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Dokumentenidentifikation DE102006054834A1 22.11.2007
Titel Dynamoelektrischer Rotor
Anmelder Mitsubishi Electric Corp., Tokyo, JP
Erfinder Nishimura, Shinji, Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 21.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006054834
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H02K 13/02(2006.01)A, F, I, 20061121, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 39/34(2006.01)A, L, I, 20061121, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Magnetspule ist in einem Spulengehäuseraum eines Polkerns aufgenommen und ein ringförmiger Körper, der aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt ist, ist an einem Teil einer Welle fixiert, der nach außen an einem ersten Ende des Polkerns hervorsteht. Ein Paar Gleitringe ist an dem ringförmigen Körper fixiert, um so axial getrennt zu sein, und ein Paar Anschlussklemmen ist an dem ringförmigen Körper so angeordnet, dass erste Enden entsprechend mit dem Paar Gleitringen verbunden sind und zweite Enden radial nach außen von einem Flankenteil des ringförmigen Körpers hervorstehen. Zusätzlich sind ein Spulenwindungsanfangsende und ein -windungsabschlussende der Magnetspule durch ein Talteil zwischen ersten klauenförmigen Magnetpolteilen herausgeführt und sind entsprechend mit hervorstehenden Teilen der Anschlussklemmen verbunden.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen dynamoelektrischen Rotor für einen Fahrzeuggenerator etc. und betrifft insbesondere eine Leiterkonstruktion für eine Ausgangsleitung einer Magnetspule.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Herkömmliche Fahrzeuggeneratorrotoren umfassen ein Paar Magnetkerne, die an einer rotierenden Welle fixiert sind, eine Magnetspule, die zwischen dem Paar Magnetkerne gehalten ist, einen ringförmigen Körper, der aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt ist, der integral an der rotierenden Welle mit den Magnetkernen fixiert ist, und der einen Flankenteil aufweist, der radial an einem Endteil nahe der Magnetkerne hervorsteht, und ein Paar Gleitringe, die an einem äußeren Teil des ringförmigen Körpers fixiert sind. Ein Paar Leiter zum Zuführen eines Stroms zu der Magnetspule führt heraus von Positionen an dem Magnetkern, die an gegenüberliegenden Seiten der rotierenden Welle liegen, und ist mit entsprechenden Anschlussklemmen der Gleitringe verbunden (siehe zum Beispiel Patentliteratur 1).

  • Patentliteratur 1: Japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. SHO 59-1401 (Gazette)

In herkömmlichen Fahrzeuggeneratorrotoren ist, da das Paar Leiter von Positionen an den Magnetkernen herausgeführt ist, die sich an gegenüberliegenden Seiten der rotierenden Welle befinden, die Anzahl an Windungen der Spule auf eine Windung in einer ersten umfänglichen Hälfte der Magnetspule reduziert. Somit unterscheidet sich die magnetomotorische Kraft der Magnetspule, welche in Ampere-Windungen ausgedrückt wird, in der ersten umfänglichen Hälfte und einer verbleibenden zweiten Hälfte. Mit anderen Worten unterscheiden sich die magnetomotorische Kraft, die auf eine erste Hälfte von Magnetpolen wirkt, und eine magnetomotorische Kraft, die auf eine verbleibende zweite Hälfte der Magnetpole wirkt, voneinander. Als ein Ergebnis davon besteht ein Problem bei herkömmlichen Fahrzeuggeneratoren darin, dass der Rotor in einem magnetisch unausgeglichenen Zustand betrieben wird, was magnetische Störungen erzeugt. Darüber hinaus wird, da die Frequenz der magnetischen Störung ansteigt, wenn die Anzahl an Polen erhöht wird, die magnetische Störung störend.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die vorstehenden Probleme zu lösen und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen dynamoelektrischen Rotor bereitzustellen, der es ermöglicht, dass eine magnetische Störung durch Reduzieren umfänglicher Ungleichgewichte von magnetomotorischen Kräften in einer Magnetspule unterdrückt wird.

Um die vorstehende Aufgabe zu lösen, ist gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein dynamoelektrischer Rotor bereitgestellt, umfassend: einen Polkern mit einem Nabenteil (boss portion), Jochteile, die entsprechend so angeordnet sind, dass diese sich radial nach außen von zwei axialen Endteilen des Nabenteils erstrecken, und eine Vielzahl an klauenförmigen Magnetpolteilen, die so angeordnet sind, dass diese sich radial von äußeren umfänglichen Teilen der Jochteile erstrecken, so dass diese abwechselnd miteinander kämmen, eine Magnetspule, die in einem Spulengehäuseraum aufgenommen ist, der von dem Nabenteil, den Jochteilen und den klauenförmigen Magnetpolteilen umgeben ist, und eine Welle, die durch eine zentrale, axiale Position des Nabenteils eingefügt ist und die den Polkern stützt, so dass dieser nicht in der Lage ist, sich relativ dazu drehen. Zusätzlich umfasst der vorliegende Rotor: einen ringförmigen Körper, der aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt ist, der an einem Teil der Welle fixiert ist, der nach außen an einem ersten Ende des Polkerns hervorsteht und der ein radial hervorstehendes Flankenteil an einem Ende nahe des Polkerns aufweist, ein Paar Gleitringe, die an äußeren, umfänglichen Teilen des ringförmigen Körpers fixiert sind, um so axial getrennt zu sein, und ein Paar Anschlussklemmen, die an dem ringförmigen Körper so angeordnet sind, dass die ersten Enden entsprechend mit dem Paar Gleitringen verbunden sind und zweite Enden radial nach außen von dem Flankenteil hervorstehen. Der dynamoelektrische Rotor ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Spulenwindungsanfangsende und ein Spulenwindungsabschlussende der Magnetspule zu dem ringförmigen Körper von dem Spulengehäuseraum innerhalb eines Bereichs herausgeleitet sind, der umfänglich kleiner oder gleich einem Magnetpolabstand ist, und der entsprechend mit den vorstehenden Teilen des Paars Anschlussklemmen verbunden ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist, da das Spulenwindungsanfangsende und -windungsabschlussende der Magnetspule zu dem ringförmigen Körper von dem Spulengehäuseraum in einem Bereich herausgeführt sind, der kleiner oder gleich einem umfänglichen Magnetpolabstand ist, die Anzahl an Windungen der Spule in der Magnetspule etwa gleich über den gesamten Umfang. Somit sind umfängliche Ungleichgewichte einer magnetomotorischen Kraft in der Magnetspule reduziert und das Auftreten von magnetischer Störung wird verhindert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeuggeneratorrotors gemäß einem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung,

2 ist ein Querschnitt des Fahrzeuggeneratorrotors gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung und

3 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeuggeneratorrotors gemäß einem Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele Ausführungsbeispiel 1

1 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeuggeneratorrotors gemäß einem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung und 2 ist ein Querschnitt des Fahrzeuggeneratorrotors gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung.

In 1 und 2 umfasst ein Rotor 1: eine Magnetspule 2, die einen magnetischen Fluss beim Durchtritt eines Anregungsstroms erzeugt, einen Polkern 3, der so angeordnet ist, dass er die Magnetspule 2 abdeckt, und in dem Magnetpole durch den magnetischen Fluss gebildet sind, eine Welle 4, die durch eine zentrale, axiale Position des Polkerns 3 eingepasst ist, einen ringförmigen Körper 5, der aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt ist, der an einem Endteil der Welle 4 fixiert ist, der nach außen an einem ersten axialen Ende des Polkerns 3 hervorsteht, und ein Paar Gleitringe 6, um elektrischen Strom zu der Magnetspule 2 durchzulassen, die an dem ringförmigen Körper 5 fixiert sind.

Der ringförmige Körper 5 weist einen zylindrischen Teil 5a, der mit der Welle 4 fixiert ist, und einen Flankenteil 5b, der radial nach außen von einem ersten Endkantenteil des zylindrischen Teils 5a hervorsteht, auf. Das Paar Gleitringe 6 ist an einer äußeren, umfänglichen Oberfläche des zylindrischen Teils 5a fixiert, um so axial ungeschützt und axial getrennt ausgebildet zu sein. Ein Paar Anschlussklemmen 7 ist an dem ringförmigen Körper 5 so angeordnet, dass erste Enden davon entsprechend elektrisch mit jedem der Gleitringe 6 verbunden sind, und zweite Enden radial nach außen von dem Flankenteil 5b in unmittelbarer Nähe umfänglich hervorragen. Eine Trennungswand 8 ist so angeordnet, um von dem Flankenteil 5b hervorzuragen, um so ein Paar an hervorstehenden Teilen 7a zu trennen. Zusätzlich sind Hakenteile 9 so angeordnet, um von dem Flankenteil 5b hervorzuragen, um so umfänglich positioniert außerhalb des Paars an hervorstehenden Teilen 7a positioniert zu sein. Darüber hinaus sind die Trennwand 8 und die Hakenteile 9 integral an dem ringförmigen Körper 5 ausgeformt unter Verwendung eines isolierenden Kunstharzes. Die Gleitringe 6 und die Anschlussklemmen 7 sind in den ringförmigen Körper 5 einsatzgeformt.

Der Polkern 3 ist durch erste und zweite Polkernkörper 10 und 14 festgelegt, die jeweils aus Schmiedeeisen (low carbon steel) unter Verwendung eines Schmiedeverfahrens hergestellt sind.

Der erste Polkernkörper 10 weist ein zylindrisches, erstes Nabenteil 11, durch welches eine Welleneinfügeöffnung an einer zentralen, axialen Position angeordnet ist, einen dicken, ringförmigen ersten Jochteil 12, der so angeordnet ist, dass dieser sich radial nach außen von einem ersten Kantenteil des ersten Nabenteils 11 erstreckt, und erste klauenförmige Magnetpolteile 13, die so angeordnet sind, dass diese sich zu einem zweiten axialen Ende von äußeren umfänglichen Teilen des ersten Jochteils 12 erstrecken, auf. Sechs erste klauenförmige Magnetpolteile 13 sind zum Beispiel so ausgeformt, um eine sich verjüngende Form aufzuweisen, in welcher eine am weitesten radial liegende Oberflächenform etwa eine Trapezform aufweist, eine umfängliche Breite allmählich schmaler wird bis zu einem Spitzenende, und eine radiale Dicke, die allmählich dünner wird zu einem Spitzenende, und sind an den äußeren, umfänglichen Teilen des ersten Jochteils 12 mit einem gleichförmigen Winkelabstand umfänglich aneinandergereiht.

Ähnlich weist der zweite Polkernkörper 14 ein zylindrisches zweites Nabenteil 15, durch welches eine Welleneinfügeöffnung an einer zentralen, axialen Position angeordnet ist, einen dicken, ringförmigen zweiten Jochteil 16, der so angeordnet ist, dass dieser sich radial nach außen von einem zweiten Endkantenteil des zweiten Nabenteils 15 erstreckt, und zweite klauenförmige Magnetpolteile 17, die so angeordnet sind, dass diese zu einem ersten axialen Ende von äußeren, umfänglichen Teilen des zweiten Jochteils 16 hervorstehen, auf. Sechs zweite klauenförmige Magnetpolteile 17 sind zum Beispiel so ausgeformt, dass diese eine sich verjüngende Form aufweisen, in welcher eine radial außenliegende Oberflächenform annähernd eine Trapezform aufweist, eine umfängliche Breite allmählich schmaler wird bis zu einem Spitzenende und eine radiale Dicke allmählich dünner wird zu dem Spitzenende, und sind an den äußeren umfänglichen Teilen des zweiten Jochteils 16 mit einem gleichförmigen Winkelabstand umfänglich aneinandergereiht.

Die ersten und zweiten Polkernkörper 10 und 14 sind so montiert, dass es ihnen nicht möglich ist, sich relativ zu der Welle 4 zu drehen, die pressgepasst in die Welleneinfügeöffnung des ersten und zweiten Nabenteils 11 und 15 in einem Zustand ist, in welchem die ersten und zweiten klauenförmigen Magnetpolteile 13 und 17 zueinander weisen, so dass diese miteinander kämmen, und Endoberflächen der ersten und zweiten Nabenteile 11 und 15 grenzen zueinander an. Der ringförmige Körper 5 ist an der Welle 4 so fixiert, dass der Flankenteil 5b in unmittelbarer Nähe zu dem ersten Polkernkörper 10 platziert ist und die hervorstehenden Teile 7a der Anschlussklemmen 7 sind zwischen umfänglich benachbarten ersten klauenförmigen Magnetpolteilen 13 positioniert.

Ein Spulenkörper 20 ist in einer annähernden Spulenform unter Verwendung eines isolierenden Kunstharzes ausgeformt und umfasst: einen zylindrischen Trommelteil 21, ein Paar scheibenförmige Flankenteile 22, die so angeordnet sind, dass diese sich radial nach außen von ersten und zweiten Endkantenteilen des Trommelteils 21 erstrecken, und ein T-förmiges Ausgangsleitungsicherungsteil 23, das so angeordnet ist, dass dieses sich radial nach außen von einem der Flankenteile 22 erstreckt.

Die Magnetspule 2 ist durch Aufwickeln eines Windungsanfangsendes einer Spule 19 auf den Ausgangsleitungsicherungsteil 23, Wickeln der Spule 19 in mehrere Schichten an dem Trommelteil 21 und Wickeln eines Windungsabschlussende davon um den gleichen Ausgangsleitungssicherungsteil 23 erstellt. Der Spulenkörper 20 ist an den Polkern 3 durch Einpassen des Trommelteils 21 über das erste und zweite Nabenteil 11 und 15 mit den bereits umwickelten Magnetspulen 2 montiert. Die Magnetspule 2 ist dabei in einem Spulengehäuseraum 18 des Polkerns 13 aufgenommen, der durch das erste und zweite Nabenteil 11 und 15, die ersten und zweiten Jochteile 12 und 16, und die ersten und zweiten klauenförmigen Magnetpolteile 13 und 17 umgeben ist. Hier ist der Ausgangsleitungssicherungsteil 23 in einem Talteil zwischen benachbarten ersten klauenförmigen Magnetpolteilen 13 des ersten Polkernkörpers 10 radial außerhalb der vorstehenden Teile 7a der Anschlussklemmen 7 positioniert.

Das Windungsanfangsende der Spule 19, das um das Ausgangsleitungssicherungsteil 23 gewickelt wurde, wird durch das Talteil zwischen den benachbarten ersten klauenförmigen Magnetpolteilen 13 des ersten Polkernkörpers 10 herausgeleitet, eingehakt an einem ersten der Hakenteile 9, und dann mit dem hervorragenden Teil 7a einer ersten der Anschlussklemmen 7 verbunden. Auf ähnliche Weise wird das Windungsabschlussende der Spule 19, das um das Ausgangsleitungssicherungsteil 23 gewickelt wurde, durch das gleiche Talteil zwischen den benachbarten ersten klauenförmigen Magnetpolteilen 13 herausgeleitet, eingehakt an einem zweiten der Hakenteile 9, und dann mit dem hervorragenden Teil 7a einer zweiten der Anschlussklemmen 7 verbunden.

In einem Rotor 1, der auf diese Weise ausgebildet ist, ist, da das Windungsanfangsende und das Windungsabschlussende der Spule 19 der Magnetspule 2 durch das gleiche Talteil zwischen umfänglich benachbarten ersten klauenförmigen Magnetpolteilen herausgeleitet sind und Teile des Windungsanfangsendes und des Windungsabschlussendes der Spule 19, die von dem Spulengehäuseraum 18 herausgeleitet sind, etwa ausgerichtet sind, die Anzahl an Windungen der Spule in der Magnetspule 2 gleich über den gesamten Umfang ausgebildet. Somit werden die magnetomotorischen Kräfte der Magnetspule 2, die auf jeden der klauenförmigen Magnetpolteile 13 und 17 wirken, gleich, wodurch magnetische Ungleichgewichte reduziert werden und auch eine magnetische Störung, die von dem magnetischen Ungleichgewicht hervorgerufen ist, reduziert wird.

Folglich ist das Anpassen dieser Konfiguration für einen mehrpoligen Rotor, der zwölf Pole oder mehr aufweist, besonders effektiv, da das Erzeugen von störender Magnetstörung ausgeprägter wird, wenn die Anzahl an Magnetpolen eines Rotors größer oder gleich zwölf Pole ist.

Da das Windungsanfangsende und das Windungsabschlussende der Spule 19 um den Ausgangsleitungssicherungsteil 23 gewickelt sind, kann das Auftreten von Windungsunordnung in der Spule 19 unterdrückt werden und die Verarbeitbarkeit beim Wickeln der Spule 19 kann verbessert werden. Da das Talteil zwischen den ersten klauenförmigen Magnetpolteilen 13, durch welche das Windungsanfangsende und das Windungsabschlussende der Spule 19 herausgeführt sind, radial außerhalb der vorstehenden Teile 7a des Paars Anschlussklemmen 7 positioniert ist, kann die Menge an Leitungen um die Spule 19 reduziert werden, was es ermöglicht, das die Verarbeitbarkeit, wenn die Spule 19 und die Anschlussklemmen 7 verbunden werden, verbessert ist.

Da das Paar vorstehender Teile 7a durch die Trennwand 8 getrennt ist, kann eine elektrische Isolierung zwischen den Verbindungsteilen zwischen der Spule 19 und den vorstehenden Teilen 7a gewährleistet werden.

Darüber hinaus ist es, wenn die Menge an mechanischen Ungleichgewichten in dem Rotor 1 einen spezifischen Wert überschreitet, wünschenswert, die Menge an Ungleichgewichten so einzustellen, dass diese weniger oder gleich des spezifischen Wertes durch Abschneiden von Teilen der ersten und zweiten Polkernkörper 10 und 14, Bohrungsöffnungen oder angebrachten Gewichten etc. ist.

Ausführungsbeispiel 2

3 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeuggeneratorrotors gemäß einem Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung.

In 3 ist ein ringförmiger Körper 5 an einer Welle 4 so fixiert, dass ein Flankenteil 5b in unmittelbarer Nähe zu einem ersten Polkernkörper 10 platziert ist, so dass eine umfänglich zentrale Position zwischen vorstehenden Teilen 7a eines Paars Anschlussklemmen 7 ausgerichtet ist mit einer umfänglich zentralen Position eines ersten klauenförmigen magnetischen Polteils 13 des ersten Polkernkörpers 10. Eine Spulenleiteröffnung 24 ist durch eine umfängliche, zentrale Position eines Fußteils eines der ersten klauenförmigen Magnetpolteile 13, die betroffen sind, angeordnet. Das Windungsanfangsende einer Spule 19, das um einen Spulenkörper 20 gewickelt wurde, wird durch die Spulenleiteröffnung 24 herausgeleitet, eingehakt an einem ersten Hakenteil 9, und dann verbunden mit dem vorstehenden Teil 7a einer der ersten Anschlussklemmen 7. Auf ähnliche Weise ist das Windungsabschlussende der Spule 19, das um den Spulenkörper 20 gewickelt wurde, herausgeführt durch die Spulenleiteröffnung 24, eingehakt an einem zweiten Hakenteil 9 und dann verbunden mit dem vorstehenden Teil 7a einer zweiten der Anschlussklemmen 7.

Darüber hinaus ist der Rest des Ausführungsbeispiels auf ähnliche Weise ausgebildet wie in Ausführungsbeispiel 1 zuvor.

In einem Rotor 1A, der auf diese Weise ausgebildet ist, sind, da das Windungsanfangsende und das Windungsabschlussende der Spule 19 durch die gleiche Spulenleiteröffnung 24 herausgeführt sind, Teile des Windungsanfangsendes und des Windungsabschlussendes der Spule 19, die herausgeführt sind von dem Spulengehäuseraum 18, etwa ausgerichtet, was die Anzahl an Windungen der Spule in der Magnetspule 2 über den gesamten Umfang gleich macht.

Somit werden in Ausführungsbeispiel 2 die magnetomotorischen Kräfte der Magnetspule 2, die an jedem der klauenförmigen Magnetpolteile 13 und 17 wirken, ebenfalls gleich, wodurch das magnetisch Ungleichgewicht reduziert wird und auch die magnetische Störung, die von dem magnetischen Ungleichgewicht her resultiert, reduziert wird.

Nun werden in Ausführungsbeispiel 2 zuvor das Windungsanfangsende und das Windungsabschlussende der Spule 19 durch eine Spulenleiteröffnung 24 herausgeleitet, jedoch können das Windungsanfangsende und das Windungsabschlussende der Spule 19 entsprechend auch durch unterschiedliche Spulenleiteröffnungen herausgeleitet werden. In diesem Fall ist es wünschenswert, dass die zwei Spulenleiteröffnungen so angeordnet sind, dass diese radial ausgerichtet sind.

Wenn die zwei Spulenleiteröffnungen so angeordnet sind, dass diese umfänglich versetzt sind, ist es wünschenswert, dass die zwei Spulenleiteröffnungen innerhalb eines Bereiches eines Abstandes eines Magnetpols oder darunter angeordnet sind. In diesem Fall wird die Anzahl an Windungen der Spule in der Magnetspule etwa gleich über den gesamten Umfang, was umfängliche Ungleichgewichte von magnetomotorischer Kraft in der Magnetspule reduziert und das Auftreten von magnetischer Störung unterdrückt.

Darüber hinaus ragen in jeden der zuvor aufgeführten Ausführungsbeispiele die vorstehenden Teile 7a des Paars Anschlussklemmen 7 umfänglich heraus von dem Flankenteil 5b des ringförmigen Körpers 5 in unmittelbarer Nähe, jedoch können die vorstehenden Teile 7a des Paars Anschlussklemmen 7 auch nach außen von dem Flankenteil 5b an Positionen herausragen, die an gegenüberliegenden Seiten der Welle 4 liegen. In diesem Fall kann, obwohl die Menge an Leitungen um die Spule 19 erhöht ist, die Trennwand 8 weggelassen werden.

In jedem der zuvor genannten Ausführungsbeispiele wurden Kühllüfter nicht beschrieben, jedoch können Kühllüfter an den Endoberflächen der ersten und zweiten Polkernkörper 10 und 14 fixiert sein.

In jedem der zuvor genannten Ausführungsbeispiele ist der Polkern 3 aus zwei Teilen festgelegt, d. h. dem ersten und dem zweiten Polkernkörper 10 und 14, jedoch kann der Polkern auch aus drei Teilen, wie einem Nabenteil und einem Paar Polkernkörpern festgelegt sein, die das Nabenteil von gegenüberliegenden Seiten halten.

In jedem der zuvor aufgeführten Ausführungsbeispiele ist der Spulenkörper 20, um welchen die Magnetspule 2 gewickelt wurde, an den Nabenteilen des Polkerns montiert, jedoch kann die Magnetspule auch direkt um die Nabenteile des Polkerns gewickelt werden mit einem dazwischen angeordneten isolierenden Material.

In jedem der zuvor aufgeführten Ausführungsbeispiele sind die Nabenteile des Polkerns 3 so ausgeformt, um eine zylindrische Form aufzuweisen, jedoch ist die Form der Nabenteile nicht auf zylindrische Formen beschränkt und kann zum Beispiel auch eine polygonale Prismaform aufweisen.

In jedem der zuvor aufgeführten Ausführungsbeispiele ist die vorliegende Erfindung in Bezug auf Fahrzeuggeneratorrotoren erläutert, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht begrenzt auf Fahrzeuggeneratoren und ähnliche Effekte werden erzielt, wenn die vorliegende Erfindung für Rotoren für andere dynamoelektrische Maschinen, wie Fahrzeugwechselstrommotoren, Fahrzeugwechselstromgeneratoren etc. angewendet werden.


Anspruch[de]
Dynamoelektrischer Rotor, umfassend:

einen Polkern (3) mit:

einem Nabenteil (11, 15),

Jochteilen (12, 16), die entsprechend so angeordnet sind, dass diese sich radial nach außen von zwei axialen Endkantenteilen des Nabenteils (11, 15) erstrecken, und

einer Vielzahl an klauenförmigen Magnetpolteilen (13, 17), die so angeordnet sind,

dass diese sich radial von äußeren, umfänglichen Teilen der Jochteile (12, 16) erstrecken, so dass diese abwechselnd miteinander kämmen,

einer Magnetspule (2), die in einem Spulengehäuseraum (18) aufgenommen ist, das von dem Nabenteil (11, 15), den Jochteilen (12, 16) und den klauenförmigen Magnetpolteilen (13, 17) umgeben ist, einer welle (4), die durch eine zentrale, axiale Position des Nabenteils (11, 15) eingefügt ist und die den Polkern (3) stützt, so dass dieser sich nicht relativ dazu drehen kann,

einem ringförmigen Körper (5), der aus einem isolierenden Kunstharz hergestellt ist, der an einem Teil der Welle (4) fixiert ist, der nach außen an einem ersten Ende des Polkerns (3) hervorsteht und der radial hervorstehende Flankenteile (5a) an einem Ende nahe des Polkerns aufweist,

einem Paar Gleitringe (6), die an äußeren, umfänglichen Teilen des ringförmigen Körpers (5) fixiert sind, um so axial getrennt zu sein, und

einem Paar Anschlussklemmen (7), die an dem ringförmigen Körper (5) so angeordnet sind, dass erste Enden entsprechend mit dem Paar Gleitringen (6) verbunden sind und zweite Enden radial nach außen von dem Flankenteil (5a) hervorstehen,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Spulenwindungsanfangsende und ein -windungsabschlussende der Magnetspule (2) heraus geleitet sind zu dem ringförmigen Körper (5) von dem Spulengehäuseraum (18) innerhalb eines Bereichs, der kleiner oder gleich einem umfänglichen Magnetpolabstand ist, und entsprechend mit hervorstehenden Teilen (7a) des Paars Anschlussklemmen (7) verbunden sind.
Dynamoelektrischer Rotor nach Anspruch 1, wobei das Spulenwindungsanfangsende und -windungsabschlussende der Magnetspule (2) durch einen Talteil zwischen umfänglich benachbarten, klauenförmigen Magnetpolteilen (13, 17) herausgeführt ist. Dynamoelektrischer Rotor nach Anspruch 1, wobei das Spulenwindungsanfangsende und -windungsabschlussende der Magnetspule (2) durch eine Spulenleiteröffnung (24) herausgeführt ist, die durch den Polkern (3) nahe einem Fuß eines klauenförmigen Magnetpolteils (13, 17) ausgebildet ist. Dynamoelektrischer Rotor nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 3, wobei die Anzahl an Magnetpolen in dem Polkern (3) größer oder gleich zwölf Pole beträgt.






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