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Dokumentenidentifikation DE102007019945A1 22.11.2007
Titel Nähvorrichtung
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Oosawa, Tetsuya, Chofu, Tokyo, JP;
Ueda, Masahiko, Chofu, Tokyo, JP;
Ogawa, Tatsuya, Chofu, Tokyo, JP;
Takase, Hideki, Chofu, Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 27.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007019945
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse D05B 35/12(2006.01)A, F, I, 20070717, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 3/10(2006.01)A, L, I, 20070717, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Markierungslichtaufstrahlvorrichtung einer Nähvorrichtung umfasst: Drehantriebsmittel zum Verdrehen eines Licht emittierenden Teils, Aufstrahlpositionseinstellmittel zum Einstellen einer Aufstrahlposition einer Markierung, Drehpositionsbestimmungsmittel zum Bestimmen einer Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils, welche der eingestellten Aufstrahlposition entspricht, Steuermittel zum Antreiben der Drehantriebsmittel, Verschiebungsausmaßeingabemittel zum Eingeben eines Verschiebungsausmaßes einer Position in einer Nähgutvorschubrichtung zwischen einer aktuellen Aufstrahlposition der Markierung, welche von dem Licht emittierenden Teil, der an der Zieldrehposition positioniert ist, abgestrahlt wird, und der eingestellten Abstrahlposition der Markierung, und Korrekturmittel zum Korrigieren der Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils basierend auf dem eingegebenen Verschiebungsausmaß. Die Steuermittel verdrehen die Drehantriebsmittel derart, dass der Licht emittierende Teil in der Zieldrehposition positioniert wird, welche durch die Korrekturmittel korrigiert ist.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegend Erfindung betrifft eine Nähvorrichtung, die ein Nähgut einem Nähteil eines Nähmaschinenkörpers zuführt und an einer vorbestimmten Position des Nähgutes eine Naht ausbildet. Mehr im Einzelnen bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Nähvorrichtung mit einem Markierungslicht zum Platzieren des Nähgutes an einer vorbestimmten Position mit Bezug auf den Nähteil.

EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK

Herkömmlicherweise war eine bekannte Nähvorrichtung bekannt, die ein Nähgut einem Nähteil des Nähmaschinenkörpers zuführt, wodurch an einer vorbestimmten Position des Nähgutes eine Naht ausgebildet wird. Beispielsweise ist eine Einfassmaschine mit einem Markierungslicht versehen, die eine Punktmarkierung zum Positionieren eines auf einen Tisch aufgelegten Nähgutes aufstrahlt. Das Markierungslicht ist erforderlich, um ein Licht auf eine Mehrzahl verschiedener Positionen aufzustrahlen, um so ein Nähgut an einer vorderen Referenzposition als einer Nähgutstartposition, einer hinteren Referenzposition als einer Nähendposition und einer zentralen Referenzposition als Nähzentrumsposition auszurichten. Aus diesem Grund hat das Markierungslicht einen solchen Aufbau, dass das Markierungslicht selbst mit Hilfe eines Bewegungsmechanismus mit einem Riemen und einer Rolle in Nähgutvorschubrichtung bewegt werden kann. Andererseits wurde vorgeschlagen, eine Aufstrahlposition des Markierungslichtes über ein drehbares Prisma oder eine reflektierende Platte (siehe beispielsweise JP-A-2002-336568) zu bewegen.

Wenn das Markierungslicht in Nähgutvorschubrichtung bewegt wird oder das oben beschriebene Prisma oder die reflektierende Platte verwendet wird, wird der Aufbau kompliziert. Weiterhin ist es vorteilhaft, ein Markierungslicht vorzusehen, das, von der Bedienungsperson aus gesehen, in einer Vorwärts- und Rückwärtsrichtung drehbar ist, wodurch ein Mechanismus vorgesehen wird, der ein Licht auf eine Mehrzahl verschiedener Positionen mit Hilfe eines Markierungslichtes aufstrahlt.

Wenn in einem solchen Fall das Markierungslicht gedreht wird, kann ein geeigneter Drehwinkel des Markierungslichtes im Voraus erhalten werden, und zwar durch Verwenden einer Tabelle oder eines arithmetischen Ausdruckes, in welchem eine Beziehung zwischen einem Abstand von einem Ursprungspunkt, der rechts unter dem Markierungslicht platziert ist, zu einer Aufstrahlposition, an welcher ein Licht aufgestrahlt werden soll, und ein entsprechender Drehwinkel des Markierungslichtes wird ausgedrückt, wodurch das Markierungslicht gesteuert wird, um sich in Übereinstimmung mit einem so erhaltenen Drehwinkel zu drehen.

Jedoch werden verschiedene Befestigungsfehler gleichzeitig hervorgerufen, wenn das Markierungslicht am Kopfteil einer Nähmaschine befestigt wird, beispielsweise ein Fehler einer Befestigungsposition, ein Fehler eines Befestigungswinkels und ein Fehler eines Ursprungspunktes. Infolgedessen bestand ein Problem darin, dass ein Licht nicht an einer gewünschten Beleuchtungsposition ordnungsgemäß aufgestrahlt wurde.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung wurde gemacht um das obige Problem zu lösen und es ist ein Ziel von ihr, eine Nähvorrichtung vorzusehen, in welcher ein Aufbau eines Markierungslichtes vereinfacht wird, und in welchem das Markierungslicht ordnungsgemäß ein Licht an einer gewünschten Aufstrahlposition aufstrahlt, unabhängig von Befestigungsfehlern des Markierungslichtes an einem Kopfteil an einer Nähmaschine.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst eine Nähvorrichtung: einen Nähmaschinenkörper (12) mit einer Nadel (13), die sich in einer vertikalen Richtung (Z) bewegt; Zuführmittel (20) zum Zuführen eines auf einem Tisch (11) platzierten Nähgutes in einer Nähgutvorschubrichtung (F), um das Nähgut zu einer Vertikalbewegungsposition der Nadel (13) zu führen; und eine Markierungslichtabstrahlvorrichtung (50) mit einem Licht emittierenden Teil (70), der über dem Tisch (11) in Nähgutvorschubrichtung (F) auf einer Zulaufseite angeordnet ist, wobei die Markierungslichtabstrahlvorrichtung (50) eine geradlinige Markierung (M2) auf das Nähgut durch Emittieren von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (70) aufstrahlt, und die geradlinige Markierung (M2) im wesentlichen senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung (F) ist und als Positionierreferenz zum Platzieren des Nähgutes auf dem Tisch (11) dient.

Die Markierungslichtabstrahlvorrichtung (50) umfasst: Drehantriebsmittel (63) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebsachse (66), um eine Aufstrahlposition der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zu verschieben; Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M2), Drehpositionsbestimmungsmittel (90) zum Bestimmen einer Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70), wobei die Zieldrehposition der Aufstrahlposition (F1, B1) entspricht, welche durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist; Steuermittel (90) zum Antreiben der Drehantriebsmittel (63), um den Licht emittierenden Teil (70) an der Zieldrehposition zu positionieren; Verschiebungsausmaßeingabemittel (80B) zum Eingeben eines Verschiebungsausmaßes in der Nähgutvorschubrichtung (F) zwischen einer aktuellen Aufstrahlposition (F2, B2) der Markierung (M2), die von dem Licht emittierenden Teil (70) aufgestrahlt wird, der durch die Steuermittel (90) an der Zieldrehposition positioniert ist, und der Aufstrahlposition (F1, B1) der Markierung (M2), die durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist; und Korrekturmittel (90) zum Korrigieren der Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70), welches durch die Drehpositionsbestimmungsmittel (90) basierend auf dem Verschiebungsausmaß bestimmt werden soll.

Die Steuermittel (90) treiben die Drehantriebsmittel (63) derart an, dass der Licht emittierende Teil (70) an der durch die Korrekturmittel (90) korrigierten Zieldrehposition positioniert wird.

Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung wird die Nadel vertikal bewegt, während das auf dem Tisch platzierte Nähgut in der Nähgutvorschubrichtung zugeführt wird. Auf diese Weise wird am Nähgut eine Naht ausgebildet, so dass ein Nähvorgang durchgeführt wird. Wenn die Naht ausgebildet wird, wird der das Licht ausstrahlende Teil der Markierungslichtabstrahlvorrichtung veranlasst, Licht zu emittieren. Somit wird eine Markierung als Positionierreferenz zum Platzieren des Nähgutes auf dem Tisch aufgestrahlt.

Die Aufstrahlposition, an welcher die Markierung aufgestrahlt wird, wird von einem Benutzer durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt. Wenn die Aufstrahlposition eingestellt ist, bestimmen die Drehpositionsbestimmungsmittel die Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils entsprechend der Aufstrahlposition, die eingestellt ist. Die Steuermittel treiben die Drehantriebsmittel an, um den Licht emittierenden Teil an der Zieldrehposition zu positionieren. Durch den Antriebsvorgang der Drehantriebsmittel wird der Licht emittierende Teil um die Antriebsachse verdreht, so dass die Aufstrahlposition der Markierung in Nähgutvorschubrichtung bewegt wird.

Dieses Verschiebungsausmaß der Position in der Nähgutvorschubrichtung zwischen der wirklichen Aufstrahlposition der Markierung, welche durch den Licht emittierenden Teil aufgestrahlt wird, der seinerseits an der Zieldrehposition durch die Steuermittel positioniert ist, und der Aufstrahlposition der Markierung, welche durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt ist, wird gemessen und durch die Verschiebungsausmaßeingabemittel eingegeben.

Wenn das Verschiebungsausmaß durch die Verschiebungsausmaßeingabemittel eingegeben wird, korrigieren die Korrekturmittel die Zieldrehposition, welche durch die Drehpositionsbestimmungsmittel basierend auf dem Verschiebungsausmaß bestimmt werden soll. Die Steuermittel treiben die Drehantriebsmittel derart an, dass der Licht emittierende Teil an der Zieldrehposition positioniert wird, welche durch die Korrekturmittel korrigiert ist.

Selbst wenn daher die Aufstrahlposition aufgrund von Befestigungsfehlern des Licht emittierenden Teils am Kopfteil der Nähmaschine verschoben ist, kann der Benutzer das Verschiebungsausmaß eingeben, so dass die Korrekturmittel die Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils korrigieren, welcher gesteuert wird, um durch die Steuermittel angetrieben zu werden. Infolgedessen kann unabhängig von Befestigungsfehlern des Licht emittierenden Teils der Licht emittierende Teil ordnungsgemäß ein Licht auf die vom Benutzer gewünschte Position aufstrahlen.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst die Nähvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung weiterhin: Bewegungsbefehlsausgabemittel (80A) zum Ausgeben eines Befehlssignals zum Bewegen der Aufstrahlposition durch eine manuelle Betätigung; und Bewegungssteuermittel (90) zum Antreiben der Drehantriebsmittel (63), um die Aufstrahlposition in Übereinstimmung mit einer Betätigung der Bedienungsbefehlsausgabemittel (80A) zu verschieben.

Das Verschiebungsausmaß, das von den Verschiebungsausmaßeingabemitteln (80B) eingegeben wird, ist ein Verdrehungsausmaß des Licht emittierenden Teils (70), das erforderlich ist, wenn die Aufstrahlposition durch die Betätigung der Bewegungsbefehlsausgabemittel (80a) derart verschoben wird, dass die aktuelle Aufstrahlposition (F2, B2) mit der eingestellten Aufstrahlposition (F1, B1) zusammenfällt.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung wird das Bewegungsausmaß durch eine einfache Betätigung der Bewegungsausmaßeingabemittel eingegeben, wenn die Aufstrahlposition der Markierung durch die Betätigung der Bewegungsbefehlsausgabemittel derart verschoben wird, dass die Aufstrahlposition, welche durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt ist, und die aktuelle Aufstrahlposition miteinander zusammenfallen. Auf dem Tisch kann ein Lineal platziert werden oder eine Markierung kann vorher dort markiert werden, wo die Zielaufstrahlposition eingestellt wird, so dass die eingestellte Aufstrahlposition sichtbar wird und die aktuelle Aufstrahlposition leicht veranlasst werden kann, mit der Zielaufstrahlposition zusammenzufallen.

Somit ist es möglich, leicht eine Korrektur des Drehausmaßes des Licht emittierenden Teils auszuführen.

Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung weisen in der Nähvorrichtung gemäß dem ersten oder zweiten Aspekt der Erfindung die Drehpositionsbestimmungsmittel (90) Speichermittel (92) zum Abspeichern der Drehzielposition des Licht emittierenden Teils (70) auf, welche der Aufstrahlposition (F1, B1) entspricht, die von den Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt werden soll. Die Korrekturmittel korrigieren die in den Speichermitteln (92) abgespeicherte Zieldrehposition basierend auf dem von den Verschiebungsausmaßeingabemitteln (80B) eingegebenen Verschiebungsausmaß.

Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung wird die Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils, welche der Aufstrahlposition entspricht, die von den Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt werden soll, in den Speichermitteln abgespeichert, und es reicht aus, dass Daten betreffend die Zieldrehposition entsprechend der Aufstrahlposition, die in den Speichermitteln abgespeichert sind, in einfacher Weise korrigiert werden, wenn die Korrektur von den Korrekturmitteln ausgeführt wird. Deshalb ist es dann, wenn die Korrektur zu erst von den Korrekturmitteln ausgeführt wird, nicht erforderlich, jedes Mal, wenn der Drehwinkel des Licht emittierenden Teils geändert wird, das Verschiebungsausmaß zu messen und einzugeben.

Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung kann in der Nähvorrichtung gemäß dem ersten oder zweiten Aspekt der Erfindung das Verschiebungsausmaß einzeln von den Verschiebungsausmaßeingabemitteln (80A) für jeden der vorderen und hinteren Teile in der Nähgutvorschubrichtung (F) eingegeben werden, wobei dazwischen eine vorbestimmte Ursprungsposition (O) unter dem Licht emittierenden Teil (70) angeordnet ist. Das einzelne Verschiebungsausmaß ist das Verschiebungsausmaß zwischen der aktuellen Position (F2, B2) der Markierung (M2), die von dem Licht emittierenden Teil (70) aufgestrahlt wird, welcher an der Zieldrehposition entsprechend der Aufstrahlposition (F1, B1) positioniert ist, die einzeln für den vorderen und hinteren Teil in der Nähgutvorschubrichtung (F) eingestellt ist, und der der einzeln eingestellten Aufstrahlposition (F1, B1). Die Korrekturmittel (90) korrigieren einzeln die Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70), die durch die Drehpositionsbestimmungsmittel (90) für jeden der vorderen und hinteren Teil in der Nähgutvorschubrichtung (F) basierend auf dem Verschiebungsausmaß, das einzeln eingegeben wird, bestimmt werden soll.

Wenn gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung der Licht emittierende Teil stärker verdreht wird als ein Ziel, ändert sich eine Richtung zur Korrektur des Drehantriebsvorganges, um den Licht emittierenden Teil an der Zieldrehposition zu verdrehen, in Abhängigkeit davon, ob die aktuelle Position der Markierung, die von dem Licht emittierenden Teil ausgestrahlt wird, sich im vorderen Teil oder im hinter Teil der Nähgutvorschubrichtung befindet. Jedoch korrigieren die Korrekturmittel einzeln die Zieldrehpositionen des Licht emittierenden Teils entsprechend den jeweiligen Abstrahlpositionen für jeden der vorderen und hinteren Teile in der Nähgutvorschubrichtung basierend auf den jeweiligen Verschiebungsausmaßen, die einzeln eingegeben werden. Infolgedessen ist es unabhängig von der Aufstrahlposition der Markierung möglich, die Korrektur ordnungsgemäß auszuführen, und zwar basierend auf den Zieldrehpositionen, die einzeln bestimmt werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Einfassmaschine.

2 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung einer Markierungslichtaufstrahlvorrichtung.

3 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer Markierungslichtaufstrahlposition.

4 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Steuervorrichtung.

5 ist ein Diagramm mit der Darstellung einer Beziehung zwischen der Markierungslichtaufstrahlposition und einer Impulstabelle.

6 ist ein Diagramm mit der Darstellung der Impulstabelle.

7 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Korrigiervorgangs der Aufstrahlposition.

8 ist ein Schaubild zur Erläuterung eines Verschiebungsausmaßes vor und nach einer Korrektur der Impulstabelle.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unten mit Bezug auf die Zeichnungen im Einzelnen beschrieben, wobei eine Einfassmaschine als ein Beispiel angenommen wird. Im Ausführungsbeispiel wird angenommen, dass jeweilige Richtungen basierend auf X-, Y- und Z-Achsen bestimmt sind, die in der Zeichnung dargestellt sind, und eine Z-Achsrichtung fällt mit einer vertikalen Bewegungsrichtung eines Zentralmessers zusammen, das später beschrieben wird, eine Ebene, auf welcher ein Nähvorgang ausgeführt werden soll, verläuft senkrecht zur Z-Achsrichtung, eine Richtung, die parallel mit der Arbeitsebene ist und in welcher ein Nähgut vorgeschoben wird, wird als eine X-Achsrichtung eingestellt, und eine Richtung, die parallel mit der Arbeitsebene verläuft und senkrecht zur X-Achsrichtung ist, ist als Y-Achsrichtung eingestellt.

<Aufbau der Einfassmaschine>

Wie in 1 dargestellt, bildet eine Einfassmaschine 1 (nachstehend als Nähmaschine 1 bezeichnet, eine Nähvorrichtung gemäß der Erfindung) zwei parallele Nähte auf einem Nähgut aus, welches ein Hauptnähgut und einen Einfassfleck einschließt, und zwar mit Hilfe von zwei Nadeln 13, 13 (Nähnadeln), die sich in einer vertikalen Richtung bewegen, wodurch sieden Einfassfleck auf das Hauptnähgut aufnähen. Weiterhin bildet die Nähmaschine 1 einen geradlinigen Einschnitt in einer Nähgutvorschubrichtung F eines Nähgutes aus und V-förmige Einschnitte an jeweiligen Enden des (geradlinigen) Einschnittes. Obwohl eine Markierungslichtabstrahlvorrichtung im Hinblick auf eine Erläuterung der Grundstruktur der Nähmaschine 1 nicht dargestellt ist, ist die Markierungslichtabstrahlvorrichtung an einer Vorderseite der Nähmaschine 1 vorgesehen. 2 zeigt die Einzelnheiten der Markierungslichtabstrahlvorrichtung.

Wie in 1 gezeigt, umfasst die Nähmaschine 1: einen Tisch 11, der ein Näharbeitstisch ist und ein Tisch, auf welchem ein Hauptnähgut platziert wird, ein Nähmaschinengestell 12, welches ein Nähmaschinenkörper sein soll, der auf dem Tisch 11 angeordnet ist, große Presser 20, 20, die ein Zuführmittel sein sollen zum Vorschieben eines Nähgutes (eines Werkstückes) einschließlich eines Hauptnähgutes und eines Einfassflecks, eine Einfassvorrichtung 30, welche den Einfassfleck an einer Oberseite des Hauptnähgutes von oben her aufpresst, die beiden Nadeln, 13, 13, die am Nähmaschinengestell vorgesehen sind und an jeweiligen Seiten der Einfassvorrichtung 30 in der Nähe einer in Nähgutvorschubrichtung F gelegenen Ablaufseite der Einfassvorrichtung 3 einen Stichbildevorgang ausführen, ein Zentralmesser 14, das am Nähmaschinengestell vorgesehen ist und sich in der Nähgutvorschubrichtung F auf der Ablaufseite der Nadel 13, 13 in der vertikalen Richtung bewegt und dadurch einen Einschnitt an den Nähgütern ausbildet, ein Eckmesser 40, welches die V-förmigen Einschnitte an Positionen an jeweiligen Enden eines geradlinigen Einschnittes ausbildet, eine Markierungslichtabstrahlvorrichtung 50 (siehe 2), welche auf das Hauptnähgut eine Punktmarkierung, die eine Positionierreferenz sein soll, abstrahlt, wenn das Hauptnähgut auf dem Tisch 11 platziert ist, eine Betriebstafel 80 (siehe 4) zum Eingeben eines notwendigen Betätigungsvorganges für einen Nähvorgang durch eine Bedienungsperson und zum Darstellen einer Information, die der Bedienungsperson gegeben werden soll, und eine Steuervorrichtung 90 (siehe 4), die ein Steuermittel zum Steuern eines Betätigungsvorganges jedes der Vorrichtungsteile sein soll.

(Tisch und Nähmaschinengestell)

Der Tisch 11 hat eine Oberseite, die parallel mit einer X/Y-Ebene ist, und wird in einem horizontalen Zustand verwendet. Die Oberseite des Tisches 11 ist in einer rechteckigen Form ausgebildet, wobei eine lange Seite entlang der Nähgutvorschubrichtung F (die X-Achsrichtung) verläuft. Die großen Presser 20, 20 und die Einfassvorrichtung 30 sind am Tisch 11 und das Eckmesser 40 ist unter dem Tisch angeordnet.

Weiterhin ist am Tisch 11 eine Stichplatte 15 an einer Position unter den beiden Nadeln 13, 13 (so genannte Zwillingsnadeln 13, 13) vorgesehen. Fadenöffnungen, die jeweils den beiden Nadeln 13, 13 entsprechen, sind an der Stichplatte 15 vorgesehen, und ein (nicht dargestelltes) horizontales Schiffchen ist unter jeder der Fadenöffnungen vorgesehen. Ein Faden, der durch jede der Nadeln 13, 13 eingeführt wird, wird nämlich von jedem entsprechenden horizontalen Schiffchen unter der Stichplatte 15 eingefangen und wird mit einem vom horizontalen Schiffchen abgespulten Spulenfaden verwickelt, so das ein Nähvorgang ausgeführt wird.

Weiterhin ist ein Schlitz, durch den das Zentralmesser 14 eingeführt wird, an der in Nähgutvorschubrichtung F Ablaufseite der Stichplatte 15 in einem Mittelabschnitt zwischen den beiden Ösen ausgebildet, und ein (nicht dargestelltes) ortsfestes Messer, welches das Nähgut in Zusammenwirken mit dem Zentralmesser 14 schneidet, ist angeordnet.

Das Nähmaschinengestell 12 schließt ein: einen Bettabschnitt 12a, der an einer Seite eines Mittelteils des Tisches 11 in Längsrichtung angeordnet ist, einen vertikalen Säulenteil 12b, der abstehend vom Bettabschnitt 12a aufgesetzt ist, und einen Armteil 12c, der sich ausgehend vom oberen Ende des vertikalen Säulenabschnittes in der Y-Achsrichtung erstreckt. Der Armteil 12c schließt in sich einen (nicht dargestellten) Nadelstangenantriebsmechanismus ein, der die Nadeln 13, 13 bewegt, und einen (nicht dargestellten) Zentralmesserantriebsmechanismus, welcher das Zentralmesser 14 vertikal bewegt. Die beiden Nadeln 13, 13 und das Zentralmesser 14 sind so gehalten, dass sie sich ausgehend von einem unteren Ende einer vorderen Endseite des Armteils 12c (ein Jochteil) nach unten erstrecken.

(Einfassvorrichtung)

Die Einfassvorrichtung 30 schließt ein: einen Bodenplattenteil 31 mit der Gestalt einer rechteckigen Platte, einen abstehenden Plattenteil 32, der senkrecht, ausgehend von einer Oberseite des Bodenplattenteils 31, entlang einer Längsrichtung derselben aufgesetzt ist, ein Führungsglied 33, welches einen Einfassfleck vom Zentralmesser 14 an einem Ende des abstehenden Plattenteils 32 auf der in der Nähgutvorschubrichtung F gelegenen Ablaufseite weg leitet, und eine (nicht dargestellte) in Längsrichtung verlaufende Führung, welche jeweilige Enden in Querrichtung des Einfassfleckes führt, so dass sie entlang jeweiliger Flächen des abstehenden Plattenteils 32 vorgeschoben werden. Mehr im Einzelnen: die Einfassvorrichtung 30 ist in Nähgutvorschubrichtung F an einer Zulaufsseite der beiden Nadeln 13, 13, angeordnet und in Vertikalrichtung zwischen einer Halteposition, in welcher der Einfassfleck auf einem auf dem Tisch 11 platzierten Hauptnähgut gehalten ist, und einer Bereitschaftsposition beweglich ist, die oberhalb der Halteposition platziert ist. Der Einfassfleck wird entlang dem Bodenplattenteil 31 und dem abstehenden Plattenteil 32 zu Stichpunkten der beiden Nadeln 13, 13, geführt, wenn sich die Einfassvorrichtung 30 in der Halteposition befindet.

Die Einfassvorrichtung 30 wird von einem (nicht dargestellten) Haltemechanismus gehalten, einschließlich eines Luftzylinders 84 (siehe 4), und wird von einer Position unter den beiden Nadeln 13, 13, in 1 dargestellt, zurückgezogen, wenn sie nicht benutzt wird. Wenn die Einfassvorrichtung 30 benutzt wird, wird die Einfassvorrichtung 30 durch einen Antriebsvorgang des Luftzylinders 84 in die Position an der Stichplatte eingestellt.

Der Bodenplattenteil 31 ist in rechteckiger Form ausgebildet und wird derart gehalten, dass seine Längsrichtung parallel mit der X-Achsrichtung verläuft und seine Unterseite der Oberseite des Tisches 11 gegenüberliegt. Ein vorderer Endteil des Bodenplattenteils 31 in Nähgutvorschubrichtung F ist mit (nicht dargestellten) U-förmigen Kerben für die beiden Nadeln 13, 13 versehen, um den Stichbildevorgang auszuführen.

Der abstehende Plattenteil 32 hat eine Plattenform ausgenommen den Teil, an dem das Führungsglied 33 vorgesehen ist, und ist senkrecht auf eine Oberseite des Bodenplattenteils 31 an einer Mittelposition in Querrichtung (Y-Achsrichtung) des Bodenplattenteils 31 in einem Zustand aufgesetzt, in welchem die Längsrichtungen des abstehenden Plattenteils 32 und des Bodenplattenteils 31 miteinander ausgerichtet sind. Mehr im Einzelnen: die Einfassvorrichtung 30 ist so ausgebildet, dass der Bodenplattenteil 31 und der abstehende Plattenteil 32 einstückig ausgebildet sind, um die Gestalt eines umgekehrten T einzunehmen, wenn man in ihre Längsrichtung blickt.

Wenn der Einfassfleck auf die Oberseite des Nähgutes auf der Stichplatte gelegt und eingestellt ist, wird die Einfassvorrichtung 30 von oben her aufgebracht, und jeweilige Enden des Einfassflecks werden in Querrichtung von jeweiligen Enden des Bodenplattenteils 31 in der Querrichtung zurück gefaltet und nach oben angehoben. Die jeweiligen Enden des Einfassflecks werden dann entlang jeweiliger Seitenflächen des abstehenden Plattenteils 32 platziert, und der Einfassfleck wird von den großen Pressern 20, 20 gehalten. Mehr im Einzelnen: der Einfassfleck wird von einer der Seitenflächen des abstehenden Plattenteils 32 zur anderen Seite hin durch den Bodenplattenteil 31 platziert. In dem Zustand, in welchem der Einfassfleck auf diese Weise eingesetzt und um die Einfassvorrichtung 30 herum gewunden ist, werden der Einfassfleck und das Hauptnähgut vorgeschoben und gleichzeitig wird der Nähvorgang mit Hilfe der beiden Nadeln 13, 13 an jeweiligen Seiten des abstehenden Plattenteils 32 ausgeführt, während durch die Vertikalbewegung des Zentralmessers 14 ein geradliniger Einschnitt ausgeführt wird.

Das Führungsglied 33 ist an der Ablaufseite der Einfassvorrichtung 30 in Nähgutvorschubrichtung F derart vorgesehen, dass der Einfassfleck daran gehindert werden kann, vom Zentralmesser 14 weg geschnitten zu werden. Das Führungsglied 33 ist in der gleichen Richtung gegabelt, und ist so ausgebildet, dass es in Draufsicht eine V-Form annimmt. Durch Annehmen einer solchen Gestalt werden die jeweiligen Enden des Einfassflecks in der Querrichtung veranlasst, sich in einer solchen Richtung von dem abstehenden Plattenteil 32 jeweils abzutrennen, wenn das Nähgut vorgeschoben werden soll, und sie werden in einer solchen Richtung geführt, dass sie sich vom Zentralmesser 14 weg halten.

(Großer Presser)

Die großen Presser 20, 20 pressen äußere Abschnitte der jeweiligen Enden in den Querrichtungen des Nähgutes und des Einfassflecks, die von oben her auf die Einfassvorrichtung 30 aufgesetzt sind, und sie sind zwischen einer nach oben bewegten Position und einer nach unten bewegten Position vertikal beweglich. In der nach unten bewegten Position drückt und hält ein Paar großer Presser 20, 20 das Hauptnähgut und den Einfassfleck, welche entlang der Einfassvorrichtung 30 an jeweiligen Seiten der beiden Nadeln 13, 13 geführt werden, und führt sie in Nähgutvorschubrichtung F zu. Das Paar der großen Presser 20, 20 ist so angeordnet, dass sie einander gegenüberliegen, wobei die Einfassvorrichtung dazwischen angeordnet ist.

Die großen Presser 20, 20 schließen ein Halteglied 21 ein, welches die großen Presser 20, 20 hält, einen Luftzylinder 82 (siehe 4), welcher die großen Presser 20, 20 über das Halteglied 21 vertikal bewegt, und einen Pressmotor 83 (siehe 4), der den Einfassfleck und das Hauptnähgut, die von den großen Pressern 20, 20 gepresst werden, über das Halteglied 21 in Nähgutvorschubrichtung bewegt.

Die großen Presser 20, 20 sind jeweils rechteckige Platten und werden am Halteglied 21 in einem Zustan gehalten, in welchem Längsrichtungen so eingestellt sind, dass sie mit der großen X-Achsrichtung in Linie sind. Weiterhin ist jeder der großen Presser 20, 20 derart gehalten, dass eine ihrer Plattenflächen parallel mit der X-, Y-Ebene verläuft. Die großen Presser 20, 20 können in zwei Positionen umgeschaltet werden, nämlich obere und untere Positionen, und zwar durch einen Antriebsvorgang des Luftzylinders 82, und sie sind in der oberen Position von der Oberfläche des Tisches 11 abgetrennt und sind in der unteren Position auf dem gleichen Höhenniveau mit der Oberfläche des Tisches 11. Weiterhin sind die zwei großen Presser 20, 20 in einem getrennten Zustand in der Y-Achsrichtung derart gehalten, dass wenigsten der abstehende Plattenteil 32 der Einfassvorrichtung 30 dazwischen eingesetzt werden kann.

Das Halteglied 21 ist in X-Achsrichtung am Tisch 11 beweglich gehalten und so angeordnet, dass die beiden großen Presser 20, 20 an den Außenseiten der vertikalen Bewegungsbahn für die beiden Nadeln 13, 13 gehalten sind. Weiterhin wird das Halteglied 21 von dem Pressmotor 83 über einen (nicht dargestellten) Kugelschraubenmechanismus angetrieben.

(Eckmesser)

Das Eckmesser 40 ist an der Bewegungsbahn der großen Presser 20, 20 unter dem Tisch 11 angeordnet und so ausgebildet, dass es den Einfassfleck und das Hauptnähgut, die von den großen Pressern 20, 20 zugeführt werden, von unten her durchdringt, wodurch die V-förmigen Einschnitte an Positionen an den jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnittes ausgebildet werden.

Das Eckmesser 40 schließt ein Paar dreieckiger Messer ein, die so angeordnet sind, dass sie von der Seite her gesehen eine V-förmige Gestalt einnehmen, und sind in einem Zustand gehalten, in welchem der Spitzenteil nach oben gekehrt ist. Das Eckmesser 40 bildet die V-förmigen Einschnitte am Nähgut durch Aufwärtsbewegung an einer Unterseite der Oberfläche des Tisches 11 mit Hilfe eines Eckmessermotors 86 (siehe 4) aus. Weiterhin können Winkel zwischen den Paaren dreieckiger Messer der beiden Eckmesser 40 so reguliert werden, dass sie einen Zwischenraum zwischen den beiden Nähten entsprechen, die von den beiden Nadeln 13, 13 gebildet werden.

Die beiden Eckmesser 40 sind derart gehalten, dass Öffnungsteile der V-förmigen Einschnitte in zueinander entgegengesetzten Richtungen gebildet werden und derart, dass der Zwischenraum zwischen den beiden Eckmessern 40 reguliert werden kann.

Wenn das Nähgut mit den beiden Nähten und dem darauf ausgebildeten geradlinigen Einschnitt einer Position zugeführt wird, die genau oberhalb des Eckmessers 40 liegt, und zwar mit Hilfe der großen Presser 20, 20, wird das Eckmesser 40 vertikal an Positionen an jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnittes vertikal bewegt, so dass zwei V-förmiges Einschnitte am Nähgut ausgebildet werden. Mit anderen Worten: das Eckmesser 40 bildet einen der Einschnitte zwischen einem Ende des geradlinigen Einschnittes und einem der nahe liegenden Enden der beiden Nähte aus sowie den anderen Einschnitt zwischen dem anderen Ende des geradlinigen Einschnittes und den anderen nahe gelegenen Enden der beiden Nähte.

(Markierungslichtabstrahlvorrichtung)

Wie in 2 dargestellt, hat die Markierungslichtabstrahlvorrichtung 50 Markierungsleuchten 60, 70 als Licht emittierende Teile, die oberhalb des Tisches in Nähgutvorschubrichtung auf der Zulaufseite angeordnet sind. Die Markierungsleuchte 60 strahlt auf das Nähgut eine geradlinige Markierung M1 auf, die parallel mit der Nähgutvorschubrichtung verläuft, wobei die Markierung M1 als Positionierreferenz dient, wenn das Hauptnähgut und der Einfassfleck auf dem Tisch 11 platziert werden.

Andererseits strahlt die Markierungsleuchte 70 auf das Nähgut eine geradlinige Markierung M2, die etwa senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung verläuft, wobei die Markierung M2 als weiteren Positionierreferenz dient, wenn das Hauptnähgut und der Einfassfleck aus dem Tisch 11 platziert werden.

Die Markierungslichtaufstrahlvorrichtung 50 ist an einer Haltestange 51 vorgesehen, die an der Oberseite des Nähmaschinengestells 12 vorgesehen ist, und sie ist so angeordnet, dass sie sich zur Vorderseite erstreckt. Die Markierungslichtaufstrahlvorrichtung 50 schließt eine Befestigungsbasis 52 ein, die an einem vorderen Ende der Haltestange 51 vorgesehen ist. Zwei Befestigungsöffnung 52a, 52b sind an der Befestigungsbasis 52 in Vertikalrichtung nebeneinander (eine senkrechte Richtung) ausgebildet, und die Haltestange 51 ist durch eine der Befestigungsöffnungen 52a, 52b eingesetzt, wodurch die Befestigungsbasis 52 an der Haltestange 51 befestigt ist.

Mehr im Einzelnen: wenn die Haltestange 51 in die obere Befestigungsöffnung 52a eingesetzt wird, kann die Höhe der Befestigungsbasis 52 erniedrigt werden. Wenn die Haltestange 51 in die untere Befestigungsöffnung 52b eingesetzt ist, kann die Höhe der Befestigungsbasis 52 vergrößert werden. Infolgedessen ist es möglich, die Höhen der Markierungsleuchten 60, 70 (die unten beschrieben werden) zu verändern.

Dementsprechend ist es aufgrund der Befestigungsöffnungen 52a, 52b an der Befestigungsbasis 52 und der Haltestange 51 möglich, die Markierungsleuchten 60, 70 manuell in der vertikalen Richtung zu bewegen.

Eine Lichtantriebswelle 53 ist drehbar an der Befestigungsbasis 52 vorgesehen, um die Markierungsleuchte 60 zu verdrehen. Die Lichtantriebswelle 53 erstreckt sich entlang einer Achse der Haltestange 51 nach vorne, ausgehend von der Befestigungsbasis 52, und ist in ihrem Mittelteil etwa senkrecht abgebogen. Die Markierungsleuchte 60 ist an einem vorderen Endteil der Lichtantriebswelle 53 über eine Leuchtenhaltebasis 62 vorgesehen.

Mehr im Einzelnen: wenn die Lichtantriebswelle 53 um eine Achse verdreht wird, die parallel mit der Achse der Haltestange 51 verläuft, wird die Markierungsleuchte 60 um einen Befestigungsteil der Lichtantriebswelle 53 zur Befestigungsbasis hin verdreht. Somit kann die Markierung M1, die durch die Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt wird, entlang einer Richtung bewegt werden, die senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F verläuft.

Die Befestigungsbasis 52 ist mit einem Drehantriebsmotor 63 (beispielsweise einem Impulsmotor) versehen. Der Drehantriebsmotor 63 verdreht die Markierungsleuchte 70 um ihre Antriebsachse und bewegt die Aufstrahlposition der Markierung M2, welche durch die Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt wird, in Nähgutvorschubrichtung F. Der Drehantriebsmotor 63 ist derart angeordnet, dass eine Drehachse einer Ausgangswelle 63a des Drehantriebsmotors 63 parallel mit der Achse der Haltestange 51 verläuft. An der Ausgangswelle 63a ist eine Schraubennut ausgebildet, und ein Zahnrad 65 ist so vorgesehen, dass es in Eingriff mit der Schraubennut der Ausgangswelle 63a ist. Eine Leuchtenantriebswelle 66 ist am Zahnrad 65 so vorgesehen, so dass sie koaxial mit einer Drehachse des Zahnrades 65 angeordnet und senkrecht zu einer Axialrichtung der Ausgangswelle 63a ist. Die Leuchtenantriebswelle 66 ist durch ein Halteglied 55 gehalten, das an der Befestigungsbasis 52 befestigt ist, und eine Leuchtenhaltebasis 67, welche die Markierungsleuchte 70 hält, ist an einem Ende der Leuchtenantriebswelle 66 vorgesehen. Die Markierungsleuchte 70 ist an der Leuchtenhaltebasis 67 befestigt.

Mehr im Einzelnen: wenn der Drehantriebsmotor 63 angetrieben wird, wird die Ausgangswelle 63a verdreht, und die Drehung der Drehwelle 63a wird auf das Zahnrad 65 übertragen, so dass die Leuchtenantriebswelle 66 um die Drehachse des Zahnrades 65 herum verdreht werden und der Licht emittierende Tei der Markierungsleuchte 70 wird um eine Drehachse der Leuchtenantriebswelle 66 herum verdreht. Auf diese Weise wird die Markierung M2, die von der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt wird, entlang der Nähgutvorschubrichtung F bewegt.

Dementsprechend schließen die Drehantriebsmittel zum Verdrehen der Markierungsleuchte 70 ein: den Drehantriebsmotor 63, die Ausgangswelle 63a, das Zahnrad 65 und die Leuchtenantriebswelle 66.

Die Markierungsleuchte 70 ist an einer Seite der vertikalen Bewegungsbahn der Einfassvorrichtung 30 auf einer Oberseite angeordnet und hat eine Linse, welche Licht, das von einer Lichtquelle in einer Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F emittiert wird, zerstreut. Wenn deshalb die Beleuchtung ausgeführt wird, wird die geradlinige Markierung M2, die sich in der Richtung senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F erstreckt, aufgestrahlt.

Dementsprechend wird die geradlinige Markierung M1, die parallel zur Nähgutvorschubrichtung F verläuft, von der Markierungsleuchte 60 aufgestrahlt, und die geradlinige Markierung M2, die senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F verläuft, wird von der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt. Daher wird auf das Nähgut eine kreuzförmige Punktmarkierung an einem Schnittpunkt der beiden geradlinigen Punktmarkierungen M1, M2 aufgestrahlt, so dass die Bedienungsperson basierend auf dem Schnittpunkt der geradlinigen Markierungen leicht eine Nähgutaufbringungsposition bestimmen kann.

Wie in 3 gezeigt, strahlen die Markierungsleuchten 60, 70 eine vordere Referenzposition auf, die eine Nähstartposition sein soll, eine hintere Referenzposition, die eine Nähendposition sein soll, und eine mittlere Bezugsposition, die eine zentrale Position einer Position einer Nählänge sein soll. Wenn der Markierungsleuchte 60 Energie zugeführt wird, strahlt die Markierungsleuchte 60 die geradlinige Markierung M1 auf eine Mittellinie zwischen Einstichpunkten der beiden Nadeln 13, 13 parallel mit der Nähgutvorschubrichtung F auf, und wenn der Markierungsleuchte 70 Energie zugeführt wird, strahlt die Markierungsleuchte 70 die geradlinige Markierung M2 auf, die senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung F verläuft und die Markierung M1 schneidet.

Auf diese Weise wird die kreuzförmige Markierung auf das Nähgut aufgestrahlt.

(Betriebstafel)

Wie in 4 dargestellt, funktioniert die Betriebstafel 80 als Aufstrahlpositionseinstellmittel zum Einstellen einer Aufstrahlposition der Markierung M2, welche von der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt werden soll. Insbesondere ist es, wie in 5 gezeigt, die eine Ansicht in Blickrichtung eines Pfeils 5 in 2 ist, möglich, einen Abstand von einer vorbestimmten Ursprungsposition O der Markierungsleuchte 70 zu einer Aufstrahlposition F1 oder B1 in Nähgutvorschubrichtung einzustellen.

Die Betriebstafel 80 weist wenigsten eine Verschiebungstaste (eine Verschiebungstaste in zwei Richtungen) 80A auf, die als Bewegungsbefehlsausgangsmittel dient, zur Ausgabe, in Übereinstimmung mit einer manuellen Betätigung, eines Befehlssignals, um die Aufstrahlposition der Markierung M2 (nachstehend als eine Aufstrahlposition bezeichnet), welche von der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt werden soll, in der Nähgutvorschubrichtung zu verschieben (eine Vorwärtsrichtung oder eine Rückwärtsrichtung), und eine Verschiebungsausmaßeingabetaste (eine Zehner-Taste, die befähigt ist, einen numerischen Wert einzugeben) 80B, welche als Verschiebungsausmaßeingabemittel dient, und zwar zur Eingabe einer Drehposition des Licht emittierenden Teils durch ihre Betätigung, wenn die Aufstrahlposition, welche durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel eingestellt ist, mit einer aktuellen Aufstrahlposition zusammen fällt, und zwar durch die Betätigung der Bewegungsbefehlsausgangsmittel durch die Bedienungsperson.

Wenn die Markierungsleuchte 70 an Drehzielpositionen entsprechend den Aufstrahlpositionen (F1 und B1) positioniert ist, die einzeln für einen vorderen Teil (einen Bereich A in 5) und einen hinteren Teil (einen Bereich B in 5) eingestellt werden, wo die vorbestimmte Ursprungsposition O der Markierungsleuchte 70 dazwischen gelegen ist, wird die Verschiebungstaste 80A der Betriebstafel 80 betätigt, um aktuelle aufgestrahlte Positionen (F2 und B2) der Markierung M2 zu verschieben, um die eingestellten aufgestrahlten Positionen (F1 und B1) einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt kann die Verschiebungssausmaßeingabetaste 80B betätigt werden, um einzeln ein Verschiebungsausmaß (L oder D) ausgehend von jeder eingestellten Aufstrahlpositionen im vorderen Teil und hinteren Teil in Nähgutvorschubrichtung einzugeben, wobei die vorbestimmte Ursprungsposition der Markierungsleuchte 70 dazwischen angeordnet wird. Das Verschiebungsausmaß kann für eine jede der Aufstrahlpositionen eingegeben werden. In einem solchen Fall werden ganze Impulsdaten korrigiert, basierend auf einer Korrekturvergrößerung, die von einem der Verschiebungsausmaße berechnet wird. Eine derartige Korrektur wird später beschrieben.

(Steuervorrichtung)

Wie in 4 dargestellt, schließt die Steuervorrichtung 90 ein: eine CPU 91, die eine Bearbeitung in Übereinstimmung mit einem Arbeitsprogramm ausführt, das auf eine Betriebssteuerung jedes Vorrichtungsteils bezogen ist, ein ROM 92, in welchem die Arbeitsprogramme zur Ausführung jeweiliger Bearbeitungen gespeichert sind, und ein RAM 93, das ein Arbeitsbereich sein soll, in welchem die CPU 91 die Arbeitsprogramme erweitert und bearbeitet.

Im ROM 92 ist ein Drehbestimmungspositionsprogramm zur Bestimmung einer Zieldrehposition der Markierungsleuchte 70 gespeichert, wobei die Zieldrehposition jeder der Aufstrahlpositionen entspricht, die von der Betriebstafel 80 eingestellt sind. Mit anderen Worten: das Drehpositionsbestimmungsprogramm bestimmt einen Rotationswinkel der Markierungsleuchte 70, welche vom Drehantriebsmotor 93 verdreht werden soll. Die CPU 91 führt nämlich das Drehpositionsbestimmungsprogramm aus, wodurch die Steuervorrichtung 90 als Drehpositionsbestimmungsmittel funktioniert.

Im ROM 92 ist ebenfalls eine Impulsdatentabelle gespeichert, um den Drehwinkel zu bestimmen, wobei die Impulsdatentafel Impulsdaten des Drehantriebsmotor 63 einschließt, die auf die Zieldrehposition der Markierungsleuchte 70 bezogen sind, wobei die Zieldrehposition jeder der Aufstrahlpositionen entspricht, die von der Betriebstafel 80 eingestellt sind. Die Drehposition wird unter Verwendung der Impulsdaten bestimmt. Mehr im Einzelnen: in den Impulsdaten werden die Zieldrehpositionen der Markierungsleuchte 70 als die Impulsanzahlen des Drehantriebsmotors 63 gespeichert, wobei jeder der Drehzielpositionen jeweiligen Abständen von der vorbestimmten Ursprungsposition O unter der Markierungsleuchte zu den Aufstrahlpositionen entspricht. Die Anzahl von Impulsen wird bestimmt basierend auf einem Schrittwinkel des Drehantriebsmotors 83, einem Geschwindigkeitsreduktionsverhältnis, einem Winkel der Markierungsleuchte, die durch einen Schritt verdreht wird, und einer Aufstrahlhöhe der Markierungsleuchte 70. Das ROM 92 funktioniert nämlich als Speichermittel.

Wie in 5 gezeigt, werden im ROM 92 die Impulszahlen, die erforderlich sind, ausgehend von der vorbestimmten Ursprungsposition O unter der Markierungsleuchte 70 zu den vorbestimmten Bestrahlungspositionen innerhalb des Bereiches A an einer Vorderseite als Impulsdaten für jede Einheitsentfernung eingestellt. Beispielsweise ist es erforderlich, ein Signal von 80 Impulsen zum Drehantriebsmotor 63 auszusenden, um eine Position aufzustrahlen, die 2 mm von der Ursprungsposition O weg gelegen ist. Um eine Position aufzustrahlen die 20 mm von der Ursprungsposition O entfernt ist, ist es erforderlich zum Drehantriebsmotor 63 ein Signal von 801 Impulsen zu senden. Unterdessen werden auch (nicht dargestellte) Impulsdaten, betreffend die Impulszahlen, die ausgehend von der Ursprungsposition O zu der vorbestimmten Aufstrahlposition innerhalb des Bereichs B auf der Rückseite ebenfalls im ROM 92 gespeichert.

Die vorbestimmte Ursprungsposition O ist eine Referenzposition zur Verdrehung der Markierungsleuchte 70 durch den Drehantriebsmotor 63 und ist eine Position der auf den Tisch 11 aufzustrahlenden Markierung entlang der Nähgutvorschubrichtung, wenn die Markierungsleuchte 70 an einer Drehreferenzposition angeordnet ist, die etwa die Mitte in ihrem Drehbereich ist. Eine Position der vorbestimmten Ursprungsposition O auf dem Tisch 11 wird in Abhängigkeit von einer Befestigungsposition und einem Befestigungswinkel der Markierungsleuchte 70 bestimmt, und ein Benutzer braucht die Markierungsleuchte 70 nicht derart zu befestigen, dass die vorbestimmte Ursprungsposition O rechts unter der Markierungsleuchte 70 platziert ist. Dies ist deswegen der Fall, da es ein Ziel der Erfindung ist, eine Punktmarkierung an einer gewünschten Aufstrahlposition aufzustrahlen, unabhängig von einem Fehler betreffend die Befestigungsposition oder den Befestigungswinkel der Markierungsleuchte 70, und es wird gemäß der Erfindung eine Steuerung ausgeführt um die Aufstrahlpositionen, wie später beschrieben, zu korrigieren, so dass es möglich ist, eine Korrektur an einer Verschiebung der Ursprungsposition O vorzunehmen aufgrund des Fehlers der Befestigungsposition oder des Befestigungswinkels der Markierungsleuchte 70. Die Bereiche A und B in 5 sind durch die vorbestimmte Ursprungsposition O definiert. In der folgenden Beschreibung wird die vorbestimmte Ursprungsposition vereinfacht auch als eine Ursprungsposition O bezeichnet. Wie oben beschrieben ist jedoch die Ursprungsposition die Position auf der Nähgutvorschubrichtung, wo die Markierung durch die Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt wird, die an der Drehbezugsposition positioniert ist, und sie ist die Position, die in Abhängigkeit von der Befestigungsposition und dem Befestigungswinkel der Markierungsleuchte 70 beweglich ist.

Im ROM 92 ist ein Bewegungsprogramm gespeichert. Das Bewegungsprogramm dient zum Antreiben des Drehantriebsmotors 63 um die Aufstrahlposition basierend auf einem Befehlsignal zum Bewegen der Aufstrahlposition zu bewegen, das von der Betriebstafel ausgegeben wird. Die CPU 91 führt das Bewegungsprogramm aus, wobei die Steuervorrichtung 90 als Bewegungssteuermittel funktioniert.

Im ROM 92 ist auch ein Korrekturprogramm gespeichert. Das Korrekturprogramm dient zur Korrektur der Zieldrehpositionen der Markierungsleuchte 70 entsprechend jeder Aufstrahlposition, wobei die Zieldrehpositionen bestimmt sind durch die Ausführung des Drehpositionsbestimmungsprogrammes basierend auf dem Verschiebungsausmaß der Aufstrahlposition, die von der Betriebstafel 80 eingegeben ist. Insbesondere führt die CPU 91 das Korrekturprogramm aus, wobei die Steuervorrichtung 90 als Korrekturmittel dient.

Basierend auf den Verschiebungsausmaßen, die von der Betriebstafel 80 einzeln für den vorderen Teil und den hinteren Teil in der Nähgutvorschubrichtung eingegeben werden, korrigiert das Korrekturprogramm jede der Zieldrehpositionen der Markierungsleuchte 70 entsprechend den jeweiligen Aufstrahlpositionen, welche durch das Drehpositionsbestimmungsprogramm bestimmt werden sollen.

Weiterhin ist im ROM 92 ein Steuerprogramm gespeichert. Das Steuerprogramm dient dem Antrieb des Drehantriebmotors 63 um die Markierungsleuchte 70 an der Zieldrehposition zu positionieren. Insbesondere führt die CPU 91 ein Steuerprogramm aus, wobei die Steuervorrichtung 91 als Steuermittel funktioniert.

Die Betriebstafel 80, der Drehantriebsmotor 63, die Markierungsleuchten 60, 70, ein Hauptmotor 91, der eine Antriebskraft an einen Antriebsmechanismus der beiden Nadel 13, 13 anlegt, der Luftzylinder 82 und der Pressmotor 83, welche die großen Presser 20, 20 antreiben, der Luftzylinder 84, welcher die Einfassvorrichtung 30 antreibt, ein Zentralmessermotor 85, welcher das Zentralmesser 14 vertikal bewegt, und der Eckmessermotor 86, welcher das Eckmesser 40 vertikal bewegt, sind elektrisch mit der Steuervorrichtung 90 verbunden. Die Steuervorrichtung 90 veranlasst die Markierungsleuchten 60, 70 Licht zu emittieren und treibt jeden der Motoren und Luftzylinder an, basierend auf dem Arbeitsprogramm, das im ROM 92 gespeichert ist, und auf Informationen, die durch eine Bedienungsperson eingegeben werden.

<Methode zur Korrektur der Aufstrahlposition>

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung einer Methode zur Korrektur einer Abstrahlposition der Markierungsleuchte.

Wenn, wie in 7 dargestellt, jeder Parameter (ein Schrittwinkel des Drehantriebsmotors 63, ein Geschwindigkeitsreduktionsverhältnis, ein Winkel, der in einem Schritt verdreht wird und eine Abstrahlhöhe der Markierungsleuchte 70), der erforderlich ist, um die Impulsdaten zu erzeugen, von einem Benutzer aus der Betriebstafel 80 eingegeben wird, erzeugt die Steuervorrichtung 90 die Impulsdaten basierend auf jedem der eingegebenen Parameter (Schritt S1).

Nach Eingabe der jeweiligen Parameter werden Positionen der Markierung M2 durch die Markierungsleuchte 70, insbesondere die vordere Referenzposition F1, die eine Nähstartposition sein soll, und die hintere Referenzposition B1, die ein Nähendposition sein soll, von der Betriebstafel 80 eingegeben (Schritt S2). Die Aufstrahlpositionen der Markierung M2 brauchen nicht die vordere Referenzposition F1 und die hintere Referenzposition B1 zu sein, sondern können irgendeine Position sein, die ausreichend weit weg von einem Abschnitt ist, der rechts unter der Markierungsleuchte 70 platziert ist. Der Grund besteht darin, dass der Effekt der Korrektur größer ist, wenn die Abstrahlposition von dem Abschnitt weg bewegt wird, der rechts unter der Markierungsleuchte 70 gelegen ist, da das Verschiebungsausmaß vergrößert wird.

Wenn die vordere Referenzposition F1 und die hintere Referenzposition B1 eingegeben werden, erreicht die Steuervorrichtung 90 die Anzahl von Impulsen des Drehantriebsmotors 63 entsprechend der vorderen Referenzposition durch Bezugnahme auf die Impulsdaten (Schritt S3).

Die CPU 91 der Steuervorrichtung 90 bekommt die Impulszahl des Drehantriebsmotors 63, die für die vordere Referenzposition F1 erforderlich ist, aus dem ROM 92, und verdreht dann den Drehantriebsmotor 63 so, wie es der erhaltenen Impulszahl entspricht, und veranlasst die Markierungsleuchte 70 Licht zu emittieren (Schritt S4).

Der Benutzer betätigt dann die Verschiebungstaste 80A der Betriebstafel 80 um hierdurch die aktuelle Aufstrahlposition F2 der Markierung M2, die auf dem Tisch aufgestrahlt wird, mit der eingestellten Aufstrahlposition F1 zusammen fallen zu lassen, die ein Ziel ist. Wenn insbesondere die Verschiebungstaste 80A betätigt wird, verdreht die CPU 91 den Drehantriebsmotor 63 basierend auf einem Befehlssignal, wodurch der Licht emittierende Teil 70 verdreht und die Aufstrahlposition verschoben wird. Der Benutzer stoppt die Betätigung der Verschiebungstaste 80A, wenn die Markierung M2 bewegt ist und auf diese Weise mit der Zielaufstrahlposition F1 zusammen fällt. Es wird bevorzugt, dass die Zielaufstrahlposition F1 durch vorheriges Markieren oder Aufkleben eines Streifens auf den Tisch 11 angezeigt wird. Daneben mag ein Bewegungsausmaß des Drehantriebsmotors 63 durch die Verschiebungstaste 80A derart eingestellt werden, dass der Drehantriebsmotor 63 um ein Ausmaß verdreht wird, dass einem Impuls entspricht, wenn die Verschiebungstaste 80A einmal betätigt wird oder derart, dass der Drehantriebsmotor 63 aufeinander folgend verdreht wird, wenn die Verschiebungstaste 80A kontinuierlich niedergedrückt wird. Wenn anschließend die aktuelle Aufstrahlposition F2 mit der Zielaufstrahlposition F1 zusammen fällt, betätigt der Benutzer die Verschiebungsausmaßeingabetaste 80B der Betriebstafel 80, wodurch ein Verschiebungsausmaß, das erforderlich ist, um die aktuelle Aufstrahlposition F2 der Markierungsleuchte 70 zur Zielaufstrahlposition F1 zu verschieben, in die Steuermittel 90 eingegeben wird, und zwar als ein Drehausmaß (entsprechend L in 5) des Licht emittierenden Teils der Markierungsleuchte 70 (Schritt S5).

Wenn das Verschiebungsausmaß eingegeben ist, erreicht die Steuervorrichtung 90 die korrigierte Impulszahl, um die Impulsdatentabelle zu korrigieren (Schritt S6).

Die Impulszahl zur Korrektur der Impulsdatentabelle wird in der folgenden Weise erreicht basierend auf den Impulsdaten, die im ROM 92 gespeichert sind, wie in 6 gezeigt. 8 ist ein Diagramm zur Erläuterung der im ROM 92 gespeicherten Impulsdatentabelle in Kurvenbildform. Wenn beispielsweise die Aufstrahlposition F1 im Schritt S2 auf 10 mm eingestellt ist, die aktuelle Aufstrahlposition jedoch F2 ist, betätigt der Benutzer die Verschiebungstaste 80A der Betriebstafel 80 um die Aufstrahlposition F2 zu veranlassen, mit F1 zusammen zu fallen, während der Drehantriebsmotor 63 in einem Ausmaß angetrieben wird, das 100 Impulsen entspricht. Dann werden im Schritt S5 die 100 Impulse, die erforderlich sind, um die Aufstrahlpositionen F1, F2 zu veranlassen, miteinander zusammen zu fallen, als Verschiebungsausmaß von der Verschiebungsausmaßeingabetaste 80B durch den Benutzer eingegeben. Da in diesem Fall die Markierung M2 aktuell an der Position F2 aufgestrahlt wird, und zwar durch Antreiben des Drehantriebsmotors 63 mit dem Ausmaß, das 400 Impulsen entspricht, während die Markierung M2 so eingestellt wird, dass sie an der Position F1 aufgestrahlt wird, die 10 mm vom Ursprungspunkt O gelegen ist, reicht es aus, dass der Antriebsvorgang ausgehend vom Ursprung 0 mit 300 Impulsen ausgeführt wird, um die Markierung M2 an der Position F1 aufzustrahlen. 300 Impulse werden erhalten durch Subtrahieren von 100 Impulsen, was für die Bewegung ausgehend von 400 Impulsen erforderlich ist. Somit kann die korrigierte Impulszahl P1, die zur Korrektur der Impulsdatentabelle erforderlich, so berechnet werden, dass P1 = Pf – Pm.

Hier ist Pf die Anzahl von Impulsen, die im Schritt S3 erhalten wird, und Pm ist das Verschiebungsausmaß, das heißt die Anzahl von Impulsen, die erforderlich ist, um die aktuelle Aufstrahlposition F2 der Markierung M2 zur Zielaufstrahlposition F1, die eingestellt ist, zu verschieben.

Dann wird eine Korrekturvergrößerung, die zur Korrektur der Impulsdatentabelle benutzt werden soll, aus der Impulszahl (ein Datenwert), die im Schritt S3 erhalten wird, und aus der korrigierten Impulszahl, die im Schritt S6 erhalten wird, berechnet (Schritt S7). Die Korrekturvergrößerung ist ein Verhältnis (Pf/Pl), das durch Dividieren der im Schritt S3 erhaltenen Impulszahl Pf durch die im Schritt S6 erhaltene Impulszahl Pl erhalten wird.

Als nächstes multipliziert die Steuervorrichtung 90 jede der Impulszahlen, die den jeweiligen Aufstrahlpositionen entsprechen, mit der Korrekturvergrößerung, wie im Schritt S7 erhalten wurde, innerhalb der Impulsdaten und korrigiert die Impulsdaten im Bereich A, in welchem eine vordere Referenzrichtung ausgehend von der Ursprungsposition O aufgestrahlt wird, wodurch eine neue Impulsdatentabelle erzeugt wird (Schritt S8). Mehr im Einzelnen: zum Beispiel ist es erforderlich, ein Signal von 80 Impulsen an den Drehantriebsmotor 63 auszusenden, um Licht an der Position 2 mm entfernt von der Ursprungsposition O aufzustrahlen, wie in 6 gezeigt. In dem Fall jedoch, in dem, wie in 8 dargestellt, die Korrekturvergrößerung, die auf der Basis des Verschiebungsausmaßes zwischen der Aufstrahlposition, die von den ursprünglichen Impulsdaten abhängt, und der aktuellen Aufstrahlposition berechnet ist 0,75 beträgt (wenn die Impulszahl, die der eingestellten Aufstrahlposition entspricht, 300 Impulse und die Impulszahl, die einer aktuell gemessenen Aufstrahlposition entspricht, 400 Impulse beträgt, wird die Korrekturvergrößerung als 300/400 = 0,75 erhalten), werden 80 Impulse mit dem Korrekturfaktor 0,75 multipliziert, wodurch ein Signal von 60 Impulsen zum Drehantriebsmotor abgegeben wird, so dass die Aufstrahlposition F2 der Markierungsleuchte 70 so korrigiert wird, dass sie der vorderen Referenzposition F1 angenähert wird, welches die eingestellte Position ist.

Anschließend entscheidet die Steuervorrichtung 90, ob eine Eingabe vorhanden ist, wonach Korrekturvergrößerungen in der vorderen Referenzrichtung und in der hinteren Referenzrichtung, ausgehend von der Ursprungsposition O, so eingestellt sind, dass sie einander gleich sind oder nicht (Schritt S9).

Wenn die Steuervorrichtung 90 entscheidet, dass eine Eingabe vorhanden ist, wonach die Korrekturvergrößerungen in der vorderen Referenzrichtung und in der hinteren Referenzrichtung, ausgehend von der Ursprungsposition O, so eingestellt sind, dass sie einander gleich sind (Schritt S9: JA), bestimmt die Steuervorrichtung 90, die im Schritt S8 benutzte Korrektur zu benutzen (Schritt S10), und korrigiert die Impulsdaten für den Bereicht B, in welchem die hintere Referenzrichtung, ausgehend von der Ursprungsposition O aufgestrahlt wird (Schritt S11), wodurch der Bearbeitungsprozess beendet.

Wenn andererseits die Steuervorrichtung 90 entscheidet, dass keine Eingabe vorliegt, wonach die Korrekturvergrößerungen in der vorderen Referenzrichtung und der hinteren Referenzrichtung, ausgehend vom Ursprungspunkt O, so eingestellt sind, dass sie einander gleich sind (Schritt S9: NEIN) erhält die Steuervorrichtung 90 die Anzahl von Impulsen des Drehantriebsmotors 63, die der hinteren Referenzposition B1 entspricht, und zwar durch Bezugnahme auf die Impulsdaten (Schritt S12).

Die CPU 91 der Steuervorrichtung 90 erhält die Impulszahlen des Drehantriebsmotors 63 in der hinteren Referenzposition B1 aus dem ROM 92 und verdreht dann den Drehantriebsmotor 63 um ein Ausmaß, das der Anzahl der erhaltenen Impulse entspricht, wodurch die Markierungsleuchte 70 veranlasst wird, Licht zu emittieren (Schritt S13).

Der Benutzer betätigt dann die Verschiebungstaste 80A der Betriebstafel 80 und veranlasst hierdurch die aktuelle Aufstrahlposition B2 der Markierung M2, die auf den Tisch aufgestrahlt wird, mit der eingestellten Aufstrahlposition, die ein Ziel ist, zusammen zu fallen. Mehr im Einzelnen: wenn die Verschiebungstaste 80A betätigt wird, verdreht die CPU 91 den Drehantriebsmator 63 basierend auf einem Befehlsignal, wodurch der Licht emittierende Teil 70 verdreht und die Aufstrahlposition verschoben wird. Der Benutzer stoppt die Betätigung der Verschiebungstaste 80A, wenn die Markierung M2 verschoben und somit koinzident mit der Zielaufstrahlposition B1 ist. Es wird vorgezogen, dass die Zielaufstrahlposition B1 durch vorherige Markierung oder Aufkleben eines Streifens auf dem Tisch 11 angezeigt wird. Zusätzlich kann ein Bewegungsausmaß des Drehantriebsmotors 63 durch die Verschiebungstaste 80A derart eingestellt werden, dass der Drehantriebsmotor 63 in einem Ausmaß verdreht wird, das einem Impuls entspricht, wenn die Verschiebungstaste 80A einmal betätigt wird, oder derart, dass der Drehantriebsmotor 63 aufeinander folgend verdreht wird, wenn die Verschiebungstaste 80A kontinuierlich niedergedrückt wird. Wenn im Anschluss die aktuelle Aufstrahlposition B2 mit der Zielaufstrahlposition B1 zusammen fällt, betätigt der Benutzer die Verschiebungsausmaßeingabetaste 80B der Betriebstafel 80, wodurch ein Verschiebungsausmaß, das erforderlich ist, um die aktuelle Aufstrahlposition B2 der Markierungsleuchte 70 zur Zielaufstrahlposition B1 zu verschieben, in die Steuervorrichtung 90 eingegeben wird, und zwar als ein Verdrehungsausmaß (entsprechend D in 5) des Licht emittierenden Teils der Markierungsleuchte 70 (Schritt S14).

Wenn das Verschiebungsausmaß eingegeben ist, erhält die Steuervorrichtung 90 die korrigierte Impulszahl, um die Impulszahltabelle des Bereichs B zu korrigieren (Schritt S15).

Die Impulszahl zur Korrektur der Impulsdatentabelle wird in der folgenden Weise erhalten, basierend auf den Impulsdaten, die im ROM 92 gespeichert sind. 8 ist ein Diagramm zur Erläuterung der im ROM 92 gespeicherten Impulsdatentabelle in einer Kurvenform. Wenn zum Beispiel die Aufstrahlposition B1 im Schritt S2 so eingestellt wird, dass sie 10 mm beträgt, die aktuelle Aufstrahlposition jedoch B2 ist, betätigt der Benutzer die Verschiebungstaste 80A der Betriebstafel 80, um die Aufstrahlposition B2 zu veranlassen, mit B1 zusammen zu fallen, während der Drehantriebsmotor 63 in einem Ausmaß angetrieben wird, das 100 Impulsen entspricht. Dann werden im Schritt S14 vom Benutzer die 100 Impulse, die erforderlich sind; um die Aufstrahlpositionen B1, B2 zu veranlassen, miteinander zusammen zu fallen, als Verschiebungsausmaß von der Verschiebungsausmaßeingabetaste 80B eingegeben. Da in diesem Fall die Markierung M2 aktuell an der Position B2 durch Antreiben des Drehantriebmotors 63 in dem Ausmaß entsprechend 400 Impulsen aufgestrahlt wird, während die Markierung M2 so eingestellt ist, dass sie an der Position B1, die 10 mm vom Ursprungspunkt O entfernt ist, aufgestrahlt wird, reicht es aus, dass der Antriebsvorgang ausgehend vom Ursprungspunkt O durch 100 Impulse ausgeführt wird, um die Markierung M2 an der Position B1 aufzustrahlen. 300 Impulse werden erhalten durch Subtrahieren von 100 Impulsen, was für die Verschiebung von 400 Impulsen erforderlich. Somit kann die korrigierte Impulszahl P2, die erforderlich, um die Impulsdatentabelle zu korrigieren, so berechnet werden, dass P2 = Pb – Pn ist.

Hier ist Pb die Impulszahl, die im Schritt S12 erhalten wird, und Pn ist das Verschiebungsausmaß, das heißt, die Impulszahl, die erforderlich ist, um die aktuelle Aufstrahlposition B2 der Markierung M2 zur Zielaufstrahlposition B1, die eingestellt ist, zu verschieben.

Dann wird eine Korrekturvergrößerung, die zur Korrektur der Impulsdatentabelle benutzt wird, aus der Impulszahl (ein Datenwert) berechnet, die im Schritt S12 erhalten wird, und aus der korrigierten Impulszahl, die im Schritt S15 (Schritt S16) erhalten wurde. Die Korrekturvergrößerung ist ein Verhältnis (Pb/P2), das durch Division der im Schritt S12 erhaltenen Impulszahl Pb durch die im Schritt S15 erhaltene Impulszahl P2 gewonnen wird.

Als nächstes multipliziert die Steuervorrichtung 90 innerhalb der Impulsdaten jede der Impulszahlen, die den jeweiligen Aufstrahlpositionen entsprechen, mit der Korrekturvergrößerung, die im Schritt S6 berechnet wurde, und korrigiert die Impulsdaten im Bereicht B, in welchem eine hintere Referenzrichtung, ausgehend von der Unsprungsposition O aufgestrahlt wird, wodurch eine neue Impulsdatentabelle geschaffen wird (Schritt S11) und der Bearbeitungsprozess ist beendet.

(Effekte und Vorteile)

Gemäß der Einfassmaschine 1 wird das Hauptnähgut auf dem Tisch 11 und der Einfassfleck wird auf dem Hauptnähgut mit Hilfe der Einfassvorrichtung 30 gehalten. Das Hauptnähgut und der Einfassfleck, welche entlang der Einfassvorrichtung mit Hilfe eines Paares großer Presser 20; 20 geführt werden, werden an jeweiligen Seiten der beiden Nadeln 13, 13 gepresst und gehalten, und sie werden in Nähgutvorschubrichtung zugeführt. Gleichzeitig werden die beiden Nadeln 13, 13 vertikal bewegt, so dass der Einfassvorgang ausgeführt wird. Wenn der Einfassvorgang ausgeführt werden soll, werden die Markierungsleuchten 60, 70 der Markierungslichtaufstrahlvorrichtung 50 veranlasst, Licht zu emittieren, wodurch die Punktmarkierung, die eine Positionierreferenz sein soll, wenn das Hauptnähgut auf den Tisch 11 aufgelegt wird, aufgestrahlt wird.

Die Aufstrahlposition, an der die Punktmarkierung aufgestrahlt wird, wird vom Benutzer durch die Betriebstafel 80 eingestellt. Wenn die Aufstrahlposition eingestellt ist, bestimmt die Steuervorrichtung 90 die Zieldrehposition der Markierungsleuchte 70 entsprechend der Aufstrahlposition, die eingestellt ist. Die Steuervorrichtung 90 treibt den Drehantriebsmotor 63 an, um die Markierungsleuchte 70 in der Zieldrehposition zu platzieren. Durch den Antriebsvorgang des Drehantriebsmotors 63 wird die Markierungsleuchte 70 um die Lichtantriebswelle 66 verdreht, so dass die Aufstrahlposition der Punktmarkierung in Nähgutvorschubrichtung verschoben wird.

Die aktuelle Aufstrahlposition der Punktmarkierung, die durch die Markierungsleuchte 70 aufgestrahlt werden soll, welche an der Zieldrehposition durch den Drehantriebsvorgang des Drehantriebsmotors 63 durch die Steuervorrichtung positioniert ist, wird veranlasst, mit der Aufstrahlposition der Punktmarkierung zusammen zu fallen, die durch die Betriebstafel 80 eingestellt ist, und das Verschiebungsausmaß, das erforderlich ist, um sie zu veranlassen miteinander zusammen zu fallen, wird eingegeben.

Wenn das Verschiebungsausmaß eingegeben ist, korrigiert die Steuervorrichtung 90 die Zieldrehpositionen des Markierungslichtes 70, die durch die Impulsdaten basierend auf dem Verschiebungsausmaß bestimmt sein sollen, wobei jede der Zieldrehpositionen jeweiligen Aufstrahlpositionen entspricht. Die Steuervorrichtung 90 verdreht den Drehantriebsmotor 63 derart, dass die Markierungsleuchte 70 an der Zieldrehposition, die korrigiert ist, positioniert wird.

Selbst wenn daher die Verschiebung der Aufstrahlposition, welche durch die Befestigungsfehler der Markierungsleuchten 60, 70 am Kopfteil der Nähmaschine veranlasst ist, erzeugt wird, kann der Benutzer das Verschiebungsausmaß eingeben, so dass die Steuervorrichtung 90 die Zieldrehposition der Markierungsleuchte 70 korrigiert, welche von der Steuervorrichtung 90 gesteuert und angetrieben werden soll. Infolgedessen ist es unabhängig von den Befestigungsfehlern der Markierungsleuchte 70 möglich, in ordnungsgemäßer Weise Licht aus der Markierungsleuchte 70 auf die vom Benutzer gewünschte Aufstrahlposition aufzustrahlen.

Gemäß der Einfassmaschine 1 werden weiterhin die Zieldrehpositionen der Markierungsleuchte 70, die jeder der Aufstrahlpositionen entsprechen, die durch die Betriebstafel 80 einzustellen sind, im ROM 92 gespeichert, und es reicht aus, dass Daten, betreffend die Zieldrehposition, entsprechend jeder der im ROM 92 gespeicherten Aufstrahlpositionen in einfacher Weise durch Ausführung des Korrekturprogrammes korrigiert werden. Wenn deshalb die Korrektur zuerst ausgeführt wird, basierend auf dem Korrekturprogramm, ist es nicht erforderlich, das Verschiebungsausmaß jedes Mal dann zu messen und einzugeben, wenn der Drehwinkel der Markierungsleuchte 70 verändert wird.

Wenn entsprechend der Einfassmaschine 1 weiterhin die Markierungsleuchte 70 stärker als ein Ziel verdreht wird, ändert sich eine Richtung zur Korrektur des Drehantriebsvorganges, um die Markierungsleuchte 70 an der Zieldrehposition zu korrigieren, in Abhängigkeit davon, ob die aktuelle Position der von der Markierungsleuchte 70 aufgestrahlten Markierung im vorderen oder hinteren Teil in der Nähgutvorschubrichtung liegt. Jedoch kann die Steuervorrichtung 90 das Korrekturprogramm ausführen, wodurch einzeln die Zieldrehpositionen der Markierungsleuchte 70, welche durch die Impulsdaten bestimmt werden sollen, bestimmt werden, wobei jede der Zieldrehpositionen den jeweiligen Aufstrahlpositionen entsprechen, und zwar für jeden des vorderen und des hinteren Teils in Nähgutvorschubrichtung, basierend auf den jeweiligen Verschiebungsausmaßen, die einzeln eingegeben werden. Daher ist es unabhängig von der Aufstrahlposition der Markierung möglich, in ordnungsgemäßer Weise die Korrektur auszuführen, basierend auf den Zieldrehpositionen, die jeweils einzeln bestimmt werden.

Während hier die Beschreibung im Zusammenhang mit einer Einfassmaschine als Ausführungsbeispiel der Erfindung erfolgte, ist es offensichtlich, dass die Erfindung nicht auf die Einfassmaschine beschränkt ist, sondern auch auf irgendwelche Nähvorrichtungen angewandt werden kann, die eine Markierungsleuchte verdrehen können, um eine Aufstrahlposition zu verändern. Beispielsweise kann die vorliegende Erfindung Anwendung finden auf eine Nähvorrichtung zum Nähen eines Abnähers oder einer Tasche an einem Arbeitsbekleidungsstück oder eine Nähvorrichtung zum Annähen eines Knopfes an einer vorbestimmten Position eines Arbeitsbekleidungsstückes oder eines Hemdes.


Anspruch[de]
Eine Nähvorrichtung umfassend:

einen Nähmaschinenkörper (12) mit einer Nadel (13), die sich in einer vertikalen Richtung (Z) bewegt;

Zuführmittel (20) zum Zuführen eines auf einem Tisch (11) platzierten Nähgutes in einer Nähgutvorschubrichtung (F), um das Nähgut zu einer Vertikalbewegungsposition der Nadel (13) zu führen; und

eine Markierungslichtabstrahlvorrichtung (50) mit einem Licht emittierenden Teil (70), der über dem Tisch (11) in Nähgutvorschubrichtung (F) auf einer Zulaufseite angeordnet ist, wobei die Markierungslichtabstrahlvorrichtung (50) eine geradlinige Markierung (M2) auf das Nähgut durch Emittieren von Licht aus dem Licht emittierenden Teil (70) aufstrahlt und die geradlinige Markierung (M2) im Wesentlichen senkrecht zur Nähgutvorschubrichtung (F) ist und als Positionierreferenz zum Positionieren des Nähgutes auf dem Tisch (11) dient,

dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungslichtabstrahlvorrichtung (50) umfasst:

Drehantriebsmittel (63) zum Verdrehen des Licht emittierenden Teils (70) um eine vorbestimmte Antriebswelle (66), um eine Aufstrahlposition der Markierung (M2) entlang der Nähgutvorschubrichtung (F) zu verschieben;

Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) zum Einstellen der Aufstrahlposition der Markierung (M2);

Drehpositionsbestimmungsmittel (90) zum Bestimmen einer Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70), wobei die Zieldrehposition der Aufstrahlposition (F1, B1) entspricht, welche durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist;

Steuermittel (90) zum Antreiben der Drehantriebsmittel (63), um den Licht emittierenden Teil (70) an der Zieldrehposition zu positionieren;

Verschiebungsausmaßeingabemittel (80B) zum Eingeben eines Verschiebungsausmaßes in der Nähgutvorschubrichtung (F) zwischen einer aktuellen Aufstrahlposition (F2, B2) der Markierung (M2), die von dem Licht emittierenden Teil (70) aufgestrahlt wird, der durch die Steuermittel (90) an der Zieldrehposition positioniert ist, und der Aufstrahlposition (F1, B1) der Markierung (M2), die durch die Aufstrahlpositionseinstellmittel (80) eingestellt ist; und

Korrekturmittel (90) zum Korrigieren der Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70), welcher durch die Drehpositionsbestimmungsmittel (90) basierend auf dem Verschiebungsausmaß bestimmt werden soll,

wobei die Steuermittel (90) die Drehantriebsmittel (63) derart antreiben, dass der Licht emittierende Teil (70) an der durch die Korrekturmittel (90) korrigierten Zieldrehposition positioniert ist.
Die Nähvorrichtung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:

Verschiebungsbefehlsausgabemittel (80A) zum Ausgeben eines Befehlssignals zum Verschieben der Aufstrahlposition durch eine manuelle Betätigung; und

Verschiebungssteuermittel (90) zum Antreiben der Drehantriebsmittel (63) um die Aufstrahlposition in Übereinstimmung mit einer Betätigung der Verschiebungsbefehlsausgabemittel (80A) zu verschieben,

wobei das Verschiebungsausmaß, das von den Verschiebungsausmaßeingabemitteln (80B) eingegeben wird, ein Verschiebungsausmaß des Licht emittierenden Teils (70) ist, das erforderlich ist, wenn die Aufstrahlposition durch die Betätigung der Verschiebungsbefehlsausgabemittel (80A) derart verschoben wird, dass die aktuelle Aufstrahlposition (F2, B2) mit der eingestellten Aufstrahlposition (F1, B1) zusammenfällt.
Die Nähvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Drehpositionsbestimmungsmittel (90) Speichermittel (92) zum Abspeichern der Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70) aufweisen, welche der Aufstrahlposition (F1, B1) entspricht, die durch die Aufstrahlpositionseinstellmitteln (80) eingestellt werden soll, und die Korrekturmittel (90) die in den Speichermitteln (92) abgespeicherte Zieldrehposition basierend auf dem von den Verschiebungsausmaßeingabemitteln (80B) eingegebenen Verschiebungsausmaß korrigieren. Die Nähvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Verschiebungsausmaß einzeln von den Verschiebungsausmaßeingabemitteln (80B) für jeden der vorderen und hinteren Teile in der Nähgutvorschubrichtung (F) eingegeben werden kann, wobei dazwischen eine vorbestimmte Ursprungsposition (O) unter dem Licht emittierenden Teil (70) angeordnet ist, wobei das einzelne Verschiebungsausmaß das Verschiebungsausmaß ist zwischen der aktuellen Position (F2, B2) der Markierung (M2), die von dem Licht emittierenden Teil (70) aufgestrahlt wird, welcher an der Zieldrehposition entsprechend der Aufstrahlposition (F1, B1) positioniert ist, die einzeln für den vorderen und hinteren Teil in der Nähgutvorschubrichtung (F) eingestellt ist, und der einzeln eingestellten Aufstrahlposition (F1, B1), und die Korrekturmittel (90) einzeln die Zieldrehposition des Licht emittierenden Teils (70) korrigieren, die durch die Drehpositionsbestimmungsmittel (90) für jeden der vorderen und hinteren Teile in der Nähgutvorschubrichtung (F) basierend auf dem Verschiebungsausmaß, das einzeln eingegeben wird, bestimmt werden soll.






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