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Dokumentenidentifikation DE102007019574A1 15.11.2007
Titel Textursprühgerät
Anmelder Wagner Spray Tech Corporation (a Minnesota Corporation), Plymouth, Minn., US
Erfinder Peterson, Craig, Carver, Minn., US;
Torntore, Anthony J., Bloomington, Minn., US;
Rossner, Ross, St. Michael, Minn., US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80336 München
DE-Anmeldedatum 25.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007019574
Offenlegungstag 15.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse B05B 9/043(2006.01)A, F, I, 20070813, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B05B 11/06(2006.01)A, L, I, 20070813, B, H, DE   B05B 9/08(2006.01)A, L, I, 20070813, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Handgerät zum Sprühen von Texturmaterial umfassend einen Körper, eine Druckluftquelle, die an dem Körper angebracht ist, einen Texturmaterialtrichter, der an dem Körper angebracht ist, und eine Texturzuführdüse zum selektiven Sprühen von Texturmaterial des Texturmaterialbehälters auf eine zu beschichtende Fläche durch Auftreiben des Texturmaterials mittels Druckluft von der Luftdruckquelle, wobei die Luftquelle und der Texturmaterialtrichter jeweils von dem Körper ohne den Einsatz von Werkzeugen entkoppelbar sind.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Textursprühgeräte, die zum Anbringen von Texturschichten an Decken oder dergleichen eingesetzt werden. In der Vergangenheit wurden Textursprühgeräte entweder in Form einer manuell betätigten Materialdruckdose (zum Ausbessern vorhandener Decken) oder in Form einer relativ großen, auf dem Boden stehenden Pumpe mit einer Handsprühpistole bereitgestellt, die mit der Pumpe über einen oder mehrere Schläuche verbunden ist, wobei ein Materialtrichter entweder an der Pumpe oder an der Pistole angeordnet ist. Üblicherweise haben auf dem Boden stehende Geräte eine Druckluftquelle, die fern der Pistole liegt, während die Druckdosen sowohl das Texturmaterial als auch ein Druckgas für dessen Zuführung enthalten. Es ist leicht einzusehen, daß die Bodeneinheiten groß und teuer sind und, obwohl sie für den kommerziellen Einsatz geeignet sind, solche Einheiten aus diesen Gründen für die Verbraucher nicht attraktiv sind. Die Druckdosen sind für nichts anderes geeignet als das Ausbessern von vorhandenen Strukturflächen, weil die Druckdosen eine sehr limitierte Füllmenge beispielsweise bezüglich der in Sekunden gemessenen, zur völligen Entleerung benötigten Zeit aufweisen, und deshalb sind solche Vorrichtungen nicht attraktiv für Verbraucher, die Texturen auf einer großen Fläche aufbringen wollen.

KURZER ABRISS DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Textursprühgerät in Form eines völlig eigenständigen, gänzlich manuell bedienbaren Geräts, das einen Trichter, eine Sprühpistole und ein Gebläse umfaßt, das das Material hin zu der zu beschichtenden Fläche beschleunigt.

Bei einem Gesichtspunkt stellt die Erfindung ein Handgerät zum Sprühen von Texturmaterial bereit, das einen Körper; eine Druckluftquelle, die an dem Körper angebracht ist; einen Texturmaterialtricher, der an dem Körper angebracht ist; und eine Texturzuführdüse umfaßt, die sich von dem Körper erstreckt, um Texturmaterial von dem Texturmaterialtrichter durch einen Texturmaterialdurchgang zu einer zu beschichtenden Fläche durch Anreiben des Texturmaterials mittels Druckluft von der Druckluftquelle selektiv zu sprühen.

Die Erfindung kann auch eine Luftquellenkopplungsstruktur zwischen der Druckluftquelle und dem Körper umfassen, wobei die Luftquellenkopplungsstruktur betätigbar ist, um die Druckluftquelle ohne den Einsatz von Werkzeugen mit dem Körper zu koppeln und von dem Körper zu entkoppeln, und in Form eines Bajonettverschlußes zwischen der Luftdruckquelle und dem Körper ausgebildet sein kann. Bei einem anderen Gesichtspunkt kann die Erfindung zudem eine Materialkopplungsstruktur zwischen dem Texturmaterialtrichter und dem Körper aufweisen, wobei die Materialkopplungsstruktur betätigbar ist, um den Texturmaterialtrichter ohne den Einsatz von Werkzeugen an den Körper zu koppeln und von dem Körper zu entkoppeln.

Der Texturmaterialtrichter kann eine im wesentlichen kegelförmige Struktur mit einer konischen Achse aufweisen und die Materialkopplungsstruktur kann ein drehbarer Koppler sein, der eine Drehachse aufweist, um die konische Achse der kegelförmigen Struktur an einer Stelle auf einem kegelförmigen Weg positionieren zu können, so daß der Texturmaterialtrichter in eine erste Position, in der die konische Achse im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist, wobei der Körper und die Texturzuführdüse horizontal ausgerichtet sind, und (alternativ) in eine zweite Position drehbar ist, in der die konische Achse im wesentlichen vertikal ist, wenn der Körper und die Düse über der horizontalen Ausrichtung nach oben gerichtet sind. Der Körper kann einen Auslöser, der selektiv betätigbar ist, um einen Texturmaterialdurchgang zwischen dem Texturmaterialtrichter und der Texturzuführdüse zu öffnen und zu schließen, und zudem eine Feder umfassen, die den Auslöser dazu bringt, den Texturmaterialdurchgang zu schließen. Der Körper kann einen Luftdurchgang zwischen der Druckluftquelle und der Texturzuführdüse aufweisen.

Die Erfindung kann auch einen Pistolengriff und eine Armstütze zum Tragen des Gerätes an einem Unterarm eines Benutzers aufweisen, wenn der Pistolengriff durch den Benutzer gegriffen ist, und die Armstütze kann ein Paar Füße aufweisen, so daß der Pistolengriff und das Paar Füße ein Dreipunktlager für das Gerät bereitstellen, wenn es auf einer horizontalen Fläche plaziert ist.

Bei einem weiteren Gesichtspunkt kann die Texturzuführdüse eine kegelstumpfförmige Hülse mit einer Düsenkegelachse aufweisen, die eine Sprühpfadachse definiert, wobei die Hülse längs der Düsenkegelachse bewegbar ist, um den Texturmaterialdurchgang zu öffnen und zu schließen. Die kegelstumpfförmige Hülse kann eine Elastomermanschette aufweisen, die die Hülse benachbart zumindest einem Abschnitt des Texturmaterialdurchgangs umgibt. Die Erfindung kann auch eine Düse einschließen, die mit einem vorderen Teil des Textursprühgeräts verschraubt ist.

Bei einem weiteren Gesichtspunkt kann die Erfindung als ein Verfahren zum Reinigen eines Textursprühgerätes charakterisiert sein, wobei eine elektrisch betriebene Luftquellen-Baugruppe von einer Naßteil-Baugruppe des Textursprühgeräts ohne den Einsatz von Werkzeugen manuell enkoppelt wird; die Naßteil-Baugruppe gereinigt wird; und die elektrisch betriebene Luftquellen-Baugruppe und die Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen wieder zusammengesetzt werden. Bei dem Verfahren kann zudem der Trichter von dem Rest der Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen manuell entkoppelt werden. Bei dem Verfahren kann der Trichter mit dem Rest der Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen nach der Reinigung wieder gekoppelt werden.

KURZBESCHREIBUNG EINIGER ANSICHTEN DER FIGUREN

1 ist eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführung eines Handgerätes zum Sprühen von Texturmaterial.

2 ist eine Vorderansicht des Gerätes gemäß 1.

3 ist eine Seitenansicht des Gerätes gemäß 1 und 2, bei der das Gerät auf einer horizontalen Fläche, wie einem Boden, ruht, wobei ein Trichter in einer ersten Position gezeigt ist.

4 ist eine andere Seitenansicht des Gerätes gemäß 1 bis 3, das jedoch durch eine Hand und durch einen Arm einer Bedienperson gehalten ist, wobei der Trichter in einer zweiten Position gezeigt ist, und das Gerät aufwärts ausgerichtet ist, um Texturmaterial an eine Überkopffläche zu sprühen.

5 ist eine Draufsicht einer zweiten Ausführung des Gerätes zum Sprühen von Texturmaterial, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

6 ist eine Rückansicht des Gerätes gemäß 5.

7 ist eine Seitenteilansicht des Gerätes gemäß 5 und 6, wobei eine Luftquelle und der Texturmaterialtrichter vom Rest des Gerätes entkoppelt sind.

8 ist eine vergrößerte Seitenteilansicht, die teilweise geschnitten dargestellt ist, um Details einer ersten manuellen Kopplungsstruktur der Erfindung zu verdeutlichen.

9 ist eine vergrößerte Seitenteilansicht, die teilweise geschnitten dargestellt ist, um Details einer zweiten manuellen Kopplungsstruktur der Erfindung zu verdeutlichen.

10 ist eine Explosionsansicht des Gerätes gemäß 5 bis 7.

11 ist eine perspektivische Ansicht einer Düse, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

12 ist eine Vorderansicht der Düse gemäß 11.

13 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XIII-XIII gemäß 12.

14 ist eine perspektivische Ansicht einer Düsenplatte, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

15 ist eine Rückansicht der Düsenplatte gemäß 14.

16 ist eine erste Seitenansicht der Düsenplatte gemäß 14.

17 ist eine zweite Seitenansicht, die gegenüber der Ansicht der 16 der Düsenplatte gemäß 14 um 90° gedreht ist.

18 ist eine Schnittansicht der Düsenplatte längs der Schnittlinie XVIII-XVIII gemäß 17.

19 ist eine perspektivische Ansicht einer Elastomermanschette, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

20 ist eine Endansicht der Manschette gemäß 19.

21 ist eine Seitenansicht der Manschette gemäß 19.

22 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XX-XX gemäß 21.

23 ist eine perspektivische Ansicht eines Auslöserknopfs, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

24 ist eine Seitenansicht des Auslöserknopfs gemäß 23.

25 ist eine Vorderansicht des Auslöserknopfs gemäß 23.

26 ist eine Rückansicht des Auslöserknopfs gemäß 23.

27 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XXVII-XXVII gemäß 26.

28 ist eine Seitenansicht eines Auslösers, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

29 ist eine Vorderansicht des Auslösers gemäß 28.

30 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XXX-XXX gemäß 29.

31 ist eine Seitenansicht eines Auslöserzapfens, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

32 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XXXII-XXXII gemäß 31.

33 ist eine Explosionsansicht einer Auslöserbaugruppe, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

34 ist eine perspektivische Ansicht eines Druckstücks, das nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

35 ist eine Endansicht des Druckstücks gemäß 34.

36 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XXXVI-XXXVI gemäß 35 zusammen mit einer Halbschnittansicht der Manschette gemäß 22 und einer Schnittansicht einer Hülse und eines Abschnitts eines Auslöserrahmens und einem Paar O-Ringe, die an dem Druckstück angebracht sind, die die Beziehung der Bauteile in einem zusammengesetzten Zustand verdeutlichen.

37 ist eine Seitenansicht des Druckstückes gemäß 34.

38 ist eine perspektivische Ansicht eines Auslösereinsatzes, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

39 ist eine Außenansicht des Auslösereinsatzes gemäß 38.

40 ist eine Innenansicht des Auslösereinsatzes gemäß 38.

41 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XLI-XLI gemäß 39.

42 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XLII-XLII gemäß 41.

43 ist eine Innenansicht des Auslösereinsatzes gemäß 38 von oben.

44 ist eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses, das nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

45 ist eine Seitenansicht des Gehäuses gemäß 44.

46 ist eine erste Endansicht des Gehäuses gemäß 44.

47 ist eine zweiten Endansicht des Gehäuses gemäß 44.

48 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XLVIII-XLVIII gemäß 45.

49 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie XLIX-XLIX gemäß 45.

50 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie L-L gemäß 46.

51 ist eine Explosionsansicht einer Turbinenbaugruppe, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

52 ist eine perspektivische Ansicht eines Hauptturbinengehäuses, das nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

53 ist eine Endansicht des Hauptturbinengehäuses gemäß 52.

54 ist eine Seitenansicht des Hauptturbinengehäuses gemäß 52.

55 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LV-LV gemäß 58.

56 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LVI-LVI gemäß 53.

57 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LVII-LVII gemäß 53.

58 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LVIII-LVIII gemäß 53.

59 ist eine Draufsicht einer linken Turbinenabdeckung, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

60 ist eine Seiteninnenansicht der linken Turbinenabdeckung gemäß 59.

61 ist eine Rückansicht der linken Turbinenabdeckung gemäß 59.

62 ist eine Draufsicht einer rechten Turbinenabdeckung, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

63 ist eine Seiteninnenansicht der rechten Turbinenabdeckung gemäß 62.

64 ist eine Rückansicht der rechten Turbinenabdeckung gemäß 62.

65 ist eine perspektivische Ansicht eines linken Turbinenpistolengehäuses, das nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

66 ist eine Vorderansicht des linken Turbinenpistolengehäuses gemäß 65.

67 ist eine Seitenaußenansicht des linken Turbinenpistolengehäuses gemäß 65.

68 ist eine Rückansicht des linken Turbinenpistolengehäuses gemäß 65.

69 ist eine Seiteninnenansicht des linken Turbinenpistolengehäuses gemäß 65.

70 ist eine vergrößerte Ansicht des Details LXX gemäß 69.

71 ist eine perspektivische Ansicht eines Armeinsatzes, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

72 ist eine Vorderansicht des Armeinsatzes gemäß 71.

73 ist eine Rückansicht des Armeinsatzes gemäß 71.

74 ist eine Seitenansicht des Armeinsatzes gemäß 71.

75 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LV-LV gemäß 74.

76 ist eine perspektivische Ansicht des Textilmaterialtrichters, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

77 ist eine Untenansicht des Textilmaterialtrichters gemäß 76.

78 ist eine Draufsicht des Textilmaterialtrichters gemäß 76.

79 ist eine erste Seitenansicht des Textilmaterialtrichters gemäß 76.

80 ist eine Rückansicht des Textilmaterialtrichters gemäß 76.

81 ist eine zweite Seitenansicht des Texturmaterialtrichters gemäß 76.

82 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LXXXII-LXXXII gemäß 80.

83 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LXXXIII-LXXXIII gemäß 79.

84 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie LXXXIV-LXXXIV gemäß 81.

85 ist eine vergrößerte Ansicht des Details LXXXV gemäß 82.

86 ist eine vergrößerte Ansicht des Details LXXXVI gemäß 84.

87 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines Kopplungsendes des Textilmaterialtrichters gemäß 76.

86 ist eine vergrößerte Ansicht des Kopplungsendes des Textilmaterialtrichters gemäß 77.

89 ist eine Schnittteilansicht des Textursprühgerätes der Erfindung, das in einer ersten Position mit einem freigegebenen Auslöser gezeigt ist und einen Nichtsprühzustand veranschaulicht.

90 ähnelt der Schnittteilansicht gemäß 89 bis auf die Tatsache, daß eine zweite Position der Bauteile mit einem betätigten Auslöser gezeigt sind und ein Textursprühzustand veranschaulicht ist.

91 ist eine Schnittteilansicht einer Ausführung des Textilmaterialtrichters, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

92 ist eine Schnittrückansicht des Textilmaterialtrichters gemäß 91 mit einem O-Ring.

93 ist eine vergrößerte Ansicht des Details LXXXIX gemäß 92.

94 ist eine Seitenaußenansicht eines rechten Turbinenpistolengehäuses.

95 ist eine Seiteninnenansicht des rechten Turbinenpistolengehäuses gemäß 94.

96 ist eine vergrößerte Ansicht des Details LXXXX gemäß 95.

97 ist eine Seitenansicht einer dritten Ausführung der Erfindung eines Handgerätes zum Sprühen von Texturmaterial.

98 ist eine vergrößerte Explosionsansicht des Details LXXXVII gemäß 97.

99 ist eine Seiteninnenschnittansicht des Handgerätes gemäß 97.

100 ist eine vergrößerte Ansicht des Details LXXXVIII gemäß 99.

101 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführung des Knopfs, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

102 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführung der C-Klammer, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

103 ist eine Schnittinnenansicht einer anderen Ausführung eines Handgerätes zum Sprühen von Texturmaterial.

104 ist eine Rückansicht eines Turbinengehäuses, bei dem gemäß einem Gesichtspunkt der Erfindung ein Ventil an dem Turbinengehäuse befestigt ist.

105 ist eine Endansicht einer Ausführung eines Ventils, das nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

106 ist eine Schnittansicht längs der Schnittlinie A-A gemäß 105.

107 ist eine perspektivische Ansicht des Ventils gemäß 105.

108 ist eine perspektivische Ansicht der Ventils gemäß 105 in einer offenen Position.

109 ist eine Explosionsansicht einer Ausführung einer Turbinenbaugruppe, die nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

110 ist eine Vorderansicht einer Ausführung eines ringförmigen Halters, der nützlich bei der Anwendung der Erfindung ist.

111 ist eine Schnittinnenansicht einer anderen Ausführung eines Handgerätes zum Sprühen von Texturmaterial.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

In den Zeichnungen und insbesondere in den 1, 5, 6, 7 und folgende ist eine erste Ausführung 10 eines Textursprühgerätes 12 ersichtlich, die zum Ausführen der Erfindung nützlich ist. Eine zweite Ausführung 14 des Textursprühgerätes 12 ist aus den 2, 3 und 4 ersichtlich, wobei der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Ausführung darin besteht, daß die zweite Ausführung 14 eine hinten angeordnete Luftquelle 16 mit größerem Durchmesser aufweist und einen bügelförmigen Griff 18 aufweist, um einem Benutzer das Entfernen der Luftquelle 20 zu erleichtern. Die erste Ausführung 10 weist eine Luftquelle 20 mit einem kleineren Durchmesser auf und gestattet daher ein direktes Greifen der Luftquelle 20 zum Entfernen und Installieren. Es sei klar, daß der Aufbau, die Ergonomie, der Betrieb und restliche Merkmale der ersten Ausführung 10 und der zweiten Ausführung 14 im wesentlichen gleich sind, weshalb nur die erste Ausführung 10 detailliert beschrieben wird.

Das Textursprühgerät der Erfindung ist ein Handgerät zum Sprühen von Texturmaterial. Das Textursprühgerät 12 weist einen Körper 22 und eine Druckluftquelle 20 (oder 16) auf, die entfernbar an dem Körper angebracht ist. Das Textursprühgerät 12 umfaßt auch einen Texturmaterialtrichter 24, der an dem Körper 22 angebracht ist, und eine Texturzuführdüse 26, die sich vom Körper 22 erstreckt, um Texturmaterial von dem Trichter 24 durch einen Texturmaterialdurchgang innerhalb des Körpers hindurch auf eine zu beschichtende Fläche durch Beschleunigen des Texturmaterials mittels Druckluft von Druckluftquelle selektiv zu sprühen. Gemäß der 2 und 3 umfaßt das Textursprühgerät 12 einen vorne angeordneten Pistolengriff 28 und ein hinten angeordnetes Paar Füße 30, 32, wodurch die ein Dreipunktlager 34 für das Textursprühgerät 10 gebildet ist, so daß das Textursprühgerät 10 auf einer horizontalen Fläche, etwa einem Boden 36, platzierbar ist und für das Füllen des Texturmaterialtrichters 24 aufrecht bleibt. Dieses Merkmal steht im Widerspruch zu bekannten Sprühgeräten, die üblicherweise entweder einen Texturmaterialtrichter, der an einer Anlage (üblicherweise einer Pumpe) angebracht bleibt, die während des Betriebs auf dem Boden gestellt ist, oder einen Texturmaterialtrichter aufweisen, der an einer Handpistole angebracht bleibt, die höchstens einen Pistolengriff aufweist, weswegen ein externer Halt für das Füllen des Texturmaterialtrichters notwendig ist. Mit einer solchen bekannten Anordnung sind entweder zwei Personen notwendig, um den Texturmaterialtrichter zu füllen, wobei eine die Pistole und den Texturmaterialtrichter hält und die andere das Material in den Texturmaterialtrichter einfüllt, oder ein einziger Benutzer nötigt ist, der entweder die Pistole an dem Pistolengriff durch Abstützen an einer externen Fläche, beispielsweise einer Wand, (unsicher) balanciert, um den Texturmaterialtrichter zu füllen, oder der eine Hand dazu nutzt, die Pistole und den Texturmaterialtrichter zu halten, und die andere Hand dazu nutzt, um das Material in den Texturmaterialtrichter zu füllen. Hinsichtlich dieses Gesichtspunkts behebt die Erfindung diese Mängel des Stands der Technik durch Bereitstellung einer stabilen Haltestruktur für das Handtextursprühgerät selbst, die insbesondere nützlich zum Bereitstellen einer sich im Betrieb selbst tragenden Einrichtung zum Einsatz beim Füllen des Trichters ist.

Außerdem können die Beine 30 und 32 in dem Handtextursprüher oder Textursprühgerät 12 eine Armstütze 38 bilden, die das Textursprühgerät 12 an einem Unterarm 40 eines Benutzers abstützt, wenn der Pistolengriff 28, wie in 4 zu sehen ist, durch den Benutzer gegriffen ist.

Gemäß den 7 und 8 umfaßt das Textursprühgerät auch eine Luftquellenkopplungsstruktur 42, die zwischen der Luftdruckquelle und dem Körper angeordnet ist, wobei die Luftquellenkopplungsstruktur betätigbar ist, um die Luftdruckquelle ohne den Einsatz von Werkzeugen an den Körper zu koppeln und von dem Körper zu entkoppeln. Die Luftdruckkopplungsstruktur 42 kann in Form eines Bajonettverschlußes 44 ausgeführt sein, der die Luftdruckquelle 20 lösbar an dem Körper 22 befestigt. Der Bajonettverschluß kann eine Ausnehmung 46 an der Luftquelle 20 und einen Vorsprung 48 an dem Körper 22 aufweisen. Insbesondere ist die Ausnehmung 46 an der Außenseite der Luftquelle 22 angeordnet und ist mit dem Vorsprung 48 in Eingriff bringbar, der an der Innenseite eines Texturgehäuses 49 angeordnet ist, das ein Innenbauteil des Körpers 22 ist. Um die Luftquelle 20 an den Körper 22 anzubringen, wird die Luftquelle 20 manuell längs einer Achse 50 hin zu dem Körper 22 axial bewegt, wobei eine Öffnung 52 der Ausnehmung 46 mit dem Vorsprung 48 ausgerichtet ist, bis der Vorsprung 48 in Eingriff mit der Ausnehmung 46 an der Öffnung 52 steht. Die Luftquelle 20 wird dann manuell relativ zu dem Körper 22 gedreht, wobei der Vorsprung in eine Schraubennut 54 der Ausnehmung 46 bewegt wird, wobei die Luftquelle 20 in eine verschlossene und sichere Kopplung mit dem Körper 22 gebracht wird. Ein O-Ring 56 dichtet die Luftquelle 20 gegen den Körper 22 ab. Es sei klar, daß gegebenenfalls der Vorsprung an der Luftquelle angebracht sein kann und die Ausnehmung an dem Körper geformt sein kann.

Gemäß den 9, 85 bis 88 und 91 bis 100 kann die Erfindung bei einem anderen Gesichtspunkt zudem eine Materialkopplungsstruktur 58 aufweisen, die aus einem Anschlußstück 59 an dem Texturmaterialtrichter 24 und einem Gegenanschlußstück 61 an dem Körper 22 gebildet ist. Die Materialkopplungsstruktur 58 ist zwischen dem Texturmaterialtrichter 24 und dem Körper 22 angeordnet. Die Materialkopplungsstruktur 58 ist betätigbar, um den Texturmaterialtrichter 24 ohne den Einsatz von Werkzeugen an den Körper 22 zu koppeln und von dem Körper 22 zu entkoppeln.

Bei einer Ausführung, die in den 9 und 85 bis 88 dargestellt ist, weist das Anschlußstück 59 der Materialkopplungsstruktur 58 Exzenterflächen 60, 62 an dem Texturmaterialtrichter 24 auf. Die Materialkopplungsstruktur 58 weist auch ein Gegenanschlußstück 61 auf, das versetzte, diametral entgegengesetzte Vorsprünge 64, 66 an dem Körper 22 aufweist. Die Exzenterfläche 60 kommt in Eingriff mit dem Vorsprung 64, und die Exzenterfläche 62 kommt in Eingriff mit dem Vorsprung 66, wenn der Texturmaterialtrichter gänzlich mit dem Körper 22 in Eingriff steht. Um den Texturmaterialtrichter 24 an dem Körper 22 anzubringen, werden Flachstücke 68 und 70 mit den Vorsprüngen 64 und 66 ausgerichtet und der Texturmaterialtrichter 24 wird längs einer Zylinderachse 72 hin zu dem Körper 22 bewegt. Sobald der Texturmaterialtrichter 24 in den Körper 22 gesetzt ist, ist der Texturmaterialtrichter 24 in beide Richtungen um 90° drehbar, um den Texturmaterialtrichter durch Eingriff der Exzenterfläche 60 mit dem Vorsprung 64 und gleichzeitigem Eingriff der Exzenterfläche 62 mit dem Vorsprung 66 an dem Körper festzustellen. Während der Texturmaterialtrichter 24 relativ zu dem Körper 22 gedreht wird, werden ein Paar erste Sperrstifte 74 vorbei an dem Vorsprung 64 und ein Paar zweite Sperrstifte 76 vorbei an dem Vorsprung 66 bewegt, um den Texturmaterialtrichter 24 an dem Körper 22 zu befestigten.

Bei einer anderen Ausführung, die in den 91 bis 96 gezeigt ist, weist das Anschlußstück 59 der Materialkopplungsstruktur 48 zudem einen O-Ring 78 auf, der durch eine Nut 79 an dem Texturmaterialtrichter 24 aufgenommen ist. Das Gegenanschlußstück 61 umfaßt eine Lippe 77, die den O-Ring 78 und die Nut 79 bedeckt, wenn der Texturmaterialtrichter 24 in dem Körper 22 gesetzt ist.

Bei einer weiteren Ausführung, die in den 97 bis 102 gezeigt ist, umfaßt das Anschlußstück 59 an dem Texturmaterialtrichter 24 eine C-Klammer 246, die in einer C-Klammernut 256 aufgenommen ist, einen Knopf 248, einen O-Ring 258, der in einer O-Ringnut 260 aufgenommen ist. Der Knopf 248 weist eine Gewindefläche 250 auf und kann ein Fenster 254 aufweisen. Das Gegenanschlußstück 61 weist eine Gewindefläche 252 auf, die in Eingriff mit der Gewindefläche 250 an dem Knopf 248 stehen kann. Der Texturmaterialtrichter 24 kann an dem Körper 22 angebracht werden, indem zuerst der O-Ring 258 in der O-Ringnut 260 platziert wird. Wenn der Knopf 248 ein Fenster 254 aufweist, kann der Knopf 248 an dem Gegenanschlußstück 61 mittels der Gewindeflächen 250, 252 angeschraubt werden, und das Fenster 254 kann mit der C-Klammernut 256 ausgerichtet werden. Die C-Klammer 246 kann dann durch das Fenster 254 hindurch eingesetzt werden und durch die C-Klammernut 256 aufgenommen werden. Alternativ kann der Knopf 248 angehoben werden, um die C-Klammernut 256 an dem Anschlußstück 59 freizulegen, und die C-Klammer 246 kann in die C-Klammernut 256 plaziert werden. Dieses Verfahren kann besonders nützlich sein, wenn der Knopf 248 kein Fenster 254 aufweist. Der Texturmaterialtrichter 24 kann dann hin zu dem Körper 22 bewegt werden. Sobald der Texturmaterialtrichter 24 in den Körper 22 eingesetzt ist, kann der Knopf 248 mittels der Gewindeflächen 250, 252 mit dem Gegenanschlußstück 61 verschraubt werden.

Bei jeder Ausführung wird ein Drehen des Texturmaterialtrichter 24 in einer Richtung bewirken, daß der Texturmaterialtrichter 24 relativ zur der Achse 50, wie in 3 gezeigt, um einen Winkel 80 geneigt ist. Ein Drehen des Texturmaterialtrichters 24 in der entgegengesetzten Richtung bewirkt, daß der Texturmaterialtrichter 24 in Bezug auf die Achse 50, wie in 4 gezeigt, um einen zweiten Winkel 82 geneigt ist. Der erste Winkel 80 ist nützlich zum Füllen des Texturmaterialtrichters und zum Ausrichten eines Sprühmusters des Textursprühgerätes längs der Achse 50 von im wesentlichen einer Horizontalen bis zu Winkeln unterhalb der Horizontalen. Der zweite Winkel 82 ist nützlich zum Sprühen bei Winkeln zwischen im wesentlichen einer Horizontalen bis zu einer im wesentlichen Vertikalen und ist besonders nützlich zum Sprühen von Flächen oder Teilflächen, die während des Einsetzens oberhalb der Höhenlage der Texturzuführdüse des Textursprühgeräts angeordnet sind. Es sei jedoch klar, daß das Sprühgerät 12 stabil und befüllbar ist, wenn der Texturmaterialtrichter 24 um den Winkel 82 und auch um den Winkel 80 geneigt ist.

Der Texturmaterialtrichter 24 weist vorzugsweise eine im wesentlichen kegelförmige Struktur auf, die eine konische Achse 84 umfaßt, die quer zu der Zylinderachse 72 der Materialkopplungsstruktur 58 positioniert ist. Das Anschlußstück 59 der Materialkopplungsstruktur 58 ist verzugsweise um die Achse 72 drehbar, um ein Positionieren der konischen Achse 84 der kegelförmigen Struktur an einer Position auf einem kegelförmigen Pfad derart zuzulassen, daß der Texturmaterialtrichter in eine erste Position 88 (gezeigt in 3), in der die konische Achse 84 im wesentlichen vertikal angeordnet ist, wenn der Körper 22 und die Texturzuführdüse 26 in einer horizontalen Ausrichtung längs der Sprühachse 50 (wie in 7 zu sehen ist) angeordnet ist, und (alternativ) in eine zweite Position 90 (gezeigt in 4) drehbar ist, in der die konische Achse 84 im wesentlichen vertikal orientiert ist, wenn der Körper 22 und die Texturzuführdüse 26 und die Sprühachse 50 über einer horizontalen Referenz 93 bei einem Winkel 92 von beispielsweise 30° zur Horizontalen angeordnet sind, welcher als ein komfortabler Winkel ermittelt wurde, um den Unterarm 40 zu positionieren, während eine erhöhte Fläche gesprüht wird.

Der 10 kann eine Explosionsansicht der Hauptbauteile des Textursprühgerätes 12 der Erfindung entnommen werden. Die Luftquelle 20 und der Texturmaterialtrichter 24 sind zusammen mit Teilen des Körpers 22 gezeigt. Der Körper 22 umfaßt eine linke und eine rechte Pistolengehäusehälfte 94, 96, die zusammen mit einem Griffeinsatz 97 den Pistolengriff 28 und Abdeckteilbereiche für die Armstütze 38 formen. Die Texturzuführdüse 26 ist zusammen mit einer Düsenplatte 98, einer Elastomermanschette 100 und einer Hülse 102 gezeigt. Ein Druckstück oder Kolben 104 ist durch eine Feder 106 gegen die Düsenplatte 98 gedrängt und ist durch eine Auslöserbaugruppe 108 von der Düsenplatte zurückziehbar. Ein Paar O-Ringe 109 sind in Nuten an der Hinterseite des Druckstücks 104 aufgenommen, um das Druckstück gegen das Texturgehäuse 49 abzudichten.

Den 11, 12 und 13 können verschiedene Ansichten der Texturzuführdüse 26 entnommen werden. Im Gegensatz zum Stand der Technik weist die Erfindung eine entfernbare Düse auf, die mit einem Gewinde an der Vorderseite des Textursprühgeräts in Eingriff steht, um eine geeignete Auswahl und Installation einer Düse unter mehreren Düsen zuzulassen, von denen jede anders dimensionierte Öffnungen aufweist, um das Sprühmuster der Textur einzustellen, das durch das Textursprühgerät aufgebracht ist. Die Texturzuführdüse 26 weist vorzugsweise einen Zylinderhauptkörper 110 auf, der ein Innengewinde 112 umfaßt, das derart dimensioniert ist, daß es mit einem Außengewinde 114 an der Düsenplatte 98 (siehe 14) verschraubbar ist. Die Texturzuführdüse 26 weist vorzugsweise auch eine konische Austrittsöffnung 116 auf. Es sei klar, daß das Textursprühgerät 12 mit abwechselnden Düsen benutzt werden kann, insbesondere mit einer Reihe von Düsen, von der jede einen anderen charakteristischen Durchmesser für die Austrittsöffnung 116 aufweist, und von der jede gleich dimensionierte Gewinde 112 aufweist, um an das Textursprühgerät der Erfindung zu passen. Jede Texturzuführdüse 26 kann aus Polypropylen oder einem anderen geeigneten Polymermaterial geformt sein.

Die 14 bis 18 zeigen verschiedene Ansichten der Düsenplatte 98. Die Düsenplatte 98 umfaßt ein nach vorne gerichtetes Zylinderbauteil 118, das das Außengewinde 114 trägt, das derart dimensioniert ist, daß es das Gewinde 112 jede mit dem Textursprühgerät 12 zu benutzenden Texturzuführdüse 26 aufnehmen kann und mit jeder verschraubbar ist. Die Düsenplatte 98 weist auch einen sich radial erstreckenden Flansch 120 auf, der einstückig mit dem Bauteil 118 geformt ist. Der Flansch 120 ist vorzugsweise zwischen der rechten und linken Pistolengehäusehälfte 94, 96 eingefaßt, um die Düsenplatte 98 ausgerichtet an dem Druckstück 104 zu positionieren. Die Düsenplatte 98 nimmt ein stromabwärtiges Ende 142 des Druckstückes 104 auf und paßt dazu, wenn das Druckstück 104 sich in einer Vorwärtsposition befindet, um eine Materialströmung des Texturmaterials von dem Texturmaterialtrichter 24 zu der Texturzuführdüse 26 zu unterbrechen. Die Düsenplatte 98 kann durch Formpressen oder Druckgießen eines geeigneten Polymermaterials oder Metalls geformt sein. Bei einer Ausführung ist die Düsenplatte 98 aus Nylon-6 gebildet. Bei einer anderen Ausführung ist die Düsenplatte 98 durch einen Präzisionsdruckgußprozeß für Zinkmaterial geformt. Eine Bezugsquelle dafür ist Dynacast Inc., of 7810 Ballantyne Commons Parkway, Suite 200, Charlotte NC 28277.

Den 19 bis 22 können verschiedene Ansichten der Elastomermanschette 100 entnommen werden. Die Elastomermanschette 100 umfaßt ein erstes Ende 120, das dimensioniert ist, um an dem Druckstück 104 anzuliegen und es abzudichten (siehe 36), und ein zweites Ende 122, das dimensioniert ist, um an den zusammengesetzten Pistolengehäusehälften 94 und 96 anzuliegen und sie abzudichten (siehe 98). Die Elastomermanschette 100 kann aus natürlichem oder synthetischem Gummi mit einem Durometer von ungefähr 70 geformt sein. Zwischen dem ersten Ende 120 und dem zweiten Ende 122 weist die Elastomermanschette 100 vorzugsweise eine dünne Zylinderwand 124 auf. Die Elastomermanschette 100 verhindert eine Kontaminierung beweglicher Bauteile (wie etwa der Feder 106 und der Auslöserbaugruppe 108) des Textursprühgerätes 12 durch Texturmaterial, wenn sie zwischen dem Druckstück 104 und dem Pistolengehäuse montiert ist. Die Hülse 102, die aus Nylon geformt sein kann, ist in dem zweiten Ende 122 der Elastomermanschette 100 aufgenommen, um die Elastomermanschette 100 zu halten und um die Abdichtung des zweiten Endes 122 der Elastomermanschette 100 gegen das Pistolengehäuse aufrecht zu erhalten. Die Hülse 102 weist vorzugsweise eine Spielpassung mit dem Druckstück 104 auf.

Den 23 bis 33 können verschiedene Bauteile der Auslöserbaugruppe 108 entnommen werden. Die Auslöserbaugruppe 108 kann einen Auslöserknopf 126, einen Auslöserrahmen 128 und einen Auslöserzapfen 130 in Form eines Nutzylinderbauteils umfassen. Die Auslöserbaugruppe 108 kann einen oder mehrere herkömmliche Gewindebefestiger oder Schrauben 132 (etwa Selbstschneideschrauben) umfassen, um den Auslöserknopf 126 an dem Auslöserrahmen 128 zu halten. Der Auslöserzapfen 130 weist einen Schlitz 133 auf, um eine Zunge 134 des Auslöserrahmens 128 in einer Preßpassung aufzunehmen. Der Auslöserzapfen 130 ist vorzugsweise in einem Paar ausgerichtete Zylinderhohlräume 136 (siehe 69) in jeder Pistolengehäusehälfte 94, 96, insbesondere in dem Pistolengriff 28, aufgenommen. Der Auslöserknopf 126 und der Auslöserzapfen 130 können aus Polypropylen geformt sein, und der Auslöserrahmen 128 kann aus Stahl geformt sein.

Den 34 bis 37 können verschiedene Ansichten des Druckstücks 104 entnommen werden. In 36 sind das Druckstück 104 sowie die Elastomermanschette 100 in einer Halbschnittansicht und die Hülse 102 und ein Teilbereich des Auslöserrahmens 128 und ein Paar O-Ringe 109, die an dem Druckstück 104 angebracht sind, in einer Querschnittsansicht gezeigt. Das Druckstück 104 weist eine hohle Durchgangsbohrung 138 mit einem konisch verjüngten Auslaß 140 an dem stromabwärtigen Ende 142 auf. Die hohle Durchgangsbohrung 138 stellt einen Durchgang für Luft von der Luftquelle 20 durch das Druckstück hindurch zu der Texturzuführdüse 26 bereit. Das Druckstück 104 weist eine verjüngte Zylinderseitenwand 144 mit einer Umfangsnut 146 und axial ausgerichteten Rippen 148 auf. Das Druckstück 104 weist auch einen sich radial erstreckenden Flansch 150 und ein stromabwärtiges Ende 152 mit einem Paar Nute 154 zum Aufnehmen der O-Ringe 109 auf. Das Druckstück 104 kann aus Nylon-6/6 oder einem anderen geeigneten Polymermaterial geformt sein.

Den 38 bis 43 können verschieden Ansichten des Griffeinsatzes 97 entnommen werden. Der Griffeinsatz 97 kann aus Polypropylen geformt sein und kann derart ausgebildet sein, daß den Pistolengriff 28 durch Bereitstellen einer Rückfläche fertig gestellt ist. Ein Formen des Griffeinsatzes 97 als ein separates Stück ermöglicht der Rückfläche des Pistolengriffs, eine sich von dem Rest des Pistolengriffs 28 abhebende Farbe zu haben. Der Griffeinsatz 97 weist vorzugsweise einen im wesentlichen länglichen, relativ schmalen vertikalen Abschnitt 156 und einen breiteren, im wesentlichen horizontalen Abschnitt 158 auf.

Den 44 bis 50 können verschiedene Ansichten des Texturgehäuses 49 entnommen werden. Das Texturgehäuse 49 ist im wesentlichen ein Trichterbauteil zum Steuern und Leiten von Luft, die die Luftquelle 20 in Richtung des Druckstücks 104 verläßt. Das Texturgehäuse 49 weist ein relativ großes stromaufwärtiges Ende 160 auf, das ein Paar Vorsprünge 48 umfaßt, die sich radial nach innen nahe dem stromaufwärtigen Ende 160 erstrecken, um die Ausnehmungen 46 in die Luftquelle 26 zu belegen, wie auch 8 entnehmbar ist. Das Texturgehäuse 49 weist ein relativ kleineres stromabwärtiges Ende 162 auf, das dimensioniert ist, um das stromaufwärtige Ende 152 des Druckstücks 104 aufzunehmen, wobei die O-Ringe 109 eine ziemlich luftdichte Dichtung zwischen dem Texturgehäuse 49 und dem Druckstück 104 unabhängig von der axialen Position des Druckstückes 104 relativ zu dem Texturgehäuse 49 bereitstellen. Das Texturgehäuse 49 weist auch axiale Rippen 164 und einen Umfangsflansch 166 zum Befestigen des Texturgehäuses 49 und zum ortsfesten Anordnen des Texturgehäuses 49 in den Pistolengehäusehälften 94 und 96 auf. Die Rippen 164 stellen auch Führungs- und Auflageflächen für die Feder 106 bereit. Das Texturgehäuse 49 kann aus Nylon geformt sein.

Den 51 bis 64 und insbesondere der 51 können verschiedene Ansichten der Bauteile der Luftquelle 20 entnommen werden. Die Luftquelle 20 umfaßt vorzugsweise eine Turbine 170. Die Luftquelle 20 kann auch ein Hauptturbinengehäuse 172 und eine linke und eine rechte Turbinenabdeckung 174, 176 umfassen. Die Luftquelle kann auch einen O-Ring 56, der an dem äußeren Vorderende des Hauptturbinengehäuses (siehe 7 und 8) angeordnet ist, und einen anderen O-Ring 178 zum Abdichten der Turbine 170 gegen das Hauptturbinengehäuse 172 umfassen. Die Luftquelle 20 kann zusätzlich einen AN-AUS-Schalter 180 und ein Netzkabel 182 umfassen. Es sei klar, daß die Leitungsführung zwischen dem Netzkabel 182, dem Schalter 180 und der Turbine 170 aus 51 weggelassen ist, um die Darstellung der gezeigten Bauteile zu vereinfachen, und daß die Leitungsführung herkömmliche elektrische Verbindungen zwischen den Bauteilen umfaßt, wobei der Schalter in Reihe zwischen dem Netzkabel und einem Motor der Turbine 170 auf bekannte Weise geschaltet ist.

Besonders den 52 bis 58 können verschiedene Ansichten des Hauptturbinengehäuses 172 entnommen werden. Das Hauptturbinengehäuse 172 umfaßt eine etwas gefaßte konische Seitenwand 184, die einen ersten Axialabschnitt 186 aufweist, der aus einem ersten und zweiten Umfangssegmentpaar 188, 190 besteht, und einen zweiten Axialabschnitt 192 mit einem dritten und vierten Umfangssegmentpaar 194, 196 aufweist. Das Hauptturbinengehäuse 172 umfaßt einen abgesetzten Einlaß 198, der dimensioniert und positioniert ist, um den O-Ring 178 und die Turbine 170 aufzunehmen, und einen Grill 200, der eine zum Zulassen von Luftströmung durchlässige Auslaßwand formt. Der Grill 200 verhindert auch, daß ein Finger eines Benutzers in das Hauptturbinengehäuse 172 eindringt, wenn die Luftquelle von dem Körper 22 des Sprühgerätes 12 entfernt ist. Das Hauptturbinengehäuse 172 weist auch eine Rundnut 202 zum Aufnehmen und Halten eines O-Ringes 56 auf. Das Hauptturbinengehäuse 172 kann aus einem geeigneten relativ steifen Polymer, etwa Polypropylen, sein.

Den 59 bis 64 können verschiedene Ansichten der linken und rechten Turbinenabdeckung 174, 176 entnommen werden. Die linke Turbinenabdeckung 174 ist den 59 bis 61 gezeigt, und die rechte Turbinenabdeckung 176 ist in den 62 bis 64 gezeigt. Zusammen stellen die Turbinenabdeckungen 174 und 176 im wesentlichen eine Zylinderseitenwand 204 und eine ausgesparte Rückwand 206 bereit, die Luftschlitze 208 und 210 aufweist, um Luft zur Turbine 170 gelangen zu lassen. Die Turbinenabdeckungen 174 und 176 können aus einem geeigneten relativ steifen Polymer, wie Polyproylen, hergestellt sein.

Den 65 bis 70 können verschiedene Ansichten und Details der linken Pistolengehäusehälfte 94 entnommen werden. Es sei klar, daß die rechte Pistolengehäusehälfte 96 derart zu der linken Pistolengehäusehälfte gehört, daß die zwei Pistolengehäusehälften 94 und 96 zusammen mindestens einen Abschnitt des Körpers 22 des Textursprühgerätes 12 bilden. Die linke Pistolengehäusehälfte 94 umfaßt einen Pistolengriffabschnitt 212, der mit einem Hauptgehäuseabschnitt 214 verbunden ist, der wiederum mit einem Armstützabschnitt 216 verbunden ist. Der Hauptgehäuseabschnitt 214 weist auch einen Texturmaterialeinsatzabschnitt 218 auf. Der Pistolengriffabschnitt 212 zusammen mit einem dazu passenden Abschnitt der rechten Pistolengehäusehälfte 96 und dem Griffeinsatz formen den Pistolengriff 28. Der Hauptgehäuseabschnitt 214 zusammen mit einem dazu passenden Abschnitt der rechten Pistolengehäusehälfte 96 stellen ein Gehäuse und eine Stütze für die Düsenplatte 98 und das Texturgehäuse 49 bereit. Der Armstützabschnitt 216 zusammen mit einem dazu passenden Abschnitt der rechten Pistolengehäusehälfte 96 und einem Armstützeinsatz 220 (siehe 71) bilden die Armstütze 38. Der Texturmaterialeinsatzabschnitt 218 zusammen mit einem dazu passenden Abschnitt der rechten Pistolengehäusehälfte 96 und dem Anschlußstück 59 des Texturmaterialtrichters 24 bilden die Materialkopplungsstruktur 58.

Insbesondere den 65 und 70 sowie der 9 können entnommen werden, daß der Texturmaterialeinsatzabschnitt 218 den ersten und zweiten Vorsprung 64 und 66 umfaßt. Der 65 kann entnommen werden, daß der zweite Vorsprung 66 (zusammen mit einem dazu passenden Ansatzstück in der rechten Pistolengehäusehälfte) eine obere ebene Oberfläche 222 formen, die sich über einen Hals des Gegenanschlußstücks 61 erstreckt, der den körperseitigen Abschnitt der Materialkopplungsstruktur 58 bildet. Der erste Vorsprung 64 bildet eine ähnliche ebene Oberfläche 224, die diametral entgegengesetzt und nach unten versetzt längs der Achse 72 angeordnet ist. Diese obere und untere ebene Oberfläche 222 und 224 werden sich mit dem Anschlußstück 59 (an dem Texturmaterialtrichter 24) verbinden und dessen Durchgang in das Gegenanschlußstück 61 (an dem Körper 22) zulassen, wenn das Flachstück 68 an der unteren flachen Oberfläche 224 ausgerichtet ist und das Flachstück 70 an der oberen flachen Oberfläche 222 ausgerichtet ist. Nach axialem Einbringen längs der Achse 72 wird der Texturmaterialtrichter 24 vorzugsweise entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn relativ zu dem Körper 22 gedreht, um den Texturmaterialtrichter in einer der in den 3 oder 4 gezeigten Positionen zu verriegeln. Die rechten und linken Pistolengehäusehälften 94, 96 können vorzugsweise aus Polypropylen geformt sein.

Den 71 bis 75 können verschiedene Ansichten des Armstützeinsatzes 220 entnommen werden. Der Armstützeinsatz 220 kann auch aus Polypropylen geformt sein und stellt eine Möglichkeit bereit, daß die Farben des Armstützabschnitts 216 und des Armstützeinsatzes 220 sich von einander abhebende Farben aufweisen. Der Armstützeinsatz 220 kann einen bogenförmigen Oberabschnitt 226 mit einem Zylindersegment 227 zum Ineinanderstecken in die Zylinderseitenwand und zum Halten der Zylinderseitenwand 204 der Luftquelle 16, (und ein konisches Segment 229 zum Ineinanderstecken in das konische Ende der Seitenwand 204) aufweisen, wenn die Luftquelle 16 in dem Textursprühgerät installiert ist. Der Armstützeinsatz 220 kann auch eine bogenförmige Unterfläche 228 für die Füße 30 und 32 der Armstütze 38 aufweisen.

Den 76 bis 88 können verschiedene Ansichten und Merkmale des Texturmaterialtrichters 24 entnommen werden. Der Texturmaterialtrichter 24 kann aus einem Polyethylen hoher Dichte beispielsweise aus dem unter der Marke Marlex, Typ HHM 5502 von Chevron Phillips Chemical Company erwerbbare Polyethylen geformt sein. Der Texturmaterialtrichter 24 weist vorzugsweise ein asymmetrisches Längskegel-Profil und einen asymmetrischen Querschnitt und ein symmetrisch verjüngtes Querkegelprofil und einen symmetrisch verjüngten Querschnitt auf. Ein Paar vergrößerte Überhänge 232, 234 sind vorne und hinten an einer oberen Fläche 236 des Texturmaterialtrichters 24 geformt. Eine große Öffnung 238 ist in der oberen Fläche 236 gebildet, um das Beladen des Texturmaterialtrichters mit Texturmaterial zuzulassen, und das Anschlußstück 59, das an dem Boden des Texturmaterialtrichters 24 angeordnet ist, ist hohl und weist eine kleine Öffnung 214 auf, um ein Zuführen von Texturmaterial, das sich in dem Texturmaterialtrichter 24 befindet, zu dem Textursprühgerät 12 je nach Bedarf, während des Textursprühens zuzulassen.

In den 89 und 90 ist der Innenbetrieb des Textursprühgerätes veranschaulicht. Zunächst sind der Texturmaterialtrichter 24 und die Luftquelle 20 mit dem Körper 22 des Textursprühgerätes zu verbinden, und der Texturmaterialtrichter ist mit einem bestimmungsgemäßen Texturmaterial gefüllt, das ein Flüssigkeits-/Feststoffgemisch oder ein Brei ist. In 89 ist der Auslöserknopf 126 freigegeben, und das Texturmaterial ist daran gehindert, gesprüht zu werden, weil das stromabwärtige Ende 142 des Druckstücks 104 die Düsenplatte 98 berührt, und der Durchgang von dem Texturmaterialtrichter 24 hin zu der Texturzuführdüse 26 ist geschlossen. In diesem Zustand kann die Luftquelle auf EIN geschaltet sein, um Luft durch die Durchgangsbohrung 138 des Druckstückes 204 hindurch zu leiten, um das Textursprühgerät 12 in Sprühbereitschaft zu versetzen. Als nächstes wird der Auslöserknopf 126 gedrückt, der von der strichlierten Position in die in 90 gezeigte mit durchgezogener Linie bewegt wird. Die Auslöserbaugruppe 108 bewegt das Druckstück 104 in die in 90 gezeigte Position, und das Texturmaterial (angedeutet durch Pfeile 242) kann vor das stromabwärtige Ende 142 des Druckstückes fließen, wo Luft (angedeutet durch Pfeile 244) das Texturmaterial durch die Texturzuführdüse 26 hindurch leitet und es zu einer mit Texturmaterial zu beschichtenden Fläche beschleunigt. Einem Vergleich der 89 und 90 kann entnommen werden, daß die Elastomermanschette 100 die Außenseite des Druckstückes 104 (und die Gleitverbindung mit der Hülse 102 an der Außenseite des Druckstückes 104) sowohl in der EIN- als auch in der AUS-(Sprüh- und Nichtsprüh)-Stellung des Textursprühgerätes 12 bedeckt und abdichtet; und die Elastomermanschette 100 kann sich selbst in der in 90 gezeigten EIN- oder Betriebsposition ineinander schieben.

Demnach kann die Erfindung gemäß einem Gesichtspunkt den Körper 22 mit einschließen, der einen Auslöser 108 aufweist, der selektiv betätigbar ist, um einen Texturmaterialdurchgang zwischen dem Texturmaterialtrichter 24 und der Texturzuführdüse 26 zu öffnen und zu schließen, und kann ferner die Feder 106 umfassen, die den Auslöser zum Schließen des Texturmaterialdurchgangs drängt, wenn der Auslöserknopf 126 von einem Benutzer freigegeben wird. Der Körper 22 kann einen Luftdurchgang (der die Durchgangsbohrung 138 umfaßt) zwischen der Druckluftquelle 20 und der Texturzuführdüse 26 aufweisen.

Die Erfindung kann auch den Pistolengriff 28 und die Armstütze 38 zum Halten des Textursprühgerätes an dem Unterarm 40 des Benutzers umfassen, wenn der Pistolengriff durch den Benutzer gegriffen ist, und die Armstütze kann ein Paar Füße 30, 32 derart aufweisen, daß der Pistolengriff und das Paar Füße ein Dreipunktlager für das Textursprühgerät 12 bereitstellen, wenn es an einer horizontalen Fläche, wie einem Boden 36, plaziert ist.

Bei einem weiteren Gesichtspunkt kann das Druckstück 104 der Erfindung als eine kegelstumpfförmige Hülse ausgebildet sein, und die Achse 50 kann sowohl eine Düsenkegelachse als auch die Sprühpfadachse 50 sein. Bei diesem Gesichtspunkt ist das Druckstück oder die Hülse längs der Düsenkegelachse bewegbar, um den Texturmaterialdurchgang zu öffnen und zu schließen. Die kegelstumpfförmige Hülse kann eine Elastomermanschette 100 aufweisen, die die Hülse oder das Druckstück 104 benachbart zumindest einem Abschnitt des Texturmaterialdurchgangs umgibt.

Bezugnehmend auf die 103 bis 111 kann die Erfindung bei einem weiteren Gesichtspunkt ein oder mehrere Ventile umfassen, um Wasser und Fremdkörper daran zu hindern, in die Luftquelle 20 oder in die Turbine 170 einzudringen und sie zu beschädigen. Wenn der Auslöserknopf 126, wie oben beschrieben, gedrückt ist, bewegt die Auslöserbaugruppe 108 das Druckstück 104 in eine Position, die dem Texturmaterial erlaubt, vor das stromabwärtige Ende 142 des Druckstückes 104 zu fließen. Üblicherweise ist die Luftquelle auf EIN gestellt, um Luft durch die Durchgangsbohrung 138 des Druckstückes 104 hindurch zu leiten und um das Texturmaterial durch die Texturzuführdüse 26 hindurch zu leiten. Falls jedoch die Luftquelle 20 auf AUS gestellt ist, so daß keine Luft durch die Durchgangsbohrung 138 hindurch geleitet ist, der Texturmaterialtrichter 24 Texturmaterial beinhaltet und der Auslöserknopf 126 gedrückt ist, kann Texturmaterial vor das Druckstück fließen und kann in die Durchgangsbohrung 138 fließen und kann zurück zur Luftquelle 120 oder zur Turbine 170laufen. Um Texturmaterial daran zu hindern, zur Turbine 170 zu fließen, kann ein Ventil 270, das Druckluft gestattet sich nach unten zu bewegen, aber Texturmaterial nicht gestattet sich aufwärts zu bewegen, unterhalb der Luftquelle 20 und oberhalb des Texturmaterialdurchgangs angeordnet sein.

Das Ventil 270 öffnet zum Bilden einer Ventilöffnung 275, wenn Druckluft von der Druckluftquelle 20 durch das Ventil 270 hindurch geleitet wird, schließt jedoch, wenn keine Druckluft durch das Ventil 270 hindurch geleitet wird. Das Ventil 270 kann, wie veranschaulicht, ein ziehharmonikaförmiges oder faltenbalgförmiges Ventil mit einem sternförmigen Schlitz 271 sein, der im geöffneten Zustand eine Ventilöffnung 275 definiert. Jedes geeignete Material kann benutzt werden, um das Ventil 270 zu bilden, beispielsweise ein Nitrilgummi, ein Fluorelastomer, Naturkautschuk, andere Polymere mit einer Shorehärte A oder thermoplastische Elastomere, wie solche erhältlich von Santoprene L.P. (Akron, Ohio). Bei einer Ausführung ist ein Druck von weniger als 0,1 psi benötigt, um das Ventil 270 zu öffnen.

Bei einer Ausführung kann das Ventil 270 an das Turbinengehäuse 172 der Luftquelle 20 stromabwärtig angebracht sein. Das Ventil 270 kann (in jeder geeigneten Form) an das Turbinengehäuse 172 befestigt sein. Beispielsweise kann das Ventil 270 in einer Nut in dem Turbinengehäuse 172 befestigt sein. Es kann auch durch einen geeigneten Kleber an dem Turbinengehäuse 172 befestigt sein. Bei einer Ausführung ist das Ventil 270 durch einen ringförmigen Halter 272 an das Turbinengehäuse befestigt. Eine Lippe 273 an dem Ventil 270 kann zwischen dem Turbinengehäuse 172 und dem ringförmigen Halter 272 gehalten werden, um das Ventil 270 daran zu hindern, sich zu entfernen. Bei einer Ausführung umfaßt der ringförmige Halter 272 Befestigerhalter 276, durch die hindurch die Befestiger 274 plaziert sein können, um den ringförmigen Halter 272 an dem Turbinengehäuse 172 festzuhalten. Die Befestiger 274 können Schrauben, Niete oder andere geeignete Befestigungsteile umfassen.

Bei einer anderen Ausführung ist das Ventil 270 zwischen dem konisch verjüngten Auslauf 140 des Druckstücks 104 und der Turbine 170 angeordnet. Beispielsweise ist in der gezeigten Ausführung das Ventil 270 in der Durchgangsbohrung 138 des Druckstückes 104 angeordnet. Das Ventil 270 kann an der Seitenwand 144 der Durchgangsbohrung 138 durch jede geeignete Maßnahme, wie durch Kleben oder anhand einer Nut in der Durchgangsbohrung 138, befestigt werden. Gemäß einer noch anderen Ausführung hat die Erfindung mehr als ein Ventil. Beispielsweise kann ein Ventil 270 an dem Turbinengehäuse 172 befestigt sein, während ein anderes Ventil 270 an der Seitenwand 144 der Durchgangsbohrung 138 befestigt ist.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt kann die Erfindung ein Verfahren zum Reinigen eines Textursprühgerätes bereitstellen, wobei eine elektrisch betriebene Luftquellen-Baugruppe 20 von einer Naßteil-Baugruppe des Textursprühgerätes ohne den Einsatz von Werkzeugen entfernt wird, die Naßteil-Baugruppe gereinigt wird, und die elektrisch betriebene Luftquellen-Baugruppe und die Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen manuell wieder zusammengebaut werden. Bei dem Verfahren kann zudem der Texturmaterialtrichter 24 von dem Rest der Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen manuell entfernt werden. Bei dem Verfahren kann auch der Texturmaterialtrichter 24 mit dem Rest der Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen nach der Reinigung wieder manuell zusammengesetzt werden. Es sei klar, daß sich „Naßteil" auf die Bauteile bezieht, die während der Benutzung mit dem Texturmaterial in Kontakt geraten.

Die Erfindung sollte nicht auf alle ihre Details beschränkt werden, weil Änderungen oder Variationen an ihnen vorgenommen werden können, ohne von der Lehre oder dem Umfang der Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
Handgerät zum Sprühen eines Texturmaterials umfassend:

a) einen Körper;

b) eine Druckluftquelle, die an dem Körper angebracht ist;

c) einen Texturmaterialtrichter, der an dem Körper angebracht ist; und

d) eine Texturzuführdüse, die sich von dem Körper erstreckt, um das Texturmaterial von dem Texturmaterialtrichter durch einen Texturmaterialdurchgang hindurch auf eine zu beschichtende Fläche durch Beschleunigen des Texturmaterials mittels Druckluft von der Druckluftquelle selektiv zu sprühen.
Gerät nach Anspruch 1, bei dem die Texturzuführdüse ein Gewinde umfaßt, das in einem Gewindeeingriff mit dem Gerät steht. Gerät nach Anspruch 1, das zudem eine Luftquellenkopplungsstruktur zwischen der Druckluftquelle und dem Körper umfaßt, wobei die Luftquellenkopplungsstruktur betätigbar ist, um die Druckluftquelle ohne den Einsatz von Werkzeugen an dem Körper zu koppeln und von dem Körper zu entkoppeln. Gerät nach Anspruch 3, bei dem die Luftquellenkopplerstruktur zudem einen Bajonettverschluß zwischen der Druckluftquelle und dem Körper aufweist. Gerät nach Anspruch 1, das zudem eine Materialkopplungsstruktur zwischen dem Texturmaterialtrichter und dem Körper aufweist, wobei die Materialkopplungsstruktur betätigbar ist, um den Texturmaterialtrichter ohne den Einsatz von Werkzeugen an dem Körper zu koppeln und von dem Körper zu entkoppeln. Gerät nach Anspruch 5, bei dem der Texturmaterialtrichter einen im wesentlichen kegelförmigen Aufbau mit einer konischen Achse aufweist und die Materialkopplungsstruktur zudem einen drehbaren Koppler umfaßt, der eine Drehachse aufweist, um die konischen Achse des kegelförmigen Aufbaus an einer Stelle auf einem kegelförmigen Weg positionieren zu können, so daß der Texturmaterialtrichter drehbar ist in:

i. eine erste Position, in der die konische Achse im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist, wobei der Körper und die Texturzuführdüse horizontal ausgerichtet sind, und

ii. eine zweite Position, in der die konische Achse im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist, wenn der Körper und die Texturzuführdüse nach oben über der horizontalen Ausrichtung ausgerichtet sind.
Gerät nach Anspruch 6, bei dem die Materialkopplungsstruktur zudem einen Knopf umfaßt, der mit dem Texturmaterialtrichter und dem Körper im Eingriff steht. Gerät nach Anspruch 1, bei dem der Körper zudem einen Auslöser umfaßt, der selektiv betätigbar ist, um den Texturmaterialdurchgang zwischen dem Texturmaterialtrichter und der Texturzuführdüse zu öffnen und zu schließen. Gerät nach Anspruch 8 zudem umfassend eine Feder, die den Auslöser zum Schließen des Texturmaterialdurchgangs drängt. Gerät nach Anspruch 8 zudem umfassend ein Ventil zum Verhindern eines Eindringen von Texturmaterial in die Druckluftquelle, wobei das Ventil stromabwärts der Druckluftquelle und stromaufwärts des Texturmaterialdurchgangs angeordnet ist. Gerät nach Anspruch 10, bei dem die Druckluftquelle ein Turbinengehäuse aufweist und das Ventil an dem Turbinengehäuse befestigt ist. Gerät nach Anspruch 11, bei dem das Ventil an dem Turbinengehäuse durch einen ringförmigen Halter befestigt ist. Gerät nach Anspruch 9, bei dem der Körper zudem einen Luftdurchgang zwischen der Druckluftquelle und der Texturzuführdüse aufweist. Gerät nach Anspruch 13 zudem umfassend ein Ventil zum Verhindern eines Eindringens von Texturmaterial in eine Turbine, die in dem Durchgang angeordnet ist. Gerät nach Anspruch 1, bei dem der Körper zudem einen Pistolengriff und eine Armstütze zum Halten des Gerätes an einem Unterarm eines Benutzers aufweist, wenn der Pistolengriff von dem Benutzer gegriffen ist. Gerät nach Anspruch 15, bei dem die Armstütze zudem ein Paar Füße umfaßt. Gerät nach Anspruch 16, bei dem der Pistolengriff und das Paar Füße ein Dreipunktlager für das Gerät bereitstellen, wenn es auf einer horizontalen Fläche platziert ist. Gerät nach Anspruch 1 zudem umfassend eine kegelstumpfförmige Hülse mit einer Düsenkegelachse, die eine Sprühpfadachse definiert, wobei die Hülse längs der Düsenkegelachse bewegbar ist, um den Texturmaterialdurchgang zu öffnen und zu schließen. Gerät nach Anspruch 18, bei dem die kegelstumpffömige Hülse eine Elastomermanschette aufweist, die die Hülse benachbart zumindest einem Abschnitt des Texturmaterialdurchgangs umgibt. Verfahren zum Reinigen eines Textursprühgerätes, das die Verfahrensschritte umfaßt, bei denen:

a) eine elektrisch betriebene Luftquellen-Baugruppe von einer Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen entkoppelt wird;

b) die Naßteil-Baugruppe gereinigt wird; und

c) die elektrisch betriebene Luftquellen-Baugruppe und die Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen wieder zusammengesetzt werden.
Verfahren nach Anspruch 20, wobei bei dem Verfahrensschritt b) ein Texturmaterialtrichter von dem Rest der Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen manuell entkoppelt wird. Verfahren nach Anspruch 21, wobei bei dem Verfahrensschritt b) der Texturmaterialtrichter an den Rest der Naßteil-Baugruppe ohne den Einsatz von Werkzeugen nach dem Reinigen wieder gekoppelt wird. Verfahren nach Anspruch 20, wobei bei dem Verfahrenschritt b) eine Düse von dem Rest der Naßteil-Baugruppe abgeschraubt wird und bei dem Verfahrensschritt c) die Düse nach der Reinigung wieder an der Naßteil-Baugruppe angeschraubt wird. Verfahren zum entfernbaren Anbringen einer Sprühdüse an einem Textursprühgerät, wobei die Sprühdüse mit dem Textursprühgerät verschraubt wird. Verfahren nach Anspruch 24, bei dem zusätzlich eine Düse aus mehreren separaten Düsen ausgewählt wird, die jeweils Austrittsöffnungen mit unterschiedlichen Durchmessern aufweisen, bevor die ausgewählte Düse an das Textursprühgerät angeschraubt wird.






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