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Dokumentenidentifikation DE102005055648A1 15.11.2007
Titel Waschmaschine
Anmelder BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, 81739 München, DE
Erfinder Kaltofen, Thomas, 12623 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 22.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005055648
Offenlegungstag 15.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse D06F 33/00(2006.01)A, F, I, 20051122, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06F 39/08(2006.01)A, L, I, 20051122, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine, welche zur Aufbereitung von Warmwasser ausgebildet ist, mit einem Wasserspeicher (13), welcher mit einer externen Wasserführung (3) verbunden ist, und einer Steuer- und Kommunikationseinheit (12) zur Steuerung eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser und zur Kommunikation mit einer externen Einheit (2), wobei die externe Einheit (2) zur Bereitstellung von Informationen über Energiekosten für den Betrieb der Waschmaschine (1) ausgebildet ist und die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) derart ausgebildet ist, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser in dem Wasserspeicher (13) abhängig von den von der externen Einheit (2) bereitgestellten Informationen aktivierbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine, welche zur Aufbereitung von Warmwasser ausgebildet ist.

Zum Durchführen eines Waschprozesses ist es bei einer bekannten Waschmaschine erforderlich, dass das in eine Trommel der Waschmaschine eingeleitete Wasser aufgewärmt wird. Dies erfolgt jedoch erst dann, wenn ein Waschprozess aktiviert ist und ein Nutzer die Waschmaschine zum Durchführen eines Waschvorgangs betätigt. Dabei steht jedoch der zeitliche Aspekt des Nutzers im Vordergrund, da eine Waschmaschine nur dann aktiviert werden kann, wenn sie von dem Nutzer eingeschaltet wird. Dabei wird in der Regel keine Rücksicht darauf genommen, und es ist dem Nutzer der Waschmaschine auch meist gar nicht bekannt, dass die zum Betreiben der Waschmaschine erforderliche Energie an Energiebörsen zu tageszeitlich sehr unterschiedlichen Preisen gehandelt wird. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Waschvorgang beispielsweise gerade zu einem derartigen Zeitpunkt von einem Nutzer gestartet wird, bei dem die Energiekosten zum Betreiben der Waschmaschine relativ hoch sind.

Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Waschmaschine zu schaffen, bei welcher die Aufbereitung von Warmwasser in effektiver und effizienter Weise durchgeführt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch eine Waschmaschine, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.

Eine erfindungsgemäße Waschmaschine ist zur Aufbereitung von Warmwasser ausgebildet und weist einen Wasserspeicher auf. Dieser Wasserspeicher zur Speicherung von Warmwasser ist mit einer externen Wasserzuführung verbunden. Des Weiteren umfasst die Waschmaschine eine Steuer- und Kommunikationseinheit, welche zur Steuerung eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser und zur Kommunikation mit einer externen Einheit ausgebildet ist. Die externe Einheit wiederum ist zur Bereitstellung von Informationen über Energiekosten, insbesondere an einer per Internet kontaktierbaren Energiebörse, für den Betrieb der Waschmaschine ausgebildet. Die Steuer- und Kommunikationseinheit der Waschmaschine ist darüber hinaus derart ausgebildet, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser in dem Wasserspeicher abhängig von den von der externen Einheit bereitgestellten Informationen aktivierbar ist. Durch die erfindungsgemäße Waschmaschine kann somit eine effektive und effiziente Aufbereitung von Warmwasser durchgeführt werden, welche im Hinblick auf die tageszeitlich unterschiedlichen Energiekosten optimiert werden kann. Unter einer Aufbereitung von Warmwasser wird insbesondere das Aufheizen von in dem Wasserspeicher enthaltenen oder eingeförderten Wasser verstanden.

In vorteilhafter Weise ist die Steuer- und Kommunikationseinheit derart ausgebildet, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser unabhängig von einem Waschprozess aktivierbar ist. Dadurch kann erreicht werden, dass das Aufbereiten von Warmwasser einerseits und das Durchführen eines Waschprozesses andererseits als separate Vorgänge durchgeführt werden können, welche individuell gestartet werden können.

Die Steuer- und Kommunikationseinheit kann als eine einzige Einheit ausgebildet sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass sowohl eine Steuereinheit als auch eine Kommunikationseinheit als separate Einheiten ausgebildet sind, welche zum Austausch von Informationen und Daten miteinander verbunden sind. Diese Verbindung kann drahtgebunden oder aber auch drahtlos ausgebildet sein. Die Steuer- und Kommunikationseinheit ermöglicht somit in einfacher und aufwandsarmer Weise das Einleiten und Aktivieren sowie das Kontrollieren eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser. Dies kann unabhängig von einem Nutzer der Waschmaschine erfolgen und durch die Steuer- und Kommunikationseinheit in automatischer Weise zu jeder beliebigen Tageszeit durchgeführt werden.

Die Steuer- und Kommunikationseinheit ist in vorteilhafter Weise derart ausgebildet, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser dann aktivierbar ist, wenn die Energiekosten für eine über eine Energiebörse bezogene und gekaufte Energie für den Betrieb der Waschmaschine am niedrigsten sind. Dadurch kann erreicht werden, dass unabhängig von einem nachfolgend durchzuführenden Waschprozess die Aufbereitung von Warmwasser zu jeder beliebigen Tageszeit dann erfolgen kann, wenn die Energiekosten am günstigsten sind. Die Kosten für einen Waschprozess können dadurch deutlich reduziert werden.

In besonders vorteilhafter Weise ist die Steuer- und Kommunikationseinheit zur Kommunikation über das Internet ausgebildet. Dies ermöglicht in einfacher Weise die stetige Möglichkeit Informationen von der externen Einheit abzurufen und „online" mit dieser externen Einheit zu kommunizieren.

Es kann vorgesehen sein, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit programmierbar ist. Dabei kann unter anderem festgelegt werden oder sein, wie viel Energie jeweils abgerufen werden soll. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit zur Steuerung des Wassereinlasses in den Wasserspeicher ausgebildet ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass entweder ein bestimmtes Wasservolumen, beispielsweise eine maximal benötigte Wassermenge, in den Wasserspeicher eingelassen und auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt wird, oder bei bereits erfolgter und vorliegender Befüllung der Waschmaschine mit Wäsche, ermittelt in bekannter Weise durch eine Beladungsmessung, und einen eingestellten Waschprozess eine optimale Wassermenge bereitgestellt, erwärmt und genutzt wird.

Die Steuer- und Kommunikationseinheit kann zur drahtlosen oder aber auch zur drahtgebundenen Kommunikation mit der externen Einheit ausgebildet sein. Vorgesehen sein können hier beispielsweise LAN- oder WLAN (wireless local area network)-Kommunikationsnetze. Prinzipiell sind jedoch auch alle anderen geeigneten Kommunikationsnetze möglich.

Es kann auch vorgesehen sein, dass dann, wenn die Steuer- und Kommunikationseinheit nicht zur internetfähigen Kommunikation ausgebildet ist, eine externe Steuereinheit in der Hausinstallation vorgesehen ist, welche mit der Steuer- und Kommunikationseinheit elektrisch verbunden ist (drahtlos oder drahtgebunden), wobei diese externe Steuereinheit dann zur Kommunikation mit der externen Einheit der Energiebörse ausgebildet ist. Diese Kommunikation geschieht insbesondere über das Internet, wobei die externe Steuereinheit ggf. auch für andere zugeordnete Hausgeräte eine Kommunikationsfunktion erfüllt. Dabei kann vorgesehen sein, dass diese externe Steuereinheit in der Hausinstallation zum Starten eines Aufbereitungsprozesses für Warmwasser ausgebildet ist.

In bevorzugter Weise weist der Wasserspeicher eine Heizvorrichtung und/oder eine Temperaturregelvorrichtung auf. Dadurch kann das Aufheizen des in dem Wasserspeicher befindlichen Wassers in optimaler Weise durchgeführt und überwacht werden.

Darüber hinaus kann durch eine derartige Anordnung erreicht werden, dass eine Heizungstasche an einem Laugenbehälter der Waschmaschine nicht mehr erforderlich ist, wodurch ein geringerer Wasserverbrauch erreicht werden kann. Ferner kann dadurch auch erreicht werden, dass eine Verkalkung der Heizvorrichtung verhindert werden kann, da die Heizvorrichtung außerhalb des Laugenbehälters der Waschmaschine angeordnet ist.

In bevorzugter Weise ist der Wasserspeicher wärmeisoliert ausgebildet. Dadurch kann erreicht werden, dass das in dem Wasserspeicher durch einen Aufbereitungsprozess aufgewärmte Wasser über einen langen Zeitraum mit relativ hoher Temperatur gespeichert und bereitgestellt werden kann. Es wird dadurch ermöglicht, dass dann, wenn ein Aufwärmen des in dem Wasserspeicher befindlichen Wassers in Nachtzeiten durchgeführt wird, auch noch zur Tageszeit ein entsprechend warmes Wasser für einen durchzuführenden Waschprozess zur Verfügung steht.

Es kann vorgesehen sein, dass das in dem Wasserspeicher gespeicherte Warmwasser in einem nachfolgenden Waschprozess zumindest teilweise verfügbar ist und in eine Trommel der Waschmaschine förderbar ist. Es kann des Weiteren ein Pumpsystem in der Waschmaschine vorgesehen sein, welches zur Rückführung von Wasser in eine Trommel der Waschmaschine während eines Waschprozesses ausgebildet ist. Bei aktivem Programmstart zum Durchführen eines individuellen Waschprozesses kann die vorgeheizte Wassermenge in dem Wasserspeicher über eine Einspülschale der Waschmaschine in die Trommel gepumpt werden und um ein Abkühlen des Wassers bei langer Heizphase zu vermeiden, Teilwassermengen durch das Pumpensystem wieder im Wasserspeicher kurzzeitig erwärmt werden. Der Wasserspeicher kann als zusätzlicher separater Wasserspeicher in der Waschmaschine ausgebildet sein.

Durch die erfindungsgemäße Waschmaschine kann erreicht werden, dass ein Waschprozess mit minimierten Energiekosten durchgeführt werden kann, da eine marktnahe Energiebereitstellung durchgeführt und ausgenutzt werden kann. Darüber hinaus kann durch eine zeitgenaue Energieabrechnung eine gute Übersicht über die verbrauchte Energie erreicht werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Die einzige 1 zeigt eine Waschmaschine 1, welche zur Aufbereitung von Warmwasser unabhängig von einem Waschprozess ausgebildet ist. Die Waschmaschine 1 umfasst Betätigungselemente 11a und 11b, durch welche unterschiedliche Waschprogramme eingestellt werden können und ein Waschprozess gestartet werden kann. Durch diese Betätigungselemente 11a und/oder 11b kann auch ein Befüllungsvorgang eines Wasserspeichers 13 mit Wasser und/oder ein Aufbereitungsvorgang, insbesondere ein Aufheizvorgang, des Wassers in dem Wasserspeicher 13 durch einen Nutzer der Waschmaschine 1 gezielt gestartet werden.

Die Waschmaschine 1 weist eine Steuer- und Kommunikationseinheit 12 auf, welche im Ausführungsbeispiel als eine einzige Einheit ausgebildet ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Waschmaschine 1 sowohl eine interne Steuereinheit als auch eine separate interne Kommunikationseinheit aufweist, welche zum Austausch von Informationen und Daten ausgebildet sind.

Darüber hinaus weist die Waschmaschine 1 den wärmeisolierten Wasserspeicher 13 auf, welcher zum Speichern von Warmwasser bzw. erwärmten Wasser ausgebildet ist. Wie aus der Darstellung in 1 zu erkennen ist, ist die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 zur Steuerung eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser in dem Wasserspeicher 13 und zur Kommunikation mit einer externen Einheit 2 ausgebildet. Die Kommunikation zwischen der Steuer- und Kommunikationseinheit 12 und der externen Einheit 2 kann drahtlos aber auch drahtgebunden durchgeführt werden. Im Ausführungsbeispiel ist die Kommunikation zwischen diesen beiden Einheiten 12 und 2 durch die Signalverbindung 2a gekennzeichnet.

Im Ausführungsbeispiel ist die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 zur Kommunikation über das Internet ausgebildet, so dass die von der externen Einheit 2 bereitgestellten Informationen online durch die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 abgerufen werden können. Die externe Einheit 2 ist zur Bereitstellung von Informationen über Energiekosten einer Energiebörse ausgebildet.

Des Weiteren ist die Waschmaschine 1 mit einer Wasserzuführung 3 verbunden. Einerseits ist dabei eine elektrische Signalverbindung 3a zwischen der Steuer- und Kommunikationseinheit 12 und einer in der Wasserzuführung 3 angeordneten Steuereinheit (nicht dargestellt) ausgebildet. Darüber hinaus weist die Wasserzuführung 3auch eine mechanische Verbindung 3b mit der Waschmaschine 1 und insbesondere mit dem Wasserspeicher 13 auf. Diese ist beispielweise durch einen felxiblen Schlauch, durch den das Wasser fließen kann, realisiert.

Durch die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 wird somit im Ausführungsbeispiel stetig die von der externen Einheit 2 bereit gestellte Information im Hinblick auf die Energiekosten abgerufen. Ein Aufbereitungsprozess zum Erwärmen von Wasser in dem Wasserspeicher 13 wird durch die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 dann aktiviert, wenn die Energiekosten an der Energiebörse an niedrigsten sind. Dies kann zu jeder beliebigen Tageszeit gegeben sein, wodurch auch zu jeder beliebigen Tageszeit die Aktivierung eines Aufbereitungsprozesses durch die Steuer- und Kommunikationseinheit automatisch eingeleitet werden kann.

Wird festgestellt, dass die Energiekosten an der Energiebörse so niedrig sind, dass ein Aufbereitungsprozess gestartet werden soll, so wird durch die Steuer- und Kommunikationseinheit über die Signalverbindung 3a ein Signal übertragen, durch welches ein Ventil (nicht dargestllt) in der Wasserzuführung 3 geöffnet wird und Wasser über die mechanische Verbindung 3b von der Wasserzuführung 3 in den Wasserspeicher 13 fließen kann. Dabei kann sowohl die Wassermenge, welche in diesem Wasserspeicher 13 einlaufen soll, als auch die Zeit, wie lange ein Aufbereitungsprozess des in dem Wasserspeicher 13 enthaltenen Wassers erfolgen soll, durch die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 gesteuert werden. In vorteilhafter Weise werden in die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 Schwellwerte einprogrammiert, um diese Parameter entsprechend einstellen zu können. Es kann dabei vorgesehen sein, dass durch einen Nutzer ein Energiekosten-Schwellwert einprogrammiert wird, wobei dann durch die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 ein Aktivieren eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser dann erfolgt, wenn die über die externe Einheit 2 bereitgestellten Informationen über die Energiekosten der Energiebörse Energiekostenwerte aufzeigen, welcher kleiner oder gleich diesem Energiekosten-Schwellwert sind.

Darüber hinaus kann auch die Zeitdauer für einen Aufbereitungsprozess von Warmwasser als auch die in den Wasserspeicher 13 einzufüllende Menge bei einem Aufbereitungsprozess einprogrammiert werden.

Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass eine Programmierung dahingehend durchgeführt wird, dass ein Aufbereitungsprozess von Warmwasser mengen- und zeitmäßig so lange erfolgt, bis die Energiekosten an der Energiebörse den Energiekosten-Schwellwert wieder übersteigen. Selbstverständlich erfolgt ein Aufheizen des in dem Wasserspeicher 13 befindlichenden Wassers stets maximal nur so lange, bis eine vorgebbare Temperatur erreicht wird. Dazu weist im Ausführungsbeispiel der Wasserspeicher 13 eine Heizvorrichtung und eine Temperaturregelvorrichtung (nicht dargestellt) auf.

Durch die Steuer- und Kommunikationseinheit 12 kann somit entweder ein bestimmtes Wasservolumen, was beispielsweise einer maximal benötigten Wassermenge entspricht, in den Wasserspeicher 13 eingelassen und erwärmt werden oder bei bereits erfolgter Befüllung des Wasserspeichers 13 und eingestelltem Waschprogramm durch eine Beladungsmessung eine optimierte Wassermenge für den Waschprozess benutzt werden und aufgeheizt werden.

Bei einem aktiven Starten eines Waschprozesses kann die vorgeheizte und in dem Wasserspeicher 13 gespeicherte Wassermenge über eine nicht dargestellte Einspülschale in eine nicht dargestellte Trommel der Waschmaschine 1 gepumpt und um ein Abkühlen des Wassers bei langer Heizphase zu vermeiden, Teilwassermengen durch ein Pumpensystem wieder in den Wasserspeicher 13 kurzzeitig zurückgepumpt und erwärmt werden. Der Wasserspeicher 13 kann auch als zusätzlicher Extrawasserbehälter ausgebildet sein und somit quasi bspw. als zweiter oder dritter Wasserbehälter in der Waschmaschine 1 angeordnet sein.


Anspruch[de]
Waschmaschine, welche zur Aufbereitung von Warmwasser ausgebildet ist, mit einem Wasserspeicher (13), welcher mit einer externen Wasserzuführung (3) verbunden ist, und einer Steuer- und Kommunikationseinheit (12) zur Steuerung eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser und zur Kommunikation mit einer externen Einheit (2), wobei die externe Einheit (2) zur Bereitstellung von Informationen über Energiekosten für den Betrieb der Waschmaschine (1) ausgebildet ist, und die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) derart ausgebildet ist, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser in dem Wasserspeicher (13) abhängig von den von der externen Einheit (2) bereitgestellten Informationen aktivierbar ist. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) derart ausgebildet ist, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser unabhängig von einem Waschprozess aktivierbar ist. Waschmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) derart ausgebildet ist, dass der Aufbereitungsprozess von Warmwasser dann aktivierbar ist, wenn die Energiekosten für den Betrieb der Waschmaschine (1) im Tagesverlauf am niedrigsten sind. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) zur Kommunikation über das Internet ausgebildet ist. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) programmierbar ausgebildet ist. Waschmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) programmiert ist zum Abrufen von Energie zum Erwärmen einer von einem Waschprozess maximal benötigten Wassermenge. Waschmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) programmiert ist zum Abrufen von Energie zum Erwärmen einer von einem eingestellten Waschprozess und einer vorliegenden Befüllung mit Wäsche benötigten Wassermenge. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuer- und Kommunikationseinheit (12) ein Energiekosten-Schwellwert abgelegt ist, wobei die Aktivierung eines Aufbereitungsprozesses von Warmwasser erst dann erfolgt, wenn die über die externe Einheit (2) abrufbaren Energiekosten kleiner oder gleich dem Energiekosten-Schwellwert sind. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Kommunikationseinheit (12) zur drahtlosen oder drahtgebundenen Kommunikation mit der externen Einheit (2) ausgebildet ist. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserspeicher (13) eine Heizvorrichtung und/oder eine Temperaturregelvorrichtung aufweist. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserspeicher (13) wärmeisoliert ausgebildet ist. Waschmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pumpensystem der Waschmaschine (1) zur Rückführung von Wasser aus einer Trommel der Waschmaschine (1) in den Wasserspeicher (13) während eines Waschprozesses ausgebildet ist.






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