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Dokumentenidentifikation DE102006020665A1 22.11.2007
Titel Vorrichtung zum Lesen von Speicherkarten
Anmelder AUDI AG, 85057 Ingolstadt, DE
Erfinder Hopfner, Bernhard, 85088 Vohburg, DE;
Klahold, Frank, 85748 Garching, DE;
Fees, Heiner, 74321 Bietigheim-Bissingen, DE;
Heinze, Sven, 74379 Ingersheim, DE
DE-Anmeldedatum 04.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006020665
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse G06F 3/06(2006.01)A, F, I, 20060504, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06K 19/00(2006.01)A, L, I, 20060504, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Vorrichtung zum Lesen von Speicherkarten, insbesondere für ein Audio- oder Informationsgerät in einem Kraftfahrzeug, weist ein Gehäuse mit wenigstens einem Schlitz, in welchem die Speicherkarte einführbar ist, und eine Leseeinrichtung für in den wenigstens einen Schlitz eingeführte Speicherkarten auf. Der Schlitz befindet sich in einer in dem Gehäuse zwischen einer Blockierstellung, in der die Leseeinrichtung von der Öffnung aus nicht zugänglich ist, und einer Freigabestellung, in der die Leseeinrichtung von der Öffnung aus zugänglich ist, drehbar gelagerten Walze. Zwischen der Walze und dem Gehäuse ist ein Sperrmechanismus vorgesehen, der eine Drehbewegung der Walze von der Blockierstellung in die Freigabestellung freigibt, wenn eine Speicherkarte mit einer vorbestimmten Mindestbreite in den Schlitz eingeschoben wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lesen von Speicherkarten, insbesondere für ein Audio- oder Informationsgerät in einem Kraftfahrzeug, nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.

Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise in der US 6,824,063 B1 oder der US 2004/0256459 A1 beschrieben. Meist weisen die Audio- oder Informationsgeräte, wie Autoradios, Navigationssysteme oder Telefone, mehrere solche Kartenlesevorrichtungen auf, die mit entsprechenden Schlitzen ausgestattet sind, in welche die passende Karte eingeführt werden kann.

Ein großes Problem bei diesen Vorrichtungen, das auch tatsächlich in der Praxis auftritt, ist jedoch, dass es möglich ist, in einen großen, beispielsweise für eine verhältnismäßig große SD- oder MMC-Speicherkarte vorgesehenen Schlitz, eine sehr viel kleinere SIM-Karte einzustecken. Meist sind die Schlitze so tief, dass es nicht möglich ist, die versehentlich eingeschobene kleine Speicherkarte aus dem Schlitz zu entnehmen, was häufig zu Reparaturen führen kann, die zum Großteil auch noch über die Gewährleistung bzw. Garantie abgewickelt werden müssen, so dass auf den Hersteller des Audio- oder Informationsgerätes bzw. auf den Hersteller des Kraftfahrzeugs entsprechende Kosten zukommen. Für den Nutzer dieser Geräte ist problematisch, dass er bis zum Ende der Reparatur seine SIM-Karte, die er zum Telefonieren dringend benötigt, nicht zur Verfügung hat.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Lesen von Speicherkarten zu schaffen, bei welcher sichergestellt ist, dass nur die jeweils dafür vorgesehenen Speicherkarten in den entsprechenden Schlitz eingeführt werden können.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.

Durch den erfindungsgemäßen Sperrmechanismus ist sichergestellt, dass die Drehbewegung der Walze von der Blockierstellung in die Freigabestellung und damit die Zugänglichkeit zu der Leseeinrichtung erst dann ermöglicht wird, wenn eine Speicherkarte mit einer vorbestimmten Mindestbreite in den Schlitz eingeschoben wird. Dies bedeutet, dass bei entsprechend großen in den Schlitz eingeführten Speicherkarten die Drehbarkeit der Walze gegeben ist, wohingegen diese bei zu kleinen in den Schlitz eingeführten Speicherkarten in der Blockierstellung verbleibt, sodass das Einführen derselben nicht möglich ist. Erfindungsgemäß werden durch diese Codierung der Lesevorrichtung Fehlbedienungen und die damit verbundenen Folgekosten vermieden.

Eine besonders einfache konstruktive Ausführungsform des Sperrmechanismus kann darin bestehen, dass dieser seitliche Verriegelungselemente aufweist, welche durch das Einschieben einer Speicherkarte mit einer vorbestimmten Mindestbreite in den Schlitz die Verriegelung der Walze gegenüber dem Gehäuse freigeben.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die seitlichen Verriegelungselemente jeweilige Bolzen aufweisen, welche mittels zugeordneter Federelemente in Richtung des Schlitzes vorgespannt sind. Derartige Bolzen können durch die in den Schlitz eingeschobene Speicherkarte gegen die Kraft der Federelemente in das Gehäuse verschoben werden, wodurch sie das Drehen der Walze gegenüber dem Gehäuse ermöglichen.

In einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Verriegelungselemente als um einen Drehpunkt drehbare Wippe ausgebildet sind, wobei das eine Ende der Wippe von der Speicherkarte betätigbar ist und das andere Ende der Wippe in eine Ausnehmung des Gehäuses eingreift. Auch hierbei handelt es sich um eine Ausführungsform der Verriegelungselemente des Sperrmechanismus, die eine sichere Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung gewährleisten.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.

Es zeigt:

1 eine Vorderansicht eines Audiogeräts mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;

2 das Audiogerät aus 1 mit einer geschlossenen Abdeckklappe;

3 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung;

4 eine erste Ausführungsform des Sperrmechanismus der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer für dieselbe geeigneten Speicherkarte;

5 den Sperrmechanismus aus 4 mit einer falsch eingeführten Speicherkarte;

6 den Sperrmechanismus aus 4 mit einer ungeeigneten Speicherkarte;

7 eine zweite Ausführungsform des Sperrmechanismus der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Stellung gemäß 4;

8 die Vorrichtung aus 3 in einer ersten Stellung;

9 die Vorrichtung aus 3 in einer zweiten Stellung;

10 die Vorrichtung aus 3 in einer dritten Stellung;

11 die Vorrichtung aus 3 in einer vierten Stellung;

12 die Vorrichtung aus 3 in einer fünften Stellung; und

13 die Vorrichtung aus 3 in einer sechsten Stellung.

1 zeigt ein Informationsgerät 1 für ein nicht dargestelltes Kraftfahrzeug. Bei dem Informationsgerät 1 handelt es sich im vorliegenden Fall um ein Navigationsgerät, welches ein Gehäuse 2 und einen in das Gehäuse 2 integrierten Einführschlitz 3 für DVDs oder CDs aufweist. Statt bei einem Informationsgerät könnte die nachfolgend erläuterte Erfindung auch bei einem Audiogerät, wie beispielsweise einem Autoradio oder einem Telefon, eingesetzt werden. Das Bedienfeld des Informationsgeräts 1 kann sich an einer anderen, nicht dargestellten Position innerhalb des Innenraums des Kraftfahrzeugs befinden.

Unterhalb des Einführschlitzes 3 befinden sich im vorliegenden Fall drei Vorrichtungen 4, 5 und 6, welche zum Lesen von in 1 nicht näher dargestellten Speicherkarten dienen. Die Vorrichtungen 4, 5 und 6 zum Lesen der Speicherkarten werden der Einfachheit halber im Folgenden als Lesevorrichtungen 4, 5 und 6 bezeichnet. Die Funktionsweise und die Einsatzgebiete der Lesevorrichtungen 4, 5 und 6 werden aus der nachfolgenden Beschreibung deutlicher. In 2 ist zu erkennen, dass sämtliche Lesevorrichtungen 4, 5 und 6 mittels einer hauptsächlich dem Staubschutz dienenden, drehbaren Klappe 7 nach außen abgeschlossen werden können.

In 3 ist eine der Lesevorrichtungen, nämlich die Lesevorrichtung 4, im Schnitt dargestellt. Diese weist eine Walze 8 auf, die an einer Achse 9 drehbar innerhalb des Gehäuses 2 gelagert ist. Die Walze 8 ist mit einem im dargestellten Ausführungsbeispiel nicht durch die Achse 9 verlaufenden Schlitz 10 versehen, in welchen im vorliegenden Fall eine Speicherkarte 11 eingeführt ist. Die dargestellte Lesevorrichtung 4 ist für das Lesen von SD- oder MMC-Speicherkarten 11 vorgesehen und die Breite des Schlitzes 10 ist daher an diese Art von Speicherkarten 11 angepasst. Der Durchmesser der Walze 8 bzw. die Position und somit die Länge des Schlitzes 10 sind außerdem so ausgewählt, dass eine fälschlicherweise in den Schlitz 10 eingeschobene SIM-Karte, also eine für Mobiltelefone verwendete Karte, die erheblich schmaler als eine SD- oder MMC-Speicherkarte 11 ist, noch aus dem Schlitz 10 ragt und somit problemlos entnommen werden kann.

Die Lesevorrichtung 4 weist des weiteren einen Sperrmechanismus 12 auf, von dem in 3 lediglich ein als Bolzen 13 ausgebildetes bzw. einen Bolzen 13 aufweisendes Verriegelungselement 14 dargestellt ist. Der Sperrmechanismus 12 bewirkt, dass die um die Achse 9 drehbare Walze 8 nur dann von einer Blockierstellung in eine Freigabestellung gelangen kann, wenn in den Schlitz 10 eine Speicherkarte 11 mit einer vorbestimmten Mindestbreite, im vorliegenden Fall also die SD- oder MMC-Speicherkarte 11, eingeschoben wird, die in der Lage ist, den Sperrmechanismus 12 zu betätigen. Auf der Speicherkarke 11 können sich beispielsweise MP3-Dateien, Straßenkarten oder andere nützliche Informationen befinden.

In den 4, 5 und 6 ist in einer sehr schematischen Ansicht eine erste Ausführungsform des Sperrmechanismus 12 dargestellt. Der Sperrmechanismus 12 weist zwei einander gegenüberliegende, seitliche Verriegelungselemente 14 auf, welche durch das Einschieben der Speicherkarte 11 in den Schlitz 10 die Verriegelung der Walze 8 gegenüber dem Gehäuse 2 freigeben. Im vorliegenden Fall weisen die seitlichen Verriegelungselemente 14 die Bolzen 13 auf, die mittels zugeordneter Federelemente 15 in Richtung des Schlitzes 10 vorgespannt sind. Die Federelemente 15 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff und können als Blatt- oder Spiralfedern ausgeführt sein. Es ist auch eine solche Ausführung der Federelemente 15 denkbar, dass diese die Funktion der Bolzen 13 übernehmen, wodurch auf die Bolzen 13 verzichtet werden könnte. Die beiden einander gegenüberliegenden Bolzen 13 sind bezüglich ihrer Lage und ihrer Form an die äußere Form der Speicherkarte 11 angepasst, wobei der im vorliegenden Fall linke Bolzen 13 mit einer Fase versehen ist, um durch die rechtwinklige Ecke der Speicherkarte 11 betätigt werden zu können. Dagegen ist der gegenüberliegende, rechte Bolzen 13 im wesentlichen scharfkantig ausgeführt, um mit der angefasten Ecke der Speicherkarte 11 zusammen zu arbeiten. In der Darstellung gemäß 4 betätigt also die Speicherkarte 11 beide Bolzen 13, verschiebt sie gegen die Kraft der Federelemente 15 und löst so die Verriegelung zwischen der Walze 8 und dem Gehäuse 2.

Bei der in 5 dargestellten Stellung wurde die Speicherkarte 11 falsch in den Schlitz 10 eingeführt, so dass die rechtwinklige Ecke derselben an dem rechten Bolzen 13 anschlägt und die Verriegelung der Walze 8 gegenüber dem Gehäuse 2 mittels des Sperrmechanismus 12 nicht aufgehoben werden kann. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Speicherkarte 11 verkehrt herum in den Schlitz 10 eingeführt und die Walze 8 gedreht werden kann.

Bei der in 6 dargestellten Speicherkarte handelt es sich um eine SIM-Karte 16, die nicht zu dem Schlitz 10 passt, da sie erheblich zu klein ist. Um zu verhindern, dass dieselbe aus Unachtsamkeit oder Unwissen vollständig in den Schlitz 10 eingeführt werden kann, ist der Sperrmechanismus 12 so ausgelegt, dass die beiden Verriegelungselemente 14 nicht gleichzeitig durch die zu schmale SIM-Karte 16 betätigt werden können, so dass eine Freigabe der Drehung der Walze 8 gegenüber dem Gehäuse 2 verhindert wird. Dies wird durch einen entsprechenden Abstand der Verriegelungselemente 14 voneinander erreicht. Wie oben beschrieben, ist jedoch ein Entnehmen der SIM-Karte 16 aus dem Schlitz 10 aufgrund dessen geringer Tiefe jederzeit problemlos möglich. Dies gilt auch für nicht dargestellte Speicherkarten, die zwar die korrekte Breite aufweisen, um im Prinzip die beiden Verriegelungselemente 14 betätigen zu können, die jedoch erheblich kürzer als die im vorliegenden Fall passende SD-Speicherkarte 11 sind und damit die Verriegelungselemente 14 nicht erreichen. Die Walze 8 kann also nur bei richtiger Länge, Breite und Einführrichtung der Speicherkarte 11 von der Blockierstellung in die Freigabestellung gebracht werden.

7 zeigt eine alternative Ausführungsform des Sperrmechanismus 12. Hierbei sind die Verriegelungselemente 14 als um einen Drehpunkt 17 drehbare Wippe 18 ausgebildet. Ein Ende 18a der Wippe 18 ist dabei von der Speicherkarte 11 betätigbar, wohingegen das andere Ende 18b der Wippe 18 in eine Ausnehmung 19 des Gehäuses 2 eingreift. Wenn die Speicherkarte 11 in den Schlitz 10 eingeführt wird, betätigt sie das eine Ende 18a der Wippe 18, wodurch diese um den Drehpunkt 17 verschwenkt wird. Dies führt dazu, dass das andere Ende 18b der Wippe 18 außer Eingriff mit der Ausnehmung 19 gerät, so dass die Drehbewegung der Walze 8 gegenüber dem Gehäuse 2 freigegeben ist und die Walze 8 von der Blockierstellung in die Freigabestellung gebracht werden kann. Die Wippe 18 lenkt also die durch die Speicherkarte 11 eingeleitete Bewegung so um, dass bei der passenden Speicherkarte 11 die Walze 8 freigegeben wird.

Die 8 bis 12 zeigen den Ablauf beim Einführen der im vorliegenden Fall als SD-Speicherkarte 11 ausgeführten Speicherkarte 11 in den Schlitz 10. Bei der Darstellung gemäß 8 ist die Klappe 7 vor der Lesevorrichtung 4 geschlossen und dieselbe ist somit vor äußeren Einflüssen geschützt. Demgegenüber wurde bei der Darstellung gemäß 9 die Klappe 7 durch Verdrehen derselben geöffnet und die Speicherkarte 11 wurde in den Schlitz 10 eingesteckt. Da es sich bei der Speicherkarte 11 um die für den Schlitz 10 vorgesehene SD-Speicherkarte 11 handelt, ermöglicht der Sperrmechanismus 12 auf die oben beschriebene Art und Weise das Verdrehen der Walze 8 gegenüber dem Gehäuse 2, was in 10 erkennbar ist.

Um die Speicherkarte 11 im Bereich einer Leseeinrichtung 20, welche sich innerhalb des Informationsgeräts 1 befindet und der Lesevorrichtung 4 zugeordnet ist, anzuordnen, wird dieselbe in Richtung des Pfeils "X" tiefer in den Schlitz 10 geschoben, wie in 11 dargestellt. Die Achse 9 der Walze 8 ist hierzu in. einer nicht dargestellten Linearführung in dem Gehäuse 2 verschieblich. Ein Fixieren der Speicherkarte 11 in dieser Position erfolgt durch Drücken der Walze 8 in X-Richtung. Die gedrückte Position der Walze 8 ist in 12 dargestellt.

Das Entnehmen der Speicherkarte 11 aus dem Schlitz 10 der Walze 8 erfolgt in umgekehrter Weise, d. h. es wird zunächst die Walze 8 gedrückt, wodurch dieselbe entrastet und entgegen des Pfeils "X" nach außen bewegt wird. In an sich bekannter Weise führt dies zu einem Auswerfen der Speicherkarte 11.

In 13 ist die Walze 8 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Hierbei ist erkennbar, dass der Schlitz 10 an wenigstens einer seiner Seitenflächen eine Rampe 21 aufweist, welche die Höhe des Schlitzes 10 verringert. Vorzugsweise befinden sich jedoch an beiden Seitenflächen der Walze 8 jeweilige Rampen 21. Durch die Rampen 21 werden als MMC-Speicherkarten ausgebildete Speicherkarten 11, die eine geringere Höhe als SD-Speicherkarten 11 aufweisen, innerhalb des Schlitzes 10 positioniert. Die Rampen 21 sollten mit den bei SD-Speicherkarten 11 vorhandenen seitlichen Nuten abgestimmt werden, um ein Einführen der SD-Speicherkarten 11 zu ermöglichen.

Vorzugsweise sind auch die beiden Lesevorrichtungen 5 und 6 identisch zu der oben beschriebenen Lesevorrichtung 4 ausgeführt, wobei die mittlere Lesevorrichtung 5 für SIM-Karten ausgebildet ist, so dass der Schlitz 10 eine geringere Breite aufweist.

Gegebenenfalls könnte bei der Lesevorrichtung 5 jedoch auch auf den Sperrmechanismus 12 verzichtet werden, da es nicht möglich ist, eine zu große Speicherkarte 11, wie beispielsweise eine SD- oder MMC-Speicherkarte, in den Schlitz 10 der Lesevorrichtung 5 einzuführen. Selbstverständlich kann das Audio- oder Informationsgerät 1 auch jede andere Anzahl an Vorrichtungen zum Lesen der Speicherkarten 11 bzw. 16 aufweisen.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Lesen von Speicherkarten, insbesondere für ein Audio- oder Informationsgerät in einem Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse mit wenigstens einem Schlitz, in welchem die Speicherkarte einführbar ist, und mit wenigstens einer Leseeinrichtung für in den wenigstens einen Schlitz eingeführte Speicherkarten, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schlitz (10) in einer in dem Gehäuse (2) zwischen einer Blockierstellung, in der die Leseeinrichtung (20) von der Öffnung aus nicht zugänglich ist, und einer Freigabestellung, in der die Leseeinrichtung (20) von der Öffnung aus zugänglich ist, drehbar gelagerten Walze (8) befindet, und wobei zwischen der Walze (8) und dem Gehäuse (2) ein Sperrmechanismus (12) vorgesehen ist, der eine Drehbewegung der Walze (8) von der Blockierstellung in die Freigabestellung freigibt, wenn eine Speicherkarte (11) mit einer vorbestimmten Mindestbreite in den Schlitz (10) eingeschoben wird. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus (12) seitliche Verriegelungselemente (14) aufweist, welche durch das Einschieben einer Speicherkarte (11) mit einer vorbestimmten Mindestbreite in den Schlitz (10) die Verriegelung der Walze (8) gegenüber dem Gehäuse (2) freigeben. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Verriegelungselemente (14) jeweilige Bolzen (13) aufweisen, welche mittels zugeordneter Federelemente (15) in Richtung des Schlitzes (10) vorgespannt sind. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente (14) als um einen Drehpunkt (17) drehbare Wippe (18) ausgebildet sind, wobei das eine Ende (18a) der Wippe (18) von der Speicherkarte (11) betätigbar ist und das andere Ende (18b) der Wippe (18) in eine Ausnehmung (19) des Gehäuses (2) eingreift. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (8) um eine Achse (9) drehbar ist, welche in einer Linearführung in dem Gehäuse (2) verschieblich ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (10) an wenigstens einer seiner Seitenflächen eine Rampe (21) aufweist, welche die Höhe des Schlitzes (10) verringert. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Schlitz (10) mittels einer schwenkbaren Klappe (7) verschließbar ist.






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