PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006019503A1 15.11.2007
Titel Tunnel-Finisher zum Behandeln von textilen Werkstücken als Flach-Finisher
Anmelder Veit GmbH, 86899 Landsberg, DE
Erfinder Weigel, Karl Heinz, 86916 Kaufering, DE;
Vollert, Hergen, 97714 Oerlenbach, DE;
Lang, Thomas, 82340 Feldafing, DE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 26.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006019503
Offenlegungstag 15.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse D06F 73/02(2006.01)A, F, I, 20060426, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06B 3/00(2006.01)A, L, I, 20060426, B, H, DE   B60R 13/02(2006.01)A, L, I, 20060426, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Tunnel-Finisher zum Behandeln von textilen Werkstücken, mit einer Fördereinrichtung und mindestens einer Behandlungskammer, wobei die Fördereinrichtung ein Förderband umfasst und die Behandlungskammer, in Transportrichtung gesehen, breiter als hoch ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Tunnel-Finisher zum Behandeln von textilen Werkstücken, mit einer Fördereinrichtung und mindestens einer Behandlungskammer.

Tunnel-Finisher sind aus dem Stand der Technik, etwa der WO 02/103101 A1 bekannt. Dort wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln von Bezügen von Sitzen für Verkehrsmittel offenbart.

Tunnel-Finisher sind Vorrichtungen, durch welche textile Werkstücke geschickt werden, d.h. normale textile Kleidungsstücke wie etwa Hosen, Pullover, Hemden o.ä., aber auch mit Textil bezogene oder beflockte Werkstücke, die etwa im Innenbereich von Fahrzeugen Verwendung finden. Auch Polster oder Matratzen werden von Tunnel-Finishern behandelt. Tunnel-Finisher erwärmen den Flor der Textilien, so dass sich die Fasern auf der Außenseite des Werkstückes aufstellen. Aus dem Stand der Technik sind, etwa aus der DE 102 25 084 A1 oder der WO 03/103457 A2, Verfahren zum Behandeln von solchen textilen Werkstücken bekannt. Dabei werden die textilen Werkstücke mit Dampf beaufschlagt und nachfolgend getrocknet. Auch die Verwendung von Infrarotlampen ist alternativ zur Dampfbeaufschlagung des Werkstücks möglich.

Tunnel-Finisher aus dem Stand der Technik haben jedoch den Nachteil, dass die Werkstücke an Hängetransportförderern in die Behandlungskammer verbracht werden und aus dieser auch wieder entnommen werden. Auch Alternativen dazu, bei denen auf einer Fördereinrichtung die Werkstücke stehend transportiert werden, haben den Nachteil, dass diese Tunnel-Finisher sehr viel Platz in Anspruch nehmen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu lösen.

Eine gattungsgemäße Lösung besteht darin, dass die Fördereinrichtung ein Förderband umfasst, und die Behandlungskammer in Transportrichtung gesehen, breiter als hoch ist. Dadurch bauen die Tunnel-Finisher deutlich weniger hoch als traditionelle Tunnel-Finisher. Durch die Verwendung eines Förderbandes kann auch auf günstige Förderelemente zurückgegriffen werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung werden in den Unteransprüchen näher erläutert und beansprucht.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Behandlungskammer ein Finish-Abteil zum Wärme- und/oder Dampfbehandeln der Werkstücke aufweist. In einem solchen Finishabteil kann dann einfach die Dampfbeaufschlagung der Werkstücke stattfinden oder die Wärmezufuhr stattfinden, so dass sich die Oberflächen der textilen Materialien nachbehandeln lassen. Die Fasern auf der Außenseite stellen sich bei der Finish-Behandlung alle gleichmäßig auf, was zu einem ästhetischen Eindruck beim Betrachter führt. Etwaige Plättungen oder Abdrücke auf der Textiloberseite werden beseitigt.

Ein besonders guter Finish-Effekt lässt sich dann erzielen, wenn in einer vorteilhaften Ausgestaltungsform das Finish-Abteil eine Dampfzufuhreinrichtung aufweist.

Alternativ oder als Kombination zu der Dampfzufuhreinrichtung lassen sich auch Infrarotlampen verwenden. Es ist daher von Vorteil, wenn das Finish-Abteil zumindest eine Infrarotlampe aufweist. Bei der Verwendung von Infrarotlampen ist jedoch darauf zu achten, dass diese nicht zu nahe an den textilen Werkstücken angeordnet sind, und/oder die Dauer der Bestrahlung mit den Infrarotlampen nicht zu lange währt.

Um die Werkstücke gleichmäßig mit Dampf beaufschlagen zu können, ist es von Vorteil, wenn in einem Ausführungsbeispiel die Dampfzufuhreinrichtung Rohre aufweist, die, vorzugsweise regelmäßig zueinander beabstandet, Düsen zum Herstellen eines Dampf-Luftgemisches in dem Finish-Abteil aufweisen.

Dampf lässt sich dann besonders einfach in das Finish-Abteil zuführen, wenn die Rohre Dampf führen.

Wenn die Düsen oberhalb der Fördereinrichtung angeordnet sind, so lässt sich der Dampf von oben auf die Werkstücke leiten. Die Rohre, welche auch die Düsen für den Dampfaustritt beherbergen, lassen sich dann effizient positionieren, um einen gleichmäßigen Dampfeintrag auf die Werkstücke zu erreichen, wenn die Rohre parallel zur Transportrichtung ausgerichtet sind.

In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Düsen unterhalb der Fördereinrichtung angeordnet, was dazu führt, dass auch die Unterseite der Werkstücke gefinisht werden kann. Dadurch lässt sich auch die Unterseite der Werkstücke nachbehandeln, so dass auch dort keine Plättungen oder Abdrücke auf dem Textilmaterial zu sehen sind.

Damit Dampf besonders gut an die Unterseite der Werkstücke herangelangt, ist es von Vorteil, wenn das Förderband Dampfdurchtrittsperforationen aufweist. Das Förderband kann somit praktisch als Netz ausgebildet sein. Die Durchtrittsperforationen können gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt sein. Die Verschleißerscheinungen an der Fördereinrichtung werden dadurch weiter minimiert.

Wenn die Behandlungskammer ein Kühlabteil aufweist, so ist sichergestellt, dass nach dem Abtransport der Werkstücke keine Verbrennungen an den Händen des Bedienpersonals auftreten können.

Um sicherzustellen, dass die aus der Behandlungskammer entnommenen Werkstücke weder nass noch heiß sind, ist es von Vorteil, wenn das Kühlabteil eine Trocknungs- und/oder Kühleinrichtung aufweist.

Wenn die Trocknungseinrichtung Heizelemente umfasst, so lässt sich auf einfache Weise noch vorhandenes Wasser oder Wasserdampfgemisch auf dem Werkstück verdampfen. Ein nachfolgendes Kühlen erwirkt dann wieder die Minderung der Oberflächentemperatur des Werkstücks.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es von besonderem Vorteil, wenn das Kühlabteil, in Transportrichtung gesehen, hinter dem Finish-Abteil angeordnet ist.

Damit die Werkstücke in die Behandlungskammer ein- und ausgeführt werden können, ist es von Vorteil, wenn die Behandlungskammer einen Einlass und einen Auslass für die auf dem Transportband positionierten Werkstücke aufweist.

Um einen Verlust des Behandlungsmediums im Inneren der Behandlungskammer zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn in einer weiteren Ausführungsform der Einlass und/oder der Auslass eine diese verschließende schwenkbare Klappe aufweist, um die Medien im Inneren der Behandlungskammer vor Vermischung mit einem Umgebungsmedium zu schützen.

Wenn das Finish-Abteil direkt in das Kühlabteil übergeht, so lässt sich bei einem kontinuierlichen Betrieb des Tunnel-Finishers ein nahtloser Übergang von Finish-Behandlung, also Dampfbeaufschlagung oder Wärmebeaufschlagung über die Infrarotlampen, mit nachfolgendem Trocknen und Kühlen realisieren.

Falls Ventilatoren von der Behandlungskammer umfasst sind, die ein Umwälzen des in der Behandlungskammer enthaltenen Mediums bewirken, und/oder ein Absaugen zumindest eines Teils des in der Behandlungskammer enthaltenen Mediums bewirken, so ist sichergestellt, dass jedes Werkstück gleich behandelt wird.

Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Tunnel-Finishers,

2 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Line II aus 1 durch den erfindungsgemäßen Tunnel-Finisher.

Für dieselben Bauteile werden in 1 und in 2 dieselben Bezugszeichen verwendet.

1 zeigt einen Tunnel-Finisher 1. Durch den Tunnel-Finisher 1 werden Werkstücke 2 geschickt. Die Werkstücke bestehen aus Textil oder sind zumindest auf der Außenseite mit Textilfasern bezogen. Solche Werkstücke können normale Kleidungsstücke sein, aber auch mit Textil beflockte oder bezogene Bauteile für Fahrzeuge sind umfasst. Ein solches Werkstück 2 ist in Figur liegend auf einer Fördereinrichtung 3 dargestellt. Das Werkstück 2 ist in 1 eine Innenverkleidung, welche mit Textil bezogen ist, für ein Kraftfahrzeug.

Die Fördereinrichtung 3 umfasst ein Förderband 4 und mehrere Umlenkrollen 5. Die Umlenkrollen 5 können auch motorgetrieben sein. Das Werkstück 2 wird auf das Obertrum des Förderbandes 4 gelegt und von einem ersten Abschnitt der Fördereinrichtung 3 zu einem zweiten Abschnitt der Fördereinrichtung 3 transportiert und am Ende dieses zweiten Abschnittes an einen dritten Abschnitt der Fördereinrichtung 3 übergeben. Das Werkstück 2 bleibt dabei immer auf der Oberseite des Förderbandes 4 liegen. Das Werkstück 2 wird in Transportrichtung T, mit einem Pfeil in 1 gekennzeichnet, transportiert.

Der Tunnel-Finisher 1 umfasst auch eine Behandlungskammer 6. Die Behandlungskammer 6 umgibt den mittleren Abschnitt der Fördereinrichtung 3. Das zweite Förderband 4 ist somit gänzlich im Inneren mit der Behandlungskammer 6 angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, dass ein einziges Förderband sich über die Behandlungskammer 6 hinauserstreckt. Ein solches überdimensionales Förderband 4 kann sich auf beiden Seiten der Behandlungskammer 6 hinauserstrecken.

In der Behandlungskammer 6 sind entweder mehrere Werkstücke 2 vorhanden oder nur ein einziges Werkstück 2. Die Form des Werkstücks 2 ist dabei nahezu unerheblich.

Die Behandlungskammer 6 hat auf der Innenseite eine Höhe h und eine Breite b. Die Breite b ist dabei deutlich größer als die Höhe h. Dies ist besonders gut in 2 zu erkennen.

Quer zur Transportrichtung, insbesondere orthogonal zur Transportrichtung ist im Inneren der Behandlungskammer 6 in einem Finish-Abteil eine Dampfzufuhreinrichtung angebracht. Die Behandlungskammer 6 teilt sich somit in ein Finish-Abteil 7 und in ein Kühlabteil 8. Zwischen Kühlabteil 8 und Finish-Abteil 7 ist keine mechanische Unterteilung vorgesehen. Es können jedoch mechanische Teiler, wie etwa Klappen vorgesehen sein, oder aber eine Luftströmung so angeordnet sein, dass eine Vermischung der Medien in dem Finish-Abteil 7 und im Kühlabteil 8 weitgehend verhindert wird.

Die Dampfzuführeinrichtung in dem Finish-Abteil 7 umfasst Rohre 9. In den Rohren 9 wird Dampf zugeführt. Dieser Dampf entweicht an den an den Rohren angebrachten Düsen 10.

Die Rohre 9 sind quer zur Transportrichtung T angeordnet. Die Rohre 9 sind vorzugsweise orthogonal zur Transportrichtung T angeordnet. Die Hälfte der Rohre ist oberhalb des Obertrums des Förderbandes 4 angeordnet, wobei die Düsen 10 nach unten gerichtet sind. Die andere Hälfte der Rohre 9 ist unterhalb des Obertrums des Förderbandes 4 angeordnet. Die Düsen 10 der Rohre 9, welche unterhalb des Obertrums des Förderbandes 4 angeordnet sind, sind nach oben gerichtet.

Das innerhalb der Behandlungskammer befindliche Förderband 4 weist Dampfdurchtrittsperforationen 11 auf. Diese Dampfdurchtrittsperforationen, in Form von Löchern, sind in 2 auch besonders gut zu erkennen.

Das Finish-Abteil 7 weist auch einen Lufteinlass-Schacht 12 auf. Ein Luftauslassschacht, der mit dem Lufteinlass-Schacht 12 durch das Innere des Finish-Abteils in Verbindung steht, ist nicht dargestellt, aber vorhanden.

Ein weiterer Lufteinlassschacht 12 ist auch im Kühlabteil 8 vorgesehen. Dieser Lufteinlassschacht 12 steht auch in Fluidverbindung mit einem Luftauslassschacht 13 im Inneren der Kühlabteilung 8. Im Inneren des Kühlabteils 8 sind Heiz- und Kühlvorrichtungen 17 vorgesehen. Diese Heiz-/Kühlvorrichtungen 17 sind ober- und unterhalb des Förderbandes 4 im Bereich des Kühlbereichs 8 angeordnet. In dem Luftauslassschacht 13 ist auch ein Ventilator vorhanden, welcher die Luft aus dem Kühlabteil 8 in den Luftauslassschacht 13 und dann in den Lufteinlassschacht 12 befördert. Ein Umluftbetrieb ist somit möglich. Ein solcher Umluftbetrieb ist in beiden Abteils der Behandlungskammer 6 möglich.

Die Behandlungskammer 6 weist auch einen Einlass 14 und einen Auslass 15 auf. Sowohl der Einlass 14 als auch der Auslass 15 sind über eine schwenkbare Klappe 16 von der Außenwelt abtrennbar. Die Schwenkrichtung ist mit Pfeilen angedeutet. Das Schwenken erfolgt über einen Antrieb, der einen Zylinder als Stellglied aufweist. Die Verwendung der Klappen ist nicht notwendig, da auch andere einen Medienaustausch zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Behandlungskammer 6 verhindernde Maßnahmen möglich sind, wie etwa lose nach unten hängende Vorhänge oder aber Luftschleusen.

Derartige Luftschleusen oder vorhangähnliche Schleusen sind auch als Trennung zwischen dem Finish-Abteil 7 und dem Kühlabteil 8 im Inneren der Behandlungskammer 6 möglich.

Die Funktionsweise des Tunnel-Finishers 1 wird nachfolgend beschrieben:

Ein Werkstück 2 wird auf das Förderband 4 gelegt und durch den Einlass 14 in die Behandlungskammer 6 eingefahren. Das Werkstück 2 wird mit Dampf beaufschlagt, weitertransportiert aus dem Finish-Abteil 7 in das Kühlabteil 8 und dort mit Hilfe der Heiz- und Kühlvorrichtung 17 getrocknet und abgekühlt. Das Werkstück 2 wird dann über das Förderband 4 durch den Auslass 15 wieder aus der Behandlungskammer 6 hinaus befördert. Der Tunnel-Finisher ist kontinuierlich betreibbar, aber auch diskontinuierlich betreibbar. Im diskontinuierlichen Betrieb werden die Klappen 16 am Einlass 14 und Auslass 15 der Behandlungskammer 6 geschlossen.

Ein werkstückabhängiges Öffnen und Schließen der Klappen 16 ist jedoch auch im kontinuierlichen Betrieb möglich.


Anspruch[de]
Tunnel-Finisher (1) zum Behandeln von textilen Werkstücken (2) mit einer Fördereinrichtung (3) und mindestens einer Behandlungskammer (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (3) ein Förderband (4) umfasst, und die Behandlungskammer (6) in Transportrichtung gesehen, breiter als hoch ist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungskammer (6) ein Finish-Abteil (7) zum Wärme- und/oder Dampfbehandeln der Werkstücke (2) aufweist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Finish-Abteil (7) eine Dampfzufuhreinrichtung aufweist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Finish-Abteil (7) zumindest eine Infrarot-Lampe aufweist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfzufuhreinrichtung Rohre (9) aufweist, die, vorzugsweise regelmäßig zueinander beabstandet, Düsen (10) zum Herstellen eines Dampf-Luftgemisches in dem Finish-Abteil (7) aufweisen. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (9) Dampf führen. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (10) oberhalb der Fördereinrichtung (3) angeordnet sind. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (9) parallel zur Transportrichtung T ausgerichtet sind. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (10) unterhalb der Fördereinrichtung (3) angeordnet sind. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (4) Dampfdurchtrittsperforationen (11) aufweist. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungskammer (6) ein Kühlabteil (8) aufweist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlabteil (8) eine Trocknungs- und/oder Kühleinrichtung aufeist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungseinrichtung Heizelemente umfasst. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlabteil (8) in Transportrichtung T gesehen, hinter dem Finish-Abteil (7) angeordnet ist. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungskammer (6) einen Einlass (14) und einen Auslass (15) für die auf dem Förderband (4) positionierten Werkstücke (2) aufweist. Tunnel-Finisher (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (14) und/oder der Auslass (15) eine diese verschließende schwenkbare Klappe (16) aufweist, um die Medien in der Behandlungskammer (6) vor Vermischung mit Umgebungsmedium zu schützen. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Finish-Abteil (7) direkt in das Kühlabteil (8) übergeht. Tunnel-Finisher (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Ventilatoren von der Behandlungskammer (6) umfasst sind, die ein Umwälzen des in der Behandlungskammer (6) enthaltenen Mediums bewirken und/oder ein Absaugen zumindest eines Teils des in der Behandlungskammer (6) enthaltenen Mediums bewirken.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com