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Künstliche Honigwabe für Bienenstöcke - Dokument DE60033611T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60033611T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001090547
Titel Künstliche Honigwabe für Bienenstöcke
Anmelder Rovera, Guiseppe, Varese, IT
Erfinder Rovera, Giuseppe, 21100 Varese, IT
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 60033611
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.09.2000
EP-Aktenzeichen 008306391
EP-Offenlegungsdatum 11.04.2001
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse A01K 47/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Bienenhaltung und insbesondere Bienenstöcke.

Bienen werden hauptsächlich gehalten, um den von ihnen erzeugten Honig und das von ihnen erzeugte Wachs zu nutzen. Die Bienenhaltung erfolgt im Allgemeinen in kastenförmigen Stöcken, in denen die Bienen fortwährend die Honigwaben der Stöcke bauen.

Eine Honigwabe stellt eine Gruppe hexagonaler Wachszellen dar, in denen die Arbeiterbienen Honig und Pollen einlagern und wo die Bienenkönigin ihre Eier ablegt, damit neue Bienen heranwachsen können. Zur Vereinfachung des Baus der Honigwaben sind die Stöcke mit mobilen Rahmen angeordnet. Die einzige Funktion dieser Rahmen besteht darin, die Honigwaben zu stützen bzw. zu tragen und ihre Herausnahme zu ermöglichen.

Die Bienen müssen die Zellen der Honigwaben bauen und sie anschließend intakt halten. Hierzu bessern sie diese durch die Erzeugung von Wachs aus, das durch eine chemische Umwandlung aus Honig und Pollen entsteht. Es ist einsichtig, dass der Bau der Honigwaben einen beträchtlichen Arbeitsaufwand für die Bienen darstellt sowie den Bienen eine beträchtliche Menge des Erzeugnisses abverlangt. Darüber hinaus nutzen sich die Honigwaben ab und brechen leicht, was von deren Zerbrechbarkeit beim Sammeln des Honigs herrührt. Entsprechend müssen die Insekten die Honigwaben dann neubauen oder ausbessern.

Eine künstliche Honigwabe für Bienenstöcke entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist beispielsweise aus der Druckschrift FR 2448290 bekannt.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine künstliche Honigwabe, das heißt ein Gebilde aus festen, selbsttragenden bzw. selbststützenden Zellen bereitzustellen, das als Ganzes in die Stöcke eingesetzt werden kann und für die Bienen unmittelbar zur Verfügung steht, ohne dass diese die Wabe selbst bauen müssten. Das Gebilde soll wiederverwendbar und langlebig sein und das Sammeln nützlicher Erzeugnisse aus dem Bienenstock vereinfachen und erleichtern.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine künstliche Honigwabe entsprechend Anspruch 1 gelöst.

Die beigefügte Zeichnung zeigt ein nichtbeschränkendes Ausführungsbeispiel der Verwirklichung des Gegenstandes der Erfindung. Die Zeichnung setzt sich wie folgt zusammen.

1 zeigt einen Teil einer gerahmten Honigwabe.

2 zeigt einen Querschnitt hiervon.

3 zeigt eine vergrößerte Ansicht einiger kleiner Zellen.

4 zeigt einen Honigwabentrage- bzw. Stützrahmen, der mit einem Griff ausgestattet werden kann.

Wie dargestellt ist, umfasst die künstliche Honigwabe ein Gebilde aus hexagonalen kleinen Zellen bevorzugt auf jeder Seite einer Trennschicht- bzw. Trennfilmwand 12, die als Basis für die kleinen Zellen dient. Die kleinen Zellen 11 auf einer Seite der Trennwand 12 sind in Bezug auf diejenigen der gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten Seite, siehe 2, versetzt, was eine größere Beständigkeit und Festigkeit der Honigwabenstruktur ermöglicht. Darüber hinaus sind sämtliche kleinen Zellen horizontal geneigt, was der Anordnung der kleinen Zellen von Honigwaben entspricht, wenn Bienen sie selbst bauen.

Die Honigwabe wird aus einem geeigneten Plastikmaterial passender Dicke sowohl hinsichtlich der Wände der kleinen Zellen wie auch der Trennwand hergestellt. Ein Rahmen 13, der üblicherweise rechteckförmig ist und verschiedene Größen aufweist, kann um die Honigwabe herum ausgebildet bzw. angewendet sein, um die Honigwabe beim Einsetzen in einen Bienenstock zu tragen bzw. zu stützen und um den Umgang damit zu erleichtern. Der Rahmen 13 kann darüber hinaus mit einem Haltegriff 14ausgestattet sein, der beispielsweise über eine Zapfenöffnung, siehe 4, angebracht ist.

Bei Verwendung kann die Honigwabe mit einer Substanz beschichtet sein, die das Eintreten der Bienen in die kleinen Zellen fördert. Zum Sammeln des Honigs kann die Honigwabe herausgenommen, bequem gehandhabt und gegebenenfalls erhitzt werden, ohne dass das Risiko eines Brechens bestünde, was die fortwährende Verwendung fördert.


Anspruch[de]
Künstliche Honigwabe für Bienenstöcke, umfassend:

einen Körper, erzeugt aus einem Plastikmaterial mit einer Vielzahl von hexagonalen kleinen Zellen (11) an einer oder bevorzugt beiden Seiten und einer Trennschicht bzw. Film (12), welche als eine allgemeine bzw. gemeinsame Basis für alle der kleinen Zellen dient; und

ein Trage- bzw. Stützrahmen (13) mit einem Paar vertikaler Seiten,

dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenfläche der vertikalen Seiten des Rahmens eine Vielzahl von hexagonal-geformten Vertiefungen bzw. Aussparungen vorgesehen sind, welche zum Eingreifen entsprechender äußerer hexagonaler kleiner Zellen des Körpers geeignet sind.
Künstliche Honigwabe nach Anspruch 1, wobei die hexagonalen kleinen Zellen (11) an einer Seite der Trennwand in Bezug auf die kleinen Zellen an der gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten Seite versetzt sind. Künstliche Honigwabe nach Anspruch 1 und 2, wobei die hexagonalen kleinen Zellen horizontal geneigt sind. Künstliche Honigwabe nach den vorangegangenen Ansprüchen, wobei der Trage- bzw. Stützrahmen mit dem Körper integral bzw. einstückig ausgebildet ist. Künstliche Honigwabe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, wobei der Trage- bzw. Stützrahmen an die Umrandung bzw. den Umkreis des Körpers gepaßt ist. Künstliche Honigwabe nach den vorangegangenen Ansprüchen, wobei eine mit den Bienen verträgliche Substanz und eine für sie anziehende auf die kleinen Zellen angewendet ist bzw. wird.






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