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Dokumentenidentifikation DE60217737T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001573251
Titel GASHERD
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder LEE, Dae-Rae Seokbongmaeul Buyeong Apt.80, 621-720, Gimhae, Gyeongsangnam-Do, KR;
KIM, In-Gyu, 645-750 Jinhae, Gyungsangnam-Do, KR;
JUNG, Dae-Hee;
, 621-831 Gimhae, Gyungsangnam-Do, KR;
CHOUNG, Sug-Moon, 641-941 Changwon, Gyeongsangnam-Do,, KR;
KIM, Yang-Ho, 641-779 Changwon, Gyungsangnam-Do, KR
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40211 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60217737
Vertragsstaaten DE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.11.2002
EP-Aktenzeichen 027909993
WO-Anmeldetag 29.11.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/KR02/02245
WO-Veröffentlichungsnummer 2004051145
WO-Veröffentlichungsdatum 17.06.2004
EP-Offenlegungsdatum 14.09.2005
EP date of grant 17.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse F24C 3/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Strahlungsgasherd und insbesondere einen Strahlungsgasherd, der in der Lage ist, Verbrennungsgas und Konvektionswärme abzugeben, die erzeugt werden, wenn Mischgas in einem Strahlungsgasherd verbrannt wird, der zwei oder mehr Strahlungsbrenner hat, sowie die Produktivität zu verbessern. Ein Strahlungsgasherd ist aus der die DE-C-195 45 842 bekannt.

Stand der Technik

Allgemein ist ein Strahlungsgasherd eine Vorrichtung zum Kochen von Nahrungsmitteln unter Verwendung von Strahlungswärme, die von einem erwärmten Strahler durch Erwärmen des Strahlers abgestrahlt wird.

1 ist eine Ansicht, die eine Ausführungsform eines herkömmlichen Strahlungsgasherdes zeigt, und 2 ist eine längsgeschnittene Teilansicht, die einen Aufbau des herkömmlichen Strahlungsgasherdes zeigt. Wie die Zeichnungen zeigen, enthält der Strahlungsgasherd ein äußeres Gehäuse 10, das so gebildet ist, dass es einen Innenraum mit offener Oberseite hat, ein Keramikglas 20, das das obere Ende des äußeren Gehäuses 10 abdeckt und mit diesem verbunden ist, um Nahrungsmittel darin zu platzieren, ein Brennergehäuse 30, das mit der unteren Oberfläche des Keramikglases 20 kombiniert und in Kontakt ist, um mit dem unteren Substrat des Keramikglases 20 einen Abgaskanal F in einer vorbestimmten Form zu bilden, und eine Strahlungsbrenner 40, der mit einer Seitenfläche des Brennergehäuses 30 kombiniert ist, um unter Verbrennung von Mischgas eine Strahlungswelle zu erzeugen.

Das äußere Gehäuse 10 ist in Hexaederform mit offener Oberseite gebildet, eine Lufteinlaßleitung 11 ist an der vorderen Fläche des Gehäuses gebildet und eine Abgasleitung 12 ist an der hinteren Fläche des Hexaeders gebildet.

Das Keramikglas 20 ist so gebildet, dass es eine Fläche und Dicke hat, die das obere Ende des äußeren Gehäuses 10 bedecken kann, und ist mit Materialien gebildet, durch welche die in dem Strahlungsbrenner 40 erzeugte Strahlungswelle hindurchdringen kann.

Auf der oberen Fläche des Keramikglases 20 ist ein Kochbereich A aufgedruckt, so dass Nahrungsmittel in einer Position positioniert werden können, an der die von dem Strahlungsbrenner 40 abgestrahlte Strahlungswelle durchdringt.

Das Brennergehäuse 30 enthält einen unteren Plattenabschnitt 31, der mit einer vorbestimmten Breite und Länge gebildet ist, einen Seitenplattenabschnitt 32, der jeweils an beiden Seitenflächen des unteren Plattenabschnitts 31 umgebogen und in vertikaler Richtung verlaufend gebildet ist, einen Verbindungsplattenabschnitt 33, der so gebogen und verlaufend gebildet ist, dass er die beiden Seitenplattenabschnitte 32 mit einem seitlichen Ende des unteren Plattenabschnitts 32 verbindet, einen Kombinierplattenabschnitt 34, der von den Enden der beiden Seitenplattenabschnitte 32 bzw. dem Verbindungsplattenabschnitt 33 ausgehend in paralleler Richtung umgebogen ist und eine vorbestimmte Fläche hat, sowie ein Montageloch 35, das so ausgeschnitten und gebildet ist, dass der Strahlungsbrenner 40 an einer Seitenfläche des unteren Plattenabschnitts 31 so montiert werden kann, dass er auf der Seite der Lufteinlaßleitung 11 des äußeren Gehäuses 10 positioniert ist.

Der Verbindungsplattenabschnitt 33 des Brennergehäuses 30 ist an der vorderen Fläche des äußeren Gehäuses 10 positioniert und der offene Teil an der entgegengesetzten Seite ist an der hinteren Fläche des äußeren Gehäuses 10 positioniert.

Der Kombinierplattenabschnitt 34 ist mit der unteren Fläche des Keramikglases 20 in Kontakt und kombiniert und entsprechend bildet der Kombinierplattenabschnitt 34 mit dem unteren Plattenabschnitt 31 und beiden seitlichen Plattenabschnitten 32 des Brennergehäuses 30 und der unteren Oberfläche des Keramikglases 20 einen Abgaskanal F zum Ableiten von Verbrennungsgas und Konvektionswärme.

In dem Strahlungsbrenner 40 ist ein Brennerkopf 41, in dem eine Mischkammer M gebildet ist, befestigt und so verbunden, dass er in dem Montageloch 35 des Brennergehäuses 30 positioniert ist, und eine Mischgasleitung 44 ist mit einer Fläche des Brennerkopfes 41 verbunden. Zusätzlich ist eine Brennermatte 42, die ein Strahler zum Abstrahlen einer Strahlungswelle ist, mit der oberen Seite des Brennerkopfes 41 verbunden und daran befestigt, so dass die Brennermatte 42 die Mischkammer M des Brennerkopfes 41 abdecken und das Mischgas erwärmen kann, wenn das Gas in der Mischkammer M ausgestoßen und verbrannt wird.

Eine Zünd- und Entzündungserfassungseinheit 43 zum Zünden des Mischgases, das durch die Brennermatte 42 ausströmt, und Erfassen des Verbrennungszustands des Gases ist mit dem unteren Plattenabschnitt 31 des Brennergehäuses 30 nahe der Brennermatte 42 verbunden.

Ein Gebläsegehäuse 45, in dem ein Gebläse 46 und ein Gebläsemotor 47 montiert sind, ist mit der Mischgasleitung 44 verbunden angeordnet.

Andererseits kann der Strahlungsbrenner aus einer Vielzahl von Anordnungen zusammengesetzt sein, die durch Kombinieren des Brennergehäuses 30 mit einem Strahlungsbrenner 40 gemäß Nutzung und Größe gebildet werden.

Anschließend wird der Betrieb des vorstehend beschriebenen Strahlungsgasherdes wie folgt beschrieben.

Zunächst wird dann, wenn ein Strahlungsgasherd in Betrieb genommen wird, indem ein Kochgefäß 50 mit darin befindlichen Nahrungsmitteln auf den Kochbereich des Keramikglases 20 gestellt wird, Außenluft durch die Einlaßleitung 11 durch Rotation des Gebläse 46 angesaugt. Die Luft wird in die Mischgasleitung 44 geleitet und gleichzeitig wird zusätzlich zugeführtes Gas in die Mischgasleitung 44 eingespeist, um sich mit der Luft zu mischen, und das Gas-Luft-Gemisch wird anschließend durch die Brennermatte 42 ausgeströmt und verbrannt, indem es durch die Zündflamme gezündet wird, die in der Zünd- und Entzündungserfassungseinheit 43 erzeugt wird.

Zu diesem Zeitpunkt, während das Mischgas durch die Brennermatte 42 ausströmt und verbrennt, wird die Brennermatte 42 erwärmt und eine Strahlungswelle von der Brennermatte 42 abgestrahlt. Die von der Brennermatte 42 abgestrahlte Strahlungswelle durchdringt das Keramikglas 20, um somit die in dem Kochgefäß 50 enthaltenen Nahrungsmittel durch Erwärmen des Gefäßes zu kochen.

Das Verbrennungsgas und die Konvektionswärme, die bei der Verbrennung des Mischgases erzeugt werden, strömen entlang dem Abgaskanal F, der von dem Keramikglas 20 und dem Brennergehäuse 30 gebildet wird, mit einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit, und werden durch die an der Rückseite des äußeren Gehäuses 10 gebildete Abgasleitung 20 nach außerhalb des Strahlungsgasherdes abgeführt.

Andererseits verwendet der vorstehend beschriebene herkömmliche Strahlungsgasherd zwei Brenner und entsprechend wird ein Aufbau der jeweiligen Bestandteile offenbart.

Das unabhängige Abgas von jeweiligen Brennergehäusen unter der Bedingung, dass die Größe der Brenner unterschiedlich ist, macht jedoch die Steuerung der Abgasmenge schwierig, und es können Zeitverluste und wirtschaftliche Verluste auftreten, da viele Bestandteile bei der Herstellung des Brenners zusammengebaut werden.

Auch sind in Familien oder an gewerblichen Orten, wie zum Beispiel einem Hotel, an denen der Strahlungsgasherd verwendet wird, den Nahrungsmitteln entsprechend Brenner mit verschiedener Heizleistung erforderlich und gleichzeitig treten oftmals Gelegenheiten auf, dass verschiedene Materialien zur selben Zeit gekocht werden. Daher kann eine geringe Anzahl von Ausgängen die vorstehend beschriebenen Anforderungen nicht erfüllen.

Auch ist bei der Herstellung des Produkts die Steigerung der Produktivität sehr wichtig für die Herstellung des Strahlungsgasherdes wie auch für alle Industrieprodukte. Die herkömmliche Zusammensetzung, die viele Bestandteile aufweist, kann die Produktivität nicht verbessern.

Das heißt, dass der herkömmliche Strahlungsgasherd nur zwei Öffnungen hat und jeweilige unabhängige Abgasaufbauten die Anforderungen der gegenwärtigen Industriezweige nicht erfüllen kann.

Offenbarung der Erfindung

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Strahlungsgasherd zu schaffen, der Verbrennungsgas und Konvektionswärme, die erzeugt werden, wenn Mischgas in einem Strahlungsgasherd verbrannt wird, der zwei oder mehr Strahlungsbrenner enthält, effizient ableiten kann und die Produktivität verbessern kann.

Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Strahlungsgasherd zu schaffen, der die Anforderungen der gegenwärtigen Industriezweige erfüllen kann, die verschiedene Öffnungen für verschiedene Kochvorgänge erfordern.

Zur Lösung dieser Aufgaben wird ein Strahlungsgasherd geschaffen, der die Merkmale gemäß Anspruch 1 aufweist. Die Unteransprüche 2-27 beziehen sich auf bevorzugte Ausführungsformen eines derartigen Strahlungsgasherdes.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Ausführungsform eines herkömmlichen Strahlungsgasherdes zeigt;

2 ist eine längsgeschnittene Teilansicht, die einen Aufbau des herkömmlichen Strahlungsgasherdes zeigt;

3 ist eine perspektivische Ansicht, die eine erste Ausführungsform eines Aufbaus eines Strahlungsgasherdes und des Kochsystems gemäß vorliegender Erfindung zeigt;

4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die einen Aufbau des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung zeigt;

5 ist eine längsgeschnittene Teilansicht, die einen Aufbau des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung zeigt;

6 ist eine Draufsicht, die eine erste Ausführungsform eines Aufbaus des Strahlungsgasherdes und des Kochsystems gemäß vorliegender Erfindung zeigt;

7 ist eine Draufsicht, die eine zweite Ausführungsform eines Aufbaus des Strahlungsgasherdes und des Kochsystems gemäß vorliegender Erfindung zeigt; und

8 ist eine Draufsicht, die eine dritte Ausführungsform eines Aufbaus des Strahlungsgasherdes und des Kochsystems gemäß vorliegender Erfindung zeigt.

Ausführungsweisen der bevorzugten Ausführungsformen

Nachfolgend wird der Strahlungsgasherd gemäß vorliegender Erfindung im Detail unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

3 ist eine perspektivische Ansicht, die eine erste Ausführungsform eines Aufbaus eines Strahlungsgasherdes und des Kochsystems gemäß vorliegender Erfindung zeigt, 4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die einen Aufbau des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung zeigt, und 5 ist eine längsgeschnittene Teilansicht, die einen Aufbau des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung zeigt.

Nachfolgend wird der Strahlungsgasherd gemäß vorliegender Erfindung beschrieben.

Wie zunächst in 3, 4 und 5 gezeigt, umfasst der Aufbau des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung zunächst ein äußeres Gehäuse 10, das so gebildet ist, dass es einen Innenraum mit offener Oberseite hat, ein Keramikglas 20, das das obere Ende des äußeren Gehäuses 10 abdeckt und mit diesem verbunden ist, um darauf Nahrungsmittel zu platzieren, ein erstes Brennergehäuse 300, das mit der unteren Oberfläche des Keramikglases 20 verbunden und in Kontakt ist, um mit der unteren Oberfläche des Keramikgehäuses 20 einen Abgaskanal F in einer vorbestimmten Form zu bilden, einen Strahlungsbrenner 40, der mit einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses 300 verbunden ist, um unter Verbrennung von Mischgas eine Strahlungswelle zu erzeugen, und eine gemeinsame Abzugseinheit 360, die an dem unteren Abschnitt der Vielzahl der ersten Brennergehäuse 300 positioniert ist und so angeordnet ist, dass sie mit dem jeweiligen Abgaskanal F verbunden ist und so verläuft, dass das Abgas, das jeweils von der Vielzahl von Strahlungsbrennern erzeugt wird, zu der Abgasleitung 12 abgeleitet wird, die an der Rückseite des äußeren Gehäuses 10 angeordnet ist.

Das äußere Gehäuse 10 ist in Form eines Hexaeders mit einer offenen Oberseite gebildet, wobei eine Lufteinlaßleitung 11, zu der Luft strömt, an der vorderen Fläche des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist und eine Abgasleitung 12 an der hinteren Fläche des Hexaeders positioniert ist.

Das Keramikglas 20 ist so gebildet, dass es einen Bereich, der das obere Ende des äußeren Gehäuses 10 abdecken kann, sowie eine vorbestimmte Dicke hat, und das Keramikglas 20 ist mit Materialien gebildet, welche die von dem Strahlungsbrenner 40 erzeugte Strahlungswelle durchdringen kann.

Auf der oberen Oberfläche des Keramikglases 20 ist ein Kochbereich A aufgedruckt, so dass Kochgut an einer Position platziert werden kann, an der die von dem Strahlungsbrenner erzeugte Strahlungswelle durchdringt.

Wie 4 und 5 zeigen, enthält das erste Brennergehäuse 300 einen unteren Plattenabschnitt 310 in rechteckiger Form, der mit einer vorbestimmten Breite und Länge gebildet ist, einen Seitenplattenabschnitt 320, der einem Umriss des unteren Plattenabschnitts 310 entsprechend entlang dem Umfang an der Seitenfläche des unteren Plattenabschnitts 310 in vertikaler Richtung verlaufend und umgebogen gebildet ist, einen Verbindungsflächenabschnitt 330, der von dem Ende des Seitenplattenabschnitts 320 ausgehend mit einer vorbestimmten Fläche und in Richtung des äußeren Umfangs parallel umgebogen gebildet ist, und eine Vielzahl von Montagelöchern 340, die an beiden Seiten des rechteckigen unteren Plattenabschnitts 310 gebildet und durchgebohrt sind, so dass der Strahlungsbrenner 40 montiert werden kann, sowie eine Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern 350, die den Montagelöchern 340 entsprechend in dem Mittelabschnitt des unteren Plattenabschnitts gebildet sind.

Da der Verbindungsplattenabschnitt 330 mit einer unteren Fläche des Keramikglases 20 in Kontakt steht und verbunden ist, bildet der Verbindungsplattenabschnitt 330 einen Abgaskanal F zum Ableiten von Verbrennungsgas und Konvektionswärme zusammen mit dem ersten Brennergehäuse 300, dem unteren Plattenabschnitt 310, den Seitenplattenabschnitt 320 und einer unteren Fläche des Keramikglases 20.

Zwei oder mehr Montagelöcher 340 sind gebildet, so dass eine große Öffnung mit einem vorbestimmten Durchmesser montiert werden kann.

Andererseits kann eine Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern 350 so gebildet werden, dass sie in einem Mittelabschnitt des ersten Brennergehäuses 300 korrespondierend einander gegenüberliegen, und sie können an dem Seitenabschnitt des ersten Brennergehäuses 300 in einer Reihe miteinander gebildet werden.

Die gemeinsame Abgasleitung 360 umfasst einen Abgaskamin 361, der so verbunden ist, dass er an einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses in Kontakt steht und eine Seitenfläche hat, in der eine ausgeschnittene Einströmöffnung 361a gebildet ist, so dass Abgas, das von einer Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern 350 abgegeben wird, die an einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses 300 gebildet sind, aufgenommen werden kann, eine Trennwand 362, die mit dem unteren Plattenabschnitt 310 des ersten Brennergehäuses 300 in der Richtung einer normalen Linie verbunden ist, und jeweils Abgas, das von einer Vielzahl von auf beiden Seiten des Brennergehäuses 300 gebildeten Strahlungsbrennern erzeugt wird, teilt, indem ein Abgaskanal Fa des Brennergehäuses 300a einer Seite und ein Abgaskanal Fb des Brennergehäuses 300b der anderen Seite unterteilt werden, sowie eine Abgasabdeckung 363, deren Oberseite so positioniert ist, dass sie mit dem unteren Substrat des Keramikglases 300 in Kontakt ist und dessen Unterseite mit der Trennwand 362 verbunden ist, um zu verhindern, dass Konvektionswärme des in dem Strahlungsbrenner 40 erzeugten Abgases auf das Keramikglas 20 übertragen wird.

Das erste Brennergehäuse 300, das mit dem Abgaskanal 360 verbunden ist, ist mit einer Führung 370 verbunden, die entsprechend der Form der Innenfläche des äußeren Gehäuses 10 gebogen ist und mit dieser kombiniert ist.

Der Strahlungsbrenner 40 ist so befestigt und verbunden, dass ein Brennerkopf 41, an dem eine Mischkammer M gebildet ist, in dem Montageloch 340 des ersten Brennergehäuses 300 positioniert werden kann, und eine Mischgasleitung 44 wird mit einer Seitenfläche des Brennerkopfes 41 verbunden. Eine Brennermatte 42, die ein Strahler zum Abstrahlen einer Strahlungswelle ist, ist an der Oberseite des Brennerkopfes 41 befestigt und mit diesem verbunden, so dass die Brennermatte die Mischkammer M des Brennerkopfes 41 abdecken kann, indem das Mischgas erwärmt wird, während das Gas in der Mischkammer M abgegeben und verbrannt wird.

Eine Zünd- und Entzündungserfassungseinheit 43 zum Zünden des Mischgases, das durch die Brennermatte 42 ausströmt, und zum Erfassen des Verbrennungszustands des Gases ist mit dem unteren Plattenabschnitt 310 des ersten Brennergehäuses 300 nahe der Brennermatte 42 verbunden.

Des weiteren sind an dem hinteren Endabschnitt der Mischgasleitung 44 eine Gaszufuhrleitung 48 und eine Luftzufuhrleitung 41 verzweigt und angeschlossen und eine Düse 60 ist mit einer Innenseite einer Position verbunden, an der sich die Gaszufuhrleitung 48 und die Luftzufuhrleitung 49 kreuzen.

Ein Gebläsegehäuse 45, in dem ein Gebläse 46 und ein Gebläsemotor 47 montiert sind, ist mit einem hinteren Endabschnitt der Luftzufuhrleitung 49 verbunden.

Andererseits kann der Strahlungsgasherd aus einer Vielzahl von Anordnungen zusammengesetzt sein, die mit dem ersten Brennergehäuse 300 und dem Strahlungsbrenner 400 gemäß Nutzung und Größe kombiniert sind.

Wie 3 und 6 zeigen, umfasst die erste Ausführungsform des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung ein äußeres Gehäuse 10, das so gebildet ist, dass es einen Innenraum mit offener Oberseite hat, ein Keramikglas 20, das mit dem oberen Ende des äußeren Gehäuses verbunden ist und dieses bedeckt, um Nahrungsmittel darauf anzuordnen, ein erstes Brennergehäuse 300, das mit einer unteren Oberfläche des Keramikglases 20 verbunden und in Kontakt ist, mit der unteren Oberfläche des Keramikglases 20 einen Abgaskanal F bildet und einstückig mit einer Vielzahl von großen Öffnungen in einem dualen Aufbau kombiniert ist, ein zweites Brennergehäuse 400, in dem eine jeweilige mittlere Öffnung auf einer von dem ersten Brennergehäuse 300 unabhängigen Seite gebildet ist, in welchem die Vielzahl der großen Öffnungen gebildet ist, und ein drittes Brennergehäuse 500, in dem eine kleine Öffnung gebildet ist, einen Strahlungsbrenner 40, der mit einer Seitenfläche der jeweiligen Brennergehäuse 300, 400 und 500 verbunden ist, um unter Verbrennung von Mischgas eine Strahlungswelle zu erzeugen, und eine gemeinsame Abzugseinheit 360, die unter großen Öffnungen positioniert ist, die einstückig in den jeweiligen Brennergehäusen 300 gebildet sind, und so angebracht ist, dass sie mit dem jeweiligen Abgaskanal F verbunden ist, die an dem Seitenabschnitt der großen Öffnungen gebildet sind, so dass das Abgas, das jeweils von der Vielzahl von Strahlungsbrennern 40 erzeugt wird, zu der Abgasleitung 12 abgeleitet wird, die an der Rückseite des äußeren Gehäuses 10 angeordnet ist.

In der ersten Ausführungsform des Kochsystems kann das erste Brennergehäuse 300 an der Vorderseite des Produkts positioniert sein, an der die Einlaßleitung 11 des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist. Auch können das zweite Brennergehäuse 400 und das dritte Brennergehäuse 500 an der Rückseite des Produkts eingebaut sein, an der die Abgasleitung 12 des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist, und umgekehrt.

Wie 6 zeigt, umfasst die gemeinsame Abzugseinheit 360 einen Abgaskamin 361, der so angeordnet ist, dass er mit einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses 300 in Kontakt steht und eine Seitenfläche hat, in der eine ausgeschnittene Einströmöffnung 361a gebildet ist, so dass Abgas aufgenommen werden kann, das von einer Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern 350 ausgestoßen wird, die an einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses 300 gebildet sind, eine Trennwand 362, die mit dem unteren Plattenabschnitt 310 des ersten Brennergehäuses 300 in der Richtung einer normalen Linie verbunden ist und Abgas, das von einer Vielzahl von Strahlungsbrennern erzeugt wird, die auf beiden Seiten des ersten Brennergehäuses 300 gebildet sind, jeweils unterteilt, indem ein Abgaskanal Fa des Brennergehäuses 300a auf einer Seite und ein Abgaskanal Fb des Brennergehäuses 300b auf der anderen Seite geteilt wird, und eine Abgasabdeckung 363, deren Oberseite so positioniert ist, dass sie mit dem unteren Substrat des Keramikglases 20 in Kontakt steht und dessen Unterseite mit der Trennwand 362 verbunden ist, um zu verhindern, dass Konvektionswärme des in dem Strahlungsbrenner 40 erzeugten Abgases auf das Keramikglas 20 übertragen wird.

Der Abgaskamin 361, der mit dem unteren Abschnitt des ersten Brennergehäuses 300 verbunden ist, ist so geformt, dass er sich zu dem unteren Abschnitt zwischen dem zweiten Brennergehäuse 400 und dem dritten Brennergehäuse 500 erstreckt und mit dem Abgaskanal 12 verbunden ist, der an der hinteren Fläche des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist.

Ferner sind Abgaskanäle (nicht dargestellt), die jeweils an den Seitenflächen des zweiten des dritten Brennergehäuses 400 und 500 gebildet sind, direkt mit der Abgasleitung 12 verbunden, die an der hinteren Fläche des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist.

In dem mittleren Abschnitt des unteren Plattenabschnitts 310 des ersten Brennergehäuses 300 ist die Vielzahl der Abgas-Durchgangslöcher 350, die der Montageöffnung entsprechend gebildet sind, dergestalt gebildet, dass sie an dem mittleren Abschnitt des ersten Brennergehäuses 300 einander gegenüberliegen.

Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform des Kochsystems des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung beschrieben.

Wie 3 und 7 zeigen, umfasst die zweite Ausführungsform des Kochsystems des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung ein äußeres Gehäuse 10, das mit einer offenen Oberseite gebildet ist und einen Innenraum hat, ein Keramikglas 20, das mit einem oberen Ende des äußeren Gehäuses 10 verbunden ist und dieses bedeckt und auf welchem Kochgut positioniert wird, ein erstes Brennergehäuse 300, das mit einer unteren Oberfläche des Keramikglases verbunden ist und in Kontakt steht und das mit der unteren Oberfläche des Keramikglases 20 einen Abgaskanal F bildet und einstückig mit einer Vielzahl von großen Öffnungen in einem dualen Aufbau verbunden ist, ein viertes Brennergehäuse 600, in dem eine Vielzahl von mittleren Öffnungen und kleinen Öffnungen, die von dem ersten Brennergehäuse 300 unabhängig sind, das mit der Vielzahl von großen Öffnungen einstückig gebildet ist, einen Strahlungsbrenner 40, der mit einer Seitenfläche der jeweiligen Brennergehäuse 300 und 600 verbunden ist, um unter Verbrennung von Mischgas eine Strahlungswelle zu erzeugen, und eine gemeinsame Abzugseinheit 460, die zwischen der Vielzahl von Brennergehäusen 300 und 600 positioniert ist und so angebracht ist, dass sie mit den jeweiligen Abgaskanälen F verbunden ist, die an einem Seitenabschnitt der Brennergehäuse 300 und 600 gebildet sind, um Abgas, das jeweils von der Vielzahl von Strahlungsbrennern 40 erzeugt wird, zu der Seite des Abgaskanals 12 abzuleiten, der an der Rückseite des äußeren Gehäuses 10 positioniert ist.

In der zweiten Ausführungsform des Kochsystems kann das erste Brennergehäuse 300 an der vorderen Seite des Produkts positioniert sein, an der die Einlaßleitung 11 des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist. Das vierte Brennergehäuse 600 kann ferner an der Rückseite des Produkts eingebaut sein, an der die Abgasleitung 12 des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist, und umgekehrt.

Wie 7 zeigt, enthält die gemeinsame Abzugseinheit 460 einen Abgaskamin 461, der so angeordnet ist, dass er mit einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses 300 und des vierten Brennergehäuses 600 in Kontakt steht und eine Seitenfläche hat, in der ausgeschnittene Einströmöffnungen 461a gebildet sind, so dass Abgas, das aus einer Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern 350 und 650 ausgestoßen wird, die auf einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses 300 und des vierten Brennergehäuses 600 gebildet sind, aufgenommen werden kann, Trennwände 362 und 462, die mit den unteren Plattenabschnitten 310 und 610 des ersten Brennergehäuses 300 und des vierten Brennergehäuses 600 in Richtung einer normalen Linie kombiniert sind und jeweils Abgas, das von einer Vielzahl von Strahlungsbrennern 40 erzeugt wird, die auf beiden Seiten des Brennergehäuses 300 und des vierten Brennergehäuses 600 gebildet sind, teilt, indem ein Abgaskanal Fa der Brennergehäuse 300a und 600b auf einer Seite und ein Abgaskanal Fb der Brennergehäuse 300b und 600b auf der anderen Seite geteilt werden, und eine Abgasabdeckung 363 und 463, deren Oberseite so positioniert ist, dass sie mit dem unteren Substrat des Keramikglases 20 in Kontakt steht und dessen Unterseite mit den Trennwänden 362 und 462 verbunden ist, um zu verhindern, dass Konvektionswärme des in dem Strahlungsbrenner 40 erzeugten Abgases auf das Keramikglas 20 übertragen wird.

Ein Abgaskamin 461 ist mit dem unteren Abschnitt des ersten Brennergehäuses 300 und des vierten Brennergehäuses 600 verbunden und nutzt den Abgaskanal des Verbrennungsgases und der Konvektionswärme gemeinsam.

Ferner sind auf einer Seitenfläche des Abgaskamins 461 eine Vielzahl von Einströmnuten 461a und 461b in einem Abschnitt gebildet, in dem das erste Brennergehäuse 300 und das vierte Brennergehäuse 600 kombiniert sind.

Der Abgaskanal 461 ist mit der Abgasleitung 12 verbunden, die an der hinteren Oberfläche des äußeren Gehäuses 11 gebildet ist.

Die Vielzahl der Abgas-Durchgangslöcher 350 und 650, die den Montagelöchern 340 und 640 entsprechend gebildet sind, ist so gebildet, dass sie in den Mittelabschnitten der jeweiligen Brennergehäuse 300 und 600 einander gegenüberliegen.

Nachfolgend wird eine dritte Ausführungsform des Kochsystems des Strahlungsgasherdes gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Wie 3 und 8 zeigen, umfasst die dritte Ausführungsform des Kochsystems des Strahlungsgasherdes gemäß vorliegender Erfindung ein äußeres Gehäuse 10, das mit einer offenen Oberseite gebildet ist und einen Innenraum hat, ein Keramikglas 20, das mit einem oberen Ende des äußeren Gehäuses 10 verbunden ist und dieses bedeckt und auf welchem Kochgut positioniert wird, ein fünftes Brennergehäuse 700, das mit einer unteren Oberfläche des Keramikglases 20 verbunden ist und in Kontakt steht und das mit der unteren Oberfläche des Keramikglases 20 einen Abgaskanal F bildet und einstückig mit einer oder mehreren großen Öffnungen und einer oder mehreren mittleren Öffnungen in einem dualen Aufbau kombiniert ist, ein sechstes Brennergehäuse 800, in dem eine oder mehrere große Öffnungen und eine oder mehrere kleine Öffnungen, die von dem ersten Brennergehäuse 700 unabhängig an dem Seitenabschnitt gebildet sind, einstückig gebildet sind, einen Strahlungsbrenner 40, der mit einer Seitenfläche des fünften Brennergehäuses 700 beziehungsweise des sechsten Brennergehäuses 800 verbunden ist, um unter Verbrennung von Mischgas eine Strahlungswelle zu erzeugen, und eine gemeinsame Abzugseinheit 560, die zwischen der Vielzahl von Brennergehäusen 700 und 800 positioniert ist und so angebracht ist, dass sie mit den jeweiligen Abgaskanälen Fa und Fb verbunden ist, die an einem Seitenabschnitt der Brennergehäuse 700 und 800 gebildet sind, um Abgas, das jeweils von der Vielzahl von Strahlungsbrennern 40 erzeugt wird, zu der Seite der Abgasleitung 12 abzuleiten, die an der Rückseite des äußeren Gehäuses 10 positioniert ist.

In der dritten Ausführungsform des Kochsystems kann das fünfte Brennergehäuse 700 auf der rechten Seite zu der vorderen Seite des Produkts positioniert werden, in der eine Einlaßleitung 11 des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist. Das sechste Brennergehäuse 800 kann an der linken Seite zu der Vorderseite des Produkts eingebaut werden, in der die Abgasleitung 12 des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist, und umgekehrt.

Wie 8 zeigt, umfasst die gemeinsame Abzugseinheit 560 einen Abgaskamin 561, der so angebracht ist, dass er an den Seitenflächen des fünften Brennergehäuses 700 und des sechsten Brennergehäuses 800 in Kontakt steht und eine Seitenfläche hat, in der ausgeschnittene Einströmöffnungen 561a und 561b gebildet sind, so dass Abgas, das von einer Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern 750 und 850 ausgestoßen wird, die an einer Seitenfläche des fünften Brennergehäuses 700 und des sechsten Brennergehäuses 800 gebildet sind, aufgenommen werden kann, eine Trennwand 562, die mit dem inneren Abschnitt des Abgaskamins 561 verbunden ist und jeweils Abgas, das von einer Vielzahl von Strahlungsbrennern 40 erzeugt wird, die auf beiden Seiten des fünften Brennergehäuses 700 und des sechsten Brennergehäuses 800 gebildet sind, teilt, indem Abgaskanäle Fa und Fb des fünften Brennergehäuses 700 und Abgaskanäle Fa und Fb des sechsten Brennergehäuses 800 geteilt werden, und die erste und zweite Abgasabdeckung 563 und 564, die mit einem mittleren Abschnitt des fünften Brennergehäuses 700und des sechsten Brennergehäuses 800 verbunden sind, wobei Oberseiten so positioniert sind, das sie mit dem unteren Substrat des Keramikglases 20 in Kontakt stehen, um die Abgaskanäle Fa und Fb des fünften Brennergehäuses 700 und des sechsten Brennergehäuses 800 zu teilen und zu verhindern, dass Konvektionswärme des Abgases, dass in dem Strahlungsbrenner 40 erzeugt wird, auf das Keramikglas 20 übertragen wird.

Ein Abgaskamin 561 ist mit einem unteren Abschnitt des fünften Brennergehäuses 700 und des sechsten Brennergehäuses 800 verbunden und nutzt gemeinsam Abgaskanäle von Verbrennungsgas und Konvektionswärme.

Andererseits ist an dem inneren mittleren Abschnitt des Abgaskamins 561 eine Trennwand 562 zur Unterteilung des Kanals so vorgesehen, dass sie von dem oberen Abschnitt zu dem unteren Abschnitt der innenseitigen Fläche verläuft.

Ferner sind an der Seitenfläche des Abgaskamins 561 eine Vielzahl von Einströmnuten 561a und 561b in einem Abschnitt gebildet, in dem das fünfte Brennergehäuse 700 mit dem sechsten Brennergehäuse 800 verbunden ist.

Der Abgaskamin 561 ist mit der Abgasleitung 12 verbunden, die an einer hinteren Oberfläche des äußeren Gehäuses 11 gebildet ist.

Die Vielzahl der Abgas-Durchgangslöcher 750 und 850, die den Montageöffnungen 740 und 840 entsprechend gebildet ist, ist in einem Seitenabschnitt der jeweiligen Brennergehäuse 700 und 800 parallel gebildet.

Nachfolgend wird der Betrieb des Aufbaus des Brennergehäuses eines derartigen Strahlungsgasherdes und Kochsystems für denselben wie folgt beschrieben.

Wenn zunächst der Strahlungsgasherd betätigt wird, nachdem ein Kochgefäß mit darin befindlichem Kochgut in den Kochbereich des Keramikglases 20 gesetzt wird, wird Außenluft durch den Lufteinlaßkanal 11 durch die Umdrehung des Gebläses 46 angesaugt. Dann wird die Luft durch das Gebläsegehäuse 45 der Mischgasleitung 44 zugeführt und gleichzeitig wird Gas, das zusätzlich eingeleitet wird, der Mischgasleitung 44 zugeführt und mit der Luft gemischt. Das Mischgas wird durch die Brennermatte abgegeben und durch die Zündflamme gezündet und gleichzeitig verbrannt, die in der Zünd- und Entzündungserfassungseinheit 43 erzeugt wird.

Zu diesem Zeitpunkt wird das Mischgas durch die Brennermatte 42 abgegeben und gleichzeitig verbrannt und die Brennermatte 42 strahlt durch die Erwärmung der Brennermatte 42 eine Strahlungswelle ab.

Die von der Brennermatte 42 abgestrahlte Strahlungswelle durchdringt das Keramikglas 20 und erwärmt das Kochgefäß (nicht dargestellt), um so das Kochgut zu kochen.

Das Verbrennungsgas und die Konvektionswärme, die bei der Verbrennung des Mischgases erzeugt werden, strömen durch den Abgaskanal F, der durch das Keramikglas 20 und die Brennergehäuse 300, 600, 700 und 800 gebildet wird, mit einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit und werden durch die Abgasleitung 12, die an der hinteren Fläche des äußeren Gehäuses 10 gebildet ist, nach außerhalb des Strahlungsgasherdes geleitet, und zwar innerhalb der Abgaskamine 361, 461 und 561 fließend und durch Passieren der Einströmnuten 361a, 461a, 461b, 561a und 561b, die an einer Seitenfläche der Abgaskanäle 350, 650, 750 und 850 und der Abgaskamine 361, 461 und 561 gebildet sind, die in dem mittleren Abschnitt der unteren Plattenabschnitte 310, 610, 710 und 810 des Brennergehäuses gebildet sind.

Ebenso werden das Verbrennungsgas und die Konvektionswärme, die von den jeweiligen Brennergehäusen erzeugt werden, durch die Trennwände 362 und 462 und die Trennwand 562 getrennt, so dass sie nicht gemischt werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Strahlungsgasherd das Abgas effizient verarbeiten und den Austritt von Gas verhindern, indem der Abgaskanal gemeinsam genutzt wird und der entsprechende Aufbau des Brennergehäuses vorhanden ist.

Ferner ist die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung mit einem Brennergehäuse verbunden, das aus einem Abgaskamin und zwei oder mehr Öffnungen aufgebaut ist, und demgemäß kann die Anzahl der Bestandteile verringert werden und der Montagevorgang vereinfacht werden.

Des weiteren kann die vorliegende Erfindung die Eigenschaften der Nahrungsmittel und die Anforderungen der Kochindustrie hinsichtlich des gleichzeitigen Kochens von verschiedenen Speisen erfüllen.

Da die vorliegende Erfindung in verschiedenen Formen verkörpert werden kann, ohne von ihren wesentlichen Merkmalen abzuweichen, versteht es sich auch, dass die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen durch keines der Details der vorstehenden Beschreibung eingeschränkt sind, sofern nicht anderweitig angegeben, sondern vielmehr innerhalb des durch die beigefügten Patentansprüche definierten Schutzbereichs ausgelegt werden sollen.


Anspruch[de]
Strahlungsgasherd, enthaltend:

ein äußeres Gehäuse (10), dessen obere Seite offen ist und das so ausgebildet ist, dass es einen vorbestimmten Innenraum hat;

ein Keramikglas (20), das das obere Ende des äußeren Gehäuses (10) abdeckt und mit diesem kombiniert ist und auf dem Kochgut positioniert wird;

ein erstes Brennergehäuse (300), das mit der unteren Oberfläche des Keramikglases (20) in Kontakt ist und zusammen mit der unteren Oberfläche des Keramikglases (20) einen Abgaskanal (F, Fa, Fb) bildet;

eine Vielzahl von Strahlungsbrennern (40), die mit einer Seitenfläche des ersten Brennergehäuses (300) kombiniert sind, zur Erzeugung einer Strahlungswelle und zur Verbrennung von Mischgas, wobei jeder Strahlungsbrenner (40) mit jeweils einem Abgaskanal (Fa, Fb) in einem Seitenabschnitt des ersten Brennergehäuses (300) verbunden ist; und

eine gemeinsame Abzugseinheit (360), die zwischen der Vielzahl von Strahlungsbrennern (40) angeordnet ist und die von den Abgaskanälen (F, Fa, Fb) zu der hinteren Oberfläche des äußeren Gehäuses (10) verläuft, wo die gemeinsame Abzugseinheit (360) mit einer Abgasleitung (12) verbunden ist, die an der Rückseite des äußeren Gehäuses (10) angeordnet ist, um das jeweils von der Vielzahl von Strahlungsbrennern (40) erzeugte Abgas abzuleiten.
Herd nach Anspruch 1, bei welchem das Brennergehäuse (300) umfasst:

einen unteren Plattenabschnitt (310) in rechteckiger Form, der so ausgebildet ist, dass er eine vorbestimmte Breite und Länge hat;

einen Seitenplattenabschnitt (320), der einem Umriss des unteren Plattenabschnitts (310) entsprechend entlang dem Umfang an der Seitenfläche des unteren Plattenabschnitts (310) in vertikaler Richtung umgebogen und fortgeführt gebildet ist;

einen Verbindungsflächenabschnitt (330), der von dem Ende des Seitenplattenabschnitts (320) fortgeführt und parallel in Richtung des äußeren Umfangs umgebogen gebildet ist und eine vorbestimmte Fläche hat;

eine Vielzahl von Montagelöchern (340), die an beiden Seiten des rechteckigen unteren Plattenabschnitts (310) durchgebohrt und so gebildet sind, dass der Strahlungsbrenner (40) montiert werden kann; und

eine Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (350), die den Montagelöchern (340) entsprechend in dem Mittelabschnitt des unteren Plattenabschnitts (310) gebildet sind.
Herd nach Anspruch 2, bei welchem die Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (350) korrespondierend gebildet ist, so dass sie im Mittelabschnitt des Brennergehäuses (300) einander gegenüberliegen. Herd nach Anspruch 2, bei welchem die Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (350) parallel in einer Reihe in dem Seitenabschnitt des Brennergehäuses (300) gebildet ist. Herd nach Anspruch 1, bei welchem die gemeinsame Abzugseinheit (360) umfasst:

einen Abgaskamin (361), der so verbunden ist, dass er an einer Seitenfläche des Brennergehäuses (300) in Kontakt gebracht wird und eine Seitenfläche hat, in der eine geschnittene Einströmöffnung (361a) gebildet ist, so dass Abgas, das von einer Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (350) ausgestoßen wird, die an einer Seitenfläche des Brennergehäuses (300) gebildet sind, aufgenommen werden kann;

eine Trennwand (362), die mit dem unteren Plattenabschnitt (310) des Brennergehäuses (300) in der Richtung einer Normallinie verbunden ist und jeweils Abgas, das von einer Vielzahl von Strahlungsbrennern (40) erzeugt wird, die auf beiden Seiten des Brennergehäuses (300a) gebildet sind, unterteilt, indem ein Abgaskanal (Fa) des Brennergehäuses (300a) an einer Seite und ein Abgaskanal (Fb) des Brennergehäuses (300b) an der anderen Seite abgeteilt werden; und

eine Abgasabdeckung (363), deren Oberseite so positioniert ist, dass sie mit dem unteren Substrat des Keramikglases (20) in Kontakt gebracht wird und dessen Unterseite mit der Trennwand verbunden ist, um zu verhindern, dass Konvektionswärme des Abgases, das in dem Strahlungsbrenner (40) erzeugt wird, auf das Keramikglas (20) übertragen wird.
Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem die Strahlungsbrenner (40) des ersten Brennergehäuses (300) große Öffnungen haben, die einstückig mit dem ersten Brennergehäuse (300) gebildet sind, und bei welchem ein zweites Brennergehäuse (400) mit jeweiligen mittleren Öffnungen an einer Seite unabhängig von dem ersten Brennergehäuse (300) und ein drittes Brennergehäuse (500) mit einer kleinen Öffnung vorgesehen sind. Herd nach Anspruch 6, bei welchem das erste Brennergehäuse (300), das einstückig mit der Vielzahl von großen Öffnungen verbunden ist, an der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in der eine Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist, und das zweite Brennergehäuse (400), in dem die mittlere Öffnung gebildet ist, und das dritte Brennergehäuse (500), in dem die kleine Öffnung gebildet ist, an der rückwärtigen Fläche des Produkts positioniert sind, an der die Abgasleitung (12) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 6, bei welchem das erste Brennergehäuse (300), das einstückig mit der Vielzahl von großen Öffnungen verbunden ist, an der rückwärtigen Fläche des Produkts positioniert ist, in der eine Abgasleitung (12) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist, und das zweite Brennergehäuse (400), in dem die mittlere Öffnung gebildet ist, und das dritte Brennergehäuse (500), in dem die kleine Öffnung gebildet ist, an der Vorderfläche des Produkts positioniert sind, an welcher die Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 6, bei welchem die Abgasleitungen des zweiten Brennergehäuses (400) und des dritten Brennergehäuses (500) direkt mit einer Abgasleitung (12) verbunden sind, die an der rückwärtigen Fläche des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 6, bei welchem der Abgaskamin (361), der mit dem unteren Abschnitt des ersten Brennergehäuses (300) verbunden ist, an dem unteren Abschnitt zwischen dem zweiten und dem dritten Brennergehäuse (400, 500) verlängert gebildet ist und mit der Abgasleitung (12) verbunden ist, die an dem rückwärtigen Abschnitt des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 6, bei welchem die Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (350), die den jeweiligen Montagelöchern (340) entsprechend gebildet sind, korrespondierend so gebildet ist, dass sie einander in dem Mittelabschnitt des ersten Brennergehäuses (300) in der Mitte des unteren Plattenabschnitts (310) des ersten Brennergehäuses (300) gegenüberliegen. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem die Brenner (40) des ersten Brennergehäuses (300) große Öffnungen haben, die einstückig mit dem ersten Brennergehäuse (300) gebildet sind, bei welchem ein zweites Brennergehäuse (600) vorgesehen ist, das mit einer Vielzahl von mittleren Öffnungen und kleinen Öffnungen einstückig gebildet ist, die von dem ersten Brennergehäuse (300) unabhängig sind, und bei welchem die gemeinsame Abzugseinheit (460) zwischen der Vielzahl von Brennergehäusen (300, 600) positioniert ist. Herd nach Anspruch 12, bei welchem das erste Brennergehäuse (300), das mit der Vielzahl von großen Öffnungen einstückig verbunden ist, an der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in der eine Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist, und das zweite Brennergehäuse (600), in welchem die mittlere Öffnung und kleine Öffnungen einstückig gebildet sind, an der rückwärtigen Fläche des Produkts positioniert ist, in der eine Abgasleitung (12) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 12, bei welchem das erste Brennergehäuse (300), das mit der Vielzahl von großen Öffnungen einstückig verbunden ist, an der rückwärtigen Fläche des Produkts positioniert ist, in der eine Abgasleitung (12) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist, und das zweite Brennergehäuse (600), in welchem die mittlere Öffnung und kleine Öffnungen einstückig gebildet sind, an der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in der eine Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 12, bei welchem das erste Brennergehäuse (300) und das zweite Brennergehäuse (600) einen Abgaskamin (461) für den Ausstoß von Abgas, das innerhalb des Gehäuses erzeugt wird, gemeinsam nutzen. Herd nach Anspruch 15, bei welchem eine Vielzahl von Einströmnuten (461a, 461b) an einer Seitenfläche des Abgaskamins (461) gebildet ist. Herd nach Anspruch 15, bei welchem der gemeinsame Abgaskamin (461) mit der Abgasleitung (12) verbunden ist, die an der rückwärtigen Fläche des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 12, bei welchem die Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (350, 650), die den jeweiligen Montagelöchern (340, 640) entsprechend gebildet sind, korrespondierend so gebildet sind, dass sie einander in dem Mittelabschnitt jedes Brennergehäuses (300, 600) in der Mitte des unteren Plattenabschnitts (310, 610) jedes Brennergehäuses (300, 600) gegenüberliegen. Herd nach Anspruch 1 bis 5, bei welchem die Strahlungsbrenner (40) des ersten Brennergehäuses (700) eine oder mehrere große Öffnungen und eine oder mehrere mittlere Öffnungen haben, welches erste Brennergehäuse (700) einstückig mit den Öffnungen verbunden ist, bei welchem ein zweites Brennergehäuse (800) vorgesehen ist, das einstückig mit einer oder mehreren großen Öffnungen und einer oder mehreren kleinen Öffnungen gebildet ist, die an dem Seitenabschnitt unabhängig von dem ersten Brennergehäuse (700) positioniert sind, und bei welchem die gemeinsame Abzugseinheit (560) zwischen dem ersten und dem zweiten Brennergehäuse (700, 800) positioniert ist. Herd nach Anspruch 19, bei welchem das erste Brennergehäuse (700), das mit einer oder mehreren großen Öffnungen und einer oder mehreren mittleren Öffnungen einstückig verbunden ist, an der rechten Seite zu der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in welcher die Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist, und das zweite Brennergehäuse (800), in welchem eine oder mehrere große Öffnungen und eine oder mehrere kleine Öffnungen einstückig gebildet sind, an der linken Seite zu der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in der die Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 19, bei welchem das erste Brennergehäuse (700), das mit einer oder mehreren großen Öffnungen und einer oder mehreren mittleren Öffnungen einstückig verbunden ist, an der linken Seite zu der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in welcher die Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist, und das zweite Brennergehäuse (800), in welchem eine oder mehrere große Öffnungen und eine oder mehrere kleine Öffnungen einstückig gebildet sind, an der rechten Seite zu der Vorderfläche des Produkts positioniert ist, in der die Einlaßleitung (11) des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 19, bei welchem das erste Brennergehäuse (700) und das zweite Brennergehäuse (800) einen Abgaskamin (561) für den Ausstoß von Abgas gemeinsam nutzen, das innerhalb des Gehäuses erzeugt wird. Herd nach Anspruch 19, bei welchem eine Vielzahl von Einströmnuten (561a, 561b) an einer Seitenfläche des Abgaskamins (561) gebildet ist. Herd nach Anspruch 19, bei welchem der Abgaskamin (561) zur gemeinsamen Nutzung mit der Abgasleitung (12) verbunden ist, die an der rückwärtigen Fläche des äußeren Gehäuses (10) gebildet ist. Herd nach Anspruch 19, bei welchem die Vielzahl von Abgas-Durchgangslöchern (750, 850), die den jeweiligen Montagelöchern (740, 840) entsprechend an dem Seitenabschnitt des unteren Plattenabschnitts (710, 810) der jeweiligen Brennergehäuse (700, 800) gebildet sind, in dem Seitenabschnitt der jeweiligen Brennergehäuse (700, 800) in einer Reihe gebildet sind. Herd nach Anspruch 19, bei welchem der Kanal, der an dem inneren Mittelabschnitt des Abgaskamins (561) gebildet ist, unterteilt ist, indem eine Trennwand (562), die so verbunden ist, dass sie sich von dem oberen Abschnitt zu dem unteren Abschnitt der inneren Oberfläche des Abgaskamins (561) erstreckt, angeordnet ist. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem eine Vielzahl von Brennergehäusen (300, ..., 800) vorgesehen sind, die so verbunden sind, dass sie mit einer unteren Oberfläche des Keramikglases (20) in Kontakt stehen, so dass sie einen Abgaskanal (F, Fa, Fb) mit der unteren Oberfläche des Keramikglases (20) bilden, wobei die Vielzahl der Brennergehäuse (300, ..., 800) mit der Vielzahl von Öffnungen mit verschiedenen Größen einstückig verbunden ist und wobei die gemeinsam genutzte Abzugseinheit (360) zwischen der Vielzahl der Brennergehäuse (300, ..., 800) positioniert ist.






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