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Dokumentenidentifikation DE60312375T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001569041
Titel Toner für die Elektrophotographie, Verfahren zu dessen Herstellung, Entwickler, Entwicklungsverfahren, Übertragungsverfahren sowie Prozesskartusche
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Yamashita, Hiroshi, Ohta-ku Tokyo 143-8555, JP;
Saito, Takuya, Ohta-ku Tokyo 143-8555, JP;
Sugiyama, Tsunemi, Ohta-ku Tokyo 143-8555, JP;
Watanabe, Yohichiroh, Ohta-ku Tokyo 143-8555, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 60312375
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.07.2003
EP-Aktenzeichen 050099423
EP-Offenlegungsdatum 31.08.2005
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse G03G 9/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Toner, verwendet in einem Entwickler zum Entwickeln eines elektrostatischen latenten Bildes in der Elektrophotographie, der elektrostatischen Aufzeichnung, dem elektrostatischen Drucken und so weiter, ein Verfahren zum Herstellen des Toners und eine Prozesskartusche, die den Toner enthält. Noch besonderer betrifft die vorliegende Erfindung Toner für die Elektrophotographie, verwendet in einem Kopiergerät, einem Laserdrucker und einem Faxgerät für Normalpapier, welche ein direktes oder indirektes elektrophotographisches Entwicklungsverfahren verwenden, ein Verfahren zum Herstellen des Toners und eine Prozesskartusche, die den Toner enthält. Überdies betrifft die vorliegende Erfindung Toner für die Elektrophotographie, verwendet in einem Vollfarb-Kopiergerät, einem Vollfarb-Laserdrucker und einem Vollfarb-Faxgerät für Normalpapier, welche ein direktes oder indirektes elektrophotographisches Mehrfarb-Entwicklungsverfahren verwenden, ein Verfahren zum Herstellen des Toners, ein Verfahren zum Entwickeln des Toners und eine Prozesskartusche, die den Toner enthält.

2. Beschreibung des verwandten Standes der Technik

Entwickler, der in der Elektrophotographie, der elektrostatischen Aufzeichnung, dem elektrostatischen Drucken und so weiter verwendet wird, haftet bei einem Entwicklungsvorgang zuerst an einem Bildträger, wie einem Photoleiter, auf welchem ein latentes elektrostatisches Bild erzeugt ist, wird dann in einem Übertragungsvorgang von dem Photoleiter auf ein Übertragungsmedium, wie ein Stück Übertragungspapier, übertragen und daraufhin in einem Fixiervorgang auf der Oberfläche des Übertragungsmediums fixiert. Hierbei sind ein Träger und Toner enthaltender Zweikomponenten-Entwickler und ein keinen Träger benötigender Einkomponenten-Entwickler (magnetischer Toner, nicht-magnetischer Toner) als Entwickler zum Entwickeln eines auf einer Latentbildträger-Oberfläche erzeugten latenten Bildes bekannt.

Herkömmlicher Weise wird in der Elektrophotographie, der elektrostatischen Aufzeichnung und dem elektrostatischen Drucken verwendeter Trockentyp-Toner durch Schmelzen und Kneten von einem Tonerbindemittel, wie einem Harz auf Styrolbasis und einem Polyester und so weiter, mit einem farbgebenden Mittel und durch Vermahlen des erhaltenen Materials erhalten.

Die Bildqualität wurde in letzter Zeit verbessert, indem der Teilchendurchmesser des Toners verringert wurde. Jedoch ist in dem Herstellungsvorgang, der normales Kneten und Vermahlen beinhaltet, die Form des Tonerteilchens undefiniert. Auch wird die Toner-Teilchengröße durch Rühren mit Trägern in dem Entwicklungsteil im Inneren einer Bilderzeugungsvorrichtung und in dem Fall der Verwendung von Toner als der Entwickler in einem Einkomponenten-System durch Kontaktbeanspruchung zwischen einer Entwicklungswalze und einer Tonerzufuhrwalze und zwischen einer Rakel zum Steuern der Dicke einer Tonerschicht und einer Rakel zur Reibungsaufladung des Photoleiters und so weiter, noch weiter verringert. Als ein Ergebnis wird die Bildqualität durch Bildung äußerst feiner Teilchen und durch die Einbettung eines Fluidisierungsmittels in die Oberfläche des Toners erniedrigt. Überdies wird die Fluidität des Toners als Pulver wegen der undefinierten Form der Tonerteilchen verringert, so dass für die Fluidisierung viel Energie benötigt wird und der Füllfaktor beim Verbringen des Toners in eine Tonerflasche so niedrig ist, dass Miniaturisierung der Tonerflasche nicht ausreichend erreicht werden kann. Demgemäß ist derzeit weitere Verringerung des Teilchendurchmessers nicht wirkungsvoll. Auch wird in dem herkömmlichen Mahlvorgang das derzeit erreichbare Minimum des Teilchendurchmessers hergestellt, so dass weitere Miniaturisierung des Teilchendurchmessers nicht erreicht werden kann.

Überdies ist ein Übertragungsvorgang von einem Photoleiter auf ein Übertragungsmedium oder -Papier, um ein Vollfarbbild herzustellen, für ein mit Mehrfarbtonern erzeugtes Farbbild herkömmlicher Weise kompliziert. Auch tritt eine Fehlstelle in dem übertragenen Bild wegen der Verschlechterung der Übertragungsfähigkeit auf, die durch die undefinierte Form der gemahlenen Tonerteilchen verursacht wird, und um die Fehlstelle in dem übertragenen Bild abzudecken, wird die verbrauchte Tonermenge groß. Demgemäß wird Verringerung der Verbrauchsmenge des Toners durch weitere Verbesserung des Übertragungs-Wirkungsgrades gewünscht, um ein hochgradiges Bild ohne Fehlstellen zu erhalten und die laufenden Kosten der Bilderzeugung zu verringern. Wenn der Übertragungs-Wirkungsgrad sehr hoch ist, wird eine Reinigungseinheit zum Beseitigen von nicht übertragenem Toner von der Oberfläche des Photoleiters nicht benötigt, und gleichzeitig können damit die Vorteile der Miniaturisierung des Gerätes, der Verringerung der Kosten für die Bilderzeugung und des Entfallens von wegzuwerfendem Toner erreicht werden. Um die Nachteile solcher Auswirkungen der undefinierten Form auszugleichen, sind verschiedene Verfahren zum Herstellen kugelförmiger Tonerteilchen untersucht worden.

Als ein Verfahren zum Lösen dieser Probleme sind Verfahren untersucht worden, Toner unter Verwendung eines Suspensions-Polymerisationsvorgangs und eines Emulsionspolymerisations-Aggregationsvorgangs herzustellen. Überdies wird in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 7-152202 ein Volumenschrumpfung verwendendes Verfahren untersucht, welches das Polymer-Auflösungs oder -Suspensionsverfahren genannt wird. Das Verfahren beinhaltet die Schritte, ein Tonermaterial in einem flüchtigen Lösungsmittel, wie einem organischen Lösungsmittel mit einem niedrigen Schmelzpunkt, zu dispergieren oder zu lösen, um ein dispergiertes System oder eine Lösung zu erhalten, das dispergierte System oder die Lösung in einem wässrigen Medium, das ein Dispergiermittel enthält, zu emulgieren, um Tröpfchen zu bilden, und daraufhin das flüchtige Lösungsmittel aus dem dispergierten System oder der Lösung zu entfernen. Das Verfahren unterscheidet sich von dem Suspensions-Polymerisationsverfahren und auch dem Emulsionspolymerisations-Aggregationsverfahren, und es stehen viele Arten von Harzen zur Verfügung. Insbesondere hat das Verfahren den Vorteil, ein für ein Vollfarbverfahren brauchbares Polyesterharz zu verwenden, von dem verlangt wird, den Bildteilen nach dem Fixieren genügend Transparenz und genügend Glätte zu verleihen. Da jedoch das verwendete Dispergiermittel stark an der Oberfläche der Tonerteilchen haftet, ist sogar durch einen nachfolgenden Waschvorgang die Beseitigung des Dispergiermittels schwierig, und die elektrostatische Eigenschaft des Toners wird stark durch das verwendete Dispergiermittel beherrscht. Demgemäß ist das mittlere Ladungsniveau des erhaltenen Toners niedrig, die Aufladungsgeschwindigkeit des Toners ist langsam und der Toner wird durch Feuchtigkeit stark in Mitleidenschaft gezogen.

Außerdem wird in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 11-149179 niedrigmolekulares Harz für den Vorgang der Polymer-Auflösung oder -Suspension verwendet, um die Viskosität einer Dispersionsphase in der Lösung oder dem dispergierten System zu verringern, die Emulgierung zu erleichtern und zur Verbesserung der Fixierfähigkeit eine Polymerisationsreaktion im Inneren der Teilchen zu bewirken. Jedoch kann der Einfluss einer für die Polymerisationsreaktion im Inneren der Teilchen verwendeten funktionellen Gruppe nicht vernachlässigbar sein. Insbesondere im Fall der Verwendung einer Isocyanatverbindung wird die Fixierfähigkeit des Toners stark durch die elektrostatische Eigenschaft einer erhaltenen Urethan- oder Harnstoffgruppe wie auch durch den vorstehend erwähnten Einfluss des Dispergiermittels beherrscht.

Überdies wird die Fixierung des Toners in vielen Fällen gestört, obwohl versucht wurde, ein Trockentyp-Ladungssteuerungsmittel an der Oberfläche von derart erhaltenen Teilchen anhaften und fixiert werden zu lassen, so dass das Problem des Phänomens des Widerspruchs zwischen der Bereitstellung elektrischer Ladung für den Toner und niedriger Fixiertemperatur des Toners noch nicht gelöst wurde.

US-A-5278020 offenbart ein Verfahren zum Herstellen einer Tonerzusammensetzung, welches die Schritte umfasst von: (i) Herstellen einer Latexemulsion durch Rühren einer Mischung aus einem anionischen Tensid, einem ersten nicht-polaren olefinischen Monomer, einem zweiten nicht-polaren diolefinischen Monomer, einem Freiradikal-Initiator und einem Kettenübertragungsmittel in Wasser; (ii) Polymerisieren der Latexemulsionsmischung, um nicht-polare olefinische Emulsionsharzteilchen zu bilden; (iii) Verdünnen der Harzteilchenmischung mit Wasser; (iv) Zusetzen eines farbgebenden Mittels oder Pigmentes und gegebenenfalls Dispergieren der entstandenen Mischung mit einer Homogenisiervorrichtung; (v) Zusetzen eines kationischen Tensides, um das farbgebende Mittel oder Pigment auf die Oberfläche der Emulsionsharzteilchen zu flockulieren; (vi) Homogenisieren der flockulierten Mischung bei hoher Scherung, um statisch verbundene aggregierte Verbundteilchen zu bilden; und (vii) Erwärmen der Verbundteilchen, um nicht-polare Teilchen von Tonergröße zu erzeugen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, den Einfluss eines Dispergiermittels und einer für die Polymerisationsreaktion in dem Suspensions-Polymerisationsverfahren, dem Emulgierungspolymerisations-Aggregationsverfahren und dem Polymersuspensionsverfahren verwendeten chemischen Verbindung auf die elektrostatische Eigenschaft des Toners zu verringern und die notwendige elektrostatische Eigenschaft des Toners zu erhalten.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, Toner mit einem hohen durchschnittlichen Ladungsniveau und einer hohen Aufladungsgeschwindigkeit bereitzustellen, der nicht durch die Temperatur und die Feuchtigkeit beeinflusst wird, sowie ein Verfahren zum Herstellen des Toners.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, Toner mit einer engen Teilchengrößenverteilung, wobei die Teilchen in der Form einer Kugel vorliegen, und mit einer breiten Fixiereigenschaft und einer durch die Gegenwart einer Polymerkomponente verursachten Schmelzviskosität bereitzustellen.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein Vollfarbbild hoher Qualität durch genaues Entwickeln eines latenten Bildes wiederzugeben.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein Vollfarbbild hoher Qualität mit hohem Übertragungs-Wirkungsgrad wiederzugeben.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine den vorstehend erwähnten Toner beinhaltende Prozesskartusche bereitzustellen.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden durch ein Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie erreicht, beinhaltend die Schritte des Auflösens oder Dispergierens einer Tonerzusammensetzung, enthaltend ein Harz und ein farbgebendes Mittel, in einem polymerisierbaren Monomer, um eine Lösung oder ein dispergieres System bereitzustellen, des Emulgierens der Lösung oder des dispergierten Systems mit einem ersten oberflächenaktiven Mittel in einem wässrigen Medium, um eine Emulsion bereitzustellen, und des Polymerisierens des polymerisierbaren Monomers in der Emulsion, um einen Toner zu erhalten, wobei ein zweites oberflächenaktives Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels nach dem Emulgierschritt zugesetzt wird.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden auch durch ein Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie erreicht, beinhaltend die Schritte des Auflösens oder Dispergierens einer Tonerzusammensetzung, enthaltend ein Harz und ein farbgebendes Mittel, in einem polymerisierbaren Monomer, um eine Lösung oder ein dispergiertes System bereitzustellen, des Emulgierens der Lösung oder des dispergierten Systems mit einem ersten oberflächenaktiven Mittel in einem wässrigen Medium, um eine Emulsion bereitzustellen, und des Polymerisierens des polymerisierbaren Monomers in der Emulsion, um einen Toner zu erhalten, wobei ein zweites oberflächenaktives Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels und ein Ladungssteuerungsmittel nach dem Emulgierschritt zugesetzt werden.

Bevorzugt enthält in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das polymerisierbare Monomer eine Verbindung mit einer Isocyanatgruppe an einem terminalen Ende davon.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels ein Fluoratom-haltiges oberflächenaktives Mittel.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das Fluoratom-haltige oberflächenaktive Mittel ein kationisches oberflächenaktives Mittel, das eine Perfluoralkylgruppe enthält.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels eine chemische Verbindung, dargestellt durch die allgemeine Formel:

wobei

X entweder -SO2- oder -CO- ist,

R1, R2, R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom, eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe sind,

Y entweder I oder Br ist, und

r und s jeweils eine ganze Zahl von 1 bis 20 sind.

Bevorzugt wird in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie erwärmt, nachdem das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels zugesetzt wurde, oder nachdem das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels und das Ladungssteuerungsmittel zugesetzt wurden.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das Ladungssteuerungsmittel ein vorher in einem wässrigen Medium dispergiertes Ladungssteuerungsmittel.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das Ladungssteuerungsmittel Calixaren und ein Polymer davon.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das Ladungssteuerungsmittel ein Metallsalz oder ein Metallkomplex eines Salicylsäurederivates.

Bevorzugt ist in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das Ladungssteuerungsmittel ein feines Harzteilchen.

Bevorzugt enthält in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das feine Harzteilchen eine Fluor-haltige Verbindung.

Bevorzugt wird in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das feine Harzteilchen durch Emulsionspolymerisation erhalten.

Bevorzugt wird in dem vorstehend beschriebenen Verfahren zum Herstellen von Toner für die Elektrophotographie das feine Harzteilchen durch Copolymerisation von mindestens Styrol und Methacrylsäure erhalten.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden durch einen Toner für die Elektrophotographie, erhalten durch Verwendung des vorstehend beschriebenen Verfahrens zur Herstellung von Toner für die Elektrophotographie erreicht.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden durch einen Entwickler für die Elektrophotographie, enthaltend einen vorstehend beschriebenen Toner für die Elektrophotographie und einen Träger zum Tragen des Toners erreicht.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden erreicht durch ein Entwicklungsverfahren zum Entwickeln elektrostatischer latenter Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einem einzigen Photoleiter erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, wobei die Entwickler die vorstehend beschriebenen Toner für die Elektrophotographie oder die vorstehend beschriebenen Entwickler für die Elektrophotographie sind.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden erreicht durch ein Übertragungsverfahren durch Übertragung mit einem elektrischen Feld auf ein Zwischen-Übertragungsmedium von einem Bild, entwickelt durch Entwickeln elektrostatischer latenter Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einem einzigen Photoleiter erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, wobei die Entwickler die vorstehend beschriebenen Toner für die Elektrophotographie oder die vorstehend beschriebenen Entwickler die Elektrophotographie sind.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden erreicht durch ein Entwicklungsverfahren zum Entwickeln elektrostatischer latenter Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einer Vielzahl von Photoleitern, entsprechend einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung der Entwicklungsvorrichtungen, wobei die Entwickler die vorstehend beschriebenen Toner für die Elektrophotographie oder die vorstehend beschriebenen Entwickler die Elektrophotographie sind.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden erreicht durch ein Übertragungsverfahren durch Übertragung mit einem elektrischen Feld auf ein Zwischen-Übertragungsmedium von einem Bild, entwickelt durch Entwicklung von latenten elektrostatischen Bildern für die jeweiligen Farben, welche unabhängig voneinander auf einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung der Entwicklungsvorrichtungen, wobei die Entwickler die vorstehend beschriebenen Toner für die Elektrophotographie oder die vorstehend beschriebenen Entwickler die Elektrophotographie sind.

Die vorstehend beschriebenen Ziele werden erreicht durch eine Prozesskartusche, abnehmbar von dem Hauptkörper einer Bilderzeugungsvorrichtung, beinhaltend als eine Einheit zumindest eines von einem Latentbildträger, einer Aufladungseinheit, die eine Oberfläche des Latentbildträgers auflädt, einer Verpackungseinheit, die den vorstehend beschriebenen Toner für die Elektrophotographie oder vorstehend beschriebene Entwickler für die Elektrophotographie verpackt, einer Entwicklungseinheit, die ein auf dem Latentbildträger erzeugtes latentes Bild mit dem Toner oder dem Entwickler entwickelt, und einer Reinigungseinheit, die den auf dem Latentbildträger verbleibenden Toner oder Entwickler wegreinigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend in Einzelheiten veranschaulicht.

Da in der vorliegenden Erfindung ein polymerisierbares Monomer und ein organisches Lösungsmittel verwendet werden, neigt insbesondere wenn ein in einem wässrigen Medium vorhandenes erstes oberflächenaktives Mittel eine hohe Affinität zu dem polymerisierbaren Monomer und/oder dem organischen Lösungsmittel hat, das erste oberflächenaktiven Mittel dazu, auf der Oberfläche eines Tonerteilchens zu bleiben. Auch wenn im Hinblick auf das Emulgierungspolymerisations-Aggregationsverfahren ein erhaltenes Aggregat verschmolzen wird, neigt das erste oberflächenaktive Mittel dazu, innerhalb des Tonerteilchens zu bleiben. Demgemäß wird nach der Bildung des Tonerteilchens ein zweites oberflächenaktives Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels zugesetzt, und das verbleibende erste oberflächenaktive Mittel wird vorzugsweise an dem zweiten oberflächenaktiven Mittel adsorbiert, so dass der Einfluss des verbleibenden ersten oberflächenaktiven Mittels beseitigt wird.

Insbesondere bei dem Polymersuspensionsverfahren wird ein niedrigmolekulares Harz verwendet, um die Viskosität eines dispergierten Systems (einer Ölphase) zu erniedrigen und Emulgierung zu erleichtern, und nach der Emulgierung kann durch eine Additionspolymerisationsreaktion innerhalb des Teilchens ein Teilchen erzeugt werden, das ein polymeres Harz enthält. Jedoch beeinflusst das durch die Additionspolymerisationsreaktion erhaltene Polymer bedeutend die elektrostatische Eigenschaft des Toners. Hierbei kann der Einfluss des restlichen ersten oberflächenaktiven Mittels auf die elektrostatische Eigenschaft des durch die Additionspolymerisationsreaktion erhaltenen Polymers verringert werden, indem das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des verwendeten ersten oberflächenaktiven Mittels zu dem Tonerteilchen umgesetzt wird und das verbliebene erste oberflächenaktive Mittel bevorzugt adsorbiert wird. Demgemäß können kugelförmige Teilchen mit einer glatten Oberfläche, engen Teilchengrößenverteilung und niedriger Fixiertemperatur, welche selten an einer Fixierwalze oder einem Fixierband kleben bleiben, erhalten werden.

Wenn überdies Toner unter Verwendung eines Fluoratom-haltigen oberflächenaktiven Mittels als das zweite oberflächenaktive Mittel erzeugt wird, kann die Aufladungsgeschwindigkeit des Toners bedeutend erhöht werden und die Stabilität der Ladung auf dem Toner kann bei hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit sogar beibehalten werden, wenn die Menge des zweiten oberflächenaktiven Mittels sehr gering ist. Unter den Fluoratom-haltigen oberflächenaktiven Mitteln ist ein besonderes kationisches oberflächenaktives Mittel nützlich.

Überdies wird, wenn das zweite oberflächenaktive Mittel nach der Bildung des Tonerteilchens zugesetzt wird, zusammen mit dem zweiten oberflächenaktiven Mittel ein Ladungssteuerungsmittel zugesetzt, und das Ladungssteuerungsmittel und auch das zweite oberflächenaktive Mittel haften an der Oberfläche des Tonerteilchens, so dass das Ladungsniveau erhöht wird und das erhöhte Ladungsniveau beibehalten wird.

Zum Beispiel wird ein durch Dispergieren eines Ladungssteuerungsmittels in einem wässrigen Medium erhaltenes dispergiertes Teilchen hergestellt, dessen Größe (vorzugsweise gleich oder weniger als 1 &mgr;m) viel kleiner ist als die Größe des Tonerteilchens, und das zweite oberflächenaktive Mittel wird nach der Bildung des Tonerteilchens auf das dispergierte Teilchen aufgebracht, so dass die das Ladungssteuerungsmittel enthaltenden feinen Teilchen gleichmäßig an der Oberfläche des Tonerteilchens haften können, während das zweite oberflächenaktive Mittel an dem Tonerteilchen adsorbiert werden kann. Vorzugsweise ist für gleichmäßige Anhaftung des Ladungssteuerungsmittels die Ladung der das Ladungssteuerungsmittel enthaltenden feinen Teilchen in dem wässrigen Medium die gleiche wie die Ladung der nach der Emulgierung erhaltenen Tonerteilchen.

Vorzugsweise kann das Ladungssteuerungsmittel ein feines Harzteilchen sein. Insbesondere wenn das feine Harzteilchen ein emulgiertes Polymer des Harzes ist, kann das emulgierte Polymer selbst verwendet werden, da das emulgierte Polymer stabil und fein dispergiert ist. Insbesondere das feine Harzteilchen, in welchem eine Fluoratom-haltige Verbindung compoundiert oder copolymerisiert ist oder sowohl Styrol wie auch Methacrylsäure als Monomere verwendet werden, ist hervorragend in der elektrostatischen Eigenschaft des Ladungssteuerungsmittels.

Der wie vorstehend beschrieben hergestellte Toner kann durch ein Verfahren der wiederholten Entwicklung und Übertragung unter Verwendung eines einzigen Photoleiters oder durch einen Vorgang zum Erzeugen eines Vollfarbbildes unter Verwendung von Photoleitern und Entwicklungsgeräten jeweils für die einzelnen Farben, das heißt, Entwicklung und Übertragung mit einem sogenannten Tandemverfahren, Bilder hoher Qualität bereitstellen.

Zusätzlich hat ein Zwischenübertragungsverfahren den Vorteil, Farbverschiebung unterdrücken zu können, und die durch mehrmalige Übertragungen und Zunahme des restlichen Toners nach der Übertragung verursachten Probleme der Bildverschlechterung können durch Verwendung des Toners gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst werden.

Überdies stellt die vorliegende Erfindung eine von dem Hauptkörper einer Bilderzeugungsvorrichtung abnehmbare Prozesskartusche bereit, die als eine Einheit zumindest eines beinhaltet, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die einen Latentbildträger (Photoleiter), eine Aufladungseinheit zum Aufladen der Oberfläche des Latentbildträgers, eine Verpackungseinheit zum Verpacken von Tonern oder Entwicklern für die Elektrophotographie gemäß der vorliegenden Erfindung, eine Entwicklungseinheit zum Entwickeln eines auf dem Latentbildträger erzeugten latenten Bildes mit dem Entwickler und eine Reinigungseinheit zum Wegreinigen des auf dem Latentbildträger verbleibenden Entwicklers beinhaltet.

Als nächstes werden nachstehend ein Polymer, ein oberflächenaktives Mittel und andere bei der Herstellung des Toners gemäß der vorliegenden Erfindung verwendete Dinge veranschaulicht.

(Suspensions-Polymerisationsverfahren)

Ein farbgebendes Mittel und ein Trennmittel und so weiter werden in einem Öllöslichen Polymerisationsinitiator und einem polymerisierbaren Monomer dispergiert, um ein dispergiertes System zu erhalten, und das dispergierte System wird unter Verwendung eines nachstehend erwähnten Emulgierverfahrens in einem wässrigen Medium emulgiert, das ein erstes oberflächenaktives Mittel und ein festes Dispergiermittel und so weiter enthält.

Sodann wird, nachdem durch eine Polymerisationsreaktion Teilchen gebildet wurden, die Behandlung mit Ladungssteuerungsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung durchgeführt.

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete wässrige Medium kann lediglich Wasser oder die Kombination von Wasser und einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel sein. Als das mit Wasser mischbare Lösungsmittel stehen Alkohole (wie Methanol, Isopropanol und Ethylenglycol und so weiter), Dimethylformamid, Tetrahydrofuran, Cellosolve (wie Methylcellosolve und so weiter) und niedrige Ketone (wie Aceton und Methylethylketon und so weiter) zur Verfügung.

In der Ölphase einer Tonerzusammensetzung sind ein Harz, ein Prepolymer, ein farbgebendes Mittel wie ein Pigment und so weiter, ein Trennmittel und ein Ladungssteuerungsmittel in einem flüchtigen Lösungsmittel dispergiert. Um die Viskosität der Ölphase zu erniedrigen, demgemäß um zu ermöglichen, dass die Tonerzusammensetzung emulgiert wird, wird ein flüchtiges Lösungsmittel verwendet, in welchem ein Polyesterharz und das Prepolymer löslich sind. Ein flüchtiges Lösungsmittel mit einem Siedepunkt niedriger als 100°C ist bevorzugt, weil ein solches flüchtiges Lösungsmittel leicht beseitigt wird.

Als das flüchtige Lösungsmittel können zum Beispiel Toluol, Xylol, Benzol, Tetrachlorkohlenstoff, Methylendichlorid, 1,2-Dichlorethan, 1,1,2-Trichlorethan, Trichlorethylen, Chloroform, Monochlorbenzol, Dichlorethyliden, Methylacetat, Ethylacetat, Methylethylketon und Methylisobutylketon allein oder in Kombination verwendet werden. Insbesondere ein aromatisches Lösungsmittel wie Toluol und Xylol und so weiter, und ein halogenierter Kohlenwasserstoff wie Methylenchlorid, 1,2-Dichlorethan, Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff und so weiter sind bevorzugt. Die Form eines Tonerteilchens wird weiter gesteuert, indem in Kombination ein in einem wässrigen Medium wie anderen Alkoholen und Wasser und so weiter lösliches Lösungsmittel verwendet wird.

Die Verwendungsmenge des Lösungsmittels pro 100 Teile der Tonerzusammensetzung beträgt allgemein 10 bis 900 Teile.

Das Tonerteilchen kann erzeugt werden, indem ein dispergiertes System, erhalten durch Dispergieren von zum Beispiel einem Prepolymer mit einer Isocyanatgruppe und einer anderen Tonerzusammensetzung in einem flüchtigen organischen Lösungsmittel, mit einem Amin in einem wässrigen Medium umgesetzt wird. Als das Verfahren, in dem wässrigen System stabil das dispergierte System zu erzeugen, welches das Prepolymer und die Tonerzusammensetzung enthält, wird ein Verfahren bereitgestellt, das die Schritte beinhaltet, eine das Prepolymer enthaltende Zusammensetzung eines Tonermaterials dem wässrigen Medium zuzusetzen und das Teilchen der hergestellten Zusammensetzung unter Verwendung von Scherkraft zu dispergieren.

Das Prepolymer und die andere Komponente der Tonerzusammensetzung, welche ein farbgebendes Mittel, eine Grundmischung eines farbgebenden Mittels, ein Trennmittel, ein Ladungssteuerungsmittel und ein Polyesterharz und so weiter (worauf nachstehend als Tonermaterialien Bezug genommen wird) enthält, können zusammengemischt werden, wenn ein dispergiertes System in einem wässrigen Medium hergestellt wird. Bevorzugter wird, nachdem die Tonermaterialien vorher zusammengemischt wurden um eine Ölphase herzustellen, die erhaltene Mischung dem wässrigen Medium zugesetzt und dispergiert.

Für die Dispergierung wird eine Mischvorrichtung mit einem normalen Rührgerät verwendet, bevorzugter eine Dispergiermaschine, die eines der Mittel wie einen Homogenisator mit einem Hochgeschwindigkeits-Rotator und einem Rührer, einen Hochdruck-Homogenisator wie auch eine Kugelmühle, Perlenmühle und Sandmühle verwendet.

Auch müssen in der vorliegenden Erfindung andere Tonermaterialien, wie ein farbgebendes Mittel, ein Trennmittel und ein Ladungssteuerungsmittel nicht gemischt werden, bis ein Tonerteilchen in einem wässrigen Medium erzeugt ist, und die Tonermaterialien können nach der Erzeugung des Tonerteilchens dem wässrigen Medium zugesetzt werden. Zum Beispiel kann, nachdem ein kein farbgebendes Mittel enthaltendes Tonerteilchen erzeugt ist, das farbgebende Mittel unter Verwendung des gut bekannten Anfärbungsverfahren zugesetzt werden.

Das Verfahren für die Dispergierung ist nicht beschränkt, und vorzugsweise steht gut bekannte Ausrüstung wie solche vom Scherungstyp mit niedriger Geschwindigkeit, Hochgeschwindigkeits-Scherungstyp, Reibungstyp, Hochdruckdüsentyp und Ultraschalltyp zur Verfügung. Der Hochgeschwindigkeits-Scherungstyp ist bevorzugt, um die Größe eines dispergierten Teilchens so zu steuern, dass sie 2 bis 20 &mgr;m beträgt. Die Emulgiermaschine mit einem rotierenden Flügel ist nicht beschränkt, es können eine marktübliche (allgemein erhältliche) Emulgiermaschine und Dispergiermaschine verwendet werden.

Zur Verfügung stehen zum Beispiel kontinuierliche Emulgiervorrichtungen wie Ultra Turrax (erhältlich von IKA Company), Polytron (erhältlich von Kinematica), TK Auto Homo Mixer (erhältlich von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd.), Ebara Milder (erhältlich von Ebara Corporation), TK Pipeline Homo Mixer, TK Homomic Line Flow (erhältlich von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd.), Colloid Mill (erhältlich von Shinko Pantec Co., Ltd.) Slasher, eine Nasstyp-Dreiecksmühle (erhältlich von Mitsui Miike Machinery Co., Ltd.), Cavitron (erhältlich von Eurotec Industries, Ltd.), und Fainfuromir (erhältlich von Pacific Machinery & Engineering Co., Ltd.), und diskontinuierliche oder kontinuierliche Doppel-Emulgiervorrichtungen wie Clear Mix (erhältlich von M Technique Co., Ltd.) und Fillmix (erhältlich von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd.).

Wenn eine Dispergiermaschine mit Hochgeschwindigkeits-Scherung verwendet wird, ist die Rotationsgeschwindigkeit nicht beschränkt, ist aber gewöhnlich 100 bis 30 000 Upm, bevorzugter 5 000 bis 20 000 Upm. Die Dispergierzeit ist nicht beschränkt, beträgt aber im Fall eines diskontinuierlichen Typs gewöhnlich 0,1 bis 5 Minuten. Die Temperatur zum Zeitpunkt der Dispergierung beträgt allgemein 0 bis 150°C (bei Anwendung von Druck), vorzugsweise 10 bis 98°C. Hohe Temperatur ist bevorzugt, weil die Viskosität des das Prepolymer und die Tonermaterialien enthaltenden dispergierten Systems dann niedrig ist und die Dispergierung leicht von statten geht.

Die Verwendungsmenge des wässrigen Mediums pro 100 Teile der Tonerzusammensetzung, die das Prepolymer enthält, beträgt allgemein 50 bis 2 000 Gewichtsteile, vorzugsweise 100 bis 1 000 Gewichtsteile. Wenn die Verwendungsmenge weniger als 50 Gewichtsteile beträgt, ist der Dispersionszustand der Tonerzusammensetzung nicht gut, und Tonerteilchen mit einer vorbestimmten Größe können nicht erhalten werden. Wenn andererseits die Verwendungsmenge über 20 000 Gewichtsteile beträgt, ist dieses Verfahren zum Herstellen des Toners nicht kostengünstig.

Auch können feste feine Teilchen als ein Dispergiermittel wie auch ein oberflächenaktives Mittel als ein Emulsions-Stabilisator in dem wässrigen Medium dispergiert werden. Überdies kann die Stabilisierung von Tröpfchen eines dispergierten Systems mit einem polymeren Schutzkolloid eingestellt werden. Zum Beispiel können ein Homopolymer und ein Copolymer verwendet werden, die durch Polymerisieren von Monomeren, ausgewählt aus der Gruppe enthaltend Säuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, &agr;-Cyanoacrylsäure, &agr;-Cyanomethacrylsäure, Itaconsäure, Crotonsäure, Fumarsäure, Maleinsäure und Maleinsäureanhydrid, Meth(acryl)monomer enthaltend eine Hydroxylgruppe, Ester wie &bgr;-Hydroxyethylacrylat, &bgr;-Hydroxyethylmethacrylat, &bgr;-Hydroxypropylacrylat, &bgr;-Hydroxypropylmethacrylat, &ggr;-Hydroxypropylacrylat, &ggr;-Hydroxypropylmethacrylat, 3-Chlor-2-hydroxypropylacrylat, 3-Chlor-2-hydroxypropylmethacrylat, Monoester von Diethylenglycol und Acrylsäure, Monoester von Diethylenglycol und Methacrylsäure, Monoester von Glycerin und Acrylsäure und Monoester von Glycerin und Methacrylsäure, Amide wie N-Methylolacrylamid und N-Methylolmethacrylamid, Vinylalkohol, Ether abgeleitet von Vinylalkohol wie Methylvinylether, Ethylvinylether und Propylvinylether, Ester abgeleitet von Vinylalkohol und Carbonsäure wie Vinylacetat, Vinylpropionat und Vinylbutyrat, Amide wie Acrylamid, Methacrylamid und Diacetonacrylamid und Methylolverbindungen mit dem Amid, Carbonylchloride wie Acryloylchlorid und Methacryloylchlorid, eine Verbindung, die ein Stickstoffatom enthält oder einen heterocyclischer Ring enthaltend ein Stickstoffatom, wie Vinylpyridin, Vinylpyrrolidon, Vinylimidazol und Ethylenimin erhalten werden. Zusätzlich können auch Verbindungen auf Grundlage von Polyoxyethylen, wie Polyoxyethylen, Polyoxypropylen, Polyoxyethylenalkylamin, Polyoxypropylenalkylamin, Polyoxyethylenalkylamid, Polyoxypropylenalkylamid, Polyoxyethylen-Nonylphenylether, Polyoxyethylen-Laurylphenylether, Polyoxyethylen-Stearylphenylester, Polyoxyethylen-Nonylphenylester und Cellulosen wie Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose und Hydroxypropylcellulose verwendet werden.

Wenn das Dispergiermittel verwendet wird, kann das Dispergiermittel auf der Oberfläche des Tonerteilchens verbleiben. Jedoch sollte das restliche Dispergiermittel aus festen feinen Teilchen nach der Kettenfortpflanzungs- und/oder Vernetzungsreaktion zum Aufladen des Toners vorzugsweise durch Verdünnungswaschen beseitigt werden.

Die Reaktionszeit der Kettenfortpflanzungs- und/oder Vernetzungsreaktion hängt von der Reaktivität zwischen dem eine Isocyanatgruppe enthaltenden Prepolymer (A) und dem Amin (B) ab, und beträgt gewöhnlich 20 bis 40 Stunden, vorzugsweise 2 bis 24 Stunden. Die Reaktionstemperatur beträgt gewöhnlich 0 bis 150°C, bevorzugt 40 bis 98°C. Auch kann je nach Notwendigkeit ein gut bekannter Katalysator verwendet werden. Spezifisch werden Dibutylzinnlaurat und Dioctylzinnlaurat und so weiter aufgeführt.

Um das organische Lösungsmittel aus der erhaltenen Emulsion zu entfernen, kann das Verfahren verwendet werden, die Temperatur der Emulsion allmählich zu erhöhen, um das organische Lösungsmittel in den Tröpfchen der Emulsion vollständig zu verdampfen. Alternativ kann das Verfahren verwendet werden, die Emulsion in eine getrocknete Atmosphäre zu sprühen, um das nicht wasserlösliche organische Lösungsmittel in den Tröpfchen der Emulsion zu beseitigen und feine Tonerteilchen zu erzeugen wie auch ein wässriges Dispergiermittel zu verdampfen. Für die getrocknete Atmosphäre, in welche die Emulsion versprüht wird, werden allgemein Luft, Stickstoff, Kohlendioxid und Verbrennungsgas und so weiter, die erwärmt werden, verwendet, insbesondere jede Art von Gas, die auf eine Temperatur gleich oder höher als der Siedepunkt des Lösungsmittels mit dem höchsten Siedepunkt unter denen der organischen Lösungsmitteln erwärmt ist. Das erwärmte Gas mit der angestrebten Qualität kann durch Kurzzeitbehandlung unter Verwendung eines Sprühtrockners, eines Bandtrockners und einer Rotationsdarre und so weiter erhalten werden.

Wenn die Teilchengrößenverteilung in der Emulsion breit ist und Wasch- und Trocknungsbehandlung durchgeführt wird, während die Teilchengrößenverteilung beibehalten wird, können die dispergierten Teilchen zu der gewünschten Teilchengrößenverteilung gesichtet werden, um die Teilchengrößenverteilung zu steuern.

Der Sichtungsvorgang kann in der Emulsion durch einen Cyclon, Dekantieren und Zentrigurieren und so weiter durchgeführt werden, so dass feinere Teilchen entfernt werden. Natürlich kann der Sichtungsvorgang durchgeführt werden, nachdem die Teilchen getrocknet wurden, um Pulver zu erhalten. Wegen des Wirkungsgrades der Sichtung wird der Sichtungsvorgang jedoch vorzugsweise in der Emulsion durchgeführt. Erhaltene ungewünschte feinere Teilchen und/oder gröbere Teilchen können in den Knetvorgang zurück geführt werden, um bei der Erzeugung der Teilchen verwendet zu werden. Hierbei können die feineren Teilchen und die gröberen Teilchen nass sein.

Vorzugsweise sollte das verwendete Dispergiermittel so weit wie möglich aus dem dispergierten System entfernt werden, und bevorzugter wird das Dispergiermittel zu dem Zeitpunkt des Sichtungsvorgangs entfernt.

Das erhaltene getrocknete Tonerpulver wird mit mindestens einer Art von feinen Teilchen gemischt, die aus der Gruppe beinhaltend die feinen Teilchen von einem Trennmittel, einem Ladungssteuerungsmittel, einem Fluidisierungsmittel und einem farbgebenden Mittel und so weiter ausgewählt sind, und wenn nötig wird mechanische Stoßkraft auf das gemischte Pulver angewendet, um die feinen Teilchen auf der Oberfläche des Tonerpulvers (der Teilchen) zu fixieren und sie damit zu verschmelzen, um Verbundpulver zu erhalten. Auf diese Weise können die feinen Teilchen daran gehindert werden, von der Oberfläche des erhaltenen Verbundpulvers zu entweichen.

Spezifisch werden ein Verfahren, durch Verwendung eines Flügels, der mit hoher Geschwindigkeit rotiert, und ein Verfahren, die Mischung in eine Gasströmung hoher Geschwindigkeit zu werfen, so dass die Mischung beschleunigt wird und die Tonerteilchen und auch die feinen Teilchen oder die Verbundteilchen mit einem geeigneten Prallblech zusammenstoßen, bereitgestellt um auf die Mischung Stoßkraft auszuüben. Als Vorrichtungen zur Verwirklichung dieser Verfahren stehen Angmill (erhältlich von Hosokawa Micron Corporation) und I-Type Mill (erhältlich von Nippon Pneumatic Mfg. Co., Ltd.) zur Verfügung, die dazu angepasst, sind den Luftdruck für Milling Hybridization System (erhältlich von Nara Machinery Co., Ltd.), Kryptron System (erhältlich von Kawasaki Heavy Industries, und einen automatischen Mörser und so weiter abzugeben.

(Oberflächen-Behandlungsverfahren)

Bei allen Verfahren zum Herstellen von Toner kann Oberflächenbehandlung mit dem Ladungssteuerungsmittel in der Flüssigkeit durchgeführt werden. Die Oberflächenbehandlung wird vorzugsweise durchgeführt, nachdem die Tonerteilchen erzeugt wurden und dann das verwendete erste oberflächenaktive Mittel ausgewaschen wurde. Das in dem Wasser vorhandene restliche erste aktive Mittel wird durch ein Fest-Flüssig-Trennverfahren wie Filtration und Zentrifugation entfernt, und der erhaltene Kuchen und/oder die erhaltene Aufschlämmung wird in einem wässrigen Medium redispergiert. Danach wird allmählich unter Rühren eine Lösung des zweiten oberflächenaktiven Mittels zugesetzt. Dabei können 0,01 bis 1 Gew.-% des zweiten oberflächenaktiven Mittels, bezogen auf den Feststoffgehalt der Tonerteilchen, verwendet werden.

Zu dem Zweck, die elektrostatische Eigenschaft auszugleichen, kann auch ein dispergiertes System, enthaltend feine Teilchen des Ladungssteuerungsmittels, in der redispergierten Aufschlämmung bereitgestellt werden. Das Ladungssteuerungsmittel ist allgemein in der Form eines Pulvers, das die feinen Teilchen enthaltende dispergierte System kann aber erhalten werden, indem das Dispergiermittel in einem wässrigen Medium dispergiert wird, und zwar unter Verwendung des ersten oberflächenaktiven Mittels, das zum Erzeugen von Teilchen in dem wässrigen Medium verwendet wird, und des zweiten oberflächenaktiven Mittels mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels, das zu dem Zweck zugesetzt wird, den Teilchen die elektrostatische Eigenschaft zu verleihen. Weil das zweite oberflächenaktive Mittel zugesetzt wurde, wird die Ladung des dispergierten Systems der feinen Teilchen des Ladungssteuerungsmittels in Wasser neutralisiert, so dass das Ladungssteuerungsmittel aggregiert werden kann und an der Oberfläche der Tonerteilchen haftet. Vorzugsweise sollte das Ladungssteuerungsmittel dispergierte Teilchen mit einem Teilchendurchmesser von 0,01 bis 1 &mgr;m sein. Es können überdies 0,01 bis 5 Gew.-% des Ladungssteuerungsmittels, bezogen auf den Feststoffgehalt der Tonerteilchen, verwendet werden.

Zu dem Zweck, die elektrostatische Eigenschaft auszugleichen, kann auch ein dispergiertes System, enthaltend feine Teilchen des Harzes, in der redispergierten Aufschlämmung bereitgestellt werden. Vorzugsweise wird das feine Teilchen von dem Harz enthaltende dispergierte System durch das Mittel der Kombination von Emulgierung und Polymerisation erhalten. Wegen des Zusatzes des zweiten oberflächenaktiven Mittels wird die Ladung des dispergierten Systems der feinen Teilchen des Harzes in Wasser neutralisiert, so dass das Harz aggregiert werden kann und an der Oberfläche der Tonerteilchen haftet. Zusätzlich können in Bezug auf den Feststoffgehalt der Tonerteilchen 0,01 bis 5 Gew.-% der feinen Teilchen des Harzes verwendet werden.

Die feinen Teilchen des Ladungssteuerungsmittels oder die feinen Teilchen des Harzes, die an der Oberfläche des Toners haften, werden durch Erwärmen der Aufschlämmung an der Oberfläche des Toners fixiert, so dass die feinen Teilchen daran gehindert werden können, von der Toneroberfläche zu entweichen. Es ist dann bevorzugt, die Aufschlämmung auf eine Temperatur höher als Tg des in dem Toner enthaltenen Harzes zu erwärmen.

(Ladungssteuerungsmittel)

Es kann irgendeines der gut bekannten Ladungssteuerungsmittel verwendet werden, zum Beispiel Nigrosin-basierte Farbstoffe, Triphenylmethan-basierte Farbstoffe, Chrom-haltige Metallkomplex-Farbstoffe, Molybdationen-Chelatpigmente, Rhodaminbasierte Farbstoffe, Alkoxyamine, quaternäre Ammoniumsalze (einschließlich Fluormodfizierter quaternärer Ammoniumsalze), Alkylamine, chemische Elemente oder Verbindungen von Phosphor, chemische Elemente oder Verbindungen von Wolfram, Fluor-basierte Aktivatoren, Metallsalze von Salicylsäure und Metallsalze von Salicylsäurederivaten und so weiter. Spezifisch stehen zur Verfügung Bontron 03 als ein Nigrosin-basierter Farbstoff, Bontron P-51 als ein quaternäres Ammoniumsalz, Bontron S-34 als ein metallhaltiger Azofarbstoff, E-82 als ein Metallkomplex von Oxynaphthoesäure, E-84 als ein Metallkomplex von Salicylsäure, E-89 als ein Phenol-basiertes Kondensat (erhältlich von Orient Chemical Industries); TP-302, TP-415 als Komplexe von quaternärem Ammoniumion und Molybdänion (erhältlich von Hodoya Chemical Industries); Copy Charge PSY VP2038 als ein quaternäres Ammoniumsalz, Copy Blue PR als ein Triphenylmethan-Derivat, Copy Charge NEG VP2036 als ein quaternäre Ammoniumsalz, Copy Charge NX VP434 (erhältlich von Hoechst Company); LRA-901 und LR-147 als ein Borkomplex (erhältlich von Japan Carlit Co., Ltd.), Kupferphthalocyanin, Perylen, Chinacridon, Azopigmente und polymere Verbindungen, die eine funktionelle Gruppe wie eine Sulfonsäuregruppe, eine Carboxylgruppe oder eine quaternäre Ammoniumgruppe aufweisen.

(Feine Harzteilchen zur Ladungssteuerung)

Als feine Harzteilchen zur Ladungssteuerung sind polymere Teilchen bevorzugt, wie ein dispergiertes System, enthaltend feine Teilchen und Harz, welches durch seifenfreie Emulgierungspolymerisation, Suspensionspolymerisation oder Dispersionspolymerisation erhalten wird. Insbesondere stehen polymere feine Teilchen, gebildet aus einem Material ausgewählt aus der Gruppe beinhaltend ein durch Copolymerisation von Styrol und einem Monomer mit einer Carboxylgruppe wie Methacrylsäure erhaltenes Copolymer, ein durch Copolymerisation von einem von einer Fluor-haltigen Methacrylsäure abgeleiteten Ester und einem von einer Fluor-haltigen Acrylsäure abgeleiteten Ester in der Emulgierungspolymerisation oder der Dispersionspolymerisation erhaltenes Copolymer, kondensationspolymerisierte Polymere wie Silicon, Benzoguanamin und Nylon und wärmehärtbares Harz zur Verfügung.

(Oberflächenaktives Mittel)

Als ein anionisches oberflächenaktives Mittel stehen Alkylbenzolsulfonsäure, &agr;-Olefinsulfonsäure und ein Ester von Phosphorsäure zur Verfügung.

Als ein kationisches oberflächenaktives Mittel stehen Alkylaminsalze, Amylalkohol-Fettsäurederivate, Polyamin-Fettsäurederivate, Aminsalze wie Imidazolin, Alkyltrimethylammoniumsalze, Dialkyldimethylammoniumsalze, Alkyldimethylbenzylammoniumsalze, Pyridiniumsalze, Alkylisochinoliniumsalze und quaternäre Ammoniumsalze wie Benzethoniumchlorid zur Verfügung.

Außerdem können in Kombination mit diesen oberflächenaktiven Mitteln ein nichtionisches oberflächenaktives Mittel wie Fettsäureamidderivate und Polyalkoholderivate und amphotere oberflächenaktive Mittel, wie Alanin, Dodecylaminoethylglycin, Dioctylaminoethylglycin und N-Alkyl-N,N-Dimethylammoniumbetain, verwendet werden.

Die Verwendungsmenge des oberflächenaktiven Mittels, bezogen auf die gesamte Wasserphase, beträgt vorzugsweise 0,1 bis 10 Gew.-%.

In der vorliegenden Erfindung können die elektrostatische Eigenschaft und die anfängliche elektrostatische Eigenschaft des Tonerteilchens verbessert werden, indem ein Fluoratom-haltiges oberflächenaktives Mittel als das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels verwendet wird.

Als ein bevorzugt verwendetes anionisches oberflächenaktives Mittel mit einer Fluoralkylgruppe stehen C2 bis C10 (2 bis 10 Kohlenstoffatome enthaltende) Fluoralkylcarbonsäuren und ihre Metallsalze, Dinatriumperfluoroctansulfonylglutamat, Natrium-3-[&ohgr;-Fluoralkyl(C6-C11)oxy]-1-alkyl(C3-C4)sulfonat, Natrium-3-[&ohgr;-Fluoralkyl(C6-C8)-N-ethylamino]-1-propansulfonat, Fluoralkyl(C11-C20)carbonsäuren und ihre Metallsalze, Perfluoralkyl(C7-C13)carbonsäuren und ihre Metallsalze, Perfluoralkyl(C4-C12)sulfonate und ihre Metallsalze, Diethanolamid von Perfluoroctansulfonsäure, N-Propyl-N-(2-hyrdoxyethyl)perfuoroctansulfonamid, Perfluoralkyl(C6-C10)sulfonamid-Propyltrimethylammoniumsalze, Salze von Perfluoralkyl(C6-C10)-N-ethylsulfonylglycin und Ester von Monopertluoralkyl-(C6-C16)ethylphosporsäuren zur Verfügung.

Als durch spezifische Handelsnamen bezeichnete stehen Surflon S-111, S-111, S-112 und S-113 (erhältlich von Asahi Glass Co., Ltd.), Florad FC-93, FC-95, FC-98 und FC-129 (erhältlich von Sumitomo 3M Ltd.), Unidyne DS-1010 und DS-102, (erhältlich von Daikin Industries, Ltd. hergestellt werden; Megaface F-110, F-120, F-113, F-191, F-812 und F-833 (erhältlich von Dainippon Ink & Chemicals Inc.), Ektop EF-102, 103, 104, 105, 112, 123A, 123B, 306A, 501, 201 und 204 (erhältlich von Tokem Products) und Ftergent F-100 und F-150, (erhältlich von Neos Co., Ltd.) zur Verfügung.

Als ein kationisches oberflächenaktives Mittel stehen aliphatische primäre, sekundäre und tertiäre Amine, aliphatische quaternäre Ammoniumsalze wie Perfluoralkyl(C6-C10)sulfonamid-propyltrimethylammoniumsalze, Benzalkoniumsalze, Benzethoniumchlorid, Pyridiniumsalze und Imidazoliniumsalze zur Verfügung. Als durch spezifische Handelsnamen bezeichnete stehen Surflon S-121 (erhältlich von Asahi Glass Company), Florad FC-135 (erhältlich von Sumitomo 3M Ltd.), Uidyne DS-202 (erhältlich von Daikin Industries, Ltd.); Megaface F-150 und F-824, (erhältlich von Dainippon Ink & Chemicals, Inc.), Ektop EF-132 (von Tokem products) und Ftergent F-300 (erhältlich von Neos Co., Ltd.) zur Verfügung.

Insbesondere wird ein stabiler Entwickler mit wenig Änderung der Aufladung bei schwankenden Umgebungsbedingungen durch Verwendung von Fluor-haltigen quaternären Ammoniumsalz-Verbindungen erhalten, die durch die allgemeine Formel (I) dargestellt werden:

wobei X -SO2- oder -CO- ist, jedes von R1, R2, R3 und R4 aus der Gruppe beinhaltend ein Wasserstoffatom, Niederalkylgruppen enthaltend 1 bis 10 Kohlenstoffatome und Arylgruppen ausgewählt ist, Y I oder Br ist, r und s jeweils eine ganze Zahl von 1 bis 20 sind.

Spezifisch kann der Entwickler Verbindungen sein, die durch die Strukturformeln 1) bis 54) wie folgt wiedergegeben werden:

(Dispergiermittel aus festen feinen Teilchen)

Das Dispergiermittel aus festen feinen Teilchen liegt als ein schlecht wasserlöslicher Feststoff in einem wässrigen Lösungsmittel vor und hat vorzugsweise feine Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,01 bis 1 &mgr;m.

Als ein anorganisches feines Teilchen stehen zum Beispiel Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Titanoxid, Bariumtitanat, Magnesiumtitanat, Calciumtitanat, Strontiumtitanat, Zinkoxid, Zinnoxid, Quarzsand, Ton, Glimmer, Wollastonit, Kieselgur, Chromoxid, Ceroxid, rotes Eisenoxid, Antimontrioxid, Magnesiumoxid, Zirkonoxid, Bariumsulfat, Bariumcarbonat, Calciumcarbonat, Siliciumcarbid und Siliciumnitrid und so weiter zur Verfügung.

Bevorzugter können auch Tricalciumphosphat, kolloidales Titanoxid, kolloidales Siliciumdioxid und Hydroxyapatite und so weiter verwendet werden. Insbesondere bevorzugt ist ein Hydroxyapatit, der durch Umsetzung von Natriumphosphat und Calciumchlorid unter basischen Bedingungen in Wasser synthetisiert wurde.

Anderweitig stehen als ein Dispergiermittel aus organischen feinen Teilchen Mikrokristalle einer organischen Verbindung mit niedrigem Molekulargewicht und polymere feine Teilchen zur Verfügung, zum Beispiel polymere Teilchen von Copolymeren von Styrol und einem Monomer mit einer Carboxylgruppe wie Methacrylsäure, Copolymere enthaltend einen Methacrylsäureester oder einen Acrylsäureester, Kondensationspolymere wie Silicon, Benzoguanamin und Nylon und wärmehärtbare Harze.

(Eine Verbindung mit einer Isocyanatgruppe an ihrem terminalen Ende; Prepolymer)

Als ein Polyesterprepolymer, das eine Isocyanatgruppe (A) enthält, stehen Prepolymere zur Verfügung, die durch Umsetzen eines Polyesters, der ein Kondensationspolymer von einem Polyol (1) und einer Polycarbonsäure (2) ist und eine aktive Wasserstoffgruppe hat, mit einem Polyisocyanat (3) und so weiter erhalten wurden. Als die aktive Wasserstoffgruppe des Polyesters stehen die Hydroxylgruppe (alkoholische Hydroxylgruppe und phenolische Hydroxylgruppe), Aminogruppe, Carboxylgruppe und Mercaptogruppe und so weiter zu Verfügung, und unter diesen Gruppe ist die alkoholische Hydroxylgruppe bevorzugt.

Als ein Polyol (1) stehen Diole (1-1) und drei oder mehr Hydroxylgruppen enthaltende Polyole zur Verfügung, und bevorzugt sind einzeln verwendete Diole (1-1) oder Mischungen von einem Polyol (1-1) und einer kleinen Menge von einem drei oder mehr Hydroxylgruppen enthaltenden Polyol (1-2).

Als das Diol (1-1) stehen Alkylenglycole (wie Ethylenglycol, 1,2-Propylenglycol, 1,3-Propylenglycol, 1,4-Butandiol und 1,6-Hexandiol und so weiter), Alkylenetherglycole (wie Diethylenglycol, Triethylenglycol, Diproylenglycol, Polyethylenglycol, Polypropylenglycol und Polytetramethylenetherglycol und so weiter), alicyclische Diole (wie 1,4-Cyclohexandimethanol und hydriertes Bisphenol A und so weiter), Bisphenole (wie Bisphenol A, Bisphenol F und Bisphenol S und so weiter), Addukte des alicyclischen Diols mit einem Alkylenoxid (wie Ethylenoxid, Propylenoxid, und Butylenoxid und so weiter), Addukte des Bisphenols und so weiter zur Verfügung.

Unter diesen sind die 2 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylenglycole und die Addukte von Bisphenolen mit einem Alkylenoxid bevorzugt, und die Kombination von dem Addukt von einem Bisphenol mit einem Alkylenoxid und dem 2 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylenglycol ist besonders bevorzugt.

Als das drei oder mehr Hydroxylgruppen enthaltende Polyol (1-2) stehen aliphatische Alkohole mit 3 oder mehr Hydroxylgruppen, (wie Glycerin, Trimethylolethan, Trimethylolpropan, Pentaerythrit und Sorbit und so weiter), Phenole mit 3 oder mehr Hydroxylgruppen (wie Trisphenol PA, Phenol-Novolak und Kresol-Novolak und so weiter), Addukte des Polyphenols mit 3 oder mehr Hydroxylgruppen mit einem Alkylenoxid und so weiter zur Verfügung.

Als die Polycarbonsäure (2) stehen Dicarbonsäuren (2-1) und Polycarbonsäuren mit 3 oder mehr Hydroxylgruppen (2-2) zur Verfügung, und bevorzugt sind einzeln verwendete Dicarbonsäuren (2-1) und Mischungen einer Dicarbonsäure (2-1) und einer kleinen Menge einer 3 oder mehr Hydroxylgruppen enthaltenden Polycarbonsäure (2-2).

Als die Dicarbonsäure (2-1) stehen Alkylendicarbonsäuren (wie Bernsteinsäure, Adipinsäure und Sebacinsäure und so weiter), Alkenylendicarbonsäuren (wie Maleinsäure und Fumarsäure und so weiter) und aromatische Dicarbonsäuren (wie Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure und Naphthalindicarbonsäure und so weiter) zur Verfügung.

Unter diesen sind Alkenylendicarbonsäuren mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und aromatische Dicarbonsäuren mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen bevorzugt.

Als die 3 oder mehr Carboxylgruppen enthaltende Polycarbonsäure (2-2) stehen aromatische Polycarbonsäuren (wie Trimellitsäure und Pyromellitsäure und so weiter), und so weiter zur Verfügung.

Überdies können an Stelle der Polycarbonsäure (2) Anhydride oder Niederalkylester davon, (wie Methylester, Ethylester und Isopropylester und so weiter) zur Umsetzung mit dem Polyol (1) verwendet werden.

Im Hinblick auf das Anteilsverhältnis von dem Polyol (1) zu der Polycarbonsäure (2) beträgt das Äquivalenzverhältnis ([OH]/[COOH]) von Hydroxylgruppen [OH] zu Carboxylgruppen [COOH] allgemein 2/1 bis 1/1, vorzugsweise 1,5/1 bis 1/1, und noch bevorzugter 1,3/1 bis 1,02/1.

Als das Polyisocyanat (3) stehen aliphatische Polyisocyanate (wie Tetramethylendiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat und 2,6-Diisocyanatmethylcaproat und so weiter), alicyclische Polyisocyanate (wie Isophorondiisocyanat und Cyclohexylmethandiisocyanat und so weiter), aromatische Diisocyanate (wie Toluylendiisocyanat, Diphenylmethandiisocyanat und &agr;,&agr;,&agr;'&agr;'-Tetramethylxylylendiisocyanat und so weiter), Isocyanurate; Polymere erhalten durch Blockieren des Polyisocyanates mit einem Phenolderivat oder einem Oxim oder einem Caprolactam, und die Kombinationen der Polyisocyanate zur Verfügung.

Im Hinblick auf das Anteilsverhältnis von dem Polyisocyanat (3) und dem Polyester beträgt das Äquivalenzverhältnis ([NCO]/[OH]) der Isocyanatgruppen [NCO] zu den in dem Polyester enthaltenen Hydroxylgruppen [OH] allgemein 5/1 bis 1/1, vorzugsweise 4/1 bis 1,2/1, und noch bevorzugter 2,5/1 bis 1,5/1. Wenn das Verhältnis ([NCO]/[OH]) größer als 5 ist, wird die Fixierbarkeit bei niedrigen Temperaturen des Toners verschlechtert. Wenn das Verhältnis [NCO]/[OH] kleiner als 1 ist, nimmt der Gehalt der Harnstoffgruppe in einem modifizierten Polyester ab, und dadurch wird die Warmverschmierfestigkeit von erhaltenen Tonern ebenfalls verschlechtert.

Der Gehalt der Polyisocyanat (3)-Komponenten in dem eine Isocyanatgrupe an dem terminalen Ende davon enthaltenden Prepolymer beträgt allgemein 0,5 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 30 Gew.-%, bevorzugter 2 bis 20 Gew.-%. Wenn der Gehalt weniger als 0,5 Gew.-% beträgt, wird die Warmverschmierfestigkeit von erhaltenen Tonern verschlechtert, und der gleichzeitige Vorteil bei der Wärmebeständigkeit bei der Aufbewahrung der erhaltenen Toner und bei der Fixiereigenschaft der erhaltenen Toner bei niedriger Temperatur ist schwierig. Wenn der Gehalt größer als 40 Gew.-% ist, wird die Fixiereigenschaft bei niedriger Temperatur der erhaltenen Toner verschlechtert.

Die Anzahl der in einem Molekül des eine Isocyanatgruppe enthaltenden Prepolymers (A) enthaltenen Isocyanatgruppen beträgt allgemein gleich oder mehr als 1, vorzugsweise im Mittel 1,5 bis 3, bevorzugter im Mittel 1,8 bis 2,5. Wenn die Anzahl der Isocyanatgruppen weniger als 1 pro 1 Molekül des Prepolymers ist, wird das Molekulargewicht des erhaltenen Harnstoff-modifizierten Polyesters erniedrigt, und dadurch wird die Warmverschmierfestigkeit von erhaltenen Tonern ebenfalls verschlechtert.

Als das Amin (B) stehen Diamine (B1), Polyamine (B2) mit 3 oder mehr Aminogruppen, Aminoalkohole (B3), Aminomercaptane (B4), Aminosäuren (B5) und Verbindungen (B6), die durch Blockieren einer Aminogruppe in einem der Amine B1 bis B5 und so weiter erhalten werden, zur Verfügung.

Als die Diamine (B1) stehen aromatische Diamine (wie Phenylendiamin, Diethyltoluyldiamin und 4,4'-Diaminophenylmethan und so weiter), alicyclische Diamine (wie 4,4'-Diamino-3,3'-dimethylcyclohexylmethan, Diaminocyclohexan und Isophorondiamin und so weiter), aliphatische Diamine (wie Ethylendiamin, Tetramethylendiamin und Hexamethylendiamin und so weiter), und so weiter zur Verfügung.

Als die Polyamine (B2) mit 3 oder mehr Aminogruppen stehen Diethylentriamin und Triethylentetramin und so weiter zur Verfügung. Als der Aminoalkohol (B3) stehen Ethanolamin und Hydroxyethylanilin und so weiter zur Verfügung. Als das Aminomercaptan (B4) stehen Aminomethylmercaptan und Aminopropylmercaptan und so weiter zur Verfügung. Als die Aminosäure (B5) stehen Aminopropionsäure und Aminocapronsäure und so weiter zur Verfügung. Als die durch Blockieren einer Aminogruppe von B1 bis B5 erhaltene Verbindung stehen Ketiminverbindungen und Oxazolinverbindungen und so weiter zur Verfügung, welche durch Umsetzen von einem der vorstehend erwähnten Amine B1-B5 und einem der Ketone (wie Aceton, Methylethylketon und Methylisobutylketon und so weiter) hergestellt werden.

Unter diesen Aminen (B) sind Mischungen von dem Diamin (B1) und einer kleinen Menge von einem 3 oder mehr Aminogruppen enthaltenden Polyamin (B2) zu bevorzugen.

Überdies kann je nach Bedarf das Molekulargewicht des Harnstoff-modofizierten Polyesters unter Verwendung eines Verlängerungshemmers gesteuert werden. Als der Verlängerungshemmer stehen Monoamine (wie Diethylamin, Dibutylamin, Butylamin und Laurylamin und so weiter) und durch Blockieren des Monoamins erhaltene Verbindungen (das heißt, Ketiminverbindungen) und so weiter zur Verfügung.

In Bezug auf das Anteilsverhältnis des Amins (B) zu dem Prepolymer (A) mit einer Isocyanatgruppe beträgt das Äquivalenzverhältnis [NCO]/[NHx] der Isocyanatgruppe [NCO] in dem Prepolymer (A) zu der Aminogruppe [NHx] des Amins (B) allgemein 1/2 bis 2/1, vorzugsweise 1,5/1 bis 1/1,5 und noch bevorzugter 1,2/1 bis 1/1,2. Wenn das Verhältnis [NCO]/[NHx] größer als 2 oder niedriger als S ist, wird das Molekulargewicht des Harnstoff-modifizierten Polyesters erniedrigt, und dadurch wird die Warmverschmierfestigkeit von erhaltenen Tonern verschlechtert.

In der vorliegenden Erfindung kann der Harnstoff-modifizierte Polyester eine Urethanbindung ebenso wie eine Harnstoffbindung enthalten. Das molare Verhältnis der Harnstoffbindung zu der Urethanbindung beträgt allgemein 100/0 bis 10/90, vorzugsweise 80/20 bis 20/80 und noch bevorzugter 60/40 bis 30/70. Wenn das molare Verhältnis der Harnstoffbindung zu der Urethanbindung weniger als 10% beträgt, wird die Warmverschmierfestigkeit von erhaltenen Tonern verschlechtert.

(Polyesterharz)

In der vorliegenden Erfindung kann ein unmodifizierter Polyester (C) zusätzlich zu dem Prepolymer (A) und den Aminen (B) für eine Komponente von Tonerbindemittel verwendet werden. Wenn der unmodifizierte Polyester (C) in Kombination verwendet wird, wird die Fixiereigenschaft von erhaltenen Tonern und der Glanz von mit einer Vollfarb-Bilderzeugungsvorrichtung gedruckten Tonerbildern verbessert. Auf diese Weise ist die Kombinationsverwendung des unmodifizierten Polyesters (C) bevorzugter als die Nichtverwendung des unmodifizierten Polyesters (C).

Als der unmodifizierte Polyester (C) stehen Kondensationspolymere von dem Polyol (1) und der Polycarbonsäure (B) und so weiter zur Verfügung, die gleich wie die Polyesterkomponente des Prepolymers (A) sind, und der bevorzugte unmodifizierte Polyester (C) ist gleich der bevorzugten Polyesterkomponente des Prepolymers (A).

Auch kann der Polyester (C) nicht nur unmodifizierter Polyester sein, sondern auch ein Polyester, der mit einer chemischen Bindung außer einer Harnstoffbindung modifiziert ist, zum Beispiel ein durch eine Urethanbindung modifizierter Polyester.

Vorzugsweise ist mindestens ein Teil von dem unmodifizierten Polyester (C) wechselseitig löslich mit den Reaktanten des Prepolymers (A) und des Amins (B), um die Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur der erhaltenen Toner und die Warmverschmierfestigkeit der erhaltenen Toner zu verbessern. Demgemäß hat der unmodifizierte Polyester (C) vorzugsweise eine Zusammensetzung ähnlich der Polyesterkomponente von Prepolymer (A). Wenn der unmodifizierte Polyester (C) kombiniert wird, ist das Gewichtsverhältnis des Prepolymers (A) zu dem unmodifizierten Polyester (C) allgemein 5/95 bis 80/20, vorzugsweise 5/95 bis 30/70, noch bevorzugter 5/5 bis 25/75 und besonders bevorzugt 7/93 bis 20/80. Wenn das Gewichtsverhältnis des Prepolymers (A) zu dem unmodifizierten Polyester (C) weniger als 5% beträgt, wird die Warmverschmierfestigkeit von erhaltenen Tonern verschlechtert, und der gleichzeitige Vorteil bei der Wärmebeständigkeit bei Aufbewahrung der erhaltenen Toner und bei der Fixiereigenschaft der erhaltenen Toner bei niedriger Temperatur ist schwierig.

Das Peak-Molekulargewicht des unmodifizierten Polyesters (C) ist allgemein 1 000 bis 10 000, vorzugsweise 2 000 bis 8 000, und bevorzugter 2 000 bis 5 000. Wenn das Peak-Molekulargewicht des Polyesters weniger als 1 000 ist, ist die Hochtemperatur-Lagerfähigkeit der erhaltenen Toner erniedrigt. Wenn das Peak-Molekulargewicht des unmodifizierten Polyesters (C) größer als 30 000 ist, wird die Fixierbarkeit der erhaltenen Toner bei niedriger Temperatur beeinträchtigt. Die Hydroxylzahl des unmodifizierten Polyesters (C) beträgt vorzugsweise gleich oder mehr als 5, bevorzugter 10 bis 20 und besonders bevorzugt 20 bis 80. Wenn die Hydroxylzahl weniger als 5 beträgt, ist der gleichzeitige Vorteil bei der Hochtemperatur-Lagerfähigkeit der erhaltenen Toner und bei der Fixiereigenschaft der erhaltenen Toner bei niedriger Temperatur schwierig. Die Säurezahl des unmodifizierten Polyesters (C) ist allgemein 1 bis 30, vorzugsweise 5 bis 20. Wenn der unmodifizierte Polyester (C) sauer ist, neigt der Polyester (C) dazu, negativ geladen zu sein.

In der vorliegenden Erfindung ist der Glasübergangspunkt des Tonerbindemittels allgemein 50 bis 70°C, vorzugsweise 55 bis 65°C. Wenn der Glasübergangspunkt weniger als 50°C ist, wird die Hochtemperatur-Lagerfähigkeit der erhaltenen Toner verschlechtert. Wenn der Glasübergangspunkt höher als 70°C ist, ist die Fixierbarkeit der erhaltenen Toner bei niedriger Temperatur nicht ausreichend. Weil das Harnstoffmodifizierte Polyesterharz, das ein Reaktionsprodukt von dem Prepolymer (A) und dem Amin (B) ist, koexistent ist, neigen Trockentyp-Toner gemäß der vorliegenden Erfindung dazu, im Vergleich zu öffentlich bekannten Tonern auf Polyesterbasis eine gute Hochtemperatur-Lagerfähigkeit aufzuweisen, sogar wenn der Glasübergangspunkt des Tonerbindemittels niedrig ist.

Was den Speichermodul des Tonerbindemittels angeht, so ist die Temperatur (TG'), bei welcher der Speichermodul bei der Messfrequenz von 20 Hz 100 dyne/cm2 beträgt, allgemein gleich oder mehr als 100°C, vorzugsweise 110 bis 200°C. Wenn die Temperatur weniger als 100°C beträgt, wird die Warmverschmierfestigkeit der erhaltenen Toner verschlechtert.

Was die Viskosität des Tonerbindemittels angeht, so ist die Temperatur (T&eegr;), bei welcher die Viskosität bei der Messfrequenz von 20 Hz 1 000 Poise beträgt, allgemein gleich oder weniger als 180°C, vorzugsweise 90 bis 160°C. Wenn die Temperatur höher als 180°C ist, wird die Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur von erhaltenen Tonern verschlechtert. Das heißt, TG' ist vorzugsweise höher als T&eegr;, um gleichzeitig in zufrieden stellender Weise die Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur der erhaltenen Toner und die Warmverschmierfestigkeit der erhaltenen Toner zu gewährleisten. Mit anderen Worten ist der Unterschied von TG' und T&eegr;, das heißt (TG'-T&eegr;), vorzugsweise gleich oder mehr als 0°C, bevorzugter gleich oder mehr als 10°C, besonders bevorzugt gleich oder mehr als 20°C. Die Obergrenze des Unterschiedes ist nicht in besonderer Weise beschränkt. Auch beträgt der Unterschied von TG' und T&eegr; vorzugsweise 0 bis 100°C, bevorzugter 10 bis 90°C und besonders bevorzugt 20 bis 80°C, um gleichzeitig in zufrieden stellender Weise die gute Hochtemperatur-Lagerfähigkeit der erhaltenen Toner und die Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur der erhaltenen Toner zu gewährleisten.

(Farbgebendes Mittel)

Für das in der vorliegenden Erfindung verwendete farbgebende Mittel können alle öffentlich bekannten Farbstoffe und Pigmente verwendet werden, welche zum Beispiel Ruß, ein Nigrosinfarbstoff, schwarzes Eisenoxid, Naphtholgelb S, Hansagelb (10G, 5G und G), Cadmiumgelb, gelbes Eisenoxid, Ocker, Chromgelb, Titangelb, Polyazogelb, Ölgelb, Hansagelb (GR, A, RN und R), Pigmentgelb L, Benzidingelb (G und GR), Permanentgelb (NCG), Vulcan-Echtgelb (5G und R), Tartrazinlack, Chinolingelblack, Anthracengelb BGL, Isoindolinongelb, rotes Eisenoxid, Bleirot, Zinnoberrot, Cadmiumrot, Cadmium-Quecksilber-Rot, Antimonzinnober, Permanentrot 4R, Pararot, Feuerrot, Parachlororthonitroanilinrot, Lithol-Echtscharlach G, Brilliant Echtscharlach, Brilliantkarmin BS, Permanentrot (F2R, F4R, FRL, FRLL und F4RH), Echtscharlach VD, Vulkan-Echtrubin B, Brilliantscharlach G, Litholrubin GX, Permanentrot F5R, Brilliantkarmin 6B, Pigmentscharlach 3B, Bordeaux 5B, Toluidinbraun, Permanentbordeaux F2K, Heliosbordeaux BL, Bordeaux 10B, BON Hellbraun, BON Mittelbraun, Eosinlack, Rhodaminlack B, Rhodaminlack Y, Alizarinlack, Thioindigorot B, Thioindigobraun, Ölrot, Chinacridonrot, Pyrazolonrot, Polyazorot, Chromzinnober, Benzidinorange, Perynonorange, Ölorange, Kobaltblau, Coelestinblau, Alkali-Blaulack, Buntblaulack, Victoria-Blaulack, metallfreies Phthalocyaninblau, Phthalocyaninblau, Echt-Himmelblau, Indanthrenblau (RS, BC), Indigo, Ultramarin, Preussischblau, Anthrachinonblau, Echtviolett B, Methylviolettlack, Kobaltviolett, Manganviolett, Dioxazinviolett, Anthrachinonviolett, Chromgrün, Zinkgrün, Chromoxid, Guignetgrün, Smaragdgrün, Pigmentgrün B, Naphtholgrün B, Grüngoldlegierung, Säuregrünlack, Malachitgrünlack, Phthalocyaningrün, Anthrachinongrün, Titanoxid, Zinkweiß, Lithophone und Mischungen davon sind.

Der Gehalt des farbgebenden Mittels in Tonern beträgt allgemein 1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 3 bis 10 Gew.-%.

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete farbgebende Mittel kann als eine Grundmischung verwendet werden, die durch Mischen des farbgebenden Mittels mit einem Harz bereitgestellt wird.

Als ein bei der Herstellung der Grundmischung verwendetes oder mit der Grundmischung geknetetes Bindemittelharz stehen nicht nur die vorstehend erwähnten modifizierten oder unmodifizierten Polyesterharze, sondern auch Polymere von Styrol oder substituiertem Styrol wie Polystyrol, Polyparachlorstyrol und Polyvinyltoluol; Styrol enthaltende Copolymere und Styrol enthaltende Terpolymere wie Styrol-p-Chlorstyrol-Copolymer, Styrol-Propylencopolymer, Styrol-Vinyltoluol-Copolymer, Styrol-Vinylnaphtalin-Copolymer, Styrol-Methylacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylacrylat-Copolymer, Styrol-Butylacrylat-Copolymer, Styrol-Octylacrylat-Copolymer, Styrol-Methylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Ethylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Butylmethacrylat-Copolymer, Styrol-Methyl-&agr;-chlormethacrylat-Copolymer, Styrol-Acrylnitril-Copolymer, Styrol-Vinylmethylketon-Copolymer, Styrol-Butadien-Copolymer, Styrol-Isopren-Copolymer, Styrol-Acrylnitril-Inden-Terpolymer, Styrol-Maleinsäure-Copolymer und Styrol-Maleinsäureester-Copolymer, Polymethylmethacrylat, Polybutylmethacrylat, Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyethylen, Polypropylen, Polyester, Epoxidharze, Epoxypolyolharze, Polyurethane, Polyamide, Polyvinylbutyral, Polyacrylsäureharze, Kolophonium, modifiziertes Kolophonium, Terpenharze, aliphatische oder alicyclische Kohlenwasserstoffharze, aromatische Petroleumharze, chlorierte Paraffine und Paraffinwachse und so weiter zur Verfügung, welche allein oder als eine Mischung davon verwendet werden.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Grundmischung kann durch Mischen und Kneten eines Harzes für die Grundmischung und des farbgebenden Mittels unter Aufbringung einer starken Scherkraft erhalten werden. Dabei kann, um die Wechselwirkung zwischen dem farbgebenden Mittel und dem Harz zu verstärken, ein organisches Lösungsmittel verwendet werden. Auch wird vorzugsweise ein als Spülverfahren bekanntes Verfahren verwendet, welches die Schritte beinhaltet, eine ein farbgebendes Mittel und Wasser enthaltende wässrige Paste mit einem Harz und einem organischen Lösungsmittel zu mischen und zu kneten, um das farbgebende Mittel auf die Seite des Harzes zu übertragen, und die Komponenten Wasser und organisches Lösungsmittel zu entfernen, weil ein nasser Kuchen des farbgebenden Mittels direkt verwendet werden kann und ein Trocknungsvorgang nicht benötigt wird. Für den Vorgang des Mischens und Knetens wird vorzugsweise eine stark scherende und dispergierende Vorrichtung wie eine Dreiwalzenmühle verwendet.

(Trennmittel)

Außerdem kann ein Wachs genauso wie das Tonerbindemittel und das farbgebende Mittel enthalten sein. Für das Wachs in der vorliegenden Erfindung können öffentlich bekannte Wachse verwendet werden. Als das Wachs stehen zum Beispiel Polyolefin (wie Polyethylenwachs und Polypropylenwachs, und so weiter), langkettige Kohlenwasserstoffe (wie Paraffinwachs und Sasolwachs, und so weiter) und Carbonylgruppen-haltige Wachse und so weiter zur Verfügung. Von diesen sind Carbonylgruppen-haltige Wachse bevorzugt.

Als das Carbonylgruppen-haltige Wachs stehen Ester von Polyalkansäuren (wie Carnaubawachs, Montanwachs, Trimethylolpropantribehenat, Pentaerythrittetrabehenat, Pentaerythritdiacetatdibehenat, Glyceryltribehenat und 1,18-Octadecandioldistearat und so weiter), Polyalkenolester (wie Trimellitsäuretristearylester und Distearylmaleat, und so weiter), Amide von Polyalkansäuren (wie Ethylendiamindibehenylamid und so weiter); Polyalkylamide (wie Trimellitsäuretristearylamid und so weiter) und Dialkylketone (wie Distearylketon und so weiter) und so weiter zur Verfügung. Von den Carbonylgruppen-haltigen Wachsen sind die Ester von Polyalkansäuren bevorzugt.

Der Schmelzpunkt des in der vorliegenden Erfindung verwendeten Wachses ist allgemein 40°C bis 160°C, vorzugsweise 50°C bis 120°C und bevorzugter 60°C bis 90°C. Wenn das Wachs einen Schmelzpunkt von weniger als 40°C hat, wird die Hochtemperatur-Lagerfähigkeit von erhaltenen Tonern verschlechtert. Wenn das Wachs einen Schmelzpunkt von mehr als 160°C hat, neigt bei niedriger Temperatur Kaltverschmieren während des Fixierens dazu, aufzutreten. Auch ist die Schmelzviskosität von dem Wachs, die bei einer Temperatur 20°C höher als der Schmelzpunkt gemessen wird, vorzugsweise 5 cps bis 1000 cps, bevorzugter 10 cps bis 100 cps. Wenn das Wachs eine Schmelzviskosität von mehr als 1000 cps hat, werden die Warmverschmierfestigkeit der erhaltenen Toner und die Niedrigtemperatur-Fixiereigenschaft der erhaltenen Toner weniger verbessert. Der Gehalt von dem Wachs in den Tonern ist allgemein 0 Gew.-% bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 30 Gew.-%.

(Verfahren zum Herstellen von Trockentonern)

Trockentyp-Toner können mit den folgenden Verfahren hergestellt werden, aber natürlich ist die Herstellung nicht auf diese Verfahren beschränkt.

Auch können, wenn ein Entwickler hergestellt wird, anorganische feine Teilchen, wie die vorstehend erwähnten hydrophoben feinen Siliumdioxid-Teilchen und so weiter, dem wie vorstehend beschrieben hergestellten Entwickler zugesetzt und hineingemischt werden, um die Fluidität, die Lagerfähigkeit, die Entwicklungseigenschaft und die Übertragungseigenschaft des Entwicklers zu verbessern. Obwohl eine allgemeine Mischvorrichtung für Pulver verwendet wird, ist für das Zumischen eines externen Additivs die Mischvorrichtung vorzugsweise mit einem Mantel und so weiter ausgerüstet, so dass die innere Temperatur des Mischers eingestellt werden kann. Zum Steuern der dem externen Additiv auferlegten Belastung wird das externe Additiv allmählich zugesetzt. Natürlich können die Drehzahl, die Umdrehungsgeschwindigkeit, die Mischzeit und die Temperatur und so weiter der Mischvorrichtung verändert werden. Dem Additiv kann zuerst schwere Belastung und als zweites leichte Belastung oder umgekehrt auferlegt werden.

Als Beispiele von verwendbaren Mischvorrichtungen werden ein V-Typ-Mischer, ein Kollermischer, ein Loedige-Mischer, ein Nauta-Mischer, ein Henschel-Mischer und so weiter aufgeführt.

Um die Gestalt eines erhaltenen Tonerteilchens weiter einzustellen, wird ein Verfahren zum mechanischen Einstellen der Gestalt eines Materials durch Verwendung eines Hybridmischers und einer Mechanofusion und so weiter bereitgestellt, welches Material durch Schmelzen und Kneten eines Tonermaterials, enthaltend das Bindemittelharz und das farbgebende Mittel und nachfolgendes Vermahlen der gekneteten Mischung erhalten wird, und ein Sprühtrocknungsverfahren genanntes Verfahren zum Erhalten eines kugelförmigen Tonerteilchens durch Auflösen oder Dispergieren des Tonermaterials in einem Lösungsmittel, in welchem das Tonerbindemittel löslich ist, und darauf folgendem Entfernen des Lösungsmittels unter Verwendung einer Sprühtrocknungsvorrichtung. Zusätzlich wird auch ein Verfahren bereitgestellt, das Tonerteilchen kugelförmig zu machen, indem der Toner in einem wässrigen Medium erwärmt wird. Jedoch ist das Verfahren zur Einstellung der Tonerteilchengestalt nicht auf die vorstehend erwähnten Verfahren beschränkt.

(Externes Additiv)

Als das externe Additiv, um die Fluidität, die Entwicklungseigenschaft und die elektrostatische Eigenschaft von gemäß der vorliegenden Erfindung erhaltenen gefärbten Teilchen zu verbessern, können anorganische feine Teilchen verwendet werden. Der Primärteilchen-Durchmesser der anorganischen feinen Teilchen beträgt vorzugsweise 5 nm bis 2 &mgr;m, besonders bevorzugt ist 5 nm bis 500 nm. Auch beträgt die mit dem BET-Verfahren (Brunauer-Emmet-Teller-Verfahren)) gemessene spezifische Oberfläche vorzugsweise 20 bis 500m2/g.

Das Anteilsverhältnis der anorganischen feinen Teilchen zu dem Toner beträgt vorzugsweise 0,01 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 2,0 Gew.-%. Als das Material der anorganischen feinen Teilchen stehen zum Beispiel Siliciumdioxid, Titanoxid, Aluminiumoxid, Bariumtitanat, Magnesiumtitanat, Calciumtitanat, Strontiumtitanat, Zinkoxid, Zinnoxid, Quarzsand, Ton, Glimmer, Wollastonit, Kieselgur, Chromoxid, Ceroxid, rotes Eisenoxid, Antimontrioxid, Magnesiumoxid, Zirkonoxid, Bariumsulfat, Bariumcarbonat, Calciumcarbonat, Siliciumcarbid, Siliciumnitrid und so weiter zur Verfügung.

Anderweitig stehen polymere feine Teilchen, erzeugt aus Polystyrol und einem Copolymer von einem Methacrylester und einem Acrylester, welche durch seifenfreie Emulsionspolymerisation, Suspensionspolymerisation und Dispersionspolymerisation erhalten werden, durch Kondensationspolymerisation erhaltene Harze wie Silicon, Benzoguanamin und Nylon und so weiter und wärmehärtbare Harze zur Verfügung.

Ein solches Fluidisierungsmittel wird einer Oberflächenbehandlung unterworfen, um die Hydrophobie davon zu verstärken, so dass die Fluidität und die elektrostatische Eigenschaft des Toners sogar bei Bedingungen hoher Feuchtigkeit davor bewahrt werden, schlechter zu werden. Als ein Oberflächenbehandlungsmittel stehen zum Beispiel Silan-Kupplungsmittel, Silylierungsmittel, Silan-Kupplungsmittel mit einer Alkylfluoridgruppe, organische Titanat-Kupplungsmittel, Aluminium-Kupplungsmittel, Siliconöl und modifizierte Siliconöle und so weiter zur Verfügung.

Als ein Verstärkungsmittel für die Reinigungswirkung, um nach einem Übertragungsvorgang auf einem Photoleiter und/oder einem ersten Übertragungsmedium verbleibende Entwickler zu beseitigen, stehen Metallsalze einer Fettsäure, wie Zinkstearat, Calciumstearat und Stearinsäure, und durch seifenfreie Emulsionspolymerisation erzeugte feine Polymerteilchen, wie feine Polymethylmethacrylat-Teilchen und feine Polystyrolteilchen zur Verfügung.

Die feinen Polymerteilchen haben vorzugsweise eine vergleichsweise enge Teilchengrößenverteilung, und der Volumenmittel-Teilchendurchmesser ist 0,01 bis 1 &mgr;m.

(Träger für einen Zweikomponenten-Entwickler)

Wenn der Toner gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Zweikomponenten-Entwickler verwendet wird, wird der Toner mit einem magnetischen Träger gemischt, und als das Anteilsverhältnis des Toners zu den Trägern in dem Entwickler sind 10 Gewichtsteile des Toners auf 100 Gewichtsteile der Träger bevorzugt. Als der magnetische Träger werden herkömmlicher Weise öffentlich bekanntes Eisenpulver, Ferritpulver, Magnetitpulver und magnetische Harzträger verwendet, welche einen Teilchendurchmesser von ungefähr 20 bis 200 &mgr;m haben.

Auch stehen als ein Bedeckungsmaterial für den magnetischen Träger Amin-basierte Harze wie Harnstoff-Formaldehydharz, Melaminharz, Benzoguanaminharz, Harnstoffharz, Polyamidharze und Epoxyharze zur Verfügung. Außerdem werden verwendet Polyvinyl- oder Polyvinylidenharze wie Acrylharz, Polymethylmethacrylatharz, Polyacrylnitrilharz, Polyvinylacetatharz, Polyvinylalkoholharz, Polyvinylbutyralharz, Harze auf Polystyrolbasis, wie Polystyrolharz und Styrol-Acryl-Copolymerharz, halogenierte Olefinharze wie Polyvinylchlorid, Polyesterharze wie Polyethylenterephthalatharz und Polybutylenterephthalatharz, Polycarbonatharz, Polyethylenharz, Polyvinylfluoridharz, Polyvinylidenfluoridharz, Polytrifluorethylenharz, Polyhexafluorpropylenharz, Vinylidenfluorid-Acrylat-Copolymer, Vinylidenfluorid-Vinylfluorid-Copolymer, Fluor-haltige Terpolymere wie Terpolymer von Tetrafluorethylen, Vinylidenfluorid und kein Fluor enthaltenden Monomeren und Siliconharz und so weiter zur Verfügung.

Je nach Bedarf kann außerdem elektrisch leitfähiges Pulver in dem Bedeckungsharz enthalten sein. Als das elektrisch leitfähige Pulver werden Metallpulver, Ruß, Titanoxid, Zinnoxid, Zinkoxid und so weiter verwendet. Diese elektrisch leitfähigen Pulver haben vorzugsweise einen mittleren Teilchendurchmesser von gleich oder weniger als 1 &mgr;m. Wenn der mittlere Teilchendurchmesser größer als 1 &mgr;m ist, wird es schwierig, den elektrischen Widerstand des Entwicklers zu steuern.

Der Toner gemäß der vorliegenden Erfindung wird auch als ein magnetischer Einkomponenten-Toner, der keinen Träger benötigt, und als ein nicht-magnetischer Toner verwendet.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können latente Bilder für jeweilige Farben, die auf einem einzigen Photoleiter erzeugt wurden, mit Entwicklern gemäß der vorliegenden Erfindung, die den jeweiligen Farben entsprechen, unter Verwendung einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Schichtdicke des auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Entwicklers, sodass diese gleichmäßig ist, entwickelt werden.

Es können auch latente Bilder für jeweilige Farben, die auf einem einzigen Photoleiter erzeugt wurden, mit Entwicklern gemäß der vorliegenden Erfindung, die den jeweiligen Farben entsprechen, unter Verwendung einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen jeweils mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Schichtdicke des auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Entwicklers, sodass diese gleichmäßig ist, entwickelt werden, und die entwickelten Bilder können durch Anlegen eines elektrischen Feldes auf ein Zwischenübertragungsmedium übertragen werden.

Überdies können latente Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einer Vielzahl von Photoleitern, die Entwicklungsvorrichtungen entsprechen, mit Entwicklern gemäß der vorliegenden Erfindung entwickelt werden, die den jeweiligen Farben entsprechen, indem eine Vielzahl der Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Schichtdicke des auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Entwicklers, sodass diese gleichmäßig ist, verwendet werden.

Auch können latente Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einer Vielzahl von Photoleitern, die Entwicklungsvorrichtungen entsprechen, mit Entwicklern gemäß der vorliegenden Erfindung entwickelt werden, die den jeweiligen Farben entsprechen, indem eine Vielzahl der Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Schichtdicke des auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Entwicklers, sodass diese gleichmäßig ist, verwendet werden, und die entwickelten Bilder können durch Anlegen eines elektrischen Feldes auf ein Zwischenübertragungsmedium übertragen werden.

Überdies stellt die vorliegende Erfindung eine von dem Hauptkörper einer Bilderzeugungsvorrichtung abnehmbare Prozesskartusche bereit, welche als eine Einheit mindestens eine Einheit, ausgewählt aus der Gruppe beinhaltend einen Latentbildträger (Photoleiter, eine Aufladungseinheit zum Aufladen einer Oberfläche des Latentbildträgers, eine Verpackungseinheit zum Verpacken von Tonern für die Elektrophotographie gemäß der vorliegenden Erfindung oder von diese Toner enthaltenden Entwicklern, eine Entwicklungseinheit zum Entwickeln eines mit den Tonern oder den Entwicklern auf dem Latentbildträger erzeugte latenten Bildes, und eine Reinigungseinheit zum Wegreinigen der auf dem Latentbildträger verbleibenden Entwickler beinhaltet.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend durch einige Ausführungsformen spezifischer erklärt. Hierbei bedeuten alle Bezeichnungen als „Teile" immer „Gewichtsteile".

(Synthese von Polyesterharz)

724 Teile eines 2 Mol Bisphenol A-Ethylenoxid enthaltenden Adduktes, 276 Teile Terephthalsäure und 2 Teile Dibutylethylenoxid wurden in ein Reaktionsgefäß mit einem Kühlrohr, einem Rührer und einem Stickstoff-Einlassrohr geschüttet, bei normalem Druck bei 230°C 8 Stunden lang umgesetzt, um Kondensationspolymerisation zu bewirken, und bei dem vermindertem Druck von 10 bis 15 mm Hg 5 Stunden lang weiter umgesetzt, um unmodifizierten Polyester mit dem Peak-Molekulargewicht von 4800 zu erhalten. 100 Teile von dem Harz wurden in 100 Teilen Ethylacetat gelöst und gemischt, um eine Lösung von einem Tonerbindemittel in Ethylacetat zu erhalten. Ein Teil der Lösung wurde unter vermindertem Druck getrocknet und das Polyesterharz wurde isoliert. Tg des erhaltenen Harzes war 58°C und die Säurezahl des erhaltenen Harzes war 8.

(Synthese von eine Isocyanatgruppe an einem terminalen Ende davon enthaltendem Polyester)

724 Teile eines 2 Mol Bisphenol A-Ethylenoxid enthaltenden Adduktes, 276 Teile Isophthalsäure und 2 Teile Dibutylethylenoxid wurden in ein Reaktionsgefäß mit einem Kühlrohr, einem Rührer und einem Stickstoff-Einlassrohr geschüttet, bei normalem Druck bei 230°C 8 Stunden lang umgesetzt, und bei dem vermindertem Druck von 10 bis 15 mm Hg 5 Stunden lang weiter umgesetzt. Dann wurde das erhaltene Produkt auf 160°C abgekühlt, 32 Teile Phthalsäureanhydrid wurden dem erhaltenen Produkt zugesetzt und 2 Stunden lang mit dem abgekühlten Produkt umgesetzt. Dann wurde das erhaltene Produkt auf 80°C abgekühlt, und 2 Stunden lang mit 188 Teilen Isophorondiisocyanat umgesetzt, um ein Isocyanat enthaltendes Polymer zu erhalten.

(Synthese einer Ketiminverbindung)

170 Teile Isophorondiamin und 75 Teile Methylethylketon wurden in ein mit einem Rührstab und einem Thermometer ausgerüstetes Reaktionsgefäß geschüttet, und 5 Stunden lang bei 50°C miteinander umgesetzt, um eine Ketiminverbindung zu erhalten. Die Aminzahl der Ketiminverbindung war 418.

(Beispiel 1)

200 Teile der Lösung des Polyesterharzes in Ethylacetat, 5 Teile Carnaubawachs und 4 Teile Kupferphthalocyanin-Pigment wurden in einen abzuschirmenden Topf geschüttet, und unter Verwendung von Zirkoniumoxid-Perlen mit dem Durchmesser von 5 mm wurde 24 Stunden lang Kugelmühlen-Dispergierung durchgeführt. Dann wurden, ausgedrückt in dem Feststoffgehalt-Äquivalent, 20 Teile Isocyanat-haltiges Prepolymer zugesetzt, gerührt und gemischt, um eine Tonerzusammensetzung zu erhalten. 600 Teile ionenausgetauschtes Wasser, 60 Teile Tricalciumphosphat und 3 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat wurden in einen Becher geschüttet, um gleichmäßige Auflösung und Dispergierung durchzuführen. Dann wurde eine Ölphase hergestellt, bereitgestellt durch Mischen von 1 Teil der Ketiminverbindung in die Tonerzusammensetzung unmittelbar vor der Emulgierung, in den Becher geschüttet und 3 Minuten lang zur Emulgierung gerührt, während die Temperatur im Inneren des Bechers bei 20°C gehalten wurde, und es wurde unter Verwendung eines TK Homo Mixer (erhältlich von Tokushu Kika Kogyo., Ltd.) Rühren bei 12 000 Upm durchgeführt. Dann wurde die flüssige Mischung in einen Kolben mit einem Rührstab und einem Thermometer überführt, und das Lösungsmittel in der Mischung wurde 8 Stunden lang unter dem verminderten Druck von 50 mm Hg und der Temperatur von 30°C entfernt. Gaschromatographie zeigte, dass der Gehalt an Ethylacetat in dem Dispersionssystem gleich oder weniger als 100 ppm war. Dann wurde das dispergierte System auf Raumtemperatur abgekühlt. 120 Teile 35%ige konzentrierte Salzsäure wurden zugesetzt, um Tricalciumphosphat aufzulösen. Nach 1 Stunde lang Rühren bei Raumtemperatur wurde daraufhin Filtration durchgeführt, der Waschvorgang wurde dreimal so wiederholt, dass ein durch die Filtration erhaltener Kuchen in destilliertem Wasser redispergiert und filtriert wurde. Der erhaltene Kuchen wurde weiter in destilliertem Wasser redispergiert, so dass der Feststoffgehalt 10 Gew.-% betrug. Eine wässrige Lösung von 1 Gew.-% Stearylammoniumacetat wurde unter Rühren allmählich dem erhaltenen dispergierten System zugesetzt, so dass der Nettogehalt des Stearylammoniumacetates, bezogen auf den Feststoffgehalt des Toners, 0,3 Gew.-% war. Nach 1 Stunde lang Rühren bei Raumtemperatur wurde daraufhin Filtration durchgeführt, der erhaltene Kuchen wurde 24 Stunden lang bei vermindertem Druck und der Temperatur von 40°C getrocknet, um Basis-Tonerteilchen zu erhalten. Dann wurden 0,5 Teile hydrophobes Siliciumdioxid und 0,5 Teile hydrophobes Titanoxid mit 100 Teilen der Basis-Tonerteilchen unter Verwendung eines Henschelmischers gemischt, um einen Toner gemäß der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

(Vergleich 1)

Vergleichstoner wurde durch Abläufe gleich wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass ein gleiches Gewicht von destilliertem Wasser an Stelle der in Beispiel 1 verwendeten 1 Gew.-% igen wässrigen Lösung von Stearylammoniumacetat verwendet wurde.

(Beispiel 2)

Toner gemäß der vorliegenden Erfindung wurde durch Abläufe gleich wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass eine 1 Gew.-% ige wässrige Lösung von einem kationischen Fluor-Oberflächenaktivierungsmittel (erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Inc.) an Stelle der in Beispiel 1 verwendeten 1 Gew.-% igen wässrigen Lösung von Stearylammoniumacetat verwendet wurde.

(Beispiel 3)

Toner gemäß der vorliegenden Erfindung wurde durch Abläufe gleich wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass eine 1 Gew.-% ige wässrige Lösung von N,N,N-Trimethyl-[3-(4-perfluornonenyloxybenzamid)propyl]ammonium, das eine durch Formel 1 dargestellte Verbindung ist, und dem Iodidprodukt Ftergent 310 (erhältlich von Neos Co., Ltd.) an Stelle der in Beispiel 1 verwendeten 1 Gew.-% igen wässrigen Lösung von Stearylammoniumacetat verwendet wurde.

(Herstellung eines Ladungssteuerungsmittel enthaltenden dispergierten Systems)

10 Teile Zink-di(tert-butyl)salicylat, 100 Gewichtsteile destilliertes Wasser und 1 Teil Natriumdodecylbenzolsulfonat wurden in einen abzuschirmenden Topf geschüttet, und unter Verwendung von Zirkoniumoxid-Perlen mit dem Durchmesser von 5 mm wurde 24 Stunden lang Kugelmühlen-Dispergierung durchgeführt, um ein dispergiertes System, enthaltend ein Ladungssteuerungsmittel 1, bereitzustellen. Das gesamte Zink-di(tert-butyl)salicylat in dem dispergierten System hatte einen Teilchendurchmesser von gleich oder weniger als 1 &mgr;m.

(Beispiel 4)

200 Teile der Lösung des Polyesterharzes in Ethylacetat, 5 Teile Carnaubawachs und 4 Teile Kupferphthalocyanin-Pigment wurden in einen abzuschirmenden Topf geschüttet, und unter Verwendung von Zirkoniumoxid-Perlen mit dem Durchmesser von 5 mm wurde 24 Stunden lang Kugelmühlen-Dispergierung durchgeführt. Dann wurden, ausgedrückt in dem Feststoffgehalt-Äquivalent, 20 Teile Isocyanat-haltiges Prepolymer zugesetzt, gerührt und gemischt, um eine Tonerzusammensetzung zu erhalten. 600 Teile ionenausgetauschtes Wasser, 60 Teile Tricalciumphosphat und 3 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat wurden in einen Becher geschüttet, um gleichmäßige Auflösung und Dispergierung durchzuführen. Dann wurde eine Ölphase hergestellt, bereitgestellt durch Mischen von 1 Teil der Ketiminverbindung in die Tonerzusammensetzung unmittelbar vor der Emulgierung, in den Becher geschüttet und 3 Minuten lang zur Emulgierung gerührt, während die Temperatur im Inneren des Bechers bei 20°C gehalten wurde, und es wurde unter Verwendung eines TK Homo Mixer (erhältlich von Tokushu Kika Kogyo., Ltd.) Rühren bei 12 000 Upm durchgeführt. Dann wurde die flüssige Mischung in einen Kolben mit einem Rührstab und einem Thermometer überführt, und das Lösungsmittel in der Mischung wurde 8 Stunden lang unter dem verminderten Druck von 50 mm Hg und der Temperatur von 30°C entfernt. Gaschromatographie zeigte, dass der Gehalt an Ethylacetat in dem Dispersionssystem gleich oder weniger als 100 ppm war. Dann wurde das dispergierte System auf Raumtemperatur abgekühlt. 120 Teile 35%ige konzentrierte Salzsäure wurden zugesetzt, um Tricalciumphosphat aufzulösen. Nach 1 Stunde lang Rühren bei Raumtemperatur wurde daraufhin Filtration durchgeführt, der Waschvorgang wurde dreimal so wiederholt, dass ein durch die Filtration erhaltener Kuchen in destilliertem Wasser redispergiert und filtriert wurde. Der erhaltene Kuchen wurde weiter in destilliertem Wasser redispergiert, so dass der Feststoffgehalt 10 Gew.-% betrug. Das ein Ladungssteuerungsmittel 1 enthaltende dispergierte System wurde unter Rühren allmählich dem erhaltenen dispergierten System zugesetzt, so dass der Nettogehalt von Zink-di(tert-butyl)salicylat, bezogen auf den Feststoffgehalt des Toners, 1,0 Gew.-% war. Außerdem wurde eine 1 Gew.-%ige wässrige Lösung von Ftergent 310 (erhältlich von Neos Co., Ltd.) unter Rühren allmählich dem erhaltenen dispergierten System zugesetzt, so dass der Nettogehalt von dem FT 310, bezogen auf den Feststoffgehalt des Toners, 1,0 Gew.-% war. Nach 1 Stunde lang Rühren bei der Flüssigkeitstemperatur von 60°C wurde daraufhin Abkühlung auf Raumtemperatur und Filtration durchgeführt, und der erhaltene Kuchen wurde 24 Stunden lang bei vermindertem Druck und der Temperatur von 40°C getrocknet, um Basis-Tonerteilchen zu erhalten. Dann wurden 0,5 Teile hydrophobes Siliciumdioxid und 0,5 Teile hydrophobes Titanoxid mit 100 Teilen der Basis-Tonerteilchen unter Verwendung eines Henschelmischers gemischt, um einen Toner gemäß der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

10 Teile Calixarenpolymer F21 (erhältlich von Orient Chemical Industries, Ltd.), 100 Teile destilliertes Wasser und 1 Teil Natriumdodecylbenzolsulfonat wurden in einen abzuschirmenden Topf geschüttet, und unter Verwendung von Zirkoniumoxid-Perlen mit dem Durchmesser von 5 mm wurde 24 Stunden lang Kugelmühlen-Dispergierung durchgeführt, um ein dispergiertes System, enthaltend ein Ladungssteuerungsmittel 1, bereitzustellen. Das gesamte Calixarenpolymer in dem dispergierten System hatte einen Teilchendurchmesser von gleich oder weniger als 1 &mgr;m.

(Beispiel 5)

Toner gemäß der vorliegenden Erfindung wurde durch Abläufe gleich wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass ein gleiches Gewicht des ein Ladungssteuerungsmittel enthaltenden dispergierten Systems 2 an Stelle des in Beispiel 4 verwendeten, ein Ladungssteuerungsmittel 1 enthaltenden dispergierten Systems verwendet wurde.

(Synthese von feinen Harzteilchen)

683 Teile Wasser, 11 Teile des Natriumsalzes des Schwefelsäureesters von Methacrylsäure-Ethylenoxidaddukt (Eleminol RS-30, erhältlich von Sanyo Chemical Industries, Ltd.), 138 Teile Styrol, 83 Teile Methacrylsäure, 55 Teile Tetrafluorethylmethacrylat und 1 Teil Ammoniumpersulfat wurden in ein Reaktionsgefäß mit einem Rührstab und einem Thermometer geschüttet, und es wurde 15 Minuten lang bei 400 Upm gerührt, um eine weiße Emulsion zu erhalten. Die weiße Emulsion wurde erwärmt, so dass die Temperatur in dem System angehoben wurde und 5 Stunden lang Umsetzung erfolgte. 30 Teile einer wässrigen 1%igen Lösung von Ammoniumpersulfat wurden in die Emulsion zugegeben und die Emulsion wurde 5 Stunden lang bei 75°C gehalten, um ein wässriges dispergieres System, enthaltend ein Vinylharz (Quaterpolymer aus Styrol-Methacrylsäure-Butylacrylat-Natriumsalz des Schwefelsäureesters von Methacrylsäure-Ethylenoxidaddukt) zu erhalten. Der Volumenmittel-Teilchendurchmesser der feinen Teilchen, bestimmt durch Ausmessen des erhaltenen, die feinen Teilchen enthaltenden dispergierten Systems unter Verwendung einer Analysiervorrrichtung für Teilchengrößenverteilung LA-920 (erhältlich von Horiba, Ltd.) war 0.25 &mgr;m.

(Beispiel 6)

Toner gemäß der vorliegenden Erfindung wurde durch Abläufe gleich wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass an Stelle des in Beispiel 4 verwendeten, ein Ladungssteuerungsmittel 1 enthaltenden dispergierten Systems das synthetisierte, feine Harzteilchen enthaltende dispergierte System allmählich zugesetzt wurde, so dass der Feststoffgehalt der feinen Harzteilchen in dem dispergierten System zu dem Feststoffgehalt des Toners 1,0 Gew.-% war.

(Bewertung der erhaltenen Toner)

5 Teile der hergestellten Farbtoner und 95 Gewichtsteile von nachstehend beschriebenen Trägern wurde unter Verwendung eines Mischgerätes 10 Minuten lang gemischt, um Entwickler herzustellen. Die Auswertungsergebnisse der Entwickler werden in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

(Träger)

  • Kernmaterial: Kugelförmige Ferrit-Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 50 &mgr;m.

Materialzusammensetzung des Beschichtungsmittels: Siliconharz, in welchem ein Kupplungsmittel auf Aminosilanbasis dispergiert war.

Das Kupplungsmittel auf Aminosilanbasis und das Siliconharz wurden in Toluol dispergiert. Nachdem das flüssige dispergierte System hergestellt war, wurde das dispergierte System sprühbeschichtet, getempert und abgekühlt, um Trägerteilchen mit einer mittleren Filmdicke des Überzugharzes von 0,2 &mgr;m herzustellen.

(Anfängliche Ladungsmenge)

In einem Prüfraum wurden bei der Temperatur von 20°C und der Feuchtigkeit von 50% 100 Teile der Trägers und 5 Teile des Toners gemäß der vorliegenden Erfindung in einen rostfreien Topf geschüttet und auf einem Aufsatz einer Kugelmühle bei einer konstanten Umdrehungszahl rotieren gelassen und gemischt. Nachdem die Rotation 15 Minuten nach dem Beginn der Rotation beendet worden war, wurden die Ladungsmengen (&mgr;C/g) der erhaltenen Entwickler unter Verwendung einer Wegblasvorrichtung gemessen.

(Gesättigte Ladungsmenge)

Mit Abläufen wie bei der Messung der anfänglichen Ladung wurden die Ladungsmengen (&mgr;C/g) der Entwickler nach dem vorstehend erwähnten 10 Minuten langen Rühren unter Verwendung der Wegblasvorrichtung gemessen.

(Gesättigte Ladungsmenge bei hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit (HH))

In einem Prüfraum mit den Bedingungen einer Temperatur von 30°C und der Feuchtigkeit von 90% wurden 100 Teile der Trägers und 5 Teile des Toners gemäß der vorliegenden Erfindung 1 Stunde lang stehen gelassen, in einen rostfreien Topf geschüttet und auf einem Aufsatz einer Kugelmühle bei einer konstanten Umdrehungszahl rotieren gelassen und gemischt. Die Ladungsmengen der nach dem vorstehend erwähnten 10 Minuten langen Rühren erhaltenen Entwickler wurden unter Verwendung der Wegblasvorrichtung gemessen.

(Wiederholbarkeit dünner Linien)

Um die Wiederholbarkeit dünner Linien im Hinblick auf die Entwickler gemäß der vorliegenden Erfindung zu bewerten, wurden die Entwickler in ein modifiziertes Gerät vom Tandem-Zwischenübertragungs-Typ, das kommerzielle Farbkopiergerät (Imagio Color 5 000, erhältlich von Ricoh Co., Ltd.) verbracht, in welchem eine Einheit für Fixieröl entfernt war, und es wurde Betrieb bei der Bedingung der Bedruckrate (der Bildpopulationsrate) von 7% unter Verwendung von 6000 Blatt Papier, erhältlich von Ricoh Co., Ltd. durchgeführt. Dann wurden dünne Linien von dem dreißigtausendsten Bild und dünne Linien von dem zehnten Bild mit einer Originalkopie verglichen. Auch wurden dünnen Linien unter Verwendung eines optischen Mikroskops bei der Vergrößerung von 100 beobachtet, und die Ausmaße des Fehlens dünner Linien des zehnten und des dreißigtausendsten Bildes wurden mit den Ausmaßen des Fehlens der dünnen Linien von Qualitätsstufenproben verglichen und auf der Grundlage von 4 Qualitätsstufen der Proben bewertet. Bei allen Beispielen und Vergleichen ist die Bildqualität höher zu schlechter in der Reihenfolge von OO>O>&Dgr;>X

Insbesondere die Bewertung mit „X" bedeutet das Niveau, auf welchem die Entwickler nicht als ein Produkt übernommen werden konnten.

(Bereich der Fixiertemperatur)

Die Fixiereigenschaften wurden bewertet, indem 30 000 Blatt Papier wie bei der Auswertung der Wiederholbarkeit dünner Linien durch die Vorrichtung laufen gelassen wurden, daraufhin ein auf dessen gesamter Oberfläche gefärbtes Bild mit der von 120 bis 200°C reichenden Veränderung der Temperatur der Fixierwalze ausgegeben wurde, die Toner zum Erzeugen des Bildes auf ein Band übertragen wurden und die Ausmaße des Anhaftens von Schmutz mit vier Stufen von Qualitätsstufenproben verglichen wurden. Die Fixiertemperatur, bei welcher der Schmutz des Bandes gleich oder geringer als die Norm für Schmutz war, wurde als die Untergrenze der Fixiertemperatur bezeichnet, die Fixiertemperatur, bei welcher der Glanz des Bildes wegen Warmverschmieren abzunehmen begann, wurde als die Obergrenze der Fixiertemperatur bezeichnet, und der Unterschied zwischen der Obergrenze und der Untergrenze wurde als der Bereich der Fixiertemperatur bezeichnet.

Wie durch die vorstehend beschriebenen Prüfungsergebnisse angezeigt wird, kann die Behandlung mit einem oberflächenaktiven Mittel mit einer entgegengesetzten Polarität oder die Kombination von einem besonderen oberflächenaktiven Mittel und einem Ladungssteuerungsmittel dem Toner oder Entwickler eine hervorragende elektrostatische Eigenschaft verleihen. Auch kann eine hervorragende Bildqualität und eine hervorragende Fixiereigenschaft erhalten werden.

Zusätzlich können ein Entwicklungsverfahren, ein Übertragungsverfahren und eine Prozesskartusche zur Bereitstellung eines Bildes mit einer hervorragenden Bildqualität durch Verwendung der Toner oder Entwickler gemäß der vorliegenden Erfindung bereitgestellt werden.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die spezifisch offenbarten Ausführungsformen beschränkt, und Veränderungen und Abwandlungen können gemacht werden, ohne von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Die vorliegende Erfindung beruht auf der am 23. Juli 2002 eingereichten japanischen Prioritätsanmeldung Nr. 2002-214493.


Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung von Toner für die Elektrophotographie, umfassend die Schritte:

Auflösen oder Dispergieren einer Tonerzusammensetzung umfassend ein Harz und ein farbgebendes Mittel in einem polymerisierbaren Monomer, um eine Lösung oder ein dispergiertes System bereitzustellen,

Emulgieren der Lösung oder des dispergierten Systems mit einem ersten oberflächenaktiven Mittel in einem wässrigen Medium, um eine Emulsion bereitzustellen, und

Polymerisieren des polymerisierbaren Monomers in der Emulsion, um einen Toner zu erhalten, wobei

ein zweites oberflächenaktives Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels nach dem Emulgierschritt zugesetzt wird.
Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels ein Fluoratom-haltiges oberflächenaktives Mittel ist. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei das Fluoratom-haltige oberflächenaktive Mittel ein kationisches oberflächenaktives Mittel ist, das eine Perfluoralkylgruppe enthält. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels eine chemische Verbindung ist, dargestellt durch die allgemeine Formel:
wobei

X entweder -SO2- oder -CO- ist,

R1, R2, R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom, eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe sind,

Y entweder I oder Br ist, und

r und s jeweils eine ganze Zahl von 1 bis 20 sind.
Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, wobei erwärmt wird, nachdem das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels zugesetzt wurde. Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, wobei nach dem Emulgierschritt auch ein Ladungssteuerungsmittel zugesetzt wird. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei erwärmt wird, nachdem das zweite oberflächenaktive Mittel mit einer Polarität entgegengesetzt zu der Polarität des ersten oberflächenaktiven Mittels und das Ladungssteuerungsmittel zugesetzt wurden. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei das Ladungssteuerungsmittel in einem wässrigen Medium dispergiert ist. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei das Ladungssteuerungsmittel Calixaren oder ein Polymer davon ist. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei das Ladungssteuerungsmittel ein Metallsalz oder ein Metallkomplex einer Salicylsäure ist. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei das Ladungssteuerungsmittel ein feines Harzteilchen ist. Verfahren gemäß Anspruch 11, wobei das Harzteilchen eine Fluor-haltige Verbindung enthält. Verfahren gemäß Anspruch 11, wobei das feine Harzteilchen durch Emulsionspolymerisation erhalten wird. Verfahren gemäß Anspruch 11, wobei das feine Harzteilchen durch Copolymerisation von mindestens Styrol und Methacrylsäure erhalten wird. Toner für die Elektrophotographie, erhalten durch das Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14. Entwickler für die Elektrophotographie, umfassend einen Toner für die Elektrophotographie, erhalten durch das Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 und einen Träger zum Tragen des Toners. Entwicklungsverfahren zum Entwickeln elektrostatischer latenter Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einem einzigen Photoleiter erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, wobei die Entwickler die Toner für die Elektrophotographie gemäß Anspruch 15 sind. Übertragungsverfahren durch Übertragung mit einem elektrischen Feld auf ein Zwischen-Übertragungsmedium von einem Bild, entwickelt durch Entwickeln elektrostatischer latenter Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einem einzigen Photoleiter erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, wobei die Entwickler die Toner für die Elektrophotographie gemäß Anspruch 15 sind. Entwicklungsverfahren zum Entwickeln elektrostatischer latenter Bilder für jeweilige Farben, die unabhängig voneinander auf einer Vielzahl von Photoleitern, entsprechend einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung der Entwicklungsvorrichtungen, wobei die Entwickler die Toner für die Elektrophotographie gemäß Anspruch 15 sind. Übertragungsverfahren durch Übertragung mit einem elektrischen Feld auf ein Zwischen-Übertragungsmedium von einem Bild, entwickelt durch Entwicklung von latenten elektrostatischen Bildern für die jeweiligen Farben, welche unabhängig voneinander auf einer Vielzahl von Entwicklungsvorrichtungen mit einer Entwicklungswalze und einer Entwicklungsrakel zum Steuern der Dicke einer auf der Entwicklungswalze bereitgestellten Schicht von Entwickler, sodass diese gleichmäßig ist, erzeugt wurden, mit entsprechenden Entwicklern für die jeweiligen Farben unter Verwendung der Entwicklungsvorrichtungen, wobei die Entwickler die Toner für die Elektrophotographie gemäß Anspruch 15 sind. Prozesskartusche, abnehmbar von dem Hauptkörper einer Bilderzeugungsvorrichtung, umfassend als eine Einheit zumindest eine der Folgenden:

einen Latentbildträger,

eine Aufladungseinheit, die eine Oberfläche des Latentbildträgers auflädt,

eine Verpackungseinheit, die den Toner für die Elektrophotographie gemäß Anspruch 15 verpackt,

eine Entwicklungseinheit, die ein auf dem Latentbildträger erzeugtes latentes Bild mit dem Toner entwickelt, und

eine Reinigungseinheit, die den auf dem Latentbildträger verbleibenden Toner wegreinigt.






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