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Dokumentenidentifikation DE19710954B4 22.11.2007
Titel Hebezeug für Ringelemente
Anmelder Mitsubishi Materials Silicon Corp., Tokio/Tokyo, JP;
Mitsubishi Materials Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamazaki, Masakazu, Tokio/Tokyo, JP;
Yanaba, Michio, Tokio/Tokyo, JP;
Taguchi, Hiroaki, Tokio/Tokyo, JP;
Atami, Takashi, Tokio/Tokyo, JP;
Furuya, Hisashi, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 17.03.1997
DE-Aktenzeichen 19710954
Offenlegungstag 30.10.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse B66C 1/42(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse C30B 15/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung für Ringelemente zum Heben eines Ringelementes und zum Positionieren von diesem an einem vorbestimmten Ort durch Tragen unter Benutzung einer Tragevorrichtung. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Hebevorrichtung, die zur Benutzung mit Ringelementen geeignet ist, wie es die innerhalb der gasdichten Behälter einer Zieh- oder Züchtvorrichtung für Halbleitereinkristalle angeordnete Heizung und der Wärmeschottzylinder sind.

Stand der Technik

Die US 5,306,062 A beschreibt eine Hebevorrichtung für schwere Gegenstände so wie Abwasserkanal-Rahmen, Kanalrohrteilstücke oder dergleichen. Darüber hinaus beschreibt die DE 63 139 A einen Greifer für Betonrohre oder ähnliche Werkstücke. Die Tragglieder dieses Greifers greifen dabei druckfrei an der Innenwandung der Werkstücke an deren unterer Ringfläche an.

Die CZ-Züchttechnik ist ein Beispiel von einer der derzeit bekannten Techniken zum Züchten oder Ziehen von Einkristallen von Halbleitern, wie z.B. Silizium (Si) oder Galliumarsen (GaAs).

Da diese CZ-Züchttechnik das einfache Erzeugen von Einkristallen mit großem Durchmesser und hohem Reinheitsgrad ermöglicht, die ohne Versetzung (Dislokation) sind oder extrem niedrige Grade von Gitterfehlern aufweisen, wird sie häufig beim Züchten einer Vielfalt von Halbleiterkristallen verwendet.

In vergangenen Jahren ist das Anwachsen von Kristalldurchmessern von Einkristallen durch ein Anwachsen des Durchmessers von Elementen wie z.B. dem Tiegel zum Speichern der Halbleiterschmelze begleitet worden. In Folge sind Ringelemente wie z.B. die Heizung, die den vorgenannten Tiegel kreisförmig umfaßt und in ihn Hitze einbringt und der Wärmeschottzylinder sehr schwere Objekte geworden mit Durchmessern größer als die des Tiegels. Demzufolge wird ein Kran zum Heben der Heizung während des Einsetzens in die Ziehvorrichtung und zum anschließenden Entfernen benutzt. Zu diesem Zweck werden derzeit Transportösen an die äußere Oberfläche und den oberen Abschnitt der Ringelemente an einer Vielzahl von Stellen befestigt und jedes Ringelement wird dann durch Anschlagstahlseile gehoben, die mit dem Kran durch diese Transportösen verbunden sind.

Die Einsetz- und Entfernungsvorgänge der Ringelemente sind jedoch mit folgendem Problem behaftet. Da die Ringelemente durch eine Vielzahl von Stahlseilen getragen werden, muß jedes Stahlseil mit dem Kran und dem Ringelement verbunden werden und demzufolge erfordert der Verbindungsvorgang erhebliche Zeit. Insbesondere ist die Verbindung der Drahtseile in den Situationen, wenn nicht genügend Platz vorhanden ist, um die Stahlseile mit der Außenseite des Ringelementes zu verbinden, so daß die Stahlseile mit der Innenseite des Elementes verbunden werden müssen, schwieriger als wenn sie mit der Außenseite verbunden wären dies hat dürftige Handhabbarkeit zur Folge.

Darstellung der Erfindung

Die Erfindung berücksichtigt die oben genannten Probleme durch die Aufgabe, eine Hebevorrichtung für Ringelemente bereitzustellen, durch die der Vorgang, ein Ringelement zu positionieren, einfach vervollständigt werden kann.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Technik angewandt, in der eine Hebevorrichtung für Ringelemente, die an einer mit einem Hebemechanismus ausgestatteten Tragevorrichtung befestigt ist und zum Heben und Tragen eines Ringelementes und zum Positionieren des Elementes an vorbestimmten Stellen versehen ist, mit: einem unter dem Hebemechanismus der Tragevorrichtung aufgehängten Aufhängeelement; einer Vielzahl von Tragarmen, die sich in einer horizontalen Ebene von dem Aufhängeelement radial nach außen erstrecken; und Eingriffskopfabschnitten, vorgesehen auf den jeweiligen Tragarmen, zum Tragen des Ringelementes von der Innenseite des Ringelementes aus.

Wenn ein Ringelement mit dieser Hebevorrichtung gehoben wird, wird zunächst das Aufhängeelement mit dem Hebemechanismus verbunden und das Aufhängeelement wird dann abgelassen und innerhalb des Ringelementes positioniert. Danach wird das Aufhängeelement um seine Achse gedreht, so daß die Tragarme an vorbestimmten Abschnitten des Ringelementes positioniert werden. Der Eingriffskopfabschnitt jedes Tragarms wird dann in Eingriff gebracht, um den vorbestimmten Abschnitt des Ringelementes zu tragen. Der Hebemechanismus wird dann aktiviert und die Hebevorrichtung zusammen mit dem Ringelement angehoben.

Demzufolge kann das Ineingriffbringen der Eingriffskopfabschnitte mit dem Ringelement einfach vervollständigt werden, lediglich durch das Drehen der Tragarme um die Achse des Aufhängeelementes und das Positionieren der Arme an vorbestimmten Abschnitten des Ringelementes.

Bei dieser Ausführungsform ist das Ringelement eine zylindrische Heizung zur Anordnung innerhalb eines gasdichten Behälters einer Einkristallziehvorrichtung für Halbleiter und umfaßt eine Vielzahl von vertikalen Schlitzen, die zumindest an dem oberen Ende geschlossen sind und die Eingriffskopfabschnitte umfassen jeweils eine Eingriffszunge an dem äußersten Ende des Armfußabschnittes. Daher berührt der Armkopfabschnitt jedes Tragarmes die Oberkante der Heizung und klappt um den Drehpunkt an dem äußersten Ende des Armfußabschnittes nach oben, wenn die Aufhängevorrichtung für die Heizung mit den Tragarmen in einer ausgestreckten Lage in die Heizung hinein abgelassen wird. Da es nicht der gesamte Tragarm ist, der die Oberkante der Heizung berührt und nach oben klappt, sondern nur der Armkopfabschnitt, wird die Menge zusätzlichen Gewichtes, die auf die Heizung aufgebracht wird, die wiederum aus sprödem Werkstoff wie Carbon gemacht ist, verringert.

Darüber hinaus kann vorzugsweise die Länge der Tragarme eingestellt werden.

Da die Länge der Tragarme eingestellt werden kann, kann in einer solchen Hebevorrichtung in den Fällen, wo eine Heizung mit unterschiedlichem Bohrungsdurchmesser gehoben und innerhalb des gasdichten Behälters positioniert werden soll, die Länge der Tragarme eingestellt werden, um mit dem Innendurchmesser der Heizung übereinzustimmen. Also kann der Austausch von Heizungen verschiedener Größe einfach durchgeführt werden.

Zusätzlich umfassen die Eingriffszungen vorzugsweise einen Ausrichtvorsprung, der nach oben in der Nähe zu entweder der inneren Oberfläche oder der äußeren Oberfläche der Heizung vorspringt, wenn die Zunge in den vertikalen Schlitz eingeführt ist.

Da ein Ausrichtvorsprung an jeder der Eingriffszungen angebracht ist, werden bei einer solchen Hebevorrichtung die Ausrichtvorsprünge sogar dann, wenn eine seitliche Kraft auf die Heizung ausgeübt wird, wonei die Heizung an der Oberkante der vertikalen Schlitze getragen wird, entweder die innere Oberfläche oder die äußere Oberfläche der Heizung berühren, was jedwede Abweichung in der Position der Heizung verhindert.

Weiterhin umfassen die Tragarme vorzugsweise einen Armfußabschnitt mit einem mit dem Aufhängeelement verbundenen Abschnittsende und einen Armkopfabschnitt, der mit dem äußersten Ende des Armkopfabschnittes verbunden ist; der Armkopfabschnitt kann um einen Drehpunkt an dem äußeresten Ende des Armfußabschnittes in nur eine Richtung, mit Bezug auf den Armfußabschnitt nach oben, geklappt werden.

Weiterhin umfassen die Armkopfabschnitte vorzugsweise jeweils einen Klappanschlag, der von der oberen Fläche des Armkopfabschnittes vorspringt und die obere Fläche des Armfußabschnittes berührt, wenn der Armfußabschnitt nach oben gefaltet ist, um demzufolge den Umfang des Klappens zu steuern.

Da die Armkopfabschnitte mit Klappanschlägen versehen sind, berührt bei einer solchen Hebevorrichtung, wenn die Tragarme in die geklappte Lage gebracht werden, jeder der Klappanschläge die obere Fläche des Armfußabschnittes, demzufolge den Umfang steuernd, in dem die Tragarme klappbar sind und verhindernd, daß die Tragarme über einen vorbestimmten Winkel hinaus geklappt sind.

Weiterhin weist das Aufhängelement vorzugsweise einen Zentralabschnitt auf, der mit dem Hebemechanismus der Tragevorrichtung verbunden ist und die Tragarme sind mit einer Vielzahl von Eingriffsabschnitten an vorbestimmten Positionen ausgerüstet und jeder Eingriffsabschnitt ist auf einem Kreis angeordnet, der ungefähr konzentrisch zu einem Zentralabschnitt des Aufhängelementes liegt und Hakenglieder mit diesen Eingriffskopf abschnitten sind mit jedem Eingriffsabschnitt entfernbar in Eingriff gebracht. Weiterhin ist jedes der Hakenglieder mit einem Hakenabschnitt, der als Eingriffskopfabschnitt wirkt, um mit einem stabähnlichen, an dem Ringelement befestigten Glied in Eingriff zu gelangen und einem vorspringenden Abschnitt versehen, der Teil des Hakenabschnittes ist, um mit dem Ringelement in Eingriff zu gelangen und ist mit einem drehbaren Trageabschnitt ausgebildet, um den Hakenabschnitt und den vorspringenden Abschnitt zu tragen, so daß diese frei um eine ungefähr vertikale Linie drehbar sind.

Bei dieser Ausführungsform ist jedes der Hakenglieder im Eingriff mit einem Eingriffsabschnitt, der an einer vorbestimmten Stelle an einem der Tragarme angeordnet ist. Die Hakenglieder werden dann mit dem drehbaren Tragabschnitt gedreht und dann werden entweder die Hakenabschnitte der Hakenglieder mit den an dem Ringelement befestigten stabähnlichen Gliedern in Eingriff gebracht oder die an den Hakengliedern befestigten vorspringenden Abschnitte mit den Ringelementen in Eingriff gebracht; darauf wird das Aufhängeelement unter Nutzung der Tragevorrichtung und das Ringelement an eine vorbestimmte Stelle getragen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Es zeigen:

1A und 1B entsprechend Draufsicht und Seitenansicht einer mit einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hebevorrichtung für Ringelemente benutzten Heizung;

2 eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente gemäß der Erfindung;

3 eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente;

4 eine Draufsicht auf eine in den Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Hebevorrichtung für Ringelemente benutzten Tragevorrichtung;

5 eine Seitenansicht der 4;

6 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hebevorrichtung für Ringelemente;

7 eine vergrößerte Ansicht eines Ausschnittes der zweiten Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente;

8 eine Vorderansicht der 7;

9 eine graphische Darstellung, die eine Technik zum Benutzen der zweiten Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente illustriert;

10 eine weitere graphische Darstellung, die die Technik zum Benutzen der zweiten Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente illustriert;

11 eine weitere graphische Darstellung, die die Technik zum Benutzen der zweiten Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente illustriert; und

12 eine weitere graphische Darstellung, die die Technik zum Benutzen der zweiten Ausführungsform der Hebevorrichtung für Ringelemente illustriert.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Im folgenden wird eine erste Ausführungsform einer Hebevorrichtung für Ringelemente gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben. In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Hebevorrichtung, 2 eine Heizung, 4 ein Mittelachselement und 5 einen Tragarm.

Eine Ziehvorrichtung für Silizium-Einkristalle, die einen Ofen beinhaltet, ist auf einem Fabrikboden angeordnet. Eine Tragvorrichtung zum Beibringen der verschiedenen Elemente, die die Ziehvorrichtung bilden und zum Tragen von Gegenständen, wie z.B. dem Quellmaterial, ist neben der Ziehvorrichtung angeordnet.

Beispiele für die Tragevorrichtung schließen Kräne wie die in den 4 und 5 gezeigten ein. Im einzelnen umfaßt die Tragevorrichtung 102, wie in den 4 und 5 gezeigt, eine vertikale Welle 103, die an dem Fabrikboden befestigt ist, einen Primärschwenkarm 104, der an dem oberen Abschnitt der vertikalen Welle 103 mit Freiheitsgraden in Drehrichtung befestigt ist, einen Sekundärschwenkarm 105, der an der Spitze des Primärschwenkarms 104 mit Freiheitsgraden in Drehrichtung befestigt ist und einen Hakenmechanismus (Hebemechanismus) 106 der an der Spitze des Sekundärschwenkarmes an einem Draht Y aufgehängt ist. Die Primär- und Sekundärschwenkarme 104, 105 werden durch unabhängige Antriebsmechanismen angetrieben und gedreht.

Wie zuvor beschrieben, erfordern derzeitige Hebezeuge für Heizungen das Anbringen einer Vielzahl von Hebegliedern, wie z.B. Tragösen, an die Heizung zur Benutzung während des Hebeprozesses. Ferner müssen diese Glieder nach der Positionierung der Heizung innerhalb der Ziehvorrichtung während des Betriebs einer Ziehvorrichtung für Halbleitereinkristalle entfernt werden, weil sowohl die Heizung selbst sehr heiß wird als auch um eine Kontaminierung des Inneren der Ziehvorrichtung durch die vorgenannten Glieder zu verhindern; dies ist zeitaufwendig. Darüber hinaus besteht die Gefahr, daß die Abschnitte beschädigt werden, wo die Glieder, wie z.B. die Transportösen, befestigt sind, weil die Heizung ein erhebliches Gewicht aufweist und aus einem spröden Material, wie z.B. Carbon, hergestellt ist. Dies beschränkt die Konstruktion der Heizung derart, daß diese Abschnitte eine größere Stärke aufweisen müssen.

Die Hebevorrichtung 1 für Ringelemente der ersten Ausführungsform, die die oben genannten Probleme berücksichtigt, ist demzufolge eine Hebevorrichtung, die keine Anbringung von Hebegliedern an die Heizung erfordert und dennoch das einfache und stabile Anheben der Heizung und das Positionieren der Heizung innerhalb der Ziehvorrichtung einer Halbleitereinkristallziehvorrichtung ermöglicht.

Diese Hebevorrichtung 1 für Ringelemente ist innerhalb eines gasdichten Behälters einer Ziehvorrichtung für Halbleitereinkristalle angeordnet und hebt, wie in den 1A, 1B und 2 gezeigt, durch das Verbinden der Tragvorrichtung 102 mit dem Draht Y des Hakenmechanismus 106 eine zylindrische Heizung 2, die aus Carbon hergestellt ist und eine Vielzahl von vertikalen Schlitzen 2a, 2b beinhaltet.

Die vertikalen Schlitze 2a, 2b in der Heizung 2 bilden ein abwechselndes Muster von vertikalen Schlitzen 2a, die am oberen Ende geschlossen sind und vertikalen Schlitzen 2b, die am unteren Ende geschlossen sind, wobei die Schlitze 2a und 2b eine lange elektrische Leitungsbahn erzeugen, wenn ein elektrischer Strom durch die Heizung 2 geschickt wird.

Die Hebevorrichtung 1, wie in den 2 und 3 gezeigt, ist mit einem vertikal aufgehängten, langen Mittelachselement (Aufhängeelement) 4 ausgerüstet, von dem der obere Abschnitt mit einer Transportöse 4a verbunden ist, durch die der Draht Y geschlungen wird und es sind drei Tragarme 5 vorgesehen, die länger sind als der Radius der Heizung 2 und die sich in einer horizontalen Ebene von Basispunkten, die an einer Kreisplatte 4b befestigt sind, die wiederum an dem unteren Abschnitt des Mittelachselementes 4 befestigt sind.

Diese Tragarme 5 sind um das Mittelachselement mit einem Winkel von 120° zwischen den Armen angeordnet und umfassen einen Armfußabschnitt 6 mit einem an dem Mittelachselement 4 befestigten fußseitigen Ende und einen Armkopfabschnitt 7, der wiederum mit dem äußersten (anderen) Ende des Armfußabschnitts 6 verbunden ist.

Weiterhin kann bei den Tragarmen 5 der Armkopfabschnitt 7 gedreht und nach oben um einen Schwenkpunkt an dem äußersten Ende des Armfußabschnitts 6 geklappt werden, während die Drehung des Armkopfabschnitts 7 nach unten von der ausgestreckten Position aus durch eine Trageplatte 6a verhindert wird, die an der Unterkante des Endes des Armkopfabschnittes 6 befestigt ist und demzufolge die ausgestreckte Position in einer geraden, horizontalen Linie aufrechterhält.

Die Armkopfabschnitte 7 sind jeweils mit einem rechteckigen Klappanschlag 7a an der Oberkante ausgerüstet, um die obere Fläche des Armfußabschnittes 6 zu berühren was demzufolge den Umfang, in dem der Armkopfabschnitt geklappt werden kann, steuert.

Zusätzlich ist eine Eingriffszunge (Eingriffskopfabschnitt) 8 an jedem der Armkopfabschnitte 7 befestigt und springt von diesen nach außen vor. Während des Anhebens der Heizung fädelt sich jede der Eingriffszungen 8 in einen der vertikalen Schlitze 2a von der Innenseite der Heizung 2 aus ein und greift in die Oberkante der vertikalen Schlitze 2a ein.

Darüber hinaus umfassen die Armkopfabschnitte 7 jeweils zwei Gewindelöcher 7b, die um ein bestimmtes Maß beabstandet entlang der Richtung der Armerstreckung angeordnet sind, wobei die Eingriffszungen 8 vier weitere Löcher 8a aufweisen, die um das gleiche Maß wie die beiden Gewindelöcher 7b beabstandet sind.

Die Eingriffszungen 8 schließen jeweils einen seitlichen Ausnehmungsabschnitt 8b ein, der die gleiche Breite aufweist, wie der Armkopfabschnitt 7. Der Armkopfabschnitt 7 wird in den Ausnehmungsabschnitt 8b eingesetzt und unter einem vorbestimmten Vorsprungsabstand von der Spitze des Armkopfabschnittes 7 aus befestigt. Die Länge von der Achse des Mittelachselementes 4 bis zu der Spitze der Eingriffszunge 8 dann, wenn der Tragarm 5 sich in Position einer geraden Linie erstreckt, wird auf eine größere Länge festgesetzt, als der Radius der zu hebenden Heizung 2. Schrauben 9 werden dann durch die Durchgangsbohrungen 8a eingesetzt und in die Gewindelöcher 7b eingeschraubt, demzufolge die Eingriffszunge 8 an dem Armkopfabschnitt 7 befestigend.

Die Länge der Tragarme 5 kann durch das Wechseln der Durchgangsbohrungen 8a eingestellt werden, durch die die Schrauben 9 eingesetzt werden und dann in die Gewindelöcher 7b eingeschraubt werden, um die Eingriffszungs 8 zu befestigen.

Weiterhin ist ein rechtwinkliger Ausrichtvorsprung 8c an der Oberkante jeder Eingriffszunge 8 angeordnet, in einer Position, die von der Spitze der Zunge 8 geringfügig nach innen versetzt ist. Die Position des Ausrichtvorsprungs 8c ist so festgesetzt, daß, wenn sich der Tragarm 5 in Lage einer geraden Linie erstreckt, die Länge von der Achse des Mittelachselementes 4 bis zur Außenkante des Ausrichtvorsprunges 8c geringfügig kleiner ist, als der Innenradius der zu hebenden Heizung 2.

Es folgt eine Erläuterung der zum Heben einer Heizung unter Benutzung der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hebevorrichtung 1 für Ringelemente angewendeten Technik.

[Rüstschritte der Hebevorrichtung]

Zunächst wird die Hebevorrichtung 1 vertikal aufgehängt, indem der obere Abschnitt des Mittelachselementes 4 mit dem Draht Y der Tragevorrichtung 102 verbunden wird, die benachbart zu der Ziehvorrichtung (gasdichter Behälter) angeordnet ist, und jeder der Tragarme 5 wird um den Schwenkpunkt an dem äußersten Ende des Armkopfabschnittes 6 nach oben geklappt. Die Hebevorrichtung 1 wird dann an einen Punkt oberhalb der Mittelachse einer an einem Träger befestigten Heizung 2 angeordnet und unter Benutzung der Tragevorrichtung 102 innerhalb der Heizung 2 nach unten abgesenkt.

Folgend auf das Absenken der Hebevorrichtung 1 in eine vorbestimmte Position innerhalb der Heizung werden die verschiedenen Eingriffszungen 8 durch das Drehen des Mittelachselementes 4 um seine Achse augerichtet und die Tragarme 5 werden dann ausgestreckt, so daß für jeden der Armkopfabschnitt 6 und der Armfußabschnitt 7 eine gerade, horizontale Linie bilden, wobei die Eingriffszunge 8 in einen der vertikalen Schlitze 2a der Heizung 2 eingreift. Wenn die Hebevorrichtung 1 in dieser Anordnung dann unter Benutzung der Tragevorrichtung 102 angehoben wird, bewegen sich jede der Eingriffszungen 8 innerhalb der vertikalen Schlitze 2a nach oben und gelangen an der Oberkante der vertikalen Schlitze 2a in Eingriff.

[Anhebeprozeß der Heizung]

Wenn die Hebevorrichtung 1 dann aus dem oben beschriebenen Zustand weiter angehoben wird, kann die Heizung 2 durch den Träger nach oben abgehoben werden, wobei sie an der Oberkante der vertikalen Schlitze 2a durch die Eingriffszungen 8 getragen wird. Die demzufolge angehobene Heizung 2 wird dann in eine Position oberhalb der Ziehvorrichtung bewegt und in eine vorbestimmte Position innerhalb der Ziehvorrichtung unter Benutzung der Tragevorrichtung 102 abgesenkt, wo sie dann befestigt wird.

[Trennprozeß der Hebevorrichtung]

Wenn die Hebevorrichtung 1 unter Benutzung der Tragevorrichtung 102 zusätzlich abgesenkt wird, bewegen sich die Eingriffszungen 8 innerhalb der vertikalen Schlitze 2a von der Oberkante der Schlitze 2a weg nach unten. Jede der Eingriffszungen wird dann aus dem ihr entsprechenden vertikalen Schlitz 2a durch das Klappen des Armkopfabschnittes 7 nach oben um den Drehpunkt an dem äußersten Ende des Armkopfabschnittes 6 entfernt. Die Hebevorrichtung wird dann wieder durch die Tragevorrichtung 102 nach oben angehoben und von dem Inneren der Heizung 2 und der Ziehvorrichtung entfernt.

Falls ein Versuch gemacht wird, die Hebevorrichtung 1 in die Heizung 2 einzuführen, während sich die Tragarme in einer ausgestreckten Position befinden, wobei die Armenfußabschnitte 6 und die Armkopfabschnitte 7 jeweils eine horizontale, gerade Linie bilden, wird, solange die Tragarme anderswo als über einem der vertikalen Schlitze 2b angeordnet sind, der Armkopfabschnitt 7 jedes Tragarms die Oberkante der Heizung 2 berühren und nach oben klappen und demzufolge kein Hindernis beim Befestigen der Tragevorrichtung an der Heizung darstellen.

Da es nicht der gesamte Tragarm 5 ist, der die Oberkante der Heizung 2 berührt und nach oben klappt, sondern lediglich der Armkopfabschnitt 7, ist die Menge an zusätzlichem Gewicht reduziert, die zu diesem Zeitpunkt auf die aus einem spröden Material, wie z.B. Carbon, hergestllte Heizung 2 aufgebracht wird.

Mit dieser Hebevorrichtung 1, wie oben beschrieben, kann das Ineingriffbringen der Eingriffzungen 8 mit der Heizung 2 während des Positionierens der Heizung 2 innerhalb der Ziehvorrichtung und während des Entfernens der Heizung 2 von der Ziehvorrichtung leicht abgeschlossen werden, einfach durch das Rotieren der Tragarme 5 um die Achse des Mittelachselementes 4, um sie zu vorbestimmten Abschnitten der Heizung 2 auszurichten.

Da die Tragarme nach oben geklappt werden, kann darüber hinaus die Heizung 2 nach oben angehoben werden, indem zunächst die Hebevorrichtung 1 nach unten innerhalb der Heizung 2 abgesenkt wird, jeder der Tragarme 5 in die Lage einer geraden Linie ausgestreckt wird, die Eingriffszungen 8 in die Oberkante der vertikalen Schlitze 2 engreifen und dann die Hebevorrichtung 1 angehoben wird.

Darüber hinaus erfordert das Entfernen der Hebevorrichtung 1 von dem Inneren der Heizung 2 lediglich das Hochklappen von jedem der Tragarme 5 und dann das Anheben der Hebevorrichtung 1. Demzufolge besteht keine Notwendigkeit, Hebeglieder an der Heizung 2 zu befestigen und weil die Heizung an der Oberkante der vertikalen Schlitze 2a getragen wird, besteht keine Notwendigkeit, besondere Tragabschnitte herzustellen.

Zusätzlich ist es möglich, durch das Wechseln der Befestigungsposition der Eingriffszungen 8, die Länge der Tragarme 5 einzustellen und demzufolge kann in den Fällen, wenn eine Heizung von unterschiedlichem Bohrungsdurchmesser angehoben und innerhalb der Ziehvorrichtung positioniert werden soll, die Länge der Tragarme 5 eingestellt werden, um mit dem Innendurchmesser der Heizung übereinzustimmen. Demzufolge kann das Auswechseln von Heizungen unterschiedlicher Größen leicht durchgeführt werden.

Wie z.B. in den 2 und 3 gezeigt, wird in den Fällen, wo eine Heizung 12 mit einem größeren Radius als die Heizung 2 angehoben werden soll, das Vorsprungsmaß von jeder der Eingriffszungen 8 auf einen größeren Wert voreingestellt, was demzufolge die Tragarme 5 längt.

Da jeder der Armkopfabschnitte 7 mit einem Klappbegrenzer 7a ausgestattet ist, berührt dann, wenn die Tragarme 5 in die geklappte Position gebracht sind, jeder der Klappanschläge 7a die obere Fläche des zugeordneten Armfußabschnittes 6, was demzufolge das Ausmaß, in dem der Tragarm 5 geklappt ist, steuert und ihn daran hindert, über einen vorbestimmten Winkel hinausgeklappt zu werden. Demzufolge wird der Tragarm 5 nicht weiter geklappt als notwendig und folglich wird jegliche Störung zwischen der Spitze des Armkopfabschnittes 7 und dem Mittelachselement 4 dann, wenn der Tragarm 5 geklappt ist, verhindert und das Ausstrecken und das Zurückziehen der Tragarme 5 wird vereinfacht.

Da ein Ausrichtvorsprung 8c auf der Oberkante von jeder der Eingriffszungen 8 vorgesehen ist, berühren zusätzlich die Ausrichtvorsprünge 8c die Oberfläche der Heizung 2 sogar dann, wenn eine seitliche Kraft auf die Heizung 2 ausgeübt wird, die wiederum an der Oberkante der vertikalen Schlitze 2a getragen wird, was demzufolge jegliche Abweichung in der Position der Heizung 2 verhindert.

Die Erfindung umfaßt ebenfalls die folgenden Ausführungsformen.

  • (1) In der ersten Ausführungsform waren die Tragarme 5 jeweils in einen Armfußabschnitt 6 und einen Armkopfabschnitt 7 geteilt. Vorausgesetzt, daß die Tragarme nach oben geklappt werden können, sind jedoch andere Ausgestaltungen ebenfalls möglich. Es sind z.B. Tragarme, die derart befestigt sind, daß der Befestigungspunkt an dem Mittelachselement als Drehpunkt fungiert und der ganze Arm nach oben klappen kann (d.h. der Arm ist nicht geteilt) geeignet.
  • (2) Bei der ersten Ausführungsform waren drei Tragarme 5 an dem Mittelachselement 4 befestigt. Die Anzahl der Arme ist jedoch nicht auf drei beschränkt und jede Vielzahl von Armen ist möglich. In einem solchen Fall ist jeder der Arme an einer Stelle angeordnet, die einem der vertikalen Schlitze der Heizung entspricht. Es können z.B. vier Tragarme um das Mittelachselement mit einem Winkel von 20° zwischen den Armen arrangiert sein und an Stellen angeordnet sein, die den vertikalen Schlitzen entsprechen, die an der Oberkante geschlossen sind.
  • (3) Die Ausrichtvorsprünge 8c waren derart angeordnet, daß sie während des Anhebens der inneren Oberfläche der Heizung 2 benachbart waren. Sie könnten jedoch ebenfalls angeordnet sein, so daß sie der äußeren Oberfläche der Heizung benachbart sind. Das heißt, daß die Ausrichtvorsprünge derart ausgebildet sein können, daß sie, wenn die Eingriffszungen in die vertikalen Schlitze eingeführt sind, in den Endabschnitten der Eingriffszungen nach oben vorspringen, die nach außen über die äußere Oberfläche der Heizung hinaus vorspringen. In diesem Fall wird eine seitliche Abweichung durch die die äußere Oberfläche der Heizung berührenden Ausrichtvorsprünge verhindert.

    In den Fällen, in denen die Heizung und andere Elemente durch einen geringen Abstand getrennt sind (z.B. bei einem Wärmeschottzylinder), sind die Ausrichtvorsprünge vorzugsweise derart anzuordnen, daß sie der inneren Oberfläche der Heizung benachbart werden, um das Vorsprungsmaß über die äußere Oberfläche der Heizung hinaus zu minimieren.
  • (4) Die Länge der Tragarme 5 wurde eingestellt, indem der Abstand, um den die Eingriffszunge von dem Ende des Armes nach außen vorsprang, geändert wurde. Es ist jedoch ebenfalls möglich, eine ähnliche Einstellung zu erzielen, indem ein anderer Teil des Tragarms geändert wird. Es könnte z.B. der Armfußabschnitt so ausgestaltet sein, daß seine Länge einstellbar ist.

Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die 6 bis 12 eine Hebevorrichtung 107 beschrieben, die zum Positionieren anderer Ringelemente innerhalb eines Ofens genutzt wird, wie z.B. Auffangbehälter 150, Unterschild 151, Wärmeschottzylinder 152, und einem oberen Ring 153.

Derzeit weisen Elemente, wie z.B. ringförmige Hitzerückhalte- oder Wärmeschottelemente, Formen und Abmessungen auf, die mit der Form und den Abmessungen der verschiedenen Abschnitte des Ofens übereinstimmen. Demzufolge ist es notwendig, daß die Form und die Abmessungen der Aufhängeteile zum Anheben der verschiedenen Elemente ebenfalls unterschiedlich sind. Dies bedeutet, daß jedesmal, wenn ein anderes Element angehoben werden soll, das entsprechende Aufhängeteil benutzt werden muß. Infolgedessen benötigt der Wechsel der Aufhängeteile beträchtliche Zeit und die Verwaltung der verschiedenen Aufhängeteile ist kompliziert.

Die Hebevorrichtung 107 der zweiten Ausführungsform für Ringelemente, die zusätzlich zu den originären Problemen die o.g. Probleme berücksichtigt, ist eine Hebevorrichtung für Ringelemente, die verschiedenartige Ringelemente mit einer einzigen Vorrichtung anheben kann, ohne daß unterschiedliche Aufhängeteile bereitgestellt werden.

Die Hebevorrichtung 107 für Ringelemente ist ausgestattet mit einem Aufhängeelement 108, das an dem Hakenmechanismus 106 der vorgenannten Tragevorrichtung 102 aufgehängt ist, mit einer Vielzahl von Erweiterungsarmen (Tragarmen 109, 110, 111, 112, 113, 114), die sich von dem Aufhängeelement 108 in einer ungefähr horizontalen Ebene radial nach außen erstrecken und mit einer Vielzahl von Eingriffsabschnitten 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126und 127, die an vorbestimmten Positionen auf jedem der Erweiterungsarme angeordnet sind und an denen frei zu lösende Hakenelemente 130 befestigt werden können.

Die Hebevorrichtung 107 für Ringelemente ist mittels dem vorgenannten Hakenmechanismus 106 aufgehängt.

Die Eingriffsabschnitte 118, 119, 123, 127 an den Erweiterungsarmen 109, 111, 112, 113 sind annähernd in einem Kreis angeordnet, der sich um den Zentralabschnitt O des Aufhängeelementes zentriert. Darüber hinaus sind die Eingriffsabschnitte 105, 120, 124, die Eingriffsabschnitte 116, 121, 125 und die Eingriffsabschnitte 117, 122, 126 der Erweiterungsarme 110, 112, 114 entsprechend annähernd in Kreisen angeordnet, die sich um den Zentralabschnitt O des Aufhängeelementes zentrieren.

Die Eingriffsabschnitte 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126 und 127 werden gebildet durch das Anordnen von L-Profilen parallel zueinander in einem vorbestimmten Abstand und durch das Bilden von Schlitzen in ihnen an entsprechenden Stellen. Die Eingriffsabschnitte 115, 117, 120, 122, 124, 126, wie gezeigt in den 7 und 8, sind jeweils mit einer Schraube 131 ausgestattet, um das Entfernen des sich im Eingriff befindlichen Hakenelementes 130 zu verhindern.

Die Hakenelemente 130, wie in den 7 und 8 gezeigt, sind jeweils ausgestattet mit einem Hakenabschnitt (Eingriffsabschnitt) 132 zum Eingreifen in ein stabähnliches Glied (weiter unten geschildert), das an dem Ringelement befestigt ist, einem Vorsprungsabschnitt 133, der an dem Hakenabschnitt 132 befestigt ist, um in das Ringelement einzugreifen, und einem Abschnitt 134 zum Unterstützen von Drehbewegung, zum Tragen des Hakenabschnittes 132 und des Vorsprungabschnittes 133 derart, daß sie frei um eine ungefähr vertikale Achse drehbar sind.

Am oberen Ende von jedem der Abschnitte 134 zur Unterstützung der Drehbewegung ist ein Stift 135 angebracht, zum Eingreifen in die zuvor genannten Eingriffsabschnitte. Darüber hinaus sind der Hakenabschnitt 132 und der Vorsprungsabschnitt 133 mit dem unteren Abschnitt des Abschnittes 134 zur Unterstützung der Drehbewegung durch ein Spannschloß 136 verbunden. In den Zeichnungen nicht dargestellte Kugellager sind innerhalb des Spannschlosses 136 angeordnet, um die Reibung während der Drehbewegung zu verringern.

Jeder Hakenabschnitt 132 ist mit dem entsprechenden Spannschloß 136 über ein Verbindungselement 137 und einen Stift 138 derart verbunden, daß freies Schwingen möglich ist. Der Hakenabschnitt 132 wird gebildet durch das Benutzen einer Schraube 141, um eine Hakenplatte 140 in J-Form an einem Basisglied 139 zu befestigen, was wiederum durch den Stift 138 derart befestigt ist, daß es frei schwingen kann. Der Vorsprungsabschnitt 133 wird gebildet durch das Benutzen von Schrauben 143, um eine Vorsprungsplatte 142 an dem vertikalen Abschnitt der Hakenplatte 140 derart zu befestigen, daß die Platte 142 sich in einer Richtung ungefähr rechtwinklig zu der Richtung der Hakenplatte 140 nach außen erstreckt. Eine Lagerplatte 144 ist mit dem Endabschnitt der Vorsprungsplatte 142 verschraubt.

Es folgt eine Beschreibung der zum Heben unter Benutzung der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hebevorrichtung für Ringelemente angewendeten Technik.

Der mit der Hebevorrichtung 107 für Ringelemente benutzte Ofen wird durch das Aufbauen einer Vielzahl von verschiedenen Ringelementen gebildet, durch Positionieren eines unteren Ringelementes und dann sequentielles Anordnen jedes folgenden Ringelementes auf das vorhergehende, wie in 12 gezeigt. Demzufolge wird der Ofen durch das Anordnen eines Unterschilds 151 auf einen Auffangbehälter 150, das Positionieren eines Wärmeschottzylinders 152 auf einen oberen Abschnitt des Unterschildes 151 und dann das Befestigen eines oberen Ringes 153 auf einer oberen Fläche des Wärmeschottzylinders 152 gebildet.

Zunächst wird der Auffangbehälter 150, wie in 10 gezeigt, unten positioniert. Vier Durchgangslöcher 150a sind an vier gleich beabstandeten Punkten entlang dem Umfang des Auffangbehälters 150 angeordnet. Ein stabähnliches Glied 154 wird in jedes dieser Durchgangslöcher 150a eingeführt. Jedes der stabähnlichen Glieder 154 umfaßt einen hohlen Grundabschnitt 156 mit einem auf einem Ende dieses Grundabschnittes 156 gebildeten Vorsprung 155. Der Grundabschnitt 156 wird in eines der Durchgangslöcher 150a eingesetzt.

Das Aufhängeelement 108 wird an dem Hakenmechanismus 106 der Tragevorrichtung 102 aufgehängt. Die Hakenglieder 130 werden dann mit den Eingriffsabschnitten 118, 119, 123, 127 der Erweiterungsarme 109, 111, 115, 113 in Eingriff gebracht, die sich von dem Aufhängeelement 108 nach außen erstrecken und das Aufhängeelement 108 wird allmählich abgesenkt und in eine benachbarte Position zu den stabähnlichen Gliedern 154 bewegt. Die Erweiterungsarme 109, 111, 115, 113 werden dann um die Achse des Aufhängeelementes 108 gedreht und so angeordnet, daß die verschiedenen Hakenabschnitte 132 der Hakenglieder 130 mit den Vorsprüngen 155 der stabähnlichen Glieder 154 in Eingriff gelangen. Danach wird der Hakenmechanismus 106 der Tragevorrichtung nach oben angehoben und die Primär- und Sekundärschwenkarme 104, 105 herumgeschwungen, um den Auffangbehälter 150 in die gewünschte Position zu bewegen, wo er dann an seinen Bestimmungsort abgesenkt wird.

Danach wird das Unterschild 151 oben auf den Auffangbehälter 150, wie in 9 gezeigt, positioniert. Das Unterschild 151 ist ein Ringelemente mit einem rechteckigen Querschnitt. Die Hakenglieder 130 werden nun zu den Eingriffsabschnitten 115, 120, 124 herüberbewegt und mit den Schrauben 130, die sich an jedem der Eingriffsabschnitte befinden, befestigt. Der Hakenmechanismus 106 der Tragevorrichtung wird dann abgesenkt, wodurch das Aufhängeelement 108 zu einem Punkt abgesenkt wird, wo die Vorsprungsabschnitte 133 der Hakenglieder 130 sich in einer Position unterhalb der Unterkante des Unterschildes 151 befinden. Jeder der Vorsprungssabschnitte 133 wird dann durch einen ungefähren Winkel von 90° um den drehbaren Trageabschnitt 134 der Hakenglieder 133 gedreht, in eine Position, wo die Vorsprungsabschnitte 133 der Unterkante des Unterschildes 153 zugewendet sind. Der Hakenmechanismus 106 wird dann angehoben, wobei die Vorsprungsabschnitte 133 mit der Unterkante des Unterschildes 151 in Eingriff gelangen und demzufolge das Unterschild 151 angehoben wird. Die Primärschwenkarme und Sekundärschwenkarme 104, 105 werden dann herumgeschwungen, um das Unterschild 151 in die gewünschte Position zu tragen, wo es dann in seinen Bestimmungsort abgesenkt wird.

Danach wird der Wärmeschottzylinder 152 auf den oberen Abschnitt des Unterschildes 151 wie in 11 gezeigt positioniert. Drei Durchgangslöcher 152a sind an drei gleich voneinander beabstandeten Punkten entlang des Umfangs des Wärmeschottzylinders 152 angeordnet und ein zylindrisches Glied 158 wird in jedes der Durchgangslöcher 152a eingesetzt.

Zuerst wird ein stabähnliches Glied 159 in jedes der zylindrischen Elemente 158 innen durch die Durchgangslöcher 152a eingesetzt, so daß in jedem Fall der Endabschnitt 160 an dem äußersten Ende des stabähnlichen Glieds 159 nach außen aus dem zylindrischen Element 158 hervorspringt.

Die Hakenglieder 130 werden dann zu den Eingriffsabschnitten 116, 121, 125 herüberbewegt und das Aufhängeelement 108 allmählich abgesenkt und in eine den Endabschnitten 160 der stabähnlichen Glieder 159 benachbarte Position bewegt. Die Hakenabschnitte 132 der Hakenglieder 130 werden dann mit den Endabschnitten 160 der stabähnlichen Glieder 159 in Eingriff gebracht. Danach wird der Hakenmechanismus 106 der Tragevorrichtung nach oben bewegt und die Primär- und Sekundärschwenkarme herumgeschwungen, um den Wärmeschottzylinder 152 in die erwünschte Position zu bewegen, wo er dann in seinen Bestimmungsort abgesenkt wird.

Schließlich wird der obere Ring 153 auf der oberen Fläche des Wärmeschottzylinders, wie in 12 gezeigt, positioniert. Der obere Ring 153 ist ein ringförmiges Element. Die Hakenglieder 130 werden dann zu den Eingriffsabschnitten 117, 122, 126 herüberbewegt und mit den an jedem der Endeingriffsabschnitte befindlichen Schrauben 130 befestigt. Danach wird der Hakenmechanismus 106 der Tragevorrichtung abgesenkt, wodurch das Aufhängeelement 108 zu einem Punkt abgesenkt wird, wo die Vorsprungsabschnitte 133 der Hakenglieder 130 sich in einer Position unter der Unterkante des oberen Ringes 153 befinden. Jeder der Vorsprungsabschnitte 133 wird dann durch einen ungefähren Winkel von 90° um den drehbaren Trageabschnitt 134 des Hakengliedes 130 in eine Position gedreht, wo die Vorsprungsabschnitte 133 der Oberkante des oberen Rings 153 zugewandt sind. Der Hakenmechanismus 106 wird dann angehoben, wodurch die Vorsprungsabschnitte 133 mit der Oberkante des oberen Ringes 153 in Eingriff geraten und demzufolge der obere Ring 153 angehoben wird. Die Primär- und Sekundärschwenkarme 104, 105 werden dann herumgeschwungen, um den oberen Ring 153 in die gewünschte Position zu tragen, wo er dann in seinen Bestimmungsort abgesenkt wird.

Durch das Benutzen der Hebevorrichtung für Ringelemente gemäß der zweiten Ausführungsform und das Ineingriffbringen der Hakenglieder 130 mit ausgewählten Eingriffsabschnitten 115 bis 127 der Erweiterungsarme 109 bis 114, die sich von dem Aufhängeelement 108 nach außen erstrecken, können Ringelemente von verschiedenen Formen und Abmessungen (Auffangbehälter 150, Unterschild 151, Wärmeschottzylinder 152, oberer Ring 153) angehoben und an die gewünschte Stelle bewegt werden.

Folglich ist es nicht notwendig, getrennte Aufhängeteile für jedes Glied oder Element vorzusehen und das Wechseln der Aufhängeteile ist ebenfalls unnötig. Demzufolge können durch den einfachen Vorgang des Bewegens der Hakenglieder 130 alle der verschiedenen Ringelemente untergebracht werden. Infolgedessen wird die Effizienz des Betriebes erheblich verbessert und das Verwalten der Vorrichtungen, Teile und Elemente wird ebenfalls eine einfache Sache.

Die Erfindung hat die folgenden Wirkungen.

Eine Ausführungsform der Erfindung ermöglicht es, das während des Anhebens des Ringelementes durchgeführte Eingreifen der Eingriffsabschnitte mit dem Ringelement einfach zu vollziehen, lediglich durch das Drehen der Tragarme um die Achse des Aufhängeelementes und durch das Positionieren von ihnen an vorbestimmten Abschnitten des Ringelementes, was demzufolge eine Leistungsverbesserung im Hebebetrieb ermöglicht.

In dieser Ausführungsform kann jeder der Tragarme nach oben geklappt werden. Demzufolge kann eine Heizung durch das Ausstrecken jedes der Tragarme in die Lage einer geraden Linie und das Ineingriffbringen der Eingriffszungen mit der Oberkante von vertikalen Schlitzen in der Heizung angehoben werden. Um die Hebevorrichtung von der Heizung zu entfernen, brauchen zusätzlich die Tragarme lediglich wieder nach oben geklappt zu werden. Infolgedessen besteht keine Notwendigkeit, Hebeelemente an der Heizung zu befestigen, oder besondere Tragabschnitte an der Heizung auszubilden und die Tätigkeit des Anhebens und Positionieren der Heizung kann einfach und in einer zuverlässigen Art vollzogen werden.

Da die Länge der Tragarme eingestellt werden kann, kann die Erfindung darüber hinaus mit Heizungen von jeder Größe und sogar von sich unterscheidenden Bohrungsdurchmessern geeignet genutzt werden, indem die Länge der Tragarme derart eingestellt wird, daß sie mit dem Innendurchmesser der Heizung übereinstimmt.

Da die Eingriffszungen jede mit einem Ausrichtvorsprung ausgestattet sind, werden die Ausrichtvorsprünge darüber hinaus sogar dann entweder die innere Oberfläche oder die äußere Oberfläche der Heizung berühren, wenn eine seitliche Kraft auf die Heizung aufgebracht wird, die wiederum an der Oberkante der vertikalen Schlitze getragen ist, wobei jegliche seitliche Abweichung verhindert und demzufolge zuverlässiges Anheben der Heizung ermöglicht wird.

Da des weiteren die Armkopfabschnitte nach oben geklappt werden können, ist sogar dann, wenn die Tragarme in einer ausgestreckten Lage in die Heizung abgesenkt werden, die Menge an zusätzlichem Gewicht, was auf die Heizung aufgebracht wird, gering, weil es nicht der gesamte Tragarm ist, der die Oberkante der Heizung berührt und nach oben klappt, sondern lediglich der Armkopfabschnitt, und demzufolge ist eine Beschädigung der äußeren Erscheinung der Heizung unwahrscheinlich.

Darüber hinaus sind Klappanschläge an jedem Armkopfabschnitt befestigt, um das Klappen der Tragarme über das notwendige Maß hinaus zu verhindern. Die Klappanschläge verhindern demzufolge eine Störung zwischen den geklappten Armkopfabschnitten und dem Endelement und verbessern die Leistung der Tragarmausklapp- und -einklappvorgänge.

Bei der anderen Ausführungsform der Erfindung weist das Aufhängeelement einen Zentralabschnitt auf, der mit dem Hebemechanismus der Tragevorrichtung verbunden ist und die Tragarme sind mit einer Vielzahl von Eingriffsabschnitten an vorbestimmten Positionen ausgerüstet und jeder Eingriffsabschnitt ist auf einem Kreis angeordnet, der ungefähr konzentrisch zu einem Zentralabschnitt des Aufhängeelementes liegt und Hakenglieder, die die Eingriffsabschnitte bilden, sind im Eingriff mit jedem Eingriffsabschnitt, um einfach und frei außer Eingriff gebracht werden zu können. Darüber hinaus ist jedes der Hakenglieder mit einem Hakenabschnitt, der als der Eingriffskopfabschnitt fungiert, um in ein stabähnliches Glied einzugreifen, das an dem Ringelement befestigt ist mit einem Vorsprungssabschnitt, der Teil des Hakenabschnittes ist, um in das Ringelement einzugreifen und mit einem drehbaren Trageabschnitt versehen, zum Tragen des Hakenabschnittes und des Vorsprungabschnittes, so daß diese sich frei um eine ungefähr vertikale Linie drehen können.

Demzufolge können verschiedene Elemente unter Benutzung einer einzelnen Vorrichtung angehoben werden, ohne die Notwendigkeit, verschiedene Aufhängeteile vorzubereiten.


Anspruch[de]
Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente zum Heben und Tragen eines Ringelementes und zum Positionieren des Ringelementes an einer vorbestimmten Stelle, wobei die Hebevorrichtung an einer mit einem Hebemechanismus versehenen Tragevorrichtung (102) befestigt ist, wobei ein unter dem Hebemechanismus der Tragevorrichtung (102) aufgehängtes Aufhängeelement (4, 108); eine Vielzahl von Tragarmen (5, 109114), die sich in einer horizontalen Ebene von dem Aufhängeelement (4, 108) radial nach außen erstrecken; und auf den jeweiligen Tragarmen (5, 109114) vorgesehene Eingriffskopfabschnitte zum Tragen des Ringelementes von der Innenseite des Ringelementes aus, wobei das Ringelement eine zylindrische Heizung (2) zur Anordnung innerhalb eines gasdichten Behälters einer Einkristallziehvorrichtung ist und eine Vielzahl von vertikalen Schlitzen (2a, 2b) umfasst, die zumindest an dem oberen Ende geschlossen sind, und wobei die Tragarme (5, 109114) länger als der Radius der Heizung (2) eingestellt sind. Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffskopfabschnitte jeder eine Eingriffszunge (8) an dem äußersten Ende jedes Tragarmes (5, 109144) umfassen, die von der Innenseite der Heizung (2) in einen der vertikalen Schlitze (2a, 2b) eingefädelt und mit der Oberkante der Schlitze (2a, 2b) in Eingriff ist, und wobei die Eingriffskopfabschnitte so gestaltet sind, daß sie nur in eine Richtung nach oben klappbar sind. Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Tragarme (5, 109114) eingestellbar ist. Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffszungen (8) einen Ausrichtvorsprung (8c) umfassen, der neben entweder der inneren Oberfläche oder der äußeren Oberfläche der Heizung (2) nach oben vorspringt, wenn die Zunge (8) in den vertikalen Schlitz (2a, 2b) eingefädelt ist. Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (5, 109114) einen Armfußabschnitt (6), wobei dessen Fußende mit dem Aufhängeelement (4, 108) verbunden ist und einen Armkopfabschnitt (7) umfassen, der mit dem äußersten Ende des Armfußabschnittes (6) verbunden ist, wobei der Armkopfabschnitt (7) um einen Drehpunkt an dem äußersten Ende des Armfußabschnittes (6) in nur eine Richtung in bezug auf den Armfußabschnitt (6) nach oben klappbar ist. Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Armkopfabschnitte (7) jeder einen Klappanschlag (7a) umfassen, der von der oberen Fläche des Armkopfabschnittes (7) vorspringt und der die obere Fläche des Armfußabschnittes (6) berührt, wenn der Armkopfabschnitt (7) nach oben geklappt ist, um demzufolge das Ausmaß des Klappens steuerbar zu gestalten. Hebevorrichtung (1, 107) für Ringelemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhängeelement (4, 108) einen Zentralabschnitt aufweist, der mit dem Hebemechanismus der Tragevorrichtung (102) verbunden ist und die Tragarme (5, 109114) mit einer Vielzahl von Eingriffsabschnitten an vorbestimmten Stellen versehen sind, jeder Eingriffsabschnitt auf einem Kreis angeordnet ist, der ungefähr konzentrisch zu dem Zentralabschnitt des Aufhängeelementes (4, 108) liegt, wobei Hakenglieder (132) mit Eingriffskopf abschnitten entfernbar mit jedem Eingriffsabschnitt im Eingriff sind,

und jedes der Hakenglieder (132) mit einem Hakenabschnitt und mit einem Vorsprungsabschnitt (133) versehen ist, wobei der Hakenabschnitt als der Eingriffskopfabschnitt fungiert, um mit einem an dem Ringelement befestigten stabähnlichen Glied in Eingriff zu gelangen und der Vorsprungsabschnitt (133) Teil des Hakenabschnitts ist, um in Eingriff mit dem Ringelement zu gelangen, und

daß die Hakenglieder (132) mit einem drehbaren Trageabschnitt zum Tragen des Hakenabschnitts und des Vorsprungsabschnitts (133) ausgebildet sind, so daß letztere frei um eine ungefähr vertikale Linie drehbar sind.






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