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Dokumentenidentifikation DE602004004437T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001473114
Titel Linsenbevorratung und Vorrichtung zur Bearbeitung optischer Linsen mit derselben
Anmelder Nidek Co., Ltd., Gamagori, Aichi, JP
Erfinder Tanaka, Motoshi, Gamagori-shi, Aichi, JP
Vertreter HOEFER & PARTNER, Partnerschaftsgesellschaft, 80803 München
DE-Aktenzeichen 602004004437
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.04.2004
EP-Aktenzeichen 040101297
EP-Offenlegungsdatum 03.11.2004
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse B24B 13/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B24B 9/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Linsenbearbeitungssystem zur Bearbeitung einer Linse und einer Linsenbevorratungsvorrichtung zur Bevorratung von Linsen.

Bei Brillengläsern hat sich z. B. die Bearbeitung der Linsen, die üblicherweise individuell in den Optikergeschäften durchgeführt wurde, in den letzten Jahren dahin entwickelt, dass sie verstärkt in einem Bearbeitungszentrum durchgeführt wird. Im Bearbeitungszentrum wird eine Vielzahl von Linsen als Antwort auf Aufträge von Optikergeschäften intensiv bearbeitet. Bei dieser intensiven Bearbeitung ist es wünschenswert, dass bei einer Serie von Arbeitsschritten, die mit der Linsenbearbeitung verbunden sind, eine Arbeitsersparnis (eine Automation) so gut wie möglich erzielt wird. Aus diesem Grund wurde eine Linsenbevorratungsvorrichtung und ein Linsenbearbeitungssystem mit derselben vorgeschlagen, bei dem eine unbearbeitete Linse aus einer Linsen beherbergenden Aufnahmeeinrichtung, oder dergleichen, entnommen, befördert und in eine Linsenbearbeitungsvorrichtung eingesetzt wird, und eine bearbeitete Linse aus der Bearbeitungsvorrichtung entnommen, befördert und auf der Aufnahmeeinrichtung, oder dergleichen, platziert (zurückgelegt) wird, die z. B. in EP-1375065-A1, vom vorliegenden Anmelder eingereicht, offenbart wurden.

EP-A-1 375 065, das ein Dokument gemäß Art. 54(3) EPC ist, offenbart eine Vorrichtung zur Bevorratung einer Mehrzahl von Linsen, mit einem ersten Objekttisch und einem zweiten Objekttisch, von denen jeder eine Mehrzahl von Aufnahmeeinrichtungen, die Linsen beherbergen, in einer vertikalen Richtung stapeln kann, vertikalen Bewegungsmechanismusbereichen, um die ersten bzw. zweiten Objekttische in der vertikalen Richtung zu bewegen, und eine Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit, um die Aufnahmeeinrichtungen vom ersten Objekttisch zum zweiten Objekttisch zu transferieren, wobei die Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit einen rechten Greifer und einen linken Greifer beinhaltet, um die Aufnahmeeinrichtung zu halten, wobei die Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit, wenn die Aufnahmeeinrichtung vom ersten zum zweiten Objekttisch transferiert wird, die rechten und linken Greifer in einer sich gegenseitig annähernden Richtung bewegt, um die Aufnahmeeinrichtung festzuhalten, die rechten und linken Greifer in einer Richtung vom ersten Objekttisch zum zweiten Objekttisch bewegt, um die festgehaltene Aufnahmeeinrichtung zu transferieren, und die ersten und zweiten Greifer in einer sich gegenseitig entfernenden Richtung bewegt, um die festgehaltene Aufnahmeeinrichtung loszulassen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Linsenbevorratungsvorrichtung, die leicht bedient werden kann und einen vereinfachten Aufbau aufweist, und ein Linsenbearbeitungssystem mit der Linsenbevorratungsvorrichtung bereitzustellen.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ansprüche des Hauptanspruches gelöst. Die Unteransprüche enthalten weitere bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine schematische vordere Aufrissansicht eines erfindungsgemäßen Brillenglass-Bearbeitungssystems.

2 ist eine schematische Draufsicht des Brillenglas-Bearbeitungssystems von oben gesehen.

3 ist eine grafische Darstellung einer Linsenbearbeitungsvorrichtung.

4 ist eine Darstellung, die einen schematischen Aufbau einer Schale und die Befestigung der Schale an einer Linse zeigt.

5 ist eine schematische Darstellung einer Roboter-Greifvorrichtung.

6 ist eine schematische Schnittansicht, die zur Erläuterung eines Haltemechanismus eines Greiferbereichs zum Festhalten eines Fachs nützlich ist.

7 ist eine schematische Schnittansicht, die zur Erläuterung eines vertikalen Bewegungsmechanismusbereichs eines Objekttischs und eines Höheneinstellungsmechanismusbereichs des Objekttischs nützlich ist.

8 ist eine schematische Strukturansicht eines Querbewegungsmechanismusbereichs des Greiferbereichs.

9 ist eine schematische Strukturansicht des Querbewegungsmechanismusbereichs des Greiferbereichs.

10 ist eine erläuternde Ansicht zur Erläuterung der Höheneinstellung des Objekttischs.

11 zeigt gestapelte Fächer auf dem Objekttisch, während einige davon geneigt sind.

12 ist eine erläuternde Ansicht, die zur Erläuterung einer Bevorratungsvorrichtung nützlich ist, die ein Förderband als Aufnahme-Objekttisch verwendet.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Mit Bezug auf die anliegende Zeichnung erfolgt nun eine Beschreibung einer ersten Ausführungsform der Erfindung.

1 ist eine schematische vordere Aufrissansicht eines erfindungsgemäßen Brillenglas-Bearbeitungssystems 1. 2 ist eine schematische Draufsicht des Brillenglas-Bearbeitungssystems 1 von oben gesehen.

Das Brillenglas-Bearbeitungssystem 1 umfasst eine Brillenglas-Bearbeitungsvorrichtung 100 zur Bearbeitung eines Brillenglases LE; eine Roboter-Greifvorrichtung (RH-Vorrichtung) 200 zur Beförderung der Linse LE; eine Blockvorrichtung 300 zum Anbringen einer Schale, die als Bearbeitungsspannvorrichtung für die Linse LE dient; eine Aufnahmeeinrichtung-(Linsen-)Bevorratungsvorrichtung 400 zur Bevorratung von Linsen beherbergenden Aufnahmeeinrichtungen 401, von denen jede ein Paar von linken und rechten Linsen LE aufnehmen kann; und ein System-Steuerungs-/Regelungsbereich (Einheit) 600 zur Steuerung/Regelung der verschiedenen Vorrichtungen und Einrichtungen. Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 ist mit einem Host-Computer (Host-PC) 620 verbunden, um die Auftragsdaten zu verwalten.

Die entsprechenden Vorrichtungen und Einrichtungen sind mittels eines Tischs 20 auf einer Basis 10 montiert. Gleitrollen 11 sind an der Basis 10 befestigt, um dem gesamten Bearbeitungssystem 1 (den Vorrichtungen und Einrichtungen) zu ermöglichen, als Einheit beweglich zu sein. Zusätzlich ist ein Umwälztank, in dem das von der Bearbeitungsvorrichtung 100 während der Bearbeitung verwendete Bearbeitungswasser gespeichert ist, unterhalb (im Inneren) des Tischs 20 untergebracht. Das im Tank gespeicherte Bearbeitungswasser wird durch eine Pumpe abgepumpt und der Bearbeitungsvorrichtung 100 zugeführt.

Die Bearbeitungsvorrichtung 100 und die Blockvorrichtung 300 sind derart eingebaut, dass sie Seite an Seite auf dem Objekttisch 20 angeordnet sind. Die RH-Vorrichtung 200 bewegt sich längs eines geraden Bewegungsweges 30, der sich parallel von der Bearbeitungsvorrichtung 100 zur Blockvorrichtung 300 erstreckt. Die Bevorratungsvorrichtung 400 ist derart eingebaut, dass sie an der Vorderseite der Bearbeitungsvorrichtung 100 mit dem dazwischen liegenden Bewegungsweg 30 angeordnet ist. Durch die Einbauanordnung dieser Vorrichtungen ist es für einen Bediener einfach, den Stand des Fortschritts der Linsenbearbeitung zu beobachten.

Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung jeder Vorrichtung und jeder Einrichtung, die im Bearbeitungssystem 1 vorgesehen sind. Da die Blockvorrichtung 300 für die vorliegende Erfindung wenig relevant ist, wird deren Beschreibung weggelassen.

<Linsenbearbeitungsvorrichtung>

3 ist eine schematische Ansicht der Bearbeitungsvorrichtung 100. Die Bearbeitungsvorrichtung 100 hält und klemmt die Linse LE durch eine Spannfutter-Spindel 111 und eine Spannfutter-Spindel 112 ein, die sich vertikal erstrecken. Die obere Spannfutter-Spindel 111 wird durch ein vertikales Bewegungsmechanismusteil 110, der an der Mitte einer Subbasis 102 vorgesehen ist, in vertikaler (Auf- und Abwärts-)Richtung bewegt und von einem Motor 115 gedreht. Die untere Spannfutter-Spindel 112 wird durch eine Halterung 120, die auf einer Hauptbasis 101 befestigt ist, drehbar gehalten und wird durch einen Motor 123 synchron mit der Spannfutter-Spindel 111 gedreht.

Um die Linse LE durch die Spannfutter-Spindeln 111 und 112 zu halten, wird zuvor eine Schale 390, d. h. eine Bearbeitungsspannvorrichtung, durch eine selbstklebende Unterlage 398, wie in 4 gezeigt, an der Linse LE befestigt. Die Schale 390 wird von der Blockvorrichtung 300 automatisch angebracht. Die Schale 390 weist einen zylindrischen Basisbereich 391 und einen konisch erweiterten Ansatzbereich 392 auf. Eine quer verlaufende Keilnut 391A und eine vertikale Keilnut 391b zur Bestimmung einer vertikalen Richtung zum Zeitpunkt der Befestigung der Linse LE (welche Richtung sich auf eine vertikale Richtung bezieht, wenn das Brillenglas getragen wird) werden im Basisbereich 391 ausgebildet. Unterdessen wird eine Schalenhalterung 113, in die der Basisbereich 391 der Schale 390 eingesetzt wird, an der Spannfutter-Spindel 112 befestigt.

Die von den Spannfutter-Spindeln 111 und 112 gehaltene Linse LE wird von Schleifteilen 150R und 150L aus zwei Richtungen bearbeitet, von denen jedes Schleifscheiben 151 auf der entsprechenden Drehwelle aufweist. Die Schleifteile 150R und 150L sind bilateral symmetrisch und werden durch die auf der Subbasis 102 vorgesehenen Bewegungsmechanismusteile entsprechend in der vertikalen (Aufwärts- und Abwärts-) und der Quer-(linken und rechten)Richtung bewegt.

Ein Linsenform-Messabschnitt 160 ist auf einer gegenüberliegenden Seite der Mitte der Subbasis 102 untergebracht. Zudem wird während der Linsenbearbeitung das in den Tanks gespeicherte Bearbeitungswasser von nicht dargestellten Düsen auf die Bearbeitungsbereiche der Linse LE gesprüht. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 180 ein Fenster einer Bearbeitungskammer.

Es sollte beachtet werden, dass die Konfiguration dieser Schleifvorrichtung 100 im Wesentlichen ähnlich der von JP-A-9-253999 (US-Patent Nr. 5,716,256) ist.

<RH-Vorrichtung>

5 ist eine schematische Darstellung der RH-Vorrichtung 200. Wenn eine Kugelumlaufspindel 203 gedreht wird, wird eine seitwärts verschiebbare Basis 210 entlang von zwei Schienen 202 bewegt, die sich in der Richtung des Bewegungsweges 30 erstrecken. Ein Basisbereich 212 ist an der seitwärts verschiebbaren Basis 210 befestigt. Ein vertikal verschiebbarer Bereich 214 ist am Basisbereich 212 derart befestigt, um vertikal beweglich (verschiebbar) zu sein. Ein erster Arm 216, der sich um eine vertikale Achse A1 dreht, ist an einem oberen Bereich des vertikal gleitenden Bereichs 214 befestigt. Ein zweiter Arm 218, in der sich um eine vertikale Achse A2 dreht, ist an einem unteren Bereich eines distalen Endes des ersten Arms 216 befestigt. Ein dritter Arm 220, der sich um eine horizontale Achse A3 dreht, ist an einem distalen Ende des zweiten Arms 218 befestigt. Ein Ansaugbereich 222, um die Linse LE anzusaugen und zu halten, ist auf der Unterseite eines distalen Endes des dritten Arms 220 vorgesehen.

Durchgänge, durch die Luft hindurchströmt, sind im Ansaugbereich 222 entsprechend ausgebildet und diese Durchgänge stehen mit einem Rohr 232 in Verbindung, das an eine Luftpumpe 230 angeschlossen ist. Das Rohr 232 ist durch die seitwärts verschiebbare Basis 210, den Basisbereich 212, den vertikal verschiebbaren Bereich 214, den ersten Arm 216 und den zweiten Arm 218 hindurchgeführt. Wenn die Luftpumpe 230 angetrieben wird, wird die Linse LE angesaugt und gehalten. Wenn der Antrieb der Luftpumpe 230 darüber hinaus gestoppt wird, um die Ansaugkraft auf das Niveau des atmosphärischen Drucks zurückzuführen, wird das Ansaugen der Linse LE abgebrochen.

<Aufnahmeeinrichtungs-(Linsen-)Bevorratungsvorrichtung>

In den 1 und 2 weist die Bevorratungsvorrichtung 400 einen Objekttisch 410 (Transfertisch) und einen Objekttisch 420 (Aufnahmetisch) zum Platzieren der Aufnahmeeinrichtungen 401 auf, die darauf vertikal gestapelt werden. Die Objekttische 410 und 420 werden durch die vertikalen Bewegungen der Mechanismusbereiche 412 und 422 entsprechend vertikal bewegt. Die Aufnahmeeinrichtungen 401 können durch vertikale Stapelung auf die Objekttische 410 und 420 geladen werden und 10 Aufnahmeeinrichtungen 401 können auf die entsprechenden Objekttische geladen werden. Ein Greiferbereich 430 zum Festhalten der Aufnahmeeinrichtung 401 umfasst einen rechten Greifer 431 und einen linken Greifer 432. Der rechte Greifer 431 und der linke Greifer 432 werden durch einen Querbewegungsmechanismusbereich 433 derart angetrieben, um sich einander anzunähern und sich voneinander weg zu bewegen (zu entfernen) und sich zwischen dem Objekttisch 410 und dem Objekttisch 420 in die gleiche Richtung zu bewegen. Ein Aufnahmeeinrichtungs-Erkennungsbereich 403 ist so eingerichtet, um zu erkennen, ob die oberste Aufnahmeeinrichtung 401 der gestapelten Aufnahmeeinrichtungen sich an der Halteposition des Greiferbereichs 430 befindet, oder nicht. Wenn die Aufnahmeeinrichtung 401 an der Halteposition die Lichtstrahlen eines Lichtemmissionsbereiches 403a unterbricht, der am Tiefenzentrum der Bevorratungsvorrichtung 400 angeordnet ist, wird ein Lichtempfangsbereich 403b die Lichtstrahlen nicht empfangen können und der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 kann aus einem Ausgabesignal aus dem Lichtempfangsbereich 403b erfassen, ob die obersten Aufnahmeeinrichtungen 401 sich an der Halteposition befinden, oder nicht.

Wenn ein Bediener die Aufnahmeeinrichtungen 401 austauscht, wird ein Einstellknopf 462 verwendet, um die Höhe des Objekttisches 410 einzustellen. Eine Klinke, nicht gezeigt, ist im Innern des Einstellknopfs 462 vorgesehen und kann den Objekttisch 410 an einer willkürlichen Höhe befestigen. Es ist ebenfalls möglich, anstelle des Knopfs 462 eine Einstellschraube zur Befestigung zu verwenden.

6 ist eine schematische Schnittsansicht zur Erläuterung eines Haltemechanismus des Greiferbereichs 430, um die Aufnahmeeinrichtungen 401 zu halten. Flansche 401a ragen am oberen Teil des Aufnahmeeinrichtung 401 aus den Seitenflächen jeder Aufnahmeeinrichtung 401 heraus. Demgegenüber sind Aussparungen 431a und 432a, die entsprechend mit den Flanschen 401a ineinander greifen, an den rechten und linken Greifern 431 und 432 vorgesehen. Wenn die Aufnahmeeinrichtung 401 gehalten und vom Greiferbereich 430 befördert wird, kann die Aufnahmeeinrichtung 401 durch das Ineinandergreifen der Aussparungen 431a und 432a der rechten und linken Greifer 431und 432 mit den Flanschen 401a stabil gehalten werden. Füße 401b sind am Boden jeder Aufnahmeeinrichtung 401 ausgebildet. Wenn die Aufnahmeeinrichtung 401 gestapelt wird, fügen sich die Füße 401b in die Innenwand des Objekttischs 410, unmittelbar unter der vorigen, oder in Passlöcher der Objekttische 410 und 420 ein.

Zwei Einführungslöcher (ein Paar von linken und rechten Löchern) 401c, in die die Basisbereiche 391 der an der Linse LE befestigten Schale 390 passen, sind im Innern des Aufnahmeeinrichtungen 401 angeordnet. Ein ID-Etikett 402 als ein Identifizierungskennzeichen, auf dem eine Bearbeitungsnummer eingetragen ist, ist an der Seitenfläche jeder Aufnahmeeinrichtung 401 vorgesehen und ein ID-Etikett-Lesegerät 440 liest diese Bearbeitungsnummer. Im Übrigen kann ein Barcode verwendet werden, um die Bearbeitungsnummer zu identifizieren.

7 ist eine schematische Schnittsansicht des vertikalen Bewegungsmechanismusbereichs 412 und des Höheneinstellungsmechanismusbereichs 460 des Objekttisches 410. Der Objekttisch 410 ist horizontal an einem Objekttisch-Basis 450a befestigt, das sich längs einer sich vertikal erstreckenden Führungswelle 452a nach oben und unten bewegen kann. Eine Vorschubspindel 453a, die mit einem Schrittmotor 454a verbunden ist und sich vertikal erstreckt, steht mit der Basis 450a im Eingriff. Wenn der Motor 454a angetrieben wird und sich dreht, bewegt sich der Objekttisch 410 mit der Basis 450a nach oben und unten. Ein Nullpunktsensor 413a ist an der untersten Position angeordnet, zu der sich die Basis 450a bewegen kann. Durch Abtasten einer auf der Basis 450a vorgesehenen Abschattungsplatte 414a, erfasst der Nullpunktsensor 413a, ob sich der Objekttisch 410 an der untersten Referenzposition befindet, oder nicht. Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 erfasst die Höhe des Objekttischs 410 auf der Basis des Erfassungsergebnisses des Sensors 413a und der an den Motor 454a angelegten Impulsmenge. Im Übrigen kann die Höhe des Objekttisches 410 durch Anbringen eines Kodierers am Motor oder durch Verwendung eines linearen Kodierers erfasst werden.

Auf ähnliche Art wie der vertikale Bewegungsmechanismusbereich 412 umfasst der vertikale Bewegungsmechanismusbereich 422 des Objekttisches 421 eine Objekttisch-Basis 450b, an dem der Objekttisch 420 horizontal befestigt ist, eine Führungswelle 452b, eine Vorschubspindel 453a, einen Schrittmotor 454b, einen Nullpunktsensor 413b, eine Abschattungsplatte 414b.

Der Höheneinstellungsmechanismusbereich 460 ist so angeordnet, dass der Bediener die Höhe des Objekttisches 410 so einstellen kann, wie es der Bediener wünscht. Eine Einstellungsbasis 461, die sich längs einer Führungsspindel 463 bewegen kann, die sich vertikal erstreckt, ist mit dem Knopf 462 verbunden, der an der Außenseite angebracht ist. Die Basis 461 umfasst einen Objekttisch-Erkennungsbereich 464, um eine an der Basis 450a vorgesehene Reflexionsplatte 456 zu erkennen. Der Objekttisch-Erkennungsbereich 464 umfasst einen Licht-Emissionsbereich, wie z. B. eine LED, und einen Licht-Empfangsbereich, wie z. B. eine Fotodiode. Wenn das vom Licht-Emissionsbereich ausgesendete Licht durch die Reflexionsplatte 456 reflektiert wird und vom Licht-Empfangsbereich empfangen wird, wird ein Erkennungssignal zum System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 übertragen. Somit kann die Erkennung erfolgen, ob sich der Objekttisch 410 an der durch den Knopf 462 eingestellten Position (Höhe) befindet, oder nicht.

Da im Übrigen die Höheneinstellungsinformation des Objekttisches 420 die Höheneinstellungsinformation auf der Seite des Objekttisches 410 verwenden kann, ist in der Höheneinstellungsmechanismusbereich nur auf der Seite des Objekttisches 410 angeordnet. Natürlich kann ein ähnlicher Höheneinstellungsmechanismusbereich 460 auch auf der Seite des Objekttisches 420 angeordnet werden.

Die 8 und 9 sind schematische Strukturansichten des Querverbindungsmechanismusbereichs 433 des Greiferbereichs 430. der Querverbindungsmechanismusbereich 430 umfasst einen Motor 474 zur Bewegung des rechten Greifers 431 und einen Motor 480 zur Bewegung des linken Greifers 432. Kodierer 474a und 480a sind jeweils an den Drehwellen der Motoren 474 und 480 montiert. Eine an die Drehwelle des Motors 474 montierte Riemenscheibe 476 ist über einen Riemen 477 mit einer an der linken Seite angeordneten Riemenscheibe 478 verbunden. Eine Basis 470 des rechten Greifers, an der der rechte Greifer 431 befestigt ist, ist an einen Riemen-Befestigungsbereich 487 am Riemen 477 befestigt. Wenn der Motor 474 angetrieben wird und sich dreht, wird die Basis 470 des rechten Greifers durch die Führungswellen 485 und 486 geführt und nach rechts und links bewegt. Eine an der Drehwelle des Motors 480 befestigte Riemenscheibe 482 ist über einen Riemen 483 mit einer an der linken Seite angeordneten Riemenscheibe 484 verbunden. Die Basis 471 des linken Greifers, an der der linke Greifer 432 befestigt ist, ist an einem Riemen-Befestigungsbereich 489 am Riemen 483 befestigt. Wenn der Motor 480 angetrieben wird und sich dreht, wird die Basis 471 des linken Greifers durch die Führungswellen 485 und 486 geführt und nach links und rechts bewegt.

Aus Angst, dass der Riemen 483 zur Bewegung des linken Greifers 432 die Basis 471 störend beeinflusst, weist die Basis 471, wie in 8 gezeigt, im Übrigen an einem Zwischenbereich ihrer Tiefe eine ausgesparte Form auf. Aus Angst, dass der Riemen 477 zur Bewegung des rechten Greifers 431 die Basis 471 störend beeinflusst, weist andererseits die Basis 471 an einem unteren Bereich ihrer Tiefe eine ausgesparte Form auf.

Ein Nullpunktsensor 490 erfasst eine am rechten Greifer 431 vorgesehene Abschattungsplatte 495 und der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 erhält aus dem Ausgabesignal des Sensors 491 die Referenzposition des linken Greifers 432. Der rechte Greifer 431 und der linke Greifer 432 können sich auf Schutzpositionen im Innern von Abdeckungen 497 bzw. 498 bewegen.

Die Funktion des oben beschriebenen Bearbeitungssystems 1 wird im Wesentlichen über die Bevorratungsvorrichtung 400 beschrieben. Auftragsdaten aus jedem Optikergeschäft werden über ein Kommunikationssystem, z. B. dem Internet, in den Host-PC eingegeben. Die Bearbeitungsnummer bezieht sich auf jeden Auftragsdatensatz und wird auf dem an der Aufnahmeeinrichtung 401 angebrachten ID-Etikett 402 registriert, das die Linse LE beherbergt. Jede Aufnahmeeinrichtung 401 beherbergt ein Paar von rechten und linken Linsen LE mit nach oben gerichteten vorderseitigen Lichtbrechungsoberflächen (konvexe Oberflächen).

Bevor die Aufnahmeeinrichtung 401 auf den Objekttisch 410 gesetzt wird, bewegt der Bediener den Knopf 462 nach oben und unten und stellt den Objekttisch 410 auf die vom Bediener gewünschte Höhe ein. Wenn der Objekttisch auf die Höhe der Hüfte eingestellt ist, kann der Bediener die Aufnahmeeinrichtung 401 einlegen, ohne die Hüfte zu beugen.

Wenn eine am System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 vorgesehene Einstelltaste 601 gedrückt wird, wird ein Antriebssignal an den Motor 454a ausgegeben und der Objekttisch 410 bewegt sich nach oben. Der Antrieb des Motors 454a wird gestoppt, wenn der Objekttisch-Erkennungsbereich 464, der an der durch den Knopf 462 eingestellten Höhe positioniert ist, die reflektierende Platte 456 der Basis 450a erkennt. Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 speichert die Höhe des Objekttisches 410 zu diesem Zeitpunkt in seinem Speicher. Die Höhe des Objekttisches 410 kann als die Impulsanzahl des Motors 454a verwaltet werden, wenn der Objekttisch 410 von der Referenzposition zur Halteposition bewegt wird. Aufgrund der Bewegung des Objekttisches 410 kann der Bediener die Aufnahmeeinrichtungen 401 so einsetzen, dass sie an der bequemen Höhe übereinander auf den Objekttisch 410 gesetzt werden.

Nachdem die Bereitstellung der Aufnahmeeinrichtungen 401 abgeschlossen ist, drückt der Bediener eine am System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 vorgesehene Starttaste 602 und führt die Bearbeitung des Bearbeitungssystems 1 durch. Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 bewegt den Objekttisch 410 durch den Motor 454a auf die unterste Referenzposition. Der Objekttisch 410 wird danach wieder nach oben bewegt. Wenn der Aufnahmeeinrichtungs-Erkennungsbereich 403 die oberste Aufnahmeeinrichtung 401 erkennt, wird der Antrieb des Motors 454a angehalten und die Auffahrt des Objekttischs 410 angehalten.

Als Nächstes treibt der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 die Motoren 474 bzw. 480 an und bewegt den rechten Greifer 431 und den linken Greifer 432, die sich an den Abdeckungspositionen im Standby-Zustand befanden, in die sich gegenseitig annähernde Richtung, sodass der rechte Greifer 431 und der linke Greifer 432 die Aufnahmeeinrichtung 401 auf den Objekttisch 410 festhalten (einklemmen) kann. Die Positionen der rechten und linken Greifer 431 und 432 zum Halten der Aufnahmeeinrichtung 401 werden im Voraus eingestellt und der Steuerungs-/Regelungsbereich 600 steuert/regelt die Bewegungspositionen der rechten und linken Greifer 431 und 432 auf der Basis der Ausgabesignale von den Kodierern 474a und 480a. Wenn die Aufnahmeeinrichtung 401 gehalten wird, wird im Übrigen ein geringerer Antriebstrom als der Antriebstrom auf der Seite des Motors 474 am Motor 480 angelegt, um den linken Greifer 432 zur linken Seitenfläche der Aufnahmeeinrichtung 401 zu schieben. Als Folge davon kann die Aufnahmeeinrichtung 401 durch eine stabile Haltekraft gehalten werden.

Die Bearbeitungsnummer der Aufnahmeeinrichtung 401 der obersten Lage wird durch den ID-Etikettenleser 440 gelesen und in den System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 eingegeben. Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 sendet die der Bearbeitungsnummer entsprechenden Daten der Linsenbearbeitung an die Bearbeitungsvorrichtung 100.

Um zuerst die Linse LE für das rechte Auge zu bearbeiten, betätigt der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 die RH-Vorrichtungseinheit 200. Die RH-Vorrichtung 200 bewegt sich entlang dem Bewegungsweg 30, saugt die Linse LE an den Ansaugbereich 222 an, befördert die Linse LE und setzt sie an die Blockvorrichtung 300. Wenn die Blockvorrichtung 300 danach in Betrieb ist, wird die Schale 390 an der Oberfläche der Linse LE befestigt.

Nachdem die Befestigung der Schale 390 abgeschlossen ist, wird die RH-Vorrichtung wieder in Betrieb gesetzt und befördert die Linse LE mit der darauf befestigten Schale 390 zur Bearbeitungsvorrichtung 100. Die Linse LE wird an der Spannfutterwelle 112 eingesetzt, indem die Seite ihrer Schale 390 nach unten zeigt. Der dritte Arm 220 der RH-Vorrichtung 200 wird danach von der Bearbeitungsvorrichtung 100 gelöst und die Bearbeitungsvorrichtung 100 bearbeitet die Linse LE.

Während der Bearbeitung der Linse LE für das rechte Auge, wird die RH-Vorrichtung 200 angetrieben, um die Bearbeitung der Linse LE für das linke Auge, die in der Aufnahmeeinrichtung 401 beherbergt ist, vorzubereiten und die Linse LE für das linke Auge wird zur Blockvorrichtung 300 befördert. Nachdem die Blockvorrichtung 300 die Befestigung der Schale 390 beendet hat, wird die Linse LE für die nächste Bearbeitung zur Aufnahmeeinrichtung 401 zurückgeführt.

Nachdem die Bearbeitungsvorrichtung 100 die Bearbeitung der Linse LE für das rechte Auge beendet hat, führt die RH-Vorrichtung 200 die Aufnahmeeinrichtung 401 auf ihre Ausgangsposition zurück. Die Linse LE für das linke Auge wird danach zur Bearbeitungsvorrichtung 100 befördert. Wenn die Bearbeitung auf die gleiche Weise beendet wurde, wird die Linse LE zur Ausgangsposition der Aufnahmeeinrichtung 401 zurückgeführt.

Wenn die Bearbeitung der rechten und linken Linsen LE abgeschlossen ist, treibt der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 die Motoren 474 und 480 an und bewegt die Aufnahmeeinrichtung 401, die die bearbeiteten Linsen LE beherbergt, zum Objekttisch 420, während die Aufnahmeeinrichtung 401 durch die Greifer 431 und 432 gehalten wird. Die Bewegungspositionen der Greifer 431 und 432 werden durch die Kodierer 474a bzw. 480a erkannt. Der vertikale Bewegungsmechanismusbereich 422 bewegt den Objekttisch 420 zu der Position, bei der die Aufnahmeeinrichtung 401 aufgenommen werden kann, und nimmt die Aufnahmeeinrichtung 401 auf. Indem sich die Greifer 431 und 432 in der sich gegenseitig entfernenden Richtung bewegen und sich ein bisschen öffnen, wird die Aufnahmeeinrichtung 401 auf den Objekttisch 420 gesetzt.

Des System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 bewegt die Greifer 431 und 432 zum Objekttisch 410 und lässt die Aufnahmeeinrichtung 401, die die nächste unbearbeitete Linse LE beherbergt, in den Standby-Zustand eintreten. Der vertikale Bewegungsmechanismusbereich 412 bewegt den Objekttisch 410 nach oben und die nächste Aufnahmeeinrichtung 401 wird an der Erfassungsposition des Aufnahmeeinrichtungs-Erfassungsbereichs 403 positioniert. Die Greifer 431 und 432 halten sodann die Aufnahmeeinrichtung 401 und die Bearbeitung der Linsen LE, die in der Aufnahmeeinrichtung 401 beherbergt sind, wird auf die gleiche Weise wie oben beschrieben serienmäßig durchgeführt.

Wenn die oben beschriebenen Bearbeitungsschritte wiederholt werden, um alle Linsen LE zu bearbeiten, und die Aufnahmeeinrichtungen 401 alle zum Objekttisch 420 bewegt wurden, bewegt der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 den rechten Greifer 431 zur Schutzposition auf der rechten Seite im Innern der Abdeckung 497 und den linken Greifer 432 zur Schutzposition im Innern der linken Abdeckung 498. Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 erzeugt danach ein Bewegungsabschlusssignal der Aufnahmeeinrichtungen 401, ruft die im Speicher 601 gespeicherte Höheninformation des Objekttisches 410 (420) auf der Basis dieses Signaleingangs ab, und bewegt den Objekttisch 420, wie in 10 gezeigt, auf die im Speicher 601 gespeicherte Höhe. Im Übrigen treibt der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 den Motor 454b des vertikalen Bewegungsmechanismusbereichs 422 so an, dass die Höhe des Objekttisches 420 zu diesem Zeitpunkt die gleiche Höhe (die durch den Einstellknopf 462 eingestellte Höheninformation) wie die Höhe erreicht, wenn die Aufnahmeeinrichtungen 401 am Objekttisch 410 befestigt werden.

Somit kann der Bediener die Aufnahmeeinrichtungen 401 leicht an der gewünschten Höhe auf die gleiche Weise herausnehmen, wie er die Aufnahmeeinrichtungen 401 auf den Objekttisch 410 gesetzt hat. Da der rechte Greifer 431 und der linke Greifer 432 auf die Positionen zurückgezogen werden, die den Arbeitsablauf nicht behindern, kann der Bediener die Aufnahmeeinrichtungen 401 leicht entnehmen.

Der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 ruft die Höheinformation auf der Basis der Eingabe des Bewegungsabschlusssignals der Aufnahmeeinrichtungen 401 aus dem Speicher 601 auf und bewegt den Objekttisch 410, sodass der Objekttisch 410 die gleiche Höhe erreichen kann. Der Bediener kann daher die Aufnahmeeinrichtung 401, das die neuen unbearbeiteten Linsen LE beherbergt, am Objekttisch 410 einlegen, der an der Position für den einfachen Einlegevorgang platziert ist. Wenn ein neuer Bediener, der den Bediener ablöst, die Höhe des Objekttisches 410 verändert, stellt der neue Bediener den Knopf 462 auf seine gewünschte Höhe ein und drückt die Einstelltaste 601. Die Höhe des Objekttisches 410 kann auf diese Weise verändert werden.

Beim oben beschriebenen Aufbau, bei dem eine Mehrzahl von Aufnahmeeinrichtungen 401 im vertikalen Aufbau ausgerichtet wird und auf den Objekttisch 410 gesetzt wird, gibt es den Fall, bei dem einige der Aufnahmeeinrichtungen 401, wie in 11 gezeigt, an der mittleren Position entweder quer oder vertikal abweichen und die Aufnahmeeinrichtungen gestapelt werden, während sie sich neigen. Wenn der Bediener von diesem Zustand keine Kenntnis hat und daher jeden Bearbeitungsschritt durchführt, können wahrscheinlich Probleme, wie z. B. ein Herunterfallen oder ein Bruch, auftreten, wenn die Aufnahmeeinrichtungen 401 vom Greiferbereich 430 bewegt werden, oder wenn die Linsen LE durch die RH-Vorrichtung 200 adsorbiert werden.

Dieses System kann eine Abnormalität des Haltezustands der Aufnahmeeinrichtungen 401 durch die rechten und linken Greifer 431 und 432 und den Einlegezustand der Aufnahmeeinrichtungen 401 erkennen. Die Haltepositionen der Aufnahmeeinrichtungen 401 durch die rechten und linken Greifer 431 und 432 werden durch die Ausgabesignale von den Kodierern 474a und 480a erkannt und die Bewegungspositionen der linken und rechten Greifer 431 und 432, wenn die Aufnahmeeinrichtungen 401 in der vertikalen Richtung normal ausgerichtet sind, werden zuvor eingestellt. Wenn die Aufnahmeeinrichtungen 401, wie in 11 gezeigt, geneigt sind, weichen die Bewegungspositionen der rechten und linken Greifer 431 und 432 von den Positionen ab, bei denen sie normalerweise vorhanden sind. Wenn die Ausnehmungen des rechten Greifers 431 nicht dem vorspringenden Rand 401a der Aufnahmeeinrichtung 401 entsprechen, weicht die Bewegungsposition des rechten Greifers 431 von der Position ab, bei der sie normalerweise vorhanden ist. Wenn dieser Positionierungsfehler nicht in einen vorgegebenen zulässigen Bereich fällt, berücksichtigt der System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600, dass die Platzierung und Halterung der Aufnahmeeinrichtungen 401 abnormal sind, hält den Betrieb des Systems an und zeigt gleichzeitig eine Fehlermeldung an, um eine Warnung auszugeben. Diese Warnung kann durch einen Ton erfolgen. Aufgrund dieser Warnung kann der Bediener Gegenmaßnahmen, wie z. B. eine Korrektur des Einlegezustands der Aufnahmeeinrichtungen 401, ergreifen und kann die möglichen Probleme im Voraus verhindern. Eine solche Abnormalität kann ebenso durch Anordnung eines Berührungssensors im Innern eines Hohlraums jeder Ausnehmung 431a, 432a und durch eine Erkennung, dass die Ausnehmungen 431a, 432a nicht dem vorspringenden Flansch 401a der Aufnahmeeinrichtung 401 entsprechen, erkannt werden.

Die oben beschriebene Ausführungsform verwendet den Höheneinstellungs-Mechanismusbereich 460, um die Höhe des Objekttisches 410 (420) zum positionieren, wenn die Aufnahmeeinrichtungen 401 eingelegt werden, kann jedoch auch den nachfolgenden Aufbau verwenden. Zum Beispiel ist ein Schalter zur Auf- und Abwärtsbewegung des Objekttisches 410 (420) am System-Steuerungs-/Regelungsbereich 600 vorgesehen, sodass sich der Motor 454a (454b) dreht, wenn der Schalter betätigt wird und sich der Objekttisch 410 (420) nach oben und unten bewegt. Nach Einstellung des Objekttisches 410 (420) auf die gewünschte Höhe, drückt der Bediener die Einstelltaste 601 und speichert die Höheninformation im Speicher. Somit kann die Höheninformation zum Zeitpunkt des Austauschs der Aufnahmeeinrichtungen 410 aus dem Speicher abgerufen werden und die Objekttische 410 und 420 können auf die gleiche Weise wie oben beschrieben eingestellt werden. Es ist ebenfalls möglich, die gewünschte Höhe jedes Bedieners im Voraus im Speicher zu speichern und die Linsenbevorratungsvorrichtung bei der gespeicherten Objekttischhöhe zu betreiben, wenn die Daten des Bedieners durch eine ID-Karte, oder dergleichen, eingegeben werden.

In der obigen Erläuterung weist die Bevorratungsvorrichtung 400 den Objekttisch 410 zum Transfer und den Objekttisch 420 zur Aufnahme auf, kann aber auch eine in 12 gezeigte Bevorratungsvorrichtung 900 sein, die ein Förderband 901 als Aufnahme- oder Transfertisch verwendet. Diese Bevorratungsvorrichtung 900 umfasst einen Objekttisch 910 zur vertikalen Ausrichtung der Aufnahmeeinrichtungen 410, einen vertikalen Bewegungsmechanismusbereich 905 zur Auf- und Abwärtsbewegung des Objekttisches 910, einen Höheneinstellungs-Mechanismusbereich mit einem Einstellknopf 906 zur Einstellung der Höhe des Objekttisches 910 auf eine willkürliche Position, auf die gleiche Weise wie oben beschrieben, und einen Steuerungs-/Regelungsbereich(-Einheit) 908 zur Steuerung-/Regelung jedes dieser einzelnen Elemente. Wenn die Höhe des Objekttisches 910 durch den Knopf 906 auf eine gewünschte Höhe des Bedieners eingestellt wurde, können auch in diesem Fall die Aufnahmeeinrichtungen 410 leicht eingelegt werden.


Anspruch[de]
Linsenbevorratungsvorrichtung (400) zur Bevorratung einer Mehrzahl von Linsen (LE), mit:

einem ersten Objekttisch (410) und einem zweiten Objekttisch (420), von denen jeder eine Mehrzahl von Aufnahmeeinrichtungen (401), die Linsen beherbergen, in einer vertikalen Richtung stapeln kann;

vertikalen Bewegungsmechanismusbereichen (412, 422), um die ersten bzw. zweiten Objekttische in der vertikalen Richtung zu bewegen; und

einer Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit (430, 433), um die Aufnahmeeinrichtungen vom ersten Objekttisch zum zweiten Objekttisch zu transferieren, wobei die Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit einen rechten Greifer (431) und einen linken Greifer (432) umfasst, um die Aufnahmeeinrichtung zu halten, von denen sich jeder in einer Querrichtung unabhängig bewegen kann,

wobei die Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit, wenn die Aufnahmeeinrichtung vom ersten zum zweiten Objekttisch transferiert wird, die rechten und linken Greifer in einer sich gegenseitig annähernden Richtung bewegt, um die Aufnahmeeinrichtung festzuhalten, die rechten und linken Greifer in einer Richtung vom ersten Objekttisch zum zweiten Objekttisch bewegt, um die festgehaltene Aufnahmeeinrichtung zu transferieren, und die ersten und zweiten Greifer in einer sich gegenseitig entfernenden Richtung bewegt, um die festgehaltene Aufnahmeeinrichtung loszulassen, wobei

die Aufnahmeeinrichtungs-Transfereinheit einen ersten Querbewegungsmechanismusbereich mit einem ersten Motor (474), um den rechten Greifer in der Querrichtung zu bewegen, und einen zweiten Querbewegungsmechanismusbereich mit einem zweiten Motor (480) umfasst, um den linken Greifer in der Querrichtung zu bewegen.
Bevorratungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, die ferner eine Höheneinstellungseinheit (460) aufweist, um eine Höhe von zumindest einem der ersten und zweiten Objekttische in der vertikalen Richtung einzustellen. Bevorratungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei die Höheneinstellungseinheit eine Einstelleinrichtung (462) umfasst, um die Höhe einzustellen, und der vertikale Bewegungsmechanismusbereich zumindest einen der ersten und zweiten Objekttische auf der Basis der eingestellten Höhe bewegt. Bevorratungsvorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die Höheneinstellungseinheit eine Speichereinrichtung (601) umfasst, um die eingestellte Höhe zu speichern, und der vertikale Bewegungsmechanismusbereich zumindest einen der ersten und zweiten Objekttische auf der Basis der gespeicherten Höhe bewegt. Bevorratungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, die ferner eine Erkennungseinrichtung (600) zur Erkennung einer Abnormalität eines Haltezustands oder eines Ablagezustands der Aufnahmeeinrichtungen aufweist. Linsenbearbeitungssystem (1), das die Bevorratungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 umfasst, mit:

einer Linsenbearbeitungsvorrichtung (100); und

einer Linsenbeförderungsvorrichtung (200) zur Beförderung der Linsen zwischen der Bevorratungsvorrichtung und der Linsenbearbeitungsvorrichtung.






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