PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006045844B3 22.11.2007
Titel Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, Profilstabbearbeitungs-Anlage und Verfahren zur Profilstabbearbeitung
Anmelder elumatec GmbH & Co. KG, 75417 Mühlacker, DE
Erfinder Hettler, Andreas, 75417 Mühlacker, DE;
Lutz, Eugen, 75417 Mühlacker, DE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 15.09.2006
DE-Aktenzeichen 102006045844
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse B23Q 7/12(2006.01)A, F, I, 20060915, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23Q 7/05(2006.01)A, L, I, 20060915, B, H, DE   B21D 43/00(2006.01)A, L, I, 20060915, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) mit einer Materialtransportbahn (24a, 24b, 24c) und einer Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs (22a, 22b, 22c) von der Materialtransportbahn (24a, 24b, 24c) zur Bearbeitung in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c).
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) Steuermittel aufweist, um einen unbearbeiteten Profilstab (22a, 22b, 22c) wahlweise zu der Aufnahmeeinrichtung oder an dieser vorbei zu transportieren.
Verwendung im Fensterbau und Türenbau.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, insbesondere für den Fensterbau, mit einer Materialtransportbahn und einer Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs von der Materialtransportbahn zur Bearbeitung in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung. Die Erfindung betrifft auch eine Profilstabbearbeitungs-Anlage sowie ein Verfahren zur Profilstabbearbeitung.

Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen zur Bearbeitung von Längsprofilen endlicher Länge sind beispielsweise aus der DE 295 21 754 U1 bekannt. Darin sind ein Spannsegment zum Fixieren eines zu bearbeitenden Längsprofils während eines Bearbeitungsvorgangs sowie ein Transportsystem beschrieben. Mit dem Transportsystem können die Längsprofile der Bearbeitungsvorrichtung zugeführt, während eines Bearbeitungsvorgangs relativ zu Bearbeitungswerkzeugen bewegt und von der Bearbeitungsvorrichtung abgeführt werden.

Die deutsche Offenlegungsschrift DE 199 18 004 A1 beschreibt ein Verfahren zum Fertigen eines Werkstückes im Fenster- und Türenbau sowie eine zur Durchführung des Verfahrens verwendete Arbeitsstation. Das Werkstück, das beispielsweise ein Profilrahmenelement aus Holz oder Kunststoff sein kann, wird mittels eines Förderbandes in eine Richtung transportiert. Passiert das Werkstück die Arbeitsstation, wird das Werkstück der Arbeitsstation zugeführt. In der Arbeitsstation wird das Werkstück dann gemäß einem ersten Bearbeitungsschritt bearbeitet und anschließend wieder dem Förderband zugeführt. Das Förderband transportiert dann das Werkstück zu einer weiteren Arbeitsstation, in der das Werkstück einem weiteren Bearbeitungsschritt unterzogen wird. Entlang des Förderbandes können im Wesentlichen beliebig viele Arbeitsstationen angeordnet sein, die jedoch alle unterschiedliche Bearbeitungen am Werkstück durchführen.

In der deutschen Offenlegungsschrift DE 41 22 037 A1 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung einer Linienfertigung mit einer Lackierstraße für Autokarosserien beschrieben. Die Lackierstraße weist mehrere unterschiedliche Arbeitsstationen auf. Zwischen einigen der Arbeitsstationen, wie beispielsweise zwischen einem Elektroabscheidungsofen und einer Versiegelung, ist ein Pufferspeicher vorgesehen, beispielsweise ein Elektroabscheidungs-Pufferspeicher. Die Pufferspeicher dienen zur Aufnahme von Karosserien, die in einer Bearbeitungsstation bearbeitet wurden, aber der darauffolgenden Arbeitsstation noch nicht zugeführt werden können, da diese beispielsweise defekt ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung zu schaffen, die wahlweise alleine oder eingebunden in eine Anlage betrieben werden kann und mit der eine Koppelung mehrerer Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen zu größeren Anlage möglich ist, ohne einen zusätzlichen, übergeordneten Leitrechner zu benötigen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, eine Profilstabbearbeitungs-Anlage mit den Merkmalen des Anspruchs 8 sowie durch eine Vorrichtung zur Profilstabbearbeitung mit den Merkmalen des Anspruchs 10. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Manche der nachfolgenden, jedoch nicht erschöpfend aufgezählten Merkmale und Eigenschaften treffen sowohl auf die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, als auch auf die Profilstabbearbeitungs-Anlage sowie auf das Verfahren zur Profistabbearbeitung zu. Sie werden teilweise nur einmal beschrieben, gelten jedoch unabhängig voneinander sowohl für die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, als auch für die Profilstabbearbeitungs-Anlage sowie für das Verfahren zur Profistabbearbeitung. Weiterhin ist die Reihenfolge der aufgelisteten Merkmale nicht bindend sondern kann vielmehr entsprechend einer optimierten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, einer optimierten Profilstabbearbeitungs-Anlage sowie für ein optimiertes Verfahren zur Profistabbearbeitung geändert werden.

Erfindungsgemäß ist eine Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, insbesondere für den Fensterbau, mit einer Materialtransportbahn und einer Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs von der Materialtransportbahn zur Bearbeitung in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung vorgesehen, wobei die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung Steuermittel aufweist, um einen unbearbeiteten Profilstab wahlweise zu der Aufnahmeeinrichtung oder an dieser vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung und/oder einer weiteren Materialtransportbahn zu transportieren.

Die erfindungsgemäße Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung eignet sich für die Bearbeitung von Kunststoffprofilen ebenso wie für die Bearbeitung von Metallprofilen, beispielsweise Aluminiumprofilen. Mit einer derartigen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung können vorzugsweise alle Bearbeitungsschritte realisiert werden, die für die Bearbeitung von Rohprofilen vorgesehen werden müssen, um beispielsweise Fenster- oder Türrahmen aus Profilstäben herzustellen. Allerdings beschränkt sich die Anwendung der Erfindung nicht auf den Fensterbau. Vielmehr kann die Erfindung in allen Bereichen zur Anwendung kommen, in denen Rohprofile bearbeitet werden müssen, um sie einer für sie vorgesehenen Funktion zuzuführen. Die Bearbeitungsschritte können beispielsweise spanabhebende Bearbeitungsschritte wie Sägen, Bohren oder Fräsen umfassen. Aber auch das Verschrauben von An- und Einbauteilen und/oder das Verschweißen von einzelnen Profilen zu Rahmenteilen oder Rahmen ist möglich.

Um die Bearbeitungsschritte durchführen zu können, werden die Roh-Profile mittels der Materialtransportbahn der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung zugeführt. Die Materialtransportbahn kann dazu beispielsweise als Rollen- oder Walzenbahn ausgebildet sein und/oder Förderbänder oder dergleichen aufweisen. Mittels der Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs von der Materialtransportbahn werden die Profilstäbe dann dem oder den Bearbeitungswerkzeugen der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung zugeführt, mittels dem oder denen die Bearbeitungsschritte dann durchgeführt werden. Die Aufnahmeeinrichtung kann hierzu ebenfalls als Rollen- oder Walzenbahn ausgebildet sein und/oder Förderbänder oder dergleichen aufweisen. Im Rahmen der Erfindung ist es ebenfalls möglich, als Aufnahmeeinrichtung beispielsweise eine Greifervorrichtung vorzusehen, mittels der ein Profilstab von der Materialtransportbahn abgehoben und dann der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung zur Bearbeitung zugeführt wird.

Als Steuermittel wird jede Vorrichtung angesehen, mit der eine Steuerung der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung durchführbar ist, insbesondere der Auswahl, ob ein Profilstab der Aufnahmeeinrichtung zugeführt oder an dieser vorbei transportiert werden soll. Die Steuermittel können rein mechanischer Natur sein, eine Kombination aus Mechanik und Elektronik oder rein elektronisch sein. Die Steuermittel können beispielsweise Schieber, Leitflächen, Rollen, Bänder, Greifer aber auch Mikroprozessoren, Relaisschaltungen oder dergleichen sein. Die Steuermittel können auch verschiedene Sensorelemente aufweisen, mit denen beispielsweise eine Position oder eine Lage der Profilstäbe auf der Materialtransportbahn erkannt werden kann.

Mit der erfindungsgemäßen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung kann auf einfache Art eine modulare Anlage zur Bearbeitung von Profilstäben zusammengestellt werden, in der unterschiedlich schnell und mittels verschiedener, separater Bearbeitungsvorrichtungen durchführbare Bearbeitungsschritte aufeinander folgen. So dauert das Einbringen von Ausnehmungen, beispielsweise für Verschlusszapfen oder dergleichen, das Verschrauben von An- und/oder Einbauteilen oder dergleichen etwa drei mal so lang, wie das Absägen von Profilstäben von einem Ur-Profilstab, wobei der Sägevorgang und die anderen genannten Vorgänge vorzugsweise jeweils in einer separaten Vorrichtung vorgenommen werden.

Wird beispielsweise eine als Sägezentrum ausgebildetes Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung mit drei als Folgebearbeitungszentren ausgebildeten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen kombiniert, kann dieser Zeitbedarfsunterschied ausgeglichen werden. Es ist jedoch zu bemerken, dass die Erfindung sich nicht auf diese zahlenmäßige beziehungsweise funktionelle Kombination beschränkt. Ein gesägter Profilstab wird darin dann von dem Sägezentrum mittels der Materialtransportbahn dem ersten Folgebearbeitungszentrum zugeführt. Dort entscheiden die Steuermittel des Folgebearbeitungszentrums, ob dieser Profilstab mittels der Aufnahmeeinrichtung dem ersten Folgezentrum zugeführt werden soll oder ob er mit der Materialtransportbahn einem zweiten, dem ersten folgenden und gleichenden Folgebearbeitungszentrum zugeführt werden soll. Wird das Profil weiter geführt, treffen die Steuermittel des zweiten Folgebearbeitungszentrums dann eine äquivalente Entscheidung, nämlich ob dieser Profilstab mittels der Aufnahmeeinrichtung dem zweiten Folgebearbeitungszentrum zugeführt werden soll oder ob er mit der Materialtransportbahn einem dritten, dem zweiten folgenden und gleichenden Folgebearbeitungszentrum zugeführt werden soll. Das dritte Folgebearbeitungszentrum bearbeitet dann den Profilstab, sofern eines der vorherigen Folgebearbeitungszentren das Profil noch nicht bearbeitet hat.

Auch ein Ausfall, beispielsweise durch Wartung oder Defekt, einer Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, die Teil dieser Anlage ist, kann, insbesondere ohne weiteres Zutun von spezialisierten Fachleuten, aufgefangen werden, da jede der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen über eigene Steuermittel verfügt. Dadurch kann dann zwar, das vorstehende Beispiel mit einem Sägezentrum und drei Folgebearbeitungszentren zugrundegelegt, das Zeitverhältnis nicht mehr vollständig aufgefangen werden, jedoch muss nicht die gesamte Produktion stillgelegt werden.

In Weiterbildung der Erfindung werden mittels der Steuermittel unbearbeitete Profilstäbe in einem einstellbaren Verhältnis entweder mittels der Aufnahmeeinrichtung der jeweiligen Profilbearbeitungsvorrichtung aufgenommen oder an dieser vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung und/oder einer weiteren Materialtransportbahn transportiert.

Das voreingestellte Verhältnis ist abhängig von der Anzahl der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen, die nacheinander aufeinander folgen.

Stehen, wie vorstehend beschrieben, drei Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen als Folgebearbeitungszentren zur Verfügung, ergeben sich folgende Verhältnisse zwischen der Anzahl der bearbeiteten Profile auf einem Austransporttisch eines Folgebearbeitungszentrums und der Nummer des Profilstabs, der aus einer Reihe von zugeführten Profilstäben von dem Folgebearbeitungszentrum bearbeitet wird. Die Nummer kann dabei maximal der Anzahl der Folgebearbeitungszentren entsprechen, die nach einen Sägezentrum beziehungsweise einem bereits passierten Folgebearbeitungszentrum noch folgen können. Die Austransporttische können jedem Folgebearbeitungszentrum zum Austransport bearbeiteter Profile zugeordnet sein.

Schleust also beispielsweise das erste Folgebearbeitungszentrum zwei Profilstäbe durch, um das dritte selbst zu bearbeiten, und gibt dieses Folgebearbeitungszentrum die bearbeiteten Profile auf einen Austransporttisch aus, so ergibt sich eine Taktung von 1:3. Das zweite Folgebearbeitungszentrum schleust dementsprechend einen Profilstab durch, um den zweiten selbst zu bearbeiten, und gibt die bearbeiteten Profile auf einen Austransporttisch aus. Daraus ergibt sich eine Taktung von 1:2 für die zweite Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung. Das dritte und letzte Folgebearbeitungszentrum schleust keinen Profilstab durch sondern bearbeitet jeden Profilstab, der ihm zugeführt wird, und gibt den bearbeiteten Profilstab auf einem Austransporttisch aus. Als Taktung ergibt sich daraus 1:1.

Fällt nun eine der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen aus, beispielsweise die zweite, so können die Verhältnisse entsprechend angepasst werden. Das erste Folgebearbeitungszentrum arbeitet nun nach der Taktung 1:2 und das dritte weiterhin nach der Taktung 1:1.

Sind für die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen keine Austransporttische vorgesehen, werden also alle bearbeiteten Profile zusammen mit den unbearbeiteten Profilen mittels der Materialtransportbahn transportiert, ergibt sich für jedes der drei aufeinanderfolgenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen ein Verhältnis von 0:3. Zusätzlich zu dem Verhältnis von aufgenommenen und bearbeiteten Profilstäben zu weitertransportierten Profilstäben ist also noch einzustellen, ob bearbeitete Profilstäbe auf den Austransporttisch ausgegeben werden sollen.

Der modulare Aufbau ist vorzugsweise und insbesondere sowohl bezüglich der Mechanik als auch der Software realisiert. Jede Profilbearbeitungsvorrichtung kann so für sich alleine als eigenständige Vorrichtung arbeiten. Werden mehrere Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen nacheinander vorgesehen, wird an der einzelnen Vorrichtung selbst lediglich eingestellt, ob jeder Stab bearbeitet werden soll, ob kein Stab bearbeitet werden soll oder ob jeder erste, zweite, dritte usw. Stab bearbeitet und die übrigen Stäbe weitertransportiert werden sollen.

Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit, eine Fertigungsanlage über einen längeren Zeitraum auf einfache Weise zu erweitern. Ist beispielsweise erst vorgesehen, nur ein Sägezentrum mit einem Folgebearbeitungszentrum in Betrieb zu nehmen, kann dann, je nach Bedarf, ein weiteres Folgebearbeitungszentrum hinzugefügt werden. Dazu muss das Folgebearbeitungszentrum lediglich aufgestellt und an ein Stromnetz angeschlossen werden. Eine Vernetzung verschiedener Steuermittel muss nicht vorgenommen werden. Lediglich einfache Einstellungen an den Steuermitteln der einzelnen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen sind vorzunehmen, wobei diese beispielsweise mit einer einfachen Bediensoftware vorgenommen werden können.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Materialtransportbahn an der Aufnahmeeinrichtung vorbei geführt und die Aufnahmeeinrichtung ist für das Abheben eines Profilstabs von der durchgehenden Materialtransportbahn ausgebildet.

Die Aufnahmeeinrichtung kann hierzu beispielsweise aus einem Bereich unterhalb der Materialtransportbahn in einen Bereich über der Materialtransportbahn geführt werden. Mittels der Aufwärtsbewegung werden dann die Profilstäbe von der Materialtransportbahn abgehoben und liegen auf der Aufnahmeeinrichtung auf. Auf diese Weise kann beispielsweise ein Transport der Profilstäbe in eine Richtung erfolgen, die nicht parallel zur Transportrichtung der Materialtransportbahn verläuft, beispielsweise quer dazu, insbesondere senkrecht.

Das Abheben kann beispielsweise auch mittels eines Greifers erfolgen, der ausgehend von einem Bereich oberhalb der Materialtransportbahn einen Profilstab ergreift und diesen von der Materialtransportbahn wegtransportiert.

In Weiterbildung der Erfindung kann die Aufnahmeeinrichtung rechenartig von unten zwischen parallelen Förderbändern der Materialtransportbahn und gegebenenfalls weitere Transportvorrichtungen hindurchtreten.

Alternativ hierzu können separate Transportmittel vorgesehen sein, um einen unbearbeiteten Profilstab an der Profilbearbeitungsvorrichtung vorbei zu transportieren, wobei vorbei transportieren hier jedes passieren der Profilbearbeitungsvorrichtung in einer beliebigen Relativposition zur Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung bedeuten kann. Diese separaten Transportmittel können beliebig ausgebildet sein, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Vorzugsweise ist jedoch die Aufnahmeeinrichtung jeder Profilstabbearbeitungseinrichtung für den Weitertransport eines unbearbeiteten Profilstabs zur nächsten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung ausgebildet.

In Weiterbildung der Erfindung sind die Steuermittel der Materialtransportbahn zugeordnet und die Steuermittel und die Materialtransportbahn und gegebenenfalls weitere Transportvorrichtungen sind unabhängig von den übrigen Komponenten der Profilbearbeitungsvorrichtung betreibbar.

Auf diese Weise wird gewährleistet, dass bei Ausfall einer Bearbeitungseinheit der Durchtransport weiter möglich ist. So kann beispielsweise auch vorgesehen werden, dass die Materialtransportbahn von der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, der die Materialtransportbahn zugeordnet ist, abgetrennt werden kann, um beispielsweise die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung austauschen zu können.

In Weiterbildung der Erfindung weisen die Steuermittel und die Materialtransportbahn der Profilbearbeitungsvorrichtung eine eigene Stromversorgung und eine eigene programmierbare Steuerung auf, insbesondere eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS).

Auch diese Weiterbildung ist vorteilhaft, wenn eine von mehreren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen, insbesondere auch deren Steuermittel, beispielsweise wegen eines Defekts ausgefallen ist. So können die übrigen, nicht defekten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen weiter betrieben werden, da die Materialtransportbahn der defekten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung weiter Profilstäbe transportieren kann. Besondere Einstellungen oder Umbauarbeiten müssen hierfür nicht vorgenommen werden.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Profilbearbeitungsvorrichtung eine programmierbare Steuereinheit auf, insbesondere eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS).

Dadurch ist insbesondere ermöglicht, mehrere Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen modular zu koppeln, ohne dass eine übergeordnete Steuereinheit vorgesehen werden muss, beispielsweise ein Steuerrechner. Auch kann so jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung für sich alleine im „stand-alone-Betrieb" arbeiten.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch eine Profilstabbearbeitungs-Anlage gelöst, insbesondere für den Fensterbau, die wenigstens zwei der vorstehend beschriebenen Profilbearbeitungsvorrichtungen zum Durchführen im wesentlichen gleicher Bearbeitungsvorgänge aufweist, wobei die Profilbearbeitungsvorrichtungen jeweils eine Materialtransportbahn aufweisen, wobei die Materialtransportbahnen der Profilbearbeitungsvorrichtungen hintereinander angeordnet sind, wobei jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung eine Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs von der Materialtransportbahn zur Bearbeitung in der Profilbearbeitungsvorrichtung aufweist, und wobei jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung Steuermittel aufweist, um einen unbearbeiteten Profilstab wahlweise mittels der Aufnahmeeinrichtung aufzunehmen oder an dieser vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung und/oder einer weiteren Materialtransportbahn zu transportieren.

In Weiterbildung der Erfindung sind die Materialtransportbahnen hintereinander angeordneter Profilbearbeitungsvorrichtungen mittels eines Übergabewagens gekoppelt, wobei jede Materialtransportbahn wenigstens zwei parallel laufende Förderbänder aufweist und der Übergabewagen wenigstens zwei Hubzinken zur Aufnahme eines Profilstabs aufweist, die zwischen den Förderbändern hindurch anhebbar sind.

Mittels des Übergabewagens werden Profilstäbe von einer Materialtransportbahn auf die darauffolgende weitergegeben. Auf diese Weise können die Materialtransportbahnen der einzelnen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen identisch ausgebildet sein und die Materialtransportbahnen der einzelnen, miteinander zu verbindenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen können auf Stoß aufeinander zu laufen.

Durch das Anheben des Profilsstabs durch die zwei Hubzinken wird vorteilhaft erreicht, dass die Profilstäbe nicht verkratzen können, wie dies beim Weiterschieben über eine Oberfläche der Fall wäre. Dies ist insbesondere bei der Bearbeitung von Profilstäben aus Metallen vorteilhaft, beispielsweise von eloxierten Aluminiumprofilen.

Schließlich wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe auch durch ein Verfahren zur Profilstabbearbeitung mittels wenigstens zwei Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen zum Durchführen im wesentlichen gleicher Bearbeitungsvorgänge gelöst, wobei die Profilbearbeitungsvorrichtungen jeweils eine Materialtransportbahn aufweisen, wobei die Materialtransportbahnen der Profilbearbeitungsvorrichtungen hintereinander angeordnet sind, und wobei in dem Verfahren ein unbearbeiteter Profilstab in einer Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung wahlweise bearbeitet oder der Profilstab an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung und/oder einer weiteren Materialtransportbahn weitertransportiert wird.

In einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine erste vordefinierte Anzahl an unbearbeiteten Profilstäben mittels der Aufnahmeeinrichtung der ersten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung aufgenommen und eine zweite vordefinierte Anzahl an unbearbeiteten Profilstäben an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung und/oder einer weiteren Materialtransportbahn transportiert.

Es ist im Rahmen der Erfindung von untergeordneter Bedeutung, ob erst ein Profilstab mittels der Aufnahmeeinrichtung aufgenommen wird und dann die weiterzutransportierenden Profilstäbe weitertransportiert werden, oder ob erst weiterzutransportierenden Profilstäbe weitertransportiert werden und dann ein Profilstab mittels der Aufnahmeeinrichtung aufgenommen wird.

In Weiterbildung der Erfindung ist ein Verhältnis der ersten vordefinierten Anzahl und der zweiten vordefinierten Anzahl an jeder Profilbearbeitungsvorrichtung einstellbar.

In Weiterbildung der Erfindung werden in einer jeweiligen Profilbearbeitungsvorrichtung bearbeitete Profilstäbe zur eventuellen Weiterverarbeitung abtransportiert.

Es werden also keine von den Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen bereits bearbeiteten Profilstäbe zurück auf die Materialtransportbahn transportiert. Auf den Materialtransportbahnen liegen somit immer nur unbearbeitete Profilstäbe, wobei unbearbeitet heißt, dass die Profilstäbe von der zugeordneten Bearbeitungsvorrichtung noch nicht bearbeitetet wurden. Es ist jedoch durchaus möglich, wie vorstehend bereits angedeutet, dass die Profilstäbe nicht vollständig unbearbeitet sind. Die Profilstäbe können beispielsweise schon auf eine bestimmte Länge gesägt worden sein oder sie können bereits schon mit Beschläge versehen sein. Es ist auch möglich, dass für einige zusammengefasste beziehungsweise für jeden Bearbeitungsschritt eine Anzahl an Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen vorgesehen ist. So können beispielsweise mehrere, gleiche Bearbeitungsschritte durchführende Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen eine oder mehrere Fräsungen in die Profilstäbe einbringen, dann im Anschluss weitere Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen Armierungen mit den Profilstäben verschrauben und wieder weitere verschweißen Profilstäbe miteinander, um einen Rahmen zu bilden.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind. Teilweise sind Merkmale der Ausführungsbeispiele nur in Bezug auf eine Abbildung eines Ausführungsbeispiels beschrieben, können jedoch im Rahmen der Erfindung mit den anderen im Rahmen der Erfindung mit den anderen Ausführungsbeispielen kombiniert werden. In den schematischen Zeichnungen zeigen:

1 eine Übersicht einer erfindungsgemäßen Profilstabbearbeitungs-Anlage mit drei parallelen, die gleichen Bearbeitungsschritte durchführenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen sowie einer als Sägezentrum ausgebildeten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung,

2 ein Detailausschnitt der Übersicht in 1 einer der parallelen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen,

3 eine Anordnung von drei aufeinanderfolgenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen, in der bereits bearbeitete Profilstäbe austransportiert werden,

4 eine Anordnung von drei aufeinanderfolgenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen, in der bereits bearbeitete Profilstäbe nicht austransportiert werden und in der eine der drei Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen defekt ist, und

5 eine Anordnung von zwei aufeinanderfolgenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen, in der bereits bearbeitete Profilstäbe austransportiert werden.

Die in 1 dargestellte Übersicht einer erfindungsgemäßen Profilstabbearbeitungs-Anlage 10 weist drei im Wesentlichen identische Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12b, 12c sowie eine Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 14 auf, die als Sägezentrum ausgebildet ist. Das Sägezentrum 14 weist ein Profilstangenzuführung 16 auf, in dem nicht dargestellte Profilstangen mit einer Ursprungslänge von beispielsweise sechs Metern für einen Sägevorgang in einem Arbeitsbereich 18 des Sägezentrums 14 bereitgestellt werden. Für den Sägevorgang weist das Sägezentrum 14 beispielsweise eine nicht dargestellte Kreissägeblattanordnung auf, mit der auch Gehrungsschnitte an den Profilen angebracht werden können. Anschließend an den Arbeitsbereich 18 folgt eine erste Materialtransportbahn 20, auf der die zu Profilstäben 22 gesägten Profilstangen nach dem Sägen gelagert werden. Die Materialtransportbahn 20 führt die Profilstäbe 22 den Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12b, 12c zu.

1 und das in 2 dargestellte Detail der Übersicht aus 1 zeigen eine der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12b und 12c, die der Einfachheit halber mit 12 bezeichnet ist. Diese weist eine Materialtransportbahn 24, die auch als Transporttisch bezeichnet wird, einen Arbeitsbereich 28 mit einer Aufnahmeeinrichtung 26 und einem Austransporttisch 30 auf. Sowohl der Materialtransportbahn 24 als auch dem Arbeitsbereich 28 ist eine Steuereinheit 32, 34 mit eigenen Steuermitteln zugeordnet, mittels der die Materialtransportbahn 24 beziehungsweise der Arbeitsbereich 28 jeweils unabhängig voneinander steuerbar sind. Jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12 hat also jeweils eine Materialtransportbahn 24 mit zugeordneter Steuereinheit 32 als auch eine eigene Steuereinheit 34. Jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12 kann also alleinstehend betrieben werden und jede Materialtransportbahn 24 kann alleine, ohne den Rest der jeweils zugehörigen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a, 12b, 12c betrieben werden.

Die Materialtransportbahn 24 weist mehrere, parallel zueinander ausgerichtete Förderbänder 36 auf, wobei eine Transportrichtung 38 der Materialtransportbahn 24 parallel zu den Förderbändern 36 verläuft. Die Aufnahmeeinrichtung 26 weist mehrere Rollen 40 auf, die in den Zwischenräumen zwischen den Förderbändern 36 versenkbar angeordnet sind. Weiter ist ein Greifer 27 vorgesehen, mittels dem auf den Rollen 40 liegende Profilstäbe am Ende gegriffen und dann in der Richtung des Pfeils 42 in den Arbeitsbereich 28 geschoben werden können. Hierzu ist der Greifer 27 an einem Transportschlitten 29 befestigt, der wiederum entlang einer Führung 31 verfahren werden kann. Während der Bearbeitung kann der Greifer die Profilstäbe festhalten und zieht diese dann auch wieder entgegen dem Pfeil 42 aus dem Arbeitsbereich 28 heraus. Die Transportrichtung 42 der Aufnahmeeinrichtung 26 verläuft senkrecht zur Transportrichtung 38 der Materialtransportbahn 24.

Zur Bearbeitung eines nicht dargestellten Profilstabes wird dieser mittels der Materialtransportbahn 24 bis an die Aufnahmeeinrichtung 26 geführt. Liegt der zu bearbeitende Profilstab über der Aufnahmeeinrichtung 26, werden die Rollen 40 aus ihrer Position unterhalb der Förderbänder 36 in eine Position oberhalb der Förderbänder 36 überführt, wobei die Rollen 40 bei der Aufwärtsbewegung das zu bearbeitende Profil von den Förderbändern 36 abheben. Der Greifer 27 greift das Profil und schiebt in Richtung des Pfeils 42, so dass der zu bearbeitende Profilstab dem Arbeitsbereich 28 zugeführt wird, in dem alle Bearbeitungsschritte vorgenommen werden. Im Anschluss an die Bearbeitungsschritte wird der bearbeitete Profilstab auf den Austransporttisch 30 ausgegeben und ein neuer Bearbeitungsvorgang kann beginnen.

Wird die Profilbearbeitungs-Vorrichtung 12 als alleinstehende Maschine betrieben, so dient die Materialtransportbahn 24, die auch als Transporttisch bezeichnet wird, somit lediglich zum Zuführen von Profilstäben zu der Aufnahmeeinrichtung 26. Werden mehrere Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12b, 12c miteinander gekoppelt, wie dies beispielsweise in der 3 dargestellt ist, so werden mittels der Materialtransportbahn 24 auch Profilstäbe an der jeweiligen Aufnahmeeinrichtung 26 vorbei und zur nächsten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung weitertransportiert. Um eine Profilbearbeitungs-Vorrichtung 12 für die Kopplung mit weiteren Profilbearbeitungs-Vorrichtungen 12 vorzubereiten, muß lediglich die Materialtransportbahn 24 ein Stück weit entlang dem Pfeil 38 verschoben werden, so dass die Profilstäbe an der Aufnahmeeinrichtung 26 weit genug in Richtung auf die nächste Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12 transportiert werden können, so dass der Weitertransport problemlos möglich ist. In der Darstellung der 2 ist allerdings bereits die entlang dem Pfeil 38 verschobene Stellung der Materialtransportbahn 24 dargestellt, die für die Kopplung mit weiteren Vorrichtungen geeignet ist. Weiterhin muß bei der Kopplung mehrerer Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen lediglich die Steuereinheit 34 in Bezug auf die Taktung der Vorrichtung umgestellt werden, wie dies nachfolgend noch detailliert erläutert wird.

Eine Anordnung von drei aufeinanderfolgenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12 ist in 3 dargestellt. Diese Anordnung von drei Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12 ist deshalb vorteilhaft, da das Sägezentrum 14 in 1 etwa dreimal so schnell Profilstäbe 22 zusägt, wie eine der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12b, 12c die Profilstäbe 22 bearbeiten kann. Dies liegt im wesentlichen daran, dass die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12 präzisere und eine größere Anzahl von Bearbeitungsschritten durchführen, beispielsweise Fräsungen, Bohrungen, Verschraubungen oder dergleichen in die Profilstäbe 22 einbringen.

Die in 3 dargestellte Transportrichtung 38 weist von einer Profilstabzuführung weg, wobei die Profilstäbe 22a, 22b, 22c von dem Sägezentrum kommend zugeführt werden. Die Profilstäbe 22a, 22b, 22c werden auf den Materialtransportbahnen 24a, 24b, 24c transportiert. Von den Profilstäben 22a, 22b, 22c werden in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a nur die Profilstäbe 22a bearbeitet, die in der Darstellung der 3 die Ziffer 1 tragen. Die anderen Profilstäbe 22b, 22c werden mittels der Materialtransportbahn 24a an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a vorbeigeführt. Mit einem Übergabewagen 46a werden diese Profilstäbe 22b, 22c von der Materialtransportbahn 24a abgehoben und auf der nachfolgenden Materialtransportbahn 24b abgelegt. Von den Profilstäben 22b, 22c werden in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b nur die Profilstäbe 22b bearbeitet, die in der Darstellung der 3 die Ziffer 2 tragen. Die anderen Profilstäbe 22c werden mittels der Materialtransportbahn 24b an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b vorbeigeführt. Mit einem Übergabewagen 46b werden diese Profilstäbe 22c, die in der Darstellung der 3 die Ziffer 3 tragen, von der Materialtransportbahn 24b abgehoben und auf der nachfolgenden Materialtransportbahn 24c abgelegt und dann in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet. Die bearbeiteten, jedoch nicht dargestellten Profilstäbe werden von den Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12 auf den ebenfalls in 3 nicht dargestellten Austransporttisch ausgegeben, also senkrecht zur Zeichenebene ausgegeben, vergleiche 1.

Demnach finden sich auf der Materialtransportbahn 24a der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a Profilstäbe 22a, 22b, 22c, von denen jeweils ein Drittel von der ersten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a, ein Drittel von der zweiten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b und Drittel von der dritten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet wird. Auf der Materialtransportbahn 24b der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b finden sich Profilstäbe 22b, 22c, von denen jeweils die Hälfte von der zweiten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b und die Hälfte von der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet wird. Auf der Materialtransportbahn 24c der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c befinden sich nur noch Profilstäbe 22c, die von der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet werden.

Um eine ideale Bearbeitungstaktung zu erzielen, gibt die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a von der Materialtransportbahn 24a mittels des Übergabewagens 46a erst zwei Profilstäbe 22b, 22c an die Materialtransportbahn 24b weiter und bearbeitet dann den dritten Profilstab 22a, den die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a im Anschluss fertig bearbeitet auf den Austransporttisch ausgibt. Daher ist dies eine 1:3 Taktung. Die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b gibt vom Materialtransportbahn 24b mittels des Übergabewagens 46b erst einen Profilstab 22c an die Materialtransportbahn 24c weiter und bearbeitet dann den zweiten Profilstab 22b, den die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b im Anschluss fertig bearbeitet auf den Austransporttisch ausgibt. Daher ist dies eine 1:2 Taktung. Die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet jeden ihr übergebenen Profilstab 22c, weswegen dies eine 1:1 Taktung ist.

Die in 4 gezeigte Anordnung von zwei aufeinanderfolgenden Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12c ist ähnlich der in 3 dargestellten, in deren Zusammenhang einer der möglichen Normalbetriebmodi beschrieben ist. Jedoch werden bei der Anordnung der 4 die bereits bearbeiteten Profilstäbe 22a, 22b nicht austransportiert und die in 3 dargestellte mittlere Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung ist defekt und der Übersichtlichkeit halber in 4 nicht dargestellt. In Bezug auf 4 wird ein Notbetriebmodus beschrieben.

Der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a werden mittels der Materialtransportbahn 24a Profilstäbe 22a, 22b von einem nicht dargestellten Sägezentrum zugeführt. Von den Profilstäben 22a, 22b werden in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a nur die Profilstäbe 22a bearbeitet. Die anderen Profilstäbe 22b werden mittels der Materialtransportbahn 24a an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a vorbeigeführt. Mit dem Übergabewagen 46a werden diese Profilstäbe 22b, aber auch die von der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a bearbeiteten Profilstäbe 22a, von der Materialtransportbahn 24a abgehoben und auf der nachfolgenden Materialtransportbahn 24b abgelegt. Mittels der Materialtransportbahn 24b wird jedoch lediglich der Weitertransport der bereits bearbeiteten Profilstäbe 22a und der noch unbearbeiteten Profilstäbe 22b zum nächsten Übergabewagen 46b vorgenommen. Mit dem Übergabewagen 46b werden die Profilstäbe 22a, 22b von der Materialtransportbahn 24b abgehoben und auf der nachfolgenden Materialtransportbahn 24c abgelegt. Die Materialtransportbahn 24c führt der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c die Profilstäbe 22b zur Bearbeitung zu.

Demnach finden sich im Unterschied zur Anordnung gemäß 3 in der Anordnung gemäß 4 auf der Materialtransportbahn 24a der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a Profilstäbe 22a, 22b, von denen jeweils die Hälfte von der ersten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a und eine Hälfte von der zweiten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet wird. Auf der Materialtransportbahn 24b finden sich alle Profilstäbe 22a, 22b, die lediglich zur Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c weitertransportiert werden. Auf der Materialtransportbahn 24c der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c befinden sich die Profilstäbe 22a, 22b, wobei von der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c lediglich die Profilstäbe 22b bearbeitet werden.

Um mit den hier vorliegenden Randbedingungen, nämlich keine Austransporttische sowie eine defekte und/oder fehlende Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, eine möglichst optimale Bearbeitungstaktung zu erzielen, gibt die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a von der Materialtransportbahn 24a mittels des Übergabewagens 46a erst einen Profilstab 22b an die Materialtransportbahn 24b weiter und bearbeitet dann den zweiten Profilstab 22a, den die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a fertig bearbeitet ausgibt, allerdings nicht auf den Austransporttisch sondern in Richtung der Materialtransportbahn 24b. Daher ist dies eine 0:2 Taktung. Die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12c bearbeitet lediglich die ihr unbearbeitet zugeführten Profilstäbe 22b und führt die bereits bearbeiteten Profilstäbe 22a an sich vorbei, weswegen auch hier eine 0:2 Taktung vorliegt. Da keine der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a, 12c über einen Austransporttisch verfügt, werden die bearbeiteten Profilstäbe 22a', 22b' am Ende der Materialtransportbahn 24c ausgegeben und müssen von dort abtransportiert werden.

Im Unterschied zu den in 3 und 4 dargestellten und in deren Bezug beschriebenen Anordnungen sind in der Anordnung gemäß 5standardmäßig lediglich zwei Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a, 12b vorgesehen. Die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a, 12b der 5 weisen, wie schon die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12 der 3, nicht dargestellte Austransporttische auf. Daraus ergibt sich für die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a die Taktung 1:2, nämlich einen bearbeiteten Profilstab 22a auf den Austransporttisch ausgeben, wobei jeder zweite Profilstab 22a bearbeitet wird. Der andere Profilstab 22b wird mittels der Materialtransportbahn 24a lediglich an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12a vorbeitransportiert und mittels des Übergabewagens 46a an die Materialtransportbahn 24b übergeben. Die Materialtransportbahn 24b führt die bis dahin noch unbearbeiteten Profilstäbe 22b der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b zu. Die Taktung 1:1 der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung 12b ergibt sich aus den fertigbearbeiteten und auf den Austransporttisch ausgegebenen Profilstäben und daraus, dass jeder Profilstab 22b bearbeitet wird.

Weitere Taktungen, Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen und deren Anzahl sowie Bearbeitungs- beziehungsweise Weitertransportreihenfolgen sind jedoch ebenfalls denkbar und erschließen sich aus der vorstehenden Beschreibung der Figuren. Insgesamt ist erkennbar, dass an den einzelnen Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen 12a, 12b, 12c lediglich ein Verhältnis von zu bearbeitenden und durchgeschleusten Teilen eingestellt werden muss und weiter eingestellt werden muss, welche Teile auf den Austransporttisch ausgegeben oder weiter transportiert werden, um eine Vielzahl unterschiedlicher Betriebsmodi einzustellen. Durch einfache Einstellarbeiten können dadurch mehrere Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen ohne übergeordneten Mitrechner in sehr einfacher Weise zu einer Gesamtanlage verbunden werden.


Anspruch[de]
Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung, insbesondere für den Fensterbau, mit einer Materialtransportbahn (24) und einer Aufnahmeeinrichtung (26) zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs (22) von der Materialtransportbahn (24) zur Bearbeitung in der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12) Steuermittel (32) aufweist, um einen unbearbeiteten Profilstab (22) wahlweise zu der Aufnahmeeinrichtung (26) oder an dieser vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12) und/oder einer weiteren Materialtransportbahn (24) zu transportieren. Profilbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Steuermittel (32) unbearbeitete Profilstäbe (22) in einem einstellbaren Verhältnis entweder mittels der Aufnahmeeinrichtung (26) der jeweiligen Profilbearbeitungsvorrichtung (12) aufgenommen oder an dieser vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12) und/oder einer weiteren Materialtransportbahn (24) transportiert werden. Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialtransportbahn (24) an der Aufnahmeeinrichtung (26) vorbei geführt ist und die Aufnahmeeinrichtung (26) für das Abheben eines Profilstabs (22) von der durchgehenden Materialtransportbahn (24) ausgebildet ist. Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (26) rechenartig von unten zwischen parallelen Förderbändern (36) der Materialtransportbahn (24) hindurchtreten kann. Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (34) der Materialtransportbahn (24) zugeordnet sind und die Steuermittel (34) und die Materialtransportbahn (24) und gegebenenfalls weitere Transportvorrichtungen unabhängig von den übrigen Komponenten der Profilbearbeitungsvorrichtung (12) betreibbar sind. Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (34) und die Materialtransportbahn (24) und gegebenenfalls weitere Transportvorrichtungen der Profilbearbeitungsvorrichtung (12) eine eigene Stromversorgung und eine eigene programmierbare Steuerung aufweisen, insbesondere eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS). Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilbearbeitungsvorrichtung (12) eine programmierbare Steuereinheit (32) aufweist, insbesondere eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS). Profilstabbearbeitungs-Anlage, insbesondere für den Fensterbau, gekennzeichnet durch wenigstens zwei Profilbearbeitungsvorrichtungen (12a, 12b, 12c) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche zum Durchführen im wesentlichen gleicher Bearbeitungsvorgänge, wobei die Profilbearbeitungsvorrichtungen (12a, 12a, 12c) jeweils eine Materialtransportbahn (24a, 24b, 24c) aufweisen, wobei die Materialtransportbahnen (24a, 24b, 24c) der Profilbearbeitungsvorrichtungen (12a, 12b, 12c) hintereinander angeordnet sind, wobei jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) eine Aufnahmeeinrichtung (26) zum Aufnehmen wenigstens eines Profilstabs (22a, 22b, 22c) von der Materialtransportbahn (24a, 24b, 24c) zur Bearbeitung in der Profilbearbeitungsvorrichtung (12a, 12b, 12c) aufweist, und wobei jede Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) Steuermittel (32) aufweist, um einen unbearbeiteten Profilstab (22a, 22b, 22c) wahlweise mittels der Aufnahmeeinrichtung (26) aufzunehmen oder an dieser vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) und/oder einer weiteren Materialtransportbahn (24) zu transportieren. Profilstabbearbeitungs-Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialtransportbahnen (24a, 24b, 24c) hintereinander angeordneter Profilbearbeitungsvorrichtungen (12a, 12b, 12c) mittels eines Übergabewagens (46a, 46b) gekoppelt sind, wobei jede Materialtransportbahn (24a, 24b, 24c) wenigstens zwei parallel laufende Förderbänder (36) aufweist und der Übergabewagen (46a, 46b) wenigstens zwei Hubzinken zur Aufnahme eines Profilstabs (22a, 22b, 22c) aufweist, die zwischen den Förderbändern (36) hindurch anhebbar sind. Verfahren zur Profilstabbearbeitung mittels wenigstens zwei Profilstabbearbeitungs-Vorrichtungen zum Durchführen im wesentlichen gleicher Bearbeitungsvorgänge, wobei die Profilbearbeitungsvorrichtungen (12a, 12b, 12c) jeweils eine Materialtransportbahn (24a, 24b, 24c) aufweisen und wobei die Materialtransportbahnen (24a, 24b, 24c) der Profilbearbeitungsvorrichtungen (12a, 2b, 12c) hintereinander angeordnet sind, gekennzeichnet durch wahlweises Bearbeiten eines unbearbeiteten Profilstabs (22a, 22b, 22c) in einer Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) oder Weitertransportieren eines unbearbeiteten Profilstabs (22a, 22b, 22c) an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) und/oder einer weiteren Materialtransportbahn (24). Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste vordefinierte Anzahl an unbearbeiteten Profilstäben (22a, 22b, 22c) mittels der Aufnahmeeinrichtung (26) der ersten Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) aufgenommen wird und eine zweite vordefinierte Anzahl an unbearbeiteten Profilstäben (22a, 22b, 22c) an der Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) vorbei zu wenigstens einer weiteren Profilstabbearbeitungs-Vorrichtung (12a, 12b, 12c) und/oder einer weiteren Materialtransportbahn (24) transportiert wird. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis der ersten vordefinierten Anzahl und der zweiten vordefinierten Anzahl an jeder Profilbearbeitungsvorrichtung (12a, 12b, 12c) einstellbar ist. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in einer jeweiligen Profilbearbeitungsvorrichtung (12a, 12b, 12c) bearbeitete Profilstäbe (22a, 22b, 22c) zur eventuellen Weiterverarbeitung, insbesondere auf einen Austransporttisch (30), abtransportiert werden. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis zwischen der Anzahl der an einer jeweiligen Profilbearbeitungsvorrichtung (12a, 12b, 12c) ankommenden Profilstäbe (22a, 22b, 22c) und der Anzahl der zur eventuellen Weiterverarbeitung, insbesondere auf einen Austransporttisch (30), abtransportierten Profilstäbe eingestellt wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com