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Dokumentenidentifikation DE202007011136U1 15.11.2007
Titel Rückendeckelement für einen von hinten beleuchteten Spiegel
Anmelder PM Euro Trading GmbH, 36100 Petersberg, DE
Vertreter Wenzel & Kalkoff, 22143 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202007011136
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.11.2007
Registration date 11.10.2007
Application date from patent application 07.08.2007
IPC-Hauptklasse A47G 1/02(2006.01)A, F, I, 20070807, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Rückendeckelelement für einen von hinten beleuchteten Spiegel, umfassend eine Rückwand, wobei im Bereich der Rückwand auf der dem Spiegel zugewandten Seite Aufnahmen für Leuchtmodule oder dergleichen vorgesehen sind.

Von hinten beleuchtete Spiegel finden, neben der praktischen Funktion einer direkten Beleuchtung beispielsweise einer vor dem Spiegel stehenden Person, insbesondere zu dekorativen Zwecken vermehrt Einsatz. Teilbereiche der Spiegel sind nicht oder nicht vollständig reflektierend aufgebildet, so dass Licht von rückseitig angebrachten Leuchtmitteln Teilbereiche des Spiegels passieren und auf das zu beleuchtende Objekt fallen kann.

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 88 02 087 ist ein von einem Rahmen gehaltener beleuchteter Spiegel bekannt, der beschichtungsfreie und dadurch teilweise oder vollständig lichtdurchlässige Teilbereiche aufweist, so dass Licht ausgehend von zwischen Rahmen und Spiegelglasrückseite angeordneten Leuchtmitteln den Spiegel in den entsprechenden lichtdurchlässigen Bereichen durchstrahlt. Die Positionierung und Befestigung der Leuchtmittel erfolgt mittels einer hinter der Spiegelrückseite angeordneten Deckplatte, die korrespondierend zu den beschichtungsfreien Teilbereichen Durchstecköffnungen aufweist, in welche die Leuchtmittel eingesetzt werden. Der elektrische Anschluss der Leuchtmittel erfolgt auf der dem Spiegel abgewandten Seite der Deckplatte, so dass die Deckplatte als vormontierte und verdrahtete Einheit abschließend rückseitig auf den Spiegel aufgelegt und über den Rahmen an diesem befestigt werden kann.

Die plan auf der Spiegelrückseite aufliegende Deckplatte weist korrespondierend zu den lichtdurchlässigen Bereichen des Spiegels Ausnehmungen auf, so dass Leuchtmittel von der dem Spiegel abgewandten Seite der Deckplatte eingebracht werden können und somit die lichtdurchlässigen Bereiche des Spiegels beleuchtbar sind. Nachteilig ist, dass die Deckplatten individuell auf die lichtdurchlässigen Bereiche des jeweiligen Spiegels abzustimmen sind. Für jeden Spiegeltyp bzw. für jede Anordnung von lichtdurchlässigen Bereichen eines Spiegels wird also eine eigene, exakt auf die Geometrie der lichtdurchlässigen Bereiche abgestimmte, Deckplatte benötigt. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, dass aufgrund der plan aufliegenden Deckplatte die erforderliche Verdrahtung der Leuchtmittel auf der Rückseite der Deckplatte erfolgt. Die Verdrahtung liegt also auf der Rückseite der Deckplatte offen, so dass die Verdrahtung weder vor mechanischen Einwirkungen von außen geschützt, noch ein Schutz vor ungewollter Berührung der elektrischen Komponenten gegeben ist.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Rückendeckelelement für einen von hinten beleuchteten Spiegel zu schaffen, das universell für eine Mehrzahl von Spiegeln mit unterschiedlichen Geometrien der lichtdurchlässigen Bereiche verwendet werden kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das eingangs beschriebene Rückendeckelelement dadurch gelöst, dass die Aufnahmen als Positionierungs- und/oder Aufnahmeelemente zur variablen Positionierung von Leuchtmodulen ausgebildet und eingerichtet sind. Damit ist es möglich, in ein und demselben Rückendeckelmodul Leuchtmodule auf vielfältige Art und Weise anzuordnen und an die Geometrie der lichtdurchlässigen Bereiche unterschiedlicher Spiegel anzupassen. Die Mehrzahl zuvor benötigter Deckplatten wird nun durch ein einziges universell verwendbares Rückendeckelelement abgelöst. Die Möglichkeit der variablen Anordnung von Leuchtmodulen schafft darüber hinaus die Grundlage für eine wirtschaftliche Fertigung von beleuchteten Spiegeln nach kundenspezifischen Vorgaben. Die Leuchtmodule können entsprechend der Wünsche des Kunden an der Rückwand des Rückendeckelelements angeordnet werden, ohne dass konstruktive Änderung am Rückendeckelelement selbst erforderlich sind.

Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Seitewand vollständig umlaufend und einstückig mit der Rückwand unter Bildung einer Abdeckhaube ausgebildet ist. Dies bietet zum einen den Vorteil, dass neben den eigentlichen Leuchtmodulen alle zum Betrieb erforderlichen elektrischen Komponenten im zwischen Spiegelrückseite und Rückwand des Rückendeckelelements gebildeten Raum Platz finden, so dass die elektrischen Komponenten gegen Einwirkungen von außen, beispielsweise versehentliche Berührung der elektrischen Komponenten oder Verschmutzung der Leuchtmodule und Spiegelrückseite durch eindringenden Staub, geschützt sind. Zum anderen wird ein unerwünschter Lichtaustritt im Bereich der Spiegelrückseite unterbunden. Aufgrund der einstückigen Ausführung von Seitenteilen und Rückwand reduziert sich der Montageaufwand auf die Befestigung des Spiegels am Rückendeckelelement.

Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Positionierungselemente zur Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule in Form von Stegen ausgebildet sind. Die erfindungsgemäßen Positionierungselemente gewährleisten eine freie Verschiebbarkeit der Leuchtmodule entlang der Positionierungselemente, wobei die Leuchtmodule zugleich definiert geführt und ausgerichtet werden, so dass die Leuchtmodule auf der Rückwand des Rückendeckelements beliebig entlang der Positionierungselemente angeordnet werden können.

In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Positionierungselemente in mindestens einem Bereich der Rückwand gitterstrukturförmig angeordnet. Im Bereich der Gitterstruktur können die Leuchtmodule innerhalb einer zur Rückwand parallelen Ebene, entsprechend der durch die Lage der Positionierungselemente der Gitterstruktur vorgegebenen Raumrichtungen, frei positioniert werden. Die Positionen der Leuchtmodule lassen sich auf diese Weise an eine Vielzahl von Anordnungen der von hinten zu beleuchtenden lichtdurchlässigen Teilbereiche verschiedener Spiegel unter Verwendung ein und desselben Rückendeckelelements anpassen.

Vorteilhafterweise sind mindestens in einem weiteren Bereich der Rückwand Positionierungselemente mit einer den aufzunehmenden Leuchtmitteln korrespondierenden Geometrie angeordnet. Die Positionierungselemente in dem mindestens einen weiteren Bereich dienen der Führung und Aufnahme von Leuchtmittel mit festgelegten und speziell ausgeprägten Geometrien. Die Anordnung der Positionierungselemente ist dementsprechend zur Führung und Aufnahme korrespondierend zur Geometrie der Leuchtmodule ausgebildet, so dass die Anordnung der Positionierungselemente exakt auf die jeweiligen Leuchtmodule abgestimmt ist.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Aufnahmeelemente zur Befestigung der Leuchtmodule und/oder Leuchtmittelvorschalteinrichtungen an freiwählbaren Positionen an der Rückwand ausgebildet. Die Aufnahmeelemente dienen zur alleinigen oder unterstützenden Befestigung der Leuchtmodule und/oder Leuchtmittelvorschalteinrichtungen an der Rückwand des Rückendeckelements. Vorteilhafterweise werden die Leuchtmittelvorschalteinrichtungen allein über die Aufnahmeelemente an der Rückwand befestigt, während die Befestigung der Leuchtmodule auch in Kombination über die Aufnahme- und Positionierungselemente erfolgt Weitere bevorzugte oder zweckmäßige Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Besonders bevorzugte Ausführungsformen werden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt

1 eine schematische Ansicht der dem Spiegel zugewandten Seite eines beispielhaften Rückendeckelements, sowie

2 eine schematische Ansicht der dem Spiegel abgewandten Seite der Rückwand des beispielhaften Rückendeckelelements.

1 zeigt eine schematische Ansicht der dem Spiegel zugewandten Seite eines beispielhaften Rückendeckelements 10. Das Rückendeckelelement 10 umfasst eine Rückwand 11 sowie im Bereich der Rückwand 11 auf der dem Spiegel zugewandten Seite Aufnahmen 12 für Leuchtmodule 13 oder dergleichen. Als Leuchtmodule 13 kommen einzeln oder in Gruppen angeordnete Leuchtmittel zum Einsatz, wobei als Leuchtmittel z.B. elektrischen Glühlampen, leuchtenden Folien, Leuchtstoffröhren, vorzugsweise aber Leuchtdioden aufgrund der geringen Wärmeentwicklung bei gleichzeitig hoher Lichtausbeute Verwendung finden. Zur variablen Positionierung der Leuchtmodule 13 im Bereich der Rückwand 11 sind die Aufnahmen 12 als Positionierungselemente 14 und/oder Aufnahmeelemente 15 ausgebildet und eingerichtet. Mittels der Positionierungselemente 14 werden die Leuchtmittel definiert ausgerichtet und geführt, sind jedoch entlang der Positionierungselemente 14 frei verschiebbar. Die Befestigung der Leuchtmodule 13 an der Rückwand 11 des Rückendeckelelements 10 an einer vorläufigen oder endgültigen Position erfolgt vorzugsweise über die Aufnahmeelemente 15. Während die Positionierungselemente 14 ausschließlich zur Ausrichtung und Führung der Leuchtmodule 13 ausgebildet sind, dienen die Aufnahmeelemente 15 dazu, die Leuchtmodule 13 und/oder Leuchtmodulvorschalteinrichtungen 20 an der Rückwand 11 zu befestigen. In einer alternativen Ausführungsform kann die Befestigung der Leuchtmodule 13 an der Rückwand 11 mittels der Aufnahmeelemente 15 zusätzlich durch auf Klemmung basierenden Verbindungen zwischen Leuchtmodulen 13 und Positionierungselementen 14 unterstützt werden.

Der Rückwand 11 des Rückendeckelelements 10 ist mindestens teilweise umlaufend eine Seitenwand 16 zugeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Seitenwand 16 vollständig umlaufend und einstückig mit der Rückwand 11 unter Bildung einer Abdeckhaube ausgebildet. Der von der Seiten-16 und Rückwand 11 des Rückendeckelelements 10 begrenzte Raum dient der Aufnahme von Leuchtmodulen 13 und dergleichen. In Verbindung mit dem Spiegel bildet die Abdeckhaube eine geschlossene Einheit, in dessen Innenraum sowohl die Leuchtmodule 13 als auch weitere zum Betrieb der Leuchtmodule 13 erforderliche elektrische Komponenten gegenüber Einwirkungen von außen geschützt angeordnet sind. Ferner wird ein unerwünschter Austritt von Licht im Bereich der Rückwand 11 wirksam unterbunden.

Spiegel und Rückendeckelement 10 werden über im Bereich der Seitenwand 16 angeordnete Befestigungselemente 17 kraftschlüssig und/oder formschlüssig verbunden, so dass im montierten Zustand Spiegel, Seitenwand 16 und Rückwand 11 abhängig von der jeweiligen Ausführungsform entweder eine teilweise oder eine vollständig geschlossene und kompakte Einheit bilden. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente 17 einstückig mit der Seitenwand 16 ausgebildet, so dass die Befestigungselemente 17 integraler Bestandteil der Seitenwand 16 sind.

Die Positionierungselemente 14 sind zur Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule 13 in Form von Stegen ausgebildet. Entlang der Stege lassen sich die Leuchtmodule 13 frei verschieben, während die Leuchtmodule quer zur Längsrichtung der Positionierungselemente 14 geführt und ausgerichtet werden. Die Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule 13 erfolgt entweder entlang eines aus einem Steg bestehenden Positionierungselement 14, oder entlang eines zwischen mindestens zwei voneinander konstant beabstandeten Stegen gebildeten Führungskanals. Im Fall der einstegigen Führung weisen die Leuchtmodule 13 an ihrer Unterseite korrespondierend zur Steggeometrie Ausnehmungen auf, während im Fall der mehrstegigen Führung die Unterseite der Leuchtmodule 13 aufgrund der Führung zwischen den Stegen nicht notweniger Weise mit korrespondierenden Ausnehmungen versehen sein müssen. Die Positionierungselemente 14 erfüllen somit mehrere Funktion zugleich. Zum einen sind die Leuchtmodule 13 frei positionierbar, zum anderen werden die Leuchtmodule 13 bezüglich der Positionierungselementen 14 definiert ausgerichtet und geführt. Eine der bevorzugten Ausführungsformen zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens zwei Positionierungselemente 14 voneinander beabstandet angeordnet sind. Der zwischen jeweils zwei Positionierungselementen 14 gebildete Führungskanal 18 dient als Aufnahme für weitere Leuchtmodule 13. Die Befestigung der Leuchtmodule 13 erfolgt durch Klemmung im Führungskanal 18 zwischen den jeweiligen Positionierungselementen 14. Alternativ werden die Leuchtmodule 13 kräftefrei in den Führungskanal 18 eingesetzt. In diesem Fall erfüllt der Kanal ausschließlich Funktionen zur Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule 13, während die Leuchtmodule 13 mit Hilfe der Aufnahmeelemente 15 an der Rückwand 11 des Rückendeckelelements 10 fixiert werden. Auch eine Kombination aus Klemmung der Leuchtmodule 13 im Führungskanal 18 und zusätzlicher Befestigung der Leuchtmodule 13 mittels der Aufnahmeelemente 15 mit der Rückwand 11 stellt eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform dar.

Die Stege der Positionierungselemente 14 weisen wahlweise einen rechteckförmigen oder einen beliebigen anderen, vorzugsweise konischen Querschnitt auf. Der Querschnitt der Stege ist zur Aufnahme von Leuchtmodulen 13 an entsprechende Ausnehmungen an der Unterseite der Leuchtmodule 13 angepasst. Die Abstimmung zwischen geometrischer Form des Querschnitts der Stege und der Ausnehmungen an der Unterseite der Leuchtmodule 13 ist funktionsabhängig: Sollen die Positionierungselemente 14 als Hauptfunktion die Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule 13 erfüllen, so ist der Querschnitt so auf die Ausnehmungen der Leuchtmodule 13 abgestimmt, dass eine Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule 13 gewährleistet ist, jedoch keine oder nur so geringe Kräfte zwischen dem jeweiligen Positionierungselement 14 und Leuchtmodul 13 wirken, dass keine oder nur eine zu vernachlässigende klemmende Wirkung eintritt. Beispielsweise ist bei Verwendung eines rechteckförmigen Ausnehmung an der Unterseite der Leuchtmodule 13 der Querschnitt des stegförmigen Positionierungselements 14 ebenfalls korrespondierend rechteckförmig ausgebildet. Die Leuchtmodule 13 sind somit entlang der Positionierungselemente 14 frei verschiebbar. Ist eine Klemmung zur alleinigen Befestigung der Leuchtmodule 13 mit der Rückwand 11 des Rückendeckelements 10 oder eine unterstützenden Befestigung zusätzlich zu der mittels der Aufnahmeelemente 15 beabsichtigt, so ist der Querschnitt der Positionierungselemente 14 relativ zur Geometrie der Ausnehmungen an der Unterseite der Leuchtmodule 13 kleiner dimensioniert, so dass die beabsichtigte Klemmung der Leuchtmodule 13 bewirkt wird. Die Größe der Klemmkräfte ergibt sich zwangsläufig aus der Abstimmung der Querschnittsgeometrie von Positionierungselementen 14 und der geometrischen Form der Ausnehmungen an der Unterseite der Leuchtmodule 13. Vorzugsweise sind die Positionierungselemente 14 einstückig mit der Rückwand 11 ausgebildet.

In mindestens einem weiteren Bereich sind die Positionierungselemente 14 gitterstrukturförmig angeordnet. Dazu sind die geradlinigen Positionierungselemente 14 in wenigstens zwei unterschiedlichen Orientierungen innerhalb einer zur Rückwand 11 parallelen Ebene ausgerichtet, so dass sich die Positionierungselemente 14 an Kreuzungspunkten 19 schneiden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die von den Positionierungselementen 14 gebildete Gitterstruktur rechtwinklig ausgebildet. Damit ist eine gleichmäßige Abdeckung mit Positionierungselementen 14 gewährleistet, so dass innerhalb des Bereichs der Gitterstruktur an jeder beliebigen Position Leuchtmodule 13 angebracht werden können. Vorzugsweise sind die Positionierungselemente 14 der Gitterstruktur parallel zu den jeweiligen Seitenwänden 16 ausgerichtet angeordnet. Insbesondere die Anordnung der Positionierungselemente 14 in rechteckförmiger oder quadratischer Form mit jeweils in den Ecken der Vierecke angeordneten Aufnahmeelementen 15 ermöglicht darüber hinaus auch das Anbringen der Leuchtmodule 13 über die Diagonale der jeweiligen rechteckigen Bereiche.

Zur Aufnahme von Leuchtmodulen 13 spezieller Geometrien sind mindestens in einem weiteren Bereich der Rückwand 11 Positionierungselemente 14 mit einer den aufzunehmenden Leuchtmodule 13 korrespondierenden Geometrie angeordnet. Beispielsweise sind die Positionierungselemente 14 kreis-, oval- oder polygonförmig oder entsprechend einer beliebigen anderen geometrischen Form angeordnet. Diese Leuchtmodule 13 lassen sich im Gegensatz zu den freipositionierbaren direkt an der durch die Geometrie der Positionierungselemente 14 vorgegebenen Position anbringen, ohne dass weitere Justageschritte durchgeführt werden müssen.

Besonders zur Beleuchtung am Rand des Spiegels ist in mindestens einem Randbereich wenigstens ein Positionierungselement 14 zumindest teilweise umlaufend in konstantem Abstand von den Seitenwänden 16 entsprechend der äußeren Kontur des Rückendeckelelements 10 angeordnet. Analog zu den o.g. Positionierungselementen 14 mit einer den aufzunehmenden Leuchtmitteln 13 korrespondierenden Geometrie dienen die Positionierungselemente 14 im Randbereich zur Positionierung und Aufnahme von Leuchtmodulen 13, deren Geometrie hinsichtlich derer der äußeren Kontur des Rückendeckelements 10 angepasst ist. 1 zeigt beispielhaft an einer möglichen Ausführungsform zwei sich diagonal gegenüberstehende L-förmige Leuchtmodule 13 im Randbereich der Rückwand 11. Der Randbereich der Rückwand 11 kann wahlweise vollständig oder in Teilen mit Leuchtmodulen 13 bestückt werden.

Die Leuchtmodule 13 werden von Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 mit der erforderlichen Betriebsspannung versorgt, wobei die Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 z.B. elektrische Netzteile und/oder elektronische Steuerschaltungen umfassen. Die Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 sind aber nicht ausschließlich auf netzbetriebene Stromversorgungen beschränkt, vielmehr sind auch batterie- oder akkumulatorbasierte Stromversorgungen als Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 einsetzbar. Die Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 werden neben den Leuchtmodulen 13 im Raum zwischen Rückwand 11 und Spiegel angeordnet. Dazu sind weitere Bereiche zur Aufnahme von den Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 gitterstrukturfrei ausgeführt. Die Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 liegen direkt auf der dem Spiegel zugewandten Seite der Rückwand 11 des Rückendeckelelements 10 auf. Die maximale Bauhöhe der Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 wird daher auf den Abstand zwischen der dem Spiegel zugewandten Seite der Rückwand 11 und der Spiegelrückseite begrenzt. Gegenüber den mit Positionierungselementen 14 versehenen Bereichen ist die nutzbare Höhe in den gitterstrukturfreien Bereichen der Rückwand 11 vorteilhafter Weise um den Betrag der Steghöhe der Positionierungselemente 14 vergrößert.

Die Befestigung der Leuchtmodule 13 und/oder Leuchtmittelvorschalteinrichtungen 20 erfolgt zusätzlich oder ausschließlich mittels an der Rückwand 11 an freiwählbaren Positionen angeordneten Aufnahmeelementen 15. Aus der 1 ist zu entnehmen, dass die Aufnahmeelemente 15 jeweils an Kreuzungspunkten 19 der Positionierungselemente 14 angeordnet sind. Jedoch können weitere Aufnahmeelemente 15 auch in anderen Bereichen der Rückwand 11 beliebig positioniert werden, ebenso ist es nicht zwingend erforderlich, jeden Kreuzungspunkt 19 mit Aufnahmeelementen 15 auszustatten.

Die Aufnahmeelemente 15 sind als Zapfen mit einer Bohrung zur Aufnahme von Befestigungsmitteln ausgebildet. Die Befestigung kann sowohl in Form einer Schraub-, Klemm-, Steck-, Niet- oder Klebeverbindung erfolgen, so dass die Wahl des Befestigungsmittels entsprechend der Befestigungsart, im Fall der Schraubverbindung beispielsweise mittels Gewinde-/oder Selbstschneidschrauben, erfolgt.

In 2 ist eine schematische Ansicht der dem Spiegel abgewandten Seite der Rückwand 11 des beispielhaften Rückendeckelelements 10 dargestellt. Die Rückwand 11 verfügt auf der dem Spiegel abwandten Rückseite 21 im Bereich der Rückwand 11 über eine kanalartige Vertiefung 22 zur Aufnahme eines Netzkabels 23. Die Ausbildung des Querschnitts der kanalartigen Vertiefung 22 ist dabei beliebig, beispielsweise rechteckig oder halbkreisförmig. Die kanalartige Vertiefung 22 verläuft ausgehend vom Mittenbereich einer der Seitenwände 16 zum Mittenbereich einer der benachbarten Seitenwände 16, so dass das Netzkabel 23 rückseitig entweder zur Längs- oder Querseite des Rückendeckelelements 10 geführt wird. Zur Durchführung des rückseitig geführten Netzkabels 23 in den zwischen Spiegel und Rückenwand 11 des Rückendeckelelements 11 liegenden Innenraum weist die kanalartige Vertiefung 22 mindestens eine Ausnehmung 24 zur Durchführung des Netzkabels 23 durch die Rückwand 11 auf.

Die gesamte Einheit aus Spiegel und Rückendeckelelement 10 kann an mindestens zwei Hängevorrichtungen 25 in Form von integrierten Aussparungen in der Rückwand 11, beispielsweise an einer Wand, horizontal oder vertikal ausgerichtet aufgehängt werden. Ferner stehen die Hängevorrichtungen 25 bezüglich der dem Spiegel abgewandten Rückseite 21 der Rückwand 11 in ihrer Funktion als Abstandhalteelement hervor, wodurch ein Mindestabstand zwischen Rückwand 11 und Wand eingehalten wird, so dass der Spiegel nur lokal im Bereich der Hängevorrichtungen direkt auf der Wand aufliegt.

Zumindest eine Seitenwand 16 weist eine Aussparung 26 zur Aufnahme eines Schaltmittels zum Schalten der Leuchtmodulvorschalteinrichtungen 20 und/oder der Leuchtmodule 13 auf. Das Schaltmittel dient wahlweise zum primär- oder sekundärseitigen Abschalten der Leuchtmodulvorschalteinrichtungen 20 bzw. der Leuchtmodule 13. Als Schaltmittel kommen neben mechanischen Schaltern auch elektronische Schalter, sowie fernbedienbare Schaltmittel in Betracht.

Spiegel und Rückendeckelelement 10 bilden zusammen eine Einheit, wobei die Leuchtmodule 13 vorzugsweise korrespondierend zu den teilweise oder vollständig lichtdurchlässigen Bereichen des Spiegels auf der Rückwand 11 des Rückendeckelmoduls angeordnet sind.


Anspruch[de]
Rückendeckelelement (10) für einen von hinten beleuchteten Spiegel, umfassend eine Rückwand (11), wobei im Bereich der Rückwand (11) auf der dem Spiegel zugewandten Seite Aufnahmen (12) für Leuchtmodule (13) oder dergleichen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (12) als Positionierungs-(14) und/oder Aufnahmeelemente (15) zur variablen Positionierung von Leuchtmodulen (13) ausgebildet und eingerichtet sind. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückwand (11) mindestens teilweise umlaufend eine Seitenwand (16) zugeordnet ist. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (16) vollständig umlaufend und einstückig mit der Rückwand (11) unter Bildung einer Abdeckhaube ausgebildet ist. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Seitenwand (16) Befestigungselemente (17) zum Befestigen des Spiegels mit dem Rückendeckelelement (10) angeordnet sind. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (17) einstückig mit der Seitenwand (16) ausgebildet sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungselemente (14) zur Führung und Ausrichtung der Leuchtmodule (13) in Form von Stegen ausgebildet sind. Rückendeckelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Positionierungselemente (14) unter Ausbildung eines Führungskanals (18) zwischen den Positionierungselementen (14) voneinander beabstandet angeordnet sind. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Positionierungselemente (14) wahlweise entweder rechteckförmig oder entsprechend einer beliebigen geometrischen Form ausgebildet ist. Rückendeckelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungselemente (14) einstückig mit der Rückwand (11) ausgebildet sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungselemente (14) in mindestens einem Bereich der Rückwand (11) gitterstrukturförmig angeordnet sind. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Positionierungselementen (14) gebildete Gitterstruktur rechtwinklig ist. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungselemente (14) der Gitterstruktur parallel zu den jeweiligen Seitenwänden (16) ausgerichtet angeordnet sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens in einem weiteren Bereich der Rückwand (11) Positionierungselemente (14) mit einer den aufzunehmenden Leuchtmodulen (13) korrespondierenden Geometrie angeordnet sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Randbereich wenigstens ein Positionierungselement (14) zumindest teilweise umlaufend in konstantem Abstand von den Seitenwänden (16) entsprechend der äußeren Kontur des Rückendeckelelements (10) angeordnet ist. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Bereiche der Rückwand (11) zur Aufnahme von Leuchtmittelvorschalteinrichtungen (20) gitterstrukturfrei sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (15) zur Befestigung der Leuchtmodule (13) und/oder Leuchtmittelvorschalteinrichtungen (20) an freiwählbaren Positionen an der Rückwand (11) angeordnet sind. Rückendeckelement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (15) als Zapfen mit einer Bohrung zur Aufnahme von Befestigungsmitteln ausgebildet sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Spiegel abgewandte Rückseite (21) im Bereich der Rückwand (11) eine kanalartige Vertiefung (22) zur Aufnahme eines Netzkabels (23) aufweist. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartige Vertiefung (22) ausgehend vom Mittenbereich einer der Seitenwände (16) zum Mittenbereich einer der benachbarten Seitenwände (16) verläuft. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartige Vertiefung (22) mindestens eine Ausnehmung (24) zur Durchführung des Netzkabels (23) durch die Rückwand (11) aufweist. Rückendeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Hängevorrichtungen (25) in Form von Aussparungen in der Rückwand (11) integriert sind. Rückendeckelelement (10) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Hängevorrichtungen (25) bezüglich der dem Spiegel abgewandten Rückseite (21) der Rückwand (11) als Abstandhalteelement hervorstehend ausgebildet sind. Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seitenwand (16) eine Aussparung (26) zur Aufnahme eines Schaltmittels zum Schalten der Leuchtmodulvorschalteinrichtungen (20) und/oder der Leuchtmodule (13) aufweist. Spiegel umfassend ein Rückendeckelelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 23.






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