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Dokumentenidentifikation DE60311193T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001384624
Titel Signalleuchte und Anzeigevorrichtung die in einem teilweise aus der Kfz-Karosserie bestehendem Gehäuse angeordnet sind
Anmelder VALEO VISION, Bobigny, FR
Erfinder Simon, Laurent, 78180 Montigny le Bretonneux, FR;
Trebouet, Marcel, 78860 Saint Nom Breteche, FR
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 60311193
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 21.07.2003
EP-Aktenzeichen 032918054
EP-Offenlegungsdatum 28.01.2004
EP date of grant 17.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse B60Q 1/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60Q 1/48(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung schlägt eine Anordnung am Heckteil eines Kraftfahrzeugs mit einer zur Außenseite des Fahrzeugs gerichteten Bremsleuchte und einer allgemein zur Innenseite des Fahrzeugs gerichteten Vorrichtung zum Anzeigen einer Information, die für den Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem Hindernis repräsentativ ist, vor.

Unter den elektronischen Ausrüstungen der gegenwärtigen Kraftfahrzeuge sind insbesondere eine allgemein als "dritte Bremsleuchte" bezeichnete Bremsleuchte und ein Parkassistenzsystem zu nennen.

Die Signalleuchte ist in der Nähe eines oberen oder unteren Rands der verglasten Heckfläche des Fahrzeugs angeordnet.

Das Parkassistenzsystem umfasst einen in einem hinteren Stoßfänger des Fahrzeugs angeordneten Sensor und ein Signalelement, das aus einem Schallabgabeelement und einer Anzeigevorrichtung gebildet ist und dem Fahrer ermöglicht, sich eine Vorstellung vom Abstand zwischen dem Heck des Fahrzeugs und einem Hindernis zu machen.

Die Anzeigevorrichtung ist in der Regel am Fahrzeugheck derart angeordnet, dass sie für den Fahrer beim Einparken sichtbar ist.

Da die Signalleuchte und die Anzeigevorrichtung beide am Fahrzeugheck angeordnet sind, wurde insbesondere in dem Dokument EP-A-0 683 068 vorgeschlagen, die Signalleuchte und die Anzeigevorrichtung in das Gehäuse ein und desselben Ausrüstungsmoduls zu integrieren, das an einer Innenseite der Heckscheibe des Fahrzeugs in der Nähe ihres unteren Rands angefügt ist.

Zum Bilden des Lichtstroms der Signalleuchte ist die rückseitige Wand des Gehäuses aus zahlreichen Linsen gebildet und an die Innenseite der Heckscheibe angefügt.

Bei vielen Fahrzeugen verläuft die Heckscheibe bezüglich der Senkrechten schräg. Die hintere Platte des Gehäuses muss daher ebenfalls geneigt sein.

Ist die Heckscheibe jedoch stark geneigt, ist die hintere Platte ihrerseits auch stark geneigt und muss eine große Fläche der Heckscheibe bedecken, damit das Lichtbündel ausreichend sichtbar ist.

Da die Herstellung einer solchen Platte relativ teuer ist, erhöht die Verwendung einer Platte mit großen Abmessungen daher den Preis des Ausrüstungsmoduls.

Deshalb wurden Ausrüstungselemente mit einem im Innern des Gehäuses angeordneten optischen Element wie etwa einer Fresnel-Linse vorgeschlagen, wobei die Rückwand des Gehäuses von einer transparenten Platte aus Glas oder Plexiglas gebildet ist.

Beim Anbringen des Gehäuses am Fahrzeug wird die Platte mit Mitteln an der Heckscheibe befestigt, die eine Dichtheit gewährleisten, insbesondere um die Bildung von Beschlag auf den Flächen gegenüber der Platte und der Heckscheibe zu verhindern.

Die Heckscheibe erfüllt also die Schutz- und Dichtungsfunktionen der transparenten Platte, die somit überflüssig ist.

Ferner ist aus dem Dokument JP 10 166941 eine hochgesetzte Bremsleuchte bekannt, die auch eine für die Beleuchtung eines Teils der Fahrgastzelle bestimmte Lampe umfasst. Das Dokument FR 2 663 274 betrifft eine zusätzliche Signalleuchte, die in einem an die Scheibe und das Karosserieoberteil des Fahrzeugs angrenzenden Bereich untergebracht ist. Das Dokument FR 2 716 145 beschreibt eine Vorrichtung zum Anzeigen des freien Abstands, die den Fahrer beim Einparken unterstützen soll, die eine Lichtquelle mit variabler Beleuchtungsgeometrie verwendet und in der Nähe einer Frontscheibe oder Heckscheibe des Fahrzeugs angeordnet ist. Das Dokument US 6 089 230 beschreibt eine Vorrichtung mit einer Signalleuchte und einer Vorrichtung zur Beleuchtung des Innenraums der Fahrgastzelle des Fahrzeugs mit einer gemeinsamen Halterung für beide Lampen. Das Dokument FR 2 722 154 beschreibt eine Anordnung, die es ermöglicht, Lichtverluste bei einer Signalleuchte zu vermeiden, die im Bereich des Karosserieoberteils des Fahrzeugs zwischen einem Querträger und einer Verglasung eingebaut ist, wobei diese Leuchte ein Lichtmodul umfasst, dessen Lichtbündel durch die Verglasung zur Außenseite des Fahrzeugs gerichtet ist. Das Dokument GB 2 283 821 beschreibt eine Signalvorrichtung für Fahrzeuge mit einer Einheit, die am Fahrzeugheck montiert werden kann und einen Sensor zum Erfassen von Geschwindigkeitsverminderungen und ein Beleuchtungssystem umfasst.

Um diese Nachteile zu beheben, schlägt die Erfindung eine Anordnung am Heckteil eines Fahrzeugs des oben beschriebenen Typs mit den technischen Merkmalen des Anspruchs 1 vor.

Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung:

  • – ist das Gehäuse teilweise von einem Stück eines allgemein horizontalen Karosserieoberteils des Fahrzeugs und/oder von einem Stück einer quer verlaufenden Heckfläche der Karosserie des Fahrzeugs, welche das längs verlaufende, rückwärtige Ende des Karosserieoberteils verlängert, gebildet, und die Signalleuchte und die Anzeigevorrichtung sind zu dem Karosserieteil vertikal in einem Abstand angeordnet, der kleiner als der vertikale Abstand zwischen dem Verkleidungselement und der Unterseite des Karosserieteils ist, wobei das Gehäuse einen Lichtleiter umfasst, der den von den Elektrolumineszenzelementen der Anzeigevorrichtung emittierten Lichtstrom zu einer Öffnung des Gehäuses leitet, die vertikal unterhalb des Verkleidungselements angeordnet ist;
  • – weist die quer verlaufende Heckfläche eine Öffnung auf, die durch ein lichtdurchlässiges Element verschlossen ist, das von dem Lichtstrom durchquert wird, der von den Elektrolumineszenzelementen der Signalleuchte erzeugt wird;
  • – weist eine vordere Querwand des Gehäuses eine Öffnung auf, die durch ein lichtdurchlässiges Element verschlossen ist, das von dem Lichtstrom durchquert wird, der von den Elektrolumineszenzelementen der Anzeigevorrichtung erzeugt wird;
  • – umfasst die Anordnung einen einzigen elektrischen Verbinder zur Versorgung aller Leiterbahnen zur Stromversorgung der zu der Signalleuchte und der Anzeigevorrichtung gehörenden Elektrolumineszenzelemente;
  • – sind die Bauelemente der Signalleuchte bzw. der Anzeigevorrichtung jeweils auf einer Seite der gemeinsamen Bauelement-Trägerplatine angeordnet;
  • – weist die Anzeigevorrichtung mehrere Elektrolumineszenzelemente auf, von denen wenigstens zwei Elektrolumineszenzelemente unterschiedliche Farben haben.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung hervor, zu deren besserem Verständnis auf die beigefügten Figuren Bezug genommen wird, von denen:

1 eine schematische perspektivische Darstellung des Hecks eines Kraftfahrzeugs ist, das eine Anordnung entsprechend den Lehren der Erfindung aufweist;

2 ein Querschnitt entlang einer vertikalen Längsebene der in 1 dargestellten Anordnung gemäß einer Ausführungsform ist, die nicht Bestandteil der Erfindung ist;

3 eine Darstellung ähnlich der aus 2 ist, die eine Ausführungsform der Erfindung zeigt;

4 eine Darstellung ähnlich der aus 2 ist, die eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt.

Bei der Beschreibung der Erfindung ist die vertikale Richtung, die Längs- und Querrichtung in nicht einschränkender Weise gemäß den in den Figuren angegebenen Bezugszeichen V, L, T definiert.

Auch wird die Richtung von hinten nach vorne als Längsrichtung definiert, und die Richtung von rechts nach links gemäß der Darstellung in 1.

In der folgenden Beschreibung sind identische, ähnliche oder entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.

In 1 ist ein herkömmliches Kraftfahrzeug 10 dargestellt, dessen oberer Karosseriebereich ein Karosserieoberteil 12 bildet, das sich in Längsrichtung allgemein horizontal erstreckt, und dessen hinteres Längsende 14 durch eine verglaste Fläche 16 oder Heckscheibe verlängert ist, die sich allgemein quer und vertikal erstreckt, und deren oberer Rand 16s nach vorne gewölbt ist.

Ein Ausrüstungsgehäuse 18 ist in der Nähe des oberen Querrandes 16s der Heckscheibe 16 an deren Innenseite 16i angeordnet.

Wie in 2 bis 4 zu erkennen ist, umfasst das Ausrüstungsgehäuse 18 eine Bremsleuchte 20 und eine Vorrichtung 22 zum Anzeigen einer Information, die für den Abstand zwischen dem Fahrzeug 10 und einem Hindernis repräsentativ ist.

Die Signalleuchte 20 ist längs zur Außenseite des Fahrzeugs 10, das heißt nach hinten ausgerichtet. Sie weist eine Trägerplatine 24 für elektronische Bauelemente auf, die ihrerseits wenigstens eine (nicht dargestellte) Leiterbahn und elektronische Bauelemente, insbesondere Elektrolumineszenzelemente 26 umfasst, bei denen es sich im Allgemeinen um Glühlampen oder Elektrolumineszenzdioden handelt, die einen im Allgemeinen roten Lichtstrom emittieren. Die Signalleuchte 20 umfasst ferner ein optisches Element 28, etwa eine Fresnel-Linse, das den von den Elektrolumineszenzelementen 26 erzeugten Lichtstrom nach hinten zu richten vermag.

Die Anzeigevorrichtung 22 ist ein Modul einer Parkassistenzvorrichtung, die einen im hinteren Stoßfänger 32 des Fahrzeugs 10 angeordneten Sensor 30, im Allgemeinen einen Ultraschallsensor, einen (nicht dargestellten) Rechner zum Berechnen des Abstands zwischen dem Fahrzeug 10 und einem hinter dem Fahrzeug 10 befindlichen Hindernis und eine Signalvorrichtung umfasst, um den Fahrer über den Abstand zwischen dem Fahrzeug 10 und dem Hindernis zu informieren.

In der Regel umfasst die Signalvorrichtung eine mit der Anzeigevorrichtung 22 gekoppelte akustische Warnvorrichtung, die einen Ton bzw. ein optisches Signal aussenden, die für den Abstand zwischen dem Fahrzeug 10 und dem Hindernis repräsentativ sind.

Die Anzeigevorrichtung 22 umfasst mehrere Anzeigebereiche mit unterschiedlichen Farben, im Allgemeinen gelb, grün und rot, die mit abnehmendem Abstand zwischen dem Fahrzeug 10 und dem Hindernis nacheinander aufleuchten.

Die Anzeigevorrichtung 22 ist von einer Trägerplatine 34 für elektronische Bauelemente gebildet, die ihrerseits wenigstens eine (nicht dargestellte) Leiterbahn und elektronische Bauelemente, insbesondere Elektrolumineszenzelemente 36 aufweist, bei denen es sich im Allgemeinen um Glühlampen oder Dioden handelt.

Damit sie für den Fahrer sichtbar ist, ist die Anzeigevorrichtung 22 längs zur Innenseite des Fahrzeugs 10, das heißt nach vorne ausgerichtet.

Das Ausrüstungsgehäuse 18 weist ferner ein offenes Strukturbauteil 38 auf, das im Innern des Fahrzeugs 10 angeordnet ist und die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 trägt.

Das Strukturbauteil 38 ist aus einem Stück beispielsweise mittels Formguss hergestellt und von einer ersten vorderen Querwand 40, einer zweiten allgemein horizontalen unteren Wand 42 und zwei (nicht dargestellten) Seitenwänden gebildet.

Die vordere Wand 40 weist eine den Elektrolumineszenzelementen 36 der Anzeigevorrichtung 22 gegenüberliegende Öffnung 44 auf, die von einem lichtdurchlässigen Element 46 verschlossen ist und von dem Lichtstrom durchquert wird, der von den Elektrolumineszenzelementen 36 der Anzeigevorrichtung 22 erzeugt wird.

Die zweite Wand 42 des Strukturbauteils 38 ist mit dem unteren Ende 40i der vorderen Wand 40 verbunden und umfasst Mittel zum Halten der Signalleuchte 20, der Anzeigevorrichtung 22 und des optischen Elements 28.

Wie in 1 dargestellt, ist das Strukturbauteil 38 erfindungsgemäß an der Innenseite 16i der Heckscheibe 16 befestigt, um das Gehäuse 18 hermetisch zu verschließen.

Das Strukturbauteil 38 kann durch jedes bekannte Mittel befestigt werden, jedoch ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform das Strukturbauteil 38 durch Kleben befestigt, was eine durch die Heckscheibe 16 hindurch kaum zu erkennende Befestigungsart darstellt.

Entsprechend der Form der Karosseriestruktur des Fahrzeugs 10 erstreckt sich der obere Rand 16s der Heckscheibe 16 mehr oder weniger zur Vorderseite des Fahrzeugs 10. Ist das Strukturbauteil 38 nur an der Heckscheibe 16 befestigt, kann es in bestimmten Fällen vorkommen, dass der von dem Gehäuse 18 abgegrenzte Raum zur vollständigen Aufnahme der Signalleuchte 20 und der Anzeigevorrichtung 22 nicht ausreicht.

Gemäß einer in 3 dargestellten Ausführungsvariante der Erfindung ist das Strukturbauteil 38 daher an der Heckscheibe 16 und an dem Karosserieoberteil 12 befestigt, während gemäß einer anderen, in 4 dargestellten Variante der Erfindung, bei welcher der quer verlaufende hintere Rand 14 des Karosserieoberteils 12 nach unten gewölbt ist und eine quer verlaufende Heckfläche bildet, das Strukturbauteil 38 nur am rückwärtigen Ende 14 des Karosserieoberteils 12 befestigt ist.

Unabhängig von der Karosserieform des Fahrzeugs 10 wird das Gehäuse 18 somit teilweise von einem Karosserieteil des Fahrzeugs 10 gebildet, sei es ein Teil der Heckscheibe 16, ein Teil des Karosserieoberteils 12 oder aber ein Teil jedes dieser Elemente.

Das im Allgemeinen aus Blech hergestellte Karosserieoberteil 12 ist ein undurchsichtiges Bauteil, das somit Mittel zum Befestigen des Strukturbauteils 38 zulässt, die wirksamer sind als Kleben oder sich leichter anwenden lassen und weniger ansehnlich sind. Da diese Befestigungsmittel im Allgemeinen jedoch im Innern des Gehäuses 18 verborgen sind, beeinträchtigen sie das allgemeine Aussehen des Fahrzeugs 10 nicht.

Diese Befestigungsmittel sind hier aus elastisch verformbaren Laschen 41 gebildet, die in komplementären Aufnahmen 43 des Karosserieoberteils 12 aufgenommen sind.

Wenn das rückwärtige Ende 14 des Karosserieoberteils 12 nach hinten gebogen ist, bildet es ein Hindernis für den von der Signalleuchte 20 erzeugten Lichtstrom. Wie in 4 dargestellt, umfasst das rückwärtige Ende 14 des Karosserieoberteils 12 deshalb eine Öffnung 45, die von einem lichtdurchlässigen Element 47 dicht verschlossen ist. Dieses Element wird nun von dem von den Elektrolumineszenzelementen 26 der Signalleuchte 20 erzeugten Lichtstrom durchquert.

Das Gehäuse 18 ist somit allgemein an der oberen hinteren Ecke des Fahrzeugs 10 angeordnet. Je nach Ausführung des Fahrzeugs 10 umfasst dieses jedoch ein inneres Verkleidungs- oder Ausstattungselement 48, das zur Schall- und Wärmedämmung der Fahrgastzelle des Fahrzeugs 10 verwendet wird.

Das Verkleidungselement 48 bedeckt die gesamte Karosserie des Fahrzeugs 10 und verläuft von dieser beabstandet, um ein Luftvolumen 50 und damit die Isolierung der Fahrgastzelle zu bilden.

Wie in 4 dargestellt, umfasst das Fahrzeug 10 demnach ein Verkleidungselement 48, das sich horizontal gegenüberliegend und mit Abstand zur horizontalen Innenseite 12i des Karosserieoberteils 12 erstreckt.

Die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 sind im Allgemeinen von geringer Größe und sie sind in der Nähe der Innenseite 12i des Karosserieoberteils 12 angeordnet.

Aufgrund des Vorhandenseins des Verkleidungselements kann die Anzeigevorrichtung 22 jedoch in einem Abstand von dem Karosserieoberteil 12 angeordnet sein, der kleiner ist als der Abstand zwischen dem Verkleidungselement 48 und dem Karosserieoberteil 12.

Die Anzeigevorrichtung 22 ist in diesem Fall von dem Verkleidungselement 48 verdeckt.

Um dieses Problem zu beheben, verlaufen die vordere Wand 40 und die untere Wand 42 des Gehäuses 18 gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung unterhalb des Verkleidungselements 48, und ein Lichtleiter 52 ist im Innern des Gehäuses 18 derart angeordnet, dass ein erstes Ende 52a den von der Anzeigevorrichtung 22 erzeugten Lichtstrom empfängt und ein zweites Ende 52b unterhalb des Verkleidungselements 48 derart in die Öffnung 44 der vorderen Wand des Gehäuses 18 mündet, dass es für den Fahrer sichtbar ist.

Die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 umfassen beide unterschiedliche elektronische Schaltkreise, deren jeweilige Steuerungsmittel oft an zwei unterschiedlichen Stellen in dem Fahrzeug 10 angeordnet sind.

Die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 müssen daher durch verschiedene Kabelkreise mit ihren jeweiligen Steuerungsmitteln verbunden werden, was bei der Montage des Fahrzeugs 10 eine Vielzahl von Tests erforderlich macht und somit die Herstellungskosten erhöht.

Erfindungsgemäß sind die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 aus diesem Grund durch einen einzigen Kabelkreis 54 mit ihren jeweiligen Steuerungsmitteln verbunden, von dem ein (nicht dargestelltes) erstes Ende in zwei Teile geteilt ist, die jeweils mit den Steuerungsmitteln der Signalleuchte 20 bzw. der Anzeigevorrichtung 22 verbunden sind, und von dem das andere Ende durch einen einzigen Verbinder 56 mit der Signalleuchte 20 und der Anzeigeleuchte 22 verbunden ist.

Dieser Verbinder 56 ermöglicht es, die gemeinsamen elektronischen Schaltkreise der Signalleuchte 20 und der Anzeigevorrichtung 22 zusammenzufassen, insbesondere den Massekreis. Der Verbinder 56 ermöglicht ferner die Verringerung der Montageschritte, weil ein einziger Arbeitsschritt erforderlich ist, um die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 gleichzeitig anzuschließen.

Verschiedene Ausführungsformen der Bauelement-Trägerplatine 24, 34 der beiden elektronischen Vorrichtungen können in diesem Fall in Betracht gezogen werden.

Gemäß einer ersten in 2 dargestellten Ausführungsart, die nicht Bestandteil der Erfindung ist, sind die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 jeweils auf einer unterschiedlichen Bauelement-Trägerplatine 24, 34 angeordnet.

Bei dieser Ausführungsart kann ein und derselbe Aufbau des Gehäuses 18 beibehalten werden und die Signalleuchte 20 und/oder die Anzeigevorrichtung 22, beispielsweise in Abhängigkeit von der Ausstattung des Fahrzeugs 10, selektiv dort angeordnet werden.

Hier verlaufen die Bauelement-Trägerplatinen 24, 34 parallel zueinander vertikal in Querrichtung, wobei die Elektrolumineszenzelemente 26, 36 auf ihren jeweiligen entgegengesetzten Seiten angeordnet sind.

Zum Halten der Bauelement-Trägerplatinen 24, 34 hat das Gehäuse 18 einerseits auf der Oberseite 42s der unteren Wand ausgeführte Querrillen 58, die jeweils einen komplementären unteren Rand einer Bauelement-Trägerplatine 24, 34 aufnehmen, und es hat andererseits eine horizontale Zwischenwand 60, die von der Rückseite 40b der vorderen Wand 40 aus in Längsrichtung nach hinten verläuft und ebenfalls Querrillen 62 aufweist, die jeweils einen komplementären oberen Rand einer Bauelement-Trägerplatine 24, 34 aufnehmen.

Gemäß einer in 3 und 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die Signalleuchte 20 und die Anzeigevorrichtung 22 beide von ein und derselben Bauelement-Trägerplatine 64 getragen, weshalb nur ein einziges Element an dem Strukturbauteil 38 des Gehäuses 18 befestigt werden muss, wodurch sich die Anzahl der Montageschritte verringert.

Gemäß einer in 3 dargestellten ersten Ausführungsvariante verläuft die Bauelement-Trägerplatine 64 horizontal, und die Elektrolumineszenzelemente 26, 36 sind auf der Unterseite 64i der Bauelement-Trägerplatine angeordnet. Ein optischer Reflektor 66 ist zwischen den Elektrolumineszenzelementen 26, 36 der Signalleuchte 20 und denen der Anzeigevorrichtung 22 eingefügt, um die jeweils von den Elementen erzeugten Lichtströme zu trennen. Durch den Reflektor 66 wird auf diese Weise verhindert, dass sich die Lichtströme gegenseitig stören, insbesondere um zu vermeiden, dass der rote Lichtstrom der Signalleuchte 20 vom Fahrer mit einem gleichfarbigen Signal der Anzeigevorrichtung 22 verwechselt wird, das im Allgemeinen als ein in der Nähe befindliches Hindernis gedeutet wird.

Gemäß einer in 4 dargestellten zweiten Variante verläuft die Bauelement-Trägerplatine hingegen vertikal in Querrichtung, und die Bauelemente der Signalleuchte 20 und der Anzeigevorrichtung 22 sind jeweils auf einer entgegengesetzten Seite der Bauelement-Trägerplatine 64 angeordnet.

In diesem Fall ist es nicht mehr notwendig, die jeweils von den Elementen erzeugten Lichtströme zu trennen, was die Struktur der Gesamteinheit noch weiter vereinfacht.


Anspruch[de]
Anordnung am Heckteil eines Kraftfahrzeugs (10) mit einer zur Außenseite des Fahrzeugs (10) gerichteten Bremsleuchte (20) und einer allgemein zur Innenseite des Fahrzeugs (10) gerichteten Vorrichtung (22) zum Anzeigen einer Information, die für den Abstand zwischen dem Fahrzeug (10) und einem Hindernis repräsentativ ist, wobei die Signalleuchte (20) und die Anzeigevorrichtung (22) innen in einem hermetisch abgeschlossenen Gehäuse (18) angeordnet sind, das wenigstens teilweise von einem Karosserieteil des Fahrzeugs (10) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalleuchte (20) und die Anzeigevorrichtung (22) mit Elektrolumineszenzelementen (26, 36) versehen und mit ihren zugehörigen Betätigungsmitteln durch einen einzigen Kabelkreis (54) verbunden sind, dessen eines Ende in zwei Teile geteilt ist, die beide mit den Betätigungsmitteln der Leuchte (20) und der Anzeigevorrichtung (22) verbunden sind, und dessen anderes Ende durch einen einzigen Verbinder (56) mit der Leuchte (20) und der Anzeigevorrichtung (22) verbunden ist, wobei die Elektrolumineszenzelemente der Signalleuchte (20) und der Anzeigevorrichtung (22) von ein und derselben Seite oder entgegengesetzten Seiten einer gemeinsamen Bauelement-Trägerplatine (64) getragen werden. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein optischer Reflektor (66) zwischen die Elektrolumineszenzelemente (26, 36) der Leuchte und der Anzeigevorrichtung (22) eingefügt ist. Anordnung am Heckteil eines Kraftfahrzeugs (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (18) teilweise von einem Stück eines allgemein horizontalen Karosserieoberteils (12) des Fahrzeugs (10) und/oder von einem Stück einer quer verlaufenden Heckfläche (14, 16) der Karosserie des Fahrzeugs (10), welche das längs verlaufende, rückwärtige Ende des Karosserieoberteils (12) verlängert, gebildet ist, dass das Kraftfahrzeug (10) ein inneres Verkleidungselement (48) umfasst, welches der inneren Unterseite (12i) des Karosserieoberteils (12) gegenüberliegend und mit Abstand von dieser im Wesentlichen horizontal verläuft, dass die Signalleuchte (20) und die Anzeigevorrichtung (22) zu dem Karosserieteil (12) vertikal in einem Abstand angeordnet sind, der kleiner als der vertikale Abstand zwischen dem Verkleidungselement (48) und der Unterseite (12i) des Karosserieteils (12) ist, und dass das Gehäuse (18) einen Lichtleiter (52) umfasst, der den von den Elektrolumineszenzelementen (36) der Anzeigevorrichtung (22) emittierten Lichtstrom zu einer Öffnung (44) des Gehäuses (18) leitet, die vertikal unterhalb des Verkleidungselements (48) angeordnet ist. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die quer verlaufende Heckfläche (14) eine Öffnung (45) aufweist, die durch ein lichtdurchlässiges Element (47) verschlossen ist, das von dem Lichtstrom durchquert wird, der von den Elektrolumineszenzelementen (26) der Signalleuchte (20) erzeugt wird. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine vordere Querwand (40) des Gehäuses (18) eine Öffnung (44) aufweist, die durch ein lichtdurchlässiges Element (46) verschlossen ist, das von dem Lichtstrom durchquert wird, der von den Elektrolumineszenzelementen (36) der Anzeigevorrichtung (22) erzeugt wird. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die gemeinsame Platine (64) wenigstens eine Leiterbahn zur Stromversorgung der Bauelemente, insbesondere der Elektrolumineszenzelemente (26, 36) umfasst, wobei die Anordnung einen einzigen elektrischen Verbinder (56) zur Versorgung aller Leiterbahnen zur Stromversorgung der zu der Signalleuchte (20) und der Anzeigevorrichtung (22) gehörenden Elektrolumineszenzelemente (26, 36) umfasst. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauelemente der Signalleuchte (20) bzw. der Anzeigevorrichtung (22) jeweils auf einer Seite (64i) der gemeinsamen Bauelemente-Trägerplatine (64) angeordnet sind. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (22) mehrere Elektrolumineszenzelemente (36) aufweist, von denen wenigstens zwei Elektrolumineszenzelemente (36) unterschiedliche Farben haben.






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