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Dokumentenidentifikation DE112005003192T5 15.11.2007
Titel Eine Brennstoffzellenversorgungseinheit
Anmelder Intel Corp., Santa Clara, Calif., US
Erfinder Wong, Hong W., Portland, Oreg., US;
Nelson, Daryl J., Beaverton, Oreg., US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 112005003192
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KN, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 20.12.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/US2005/046784
WO-Veröffentlichungsnummer 2006071774
WO-Veröffentlichungsdatum 06.07.2006
Date of publication of WO application in German translation 15.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse G06F 1/16(2006.01)A, F, I, 20051220, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 1/26(2006.01)A, L, I, 20051220, B, H, DE   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Computersysteme, insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung die Abfuhr von Wärme, die bei der Versorgung eines Computersystems mit Leistung erzeugt wird.

STAND DER TECHNIK

Tragbare Computersysteme wie Notebook weisen typischerweise ein oder zwei Spannungsversorgungen auf, um ein System immer dann mit Leistung zu versorgen, wenn eine dauerhafte Leistungsquelle nicht verfügbar ist. Gegenwärtig werden Spannungsversorgungen unter Verwendung von Batterien verwirklicht.

Es ist anzunehmen, dass in naher Zukunft die Brennstoffzellenleistungseinheiten dazu in der Lage sein werden, die traditionellen Batterieeinheiten zu ersetzen. Brennstoffzellen erzeugen einen Gleichstrom als ein Nebenprodukt bei dem Aufnehmen von chemischen Stoffen (wie Wasserstoff und Sauerstoff). Nichtsdestoweniger ist es wahrscheinlich, dass bei der Anwendung von Brennstoffzellen als Leistungsquelle eines Notebooks jeder Computeranbieter wie dies bei Batterieeinheiten der Fall ist, eine bestimmte Ausbildung für diese Einheiten für sein besonderes System verwenden wird. Es ist daher unwahrscheinlich, dass von einem Anbieter hergestellte Leistungseinheiten in dem System eines anderen verwendet werden können.

KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung wird beispielhaft und ohne jede Begrenzung in den Figuren der beiliegenden Zeichnungen erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen einander ähnliche Elemente angeben. Dabei zeigt:

1 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Computersystems,

2 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Computersystembaseboard,

3 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Computersystembaseboards,

4 eine Draufsicht auf noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Computersystembaseboards,

5 eine Draufsicht auf noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Computersystembaseboards,

6 Drauf- und Frontansichten eines Ausführungsbeispiels einer Brennstoffkartusche,

7 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards,

8 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards,

9 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards,

10 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards,

11 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards,

12 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards,

13 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Computersystembaseboards.

EINGEHENDE BESCHREIBUNG

Es wird eine universelle Batterieeinheit beschrieben. In der nachfolgenden eingehenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung werden bestimmte Einzelheiten dargelegt, um ein Gesamtverständnis der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Es ergibt sich jedoch für den Fachmann, dass die vorliegende Erfindung ohne diese Einzelheiten verwirklicht werden kann. In anderen Beispielen sind allgemein bekannte Strukturen und Geräte in Form eines Blockdiagramms, nicht also in ihren Einzelheiten, dargestellt, um die Klarheit der vorliegenden Erfindung sicherzustellen.

In der Beschreibung bedeutet die Bezugnahme auf „ein Ausführungsbeispiel" oder „das Ausführungsbeispiel", dass ein bestimmtes Merkmal, eine Struktur, oder ein Merkmal, das in Verbindung mit einem Ausführungsbeispiel beschrieben wird, in wenigstens einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen ist. Das Auftreten des Ausdrucks „in einem Ausführungsbeispiel" an verschiedenen Orten der Beschreibung bezieht sich nicht notwendigerweise immer auf dasselbe Ausführungsbeispiel.

1 ist ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Computersystems 100. Nach dem einen Ausführungsbeispiel ist das Computersystem ein tragbares Computersystem (beispielsweise ein Laptop oder ein Notebook). Das Computersystem 100 weist eine Zentralrecheneinheit (CPU) 102, das mit einem Bus 105 gekoppelt ist, auf. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die CPU 102 ein Prozessor, der Pentium® Familie von Prozessoren, einschließlich der Pentium® II 'Prozessorfamilie, Pentium® III Prozessoren und Pentium® IV Prozessoren, die von Intel Corporation Santa Clara, Kalifornien, erhältlich sind. Alternativ können andere CPUs verwendet werden.

Ein Chipsatz 107 ist weiter mit dem Bus 105 gekoppelt. Der Chipsatz 107 weist einen Speichersteuerhub (MCH) 110 auf. Der MCH 110 kann einen Speichercontroller 112 aufweisen, der mit einem Hauptsystemspeicher 115 gekoppelt ist. Der Hauptsystemspeicher 115 speichert Daten und Abfolgen von Befehlen, die von der CPU 102 oder einer anderen Einrichtung, die in dem System 100 vorgesehen ist, ausgeführt wird. Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Hauptsystemspeicher 115 einen dynamischen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (DRAM), jedoch kann das Hauptspeichersystem 115 unter Verwendung anderer Speicherarten implementiert werden. Andere Einrichtungen können auch mit dem Bus 105 gekoppelt sein, etwa mehrere CPUs und/oder mehrere Systemspeicher.

Der MCH 110 ist mit einem Eingangs-/Ausgangs-Steuerhub (ICH) 140 über eine Hub-Schnittstelle gekoppelt. Der ICH 140 bildet eine Schnittstelle zu Eingangs-/Ausgangs-(I/O) Einheiten innerhalb des Computersystems 100. Weiter weist das Computersystem 100 eine Batterieeinheit 165 und eine Mehrzahl von Spannungsreglern auf, die verwendet werden, um verschiedene Komponenten innerhalb des Computersystems 100 mit Leistung zu versorgen. Das CPU Spannungsreglermodul (VRM) 160 schafft eine Spannung für den CPU 102. VRM 175 liefert eine Spannung sowohl für den MCH 110 und ICH 140 innerhalb des Chipsets 107.

2 zeigt eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Computersystems 100 in einer Baseboard 200 Ausgestaltung für ein tragbares Computersystem. Die Baseboard 200 ist eine Mutterplatine oder eine andere gedruckte Schaltkarte (PCB), die die Grundschaltung und Komponenten in Form integrierter Schaltkreise (IC) eines Computersystems 100, der darauf montiert ist, aufweist. Nach einem Ausführungsbeispiel weist die Baseboard 200 eine Geräteöffnung 250 und eine Leistungseinheit 265 auf.

Die Geräteöffnung 250 ist ein Bereich auf der Baseboard 200, die zum Installieren eines externen I/O Geräts, etwa einer optischen Scheibe, implementiert sein kann. Bei einem Ausführungsbeispiel wird die Geräteöffnung 200 zum Aufnehmen einer Brennstoffzelle 255 verwendet. Wie oben beschrieben, liefern Brennstoffzellen Leistung in Antwort auf die Aufnahme von Chemikalien. Eine Brennstoffzelle 255 stellt daher eine Spannungsversorgung 165 dar, die Leistung für die Komponenten der Baseboard 200 liefert.

Nach einem Ausführungsbeispiel wird die Abwärme der chemischen Reaktion innerhalb der Brennstoffzelle 255 aus der Geräteöffnung 250 über Wärmeröhrchen oder andere leitfähige Materialien zu Bereichen in dem Chassis, das das Kühlsystem des Chassis nutzen kann, abgeführt zu dem Äußeren des Chassis von der Innenseite der Brennstoffzelle 255 hin zu sich erstreckenden Flächen außerhalb des Chassis. In dem letztgenannten Fall können die sich erstreckenden heißen Flächen von dem Verwender abgeschirmt sein, jedoch zu der kühlen Außenluft zur natürlichen Konvektion und zum Abstrahlen der Wärme.

Bei einem Ausführungsbeispiel wird die Spannungsversorgungseinheit 265 zum Speichern einer Brennstoffkartusche 270 verwendet, die chemische Materialien der Brennstoffzelle 255 über eine Düse 272 zuführt. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel nimmt die Versorgungseinheit 265 die Form einer typischen Batterieeinheit an, die in einen beliebigen Typ eines Notebookcomputersystems eingesetzt werden kann unabhängig von dessen Ausbildung. Wie in 2 gezeigt, ist die Spannungsversorgungseinheit 265 an der rückwärtigen und der mittleren Seite der Baseboard 200 angeordnet.

3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baseboard 200. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Spannungsversorgungseinheit 265 weiterhin an der Rückseite der Baseboard 200 angeordnet. Die Spannungsversorgungseinheit 265 ist jedoch auf der Baseboard 200 ganz nach rechts verschoben. Damit die Karusche 200 weiterhin Brennstoff zu der Brennstoffzelle 255 zuführen kann, ist die Kartusche 270 entlang der x-Achse verrückt, so dass die Düse 272 auf der linken Seite der Kartusche 270 ist.

4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baseboard 200. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Spannungsversorgungseinheit 265 an der Vorderseite und der Mitte der Baseboard 200 angeordnet. Bei diesem Beispiel ist die Kartusche entlang der y-Achse verrückt, so dass die Düse 270 Brennstoff von unterhalb der Geräteöffnung 250 zuführen kann.

5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Baseboard 200. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Spannungsversorgungseinheit 265 an der Vorderseite der Baseboard 200 angeordnet und grenzt an die rechte Seite. Die Kartusche 270 ist entlang sowohl der x-Achse als auch Achse verrückt, so dass die Düse 272 die Brennstoffzelle 255 versorgen kann.

6 zeigt Drauf- und Seitenansichten eines Ausführungsbeispiels einer Brennstoffkartusche 270. An diese 272, wie in 6 gezeigt, entlang der Mittellinie der Brennstoffkartusche 270 und des Gehäuses der Einheit 265 angeordnet, so dass bei einer Drehung für die Verwendung in den Ausführungsbeispielen nach den 3 und 4 die Düse noch mit der Aufnahme an der Brennstoffzelle 255 ausgerichtet ist.

Diese Anordnung erlaubt die Verwendung der Kartusche 270, wenn die Einheit 265 in dem Frontabschnitt des Computersystems 100 angeordnet ist. Ein Verriegelungsschlitz 620 ist an der Kartusche 270 angeordnet, um den Ort an der Einheit 265 beizubehalten. Bei einem Ausführungsbeispiel ist (nicht gezeigt) ein Träger figuriert für eines der Ausführungsbeispiele von 3 und 4, um es dem Verwender zu erlauben, die Kartusche 270 bei unterschiedlichen Ausbildungen der Notebooks richtig einzusetzen.

Bei einem Ausführungsbeispiel basiert das Verhältnis der Erstreckungen W, X, Y, Z wie folgt: Z = W/2; X = Z + Y;

Dabei ist W = Breite der Brennstoffkartusche 270, Y = Spalt zwischen dem Computergehäuse zu dem rechten Rand der Spannungsversorgungseinheit 265; und Z = Mitte der Düse 270 weg von dem Rand der Kartusche 272. Tabelle 1 zeigt beispielhaft Erstreckungen, wenn W = 10 cm.

Tabelle 1

7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baseboard 200. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine Brennstoffkartusche 770 mit der Brennstoffzelle 255 über einen Koppler 775 gekoppelt. Weiter ist ein Drehgelenk 750 an der Geräteöffnung 250 vorgesehen, um dem Koppler 775 ein Drehen zu erlauben. Die Kartusche 770 kann bewegt werden, um unabhängig von dem Ort der Spannungsversorgungseinheit 265 weggestaut zu werden. Wenn, beispielsweise, die Spannungsversorgungseinheit 265 an der Rückseite der Baseboard 200 montiert ist, wird die Kartusche 770 über das Gelenk 750 gedreht und der Rückseite angeordnet. Entsprechend ist dann, wenn die Spannungsversorgungseinheit 265 an der Frontseite der Baseboard 200 montiert ist, die Kartusche 770 über das Gelenk 750 gedreht und an der Vorderseite gelagert. Entsprechend einem Ausführungsbeispiel ermöglicht der Koppler 775 weiter ein Installieren der Kartusche 770 links oder rechts der Mittellinie der Kopplers 775, so dass die Kartusche 770 in der Einheit 265 untergebracht werden kann.

8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baseboard 200. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Kartusche in der Spannungsversorgungseinheit 265 untergebracht. Weiter sind zwei Koppler 875 vorgesehen, um die Kartusche 870 mit der Brennstoffzelle 255 zu koppeln. Ein rückwärtiger Koppler 875 koppelt die Kartusche 870 bei Ausführungsbeispielen, bei denen die Einheit 265 an der Rückseite der Baseboard 200 angeordnet ist. Ein Frontkoppler 875 koppelt die Kartusche 870 für Ausführungsbeispiele, bei denen die Einheit 265 an der Vorderseite der Baseboard 200 angeordnet ist. Wenn einer der Koppler 875 nicht in Verwendung ist, wird er in der Geräteöffnung 250 gelagert.

9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baseboard 200. Bei diesem Ausführungsbeispiel bleibt die Kartusche 870 in der Spannungsversorgungseinheit 265 untergebracht. Ein Koppler 975 wird jedoch gedreht, um die Kartusche 870 zu der Brennstoffzelle 255 abhängig von dem Ort zu koppeln. Bei Ausführungsbeispielen, bei denen die Einheit 265 an der Rückseite der Baseboard 200 angeordnet ist, dreht der Koppler 975 nach rechts zum Koppeln der Kartusche 870, die in der Einheit 265 gelagert ist. Bei Ausführungsbeispielen, bei denen die Einheit 265 an der Vorderseite der Baseboard 200 angeordnet ist, dreht der Koppler 275 zu der Vorderseite zum Koppeln der in der Einheit 265 gelagerten Kartusche 870.

Ein Problem bei der Verwendung von Brennstoffzellen zur Erzeugung von Leistung für ein Computersystem besteht darin, dass es eine gewisse Zeit benötigt, bevor die Brennstoffzelle beginnt, Leistung zu erzeugen. Umgekehrt ist es ein anderes Problem, dass dann, wenn die Brennstoffzelle einmal begonnen hat, Leistung zu erzeugen, es die maximale Leistung erzeugt, unabhängig davon, welche Last von den Komponenten des Computersystems benötigt wird.

10 zeigt eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Leistungssteuersystems zum Erzeugen von Leistung für das Computersystem 100 unabhängig von der Last. Das System weist eine Spannungsversorgung 265, eine Baseboard und ein Brennstoffzelle 255 an der Geräteöffnung 250 auf. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind eine Zusatzleistungsquelle 1020 und ein Kontroller 1030 in der Spannungsversorgungseinheit 265 zusätzlich zu der Brennstoffkartusche vorgesehen.

Bei einem Ausführungsbeispiel liefert die Brennstoffzelle 255 Leistung für die Grunderfordernisse (beispielsweise 10 Watt) für das Computersystem 100. Eine Zusatzleistungsquelle 1020 liefert zusätzliche Leistung, die fair das Computersystem erforderlich ist, über die Leistung, die von der Brennstoffzelle hinaus erzeugt wird, hinaus. Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Leistungsquelle 1020 Batteriezellen auf. Bei anderen Ausführungsbeispielen kann die Spannungsversorgung 1020 ein Superkondensator sein.

Der Controller 1030 beobachtet die Anforderungen der Geräte auf der Baseboard und liefert entsprechend Leistung. Wenn die Leistungsanforderungen etwa 10 Watt betragen, liefert der Controller Leistung über die Brennstoffzelle 255. Wenn die Leistungsanforderungen im schlimmsten Fall, beispielsweise 15 Watt betragen, liefert Controller Leistung von der Brennstoffzelle 255 und der Spannungsversorgung 1020.

Bei einem Ausführungsbeispiel werden Signale zwischen der Brennstoffzelle 255, der Baseboard und/oder der Batterieeinheit 265 übertragen. Diese Signale schließen das Vorhandensein der Kartusche, den Eingriff der Brennstoffdüse, das Vorhandensein des Steuerbusses (SMBUS), des thermischen Sensors und einer Überbelastung oder Alarmbedingungen ein.

11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Leistungssteuersystems zur Versorgung eines Computersystems 100 mit Leistung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Leistungssubsystemcontroller 1140 vorgesehen. Bei einem Ausführungsbeispiel schließt der Controller 1140 einen Ladekreis ein, der Gleichspannung von einem Spannungsadapter empfängt.

12 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baseboard eines Computersystems. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind sowohl die Brennstoffzelle als auch die Kartusche in der Spannungsversorgungseinheit 265 installiert. Infolgedessen kann die Geräteöffnung eine zusätzliche Batterieeinheit 1220 aufnehmen, um weitere Energie ähnlich zu den Ausführungsbeispielen, die oben unter Bezugnahme auf die 10 und 11 beschrieben worden sind, aufzunehmen.

Weiter die Baseboard einen Controller 1240 auf, der die Systemeingangsleistung, die Ladeausgangsleistung, die Batterieeinheit 1220 neben anderen Funktionen verwaltet. Bei einem Ausführungsbeispiel sind ein Satz von Signalen zum Unterstützten der Ausbildung vorgesehen. Diese Signale schließen einen Brennstoffzellenthermistor ein, der ein Ausfallindikator für die Brennstoffzelle ist, eine Standby Power zum halten des Controllers 1240 unter Spannung in einem Schlafbetrieb des Systems. Auch kann die Brennstoffzelle eine Leistung benötigen zum Starten des Betriebs in den Ausführungsbeispielen, wenn die Batterieeinheit 1220 nicht einbezogen ist.

Weitere Signale schließen das Vorhandensein der Kartusche ein, was dem System erlaubt zu erkennen, ob eine Kartusche an der Brennstoffzelle anliegt, das Vorhandensein der Brennstoffzelle zum Erkennen, ob eine Brennstoffzelle in der Einheit ist, oder aber ob es sich lediglich um ein Batteriemodul handelt. Überlast, das ein wichtiges Signal ist, das verwendet werden kann, um Systemunterbrechungen zu bewirken, Alarmanzeige für Ereignisse wie ein Brennstoffleck. Weiter ist eine Leistungsanzeige von der Brennstoffzelle vorgesehen.

Es ist zu beachten, dass einige der oben genannten Signale, wie etwa das Thermistorsignal, mit dem Controller auf der Baseboard aus Sicherheitsgründen zu verbinden sind. Der Status dieser Signal kann auch aus den Registern des SMBus Registerraum (nicht gezeigt) ausgelesen werden. Auch das Steuersignal „Fuel Cell On-Off" kann über den SMBus gesteuert werden.

13 zeigt eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Baseboards eines Computersystems. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Spannungsversorgungseinheit 265 eine zusätzliche Spannungsversorgung 1320 auf, die eingeschlossen sein kann zum Befriedigen eines zusätzlichen Spannungsbedarfs für das Computersystem 100, die über die Leistung, die von Brennstoffzellen geliefert wird, hinausgeht.

Zusätzlich weist die Einheit 265 einen Controller 1340 auf, der die Anforderungen der Geräte auf der Baseboard beobachtet und Leistung wie unter Bezug auf die 10 und 11 beschrieben liefert. Es ist zu beachten, dass bei einigen Ausführungsbeispielen die Batterieeinheit 1220 in der Geräteöffnung nicht vorgesehen sein muss.

Obwohl manche Abweichungen und Modifikationen der vorliegenden Erfindung dem Fachmann ohne Zweifel deutlich werden, nachdem er die vorangehende Beschreibung gelesen hat, versteht es sich, dass die bestimmten Ausführungsbeispiele, die gezeigt sind und zum Zwecke der Illustration beschrieben worden sind, in keiner Weise als die Erfindung beschränkend zu verstehen sind. Bezugnahmen auf Einzelheiten verschiedener Ausführungsbeispiele dienen nicht zur Begrenzung des Schutzbereichs der Ansprüche, die selbst nur die Merkmale, die als für die Erfindung wichtig zu betrachten sind, nennen.

ZUSAMMENFASSUNG

Entsprechend einem Ausführungsbeispiel wird ein Computersystem offenbart. Das Computersystem weist eine Baseboard, eine Geräteöffnung einschließlich einer an der Baseboard montierten Brennstoffzelle und eine Leistungseinheit, die mit der Baseboard gekoppelt ist, auf. Die Leistungseinheit weist eine Brennstoffkartusche auf, die Brennstoff zu der Brennstoffzelle liefert.


Anspruch[de]
Ein Computersystem mit:

einer Baseboard,

einer Geräteöffnung, die auf der Baseboard montiert ist, mit einer Brennstoffzelle, und

einem Spannungsteil, das mit der Baseboard gekoppelt ist und das eine

Brennstoffkartusche zum Liefern von Brennstoff an die Brennstoffzelle.
Das Computersystem nach Anspruch 1, wobei die Brennstoffkartusche eine Düse aufweist. Das Computersystem nach Anspruch 2, wobei die Brennstoffkartusche weiter einen Keilschlitz, um es der Brennstoffkartusche zu erlauben, ihren Ort in der Versorgungseinheit beizubehalten. Das Computersystem nach Anspruch 3, wobei die Brennstoffkartusche die Ausrichtung mit der Brennstoffzelle unabhängig davon beibehält, ob die Versorgungseinheit an der Vorderseite der Baseboard oder der Rückseite der Basboard angeordnet ist. Das Computersystem nach Anspruch 1, weiter mit:

einem Drehgelenk, das an der Geräteöffnung montiert ist, und

einem Koppler, der mit dem Drehgelenk und der Brennstoffkartusche gekoppelt ist, um Brennstoff zu der Brennstoffzelle zu liefern.
Das Computersystem nach Anspruch 5, wobei der Koppler dreht, um Brennstoff von der Brennstoffkartusche zu der Brennstoffzelle unabhängig davon, ob die Versorgungseinheit an der Vorderseite der Baseboard oder der Rückseite der Baseboard angeordnet ist. Das Computersystem nach Anspruch 1, weiter mit:

einem ersten, mit der Geräteöffnung gekoppelten Koppler zum Liefern von Brennstoff zu der Brennstoffzelle, wenn die Brennstoffzelle in einem Spannungsteil, das an der Rückseite der Baseboard angeordnet ist, montiert ist, und

einem zweiten, mit der Geräteöffnung gekoppelten Koppler zum Liefern von Brennstoff zu der Brennstoffzelle, wenn die Brennstoffzelle in einem Spannungsteil, das an der Vorderseite der Baseboard angeordnet ist, montiert ist.
Das Computersystem nach Anspruch 1, wobei das Spannungsteil weiter eine zusätzliche Spannungsversorgung zum Liefern zusätzlicher Leistung an das Computersystem aufweist. Das Computersystem nach Anspruch 8, wobei die zusätzliche Spannungsversorgung ein Superkondensator ist. Das Computersystem nach Anspruch 8, wobei die zusätzliche Spannungsversorgung eine Batterie ist. Das Computersystem nach Anspruch 8, wobei Spannungsversorgung weiter einen Controller zum Beobachten der Leistungsanforderung innerhalb des Computersystems und zum Aktivieren der zusätzlichen Spannungsversorgung immer dann, wenn der Leistungsbedarf die von der Brennstoffzelle erzeugte Leistung übersteigt. Das Computersystem nach Anspruch 11, weiter mit einem Leistungssubsystemcontroller, der auf die Baseboard montiert ist. Das Computersystem nach Anspruch 1, wobei das Baseboard eine gedruckte Schaltkarte ist. Ein Computersystem mit:

einem Baseboard,

einem Spannungsteil, das mit dem Baseboard gekoppelt ist, mit

einer Brennstoffzelle und

einer Brennstoffkartusche zum Liefern von Brennstoff an die Brennstoffzelle.
Das Computersystem nach Anspruch 14, weiter mit einer Geräteöffnung, die auf der Baseboard montiert ist, mit einer zusätzlichen Batterieeinheit. Das Computersystem nach Anspruch 15, weiter mit einem Controller, der auf der Baseboard montiert ist und mit der Brennstoffzelle und der zusätzlichen Batterieeinheit gekoppelt ist. Das Computersystem nach Anspruch 14, wobei das Spannungsteil weiter eine zusätzliche Spannungsversorgung aufweist, um zusätzliche Leistung für das Computersystem zu liefern. Das Computersystem nach Anspruch 17, wobei das Spannungsteil weiter einen Controller zum Beobachten des Leistungsbedarfs innerhalb des Computersystems und zum Aktivieren der zusätzlichen Spannungsversorgung immer dann, wenn die Leistungsanforderung die von der Brennstoffzelle erzeugte Leistung übersteigt, aufweist. Das Computersystem nach Anspruch 14, wobei die Baseboard eine gedruckte Schaltkarte ist. Ein Spannungsteil mit:

einer Brennstoffzelle und

eine Kartusche zum Liefern von Brennstoff an die Brennstoffzelle.
Das Spannungsteil von Anspruch 20, weiter mit einer zusätzlichen Leistungsversorgung zum Liefern von zusätzlicher Leistung. Das Spannungsteil von Anspruch 21, weiter mit einer Kontrolle zum Beobachten des Leistungsbedarfs und zum Aktivieren der zusätzlichen Leistungsquelle immer dann, wenn der Leistungsbedarf die Leistung, die von der Brennstoffzelle erzeugt wird, übersteigt. Ein Verfahren mit:

Montieren einer Brennstoffzelle innerhalb einer Geräteöffnung eines Computersystems und

Montieren einer Brennstoffkartusche innerhalb eines Spannungsteils zum Liefern von Brennstoff zu der Brennstoffzelle.
Das Verfahren nach Anspruch 23 mit:

Montieren eines Drehgelenks an der Geräteöffnung und

Koppeln eines Kopplers an das Drehgelenk und die Brennstoffkartusche zum Liefern von Brennstoff zu der Brennstoffzelle.
Das Verfahren nach Anspruch 24, weiter mit Drehen des Kopplers an der Rückseite einer Baseboard angeordneten Leistungsteil. (??) Das Verfahren nach Anspruch 24 weiter mit Drehen des Kopplers an das Spannungsteil, das an der Vorderseite der Baseboard angeordnet ist. Das Verfahren nach Anspruch 25, wobei die Baseboard eine gedruckte Schaltkarte ist.






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