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Dokumentenidentifikation DE102006021731A1 22.11.2007
Titel Gitterträger aus Holz für den Baubereich
Anmelder Peri GmbH, 89264 Weißenhorn, DE
Vertreter Kohler Schmid Möbus Patentanwälte, 70565 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 10.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006021731
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse E04C 3/16(2006.01)A, F, I, 20060510, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04G 11/50(2006.01)A, L, I, 20060510, B, H, DE   
Zusammenfassung Vorgeschlagen wird ein Gitterträger 1 aus Holz für den Baubereich mit einem oberen Gurt 4 und einem unteren Gurt 5, die durch Streben 2, die jeweils an deren Enden Zapfen 7 aufweisen, miteinander verbunden sind, wobei die Zapfen 7 jeweils eines Endes der Streben 2 in Nuten 9 des oberen Gurts 4, die in Längsrichtung des oberen Gurts 4 verlaufen, verleimt sind und die Zapfen 7 jeweils des anderen Endes der Streben 2 in Nuten 9 des unteren Gurts 5, die in Längsrichtung des unteren Gurts 5 verlaufen, verleimt sind. Die in den Längsrichtungen verlaufenden Seitenoberflächen 12 jeweils einer der Nuten 9 schließen einen spitzen Winkel ein und die mit diesen Seitenoberflächen 12 verleimten Oberflächen 10 des in die jeweilige Nut 9 verleimten Zapfens 7 schließen einen entsprechenden spitzen Winkel ein.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Gitterträger aus Holz für den Baubereich mit einem oberen Gurt und einem unteren Gurt, die durch Streben, die jeweils an deren Enden Zapfen aufweisen, miteinander verbunden sind, wobei die Zapfen jeweils eines Endes der Streben in Nuten des oberen Gurts, die in Längsrichtung des oberen Gurts verlaufen, verleimt sind und die Zapfen jeweils des anderen Endes der Streben in Nuten des unteren Gurts, die in Längsrichtung des unteren Gurts verlaufen, verleimt sind. Derartige Gitterträger werden z.B. als Träger bei einer Schalung von zu betonierenden Betonstrukturen, insbesondere von Betondecken und -wänden, eingesetzt.

Gattungsgemäße Gitterträger sind z.B. aus den Druckschriften DE 18 07 956 B1 oder DE 18 17 718 A1 bekannt. Bei diesen Gitterträgern sind in den Gurten Nuten vorhanden, die in Längsrichtung der Gurte verlaufen, wobei die Seitenflächen der Nuten parallel zueinander ausgerichtet sind. Diese Nuten werden üblicherweise gefräst. Die Zapfen sind aus den Enden der Streben herausgearbeitet. Da die Streben bei gattungsgemäßen Gitterträgern üblicherweise schräg, mit einem Winkel von ca. 45% auf die Gurte stehen, haben die Zapfen eine Dreieckgrundform in ihrer Ebene parallel zur Längsrichtung der Streben. Die Zapfen sind dabei durch Einbringen von zu dieser Längsrichtung parallelen Schnitten in die Enden der Streben ausgebildet. Sie weisen also auch parallel zueinander stehende Seitenflächen auf.

Beim Verleimen der Zapfen in den Nuten wird Holzleim auf die Seitenflächen der Zapfen und/oder der Nuten aufgebracht. Da die Zapfen und die Nuten, gemäß einer Nut- und Federverbindung auf Passung gearbeitet sind, wird der Leim beim Einschieben der Zapfen in die Nuten von den Seitenflächen in den Nutgrund verschoben. Bei schlechter Toleranzlage verbleibt daher häufig zu wenig Leim an den Seitenoberflächen, um eine dauerhaft feste Verleimung sicher zu stellen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gitterträger und ein Verfahren zur Herstellung des Gitterträgers bereitzustellen, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, insbesondere wobei eine dauerhaft feste Verbindung zwischen den Gurten und den Streben in einem größeren Toleranzbereich erreicht wird.

Diese Aufgabe wird durch den Gitterträger und dessen Herstellungsverfahren nach den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Die abhängigen Ansprüche stellen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar.

Der erfindungsgemäße Gitterträger aus Holz für den Baubereich weist einen oberen Gurt und einen unteren Gurt, die durch Streben miteinander verbunden sind, auf. Die Streben weisen jeweils an deren Enden Zapfen auf, wobei die Zapfen jeweils eines Endes der Streben in Nuten des oberen Gurts, die in Längsrichtung des oberen Gurts verlaufen, verleimt sind und die Zapfen jeweils des anderen Endes der Streben in Nuten des unteren Gurts, die in Längsrichtung des unteren Gurts verlaufen, verleimt sind.

Erfindungsgemäß schließen die in den Längsrichtungen verlaufenden Seitenoberflächen jeweils einer der Nuten einen spitzen Winkel ein und die mit diesen Seitenoberflächen verleimten Oberflächen des in die jeweilige Nut verleimten Zapfens schließen einen entsprechenden spitzen Winkel ein. Die Zapfen verjüngen sich durch das Einschließen des spitzen Winkels von den Seitenoberflächen in Richtung ihrer Enden und die Breite der Nuten senkrecht zur Längsrichtung der Gurte verringert sich in Richtung ihres jeweiligen Nutgrundes entsprechend.

Dadurch wird auf die Seitenoberflächen aufgebrachter Leim nicht, oder nur unwesentlich, beim Einschieben der Zapfen in die Nuten in Richtung der Nutgründe verschoben. Der Leim verbleibt an den Oberflächen, wodurch ausreichend Leim zu einer festen und dauerhaften Verleimung der Seitenoberflächen an Ort und Stelle verbleibt.

Wenn die Enden der Streben jeweils zwei Zapfen aufweisen, wird eine Konstruktion mit hoher Tragfähigkeit erreicht, ohne dass zu hoher Herstellungsaufwand zur Ausformung der zu verleimenden Strukturen entsteht.

Bevorzugt liegt zwischen dem nutgrundseitigen Ende der Zapfen und dem Nutgrund der Nut, in den der jeweilige Zapfen verleimt ist, ein Zwischenraum. Dieser Zwischenraum kann die Leimmengen, die beim Zusammenfügen der Streben mit den Gurten durch das Anpressen der Seitenoberflächen der Zapfen an die Seitenoberflächen der Nuten verdrängt werden, aufnehmen so dass ein Einschieben der Zapfen in die Nuten ohne einen von diesen Leimmengen entstehenden Verdrängungswiderstand möglich ist.

Wenn die Nutgründe der Nuten in Längsrichtung der Gurte jeweils ein Halbkreisprofil aufweisen, können die Nuten mittels mehrerer geneigter Sägeblätter nacheinander in die des rotierenden Gurtes eingeschnitten werden.

Vorteilhaft sind jeweils zwei benachbarte Streben im Bereich ihrer in Nuten eines der Gurte verleimten Enden miteinander verzahnt. Dadurch wird eine Kraftübertragung von Strebe zu Strebe ermöglicht. Eine Querbelastung kann dadurch vom erfindungsgemäßen Gitterträger besser aufgenommen werden.

Dabei sind die verleimten Enden bevorzugt über eine Feinverzinkung aneinandergrenzender Zapfen miteinander verzahnt. Eine Feinverzinkung bildet durch die von der Feinverzinkung ausgebildete Zickzackform der zu verbindenden Oberflächen eine hohe Kontaktfläche aus. Bei einer Verleimung derart ausgebildeter Kontaktflächen wird eine große Festigkeit erreicht.

Besonders bevorzugt bilden die miteinander verzahnten Enden in Längsrichtung der Gurte jeweils ein Halbkreisprofil aus. Die entsprechenden Kanten der schräg aufeinander stehenden benachbarten Streben weisen dann zusammen mit dem Halbkreisprofil eine Ellipsenform auf. Derartig ausgeformte verzahnte Enden, bzw. Zapfen, können passgenau in entsprechend ausgeformten Nuten positioniert werden. Durch die Halbkreisprofilierung werden die zu verleimenden Kontaktflächen, also die Seitenoberflächen der Zapfen und die zugehörigen Seitenoberflächen der Nuten, hinsichtlich ihrer Fläche maximiert, was zu einer besonders festen Verleimung und damit zu besonders stabilen Gitterträgern führt.

In einer anderen Ausführungsform der Erfindung weisen die Nuten in den Gurten in Seitenansicht kreis- und/oder ovalförmige Teilflächen auf, an die entsprechende Zinkenprofile der Streben angepasst sind.

Zur Herstellung von erfindungsgemäßen Gitterträgern werden die Zapfen der Streben in die Nuten der Gurte verleimt. Dabei wird zur Anfertigung der Nuten bevorzugt mittels eines Kreissägeblattes eine erste der in den Längsrichtungen der Gurte verlaufenden Seitenoberflächen jeweils einer Nut, durch Einbringen eines ersten Kreissägeschnitts, ausgebildet. Dann wird die zweite der in den Längsrichtungen der Gurte verlaufenden Seitenoberflächen dieser Nut durch Einbringen eines zweiten Kreissägeschnitts ausgebildet. Die Schnittebenen der Kreissägeschnitte werden entsprechend des zu erzeugenden spitzen Winkels zwischen den Seitenoberflächen der Nut eingestellt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.

1a zeigt einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Gitterträgers.

1b zeigt den Abschnitt des erfindungsgemäßen Gitterträgers aus 1a in einer Explosionsdarstellung.

2 zeigt den Abschnitt des erfindungsgemäßen Gitterträgers aus den 1 in einer Seitenansicht.

3 zeigt eine Strebe des Gitterträgers aus den 1.

Die Figuren der Zeichnungen zeigen den erfindungsgemäßen Gegenstand stark schematisiert und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind so dargestellt, dass ihr Aufbau gut gezeigt werden kann.

In den 1 ist ein Abschnitt eines erfindungsgemäßen Gitterträgers 1 dargestellt. 1a zeigt den Abschnitt in zusammengefügtem Zustand und 1b zeigt den Abschnitt in einer Explosionsdarstellung.

Der Gitterträger 1 hat die Abmessungen, die für derartige Gitterträger im Baubereich üblich sind. Der Gitterträger 1 ist einige Meter lang und dessen Streben 2 und die Gurte 4, 5 sind einige Zentimeter stark. Der Gitterträger 1 weist einen oberen Gurt 4 und einen unteren Gurt 5 auf. Die Gurte 4, 5 sind durch Streben 2 miteinander verbunden. Die Streben 2 stehen schräg auf die Gurte 4, 5, wobei die Streben 2 mit den Gurten 4, 5 ca. einen Winkel von 45° einschließen. Die Streben 2 weisen jeweils an deren Enden zwei Zapfen 7 auf. Die Gurte 4, 5 weisen in deren Längsrichtung verlaufende Nuten 9 auf, wobei jeweils eine Nut 9 einem Zapfen 7 zugeordnet ist. Im zusammengefügten Zustand ist jeweils ein Zapfen 7 in die zugehörige Nut 9 verleimt. Die Zapfen 7 jeweils eines Endes der Streben 2 sind also in Nuten 9 des oberen Gurts 4 verleimt und die Zapfen 7 jeweils des anderen Endes der Streben 2 sind in Nuten 9 des unteren Gurts 5 verleimt. Die in den Längsrichtungen verlaufenden Seitenoberflächen 12 jeweils einer Nut 9 schließen einen spitzen Winkel ein und die mit diesen Seitenoberflächen 12 verleimten Oberflächen 10 des in die jeweilige Nut 9 verleimten Zapfens 7 schließen einen entsprechenden spitzen Winkel ein. Die jeweiligen Seitenoberflächen 10, 12 der Zapfen 7 bzw. der Nuten 9 stehen also nicht parallel zueinander. Die Zapfen 7 verjüngen sich dadurch in Richtung ihrer Enden. Entsprechend nimmt die Breite der Nuten 9 senkrecht zur Längsrichtung der Gurte 4, 5 in Richtung ihres Nutgrundes durch das Einschließen des spitzen Winkels ab. Im zusammengefügten Zustand sind die Zapfen 7 in den Nuten 9 mit deren jeweiligen Seitenoberflächen 10, 12 passgenau verleimt. Jeweils zwei benachbarte Streben 2 sind im Bereich ihrer in Nuten 9 eines der Gurte 4, 5 verleimten Enden miteinander verzahnt. Dazu weisen die Enden der Streben 2 und die Zapfen 7 an ihren aneinander angrenzenden Bereichen eine Feinverzinkung 14 auf. Diese Feinverzinkung 14 besteht aus jeweils einer an diesen Bereichen ausgebildeten Zickzackprofilierung der Bereiche, wobei die Profilierungen der benachbarten Bereiche zueinander derart komplementär ausgebildet sind, dass diese auf Passung ineinander verzahnen, so dass die sich entsprechenden seitlichen Oberflächen der Zapfen 7 und der Streben 2 jeweils in einer Ebene verlaufen. Die Zickzackprofilierungen der Feinverzinkung 14 sind in den Figuren in den an die Zapfen 7 angrenzenden Bereichen der Streben 2 erkennbar.

Die Nutgründe der Nuten 9 weisen in Längsrichtung der Gurte 4, 5 jeweils ein Halbkreisprofil auf. Ein entsprechendes Halbkreisprofil 16 bilden die miteinander verzahnten Enden der Streben 2, bzw. die verzahnten Zapfen 7 in Längsrichtung der Gurte 4, 5 jeweils aus. D.h. zusammen mit den zugehörigen Kanten der Streben 2 wird eine Ellipsenform ausgebildet. Dadurch sind die miteinander verleimten Seitenoberflächen 10 großflächig ausgebildet.

In 2 ist der Abschnitt des erfindungsgemäßen Gitterträgers aus den 1 in einer Seitenansicht dargestellt. Dabei sind die Abmessungen der Zapfen 7, wie diese in den Gurten 4, 5 im verleimten Zustand positioniert sind, mit halbkreisförmigen gestrichelten Linien 20 eingezeichnet. Die Halbkreisprofile der miteinander verzahnten Zapfen 7 und der Nutgründe entsprechen diesen gestrichelten Linien 20 (vereinfachte Darstellung ohne Zinkenspiel). Weiter ist die Abmessung der Feinverzinkungen 14 hinsichtlich der Tiefe ihres gegenseitigen Eingreifens in die jeweils benachbarte Strebe 2 durch jeweils zwei parallel verlaufende gestrichelte Linien in den angrenzenden Bereichen der benachbarten Streben dargestellt.

3 zeigt eine einzelne Strebe 2 des Gitterträgers aus den 1. Gut zu erkennen ist die sich verjüngende Form der Zapfen 7, die durch das Ausbilden eines spitzen Winkels durch die jeweiligen Seitenoberflächen 10 eines jeden Zapfens 7 ausgebildet wird. Weiter ist die Ausformung der Feinverzinkung 14 im Bereich der an ihre Nachbarstrebe angrenzenden Bereiche der Enden der Strebe 2 und die zugehörige Zickzackprofilierung 30 dargestellt. Jeweils eine Zacke 31 einer jeweiligen Zickzackprofilierung 30 eines Endes der Strebe 2 ist über die gesamte Länge jeweils eines Zapfens 7 geführt.

Vorgeschlagen wird ein Gitterträger 1 aus Holz für den Baubereich mit einem oberen Gurt 4 und einem unteren Gurt 5, die durch Streben 2, die jeweils an deren Enden Zapfen 7 aufweisen, miteinander verbunden sind, wobei die Zapfen 7 jeweils eines Endes der Streben 2 in Nuten 9 des oberen Gurts 4, die in Längsrichtung des oberen Gurts 4 verlaufen, verleimt sind und die Zapfen 7 jeweils des anderen Endes der Streben 2 in Nuten 9 des unteren Gurts 5, die in Längsrichtung des unteren Gurts 5 verlaufen, verleimt sind. Die in den Längsrichtungen verlaufenden Seitenoberflächen 12 jeweils einer der Nuten 9 schließen einen spitzen Winkel ein und die mit diesen Seitenoberflächen 12 verleimten Oberflächen 10 des in die jeweilige Nut 9 verleimten Zapfens 7 schließen einen entsprechenden spitzen Winkel ein.

Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche auch bei grundsätzlich anders gearteter Ausführung von den Merkmalen der Erfindung Gebrauch machen.


Anspruch[de]
Gitterträger (1) aus Holz für den Baubereich mit einem oberen Gurt (4) und einem unteren Gurt (5), die durch Streben (2), die jeweils an deren Enden Zapfen (7) aufweisen, miteinander verbunden sind, wobei die Zapfen (7) jeweils eines Endes der Streben (2) in Nuten (9) des oberen Gurts (4), die in Längsrichtung des oberen Gurts (4) verlaufen, verleimt sind und die Zapfen (7) jeweils des anderen Endes der Streben (2) in Nuten (9) des unteren Gurts (5), die in Längsrichtung des unteren Gurts (5) verlaufen, verleimt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Längsrichtungen verlaufenden Seitenoberflächen (12) jeweils einer der Nuten (9) einen spitzen Winkel einschließen und die mit diesen Seitenoberflächen (12) verleimten Oberflächen (10) des in die jeweilige Nut (9) verleimten Zapfens (7) einen entsprechenden spitzen Winkel einschließen. Gitterträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Streben (2) jeweils zwei Zapfen (7) aufweisen. Gitterträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem nutgrundseitigen Ende der Zapfen (7) und dem Nutgrund der Nut (9), in den der jeweilige Zapfen (7) verleimt ist, ein Zwischenraum liegt. Gitterträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutgründe der Nuten (9) in Längsrichtung der Gurte (4, 5) jeweils ein Halbkreisprofil (20) aufweisen. Gitterträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (9) in den Gurten (4, 5) in Seitenansicht kreis- und/oder ovalförmige Teilflächen aufweisen und dass die entsprechenden Zinkenprofile der Streben entsprechend an diese Teilflächen angepasst sind. Gitterträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei benachbarte Streben (2) im Bereich ihrer in Nuten (9) eines der Gurte (4, 5) verleimten Enden miteinander verzahnt sind. Gitterträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verleimten Enden über eine Feinverzinkung (14) aneinandergrenzender Zapfen (7) miteinander verzahnt sind. Gitterträger nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verzahnten Enden in Längsrichtung der Gurte jeweils ein Halbkreisprofil ausbilden. Verfahren zur Herstellung eines Gitterträgers nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Zapfen (7) der Streben (2) in die Nuten (9) der Gurte (4, 5) verleimt werden, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Kreissägeblattes eine erste der in den Längsrichtungen der Gurte (4, 5) verlaufenden Seitenoberflächen (12) jeweils einer Nut (9) durch Einbringen eines ersten Kreissägeschnitts ausgebildet wird und die zweite der in den Längsrichtungen der Gurte (4, 5) verlaufenden Seitenoberflächen (12) der Nut (9) durch Einbringen eines zweiten Kreissägeschnitts ausgebildet wird, wobei die Schnittebenen der Kreissägeschnitte entsprechend des zu erzeugenden spitzen Winkels zwischen den Seitenoberflächen (12) der Nut (9) eingestellt werden.






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