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Dokumentenidentifikation DE202006008573U1 15.11.2007
Titel Spannschiene mit Kanaleinrichtung in Druckkörper
Anmelder Joh. Winklhofer & Söhne GmbH & Co. KG, 81369 München, DE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202006008573
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.11.2007
Registration date 11.10.2007
Application date from patent application 30.05.2006
IPC-Hauptklasse F16H 7/08(2006.01)A, F, I, 20060530, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F01L 1/02(2006.01)A, L, I, 20060530, B, H, DE   F02B 67/06(2006.01)A, L, I, 20060530, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannschiene für einen Kettentrieb, insbesondere Steuerkettentrieb eines Verbrennungsmotors, mit einem Basiskörper und einem mit dem Basiskörper verbundenen Druckkörper, welcher einen Aufdrückbereich zum Aufdrücken eines Kettenspanners bereitstellt. Ferner betrifft die Erfindung eine Spannvorrichtung für ein Endlostreibelement, insbesondere Steuerkette eines Verbrennungsmotors, mit einer an das Endlostreibelement andrückbaren Spannschiene, die einen Basiskörper und einen mit dem Basiskörper verbindbaren, einen Aufdrückbereich bereitstellenden Druckkörper aufweist, und mit einem Kettenspanner, welcher auf den Aufdrückbereich des Druckkörpers aufdrückt.

Spannschienen für Kettentriebe werden vor allem in Kraftfahrzeugmotoren verwendet, bei denen die Nockenwelle über eine Steuerkette angetrieben wird. Um die Kette unter einer definierten Spannung zu halten und um Toleranzen, insbesondere auch ein auftretendes Nachlängen der Kette bei längerem Gebrauch auszugleichen, wird die Kette über eine Spannschiene gespannt, die zumeist durch Federkraft oder hydraulisch angedrückt wird.

Im Allgemeinen werden entsprechende Spannschienen hierbei aus einem Basiskörper mit einem darauf angebrachten Gleitbelag bzw. Gleitbelagkörper gebildet. Die Spannschiene ist an einem Ende schwenkbar angebracht und wird mit ihrem Gleitbelag gegen die Kette gedrückt. In diesem Zusammenhang weist der Basiskörper im Allgemeinen einen Aufdrückbereich zum Aufdrücken eines Kettenspanners auf, welcher zum Beispiel an der dem Gleitbelag abgewandten Seite des Basiskörpers angeordnet sein kann. Der Kettenspanner wird häufig beim Einsatz in einem Verbrennungsmotor an die Motorölversorgung angeschlossen, so dass bei erhöhter Drehzahl auch eine erhöhte Kettenspannung erzeugbar ist.

Aus der DE 20 2004 01 39 21.9 ist es bekannt, den Aufdrückbereich als separates Druckstück auszugestalten, welche mittels einer Steckrastverbindung mit dem Basiskörper verbindbar ist. Hierdurch kann das Druckstück zum Beispiel nachträglich bei Verschleiß einfach ausgetauscht werden, ohne dass die ganze Spannschiene ersetzt werden muss. Des Weiteren ist es möglich, eine entsprechende Spannschiene insbesondere in beengten Einbauverhältnissen einzusetzen.

Die bekannten Spannschienen haben sich in der Praxis bewährt, es bestehen jedoch weiterhin Bestrebungen, die Spannschienen zu verbessern, und insbesondere die Wirkung der Spannschiene im Einsatz zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird für eine Spannschiene für einen Kettentrieb, insbesondere Steuerkettentrieb eines Verbrennungsmotors, mit einem Basiskörper und mit einem mit dem Basiskörper verbundenen Druckkörper, welcher einen Aufdrückbereich zum Aufdrücken eines Kettenspanners bereitstellt, dadurch gelöst, dass eine im Einsatz dem Kettenspanner zugewandte Aufdrückfläche des Druckkörpers mit einer Kanaleinrichtung ausgebildet ist.

Die Ausbildung einer Kanaleinrichtung in der Aufdrückfläche des Druckkörpers hat mehrere Vorteile. Zum einen stellt die Kanaleinrichtung eine Entlüftung zur Verfügung, welche im Einsatz mit der Entlüftungsbohrung des Kettenspanners zusammenwirken kann, um so eine sichere Entlüftung gewährleistet. Gleichzeit wird eine akustische Entkoppelung des Spann- und Dämpfungssystems erzielt, weil der Kolben und die Aufdruckfläche aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Da der Druckkörper als ein von der Spannschiene trennbares Element hergestellt wird, kann dieser bei Verschleiß einfach ausgetauscht werden, gleichzeitig ist es möglich, verschiedene Druckkörper bereitzustellen, welche mit unterschiedlich ausge-stalteten Kanaleinrichtungen versehen sind, um so je nach Anwendungszweck einen entsprechenden Druckkörper auszuwählen.

Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass sich die Kanaleinrichtung als Nut der Länge nach über die ganze Aufdrückfläche erstreckt. In der Praxis hat sich die Ausbildung einer Nut als besonders einfache Ausführungsform erwiesen, die unter Einsatz bekannter Maschinen gefertigt werden kann, so dass die Herstellungskosten des Druckkörpers gering gehalten werden können. Durch die Ausbildung der Nut über die ganze Aufdrückfläche wird sichergestellt, dass insbesondere im Hinblick auf die Entlüftungsfunktion eine kontinuierliche, ungehinderte Entlüftung gegeben ist.

Vorteilhafterweise kann die Nut entlang einer Mittellinie der Aufdrückfläche ausgebildet sein. Diese Ausführungsform sorgt dafür, dass die Ausbildung der Nut die Festigkeit des Druckkörpers nicht nachteilig beeinflusst, gleichzeitig erleichtert es die Ausrichtung der Entlüftungsöffnung des Kettenspanners relativ zu der Nut.

Weiterhin kann die Aufdruckfläche konkav ausgebildet sein. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Aufdruckfläche konvex ausgebildet sein. Ein entsprechend ausgebildeter Druckkörper eignet sich für verschiedenste Einsatzgebiete, d.h. sowohl in einem beengten Einsatz als auch bei Einsätzen mit mehr Platz. Je nach der gewünschten Anwendung kann hier eine konkave oder eine konvexe Andrückfläche ausgewählt werden, abhängig davon, wie groß die Kontaktfläche zwischen dem Druckkörper und dem Kettenspanner sein soll. Gemäß anderer bevorzugter Ausführungsformen kann die Aufdruckfläche auch quadratisch, rund, rechteckig und eben ausgebildet sein.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Druckkörper mit dem Basiskörper verrasten. Eine Rastverbindung stellt eine sehr einfache Verbindungsmöglichkeit zwischen dem Basiskörper und dem Druckkörper bereit, wobei eine entsprechende Rastverbindung lösbar oder unlösbar ausgestaltet werden Kann. Je nach Ausgestaltung der Rastverbindung kann hier eine Montage ohne Werkzeuge erfolgen, so dass die Herstellungskosten gering sind.

Vorteilhafterweise kann der Druckkörper an der der Aufdruckfläche gegenüberliegenden Seite mit wenigstens einem Rastelement versehen sein. Die Ausbildung eines entsprechenden Rastelementes an der der Aufdruckfläche gegenüberliegenden Seite hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da hierdurch eine besonders einfache Verbindung des Druckkörpers mit dem Basiskörper erzielt wird, indem die Verrastung im Inneren der Spannschiene oder außerhalb der Spannschiene bewirkt werden kann.

Vorteilhafterweise kann das Rastelement ein Stegelement und eine von diesem abgewinkelte Rastnase umfassen, welche sich nach außen erstreckt. Hierdurch wird eine Verrastung im Inneren des Basiskörpers bewirkt, wobei sich die Rastnasen in dazu ausgebildete Eingriffsöffnungen im Inneren der Spannschiene eingreifen. Dabei können die Eingriffsöffnungen als Durchgriffsöffnung ausgebildet sein, um hierdurch ein Lösen des Rastelementes zu gewährleisten. Wenn das Stegelement und die Rastnase im Inneren des Basiskörpers angeordnet ist, wird hierdurch ein Schutz für die Stegelemente bereitgestellt, wodurch sich die Haltbarkeit der Verbindung erhöht.

Obwohl der Druckkörper und der Basiskörper aus dem gleichen Material gefertigt sein können, ist bevorzugt, dass der Druckkörper aus einem anderen Material gefertigt ist. Hierdurch ist es möglich, die verschiedenen Materialien für den Druckkörper wie auch für den Basiskörper aufgrund der speziellen gewünschten Eigenschaften unabhängig voneinander auszuwählen. Auf diese Weise kann die Festigkeit der Spannschiene weiter erhöht werden.

Vorteilhafterweise kann auch der Druckkörper aus einem Material gefertigt sein, gewählt aus der Gruppe der verschleißfesten Werkstoffe, dämpfenden Werkstoffe und Werkstoffe mit niedrigen Reibungskoeffizienten, sowie Kombinationen dieser. In der Praxis haben sich diese Werkstoffe als besonders geeignet erwiesen.

Vorteilhafterweise kann auch der Druckkörper aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein, d.h. der Bereich des Stegelementes und der Rastnase sowie ein Teil des Aufdruckbereiches kann aus einem anderen Material bestehen als die Aufdrückfläche. Gleichermaßen kann das Stegelement nebst Rastnase aus einem anderen Material gefertigt sein als der Druckkörper selbst. Auch hierdurch wird es möglich, spezielle Eigenschaften insbesondere im Bereich der Aufdrückfläche zu erzielen und hierbei können unter anderem Materialien eingesetzt werden, deren Kosten den Einsatz für den gesamten Druckkörper ausschließen.

Die Aufgabe der Erfindung wird ferner durch eine Spannvorrichtung für ein Endlostreibelement, insbesondere Steuerkette eines Verbrennungsmotors, mit einer an das Endlostreibelement andrückbaren Spannschiene, die einen Basiskörper und einen mit dem Basiskörper verbindbaren, einen Aufdrückbereich bereitstellenden Druckkörper aufweist, und mit einem Kettenspanner, welcher auf den Aufdrückbereich des Druckkörpers aufdrückt, dadurch gelöst, dass eine Aufdrückfläche des Druckkörpers mit Kanaleinrichtungen ausgebildet ist, welche im Einsatz eine Entlüftungsöffnung des Kettenspanners zugeordnet ist. Da die Entlüftungsöffnung des Kettenspanners im Einsatz unmittelbar auf der Kanaleinrichtung angeordnet ist, kann hier eine kontinuierliche problemlose Entlüftung sichergestellt werden. Die Ausbildung der Kanaleinrichtung stellt hierbei eine einfache und kostengünstige Maßnahme bereit. Der Ausdruck „zugeordnet" bedeutet, dass die Entlüftungsöffnung des Kettenspanners im Bereich der Kanaleinrichtung angeordnet ist, bzw. so auf der Kanaleinrichtung aufliegt, dass die Entlüftungsöffnung direkten Zugang zur Kanaleinrichtung hat und der Kettenspanner selbst auf die Aufdrückfläche rechts und links neben der Kanaleinrichtung aufdrückt.

Vorteilhafterweise kann die Spannschiene hier wie oben beschrieben ausgebildet sein.

Weiterhin kann die Breite der Kanaleinrichtung im Wesentlichen dem Durchmesser der Entlüftungsöffnung des Kettenspanners entsprechen. Auch hierdurch wird eine ungehinderte Entlüftung gewährleistet, ohne dass die Aufdrückkraft des Kettenspanners reduziert wird.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Kettenspanner einen Spannkolben, in welchem die Entlüftungsöffnung stirnseitig angeordnet ist. Entsprechende Kettenspanner haben sich in der Praxis bereits bewährt und werden vielfältig eingesetzt.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Druckkörpers, und

2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Druckkörpers gemäß einer weiteren Ausführungsform

3 einen Schritt entlang der Linie A-A aus 1 und

4 eine Übersichtsskizze, welche die erfindungsgemäße Spannschiene im Einsatz zeigt.

Der in den 1 bis 3 dargestellte Druckkörper 1 umfasst einen Aufdrückbereich 2 sowie einen Verbindungs- bzw. Rastbereich 3, die miteinander verbunden sind. Der Aufdrückbereich 2 weist hierbei die Aufdrückfläche 4 auf, auf welche im Einsatz der Kettenspanner aufdrückt. An der der Aufdrückfläche 4 gegenüberliegenden Seite des Aufdrückbereichs 2 ist der Verbindungs- bzw. Rastbereich 3 ausgebildet.

Im Bereich der Aufdrückfläche 4 ist eine Nut 5 ausgebildet, welche die Aufdrückfläche 4 in zwei Teilelemente unterteilt. Die Nut 5 erstreckt sich hierbei über die ganze Länge der Aufdrückfläche 4, d.h. von einer Seite bis zu der gegenüberliegenden Seite und mündet jeweils in den sich gegenüberliegenden Seitenflächen 7 des Druckkörpers 2. Die Seitenflächen 7 entsprechen hierbei den an den kürzeren Seiten der Aufdrückfläche 4 angeordneten in etwa senkrechten Seitenfläche. Ferner ist die Nut gerade ausgebildet und verläuft in etwa in einer Linie zur Mittellinie der Aufdrückfläche 4, so dass die Aufdrückfläche 4 in zwei in etwa gleich große Teilflächen unterteilt wird. Jede dieser Teilflächen bildet ein Entkopplungselement 6, 6', durch welche eine akustische Entkopplung erzielt wird.

Vorzugsweise wird die Nut mit einer Breite ausgebildet, welche geringer als die Hälfte der Breite eines Teilelementes der Aufdrückfläche 4 ist, vorzugsweise in etwa 40% dieser Breite beträgt. Die Tiefe der Nut entspricht in etwa einem Drittel der Höhe des Aufdrückbereichs, gemessen an den Seitenflächen 7 des Aufdrückbereichs, in welchen die Nut 5 mündet.

Wie aus den 1 und 2 deutlich wird, weist die Aufdrückfläche 4 in der Aufsicht einen in etwa rechteckigen Umriss auf, wobei die Aufdrückfläche selbst jedoch gewölbt ausgebildet ist, entweder wie in 1 dargestellt konkav oder wie in 2 dargestellt ist konvex. Die Wölbung ist hierbei in der gleichen Richtung wie die Nut ausgeführt, d.h. in Richtung der längeren Seite der Aufdrückfläche 4. Die Nut erstreckt sich über die gesamte Aufdrückfläche mit der gleichen Tiefe und der gleichen Breite.

An der der Aufdrückfläche 4 gegenüberliegenden Seite ist, wie bereits ausgeführt, ein Befestigungselement 3 ausgebildet. Dieses Befestigungselement ist in Form von Rastelementen ausgebildet, wobei in 1 und 2 jeweils nur ein Rastelement dargestellt ist. Ein gegengleich ausgebildetes Rastelement ist an der gegenüberliegenden Seite des Aufdrückbereichs angeordnet. Jedes Rastelement umfasst hierbei einen Steg 8, welcher sich in etwa senkrecht von dem Aufdrückbereich nach unten erstreckt. Hierbei ist der Steg 8 nicht unmittelbar an der Kante des Aufdrückbereichs sondern um einen vorbestimmten Abstand zu den jeweiligen Seitenflächen des Aufdrückbereiches beabstandet angeordnet.

3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A aus 1 des erfindungsgemäßen Druckkörpers mit Rastelementen gezeigt, wobei insbesondere die Anordnung der Rastelemente dargestellt sind.

Der Abstand der Stege 8 von den Seitenflächen 9 entspricht hierbei in etwa der Breite der jeweiligen Basiskörperstege, in welche der Druckkörper 1 eingesetzt wird. Jedes Stegelement 8 umfasst eine von dem Stegelement abgewinkelte Rastnase 10, welche sich von dem Stegelement 8 nach außen, d.h. in Richtung der längeren Seitenflächen 9 erstreckt. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Rastnasen 10 als Winkelelemente ausgebildet, welche sich zu dem Aufdrückbereich 2 hin erstrecken und an ihrer Spitze verjüngt ausgebildet sind.

Gemäß einer anderen Ausführungsform kann auch ein einzelnes Stegelement 8 in der Mitte des Aufdrückbereichs ausgebildet sein, wobei sich dann beidseitig von dem Stegelement aus Rastnasen nach außen erstrecken.

Bei der Montage wird der Druckkörper solchermaßen mit dem Basiskörper verbunden, dass die Stege sich in das Innere des Basiskörpers erstrecken und die Rastnasen von entsprechend ausgebildeten Aufnahmeöffnungen aufgenommen werden.

Es ist jedoch auch möglich, die Rastelemente solchermaßen auszubilden, dass sie den Basiskörper von außen umgreifen.

In 4 zeigt die erfindungsgemäße Spannschiene umfassend den Basiskörper 11 sowie den mit diesem verbundenen Druckkörper 1 im Einsatz. Der Druckkörper entspricht hierbei dem in 2 dargestellten Druckkörper 1.

Die Spannschiene wird hierbei mittels eines Kettenspanners 12 gegen eine Kette, insbesondere Steuerkette 13 gedrückt. Der Kettenspanner drückt hierbei gegen die Auflagefläche 4 des Druckkörpers und ist solchermaßen auf der Auflagefläche angeordnet, dass eine stirnseitig in dem Kolben des Kettenspanners ausgebildete Entlüftungsöffnung im Bereich der Nut 5 des Druckkörpers angeordnet ist.


Anspruch[de]
Spannschiene für einen Kettentrieb, insbesondere Steuerkettentrieb eines Verbrennungsmotors, mit einem Basiskörper und einem mit dem Basiskörper verbindbaren Druckkörper (1), welcher einen Aufdrückbereich (2) zum Aufdrücken eines Kettenspanners bereitstellt, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Einsatz dem Kettenspanner zugewandte und mit diesem in Berührung kommende Aufdrückfläche (4) des Druckkörpers (1) mit einer als Nut (5) ausgebildeten und eine Entlüftung bereitstellenden Kanaleinrichtung versehen ist. Spannschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kanaleinrichtung als Nut (5) der Länge nach über die ganze Aufdrückfläche (4) erstreckt. Spannschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) entlang einer Mittellinie der Aufdrückfläche (4) ausgebildet ist. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufdrückfläche konkav ausgebildet ist. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufdrückfläche (4) konvex ausgebildet ist. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkörper (1) mit dem Basiskörper verrastet. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkörper (1) an der der Aufdrückfläche (4) gegenüberliegenden Seite mit wenigstens einem Rastelement (3) versehen ist. Spannschiene nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (3) ein Stegelement (8) und wenigstens eine von diesem abgewinkelte Rastnase (10) umfasst, welche sich nach außen erstreckt. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkörper (1) aus einem anderen Material als der Träger gefertigt ist. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkörper (1) aus einem Material gefertigt ist, gewählt aus der Gruppe der verschleißfesten Werkstoffe, dämpfenden Werkstoffe und Werkstoffe mit niedrigem Reibungskoeffizienten sowie Kombinationen dieser. Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückfläche (4) aus einem anderen Material als der Aufdrückbereich (2) besteht. Spannvorrichtung für ein Endlostreibelement, insbesondere Steuerkette eines Verbrennungsmotors, mit einer an das Endlostreibelement andrückbaren Spannschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und mit einem Kettenspanner, welcher auf den Aufdrückbereich (2) des Druckkörpers (1) aufdrückt, wobei im Einsatz eine Entlüftungsöffnung des Kettenspanners auf der Kanaleinrichtung angeordnet sind. Spannvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Kanaleinrichtung im Wesentlichen dem Durchmesser der Entlüftungsöffnung des Kettenspanners entspricht. Spannvorrichtung nach Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenspanner einen Spannkolben umfasst, dessen stirnseitiges Ende die Entlüftungsöffnung aufweist.






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