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Dokumentenidentifikation DE102006023215A1 22.11.2007
Titel Mobiles Endgerät und Verfahren zum Betreiben eines mobilen Endgerätes in einem Kommunikationsnetz
Anmelder Vodafone Holding GmbH, 40213 Düsseldorf, DE
Erfinder Wessler, Rainer, 50668 Köln, DE
Vertreter Müller & Schubert Patentanwälte, 81667 München
DE-Anmeldedatum 17.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006023215
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/247(2006.01)A, F, I, 20060517, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04Q 7/32(2006.01)A, L, I, 20060517, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren zum Betreiben eines mobilen Endgerätes zur Kommunikation über ein Mobilfunknetz beschrieben, das sich dadurch auszeichnet, dass durch den Empfang eines Netzsignals an dem mobilen Endgerät zumindest zwei Auswahloptionen ausgegeben werden, denen jeweils mindestens eine Folgeaktion in dem mobilen Endgerät zugeordnet ist. Weiterhin wird ein mobiles Endgerät zur Kommunikation in einem Mobilfunknetz beschrieben, das zumindest eine Empfangseinheit (11) zum Empfang von Netzsignalen, eine Steuerungseinheit (12) und eine Speichereinheit (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (12) mit der Speichereinheit (13) und der Empfangseinheit (11) zum Informationsaustausch und mit einer Ausgabeeinheit (14) zur Ausgabe von mindestens zwei Auswahloptionen verbunden ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein mobiles Endgerät und ein Verfahren zum Betreiben eines mobilen Endgerätes in einem Kommunikationsnetz.

Bei mobilen Endgeräten zur Kommunikation über ein Kommunikationsnetz, insbesondere Mobilfunknetz, steigt die Funktionalität der Geräte zunehmend an. Durch die Multifunktionalität des mobilen Endgerätes wird dessen Bedienung allerdings komplexer. Um die Bedienung eines mobilen Endgerätes zu vereinfachen sind in der WO 01/76 299 A1 beispielsweise ein Kommunikationsverfahren und eine Kommunikationsvorrichtung vorgeschlagen, bei denen eine Auswahl einer Menufunktion des mobilen Endgerätes durch Fernbetätigung erfolgen kann. Bei diesem Verfahren wird die Auswahl einer Menufunktion von dem Kommunikationsnetz bewirkt. Zu diesem Zweck sind in dem Kommunikationsnetz Benutzerprofile der einzelnen Benutzer hinterlegt. In Abhängigkeit der in diesen Profilen hinterlegten Informationen werden entsprechende Befehlsignale an das mobile Endgerät übermittelt und eine dem Befehl entsprechende Menufunktion aufgerufen.

Der Nachteil dieses Kommunikationsverfahren und dieser Kommunikationsvorrichtung liegt darin, dass diese über das Netzwerk verwaltet werden müssen. Somit ist die Nutzung des mobilen Endgerätes nach Einstellung eines Profils nicht mehr flexibel gestaltbar. Insbesondere kann unterschiedlichen Situationen, die eine unterschiedliche Auswahl von Menufunktionen erforderlich machen können, nicht berücksichtigt werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit ein Verfahren zum Betreiben eines mobilen Endgerätes und ein mobiles Endgerät bereit zu stellen, die für den Benutzer des Kommunikationsnetzes einfach und flexibel zu bedienen sind.

Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst werden kann, indem von dem Netzwerk empfangene Signale zur Erzeugung unterschiedlicher Auswahloptionen an dem anrufenden Mobilgerät verwendet werden.

Die Aufgabe wird durch ein Verfahren und ein Mobilfunkgerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Unteransprüchen. Vorteile und Merkmale, die bezüglich des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben werden, gelten – soweit anwendbar – entsprechend auch für das erfindungsgemäße mobile Endgerät und umgekehrt.

Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines mobilen Endgerätes zur Kommunikation über ein Mobilfunknetz. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass durch den Empfang eines Netzsignals an dem mobilen Endgerät zumindest zwei Auswahloptionen ausgegeben werden, denen jeweils mindestens eine Folgeaktion in dem mobilen Endgerät zugeordnet ist.

Indern die Folgeaktionen zwar durch ein Netzsignal initiiert, aber die mindestens zwei Auswahloptionen an dem mobilen Endgerät ausgegeben werden, kann der Benutzer des mobilen Endgerätes individuell und in Abhängigkeit der derzeitigen Umgebungsbedingungen die geeignete Auswahl treffen.

Das mobile Endgerät kann beispielsweise ein Mobiltelefon darstellen. Bei diesen mobilen Endgeräten sind die Ausgabe der Auswahloption und eine von dem Benutzer mögliche Auswahl einer der Optionen einfach, beispielsweise über die Anzeige beziehungsweise das Display und über die Tasten, Tastenkombinationen und/oder ein als Touchscreen ausgebildetes Display möglich.

Das Netzwerksignal, das die Ausgabe der Auswahlfunktionen bewirkt, kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Signal sein, das auch ohne die Verwendung des Verfahrens an dem mobilen Endgerät empfangen wird. Insbesondere bedarf das Netzsignal keiner verfahrensspezifischen Anpassung, so dass das erfindungsgemäße Verfahren flexibel eingesetzt werden kann.

Gemäß einer Ausführungsform ist das empfangene Netzsignal eine Fehlermeldung beziehungsweise die Mitteilung, dass eine Anfrage nicht erfolgreich ausgeführt werden konnte. Die Anfrage kann insbesondere eine von dem mobilen Endgerät ausgehende Verbindungsanfrage zur Verbindung mit einem weiteren mobilen Endgerät oder einem Festnetzgerät sein. Diese Verbindung kann in den Fällen nicht aufgebaut werden, in denen entweder der andere Teilnehmer nicht verfügbar ist, dessen Anschluss besetzt ist oder die Verbindungsanfrage durch den anderen Teilnehmer aktiv zurückgewiesen wird. Weiterhin ist ein Verbindungsaufbau in den Fällen nicht möglich, in denen das Netz nicht verfügbar beziehungsweise überlastet ist und damit kein Kanal verfügbar ist.

Das Netzsignal wird in den genannten Fällen, in denen eine Verbindung nicht aufgebaut werden konnte, als Antwortcode an das Mobiltelefon übertragen. Dieser Antwortcode kann ein für das Netzwerk festgelegte alphanummerische Zeichenfolge sein. In der Regel wird dieser Antwortcode an dem Mobiltelefon, je nach der Art des Antwortcodes als Besetztton, als Sprachnachricht über die Nichtverfügbarkeit des Netzes oder eine andere Tonnachricht ausgegeben. Aufgrund dieses Netzsignals werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren zusätzlich oder alternativ zu diesen bekannten Umwandlungen des Netzsignals mindestens zwei Auswahloptionen ausgegeben.

Da die Ausgabe der Auswahlfunktionen aufgrund des Netzsignals erfolgt und diese zumindest für ein Netz standardisiert sind, können in dem mobilen Endgerät jedem oder zumindest einigen Netzsignalen Auswahloptionen zugeordnet sein. Die Verwendung des mobilen Endgerätes wird dadurch für den Benutzer vereinfacht. Da die Einstellung über die auszugebenden Auswahloptionen in dem mobilen Endgerät vorliegt, wird dem Benutzer zum einen die Handhabung erleichtert, indem ihm vorselektierte Auswahloptionen ausgegeben werden. Zum anderen kann die Voreinstellung gegebenenfalls durch den Benutzer bei Bedarf geändert werden.

Das empfangene Netzsignal kann außer der beschriebenen Fehlermeldung auch eine Verbindungsanfrage darstellen. Dieses Netzsignal wird in der Regel ebenfalls in Form eines Antwortcodes an das Mobiltelefon übertragen. Dieser Antwortcode kann ein für das Netzwerk festgelegte alphanummerische Zeichenfolge sein. In der Regel wird dieser Antwortcode an dem Mobiltelefon durch einen Klingelton wiedergegeben. Erfindungsgemäß kann außer dem Klingelton mindestens zwei Auswahloptionen ausgegeben werden. Durch diese Voreinstellung wird es dem Benutzer des mobilen Endgerätes erleichtert bei einem eingehenden Anruf schnell und geeignet reagieren zu können.

Die Folgeaktion kann innerhalb des mobilen Endgerätes und / oder zwischen dem mobilen Endgerät und dem Netz erfolgen. Da die Folgeaktionen nicht auf eine innerhalb des mobilen Endgerätes ausgeführte Aktion beschränkt sein müssen, ist die Bandbreite der dem Benutzer bei Empfang des Netzsignals anzubietenden Auswahloptionen größer. Insbesondere kann durch das Anbieten von Folgeaktionen, die gegebenenfalls auch zwischen dem mobilen Endgerät und dem Netz ausgeführt werden, die Benutzung des mobilen Endgerätes weiter erleichtert werden, da der Benutzer nicht aktiv die Verbindung zum Netz beziehungsweise einem anderen Benutzer initiieren muss oder die Inhalte, die über diese Verbindung übertragen werden sollen, nicht oder nur teilweise selber erstellen muss.

Mindestens eine Folgeaktion kann die Ausgabe mindestens einer weiteren Auswahloption umfassen. Durch diese Strukturierung der Auswahloptionen kann der Benutzer des mobilen Endgerätes schnell und gezielt zu der Auswahloption geleitet werden, die mit der von dem Benutzer gewünschten Folgeaktion verbunden ist.

Indem die Navigation durch Auswahl aus Listen von Auswahloptionen erfolgt, werden dem Benutzer hierbei immer verschiedene zur Verfügung stehende Möglichkeiten angegeben, so dass diese nicht vom Benutzer selber erdacht werden müssen. Beispielsweise können bei der Auswahl einer Option, die eine Folgeaktion in die Zukunft verschieben soll, unterschiedliche Zeitintervalle angeboten werden.

Mindestens eine Folgeaktion kann die Anzeige einer neuen Benutzeroberfläche an dem mobilen Endgerät sein. Als Benutzeroberfläche wird hierbei eine dem Benutzer angezeigte oder wiedergegebene Oberfläche einer Anwendung bezeichnet. Die Benutzeroberfläche kann somit ein Eingabefenster, eine Aufforderung zur Spracheingabe und dergleichen sein.

Vorzugsweise ist mindestens eine Folgeaktion ein Auslesen zumindest eines Teils von in dem mobilen Endgerät hinterlegten Daten. Indem diese Folgeaktion mit einer der dem Benutzer ausgegebenen Auswahloptionen verbunden ist, die wiederum durch das Netzsignal initiiert wird, können vorbestimmte Daten dem Benutzer zur Verfügung gestellt werden, ohne, dass dies einer Interaktion des Benutzers bezüglich der Auswahl der Daten bedarf.

Die Daten, auf die in einer der Folgeaktionen zugegriffen werden kann, sind beispielsweise in dem mobilen Endgerät auf einem entfernbaren Speicher hinterlegt. Bei einem Mobiltelefon kann dieser entfernbare Speicher beispielsweise eine so genannte SIM-Karte sein. Der Zugriff auf Daten, die auf diesem Speicher hinterlegt sind, bringt den Vorteil mit sich, dass persönliche Daten eines Benutzers auch bei der Verwendung unterschiedlicher mobiler Endgeräte für das Verfahren zur Verfügung stehen.

Die Daten können Kontaktinformationen, Namen und/oder Telefonnummern von potentiellen Kommunikationspartnern umfassen. Alternativ oder zusätzlich können die Daten aber auch Daten sein, die den Benutzer des mobilen Endgerätes, auf dem das Verfahren durchgeführt wird, betreffen. Diese Daten können beispielsweise das Herkunftsland des Benutzers und dergleichen betreffen.

Die mindestens zwei Folgeaktionen können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren unterschiedliche Nachrichtenformate betreffen. Im Gegensatz zu der reinen Möglichkeit der Sprachbearbeitung oder der Textbearbeitung, wird es für den Benutzer möglich, zwischen diesen unterschiedlichen Nachrichtenformaten zu wählen. Hierdurch kann die Auswahl des Benutzers den derzeitigen Umgebungsbedingungen angepasst werden. Insbesondere kann ein Nachrichtenformat der Textverarbeitung gewählt werden, wenn sich der Benutzer in einer Umgebung befindet, in der weitere Personen anwesend sind, die durch eine Sprachnachricht belästigt würden.

Mindestens eine Folgeaktion kann die Erstellung und/oder Bearbeitung einer Nachricht darstellen. Die Erstellung der Nachricht kann automatisch durch das mobile Endgerät erfolgen. Es ist aber auch möglich, dass die Nachricht durch den Benutzer erfolgt, dem in dieser Ausführungsform ein Eingabefenster angezeigt wird. Stellt die Folgeaktion eine Bearbeitung einer Nachricht dar, kann auch diese automatisiert oder durch den Benutzer erfolgen.

Die Nachrichtenformate können Sprachnachrichten, Textnachrichten, Videonachrichten und/oder Bildnachrichten umfassen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist mindestens eine Folgeaktion die Aktivierung eines Erinnerungsmechanismus. Durch diese Option wird es dem Benutzer ermöglicht eine von ihm oder dem mobilen Endgerät auszuführende Aktion auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Erinnerungsmechanismus umfasst hierbei vorzugsweise das Aktivieren eines Timers. Die Auswahloptionen, die hierbei von dem mobilen Endgerät ausgegeben werden, sind vorzugsweise mindestens zwei Erinnerungsintervalle. Es ist daher nicht mehr notwendig, dass der Benutzer selber ein Zeitintervall eingibt. Vielmehr kann der Timer durch Auswahl eines der Erinnerungsintervalle aktiviert werden.

Mindestens eine Folgeaktion kann der sofortige Aufbau einer Kommunikationsverbindung mit einem weiteren mobilen Endgerät über das Mobilfunknetz sein. Diese Folgeaktion kann beispielsweise in einer Auswahlliste als eine Option neben den Optionen der Aktivierung eines Erinnerungsmechanismus angegeben werden.

Mindestens eine Folgeaktion kann die reine Anzeige und/oder die Bearbeitung gespeicherter Daten umfassen. Diese Daten können beispielsweise Telefonbucheinträge sein. Vorzugsweise stellt die Bearbeitung eine Änderung gespeicherter Daten dar. Hierdurch können für den derzeitigen Status des mobilen Endgerätes ungünstige oder nicht zutreffende Angaben korrigiert werden. Beispielsweise kann eine Ländervorwahl einem Eintrag in dem Telefonbuch vorgestellt werden.

Nach dem Empfang des Netzsignals in dem mobilen Endgerät erfolgt gemäß einer Ausführungsform eine Überprüfung des derzeit genutzten Mobilfunknetzes. Die Überprüfung des genutzten Netzes und die dadurch erhaltene Information können für die Analyse dienen, weshalb ein Verbindungsaufbau nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Nach Erhalt des Netzsignals erfolgt gemäß einer Ausführungsform ein Vergleich des derzeit genutzten Mobilfunknetzes mit Daten einer Speichereinheit in dem mobilen Endgerät. Durch diesen Vergleich kann ein Einwählen in das Heimatnetz aus einem anderen Netz, ein so genanntes Roaming, erkannt werden. Diese Information kann anschließend für die Überprüfung und/oder Korrektur einer für den Verbindungsaufbau verwendeten Telefonnummer genutzt werden.

Mindestens eine Folgeaktion stellt das Öffnen zumindest einer Textbearbeitungsanzeige zum Versenden einer Textnachricht dar. Der Benutzer kann hierbei unmittelbar zu einer Anwendung, beispielsweise zum Texteditor eines SMS (Short Messaging System)-Programms geleitet werden.

In der geöffneten Textbearbeitungsanzeige kann vorzugsweise zumindest ein Teil einer zu versendenden Textnachricht ein aus einer Speichereinheit des mobilen Endgerätes ausgelesener Text sein. Dieser ausgelesene Text kann ein vordefinierter Antworttext sein, der gegebenenfalls keiner weiteren Bearbeitung bedarf. Die Speichereinheit kann in diesem letztgenannten Fall eine Speichereinheit des mobilen Endgerätes sein. Es ist aber auch möglich Text aus einer entfernbaren Speichereinheit, insbesondere einer SIM-Karte eines Mobiltelefons, auszulesen.

Zusätzlich oder alternativ kann der Teil der Textnachricht, der aus der Speichereinheit entnommen wird, zumindest den Namen des sendenden Benutzers umfassen. In diesem Fall wird der Text vorzugsweise aus dem entfernbaren Speicher, insbesondere der SIM-Karte eines Mobiltelefons, ausgelesen.

Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein mobiles Endgerät zur Kommunikation in einem Mobilfunknetz, das zumindest eine Empfangseinheit zum Empfang von Netzsignalen, eine Steuerungseinheit und eine Speichereinheit aufweist. Das mobile Endgerät zeichnet sich dadurch aus, dass die Steuerungseinheit mit der Speichereinheit und der Empfangseinheit zum Informationsaustausch und mit einer Ausgabeeinheit zur Ausgabe von mindestens zwei Auswahloptionen verbunden ist. Das mobile Endgerät kann ein Mobiltelefon darstellen und die Ausgabeeinheit kann beispielsweise das Display oder den Lautsprecher des Mobiltelefons darstellen.

Bei dem mobilen Endgerät ist die Steuerungseinheit gemäß einer Ausführungsform mit einer Zeiterfassungseinheit verbunden. Durch diese Verbindung können an dem mobilen Endgerät und insbesondere in der Steuerungseinheit zeitgebundene Aktionen ausgeführt werden. Beispielsweise kann eine Erinnerungsfunktion gestartet werden und regelmäßig mit den Angaben der Zeiterfassungseinheit verglichen werden.

Die Steuerungseinheit ist vorzugsweise mit einer Textverarbeitungseinheit verbunden. Mittels dieser Verbindung können vom Benutzer erstellte oder geänderte Texte mit einer der von dem mobilen Endgerät ausgegebenen Auswahloptionen verknüpft werden. Die Textverarbeitungseinheit kann für die Erstellung und Bearbeitung von SMS-Nachrichten oder aber für die Erstellung und Änderung von Telefonbucheinträgen in einer Speichereinheit ausgelegt sein.

Die Steuerungseinheit kann zusätzlich oder alternativ mit einer Sprachverarbeitungseinheit verbunden sein. Die Sprachverarbeitungseinheit kann beispielsweise zur Aufnahme von Sprachnachrichten des Benutzers oder eines Kommunikationspartners oder zur Erzeugung von Sprachsignalen, die dem Benutzer ausgegeben werden können, dienen.

Vorzugsweise ist die Steuerungseinheit mit einer Vergleichseinheit zum Vergleich von Daten verbunden ist. Alternativ kann die Vergleichseinheit aber auch in der Steuerungseinheit integriert sein.

Die einzelnen Einheiten des mobilen Endgerätes können zumindest teilweise als physische Einheit ausgebildet sein. Teilweise können die Einheiten aber auch durch Programme gebildet sein und zumindest teilweise zusammengefasst sein.

Das mobile Endgerät ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass dieses die unterschiedlichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zumindest teilweise ausführen kann.

Im Folgenden werden anhand der beiliegenden Figuren einige Ausführungsbeispiele genauer erläutert.

Es zeigen:

1: ein schematisches Flussdiagramm verschiedener Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens;

2: eine schematische Ansicht einer ersten Auswahlliste;

3: eine schematische Ansicht einer zweiten Auswahlliste;

4: eine schematische Ansicht einer dritten Auswahlliste; und

5: eine schematische Blockdarstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen mobilen Endgerätes.

Bei dem in 1 gezeigten Flussdiagramm wird davon ausgegangen, dass das mobile Endgerät ein Mobiltelefon darstellt. Zudem sind in diesem Flussdiagramm nur Verfahrensmöglichkeiten gezeigt, die bei einem von einem ersten Mobiltelefon ausgehenden Anrufe beziehungsweise Verbindungsanfragen realisiert sein können. Dieses erste Mobiltelefon wird im Folgenden auch als sendendes Mobiltelefon bezeichnet. Der Benutzer dieses Mobiltelefons, das heißt der Anrufer, wird im Folgenden als Benutzers A bezeichnet. Die Verbindung kann mit einem weiteren Mobiltelefon oder auch Festnetztelefon eines weiteren Benutzers B, der im Folgenden auch als Empfänger oder Angerufener bezeichnet wird, hergestellt werden.

Soll die Verbindung von dem Mobiltelefon des Benutzers A aus aufgebaut werden, so gibt dieser die Telefonnummer des Empfängers Bein. Auf der Anzeige beziehungsweise dem Display des Mobiltelefons des Benutzers A wird daraufhin angezeigt, dass versucht wird eine Verbindung zu dem Mobilfunknetz und darüber zu Benutzer B herzustellen.

Kann die Verbindung nicht hergestellt werden, so gibt das Netzwerk eine Fehlermeldung in Form eines Netzsignals an das Mobiltelefon des Benutzers A. Die Fehlermeldung wird in der Regel als ein Antwortcode des Netzes übermittelt. Die Antwortcodes sind für das Netzwerk festgelegt und können von jedem Gerät der Teilnehmer des Netzwerkes verstanden werden. In der Regel werden die Antwortcodes durch Angabe einer alphanummerischen Zeichenfolge wiedergegeben.

Nach Erhalt des Antwortcodes wird aufgrund der Art der Fehlermeldung entweder eine Liste von Auswahloptionen in dem Mobiltelefon erstellt und angezeigt oder zunächst das derzeit verwendete Netzwerk überprüft.

Zunächst wird der weitere Verfahrensverlauf bei der letztgenannten Alternative beschrieben.

Ist der Antwortcode des Netzwerkes bei der Verbindungsherstellung beispielsweise „Unvollständiges Nummernformat" (Code 28), so wird zunächst ein Überprüfungsschritt durchgeführt. In diesem Überprüfungsschritt wird ermittelt, ob der Benutzer A derzeit über Roaming, das heißt über ein anderes Netzwerk, mit seinem Heimatnetzwerk verbunden ist. Ist dies nicht der Fall, so wird die Aktion entweder abgebrochen oder auf der Anzeige beziehungsweise dem Display des Mobiltelefons des Benutzers A eine Fehlermeldung angezeigt. Diese Fehlermeldung kann den Benutzer A darauf hinweisen, das das Format der gewählten Telefonnummer nicht vorschriftsmäßig ist. Diese Fehlermeldung kann beispielsweise „Die von Ihnen eingegebene Nummer ist zu kurz" lauten.

Wird hingegen festgestellt, dass der Benutzer A über Roaming mit dem Heimnetzwerk verbunden ist, so wird ein weiterer Überprüfungsschritt durchgeführt. Hierbei wird ermittelt, ob der Anruf über das, in dem Mobiltelefon oder der SIM-Karte des Benutzers A hinterlegte, Telefonbuch initiiert wurde, das heißt, ob die angewählte Telefonnummer diesem Telefonbuch entnommen wurde. Ist dies nicht der Fall, so wird dem Benutzer A erneut das Eingabefenster angezeigt, in dem eine Telefonnummer eingegeben werden kann.

Stammte die angerufene Nummer hingegen aus dem Telefonbuch, das in dem Mobiltelefon des Benutzers A hinterlegt war, so kann auf dem Display des Mobiltelefons die Fehlermeldung angezeigt werden, beispielsweise „Unvollständiges Nummernformat". Zusätzlich kann dem Benutzer A die Option gegeben werden die Telefonnummer jetzt zu bearbeiten, oder den Vorgang abzubrechen. Bei der Angabe der Option der Bearbeitung der Telefonnummer, können zusätzlich Bearbeitungshinweise gegeben werden. Dies kann beispielsweise der Vorschlag des Einfügens einer Ländervorwahl sein. Der Vorschlag kann zudem die Ländervorwahl des Landes, aus dem die eigene SIM-Karte stammt, umfassen. Hierdurch wird dem häufigen Fehler Rechnung, dass bei der Eingabe einer Telefonnummer in das Telefonbuch an einem Mobiltelefon bei lokalen Nummern die Länderkennung nicht mit eingetragen wird.

Wählt der Benutzer die Option der Bearbeitung der Telefonnummer, so wird auf dem Bildschirm das Telefonbuch an dem Eintrag der gewählten Nummer angezeigt.

Gibt das Netzwerk auf die Verbindungsanfrage des Benutzers A hin eine andere Fehlermeldung beziehungsweise einen anderen Antwortcode an, als den der auf eine unvollständige Telefonnummer hinweist. So wird in dem Mobiltelefon des Benutzers A die geeignete beziehungsweise diesem Antwortcode zugeordnete Liste von Auswahloptionen unmittelbar erzeugt oder eine hinterlegte Liste unmittelbar angezeigt.

Fehlermeldungen beziehungsweise Antwortcodes, bei denen sich eine solche unmittelbare Anzeige der Liste anbieten, sind insbesondere Fehlermeldungen, die sich auf Störungen im Netzwerk, Störungen bei der Verbindung zum Netzwerk oder auf Störungen bei der Verbindung zu dem angerufenen Kommunikationspartner beziehen.

In den 2 bis 4 sind einige Listen für Auswahloptionen gezeigt, die auf den Empfang eines solchen Antwortcodes hin angezeigt werden können.

Gibt das Netzwerk einen Antwortcode „Anschluss ist besetzt" (Code 17), „Anruf wurde abgelehnt" (Code 18) oder „Teilnehmer antwortet nicht" (Code 21) aus, so wird die in 2 schematisch gezeigte Liste von Auswahloptionen an dem Mobiltelefon des Benutzers A angezeigt. In der gezeigten Liste sind die Auswahloptionen den Anruf später zu wiederholen, eine Textnachricht eines bestimmten Inhaltes zu versenden oder eine Sprachnachricht aufzuzeichnen enthalten. Die Textnachricht kann beispielsweise die Aufforderung an den Benutzer B sein, Benutzer A zurückzurufen.

Wählt der Benutzer die in 2 gezeigte erste Option, so wird auf dem Display ein neues Auswahlmenü angezeigt. Dieses ist in 3 schematisch dargestellt. In dieser Liste, sind unterschiedliche Zeitintervalle angegeben, aus denen der Benutzer A auswählen kann. Wählt der Benutzer A beispielsweise die grau hinterlegte Option zwei, so wird das Mobiltelefon dreißig Minuten später eine geeignete Erinnerungsmitteilung ausgeben. Dies kann durch Ausgabe eines Signaltons und/oder durch ein optisches oder haptisches Signal erfolgen.

Es ist aber auch möglich, dass nach Ablauf der gewählten Zeitspanne auf dem Display ein weiteres Optionsmenü gezeigt wird, das schematisch in 4 wiedergegeben ist. Hierbei wird in der Grundeinstellung die Option „Anruf jetzt beginnen" vorgewählt sein. Weiter wird eine Liste von Erinnerungszeiträumen wie zuvor angeboten. Wählt der Anrufer die Option „Anruf jetzt beginnen", so wird die Verbindung hergestellt. Hierzu wird in dem Mobiltelefon die zuvor angewählte Telefonnummer gespeichert sein.

Wählt der Benutzer aus der in 2 gezeigten Liste von Auswahloptionen die zweite Alternative, nämlich eine Textnachricht zu versenden, so kann eine gespeicherte Nachricht automatisch an die Telefonnummer des Benutzers B versandt werden. Es ist aber auch möglich, dass ein Texteditor geöffnet wird, in dem eine bereits vorgegebene Textnachricht angezeigt wird und gegebenenfalls von dem Benutzer A modifiziert werden kann. Für die Textnachricht ist als Empfänger bereits der zuvor angerufene Benutzer B vermerkt. Hierzu wird eine von dem Mobiltelefon gewählte Nummer vorzugsweise zumindest kurzfristig gespeichert. Der Textkörper der Nachricht lautet beispielsweise: „Ruf' mich bitte an" gefolgt von dem Namen des Anrufers, das heißt des Benutzers A. Das Einfügen des Namens des Benutzers erfolgt mittels Verwendung eines Textfeldes <Name>. Der Name kann anhand der in dem Mobiltelefon des Benutzers A hinterlegten Profildaten ermittelt und eingefügt werden.

Wählt der Anrufer aus der in 2 gezeigten Liste von Auswahloptionen die Option des Aufnehmens einer Sprachnachricht, so kann diese Sprachnachricht entweder lokal an dem Mobiltelefon des Benutzers A, zentral in einer netzwerkseitig zur Verfügung gestellten Mailbox für Sprachnachrichten für den Benutzer B oder lokal an in einer Mailbox in dem Mobiltelefon des Benutzers B auf gesprochen und gespeichert werden.

Gibt das Netzwerk auf die Verbindungsanfrage hin einen Antwortcode aus, der das Netzwerk betrifft, beispielsweise „Netzwerk nicht betriebsbereit" (Code 38) oder „angeforderter Kanal nicht verfügbar" (Code 44), so wird ein Auswahlmenu angezeigt, das im Wesentlichen dem in 2 gezeigten Auswahlmenu entspricht. Allerdings ist hierbei die Option des Versands einer Textnachricht ausgespart. Der Benutzer hat in dieser Situation also die Optionen „Später anrufen" oder „Sprachnachricht aufnehmen".

Wählt der Benutzer aus dieser Liste die Option des späteren Anrufens, so wird das Mobiltelefon die Verfügbarkeit des Netzes in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Sobald das Netzwerk verfügbar ist, wird dem Benutzer dann erneut die Erinnerungsliste mit einer voreingestellten Auswahl der Option des „Jetzt Anrufen" angezeigt, die beispielhaft in 4 gezeigt ist. Wählt der Benutzer diese Option, so wird die Verbindung hergestellt. Anderenfalls, das heißt bei Auswahl einer der anderen Optionen wird nach dem ausgewählten Zeitraum die Erinnerungsliste aus 3 erneut angezeigt.

Wählt der Benutzer die Option der Aufnahme einer Sprachnachricht, so wird diese aufgenommen und bei Verfügbarkeit des Netzes übermittelt.

Auch, wenn bei einer bereits hergestellten Verbindung mit einem anderen Teilnehmer die Verbindung unterbrochen wird, so wird auch dieser Umstand durch eine Fehlermeldung am Mobiltelefon des Benutzers A erkannt.

In diesem Fall wird dem Benutzer A eine Auswahlliste angezeigt, die die Optionen „Wahlwiederholung" und „Später anrufen" umfasst. Wird die letzte Option gewählt, so wird die Erinnerungsliste, die in 3 wiedergegeben ist, angezeigt und der Benutzer A kann den gewünschten Zeitraum auswählen, nach dem die Verbindung wieder hergestellt werden soll. Nach dem Ablauf dieser Zeitspanne wird dem Benutzer dann erneut die Option gegeben den Anruf jetzt zu starten oder eine weitere Zeit zu warten und nach dem Zeitablauf erinnert zu werden. Dies geschieht durch Anzeige einer List, die beispielsweise den in 4 gezeigten Aufbau aufweisen kann.

Wählt der Benutzer A die Option „Wahlwiederholung", so wird die Verbindung unverzüglich wieder hergestellt.

Auch bei eingehenden Anrufen kann dem Benutzer eine Hilfestellung geboten werden. Hierbei kann dem Benutzer die Wahl gegeben werden das Mobiltelefon lautlos zu stellen und/oder eine Textnachricht zu versenden. Wählt der Anrufer die Option des Versendens eines Textes, kann das Telefon automatisch auf lautlos gestellt und ein Texteditor geöffnet werden. In dem Texteditor ist bereits ein Text vorgegeben. Der Textkörper gibt beispielsweise den Text „Ich rufe Dich später an" wieder. Der Name des Benutzers, der diese Textnachricht versendet, ist ebenfalls angegeben. Der Name kann durch Verwendung einer Feldfunktion automatisch in die Textnachricht eingefügt werden.

In der 5 ist ein möglicher Aufbau eines Mobiltelefons gemäß der Erfindung und zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen Verfahren schematisch gezeigt. Das Mobiltelefon 1 umfasst hierbei eine Empfangseinheit 11 zum Empfang von Netzsignalen, eine Steuerungseinheit 12 und eine Speichereinheit 13 aufweist. Die Steuerungseinheit 12 ist mit der Speichereinheit 13 und der Empfangseinheit 11 zum Informationsaustausch verbunden. Weiterhin ist eine Ausgabeeinheit 14 zur Ausgabe von mindestens zwei Auswahloptionen vorgesehen. Diese Ausgabeeinheit 14 kann die Anzeige beziehungsweise das Display des Mobiltelefons 1 darstellen. Die Ausgabeeinheit 14 kann weiterhin den Lautsprecher des Mobiltelefons 1 umfassen. In der dargestellten Ausführungsform ist in dem Mobiltelefon 1 eine Zeiterfassungseinheit 15 vorgesehen und mit der Steuerungseinheit 12 verbunden. Über diese Verbindung können Erinnerungsmechanismen realisiert werden und von der Steuerungseinheit 12 nach Erkennen des Ablaufs eines Zeitabschnitts die geeignete Aktion initiiert werden.

Die Steuerungseinheit 12 ist weiterhin mit einer Textverarbeitungseinheit 16 verbunden, die gegebenenfalls zusätzlich unmittelbar mit der Ausgabeeinheit 14 verbunden sein kann. Dies ist in 5 durch die gestrichelte Linie angedeutet.

Die Steuerungseinheit 12 des Mobiltelefons 1 ist in der 5 weiterhin mit einer Sprachverarbeitungseinheit 17 verbunden. Diese kann das Mikrophon des Mobiltelefons umfassen.

Schließlich ist die Steuerungseinheit 12 mit einer Vergleichseinheit 18 zum Vergleich von Daten verbunden.

Mit dem gezeigten Mobiltelefon 1 können die unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschriebenen Verfahrenschritte ausgeführt werden.

Die vorliegende Erfindung ist weder auf die dargestellte Ausführungsform des Mobiltelefons noch auf die gezeigten Verfahrensabläufe und gezeigten Auswahllisten beschränkt. Insbesondere können weitere Auswahllisten hinterlegt sein beziehungsweise erzeugt werden, wenn ein anderes als die beschriebenen Netzsignale vom Netzwerk erhalten wird.


Anspruch[de]
Verfahren zum Betreiben eines mobilen Endgerätes zur Kommunikation über ein Mobilfunknetz, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Empfang eines Netzsignals an dem mobilen Endgerät zumindest zwei Auswahloptionen ausgegeben werden, denen jeweils mindestens eine Folgeaktion in dem mobilen Endgerät zugeordnet ist. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das empfangene Netzsignal eine Fehlermeldung ist. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das empfangene Netzsignal eine Verbindungsanfrage darstellt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folgeaktion innerhalb des mobilen Endgerätes und/oder zwischen dem mobilen Endgerät und dem Netz erfolgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion die Ausgabe mindestens einer weiteren Auswahloption umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion die Anzeige einer neuen Benutzeroberfläche an dem mobilen Endgerät ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dass mindestens eine Folgeaktion ein Auslesen zumindest eines Teils von in dem mobilen Endgerät hinterlegten Daten ist. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten in dem mobilen Endgerät auf einem entfernbaren Speicher hinterlegt sind. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten Kontaktinformationen, Namen und/oder Telefonnummern umfassen. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten Daten betreffend den Benutzer des mobilen Endgerätes darstellen. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Folgeaktionen unterschiedliche Nachrichtenformate betreffen. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion die Erstellung und/oder Bearbeitung einer Nachricht darstellt. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenformate Sprachnachrichten, Textnachrichten, Videonachrichten und/oder Bildnachrichten umfassen. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion die Aktivierung eines Erinnerungsmechanismus ist. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Erinnerungsmechanismus das Aktivieren eines Timers umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahloptionen mindestens zwei Erinnerungsintervalle sind. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion der sofortige Aufbau einer Kommunikationsverbindung mit einem weiteren mobilen Endgerät über das Mobilfunknetz ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion die reine Anzeige und/oder die Bearbeitung gespeicherter Daten umfasst. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung eine Änderung gespeicherter Daten darstellt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Empfang des Netzsignals in dem mobilen Endgerät eine Überprüfung des derzeit genutzten Mobilfunknetzes erfolgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erhalt des Netzsignals ein Vergleich des derzeit genutzten Mobilfunknetzes mit Daten einer Speichereinheit in dem mobilen Endgerät erfolgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Folgeaktion das Öffnen zumindest einer Textbearbeitungsanzeige zum Versenden einer Textnachricht ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass in der geöffneten Textbearbeitungsanzeige zumindest ein Teil einer zu versendenden Textnachricht ein aus einer Speichereinheit des mobilen Endgerätes ausgelesener Text ist. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Textnachricht zumindest den Namen des sendenden Benutzers umfasst. Mobiles Endgerät zur Kommunikation in einem Mobilfunknetz, das zumindest eine Empfangseinheit (11) zum Empfang von Netzsignalen, eine Steuerungseinheit (12) und eine Speichereinheit (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (12) mit der Speichereinheit (13) und der Empfangseinheit (11) zum Informationsaustausch und mit einer Ausgabeeinheit (14) zur Ausgabe von mindestens zwei Auswahloptionen verbunden ist. Mobiles Endgerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (12) mit einer Zeiterfassungseinheit (15) verbunden ist. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (12) mit einer Textverarbeitungseinheit (16) verbunden ist. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (12) mit einer Sprachverarbeitungseinheit (17) verbunden ist. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (12) mit einer Vergleichseinheit (18) zum Vergleich von Daten verbunden ist. Mobiles Endgerät nach einem der Anspruch 25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass dieses zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 24 ausgelegt ist.






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