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Dokumentenidentifikation DE602004004485T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001541018
Titel Zaunpfähle
Anmelder Lacme Holding, La Garenne Colombes, FR
Erfinder Hamm, Valery, 72200 La Flèche, FR;
Hainos, Sebastien, 72800 Le Lude, FR
Vertreter Glawe, Delfs, Moll, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004004485
Vertragsstaaten DE, FR, PL
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 24.11.2004
EP-Aktenzeichen 042927640
EP-Offenlegungsdatum 15.06.2005
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse A01K 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zaunpfahl für einen Elektrozaun. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf einen Zaunpfahl, mit dem sich schnell eine vorübergehende Umzäunung montieren lässt.

Wenn ein Benutzer schnell einen Zaun montieren möchte, werden bekanntlich in den Boden eingestochene Zaunpfähle verwendet, um einen Leiterdraht, der von einem elektrischen Strom durchflossen wird, auf Höhe zu halten.

Bei vorübergehenden Umzäunungen, die leicht zu setzen und zu versetzen sind, ist es bekannt, entweder zylindrische Zaunpfähle aus Eisen oder aus Glasfaser mit Isolatoren aus Kunststoff oder Zaunpfähle mit einer komplexeren Form zu verwenden, die einen Hauptteil aus gegossenem Kunststoff aufweisen mit Vorrichtungen, die den Leiterdraht tragen.

Allgemein verwendet ein Benutzer beim Umfahren der einzuzäunenden Parzelle Zaunpfähle, die aus einem Bündel stammen, das aus einer Vielzahl von Zaunpfählen besteht. Entweder sind die Zaunpfähle des Bündels einfach durch Bänder zusammengehalten, wenn sie gerade erst gekauft wurden, oder die Zaunpfähle sind lose, wenn sie bereits benutzt sind. Es ist dann schwierig, das Bündel zu handhaben oder einen einzigen Zaunpfahl aus dem Bündel herauszuziehen, ohne dass sich das ganze Bündel löst.

Aufgabe der Erfindung ist deshalb, einen Zaunpfahl vorzuschlagen, der mit einer Gruppe von Zaunpfählen verbunden oder von ihr gelöst werden kann, derart, dass ein Bündel gebildet wird, das eine gewisse Festigkeit aufweist.

Gegenstand der Erfindung ist ein Zaunpfahl für einen Elektrozaun mit einer Spitze, aus Metall oder aus Kunststoff, die zum Einstechen in den Boden vorgesehen ist, und einem Hauptteil, der entlang des Hauptteils ein oder mehrere Verbindungsmittel aufweist, mit dem bzw. mit denen sich eine Vielzahl derartiger Zaunpfähle miteinander verbinden lässt bzw. lassen, um ein leicht transportierbares Bündel zu bilden, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Hauptteil aus Kunststoff besteht und dass die Verbindungsmittel zumindest teilweise einstückig mit dem Hauptteil geformt sind.

Bei einer Ausführungsform weisen die Verbindungsmittel Kupplungsmittel zum Zusammenfügen des Zaunpfahls mit einem anderen Zaunpfahl auf, wobei die Kupplungsmittel aus einem Einsteckelement und einem Aufnahmeelement bestehen, wobei das Einsteckelement zum Zusammenfügen mit einem Aufnahmeelement des anderen Zaunpfahls und das Aufnahmeelement zum Zusammenfügen mit einem Einsteckelement des anderen Zaunpfahls bestimmt ist.

Vorzugsweise ist von dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement das eine Element in der Nähe eines ersten Endes des Hauptteils angebracht, das sich auf der Seite der Spitze befindet, während das andere Element in der Nähe eines zweiten Endes des Hauptteils angebracht ist, das von dem ersten Ende des Hauptteils entgegengesetzt angeordnet ist.

Die Kupplungsmittel weisen vorzugsweise ein Abstandselement auf, welches radial bezüglich der Axialrichtung des Zaunpfahls angeordnet ist, wobei ein erstes Ende des Abstandselements mit dem Hauptteil verbunden ist und ein dem ersten Ende entgegengesetztes zweites Ende des Abstandselements ein Einsteckelement oder Aufnahmeelement trägt, wobei das Abstandselement es gestattet, den Zaunpfahl auf Abstand von dem anderen Zaunpfahl, mit dem er zusammengefügt wird, zu halten.

Vorzugsweise ist ferner das Abstandselement in der Nähe eines ersten Endes des Hauptteils angrenzend an die Spitze angeordnet und weist das Abstandselement eine Aufstützfläche auf, die allgemein rechtwinkelig zu der Axialrichtung des Zaunpfahls ist, um das Einstechen des Zaunpfahls in den Boden zu erleichtern.

Bei einer anderen Ausführungsform weisen die Verbindungsmittel Zusammenfügemittel auf, die es ermöglichen, eine Anzahl von mehr als zwei derartigen Zaunpfählen miteinander zu verbinden.

Die Zusammenfügemittel bestehen vorzugsweise aus mindestens einer Verbindungsstange und mindestens einem durchgehenden Loch, welches entlang des Hauptteils angeordnet ist, um die Verbindungsstange durchtreten zu lassen.

Der Hauptteil weist vorzugsweise zwei durchgehende Löcher auf, wobei ein erstes durchgehendes Loch an einem ersten Ende des Hauptteils angeordnet ist, der in der Nähe der Spitze angeordnet ist, und ein zweites durchgehendes Loch an einem zweiten Ende des Hauptteils angeordnet ist, das dem ersten Ende entgegengesetzt ist.

Eines der beiden durchgehenden Löcher ist ferner vorzugsweise ein rundes Loch, und das andere der durchgehenden Löcher ist ein Langloch, dessen große Achse in Axialrichtung des Zaunpfahls ausgerichtet ist.

Bei wiederum einer anderen Ausführungsform bestehen die Zusammenfügemittel aus mindestens einem Paar Ausnehmung-Zapfen, das radial bezüglich der Axialrichtung angeordnet ist, wobei der Zapfen dazu bestimmt ist, mit einer korrespondierenden Ausnehmung eines zweiten derartigen Zaunpfahls zusammenzuwirken, und die Aufnehmung dazu bestimmt ist, mit einem korrespondierenden Zapfen eines dritten derartigen Zaunpfahls zusammenzuwirken.

Der Hauptteil weist vorzugsweise zwei Paare Ausnehmung-Zapfen auf, wobei ein erstes Paar an einem ersten Ende des Hauptteils angeordnet ist, der in der Nähe der Spitze angeordnet ist, und ein zweites Paar an einem zweiten Ende des Hauptteils angeordnet ist, das dem ersten Ende entgegengesetzt ist.

Der Zapfen und die Ausnehmung ein und desselben Paares sind vorzugsweise radial in entgegengesetzten Richtungen angeordnet.

Der Zaunpfahl kann Haltemittel für einen Leiter aufweisen, die entlang des Hauptteils angeordnet sind.

Bei wiederum einer anderen Ausführungsform übernehmen die Haltemittel die Aufgabe von Zusammenfügemitteln, die für die Aufnahme einer Verbindungsstange vorgesehen sind, die eine Vielzahl von Zaunpfählen miteinander verbindet.

Die Erfindung lässt sich besser verstehen, und weitere Ziele, Details, Merkmale und Vorteile derselben ergeben sich deutlicher aus der folgenden ausführlichen und detaillierten Beschreibung einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, die lediglich als nicht einschränkendes Illustrationsbeispiel dient, unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen. Es zeigen:

1 einen Zaunpfahl entsprechend der Erfindung in einer Draufsicht von der Seite;

2 den Bereich II aus 1 in einer vergrößerten Ansicht, die teilweise zwei Zaunpfähle zeigt, die über Kupplungsmittel miteinander verbunden sind;

3A, 3B und 3C schematisch verschiedene Arten, wie sich Zaunpfähle entsprechend der Erfindung jeweils paarweise zusammenfügen lassen; und

4 einen Schnitt im Bereich der Zusammenfügemittel entsprechend einer anderen Ausführungsform der Verbindungsmittel des Zaunpfahls entsprechend der Erfindung.

Bezugnehmend auf 1 wird im Detail die derzeit bevorzugte Ausführungsform des Zaunpfahls entsprechend der Erfindung beschrieben. Der Zaunpfahl 1 definiert eine Axialrichtung, die als Achse A bezeichnet ist. Der Zaunpfahl 1 hat in an sich bekannter Weise eine Spitze 2, beispielsweise aus Metall, die dafür vorgesehen ist, in den Boden eingestochen zu werden, und einen Hauptteil 3, beispielsweise aus spritzgegossenem Kunststoff.

Der Hauptteil 3 umfasst ein erstes Ende 31, das in der Nähe der Spitze 2 angeordnet ist, und ein zweites freies Ende 32, das zu dem ersten Ende 31 entgegengesetzt angeordnet ist. Die Verbindung 23 zwischen der metallischen Spitze 2 und dem ersten Ende 31 des Hauptteils 3 ist mittels einer zylindrischen Ausnehmung 24 mit Achse A hergestellt, die in dem Hauptteil 3 vorgesehen ist. Das entsprechende Ende der Spitze ist unter Kraftanwendung in die zylindrische Ausnehmung 24 eingesteckt.

Der Querschnitt des Hauptteils 3 (4) ist I-förmig ausgebildet und weist einen ersten Flansch 33 und einen zweiten Flansch 35 auf, die über eine Rippe 34 miteinander verbunden sind. Einer der Flansche, hier der erste Flansch 33, weist Haltemittel für den Leiter 5 und 6 auf, die es ermöglichen, den Leiterdraht in einer zu der Achse A senkrechten Richtung B zu halten.

Der Zaunpfahl 1 ist mit Verbindungsmitteln versehen, deren Aufgabe es ist, das Zusammenfügen einer Vielzahl von Zaunpfählen 1 zu gestatten, um ein Bündel zu bilden, das sich leicht transportieren, ohne sich zu lösen. Das Bündel ist eine starre Gruppe von Zahnpfählen.

Die Verbindungsmittel weisen Kupplungsmittel auf, die es ermöglichen, eine aus einem Zaunpfahlpaar bestehende Gruppe zu bilden. Die Kupplungsmittel sind gebildet von Elementen, die entlang des Zaunpfahls 1 angeordnet sind, derart, dass sie mit korrespondierenden Elementen zusammenwirken, die entlang eines anderen (in 1 mit gepunkteter Linie dargestellten) Zaunpfahls 1' angeordnet sind.

Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Kupplungsmittel gebildet von einem Einsteckelement 81, beispielsweise einem Zylinder mit kleinem Durchschnitt mit zu der Achse B paralleler Achse, und einem Aufnahmeelement 82. Das Aufnahmeelement 82 ist beispielsweise an dem Hauptteil 3 in der Nähe von dessen zweitem Ende 32 angeordnet. Das Einsteckelement 81 ist beispielsweise an dem Ende eines Abstandselements 83 angeordnet, das auch Teil der Kupplungsmittel ist. Die Form des Einsteckelements 82 ist komplementär zu der Form des Einsteckelements 81. Das Aufnahmeelement 82 ist ein hohler zylindrischer Teil mit zu der Achse B paralleler Achse und hat einen sichelförmigen Querschnitt, derart, dass es ein Einsteckelement 82' eines anderen Zaunpfahls 1' aufnehmen und den Durchtritt des entsprechenden Abstandselements 83' gestatten kann.

Das Abstandselement 83 ist in der Nähe des ersten Endes 31 des Hauptteils 3 angeordnet und erstreckt sich senkrecht zu der axialen Richtung A des Zaunpfahls 1. Ein freies Ende des Abstandselements 83 trägt das Einsteckelement 81. Das Abstandselement 83 ist vorteilhafterweise in einer zu der axialen Richtung A senkrechten Ebene abgeflacht, derart, dass es auf der Seite des Hauptteils 3 eine flache Abstützfläche 85 aufweist. Die Abstützfläche 85 ermöglicht dem Benutzer, den Zaunpfahl 1 in den Boden einzustechen, wobei er den Fuß zu Hilfe nimmt, mit dem er sich auf der Abstützfläche 85 abstützt. Die Abstützfläche 85 kann gegebenenfalls mit rutschhemmenden Rillen 86 versehen sein (2). Zur Versteifung des Abstandselements 83 kann ferner zwischen der von der Abstützfläche 85 abgewandten Fläche des Abstandselements 83, und der Verbindung zwischen dem Hauptteil 3 und der Spitze 2 eine Rippe 84 vorgesehen sein.

Nun wird die Verbindung zweier Zaunpfähle mittels der Kupplungsmittel beschrieben. In 1 ist ein zweiter Zaunpfahl 1' gestrichelt dargestellt. Der erste und der zweite Zaunpfahl 1 und 1' sind in entgegengesetzten Richtungen angeordnet, derart, dass das Einsteckelement 81 des ersten Zaunpfahls 1 dem Aufnahmeelement 82' des zweiten Zaunpfahls 1' gegenüberliegt und dass das Einsteckelement 81' des zweiten Zaunpfahls 1' dem Aufnahmeelement 82 des ersten Zaunpfahls 1 gegenüberliegt. Die Einsteckelemente und Aufnahmeelemente kommen sodann miteinander in Eingriff, entweder durch Einrasten oder durch Einschieben der Einsteckelemente in die Aufnahmeelemente parallel zu der Achse B.

In 3A ist ein Zaunpfahlpaar dargestellt, das von zwei Zaunpfählen 1 und 1' entsprechend der derzeit bevorzugten Ausführungsform gebildet ist, die zueinander entgegengesetzt miteinander verbunden sind.

Als Variante könnten die beiden Zaunpfähle derart miteinander verbunden sein, dass sie ein T-förmiges Zaunpfahlpaar bilden (3B). Bei dieser Variante liegen sich die beiden Flanken jedes der Zaunpfähle jeweils gegenüber. Die Kupplungsmittel sind somit an der Außenseite an der zweiten Flanke 35 des Zaunpfahls 1 vorgesehen.

Da die beiden Zaunpfähle strikt identisch sind (da sie mit ein und demselben Formwerkzeug hergestellt sind), müssen diejenigen Elemente, die für das Zusammenwirken miteinander bestimmt sind, einander gegenüberliegend ausgerichtet werden. Da die beiden Zaunpfähle des Zaunpfahlpaares in derselben Richtung ausgerichtet sind, sind die Zaunpfähle somit entlang der Achse A leicht zueinander versetzt.

3C zeigt noch eine weitere Ausführungsvariante eines Zaunpfahlpaares. Die Zaunpfähle sind zwar in entgegengesetzten Richtungen angeordnet, jedoch nach außen gedreht. Die Kupplungsmittel sind somit an der Außenseite an der zweiten Flanke 35 der Zaunpfähle 1 und 1' vorgesehen. Es ist zu beachten, dass die Zaunpfähle bei den Kupplungen der 3B und 3C eventuell nicht mit dem Abstandselement 83 versehen sein können.

Bei der derzeit bevorzugten Ausführungsform sind die Verbindungsmittel des Zaunpfahls 1 gebildet von Zusammenfügemitteln, mit denen sich eine Gruppe bilden lässt, die aus einer Vielzahl von Zaunpfählen besteht, wobei die Vielzahl zumindest drei Zaunpfähle umfasst. Es ist zu beachten, dass der Zaunpfahl entsprechend der Erfindung Zusammenfügemittel aufweisen kann, ohne deswegen Kupplungsmittel mit der Funktion der Verbindung zweier Zaunpfähle aufzuweisen.

Unter Bezugnahme auf 1 weisen die Zusammenfügemittel eine Vielzahl von durchgehenden Löchern auf, die entlang des Hauptteils 3 angeordnet sind. Die durchgehenden Löcher durchsetzen die Rippe 34 entlang der Achse B. Der Hauptteil 3 weist insbesondere ein erstes durchgehendes Loch 71 in der Nähe seines ersten Endes 31 und ein zweites durchgehendes Loch 72 in der Nähe seines zweiten Endes 32 auf. Das erste durchgehende Loch 71 ist vorteilhafterweise rund, während das zweite durchgehende Loch 72 ein Langloch ist, wobei die große Achse dieses Langlochs entsprechend der Achse A ausgerichtet ist. Die durchgehenden Löcher 71 und 72 sind vorgesehen für das Zusammenwirken mit einer Verbindungsstange, die nun beschrieben wird.

Vorteilhafterweise ermöglichen die Zusammenfügemittel die Bildung einer Gruppe, die aus mehreren Zaunpfahlpaaren besteht, die laut obiger Beschreibung hergestellt sind. Die Zaunpfahlpaare liegen übereinander, gegebenenfalls jeweils abwechselnd: der beispielsweise rechte Zaunpfahl der einzelnen Zaunpfahlpaare liegt mal mit der Spitze nach oben und mal mit der Spitze nach unten. In letzterem Fall kommen die durchgehenden Löcher, mit denen die Hauptteile der Zaunpfähle von übereinanderliegenden Paaren versehen sind, in vier Achsen zur Deckung. Eine angebaute Verbindungsstange kann somit durch eine Folge von durchgehenden Löchern hindurch geführt werden, um die entsprechenden Zaunpfähle mittels Reibung zu halten. Die Tatsache, dass bis zu vier Stangen verwendet werden können, verleiht dem auf diese Weise gebildeten Bündel Festigkeit. Die Tatsache, dass jedes zweite durchgehende Loch entlang der Achse der Verbindungsstange ein Langloch ist, vermindert außerdem die Reibung und ermöglicht es dem Benutzer, eines der Zaunpfahlpaare leicht aus dem Bündel zu lösen.

Bei einer anderen, in 4 dargestellten Ausführungsform bestehen die Zusammenfügemittel aus zumindest einem Paar Zapfen-Ausnehmung als Variante zu dem Paar angebaute Stange – durchgehendes Loch. Der Zaunpfahl weist vorzugsweise zwei derartige Paare Zapfen-Ausnehmung auf, die jeweils an jedem der Enden des Hauptteils 3 angeordnet sind, um ein sicheres Zusammenfügen zu ermöglichen.

Der Zaunpfahl 1 weist einen Zapfen 91 auf, der an einer Seite der Rippe 34 angeordnet ist und sich radial erstreckt, derart, dass er jenseits der ersten und der zweiten Flanke 33 und 35 des Zaunpfahls 1 vorspringt. Wie der mit gepunkteter Linie dargestellte Zaunpfahl 1' weist auch der Zaunpfahl 1 eine Ausnehmung 92, oder ein nicht durchgehendes Loch, auf, das an der Seite der Rippe 34 angeordnet ist, die der den Zapfen 91 tragenden Seite gegenüberliegt.

Um den Zaunpfahl 1 mit einem zweiten identischen Zaunpfahl 1' zu verbinden, wird der Zapfen 91 des Zaunpfahls 1 der korrespondierenden Ausnehmung 92' des Zaunpfahls 1' gegenüberliegend ausgerichtet und unter Kraftanwendung in die Ausnehmung 92' eingerastet. Da der Zapfen und die Ausnehmung ein und desselben Paares auf gegenüberliegenden Seiten der Rippe 34 angeordnet sind, ist die Ausnehmung 92 des Zaunpfahls 1 dafür vorgesehen, den Zapfen eines dritten Zaunpfahls aufzunehmen.

Sofern die Zaunpfähle mit einem einzigen Formwerkzeug hergestellt sind, und um die mittige Rippe 34 nicht zu schwächen, ist die Ausnehmung 92 nicht zwangsläufig auf derselben Höhe entlang des Zaunpfahls angeordnet wie der Zapfen 91. Folglich sind zwei Zaunpfähle, die durch diese Zusammenfügemittel miteinander verbunden sind, leicht zueinander versetzt, beispielsweise um einen vorab festgelegten Schritt nach unten. Damit ein dritter Zaunpfahl, der mit den beiden vorhergehenden verbunden wird, nicht um den vorab festgelegten Schritt nach unten versetzt ist, kann vorgesehen sein, dass ein Paar Ausnehmung-Zapfen beispielsweise zwei nebenaneinanderliegende Ausnehmungen (oder zwei nebenaneinanderliegende Zapfen), die um das Zweifache des vorab festgelegten Schritts beabstandet sind, und einen Zapfen (bzw. eine Ausnehmung) aufweist. Auf diese Weise wäre der dritte Zaunpfahl des Bündels auf gleicher Höhe wie der erste Zaunpfahl des Bündels.

Als Variante kann die Ausnehmung ein durchgehendes Loch sein, in dem der Zapfen eingerastet ist.

Bei einer weiteren Variante können die Haltemittel des Leiters 5 oder 6 als Zusammenfügemittel dienen. Eine angebaute Stange, die auf die Haltemittel des Leiters 5 oder 6 perfekt abgestimmt ist, ermöglicht die Bildung einer Gruppe, die aus einer Vielzahl von Zaunpfählen besteht. Als Variante kann die Form der Haltemittel des Leiters 5, 6 derart gestaltet sein, dass sie die Verbindung von einem Zaunpfahl mit einem anderen bewirkt.

Auf diese Weise lässt sich der Zaunpfahl entsprechend der Erfindung auf einfache Weise mit anderen Zaunpfählen verbinden, um ein festes Bündel zu bilden, das leicht zu lagern und zu versetzen ist.

Obgleich die Erfindung im Zusammenhang mit einer besonderen Ausführungsart beschrieben wurde, versteht es sich von selbst, dass sie keinesfalls hierauf beschränkt ist, sondern dass sie alle ähnlichen Techniken der beschriebenen Mittel sowie deren Kombinationen miteinander umfasst, sofern diese im Rahmen der Erfindung liegen.


Anspruch[de]
Zaunpfahl (1, 1') für einen Elektrozaun, mit einer Spitze (2) zum Einstechen in den Boden und einem Hauptteil (3), der längs des Hauptteils ein oder mehrere Verbindungsmittel (71, 72, 81, 82, 83, 91, 92) aufweist, die es ermöglichen, eine Anzahl solcher Zaunpfähle miteinander zu verbinden, um ein leicht transportierbares Bündel zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil (3) aus Kunststoff besteht und dass die Verbindungsmittel (71, 72, 81, 82, 83, 91, 92) mindestens teilweise einstückig mit dem Hauptteil geformt sind. Zaunpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel Kupplungsmittel zum Verbinden des Zaunpfahls (1) mit einem anderen Zaunpfahl (1') aufweisen, wobei die Kupplungsmittel aus einem Einsteckelement (81) und einem Aufnahmeelement (82) bestehen, wobei das Einsteckelement (81) zum Zusammenfügen mit einem Aufnahmeelement (82') des anderen Zaunpfahls und das Aufnahmeelement (82) zum Zusammenfügen mit einem Einsteckelement (81) des anderen Zaunpfahls bestimmt ist. Zaunpfahl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Einsteckelement (81) und dem Aufnahmeelement (82) das eine in der Nähe eines der Spitze (2) zugewendeten ersten Endes (31) des Hauptteils (3) angebracht ist und das andere Element in der Nähe eines zweiten Endes (32) des Hauptteils (3), das entgegengesetzt dem ersten Ende (31) des Hauptteils (3) angeordnet ist, angebracht ist. Zaunpfahl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel ein Abstandselement (83) aufweisen, welches radial bezüglich der Axialrichtung (A) des Zaunpfahls (1) angeordnet ist, wobei ein erstes Ende des Abstandselements mit dem Hauptteil (3) verbunden ist, und ein dem ersten Ende entgegengesetztes zweites Ende des Abstandselements ein Einsteckelement (81) oder Aufnahmeelement (82) trägt, wobei das Abstandselement es gestattet, den Zaunpfahl (1) auf Abstand von dem anderen Zaunpfahl (1') mit dem er zusammengefügt wird, zu halten. Zaunpfahl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandselement (83) in der Nähe eines ersten Endes (31) des Hauptteils (3) angrenzend an die Spitze (2) angeordnet ist, und dass das Abstandselement eine Aufstützfläche (85) aufweist, die allgemein rechtwinkelig zu der Axialrichtung (A) des Zaunpfahls ist, um das Einstechen des Zaunpfahls in den Boden zu erleichtern. Zaunpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel Mittel zum Zusammenfügen aufweisen, die es ermöglichen, eine Anzahl von mehr als zwei derartiger Zaunpfähle miteinander zu verbinden. Zaunpfahl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel aus mindestens einer Verbindungsstange und mindestens einem durchgehenden Loch (71, 72) bestehen, welches innerhalb der Länge des Hauptteils (3) angeordnet ist, um die Verbindungsstange durchtreten zu lassen. Zaunpfahl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil (2) durchgehende Löcher aufweist, wobei ein erstes durchgehendes Loch (71) an einem ersten Ende (31) des Hauptteils (3) angeordnet ist, der in der Nähe der Spitze angeordnet ist, und dass ein zweites durchgehendes Loch (32) an einem zweiten Ende (32) des Hauptteils (3) angeordnet ist, das auf dem ersten Ende (31) entgegengesetzt ist. Zaunpfahl nach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden durchgehenden Löcher (31) ein rundes Loch ist und dass das andere der durchgehenden Löcher (72) ein Langloch ist, dessen große Achse in Axialrichtung (A) des Zaunpfahls ausgerichtet ist. Zaunpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel aus mindestens einem Paar Ausnehmung (91)-Zapfen (92) bestehen, das radial bezüglich der Axialrichtung angeordnet ist, wobei der Zapfen dazu bestimmt ist, mit einer korrespondierenden Ausnehmung eines zweiten derartigen Zaunpfahls (1') zusammenzuwirken und die Aufnehmung dazu bestimmt, ist mit einem entsprechenden Zapfen eines dritten derartigen Zaunpfahls zusammenzuwirken. Zaunpfahl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil zwei Paare von Ausnehmung-Zapfen aufweist, wobei ein erstes Paar an einem ersten Ende (31) des Hauptteils (3) in der Nähe der Spitze (2) angeordnet ist und ein zweites Paar an einem zweiten Ende (32) des Hauptteils (3) angeordnet ist, das dem ersten Ende (31) entgegengesetzt ist. Zaunpfahl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (31) und die Ausnehmung radial in entgegengesetzten Richtungen angeordnet sind. Zaunpfahl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung des mindestens einen Paares Ausnehmung-Zapfen eine durchgehende Ausnehmung ist. Zaunpfahl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass er Haltemittel (5, 6) für einen Leiter aufweist, die entlang des Hauptteils (3) angeordnet sind, wobei die Haltemittel die Funktion von Kupplungsmitteln haben zur Aufnahme einer Verbindungsstange, die eine Mehrzahl derartiger Zaunpfähle miteinander verbindet.






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