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Dokumentenidentifikation DE102006023052A1 22.11.2007
Titel Bauteil und Kommunikationssystem für einen Kraftwagen
Anmelder AUDI AG, 85057 Ingolstadt, DE
Erfinder Schneidewind, Thomas, 52076 Aachen, DE
DE-Anmeldedatum 17.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006023052
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse B60R 25/00(2006.01)A, F, I, 20070905, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Bauteil für einen Kraftwagen, welches eine Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) zum Kommunizieren mit einer extern des Bauteils angeordneten weiteren Sende- und/oder Empfangseinheit (30; 38) trägt, wobei das Bauteil aus einem Kunststoff hergestellt und die Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) zumindest im Wesentlichen in das Bauteil integriert ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Kommunikationssystem für einen Kraftwagen, deren Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) innerhalb eines aus Kunststoff hergestellten Bauteils angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Bauteil und ein Kommunikationssystem für einen Kraftwagen der in den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 bzw. 14 angegebenen Art.

Ein derartiges Bauteil und ein solches Kommunikationssystem sind bereits aus der DE 44 03 655 C2 als bekannt zu entnehmen, wobei jeweils eine als HF-Spule ausgebildete Sende- und/oder Empfangseinheit im Fahrzeuginneren – beispielsweise an der Fahrzeugdecke – und an der Außenseite der Fahrertüre – beispielweise am Türgriff – angeordnet ist. Im Normalbetrieb wird die Fahrertüre des Kraftfahrzeugs durch Betätigung einer Fernbedienungseinheit des Kraftwagenschlüssels dadurch entriegelt, dass ein entsprechend kodiertes IR-Signal an die im Fahrzeuginneren angeordnete HF-Spule übermittelt und durch eine zugehörige Auswerteelektronik überprüft wird. Ein mit der Auswerteelektronik verbundenes Steuergerät verifiziert das eintreffende kodierte IR-Signal und entriegelt bzw. verriegelt die Fahrzeugtüre bzw. die Wegfahrsperre des Kraftwagens. Beim Ausfall der IR-Fernbedienungseinheit kann die Fahrertüre damit verriegelt bzw. entriegelt werden, dass bei einer entsprechend nahen Positionierung der IR-Fernbedingungseinheit die an der Außenseite der Fahrertüre angebrachte HF-Spule bei Betätigung des Türgriffs ein kodiertes Transpondersignal an die IR-Fernbedingungseinheit überträgt. Das von der IR-Fernbedingungseinheit zurückkommende kodierte Steuersignal wird von der im Fahrzeuginneren angeordneten HF-Spule empfangen und an das zugehörige Steuergerät weitergegeben, so dass die Fahrertür entriegelt wird.

Als problematisch bei diesen bekannten Bauteilen – entweder die Fahrzeugdecke oder der Türgriff der Fahrertüre – ist der Umstand anzusehen, dass die jeweils zugehörige, als HF-Spule ausgebildete Sende- und/oder Empfangseinheit auf relativ umständliche Weise am Bauteil festgelegt werden muss. So müssen üblicherweise derartige Antennen, Sensoren und deren Zuleitungen in aufwändigen Montageschritten an das jeweilige Bauteil des Kraftwagens angebracht werden. Da insbesondere bei derartigen berührungslosen Zugangsberechtigungssystemen eine Vielzahl von Antennen, Sensoren oder dergleichen am Fahrzeug verteilt angeordnet sind, ist ein entsprechend hoher Montageaufwand erforderlich. Darüber hinaus müssen die Sende- und/oder Empfangseinheiten gegebenenfalls entsprechend abgedichtet oder dergleichen geschützt werden, um einen zuverlässigen Betrieb des Zugangsberechtigungssystems gewährleisten zu können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Bauteil sowie ein Kommunikationssystem der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass sich eine einfachere Montage der Sende- und/oder Empfangseinheit an dem Bauteil sowie eine zuverlässigere Funktionsweise des Kommunikationssystems realisieren lässt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Bauteil und durch ein Kommunikationssystem für einen Kraftwagen mit den Merkmalen der Patentansprüche 1 bzw. 14 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Um die Sende- und/oder Empfangseinheit auf einfachere Weise am Kraftwagen positionieren zu können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Bauteil aus einem Kunststoff hergestellt und die Sende- und/oder Empfangseinheit zumindest im Wesentlichen in das Bauteil integriert ist. Mit anderen Worten ist es nach der Erfindung vorgesehen, die Sende- und/oder Empfangseinheit bereits bei der Herstellung des Bauteils innerhalb von dessen Wandung zu integrieren. Das Bauteil selbst kann dabei als Außenbeplankungsteil oder dahinter liegendes Bauteil der Kraftwagenkarosserie ausgebildet sein. Außerdem kann das Bauteil auch als der Fahrgastzelle des Kraftwagens zugewandtes Innenteil ausgebildet sein.

Durch die Integration der Sende- und/oder Empfangseinheit kann in besonders vorteilhafter Weise zumindest im Wesentlichen auf eine an die Fertigung des Kunststoffbauteils nachfolgende Montage verzichtet werden. Vielmehr wird die Sende- und/oder Empfangseinheit, welche beispielsweise als Antenne, Spule, Sensor oder dergleichen ausgebildet ist, unmittelbar während des Fertigungsprozesses des Bauteils selbst in dessen Wandung integriert. Dies kann beispielsweise durch ein Umspritzen mit Kunststoff oder durch ein Einlegen zwischen Fasermatten – wie im Weiteren noch näher erläutert werden wird – erfolgen.

Unter der Anordnung der Sende- und/oder Empfangseinheit im Wesentlichen innerhalb des Bauteils ist dabei zu verstehen, dass allenfalls entsprechende Kontaktstellen zur Verbindung der Sende- und/oder Empfangseinheit mit einer korrespondierenden Stromversorgung, Steuerungselektronik oder dergleichen bis an die Oberfläche des Kunststoffbauteils ragen. Diese Kontaktstellen sind dann in einfacher und schneller Weise mit Kontaktstellen des entsprechend korrespondierenden Elektronikbauteils zu verbinden.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform hat es sich jedoch als insbesondere vorteilhaft gezeigt, wenn die Sende- und/oder Empfangseinheit zur drahtlosen Kommunikation mit der externen Sende- und/oder Empfangseinheit ausgebildet ist. Dies hat den besonderen Vorteil, dass somit die Sende- und/oder Empfangseinheit vollständig in das Bauteil integriert und keine Kontaktstellen an der Außenseite des Bauteils vorgesehen werden müssen.

Soll hingegen eine Leitung der Sende- und/oder Empfangseinheit innerhalb des Bauteils angeordnet werden, so hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn diese mit einem Endbereich nahe einer Befestigungs- bzw. Lagerstelle des Bauteils aus diesem austritt. An einer derartigen Befestigungs- bzw. Lagerstelle ist eine verborgene Anordnung der Leitung, welche beispielsweise zur Verbindung mit der externen Sende- und/oder Empfangseinheit, zur Stromversorgung oder dergleichen vorgesehen sein kann, auf einfache Weise möglich.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn das Bauteil als Teil einer Tür, Klappe, Haube oder Deckel des Kraftwagens ausgebildet ist. Ein derartiges schwenkbares Bauteil kann auf einfache Weise mit einem Außenbeplankungs- oder Innenteil versehen werden, welches aus Kunststoff hergestellt ist und die Sende- und/oder Empfangseinheit trägt. Insbesondere bei einem schlüssellosen Zugangsberechtigungssystem ist es demgemäß vorteilhaft, dass die Sende- und/oder Empfangseinheit innerhalb der Kraftwagenstruktur angeordnet ist.

Ist das die Sende- und/oder Empfangseinheit tragende Bauteil als Außenbeplankungsteil des Kraftwagens ausgebildet, so ist in besonders zuverlässiger Weise sichergestellt, dass ein von außen in Richtung des Kraftwagens geleitetes Signal besonders gut empfangen werden kann.

Ist hingegen das die Sende- und/oder Empfangseinheit tragende Bauteil als der Fahrgastzelle des Kraftwagens zugewandtes Innenverkleidungsteil ausgebildet, so ist sichergestellt, dass die Kommunikation mit der ebenfalls innerhalb der Fahrgastzelle angeordneten externen Sende- und/oder Empfangseinheit auf besonders zuverlässige Weise erfolgt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft gezeigt, das Bauteil aus Faserverbundwerkstoff mit einer Mehrzahl von Fasermatten herzustellen, zwischen denen die Sende- und/oder Empfangseinheit angeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, die Sende- und/oder Empfangseinheit auf einfache Weise in einer zentralen Position der Wandung des Bauteils anzuordnen, wobei auf jeder Seite der Sende- und/oder Empfangseinheit vorzugsweise gleich viele Fasermatten angeordnet sind. Damit die Wandstärke des Bauteils im Bereich der Sende- und/oder Empfangseinheit nicht größer wird, hat es sich darüber hinaus als vorteilhaft gezeigt, wenn die Sende- und/oder Empfangseinheit auf einer Folie, einem Vlies, einer Lage oder dergleichen aufgebracht bzw. als solche ausgebildet ist. Ein weiterer Vorteil einer derartigen Ausgestaltung ist es, dass die Sende- und/oder Empfangseinheit eine relativ große Fläche des Bauteils einnehmen kann, um hierdurch eine besonders gute Kommunikation mit der externen Sende- und/oder Empfangseinheit zu ermöglichen.

Das Kommunikationssystem nach der Erfindung weist insbesondere den Vorteil auf, dass durch die Integration eine besonders zuverlässige Funktionsweise der Sende- und/oder Empfangseinheit gewährleistet ist. So ist durch die Integration der Sende- und/oder Empfangseinheit ein besonders sicherer Schutz vor Nässe, Feuchte oder dergleichen Einflüssen gegeben.

Da das Bauteil bevorzugterweise nach einem der Patentansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist, sind oben beschriebene Vorteile des Bauteils auch als Vorteile des Kommunikationssystems zu betrachten.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt:

Eine schematische Perspektivansicht auf einen Kraftwagen, der beispielhaft eine vordere und hintere Seitentür sowie eine Kofferraumklappe umfasst, welche jeweils ein als Außenbeplankungsteil ausgebildetes Bauteil aufweisen, in welches eine zugehörige Sende- und/oder Empfangseinheit integriert ist.

Von einem Kraftwagen ist in der Figur eine lediglich im Bereich einer Fahrgastzelle 10 und einer Heckstruktur 12 mit Außenbeplankungsteilen versehene Kraftwagenkarosserie erkennbar. Weiterhin sind aus der Figur eine vordere Seitentür 14 und eine hintere Seitentür 16 dargestellt, welche im Bereich einer dahinterliegenden B-Säule 18 voneinander unterteilt sind. Unterhalb einer Bordwandkante 20 umfasst sowohl die vordere wie auch die hintere Seitentür 14, 16 jeweils ein Außenbeplankungsteil 22, 24, welche aus einem Kunststoff hergestellt sind. Die dahinter liegende Rohbaustruktur der beiden Seitentüren 14, 16 kann dabei auf beliebige Weise, beispielsweise in Blechschalenbauweise, Hybridbauweise oder dergleichen hergestellt sein. In die Außenbeplankungsteile 22, 24, welche selbst im Wesentlichen eine dünne Wandung aufweisen, ist jeweils eine lediglich gestrichelt angedeutete Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 eines Kommunikationssystems integriert. Diese Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 können – wie im vorliegenden Fall – als Spulen, Antennen, Sensoren oder dergleichen ausgebildet sein. Dabei sind die beiden Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 vorliegend auf einer Folie, einer Lage oder dergleichen aufgebracht bzw. als solche ausgebildet und dementsprechend relativ dünnschichtig gestaltet.

Die beiden aus Kunststoff hergestellten Außenbeplankungsteile 22, 24 sind hier aus einem Faserverbundwerkstoff mit einer Mehrzahl von Fasermatten gebildet, zwischen denen die jeweilige Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 angeordnet ist. Die Folie, Lage oder dergleichen, auf welcher die Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 angebracht ist, kann sich entsprechend großflächig über das annähernd gesamte Außenbeplankungsteil 22, 24 erstrecken. Die Fasermatten des Faserverbundwerkstoffes, welche beispielsweise aus einem Glasfaser- oder Kohlefaserwerkstoff hergestellt sein können, sind vorzugsweise in gleicher Anzahl beidseitig der jeweils zugehörigen Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 positioniert. Insgesamt kann somit ein gleichmäßig stabiles und dünnes Außenbeplankungsteil 22, 24 geschaffen werden. Als im Rahmen der Erfindung mitumfasst ist es zu betrachten, dass der Faserverbundwerkstoff auch lediglich im Anordnungsbereich der jeweiligen Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 des Außenverkleidungsteils 22, 24 vorgesehen sein kann.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die beiden Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 vollständig in das jeweils zugehörige Außenbeplankungsteil 22, 24 integriert und zur drahtlosen Kommunikation mit einer extern des jeweiligen Außenbeplankungsteils 22, 24 angeordneten Sende- und/oder Empfangseinheit 30 ausgebildet. Außerdem funktionieren die beiden innerhalb der Außenbeplankungsteile 22, 24 angeordneten Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 stromlos, so dass keine entsprechenden Stromversorgungsleitungen innerhalb der Außenbeplankungsteile 22, 24 vorgesehen werden müssen. Somit ist es möglich, dass die Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 vollständig in das zugehörige Außenbeplankungsteil 22, 24 integriert werden können.

Als im Rahmen der Erfindung mitumfasst ist es jedoch auch zu betrachten, dass wenigstens eine Leitung der jeweiligen Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 innerhalb des Außenbeplankungsteils 22, 24 verlaufend angeordnet und mit einem Endbereich aus diesem austreten kann. Der aus dem jeweiligen Außenbeplankungsteil 22, 24 austretende Endbereich ist dabei vorzugsweise im Bereich einer Befestigungs- bzw. Lagerstelle des jeweiligen Bauteils bzw. der vorderen bzw. hinteren Seitentür 14, 16 vorgesehen. Hierdurch ist es auf einfache Weise möglich, die jeweiligen Kontaktstellen nahe der Befestigungs- bzw. Lagerstellen des jeweiligen hang-on-Teils 14, 16 mit einer angrenzenden Kontaktstelle einer weiteren Sende- und/oder Empfangseinheit bzw. einer Stromversorgungseinheit zu verbinden. Natürlich kann diese Verbindung auch über die Befestigungs- oder Lagerstellen selbst erfolgen.

Unabhängig davon, ob die Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 wenigstens eine Leitung umfasst oder – wie vorliegend – nicht, ist erkennbar, dass die jeweilige Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 bereits im Fertigungsprozess in den vorliegend als Faserverbundwerkstoff ausgebildeten Kunststoff des jeweils zugehörigen Außenbeplankungsteils 22, 24 integriert werden kann. Hierdurch lässt sich eine besonders einfache Anordnung der Sende- und/oder Empfangseinheit 26, 28 am jeweils zugehörigen Bauteil realisieren. Weitere Montageschritte im Anschluss an die Fertigung des jeweiligen Außenbeplankungsteils 22, 24 können somit im Wesentlichen entfallen. Als im Rahmen der Erfindung mitumfasst ist es zu betrachten, dass beispielsweise auch ein der Fahrgastzelle des Kraftwagens zugewandtes Innenverkleidungsteil aus einem entsprechenden Kunststoff hergestellt und eine Sende- und/oder Empfangseinheit darin integriert werden kann. Derartige Innenverkleidungsteile können beispielsweise im Bereich der Seitentüren 14, 16, des Dachhimmels oder der Türsäulen vorgesehen sein.

Das im vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebene Kommunikationssystem ist als schlüsselloses Zugangssystem des Kraftwagens ausgebildet. Dementsprechend können die innerhalb der Außenbeplankungsteile 22, 24 angeordneten Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 drahtlos mit der innerhalb der B-Säule 18 angeordneten weiteren Sende- und/oder Empfangseinheit 30 kommunizieren. Diese externe Sende- und/oder Empfangseinheit 30 ist vorliegend einem Steuergerät 32 zugeordnet, welches innerhalb der Fahrgastzelle 10 des Kraftwagens angeordnet ist. Über dieses Steuergerät ist unter anderem die Türschließeinrichtung sowie die Wegfahrsperre des Kraftwagens zu beeinflussen. Die externe Sende- und/oder Empfangseinheit 30 kann dabei beispielsweise als Induktionsgeber ausgebildet sein, welche mit den beiden innerhalb der Außenbeplankunsteile 22, 24 angeordneten Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 kommuniziert. Außerdem sind die beiden innerhalb der Außenbeplankungsteile 22, 24 angeordneten Sende- und/oder Empfangseinheiten 26, 28 so ausgebildet, dass diese mit einer weiteren Sende- und/oder Empfangseinheit beispielsweise in einem Fahrzeugschlüssel des Kraftwagens kommunizieren können.

Schließlich ist in der Figur erkennbar, dass auch ein Außenbeplankungsteil 34 einer Kofferraumklappe 42 mit einer Sende- und/oder Empfangseinheit 36 ausgestattet ist, wobei der Aufbau des Außenbeplankungsteils 34 und der Sende- und/oder Empfangseinheit 36 demjenigen der Außenbeplankungsteile 22 bzw. 24 entspricht. Im Bereich eines den Kofferraum nach vorne hin begrenzenden Rahmenbauteils 40 ist wiederum eine weitere Sende- und/oder Empfangseinheit 38 vorgesehen, welche mit der Sende- und/oder Empfangseinheit 36 des Außenbeplankungsteils 34 kommuniziert. Die externe Sende- und/oder Empfangseinheit ist wiederum mit dem Steuergerät 32 der Schließeinrichtung bzw. der Wegfahrsperre verbunden.


Anspruch[de]
Bauteil für einen Kraftwagen, welches eine Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) zum Kommunizieren mit einer extern des Bauteils angeordneten weiteren Sende- und/oder Empfangseinheit (30; 38) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil aus einem Kunststoff hergestellt und die Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) zumindest im Wesentlichen in das Bauteil integriert ist. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) vollständig in das Bauteil integriert und zur drahtlosen Kommunikation mit der externen Sende- und/oder Empfangseinheit (30; 38) ausgebildet ist. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Bauteils angeordnete Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) als stromlose Antenne, Sensor, Spule oder dergleichen ausgebildet ist. Bauteil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Leitung der Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) innerhalb des Bauteils angeordnet ist. Bauteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Leitung der Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) mit einem Endbereich aus dem Bauteil austritt. Bauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich der wenigstens einen Leitung der Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) im Bereich einer Befestigungs- bzw. Lagerstelle des Bauteils aus diesem austritt. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil als Teil einer Tür (14, 16), Klappe, Haube oder Deckel des Kraftwagens ausgebildet ist. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil als Außenbeplankungsteil (22, 24, 34) des Kraftwagens ausgebildet ist. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil als der Fahrgastzelle des Kraftwagens zugewandtes Innenverkleidungsteil ausgebildet ist. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil zumindest im Anordnungsbereich der Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) aus einem Faserverbundwerkstoff hergestellt ist. Bauteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserverbundwerkstoff von einer Mehrzahl von Fasermatte gebildet ist, zwischen denen die Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) angeordnet ist. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Bauteils angeordnete Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) auf einer Folie, einer Lage oder dergleichen aufgebracht bzw. als solche ausgebildet ist. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Bauteils angeordnete Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) als Teil eines schlüssellosen Zugangssystems des Kraftwagens ausgebildet ist. Kommunikationssystem für einen Kraftwagen mit einer durch ein Bauteil des Kraftwagens getragenen Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) und mit einer extern des Bauteils angeordneten weiteren Sende- und/oder Empfangseinheit (30; 38), dadurch gekennzeichnet, dass die Sende- und/oder Empfangseinheit (26, 28; 36) zumindest im Wesentlichen in das aus Kunststoff hergestellte Bauteil integriert ist. Kommunikationssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil nach einem der Patentansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist. Kommunikationssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die externe weitere Sende- und/oder Empfangseinheit (30; 38) von einem Rahmenbauteil (18, 40) getragen ist, welches an das als Teil einer Tür (14, 16), Klappe, Haube oder Deckel eines Kraftwagens ausgebildete Bauteil angrenzt. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die externe weitere Sende- und/oder Empfangseinheit (30; 38) als Teil eines Steuergerätes (32) des Kommunikationssystems ausgebildet ist.






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