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Dokumentenidentifikation DE102007021445A1 15.11.2007
Titel Nähmaschine
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ueda, Masahiko, Chofu, Tokio/Tokyo, JP;
Hirasawa, Yutaka, Chofu, Tokio/Tokyo, JP;
Kitada, Kenji, Chofu, Tokio/Tokyo, JP;
Inui, Masaru, Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 08.05.2007
DE-Aktenzeichen 102007021445
Offenlegungstag 15.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse D05B 19/00(2006.01)A, F, I, 20070809, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 3/00(2006.01)A, L, I, 20070809, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Nähmaschine weist eine Mehrzahl von Betätigungsvorrichtungen auf, die verschiedene Vorgänge ausführen, welche für eine Nähoperation erforderlich sind. Die verschiedenen Vorgänge sind in eine Mehrzahl von Schritten unterteilt, und jeder der Schritte wird der Reihe nach ausgeführt. Die Nähmaschine umfasst: Betriebsmittel zum aufeinander folgenden Erzeugen jedes Befehlssignals, das einen Befehl gibt, den jeweiligen Schritt in Abhängigkeit von einem eingegebenen Vorgang auszuführen, Einstellmittel zum Zuordnen der verschiedenen Vorgänge zu jedem der Schritte; und Betriebssteuermittel zum Steuern eines Betriebes jeder der Betätigungsvorrichtungen derart, dass die Mehrzahl von Schritten, denen jeder der verschiedenen Vorgänge zugeordnet ist, der Reihe nach ausgeführt wird in Übereinstimmung mit dem Befehlssignal, das von den Betriebsmitteln sequentiell erzeugt wird.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine, in der eine Mehrzahl von Betriebsvorgängen der Reihe nach ausgeführt werden.

EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK

Eine Einfassmaschine ist eine Nähmaschine, die aufeinander folgend (oder sequentiell) eine Mehrzahl von Betriebsvorgängen während einer Nähoperation ausführt. In der Einfassmaschine wird eine Nähoperation nach mehreren vorausgehenden Betriebsvorgängen gestartet, beispielsweise Einsetzen eines Hauptnähguts mithilfe von linken und rechten großen Pressern, Einstellen eines Einfassflecks mithilfe einer Einfassvorrichtung, Zurückfalten des Hauptnähguts mithilfe einer Faltplatte, Halten eines Klappennähguts mithilfe linker und rechter Klappenpresser und Pressen des Hauptnähguts mithilfe einer Abnäherstreckvorrichtung. In solchen Nähmaschinen wird ein Betriebspedal, welches als Betriebsmittel dient, das in eine Mehrzahl von Stufen umgeschaltet werden kann, benutzt und jeder der Betriebsvorgänge wird in der Reihenfolge von Stufen des Betriebspedals ausgeführt.

Wenn eine Mehrzahl von Betriebsvorgängen ausgeführt wird, kann die Reihenfolge der Ausführung für einige der Betriebsvorgänge nicht geändert werden. Doch besteht auch ein Bedarf zum Auswählen der Reihenfolge in Übereinstimmung mit Nähoperationstypen, die ausgeführt werden sollen, oder in Abhängigkeit von einer Forderung zur Verbesserung einer Arbeitsfähigkeit eines Benutzers. Deshalb wird in einer herkömmlichen Einfassmaschine eine Mehrzahl von Musterdaten vorbereitet und gespeichert, wobei jede der Musterdaten bestimmt, welcher Betriebsvorgang für jeder der Stufen des Pedals ausgeführt werden soll, und es wird ein beliebiges Muster daraus ausgewählt und somit benutzt (siehe zum Beispiel Japanisches Patent Nr. 2679076).

Obwohl es jedoch zahllose Kombinationsmuster für die Stufen des Pedals und die auszuführenden Betriebsvorgänge gibt, muss der Benutzer ein Muster aus den Mustern auswählen, das vorher als notwendig erachtet wurde. Somit war es schwierig verschiedenen Anforderungen zu genügen, die einzeln konkret sind. Eine große Anzahl von Musterarten kann vorbereitet werden, um mehr Anforderungen zu genügen. Jedoch ist der Benutzer in diesem Falle dazu angehalten, ein exaktes Muster aus der großen Anzahl von Mustern herauszufinden. Deshalb besteht ein Nachteil darin, dass eine Auswählarbeitet beschwerlich wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine willkürliche Einstellung der Reihenfolge verschiedener Betriebsvorgänge zu ermöglichen, die für eine Nähoperation erforderlich sind.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist eine Nähmaschine (10) eine Mehrzahl von Betätigungsvorrichtungen auf, welche verschiedene Betriebsvorgänge ausführen, die für einen Nähbetriebsvorgang erforderlich sind, wobei die verschiedenen Betriebsvorgänge in eine Mehrzahl von Schritten unterteilt sind und jeder der Schritte der Reihe nach ausgeführt wird.

Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine (10) umfasst:

Betriebsmittel (92) zum sequentiellen Erzeugen jedes Befehlsignals, das einen Befehl gibt zur Ausführung der jeweiligen Schritte als Antwort auf einen Eingabebetriebsvorgang;

Einstellmittel (91) zum Zuordnen der verschiedenen Betriebsvorgänge zu jeden der Schritte; und

Betriebssteuermittel (60) zum Steuern eines Betriebsvorganges jeder der Betätigungsvorrichtungen derart, dass die Mehrzahl der Schritten, denen jeder verschiedenen Betriebsvorgänge zugeordnet ist, der Reihe nach ausgeführt wird in Übereinstimmung mit dem Befehlssignal, das von den Betriebsmitteln (92) sequentiell erzeugt.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst die Nähmaschine (10) weiterhin:

Ausführungsreihenfolgespeichermittel (63) zum Speichern einer Ausführungsreihenfolgeinformation (63a), in welcher die verschiedenen Betriebsvorgänge in der Reihenfolge ihrer Ausführungspriorität gruppiert sind; und

Anzeigemittel (91) zum sequentiellen Anzeigen einer Gruppe, die zugeordnet werden kann, wenn die Einstellmittel (91) die verschiedenen Betriebsvorgänge jedem der Schritte zuordnen, wobei die Anzeigemittel (91) sequentiell die Gruppe auf der Basis der Ausführungsreihenfolgeinformation (63) anzeigen.

Obwohl die Ausführungsprioritätsreihenfolge für jede der Gruppen, die durch "Gruppierung in Prioritätsreihenfolge" gebildet sind, bestimmt ist, impliziert dies nicht, dass die Betriebsvorgänge, die zu zwei verschiedenen Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gehören, davor bewahrt sind, derselben Stufen zugeordnet zu werden.

Mit anderen Worten: in der Ausführungsreihenfolgeinformation ist eine Gruppe mit einer hohen Priorität so definiert, dass sie nicht nach einer Gruppe mit einer niedrigen Priorität ausgeführt werden darf. Jedoch beschränkt die Ausführungsreihenfolgeinformation die Gruppe mit der hohen Priorität nicht darauf, im gleichen Schritt ausgeführt zu werden, wie eine benachbarte Gruppe mit der niedrigeren Priorität.

Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung schließt die Ausführungsreihenfolgeinformation (63a) eine duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation ein, in welcher eingestellt ist, ob eine Zuordnung zu demselben Schritt gültig oder ungültig ist, mit Bezug auf Betriebsvorgänge die in zwei verschiedene Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gruppiert sind, und

die Einstellmittel (91) hindern die Betriebsvorgänge, die in den zwei verschiedenen Gruppen gruppiert sind, daran, demselben Schritt zugeordnet zu werden, wenn die Zuordnung in der duplizierten Registrierrichtigkeitsinformation als ungültig eingestellt ist.

Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung werden die verschiedenen Betriebsvorgänge durch die Einstellmittel für jeden der der Reihe nach auszuführenden Schritte beliebig zugeordnet. Wenn der Eingabevorgang an den Betriebsmitteln nach einer Nähoperation ausgeführt wird, werden die Betriebsvorgänge, die zu den jeweiligen Schritten gehören, der Reihe nach ausgeführt in Abhängigkeit von dem Befehlssignal.

Somit ist es möglich, die Betriebsvorgänge beliebig den jeweiligen Schritten zu zuordnen, die der Reihe nach ausgeführt werden. Deshalb kann die Reihenfolge verschiedener Betriebsvorgänge, die für die Nähoperation erforderlich sind, beliebig eingestellt werden in Übereinstimmung mit Typen von Nähoperationen, die ausgeführt werden sollen, und in Abhängigkeit von einer Forderung nach einer Verbesserung in einer Arbeitsfähigkeit eines Benutzers. Da es weiterhin unnötig ist, eine richtige Kombination aus einer großen Anzahl von Kombination auszuwählen, wird das Einstellen der Reihenfolge der verschiedenen Betriebsvorgänge leicht und glatt.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung wird in der Einstellarbeit der Betriebsvorgang oder werden die Betriebsvorgänge, die zu einer Gruppe gehören, die basierend auf der Ausführungsreihenfolgeinformation zugeordnet werden kann, von den Anzeigemitteln dargestellt. Deshalb ist es möglich, die richtige Reihenfolge der verschiedenen Betriebsvorgänge, die den Schritten zugeordnet werden sollen, auszuführen.

Außerdem ist es unnötig zu entscheiden, ob die Einstellarbeit richtig ausgeführt wird oder nicht, so dass die Einstellarbeit leicht und schnell wird.

Im Hinblick darauf, wie jeder der Betriebsvorgänge in jeder der Gruppen mit der Ausführungsprioritätsreihenfolge klassifiziert wird, ist es erwünscht, in Erwägung zu ziehen, dass die Prioritätsreihenfolge nicht in Störung tritt mit der richtigen Nähoperation, und dass die Prioritätsreihenfolge keinen Bruch und keine Beschädigung an den Betätigungsvorrichtungen für die verschiedenen Betriebsvorgänge verursacht.

Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung schließt die Ausführungsreihenfolgeinformation die duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation ein, in welcher eingestellt ist, ob eine Zuordnung zu demselben Schritt gültig oder ungültig ist mit Bezug auf Betriebsvorgänge, die in den beiden verschiedenen Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gruppiert sind. Daher ist es möglich, eine Einstellung durchzuführen, welche die Ausführung im gleichen Schritt mit Bezug auf die Betriebsvorgänge vermeidet, die zu den benachbarten Gruppen mit kontinuierlicher Reihenfolge gehören. Somit kann die Reihenfolge der verschiedenen Betriebsvorgänge, die den Schritten zugeordnet werden sollen, geeigneter gemacht werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Einfassmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

2 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung der Inhalte von Funktionsklassifizierungsdaten.

3 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung eines Beispiels von Pedalfunktionseinstelldaten.

4 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Funktionseinstellprozesses basierend auf einem Funktionseinstellprogramm.

5 ist eine Ansicht, die ein Anzeigebeispiel eines normalen Schirms an Anzeigeeingabemitteln zeigt.

6 ist eine Ansicht, die ein Anzeigebeispiel eines Einstellschirms an den Anzeigeeingabemitteln zeigt.

7 bis 21 sind Ansichten, die ein Anzeigebeispiel eines Übergangs eines Funktionseinstellschirms zeigen, wenn der Einstellinhalt der Pedalfunktionseinstelldaten, wie sie in 3 dargestellt sind, basierend auf dem Funktionseinstellprozess eingegeben werden.

22 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung eines anderen Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten.

23 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung eines anderen Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG (Aufbau der Einfassmaschine)

Eine Einfassmaschine 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unten mit Bezug auf 1 bis 23 beschrieben. 1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus der Einfassmaschine 10.

Die Einfassmaschine 10 ist betreibbar, um einen Einfassfleck auf einem Hauptnähgut zu platzieren und darauf zwei parallele Nähte auszubilden. Die Einfassmaschine 10 ist auch betriebsfähig, um einen geradlinigen Einschnitt zwischen den Nähten auszubilden und V-förmige Einschnitte an jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnitts herzustellen. Daneben wird auch ein Klappennähgut damit zusammen auf eine der Nähte aufgenäht. Am Hauptnähgut wird zuvor ein Abnäher ausgebildet, und der Abnäher wird gestreckt, um zu verhindern, dass ein hoch gehobener Teil durch den Abnäher während einer Nähoperation erzeugt wird.

Die Einfassmaschine 10 schließt ein: einen (nicht dargestellten) Tisch, auf dem ein Nähgut, beispielsweise ein Hauptnähgut platziert wird, einen großen Presservorschubmechanismus 12, der als Zuführmittel zum Pressen des auf dem Tisch platzierten Hauptnähgutes dient, und zwar mithilfe eines Paares großer Presser und zum Zuführen des Hauptnähguts in einer vorbestimmten Nähgutvorschubrichtung, einen Einfassmechanismus 20, der betriebsfähig ist, um eine Einfassvorrichtung in Kontakt mit einem Einfassfleck zu bringen, der auf das Hauptnähgut aufgenäht werden soll, und um jeweilige Seitenteile des Einfassflecks im kontaktierten Zustand zurück zu falten, einen Nadelvertikalbewegungsmechanismus 24, der betriebsfähig ist, um zwei Nadeln mithilfe eines Nähmaschinenmotors 26 mit Bezug auf das Hauptnähgut, das von dem großen Presservorschubmechanismus 12 in Nähgutvorschubrichtung vorgeschoben wird, vertikal zu bewegen, wodurch eine Naht gebildet wird, einen Messermechanismus 30, der betriebsfähig ist, um ein Messer an einer in Nähgutvorschubrichtung gelegenen Ablaufseite der Nadel vertikal zu bewegen, um einen geradlinigen Einschnitt am Hauptnähgut auszubilden, einen (nicht dargestellten) Schiffchenmechanismus, der betriebsfähig ist, um einen Faden von der Nadel einzufangen und damit einen Spulenfaden zu verwickeln, ein (nicht dargestelltes) Nähmaschinengestellt, das am Tisch vorgesehen ist und dazu dient den Nadelvertikalbewegungsmechanismus 24 und den Messermechanismus 30 aufzunehmen und zu halten, einen Eckmessermechanismus 34, der betriebsfähig ist, um V-förmige Einschnitte an Positionen an den jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnitts auszubilden, einen Klappenhaltemechanismus 40, der betriebsfähig ist, um ein Klappennähgut zu halten, das an einer Oberseite des großen Pressers platziert ist, eine Vakuumvorrichtung 50, die das auf dem Tisch platzierte Hauptnähgut auf eine Oberseite des Tisches ansaugt, eine Abnäherstreckvorrichtung 54, die ein Nähgutende hält, wenn ein Abnäher des Hauptnähguts, an welchem der Abnäher ausgebildet ist, gestreckt wird, um zu verhindern, dass ein hoch gehobener Teil durch den Abnehmer hervorgerufen wird, Betriebssteuermittel 60 zum Steuern der Vorrichtungen und der Mechanismen zum Ausführen der verschiedenen Vorgänge, Anzeige- oder Darstelleingabemittel (91) zur Anzeige oder Darstellung verschiedener Einstellungen mit Bezug auf eine Nähoperation und einen augenblicklichen Zustand der Nähmaschine, und zur Auswahl eines Schirms und Eingabe eines Befehls und eines numerischen Wertes, um die verschiedenen Einstellvorgänge auszuführen, und ein Betriebspedal 92, von dem aus eine manuelle Eingabe ausgeführt wird, um verschiedene Betriebsvorgänge mit Bezug auf den Nähvorgang für jeden Schritt zu schalten.

Die Einfassmaschine 10 unterteilt verschiedene Betriebsvorgänge, die für die Nähoperation, welche ihrerseits durch eine Mehrzahl von Arbeits- oder Betätigungsvorrichtungen zur Durchführung verschiedener Betriebsvorgänge ausgeführt werden sollen, in eine Mehrzahl von Schritten, beispielsweise eine Zuführung des Hauptnähguts durch den großen Pressermechanismus 12, eine Ausbildung einer Naht durch eine Vertikalbewegung der beiden Nadeln, welche mithilfe des Nähmaschinenmotors 26 angetrieben werden sollen, und eine Ausbildung eines geradlinigen Einschnitts mithilfe des Messermechanismus 30 und eine Ausbildung von V-förmigen Einschnitten an den jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnitts mithilfe des Eckmessermechanismus 34, und zwar durch eine Manipulation des Betätigungspedals 92, und die Einfassmaschine 10 führt die jeweiligen Schritte der Reihe nach aus.

Alle Arbeits- oder Betätigungsvorrichtungen, welche Antriebswellen für verschiedene Betriebsvorgänge sein sollen, die ihrerseits ausgeführt werden sollen durch: den großen Presservorschubmechanismus 12, den Einfassmechanismus 20, den Nadelvertikalbewegungsmechanismus 24, den Messermechanismus 30, Klappenhaltemechanismus 40, die Vakuumvorrichtung 50 und die Abnehmerstreckvorrichtung 54, werden von Betriebssteuermitteln 60 über eine Schnittfläche und eine Antriebsschaltung (die nicht dargestellt sind) gesteuert.

(Verschiedene Arbeits- oder Betätigungsvorrichtungen)

Der große Pressermechanismus 12 schließt ein Paar von linken und rechten großen Pressern ein, die vertikal beweglich gehalten sind, um das auf den Tisch gelegte Hauptnähgut zu pressen, und jeder der großen Presser wird einzeln durch einen rechten Auf-Ab-Zylinder 16 und einen linken Auf-Ab-Zylinder 18 betätigt, welches Luftzylinder sind. Die Betätigungen der Zylinder 16 und 18 werden mithilfe eines (nicht dargestellten) elektromagnetischen Ventils geschaltet, das durch die Betriebssteuermittel 60 gesteuert wird.

Weiterhin schließt der große Pressermechanismus 12 einen Pressermotor 14 ein, der in der vorbestimmten Nähgutvorschubrichtung mithilfe eines Führungsmechanismus zum Halten jedes der großen Pressers bewegt wird. Infolgedessen werden das Hauptnähgut und andere Nähgüter in der Nähgutvorschubrichtung zugeführt.

Die Vakuumvorrichtung 50 schließt zahllose Saugöffnungen, die an einer Nähgutauflagestelle des Tisches vorgesehen sind, und eine damit verbundene Saugpumpe 52 ein, und dient dazu, das Nähgut durch den Betriebsvorgang der Saugpumpe 52 auf der Oberseite des Tisches zu absorbieren und zu halten.

Die Abnäherstreckvorrichtung 54 schließt einen Presszylinder 56 ein, der ein Luftzylinder ist, um ein Ende des Nähguts mit dem daran ausgebildeten Abnäher von oben her zu pressen, und der Betrieb des Presszylinders 56 wird mithilfe eines (nicht dargestellten) elektromagnetischen Ventils geschaltet, das durch die Betriebssteuermittel 60 gesteuert wird. Die Abnäherstreckvorrichtung 54 dient als Mittel zum Pressen und Halten eines der Enden des Nähguts, um den Abnäher zu dehnen, und der Streckvorgang wird dadurch ausgeführt, dass eine Bedienungsperson veranlasst wird, das andere Ende des Nähguts, das gehalten ist, zu ziehen.

Der Einfassmechanismus 20 schließt ein: eine Einfassvorrichtung mit dem Querschnitt eines umgekehrten T, die dazu dient, den Einfassfleck so auszurichten, dass er eine Bodenplatte umhüllt und den Einfassfleck in diesem Zustand in Nähgutvorschubrichtung zuführt, und einen Einfassvorrichtungs-Auf-Ab-Zylinder 22, der ein Luftzylinder ist, um die Einfassvorrichtung aufwärts und abwärts zu bewegen.

Die Einfassvorrichtung wird oberhalb der Einsetzposition des Hauptnähguts so gehalten, dass sie nach aufwärts und abwärts beweglich ist. Wenn der Einfassfleck auf die Oberseite des Hauptnähguts aufgesetzt ist, wird die Einfassvorrichtung mithilfe des Einfassvorrichtungs-Auf-Ab-Zylinders 22 nach unten bewegt, wodurch die jeweiligen Enden des Einfassflecks zu einer Oberseite der Einfassvorrichtung hin zurückgefaltet werden. Weiterhin ist jeder der großen Presser des großen Presservorschubmechanismus 12 mit einer Faltplatte versehen, die nach vorne und hinten beweglich ist, um die beiden Enden des Einfassflecks zu der (nicht dargestellten) oberen Seite der Einfassvorrichtung hin zurück zu falten. Wenn die Einfassvorrichtung nach unten bewegt wird, wird die Faltplatte, die mit der Einfassvorrichtung verkuppelt ist, betätigt.

Der Betrieb des Einfassvorrichtungs-Auf-Ab-Zylinders 22 wird durch ein (nicht dargestelltes) elektromagnetisches Ventil geschaltet, welches durch die Betriebssteuermittel 60 gesteuert wird.

Der Klappenhaltemechanismus schließt einen rechten Klappenzylinder 42 und einen linken Klappenzylinder 44 ein, die ein Klappennähgut an jeder Oberseite der linken und rechten großen Presser platzieren, nachdem der Einfassfleck an der Einfassvorrichtung gehalten ist. Das Klappennähgut wird gewöhnlich wahlweise auf die Oberseite eines der linken und rechten großen Presser aufgesetzt. In der Einfassmaschine werden jedoch beide Zylinder 42 und 44 für die Klappen so gesteuert, dass sie betätigt werden.

Die Betriebsvorgänge der Zylinder 42 und 44 für die Klappen werden durch ein (nicht dargestelltes) elektromagnetisches Ventil geschaltet, dass durch die Betriebssteuermittels 60 zu steuern ist.

Der Nadelvertikalbewegungsmechanismus 12 schließt ein: zwei Nadelstangen, welche die Nadeln jeweils an unteren Enden halten, eine in Umlauf zu setzende Oberwelle, die vom Nähmaschinenmotor 26 angetrieben wird, und einen Kurbelmechanismus, der so betriebsfähig ist, dass er eine Rotation der Oberwelle in eine Vertikalbewegung umwandelt und die Vertikalbewegung auf jede der Nadelstangen überträgt.

Der Messermechanismus schließt ein: ein bewegliches Messer, das einen geradlinigen Einschnitt ausbildet, eine Messerstange mit dem beweglichen Messer an ihrem unteren Ende, einen Messermotor 32, der eine Antriebsquelle für eine Vertikalbewegung der Messerstange ist, und einen Kurbelmechanismus, der betriebsfähig ist, um eine Drehantriebskraft, die vom Messermotor 32 her angelegt wird, in eine hin- und hergehende Antriebskraft in einer Vertikalrichtung umzuwandeln, und die hin- und hergehende Antriebskraft auf die Messerstange zu übertragen.

Mehr im Einzelnen: der Messermotor 32 führt einen Betriebsvorgang aus, um das Hauptnähgut zusammen mit dem Drehantriebsvorgang vorzuschieben, und bewegt das bewegliche Messer mithilfe eines Übertragungsmechanismus vertikal, wodurch wiederholt ein Einschnitt gebildet wird, der einer Messerbreite entspricht, um auf diese Weise den geradlinigen Einschnitt auszubilden.

Der Schiffchenmechanismus weist zwei horizontale Schiffchen auf, die einzeln den beiden Nadeln entsprechen, und eine Unterwelle zum Anlegen einer Drehantriebskraft an jedes der horizontalen Schiffchen, und die Unterwelle wird vom Nähmaschinenmotor 26 in Drehung gesetzt und angetrieben, und der einzelne Schiffchenmechanismus schließt keine Antriebsquelle ein, die eine Betriebsvorrichtung sein soll.

Der Eckmessermechanismus 34 schließt ein: ein Eckmesser, dass von einem Paar von Messern gebildet wird, die so gehalten sind, dass sie frei unter einem Tisch 11 erscheinen, und einen Messer-Auf-Ab-Zylinder 36, der ein Luftzylinder ist, um das Eckmesser aufwärts und abwärts zu bewegen, und das Hauptnähgut, das einer Position zugeführt wird, an welcher das Eckmesser angeordnet ist, wird von unten her von dem Eckmesser durchdrungen, das von den Messer-Auf-Ab-Zylinder 36 aufwärts bewegt wird, so dass die V-förmigen Einschnitte an Positionen an den jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnittes ausgebildet werden.

Der Betrieb des Messer-Auf-Ab-Zylinders 36 wird mithilfe eines (nicht dargestellten) elektromagnetischen Ventils geschaltet, das von den Betriebssteuermitteln 60 gesteuert wird.

(Darstellungs- oder Anzeigeeingabemittel)

Die Darstellungs- oder Anzeigeeingabemittel 91 schließen eine Darstelltafel und einen folienähnlichen Berührungssensor ein, der an der Oberfläche eines Darstellschirms der Darstelltafel angeheftet ist, und dienen dazu, eine Position zu erkennen, an welcher von einer Außenseite her über eine Fläche einer Folie eine Berührung ausgeführt ist. Eine Darstellinformation und ein Schaltschirm zum Ausführen verschiedener Eingaben werden auf der Darstelltafel dargestellt, und eine Bedienungsperson veranlasst eine Fingerspitze, jeden Schaltschirm zu berühren, so dass die Eingabe eines Schalters festgestellt werden kann. Mit anderen Worten: die Darstellungseingabemittel 91 funktionieren als Eingabeeingebemittel zum Auswählen eines Schirms zur Ausführung verschiedener Einstellvorgänge und zum Eingeben eines Befehles und numerischen Wertes durch ein Zusammenwirken der Darstelltafel und des Berührungssensors.

Mehr im Einzelnen: durch die Darstellungseingabemittel 91 stellt die Bedienungsperson verschiedene Parameter zum Ausführen eines Einfassvorganges ein und gibt sie ein, beispielsweise einen Nähstichabstand, eine Drehgeschwindigkeit des Nähmaschinenmotors 26, eine Einfasslänge (ein Zuführausmaß durch den großen Presservorschubmechanismus 12 bei der Ausbildung einer Naht), und eine Einstellung des Hauptnähguts in einer vorderen Referenzposition oder einer hinteren Referenzposition, und gibt eine Zuordnung eines Betriebsvorganges zu jedem der Schritte ein, denen eine Instruktion für eine Ausführung durch das Betriebspedal 92 gegeben wird, das unten beschrieben werden wird.

(Betriebspedal)

Das Betriebspedal 92 schließt ein: ein Pedalglied, das befähigt ist, eine Instruktion für ein Ausführen von bis zu sieben Schritten in Abhängigkeit von einer Betriebsposition basierend auf einer stufenweisen Betätigung abzugeben, und das durch die stufenweise Betätigung durch einen Fuß der Bedienungsperson verdreht wird, und ein Volumen ("volume") zur aufeinander erfolgenden Erzeugung eines Befehlssignals entsprechend einem Drehwinkelausmaß durch einen Verdrehungsvorgang des Pedalgliedes und zur Ausgabe der Befehlssignals an die Betriebssteuermittel 60.

Das Volumen wird in einer solchen Weise gebildet, dass ein Widerstandswert entsprechend dem Ausmaß der stufenweisen Betätigung des Pedalgliedes geändert wird, und die Betriebssteuermittel 60 können schrittweise eine Änderung in einer Betriebsposition erkennen, die einer Änderung in einer Spannung einer Signaleingabe aus dem Volumen entspricht.

Das Pedalglied kann einen nach vorwärts gerichteten Tretvorgang und einen nach rückwärts gerichteten Tretvorgang ausführen. In jedem Falle wird das Schalten jedes Schritts Stufe um Stufe ausgeführt, und die Zahl der Stufen wird nicht mit einem Sprung geschaltet.

Die Betriebssteuermittel 60 führen eine Steuerung für die Nähmaschine 10 aus, um einen Schritt in einer Nähoperation bei jedem Befehlssignal auszuführen, das aufeinander folgend (oder "sequentiell") entsprechend der Betriebsposition durch das Betriebspedal 92 erzeugt wird. In den Betriebssteuermitteln 60 ist eine Mehrzahl von Funktionen, die für eine Nähoperation erforderlich sind, was unten beschrieben werden wird, jedem Schritt zugeordnet. Mit anderen Worten: jedes Mal, wenn das Betriebspedal 92 um eine Stufe durchgetreten wird, wird ein Befehlssignal entsprechend jeder Stufe erzeugt, und die Funktion eines Schrittes entsprechend jeder Eingabestufe wird ausgeführt. Mit anderen Warten: das Betriebspedal 92 funktioniert als Betriebsmittel zum Erzeugen eines Befehlssignals zum Ausgeben eines Befehls zur Ausführung jedes Schrittes durch einen Eingabevorgang.

(Betriebssteuermittel)

Die Betriebssteuermittel 60 schließen ein: eine CPU 61 zum Ausführen verschiedener Steuervorgänge, einen Programmspeicher 62, in dem ein Funktionseinstellprogramm 62a und ein Nähprogramm 62b gespeichert sind, und einen Datenspeicher 63, dem Funktionsklassifizierungsdaten 63a, Pedalfunktionseinstelldaten 63b und Nähdaten 63c eingeschrieben sind.

Die Nähdaten 63c schließen verschiedene Parameter ein (einen Stichabstand, eine Drehgeschwindigkeit des Nähmaschinenmotors 26, eine Einfasslänge, und Anordnungen und Betriebsausmaße einer Nadel, eines beweglichen Messers und eines Eckmessers), um einen Einfassvorgang auszuführen, wobei die verschiedenen Parameter von den Darstellungseingabemitteln 65 her eingegeben werden.

In den Funktionsklassifizierungsdaten 63a werden die verschiedenen Betriebsvorgänge (Funktionen), die von den oben beschriebenen verschiedenen Betätigungsvorrichtungen ausgeführt werden sollen, in Gruppen von Funktionsgruppen in einer Prioritätsreihenfolge einer Ausübung jedes der Betriebsvorgänge gespeichert. Die Betriebsvorgänge schließen ein: Bewegen der Abnäherstreckvorrichtung nach unten (A), Ansaugen mit der Vakuumvorrichtung (B), Bewegen der großen Presservorrichtung nach vorne (Bewegungsvorgang des Hauptnähguts zu einer Einstellposition) (C), Bewegen der rechten großen Presservorrichtung nach unten (D), Bewegen der linken großen Presservorrichtung nach unten (E), Bewegen der Einfassvorrichtung nach unten (und Betätigung der Faltplatte) (F), Bewegen des rechten Klappenpressers nach unten (G), Bewegen des linken Klappenpressers nach unten (H) und Starten der Nähoperation (Betriebsvorgänge des Nähmaschinenmotors und des Messermotors) (I).

Die Funktionsklassifikationsdaten 63a sind nämlich eine Ausführungsreihenfolgeinformation, auf die Bezug genommen wird, wenn jede Funktion einem jeden der Schritten zugeordnet werden soll, denen ein Befehl für eine Ausführung in Abhängigkeit von einer Betriebsposition des Betriebspedals 92 gegeben wird.

2 ist eine konzeptuelle Ansicht mit der Darstellung des Inhalts der Funktionsklassifizierungsdaten 63a. Wie in 2 gezeigt, gehören die Funktionsklassifizierungsdaten 63a zu irgendeiner von ersten bis fünften Funktionsgruppen, welche die jeweiligen Gruppen sein sollen, die in der Weise definiert sind, dass die Funktionen A bis I in der Reihenfolge von erstens bis fünftens ausgeführt werden.

Die Funktionsklassifizierungsdaten 63a zeigen an, dass eine Mehrzahl von Funktionen, die zu derselben Funktionsgruppe gehören, in irgendeiner Ausführungsreihenfolge oder zur selben Zeit ausgeführt werden können, und weiterhin wird die Funktion, die zur letzteren Funktionsgruppe gehört, daran gehindert, früher ausgeführt zu werden, als die Funktion, die zur ersteren Funktionsgruppe gehört.

Weiterhin schließen die Funktionsklassifizierungsdaten 63a eine duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation ein zum Einstellen einer Gültigkeit oder einer Ungültigkeit für eine Zuordnung von Betriebsvorgängen in demselben Schritt in zwei vorderen und hinteren Funktionsgruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge, und eine duplizierte Registrierungültigkeit wird auf eine vorbestimmte Funktionsgruppe (zwischen dritten und vierten Funktionsgruppen in 2) eingestellt. Wie oben beschrieben, wird gewöhnlich die Funktion, die zur letzteren Funktionsgruppe gehört, daran gehindert, früher ausgeführt zu werden, als die Funktionsgruppe, die zur ersteren Funktionsgruppe gehört. In manchen Fällen, in denen die beiden Funktionsgruppen einander benachbart sind, können die Funktion, die zur ersteren Funktionsgruppe gehört, und die Funktion, die zur letzteren Funktionsgruppe gehört, gleichzeitig ausgeführt werden. In diesen Fällen wird eine duplizierte Registriergültigkeit zwischen den vorderen und hinteren Funktionsgruppen eingestellt, (die in 2 nicht dargestellt ist).

In dem Falle, in welchem die beiden Funktionsgruppen einander benachbart sind, wird weiterhin die duplizierte Registrierungültigkeit zwischen den vorderen und hinteren Funktionsgruppen eingestellt, wenn die Funktion, die zur ersteren Funktionsgruppe gehört, und die Funktion, welche zur letzteren Funktionsgruppe gehört, getrennt ausgeführt werden sollen. Infolgedessen wird ein Funktionseinstellvorgang basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a, das unten beschrieben werden wird, derart ausgeführt, dass irgendeine der Funktionen, die zu den vorderen und hinteren Funktionsgruppen gehört, nicht den Schritten zugeordnet wird, die in der gleichen Eingangsstufe des Betriebspedals 92 ausgeführt werden sollen.

Somit entsprechen die Funktionsklassifizierungsdaten 63a der Ausführungsreihenfolgeinformation einschließlich Inhalten, die für eine Ausführungspriorität für verschiedene Betriebsvorgänge indikativ sind, um die Zuordnung und die duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation auszuführen, und der Datenspeicher 63, der die Funktionsklassifizierungsdaten 63a speichert, funktioniert als Ausführungsreihenfolgespeichermittel zum Speichern der Ausführungsreihenfolgeinformation.

Die Pedalfunktionseinstelldaten 63b zeigen die Zuordnung der Funktionen A bis I, welche durch die verschiedenen Betätigungsvorrichtungen ausgeführt werden sollen, zu jedem der Schritte an, welchen ein Befehl zur Ausführung durch die Manipulation des Betriebspedals 92 gegeben wird, und sie werden erzeugt, durch Zuordnung der jeweiligen Funktionen zu den Schritten, denen der Befehl zur Ausübung durch die Manipulation des Betriebspedals 92 durch die Ausführung des Funktionseinstellprogramms 62a gegeben wird.

Auf die Pedalfunktionseinstelldaten 63b wird Bezug genommen, um jede der Funktionen auszuführen, jedes Mal wenn die Manipulationsposition des Betriebspedals 92 bei der Ausführung des Nähprogramms 62b geändert wird.

3 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung eines Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten 63b. In dem in 3 gezeigtem Beispiel sind die Bewegung der Abnäherstreckvorrichtung nach unten (A) und das Ansaugen mit der Vakuumvorrichtung (B) dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl für die Ausführung in einer ersten Stufe des Pedals gegeben wird, Bewegen der großen Presservorrichtung nach vorne (C) und Bewegen der rechten großen Presservorrichtung nach unten (D) sind dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl für die Ausführung in einer zweiten Stufe des Pedals gegeben wird, Bewegen der linken großen Presservorrichtung nach unten (E) ist dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl zur Ausführung in einer dritten Stufe des Pedals gegeben wird, Bewegen der Einfassvorrichtung nach unten (F) ist dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl für die Ausführung in einer vierten Stufe des Pedals gegeben wird, Bewegen des rechten Klappenpressers nach unten (G) ist dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl zur Ausführung in einer fünften Stufe des Pedals gegeben wird, Bewegen des linken Klappenpressers nach unten (H) ist dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl zur Ausführung in einer sechsten Stufe des Pedals gegeben wird, und der Nähstartvorgang (I) ist dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl zur Ausführung in einer siebten Stufe des Pedals gegeben wird.

Das Funktionseinstellprogramm 62a ordnet die Funktionen A bis I in jeweiligen Schritten in Übereinstimmung mit dem Einstelleingabevorgang aus den Darstellungseingabemitteln 91 zu, das ein Einstellmittel sein soll zur Ausführung einer Zuordnung als einer der Schritte der Nähoperation bei jedem Befehlssignal, das durch die Manipulation des Betriebspedals 92 erzeugt wird, und erzeugt weiterhin die Pedalfunktionseinstelldaten 63b in Übereinstimmung mit der Zuordnung.

Die Zuordnung wird in einer Stufe mit einer höheren Priorität für die Ausführung ausgeführt und eine Liste der Funktionsgruppen (Gruppen) für die Funktionen, die jeder der Stufen zugeordnet werden kann, wird aufeinander folgend (sequentiell) durch die Darstellungseingabemittel 91 in der Reihenfolge der Funktionsgruppen dargestellt, und wird ausgeführt, um hiervon eine Auswahl zu akzeptieren. In diesem Falle werden die Funktionsklassifizierungsdaten in Bezug genommen, um zu entscheiden, ob die Funktion zugeordnet werden kann oder nicht. Mehr im Einzelnen: die Darstellungseingabemittel 91 funktionieren auch als Darstellmittel zur aufeinander folgenden Darstellung der Gruppe, die basierend auf der Ausführungsreihenfolgeinformation in der Zuordnung zugeordnet werden kann.

Beispielsweise in dem Fall, in welchem die Einstellung für einen der Schritte ausgeführt wird, werden alle Funktionen für eine Funktionsgruppe dargestellt. So lange wie ein Übergang auf die Einstellung eines nächsten Schrittes nicht eingegeben wird, wird ein Vorgang der kontinuierlichen Darstellung aller der Funktionen für eine Funktionsgruppe als ein Auswahlkandidat ausgeführt.

In dem Falle, in dem der Übergang zum Einstellen des nächsten Schrittes nicht eingegeben ist, selbst wenn alle der Funktionen für eine Funktionsgruppe ausgewählt sind, wird darüber hinaus entschieden, ob die duplizierte Registrierungsungültigkeit für eine nächste Funktionsgruppe eingestellt ist oder nicht. In dem Fall, in dem die Einstellung nicht ausgeführt wird, werden alle Funktionen für eine nächste Funktionsgruppe als der Auswahlkandidat dargestellt.

Andererseits wird in dem Falle, in welchem die duplizierte Registrierungsungültigkeit eingestellt ist, ein Vorgang zur automatischen Ausführung eines Übergangs zum Einstellen eines nächsten Schrittes ausgeführt.

Das Nähprogramm 62b steuert einen Betriebsvorgang zur Veranlassung der jeweiligen Schritte, in denen der Befehl zur Ausführung in Abhängigkeit von einem Befehlssignal gegeben wird, das von dem Betriebspedal eingegeben wird, um aufeinander folgend die Funktionen A bis I auszuführen, während auf die Pedalfunktionseinstelldaten 63b Bezug genommen wird, die von dem Funktionseinstellprogramm 62a erzeugt werden, weiterhin steuert das Nähprogramm 62b die Antriebsvorgänge des Pressermotors, des Nähmaschinenmotors, des Messermotors und des Messer-Auf-Ab-Zylinders, um die Naht, einen geradlinigen Einschnitt und einen Eckeneinschnitt auszubilden, während auf verschiedene Parameter zur Ausführung eines Einfassvorgangs Bezug genommen wird, die in den Nähdaten 63c gespeichert sind.

(Funktionseinstellvorgang basierend auf einem Funktionseinstellprogramm)

4 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung des Funktionseinstellprozesses basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a, 5 ist eine Ansicht, die ein Darstellungsbeispiel eines normalen Schirms M1 zeigt, von dem aus Nähdaten einer Nähmaschine eingegeben werden, und 6 ist ein Darstellbeispiel eines Einstellschirms M2, von dem aus verschiedene Einstellvorgänge der Nähmaschine eingegeben werden. Basierend auf dem Flussdiagramm von 4 erfolgt eine Beschreibung des Funktionseinstellvorganges.

In der Einfassmaschine 10 wird der normale Schirm M1, der in 5 gezeigt ist, auf den Darstellungseingabemitteln 91 in einem normalen Zustand dargestellt. Wenn ein Modusschaltknopf S1 im Schirm M1 gedrückt wird, wird der Einstellschirm M2, der in 6 gezeigt ist, dargestellt. Wenn ein 0Pedaleinstellknopf S2 des Einstellschirms M2 gedrückt wird, wird ein Funktionseinstellschirm M3 dargestellt, so dass der Funktionseinstellvorgang gestartet wird.

Zuallererst führt im Funktionseinstellvorgang die CPU 61 eine Betriebssteuerung der Eingabezahl von Stufen D = 1 im Pedal aus, und zwar zur Ausführung einer augenblicklichen Einstellung, einer Funktionsgruppenzahl N = 1 und Nichtdarstellung aller verschiedenen Funktionen, die als eine Initialisierung für die Darstellungseingabemittel 91 eingestellt werden sollen (Schritt F1).

Die Eingabezahl von Stufen zeigt eine stufenweise Position des Betriebspedals 92 an, entsprechend jedem Schritt in dem Fall, in welchem das Betriebspedal 92 aufeinander folgend das Befehlssignal erzeugt, zum Geben des Befehls für die Ausführung jedes Schrittes, und es kann von einer ersten Stufe bis zu einer siebten Stufe im Ausführungsbeispiel eingestellt werden.

Nachfolgend liest die CPU 61 verschiedene Funktionen, die bis zu einer N-ten eingestellt sind, aus den Klassifizierungsdaten 63a aus und stellt sie weiterhin auf dem Funktionseinstellschirm in einem Zustand dar, in welchem jedes der Funktionsikone nicht registriert wurde (Schritt F2: beispielsweise Funktionsknöpfe A bis C am Funktionseinstellschirm M3 in 7).

Das Funktionsicon hat eine Funktion eines Funktionsknopfes zum Ausführen einer Auswahl und Eingabe und wird in einer hellen Farbe mit einem Rand in einem Nichtregistrierungszustand dargestellt, es wird dargestellt in einer dunklen Farbe (Schattierung) mit dem Rand in einem Registrierungszustand und es wird ohne den Rand in einem Registrierungsbestimmungszustand auf dem Funktionseinstellschirm dargestellt (siehe die Funktionsknöpfe A bis I in 7 bis 21).

Am Funktionseinstellschirm wird ein nächster Pedalstufenzahleinstellknopf (beispielsweise die Bezugsnummer S3 am Funktionseinstellschirm M3 in 7) zum Ausführen eines Überganges der Stufeneingabenummer des Betätigungspedals 92 zu einer nächsten Stufennummer zusammen mit dem Funktionsknopf dargestellt. Am Funktionseinstellschirm wird weiterhin ein Darstellbereich des Funktionsknopfes für jede Eingabestufennummer des Pedals bestimmt und Funktionsknöpfe, die Kandidaten sein sollen, werden auf dem Darstellbereich der Eingabestufenzahl, die eingestellt ist, dargestellt.

Wenn der Funktionseinstellschirm dargestellt ist, wird entschieden, ob eine augenblickliche Funktionsgruppenzahl N gleich oder größer als fünf ist. Dies ist ein Vorgang zum Entscheiden, ob ein Eingabeknopf (siehe einen Eingabeknopf S4 in 19) zum Abschließen der Funktionseinstellung dargestellt ist oder nicht, und zwar in einer Stufe, in welcher eine augenblickliche Funktionsgruppennummer fünf in der Weise erreicht, dass die Funktion des Nähstarts I, die zur letzten fünften Funktionsgruppe gehört, wahlweise von einem Betätigungsobjekt des Betriebspedals 92 ausgelassen werden kann.

Wenn die augenblickliche Funktionsgruppennummer N nicht gleich oder größer als fünf ist (Schritt F3: NEIN), läuft der Prozess weiter zu Schritt F6. Wenn die augenblickliche Funktionsgruppennummer N gleich oder größer als fünf ist (Schritt F3: JA), wird der Eingabeknopf auf dem Funktionseinstellschirm dargestellt (Schritt F4). Weiterhin wird entschieden, ob der Eingabeknopf gedrückt ist oder nicht. Wenn der Eingabeknopf gedrückt ist (Schritt F5: JA), endet der Funktionseinstellprozess. Wenn der Eingabeknopf nicht gedrückt ist (Schritt F5: NEIN), geht der Prozess weiter zum Schritt F6.

Im Schritt F6 entscheidet die CPU 61, ob der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf gedrückt ist oder nicht.

Durch die Entscheidung geht der Prozess weiter zum Schritt F7, wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf nicht gedrückt ist (Schritt F6: NEIN), und der Prozess geht zum Schritt F13 weiter, wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf gedrückt ist (Schritt F6: JA).

Im Schritt F7 entscheidet die CPU 61, ob einer der Funktionsknöpfe, die im Nichtregistrierungszustand dargestellt sind, gedrückt ist oder nicht. Wenn einer der Funktionseinknöpfe nicht gedrückt ist (Schritt F7: NEIN), läuft der Vorgang weiter zum Schritt F9. Wenn einer der Funktionsknöpfe gedrückt ist (Schritt F7: JA), wird die Darstellung des Knopfes in den Registrierungszustand geschaltet (Schritt F8) und der Prozess läuft zum Schritt F9 weiter.

Im Schritt F9 entscheidet die CPU 61, ob alle Funktionen, die auf die augenblickliche N-te Funktionsgruppe eingestellt sind, registriert sind oder nicht. Wenn einer der Funktionen nicht registriert wurde (Schritt F9: NEIN) kehrt der Vorgang zum Schritt F3 zurück.

Wenn alle Funktionen die auf die N-te Funktionsgruppe eingestellt sind, registriert sind (Schritt F9: JA), werden die Funktionsknöpfe für alle die Funktionen, die auf die N-te Funktionsgruppe eingestellt sind, von der Darstellung des Registrierungszustandes zu einem bestimmten Zustand umgeschaltet (Schritt F10), und eine Einstellung bewegt sich weiter zu einer nächsten Funktionsgruppe (N = N + 1), und jede der Funktionen, die eingestellt sind, wird gelesen (Schritt F11).

Zu diesem Zeitpunkt wird in den Funktionsklassifizierungsdaten 63a entschieden, ob eine Duplikatregistrierungsungültigkeit für eine nächste Funktionsgruppe eingestellt ist oder nicht. Wenn die duplizierte Registrierungsungültigkeit nicht eingestellt ist (Schritt F12: NEIN), kehrt der Vorgang zum Schritt S2 zurück. Wenn die duplizierte Registrierungsungültigkeit eingestellt ist (Schritt F12: JA), geht der Vorgang zum Schritt F14 weiter. Durch den Weitergang zum Schritt F14 wird die Stufeneingabezahl des Betätigungspedals 92 automatisch um eins erhöht, ohne den nächsten Pedalstufenzahleinstellknopf nieder zu drücken.

Wenn andererseits entschieden ist, dass der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf im Schritt F6 gedrückt ist, wird ein Umschalten in die Darstellung des bestimmten Zustandes für die registrierte Funktion ausgeführt, wenn irgendeine der Funktionen, die zu der N-ten Funktionsgruppe gehört, registriert ist (Schritt F13). Dann geht der Vorgang weiter zum Schritt F14. Dementsprechend ist es möglich, eine Mehrzahl von Funktionen, die zu derselben Funktionsgruppe gehören, verschiedenen Eingabestufen des Betriebspedals 92 zu zuordnen.

Im Schritt F14 wird der Eingabestufenzahl D des Pedals, welches eingestellt werden soll, Eins zugefügt. Auf dem Funktionseinstellschirm wird dann ein unregistrierter Funktionsknopf in einem Darstellungsbereich in einer nächsten Stufenzahleingabe dargestellt. Hierauf kehrt der Prozess zum Schritt F2 zurück.

Anschließend steuern die Betriebssteuermittel 60 die Betätigungen der jeweiligen Betätigungsvorrichtungen, die Antriebsquellen sein sollen für den großen Presservorschubmechanismus 12, den Einfassmechanismus 20, den Nadelvertikalbewegungsmechanismus 24, den Messermechanismus 30, den Klappenhaltemechanismus 40, die Vakuumvorrichtung 50 und die Abnähersteckvorrichtung 44, in der Weise, dass die Schritte, denen die jeweiligen Betätigungen durch das Bearbeiten des Flussdiagramms, das von der CPU 61 ausgeführt werden soll, zugeordnet sind, der Reihe nach ausgeführt werden, und zwar in Übereinstimmung mit dem Befehlssignals, das von dem Betriebspedal 92 erzeugt wird, und führen somit eine Einfassoperation aus.

Als nächstes zeigen die 7 bis 21 einen Übergang des Funktionseinstellschirmes in dem Fall, in dem die Einstellinhalte der Pedalfunktionseinstelldaten 63b, wie sie in 3 dargestellt sind, eingegeben werden, basierend auf dem Funktionseinstellprozess, der in 4 dargestellt ist. Ein in 7 bis 21 dargestellter Pfeil P bezeichnet einen Knopf, der in einem Übergang zu einem nächsten Schirm zur Erläuterung gedrückt werden soll, und wird in den Darstellungseingabemittel 91 nicht wirklich dargestellt.

Zuallererst werden verschiedene Funktionen, die auf die erste Funktionsgruppe eingestellt sind, von den Funktionsklassifizierungsdaten 63a durch die CPU 61 abgelesen, und die Funktionsknöpfe A, B und C werden im Nichtregistrierungszustand auf einem Darstellbereich einer ersten Stufe des Pedals auf dem Funktionseinstellschirm M3 dargestellt (7: Schritt F2 im Funktionseinstellprozess).

Da ein Bewegen der Abnäherstreckvorrichtung nach unten (A) und ein Saugen mit der Vakuumvorrichtung (B) der ersten Stufe des Pedals zu zuordnen sind, wird der Funktionsknopf A zuerst gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm M4 in 8: der Schritt F8 im Funktionseinstellvorgang), und der Funktionsknopf B wird dann gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm M5 in 9: der Schritt F8 in dem Funktionseinstellvorgang).

Wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm M5 gedrückt wird (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA), wird hierauf die Darstellung der Funktionsknöpfe A und B in den bestimmten Zustand geschaltet (der Schritt F13 im Funktionseinstellprozess) und die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes C zu einem Darstellbereich einer zweiten Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm M6 in 10: die Schritte F14 und F2 im Funktionseinstellvorgang).

Wenn der Funktionsknopf C im Funktionseinstellschirm M6 gedrückt ist, werden anschließend alle Funktionen der ersten Funktionsgruppe registriert (der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des Funktionsknopfes C in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellprozess). Weiterhin werden verschiedene Funktionen, die auf die zweite Funktionsgruppe eingestellt sind, aus den Funktionsklassifizierungsdaten 63a abgelesen, und Funktionsknöpfe D und E der zweiten Funktionsgruppe werden in einem Darstellbereich einer zweiten Stufe des Pedals dargestellt, welche die gleiche ist, wie der Funktionsknopf C für die Bestimmungsdarstellung (ein Funktionseinstellschirm M7 in 11: der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).

Da ein Bewegen der großen Presservorrichtung nach vorne (C) und ein Bewegen der rechten großen Presservorrichtung nach unten (D) der zweiten Stufe des Pedals zu zuordnen sind, wird der Funktionsknopf D gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm M8 in 12: der Schritt F8 in dem Funktionseinstellvorgang), und weiterhin wird der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm M8 gedrückt (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA). Im Ergebnis wird die Darstellung des Funktionsknopfes D in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F13 im Funktionseinstellprozess), und die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes E wird in einen Darstellungsbereich einer dritten Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm M9 in 13: der Schritt F2 im Funktionseinstellprozess).

Wenn der Funktionsknopf E im Funktionseinstellschirm M9 gedrückt ist, werden als nächstes alle Funktionen der zweiten Funktionsgruppe registriert (der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des Funktionsknopfes E in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang). Weiterhin werden verschiedene Funktionen, die auf die dritte Funktionsgruppe eingestellt sind, aus den Funktionsklassifizierungsdaten 63a ausgelesen und ein Funktionsknopf F der dritten Funktionsgruppe wird auf einem Darstellungsbereich in einer dritten Stufe des Pedals dargestellt, die die gleiche ist wie der Funktionsknopf E für die Bestimmungsdarstellung (ein Funktionseinstellschirm M10 in 14: der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).

Da lediglich das Bewegen der linken großen Presservorrichtung nach unten (E) der dritten Stufe des Pedals zuzuordnen ist, wird der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm M10 gedrückt (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA). Im Ergebnis wird die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes F in einen Darstellungsbereich einer vierten Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm M11 in 15: der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).

Wenn der Funktionsknopf F im Funktionseinstellschirm M11 gedrückt ist, werden anschließend alle Funktionen der dritten Funktionsgruppe registriert (der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des Funktionsknopfes F in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang). Weiterhin werden verschiedene Funktionen, die auf die vierte Funktionsgruppe eingestellt sind, aus dem Funktionsklassifizierungsdaten 63a ausgelesen, und weiterhin wird eine Information mit duplizierter Registrierungsverhinderungsgrenzeinstellung wird abgelesen (der Schritt F12 im Funktionseinstellvorgang: JA), und Funktionsknöpfe G und H der vierten Funktionsgruppe werden in einem Darstellungsbereich einer fünften Stufe des Pedals dargestellt, die dem Funktionsknopf F für die Bestimmungsdarstellung am nächsten ist (ein Funktionseinstellschirm M12 in 16: der Schritt F2 über den Schritt F14 im Funktionseinstellvorgang).

Da lediglich ein Bewegen des rechten Klappenpressers nach unten (G) der fünften Stufe des Pedals zugeordnet ist, wird der Funktionsknopf G in einem Funktionseinstellschirm M3 gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten (der Funktionseinstellschirm M13 in 17: der Schritt F8 im Funktionseinstellvorgang).

Wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 im Funktionseinstellschirm M13 gedrückt wird (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA), wird die Darstellung des Funktionsknopfes G in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F13 im Funktionseinstellvorgang), und die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes H wird in einen Darstellbereich einer sechsten Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm M14 in 18: der Schritt F2 über den Schritt F14 im Funktionseinstellvorgang).

Wenn der Funktionsknopf H im Funktionseinstellschirm M14 gedrückt wird, werden hierauf alle Funktionen der vierten Funktionsgruppe registriert (der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des Funktionsknopfes H in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang). Weiterhin werden die verschiedenen Funktionen, die auf die fünfte Funktionsgruppe eingestellt sind, aus den Funktionsklassifizierungsdaten 63a gelesen, und ein Funktionsknopf I der fünften Funktionsgruppe wird auf einem Darstellbereich in einer sechsten Stufe des Pedals dargestellt, welche die gleiche ist wie der Funktionsknopf H für die Bestimmungsdarstellung (ein Funktionseinstellschirm M15 in 19: der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).

Da lediglich ein Bewegen des linken Klappenpressers nach unten (H) der sechsten Stufe des Pedals zugeordnet ist, wird der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm M gedrückt (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang).

Andererseits wird bestimmt, ob die augenblickliche Funktionsgruppennummer fünf erreicht oder nicht. Da die augenblickliche Funktionsgruppennummer fünf erreicht, wird der Eingebeknopf S4 am Funktionseinstellschirm M15 dargestellt (der Schritt F4 im Funktionseinstellvorgang).

Weiterhin wird die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes I in einen Darstellbereich einer siebten Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm F16 in 20).

Da lediglich der Start des Nähvorgangs (I) der siebten Stufe des Pedals zugeordnet ist, wird der Funktionsknopf I im Funktionseinstellschirm M16 gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm M17 in 21: der Schritt F8 im Funktionseinstellvorgang: JA).

Wenn der Funktionsknopf I im Funktionseinstellschirm M17 gedrückt ist, werden hierauf alle Funktionen der fünften Funktionsgruppe registriert (der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des Funktionsknopfes I in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang).

Schließlich wird der Eingebeknopf S4 gedrückt, so dass die Funktionseinstellung abgeschlossen ist.

(Vorteil des Ausführungsbeispiels)

Wie oben beschrieben, werden in der Einfassmaschine 10 verschiedene Vorgänge willkürlich durch den Funktionseinstellschirm der Darstellungseingabemittel 91 bei jeder eingegebenen Stufenzahl des Betriebspedals 92 in Übereinstimmung mit dem Funktionseinstellprogramm 62a zugeordnet. Im Nähungsvorgang wird die Eingabestufe nach Erhalt einer manuellen Eingabe durch das Betriebspedal 92 geschaltet, so das verschiedene Operationen, die den jeweiligen Eingabestufen zugeordnet sind, aufeinander folgend (sequentiell) ausgeführt werden.

Somit werden die jeweiligen Schritte, die einen Übergang in Reihenfolge ausmachen, durch Schalten der Eingabestufenzahl des Betriebspedals umgeschaltet, und die Betriebsvorgänge können für jeden der Schritte wahlweise zugeordnet werden. Deshalb kann die Reihenfolge der verschiedenen Vorgänge, die für die Nähoperation erforderlich sind, beliebig eingestellt werden, und zwar in Übereinstimmung mit Typen einer auszuführenden Nähoperation und in Abhängigkeit eines Bedarfs zur Verbesserung einer Arbeitsfähigkeit eines Nähmaschinenbenutzers. Weiterhin ist es unnötig, eine passende Kombination aus vielen Kombinationen auszuwählen. Daher wird das Einstellen der Reihenfolge der verschiedenen Vorgänge leicht und glatt.

Wenn die verschiedenen Funktionen auf die jeweiligen Eingabestufen des Betriebspedals 92 eingestellt werden, wird ein auswählbarer Vorgang dargestellt, basierend auf den Funktionsklassifizierungsdaten 63a, um die Ausführungsreihenfolgeinformation durch die Darstelleingabemittel 91 zu sein. Infolgedessen ist es möglich zu veranlassen, dass die Reihenfolge der verschiedenen Vorgänge, die den jeweiligen Eingabestufen zuzuordnen sind, passend sind.

In der Einstellarbeit ist eine Entscheidung, ob die Arbeit ordnungsgemäß ausgeführt wird oder nicht, nicht erforderlich. Somit kann die Einstellarbeit leicht und rasch ausgeführt werden.

Zusätzlich ist für die Funktionsklassifizierungsdaten 63a die Reihenfolge der Betriebsvorgänge, die gleichzeitig ausgeführt werden können, auf eine Einheit jeder Funktionsgruppe beschränkt. Deshalb ist es möglich, die Reihenfolge der Ausführung des Vorganges zu veranlassen geeignet zu sein, während eine beliebige Bestimmung der Reihenfolge in der Funktionsgruppe aufrechterhalten bleibt.

Weiterhin schließen die Funktionsklassifizierungsdaten 63a die duplizierte Registrierungsrichtigkeitsinformation ein betreffend die Grenze zwischen den Funktionsgruppen, die Gruppen sein sollen. Wenn daher einige Funktionen, die zu den Funktionsgruppen mit der kontinuierlichen Reihenfolge gehören, daran gehindert werden sollen, derselben Eingangsstufe (Schritt) zugeordnet zu werden, können sie in einem Einstellzustand der Zuordnung daran gehindert werden, und die Reihenfolge der verschiedenen Betriebsvorgänge, die den jeweiligen Eingabestufen zugeordnet ist, kann passender gemacht werden.

(Weiteres)

22 und 23 sind konzeptionelle Ansichten mit der Darstellung eines weiteren Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten 63b.

Wie in 22 gezeigt, ist es in dem Funktionseinstellvorgang basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a möglich, die Reihenfolge verschiedener Funktionen in einem solchen Bereich umzuschalten, dass die Reihenfolge der jeweiligen Funktionsgruppen nicht geändert wird.

Wie im Ausführungsbeispiel ist es für die Funktion, die zur letzten Funktionsgruppe (im Ausführungsbeispiel die "Startvernähung (I)") auch möglich, die Zuordnung zur Stufe des Betriebspedals 92 zu vermeiden.

Mehr im Einzelnen ist der Grund wie folgt: wenn ein Einstellobjekt die letzte Funktionsgruppe (die fünfte Funktionsgruppe) in den Schritten F3 und F5 für den Funktionseinstellprozess basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a erreicht, kann der Eingabeknopf S4 dargestellt werden, um die Einstellarbeit abzuschließen.

Wie für die Funktion, die mithilfe des anderen Nähstartschalters ohne die Eingabe durch das Betriebspedal 92 ausgeführt werden kann, beispielsweise die Funktion des Nähstarts (I), ist es somit möglich, beliebig auszuwählen, ob die Zuordnung zur Eingabestufe des Betriebspedals 92 ausgeführt ist oder nicht, und zwar durch Akzeptieren der Einstelleingabe nach der Darstellung des Eingabeknopfes S4.

Wie in 23 dargestellt, ist es möglich, eine Zuordnung für einige der Funktionen auszuführen (Bewegen der Abnäherstreckvorrichtung nach unten (A) und Ansaugen mit der Vakuumvorrichtung (B)). Beispielsweise sind die Abnäherstreckvorrichtung 54 und die Vakuumvorrichtung 50 wahlweise Vorrichtungen, die später befestigt werden können und auch entfernt werden können, und es besteht ein Bedarf dafür, deren Funktionen nicht in die Zuordnung des Betriebspedals aufzunehmen. In einem solchen Fall werden die Funktionsklassifizierungsdaten 63a, die keine Information betreffend die wahlweise Vorrichtung einschließen, im Voraus vorbereitet und in den Datenspeicher eingegeben, so dass die Anforderung realisiert werden kann. Dementsprechend kann der Datenspeicher 63 ein Datenaufzeichnungsmedium sein, das ausgetauscht werden kann, oder es kann eine Lesevorrichtung eines austauschbaren Datenaufzeichnungsmediums am Datenspeicher vorgesehen werden.

Während die Einfassmaschine im Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beispielhaft angenommen wurde, ist das Einstellen der Zuordnung verschiedener Funktionen auf die jeweiligen Schritte, die durch das Betriebspedal als Betätigungsmittel geschaltet werden, nicht auf die Einfassmaschine beschränkt, sondern kann auf alle Nähmaschinen Anwendung finden, die verschiedene Betriebsvorrichtungen umfassen (einen Betätiger, einen Motor, einen Elektromagneten und einen Luftzylinder), welche aufeinander folgend (sequentiell) betätigt werden sollen.

Obwohl das Betriebspedal 92, welches das Betätigungsmittel sein soll, das Befehlssignal zum Geben des Befehls zur Ausübung jedes der Schritte in Abhängigkeit von der Betriebsposition durch den Niedertretvorgang im Ausführungsbeispiel sequentiell ausgibt, kann es darüber hinaus das Befehlssignal ausgeben, um den Befehl zu geben zum Ausführen jedes der Schritte in Abhängigkeit von der Zahl der Betriebsvorgänge der Betätigungsmittel. Wenn in diesem Falle, ein Betätigungsschalter als Betätigungsmittel vorgesehen ist, wird ein Befehlssignal zur Ausführung eines ersten Schrittes in einem ersten Vorgang des Betriebsschalters ausgegeben, und ein Befehlssignal zum Ausführen des N-te Schrittes wird in einem N-ten Vorgang des Betätigungsmittels ausgegeben, beispielsweise ist es möglich sequentiell ein Befehlssignal zu erzeugen um einen Befehl zum Ausführen jedes der Schritte zu geben, und zwar durch einfaches Vorsehen eines Betriebsschalters mit einem einfachen Aufbau.

Während lediglich die Funktionsgruppen, die zugeordnet werden können basierend auf der Ausführungsreihenfolgeinformation in der Zuordnung der jeweiligen Vorgänge, bei jeder Priorität der Funktionsgruppen im Ausführungsbeispiel aufeinander folgend dargestellt werden, können sowohl die Funktionsgruppen, die zugeordnet werden können, und die weiteren Funktionsgruppen, in der Weise dargestellt werden, dass die Funktionsgruppen, die zugeordnet werden können, von den anderen Funktionsgruppen unterschieden werden können.


Anspruch[de]
Eine Nähmaschine (10) mit einer Mehrzahl von Betätigungsvorrichtungen, welche verschiedene Betriebsvorgänge ausführen, die für einen Nähbetriebsvorgang erforderlich sind, wobei die verschiedenen Betriebsvorgänge in eine Mehrzahl von Schritten unterteilt sind und jeder der Schritte der Reihe nach ausgeführt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine (10) umfasst:

Betriebsmittel (92) zum sequentiellen Erzeugen jedes Befehlssignals, das einen Befehl gibt zur Ausführung der jeweiligen Schritte als Antwort auf einen Eingabebetriebsvorgang;

Einstellmittel (91) zum Zuordnen der verschiedenen Betriebsvorgänge zu jedem der Schritte; und

Betriebssteuermittel (60) zum Steuern eines Betriebsvorganges jeder der Betätigungsvorrichtungen derart, dass die Mehrzahl der Schritte, denen jeder der verschiedenen Betriebsvorgänge zugeordnet ist, der Reihe nach ausgeführt wird in Übereinstimmung mit dem Befehlssignal, das von den Betriebsmitteln (92) sequentiell erzeugt wird.
Die Nähmaschine (10) nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:

Ausführungsreihenfolgespeichermittel (63) zum Speichern einer Ausführungsreihenfolgeinformation (63a), in welche die verschiedenen Betriebsvorgänge in der Reihenfolge ihrer Ausführungspriorität gruppiert sind; und

Anzeigemittel (91) zur sequentiellen Anzeige einer Gruppe, die zugeordnet werden kann, wenn die Einstellmittel (91) die verschiedenen Betriebsvorgänge jedem der Schritte zuordnen,

wobei die Anzeigemittel (91) sequentiell die Gruppe auf der Basis der Ausführungsreihenfolgeinformation (63a) anzeigen.
Die Nähmaschine (10) nach Anspruch 2,

wobei die Ausführungsreihenfolgeninformation (63a) eine duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation einschließt, in welcher eingestellt ist, ob eine Zuordnung zu demselben Schritt gültig oder ungültig ist mit Bezug auf Betriebsvorgänge, die in zwei verschiedene Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gruppiert sind, und

die Einstellmittel (91) die Betriebsvorgänge, die in den zwei verschiedenen Gruppen gruppiert sind, daran hindern, demselben Schritt zugeordnet zu werden, wenn die Zuordnung in der duplizierten Registrierrichtigkeitsinformation als ungültig eingestellt ist.






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