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Dokumentenidentifikation DE60126123T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001335697
Titel ZUSAMMENSETZUNG ZUR ENTFÄRBUNG KERATINISCHER FASERN ENTHALTEND EIN ASSOZIATIVES KATIONISCHES POLYURETHAN
Anmelder L'Oreal, Paris, FR
Erfinder LEGRAND, Frederic, F-92400 Courbevoie, FR;
DE LA METTRIE, Roland, F-78110 Le Vesinet, FR
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60126123
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 06.11.2001
EP-Aktenzeichen 019934504
WO-Anmeldetag 06.11.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/FR01/03429
WO-Veröffentlichungsnummer 2002038117
WO-Veröffentlichungsdatum 16.05.2002
EP-Offenlegungsdatum 20.08.2003
EP date of grant 17.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse A61Q 5/08(2006.01)A, F, I, 20060424, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61K 8/87(2006.01)A, L, I, 20060424, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf Zusammensetzungen für die Entfärbung von Keratinfasern und insbesondere menschlichen Keratinfasern, besonders zum Bleichen der Haare, die mindestens ein Oxidationsmittel und mindestens ein kationisches assoziatives Polyurethan enthalten.

Es ist bekannt, Keratinfasern und insbesondere menschliches Haar mit Bleichmittelzusammensetzungen zu entfärben, die ein oder mehrere Oxidationsmittel enthalten. Von den herkömmlich verwendeten Oxidationsmitteln können Wasserstoffperoxid oder Verbindungen, die durch Hydrolyse Wasserstoffperoxid bilden können, wie Harnstoffperoxid oder Salze von Persäuren, wie Perborate, Percarbonate oder Persulfate, angegeben werden, wobei Wasserstoffperoxid und Persulfate besonders bevorzugt werden.

Die Zusammensetzungen zum Bleichen liegen hauptsächlich in Form von wasserfreien Produkten (Pulver oder Cremes) vor, die alkalische Verbindungen (Amine und alkalische Silicate) und einen peroxidischen Reaktanten, wie Ammoniumpersulfat, Ammoniumperborat oder Ammoniumpercarbonat oder Alkalipersulfate, Alkaliperborate oder Alkalipercarbonate enthalten, die bei der Anwendung mit einer wässrigen Wasserstoffperoxid-haltigen Zusammensetzung verdünnt werden.

Die Zusammensetzungen zum Bleichen können auch durch bedarfsgemäßes Mischen eines wasserfreien Pulvers des Peroxyreaktanten mit einer wässrigen Zusammensetzung, die alkalische Verbindungen enthält, und einer weiteren wässrigen Zusammensetzung, die Wasserstoffperoxid enthält, hergestellt werden.

Die Zusammensetzungen zum Bleichen können auch gebrauchsfertige dickflüssige wässrige Wasserstoffperoxid-Zubereitungen sein.

Unter einer "gebrauchsfertigen Zusammensetzung" ist im Sinne der vorliegenden Erfindung eine Zusammensetzung zu verstehen, die als solche auf die Keratinfasern aufgetragen werden soll, d. h. die vor der Verwendung als solche aufbewahrt werden kann oder beim bedarfsgemäßen Mischen von zwei oder mehreren Zusammensetzungen gebildet wird.

Um das bleichende Produkt beim Auftragen auf die Haare zu lokalisieren, damit es nicht über das Gesicht rinnt oder über die Bereiche hinausläuft, die entfärbt werden sollen, wurden bis jetzt herkömmliche Verdickungsmittel verwendet, wie vernetzte Polyacrylsäure, Hydroxyethylcellulosen, bestimmte Polyurethane, Wachse oder im Falle von wässrigen Zusammensetzungen zum Bleichen auch Gemische von nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen mit HLB (Hydrophilic Lipophilic Balance), die, wenn sie in geeigneter Weise ausgewählt werden, zur Gelbildung führen, wenn sie mit Wasser und/oder grenzflächenaktiven Stoffen verdünnt werden.

In der Druckschrift EP-A-1 036 558 wird eine kosmetische wasserfreie Zusammensetzung zum Entfärben von Keratinfasern beschrieben, die Verdickungsmittel enthält, die im Allgemeinen unter den Polyurethanen ausgewählt werden können.

Die Anmelderin hat nun jedoch festgestellt, dass mit den oben genannten Verdickungssystemen keine ausreichend starken und homogenen Entfärbungen durchgeführt werden können und die Haare spröde werden.

Es hat sich im Übrigen auch herausgestellt, dass mit den gebrauchsfertigen Zusammensetzungen zum Bleichen, die das oder die Oxidationsmittel und außerdem Verdickungssysteme des Standes der Technik enthalten, kein ausreichend genaues Aufbringen ohne Rinnen und Absinken der Viskosität im Laufe der Zeit möglich ist.

Nach umfangreichen, zu dieser Frage durchgeführten Untersuchungen hat die Anmelderin festgestellt, dass es möglich ist, Zusammensetzungen zum Entfärben herzustellen, die nicht rinnen und daher dort verbleiben, wo sie aufgebracht wurden, und mit denen starke und homogene Entfärbungen durchgeführt werden können, wobei die Haare nicht so spröde werden, wenn in die Zusammensetzung eine wirksame Menge eines kationischen assoziativen Polyurethans eingearbeitet wird.

Die vorliegende Erfindung basiert auf diesen Feststellungen.

Die vorliegende Erfindung betrifft daher eine gebrauchsfertige Zusammensetzung zum Entfärben von Keratinfasern und insbesondere menschlichen Keratinfasern, besonders zum Bleichen der Haare, die in einem zum Entfärben geeigneten Medium mindestens ein Oxidationsmittel enthält und die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ferner mindestens ein kationisches assoziatives Polyurethan enthält.

Die Zusammensetzung ist erfindungsgemäß wässrig oder wasserfrei.

Wenn die erfindungsgemäße gebrauchsfertige Zusammensetzung beim bedarfgemäßen Mischen von mehreren Zusammensetzungen gebildet wird, kann das kationische assoziative Polyurethan in einer oder in mehreren oder in allen Zusammensetzungen, die vermischt werden, enthalten sein.

Das kationische assoziative Polyurethan kann daher in einer vorzugsweise pulverförmigen oder als Creme vorliegenden, wasserfreien Zusammensetzung in Pulverform und/oder in einer oder mehreren wässrigen Zusammensetzungen vorliegen.

Das kationische assoziative Polyurethan ist erfindungsgemäß vorzugsweise in mindestens einer wässrigen Zusammensetzung enthalten, die bei der Anwendung mit einer pulverförmigen oder cremeförmigen wasserfreien Zusammensetzung vermischt wird, die mindestens ein Oxidationsmittel enthält.

Noch bevorzugter enthält eine der wässrigen Zusammensetzungen, die mit der wasserfreien Zusammensetzung vermischt wird, Wasserstoffperoxid.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zum Bleichen von Keratinfasern und insbesondere menschlichen Keratinfasern, wie Haaren, unter Verwendung der oben beschriebenen, erfindungsgemäßen gebrauchsfertigen Zusammensetzung zum Bleichen.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf Vorrichtungen oder "Kits" zum Bleichen von menschlichen Keratinfasern und insbesondere Haaren, die eine solche gebrauchsfertige Zusammensetzung enthalten.

Eine Vorrichtung mit zwei Abteilungen umfasst eine erste Abteilung, die mindestens ein Pulver oder mindestens eine wasserfreie Creme oder mindestens eine wässrige Zusammensetzung enthält, und eine zweite Abteilung mit einer wässrigen Zusammensetzung, wobei mindestens eine der beiden Abteilungen mindestens ein Oxidationsmittel und mindestens eine der beiden Abteilungen mindestens ein kationisches assoziatives Polyurethan enthält.

Ein anderes Kit mit mehreren Abteilungen kann aus einer ersten Abteilung, die ein Pulver oder eine wasserfreie Creme enthält, und zwei weiteren Abteilungen bestehen, die jeweils eine wässrige Zusammensetzung enthalten, wobei mindestens eine der drei Abteilungen mindestens ein Oxidationsmittel und mindestens eine der drei Abteilungen mindestens ein kationisches assoziatives Polyurethan enthält.

Weitere Eigenschaften, Aspekte, Gegenstände und Vorteile der Erfindung gehen noch klarer aus der folgenden Beschreibung und den Beispielen hervor.

Bei den assoziativen Polymeren handelt es sich um Moleküle, die befähigt sind, sich in dem Formulierungsmedium mit sich selbst oder Molekülen anderer Verbindungen zu assoziieren.

Ein spezieller Fall von assoziativen Polymeren sind die amphiphilen Polymere, d.h. Polymere, die einen oder mehrere hydrophile Bereiche, wodurch sie wasserlöslich werden, und einen oder mehrere hydrophobe Bereiche (mit mindestens einer Fettkette) enthalten, über die die Polymere wechselwirken und sich untereinander oder mit anderen Molekülen gruppieren.

Kationische assoziative Polyurethane

Die erfindungsgemäßen kationischen assoziativen Polyurethane sind insbesondere unter den wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren kationischen assoziativen amphiphilen Polyurethanen ausgewählt.

Hinsichtlich der erfindungsgemäßen assoziativen Polyurethane bedeutet der Ausdruck 'wasserlöslich' oder 'in Wasser löslich', dass die Polymere bei Raumtemperatur eine Löslichkeit von mindestens 1 Gew.-% in Wasser besitzen, d.h. dass bis zu dieser Konzentration mit bloßem Auge kein Niederschlag zu sehen ist und die Lösung vollkommen klar und homogen bleibt.

Unter 'wasserdispergierbaren oder in Wasser dispergierbaren Polyurethanen' werden Polymere verstanden, die, wenn sie in Wasser suspendiert werden, spontan Kügelchen mit einer mittleren Größe von 5 bis 600 nm und insbesondere 5 bis 500 nm bilden, wobei die Größe mit einer Vorrichtung vom Typ Coulter Counter durch Lichtstreuung ermittelt wird.

Eine Gruppe von erfindungsgemäßen kationischen assoziativen Polyurethanen wurde von der Anmelderin in der französischen Patentanmeldung Nr. 0009609 beschrieben; sie kann durch die folgende allgemeine Formel (Ia) dargestellt werden: R-X-(P)n-[L-(Y)m]r-L'-(P')p-X'-R'(Ia) worin bedeuten:

R und R', die gleich oder verschieden sind, eine hydrophobe Gruppe oder ein Wasserstoffatom,

X und X', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe, die eine Aminofunktion enthält, die gegebenenfalls eine hydrophobe Gruppe aufweist, oder die Gruppe L'',

L, L' oder L'', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe, die von einem Diisocyanat abgeleitet ist,

P und P', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe, die eine Aminofunktion enthält, die gegebenenfalls eine hydrophobe Gruppe aufweist,

Y eine hydrophile Gruppe,

r eine ganze Zahl von 1 bis 100, vorzugsweise 1 bis 50 und insbesondere 1 bis 25,

n, m und p unabhängig voneinander Zahlen von 0 bis 1000,

wobei das Molekül mindestens eine protonierte oder quaternisierte Aminofunktion und mindestens eine hydrophobe Gruppe enthält.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Polyurethane sind die Gruppen R und R' an den Kettenenden die einzigen hydrophoben Gruppen.

Eine bevorzugte Gruppe von kationischen assoziativen Polyurethanen ist die Gruppe von Verbindungen der Formel (Ia), worin bedeuten:

R und R' beide unabhängig voneinander eine hydrophobe Gruppe,

X und X' jeweils L'',

n und p Zahlen von 1 bis 1000, und

L, L', L'', P, P', Y und m die oben angegebenen Bedeutungen.

Eine andere bevorzugte Gruppe von kationischen assoziativen Polyurethanen ist die Gruppe von Verbindungen der Formel (Ia), worin bedeuten:

R und R' beide unabhängig voneinander eine hydrophobe Gruppe,

X und X' jeweils L'', n und p Null und L, L', L'', Y und m die oben angegebenen Bedeutungen.

Da n und p Null bedeuten, enthalten diese Polymere keine Einheiten, die von einem Monomer mit Aminofunktion abgeleitet sind, das bei der Polykondensation in das Polymer eingebaut wird. Die protonierten Aminofunktionen dieser Polyurethane werden durch Hydrolyse der überschüssigen Isocyanatfunktionen am Kettenende gebildet, wobei die gebildeten primären Aminofunktionen anschließend mit Alkylierungsmitteln mit hydrophober Gruppe alkyliert werden, d.h. Verbindungen vom Typ RQ oder R'Q, worin R und R' die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen und Q eine austretende Gruppe ist, beispielsweise ein Halogenid, Sulfat oder dergleichen.

Eine weitere bevorzugte Gruppe von kationischen assoziativen Polyurethanen ist die Gruppe von Verbindungen der Formel (Ia), worin bedeuten:

R und R' beide unabhängig voneinander eine hydrophobe Gruppe,

X und X' beide unabhängig voneinander eine Gruppe, die eine quartäre Aminogruppe enthält,

n und p Null, und

L, L', Y und m die oben angegebenen Bedeutungen.

Die zahlenmittlere Molmasse der kationischen assoziativen Polyurethane liegt vorzugsweise im Bereich von 400 bis 500 000, insbesondere im Bereich von 1000 bis 400 000 und idealerweise im Bereich von 1000 bis 300 000.

Unter einer hydrophoben Gruppe werden eine Gruppe oder ein Polymer mit einer geradkettigen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffkette, die ein oder mehrere Heteroatome, wie P, O, N oder S, enthalten kann, oder eine Gruppe mit perfluorierter Kette oder siliconierter Kette verstanden. Wenn es sich um eine Kohlenwasserstoffgruppe handelt, enthält die hydrophobe Gruppe mindestens 10 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 10 bis 30 Kohlenstoffatome, insbesondere 12 bis 30 Kohlenstoffatome und ganz besonders bevorzugt 18 bis 30 Kohlenstoffatome.

Die hydrophobe Gruppe stammt vorzugsweise von einer monofunktionellen Verbindung.

Die hydrophobe Gruppe kann beispielsweise von einem Fettalkohol abgeleitet sein, wie Stearylalkohol, Dodecylalkohol und Decylalkohol. Es kann sich auch um ein Polymer auf Kohlenwasserstoffbasis handeln, wie Polybutadien.

Wenn X und/oder X' eine Gruppe bedeuten, die eine tertiäre oder quartäre Aminogruppe enthält, können X und/oder X' durch eine der folgenden Formeln dargestellt werden:

worin bedeuten:

R2 eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls einen gesättigten oder ungesättigten Ring enthält, oder eine Arylengruppe, wobei ein oder mehrere Kohlenstoffatome durch ein Heteroatom ersetzt sein können, das unter N, S, O und P ausgewählt ist;

R1 und R3, die identisch oder voneinander verschieden sind, eine geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe, wobei mindestens ein Kohlenstoffatom durch ein Heteroatom ersetzt sein kann, das unter N, S, O und P ausgewählt ist; und

A ein physiologisch akzeptables Gegenion.

Die Gruppen L, L' und L'' bedeuten eine Gruppe der folgenden Formel:

worin bedeuten:

Z -O-, -S- oder -NH-; und

R4 eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls einen gesättigten oder ungesättigten Ring aufweist, oder eine Arylengruppe, wobei ein oder mehrere Kohlenstoffatome durch ein Heteroatom ersetzt sein können, das unter N, S, O und P ausgewählt ist.

Die Gruppen P und P', die eine Aminofunktion enthalten, können durch mindestens eine der folgenden Formeln dargestellt werden:

worin bedeuten:

R5 und R7 die oben für R2 angegebenen Bedeutungen,

R6, R8 und R9 die oben für R1 und R3 angegebenen Bedeutungen,

R10 eine geradkettige oder verzweigte, gegebenenfalls ungesättigte Alkylengruppe, die ein oder mehrere Heteroatome enthalten kann, die unter N, O, S und P ausgewählt sind;

und

A ein physiologisch akzeptables Gegenion.

Bezüglich der Gruppe Y wird unter einer hydrophilen Gruppe eine wasserlösliche, gegebenenfalls polymere Gruppe verstanden.

Wenn es sich um keine Polymere handelt, sind beispielsweise Ethylenglycol, Diethylenglycol und Propylenglycol zu nennen.

Wenn es sich nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung um ein hydrophiles Polymer handelt, sind beispielsweise die Polyether, sulfonierte Polyester, sulfonierte Polyamide oder Gemische dieser Polymere zu nennen. Die hydrophile Verbindung ist vorzugsweise ein Polyether und insbesondere ein Poly(ethyenoxid) oder Poly(propyenoxid).

Die erfindungsgemäßen kationischen assoziativen Polyurethane der Formel (Ia) werden aus Diisocyanaten und verschiedenen Verbindungen gebildet, die Funktionen mit beweglichem Wasserstoff aufweisen. Funktionen mit beweglichem Wasserstoff können Alkoholfunktionen, primäre oder sekundäre Amine oder Thiole sein, die nach der Umsetzung mit dem Isocyanat zu Polyurethanen, Polyharnstoffen und Polythioharnstoffen führen. Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst der Ausdruck 'Polyurethane' diese drei Polymertypen, nämlich die eigentlichen Polyurethane, Polyharnstoffe und Polythioharnstoffe und deren Copolymere.

Ein erster Verbindungstyp, der bei der Herstellung der Polyurethane der Formel (Ia) beteiligt ist, ist eine Verbindung mit mindestens einer Einheit mit Aminofunktion. Diese Verbindung kann multifunktionell sein, die Verbindung ist jedoch vorzugsweise bifunktionell, d.h., die Verbindung enthält nach einer bevorzugten Ausführungsform zwei bewegliche Wasserstoffatome, die beispielsweise von einer Hydroxygruppe, primären Aminogruppe, sekundären Aminogruppe oder Thiogruppe getragen werden. Es können auch Gemische von multifunktionellen und bifunktionellen Verbindungen verwendet werden, wobei der Anteil der multifunktionellen Verbindungen gering ist.

Wie oben angegeben kann die Verbindung mehr als eine Aminofunktion enthalten. Es handelt sich dann um ein Polymer, das eine wiederkehrende Einheit mit Aminofunktion enthält.

Dieser Verbindungstyp kann durch eine der folgenden Formeln dargestellt werden: HZ-(P)n-ZH, oder HZ-(P')p-ZH worin Z, P, P', n und p die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen.

Als Beispiele für eine Verbindung mit Aminofunktion können N-Methyldiethanolamin, N-t-Butyldiethanolamin und N-Sulfoethyldiethanolamin genannt werden.

Die zweite Verbindung, die bei der Herstellung der Polyurethane der Formel (Ia) verwendet wird, ist ein Diisocyanat der folgenden Formel: O=C=N-R4-N=C=O worin R4 die oben angegebene Bedeutung besitzt.

Als Beispiel können Methylendiphenyldiisocyanat, Methylencyclohexandiisocyanat, Isophorondiisocyanat, Toluoldiisocyanat, Naphthalindiisocyanat, Butandiisocyanat und Hexandiisocyanat angegeben werden.

Eine dritte Verbindung, die bei der Herstellung der Polyurethane der Formel (Ia) beteiligt ist, ist eine hydrophobe Verbindung, die die hydrophoben endständigen Gruppen des Polymers der Formel (Ia) einbringen soll.

Diese Verbindung besteht aus einer hydrophoben Gruppe und einer Gruppe mit beweglichem Wasserstoff; es handelt sich beispielsweise um eine Hydroxygruppe, eine primäre oder sekundäre Aminogruppe oder eine Thiogruppe.

Bei der Verbindung kann es sich beispielsweise um eine Fettalkohol handeln, wie insbesondere Stearylalkohol, Dodecylalkohol und Decylalkohol. Wenn die Verbindung eine Polymerkette enthält, kann es sich beispielsweise um ein hydriertes Hydroxy-Polybutadien handeln.

Die hydrophobe Gruppe des Polyurethans der Formel (Ia) kann auch bei der Quaternisierung des tertiären Amins einer Verbindung, die mindestens eine tertiäre Aminogruppe enthält, gebildet werden. Die hydrophobe Gruppe wird dann durch das Quaternisierungmittel eingeführt. Das Quaternisierungmittel ist eine Verbindung vom Typ RQ oder R'Q, worin R und R' die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen und Q eine austretende Gruppe ist, beispielsweise ein Halogenid, Sulfat oder dergleichen.

Das kationische assoziative Polyurethan kann auch eine hydrophile Sequenz enthalten. Diese Sequenz wird durch einen vierten Verbindungstyp eingebracht, der bei der Herstellung des Polymers beteiligt ist. Diese Verbindung kann multifunktionell sein. Vorzugsweise ist sie bifunktionell. Es kann sich auch um ein Gemisch handeln, worin der Anteil der multifunktionellen Verbindung gering ist.

Die Funktionen mit beweglichem Wasserstoff sind Alkoholfunktionen, primäre oder sekundäre Amine oder Thiole. Die Verbindung kann auch ein Polymer sein, das an den Kettenenden eine oder mehrere Funktionen mit beweglichem Wasserstoff aufweist.

Wenn es sich um keine Polymere handelt, sind beispielsweise Ethylenglycol, Diethylenglycol und Propylenglycol zu nennen.

Wenn es sich um ein hydrophiles Polymer handelt, kommen beispielsweise die Polyether, sulfonierte Polyester, sulfonierte Polyamide oder Gemische dieser Polymere in Betracht. Die hydrophile Verbindung ist vorzugsweise ein Polyether und insbesondere ein Poly(ethyenoxid) oder Poly(propyenoxid).

Die in der Formel (Ia) als Y bezeichnete, hydrophile Gruppe ist fakultativ. Die Einheiten mit quartärer oder protonierter Aminofunktion können nämlich ausreichend sein, um die für diesen Polymertyp in einer wässrigen Lösung erforderliche Wasserlöslichkeit oder Dispergierbarkeit in Wasser einzubringen.

Die als Y bezeichnete, hydrophile Gruppe ist zwar fakultativ, es werden jedoch kationische assoziative Polyurethane bevorzugt, die eine solche Gruppe enthalten.

Die kationischen assoziativen Polyurthane sind wasserlöslich oder in Wasser dispergierbar.

Das erfindungsgemäße kationische assoziative Polyurethan oder die kationischen assoziativen Polyurethane werden in einer Menge verwendet, die im Bereich von etwa 0,01 bis 10 Gew.-% des Gesamtgewichts der gebrauchsfertigen Zusammensetzung liegen kann. Der Mengenanteil liegt vorzugsweise bei etwa 0,1 bis 5 Gew.-%.

Die erfindungsgemäß verwendbaren Oxidationsmittel sind vorzugsweise unter Wasserstoffperoxid und Verbindungen ausgewählt, die durch Hydrolyse Wasserstoffperoxid freisetzen können, wie Harnstoffperoxid und Salzen von Persäuren.

Von den Persalzen können erfindungsgemäß die Persulfate und Perborate von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen verwendet werden, insbesondere Natriumpersulfat oder Kaliumpersulfat.

Als weitere Oxidationsmittel kommen die Chlorite in Betracht.

Es kann ferner ein enzymatisches System verwendet werden, das oxidierende Spezies und insbesondere Wasserstoffperoxid bildet. Beispiele für solche enzymatischen Systeme sind etwa Oxidoreductasen (2 Elektronen), die in Gegenwart von Luft mit ihrem Donor kombiniert werden, und insbesondere das System Uricase, Harnsäure und Luft.

Es können auch organische Peroxide verwendet werden.

Die Wasserstoffperoxid-Konzentration kann in den gebrauchsfertigen Zusammensetzungen im Bereich von 2 bis 40 Volumina liegen. Die Konzentration der anderen oxidierenden Verbindungen und insbesondere der Verbindungen, die durch Hydrolyse Wasserstoffperoxid bilden können, kann im Bereich von etwa 0,1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können neben den oben definierten oxidierenden Stoffen Direktfarbstoffe enthalten. Die Direktfarbstoffe können insbesondere unter den nitrierten Farbstoffen, Azofarbstoffen oder Anthrachinon-Farbstoffen, die neutral, sauer oder kationisch sind, ausgewählt werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner mindestens ein kationisches oder amphoteres substantives Polymer enthalten, das sich von den erfindungsgemäßen kationischen assoziativen Polyurethanen unterscheidet.

Kationische Polymere

Im Sinne der vorliegenden Erfindung werden unter dem Ausdruck 'kationisches Polymer' beliebige Polymere verstanden, die kationische Gruppen und/oder Gruppen, die zu kationischen Gruppen ionisierbar sind, enthalten.

Die erfindungsgemäß verwendbaren kationischen Polymere können unter den Verbindungen ausgewählt werden, die an sich dafür bekannt sind, die kosmetischen Eigenschaften der Haare zu verbessern, nämlich insbesondere den Verbindungen, die in der Patentanmeldung EP-A-0 337 354 und den französischen Patenten FR 2 270 846, 2 383 660, 2 598 611, 2 470 596 und 2 519 863 beschrieben sind.

Bevorzugte kationische Polymere sind unter den Polymeren ausgewählt, die als Teil der Polymerhauptkette oder an einer direkt an die Polymerhauptkette gebundenen Seitengruppe primäre, sekundäre, tertiäre und/oder quartäre Aminogruppen aufweisen.

Die verwendeten kationischen Polymere besitzen im Allgemeinen eine zahlenmittlere Molmasse im Bereich von etwa 500 bis 5·106 und vorzugsweise etwa 103 bis 3·106.

Von den kationischen Polymeren kommen insbesondere die Polymere vom Polyamintyp, Polyaminoamidtyp oder quartären Polyammoniumtyp in Betracht.

Es handelt sich um an sich bekannte Produkte. Sie wurden insbesondere in den französischen Patenten 2 505 348 oder 2 542 997 beschrieben. Von diesen Polymeren können genannt werden:

  • (1) Die Homopolymere oder Copolymere, die von Acrylsäure- oder Methacrylsäureestern oder Acryl- oder Methacrylamiden abgeleitet sind und mindestens eine Einheit der folgenden Formeln (I), (II), (III) oder (IV) enthalten:
    worin bedeuten:

    die Gruppen R3, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff oder die Gruppe CH3;

    die Gruppen A, die identisch oder voneinander verschieden sind, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 2 oder 3 Kohlenstoffatomen, oder eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;

    die Gruppen R4, R5 und R6, die identisch oder voneinander verschieden sind, eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Benzyl und vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen;

    die Gruppen R1 und R2, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, und vorzugsweise Methyl oder Ethyl; und

    X ein Anion, das von einer anorganischen oder organischen Säure abgeleitet ist, wie einem Methosulfatanion oder einem Halogenid, beispielsweise Chlorid oder Bromid.

    Die Polymere der Gruppe (1) können außerdem eine oder mehrere Einheiten enthalten, die von Comonomeren abgeleitet sind, die unter den Acrylamiden, Methacrylamiden, Diacetonacrylamiden, Acrylamiden und Methacrylamiden, die am Stickstoff mit niederen (C1-4) Alkylgruppen substituiert sind, Acrylsäure oder Methacrylsäure oder deren Estern, Vinyllactamen, wie Vinylpyrrolidon oder Vinylcaprolactam, und Vinylestern ausgewählt sind.

    Von den Copolymeren der Gruppe (1) können genannt werden:
  • – die Copolymere von Acrylamid und Dimethylaminoethylmethacrylat, das mit Dimethylsulfat oder einem Dimethylhalogenid quaternisiert ist, beispielsweise das unter der Bezeichnung HERCOFLOC von der Firma HERCULES im Handel befindliche Produkt,
  • – die Copolymere von Acrylamid und Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid, die beispielsweise in der Patentanmeldung EP-A-080976 beschrieben sind und unter der Bezeichnung BINA QUAT P 100 von CIBA GEIGY verkauft werden,
  • – die Copolymere von Acrylamid und Methacryloyloxyethyltrimethylammoniummethosulfat, die unter der Bezeichnung RETEN von HERCULES im Handel sind,
  • – die Copolymere von Vinylpyrrolidon und Dialkylaminoalkylacrylat oder -methacrylat, die gegebenenfalls quaternisiert sind, beispielsweise die Produkte, die unter der Bezeichnung 'GAFQUAT' von ISP im Handel sind, wie 'GAFQUAT 734' oder 'GAFQUAT 755', oder auch die Produkte mit der Bezeichnung 'COPOLYMER 845, 958 und 937'. Diese Polymere sind detailliert in den französischen Patenten 2 077 143 und 2 393 573 beschrieben,
  • – die Terpolymere von Dimethylaminoethylmethacrylat/Vinylcaprolactam/Vinylpyrrolidon, beispielsweise das unter der Bezeichnung GAFFIX VC 713 von ISP erhältliche Produkt,
  • – die Copolymere von Vinylpyrrolidon und Methacrylamidopropyldimethylamin, die insbesondere unter der Bezeichnung STYLEZE CC 10 von ISP angeboten werden,
  • – und die Copolymere von Vinylpyrrolidon und Dimethylaminopropylmethacrylamid, die quaternisiert sind, wie insbesondere das Produkt, das unter der Bezeichnung 'GAFQUAT HS 100' von ISP im Handel ist.
  • (2) Derivate von Celluloseethern, die quartäre Ammoniumgruppen enthalten und die in dem französischen Patent 1 492 597 beschrieben sind, und insbesondere die Polymere, die unter den Bezeichnungen 'JR' (JR 400, JR 125, JR 30M) oder 'LR' (LR 400, LR 30M) von der Firma UNION CARBIDE CORPORATION im Handel sind. Diese Polymere sind ferner nach CTFA-Nomenklatur als quartäre Ammoniumderivate von Hydroxyethylcellulose definiert, die mit einem Epoxid, das mit einer Trimethylammoniumgruppe substituiert ist, umgesetzt wurden.
  • (3) Kationische Cellulosederivate, wie Cellulose-Copolymere oder Cellulosederivate, die mit einem wasserlöslichen quartären Ammoniummonomer gepfropft sind und die insbesondere in dem Patent US 4 131 576 beschrieben sind, wie beispielsweise Hydroxyalkylcellulosen, wie Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl- oder Hydroxypropylcellulose, die insbesondere mit einem Methacryloylethyltrimethylammoniumsalz, einem Methacrylamidopropyltrimethylammoniumsalz oder einem Dimethyldiallylammoniumsalz gepfropft sind.

    Handelsprodukte, die dieser Definition entsprechen, sind insbesondere die Produkte, die unter der Bezeichnung 'CELQUAT L 200' und 'CELQUAT H 100' von der Firma National Starch im Handel sind.
  • (4) Kationische Polysaccharide, die insbesondere in den Patenten US 3 589 578 und 4 031 307 beschrieben sind, beispielsweise Guargummen mit kationischen Trialkylammoniumgruppen; es werden beispielsweise Guargummen eingesetzt, die mit einem Salz (z.B. dem Chlorid) von 2,3-Epoxypropyltrimethylammonium modifiziert wurden. Solche Produkte sind insbesondere unter den Handelsbezeichnungen JAGUAR C 13 S, JAGUAR C 15, JAGUAR C 17 oder JAGUAR C 162 von der Firma MEYHALL im Handel erhältlich.
  • (5) Polymere, die aus Piperazinyl-Einheiten und zweiwertigen Alkylen- oder Hydroxyalkylen-Gruppen mit geraden oder verzweigten Ketten bestehen, die gegebenenfalls durch Sauerstoffatome, Schwefelatome oder Stickstoffatome oder aromatische oder heterocyclische Ringe unterbrochen sind, sowie die Oxidationsprodukte und/oder Quaternisierungsprodukte dieser Polymere. Solche Polymere sind insbesondere in den französischen Patenten 2.162.025 und 2.280.361 beschrieben worden.
  • (6) Wasserlösliche Polyaminoamide, die insbesondere durch Polykondensation einer Säure mit einem Polyamin hergestellt sind; diese Polyaminoamide können mit einem Epihalohydrin, einem Diepoxid, einem Dianhydrid, einem ungesättigten Dianhydrid, einem zweifach ungesättigten Derivat, einem Bis-halohydrin, einem Bis-azetidinium, einem Bis-haloacyldiamin, einem Alkyl-bis-halogenid oder auch einem Oligomer vernetzt sein, das bei der Reaktion einer bifunktionellen Verbindung entsteht, die gegenüber einem Bis-halohydrin, Bis-azetidinium, Bis-haloacyldiamin, Alkyl-bis-halogenid, Epihalohydrin, Diepoxid oder zweifach ungesättigten Derivat reaktiv ist; das Vernetzungsmittel wird in Mengenanteilen von 0,025 bis 0,35 Mol pro Aminogruppe des Polyaminoamids eingesetzt. Die Polyaminoamide können alkyliert oder, wenn sie eine oder mehrere tertiäre Aminogruppen aufweisen, quaternisiert sein. Solche Polymere sind insbesondere in den französischen Patenten 2.252.840 und 2.368.508 beschrieben.
  • (7) Derivate von Polyaminoamiden, die sich bei der Kondensation von Polyalkylenpolyaminen mit Polycarbonsäuren und anschließender Alkylierung mit bifunktionellen Mitteln ergeben. Es können beispielsweise die Polymere von Adipinsäure und Dialkylaminohydroxyalkyldialkylentriamin angegeben werden, worin die Alkylgruppe 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und vorzugsweise Methyl, Ethyl oder Propyl bedeutet. Solche Polymere sind insbesondere in dem französischen Patent 1.583.363 beschrieben.

    Von diesen Derivaten können insbesondere die Adipinsäure/Dimethylaminohydroxypropyldiethylentriamin-Polymere angegeben werden, die unter der Bezeichnung 'Cartaretine F, F4 oder F8' von der Firma Sandoz im Handel sind.
  • (8) Polymere, die durch Umsetzung eines Polyalkylenpolyamins, das zwei primäre Aminogruppen und mindestens eine sekundäre Aminogruppe aufweist, mit einer Dicarbonsäure hergestellt sind, die unter Diglycolsäure und gesättigten aliphatischen Dicarbonsäuren mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen ausgewählt ist, wobei das Molverhältnis von Polyalkylenpolyamin und Dicarbonsäure im Bereich von 0,8:1 bis 1,4:1 liegt und das resultierende Polyaminoamid mit Epichlorhydrin in einem Molverhältnis von Epichlorhydrin zu den sekundären Aminogruppen des Polyaminoamids im Bereich von 0,5:1 bis 1,8:1 umgesetzt wird. Derartige Polymere sind insbesondere in den amerikanischen Patenten 3.227.615 und 2.961.347 beschrieben.

    Polymere dieses Typs sind insbesondere unter der Bezeichnung 'HERCOSETT 57' von der Firma HERCULES INC. oder auch unter der Bezeichnung 'PD 170' oder 'DELSETTE 101' von der Firma HERCULES im Handel, wobei es sich in diesem Fall um das Copolymer Adipinsäure/Epoxypropyl/diethylentriamin handelt.
  • (9) Alkyldiallylamin- oder Dialkyldiallylammonium-Cyclopolymere, wie Homopolymere oder Copolymere, die als Hauptbestandteil der Kette Einheiten aufweisen, die den Formeln (V) oder (VI) entsprechen:
    wobei in den Formeln:

    k und t Null oder 1 bedeuten, wobei die Summe k + t gleich 1 ist, R9 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet, die Gruppen R7 und R8 unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe, worin die Alkylgruppe vorzugsweise 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist, oder eine niedere (C1-4) Amidoalkylgruppe bedeuten oder R7 und R8 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, heterocyclische Gruppen, wie Piperidinyl oder Morpholinyl, bilden können, wobei R7 und R8 vorzugsweise unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, und Y ein Anion, wie Bromid, Chlorid, Acetat, Borat, Citrat, Tartrat, Hydrogensulfat, Hydrogensulfit, Sulfat oder Phosphat bedeutet. Diese Polymere sind insbesondere in dem französischen Patent 2.080.759 und seinem Zusatzpatent 2.190.406 beschrieben worden.

    Es können beispielsweise das Diallyldimethylammoniumchlorid-Homopolymer, das unter der Bezeichnung 'MERQUAT 100' von der Firma CALGON im Handel ist, (und seine Homologen mit einer geringen gewichtsmittleren Molmasse) und die Copolymere von Diallyldimethylammoniumchlorid und Acrylamid angegeben werden, die unter der Bezeichnung 'MERQUAT 550' erhältlich sind.
  • (10) Das quartäre Diammonium-Polymer mit wiederkehrenden Einheiten der folgenden Formel:
    wobei in der Formel (VII) die Gruppen R10, R11, R12 und R13, die identisch oder voneinander verschieden sind, aliphatische, alicyclische oder arylaliphatische Gruppen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen oder niedere hydroxyalkylaliphatische Gruppen bedeuten oder wobei die Gruppen R10, R11, R12 und R13 gemeinsam oder unabhängig voneinander mit den Stickstoffatomen, an die sie gebunden sind, Heterocyclen bilden, die gegebenenfalls ein zweites Heteroatom enthalten, das von Stickstoff verschieden ist, oder wobei die Gruppen R10, R11, R12 und R13 eine geradkettige oder verzweigte C1-6-Alkylgruppe bedeuten, die mit einer Nitril-, Ester-, Acyl- oder Amidgruppe oder -CO-O-R14-D oder -CO-NH-R14-D substituiert ist, worin R14 eine Alkylengruppe und D eine quartäre Ammoniumgruppe bedeutet.

    A1 und B1 bedeuten Polymethylengruppen mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen, die geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt sein können und die an die Hauptkette gebunden oder in der Hauptkette einen oder mehrere aromatische Ringe oder ein oder mehrere Sauerstoffatome oder Schwefelatome oder eine oder mehrere der folgenden Gruppen enthalten können: Sulfoxid, Sulfon, Disulfid, Amino, Alkylamino, Hydroxy, quartäre Ammoniumgruppen, Ureido, Amid oder Ester.

    X bedeutet ein Anion, das von einer anorganischen oder organischen Säure abgeleitet ist.

    Die Gruppen A1, R10 und R12 können mit den beiden Stickstoffatomen, an die sie gebunden sind, einen Piperazinring bilden; wenn A1 eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylengruppe oder Hydroxyalkylengruppe bedeutet, kann die Gruppe B1 auch eine Gruppe (CH2)n-CO-D-OC-(CH2)n- sein, worin D bedeutet:
  • a) eine Glycolgruppe der Formel: -O-Z-O-, worin Z eine geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Gruppe bedeutet, die einer der folgenden Formeln entspricht: -(CH2-CH2-O)x-CH2-CH2- -[CH2-CH(CH3)-O]y-CH2-CH(CH3)- worin x und y eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeuten und einen wohl definierten und einzigen Polymerisationsgrad darstellen, oder irgendeine Zahl von 1 bis 4 bedeuten und einen mittleren Polymerisationsgrad darstellen;
  • b) ein bis-sekundäres Diamin, beispielsweise ein Piperazinderivat,
  • c) ein bis-primäres Diamin der Formel: -NH-Y-NH-, worin Y eine geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffgruppe oder auch die zweiwertige Gruppe -CH2-CH2-S-S-CH2-CH2- bedeutet, oder
  • d) die Ureylengruppe der Formel: -NH-CO-NH-.

    X bedeutet vorzugsweise ein Anion, wie Chlorid oder Bromid.

    Diese Polymere weisen im Allgemeinen eine zahlenmittlere Molmasse von 1 000 bis 100 000 auf.

    Polymere dieses Typs sind insbesondere in den französischen Patenten 2.320.330, 2.270.846, 2.316.271, 2.336.434 und 2.413. 907 sowie in den Patenten US 2.273.780, 2.375.853, 2.388.614, 2.454.547, 3.206.462, 2.261.002, 2.271.378, 3.874.870, 4.001.432, 3.929.990, 3.966.904, 4.005.193, 4.025.617, 4.025.627, 4.025.653, 4.026.945 und 4.027.020 beschrieben worden.

    Es können insbesondere Polymere verwendet werden, die aus wiederkehrenden Einheiten der Formel (VIII) bestehen:
    worin die Gruppen R10, R11, R12 und R13, die gleich oder verschieden sind, eine Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppe mit etwa 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, n und p ganze Zahlen im Bereich von etwa 2 bis 20 bedeuten und X ein von einer anorganischen oder organischen Säure abgeleitetes Anion ist.
  • (11) Quartäre Polyammonium-Polymere, die aus Einheiten der folgenden Formel (IX) bestehen:
    wobei p eine ganze Zahl im Bereich von etwa 1 bis 6 bedeutet, D nicht vorhanden sein oder eine Gruppe -(CH2)r-CO- bedeuten kann, worin r 4 oder 7 bedeutet, und X ein Anion ist.

    Diese Polymere können nach Verfahren hergestellt werden, die in den Patenten US 4 157 388, 4 702 906 und 4 719 282 beschrieben sind. Sie wurden insbesondere in der Patentanmeldung EP-A-122 324 beschrieben.

    Von diesen Verbindungen können beispielsweise die Produkte 'MIRAPOL A 15', 'MIRAPOL AD 1', 'MIRAPOL AZ1' und 'MIRAPOL 175' angegeben werden, die von der Firma MIRANOL im Handel sind.
  • (12) Quartäre Polymere von Vinylpyrrolidon und Vinylimidazol, wie beispielsweise die Produkte, die unter den Bezeichnungen LUVIQUAT FC 905, FC 550 und FC 370 von der Firma BASF verkauft werden.
  • (13) Polyamine, wie POLYQUART H, das von HENKEL im Handel ist und nach CTFA-Nomenklatur als 'POLYETHYLENGLYCOL (15) TALLOW POLYAMINE' bezeichnet wird.
  • (14) Vernetzte Polymere von Methacryloyloxyalkyl(C1-4)trialkyl(C1-4)-ammoniumsalzen, wie die Polymere, die durch Homopolymerisation von Dimethylaminoethylmethacrylat, das mit Methylchlorid quaternisiert ist, oder durch Copolymerisation von Acrylamid mit Dimethylaminoethylmethacrylat, das mit Methylchlorid quaternisiert ist, erhalten werden, wobei im Anschluss an die Homopolymerisation oder Copolymerisation mit einer Verbindung mit olefinischer Doppelbindung vernetzt wird, insbesondere mit Methylen-bis-acrylamid. Es kann insbesondere ein vernetztes Acrylamid/Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer (Gewichtsverhältnis 20/80) in Form einer Dispersion verwendet werden, die 50 Gew.-% des Copolymers in Mineralöl enthält. Diese Dispersion ist unter der Bezeichnung 'SALCARE® SC 92' von der Firma ALLIED COLLOIDS erhältlich. Es kann auch ein vernetztes Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Homopolymer verwendet werden, das etwa 50 Gew.-% Homopolymer in Mineralöl oder einem flüssigen Ester enthält. Diese Dispersionen sind unter der Bezeichnung 'SALCARE® SC 95' und 'SALCARE® SC 96' von der Firma ALLIED COLLOIDS im Handel.

    Weitere kationische Polymere, die im Rahmen der Erfindung verwendet werden können, sind die Polyalkylenimine, insbesondere Polyethylenimine, Polymere, die Vinylpyridin- oder Vinylpyridinium-Einheiten enthalten, Kondensate von Polyaminen und Epichlorhydrin, quartäre Polyureylene und Chitinderivate.

    Von den kationischen Polymeren, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, werden die Polymere der Gruppen (1), (9), (10), (11) und (14) bevorzugt, insbesondere die Polymere mit wiederkehrenden Einheiten der folgenden Formeln (W) und (U):
    insbesondere die Polymere mit einer durch Gelpermeationschromatographie bestimmten Molmasse von 9500 bis 9900:
    insbesondere die Polymere mit einer durch Gelpermeationschromatographie bestimmten Molmasse von etwa 1200:

    Die Konzentration des kationischen Polymers in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann im Bereich von 0,01 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorzugsweise im Bereich von 0,05 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter im Bereich von 0,1 bis 3 Gew.-% liegen.

Amphotere Polymere

Erfindungsgemäß verwendbare amphotere Polymere können unter den Polymeren ausgewählt werden, die statistisch in der Polymerkette verteilte Einheiten K und M aufweisen, wobei K eine Einheit bezeichnet, die von einem Monomer abgeleitet ist, das mindestens ein basisches Stickstoffatom aufweist, und M eine Einheit bezeichnet, die von einem sauren Monomer abgeleitet ist, das eine oder mehrere Carboxygruppen oder Sulfonsäuregruppen aufweist, oder K und M Einheiten bedeuten können, die von zwitterionischen Carboxybetain- oder Sulfobetain-Monomeren abgeleitet sind; K und M können ferner eine kationische Polymerkette bedeuten, die primäre, sekundäre, tertiäre oder quartäre Aminogruppen aufweist, wobei mindestens eine der Aminogruppen eine Carboxy- oder Sulfonsäuregruppe trägt, die über eine Kohlenwasserstoffgruppe gebunden ist, oder K und M sind Teil einer Polymerkette mit Ethylen-&agr;,&bgr;-dicarbonsäure-Einheit, wobei eine der Carboxygruppen mit einem Polyamin reagieren gelassen wurde, das eine oder mehrere primäre oder sekundäre Aminogruppen aufweist.

Die amphoteren Polymere, die der oben genannten Definition entsprechen, sind insbesondere bevorzugt unter den folgenden Polymeren ausgewählt:

  • 1) Den Polymeren, die bei der Copolymerisation eines Monomers, das von einer Vinylverbindung abgeleitet ist, die eine Carboxygruppe trägt, wie insbesondere Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure und &agr;-Chloracrylsäure, und eines basischen Monomers entstehen, das von einer substituierten Vinylverbindung abgeleitet ist, die mindestens ein basisches Atom enthält, wie insbesondere Dialkylaminoalkylmethacrylate und -acrylate, Dialkylaminoalkylmethacrylamide und -acrylamide. Diese Verbindungen sind in dem amerikanischen Patent 3 836 537 beschrieben. Es kann auch das Natriumacrylat/Acrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer angegeben werden, das von HENKEL unter der Bezeichnung POLYQUART KE 3033 angeboten wird.

    Bei der Vinylverbindung kann es sich auch um ein Dialkyldiallylammoniumsalz handeln, beispielsweise Dimethyldiallylammoniumchlorid. Die Copolymere aus Acrylsäure und diesem Monomer sind unter den Bezeichnungen MERQUAT 280, MERQUAT 295 und MERQUAT PLUS 3330 von CALGON erhältlich.
  • (2) Den Polymeren, die Einheiten enthalten, die abgeleitet sind von:
  • a) mindestens einem Monomer, das unter den Acrylamiden oder Methyacrylamiden ausgewählt ist, die am Stickstoffatom mit einer Alkylgruppe substituiert sind,
  • b) mindestens einem sauren Comonomer, das eine oder mehrere reaktive Carboxygruppen enthält, und
  • c) mindestens einem basischen Comonomer, wie Estern von Acrylsäure und Methacrylsäure mit primären, sekundären, tertiären und quartären Aminogruppen als Substituenten und dem Produkt der Quaternisierung von Dimethylaminoethylmethacrylat mit Dimethyl- oder Diethylsulfat.

    Erfindungsgemäß besonders bevorzugte N-substituierte Acrylamide oder Methacrylamide sind Verbindungen, in denen die Alkylgruppen 2 bis 12 Kohlenstoffatome enthalten, insbesondere N-Ethylacrylamid, N-t-Butylacrylamid, N-t-Octylacrylamid, N-Octylacrylamid, N-Decylacrylamid, N-Dodecylacrylamid sowie die entsprechenden Methacrylamide.

    Die sauren Comonomere sind insbesondere unter Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure sowie den C1-4-Alkyl-Monoestern von Maleinsäure oder Fumarsäure oder deren Anhydriden ausgewählt.

    Bevorzugte basische Comonomere sind Aminoethylmethacrylat, Butylaminoethylmethacrylat, N,N'-Dimethylaminoethylmethacrylat und N-t-Butylaminoethylmethacrylat.

    Es werden insbesondere Copolymere mit der CTFA-Bezeichnung (4. Ausgabe 1991) Octylacrylamide/acrylates/butylaminoethylmethacrylat Copolymer verwendet, beispielsweise die Produkte mit der Bezeichnung AMPHOMER oder LOVOCRYL 47 von NATIONAL STARCH.
  • (3) Den Polyaminoamiden, die ganz oder teilweise vernetzt und alkyliert sind und von Polyaminoamiden der folgenden allgemeinen Formel abgeleitet sind: [co-R19-co-z] (x), worin R19 eine zweiwertige Gruppe bedeutet, die von einer gesättigten Dicarbonsäure, einer aliphatischen Mono- oder Dicarbonsäure mit ethylenischer Doppelbindung, einem Ester dieser Säuren mit einem niederen Alkanol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder einer Gruppe, die aus der Umsetzung einer dieser Säuren mit einem bis-primären oder bis-sekundären Amin stammt, abgeleitet ist; Z bedeutet eine bis-primäre, mono- oder bis-sekundäre Polyalkylenpolyamingruppe und vorzugsweise:
  • a) in Anteilen von 60 bis 100 Mol-% die Gruppe
    worin bedeuten:

    x = 2 und p = 2 oder 3 oder x = 3 und p = 2, wobei diese Gruppe von Diethylentriamin, Triethylentetramin oder Dipropylentriamin abgeleitet ist;
  • b) in Anteilen von 0 bis 40 Mol-% die oben genannte Gruppe (XI), worin x = 2 und p = 1, die von Ethylendiamin abgeleitet ist, oder die von Piperazin stammende Gruppe:
  • c) in Anteilen von 0 bis 20 Mol-% die Gruppe -NH-(CH2)6-NH-, die von Hexylendiamin stammt,

    wobei diese Polyaminoamine durch die Zugabe eines bifunktionellen Vernetzungsmittels, das unter den Epihalohydrinen, Diepoxiden, Dianhydriden und zweifach ungesättigten Derivaten ausgewählt ist, in einem Anteil von 0,025 bis 0,35 mol des Vernetzungsmittels pro Aminogruppe des Polyaminoamids vernetzt und durch Einwirkung von Acrylsäure, Chloressigsäure, eines Alkansultons oder deren Salzen alkyliert sind.

    Die gesättigten Carbonsäuren sind vorzugsweise unter den Säuren mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Adipinsäure, 2,2,4-Trimethyl-adipinsäure, 2,4,4-Trimethyladipinsäure und Terephthalsäure ausgewählt, und den Säuren mit ethylenischer Doppelbindung, wie beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure und Itaconsäure ausgewählt.

    Die bei der Alkylierung verwendeten Alkansultone sind vorzugsweise Propan- oder Butansulton, die Salze der Alkylierungsmittel sind vorzugsweise die Natrium- oder Kaliumsalze.
  • (4) Den Polymeren mit zwitterionischen Einheiten der folgenden Formel:
    worin R20 eine ungesättigte, polymerisierbare Gruppe, wie Acrylat, Methacrylat, Acrylamid oder Methacrylamid, y und z eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 3, R21 und R22 Wasserstoff, Methyl, Ethyl oder Propyl, R23 und R24 Wasserstoff oder Alkyl bedeuten, mit der Maßgabe, dass die Summe der Kohlenstoffatome in den Gruppen R23 und R24 10 nicht übersteigt.

    Die Polymere, die diese Einheiten enthalten, können ferner Einheiten aufweisen, die von nicht zwitterionischen Monomeren abgeleitet sind, beispielsweise Dimethylaminoethylacrylat, Diethylaminoethylacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, Alkylacrylaten, Alkylmethacrylaten, Acrylamiden, Methacrylamiden oder Vinylacetat.

    Es kann beispielsweise das Copolymer Butylmethacrylat/Dimethylcarboxymethylammonioethylmethacrylat genannt werden, z.B. DIAFORMER Z301 von SANDOZ.
  • (5) Den von Chitosan abgeleiteten Polymeren, die insbesondere in den französischen Patenten 2137684 oder US 3879376 beschrieben sind und die Monomereinheiten der folgenden Formeln (XIII), (XIV), (XV) in ihrer Kette enthalten:
    wobei die Einheit (XIII) in Anteilen von 0 bis 30%, die Einheit (XIV) in Anteilen von 5 bis 50% und die Einheit (XV) in Anteilen von 30 bis 90% vorliegt, mit der Maßgabe, dass in der Einheit (XV) die Gruppe R25 die folgende Gruppe bedeutet:
    worin bedeuten:

    q = 0 oder 1, wobei

    wenn q = 0, die Gruppen R26, R27 und R28, die identisch oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff, Methyl, Hydroxy, Acetoxy, Amino, eine Monoalkylamino- oder Dialkylaminogruppe, die gegebenenfalls durch ein oder mehrere Stickstoffatome unterbrochen und/oder gegebenenfalls mit einer oder mehreren Amino-, Hydroxy-, Carboxy-, Alkylthio- oder Sulfonsäuregruppen substituiert sind, oder eine Alkylthiogruppe bedeuten, deren Alkylgruppe eine Aminogruppe trägt, wobei in diesem Fall mindestens eine der Gruppen R26, R27 und R28 Wasserstoff bedeutet; oder

    wenn q = 1, die Gruppen R26, R27 und R28 Wasserstoff bedeuten, sowie die Salze, die diese Verbindungen mit Basen oder Säuren bilden.
  • (6) Den Polymeren, die bei der N-Carboxyalkylierung von Chitosan gebildet werden, wie N-Carboxymethylchitosan oder N-Carboxybutylchitosan, beispielsweise ELVASAN von der Firma JAN DEKKER.
  • (7) Den Polymeren, die der allgemeinen Formel (XVI) entsprechen und in dem französischen Patent 1 400 366 beschrieben sind:
    worin bedeuten: R29 Wasserstoff, CH3O, CH3CH2O oder Phenyl, R30 Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl und Ethyl, R31 Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl und Ethyl, und R32 eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl und Ethyl, oder eine Gruppe der Formel -R33-N(R31)2, wobei R33 -CH2-CH2-, -CH2-CH2-CH2- oder -CH2-CH(CH3)- bedeutet, und R31 die oben angegebenen Bedeutungen aufweist,

    sowie die höheren Homologen dieser Gruppen, die bis zu 6 Kohlenstoffsatome enthalten,

    wobei r so ausgewählt ist, dass die Molmasse im Bereich von 500 bis 6 000 000 und vorzugsweise 1 000 bis 1 000 000 liegt.
  • (8) Den amphoteren Polymeren vom Typ -D-X-D-X-, die ausgewählt sind unter:
  • a) den Polymeren, die durch Einwirkung von Chloressigsäure oder Natriumchloracetat auf Verbindungen hergestellt sind, welche mindestens eine Einheit der folgenden Formel enthalten: -D-X-D-X-D-(XVII), wobei D die Gruppe
    und X E oder E' bedeutet, wobei E und E', die identisch oder voneinander verschieden sind, eine zweiwertige Gruppe bedeuten, die eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen in der Hauptkette ist, die unsubstituiert vorliegt oder mit Hydroxygruppen substituiert ist und ferner Sauerstoff-, Stickstoff- oder Schwefelatome und 1 bis 3 aromatische und/oder heterocyclische Ringe enthalten kann, wobei die Sauerstoff-, Stickstoff- und Schwefelatome in Form der folgenden Gruppen vorliegen: Ether, Thioether, Sulfoxid, Sulfon, Sulfonium, Alkylamin, Alkenylamin, Hydroxy, Benzylamin, Aminoxid, quartäres Ammonium, Amid, Imid, Alkohol, Ester und/oder Urethan;
  • b) den Polymeren der Formel -D-X-D-X-(XVIII), wobei D die Gruppe
    und X E oder E' und mindestens einmal E' bedeutet, wobei E die oben angegebene Bedeutung aufweist und E' eine zweiwertige Gruppe bedeutet, die eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen in der Hauptkette ist, die unsubstituiert vorliegt oder ein- oder mehrfach mit Hydroxygruppen substituiert ist und ein oder mehrere Stickstoffatome aufweist, wobei das Stickstoffatom mit einer Alkylgruppe substituiert ist, die gegebenenfalls durch Sauerstoff unterbrochen ist, zwingend eine oder mehrere Carboxygruppen oder eine oder mehrere Hydroxygruppen enthält und durch Umsetzung mit Chloressigsäure oder Natriumchloracetat in das Betain überführt ist.
  • (9) Den Copolymeren C1-5-Alkylvinylether/Maleinsäureanhydrid, das partiell durch Semiamidierung mit einem N,N-Dialkylaminoalkylamin, wie N,N-Dimethylaminopropylamin, oder Semiveresterung mit einem N,N-Dialkanolamin modifiziert wurde. Diese Copolymere können ferner weitere Vinylcomonomere, wie Vinylcaprolactam, enthalten.

Erfindungsgemäß besonders bevorzugte amphotere Polymere sind die Polymere der Gruppe (1).

Das oder die amphotere(n) Polymer(e) können erfindungsgemäß 0,01 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter 0,1 bis 3 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise einen oder mehrere grenzflächenaktive Stoffe.

Bei dem oder den grenzflächenaktiven Stoffen kann es sich um anionische, amphotere, nichtionische, zwitterionische und kationische grenzflächenaktiven Stoffe und deren Gemische handeln.

Für die Durchführung der vorliegenden Erfindung sind insbesondere die folgenden grenzflächenaktiven Stoffe geeignet:

(i) anionische(r) grenzflächenaktive(r) Stoff(e):

Als Beispiele für anionische grenzflächenaktive Stoffe, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einzeln oder im Gemisch verwendbar sind, können insbesondere die Salze (und insbesondere die Alkalisalze, besonders die Natriumsalze, Ammoniumsalze, Aminsalze, Aminoalkoholsalze oder Magnesiumsalze) der folgenden Verbindungen genannt werden (nicht einschränkende Aufzählung): Alkylsulfate, Alkylethersulfate, Alkylamidoethersulfate, Alkylarylpolyethersulfate, Monoglyceridsulfate; Alkylsulfonate, Alkylphosphate, Alkylamidsulfonate, Alkylarylsulfonate, &agr;-Olefinsulfonate, Paraffinsulfonate; C6-24-Alkylsulfosuccinate, C6-24-Alkylethersulfosuccinate, C6-24-Alkylamidsulfosuccinate; C6-24-Alkylsulfoacetate; C6-24-Acylsarcosinate und C6-24-Acylglutamte. Es können auch die Carbonsäureester von C6-24-Alkylpolyglycosiden, wie Alkylglucosidcitrate, Alkylpolyglycosidtartrate und Alkylpolyglycosidsulfosuccinate; Alkylsulfosuccinamate; Acylisethionate und N-Acyltaurate genannt werden, wobei die Alkyl- oder Acylgruppen der verschiedenen Verbindungen vorzugsweise 12 bis 20 Kohlenstoffatome enthalten und die Arylgruppe vorzugsweise Phenyl oder Benzyl bedeutet. Von den anionischen grenzflächenaktiven Stoffen, die ebenfalls verwendbar sind, können auch die Salze von Fettsäuren, beispielsweise die Salze von Ölsäure, Ricinolsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Säuren von Kopraöl oder hydriertem Kopraöl; und die Acyllactylate, deren Acylgruppe 8 bis 20 Kohlenstoffatome aufweist, genannt werden. Es können auch Alkyl-D-galactosiduronsäuren und deren Salze, polyalkoxylierte Alkyl(C6-24)ethercarbonsäuren, polyalkoxylierte Alkyl(C6-24)arylethercarbonsäuren, polyalkoxylierte Alkyl(C6-24)amidoethercarbonsäuren und ihre Salze, insbesondere die Verbindungen, die 2 bis 50 Alkylenoxidgruppen und insbesondere Ethylenoxidgruppen aufweisen, sowie deren Gemische verwendet werden.

(ii) nichtionische(r) grenzflächenaktive(r) Stoff(e):

Die nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffe sind an sich bekannte Verbindungen (siehe hierzu insbesondere 'Handbook of Surfactants' von M. R. PORTER, Edition Blackie & Son (Glasgow and London), 1991, S. 116-178) und ihre Art ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung kein kritischer Parameter. Sie können daher insbesondere unter den folgenden Verbindungen ausgewählt werden: Alkoholen, Alphadiolen oder Alkylphenolen, die polyethoxyliert oder polypropoxyliert sind, wobei sie eine Fettkette aufweisen, die beispielsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatome enthält, und wobei die Anzahl der Ethylenoxidgruppen oder Propylenoxidgruppen insbesondere im Bereich von 2 bis 50 liegen kann. Es können ferner die Copolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid, die Kondensate von Ethylenoxid und Propylenoxid mit Fettalkoholen; die polyethoxylierten Fettamide, die vorzugsweise 2 bis 30 mol Ethylenoxid aufweisen, die mehrfach mit Glycerin veretherten Fettamide, die im Mittel 1 bis 5 Glyceringruppen und insbesondere 1,5 bis 4 Glyceringruppen aufweisen; die polyethoxylierten Fettamine, die vorzugsweise 2 bis 30 mol Ethylenoxid aufweisen; die ethoxylierten Sorbitanfettsäureester mit 2 bis 30 mol Ethylenoxid; die Saccharosefettsäureester, die Polyethylenglycolfettsäureester, die Alkylpolyglycoside, N-Alkylglucaminderivate und Aminoxide, wie beispielsweise C10-14-Alkylaminoxide oder N-Acylaminopropyl-morpholinoxide, angegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Alkylpolyglycoside, die nichtionische grenzflächenaktive Stoffe sind, im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders gut geeignet sind.

(iii) amphotere(r) oder zwitterionische(r) grenzflächenaktive(r) Stoff(e):

Die amphoteren oder zwitterionischen grenzflächenaktiven Stoffe, deren Art im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht kritisch ist, können insbesondere (nicht einschränkende Aufzählung) aliphatische, sekundäre oder tertiäre Aminderivate sein, worin die aliphatische Gruppe eine geradkettige oder verzweigte Kette mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen ist, die mindestens eine wasserlösliche anionische Gruppe aufweist (beispielsweise Carboxylat, Sulfonat, Sulfat, Phosphat oder Phosphonat); es können auch die Alkyl(C8-20)betaine, Sulfobetaine, Alkyl(C8-20)amidoalkyl(C1-6)betaine oder die Alkyl(C8-20)-amidoalkyl(C1-6)sulfobetaine genannt werden.

Von den Aminderivaten können die Produkte genannt werden, die beispielsweise in den Patenten US-2 528 378 und US-2 781 354 beschrieben sind; nach CTFA-Nomenklatur (3. Ausgabe, 1982) werden sie als Amphocarboxyglycinates und Amphocarboxypropionates bezeichnet und weisen die folgenden Strukturen auf: R2-CONHCH2CH2-N(R3)(R4)(CH2COO) worin bedeuten: R2 eine Alkylgruppe, die von einer Säure R2-COOH abgeleitet ist, die in hydrolysiertem Kopraöl vorliegt, Heptyl, Nonyl oder Undecyl; R3 eine &bgr;-Hydroxyethylgruppe und R4 eine Carboxymethylgruppe; und R2'-CONHCH2CH2-N(B)(C) worin bedeuten:

B eine Gruppe -CH2CH2OX';

C eine Gruppe -(CH2)z-Y' mit z = 1 oder 2;

X' die Gruppe -CH2CH2-COOH oder Wasserstoff;

Y' die Gruppe -COOH oder -CH2-CHOH-SO3H; und

R2' eine Alkylgruppe einer Säure R9-COOH, die in hydrolysiertem Leinöl oder Kopraöl vorliegt, eine Alkylgruppe, insbesondere mit 7, 9, 11 oder 13 Kohlenstoffatomen, eine C17-Alkylgruppe und ihre Isoform oder eine ungesättigte C17-Gruppe.

Diese Verbindungen werden nach CTFA-Nomenklatur (5. Ausgabe, 1993) als Disodium Cocoamphodiacetate, Disodium Lauroamphodiacetate, Disodium Caprylamphodiacetate, Disodium Capryloamphodiacetate, Disodium Cocoamphodipropionate, Disodium Lauroamphodipropionate, Disodium Caprylamphodipropionate, Disodium Capryloamphodipropionate, Lauroamphodipropionic acid und Cocoamphodipropionic acid bezeichnet.

Es ist beispielsweise das Cocoamphodiacetat zu nennen, das von RHODIA CHEMIE unter der Bezeichnung MIRANOL® C2M angeboten wird.

(iv) kationische grenzflächenaktive Stoffe:

Von den kationischen grenzflächenaktiven Stoffe können insbesondere genannt werden (nicht einschränkende Aufzählung): Salze von primären, sekundären oder tertiären Fettaminen, die gegebenenfalls polyalkoxyliert sind; quartäre Ammoniumsalze, wie die Chloride oder Bromide von Tetraalkylammonium, Alkylamidoalkyltrialkylammonium, Trialkylbenzylammonium, Trialkylhydroxyalkylammonium oder Alkylpyridinium; Imidazolinderivate; oder Aminoxide mit kationischen Eigenschaften.

Die Mengenanteile der grenzflächenaktiven Stoffe, die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegen, können im Bereich von 0,01 bis 40% und vorzugsweise 0,5 bis 30% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung liegen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch weitere Rheologiehilfsmittel enthalten, beispielsweise Verdickungsmittel auf Cellulosebasis (Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Carboxymethylcellulose ...), Guargummi und seine Derivate (Hydroxypropylguar ...), Gummen mikrobieller Herkunft (Xanthangummi, Skleroglucane ...), synthetische Verdickungsmittel, wie die vernetzten Homopolymere von Acrylsäure oder Acrylamidopropansulfonsäure und die ionischen oder nichtionischen assoziativen Polymere, wie die Handelsprodukte PEMULEN TR1 oder TR2 von GOODRICH, SALCARE SC90 von ALLIED COLLOIDS, ACULYN 22, 28, 33, 44 oder 46 von ROHM & HAAS und ELFACOS T210 oder T212 von AKZO.

Diese zusätzlichen Verdickungsmittel können 0,05 bis 10 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten ferner vorteilhaft mindestens ein Alkalisierungsmittel in Mengenanteilen von 0,05 bis 20 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung. Von den Alkalisierungsmitteln können beispielsweise Ammoniak, Ammoniumchlorid, Alkalicarbonate, Erdalkalicarbonate, Alkalisilicate, Erdalkalisilicate, Alkaliphosphate, Erdalkaliphosphate, Alkanolamine, wie Mono-, Di- und Triethanolamin sowie deren Derivate, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid und die Verbindungen der folgenden Formel (XIX) angegeben werden:

worin R eine gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe oder einer C1-4-Alkylgruppe substituierte Propylengruppe ist; und die Gruppen R 38, R39, R40 und R41, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff, C1-4-Alkyl oder C1-4-Hydroxyalkyl bedeuten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen könne ferner Maskierungsmittel enthalten, beispielsweise Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA).

Wenn die Zusammensetzungen, die das Oxidationsmittel und das kationische assoziative Polyurethan enthalten, in wasserfreier Form (Pulver oder Creme) vorliegen, enthalten sie die genannten Hauptbestandteile und Zusatzstoffe in fester oder flüssiger, im Wesentlichen wasserfreier Form.

Sie können auch anorganische oder organische Füllstoffe enthalten, wie Kieselsäure oder Tone, Bindemittel, beispielsweise Vinylpyrrolidon, Öle oder Wachse, Polyalkylenglycole oder Polyalkylenglycolderivate, Gleitmittel, wie Polyolstearate oder Alkali- oder Erdalkalistearate, sowie Farbmittel oder Mattierungsmittel wie Titanoxide, wobei diese Additive jeweils in einer Konzentration von 0 bis 30 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung enthalten sein können.

Wenn das Medium, das das Oxidationsmittel enthält, wässrig ist, kann es gegebenenfalls kosmetisch akzeptable organische Lösungsmittel enthalten kann, darunter insbesondere Alkohole, wie Ethanol, Isopropanol, Benzylalkohol und Phenylethylalkohol, oder Glycole oder Glycolether, beispielsweise Ethylenglycolmonomethylether, Ethylenglycolmonoethylether und Ethylenglycolmonobutylether, Propylenglycol oder seine Ether, beispielsweise Propylenglycolmonomethylether, Butylenglycol, Dipropylenglycol sowie die Alkylether von Diethylenglycol beispielsweise Diethylenglycolmonoethylether oder Diethylenglycolmonobutylether. Die Lösemittel können in Konzentrationen von etwa 0,5 bis 20% und vorzugsweise etwa 2 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung enthalten sein.

Die Zusammensetzung zum Bleichen kann ferner weitere Stoffe in einer wirksamen Menge enthalten, die auf dem Gebiet der Entfärbung bekannt sind, wie verschiedene übliche Zusatzstoffe, beispielsweise flüchtige oder nicht flüchtige, cyclische, geradkettige oder verzweigte, organomodifizierte (insbesondere mit Aminogruppen) oder nicht organomodifizierte Silicone, Konservierungsmittel, Ceramide, pflanzliche, mineralische oder synthetische Öle oder Wachse, Säuren und insbesondere AHA, weitere assoziative Polymere, die von den erfindungsgemäßen verschieden sind, insbesondere nichtionische assoziative Polyurethanpolyether etc.

Der Fachmann wird natürlich die oben genannte(n) zusätzliche(n), gegebenenfalls enthaltene(n) Verbindung(en) so auswählen, dass die mit der erfindungsgemäßen Bleichmittelzusammensetzung verbundenen vorteilhaften Eigenschaften durch den beabsichtigten Zusatz oder die Zusätze nicht oder nicht wesentlich verändert werden.

Der pH-Wert der gebrauchsfertigen Zusammensetzung liegt im Allgemeinen im Bereich von 4 bis 12. Er beträgt vorzugsweise 7 bis 11,5 und noch bevorzugter 8 bis 11.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Bleichen besteht vorzugsweise darin, die gebrauchsfertige oxidierende Zusammensetzung auf die trockenen oder feuchten Keratinfasern aufzutragen und während einer Einwirkzeit von vorzugsweise etwa 1 bis 60 min und noch bevorzugter etwa 10 bis 45 min einwirken zu lassen, die Fasern zu spülen, gegebenenfalls mit Haarwaschmittel zu waschen, nochmals zu spülen und zu trocknen.

Im Folgenden werden konkrete Beispiele angegeben, die die Erfindung erläutern, ohne dass sie einschränkend zu verstehen sind.

BEISPIEL 1:

Es wird die folgende wässrige gebrauchsfertige Zusammensetzung zum Bleichen hergestellt (ausgedrückt in Gramm):

  • Ws* = wirksame Substanz

Das Polymer 1 ist das folgende Polymer: C18H37-O-CONHR4NHCO-O-(CH2)2-N+(CH3)(CH3)-(CH2)2-O-CONHR2NHCO-O(POE)O-CONHR2NHCO-O-(CH2)2–N+(CH3)(CH3)-(CH2)2-O-CONHR4NHCO-OC18H37 mit:

R4 = Methylendicyclohexyl

Gegenion: CH3SO4

Es wird aus den folgenden Reaktanten synthetisiert: C18H37OH 2 mol Methylendicyclohexyldiisocyanat 4 mol Polyethylenglycol 1 mol N-Methylethanolamin 2 mol Quaternisierungsmittel (CH3)2SO4 2 mol

Das Polymer 2 ist das folgende Polymer: C18H37N+(CH3)(CH3)-(CH2)2-O-CONHR4NHCO-O(POE)O-CONHR4NHCO-O(CH2)2-N+(CH3)(CH3)C18H37 mit:

R4 = Methylendicyclohexyl

Gegenion: Cl

Es wird aus den folgenden Reaktanten synthetisiert: Methylendicyclohexyldiisocyanat 2 mol Polyethylenglycol 1 mol N,N-Dimethylethanolamin 2 mol Quaternisierungsmittel C18H37OH 2 mol

Die Zusammensetzungen zum Bleichen werden auf natürliche Haare aufgebracht, 45 min unter der Haube einwirken gelassen und anschließend ausgiebig mit Wasser gespült. Die Haare sind gleichmäßig aufgehellt.

BEISPIEL 2

Es werden die folgenden Zusammensetzungen zum Bleichen hergestellt:

(ausgedrückt in Gramm)

  • Ws* = wirksame Substanz

40 g der oben angegebenen wasserfreien Zusammensetzung werden mit 80 g der folgenden wässrigen Zusammensetzung vermischt:

Man erhält eine gebrauchsfertige Creme zum Bleichen, die aufgetragen und 45 min unter der Haube belassen wird. Man erhält eine deutliche und homogene Entfärbung der natürlichen dunklen Haare.


Anspruch[de]
Gebrauchsfertige Zusammensetzung für die Entfärbung von Keratinfasern, die in einem zum Entfärben geeigneten Medium mindestens ein Oxidationsmittel enthält, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner mindestens ein kationisches assoziatives Polyurethan der folgenden Formel (Ia) enthält: R-X-(P)n-[L-(Y)m]r-L'-(P')p-X'-R'(Ia) worin bedeuten:

R und R', die gleich oder verschieden sind, eine hydrophobe Gruppe oder ein Wasserstoffatom,

X und X', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe, die eine Aminofunktion enthält, die gegebenenfalls eine hydrophobe Gruppe aufweist, oder die Gruppe L'',

L, L' oder L'', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe, die von einem Diisocyanat abgeleitet ist,

P und P', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe, die eine Aminofunktion enthält, die gegebenenfalls eine hydrophobe Gruppe aufweist,

Y eine hydrophile Gruppe,

r eine ganze Zahl von 1 bis 100, vorzugsweise 1 bis 50 und insbesondere 1 bis 25,

n, m und p unabhängig voneinander Zahlen im Bereich von 0 bis 1000,

wobei das Molekül mindestens eine protonierte oder quaternisierte Aminofunktion und mindestens eine hydrophobe Gruppe enthält.
Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R und R' beide unabhängig voneinander eine hydrophobe Gruppe, X und X' jeweils L'' und n und p Zahlen von 1 bis 1000 bedeuten und L, L', L'', P, P', Y und m die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen aufweisen. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R und R' beide unabhängig voneinander eine hydrophobe Gruppe, X und X' beide unabhängig voneinander eine Gruppe, die eine quartäre Aminogruppe enthält, und n und p Null bedeuten und L, L', Y und m die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen aufweisen. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass R und R' eine Gruppe oder ein Polymer mit einer geradkettigen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffkette, in der ein oder mehrere Kohlenstoffatome durch ein Heteroatom ersetzt sein können, das unter S, N, O oder P ausgewählt ist, oder mit einer siliconierten Kette oder perfluorierten Kette bedeuten. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass X und X' durch eine der folgenden Formeln dargestellt werden können:
worin bedeuten:

R2 eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls einen gesättigten oder ungesättigten Ring enthält, oder eine Arylengruppe, wobei ein oder mehrere Kohlenstoffatome durch ein Heteroatom ersetzt sein können, das unter N, S, O und P ausgewählt ist;

R1 und R3, die gleich oder verschieden sind, eine geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe, wobei mindestens ein Kohlenstoffatom durch ein Heteroatom ersetzt sein kann, das unter N, S, O und P ausgewählt ist; und

A ein physiologisch akzeptables Gegenion.
Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppen L, L' und L'', die gleich oder verschieden sind, eine Gruppe der folgenden Formel bedeuten:
worin bedeuten:

Z -O-, -S- oder -NH-; und

R4 eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls einen gesättigten oder ungesättigten Ring enthält, oder eine Arylengruppe, wobei ein oder mehrere Kohlenstoffatome durch ein Heteroatom ersetzt sein können, das unter N, S, O und P ausgewählt ist.
Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppen P und P', die gleich oder verschieden sind, durch mindestens eine der folgenden Formeln dargestellt werden können:
worin bedeuten:

R5 und R7 die für R2 angegebenen Bedeutungen,

R6, R8 und R9 die für R1 und R3 angegebenen Bedeutungen,

R10 eine geradkettige oder verzweigte, gegebenenfalls ungesättigte Alkylengruppe, die ein oder mehrere Heteroatome enthalten kann, die unter N, O, S und P ausgewählt sind; und

A ein physiologisch akzeptables Gegenion.
Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Y eine Gruppe, die von Ethylenglycol, Diethylenglycol oder Propylenglycol abgeleitet ist, oder eine Gruppe bedeutet, die von einem Polymer stammt, das unter den Polyeshern, sulfonierten Polyestern und sulfonierten Polyamiden ausgewählt ist. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kationischen assoziativen Polyurethane eine zahlenmittlere Molmasse von 400 bis 500 000 aufweisen. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kationischen assoziativen Polyurethane in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung verwendet werden. Zusammensetzung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die kationischen assoziativen Polyurethane in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung verwendet werden. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Oxidationsmittel unter Wasserstoffperoxid und Verbindungen, die durch Hydrolyse Wasserstoffperoxid bilden können, wie Harnstoffperoxid und Salzen von Persäuren, Chloriten, enzymatischen Systemen, die oxidierende Spezies bilden können, und organischen Peroxiden ausgewählt sind. Zusammensetzung nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass das Persalz ein Alkali- oder Erdalkalipersulfat oder ein Alkali- oder Erdalkaliperborat ist. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das enzymatische System eine Oxidoreductase (2 Elektronen) in Kombination mit ihrem Donor in Gegenwart von Luft ist. Zusammensetzung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidoreductase die Uricase und ihr Donor die Harnsäure ist. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserstoffperoxid-Konzentration im Bereich von 2 bis 40 Volumina liegt. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der oxidierenden Verbindungen im Bereich von 0,1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen kann. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner Direktfarbstoffe enthält. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner mindestens ein kationisches oder amphoteres Polymer enthält, das von den in den Ansprüchen 1 bis 11 beschriebenen assoziativen kationischen Polyurethanen verschieden ist. Zusammensetzung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das kationische Polymer ein quartäres Polyammoniumpolymer ist, das aus Wiederholungseinheiten der folgenden Formel (W) besteht:
Zusammensetzung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das kationische Polymer ein quartäres Polyammoniumpolymer ist, das aus Wiederholungseinheiten der folgenden Formel (U) besteht:
Zusammensetzung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das amphotere Polymer ein Copolymer ist, das als Monomere zumindest Acrylsäure und ein Dimethyldiallylammoniumsalz enthält. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die kationische(n) oder amphotere(n) Polymer(e) 0,01 bis 10 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen grenzflächenaktiven Stoff enthält, der unter den anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren grenzflächenaktiven Stoffen ausgewählt ist. Zusammensetzung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die grenzflächenaktiven Stoffe 0,01 bis 40 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein zusätzliches Verdickungsmittel enthält. Zusammensetzung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Verdickungsmittel ein Cellulosederivat, Guarderivat, Gummi mikrobieller Herkunft oder synthetisches Verdickungsmittel ist. Zusammensetzung nach Anspruch 26 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die ergänzende(n) Verdickungsmittel 0,05 bis 10 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner mindestens ein Alkalisierungsmittel in Mengenanteilen von 0,05 bis 30% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung enthält. Zusammensetzung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Alkalisierungsmittel unter Ammoniak, Ammoniumchlorid, Alkalicarbonaten, Erdalkalicarbonaten, Alkalisilicaten, Erdalkalisilicaten, Alkaliphosphaten, Erdalkaliphosphaten, Alkanolaminen, wie Mono-, Di- und Triethanolamin, sowie deren Derivaten, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid und den Verbindungen der folgenden Formel (XIX) ausgewählt ist:
worin R eine gegebenenfalls mit einer Hydroxygruppe oder einer C1-4-Alkylgruppe substituierte Propylengruppe ist; und die Gruppen R38, R39, R40 und R41, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff, C1-4-Alkyl oder C1-4-Hydroxyalkyl bedeuten.
Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch bedarfsgemäßes Mischen einer wasserfreien Zusammensetzung, die mindestens ein Oxidationsmittel enthält, und mindestens einer wässrigen Zusammensetzung bei der Anwendung hergestellt wird, wobei mindestens eine der Zusammensetzungen (wasserfrei oder wässrig) mindestens ein kationisches assoziatives Polyurethan nach einem der Ansprüche 1 bis 11 enthält. Zusammensetzung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserfreie Zusammensetzung pulverförmig vorliegt. Zusammensetzung nach Anspruch 31 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserfreie Zusammensetzung mindestens einen Zusatzstoff enthält, der unter den anorganischen oder organischen Füllstoffen, wie Kieselsäure oder Tonen, Bindemitteln, wie Vinylpyrrolidon, Ölen oder Wachsen, Polyalkylenglycolen oder Polyalkylenglycolderivaten, Gleitmitteln wie Polyolstearaten oder Alkali- oder Erdalkalistearaten, Farbmitteln oder Mattierungsmitteln wie Titanoxiden ausgewählt ist. Zusammensetzung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zusatzstoff in einer Konzentration von 0 bis 30 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung enthalten sein kann. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass sie wässrig ist. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das wässrige Medium ein oder mehrere organische Lösungsmittel enthält. Zusammensetzung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration des Lösungsmittels oder der Lösungsmittel im Bereich von 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das wässrige Medium Wasserstoffperoxid enthält. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung einen pH-Wert von 4 bis 12 aufweist. Zusammensetzung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das kationische assoziative Polyurethan in der wässrigen Zusammensetzung enthalten ist. Verfahren zum Entfärben von Keratinfasern, das darin besteht, auf die trockenen oder feuchten Fasern eine gebrauchsfertige Zusammensetzung aufzutragen, die in einem zum Entfärben geeigneten Medium mindestens ein Oxidationsmittel und mindestens ein in Anspruch 1 bis 11 definiertes kationisches assoziatives Polyurethan enthält, und während einer Zeitspanne von 1 bis 60 min und vorzugsweise 10 bis 45 min einwirken zu lassen, die Fasern zu spülen, gegebenenfalls mit Haarwaschmittel zu waschen, nochmals zu spülen und die Fasern zu trocknen. Vorrichtung mit zwei Abteilungen oder 'Kit' zum Entfärben von menschlichen Keratinfasern, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Abteilung mindestens ein Pulver oder eine wässrige Zusammensetzung und die zweite Abteilung eine wässrige Zusammensetzung enthält, wobei mindestens eine der beiden Abteilungen mindestens ein Oxidationsmittel und mindestens eine der beiden Abteilungen mindestens ein in Anspruch 1 bis 11 definiertes kationisches assoziatives Polyurethan enthält.






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