PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004004965T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001518709
Titel Schutzschichtübertragungsblatt und Ausdruck, der die genannte Schicht aufweist
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hirota, Kenichi, 1-1-1, Ichigaya-Kaga-Cho Shinjuku Tokyo, JP;
Maeda, Mitsuru, 1-1-1, Ichigaya-Kaga-Cho Shinjuku Tokyo, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 602004004965
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.09.2004
EP-Aktenzeichen 040226524
EP-Offenlegungsdatum 30.03.2005
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse B41M 7/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransferblatt (Wärmeübertragungsblatt) für eine Schutzschicht, auf dem eine Schutzschicht abtrennbar bereitgestellt ist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Schutzschichtübertragungsblatt, mit dem eine Schutzschicht erhalten werden kann, die einem Bild, das mittels Thermotransferaufzeichnen erhalten worden ist, eine Bestempelbarkeit und Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, einem Füller oder dergleichen verleihen kann, und die eine hervorragende Schichtübertragbarkeit, Abriebbeständigkeit, Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufweist, sowie einen Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild.

Gegenwärtig wird ein Thermotransferaufzeichnen als einfaches Druckverfahren verbreitet verwendet. Das Thermotransferaufzeichnen kann einfach verschiedene Bilder erzeugen und wird folglich bei einem Drucken verwendet, bei dem die Anzahl der Drucke relativ klein sein kann, wie z.B. bei der Herstellung von Ausweiskarten, wie z.B. Ausweisen oder Photographien für geschäftliche Zwecke, oder es wird z.B. in Druckern von Personalcomputern oder in Videodruckern verwendet.

Wenn ein Gradationsfarbbild, wie z.B. ein Photographie-artiges Bild eines Gesichts gewünscht ist, ist das verwendete Thermotransferblatt derart, dass z.B. Färbemittelschichten von Gelb, Magenta und Cyan und gegebenenfalls Schwarz als Tintenschichten wiederholt in einer großen Anzahl in einer flächenseriellen Weise auf einem kontinuierlichen Substratblatt bereitgestellt sind.

Solche Thermotransferblätter werden grob in Thermotransferblätter des sogenannten „Wärmeschmelz"- oder „Thermotintentransfer"-Typs, bei denen die Färbemittelschicht beim Erwärmen geschmolzen und erweicht wird und als solche auf einen Gegenstand, d.h. ein Bildempfangsblatt, übertragen wird, und Thermotransferblätter des sogenannten „Sublimationsfarbstofftransfer"- oder „Thermofarbstofftransfer"-Typs, bei dem beim Erwärmen ein Farbstoff, der in der Färbemittelschicht enthalten ist, sublimiert wird, so dass der Farbstoff auf das Bildempfangsblatt wandern kann, eingeteilt.

Wenn das vorstehend beschriebene Thermotransferblatt z.B. zur Herstellung von Ausweiskarten oder Dokumenten verwendet wird, besteht ein Verfahren, das zur Bildung einer Schutzschicht auf einem Bild im Hinblick auf den Schutz des Bilds bekannt ist, darin, dass ein Schutzschichtübertragungsblatt mit einer thermisch übertragbaren Harzschicht auf einem durch die thermische Übertragung einer Wärmeschmelz-Färbemittelschicht oder eines thermisch sublimierbaren Farbstoffs gebildeten Bild schichtartig angeordnet wird und die thermisch übertragbare Harzschicht mit einem Thermokopf, einer Heizwalze oder dergleichen zur Bildung einer Schutzschicht auf dem Bild übertragen wird.

Die Bereitstellung der Schutzschicht kann die Abriebbeständigkeit, die chemische Beständigkeit, die Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen von Bildern verbessern und ferner kann die Zugabe eines Ultraviolettabsorptionsmittels oder dergleichen zu der Schutzschicht die Lichtechtheit der Bilder verbessern.

Beispielsweise beschreibt die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 240404/2002 ein Thermotransferblatt für eine Schutzschicht, bei dem eine thermisch übertragbare Schutzschicht auf mindestens einem Teil einer Seite eines Substratblatts bereitgestellt ist und die Schutzschicht ein Laminat ist, das eine Struktur aus mindestens zwei Schichten aufweist, d.h. mindestens einer Schicht, die vorwiegend aus einem Acrylharz zusammengesetzt ist, und einer Schicht, die vorwiegend aus einem Polyesterharz zusammengesetzt ist, umfasst, die in dieser Reihenfolge auf dem Substratblatt bereitgestellt sind.

Das Thermotransferblatt für eine Schutzschicht, das in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 240404/2002 beschrieben ist, ist jedoch dahingehend nachteilig, dass dann, wenn die Bildung wässriger Tintenbilder, wie z.B. von Bestempelungen, die an der Verbindung von zwei Blättern aufgebracht werden, oder verschiedener Bestempelungsbilder unter Verwendung einer wässrigen Tinte auf einem thermisch übertragenen Bild, wobei eine Schutzschicht unter Verwendung des Thermotransferblattes für eine Schutzschicht ausgebildet ist, auf einem Photopapier zur Verwendung z.B. in einem photographischen Bild eines Gesichts in einem Pass bzw. Reisepass vorgesehen ist, kann der Druck die wässrige Tinte nicht absorbieren und fixieren.

Zur Lösung des vorstehend genannten Problems beschreibt z.B. die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 324140/1996 eine Thermotransferfolie für eine Schutzschicht. Bei der Übertragung bildet die Thermotransferfolie für eine Schutzschicht eine Schutzschicht, bei der z.B. eine wasserabsorbierende Oberflächenschicht, welche nach der Übertragung die oberste Oberfläche bildet, eine Schicht ist, die eine wässrige Tinte absorbieren und fixieren kann, und die wasserabsorbierende Oberflächenschicht eine im Wesentlichen transparente poröse Schicht oder eine partiell wasserabsorbierende Schicht ist, die mindestens wasserabsorbierende Mikroregionen und wasserbeständige Mikroregionen umfasst.

Bezüglich der Thermotransferfolie für eine Schutzschicht, die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 324140/1996 beschrieben ist, sollten jedoch die folgenden Tatsachen beachtet werden. Insbesondere wenn eine wasserabsorbierende Oberflächenschicht in der übertragenen Schutzschicht bereitgestellt ist, um Wasserabsorptionseigenschaften zu verleihen, ist verglichen mit einem herkömmlichen Thermotransferblatt für eine Schutzschicht, welche die Wasserabsorptionseigenschaften nicht verleiht, zum Zeitpunkt der thermischen Übertragung die Übertragbarkeit der Schutzschicht von einer Substratfolie schlecht, d.h. die Schutzschicht wird nicht richtig abgetrennt.

US 2002/0197453 A1 beschreibt ein Schutzschichtübertragungsblatt, das eine Kombination aus einer wärmebeständigen Gleitschicht, einem Substratblatt und einer thermisch übertragbaren Schutzschicht umfasst, die eine Trennschicht, eine Hauptschutzschicht und eine Haftschicht aufweist, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht ein Epoxyharz und darüber hinaus mindestens ein Element enthält, das aus der Gruppe bestehend aus einem Butyralharz, einem Acrylharz, einem Ultraviolettabsorptionsmittel und einem Gemisch davon ausgewählt ist.

Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schutzschichtübertragungsblatt, mit dem eine Schutzschicht erhalten werden kann, die einem Bild, das mittels Thermotransferaufzeichnung gebildet worden ist, eine Bestempelbarkeit und eine Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, einem Füller oder dergleichen verleihen kann, und die eine hervorragende Schichtübertragbarkeit, Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufweist, sowie einen Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild und einen Druck, bei denen dieses eingesetzt wird, bereitzustellen.

Erster Aspekt

Erfindungsgemäß wird ein Schutzschichtübertragungsblatt bereitgestellt, umfassend: ein Substratblatt, und eine auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die thermisch übertragbare Schutzschicht aufgrund von thermischem Transfer eine Schutzschicht mit einer wasserabsorbierenden Eigenschaft bildet, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht mindestens eine Ablöseschicht, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht, welche aus einer wasserbeständigen, porösen Schicht und einem wasserabsorbierenden Harz gebildet ist, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht umfasst, die in dieser Reihenfolge, wie von der Substratblattseite betrachtet, bereitgestellt sind, und wobei die Ablöseschicht mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel umfasst, wobei das wasserlösliche Harz ein Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von 10000 bis 30000 aufweist.

Ferner wird erfindungsgemäß ein Schutzschichtübertragungsblatt bereitgestellt, umfassend: ein Substratblatt, und eine auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die thermisch übertragbare Schutzschicht aufgrund von thermischem Transfer eine Schutzschicht mit einer wasserabsorbierenden Eigenschaft bildet, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht mindestens eine Ablöseschicht, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht, welche aus einer wasserbeständigen, porösen Schicht und einem wasserabsorbierenden Harz gebildet ist, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht umfasst, die in dieser Reihenfolge, wie von der Substratblattseite betrachtet, bereitgestellt sind, und wobei die Ablöseschicht mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel umfasst, wobei das wasserabsorbierende Harz ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts im Bereich von 6000 bis 15000 aufweist.

Das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ablöseschicht in einer gehärteten Form vorliegt, die aus einem wasserlöslichen Harz mit einer aktiven funktionellen Gruppe und einem mit der aktiven funktionellen Gruppe reaktiven Härtungsmittel gebildet ist, und das Verhältnis auf Feststoffbasis zwischen dem wasserlöslichen Harz und dem Gewicht des hinzugefügten Härtungsmittels im Bereich von 0,05 % ≤ Härtungsmittel/wasserlösliches Harz ≤ 2 % beträgt.

Ferner ist das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Ablöseschicht, die das Schutzschichtübertragungsblatt bildet, im Bereich von nicht weniger als 0,1 &mgr;m und nicht mehr als 200 &mgr;m (auf einer Trockenbasis) liegt.

Das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder der vorstehend genannten Aufbauarten das Schutzschichtübertragungsblatt ein Ultraviolett-absorbierendes Material enthält.

Das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder der vorstehend genannten Aufbauarten die thermisch übertragbare Schutzschicht und mindestens eine einer thermisch sublimierbaren Färbemittelschicht und einer Wärmeschmelz-Färbemittelschicht in einer flächenseriellen Weise auf einer identischen Substratfolie bereitgestellt sind.

Erfindungsgemäß wird ein Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild bereitgestellt, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er ein thermisch übertragenes Bild umfasst, welches mit einer Schutzschicht bedeckt ist, die thermisch von jedwedem der Schutzschichtübertragungsblätter übertragen wurde.

Der erfindungsgemäße Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Stempel bzw. eine Bestempelung mit einer wässrigen Tinte auf der thermisch übertragenen Schutzschicht des Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild angebracht ist.

Die vorliegende Erfindung stellt ein Schutzschichtübertragungsblatt, mit dem bei der Übertragung auf ein Bild, das mittels Thermotransferaufzeichnung gebildet worden ist, eine Schutzschicht erhalten werden kann, die einem Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild, der ursprünglich keine Fixierung einer wässrigen Tinte aufwies, eine Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte und eine Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, einem Füller oder dergleichen verleihen kann, und bezüglich der Übertragbarkeit einer thermisch übertragbaren Schutzschicht von einem Substratblatt und der Übertragungsstabilität hervorragend ist, und die ferner eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufweist, sowie einen Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild bereit, bei dem dieses eingesetzt wird.

Zweiter Aspekt

Ein weiteres Schutzschichtübertragungsblatt umfasst ein Substratblatt, und eine auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die thermisch übertragbare Schutzschicht aufgrund von thermischem Transfer eine Schutzschicht mit einer wasserabsorbierenden Eigenschaft bildet, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht mindestens eine Ablöseschicht, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht, welche aus einer wasserbeständigen, porösen Schicht und einem wasserabsorbierenden Harz gebildet ist, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht umfasst, die in dieser Reihenfolge, wie von der Substratblattseite betrachtet, bereitgestellt sind, und wobei die Ablöseschicht mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen, ein Härtungsmittel und ein Polymer vom Wasser-Dispersionstyp umfasst, wobei die Bedeckung der Ablöseschicht nicht weniger als 0,1 g/m2 und nicht mehr als 0,5 g/m2 beträgt.

Das Schutzschichtübertragungsblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt des Polymers vom Wasser-Dispersionstyp in der Ablöseschicht im Bereich von 2 bis 10 Gewichtsprozent liegt.

Das Schutzschichtübertragungsblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass bei jedweder der vorstehend beschriebenen Aufbauarten die thermisch übertragbare Schutzschicht weiter ein Ultraviolett-absorbierendes Material enthält.

Das Schutzschichtübertragungsblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass bei jedweder der vorstehend beschriebenen Aufbauarten die thermisch übertragbare Schutzschicht und mindestens eine einer thermisch sublimierbaren Färbemittelschicht und einer Wärmeschmelz-Färbemittelschicht in einer flächenseriellen Weise auf einem identischen Substratblatt bereitgestellt sind.

Ein Druck ist dadurch gekennzeichnet, dass er ein thermisch übertragenes Bild umfasst, das mit einer Schutzschicht bedeckt ist, die von jedwedem der vorstehend genannten erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblätter thermisch übertragen worden ist.

Der Druck ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Stempel bzw. eine Bestempelung unter Verwendung einer wässrigen Tinte auf der thermisch übertragenen Schutzschicht in dem Druck angebracht werden kann.

Die vorliegende Erfindung kann ein Schutzschichtübertragungsblatt, das aufgrund einer Verbesserung der Festigkeit der Ablöseschicht oder aufgrund einer Verminderung der Dicke der Ablöseschicht eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt und eine hervorragende Übertragungsstabilität aufweist, und mit dem eine Schutzschicht erhalten werden kann, die einem Bild, das durch eine Thermotransferaufzeichnung gebildet worden ist und das ursprünglich keine Fixierung einer wässrigen Tinte aufweist, eine Bestempelbarkeit und Beschreibbarkeit mit einer wässrigen Tinte verleihen kann, und die eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufweist, sowie einen Druck, bei dem dieses eingesetzt wird, bereitstellen.

1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht,

2 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt,

3 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt,

4 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung veranschaulicht,

5 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt, und

6 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt.

Erster Aspekt

Ausführungsformen des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung werden detaillierter beschrieben.

Die 1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts 8 veranschaulicht. Das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt 8 umfasst ein Substratblatt 1 und eine auf einer Seite des Substratblatts 1 bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht 2. Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4, die eine wasserbeständige poröse Schicht und ein wasserabsorbierendes Harz umfasst, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge, wie von der Seite des Substratblatts 1 betrachtet, schichtartig angeordnet sind.

In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts 8 umfasst die Ablöseschicht 3 mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel, wobei das wasserlösliche Harz ein Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von 10000 bis 30000 aufweist.

Alternativ umfasst in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts 8 die Ablöseschicht 3 mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel, wobei das wasserabsorbierende Harz, das die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 bildet, ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts im Bereich von 6000 bis 15000 aufweist.

Alternativ liegt in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts 8 die Ablöseschicht 3 in einer gehärteten Form vor, die aus einem wasserlöslichen Harz mit einer aktiven funktionellen Gruppe und einem mit der aktiven funktionellen Gruppe reaktiven Härtungsmittel gebildet ist, und das Verhältnis auf Feststoffbasis zwischen dem wasserlöslichen Harz und dem Gewicht des hinzugefügten Härtungsmittels liegt im Bereich von 0,05% ≤ Härtungsmittel/wasserlösliches Harz ≤ 2 %, wodurch das Zahlenmittel des Molekulargewichts auf 10000 bis 30000 gebracht wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatt 8 kann beim Erwärmen die thermisch übertragbare Schutzschicht 2, welche die Ablöseschicht 3, die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 und die wärmeempfindliche Haftharzschicht 5 umfasst, mit guter Übertragbarkeit von dem Substratblatt 1 gelöst werden, und bei der Übertragung der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 kann die Oberfläche eines thermisch übertragenen Bilds, das ein Bild eines Färbemittels umfasst, mit einer Schutzschicht zur Bildung eines Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild bedeckt werden, die mit einer wässrigen Tinte bestempelbar ist und gleichzeitig eine Abriebbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit aufweist.

Die 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts 8 veranschaulicht. Das Schutzschichtübertragungsblatt 8 umfasst ein Substratblatt 1 und eine auf einer Seite des Substratblatts 1 bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht 2. Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4, eine Ultraviolettlicht-Abschirmungsschicht 6 und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge, wie von der Seite des Substratblatts 1 betrachtet, schichtartig angeordnet sind.

Das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt 8 weist zusätzlich zu der vorstehend genannten Funktion die Funktion des Verhinderns eines Ausbleichens oder einer Verfärbung auf, das bzw. die auf Ultraviolettlicht zurückzuführen ist, das im Sonnenlicht und dergleichen enthalten ist.

Die 3 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts 8 zeigt. Das in der 3 gezeigte Schutzschichtübertragungsblatt 8 umfasst ein Substratblatt 1, eine auf einer Seite des Substratblatts 1 bereitgestellte wärmebeständige Gleitschicht 7 und eine thermisch übertragbare Schutzschicht 2, die auf der anderen Seite des Substratblatts 1 bereitgestellt ist. Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge von der Seite des Substratblatts 1 bereitgestellt sind.

Die Bereitstellung der wärmebeständigen Gleitschicht 7 auf dem Substratblatt 1 auf dessen Seite entfernt von der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 kann ein Kleben des Schutzschichtübertragungsblatts an einem Thermokopf, einer Heizplatte zur Übertragung oder dergleichen eines Druckers verhindern und ferner das Gleitvermögen verbessern.

Zweiter Aspekt

Als nächstes wird der zweite Aspekt detaillierter unter Bezugnahme auf die folgenden Ausführungsformen beschrieben. Die 4 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform eines Schutzschichtübertragungsblatts 8 veranschaulicht. Das Schutzschichtübertragungsblatt 8 umfasst ein Substratblatt 1 und eine auf einer Seite des Substratblatts 1 bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht 2. Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4, die eine wasserbeständige poröse Schicht und ein wasserabsorbierendes Harz umfasst, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge, wie von der Seite des Substratblatts 1 betrachtet, schichtartig angeordnet sind.

In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts 8 umfasst die Ablöseschicht mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen, ein Härtungsmittel und ein Polymer vom Wasser-Dispersionstyp und die Bedeckung der Ablöseschicht beträgt nicht weniger als 0,1 g/m2 und nicht mehr als 0,5 g/m2. Gemäß dieses Aufbaus kann die Dicke der Ablöseschicht 3 vermindert werden und die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 kann von dem Substratblatt mit einer guten Übertragbarkeit abgetrennt werden.

Der Gehalt des Polymers vom Wasser-Dispersionstyp in der Ablöseschicht kann im Bereich von 2 bis 10 Gewichtsprozent liegen. Gemäß dieses Aufbaus kann die Festigkeit der Ablöseschicht verbessert werden und die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 kann von dem Substratblatt mit einer guten Übertragbarkeit abgetrennt werden.

Ferner kann die Oberfläche eines thermisch übertragenen Bilds, das ein Bild eines Färbemittels umfasst, mit einer Schutzschicht zur Bildung eines Drucks bedeckt werden, die mit einer wässrigen Tinte bestempelt werden kann und gleichzeitig eine Abriebbeständigkeit, eine chemische Beständigkeit und eine Lösungsmittelbeständigkeit aufweist.

Die 5 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts 8 veranschaulicht. Dieses Schutzschichtübertragungsblatt 8 umfasst ein Substratblatt 1 und eine auf einer Seite des Substratblatts 1 bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht 2. Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4, eine Ultraviolettlicht-Abschirmungsschicht 6 und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge, wie von der Seite des Substratblatts 1 betrachtet, schichtartig angeordnet sind. Das Schutzschichtübertragungsblatt 8 weist zusätzlich zu der vorstehend genannten Funktion die Funktion des Verhinderns eines Ausbleichens oder einer Verfärbung auf, das bzw. die auf Ultraviolettlicht zurückzuführen ist, das im Sonnenlicht und dergleichen enthalten ist.

Die 6 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des Schutzschichtübertragungsblatts 8 zeigt. Das in der 6 gezeigte Schutzschichtübertragungsblatt 8 umfasst ein Substratblatt 1, eine auf einer Seite des Substratblatts 1 bereitgestellte wärmebeständige Gleitschicht 7 und eine thermisch übertragbare Schutzschicht 2, die auf der anderen Seite des Substratblatts 1 bereitgestellt ist. Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge von der Seite des Substratblatts 1 bereitgestellt sind. Die Bereitstellung der wärmebeständigen Gleitschicht 7 auf dem Substratblatt 1 auf dessen Seite entfernt von der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 kann ein Kleben des Schutzschichtübertragungsblatts an einem Thermokopf, einer Heizplatte zur Übertragung oder dergleichen eines Druckers verhindern und ferner das Gleitvermögen verbessern.

Schichtaufbau Erster Aspekt Substratblatt

In dem erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatt kann jedwedes Substratblatt ohne spezielle Beschränkung als das Substratblatt 1 verwendet werden, so lange das Substratblatt eine Folienfestigkeit und Wärmebeständigkeit aufweist, die mit denjenigen von Substratblättern vergleichbar sind, die in herkömmlichen Thermotransferblättern verwendet werden.

Spezielle Beispiele für Substratblätter, die hier verwendet werden können, umfassen Folien aus Kunststoffen, wie z.B. Polyesterharzfolien, wie z.B. Polyethylenterephthalatharzfolien, Polycarbonatharzfolien, Polyamidharzfolien, Polyimidharzfolien, Celluloseacetatharzfolien, Polyvinylidenchloridharzfolien, Polyvinylchloridharzfolien, Polystyrolharzfolien, Fluorharzfolien, Polypropylenharzfolien, Polyethylenharzfolien und Ionomere. Ferner können z.B. auch Verbundfolien oder -blätter verwendet werden, die durch schichtartiges Anordnen von zwei oder mehr identischen oder verschiedenen der vorstehend genannten Folien übereinander gebildet werden.

Die Dicke des Substratblatts kann abhängig von den Materialien für das Substratblatt in geeigneter Weise derart variiert werden, dass das Substratblatt eine geeignete Festigkeit und Wärmebeständigkeit aufweist. Im Allgemeinen beträgt die Dicke vorzugsweise jedoch etwa 1 bis 10 &mgr;m.

Thermisch übertragbare Schutzschicht

Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 gemäß der vorliegenden Erfindung ist abtrennbar auf mindestens einem Teil des Substratblatts bereitgestellt, kann mit einer wässrigen Tinte bestempelt werden, ist mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, beschreibbar, und weist ferner eine hervorragende Übertragbarkeit, Abriebbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen auf.

Die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst mindestens eine Ablöseschicht 3, eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, die in dieser Reihenfolge bereitgestellt sind.

Die Gesamtdicke der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 liegt im Hinblick auf eine hervorragende Schichtübertragbarkeit, Wasserabsorption, Dauerbeständigkeit und Transparenz vorzugsweise im Bereich von etwa 1,0 bis 5,0 &mgr;m.

Wenn die Gesamtdicke weniger als 1,0 &mgr;m beträgt, werden die Dauerbeständigkeit, wie z.B. die Abriebbeständigkeit, und die Wasserabsorption in nachteiliger Weise vermindert, während dann, wenn die Gesamtdicke mehr als 5,0 &mgr;m beträgt, die Transparenz und die Schichtübertragbarkeit in nachteiliger Weise vermindert werden.

Ablöseschicht

Die Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Abtrennung der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 von dem Substratblatt 1 und deren thermische Übertragung auf einen Gegenstand. Bei der thermischen Übertragung auf den Gegenstand bildet die Schutzschicht die oberste Oberfläche. Daher sollte die Ablöseschicht 3 eine Dauerbeständigkeit, wie z.B. eine Abriebbeständigkeit, und Wasserabsorptionseigenschaften aufweisen, und sie weist mehr bevorzugt eine Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit auf.

Insbesondere umfasst die Ablöseschicht 3 eine poröse Schicht, die eine Übertragbarkeit von dem Substratblatt 1 und eine Wasserabsorption aufweist.

Der Einsatz einer porösen Schicht in der Ablöseschicht 3 ist dahingehend vorteilhaft, dass die Menge einer wässrigen Tinte oder dergleichen, die in die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht eingedrungen und darin absorbiert worden ist, in einem gewissen Maß reguliert werden kann, während in der Oberfläche einer thermisch übertragbaren Schutzschicht Wasserabsorptionseigenschaften beibehalten werden.

Die Bedeckung der porösen Schicht auf einer Trockenbasis als die Ablöseschicht 3 beträgt im Hinblick auf eine hervorragende Schichtübertragbarkeit und Wasserabsorption vorzugsweise nicht weniger als 0,05 g/m2 und nicht mehr als 1 g/m2, mehr bevorzugt nicht weniger als 0,1 g/m2 und nicht mehr als 1 g/m2.

Wenn die Bedeckung weniger als 0,05 g/m2 beträgt, wird die Dauerbeständigkeit, wie z.B. die Abriebbeständigkeit, in nachteiliger Weise vermindert, während dann, wenn die Bedeckung mehr als 1 g/m2 beträgt, die Übertragbarkeit in nachteiliger Weise verschlechtert wird.

Die poröse Schicht als die Ablöseschicht 3 umfasst ein Bindemittel aus einem wasserlöslichen Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel als unverzichtbare Bestandteile und gegebenenfalls kann der porösen Schicht ein wasserdispergierbares Polymer, ein Dispergiermittel, ein Antioxidationsmittel, ein Antistatikmittel und dergleichen zugesetzt werden.

Die poröse Schicht kann durch Lösen oder Dispergieren der Bestandteile, wie z.B. des Bindemittels, in einem Basislösungsmittel, wie z.B. Wasser oder einem organischen Lösungsmittel, zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit, Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit und Trocknen der Beschichtung gebildet werden.

Die Ablöseschicht 3 kann unter Verwendung des vorstehend genannten Harzes mittels Tiefdruckbeschichten, Tiefdruckumkehrbeschichten, Walzenbeschichten und viele andere Beschichtungsverfahren gebildet werden.

Bindemittel

In dem Bindemittel, das die Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, sollte ein wasserlösliches Harz verwendet werden. Spezielle Beispiele dafür umfassen Polyvinylalkoholharze (PVA-Harze), wasserlösliche Polyesterharze, Alkylvinyletherharze, Maleinsäurecopolymerharze, Polyvinylpyrrolidonharze, Celluloseharze, wasserlösliche Alkydharze und von Cellulose verschiedene wasserlösliche Polysaccharide. Von diesen Harzen sind Polyvinylalkoholharze bevorzugt, da der thermisch übertragbaren Schutzschicht eine bessere Bestempelbarkeit verliehen werden kann.

Ferner ist die Verwendung des gleichen Harzes als das Bindemittel bevorzugt, da die Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt, die Haftung zwischen der Ablöseschicht und der wasserabsorbierenden Schicht in der thermisch übertragbaren Schutzschicht und die Wasserabsorption hervorragend sind.

Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Bindemittels liegt im Hinblick auf eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 von dem Substratblatt 1 zum Zeitpunkt der thermischen Übertragung vorzugsweise im Bereich von 10000 bis 30000.

Wenn das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Bindemittels 30000 übersteigt, wird die Schichtübertragbarkeit in ungünstiger Weise verschlechtert.

Härtungsmittel

Das Härtungsmittel, das mit einer aktiven funktionellen Gruppe in dem wasserlöslichen Harz, das als Bindemittel gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, reaktiv ist, wird verwendet, um eine Wasserbeständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit gemäß der Form der Härtung durch die Reaktion zwischen der aktiven funktionellen Gruppe und dem Härtungsmittel zu verleihen und um ferner das Molekulargewicht des wasserlöslichen Harzes zur Verbesserung der Schichtübertragbarkeit zu regulieren.

Härtungsmittel, die hier verwendet werden können, umfassen z.B. die Sumirez Resin-Reihe, die von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt wird, wie z.B. Sumirez Resin 5004, bei dem es sich um ein Härtungsmittel des Polyamidharztyps handelt.

Das Mischungsverhältnis zwischen dem Bindemittel und dem Härtungsmittel in der Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung beträgt im Hinblick auf eine hervorragende Wasserbeständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und Schichtübertragbarkeit vorzugsweise nicht weniger als 0,05 % und nicht mehr als 2 %, bezogen auf das Verhältnis auf Feststoffbasis des Gewichts des Härtungsmittels, das dem wasserlöslichen Harz zugesetzt wird (Härtungsmittel/wasserlösliches Harz).

Wenn die Menge des zugesetzten Härtungsmittels den oberen Grenzwert des vorstehend definierten Mengenbereichs übersteigt, wird die Schichtübertragbarkeit in nachteiliger Weise verschlechtert, während dann, wenn die Menge des zugesetzten Härtungsmittels unter dem unteren Grenzwert des vorstehend definierten Mengenbereichs liegt, die Wasserbeständigkeit und die Lösungsmittelbeständigkeit in nachteiliger Weise verschlechtert werden.

Feine Teilchen

Feine Teilchen, welche die Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung bilden, werden zur Bildung einer porösen Schicht durch Dispergieren der feinen Teilchen in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel, Aufbringen der Dispersion und Trocknen der Beschichtung verwendet.

Die feinen Teilchen können in jedweder Form vorliegen, z.B. in einer Kugelform, einer Nadelform oder einer amorphen Form. Insbesondere ist die Verwendung kugelförmiger Teilchen mehr bevorzugt, da die Einheitlichkeit der Teilchendurchmesser maximiert, die Porosität erhöht und die Wasserabsorption verbessert werden kann.

Wenn die Form der feinen Teilchen uneinheitlich ist, wird die Porosität vermindert, was in nachteiliger Weise zu einer verminderten Wasserabsorption führt.

Der durchschnittliche Teilchendurchmesser der feinen Teilchen beträgt im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Transparenzeigenschaften vorzugsweise nicht mehr als 0,3 &mgr;m und mehr bevorzugt nicht mehr als 0,1 &mgr;m.

Wenn der durchschnittliche Teilchendurchmesser der feinen Teilchen mehr als 0,3 &mgr;m beträgt, ist es in nachteiliger Weise schwierig, die Transparenz aufrechtzuerhalten.

Das Material zur Bildung der feinen Teilchen kann jedwedes von organischen und anorganischen Materialien sein, sofern das Material transparent ist. Organische feine Teilchen umfassen z.B. feine Acrylteilchen, feine Celluloseteilchen und von Cellulose verschiedene, feine Polysaccharidteilchen. Anorganische feine Teilchen umfassen z.B. feine Teilchen von Siliziumdioxid oder dessen modifizierten Produkten, Aluminiumoxid-Sole und feine Teilchen andere Metalle und Metalloxide.

Insbesondere ist kolloidales Siliziumdioxid bevorzugt, da es in der Form von feinen Teilchen vorliegt, die als solche eine hohe Lösungsmittelbeständigkeit und eine hydrophile Gruppe auf ihrer Oberfläche aufweisen.

Als das kolloidale Siliziumdioxid sind z.B. die Snowtex-Reihe, die von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt wird, und die Cataloid-Reihe, die von Catalysts and Chemicals Industries Co., Ltd. hergestellt wird, bevorzugt.

Wenn das Bindemittel ein wasserlösliches Harz ist, genügt die Menge des zugesetzten kolloidalen Siliziumdioxids vorzugsweise einem Mischungsverhältniserfordernis, das durch die Formel 1/30 ≤ wasserlösliches Harz/kolloidales Siliziumdioxid ≤ 1/3 (Massenverhältnis) dargestellt wird. Wenn das Mischungsverhältnis in dem vorstehend definierten Bereich liegt, kann die Menge der Wasserabsorption, die durch das Eindringen einer wässrigen Tinte oder dergleichen in die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht verursacht wird, in einem gewissen Maß reguliert werden, und gleichzeitig kann auch eine Dauerbeständigkeit, wie z.B. eine Abriebbeständigkeit, bereitgestellt werden.

Wenn das Mischungsverhältnis weniger als 1/30 beträgt, ist der Effekt als Bindemittel in nachteiliger Weise unzureichend. Wenn das Mischungsverhältnis andererseits mehr als 1/3 beträgt, kann keinerlei poröse Struktur gebildet werden und folglich wird die Wasserabsorption in nachteiliger Weise vermindert.

Wasserdispergierbares Polymer

Das wasserdispergierbare Polymer wird der Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung zugesetzt, um das Vermögen zum Halten der thermisch übertragbaren Schutzschicht auf dem Substratblatt zu verbessern.

Insbesondere kann z.B. ein polymeres Material, das mindestens eines von Polyesterharzen, Polyurethanharzen, Polyacrylharzen, Vinylidenchloridharzen und dergleichen umfasst, verwendet werden, und die Auswahl eines Harzes mit einem guten Vermögen zum Halten der thermisch übertragbaren Schutzschicht auf dem Substratblatt zusammen mit der Harzkomponente in dem Substratblatt ist bevorzugt.

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete wasserlösliche Polymer ist ein Polymer, das in Wasser löslich, emulgierbar oder dispergierbar ist. Ein bevorzugtes wasserdispergierbares Polyesterharz ist z.B. Vylonal, das von Toyobo Co., Ltd. hergestellt wird.

Bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht

Die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine wasserbeständige poröse Schicht und ein wasserabsorbierendes Harz.

Wasserabsorbierendes Harz

Das Material des wasserabsorbierenden Harzes, das die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, ist nicht speziell beschränkt, sofern es eine wasserabsorbierende Eigenschaft aufweist. Ein wasserlösliches Material ist jedoch bevorzugt. Spezielle Beispiele dafür umfassen Acrylpolyolharze, Urethanpolyolharze, Celluloseharze, wie z.B. Methylcellulose, Carboxymethylcellulose und Hydroxyethylcellulose, synthetische Polymere, wie z.B. Polyvinylpyrrolidonharze, Alkylvinylether, Polymaleinsäurecopolymerharze, wasserlösliche Polyesterharze und Polyvinylalkoholharze, anorganische Polymere, wie z.B. Natriumpolyphosphate, Seetangextrakte, wie z.B. Agare und Natriumalginat, viskose Pflanzenmaterialien, wie z.B. Gummiarabicum und Hibiscus, Tierproteine, wie z.B. Kaseine und Gelatine, viskose Fermentationsmaterialien, wie z.B. Pullulane und Dextrane, Stärken und stärkeartige Materialien.

Das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserabsorbierenden Harzes liegt im Hinblick auf eine hervorragende Schichtübertragbarkeit vorzugsweise im Bereich von 6000 bis 15000.

Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserabsorbierenden Harzes 15000 übersteigt, wird die Schichtübertragbarkeit in nachteiliger Weise verschlechtert. Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserabsorbierenden Harzes andererseits weniger als 6000 beträgt, wird die Wasserbeständigkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht in nachteiliger Weise verschlechtert.

Poröse Schicht

Die wasserbeständige poröse Schicht, welche die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, hält zusammen mit dem wasserabsorbierenden Harz eine wässrige Tinte oder dergleichen, die durch die Ablöseschicht 3 hindurchgedrungen und in die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht 4 eingedrungen ist, zurück.

Die poröse Schicht ist aus einem Material ausgebildet, das ein Bindemittel, feine Teilchen und ein Härtungsmittel als unverzichtbare Bestandteile und gegebenenfalls ein Dispergiermittel umfasst.

Die poröse Schicht sollte Wasserabsorptionseigenschaften aufweisen und weist mehr bevorzugt eine Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Wasserbeständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit auf.

Das Bindemittel, das die poröse Schicht gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, und das Härtungsmittel und das Dispergiermittel können mit den in der Ablöseschicht 3 verwendeten Materialien identisch sein. Auch bezüglich der feinen Teilchen können die Form, der durchschnittliche Teilchendurchmesser, die Bestandteilsmaterialien und die Zugabemenge mit denjenigen der feinen Teilchen identisch sein, die in der Ablöseschicht 3 eingesetzt werden.

Die poröse Schicht kann durch Lösen des Bindemittels und des Härtungsmittels in einem Basislösungsmittel, wie z.B. Wasser oder einem organischen Lösungsmittel, Mischen der resultierenden Flüssigkeit, Aufbringen der Flüssigkeit und Trocknen der Beschichtung gebildet werden.

Die poröse Schicht kann unter Verwendung des vorstehend genannten Harzes mittels Tiefdruckbeschichten, Tiefdruckumkehrbeschichten, Walzenbeschichten und vieler anderer Beschichtungsverfahren gebildet werden.

Bindemittel

In dem Bindemittel, das die poröse Schicht gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, sollte ein wasserlösliches Harz verwendet werden. Ferner sollte ein Härtungsmittel zugesetzt werden, um eine Wasserbeständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit zu verleihen.

Unter anderem sind die Verwendung eines Polyvinylalkoholharzes als Bindemittel und die Verwendung z.B. eines Polyamidharzes als Härtungsmittel im Hinblick auf eine verbesserte Eignung zum Bestempeln bevorzugt.

Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Bindemittels liegt im Hinblick auf eine hervorragende Schichtübertragbarkeit und Wasserabsorption vorzugsweise im Bereich von 10000 bis 80000.

Wenn das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Bindemittels 80000 übersteigt, wird die Schichtübertragbarkeit in ungünstiger Weise verschlechtert.

Härtungsmittel

Das Härtungsmittel, das mit der aktiven funktionellen Gruppe in dem wasserlöslichen Harz reaktiv ist, das die poröse Schicht gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, wird dazu verwendet, das wasserlösliche Harz durch die Reaktion des Härtungsmittels mit der aktiven funktionellen Gruppe in eine gehärtete Form zu überführen, die eine Wasserbeständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit verleiht und gleichzeitig das Molekulargewicht des wasserlöslichen Harzes zur Verbesserung der Schichtübertragbarkeit reguliert.

Härtungsmittel, die hier verwendet werden können, umfassen z.B. die Sumirez Resin-Reihe, die von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt wird, wie z.B. Sumirez Resin 5004, bei dem es sich um ein Härtungsmittel des Polyamidharztyps handelt.

Das Mischungsverhältnis zwischen dem Bindemittel und dem Härtungsmittel in der Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung ist im Hinblick auf eine hervorragende Wasserbeständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und Schichtübertragbarkeit vorzugsweise derart, dass das Verhältnis der Äquivalente der reaktiven Gruppe in dem Härtungsmittel zu den Äquivalenten der aktiven Gruppe in dem wasserlöslichen Harz, d.h. das Verhältnis auf Feststoffgewichtbasis des zugesetzten Härtungsmittels zu dem Gewicht des zugesetzten wasserlöslichen Harzes, nicht weniger als 0,05 % und nicht mehr als 2 % beträgt.

Wenn das Mischungsverhältnis über dem oberen Grenzwert des vorstehend definierten Bereichs liegt, übersteigt das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserlöslichen Harzes 30000, was in nachteiliger Weise zu einer verschlechterten Schichtübertragbarkeit führt. Wenn das Mischungsverhältnis andererseits unter dem unteren Grenzwert des vorstehend definierten Bereichs liegt, werden die Wasserbeständigkeit und die Lösungsmittelbeständigkeit in nachteiliger Weise verschlechtert.

Ultraviolettabschirmungsschicht

In der vorliegenden Erfindung wird zur Unterdrückung eines Ausbleichens oder eines Verfärbens eines Bilds, das in einem Druck ausgebildet ist, auf den eine Schutzschicht übertragen werden soll, welches durch Ultraviolettlicht verursacht wird, das in Sonnenlicht und dergleichen enthalten ist, auf der thermisch übertragbaren Schutzschicht vorzugsweise eine Ultraviolettabschirmungsschicht bereitgestellt.

Die Ultraviolettabschirmungsschicht wird durch Aufbringen einer Tinte, die ein Harz mit einem darin einbezogenen Ultraviolettabsorptionsmittel umfasst, zur Bildung eines Films gebildet.

Ultraviolettabsorptionsmittel, die hier verwendet werden können, umfassen organische Ultraviolettabsorptionsmittel, wie z.B. Benzophenonverbindungen, Benzotriazolverbindungen, Oxalsäureanilidverbindungen, Cyanacrylatverbindungen und Salicylatverbindungen. Anorganische feine Teilchen mit einem Ultraviolettabsorptionsvermögen, wie z.B. Oxide von Zink, Titan, Cer, Zinn, Eisen und dergleichen, können ebenfalls dem Harz zugesetzt werden.

Das verwendete Harz ist nicht speziell beschränkt und jedwedes Harz kann verwendet werden. Beispiele für Harze, die hier verwendet werden können, umfassen Acrylharze, Polyesterharze, Urethanharze, Styrolharze, halogenierte Vinylharze, Vinylacetatharze, Polycarbonatharze, Phenolharze, Melaminharze, Epoxyharze, Celluloseharze, Kohlenwasserstoffharze, wie z.B. Polyethylen, Vinylharze, wie z.B. Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrrolidon, und Copolymere davon. Alternativ kann auch ein Verfahren eingesetzt werden, bei dem die Ultraviolettabschirmungsschicht nicht zusätzlich bereitgestellt wird und das Ultraviolettabsorptionsmittel der wasserabsorbierenden Oberflächenschicht oder der wärmeempfindlichen Haftharzschicht zugesetzt wird.

Ferner kann auch ein Verfahren eingesetzt werden, bei dem ein reaktives Ultraviolettabsorptionsmittel mit dem Harz umgesetzt und an dieses gebunden wird und dieses behandelte Harz einzeln oder als Gemisch der Ablöseschicht 3, der bestempelbaren und beschreibbaren Schutzschicht 4 und/oder der wärmeempfindlichen Haftharzschicht 5 zugesetzt wird oder als eine Ultraviolettabschirmungsschicht bereitgestellt wird.

Das reaktive Ultraviolettabsorptionsmittel kann mit verschiedenen Verfahren mit dem Harz umgesetzt und daran fixiert werden. Beispielsweise kann ein Copolymer durch radikalisches Polymerisieren eines herkömmlichen Monomers, Oligomers oder eines reaktiven Polymers als eine Harzkomponente mit dem vorstehend beschriebenen reaktiven Ultraviolettabsorptionsmittel, das eine additionspolymerisierbare Doppelbindung aufweist, hergestellt werden.

Wenn das reaktive Ultraviolettabsorptionsmittel z.B. eine Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl-, Epoxy- oder Isocyanatgruppe enthält, kann ein Verfahren eingesetzt werden, bei dem ein thermoplastisches Harz, das eine Gruppe aufweist, die mit der vorstehend genannten funktionellen Gruppe reaktiv ist, verwendet wird, und das reaktive Ultraviolettabsorptionsmittel mit dem thermoplastischen Harz durch Wärme oder dergleichen gegebenenfalls in der Gegenwart eines Katalysators umgesetzt und daran fixiert wird. Monomerkomponenten, die mit dem reaktiven Ultraviolettabsorptionsmittel copolymerisierbar sind, umfassen z.B. Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat, Propyl(meth)acrylat, Butyl(meth)acrylat, Isobutyl(meth)acrylat, tert-Butyl(meth)acrylat, Isodecyl(meth)acrylat, Lauryl(meth)acrylat, Lauryltridecyl(meth)acrylat, Tridecyl(meth)acrylat, Cerylstearyl(meth)acrylat, Stearyl(meth)acrylat, Ethylhexyl(meth)acrylat, Octyl(meth)acrylat, Cyclohexyl(meth)acrylat, Benzyl(meth)acrylat, Methacrylsäure, Hydroxyethyl(meth)acrylat, Hydroxypropyl(meth)acrylat, Dimethylamino(meth)acrylat, Diethylamino(meth)acrylat, tert-Butylaminoethyl(meth)acrylat, Glycidyl(meth)acrylat, Tetrahydrofurfuryl(meth)acrylat, Ethylendi(meth)acrylat, Diethylenglykol(meth)acrylat, Triethylenglykoldi(meth)acrylat, Tetraethylenglykoldi(meth)acrylat, Decaethylenglykol(meth)acrylat, Pentadecaethylen(meth)acrylat, Pentacontahectaethylenglykol(meth)acrylat, Butylendi(meth)acrylat, Aryl(meth)acrylat, Trimethylolpropan(meth)acrylat, Hexandioldi(meth)acrylat, Tripropylenglykoldimethacrylat, Pentaerythrittetra(meth)acrylat, Pentaerythritonylhexa(meth)acrylat, 1,6-Hexandioldi(meth)acrylat, Neopentylglykolpenta(meth)acrylat und Phosphazenhexa(meth)acrylat.

Die vorstehend genannten Materialien können nicht nur als Monomere, sondern auch als Oligomere verwendet werden. Ferner können auch Polyesteracrylate, Epoxyacrylate oder andere Acryl-reaktive Polymere, die Polymere aus den vorstehend genannten Materialien oder Derivate davon umfassen, verwendet werden. Diese Monomere, Oligomere und Acryl-reaktiven Polymere können entweder einzeln oder als Gemisch von zwei oder mehr verwendet werden.

Ein thermoplastisches Copolymerharz mit einem damit umgesetzten und daran fixierten reaktiven Ultraviolettabsorptionsmittel wird durch Copolymerisieren des Monomers, Oligomers oder Acryl-reaktiven Polymers des thermoplastischen Harzes mit dem reaktiven Ultraviolettabsorptionsmittel hergestellt. Das Copolymerharz enthält vorzugsweise 10 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-% des reaktiven Ultraviolettabsorptionsmittels. Wenn der Gehalt an reaktivem Ultraviolettabsorptionsmittel unter der Untergrenze des vorstehend definierten Gehaltsbereichs liegt, kann eine zufrieden stellende Lichtechtheit nicht ohne Schwierigkeiten bereitgestellt werden. Wenn der Gehalt an reaktivem Ultraviolettabsorptionsmittel andererseits über der Obergrenze des vorstehend definierten Gehaltsbereichs liegt, treten in nachteiliger Weise Probleme wie z.B. eine Klebrigkeit zum Zeitpunkt des Beschichtens und ein Ausbluten eines Farbstoffbilds beim Kleben der Ultraviolettabschirmungsschicht an das Bild auf.

Das Molekulargewicht des Copolymerharzes beträgt vorzugsweise etwa 5000 bis 50000, mehr bevorzugt etwa 9000 bis 40000. Wenn das Molekulargewicht weniger als 5000 beträgt, ist die Filmfestigkeit so gering, dass die Rauhigkeit für die Schutzschicht nicht zufrieden stellend ist.

Wenn das Molekulargewicht des Copolymerharzes andererseits 50000 übersteigt, wird die Viskosität erhöht, was die Handhabung in nachteiliger Weise schwierig macht. Ferner wird in diesem Fall die Schichtübertragbarkeit in nachteiliger Weise negativ beeinflusst.

Die Ultraviolettabschirmungsschicht gemäß der vorliegenden Erfindung kann aus einem Harz, das mit dem reaktiven Ultraviolettabsorptionsmittel umgesetzt worden ist und das daran gebunden ist, ausgebildet werden. Diese Schicht kann aus diesem Harz allein bestehen oder sie kann gegebenenfalls aus einem Gemisch dieses Harzes mit einem anderen Harz gebildet werden.

Bei der Bildung der Ultraviolettabschirmungsschicht auf der wasserabsorbierenden Schicht kann dann, wenn die Haftung zwischen der Ultraviolettabschirmungsschicht und der wasserabsorbierenden Schicht schlecht ist, eine Haftvermittlerschicht ausgebildet werden.

Harze, die zur Bildung der Haftvermittlerschicht verwendet werden können, umfassen Urethanharze, Polyesterharze, Polypropylenharze, Polyolharze und Produkte der Reaktionen zwischen diesen Harzen und Isocyanaten.

Isocyanate, die hier verwendet werden können, umfassen Diisocyanatverbindungen und Triisocyanatverbindungen.

Die Dicke der Haftvermittlerschicht liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 10 &mgr;m.

Wie es in der 2 gezeigt ist, ist die Ultraviolettabschirmungsschicht 6 vorzugsweise zwischen der bestempelbaren und beschreibbaren Schutzschicht 4 und der wärmeempfindlichen Haftharzschicht 5 bereitgestellt. Die Ultraviolettabschirmungsschicht 6 kann mit dem gleichen Verfahren gebildet werden, das bei der Bildung der wasserabsorbierenden Schicht eingesetzt wird, und deren Dicke beträgt vorzugsweise etwa 0,1 bis 5 &mgr;m.

Wärmeempfindliche Haftharzschicht

In der vorliegenden Erfindung wird die wärmeempfindliche Haftharzschicht 5, welche die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 bildet, so ausgebildet, dass sie bei der Übertragung der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 auf die bedruckte Seite eine gute Haftung zwischen der Schutzschicht, die durch die Übertragung von der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 gebildet wird, und der bedruckten Seite realisiert.

Harze, die für die wärmeempfindliche Haftharzschicht 5 verwendet werden können, umfassen z. B. Acrylharze, Vinylchloridharze, Vinylacetatharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharze, Styrol-Acryl-Copolymerharze, Polyesterharze und Polyamidharze.

Die wärmeempfindliche Haftharzschicht kann durch Bringen von einem oder mindestens zwei dieser Harze in eine aufbringbare Form, wie z.B. eine Lösung oder Emulsion, Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit durch jedwedes geeignete Beschichtungsverfahren, das vorstehend im Zusammenhang mit der transparenten Harzschicht beschrieben worden ist, und Trocknen der Beschichtung gebildet werden.

Die Dicke der wärmeempfindlichen Haftharzschicht 5 beträgt vorzugsweise etwa 0,1 bis 5 &mgr;m.

Die wärmeempfindliche Haftharzschicht 5 kann das vorstehend genannte Harz und Additive umfassen, wie z.B. organische Ultraviolettabsorptionsmittel, wie z.B. Benzophenonverbindungen, Benzotriazolverbindungen, Oxalsäureanilidverbindungen, Cyanacrylatverbindungen und Salicylatverbindungen, oder anorganische feine Teilchen mit einem Ultraviolettabsorptionsvermögen, wie z.B. Oxide von Zink, Titan, Cer, Zinn, Eisen oder dergleichen. Ferner können gegebenenfalls auch Farbpigmente, Weißpigmente, Streckpigmente, Füllstoffe, Antistatikmittel, Antioxidationsmittel, Fluoreszenzaufheller und dergleichen zweckmäßig als Additive verwendet werden.

Eine Haftschicht, die vorzugsweise eine Dicke von etwa 0,5 bis 10 &mgr;m auf einer Trockenbasis aufweist, wird durch Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit, die das vorstehend genannte Harz zur Bildung der Haftschicht und gegebenenfalls die vorstehend genannten Additive enthält, und dann Trocknen der Beschichtung gebildet.

Wärmebeständige Gleitschicht

Ferner kann in dem erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatt gemäß der 3 im Hinblick auf das Verhindern eines Klebens an einen Thermokopf eines Druckers, einer Heizplatte für die Übertragung oder dergleichen und die Verbesserung der Gleiteigenschaften gegebenenfalls eine wärmebeständige Gleitschicht 7 auf dem wärmebeständigen Substratblatt 1 auf dessen Seite entfernt von der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 bereitgestellt werden.

Zur Bildung der wärmebeständigen Gleitschicht 7 kann ein herkömmliches Harz, wie z.B. ein Harz, das durch Härten eines Butyralharzes oder dergleichen mit einer Isocyanatverbindung hergestellt wird, oder ein Silikonharz als solches verwendet werden. Die Dicke der wärmebeständigen Gleitschicht kann etwa 0,1 bis 5 &mgr;m betragen.

Die wärmebeständige Gleitschicht 7 kann gegebenenfalls mittels einer Haftvermittlerschicht bereitgestellt werden.

Ferner kann in der vorliegenden Erfindung die thermisch übertragbare Schutzschicht 2 nur auf dem Substratblatt 1 zur Bildung nur einer Übertragungsfolie für eine thermisch übertragbare Schutzschicht 2 bereitgestellt werden. Alternativ können z.B. Thermotransfertintenschichten, wie z.B. wärmesublimierbare Farbstofftintenschichten von Gelb, Magenta und Cyan oder eine Übertragungstintenschicht des Wärmeschmelztyps von Schwarz (die Ruß enthält) in einer flächenseriellen Weise auf dem gleichen Substrat zur Bildung eines integrierten Thermotransferblatts angeordnet werden, das Thermotransfertintenschichten und eine thermisch übertragbare Schutzschicht 2 umfasst, die in einer flächenseriellen Weise auf dem gleichen Substrat angeordnet sind.

In dem Fall der integrierten Übertragungsfolie ist die Plattenstruktur nicht speziell beschränkt. Beispielsweise kann eine Übertragungsfolie mit den folgenden Schichtstrukturen wiederholt in einer flächenseriellen Weise genannt werden (in der folgenden Beschreibung wird bezüglich der Farben Gelb als „Ye", Magenta als „Mg", Cyan als „Cy" und Schwarz als „Bk" bezeichnet): (1) Ye-Farbstoffschicht, Mg-Farbstoffschicht, Cy-Farbstoffschicht und thermisch übertragbare Schutzschicht, (2) Ye-Farbstoffschicht, Mg-Farbstoffschicht, Cy-Farbstoffschicht, Bk-Farbstoffschicht und thermisch übertragbare Schutzschicht, (3) Ye-Farbstoffschicht, Mg-Farbstoffschicht, Cy-Farbstoffschicht, Bk-Wärmeschmelz-Tintenschicht und thermisch übertragbare Schutzschicht, (4) Bk-Farbstoffschicht und thermisch übertragbare Schutzschicht, und (5) Bk-Wärmeschmelz-Tintenschicht und thermisch übertragbare Schutzschicht. Bei diesen Plattenstrukturen können die Bk-Farbstoffschicht, die Bk-Wärmeschmelz-Tintenschicht und die thermisch übertragbare Tintenschicht größer sein als die anderen Schichten.

Eine Erfassungsmarkierung zum Erfassen jeder Schicht kann an einer beliebigen Stelle in jeder Schicht bereitgestellt sein. Beispielsweise kann sie am Ende jedes Schichtbereichs oder am Ende der Farbe in der vorderen Position bereitgestellt sein.

In dem integrierten Übertragungsblatt, das Tintenschichten und eine thermisch übertragbare Schutzschicht umfasst, die in einer flächenseriellen Weise auf dem gleichen Substrat bereitgestellt sind, ist eine Ausrichtung in diesen vorgegebenen Strukturen mit einem anschließenden Überdrucken erforderlich. In diesem Fall kann ein Additiv, wie z.B. ein Fluoreszenzaufheller, in jede Schicht einbezogen werden, um eine einfache visuelle Ausrichtung oder eine Ausrichtung in der Weise einer mechanischen Erfassung bei einer Ultraviolettbestrahlung oder dergleichen zu ermöglichen.

Bezüglich der Thermotransfertintenschichten können Tinten und Verfahren für ein herkömmliches Thermotransferblatt als solche für das verwendete Tintenmaterial, das Verfahren zur Bereitstellung der Tinte auf der Oberfläche des Substratblatts und dergleichen verwendet werden.

Bilder, die unter Verwendung der Thermotransferfolie für eine Schutzschicht geschützt werden sollen, sind üblicherweise diejenigen, die durch ein Wärmefarbstoffübertragungsverfahren und/oder ein Wärmeschmelz-Tintenübertragungsverfahren gebildet worden sind. Insbesondere wenn die Thermotransferfolie für eine Schutzschicht auf ein Bild aufgebracht wird, das durch eine Wärmefarbstoffübertragung gebildet worden ist, wird eine Schutzschicht auf dem Bild gebildet und gleichzeitig wird der Farbstoff, der das Bild bildet, erneut einer Farbentwicklung durch Wärme unterzogen, die zum Zeitpunkt der Übertragung angewandt wird, was den Effekt bereitstellt, dass das Bild deutlicher wird.

Das thermisch Farbstoff-übertragene Bild und/oder das thermisch übertragene Wärmeschmelzbild wird bzw. werden unter Verwendung eines Thermotransferblatts mit einer wärmesublimierbaren Tintenschicht, eines Thermotransferblatts mit einer Wärmeschmelz-Tintenschicht oder des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts auf ein Bildempfangsblatt oder ein Kartensubstrat, das ein Kunststoffblattsubstrat aus einem Polyesterharz, einem Vinylchloridharz, einem Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymerharz, einem Polycarbonat oder dergleichen umfasst, ein Thermotransferbild-Empfangsblatt, das eine Farbstoff-empfangende Harzschicht (eine Empfangsschicht) auf einem nachstehend beschriebenen Substratblatt umfasst, oder eine Folie, ein Blatt oder ein Formprodukt aus dem vorstehend genannten Harz zur Bildung eines erfindungsgemäßen Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild gebildet.

Farbstoff-empfangende Harze, die hier verwendet werden können, umfassen Polyolefinharze, wie z.B. Polypropylen; halogenierte Harze, wie z.B. Polyvinylchlorid und Polyvinylidenchlorid; Vinylharze, wie z.B. Polyvinylacetat und verschiedene Polyacrylate; Polyesterharze, wie z.B. Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat; Polystyrolharze, wie z.B. Polystyrol oder Copolymere davon; Polyamidharze; Harze von Copolymeren von Olefinen, wie z.B. Ethylen oder Propylen mit anderen Vinylmonomeren; Celluloseharze, wie z.B. Cellulosediacetat und Cellulosetriacetat, und Polycarbonate. Ein Trennmittel, wie z.B. ein Silikonöl, kann in die Harzschicht einbezogen werden, um zu verhindern, dass die Harzschicht mit dem Thermotransferblatt für eine Schutzschicht verschmilzt.

Die Empfangsschicht kann mit einem Beschichtungsverfahren oder durch einen Thermotransfer unter Verwendung eines Thermokopfs, einer Heizwalze oder dergleichen gebildet werden.

Wenn das Blattsubstrat als solches einen Farbstoff empfangen kann, besteht kein Bedarf zur Bereitstellung der Empfangsschicht.

Blattsubstrate, die in dem Thermotransferbild-Empfangsblatt geeignet sind, umfassen synthetische Papiere (Polyolefin, Polystyrol oder andere Arten von synthetischen Papieren), holzfreies Papier, Kunstdruckpapier, beschichtetes Papier, gussgestrichenes Papier, Tapeten, Trägerpapier, Papier, das mit einer Lösung oder einer Emulsion eines synthetischen Harzes imprägniert ist, Papier, das mit einem synthetischen Kautschuklatex imprägniert ist, Papier, dem ein synthetisches Harz intern zugesetzt worden ist, Pappe und Naturfaserpapiere, wie z.B. Cellulosefaserpapiere, und Folien aus Polyolefin, Polyvinylchlorid, Polyethylenterephthalat, Polystyrol, Polymethylmethacrylat und Polycarbonat. Diese können in einer Einschicht- oder Mehrschichtstruktur verwendet werden.

Kartensubstrat

Als nächstes werden Materialien für Karten als ein Gegenstand, auf dem ein Bild gebildet werden soll, beschrieben.

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete Kartensubstrat umfasst ein Harz, das mit einem wärmesublimierbaren Farbstoff gefärbt werden kann.

Beispielsweise können Polyolefin-, Polyvinylchlorid-, Polyethylenterephthalat-, Polystyrol-, Polymethacrylat- und Polycarbonatfolien verwendet werden.

Ferner können z.B. weiße lichtundurchlässige Folien oder Blätter, die aus einem synthetischen Harz ausgebildet sind, dem ein Weißpigment oder ein Füllstoff zugesetzt worden ist, oder ein geschäumtes Blatt, und synthetische Papiere (Polyolefin, Polystyrol oder andere Arten synthetischer Papiere) als solche verwendet werden. Gegebenenfalls kann darauf eine Farbstoff-empfangende Schicht ausgebildet werden.

Ferner können z.B. holzfreies Papier, Kunstdruckpapier, beschichtetes Papier, gussgestrichenes Papier, Tapeten, Trägerpapier, Papier, das mit einer Lösung oder einer Emulsion eines synthetischen Harzes imprägniert ist, Papier, das mit einem synthetischen Kautschuklatex imprägniert ist, Papier, dem ein synthetisches Harz intern zugesetzt worden ist, Pappe und Cellulosefaserpapier, die jeweils eine Farbstoff-empfangende Schicht aufweisen, verwendet werden. Laminate jedweder Kombination aus den vorstehend genannten Kunststofffolien und dergleichen können ebenfalls verwendet werden.

Ein Beispiel für bevorzugte Kartensubstrate gemäß der vorliegenden Erfindung weist einen Aufbau auf, bei dem eine transparente Polyvinylchloridschicht auf beide Seiten einer zentralen Schicht aus einem Polyvinylchloridblatt, das ein Weißpigment enthält, laminiert ist, wobei eine geeignete Menge eines Weichmachers in mindestens die transparente Vinylchloridschicht als die Seite, welche ein Bild ausbildet, einbezogen ist, um die Färbbarkeit der Schicht mit dem Farbstoff zu verbessern.

Ferner können auf der Farbstoff-empfangenden Seite des Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild (Druck) gegebenenfalls Färbepigmente, Weißpigmente, Streckpigmente, Füllstoffe, Ultraviolettabsorptionsmittel, Antistatikmittel, Wärmestabilisatoren, Antioxidationsmittel, Fluoreszenzaufheller und dergleichen verwendet werden.

Ferner kann im Vorhinein auf dem Kartensubstrat für den Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild eine gewünschte Magnetaufzeichnungsschicht, eine geprägte Struktur oder eine andere gedruckte Struktur, ein optischer Speicher, ein IC-Speicher, ein Strichcode und dergleichen ausgebildet werden. Ferner kann die Magnetaufzeichnungsschicht oder dergleichen vor oder nach der Bildung von Informationen auf einer Photographie eines Gesichts oder dergleichen durch das Wärmefarbstoffübertragungssystem oder dergleichen bereitgestellt werden.

Ferner kann auf der Karte auch eine geprägte Struktur, eine Unterschrift, ein IC-Speicher, eine Magnetschicht, ein Hologramm oder ein anderer Druck bereitgestellt werden. Die geprägte Struktur, die Unterschrift, die Magnetschicht oder dergleichen kann nach der Übertragung der thermisch übertragbaren Schutzschicht bereitgestellt werden. Das Photographieartige Bild eines Gesichts kann auf dem Kartensubstrat unter Verwendung des erfindungsgemäßen Wärmefarbstoffübertragungsblatts bereitgestellt werden.

Gleichzeitig können Informationen mit Buchstaben, Strichcodes und dergleichen unter Verwendung des Wärmefarbstoffübertragungsblatts gebildet werden. Vorzugsweise werden die vorstehend genannten Informationen unter Verwendung eines Thermotransferblatts des Wärmeschmelz-Tintentyps gebildet, das ein schwarzes Drucken mit hoher Dichte ermöglicht.

Ein Farbbild und/oder ein Buchstabenbild wird bzw. werden auf einem Bildempfangsblatt, einer Karte oder dergleichen unter Verwendung eines Thermotransferblatts mit einem Thermodrucker gebildet, und eine thermisch übertragbare Schutzschicht wird unter Verwendung des erfindungsgemäßen Schutzschichtübertragungsblatts zur Bildung einer Schutzschicht darauf übertragen. Alternativ kann das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt, das eine Wärmeübertragungstintenschicht aufweist, verwendet werden.

Bei der Übertragung können separate Thermodrucker unter separaten Bedingungen für die Wärmefarbstoffübertragung, die Wärmeschmelzübertragung und die Übertragung der Schutzschicht verwendet werden. Alternativ kann ein einzelner Drucker verwendet werden, während die Druckenergie für jeden Übertragungsvorgang in geeigneter Weise eingestellt wird.

Bei der erfindungsgemäßen Thermotransferfolie für eine Schutzschicht ist die Heizeinrichtung nicht auf den Thermodrucker beschränkt und andere Heizeinrichtungen, wie z.B. eine Heizplatte, eine Heizstempeleinrichtung, eine Heizwalze, eine Linienheizeinrichtung und ein Bügeleisen, können ebenfalls verwendet werden.

Die thermisch übertragbare Schutzschicht kann auf die gesamte Oberfläche des gebildeten Bilds oder auf einen gewünschten Bereich des Bilds übertragen werden.

Das erfindungsgemäße Schutzschichtübertragungsblatt kann für eine Wärmeübertragung zur Herstellung von Karten wie z.B. Ausweiskarten (ID-Karten), verschiedenen Zertifikaten und Führerscheinen bzw. Erlaubnisscheinen verwendet werden, ein Bestempeln mit einer wässrigen Tinte oder ein Beschreiben mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eines Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild, das ursprünglich keine Fixierung einer wässrigen Tinte aufweist, realisieren, weist eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt und eine hervorragende Übertragungsstabilität auf und kann eine Schutzschicht bereitstellen, die eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufweist.

Zweiter Aspekt

Details des Schichtaufbaus mit der Ausnahme von Schichten, die später beschrieben werden, d.h. Details des Substratblatts, der thermisch übertragbaren Schutzschicht, des Härtungsmittels, der feinen Teilchen, des wasserdispergierbaren Polymers, der bestempelbaren und beschreibbaren Schutzschicht, der porösen Schicht, des Bindemittels, des Härtungsmittels, der Ultraviolettabschirmungsschicht, der wärmeempfindlichen Haftharzschicht, der wärmebeständigen Gleitschicht und des Kartensubstrats, können mit denjenigen identisch sein, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung beschrieben worden sind.

Ablöseschicht

Die Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Abtrennung der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 von dem Substratblatt 1 und deren thermische Übertragung auf einen Gegenstand. Bei der thermischen Übertragung auf einen Gegenstand zur Bildung einer Schutzschicht bildet die Schutzschicht die oberste Oberfläche. Daher sollte die Ablöseschicht 3 eine Dauerbeständigkeit, wie z.B. eine Abriebbeständigkeit, und Wasserabsorptionseigenschaften aufweisen, und sie weist mehr bevorzugt eine Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit auf. Insbesondere umfasst die Ablöseschicht 3 eine poröse Schicht, die eine Übertragbarkeit von dem Substratblatt 1 und eine Wasserabsorption aufweist. Der Einsatz einer porösen Schicht in der Ablöseschicht 3 ist dahingehend vorteilhaft, dass die Menge einer wässrigen Tinte oder dergleichen, die in die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht eingedrungen und darin absorbiert worden ist, in einem gewissen Maß reguliert werden kann, während in der Oberfläche einer thermisch übertragbaren Schutzschicht Wasserabsorptionseigenschaften beibehalten werden.

Die poröse Schicht als die Ablöseschicht 3 umfasst ein Bindemittel aus einem wasserlöslichen Harz, feine Teilchen, ein Härtungsmittel und ein wasserdispergierbares Polymer als unverzichtbare Bestandteile und gegebenenfalls kann der porösen Schicht ein Dispergiermittel, ein Antioxidationsmittel, ein Antistatikmittel und dergleichen zugesetzt werden. Insbesondere kann die Zugabe eines wasserdispergierbaren Polymers die Haftung zwischen der Ablöseschicht und dem wärmebeständigen Substratblatt verbessern. Der Gehalt des wasserdispergierbaren Polymers in der Ablöseschicht 3 liegt vorzugsweise im Bereich von 2 bis 10 Gew.-%. Wenn die Bedeckung der Ablöseschicht auf einer Trockenbasis nicht weniger als 0,1 g/m2 und nicht mehr als 0,5 g/m2 beträgt, kann die Schichtübertragbarkeit in vorteilhafter Weise verbessert werden. Wenn die Bedeckung der Ablöseschicht weniger als 0,1 g/m2 beträgt, wird die Dauerbeständigkeit, wie z.B. die Abriebbeständigkeit, in nachteiliger Weise vermindert, während dann, wenn die Bedeckung der Ablöseschicht mehr als 0,5 g/m2 beträgt, die Schichtübertragbarkeit in nachteiliger Weise verschlechtert wird.

Das wasserdispergierbare Polymer gemäß der vorliegenden Erfindung kann z.B. ein polymeres Material sein, das mindestens eines von Polyesterharzen, Polyurethanharzen, Polyacrylharzen, Vinylidenchloridharzen und dergleichen enthält. Insbesondere ist in der vorliegenden Erfindung das Harz, welches das wasserdispergierbare Polymer in der Ablöseschicht bildet, mehr bevorzugt mit dem Harz identisch, welches das wärmebeständige Substratblatt bildet, da die Haftung zwischen der Ablöseschicht und dem wärmebeständigen Substratblatt verbessert werden kann. Ferner liegt der Gehalt des wasserdispergierbaren Polymers in der Ablöseschicht vorzugsweise im Bereich von 2 bis 10 Gew.-%. In diesem Fall wird die Festigkeit der Ablöseschicht verbessert und somit kann eine Schicht mit einer Dicke von etwa 0,1 &mgr;m gebildet werden, wodurch eine hervorragende Schichtübertragbarkeit realisiert werden kann.

Wenn der Gehalt des wasserdispergierbaren Polymers weniger als 2 Gew.-% beträgt, ist die Bildung einer Schicht mit einer Dicke von etwa 0,1 &mgr;m in nachteiliger Weise schwierig. Wenn der Gehalt des wasserdispergierbaren Polymers andererseits 10 Gew.-% übersteigt, werden Eigenschaften, wie z.B. ein Kleben nach der Lagerung, in nachteiliger Weise verschlechtert.

Das Polyesterharz gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Polyesterharz, das eine zweibasige Säure und ein Glykol umfasst und in Wasser löslich, emulgierbar oder dispergierbar ist, und es handelt sich um ein Polyestercopolymer der Säurekomponente mit der Glykolkomponente.

Zweibasige Säuren als die Säurekomponente umfassen Sulfonsäuregruppe-enthaltende Dicarbonsäuren und andere Dicarbonsäuren. Sulfonsäuregruppe-enthaltende Dicarbonsäuren umfassen Metallsulfonat-enthaltende Dicarbonsäuren. Metallsulfonat-enthaltende Dicarbonsäuren umfassen z.B. Metallsalze (z.B. Alkalimetallsalze und Erdalkalimetallsalze) von Sulfoterephthalsäure, 5-Sulfoisoterephthalsäure, 4-Sulfophthalsäure, 4-Sulfonaphthalin-2,7-dicarbonsäure und 5-[4-Sulfophenoxy]isophthalsäure. Bevorzugt sind Natriumsulfoterephthalsäure und 5-Natriumsulfoisophthalat.

Andere Dicarbonsäuren sind gewöhnliche Dicarbonsäuren, die kein Metallsulfonat enthalten, und Beispiele dafür umfassen aromatische, aliphatische und alicyclische Dicarbonsäuren. Aromatische Dicarbonsäuren umfassen z.B. Terephthalsäure, Isophthalsäure, Orthophthalsäure und 2,6-Naphthalindicarbonsäure. Aliphatische Dicarbonsäuren umfassen Bernsteinsäure, Adipinsäure und Sebacinsäure. Alicyclische Dicarbonsäuren umfassen 1,3-Cyclopentandicarbonsäure, 1,2-Cyclohexandicarbonsäure, 1,3-Cyclohexandicarbonsäure und 1,4-Cyclohexandicarbonsäure.

Glykolkomponenten umfassen aliphatische Glykole mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen (z.B. Ethylenglykol, 1,2-Propylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, Neopentylglykol, 1,6-Hexandiol, Diethylenglykol und Triethylenglykol), alicyclische Glykole mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen (z.B. 1,2-Cyclohexandimethanol und 1,4-Cyclohexandimethanol) und Gemische dieser zwei Arten von Glykolen. Zusätzliche Beispiele für Glykolkomponenten umfassen aromatische Glykole (z.B. p-Xylolglykol), Polyalkylenetherglykole (z.B. Polyethylenglykol, Polypropylenglykol und Polytetramethylenglykol).

Das Polyestercopolymer kann durch eine herkömmliche Schmelzepolykondensation hergestellt werden. Beispiele für solche Verfahren umfassen unter anderem ein Direktveresterungsverfahren, welches das direkte Umsetzen der Dicarbonsäurekomponente mit der Glykolkomponente, Entfernen von Wasser mittels Verdampfen zur Durchführung einer Veresterung und dann Durchführen einer Polykondensation umfasst, und ein Umesterungsverfahren, welches das Umsetzen eines Dimethylesters der Dicarbonsäurekomponente mit der Glykolkomponente, Entfernen von Methylalkohol durch Verdampfen zur Durchführung einer Umesterung und dann Durchführen einer Polykondensation umfasst. Darüber hinaus können Copolymere auch z.B. durch eine Lösungspolykondensation und eine Grenzflächenpolykondensation hergestellt werden. Die poröse Schicht kann durch Lösen oder Dispergieren der Bestandteile, wie z.B. des Bindemittels, in einem Basislösungsmittel, wie z.B. Wasser oder einem organischen Lösungsmittel, zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit, Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit und Trocknen der Beschichtung gebildet werden.

Die Ablöseschicht 3 kann unter Verwendung des vorstehend genannten Harzes mittels Tiefdruckbeschichten, Tiefdruckumkehrbeschichten, Walzenbeschichten und vieler anderer Beschichtungsverfahren gebildet werden.

Bindemittel

In dem Bindemittel, das die Ablöseschicht 3 gemäß der vorliegenden Erfindung bildet, sollte im Hinblick darauf, der Schutzschicht nach der Wärmeübertragung Wasserabsorptionseigenschaften zu verleihen, ein wasserlösliches Harz verwendet werden. Spezielle Beispiele dafür umfassen Polyvinylalkoholharze (PVA-Harze), wasserlösliche Polyesterharze, Alkylvinyletherharze, Maleinsäurecopolymerharze, Polyvinylpyrrolidonharze, Celluloseharze, wasserlösliche Alkydharze und von Cellulose verschiedene wasserlösliche Polysaccharide. Von diesen Harzen sind Polyvinylalkoholharze bevorzugt, da der thermisch übertragbaren Schutzschicht eine bessere Bestempelbarkeit verliehen werden kann. Ferner ist die Verwendung des gleichen Harzes als das Bindemittel bevorzugt, da die Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt, die Haftung zwischen der Ablöseschicht und der wasserabsorbierenden Schicht in der thermisch übertragbaren Schutzschicht und die Wasserabsorption hervorragend sind. Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Bindemittels liegt im Hinblick auf eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht 2 von dem Substratblatt 1 zum Zeitpunkt der thermischen Übertragung vorzugsweise im Bereich von 10000 bis 90000. Wenn das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Bindemittels 90000 übersteigt, wird die Schichtübertragbarkeit in ungünstiger Weise verschlechtert.

Wasserabsorbierendes Harz

Das wasserabsorbierende Harz kann im Wesentlichen mit demjenigen identisch sein, das vorstehend im Zusammenhang mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung beschrieben worden ist. In dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt jedoch das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserabsorbierenden Harzes im Hinblick auf eine hervorragende Schichtübertragbarkeit vorzugsweise im Bereich von 6000 bis 1500000. Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserabsorbierenden Harzes 1500000 übersteigt, wird die Schichtübertragbarkeit in nachteiliger Weise verschlechtert. Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des wasserabsorbierenden Harzes andererseits weniger als 6000 beträgt, wird die Wasserbeständigkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht in nachteiliger Weise verschlechtert.

Ultraviolettabschirmungsschicht

Die Ultraviolettabschirmungsschicht kann im Wesentlichen mit derjenigen identisch sein, die vorstehend im Zusammenhang mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung beschrieben worden ist. In dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann jedoch bei der Bildung der Ultraviolettabschirmungsschicht 6 auf der bestempelbaren und beschreibbaren Schutzschicht 4, wenn die Haftung zwischen der Ultraviolettabschirmungsschicht 6 und der bestempelbaren und beschreibbaren Schutzschicht 4 schlecht ist, eine Haftvermittlerschicht gebildet werden.

Beispiele Erster Aspekt

Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele veranschaulichen den ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weiter.

Beispiel A1

Eine 5,2 &mgr;m dicke Polyethylenterephthalatfolie (PET-Folie) wurde als Substratblatt bereitgestellt. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine wärmebeständige Gleitschicht, die ein Silikonharz umfasst, wurde mittels Tiefdruck auf eine Seite des Substratblatts bei einer Bedeckung von 0,7 g/m2 auf einer Trockenbasis zur Bildung einer wärmebeständigen Gleitschicht aufgebracht. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Ablöseschicht, welche die folgende Zusammensetzung aufweist, wurde auf die andere Seite des Substratblatts bei einer Bedeckung von 1,0 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht und die Beschichtung wurde zur Bildung einer Ablöseschicht getrocknet. Ferner wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine poröse Schicht mit der folgenden Zusammensetzung mittels Tiefdruck auf die Ablöseschicht bei einer Bedeckung von 2,0 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht und die Beschichtung wurde zur Bildung einer porösen Schicht getrocknet. Eine Beschichtungsflüssigkeit für ein wasserabsorbierendes Harz mit der folgenden Zusammensetzung wurde dann mittels Tiefdruck auf die poröse Schicht bei einer Bedeckung von 0,5 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht, so dass sie in die poröse Schicht eindringt, wodurch die Flüssigkeit in Hohlräume eindringen kann. Als Ergebnis wurde eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht gebildet. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine wärmeempfindliche Haftharzschicht mit der folgenden Zusammensetzung wurde dann mittels Tiefdruck auf die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht bei einer Bedeckung von 1,2 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht und die Beschichtung wurde zur Bildung einer wärmeempfindlichen Haftharzschicht getrocknet. Auf diese Weise wurde ein erfindungsgemäßes Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A1 mit einem Schichtaufbau aus wärmeempfindlicher Haftharzschicht/bestempelbarer und beschreibbarer Schutzschicht (wasserabsorbierendes Harz-poröse Schicht)/Ablöseschicht/Substratblatt/wärmebeständige Gleitschicht hergestellt. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (Poval C506®, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 30000) 1,08 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7,5 Gewichtsteile
Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,2 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,045 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die poröse Schicht Polyvinylalkoholharz (Poval C318®, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 80000) 0,24 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 8 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,1 Gewichtsteile Isopropylalkohol 3 Gewichtsteile Wasser 1 Gewichtsteil
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für das wasserabsorbierende Harz Polyvinylpyrrolidonharz (PVP K-90®, von ISP Japan Ltd. hergestellt; Gewichtsmittel des Molekulargewichts: etwa 900000 bis 1500000) 4 Gewichtsteile Acrylpolyol (Dianal LR 209®, von Mitsubishi Rayon Co., Ltd. hergestellt) 10 Gewichtsteile Urethanpolyol (SANPRENE IB114®, von Sanyo Chemical Industries, Ltd. hergestellt) 3 Gewichtsteile Methylethylketon 40 Gewichtsteile Isopropylalkohol 25 Gewichtsteile
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Haftharzschicht Polyesterharz (Vylon 700®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 8 Gewichtsteile Acrylharz (PUVA 50M®, von Otsuka Chemical Co., Ltd. hergestellt) 2 Gewichtsteile Ultraviolettabsorptionsmittel (Tinuvin 900®, von Ciba Specialty Chemicals K.K. hergestellt) 1 Gewichtsteil Methylethylketon 40 Gewichtsteile
Toluol 40 Gewichtsteile

Als nächstes wurden ein Thermotransferblatt des thermischen Farbstoffübertragungstyps für einen Thermofarbstofftransferdrucker, der von Mitsubishi Electric Corporation hergestellt worden ist (MITUBISHI CP710), und ein Thermotransferbild-Empfangsblatt des Deckbeschichtungstyps für den gleichen Drucker bereitgestellt. Das Thermotransferbild-Empfangsblatt und das Thermotransferblatt des thermischen Farbstoffübertragungstyps wurden so aufeinander gelegt, dass die Empfangsschicht in dem Thermotransferbild-Empfangsblatt mit der Farbstoffschichtseite des Thermotransferblatts des thermischen Farbstoffübertragungstyps in Kontakt war. 10 Blätter eines Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild eines schwarzen Bilds wurden mit einem Thermotintentransferdrucker, der von Mitsubishi Electric Corporation hergestellt worden ist (MITUBISHI CP710) bei einer Umgebungstemperatur von 45°C kontinuierlich gebildet.

Das verwendete Thermotransferbild-Empfangsblatt wurde durch Bereitstellen eines synthetischen Papiers (Yupo FRG-150, Dicke 150 &mgr;m, von Oji-Yuka Synthetic Paper Co., Ltd. hergestellt) als Substratblatt für das Bildempfangsblatt, Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Farbstoffempfangsschicht mit der folgenden Zusammensetzung mittels Stabbeschichten auf eine Seite des Substratblatts bei einer Bedeckung von 4 g/m2 auf einer Trockenbasis, und dann Trocknen der Beschichtung zur Bildung einer Farbstoffempfangsschicht hergestellt. Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der Farbstoffempfangsschicht Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Denka Vinyl 1000A®, von Denki Kagaku Kogyo K.K. hergestellt) 20 Gewichtsteile Epoxy-modifiziertes Silikonöl (X-22-2900T, von The Shin-Etsu Chemical Co., Ltd. hergestellt) 1 Gewichtsteil Methylethylketon 40 Gewichtsteile Toluol 40 Gewichtsteile

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A1, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf das schwarze Bild gelegt, das mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde von dem Schutzschichtübertragungsblatt mit dem gleichen Drucker, der bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet worden ist, zur Bildung eines schwarzen Bilds mit einer Schutzschicht übertragen.

Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A1 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild mit einer Schutzschicht bereitstellen, die eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Beispiel A2

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A2 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 gebildet, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht und als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht jeweils die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (Poval C318®, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 90000) 1,08 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7,5 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,2 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,045 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht Polyvinylpyrrolidonharz (PVP K-15®, von ISP Japan Ltd. hergestellt; Gewichtsmittel des Molekulargewichts: etwa 6000 bis 15000) 4 Gewichtsteile
Acrylpolyol (Dianal LR 209®, von Mitsubishi Rayon Co., Ltd. hergestellt) 10 Gewichtsteile Urethanpolyol (SANPRENE IB114®, von Sanyo Chemical Industries, Ltd. hergestellt) 3 Gewichtsteile Methylethylketon 40 Gewichtsteile Isopropylalkohol 25 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A2, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde.

Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A2 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild mit einer Schutzschicht bereitstellen, die eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Beispiel A3

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A3 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 gebildet, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (Poval C506®, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 30000) 1,08 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7,5 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,2 Gewichtsteile
Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,015 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A3, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde.

Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel A3 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild mit einer Schutzschicht bereitstellen, die eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Vergleichsbeispiel A1

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel A1 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (Poval C318®, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 90000) 1,08 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7,5 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,2 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,045 Gewichtsteile
Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel A1, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde.

Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel A1 eine schlechte Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf.

Vergleichsbeispiel A2

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel A2 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (Poval C506®, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 30000) 1,08 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7,5 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,2 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel A2, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel A1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde.

Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel A2 eine schlechte Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf.

Bewertungstest A

Die Gegenstände mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild der Beispiele A1 bis A3 und der Vergleichsbeispiele A1 und A2, die eine thermisch übertragene Schutzschicht auf der Oberfläche eines schwarzen Bilds aufweisen, wurden bezüglich der Schichtübertragbarkeit und der Wasserbeständigkeit mit dem folgenden Bewertungsverfahren und gemäß den folgenden Bewertungskriterien bewertet.

Schichtübertragbarkeit

Die Oberfläche des schwarzen Bildteils mit der Schutzschicht, die durch die Übertragung einer thermisch übertragbaren Schutzschicht unter Verwendung der Schutzschichtübertragungsblätter der Beispiele A1 bis A3 und der Vergleichsbeispiele A1 und A2 gebildet worden ist, wurde zur Bewertung bezüglich einer einheitlichen Schichtübertragbarkeit und einer Schwanzbildung gemäß den folgenden Kriterien visuell untersucht. Die Ergebnisse sind in der Tabelle A1 gezeigt.

Bewertungskriterien

  • &jocir;:
    Keine Schwanzbildung und kein Übertragbarkeitsproblem
    O:
    Keine Schwanzbildung mit Abheben und kein Übertragbarkeitsproblem
    &Dgr;:
    1 bis 5 Blätter unterlagen einer Schwanzbildung mit Abheben
    X:
    6 bis 10 Blätter unterlagen einer Schwanzbildung mit Abheben

Wasserbeständigkeit

Der obere Teil der Schutzschicht in jedem der Gegenstände mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild, der unter Verwendung der Schutzschichtübertragungsblätter der Beispiele A1 bis A3 und der Vergleichsbeispiele A1 und A2 hergestellt worden ist, wurde mit einem Leitungswasser-getränkten Scheuerlappen (antimikrobieller Scheuerlappen H101, von PIP-TOKYO Co., Ltd. hergestellt) durch zehnmaliges Hin- und Herbewegen des Scheuerlappens bei einer Belastung von 10 g gerieben. Danach wurde der Grad der Fleckenbildung des schwarzen Bildteils mit der Schutzschicht visuell untersucht und gemäß den folgenden kriterien bewertet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle A1 gezeigt.

Bewertungskriterien

  • O:
    keine Beschädigung des schwarzen Bildteils und kein Problem
    X:
    Thermisch übertragene Schutzschicht weggerieben, was ein Problem darstellt

Tabelle A1

Wie es aus den in der Tabelle A1 gezeigten Ergebnissen ersichtlich ist, konnte im Vergleich zu dem Vergleichsbeispiel A1 (herkömmliches Produkt) bei dem Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild, der unter Verwendung des Schutzschichtübertragungsblatts des Beispiels A1 gebildet worden ist, die Schichtübertragbarkeit durch Vermindern des Molekulargewichts des Polyvinylalkoholharzes (Bindemittel), das die Ablöseschicht bildet, verbessert werden, und die Wasserbeständigkeit war mit derjenigen des herkömmlichen Produkts vergleichbar.

Im Beispiel A2 konnte im Vergleich zu dem Vergleichsbeispiel A1 (herkömmliches Produkt) die Schichtübertragbarkeit durch Vermindern des Molekulargewichts des Polyvinylpyrrolidonharzes, welches das wasserabsorbierende Harz bildet, ebenfalls verbessert werden, und die Wasserbeständigkeit war mit derjenigen des herkömmlichen Produkts vergleichbar.

Im Beispiel A3 konnte im Vergleich zu dem Vergleichsbeispiel A1 (herkömmliches Produkt) die Schichtübertragbarkeit durch Vermindern der Menge des Härtungsmittels, das der Ablöseschicht zugesetzt wird, ebenfalls verbessert werden, und die Wasserbeständigkeit war mit derjenigen des herkömmlichen Produkts vergleichbar.

Im Vergleichsbeispiel A2 waren im Vergleich zu dem Vergleichsbeispiel A1 (herkömmliches Produkt) die Schichtübertragbarkeit und die Wasserbeständigkeit schlecht, da der Ablöseschicht keinerlei Härtungsmittel zugesetzt wurde.

Zweiter Aspekt (nicht erfindungsgemäß)

Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele veranschaulichen den zweiten Aspekt weiter.

Beispiel B1

Eine 5,2 &mgr;m dicke Polyethylenterephthalatfolie (PET-Folie) wurde als Substratblatt bereitgestellt. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine wärmebeständige Gleitschicht, die ein Silikonharz umfasst, wurde mittels Tiefdruck auf eine Seite des Substratblatts bei einer Bedeckung von 0,7 g/m2 auf einer Trockenbasis zur Bildung einer wärmebeständigen Gleitschicht aufgebracht. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Ablöseschicht, welche die folgende Zusammensetzung aufweist, wurde auf die andere Seite des Substratblatts bei einer Bedeckung von 0,5 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht und die Beschichtung wurde zur Bildung einer Ablöseschicht getrocknet. Ferner wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine poröse Schicht mit der folgenden Zusammensetzung mittels Tiefdruck auf die Ablöseschicht bei einer Bedeckung von 2,0 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht und die Beschichtung wurde zur Bildung einer porösen Schicht getrocknet. Eine Beschichtungsflüssigkeit für ein wasserabsorbierendes Harz mit der folgenden Zusammensetzung wurde dann mittels Tiefdruck auf die poröse Schicht bei einer Bedeckung von 0,5 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht, so dass sie in die poröse Schicht eindringt, wodurch die Flüssigkeit in Hohlräume eindringen kann. Als Ergebnis wurde eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht gebildet. Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine wärmeempfindliche Haftharzschicht mit der folgenden Zusammensetzung wurde dann mittels Tiefdruck auf die bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht bei einer Bedeckung von 1,2 g/m2 auf einer Trockenbasis aufgebracht und die Beschichtung wurde zur Bildung einer wärmeempfindlichen Haftharzschicht getrocknet. Auf diese Weise wurde ein erfindungsgemäßes Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B1 mit einem Schichtaufbau aus wärmeempfindlicher Haftharzschicht 5/bestempelbarer und beschreibbarer Schutzschicht 4/Ablöseschicht 3/Substratblatt 1/wärmebeständige Gleitschicht 7 hergestellt. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (C318, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 80000) 1,08 Gewichtsteile
Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7,5 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,2 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,045 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die poröse Schicht Polyvinylalkoholharz (12 %ige Lösung) (C318, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 80000) 0,24 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 8 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,1 Gewichtsteile Isopropylalkohol 3 Gewichtsteile Wasser 1 Gewichtsteil
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für das wasserabsorbierende Harz Polyvinylpyrrolidonharz (PVP K-90®, von ISP Japan Ltd. hergestellt; Gewichtsmittel des Molekulargewichts: etwa 900000 bis 1500000) 4 Gewichtsteile Acrylpolyol (Dianal LR 209®, von Mitsubishi Rayon Co., Ltd. hergestellt) 10 Gewichtsteile Urethanpolyol (SANPRENE IB114®, von Sanyo Chemical Industries, Ltd. hergestellt) 3 Gewichtsteile Methylethylketon 40 Gewichtsteile Isopropylalkohol 25 Gewichtsteile
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Haftharzschicht Polyesterharz (Vylon 700®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 8 Gewichtsteile Acrylharz (PUVA 50M®, von Otsuka Chemical Co., Ltd. hergestellt) 2 Gewichtsteile
Ultraviolettabsorptionsmittel (Tinuvin 900®, von Ciba Specialty Chemicals K.K. hergestellt) 1 Gewichtsteil Methylethylketon 40 Gewichtsteile Toluol 40 Gewichtsteile

Als nächstes wurden ein Thermotransferblatt des thermischen Farbstoffübertragungstyps für einen Thermofarbstoffdrucker, der von Mitsubishi Electric Corporation hergestellt worden ist (MITUBISHI CP710), und ein Thermotransferbild-Empfangsblatt des Deckbeschichtungstyps für den gleichen Drucker bereitgestellt. Das Thermotransferbild-Empfangsblatt und das Thermotransferblatt des thermischen Farbstoffübertragungstyps wurden so aufeinander gelegt, dass die Empfangsschicht in dem Thermotransferbild-Empfangsblatt mit der Farbstoffschichtseite des Thermotransferblatts des thermischen Farbstoffübertragungstyps in Kontakt war. 10 Blätter eines Drucks eines schwarzen Bilds wurden mit einem Thermotintentransferdrucker, der von Mitsubishi Electric Corporation hergestellt worden ist (MITUBISHI CP710), bei einer Umgebungstemperatur von 45°C kontinuierlich gebildet. Das verwendete Thermotransferbild-Empfangsblatt wurde durch Bereitstellen eines synthetischen Papiers (Yupo FRG-150, Dicke 150 &mgr;m, von Oji-Yuka Synthetic Paper Co., Ltd. hergestellt) als Substratblatt für das Bildempfangsblatt, Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Farbstoffempfangsschicht mit der folgenden Zusammensetzung mittels Stabbeschichten auf eine Seite des Substratblatts bei einer Bedeckung von 4 g/m2 auf einer Trockenbasis, und dann Trocknen der Beschichtung zur Bildung einer Farbstoffempfangsschicht hergestellt. Beschichtungsflüssigkeit zur Bildung der Farbstoffempfangsschicht Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer (Denka Vinyl 1000A, von Denki Kagaku Kogyo K.K. hergestellt) 20 Gewichtsteile Epoxy-modifiziertes Silikonöl (X-22-2900T, von The Shin-Etsu Chemical Co., Ltd. hergestellt) 1 Gewichtsteil Methylethylketon 40 Gewichtsteile Toluol 40 Gewichtsteile

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B1, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf das schwarze Bild gelegt, das mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde von dem Schutzschichtübertragungsblatt mit dem gleichen Drucker, der bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet worden ist, zur Bildung eines schwarzen Bilds mit einer Schutzschicht übertragen. Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B1 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Druck mit einer Schutzschicht bereitstellen, die keine Verschlechterung der Qualität nach der Lagerung verursachte und eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Beispiel B2

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B2 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildelt, mit der Ausnahme, dass die Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht bei einer Bedeckung von 0,25 g/m2 aufgebracht wurde.

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B2, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde. Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B2 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Druck mit einer Schutzschicht bereitstellen, die keine Verschlechterung der Qualität nach der Lagerung verursachte und eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Wasserbeständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Beispiel B3

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B3 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (C318, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 800000) 0,84 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 0,6 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,015 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B3, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde. Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B3 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Druck mit einer Schutzschicht bereitstellen, die keine Verschlechterung der Qualität nach der Lagerung verursachte und eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Wasserbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Beispiel B4

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B4 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (C318, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 80000) 0,84 Gewichtsteile
Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 1,6 Gewichtsteile Härtungsmittel (Sumirez Resin 5004®, von Sumitomo Chemical Co., Ltd. hergestellt) 0,015 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B4, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde. Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Beispiel B4 eine hervorragende Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf und konnte einen Druck mit einer Schutzschicht bereitstellen, die keine Verschlechterung der Qualität nach der Lagerung verursachte und eine hervorragende Bestempelbarkeit mit einer wässrigen Tinte, eine hervorragende Beschreibbarkeit mit einem Stift, bei dem eine wässrige Tinte eingesetzt wird, eine hervorragende Dauerbeständigkeit, wie z.B. Abriebbeständigkeit und Kratzfestigkeit, Wasserbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und dergleichen aufwies.

Vergleichsbeispiel B1

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel B1 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet, mit der Ausnahme, dass die Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht bei einer Bedeckung von 1,0 g/m2 aufgebracht wurde.

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel B1, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde. Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel B1 eine schlechte Übertragbarkeit der thermisch übertragbaren Schutzschicht von dem Substratblatt zum Zeitpunkt der Übertragung auf das vorstehend genannte Bild auf.

Vergleichsbeispiel B2

Ein Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel B2 wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet, mit der Ausnahme, dass als Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht die folgende Zusammensetzung verwendet wurde. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Ablöseschicht Polyvinylalkoholharz (C318, von Kuraray Co., Ltd. hergestellt; Zahlenmittel des Molekulargewichts: etwa 80000) 0,84 Gewichtsteile Kolloidales Siliziumdioxid-Dispersion (Snowtex OL-40®, von Nissan Chemical Industry Ltd. hergestellt; durchschnittlicher Teilchendurchmesser: etwa 20 nm) 7 Gewichtsteile Polyesterharz des Wasserdispersionstyps (Vylonal MD-1500®, von Toyobo Co., Ltd. hergestellt) 2 Gewichtsteile Isopropylalkohol 18 Gewichtsteile Wasser 5 Gewichtsteile

Das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel B2, das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, wurde auf ein schwarzes Bild gelegt, das in der gleichen Weise wie im Beispiel B1 gebildet worden ist, und die thermisch übertragbare Schutzschicht wurde mit dem gleichen Drucker übertragen, wie er bei der Bildung des schwarzen Bilds verwendet wurde, so dass ein schwarzes Bild mit einer Schutzschicht gebildet wurde. Als Ergebnis wies das Schutzschichtübertragungsblatt von Vergleichsbeispiel B2 schlechte Eigenschaften nach der Lagerung auf. D.h., zum Zeitpunkt der Übertragung der Schutzschicht von dem Schutzschichtübertragungsblatt auf das vorstehend genannte Bild fand z.B. ein Kleben zwischen dem Substratblatt und der thermisch übertragbaren Schutzschicht statt.

Bewertungstest B

Die Drucke der Beispiele B1 bis B4 und der Vergleichsbeispiele B1 und B2, die eine thermisch übertragene Schutzschicht auf der Oberfläche eines schwarzen Bilds aufweisen, wurden bezüglich der Schichtübertragbarkeit, der Wasserbeständigkeit und der Eigenschaften nach der Lagerung mit dem folgenden Bewertungsverfahren und gemäß den folgenden Bewertungskriterien bewertet.

Schichtübertragbarkeit

Die Oberfläche des schwarzen Bildteils mit der Schutzschicht, die durch die Übertragung einer thermisch übertragbaren Schutzschicht unter Verwendung der Schutzschichtübertragungsblätter der Beispiele B1 bis B4 und der Vergleichsbeispiele B1 und B2 bei einer Umgebungstemperatur von 40°C gebildet worden ist, wurde zur Bewertung bezüglich einer einheitlichen Schichtübertragbarkeit und einer Schwanzbildung gemäß den folgenden Kriterien visuell untersucht. Die Ergebnisse sind in der Tabelle B1 gezeigt.

Bewertungskriterien

  • &jocir;:
    Keine Schwanzbildung und kein Übertragbarkeitsproblem
    O:
    Keine Schwanzbildung mit Abheben und kein Übertragbarkeitsproblem
    &Dgr;:
    1 bis 5 Blätter unterlagen einer Schwanzbildung mit Abheben
    X:
    6 bis 10 Blätter unterlagen einer Schwanzbildung mit Abheben

Wasserbeständigkeit

Der obere Teil der Schutzschicht in jedem der Drucke, der unter Verwendung der Schutzschichtübertragungsblätter der Beispiele B1 bis B4 und der Vergleichsbeispiele B1 und B2 hergestellt worden ist, wurde mit einem Leitungswasser-getränkten Scheuerlappen (antimikrobieller Scheuerlappen H101, von PIP-TOKYO Co., Ltd. hergestellt) durch zehnmaliges Hin- und Herbewegen des Scheuerlappens bei einer Belastung von 10 g gerieben. Danach wurde der Grad der Fleckenbildung des schwarzen Bildteils mit der Schutzschicht visuell untersucht und gemäß den folgenden Kriterien bewertet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle B1 gezeigt.

Bewertungskriterien

  • O:
    Keine Beschädigung des schwarzen Bildteils und kein Problem
    X:
    Thermisch übertragene Schutzschicht weggerieben, was ein Problem darstellt

Lagerstabilität

Jedes der Schutzschichtübertragungsblätter der Beispiele B1 bis B4 und der Vergleichsbeispiele B1 und B2 wurde in dem Zustand einer kleinen Rolle bei 40°C und einer Umgebungsfeuchtigkeit von 90 % für 24 Stunden gelagert. Danach wurden 10 Blätter von Drucken mit einem MITUBISHI CP710 (einem Thermofarbstofftransferdrucker, der von Mitsubishi Electric Corporation hergestellt worden ist) bei Umgebungstemperatur (40°C) und Umgebungsfeuchtigkeit (90 %) kontinuierlich gebildet, um eine Untersuchung bezüglich einer Wärmeverschmelzung, d.h. eines Klebens, zwischen der Rückseite des Schutzschichtübertragungsblatts und dem Thermokopf durchzuführen, und die Drucke wurden visuell bezüglich der Rauhigkeit der thermisch übertragenen Schutzschicht, die auf dem schwarzen Bild durch die Übertragung der thermisch übertragbaren Schutzschicht gebildet worden ist, untersucht. Die Ergebnisse sind in der Tabelle B1 gezeigt.

Bewertungskriterien

  • O:
    Kein Auftreten eines Klebens und keine Rauhigkeit der Oberfläche, so dass kein Lagerstabilitätsproblem vorliegt
    X:
    Auftreten eines Klebens auf der gedruckten Seite und Rauhigkeit der Oberfläche, so dass ein Lagerstabilitätsproblem vorliegt

Tabelle B1

Wie es aus den in der Tabelle B1 gezeigten Ergebnissen ersichtlich ist, konnte bei Drucken, in denen ein thermisch übertragenes Bild mit einer Schutzschicht bedeckt worden ist, die thermisch von dem Schutzschichtübertragungsblatt übertragen worden ist, das in den Beispielen B1 und B2 hergestellt worden ist, aufgrund einer Verminderung der Bedeckung der Ablöseschicht die Schichtübertragbarkeit bezüglich derjenigen von Vergleichsbeispiel B1 (herkömmliches Produkt) verbessert werden und die Lagerstabilität und die Wasserbeständigkeit waren mit denjenigen des herkömmlichen Produkts vergleichbar. Bei den Beispielen B3 und B4, bei denen die Bedeckung der Ablöseschicht kleiner war als in dem Fall des Vergleichsbeispiels B1 (herkömmliches Produkt) und der Gehalt des wasserdispergierbaren Polymers in der Ablöseschicht im Bereich von 2 bis 10 Gew.-% lag, konnte die Schichtübertragbarkeit verbessert werden und die Lagerstabilität und die Wasserbeständigkeit waren mit denjenigen des herkömmlichen Produkts vergleichbar. Bei dem Vergleichsbeispiel B2, bei dem der Gehalt des wasserdispergierbaren Polymers in der Ablöseschicht 10 Gew.-% überstieg, war die Lagerstabilität verglichen mit dem Vergleichsbeispiel B1 (herkömmliches Produkt) schlechter und wenn das Schutzschichtübertragungsblatt in dem Zustand einer kleinen Rolle vorlag, war die Haftfestigkeit an der Grenzfläche der wärmebeständigen Gleitschicht (auf der Rückseite des Schutzschichtübertragungsblatts) und der thermisch übertragbaren Schutzschicht (auf der Vorderseite des Schutzschichtübertragungsblatts) in nachteiliger Weise hoch. Ferner trat in diesem Fall in nachteiliger Weise ein anomales Übertragungsphänomen, wie z.B. ein Kleben und eine Oberflächenrauhigkeit, auf.


Anspruch[de]
Schutzschichtübertragungsblatt (8), umfassend:

ein Substratblatt (1), und eine auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes (1) bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht (2), wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht (2) aufgrund von thermischem Transfer eine Schutzschicht mit einer wasserabsorbierenden Eigenschaft bildet, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht (2) mindestens eine Ablöseschicht (3), eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht (4), welche aus einer wasserbeständigen, porösen Schicht und einem wasserabsorbierenden Harz gebildet ist, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht (5) umfasst, die in dieser Reihenfolge, wie von der Substratblattseite betrachtet, bereitgestellt sind, und wobei die Ablöseschicht (3) mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel umfasst, wobei das wasserlösliche Harz ein Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von 10000 bis 30000 aufweist.
Schutzschichtübertragungsblatt (8), umfassend:

ein Substratblatt (1), und eine auf mindestens einem Teil einer Seite des Substratblattes (1) bereitgestellte thermisch übertragbare Schutzschicht (2), wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht (2) aufgrund von thermischem Transfer eine Schutzschicht mit einer wasserabsorbierenden Eigenschaft bildet, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht (2) mindestens eine Ablöseschicht (3), eine bestempelbare und beschreibbare Schutzschicht (4), welche aus einer wasserbeständigen, porösen Schicht und einem wasserabsorbierenden Harz gebildet ist, und eine wärmeempfindliche Haftharzschicht (5) umfasst, die in dieser Reihenfolge, wie von der Substratblattseite betrachtet, bereitgestellt sind, und wobei die Ablöseschicht (3) mindestens ein wasserlösliches Harz, feine Teilchen und ein Härtungsmittel umfasst, wobei das wasserabsorbierende Harz ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts im Bereich von 6000 bis 15000 aufweist.
Schutzschichtübertragungsblatt nach Anspruch 1 oder 2, wobei die aus einem wasserlöslichen Harz mit einer aktiven funktionellen Gruppe und einem mit der aktiven funktionellen Gruppe reaktiven Härtungsmittel gebildete Ablöseschicht in einer gehärteten Form vorliegt, und das Verhältnis auf Feststoffbasis zwischen dem wasserlöslichen Harz und dem Gewicht des hinzugefügten Härtungsmittels im Bereich von 0,05% ≤ Härtungsmittel/wasserlösliches Harz ≤ 2% beträgt. Schutzschichtübertragungsblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Bedeckung der Ablöseschicht nicht weniger als 0,05 g/m2 und nicht mehr als 200 g/m2 beträgt. Schutzschichtübertragungsblatt nach Anspruch 1, wobei die Ablöseschicht weiter ein Polymer vom Wasser-Dispersionstyp umfasst. Schutzschichtübertragungsblatt nach Anspruch 5, wobei die Bedeckung der Ablöseschicht nicht weniger als 0,1 g/m2 und nicht mehr als 0,5 g/m2 beträgt. Schutzschichtübertragungsblatt nach Anspruch 5 oder 6, wobei der Gehalt des Polymers vom Wasser-Dispersionstyp in der Ablöseschicht im Bereich von 2 bis 10 Gewichtsprozent liegt. Schutzschichtübertragungsblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht weiter ein Ultraviolett-absorbierendes Material umfasst. Schutzschichtübertragungsblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die thermisch übertragbare Schutzschicht und mindestens eine einer thermisch sublimierbaren Färbemittelschicht und einer Wärmeschmelz-Färbemittelschicht in einer flächenseriellen Weise auf einer identischen Substratfolie bereitgestellt sind. Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild, umfassend ein thermisch übertragenes Bild, welches mit einer Schutzschicht bedeckt ist, die thermisch von dem Schutzschichtübertragungsblatt (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 übertragen wurde. Gegenstand mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild nach Anspruch 10, wobei ein Stempel einer wässrigen Tinte auf der thermisch übertragenen Schutzschicht des Gegenstands mit thermisch übertragenem aufgezeichneten Bild angebracht ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com