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Schaltungsanordnung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe - Dokument DE102006023224A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006023224A1 22.11.2007
Titel Schaltungsanordnung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe
Anmelder Hella KGaA Hueck & Co., 59557 Lippstadt, DE
Erfinder Daub, Wolfgang, 59609 Anröchte, DE
DE-Anmeldedatum 18.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006023224
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse B60Q 1/04(2006.01)A, F, I, 20060518, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05B 41/282(2006.01)A, L, I, 20060518, B, H, DE   
Zusammenfassung Schaltungsanordnung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe mit folgenden Merkmalen: die Schaltungsanordnung umfasst einen Eingang (E) zum Anschließen der Schaltungsanordnung an ein Kraftfahrzeugbordnetz (UB), einen Ausgang (A) zum Anschließen einer Gasentladungslampe (GDL) und einen Gleichstromwandler (C10, Tr10, SW10, D10, C11) der zwischen den Eingang und den Ausgang geschaltet ist. Der Gleichstromwandler (C10, Tr10, SW10, D10, C11) umfasst einen Eingangskondensator (C10), die Schaltungsanordnung umfasst ferner Mittel zum Einstellen eines primärseitigen Stroms durch den Gleichstromwandler, die Mittel (SW10, PWM, Comp2) zum Einstellen des primärseitigen Stroms umfassen ein Element (Comp2) zum Vergleichen einer ersten Spannung mit einer zweiten Spannung, die Mittel (SW10, PWM, Comp2) zum Einstellen des primärseitigen Stroms umfassen ferner ein Stellelement (PWM, SW10) zum Einstellen des primärseitigen Stroms in Abhängigkeit des Ergebnisses des Vergleichs durch das Element (Comp2), wobei die Schaltungsanordnung Mittel zum Kompensieren von Schwankungen der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) aufweist.

Beschreibung[de]
STAND DER TECHNIK

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe.

Aus dem Stand der Technik sind gattungsgemäße Schaltungsanordnungen für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer bekannt, die einen Eingang zum Anschließen der Schaltungsanordnung an ein Kraftfahrzeugbordnetz, einen Ausgang zum Anschließen einer Gasentladungslampe und einen Gleichstromwandler aufweisen, wobei der Gleichstromwandler zwischen den Ausgang und den Eingang geschaltet ist. Der Gleichstromwandler umfasst einen Eingangskondensator zum Puffern der primärseitigen Spannung. Die Schaltungsanordnung gattungsgemäßer Art umfasst ferner Mittel zum Einstellen eines primärseitigen Stroms durch den Gleichstromwandler. Die Mittel zum Einstellen des primärseitigen Stroms umfassen vorzugsweise ein Element zum Vergleichen einer ersten Spannung mit einer zweiten Spannung. Ferner umfassen die Mittel zum Einstellen des primärseitigen Stroms ein Stellelement zum Einstellen des primärseitigen Stroms in Abhängigkeit des Ergebnisses des Vergleichs durch das Element zum Vergleichen.

Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Schaltungsanordnungen ist als erste Spannung eine Spannung an den Komparator angelegt, die ein Maß für den Primärstrom durch den Spannungswandler ist. Dazu weisen die aus dem Stand der Technik bekannten Schaltungsanordnungen Strom-Spannungs-Wandler auf, die den Primärstrom in ein entsprechendes Spannungssignal umwandeln. Ferner liegt am Komparator als zweite Spannung ein Spannungssignal an, welches einen maximalen Primärstrom vorgibt, der erreicht werden soll. Dieser maximale Primärstrom wird durch einen externen Regler vorgegeben und bildet gewissermaßen eine Führungsgröße zur Regelung des Primärstroms.

Sowohl beim Einschalten der Gasentladungslampe als auch bei dem Aufladen einer Boosterschaltung, die dem Spannungswandler nachgeschaltet ist, kann es zu einem Schwingen der Schaltungsanordnung kommen. Dieses Schwingen kann sich am Ausgang der Schaltungsanordnung durch ein Schwingen der Ausgangsleistung bemerkbar machen. Um diesen Schwingungen der Ausgangsleistung abzuhelfen wurden in der Vergangenheit als Eingangskondensatoren Kondensatorbauelemente mit großen Kapazitäten verwendet. Auch durch eine hinreichend große Dimensionierung der Bauelemente der Boosterschaltung konnte ein Schwingen der Ausgangsleistung verhindert werden. Die große Dimensionierung der Bauelemente hat jedoch den Nachteil, dass dieses in der Regel kostenträchtig ist.

VORTEILE DER ERFINDUNG

Der Erfindung liegt vor dem Hintergrund der Nachteil des Standes der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung vorzuschlagen, bei welcher ein Schwingen der Ausgangsleistung beim Einschalten der Gasentladungslampe oder beim Aufladen der Boosterschaltung verhindert ist.

Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Schaltungsanordnung Mittel zum Kompensieren von Schwankungen der Spannung über dem Eingangskondensator aufweist. Es hat sich gezeigt, dass die Schwankungen der Eingangsspannung ursächlich für die Schwingungen der Ausgangsleistung sind. Über den geregelten Primärstrom besteht eine Wechselwirkung mit der Spannung über dem Eingangskondensator. Durch eine Kompensation der Schwankungen der Spannung über dem Eingangskondensator kann ein Schwingen der Ausgangsleistung verhindert werden.

Die Mittel zum Kompensieren sind vorzugsweise geeignet und eingerichtet, die erste Spannung in Abhängigkeit von der Spannung über dem Eingangskondensator und von einer Spannung entsprechend des primärseitigen Stroms zu erzeugen. Die zweite Spannung kann gemäß der Erfindung einer von einem Regler vorgegebenen Spannung entsprechen, wobei diese Spannung einem maximalen primärseitigen Strom entspricht. Die von dem Regler vorgegebene Spannung kann bei einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung durch einen Begrenzer zur Erzeugung der zweiten Spannung auf einen vorgegebenen Grenzwert begrenzt werden. Alternativen dazu sind in den Ansprüchen 6 bis 9 angegeben.

Gemäß der Erfindung kann die Schaltungsanordnung als Teil der Mittel zum Kompensieren einen Subtrahierer zum Erzeugen der ersten Spannung aufweisen. Der Subtrahierer kann zur Erzeugung der ersten Spannung durch Abziehen der Spannung über dem Eingangskondensator von der Spannung entsprechend des primärseitigen Stroms geeignet und eingerichtet sein.

Die Schaltungsanordnung kann gemäß der Erfindung ein Bandpassfilter zum Filtern der zu den Mitteln zum Kompensieren zugeführten Spannung über dem Eingangskondensator umfassen. Dadurch können störende Signalanteile in dem Spannungssignal der Spannung über dem Eingangskondensator ausgefiltert werden. Das Bandpassfilter ist vorzugsweise auf eine oder mehrere Resonanzfrequenzen des Bordnetzes und/oder eines Eingangsfilters der Schaltungsanordnung und/oder des Eingangskondensators abgestimmt.

Gemäß der Erfindung können die Mittel zum Kompensieren durch Schaltmittel ein- oder abschaltbar sein, wobei die Schaltmittel einen Komparator und ein Einschaltelement umfassen können. Das Schaltelement ist vorzugsweise durch den Komparator angesteuert. Der Komparator kann zum Vergleichen der von dem Regler vorgegebenen Spannung mit dem Grenzwert für die zweite Spannung geeignet und eingerichtet sein. In Abhängigkeit des Vergleichs des Komparators kann das Schaltmittel zum Ein- beziehungsweise Ausschalten der Mittel zum Kompensieren aktivierbar sein. Das Schaltelement zum Einschalten der Mittel zum Kompensieren ist insbesondere dann aktivierbar, wenn die von dem Regler vorgegebenen Spannung 30% bis 100%, insbesondere 55% des Grenzwerts für den maximalen Primärstrom entspricht.

Der Subtrahierer zur Erzeugung der ersten Spannung durch Abziehen der Spannung über dem Eingangskondensator von der Spannung entsprechend des primärseitigen Stroms geeignet und eingerichtet ist, wobei zwischen einem Abgriff der Spannung über dem Eingangskondensator und dem Subtrahierer ein Verstärker geschaltet ist. Alternativ kann zwischen dem Abgriff der Spannung über dem Eingangskondensator und dem Addierer ein Verstärker geschaltet sein. Dieser Verstärker kann gemäß der Erfindung einen variablen Verstärkungsfaktor haben. Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann zum Einstellen des Verstärkungsfaktors ein Mittel zum Einstellen in Abhängigkeit einer Differenz zwischen der von dem Regler vorgegebenen Spannung und dem Grenzwert aufweisen.

ZEICHNUNGEN

Zwei Ausführungsbeispiele für erfindungsgemäße Schaltungsanordnungen für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe sind anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt

1 das erste Ausführungsbeispiel und

2 das zweite Ausführungsbeispiel.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Das in der 1 dargestellte Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe weist einen Eingang E auf, mit welchem die Schaltungsanordnung an eine Bordnetzspannung UB eines Kraftfahrzeugbordnetzes anschließbar ist. Ferner weist die Schaltungsanordnung einen Ausgang A auf, an welchen die Gasentladungslampe GDL des Kraftfahrzeugscheinwerfers elektrisch angeschlossen werden kann.

Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung umfasst zur elektrischen Energieversorgung der an den Ausgang A anschließbaren Gasentladungslampe GDL einen Gleichstromwandler auf, der unter Zwischenschaltung eines Eingangsfilters an den Eingang E angeschlossen ist. Mittels des Eingangsfilters können störende Signale aus dem Kraftfahrzeugbordnetz ausgefiltert werden. An das Eingangsfilter ist der Gleichstromwandler bestehend aus einem Eingangskondensator C10, einem Sperrtransformator Tr10 und einer Gleichrichterdiode D10 und einem sekundärseitigen Glättungskondensator C11 angeschlossen. Dem Gleichstromwandler ist eine Boosterschaltung und ein Zündgerät nachgeschaltet, die die Sekundärseite des Gleichstromwandlers mit dem Ausgang A für die Gasentladungslampe GDL verbinden. Sowohl das Eingangsfilter, der Gleichstromwandler, die Boosterschaltung und das Zündgerät sind auf herkömmliche Art und Weise ausgebildet.

Im Primärkreis des Sperrtransformators Tr10 ist ein Stromwandlerbauelement angeordnet, welches den Primärstrom durch den Sperrtransformator Tr10 in eine entsprechende Spannung umwandelt. Die Ausgangsspannung des Stromspannungswandlers H10 kann an einem Ausgang des Gleichstromwandlers abgegriffen werden. Ferner umfasst der Gleichstromwandler im Primärkreis einen Schalter SW10, bei dem es sich um einen gesteuerten Schalter handelt. Der Schalter wird zur Erzeugung des Stroms im Sekundärkreis geschlossen oder geöffnet.

zur Ansteuerung des Schalters SW10 ist ein Pulsweitenmodulator PWM vorgesehen, der von einem Komparator Comp2 angesteuert.

Zur Ansteuerung des Pulsweitenmodulators wird an den positiven Eingang des Komparators der Ausgang des Stromspannungswandlers H10 angelegt. Der negative Eingang des ersten Komparators wird dagegen in der Regel unter Zwischenschaltung eines Begrenzers Clip1 mit einem Regler verbunden, der eine Spannung zur Verfügung stellt, die dem maximalen Strom im Primärkreis des Sperrwandlers entspricht.

Dieser maximale Strom im Primärkreis des Sperrwandlers ist eine Größe, die von dem Regler, der nicht Teil der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist, vorgegeben wird. Der maximale Strom im Primärkreis ist eine zeitlich veränderliche Größe, die stets von dem Regler vorgegeben wird. Für die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung bildet der maximale Strom durch den Primärkreis beziehungsweise die diesem Strom entsprechende Spannung eine Führungsgröße, die durch den ersten Komparator Comp2 und dem Pulsweitenmodulator PWM sowie dem Schalter SW10 eingestellt wird.

Das Problem der herkömmlichen Schaltungsanordnungen lag darin, dass nach der Zündung der Gasentladungslampe diese mit einem gleichmäßigen hohen Strom in einen stationären Betrieb gebracht werden muss. Das Eingangsfilter der Schaltungsanordnung sowie das Bordnetz selbst enthalten induktive Komponenten. Nach dem Zünden versucht nun die Schaltungsanordnung die Lampe sofort mit einem großen Strom zu versorgen. Die induktiven Komponenten des Eingangsfilters sowie des Bordnetzes wirken jedoch einer schnellen Stromänderung entgegen. Der Wandler kann daher den Strom zunächst nicht aus dem Bordnetz entnehmen. Vielmehr wird die Energie zunächst aus dem Eingangskondensator des Sperrwandlers bezogen. Bei Eingangskondensatoren mit kleineren Kapazitäten bricht die Spannung durch die Entladung des Eingangskondensators häufig recht schnell ein. Der Strom am Ausgang des Gleichstromwandlers kann dadurch nicht aufrecht erhalten bleiben. Er bricht so weit ein, dass die Lampe unter Umständen verlischt und wieder neu gezündet werden muss. (Der Booster hat die Aufgabe mit einem zusätzlichen Strom den Wandler zu unterstützen, damit die Lampe nicht verlischt.) Mit dem Einbrechen der Spannung am Kondensator C10 versucht der Wandler den Eingangsstrom weiter zu erhöhen, um den Ausgangsstrom aufrecht zu erhalten. Die Spannung am C10 bricht wieder ein, im Extremfall bis nahe 0V. Dieses führt im Weiteren dazu, dass der Eingangskondensator weit über seinen Anfangswert aufgeladen wird. Der Sperrwandler reduziert jetzt mit steigender Eingangsspannung die Stromaufnahme (weil der Ausgangsstrom bzw. die Ausgangsleistung konstant sein soll). Der Strom in der Eingangsinduktivität sinkt unter dem Mittelwert und der Schwingvorgang beginnt von vorne. Ohne einen großen Boosterkondensator kann der Ausgangsstrom nicht konstant gehalten werden. (Die Schwingfrequenz ist so hoch, dass man sie nicht im Licht sehen kann, Schwankungen in der Helligkeit sind dennoch möglich, wenn die Lampe beinahe ausgeht.) Außerdem wird das Bordnetz zum Teil erheblich gestört.

In der Vergangenheit wurde dieses Problem durch den Einsatz von hinreichend großen Eingangskondensatoren und hinreichend groß dimensionierten Boosterschaltungen behoben. Schwingungen konnten in der Vergangenheit auch beim Aufladen der Boosterschaltung vor dem Einschalten der Gasentladungslampe GDL auftreten. Zum Verhindern eines Schwingens des Ausgangsstroms und somit der Leistung der Gasentladungslampe weist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gemäß 1 Mittel zum Kompensieren der Schwankungen der Spannung über dem Eingangskondensator des Spannungswandlers auf. Sofern Schwankungen der Spannung über dem Eingangskondensator C10 des Spannungswandlers kompensiert sind, sind Leistungsschwankungen der Gasentladungslampe GDL verhindert.

Die Mittel zum Kompensieren der Spannungsschwankungen weisen einen Subtrahierer auf, in dem von der dem Primärstrom entsprechenden Spannung, die am Ausgang des Stromspannungswandlers H10 abgegriffen wird, die Spannung des Eingangskondensators C10 abgezogen wird. Diese Differenz wird dann an den positiven Eingang des Komparators Comp2 angelegt.

Durch das Subtrahieren der Spannungsschwankungen am Eingangskondensator C10 von der zu dem Komparator Comp2 geführten Spannung, die dem Primärstrom durch den Spannungswandler entspricht, wird eine Gegenkopplung der Spannungsschwankungen erreicht und verhindert, dass am Ausgang des Spannungswandlers Leistungsschwankungen auftreten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Schaltungsanordnung besonders zuverlässig arbeitet, wenn das Spannungssignal, das vom Eingangskondensator C10 zu dem Subtrahierer geführt wird mittels eines Bandpassfilters gefiltert wird. Das Bandpassfilter ist dabei vorzugsweise auf Resonanzfrequenzen des Bordnetzes beziehungsweise des Eingangsfilters abgestimmt.

Es hat sich ferner gezeigt, dass eine Kompensation der Spannungsschwankungen am Eingangskondensator C10 des Spannungswandlers nur dann erwünscht ist, wenn der von dem Regler vorgegebene maximale Primärstrom einen vorbestimmten Grenzwert erreicht oder annähernd erreicht. Aus diesem Grund ist die Erfassung der Spannung über dem Eingangskondensator C10 zu dem Subtrahierer S abschaltbar ausgestaltet. Zum Abschalten der Kompensation, d. h. der Gegenkopplung des Spannungssignals der Spannung sind Schaltmittel vorgesehen, die ein Schaltelement SW1 und einen weiteren Komparator Comp1 umfassen. An dem Komparator Comp1 liegt am positiven Eingang die Spannung an, die vom Regler zur Verfügung gestellt wird und dem maximalen Primärstrom entspricht. Am negativen Eingang des zweiten Komparators Comp1 liegt dagegen ein Spannungssignal an, welches dem Grenzwert für den maximalen Primärstrom entspricht. Der Komparator Comp1 ist so eingerichtet, dass er das Schaltelement SW1 zum Schließen aktiviert, sofern das Spannungssignal des Reglers größer oder gleich dem 0,7-fachen des Grenzwertes entspricht.

Ist diese Bedingung erfüllt, werden Spannungsschwankungen am Eingangskondensator C10 in der beschriebenen Art und Weise von dem Ausgangssignal des Stromspannungswandlers H10 subtrahiert. Sinkt die Spannung am Eingangskondensator mit einer bestimmten Geschwindigkeit, so bildet sich am Ausgang des Bandpasses ein negatives Signal, welches vom Ausgangssignal des Strom-Spannungs-Wandlers H10 subtrahiert, d. h. betragsmäßig addiert wird. Der erste Komparator Comp2 schaltet damit schon bevor der Primärstrom den Grenzwert erreicht hat. Die Schaltung wirkt insgesamt als Gegenkopplung und zwar genau in dem Frequenzbereich, in dem das Eingangsfilter und das Bordnetz seine Eigenresonanzfrequenz hat.

Das in 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung entspricht in weiten Teilen dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1. Unterschiede finden sich im Wesentlichen in der Art und Weise, wie das Spannungssignal der Spannung über dem Eingangskondensator C10 zu dem ersten Subtrahierer geführt wird. Zwar erfolgt die Rückkopplung auch unter Zwischenschaltung eines Bandpasses, doch wird die Kompensation nicht über Schaltmittel ein- und ausschaltbar gestaltet. Vielmehr ist zwischen dem Bandpass und dem negativen Eingang des ersten Subtrahierers S ein Verstärker eingesetzt, dessen Verstärkung variabel ist. Dieser variable Verstärker ist so angesteuert, dass sich die Verstärkung aus der Differenz zwischen dem Spannungswert entsprechend dem maximalen Primärstrom und dem Grenzwert für den maximalen Primärstrom ergibt. Die Verstärkung ist maximal, wenn die Spannung entsprechend dem maximalen Primärstrom größer oder gleich dem Grenzwert ist. Mit wachsender Differenz zwischen dem Grenzwert und dem maximalen Primärstrom wird die Verstärkung immer geringer, was den Vorteil hat, dass die Gegenkopplung langsam und nicht plötzlich unwirksam wird.


Anspruch[de]
Schaltungsanordnung für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Gasentladungslampe mit folgenden Merkmalen:

– die Schaltungsanordnung umfasst einen Eingang (E) zum Anschließen der Schaltungsanordnung an ein Kraftfahrzeugbordnetz (UB), einen Ausgang (A) zum Anschließen einer Gasentladungslampe (GDL) und einen Gleichstromwandler (C10, Tr10, SW10, D10, C11) der zwischen den Eingang und den Ausgang geschaltet ist

– der Gleichstromwandler (C10, Tr10, SW10, D10, C11) umfasst einen Eingangskondensator (C10),

– die Schaltungsanordnung umfasst ferner Mittel zum Einstellen eines primärseitigen Stroms durch den Gleichstromwandler,

– die Mittel (SW10, PWM, Comp2) zum Einstellen des primärseitigen Stroms umfassen ein Element (Comp2) zum Vergleichen einer ersten Spannung mit einer zweiten Spannung,

– die Mittel (SW10, PWM, Comp2) zum Einstellen des primärseitigen Stroms umfassen ferner ein Stellelement (PWM, SW10) zum Einstellen des primärseitigen Stroms in Abhängigkeit des Ergebnisses des Vergleichs durch das Element (Comp2),

dadurch gekennzeichnet, dass

– die Schaltungsanordnung Mittel zum Kompensieren von Schwankungen der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) aufweist.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Kompensieren geeignet und eingerichtet sind, die erste Spannung in Abhängigkeit von der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) und von einer Spannung entsprechend des primärseitigen Stroms zu erzeugen. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Spannung einer von einem Regler vorgegebenen Spannung entsprechend einem maximalen primärseitigen Strom entspricht. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Kompensieren einen Subtrahierer zur Erzeugung der ersten Spannung aufweisen, Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Subtrahierer zur Erzeugung der ersten Spannung durch Abziehen der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) von der Spannung entsprechend des primärseitigen Stroms geeignet und eingerichtet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Kompensieren geeignet und eingerichtet sind, die zweite Spannung in Abhängigkeit von der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) und von einer von einem Regler vorgegebenen Spannung entsprechend einem maximalen primärseitigen Strom zu erzeugen. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Spannung einem primärseitigen Strom entspricht. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Kompensieren einen Addierer zur Erzeugung der zweiten Spannung aufweisen. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Addierer zur Erzeugung der zweiten Spannung zum Addieren der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) zu der von dem Regler vorgegebenen Spannung eingerichtet und geeignet ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Regler vorgegebenen Spannung durch einen Begrenzer (Clip1) zur Erzeugung der zweiten Spannung auf einen vorgegebnen Grenzwert begrenzbar ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung ein Bandpassfilter zum Filtern der zu den Mitteln zum Kompensieren zugeführten Spannung über dem Eingangskondensator (C10) umfassen. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandpassfilter auf Resonanzfrequenzen des Bordnetzes (UB) und/oder eines Eingangsfilters der Schaltungsanordnung und/oder des Eingangskondensators (C10) abgestimmt ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Kompensieren durch Schaltmittel (SW1, Comp1) ein- und abschaltbar sind. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (SW1) einen Komparator (Comp1) und ein Schaltelement (SW1) umfassen. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Komparator (Comp1) zum Vergleichen der von dem Regler vorgegebenen Spannung mit dem Grenzwert für die zweite Spannung geeignet und eingerichtet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit des Vergleichs des Komparators (Comp1) das Schaltelement (SW1) zum Ein- bzw. Ausschalten der Mittel zum Kompensieren aktivierbar ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (SW1) zum Einschalten der Mittel zum Kompensieren aktivierbar ist, wenn die von dem Regler vorgegebenen Spannung 30 bis 100, insbesondere 55% des Grenzwerts beträgt. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Subtrahierer zur Erzeugung der ersten Spannung durch Abziehen der Spannung über dem Eingangskondensator von der Spannung entsprechend des primärseitigen Stroms geeignet und eingerichtet ist, wobei zwischen einem Abgriff der Spannung über dem Eingangskondensator und dem Subtrahierer ein Verstärker geschaltet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Addierer zur Erzeugung der zweiten Spannung durch Addieren der Spannung über dem Eingangskondensator (C10) vom Regler vorgegebenen Spannung geeignet und eingerichtet ist, wobei zwischen einem Abgriff der über dem Eingangskondensator (C10) und dem Addierer ein Verstärker geschaltet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker einen variablen Verstärkungsfaktor hat. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Einstellen des Verstärkungsfaktors in Abhängigkeit einer Differenz zwischen der von dem Regler vorgegebenen Spannung und dem Grenzwert aufweist. Verfahren zum Betreiben einer Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16.






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