100a zueinander ausgerichtet. Wenn der vertikal verschiebbare Bereich 214 danach abgesenkt wird, wird der Basisbereich 391 der Schale 390 an der Schalenhalterung 113 befestigt, wobei die Linse LE dadurch auf der Spannfutter-Spindel 112 eingesetzt wird. Der Ansaugvorgang des Ansaugbereichs 222 wird abgebrochen und da der erste Arm 216 und der zweite Arm 218 drehend bewegt werden, wird der dritte Arm 220 von der Seite der Bearbeitungsvorrichtung 100a wegbewegt.

Die Steuerungs-/Regelungseinheit der Bearbeitungsvorrichtung 100a senkt die Spannfutter-Spindel 111 durch den vertikalen Bewegungsmechanismusabschnitt 110 ab und die Linse LE wird gehalten, indem sie in Zusammenarbeit mit der Spannfutter-Spindel 112 eingespannt wird. Auf der Basis der von der System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 eingegebenen Daten werden danach die Schleifteile 150R und 150L gesteuert/geregelt angetrieben und die Umfangskante der Linse LE wird durch die Schleifscheiben 151 bearbeitet. Dieser Bearbeitungsvorgang wird in JP-A-9-252999 (US-Patent Nr. 5,716,256) beschrieben, das vom vorliegenden Anmelder eingereicht wurde.

Nachdem die Linse LE für das rechte Auge in die Bearbeitungsvorrichtung 100a eingesetzt wurde, befördert die RH-Vorrichtung 200 die andere Linse LE für das linke Auge, die auf der Aufnahmeeinrichtung 401 platziert ist, zur Blockvorrichtung 300. Nachdem die Schale 390 durch die Blockvorrichtung 300 befestigt wurde, befördert die RH-Vorrichtung 200 die Linse LE und führt sie für die nachfolgende Bearbeitung zur ursprünglichen Aufnahmeeinrichtung 401 zurück.

Während der Bearbeitung der Linse LE durch die Bearbeitungsvorrichtung 100a betätigt die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 die RH-Vorrichtung 200 auf die gleiche Art wie oben beschrieben, um die Linse LE aus der Aufnahmeeinrichtung 401 zu entnehmen und befördert sie zur Blockvorrichtung 300, um zu bewirken, dass die Linse LE für das rechte Auge, die auf der Aufnahmeeinrichtung 401 auf der Seite der Bevorratungsvorrichtung 400b platziert ist, diesmal von der Bearbeitungsvorrichtung 100b bearbeitet wird. Wenn die Schale 390 durch die Blockvorrichtung 300 an der Linse LE befestigt ist, empfängt die RH-Vorrichtung 200 die Linse LE und setzt die Linse LE auf der Linsenhalterung 113 der Spannfutter-Spindel 111 der Bearbeitungsvorrichtung 100b ein. Nachdem der dritte Arm 220 der RH-Vorrichtung 200 zurückgezogen wurde, spannt die Bearbeitungsvorrichtung 100b die Linse LE durch die Spannfutter-Spindeln 111 und 112 ein und startet die Bearbeitung. Als Vorbereitung für die nachfolgende Bearbeitung befördert die RH-Vorrichtung 200, die die Förderung zur Bearbeitungsvorrichtung 100b abgeschlossen hat, die Linse LE für das linke Auge zur Blockvorrichtung 300, um die Schale 390 an dieser Linse LE zu befestigen. Die RH-Vorrichtung 200 führt die Linse LE, für die die Befestigung der Schale 390 abgeschlossen wurde, zur Aufnahmeeinrichtung 401 zurück.

Wenn die Bearbeitung der Linse LE durch die Bearbeitungsvorrichtung 100a abgeschlossen ist, wird die Spannfutter-Spindel 111 angehoben. Die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 betätigt die RH-Vorrichtung 200, um die bearbeitete Linse LE zu holen. Da die Linse LE hierbei auf der Spannfutter-Spindel 112 mit der Rückseite ihrer Brechungsoberfläche nach oben platziert ist, bleibt das während der Bearbeitung verwendete Bearbeitungswasser auf der Rückseite dieser Brechungsoberfläche zurück. Vor dem Ansaugen und Halten der Linse LE führt die RH-Vorrichtung 200 durch Antreiben der Luftpumpe 230 Luft vom Ansaugbalg 224 zu, um dadurch das auf der Linse LE verbleibende Wasser wegzublasen. Danach wird der vertikal verschiebbare Bereich 214 abgesenkt, um die Linse LE durch den Ansaugbereich 222 anzusaugen.

Obwohl das auf der Rückseite der Brechungsoberfläche der Linse verbleibende Wasser durch Zuführung der Luft vom Ansaugbalg 224 bis zu einem bestimmten Grad entfernt wurde, wurde das an der Vorderseite der Brechungsoberfläche und der Rückseite der Brechungsoberfläche der Linse LE anhaftende Wasser nicht ausreichend entfernt. Wenn das an der Linse LE anhaftende Wasser bleibt wie es ist, kann es Wasserflecken verursachen. Um das an der Linse LE anhaftende Wasser weiter zu entfernen, befördert die RH-Vorrichtung 200 die aus der Bearbeitungsvorrichtung 100a entnommene bearbeitete Linse LE zur Entwässerungsvorrichtung 500.

Auf die gleiche Weise wie zum Zeitpunkt des Einsetzens der Linse LE an der Bearbeitungsvorrichtung 100a befördert die RH-Vorrichtung 200 die Linse LE zu einer Position, bei der der Mittelpunkt des Ansaugbereichs 222 und der Mittelpunkt der Haltewelle 510 zueinander ausgerichtet sind. Dann senkt die RH-Vorrichtung 200 den vertikal verschiebbaren Bereich 214 ab, um den Basisbereich 391 der an der Linse LE angebrachten Schale 390 an der Schalenhalterung 513 zu befestigen, die an der Haltewelle 510 angebracht ist. Danach wird der Ansaugvorgang des Ansaugbereichs 222 abgebrochen und der dritte Arm 220 wird von der Seite der Entwässerungsvorrichtung 500 zurückgezogen. Nachdem der dritte Arm 220 zurückgezogen wurde, senkt die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 den Arm 530 durch Antrieb des vertikalen Bewegungsmechanismus 535 ab und die Rückseite der Brechungsoberfläche der Linse LE wird durch den Linsen-Anpressbereich 521 der Haltewelle 520 angepresst. Danach wird durch Antrieb des Drehmechanismus 505 die durch die zwei Haltewellen 510 und 520 eingespannte Linse LE für zirka 3 Sekunden mit hoher Drehzahl gedreht, wodurch das an der Rückseite der Brechungsoberfläche und der Vorderseite der Brechungsoberfläche der Linse LE anhaftende Wasser durch die die Drehung begleitende Zentrifugalkraft abgeleitet wird. Somit wird das an der Linse LE anhaftende Bearbeitungswasser entfernt und dadurch eine erzwungene Entwässerung bewirkt.

Wenn die Drehung der Linse LE auf der Entwässerungsvorrichtung 500 angehalten wird, saugt die RH-Vorrichtung 200 die Linse LE an und hält sie und befördert und führt die Linse zur Aufnahmeeinrichtung 401 zurück, wo diese Linse untergebracht war.

Wenn die Bearbeitung der Linse LE durch die Bearbeitungsvorrichtung 100b abgeschlossen wurde, wird die Linse LE von der RH-Vorrichtung 200 entsprechend entnommen und die Linse LE wird zur Entwässerungsvorrichtung 500 gefördert, um das Wasser von der Linse abzuleiten und wird dann zur ursprünglichen Aufnahmeeinrichtung 401 zurückgeführt. Nachdem die Linse LE zur ursprünglichen Aufnahmeeinrichtung 401 zurückgeführt wurde, oder bei einem Fall, bei dem die Bearbeitung durch die Bearbeitungsvorrichtung 100b im Gange ist, wird die an der Schale 390 befestigte Linse LE zur Bearbeitungsvorrichtung 100a gefördert und die Bearbeitung wird durch die Bearbeitungsvorrichtung 100a durchgeführt, um die andere Linse LE, die auf der Aufnahmeeinrichtung 401 auf der Seite der Bevorratungsvorrichtung 400a platziert ist, zu bearbeiten. Nach Abschluss der Bearbeitung wird die Linse LE der Entwässerung durch die Entwässerungsvorrichtung 500 unterzogen und zur ursprünglichen Aufnahmeeinrichtung 401 zurückgeführt.

Nach Beendigung der Bearbeitung des Paares von linken und rechten Linsen LE steuert/regelt die System-Steuerungs-/Regelungseinheit 600 den Antrieb des Greiferbereichs 430, um die Aufnahmeeinrichtung 401 mit den darauf platzierten bearbeiteten Linsen LE durch die Greifer 431 und 432 einzuspannen und zur Seite des Objekttischs 420 zu bewegen. Danach wird der Objekttisch 410 durch den Hubmechanismus 412 angehoben, um eine nachfolgende Aufnahmeeinrichtung 401 auf einer vorgegebenen Position einzulegen.

Dadurch werden die auf den entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen 401 der Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b platzierten Linsen LE durch die RH-Vorrichtung 200 nacheinander zu den entsprechenden Vorrichtungen gefördert und die Bearbeitung wird durch die zwei Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b parallel durchgeführt. Unter der Annahme, dass für eine einzelne Linse die Bearbeitungszeit von zwei bis drei Minuten erforderlich ist, können insgesamt 40 Linsen durch die zwei Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b in etwas weniger als einer Stunde effizient bearbeitet werden, da auf jeder der Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b 10 Aufnahmeeinrichtungen 401 geladen werden können. Da die Förderung der Linsen zwischen jeder der zwei Bevorratungsvorrichtungen 400a und 400b und jeder der zwei Bearbeitungsvorrichtungen 100a und 100b durch eine RH-Vorrichtung 200 abgewickelt werden kann, wird darüber hinaus eine Platzeinsparung erzielt und ein wirtschaftlicher Vorteil angeboten.

13 ist eine schematische Darstellung, die ein weiteres Beispiel der Entwässerungsvorrichtung 500 zeigt. Eine Befestigungswelle 551 ist an einem sich bewegenden Block 550 angebracht und eine Schalenhalterung 552 ist an einem oberen Bereich der Befestigungswelle 551 befestigt. Diese Schalenhalterung 552 weist den gleichen Aufbau wie die in 5 gezeigte Schalenhalterung 113 auf und die an der Linse LE angebrachte Schale 390 ist daran befestigt. Zwei Schienen 553, die sich in einer zur Ebene der Zeichnung von 3 senkrechten Richtung erstrecken, sind durch den sich bewegenden Block 550 geführt und der sich bewegende Block 550 ist längs der Schienen 553 beweglich. Eine Zahnstange 555, die sich parallel zu den Schienen 553 erstreckt, ist an einer Seitenfläche des sich bewegenden Blocks 550 angebracht und ein Ritzel eines Motors 557 steht mit dieser Zahnstange 555 im Eingriff. Wenn der Motor 557 angetrieben und gedreht wird, wird die von der Schalenhalterung 113 gehaltene Linse LE in der zur Ebene der Zeichnung von 13 senkrechten Richtung bewegt.

Die Bezugszeichen 561 und 562 bezeichnen Luftdüsen zum Ausstoß von komprimierter Luft. Die Luftdüse 561 und die Luftdüse 562 sind an einem nicht dargestellten Gehäuse entsprechend an einer Position vorgesehen, um Luft zur Rückseite der Brechungsoberfläche der Linse LE zu blasen. Die Luft wird den Luftdüsen 561 und 562 von einer Luftpumpe 564 zugeführt.

Wenn der Motor 557 angetrieben wird, um sich zu drehen, während komprimierte Luft von den Luftdüsen 561 und 562 geblasen wird, wird bei dieser Konstruktion, nachdem die Linse LE durch die Förderung durch die RH-Vorrichtung 200 auf die Schalenhalterung 552 eingesetzt ist, die von der Schalenhalterung 113 gehaltene Linse LE in der zur Ebene der Zeichnung von 3 senkrechten Richtung bewegt. Durch die von den Luftdüsen 561 und 562 geblasene Luft wird das an der Rückseite der Brechungsoberfläche und der Vorderseite der Brechungsoberfläche der Linse LE anhaftende Wasser weggeblasen und dadurch eine erzwungene Entwässerung bewirkt.

Wie oben gemäß der Erfindung beschrieben, wurde die Erreichung der Effizienz bei der Bearbeitung, ebenso wie eine Platzeinsparung für das System ermöglicht. Da das gesamte Linsen-Bearbeitungssystem als einheitliches Ganzes bewegt werden kann, wurden darüber hinaus der Einbau und die Bewegung erleichtert.


Anspruch[de]
Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem (1), mit:

einer Linsen-Bearbeitungsvorrichtung (100a; 100b), die eine Kante eines Brillenglases (LE) bearbeitet, um eine Abschrägung auf der Linsenkante auszubilden; und

einer Linsen-Aufnahmeeinrichtung (401), die die Linse aufnimmt und mit einem Identifizierungskennzeichen (402) versehen ist, um die Bearbeitung der aufgenommenen Linse zu bewerkstelligen,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Linsen-Bevorratungsvorrichtung (400a; 400b), die die Aufnahmeeinrichtungen stapeln kann, wobei die Linsen-Bevorratungsvorrichtung umfasst:

einen ersten Objekttisch (410), der die Aufnahmeeinrichtungen, in denen die zu bearbeitende Linse untergebracht ist, in einer dazu vertikalen Richtung stapeln kann und der in der vertikalen Richtung beweglich ist,

einen zweiten Objekttisch (420), der die Aufnahmeeinrichtungen, in denen die zu bearbeitende Linse untergebracht ist, in einer dazu vertikalen Richtung stapeln kann und der in der vertikalen Richtung beweglich ist,

eine Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit (430), die die Aufnahmeeinrichtung, in der die bearbeitete Linse untergebracht ist, vom ersten Objekttisch zum zweiten Objekttisch transferiert, und

eine Linsen-Fördervorrichtung (200), die eine Armeinheit (210, 212, 214, 216, 218, 220) zum Halten der Linse umfasst, und die zu bearbeitende Linse von der Aufnahmeeinrichtung auf dem ersten Objekttisch zur Linsen-Bearbeitungsvorrichtung fördert, um die Linse zu bearbeiten, und die bearbeitete Linse von der Linsen-Bearbeitungsvorrichtung zur gleichen Aufnahmeeinrichtung auf dem ersten Objekttisch fördert, um die Linse zu bevorraten.
Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, das ferner aufweist:

eine Leseeinheit (440), die das an der Aufnahmeeinrichtung vorgesehene Identifizierungskennzeichen (402) liest; und

eine Steuerungs-/Regelungseinheit (600), die die Bearbeitungsdaten auf der Basis des gelesenen Identifizierungskennzeichens an die Linsen-Bearbeitungsvorrichtung sendet.
Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, das ferner aufweist:

eine Leseeinheit (440), die das an der Aufnahmeeinrichtung vorgesehene Identifizierungskennzeichen (402) liest; und

eine Steuerungs-/Regelungseinheit (600), die die Steuerungs-/Regelungsdaten auf der Basis des gelesenen Identifizierungskennzeichens an die Linsen-Fördervorrichtung sendet.
Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, wobei eine Mehrzahl von Linsen-Bevorratungsvorrichtungen in einer seitlichen Richtung nebeneinander angeordnet sind und eine Mehrzahl der Linsen-Bearbeitungsvorrichtungen in der seitlichen Richtung nebeneinander angeordnet sind. Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 4, wobei die Linsen-Fördervorrichtung mit einem Bewegungsweg 30 versehen ist, der sich parallel zur Linsen-Bearbeitungsvorrichtung erstreckt und die Armeinheit entlang des Bewegungswegs beweglich ist. Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, das ferner eine Blockvorrichtung der zu bearbeitenden Linse aufweist, wobei die Linsen-Fördervorrichtung die zu bearbeitende Linse von der Aufnahmeeinrichtung auf dem ersten Objekttisch zur Blockvorrichtung fördert, um eine Schale an der Linse zu befestigen, und die zu bearbeitende Linse von der Blockvorrichtung zur Linsen-Bearbeitungsvorrichtung fördert, um die Linse zu bearbeiten. Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 6, wobei die Blockvorrichtung umfasst:

eine Schalen-Zuführungseinheit (350), die die Schale zuführt;

eine Armeinheit (320, 321, 323, 325), die die zugeführte Schale hält;

ein optisches Messsystem (310) zur Messung einer optischen Mittelpunktposition und einer zylindrischen Achsenrichtung der Linse; und

eine Steuerungs-/Regelungseinheit (319), die die Armeinheit steuert/regelt, um die Schale auf der Basis des Messergebnisses des optischen Messsystems an der Linse zu befestigen.
Brillenglas-Kantenbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, das ferner eine Basis (10), auf der die Linsen-Bevorratungsvorrichtung, die Linsen-Bearbeitungsvorrichtung und die Linsen-Fördervorrichtung angeordnet sind, und Rollfüße (11) aufweist, die an der Basis befestigt sind.






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