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Dokumentenidentifikation DE602004005207T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001648254
Titel SCHUH MIT FUSSMASSAGESOHLE
Anmelder Ometto, Walter, Padova, IT;
Mocavero, Anna Maria, Padova, IT
Erfinder Ometto, Walter, 35139 Padova, IT;
Mocavero, Anna Maria, 35127 Padova, IT
Vertreter Patentanwälte Oppermann & Oppermann, 63075 Offenbach
DE-Aktenzeichen 602004005207
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.07.2004
EP-Aktenzeichen 047634894
WO-Anmeldetag 26.07.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/EP2004/008334
WO-Veröffentlichungsnummer 2005013743
WO-Veröffentlichungsdatum 17.02.2005
EP-Offenlegungsdatum 26.04.2006
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse A43B 7/06(2006.01)A, F, I, 20070206, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A43B 13/20(2006.01)A, L, I, 20070206, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schuh mit Fußmassagesohle.

Wissenshintergrund

Bekanntermaßen finden sich im Fuß Nervenenden, die mit allen Organen des Körpers verbunden sind, so daß es durch Einwirken eines lokalen Drucks möglich ist, Störungen, insbesondere solche, welche Schmerzzustände verursachen, zu vermeiden oder zu behandeln.

Die Methode der Fußbehandlung ist seit dem Altertum bekannt und findet seitdem weitverbreitete Anwendung.

Als noch keine Medikamente zur Behandlung von Krankheiten, Störungen oder Leiden verschiedenster Art zur Verfügung standen, suchte der Mensch nach Heilmitteln, die Erleichterung verschaffen könnten.

Diese Mittel wurden instinktiv durch Einflußnahme auf die schmerzhaften Bereiche gefunden, wobei sich eine Suche nach Punkten entwickelte, die reflektorisch auf den schmerzhaften Bereich wirkten.

So wurde nach und nach entdeckt, daß sich Endungen, die später als Nervenenden definiert wurden, im Fuß konzentriert waren, und falls stimuliert den Reiz an andere Organe des Körpers übertragen konnten.

Ein Reflex ist eine unfreiwillige, aber sozusagen automatische Reaktion auf einen Reiz, der die Anregung einer empfindlichen Nervenzelle bewirkt, welche seine Wirkung bis hoch auf eine zerebrale Ebene überträgt.

Jeder Teil des Körpers ist ein Ort dieser Reflexe, im Fuß sind jedoch mehr aktive Bereiche vorhanden.

1 zeigt die Ansicht einer Fußsohle, welche in vier mit den Bezugszeichen A, B, C und D bezeichnete Bereiche unterteilt ist.

Bereich A enthält die Enden, die insbesondere mit den Zähnen, dem Lymphkreislauf, den Augen und den Ohren verbunden sind; Bereich B enthält die Enden, die mit Gallenblase, Leber, Herz, Bronchien, Schilddrüse und Magen verbunden sind; Bereich C enthält die Enden, die mit Darm, Kolon, Nieren und Wirbelsäule verbunden sind; und Bereich D enthält die Enden, die mit den Genitalien, dem Meniskus und den Beinen verbunden sind.

Durch Stimulieren eines dieser Punkte ist es möglich, einen günstigen Effekt auf die verschiedenen Organe auszuüben, was durch zahlreiche medizinische Studien in der Reflexologie und Zonenmassage nachgewiesen wurde.

Es sind Schuhe mit einer fußunterstützenden Innensohle bekannt, die in verschiedenen Bereichen mit Vorsprüngen versehen ist oder durch eine Matte von kleinen Zapfen unterschiedlicher Härte gebildet wird.

In diesem Fall handelt es sich um ein passives Mittel, welches eine Art Massage erzeugt, wenn durch Absetzen des Fußes die Fußsohle auf den Vorsprüngen oder auf den Zapfen aufliegt.

Die Wirkung ist sehr begrenzt, und für einige empfindliche Personen ist das Absetzen des Fußes auf einer Innensohle mit vielen Vorsprüngen unangenehm oder sogar schmerzhaft.

Ein Schuh mit einer Fußmassagesohle, welche Zapfen umfaßt, die in entsprechenden in einer fußunterstützenden Innensohle bereitgestellten und Belüftung erzeugenden Löchern eingefügt sind, ist aus der Druckschrift WO 01/03536 bekannt.

Offenbarung der Erfindung

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schuh bereitzustellen, welcher den Fuß aktiv massiert.

Im Rahmen dieses Ziels ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sohle bereitzustellen, in der die Massagemittel durch Auswählen der betroffenen Punkte des Fußes eingestellt werden können.

Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Sohle bereitzustellen, in welcher es möglich ist, die Intensität der Massage einzustellen und sie auch abzustellen.

Es ist eine weitere Aufgabe, eine Sohle bereitzustellen, die in jeder Art Schuh verwendet werden kann.

Es ist noch eine weitere Aufgabe, eine Sohle mit aktiven Massagemitteln bereitzustellen, die keine sich erschöpfenden Energieversorgungsquellen benötigen.

Es ist eine weitere Aufgabe, eine Massagesohle bereitzustellen, in der die Massagemittel außerdem eine interne Belüftung bereitstellen.

Es ist eine weitere Aufgabe, eine Massagesohle bereitzustellen, deren Bestandteile konstruktiv einfach und kostengünstig sind.

Dieses Ziel und diese sowie weitere Aufgaben, die im Folgenden noch besser offenbart werden, werden durch einen Schuh mit Fußmassagesohle erreicht, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß er umfaßt einen vorzugsweise innerhalb des Absatzes der Schuhsohle befindlichen Tank und eine unter der Ferse des Fußes befindliche sowie beim Gehen durch die Ferse des Fußes betätigte Pumpe, wobei die Pumpe Luft in den Tank einleitet, die stufenweise dessen internen Druck erhöht, einen Luftauslaßkanal, der sich von dem Tank abzweigt, ein einstellbares Ventil, das entlang dem Luftauslaßkanal eingesetzt ist und sich öffnet, sobald ein bestimmter voreingestellter Druck erreicht ist, wobei das Ventil mindestens eine elastische Kammer versorgt, die mit einer Mehrzahl von Zapfen versehen ist, welche in Richtung der Fußsohle angeordnet und in entsprechende Löcher eingeführt sind, die in einer fußunterstützenden Innensohle vorgesehen sind, wobei die Zapfen, wenn die Luft ausgestoßen wird, aus den Löchern herausragen und auf die Fußsohle wirken, wobei die ausströmende Luft, bevorzugt mittels eines Schlauchs, in den Schuh weitergeleitet wird und eine interne Belüftung erzeugt.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung einiger Ausgestaltungen derselben besser offenbar, welche anhand eines nicht einschränkenden Beispiels in den im Anhang aufgeführten Zeichnungen erläutert werden, worin:

1 die in Bereiche unterschiedlicher Empfindlichkeit unterteilte Sohle eines Fußes in Draufsicht zeigt;

2 den erfindungsgemäßen Schuh in einer Längsschnittansicht zeigt;

3 einige der den Schuh bildenden Teile in einer Schnittansicht zeigt;

4 die den Schuh bildenden Teile in perspektivischer Explosionsansicht zeigt;

5 einen Teil der Sohle in einer Schnittansicht, die die Zapfen in dem inaktiven Zustand veranschaulicht, zeigt;

6 die Sohle aus 5 in einer Schnittansicht, in der die Zapfen aus der Innensohle aufgrund des Druckes der Luft vorstehen, zeigt;

7 oben das Diagramm des Anstiegs des Luftdrucks in dem Tank und des Ausstoßes der Luft aus dem Tank und unten den auf die Zapfen wirkenden gepulsten Druck zeigt.

Möglichkeiten der Ausführung der Erfindung

Unter Bezugnahme auf die in der Einführung der vorliegenden Erfindung angegebenen Figuren wurde 1 bereits besprochen.

Unter Bezugnahme auf 2 und folgende wird ein allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneter Schuh aus einem Schaft 11 gebildet, welcher mit einer mit einem Absatz 13 versehenen Laufsohle 12 verbunden ist.

In dem Absatz 13 ist ein Tank 14 enthalten und eine Pumpe 15, beispielsweise vom Membrantyp, bedeckt von einer verformbaren Innensohle 16, ist oberhalb des Tanks vorgesehen.

Immer wenn die Pumpe 15 durch die Ferse des Fußes zusammengedrückt wird, was bei jedem Schritt geschieht, wird Luft in den Tank 14 eingeleitet.

Zweckdienlich kann die Luft von außerhalb des Schuhs angesaugt werden, so daß sie fortwährend ausgetauscht wird.

In jedem Fall ist es möglich, die in dem Schuh enthaltene Luft anzusaugen, obwohl dieses keinen Luftaustausch hervorruft.

Der Tank 14 ist mit einem Auslaßkanal 17 versehen, welcher über ein einstellbares Ventil 18 gesteuert wird.

In dem in 4 gezeigten Fall hat das einstellbare Ventil 18 drei Ausgänge, wobei es möglich ist, einen oder zwei oder alle drei dieser Ausgänge auszuwählen, beispielsweise durch Drehen eines Rings.

Das Ventil 18 ist auch in Bezug auf Druck einstellbar, d.h. es öffnet sich bei einem ausgewählten Druck, sobald dieser Druck in dem Tank 14 erreicht ist.

Unter Bezugnahme auf 4 sind die drei mit den Bezugszeichen 19, 20 und 21 bezeichneten Ausgänge mit drei mit den Bezugszeichen 22, 23 beziehungsweise 24 bezeichneten elastischen Kammern verbunden, die sich im dargestellten Fall in den in 1 gezeigten Bereichen A, B und C der Fußsohle befinden.

Jeder der elastischen Kammern 22, 23 und 24 ist mit einem mit den Bezugszeichen 25, 26 beziehungsweise 27 bezeichneten Auslaßschlauch versehen, wobei die Schläuche zu einem einzelnen zusätzlichen Schlauch 28 zusammengeführt werden, welcher vorzugsweise in das Innere des Schuhs 10 führt.

Wie noch deutlicher aus den 5 und 6 ersichtlich ist, welche beispielhaft die elastische Kammer 23 veranschaulichen, werden die elastischen Kammern 22, 23 und 24 aus einem aus einem elastischen Material bestehenden Beutel gebildet, welcher mit einer unteren Wand 29 und mit einer oberen Wand 30 versehen ist.

Die obere Wand 30 umfaßt eine Mehrzahl von Zapfen 31, die nach oben, d.h. in Richtung zum Inneren des Schuhs 10, hervorstehen.

Die Zapfen 31 befinden sich an einer Mehrzahl von Löchern 32, die in einer fußunterstützenden Innensohle 33 vorgesehen sind, welche auf den elastischen Kammern 22, 23 und 24 lagert.

Jedes Loch 32 umfaßt einen Kegel 34, dessen größeres Ende nach unten weist und der, wie in 6 gezeigt, die elastische Verformung der oberen Wand 30 unter Einwirkung des Drucks der internen Luft ermöglicht, so daß die Zapfen 31 aus den Löchern 32 austreten und auf impulsartige Weise gegen die Sohle des Fußes drücken.

7 veranschaulicht zwei Diagramme: In dem oberen Diagramm 35 ist der Druck der Luft im Inneren des Tanks 14 aufgetragen, und in dem unteren Diagramm 36 ist der Druck im Inneren der elastischen Kammern 22, 23 und 24 aufgetragen.

In dem Tank 14 steigt der Druck in Stufen 37, die jeweils der bei jedem Ausschreiten stattfindenden Komprimierung der Ferse auf der Pumpe 15 entsprechen.

Die durch die absteigende Rampe 39 gezeigte impulsartige Entleerung des Tanks 14 erfolgt, sobald der mit dem Bezugszeichen 38 bezeichnete Druck P1, welcher der an dem Ventil 18 eingestellte Druck ist, erreicht worden ist.

Entsprechend wird im Inneren der elastischen Kammern 22, 23 und 24 ein in dem Diagramm 36 mit dem Bezugszeichen 40 bezeichneter Impulsdruck erzeugt, welcher die Zapfen 31 aufwärts und somit gegen die Sohle des Fußes in dem gewählten Bereich drückt.

Auf diese Weise wird das Ziel erreicht, eine Fußmassage auf eine Art zu erhalten, die aktiv und nicht passiv und außerdem einstellbar ist.

Das Ventil, das mit einem Einzelpulsausstoß beschrieben wurde, kann auch vom sequentiellen Typ sein, d.h. nachdem ein voreingestellter Druck erreicht ist, erfolgt der Ausstoß mittels einer Mehrzahl aufeinanderfolgender Pulse so lange, bis ein niedriger Druck erreicht ist, welcher wieder das Schließen des Ventils auslöst.

Ein derartiges Ventil hat eine Stellung, in der es ständig offen bleibt, so daß es auf diese Weise möglich ist, den Fußmassagebetrieb vollständig auszuschließen.

Hinter dem Ventil kann ein kleiner Tank angeordnet werden, welcher duftende oder keimmindernde Produkte enthält, die in regelmäßigen Abständen aufzufüllen sind.

Diese Produkte werden immer dann in den Schuh eingeleitet, wenn die die Zapfen betätigende Luft ausgestoßen wird.

Es ist auch möglich, eine weitere elastische Kammer bereitzustellen, die um die Pumpe herum in dem Absatzbereich angeordnet ist, damit auch eine Massage des in 1 dargestellten Teils D erzielt wird.

Bei der Pumpe kann es sich um eine Mehrfachpumpe handeln, und der Tank kann in so viele Teile unterteilt werden, wie Pumpenabschnitte vorhanden sind.

In diesem Fall ist es mit einer Mehrzahl von einstellbaren Ventilen möglich, auf die verschiedenen Teile der Fußsohle eine unterschiedliche Wirkung zu erzielen.

Aus dem, was beschrieben und gezeigt wurde, ist es offensichtlich, daß das beabsichtigte Ziel und die Aufgaben alle erreicht werden, und daß insbesondere eine Sohle erhalten worden ist, welche eine Fußmassage auf die gewählte Art und Weise und mit einer einstellbaren Wirkung ermöglicht, die der Träger des Schuhs somit abhängig von seiner Empfindlichkeit auswählen kann.

Die Kombination von Massage und interner Belüftungswirkung ermöglicht es, einen optimalen Zustand für den Fuß und daher ein Gefühl des Wohlbefindens für den Träger des Schuhs zu erreichen.

Es ist offensichtlich, daß ausgehend von demselben Erfindungskonzept die Sohle auf verschiedene Weisen und mit unterschiedlichen Materialarten bereitgestellt werden kann, welche von der Qualität des bereitzustellenden Schuhs abhängig sind.


Anspruch[de]
Ein Schuh (10) mit Fußmassagesohle, dadurch gekennzeichnet, daß er folgendes umfaßt:

einen Tank (14), der sich innerhalb der Schuhsohle befindet, und eine Pumpe (15), die sich unter der Ferse des Fußes befindet und beim Gehen von der Ferse des Fußes betätigt wird, wobei die Pumpe

Luft in den Tank einleitet, die stufenweise dessen internen Druck erhöht, einen Luftauslaßkanal (17), der sich von dem Tank abzweigt, ein einstellbares Ventil (18) das entlang dem Luftauslaßkanal eingesetzt ist und sich öffnet, sobald ein bestimmter voreingestellter Druck erreicht ist, wobei das Ventil mindestens eine elastische Kammer (22, 23, 24) versorgt, die in einem oberen Bereich, d.h. in Richtung der Fußsohle, mit einer Mehrzahl von Zapfen (31) bereitgestellt ist, die in entsprechende Löcher (32) eingefügt sind, die in einer fußunterstützenden Innensohle (33) bereitgestellt sind, wobei die Zapfen, wenn die Luft ausgestoßen wird, aus den Löchern herausragen und auf die Fußsohle wirken, wobei die ausströmende Luft, bevorzugt mittels eines Schlauchs (25-28), in den Schuh weitergeleitet wird und auf diese Art eine interne Belüftung erzeugt.
Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe vom Membrantyp ist, innerhalb des Schuhabsatzes angeordnet ist und von einer verformbaren Innensohle bedeckt ist, auf die die Ferse des Fußes einwirkt. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe vom Kolbentyp ist. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil, das den Ausgangskanal des Tanks steuert, auf einen ausgewählten Druck innerhalb eines Bereichs zwischen atmosphärischem Druck und dem Sicherheitsdruck des Tanks einstellbar ist. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil einen einzelnen Ausgang hat, wenn die Sohle eine einzelne elastische Kammer hat. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil eine Mehrzahl von Ausgängen hat, d.h., einen für jede der elastischen Kammern, wenn mehr als eine elastische Kammer bereitgestellt ist. Der Schuh gemäß den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall einer Mehrzahl von elastischen Kammern mit dem Ventil, eine einzelne elastische Kammer auswählbar ist, in die die Luft ausgestoßen wird, oder eine Mehrzahl von elastischen Kammern auswählbar sind, in die die Luft gleichzeitig ausgestoßen wird. Der Schuh gemäß den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil die Luft nacheinander in die elastischen Kammern ausstößt. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil von der Art ist, bei der der Ausstoß von einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Pulsen durchgeführt wird. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kammer von einem aus elastischem Material hergestellten Beutel gebildet wird, wobei der Beutel auf seiner der Fußsohle zugewandten oberen Wand eine Mehrzahl von Zapfen hat, die in entsprechende Löcher eingefügt sind, die in einer unterstützenden Innensohle bereitgestellt sind, die zwischen der elastischen Kammer und der Fußsohle eingefügt ist. Der Schuh gemäß den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß im inaktiven Zustand die Zapfen nicht aus der fußunterstützenden Innensohle herausragen, wohingegen die Zapfen aus den Löchern herausragen, wenn der Luftdruckpuls auftritt. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der fußunterstützenden Innensohle bereitgestellten Löcher eine kegelstumpfartige Form haben, mit einem oberen Ende, dessen Durchmesser im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Zapfens ist, und einem unteren Ende, das erheblich breiter ist, um, unter Druck, die elastische Verformung der oberen Wand der elastischen Kammer, bei gleichzeitigem Herausragen der Zapfen aus der fußunterstützenden Innensohle, zu erlauben. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Stelle, die vom Luftstrom während des Ausstoßes betroffen ist, ein wiederauffüllbarer Tank bereitgestellt ist, der duftende und/oder keimmindernde Produkte enthält, die von der Luft bei jedem Ausstoß in den Schuh geleitet werden. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe Luft von außerhalb des Schuhs ansaugt. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe Luft von innerhalb des Schuhs ansaugt. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft, die aus der/den elastischen Kammer oder Kammern austritt, außerhalb des Schuhs ausgestoßen wird. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe aus einer Mehrfachpumpe gebildet ist, wobei jede individuelle Pumpe einen einzelnen Tank beschickt, jeder der Tanks mit einem einstellbaren Ventil bereitgestellt ist, wobei jedes der Ventile mindestens eine elastische Kammer versorgt. Der Schuh gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kammer ein elastischer Schlauch mit einem vorgewählten Pfad unter der fußunterstützenden Innensohle ist.






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